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E_1936_Zeitung_Nr.047

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Gandrfa-Sternfahrt.

Gandrfa-Sternfahrt. AnläscHch der auf den 20. Juni festgesetzten Eröffnung der Gandriastrasse veranstalten die Tessiner Sektionen des A.C.S. und T.C.S. eine Automobil-Sternfahrt nach dem sonnigen Süden, zu •welcher das Reglement soeben erschienen ist. Diesem entnehmen wir: An der Sternfahrt kann jeder Automobilist teilnehmen, der im Besitze eines Führerscheines ist. Sie findet bei jeder Witterung statt und wird auf Grund von bestimmten, zwischen Start und Ziel und den einzelnen Kontrollpunkten zu beobachtenden Durchschnittsgeschwindigkeiten ausgetragen. Jeder Konkurrent hat freie Streckenwahl. Indessen haben alle Piloten die offizielle Kontrolle in Menaggio zu passieren, welche die letzte vor dem Eintreffen in Lugano darstellt. Es ist untersagt, die Strecke zwischen zwei Kontrollpunkten zweimal zu befahren. Alle Teilnehmer erhalten ein Routenheft, in •welchem die Ankunfts- und Startzeiten bei den einzelnen Kontrollen vermerkt werden. Die DurchschnittsgeschwindipkeH beträgt sowohl für die Gesamtstrecke Start-Menaggio, wie für die einzelnen Etappen 40 km/St. Für den Parcours Menaggio- Lugano wird ein. anderes Stun.denrnittel bestimmt, das den Fahrern in Menaggio bekanntgegeben wird. Der Start kann frühestens am 20. Juni. 5 Uhr morgens erfolgen. Als offizielle Zeit gilt diejenige der Sprechuhr, Tel. 16, Bern. Das Ziel befindet sich in Lugano vor dem Touristik-Bureau der Tessiner Sektion des A.C.S. am Quai V. Vela. Die Zielkontrolle ist von 16—18 Uhr geöffnet. Im Klassement werden folgende fünf Punkte einbezogen: a) Zurückcielegte Distanz: Pro 5 Kilometer oder deren Bruchteil wird 1 Punkt gutgeschrieben. b) Durchschnittsgeschwindiakeiten zwischen den einzelnen Kontrollen: Pro H km/St, höherem oder geringerem Durchschnitt als dem vorgeschriebenen werden 5 Strafpunkte berechnet. c) Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen dem Startort und Menaggio: Pro 0,100 km/St. Abweichung vom vorgeschriebenen Durchschnitt •werden 5 Punkte in Abzug gebracht. d) Durchschnittsaeschwindinkeit Menagnio-Lugano: Für jede 0.100 km/St. Differenz auf den festgesetzten Stundendurchschnitt wird 1 Strafpunkt berechnet. e) Zustand des Wagens bei der Ankunft in Lugano: Hei der Ankunft in Lugano wird jeder Wagen von einer Jury geprüft. Je nach dem Zustand werden nach einem besondern Schema Strafpunkte in Anrechnung gebracht. Die Wagen jeglichen Zylinderinhalts werden gfeichklassierf. Wer am meisten Punkte auf sich vereinigt ist Sieger. Anmeldungen sind bis zum 18. Juni 1936, 18 Uhr, unter Begleitung .der Nenngebühr von F> # 10.— an das Sekretariat der Tessiner Sektion des A.C.S. (Quai V Vela, Lugano. TeL 21.90, Postkonto XIa 1141) oder an das Sekretariat der Tessiner Sektion des T.C.S. (Piazza B. Luini, Lugano, Tel. 25.30, Postkonto XIa 1001) zu richten. ... und Schönheitskonkurrenz in Lugano. Am 21. Juni 1936 organisieren die Tessiner Sektionen des A.C.S. und T.C.S. eine Schönheitskonkurrenz für Automobile, an welcher sowohl Wagen mit Spezialkarosserien, als auch Serienmodelle vorgeführt werden können. Anmeldungen nehmen bis 18. Juni 1936, 18 Uhr, die Sekretariate der genannten Sektionen in Lugano entgegen. Die Einschreibegebühr von Fr. 20.— ist mit der Anmeldung einzureichen. ± Flu^nolizen Ein Luftrennen London-Kapstadt? Luftrennen über grosse Distanzen scheinen die grosse Mode zu werden. Nachdem bereits im Jahre 1934 der Australier MacRobertson eine Riesensumme für den Sieger in einem London-Australienrennen aussetzte und nun im kommenden Herbst ein Rennen Paris-Saigon-Paris und im nächsten Sommer eben ein solches rund um die Welt organisiert werden soll, hat ein südafrikanischer Industrieller einen Preis von 10.000 Pfund für ein Luftrennen London-Kapstadt in Aussicht gestellt, welches für Anfang September 1936 anlässlich der Eröffnung der Empire-Ausstellung vorgesehen ist. Technische Einzelheiten vom 3. schwimmenden Flugstützpunkt der Lufthansa. Der ununterbrochene Flugbetrieb auf der von Europa bis Chile führenden Luftpoststrecke, auf der 15 300 km in weniger als 5 Tagen zu überbrücken sind, verlangt eine in regelmäßigen Zwischenräumen sich wiederholende Ueberholung der schwimmenden Flugstützpunkte in der Heimat, wo sie gedockt werden •können. Tim jeweils ein Schiff aus dem Dienst ziehen und trotzdem einen reibungslosen Verkehr ohne Unterbrechung gewährleisten zu können, erwies es sich als erforderlich, einen dritten schwimmenden Flugstützpunkt zu schaffen. Waren «Westfalen> und «Schwabenland> für den Flugdienst umgebaute Schiffe, die nachträglich mit den erforderlichen technischen Einrichtungen versehen wurden, so ging man nun daran, ein eigens als schwimmender Flugstützpunkt entworfenes Schiff zu erbauen, die «Ostmark». Mit einer Wasserverdrängung von 2000 Tonnen ist sie wesentlich kleiner als die beiden ersten Schiffe. Das war möglich, da man den Gesamtraum weit besser für die besonderen Auf- und Einbauten ausnützen konnte, und weil von vornherein dieses Schiff für den Küstendienst bestimmt wurde. Seine Länge beträgt 75 m, die Breite 11,25 m. Zum Antrieb dienen 2 Dieselmotosen mit einer Leistung von je 950 PS. Im Gegensatz «ur «Schwabenland> werden die Flugboote über den Bug des Schiffes abgeschleudert. Die Abschussbahn nimmt die Mitte des Schiffes -— in Längsrichtung gesehen — ein. Ihr hinterer Teil geht in eine Drehscheibe und anschliessend in eine Abstellbahn über. Dadurch wird die Unterbringung eines zweiten Flugbootes ermöglichti Zum Anbordnehmen der Flugboote dient ein elektrisch betriebener Spezialkran mit einer Hubkraft von 15 000 kg. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 9. JUNI 1938 *- N° 47 • Im Segelflugzeug Ober den Sund. Der deutsche Segelflieger Peter Riedl wartete am Samstag mit einer neuen Glanzleistung auf. Riedl war mit Schleppstart von Malmö aus gestartet, hatte den Sund überflogen, um schliesslich nach fünfstündigem Flug den Flugplatz Kopenhagen zu erreichen Riedl hatte in 400 m Höhe ausgeklinkt und erreichte in vielen Kurven nach etwa 1% Stunden eine Flughöhe von 1500 m. Der «fliegende Omnibus» wird geboren. Für denjenigen, der sich für die Entwicklung der Luftfahrt interessiert, ist es immer interessant, in der alten Literatur zu forschen, um sich immer wieder zu vergegenwärtigen, wie rasend im Grunde die Entwicklung vor sich gegangen ist, deren Ergebnisse wir heute als Selbstverständlichkeit hinnehmen. In einer der ersten Nummern der englischen Zeitschrift «Flight» au« dem Jahre 1911 steht zu lesen: «Eben ist ein neuer Schritt der Zeit entgegen gemacht worden, %da der fliegende Omnibus eine gewohnte Erscheinung des täglichen Lebens sein wird, in Pau hat der Chefpilot der Bleriot- Schule Lemartin, mit einem viersitzigen Bleriot einen Flug von 8 Minuten mit acht Personen an Bord ausgeführt. Das transportierte Gewicht betrug 423,5 kg.» Wer in jene Zeit zurückzudenken vermag, wird sich erinnern, welch ungeheures Aufsehen jener Flug damals erregte und wie die Zeitungen daran ihre Spekulationen knüpften, welche nichts anderes voraussahen, als ungefähr das, was unser heutiger Luftverkehr geworden ist. Damals gab es mehr Leute, welche über die damaligen Entwicklungs- Penspektiven lächelten, als solche, welche sie ernst nahmen. Jetzt sind 25 Jahre seither^ vergangen und bereits sind technisch und praktisch Ziele erreicht, wie auch der Kühnste sie damals in dieser Zeitspanne kaum als erreichbar erachtet hätte. Damals waren ee 8 Minuten, 8 Passagiere und wenige Kilometer in geringer Höhe. Heute ^jml es Tausende von Kilometern mit 10—40 Passagieren während vieler Stunden in Höhen von mehreren Tausend Metern mit Geschwindigkeiten, die näher bei 300 als bei 200 km/St, liegen. Damals waren es bessere «Drahtverhaue», heute sind es Grossflugzeuge mit bequemen Fauteuils, in denen der Passagier bequem seine Mahlzeiten einnimmt und seine Zigarre schmaucht, fliegende Pullmans, in welche wir mit der gleichen Ruhe und Selbstverständlichkeit einsteigen, wie unsere Grossväter in ihr pferdebespanntes Break. Man kann nur immer wieder über die Entwicklung staunen. vfp. Neue englische Luftlinien. Zwischen der englischen Regierung und den Imperial Airways ist die Aufnahme einer Abzweigung von der Afrika- Linie nach West-Afrika vereinbart worden. Einmal wöchentlich wird nun ein Flugzeug von Karthum aus nach Kano und Lagos fliegen. Später wird der Kurs nach Accra und Takoradi erweitert, und zwar sobald die nötige Bodenorganisation geschaffen sein wird. Auf diese Weise wird trotz dem Umweg über den Sudan eine schnelle Verbindung zwischen England und den britischen Besitzungen in Westafrika (Goldküste, Nigeria etc.) hergestellt. Die Versuchsflüge zwischen Penang und Hongkong sind bereits im letzten Herbst erfolgreich abgeschlossen worden. Die Eröffnung des regelnlässigen Verkehrs wird stattfinden, sobald die Ueberflugsbewilligung der französischen Regierung für franz. Indochina eingetroffen ist. die in naher Aussicht steht. vfp. «aKsÜnhes Die Erhebungen über die Güterbeförderung mit Motorfahrzeugen auf der Strasse. Der Bundesrat hat bekanntlich am 24. April 1936 der Bundesversammlung einen Beschluss über eine Erhebung über die Güterbeförderung mit Motorfahrzeugen auf der Strasse vorgelegt. Die Bundesversammlung stimmte dem Beschlüsse zu, und der Bundesrat legt nun eine Vollziehungsverordnung vor, welche sich mit der Durchführung der beabsichtigten Erhebung befasst. Der Bundesrat überträgt dem Eidg. Statistischen Amt die Durchführung dieser vom 1,5. Juni 1936 bis 15. Juni 1937 dauernden Erhebung über die Güterbeförderung auf der Strasse. Meldepflichtig ist, wer für Dritte oder für eigene Bedürfnisse (im Werkverkehr) regelmässig oder gelegentlich mit eigenen oder zu diesem Zwecke gemieteten Motorfahrzeugen, Traktoren und Anhängern Güter oder Tiere über eine Entfernung von mehr als 10 km Strassenlänge befördert. Sowohl die Halter und Mieter, sowie die Führer der Motorfahrzeuge sind zur Meldung verpflichtet. Ueber die statistische Erfassung der Güterbeförderung mit ausländischen Motorfahrzeugen werden besondere Vorschriften erlassen. Von der Meldepflicht ausgenommen sind: 1. Alle Beförderungen bis 10 km Strassenlänge und innerhalb der Grenzen der politischen Gemeinde (Thurgau Ortsgemeinde). 2. Alle Beförderungen auf beliebige Entfernungen vermittels Motorfahrzeugen oder durch Traktoren gezogene Anhänger, deren Tragkraft eine Tonne übersteigt. 3. Die von den Militärverwaltungen des Bundes und der Kantone mit eigenen Fahrzeugen durchgeführten Transporte. 4. Die im Dienste der öffentlichen Gesundheitspflege von Behörden und öffentlichen Anstalten angeordneten Transporte. Es werden zweierlei Formulare für die Erhebung verwendet. Auf gelben Formularen sollen die Beförderungen für Dritte (gewerbsmässige Transporte), sowie gelegentliche Transporte gegen Entgelt im Werkverkehr eingetragen werden, auf blauen Formularen die Beförderungen im Werkverkehr. Die nötigen Erhebungsformulare werden den Fahrzeughaltern vom Eidg. Statistischen Amt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der Mangel an Erhebungsformularen befreit nicht von der Meldepflicht Für jede zur Beförderung übergebene Sendung ist einzutragen: Datum der Sendung, Bezeichnung der Art der beförderten Ware, das Gewicht oder die Stückzahl, sowie der Auf- und Abladeort. D' Angaben müssen vor Antritt der Fahrt eingetragen werden. Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben sind durch, den Wagenführer zu bescheinigen. Am 1. und 16. jeden Monats sind die Erhebungsformulare zu sammeln und an das Statistische Amt einzusenden. Dieses kann nötigenfalls die Angaben der Betriebsinhaber und Fahrzeugführer an Ort und Stelle nachprüfen lassen. Alle Meldungen sind von den mit der Durchführung der Statistik beauftragten Organen streng vertraulich zu behandeln, und es ist über Wahrnehmungen im Geschäftsbetrieb des Meldepflichtigen strenge Verschwiegenheit zu beobachten. Hier die offizielle Bestätigung von CHEVROLETS SPARSAMKEIT Wir haben vom A.C.S. (Automobil-Club der Schweiz), der einzigen Das totale mittlere Fahrgewicht (Eigengewicht plus Besetzung betrug international, anerkannten Prüfungsinstanz, eine offizielle Brennstoff- 1597 kg. Verbrauchspxüfungsfahrt vornehmen lassen. Benutzt wurde normales, handelsübliches Mittelbenzin, Marke Shell, Am 20. Mai d. J. fuhr eine in Biel montierte 17 PS Chevrolet Standard vom spezifischen Gewicht 0,7253 kg/1 bei 20° C. Touring Coach die Strecke: Schmieröl: Stand am Meßstab vor Abfahrt = 41 mm. Stand am Meßstab bei Ankunft = 40 mm. Muri (Sternen) — Thun — Spiez T- Interlaken — Brienzwiler — Brünig — Samen—Emmenbrücke—Entlebuch—Langnau—Muri (Sternen), total 212,8 km nach Angaben der Eidg. Landestopographie, Fahrweise: In jeder Beziehung korrekt, mit grosser Rücksichtnahme auf die übrigen Strassenbenützer. Sowohl im Gefälle wie im Auslauf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,16 St./km. Der Wagen wurde weder ausgekuppelt noch im Leergang gefahren. hatte Spezifikation und Ausrüstung wie alle anderen vom laufenden Band kommenden Chevrolets. Wetter: Gewittrig, auf grösseren Strecken Gewitterregen. Die Besetzung bestand aus dem Fahrer und den beiden offiziellen Mit der Besetzung von 3 Personen von je durchschnittlich 83 kg Gewicht brauchte der 17 PS Chevrolet für die 212,8 km lange, über Experten, Dipl. Ing. C. Pontelli und Dipl. Ing. H. Dütschler, im Gesamtgewicht von 249 kg. den Brünigpass führende Strecke insgesamt 24,5 Liter Benzin, oder 11,465 Liter auf 100 km Der vollständige offizielle Expertenbericht steht jederzeit zur Verfügung. Damit ist auch für schweizerisches Gelände Chevrolets Sparsamkeit erwiesen. Eine hohe PS-Zahl heisst beim Chevrolet keinesfalls hoher Benzinverbrauch, aber: Rasse, Anzugsvermögen und spielende Kraftreserve, die gerade in unserem Gelände so viel Freude macht. Nicht zuletzt ist Chevrolets maximale Ausnutzung des Brennstoffes auf seine obengesteuerte Maschine zurückzuführen, welche Konstruktion zwar teuer ist, aber eine um ca. 10% höhere Leistung ergibt. Und: Chevrolet ist nicht teuer. 5plätzige Limousinen sind schon für Fr. 5500.— zu haben. Das 5plätzige Imperial-Cabriolet auf langem Radstand mit 4 Türen kostet nur Fr. 8800.—. Sie sollten es sich ansehen, denn zu diesem Preis finden Sie nichts Aehnliches. CHEVROLET 14 und 17 P.S. Offizielle Fabrikrertrefangen: Automobilwerke Franz A.-G., Zürich / Agence Am&ricaine, Basel / Schneiter & Co., Bern / Faul Erismann, Luzerrt / P. Lehmann, Biel / Munot- Garage, Schaffhausen / Kupferschmid & Co., Solothurn / A. Bosshard, Winterthur / Jean Willi, St. Gallen / Glaus & Co., Aarau / Max Moser & Cie., Ölten / J. Ammann-Grünert, Weinfelden / J. Kaiser, Zug / Barino Leord, Baden / E. Ruckstuhl, Amdorf / Alfr. Sulser, Buchs (St. G.) / L. Dosch, Grand Garage, Chur / Ryffel-Altmann, Glarus / Ernst Geiser, Langenthai / E. Blank A.-G., Liestal / Gebr. Zimmerli, Reiden / Brulhardt Freres, Fribourg. GENERAL MOTORS SUISSE S.A., BIEL Zu verkaufen RENAULT-LASTWAGEN 3,2 Tonnen, 1934, 21 PS, Rohöl, mit 3seitigem Wirz- Kipper, wie neu, nur wenig gefahren, in gute Hand zu. staunend billigem Preise. — H. 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JiJO 47 _ DIENSTAG, 9. JUNI 1936 AUTOMOBIL-REVUE Ein neuer Bundesratsbeschluss ohne Ausführungsbestimmungen. Mit seinem am 30. Mai gefassten Beschluss des Beimischungszwanges von Alkohol >zn Benzin, der die rechtlichen Grundlagen zu dem von der Alkoholverwaltung sehnlich herbeigewünschten « Leerungsverkauf > von 60,000 hl entwässertem Alkonol schafft, hat der Bundesrat wohl eine Massnahme verordnet, nicht aber gesagt, wie der Beimischungszwang durchzuführen sei. Der Beschluss ist gefasst, die Ausführungsbestimmungen dazu aber nicht getroffen worden. Wer die Entwicklung des Beimischungsproblems einigermassen aufmerksam verfolgt hat, weiss, woran das liegt. Obschon es in der Natur der Sache lag, den Beschluss erst nach gründlicher Abklärung verschiedener Fragen zu fassen, hat der Bundesrat den Beimischungszwang beschlossen. Niemand weiss, wie die technische Durchführung geschehen soll, die von ganz wesentlicher Wichtigkeit ist. Mit dieser Frage eng verknüpft ist auch die andere, wer das Gemisch zu verwenden hat. Rein kaufmännisch betrachtet ist es, wenn nicht eine unmögliche, so doch eine schwierige und ganz unrentable Sache, für das neue Gemisch eine neue Verteilungsorganisation zu schaffen, worunter neue Inlandsreservoire, Fahrzeuge, Fässer und im Inland stehende Pumpen zu verstehen sind. Die durch Investierungen, Amortisation, Unterhalt der Pumpen, Fahrzeuge und Tanks entstehenden Kosten können unmöglich wieder eingebracht werden, zumal es sich mit dem Beimischungszwang nur um eine vorübergehende Notmassnahme handeln soll. Auch die wichtigste Frage bleibt trotz Beschluss nach wie vor ungelöst, die Preisfrage ! Zu welchem Preis soll der Alkohol für die Beimischung abgegeben werden ? Der Bundesrat erwähnt nur, er dürfe den Gestehungspreis der Alkoholverwaltung (per Liter entwässerten Alkohols 2 Fr.!) nicht erreichen. Mit der Nichtbeantwortung dieser Frage bleibt noch eine andere offen : Wer hat die aus dem Beimischungszwang sich ergebenden, ganz erheblichen Kosten zu übernehmen ? Die Benzinkonsumenten, die schon an der letzten Benzinzollerhöhung genug haben und nicht gewillt sind, für die Fehler der Alkoholverwaltung aufzukommen oder der Staat, der fürwahr andere Sorgen hat, als dass es nötig wäre, ihn in das folgenschwere Experiment des Beimischungszwanges zu stürzen ? Alles Fragen, die der Bundesrat mit seinem Beschluss nicht gelöst, im Gegenteil in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt hat vv. n*-*> NoÜ Autosteuererträgnisse Im Kanton Bern. Im Jahre 1934 wurde im Kanton Bern die vierteljährliche Rückvergütung der Automobilsteuer bei vorübergehender Ausserbetriebsetzung des Fahrzeuges eingeführt. Die bernische Regierung berechnete damals den daraus entstehenden Ausfall auf 200000 Fr. Entgegen dieser Annahme sind die Einnahmen im Automobilverkehr trotzdem weiter angestiegen und erreichten 1935 mit 3 648 838 Franken den bisher höchsten Ertrag. Anderseits gehen die Einnahmen aus dem Motorradverkehr seit dem Jahre 1930 (354 856 Franken) ständig zurück. Sie betrugen 1935 nur noch 209258 Fr. In dieser Erscheinung zeigt sich deutlich die Einwirkung der Krise; zudem hat auch die Erleichterung durch die vierteljährliche Zahlung der Automobil- und Motorradsteuer in diesen Kreisen nicht zu einer Förderung der Motorfahrzeughaltung beigetragen. Es ist zu bemerken, dass natürlich auch die Erhöhung des Benzinzolles sich in den finanzschwächeren Kreisen der Motorradfahrer ungünstig ausgewirkt hat. V Die Frequenz der urossglocknerstrasse. Es wird manchmal von Seiten der am Automobilverkehr weniger interessierten Leute die Behauptung aufgestellt, dass es bei der Entwicklung unseres ausländischen Automobilverkehrs nicht so sehr auf die Strassen ankomme, sondern mehr auf andere Faktoren. Diese Behauptung wird nun schlagend widerlegt durch die Verkehrsfrequenzen der letztes Jahr neu dem Verkehr übergebenen Grossglocknerstrasse. Diese vorbildliche Alpenstrasse in Oesterreich ist bis zum 31. Oktober 1935 von 730,57/ Besuchern benützt worden, die mit 19,309 Automobileö, 5482 Motorrädern, 4174 Autobussen und 4280 Fahrrädern (eine sehr hohe Zahl für einen Alpenpass !) eintrafen. Das ist die Frequenz von drei Monaten, denn die Strasse konnte erst am 3. August 1935 dem durchgehenden Verkehr übergeben werden. Ein volles Drittel der Besucher waren Ausländer. Von 1000 ausländischen Fahrzeugen kamen 131 aus Italien, 102 aus Holland, 92 aus Frankreich, 89 aus England und 77 aus der Schweiz. Für uns ergibt sich daraus die erfreuliche Aussicht, dass auch bei der Eröffnung einer schweizerischen Alpenstrasse mit einem bedeutenden Kontingent von ausländischen Besuchern gerechnet werden könnte. Es wird aber höchste Zeit, dass wir uns an den Bau einer neuen Alpenstrasse machen, denn bereits ist in Oesterreidh mit der Packstrasse ein weiteres Werk geschaffen worden und Deutschland baut mit Beschleunigung seine grosse Queralpenstrasse aus. gr« Stvasson Thurgauische Strassenverkehrsllga. Wie wir vernehmen, hat Herr Dr. Rudolf Huber in Frauenfeld als Präsident der thurgauischen Strassenverkehrsliga, die er seit dem Jahre 1931 leitete, seinen Rücktritt erklärt. Als neuer Präsident wurde gewählt Herr Dr. Walter Moosberger in Ermatingen, Mitglied des Vorstandes der Sektion Thurgau des ACS. X Graubünden. Im Grossen Rat mirde eine Motion entgegengenommen, welche M»ssnahmen iur Bekämpfung der Staubplage auf den Strassen yerlangte. Eine andere Motion, welche «Jeff Bau eines Autotunnels von Flims nach Elm verlangte, wurde dagegen mit 29 gegen 20 Stimmen vom Rate abgelehnt. X Die neue Sirasse von Montbovon zum Col dt* Mosses. Die neue Strasse, die durclj da« bewaldete Hochtal des Hcmgrin von Montbovon nach dem Col des Mosses führen soll, geht *uf der waadtländischen Seite ihrer Vollendung entgegen. Für die Fertigstellung des auf dem Gebiet des Kantons Freiburg gelegenen Teilstiieks Allieres-Montbovon ist vom Grossen Rat neulich eine Staa.tasubven.tion von 40 Prozent auf dem Gesamtkoitenbetraf von 275,000 Franken beschlossen worden. Die' neue Strasse, die vom touristischen Standpunkt aug ; ein unbestreitbares Interesse bietet, dient vor allem auch der Holzwirtschaft einer bisher noch wenig ausgebeuteten einsamen Gegend. * •• Die Erweiterung der Strassen In Savoyan. Die auch die benachbarte Schweiz in hoben» Mas» interessierende Frage einer Verbesserung und vor allem Erweiterung des Strassennetaes von Savoyen hat in letzter Zeit den Gegenstand einer Korrespondenz zwischen den Senatoren dtr beiden entsprechenden Departement« und dem französischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Pari« gebildet. Die Wünschbarkeit der Durchführung -des betreffenden; schon im Jahre 1931 vorgesehenen Bauprogramms, das für die beiden Departemente 2 0eawÄ*fe Jxeunde in d&t Autotasche zusammen einen Betrag von 200 Millionen franz. Franken erfordern würde, ist auch höheren Ortes nicht in Abrede gestellt worden. Dagegen erklärte der Minister der öffentlichen Arbeiten, das« es ihm im Hinblick auf die gegenwärtige budgetarische Lage nicht möglich sei, Bauten in solchem Umfang "Auszuführen. Vielmehr müsste man sich darauf beschränken, von Fall zu Fall da Strassen zu verbessern und zu erweitern, wo dies besonders dringlich erscheine. Immerhin wird für diesen Zweck noch in der laufenden Saison wenigstens dem Departement Hochsavoyen eine besondere Dotation von 800,000 Fr. zugesprochen. Sind die italienischen Autobahnen rentabel? Einen interessanten Einblick in den Betrieb der italienischen . Autostrassen gewährt der Geschäftsbericht der S.A. Autostrada Toscana, von «hr bekanntlich die vielbefahrene Autostrada Florenz— Viareggio betrieben wird. Wie im Jahre 1934, schlieset das Geschäftsjahr 1935 wieder mit einem erheblichen Verlust ab. DM Aktienkapital beträgt bei dieser Gesellschaft 40 Millionen Lire; der Verlust des letzten Geschäftsjahres 2,33 Mill. Lire gegenüber einem Verlust von 1,88 Mill. Lire im Jahre 1934. Infolge des hoben Treibstoffpreises ist ein Verkehrsrückgang von nahezu 9% eingetreten. Die reinen Betriebseinnahmen reichen ungefähr aus, um die Betriebs- und Unterhaltungskosten der Strasse zu decken. Eine • Verzinsung des investierten Kapitals war nicht zu erzielen. Hauptgläubiger des Unternehmens sind die Lieferanten und das Italienische Ministerium für öffentliche Arbeiten. Leistungsfähigkeit und Nutzwert sind unter den gegenwartigen Verhältnissen wichtiger denn je. Wenn Sie alles berücksichtigen, was im Lastwagenbetrieb eine Rolle spielt, dann kommen Sie ganz sicher zum Schluss; AUTOMOBILISTEN! . Oje beste Garantie für Ihren Motor .ist und bleibt C4STR0L das -organisch-metallisch .gebundene Motorenöl. Ausführliche Prospekte, auf Verlangen bereitwilligst gratis PATENT üt* •K-raKei tretung t».< di(r SuhWf iZ : BURKE & CO. ZÜRICH Tel! 34^677/79 ! MOTORWAGENFABRIK BERNA A. G., ÖLTEN Lancia - Cabriolet (Dilambda)i 4/5 Plätze, wunderschöner Wagen, in tadellosem Zustande (Generalrevision), z. Preis von nur Fr. 2900.- zu verkaufen. — Offerten unter Chiffre Z 3849 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich, oder an Telephon Nr. 21.335 Zürich. Rostige feigen Spritzverzinkung verhindert das Rosten, verhütet den vorzeitigen Verschleiss des Reifenwulstes. 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