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E_1936_Zeitung_Nr.063

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 'FRAUENFELD NEUHAUSEN ST. GALLEN ZÜRICH ZÜRICH A. Maurer BUCHS Telephon 7.15 R. Vercelli Allmendstrasse 9 Telephon 22.005 W. Garbani Söhne & Co. Greyerzstrasse 80 Telephon 22.417 H. Schiesser-Gubler Autolackiererei Altwegstrasse 12 Telephon S.78 Otto Beutel Autolackiererei Pestalozzistr. 35 Karosserie u. Spritzwerk Ernst Joppich Meisenstrasse 12 Telephon 45.98 Jean Hottinger Badenerstrasse 294 Telephon 33.204 Jos. Widmer Gasometerstrasse 9 Telephon 39.335 Autospritzwerk Schriften, Monogramme etc. die bevorzugte Qualitätsmarke Klein-Anlagen speziell für Garagen und Reparatur - Werkstätten zu vorteilhaften Preisen. FRAUENFELD O. Heimburger Spitalstrasse 26 ' P.Kupferschmid Erlachstrasse 7 H. Strupler Kehlhofstr. 12 Amrein & Inibach Malergeschäft und Autolackiererei Telephon 2S.500 Spezialität: Emaillierungen im Ofen Leon Heizmann Feldlistr. 31 Telephon 34.32 Krematorium " Gebr. J. & C. Abegg Rheinstr.-Ecke Frauengasse SCHAFFHAUSEN Telephon 851 Gebr. Wesemann Baarerstrasse - Gebr. Meier Reinhardstrasse 12 ZÜRICH Telephon 21.064 : Bringen Sie Ihren Wagen direkt zu uns! Es ist Ihr Vorteil! SCHWEISSANLAGEN CONTINENTAL Verlangen Sie Katalog Nr. 75 CONTINENTAL-LICHT- UND APPARATEBAU6ESELLSCHAFT Dübendorf (Zürich) Tel. 934.104 LUZER N ST. GALLEN- Telephon 44.110 Teleph, 23.695 Telephon 509 Vonmattstrasse 28 Spritzwerk & Karosserie Telephon 40.706 Äutospritzlackier-Werk Vertretung für Wenn Sie Ihren Wagen m.dem hervorragenden hydraulischen.reguiierbaren Stossdämpfer SI ATA ausrüsten, verschaffen Sie sich Fahrsicherheit, gute Strassenhaltung, Komiort. Diese Stossdämpfer werden in Serien in die Alfa - Romeo-, Fiat-, Lancia- und Maserati- Wagen eingebaut. die Schweiz : Av. de la Harpe 2 F A P A S.A. LAUSANNE die unter Umständen zu Unglücksfällen führen können. Die richtige Pflege des Autos besteht eben nicht nur im Abspritzen; selbstredend ist dies der erste notwendige Vorgang, um den groben Strassenschmutz zu entfernen und die Detailreinigung erst möglich zu machen. Der Wagen soll mit viel Wasser unter hohem Druck abgespritzt werden; das Waschen mit Kübel ist stets nur ein Notbehelf. Der Wasserstrahl spült den Schmutz aus allen Ecken und Fugen heraus, entfernt die Staubkrusten von der Lackierung, ohne Kratzer zu verursachen; erst wenn alle ( diese Partikelchen entfernt sind, soll man mit Schwamm und Bürste, mit Lappen und Leder herangehen. Der Sorgsame wird vor dem Abspritzen die elektrischen Teile, wie Magnet, Unterbrecher, Lichtmaschine mit einem dicken Lappen bedecken, um zu vermeiden, dass sich Wasser hineinsetzt und einen Kurzsdhluss verursacht. Bei geschlossenen Wagen werden alle Türen und Fenster gut verschlossen, damit das Wageninnere trocken bleibt. Bei offenen Wagen stellt man das Dach auf und hängt die Seitenvorhänge ein, denn auch bei Lederpolsterung soll möglichst vermieden werden, dass es nass wird. Die Feuchtigkeit setzt sich hauptsächlich in den Nähten fest und in kurzer Zeit vermorscht das Leder oder der Stoff an diesen Stellen, die Nähte platzen auf. Wenn immer möglich soll der Wagen aufgebockt werden, damit sich die Räder frei drehen können. Vorteilhaft ist es, wenn der Waschplatz im Schatten liegt, denn in der Sonne trocknet das Wasser rasch ab und die einzelnen Tropfen verursachen an der Lackierung kleine runde Flecke, die oft nur mit der grössten Mühe, nach Wochen, zum Verschwinden gebracht werden können. Nach dieser ersten groben Reinigung wird an die eigentliche Reinigung geschritten, die gleichzeitig eine Kontrolle der einzelnen Organe bildet. Der ganze motorische und mechanische Teil wird mit Petroleum und Waschpinsel gereinigt. Hiebei achtet man ständig.darauf, ob eine Mutter oder Schraube locker oder gar schon in Verlust geraten ist. Für Drahtspeichenräder und auch für die modernen Stahlspeichenräder ist die Verwendung von Spezialbürsten mit langem Handgriff eine grosse Bequemlichkeit. Beim Reinigen der Räder ist zu. achten, dass kein Petroleum auf die Pneus gelangt, da dies den Gummi zerstört, aus demselben Grunde soll man auch nie dem Waschwasser Petroleum zusetzen, was sehr oft aus Bequemlichkeit gemacht sind.- Sind die Pneus gereinigt, so kontrolliert man die Laufflächen, entfernt mit einem, mit einer stumpfen Spitze versehenen Instrument kleine Steinchen, welche sich festgeklemmt haben. Man sieht hiebei auch, ob sich der eine oder andere Reifen abnormal abnützt, was darauf schliessen lässt, dass die Bremse des betreffenden Rades nicht in Ordnung ist, nicht ganz frei gibt, etc. Ist so der Motor und das Chassis erledigt, so geht man an. die Reinigung der Karosserie. Mit Schwamm und reinem Wasser wird nochmals abgewaschen und mit Waschleder alle Feuchtigkeit abgezogen, bis der Wagen ganz Um eine Arbeit möglichst gut und auch rasch erledigen zu können, benötigt man gewöhnlich eine ganze Reihe von Werkzeugen oder Vorrichtungen. Selbst zu der verhältnismässig einfachen Pflege der Karosserie ist ein ganzer Satz von Ausrüstungsgegenständen erforderlich. Wenn man zu deren Anschaffung auch nicht gerade so viel aufwenden muss wie gerade ein Zahnarzt, der sich sein Sprechzimmer mit allen Schikanen zur Ausübung seines Berufes einrichten will, so kommt man doch nicht ohne Ausgaben weg. Schon die gewöhnliche Wagenwäsche erfordert eine Anzahl von Hilfsmitteln. Da ist einmal der Schlauch zu nennen, der übrigens daneben auch noch für andere Zwecke Verwendung finden darf, wie zum Spritzen des Gartens etc. Die Schweizerindustrie liefert auch für die Garage schon ganz ausgezeichnete Schläuche, die jedem vorkommenden Drücke gewachsen sind und aus besonders abnützungsfestem Gummi mit Cordeinlagen bestehen. Von besonderer Wichtigkeit ist das zur Wagenwäsche verwendete Mundstück des Schlauches. Der empfindliche Lack der Karosserie verträgt es nämlich nicht, dass man ihn mit einem scharfen Strahl abspritzt. Dadurch würden die auf ihm festgesetzten Schmutzpartikel zwar weggespült, jedoch während dieses Vorganges gleichzeitig noch tüchtige Kratzer hinterlassen, so dass die Aussenhaut rasch ermatten müsste. Aus diesem Grunde darf man der Oberfläche der Karosserie nie mit dem scharfen Strahle zu Leibe rücken. Andrerseits wäre es doch wünschenswert, gewisse Stellen der Wagen-Unterseite mit DIENSTAG, 4. AUGUST 1936 — N° 63 trocken ist Zum Nachpolieren der Lackflächen gibt es eine ganze Reihe guter Poliertnittel, die teils mit Lappen, teils mit einem Zerstäuber aufgebracht werden und dazu beitragen, die Oberfläche der Lackschicht zu härten •und ihr den Glanz zu bewahren. Wenn ein Wagen von Anbeginn mit einem derartigen Poliermittel behandelt wird, so kann er auch nach mehrjährigem Gebrauche stets wie neu aussehen. Die blanken Teile sind infolge der heute allgemein üblichen Verchromung weitaus rascher und bequemer zu reinigen, als die alten vernickelten. Die Polierpasten dürfen keinerlei scharfe Säuren oder sandige Bestandteile enthalten und man soll stets bekannte Markenware verwenden. Das Segeltuch des Daches wird mit einer guten, aber nicht zu scharfen Bürste gereinigt und nicht früher zurückgelegt, als bis es vollständig trocken ist. Die Polsterung und die Bodenteppiche sind von Zeit zu Zeit aus dem Wagen zu entfernen, zu klopfen und abzubürsten. Schmutzflecke jeweils sofort mit Fleckwasser entfernen, solange sie noch nicht ganz erhärtet sind. Für die Lederpolsterung existieren ebenfalls eine ganze Reihe besonderer Konservierungsmittel, die stetig und richig angewendet das Leder jahrelang wie neu erhalten. Nachdem die Polster und Bodenteppiche entfernt sind, wird das ganze Wageninnere, besonders bei geschlossenen Wagen, die mit Tuch ausgeschlagen sind, mit dem Staubsauger gründlich entstäubt und gereinigt Insbesondere in den Monaten Juni und Juli ist dies notwendig, da um diese Zeit die Motten fliegen und ihre Eier in alle Wollwaren ablegen. Beim Reinigen der Karosserie beachte man die Türschlösser und die Gummianschläge der Türen, die Dachbeschläge, etc. Durch die stete Kontrolle, ein rechtzeitiges Nachziehen oder Ersetzen abgenützter Stücke wird vermieden, dass die Karosserie ein ratternder Klapperkasten wird, der schliesslich die Hupe entbehrlich macht Dann noch ein prüfender Blick unter das Instrumentenbrett zeigt oft ein losgewordenes oder gerissenes Kabel, eine lockere Schraube; alles Kleinigkeiten, die vernachlässigt später zu unliebsamen Aufenthalten, zu grösseren Reparaturen Anlass geben. Das Instrumentenbrett selbst und viele Partien der Karosserie sind aus poliertem Holz, etwas weisse Fussbodenpaste mit einem weichen, reinen Wollappen darauf verrieben, erhält diese Teile glänzend und glatt. Dass Aschenbecher und Blumenvase täglich entleert und gereinigt werden, ist schon aus hygienischen Gründen selbstverständlich. Ein derart gepflegter, immer blitzblanker Wagen wird sich auch als ältere Type sehen lassen können, dem Besitzer Freude machen und ihm jedenfalls Achtung verschaffen, mehr als demjenigen eines allerneuesten Modells, dem man es gleich ansieht, dass es seit dem Tage der Uebernahme keine rechte Pflege mehr hatte, dass der Besitzer es vernachlässigt und auf gut Deutsch gesagt «versauen» lässt, wodurch auf ihn und seine Charaktereigenschaften recht ungünstig rückgeschlossen wird. Hilfsmittel zur Pflege der Karosserie dem vollen Wasserstrahl zu bearbeiten (Aufpassen, dass kein Wasser in die Bremstrammeln gelangt!), weshalb sich am ehesten die Anschaffung eines verstellbaren Mündungsstückes empfiehlt, das übrigens auch beim Gebrauch als Gartenschlauch gewisse Vorteile bietet. Statt einem eigentlichen Mündungsstück kann man sich einer in die Mündung gesteckten Waschbürste bedienen, zwischen deren Baumwollfransen das Wasser als sanftes Bächlein austritt. Steht kein Hahnanschluss für einen Wasserschlauch zur Verfügung, so bedient man sich am besten der währschaften alten Methode und nimmt die Reinigung mit Eimer und Schwamm vor. Neue Schwämme haben •meist in ihrem Innern noch ziemlich viel Sand, den sie vom Meeresgrunde, von dem sie stammen, mitbringen. Man muss sie deshalb gut auswaschen, bevor man sie in Gebrauch nimmt. Am zweckmässigsten ist es gerade zwei Schwämme zu erstehen, wovon der eine zur Pflege der schmutzigen Wagenunterseite und der andere zum Waschen der relativ sauberen Seitenwände benützt wird. Dasselbe lässt sich vom Waschleder sagen, mit dem man nach erfolgter Reinigung die ganze Karosserie trocken reibt, damit sich keine Wasserflecken bilden können. Auch von ihm schafft man sich am besten zwei Exemplare an, «eins für Sonntags und das andere für den Werktag». Zur Wäsche der Wagen-Unterseite sind einige Spezial-Werkzeuge zwar nicht unbedingt erforderlich, aber sie können einem die Arbeit doch stark erleichtern. Da gibt's einmal spezielle Bürsten, um die Innenseite der Kotflügel, die ihrem Namen alle Ehre

• •" -•' .- •••. ' . • , ' • . , • : ' . . , • ? 'JJÖ 63 — DIENSTAG, 4. AUGUST 1936 AUTÖMOBIL-REVUß ll macht, zu säubern. Man kann dort mit den gewöhnlichen Waschbürsten nur schwer zukommen und dazu verschmutzt man sieh leicht, wenn man keine Spezlalbürste besitzt. Bei der Reinigung der Räder und Bremstrommeln wird man es als zweckmässig empfinden, wenn ein praktischer Wagenheber das Anheben des gerade in Arbeit befindlichen Rades gestattet. Man kommt dann viel leichter zu all den versteckten Winkeln, aus denen man den festgebackenen Schmutz entfernen möchte. Weitaus am besten hat's in diesem Punkt natürlich eine Garage, die mit einer Hebebühne ausgestattet ist, mit der man den ganzen Wagen so hoch hebt, dass man bequem stehend darunter arbeiten kann. Während früher mechanische Bühnen gebräuchlich waren, zieht man heute die hydraulischen oder mit Druckluft arbeitenden Ausführungen vor, die zudem eine grössere Sicherheit gegen das Herunterfallen bieten, weil bei ihnen die Luft oder Flüssigkeit im. Hebezylinder, auch wenn die Bühne auf Wunsch absinkt, nur durch eine ganz kleine Oeffnung langsam entweicht. - Um das Eindringen von Wasser an unerwünschte Stellen zu vermeiden, nimmt man «die Reinigung der Wagenunterseite auch gern durch eine Spriihöl-Behandlung vor. In der Tat lässt sich der Schmutz nach dein Besprühen mit dünnem ReinigungsÖl sehr leicht abwischen. Wenn man hierauf erneut mit einem graphithaltigen Sprühöl alle Teile, wie Federn usw., gut besprengt, so dringt dieses auch überall dort, wo mechanische Reibung herrscht, ein und bewirkt dort infolge des Graphitgehaltes eine Schmierung. Zur Durchführung dieser Besprühung sind im Handel geeignete Apparate schon ganz billig erhältlich. Zur Pflege des Wagenlnnern benötigt man hauptsächlich zwei Bürsten, wovon eine, der Säuberung der schmutzigen Bodenteppiche dient, während man die andere für die Pflege der Polsterung reserviert. Seit dem allgemeinen Aufkommen der Staubsauger steht einem ein ganz vorzüg- Spritzen Sie Ihr Auto selbst liches Reinigungsinstrument zur Verfügung, das gewiss in keiner Haushaltung fehlt, wo ein Wagen vorhanden ist. Mit seinen verschiedenen Mundstücken gelangt man auch in die entferntesten Winkel des Wagens. Uebrigens eignen sich nicht alle Staubsauger- Modelle zur Reinigung des Wagens. Es kommen hiefür vornehmlich die Ausführungen in Betracht, welche einen flexiblen Rohranschluss zum Mundstück besitzen. Typen dagegen, bei denen der Motor mit dem Ventilator in der Nähe des Mundstückes liegen, sind weniger geeignet. Neben diesen Werkzeugen benötigen wir zur vollkommenen Pflege der Karosserie noch eine Anzahl chemischer Produkte ohne die die moderne Gesundheits- und Schönheitspflege der Automobile nicht denkbar wäre. Da sind einmal die verschiedenen Schutzwachse und Polierpasten oder Polierwasser, die matte Stellen oder Kratzer wieder beseitigen helfen. Weiter tut man gut daran, sich etwa ein Fleckenwasser zu halten, um allfällige Flecken aus Polsterung und Innenverkleidung zu entfernen. Da Lederbezüge durch diese Behandlung leicht etwas abfärben können, hält man sich für alle Fälle neben der Ledercrdme noch ein geeignetes Mittel, um die Lederfarbe aufzufrischen. Auch das Verdeck verlangt eine Behandlung mit ganz bestimmten Pflegemitteln, die man sich am besten vom Fabrikanten des Wagens empfehlen lässt. Manche Stoffverdecke erfordern eine alljährliche Imprägnierung, wenn sie, nicht mit der Zeit ihre Wasserdichtheit verlieren sollen. Daneben sind für manche Zwecke sehr Sie können es bei anbedeutenden Auslagen wahrend Jahren wie neu erhalten. FARBSPRITZPISTOLE Sohweizer-Prizisionsarbeit, mit regulierbarer Düse und Luftzuftihrung, sowie auswechselt Glas- oder Aluminium behälter. Er. spritzfertig, äusserst haltbar, werden in allen Farbtönen geliefert, trocknen sofort und. ergeben einen glatten, gleiohmässigen Belag von seltener Pracht. Der Name Brooklapd bietet Gewahr für beit* wetterbeständige und widerstandsfähig« Celluloselacke. Sie dürfen ihm vertrauen. Sämtliche Utensilien für Autobemalung, Spachtelkitt, Undercoat, Polituren usw. wirksame Hausmittel bekannt, die ihren Zweck ausgezeichnet erfüllen können. So kann man Teerspritzer auf dem Lack durch Aufschmieren von süsser (nicht gesalzener) Butter oder von bestimmten Oelen lösen. Wir nennen speziell Oliven-, Rizinus- oder Eukalyptusöl, die man* ebenso wie die Butter, längere Zeit auf die verschmutzte Stelle einwirken lässt, worauf man den Fleck —• allerdings nicht ganz mühelos — entfernen kann. Ein Nachpolieren mit einem der erwähnten Poliermittel stellt dann den «Status quo» wieder 'her. Mit Farbtopf und Pinsel wollen zwar die meisten Fahrer, auch die, welche ihren Wagen selbst pflegen (!), meist nichts zu tun haben. Und doch gehört es zur richtigen Instandhaltung, dass man auch den rpstschützenden Anstrich beizeiten erneuert, wenn er irgendwo schadhaft geworden ist. Dass man sich nicht gern selbst an die Ausbesserung der spiegelnden Lackhaut wagt, 19.50 Alaminiumbthilter Brookfand-Celluloselacke Beratung in allen Anstrichfragen E.J.WALTER-ZÜRICH 1 Sihiatrasse 65—69 Telephon 53.253 O wenn sie infolge eines Zusammenstosses gelitten hat, ist sehr leicht verständlich. Für solche Arbeiten bringt man den Wagen am besten in eine qualifizierte Spezialwerkstätte zum Ueberspritzen der betreffenden Partie. Die beste Garantie für Ihren Motor ist und bleibt CASTROL das örgärrisc;h-rnetaMisch PATENT Die persönliche Ausrüstung bei der Reinigung des Wagens besteht dm wesentlichen aus einem Ueberkleid zum Schutz des Anzuges. Je nach der bei der Wagenwäsche befolgten Methode Ist man daneben froh um ein Paar hohe Gummistiefel, welche die Schuhe und Beine vor dem herumspritzenden Wasser schützen. Wer für die Sauberkeit der Hände fürchtet, Ersteht sich daneben am Ende noch ein Paar billige Lederhandschuhe oder solide Gummihandschuhe, die speziell in der kalten Jahreszeit einen willkommenen Schutz gegen die übermässige Abkühlung der Hände durch das kalte Wasser bilden. Um unliebsame Erfahrungen zu ersparen, möchten wir gleich hier darauf aufmerksam machen, dass sich die von Medizinern in der Praxis verwendeten feinen Gummihandschuhe für diesen Zweck nicht eignen, weil sie schon nach der ersten Wagenwäsche in Stücke gehen müssten. —b— A.C.S., SEKTION BERN. Bussenfalle Helvetlaplatz. Es kommt in der letzten Zeit häufig vor, dass Motorfahrzougführer gebüsst werden, wenn sie auf dem Helvetiaplate einem haltenden Tram Richtung Stadt vorfahren. Die Rechtsauskunftsstelle der Sektion Bern des A.C.S. macht darauf aufmerksam, dae6 dort eine Sicherheitslihie (durch Nägel markierte Linie) besteht, die nicht überfahren werden darf. Der einschlägige Artikel der Vollziehungsverordnung «um Automobilgesetz schreibt vor, dass in Strassen mit Sicherheitslinien die Fahrzeuge rechts dieser Linie zu fahren haben. Ausserdem befindet sich die Trämhalteslelle Helvetiaplätz in einer Kurve, so dass auch aus diesem Grunde dort nicht überholt werden darf. Im übrigen übt die Stadtpolizei eine strenge Kontrolle über die allgemeinen Bestimmungen de« Ueberholens aus. An Strassenkreuzungen, Bahnübergängen und an unübersichtlichen Stellen, besonders an Strassenbiegungen, darf nicht überholt werden. Dieses Verbot bezieht sich auf alle überholende Fahrzeuggattuneen. Aus den Verbanden CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Infolge dringender Geschäfte sind wir genötigt, eine aueserordentliche Generalversammlung einzuberufen, welche - Samstag, den 8. August, abends 8J4 Uhr im Hotel Löwen, stattfindet. Vollzähliges und pünktliches Erscheinen jeden Mitgliedes ist Ehrensache. Der Vorstand. Ausführliche Prospekte auf Verlangen bereitwilligst Generalvertretung für die Schweiz; BÜRKE Ä CO. 34.677/79 A. C. *. W6 Steyr-werke. Dieses bekannte österreichische Grossunternehmen der Automobilbranche wird demnächst das Aktienkapital von- 150 auf 200 Millionen Schilling erhöhen. Die weitblickende Motorfahrzeug- Steuerpolitik Oesterreichs, wie auch die aktiven Maßnahmen zur Motorisierung .der österreichischen Armee, brachten dem Unternehmen eine ganz beträchtliche Absatzverbesserung, 'was die Ausschüttung einer Dividende von 10% ermöglicht. In ihren verschiedenen Betrieben beschäftigt heute die Firma "rund'7000 Arbeiter und Angestellte. Eine polnische Autobank. Zur Förderung der stark zurückgebliebenen Motorisierung Polens wurde die Errichtung "einer Autobank besohlossen, die Automobilankäufe auf Raten vermittelt. Die Bank erhält das Recht *ur Ausgabe von dreijährigen Obligationen im Gesamtwerte von 10 Mill. Zloty, woraus etwa 1500 Automobile angeschafft werden können. Die Sicherstellung der Obligationen erfolgt durch einen Eigeritumsvorbehalt an den verkauften Automobilen und durch eine gemeinsame Garantie der Auto- und Petroleumindustrie, des Wegebaufonds und der Versicherungen. Bei Kauf ist eine Anzahlung von 10 bis ä5 Prozent zu leisten, der Rest muss in gleichen Monatsraten innerhalb von drei Jahren getilgt werden. *u* 5»ftl dem Lese»kteis Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Warum Ich mit dem Auto reise? Zuerst reiste ich mit dem Velo, vorn und hinten mit Gepäck beladen. Wenn ich zu meinen Kunden kam, waren Koffer und Mann gleich schmutzig und zudem gestaltete sich das Reisen mit dem Velo sehr mühsam, also entschloss ich mich, mit der Bahn zu reisen und besuchte meine Kunden längere Zeit auf diese Art; die meisten wohnen aber nicht in Bahnhofnähe und so musste ich die beiden schweren Koffer den ganzen Tag von morgens bis abends herumtragen. Ich war oft nach halber Tagesfahrt schon so müde und abgespannt, dass mir die Lust am Reisen verging und doch sollte ich am Nachmittag weiter meinen Kunden nachgehen. Diesen Wettlauf um die Existenz praktizierte ich so lange, bis es gesundheitlich einfach nicht mehr ging. Notgedrungen suchte ich nach einer- anderen Lösung und entschloss mich, ein Auto anzuschaffen. Resultat: Freude an der Arbeit, stets sauber und ausgeruht bei den Kunden und zu alldem ein grösserer Umsatz. Es scheint, daas man dem Automobilisten diese Erleichterung nicht gönnen mag, obwohl er selbst und niemand anders für die Mehrauslagen, die zu einem schönen Teil dem Staat zufallen, aufkommen muss. Einer von vielen. M. f. Redaktion: dies Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl. Ina. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe: 0. E. Wagner. — Ren* Baebltr. Bergrennen Develier—Les Rangler». Nationales Rennen (Tourenwagen)': 1. H. Pfäffli, auf Ford V-8, Durchschnitt 85.750 km/St. (Klassenrekord). Internationales Rennen (Tourenwagen): 1. H. Pfäffli, auf Ford V-8, Durchschnitt 85.420 km/St SCHIEBEDÄCHER bewährter, patentierter Konstruktion, wasser- und luftzugdicht, äusserst einfach und leicht zu bedienen, mit 2 Griffen in jeder Lage feststellbar, von Fr. 350.— an bei: nncucneican« . 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