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E_1938_Zeitung_Nr.046

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Vevlcel** Der Kampf

Vevlcel** Der Kampf gegen den Verkehrsunfall. New York versucht es mit Parkverboten. Das neue Jahr hat für die New Yorker Automobilisten mit einer Neuerung begonnen, die sie als höchst unliebsam empfinden: Zehn der wichtigsten Verkehrsstrassen mitten im Zentrum von {Manhattan eind mit einem vollständigen Parkjverbot belegt worden. Diese ziemlich überraschende Ilassnahme der Polizei erfolgt im Zuge der gewaltigen Anstrengungen, welche zum Zwecke der Aufüoekerung des Verkehrs unternommen werden. Inswieweit sie von Erfolg begleitet sein werden, mues 'die Zukunft lehren; jedoch glaubt die Verkehrspolizei schon jetzt erklären zu können, dass ihre (Hoffnungen dadurch weitgehend erfüllt worden jseien, da sich schon in den ersten Tagen der jDurphführung des Parkverbotes der Verkehr weteentlich flüssiger abgewickelt habe. Eine vollkom- Imene Beseitigung der ständigen Verkehrsstockun- Grossprojekt für die Umgestaltung des Londoner Strassennetzes. Der in diesen Tagen erschienene «Bressey-Report > hat die Verkehrsnöte der englischen Metropole ins helle Licht der Oeffentlichkeit gerückt. Man braucht London nur einmal in einer « rush bour » erlebt zu haben, nm überzeugt zu sein, dass die Verkehrsprobleme dieser Riesenstadt seit langem zu einer durchgreifenden Lösung drängen. Die schon zur Norm gewordenen Fahrzeugschlangen, die sich besonders in den Stunden des Geschäftsbeginns und Arbeitsschlusses in den Hauptstrassen stauen und diese fast bis zur Unpassierbarkeit verstopfen, bedeuten für die natürliche Entwicklung des Londoner Strassenverkehrs ein nicht zu unterschätzendes Hemmnis und zugleich eine ernste Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. In dieser Erkenntnis hatte vor drei Jahren der damalige britische Verkehrsminister seinen Chefingenieur, Sir Charles Bressey, mit der Ausarbeitung des Planes für eine grundlegende Neugestaltung des Londoner Hauptverkehrsstrassennetzes beauftragt, die nicht nur den gegenwärtigen, sondern auch den kommenden Bedürfnissen weitgehend Rechnung tragen sollte. Sir Charles hat, wie sein jetzt vorliegender Bericht zeigt, in der Tat ganze Arbeit geleistet. .Sein Projekt, an dessen Vorbereitung als architektonischer Fachberater Sir Edwin Lutyens mitwirkte, nimmt für sich in Anspruch, auf die Verkehrserfordernisse in den nächsten 30 Jahren abgestellt zu sein, und geht davon aus, dass die Bevölkerung Londons bereits 1951 auf 10% Millionen und der Strassenverkehr auf das Vierfache seines heutigen Volumens angewachsen sein würde. In den 70 Einzelvorschlägen des Berichts wird der Neubau von Insgesamt ca. 1300 km neuen Strassen vorgesehen. Drei grosse Strassenrmge sollen einen Grossteil des Verkehrs vom Stadtzentrum ableiten, während dessen die Verbindung mit der Peripherie durch zwei durchgehende Transversal-Strassen in der Nord-Süd- und Ost-West-Achse verbessert werden soll. Daneben ist eine weitere Entlastung des Zentrums durch die Verlängerung der Victoria und Chelsea Embankments bis zum Tower einerseits und Putney Bridge andrerseits vorgesehen. Piccadilly Cjrcus und Hyde Park Corner sollen starken baulichen Veränderungen unterworfen werden und die Anlage von zahlreichen Unter- und Ueberführungen wird dem Stadtbild manche neuen Züge aufprägen. Sir Charles' Planung endet jedoch nicht an dessen Grenzen, sondern führt in Gestalt von fünf grossen radialen Ausfallstrassen nach Birmingham, Grantham, Winchester, Norwich und Brighton weit über sie hinaus. Bei diesen letztgenannten Strassen handelt es sich keineswegs um eine blosse Modernisierung vorhandener Verkehrswege, sondern um einen völlig neuen Typ von Autobahnen, wie sie etwa den amerikanischen « parkways » entsprechen mögen. Es ist fraglos ein Verdienst der Empfehlungen des Bressey-Reports, dass diese sich von der Versuchung freihalten, lediglich durch einen mehr oder weniger weitgehenden Ausbau bestehender Verbindungen die Verkehrsprobleme der Weltstadt zu lösen. Das ist ungezählte Male versucht worden und der Misserfolg dieser Bemühungen ist offensichtlich. Moderner Automobilismus auf Strassen des neunzehnten Jahrhunderts ist eine Unmöglichkeit, die schon lange genug nach Abhilfe verlangt hat. Diese Vorschläge umfassen ein Programm auf AUTOMOBIL-REVUE DTEN IV-TV" JUNI f938 —> N° 46 weite Sicht. So ist es nur selbstverständlich, dass sie auch einen nicht unbeträchtlichen Kostenaufwand involvieren. Dies darf kein Hindernis sein, ihre Verwirklichung mit aller Energie in Angriff zu nehmen Das Geld, das der Verbesserung der Verkehrswege zugewendet wird, dient dem Allgemeininteresse in so hohem Masse, dass es seine Rechtfertigung in sich selbst trägt. Der Kraftverkehr hat den staatlichen Steuerkassen, wie wir bei den verschiedensten Gelegenheiten gezeigt haben, im Laufe von Jahrzehnten so gewaltige Summen zugeführt, dass er auch einen Anspruch darauf hat, ein Strassennetz zu erhalten, wie es seinen Bedürfnissen entspricht. J. P. K. Wirfschaffel ihes Revirement bei Opel. Betonung der stärkeren Export-Interessen. Bei der Adam Opel A.-G. in Rüsselsheim a. M., der deutschen Tochtorfabrik der General Motors Corp., sind tiefgreifende Umstellungen in Vorstand und Aufsiehtsrat erfolgt. Der Vorsitzende des Vorstandes, Dr R. A. Fleischer, ein in General-Motors- Diensten geschulter, deutscher Finanzfachmann, ist ausgeschieden und durch den Amerikaner C. R. Osborn, der erst seit kurzem in Deutschland ist und dem Vorstand erst seit 1936 angehört, ersetzt worden. Dr. Fleischer hat das Rüsselsheimer Stammwerk und die vor zwei Jahren in der Nähe von Berlin erbaute Lastwagenfabrik geleitet, seitdem vor 9 Jahren das Unternehmen in den Besitz der General Motors Corp. übergegangen war. Auch andere wichtige Posten im Vorstand sind mit massgebenden Amerikanern besetzt worden. Könnte man daraus schliessen, dass in gewissem Masse eine Re-Amerikanisierung bei Opel eingesetzt habe, so wird man diese Vorgänge richtiger zu beurteilen imstande sein, wenn man erfährt, dass der Exportleiter, Dr. Adam Opel A.G., Dr. Auerbach, als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand berufen wurde, und dass folgende zwei Persönlichkeiten im Aufsichtsrat Einsitz genommen haben: Mr. G. N. Vansittart in Antwerpen, Chef der dortigen Regionaldirektion der General Motors Corp. für den europäischen Kontinent mit Ausnahme Deutschlands, und David F. Ladin in Kopenhagen, Regionaldirektor für das skandinavische Geschäft der General Motors. Aus diesen drei Berufungen geht hervor, dass das schon in den letzten beiden Jahren zutage getretene Export-Interesse von Opel in noch grösserem Umfang und mit noch gesteigerter Intensität realisiert werden soll. Die beiden Opel-Werke Rüsselsheim und Rrandenburg werden also in noch gesteigertem Ausmass zum Export-Zentrum des grössten Automobilkonzerns der Welt für Europa ausgestaltet werden —, eine Entwicklung, die wohl nicht zuletzt auch durch den jetzt in Erscheinung tretenden Volkswagen beschleunigt wird. Es ist dabei zu bedenken, dass Opel vor allem den Klein- und Kleinmittelwagen- Bau pflegt, der jetzt vom Volkswagen her massgebend beeinflusst werden wird, und dass diese Marke, trotz Schaffung grosser Luxus-Typen im Bezirk der grossen Wagen noch keine so gefestigte Position besitzt und wohl auch in absehbarer Zeit nicht bekommen wird wie z. B. Mercedes-Benz und Horch. Als Abrundung des General-Motors-Programms dagegen haben die Klein- und Mittelwagentypen von Opel nach wie vor eine enorme Bedeutung. So erscheinen die oben skizzierten Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand von programmatischer Bedeutung für die künftige Entwicklung eines wtichtigen Gliedes der deutschen Automobil-Industrie und als Kennzeichnung der jetzt eingeschlagenen General-Motors-Politik. Gesd*£SfFisl»ei* cKt«* Auto-Union verteilt 6 % Dividende. Das am 31. Oktober 1937 endende Geschäftsjahr der Auto-Union AG. stand im Zeichen sehr guter Beschäftigung und einer neuerlichen Erweiterung des Exportes, die übrigens auch im laufenden Jahr anhält. Aus dem Reingewinn von 1.607.225 RM., Igen kann freilich von dieser vorhältnismässig we- Iringfügigen Massnahme nicht erwartet werden. Es (wird noch Jahre dauern, bis alle mit einem geradezu phantastischen Kostenaufwand in die Wege [geleiteten Neuerungen durchgeführt eind und Früchte tragen. Unter anderem gehören hierzu auch die gigan- Itischen Bauprojekte, die zwei Tunnel unter dem Hudson, einer unter dem East River und einen Werten vorsehen, der sich unter Manhattan von (einem Ende der Insel bis zum anderen hinziehen soll. Zu dieser Vermehrung der unterirdischen Verbindungen wird sich noch eine rings um Manhattan verlaufende Nur-Autostrasee gesellen, die in je einer Riesenbrücke über den Hudson und den East River ihre Ergänzung finden wird. Man ist in zuständigen Kreisen der Ueberzeugung, dass sich eine Verminderung der vorläufig noch immer im Ansteigen begriffenen Zahl der Ver- 'kehrsunfälle erst dann erreichen läset, wenn mit Hilfe dieser Neuerungen der Verkehr in zweckmässigere Bahnen gelenkt worden ist. Die hauptsächlichsten Einwände, welche sich gegen die genannten Pläne erheben, sind einerseits die Länge der Zeit, welche deren Ausführung erfordert und die befürchten lässt. dass bis zur Fertigstellung die heute aktuellen Probleme schon nicht mehr zeitgepiäss sein werden, anderseits die zweifellos richtige ^Feststellung, dass es vor allem die geradezu vorisintflutlichen Garageverhältniese sind, die an der '•Verstopfung der Strassen die Hauptschuld tragen. Wie aber in diesen Verhältnissen ein Wandel geschaffen werden könnte, darüber zerbrechen sich feit vielen Jahren die Fachleute vergeblich den Zopf. der sich bei Mitberücksichtigung des Vortrags auf 1.802.011 RM. (gegen 1.796.786 RM. im Vorjahr) erhöht, soll wieder eine Dividende von 6% ausgerichtet werden, währenddem 500.000 RM. an die Angestellten und Arbeiter zur Verteilung gelangen. Standard OJ1 Reingewinn 1937: 148 MH1. Dollar. Im vergangenen Jahr hat die Standard Oil Co. of New Jersey, die bedeutendste Gesellschaft des Rockefellerschen Petroltrusts, einen Reingewinn von 147,99 Mill. Dollar erzielt, gegen 97,77 Mill. 1936. An den Reinertrag lieferte das Oelgeschäft 132,71 Mill. Dollar; der Rest von 15,28 Mill. entfällt auf die sonstigen Erwerbszweige. Für die 20 grössten Oel-Gesellschaften Amerikas belief ßich der Reingewinn des Jahres 1937 auf 604 Mill. Dollar, währenddem er 1936 439 Mill. betragen und das Krisenjahr 1931 sogar einen Verlust von 91 Mill. Dollar erbracht hatte. Lesetkre» Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Drei schöne Dörfer und — grauenhafte Strassen. Der Kanton Bern darf sich rühmen, recht stattliche Dörfer zu besitzen, die auf den durchfahrenden Automobilisten einen recht günstigen Eindruck machen. Da ist Wohlstand — da ist Geld. Arbeitslose sind wohl keine, wenn Geld da ist. Deshalb, weil wohl keine Arbeitslosen vorhanden sind, hat man keine Ursache, für Arbeitsbeschaffung nur einen Finger zu rühren. Begreiflich. — Und zu diesen schönen Dörfern müssen wir zählen: Obordiessbach, Konolfingen und Münsingen. Fährt man nach einem guten Zvieri von Oberdiessbach nach Konolfingen, so schüttelt es einem im Wagen ganz gehörig. Denn die Strasse ist derart holprig, dass einem graut, die Strecke* nochmals zu befahren. Von Konolfingen nach Zäziwil ist es nicht besser, ebenfalls von Konolfingen nach Münsingen. Auch die Strasse von Walkringen bis Hasle-Rüegsau ist stellenweise ganz miserabel; das nämliche gilt für die Strecke Uetendorf - Kiesen (Dorfstrasse durch Uttigen ausgenommen). Auch die Strasse von Burgdorf über Wynigen nach Herzogenbuchsee ist in einem mehr als bedenklichen Zustand. Wegknechte sieht man selten. Was nützt es auch, grobes Grien vom Strassenrand auf die Mitte zu kratzen! Da sollte einmal Remedur geschaffen werden. Die obgenannten Strassen sind nicht etwa Nebenstrassen, sondern Durchgangsstrassen, so dass eine Korrektur ohne weiteres am Platze wäre. W. G. in K. Schutz dem Polster! Ein AutO'Polster halt nur selten rite Lebensdauer eines Wagen* durch. Darum sind PolsterüberzÜRe — von der Hand des Fachmanns angepasst — unerlässüch. Wir haben uns in der Anfertigung solcher spezialisiert, passen sie in kurzer Frist an und berechnen nur massige Preise- Verlangen Sie dodi einmal unverbiod* li* Offerte. MULLER f SD MARTI Autosattlerei, Eiserplatz SOßGLOS AUF GLITSCHIGEN STRASSEN MIT... HYDRAULISCHE RADABZIEHER SCHMIERAPPARATE RANGIER-WAGENHEBER Societe Anonyme pour la vente en Suisse du Pneu Enelebert GENF . ZÜRICH Crosley -Autoradio Roamio Einfachster Einbau - Beansprucht wenig Platz - Wunderbarer Ton. Crosley-Roamio Fr. 210.» passt in jedes Auto. Prospekte u. Bezugsquellennachweis kostenlos. TITAN A.-G., ZÜRICH sere und besser geformte Elektroden. Keir\\ Glühen — kein Verbrennen. 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II. Blatt BERN, 7. Juni 1938 II. Blatt BERN, 7. Juni 1938 Ein neuer KaiJiodeiistralil- Indikator Für die Aufnahme von Indikatordiagrammen über den Drucklauf in schneMaufenden ruhen hauptsächlich auf der Art und Weise, der Konstruktion dieser Aufnahmegeräte be- Verbrennungsmotoren sind die aus demwie die Membranausschläge in elektrische Dampfmaschinenbau bekannten Indikationsgeräte wegen ihrer mechanischen Trägheit Gewisse Ausführungen bedienen sich hiezu Stromschwankungen verwandelt werden. ungeeignet. Es wurden daher eine ganze einer Photozelle, welche in Abhängigkeit von Reihe von Indikatorsystemen entwickelt, die dem im. Zylinder herrschenden Druck mit praktisch trägheitslos arbeiten und erlauben, den Verbrennungsvorgang in allen seinen Phasen bis ins Detail zu verfolgen. Unter diesen Apparaturen nimmt der sog. Kathodenstrahl-Indikator neuerdings eine wichtige Rolle ein, der bereits in vielen verschiedenen Varianten ausgeführt wurde. Nachstehend sei das Arbeitsprinzip derartiger Geräte skizziert: Am Verbrennungsraum wird eine Vorrichtung angeschlossen, welche auf den wechselnden Innendruck im Zylinder reagiert und die Druckschwankungen in elektrische Stromschwankungen verwandelt. Dieses Ziel lässt sich mit verschiedenen Mitteln erreichen. Zur Aufnahme der Druckschwankungen dient stets eine kleine Membrane, die sich je nach dem Innendruck mehr oder weniger stark durchbiegt und durch diese Bewegungen den im Primärstromkreis der Apparatur fliessenden Strom beeinflusst. Die Unterschiede in Fig. 1. Schaltschema des Kathodenstrahl-Indikators. A = Verbrennungsraum. B = Membrane, die durch Ausbiegunj; auf den Innendruck reagiert. C = dieser Teil bildet mit der Membrane zusammen eine Art Kondensator. D = Verstärker. E = Kathodenstrahlröhre. F = Speisungsgerät der Röhre. Fig. 2. Totalansicht des Kathodenstrahlindikators. Die oben anscharnierte Photokamera lässt sich herunterklappen und ermöglicht die photographische Aufnahme der Indikator-Diagramme, die auf dem hellen Leuchtschirm darunter erscheinen. wechselnder Intensität beleuchtet wird. Die Schwankungen in der Lichtintensität kommen dadurch zustande, dass auf der Rückseite der Membrane ein Spiegel befestigt ist, worauf ein gegen die Photozelle hin reflektierter Lichtstrahl auftrifft. Die Biegung der Membrane verursacht eine Ablenkung des Lichtstrahls und dies wiederum bewirkt einen Wechsel in der Spannung der Photozelle entsprechend dem Rhythmus des Druckverlaufs. Eine andere Bauart bedient sich zur Verwandlung der Membranausschläge in Stromschwankungen eines von der Membrane beeinflussten Quarzkristalls, der die Eigenschaft hat, sich je nach dem auf ihn ausgeübten Druck statisch zu laden. Weiter sind Ausführungen mit druckempfindlichem Kohlenstab bekannt, die sich die Widerstandsveränderung dieses Materials unter Druck zunutze machen. Und schliesslich wurden auch schon elektromagnetische Geräte gebaut, die auf einem ähnlichen Prinzip beruhen, wie die ersten Mikrophone, d. h. auf Stromschwankungen in einem von der rasch bewegten Membrane beeinfussten Elektromagneten. Die neuste druckempfindliche Vorrichtung (Fig. 1) arbeitet auf einer noch andern Grundlage. Die Membrane und der feste Teil (C) wirken hier zusammen als eine Art variablen Kondensators, dessen Kapazität sich infolge der Membranbewegungen (d.h. der Schwankungen des Abstandes zwischen. C und B) fortlaufend verändert. Din in der beschriebenen Weise erzielten Spannungsschwankungen oder Stromstösse werden bei allen Kathodenstrahl-Indikatoren einem Verstärker zugeleitet. Um sie nun in der gewünschten Art, nämlich als Indikatordiagramm, sichtbar zu machen, bedient man •sich der aus der Fernsehtechnik bekannten Kathodenstrahlröhre. Diese arbeitet folgendermassen : Ihre Kathode sendet Elektroden aus, die durch eine enge Oeffnung in einer gegenüberliegenden Anode durchtreten und daher ein ziemlich scharf umgrenztes Strohlenbündel bilden, das auf einen Leuchtschirm gerichtet wird und diesen in der getroffenen Stelle aufleuchten lässt. Das Strahlenbündel kann unter dem Einfluss eines elektrostatischen oder magnetischen Feldes abgelenkt werden. Diese Eigenschaft benützt man, um den Kathodenstrahl zum « Aufzeichnen » des Indikatordiagramms auf den Leuchtschirm zu verwenden. Da selbst bei langsamem Lauf des Motors sekundlich eine grössere Zahl von Diagrammen fortlaufend vom Lichtpunkt Von einem neuartigen Isolierband, das aus gesponnenen Glasfasern hergestellt wird. Es soll sich durch einen hohen, elektrischen Widerstand auszeichnen und gegenüber Hitze weniger empfindlich sein als die meisten bekannten Isoliermaterialien für Motoren, Generatoren und Transformatoren. Weiter soll es sich durch chemische Beständigkeit auszeichnen und leicht mit Kunstharzen und dergleichen imprägnieren lassen, wodurch es wasserdicht wird. Es ist vollkommen schmiegsam, da die Glasfasern, woraus er besteht, nur ungefähr V15 bis 1 / 20 der Dicke eines menschlichen Haares aufweisen. Von einer deutschen Reifenfirma seien bereits 100 000 Reifen aus Kunstgummi in den Handel gebracht worden. Auch würden jetzt mit gutem Erfolg solche mit Kunstseideeinlagen an Stelle von Baumwolleeinlagen hergestellt. Anfänglich seien bei Kunstseide dadurch Schwierigkeiten aufgetreten, dass sich der Gummi nicht mit ihr binden wollte. Von Versuchen, Pariser Autotaxis mit Anthrazitgasgeneratoren zu betreiben. Die portugiesische Regierung habe einem amerikanischen Syndikat die Erlaubnis zum Suchen von Petroleum auf portugiesischem Gebiet erteilt. Die diesbezüglichen geologischen Studien müssen im Laufe von 10 Monaten abgeschlossen werden. Falls Petrol gefunden wird, erhält die Gesellschaft das Ausbeutungsrecht darüber während 50 Jahren. Dass sich im Kriegsfall nach der Meinung militärischer Sachverständiger der Weltbedarf an flüssigen Brennstoffen und Schmierölen fast verdreifachen würde. So hätte alsdann Europa an Stelle von 27 Millionen Tonnen jährlich um die 70 Millionen Tonnen Petrolprodukte nötig, wovon auf England 30, auf Frankreich 15 und auf Deutschland 12 entfallen würden. AG- BERN • ZÜRICH • BASEL Komplette Anlagen für modernen Oel-Service OCCASIONEN I JINPIII Innenlenker > 6Plätze i LAIIUlli 15 PS, 8 Zylinder, mit Garantie. I AliPIA «Astura», 15 PS, LAIlulfi 8 Zyl., Karosserie Farina, 4/5 Plätze, Schiebedach, Zustand wie neu, mit Garantie. 7 PS, 4 Zyl., Innenlenker, 4 Plätze, sehr LANCIA wenig gefahren, mit Garantie. 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