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E_1939_Zeitung_Nr.036

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 2. MAI 1939 — N° 36 Angebotene Fahrzeuge Voliures Offerte* N» | Marke — Marque | fjl. HP Baujahr Annee KOOStrQEti Carrosserie Standort DomiciU. Preis Prix Angebotene Fahrzeuge voltures offertes N° Marke — Marque CjL HP Plätze od.Tragkraft flacra oo Charge ntlle Baujahr Annee eonstrtet. CkrrosBerie Plätze od.Tragkraft riacsi n cbarn DtUi Standort DomiciU Preis Prix 23514 23515 23516 23517 23518 23519 23520 23521 23522 23523 23524 23525 23526 23527 23528 23529 23530 23531 23532 23533 23534 23535 23536 23537 23538 23539 23540 Opel Derby Frama Chevrolet Ford Ford Berna International Ford Ford Citroen Ford Chevrolet Personenwagen aber Fr. 5000.— VoStures de tourisme de plus de frs 5000. Xferc Benz £00 Ig 6 10 1936 Chevrolet 6 17 1938 Mere. Benz 260 D 4 12 1937 Mercedes Benz 4 8,64 1938 Mercedes Benz 6 11,35 1936Limousine Mercedes Benz 230 6 11 1936 B. M. W. 6 10 1938 Dodge 6 18 1938 Alfa-Romeo 6 8 1931 Chevrolet 6 18 1938 Lancia Astnra 8 16 1935 B. M. W. 6 10/80 1938 Mercedes Benz 320 6 16 1937 Alfa-Bomeo 6 12 1938 6 9 1932 4 6 1927 1 1 1935 4 14 1928 4 10 1930 4 5 1936 4 40 1923 4 14 1930 4 17 1931 4 5 1936 6 13 1930 4 11 1931 6 17 1930 Limousine Limousine mit Schiebedach Landaulet Limousine Limousine B. M. W. geschlossen Sport-Cabriolet Sedan Limousine Sport Cab B Conduite interleure Lastwagen — Camions Brücke Lastwagen mit Brückli Camion Camionnette Fourgonnette 3-Seitenkipper Lastwagen Lieferungswagen Fourgonnette Lastw. m. Blachengesteü Lieferungswagen Lieferungswagen 4/5 P. 8 P. 6/7 P. 4/5 P. 4/5 P. 4/5 P. 4 P. 5 P. 2 P. 6/7 P. 4/5 P. 2 P. 4/5 P. 4/5 P. 350 kg 2 T. 400 kg 1,3 T. 800-1000 500 kg 5 T. iYz T. 5-800 kg 500 kg 1,8 T. 5-800 kg 1 y 2 -2 T. Zürich Bottenwil Zürich Ölten Ölten Zürich Zürich Bern Zug Baar Lausanne Bern Zürich Giornico/Tessin Bern Birrwil Ober-Entfelden Biel Belp Courtelary Biberist Langenthai Langenthai Courtelary Langenthai Langenthai Aarau 5300 5500 5700 5900 6000 6000 6200 6300 6500 7000 7000 8200 9500 10 500 350 500 600 700 700 1000 1200 1250 1500 1500 1600 1600 2000 23541 23542 23543 23544 23545 23546 23547 23548 23549 23550 23551 23552 23553 23554 23555 23556 23557 23558 23559 23559a 23560 23561 23562 23563 23563a 23564 23565 23565a 23566 23567 23568 23569 23570 Ford Opel Berna Ford Ford Chevrolet Martini Ford Martini Renault Berna Ford V 8 Opel-Blitz Saurer Berna Berna International Berna Berna Saurer Berna Berna Berna Berna G. M. C Saurer-Diesel Berna Saurer Rohöl Büssing Berna Saurer-Diesel Berna Saurer-Diesel 17 9 50 17 17 17 24 17 24 25,4 19 18 40 42,6 16 20 42,6 42,6 42 16 42,6 42,6 54 28 34,85 42,6 42 37,7 29 34,85 43,5 1*> 1932 1933 1928 1931 1932 1933 1930 1931 1929 1938 1926 1935 1934 1928 1928 1934 1933 1928 1930 1928 1934 1928 1929 1931 1934 1929 1927 1928 1934 1928 1929 1930 1929 3-Seitenkipper Kastenwagen 3-Seitenkipper Camion Lastwagen Camion mit Verdeck Kastenwagen Dreiseitenkipper Lastwagen Camion Lastwagen Camion Lastwagen Lastwagen Lastwagen Kastenwagen Lastwagen mit Brücke 3- Seitenkipper Holzgaswagen 3-Seitenkipper Car Holzgaswagen Kipper Dieselkipper 3-Seiten-Kipper Saurer Holzgaswagen Lastwagen Dieselwagen Diesel-Kipper Saurer Dieselkipper Saurer mit Kipper 2 T. 450 kg 4 T. 2-2 Vt T. 2% T. 2% T. 2 T. 2% T. 3 T. 2 T. 5-6 T. 3-4 T. 2Yi T. 5 T. 5-6 T. 3 T. 2 V4-3 T. 6 T. 6 T. 5 T. 21 P. 6 T. 6 T. 7 T. 5T. 6 T. 6 T. 5-6 T. 3H-1T. 6 T. 6 T. 7 T. 6 T. Ober-Muhen Bern Biberirt Basel Langenthai Biel Ölten Langenthai Ölten Zürich Ölten Geneve Baar Baar Ölten Ölten Rothrist Ölten Ölten Baar Ölten Ölten Ölten Ölten Biel Luzern Ölten Baar Ölten Ölten Luzern Ölten Luzern 2000 2400 2600 2900 2900 3000 3000 3200 4500 4500 5000 5800 6000 6000 8000 8500 8500 9000 10,000 10,000 12,000 14,000 14,000 14 000 14,000 15,500 16,000 16,000 17 000 18,000 20,500 22,000 22,500 ProLt Reparatur des Schlusslichtes Beim Rückwärtsfahren oder auch durch die Schuld anderer Fahrer geht mitunter ein rotes Schlusslichtglas in die Brüche. Ist Ersatz nicht gleich erhältlich, so lässt sich mit Hilfe der Haut eines roten Spielzeugballons eine befriedigende Notreparatur durchführen. Sie wird straff über das Ende des Schlusslichtgehäuses gespannt und mit einer darum gebundenen Schnur befestigt A = Haut eines Spielballons; B = Schnur; G = Schlusslicht. Alfa Romeo Cabriolet 6 Zyl., 12 PS, 2pl., in sehr schönem u. erstklassigem Zustande, 2 Sitze im Spider. — Preis äusserst Fr. 3500.—. Offerten unter Chiffre 16795 an die Automobil-Revue. Bern. LANCIA Aprilia Innenlenker, 7 PS, neueres Modell, Occasion, neu, 4 Türen, 4 Plätze, mit Garantie. Interessant. Preis. Grand Garage Economique, Village-Suisse, Plainpalais-Genf. Cabriolet 4/5plätzig europäische Marke, 6 Zyl., 14 PS, mit Langenthaler Karosserie, Lederpolsterg., in jeder Hinsicht neuwertig, per sofort zu verkaufen. Preis Fr. 3500.— Anfragen unter Chiffre 16812 an die Automobil-Revue, Bern. Traktor sehe Zu verkaufen Hanomag- Industriem. Pneubereifung, billigst. Anfragen an KONRAD PETER AG., Liestal. Tel. 72.606. PLYMOUTH Coupe nke Mod. 1933/34, wie neu, da aus erster Privathand, 35,36) nur Fr. 1800.— PLYMOUTH Mod. 1933/34, Langenthaler Cabriolet, tadelloser Zustand, aus Herrsehaftshaus, nur Fr. 2250.— (Eventuell Tausch!) Ernst Jacob,Othmarsingen. 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Antwort: Von der starken Erhitzung bei jeder Explosion wird nur eine sehr dünne Materialschicht an der Oberfläche betroffen. Bei Messungen wird jedoch meist nur die mittlere Temperatur der fraglichen Teile gemessen, weshalb uns über die bloss oberflächliche Erhitzung im Moment der Verbrennung keine Zahlen zur Verfügung stehen. Die mittlere Temperatur der Wände des Verbrennungsraums schwankt je nach dem Punkt, wo gemessen wird, in sehr weiten Grenzen, müssen doch sowohl die Ventilteller als auch der Kolbenboderi zu den Wänden des Verbrennungsraums gerechnet werden. Beim Auspuffventil rechnet man im allgemeinen mit mittleren Temperaturen bis etwa 500° G (bei grossen Motoren 600° G). Die Böden von Leichtmetallkolben erhitzen sich bei Vergaser- Motoren in der Mitte auf 260—300° C, weil von dort der Weg für die Wärmeableitung am grössten ist. Aussen gegen die Zylinderwandung hin liegt Limousine Marke STUTZ 7-Plätzer, Modell 1929, 8 Limousine, 6/7plätzig, gepflegter Zyl., 26,8 HP, 4 Gänge, separ. Führersitz, Farbe schwarz, 2Res.-Pneus, Gepäckträger, nur ca. 30000 km gefahren, sehr gut erhalten. Preis Fr. 1200.—. Potter, Kilchberg/Ziirich. Tel. 91.43.69. (36)8856 Chevrolet 1936 Sp 14 PS, Limousine, 4türig, mit gross. Koffer, Farbe beige, 50000 km gefahren, äusserlich u. maschinell wie neu. Offerten an Postfach Nr. 1157, Stein, Aarg. 36) 8868 Zu verkaufen DODGE Cabriolet Modell 1934, Ia. Schweizer Karosserie, 4 Fenster, 4 Türen, 5 Pl., in tadellosem Zustande. Preis n. Uebereinkunft. (36 Offerten unter Chiffre 8851 an die Automobil-Revue, Bern. Graham Zu verkaufen 8 Zyl., 20 PS, Limousine, Modell 1933, nur 48 000 km gefahren, da seit drei Jahren nicht mehr in Gebrauch. Tadelloser Zustd., entsprechend der Kilom.- Zahl. Preis Fr. 3700.—. 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Antwort' Da der Kompressionsprüfer an den Zylinder, dessen Verdichtungsdruck gemessen werden soll, beim Kerzengewinde angeschlossen wird, ist es nicht möglich, die Kerze während der Messung eingeschraubt zu lassen. Dagegen nimmt man am besten die übrigen Kerzen nicht ab, weil sich der Motor gleichmässiger durchdrehen lässt, wenn alle Kolben Verdichtungsarbeit leisten müssen. Die Drossel sollte zur Messung der Kompression ganz geöffnet werden, da sich nur so der Maximalwert ergibt, der uns interessiert. Würde man die Drossel schliessen, während der Motor durchgedreht wird, so sänke der Luftdruck im Ansaugstutzen des Motors stark, und es würde zu Beginn des Verdichtungshubes im Zylinder ein beträchtlicher Unterdrück,' herrschen. Der Kolben müsste JEAN WILLI, BUICK-Vertretung, ST. GALLEN. 6 Zyl., letztes Modell, in jeder Beziehung wie neu, sehr schneller Wagen, mit div. Ersatzteilen u. Reservematerial, infolge Aufgabe des Rennsportes billig zu verkaufen. 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Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Formulares. Eine Gewähr für die Richtigkeit der geraachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auakünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt, dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufer kostenlos weitergeleitet. Die Kontroll-Nummer ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. 4 Zyl., 5,07 PS, Mod. 1933, Brückenwagen mit 2 Sitzplätzen, günstig, eventuell in Gegenrechnung. (36-38 Anfragen erbeten unter Chiffre 8869 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen eventuell zu vertauschen an Kleinwagen, 5—7 PS, eine LIMOUSINE, Marke Renault Primaquatre 10;8 PS. Motor und Farbe noch in prima Zustand. 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36 — DIENSTAG. 2. MAI 1939 AUTOMOBIL-REVUE 15 1. Schweizerische Vieiseitigkeitskonkurrenz der motorisierten leichten Truppen und der Motortransporttruppen in Bern (Schluss.) Feiner Regen rieselte nieder, als die Konkurrenten von 6 Uhr morgens an vor derstrasse, sondern in der Kiesgrube — wieder nicht etwa bei der Tribüne an der Murten- Tribüne der Bremgartenrundstrecke bei Bern einzuholen oder Strafpunkte zu gewärtigen. auf die ca. 50 km lange Fahrt geschickt wurden, deren Route vollständig geheim gehalten büne, wobei Oberstlt. Spreng, der Präsident Dem gemeinsamen Mittagessen in der Tri- worden war. Erst am Start erhielten die Teilnehmer den Marschbefehl, der ihnen die tern, vor allem Hptm. Rüedi, dem unermüd- des Organisationskomitees, seinen Mitarbei- Strecke —oder genauer gesagt vorerst einen lichen Sekretär, dankte und ihm als sichtbares Abschnitt davon — bekanntgab. Zwei verschiedene Kurse waren dabei zu befahren, je reichte, schloss sich am Nachmittag auf dem Zeichen dafür ein hübsches Präsent über- nachdem der Befehl lautete. Gleich blieben Schiessplatz Sand eine eindrucksvolle Vorführung des neuen Panzerwagens und der indessen die Durchschnitte, die zwischen 32 und 41 km/St, variierten. 2Jum weitaus überwiegenden Teil wickelte sich die Konkurrenz auf schmalen, aufgeweichten und glitschigen Zweit- und Drittklass-Strassen ab, die nördlich und nordöstlich der Bundeshauptstadt im Gebiet des Frienisbergs lagen. Stellten schon die Wahl des Parcours und die vorgeschriebenen Durchschnitte hohe Anforderungen an die wackeren Konkurrenten, so wurde deren Aufgabe noch erschwert durch die sieben Einzelprüfungen', welche sie, von der Regelmässigkeitskonkurrenz abgesehen, zu absolvieren hatten. Schon die Personenwagenfahrer sahen sich vor alles andere als ein leichtes Pensum gestellt, noch vielmehr Respekt aber verdienten bei diesem Wetter und diesen Strassen die Leistungen der Solo-Motorradfahrer. Kein Wunder deshalb, wenn der eine und der andere mit den Knacknüssen, die ihm das Reglement aufgab, nicht ganz fertig wurde. Zum Start, der in Gegenwart von Bundesrat Minger, Oberstdiv. Jordi, Oberst Ruf und einer Reihe weiterer hoher Offiziere erfolgte, stellten sich 128 von den 131 gemeldeten Mannschaften, nämlich 95 Personewagen (worunter eine Fourgonnette) und 33 Motorfahrer, wovon 9 Solofahrer. Schon hier setzte der Strafpunktregen ein, galt es doch, von einer bestimmten Linie aus ;das Fahrzeug in vorgeschriebener Minimalzeit zu erreichen und in Gang zu setzen. Nicht wenige scheiterten sodann an der Identifizierung bestimmter Punkte der Strecke, welche die Teilnehmer an Hand von vier Photos zu ermitteln und in die Karte einzuzeichnen hatten. Erheblich zu schaffen machte auch die Beobachtungsübung, wobei in der Nähe der Strasse aufgestellte Mannsscheiben zu erkennen und gleichfalls in der Karte zu markieren waren. Nach dem Schiessen im « Sand », wobei jeder Mann seine eigene Scheibe hatte, strebten die Fahrer dem hügeligen Gelände des Frienisbergs zu. Und dort oben, im Baggwilgraben, erwartete die Mitfahrer «ihre» Sonderaufgabe: ein Geländelauf über ca. 3 km Länge und mit einer Höhendifferenz von 170 m, natürlich nicht etwa auf markiertem Pfad, sondern in waldigem, weglosem Terrain. Mancher irrte dabei herum und verlor kostbare Zeit, bis er sich an Hand der Karte zurechtgefunden und den ominösen «Punkt im Gelände», auf dem ein Kontrollposten seines Amtes waltete, aufgestöbert hatte. Inzwischen umkreiste der Fahrer in weitem Bogen den Hügel; eine blaue Fahne gebot ihm unterwegs Halt, damit er sich über sein Orientierungsvermögen ausweise, dadurch nämlich, dass er mitten im Walde aufgefordert wurde, anzugeben, in welcher Richtung der Schiessplatz « Sand » liege. Soweit wir uns überzeugen konnten, zog sich auch hier mancher eine Ladung Strafpunkte zu. In Wahlendorf trafen Fahrer und Mitfahrer wieder zusammen, und von dort aus ging's in südlicher Richtung Bern entgegen, allerdings nicht in ununterbrochener Fahrt, denn am Nordende der Haienbrücke beim Wohlensee stiessen sie abermals auf ein Haltesignal. « Feststellen von Mängeln » hiess diesmal die Sonderaufgabe, die es zu lösen galt. Neben drei Motorrädern standen da mit geöffneter Haube drei Wagen; dort wie hier gab es bei näherem Zusehen je fünf Defekte zu entdecken, nämlich an den Autos eine unterbrochene Benzinleitung, einen abgehobenen Ventilatorriemen, eine zerschlagene Kerze, ein Zündkabel, das am Verteilerkopf demontiert war, und ein unterbrochenes Lichtkabel, bei den Motorrädern eine abgehängte Benzinleitung, ein entferntes Zündspulen- bzw. Kerzenkabel, einen fehlenden Bolzen am Schaltgestänge, ein Bowdenkabel, das von der Kupplung getrennt war, und eine zerschlagene Kerze. Da steckten sie nun die Köpfe zusammen, knieten nieder und schnüffelten an den Fahrzeugen herum, um sodann die Mängel, denen sie auf die Spur gekommen zu sein glaubten, auf einem Formular zu vermerken, das jedoch den Teilnehmern insofern eine neue Falle stellte, als es sie dazu verführen konnte, nach acht Pannen zu fahnden. Natürlich stand für diese Aufgabe nicht etwa unbeschränkt Zeit zur Verfügung: Wer die drei dafür gutgeschriebenen Minuten überschritt, hatte sie bis zum Ziel, das übrigens bedenklich nahe lag — überraschenderweise aber 4- und 6-Rad-Antriebwagen von Saurer, eines Seitenwagengespannes, des Mercedes-Benz- 4 - Rad - Antrieb - Geländewagens und des «Tempo»-Geländefahrzeugs an. Verblüffend war es dabei, feststellen zu dürfen, was für Menschenmengen diese Veranstaltung herbeilockte, ohne dass dafür etwa die Werbetrommel gerührt worden wäre: 550 Autos und rund 400 Velos wurden dabei gezählt, so dass man wohl nicht zu hoch greift, wenn man die Zahl der Zuschauer auf etwa 3000 schätzt. Leider musste die Vorführung infolge eines Unfalls, der dem Fahrer des Tempowagens zustiess, abgebrochen werden. Seine Verletzungen sind jedoch, wie wir erfahren, nicht schlimm; neben einem Schlüsselbeinbruch konstatierten die Aerzte mehrere Rippenbrüche. Bei der Preisverteilung konnte nach einem Dankeswort von Hptm. Weber und Hptm. Rüedi der Chef 'des Rechnungsbüros, Lt. von Selve, folgende verkünden. Personenwagen, Offiziere: 1. Lt. Schwär Fritz, Oblt. Meyer Heinrich, 1698 Punkte; 2. Hptm. Rupprecht Eduard, Hptm. Burkhart Hans, 1808 P.; 3. Hptm. Straumann Peter, Lt. Kurz Hans. 2028 F., 4. Oblt. Vest Felix, Lt. Mollinet Robert, 2045 P.; Lt. Vogt Luis, Lt. Gietz Werner, 2291 P.; 6. Lt. Bollschweiler Karl, Lt. Wild Hans, 2623 P. Der neuen Einheitsorganisation unserer " Verkehrswerbung entgegen. Nachdem die ständerätliche Kommission für die Vorbereitung des Entwurfes zu einem Bundesbescbluss über die Schaffung einer schweizerischen Zentrale für Verkehrsförderung ihre Arbeiten — mit Ausnahme des Art. 4 — beendet hat, tritt nun die für dieses Geschäft ernannte Kommission des Nationalrates am 22. Mai zusammen. Damit dürfte es sich erreichen lassen, dass die Berichte der beiden Kommissionen bis zur Junisession der eidg. Räte bereitliegen. Immerhin spricht eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich lediglich der Ständerat, der die Priorität besitzt, mit der Angelegenheit befassen wird, währenddem sie erst in der Septembersession vor die Volkskammer gelangt, doch bliebe auch in diesem Fall noch genügend Zeit, um die Neuordnung auf Anfang 1940 in Kraft zu setzen. Uebrigens werden sich die eidgenössischen Räte nicht mit dem Organisationsstatut zu beschäftigen haben, das die bundesrätliche Botschaft begleitet, vielmehr fällt es ausschliesslich in den Kompetenzbereich der konstituierenden Generalversammlung der künftigen Zentrale für Verkehrsförderung. Die Qlarner Strassenbauprojekte. Der Regierungsrat des Kantons Qlarus hat in seiner Sitzung vom 27. April 1939 das Projekt für den Ausbau der Klöntalerstrasse als Zufahrt zur Prageistrasse gutgeheissen und an das Eidg. Departement des Innern zur Genehmigung und Festsetzung der Bundessubvention weitergeleitet. Das Eidg. Departement des Personenwagen, Unteroffiziere und Soldaten: 1. K p 1. S c h o r r o, W m. Thommet, 995 Punkte; 2. Wo. Brack Karl, Wm. Müller, 1862 F.; 3 Motf. Schinz, Motf. Wöhler, 1991 P.; 4. Meeh. Gsteiger, Kpl. Salvisberg, 2218 P.; 5. Motf. Jaberg, Motf. Sutter, 2301 P.; 6. Adj. Hof. Oesch, Fourier Schaffner, 2327 P. Motorräder mit und ohne Seitenwagen, Offiziere: 1. Lt. Geiser, Lt. Flückiger, 3917 Pkte.. 2. Lt. Haefner, Lt. Vivot, 6064 P.; 3. Lt. Oechslin (Solo), 7037 P. Motorräder mit und ohne Seitenwagen, Unteroffiziere und Soldaten: 1. Kpl. Flühmann, Kpl. Bosshardt, 1512 Punkte; 2. Wm. Grüninger (Solo), 3296 P., 3. Kpl. Bossert (Solo), 3339 P.; 4. Kpl. Bertschi, Motf Haller, 3390 P.; 5. Kpl. Jörg, Fo. Berchtold, 3844 P., 6. Motf. Scheibler E., Motf. Auer, 3943 P Gruppenwanderpreis der Schweiz. Gesellschaft der Motorfahrer-Offiziere: 1. Equipe Basel II: Oblt. Vest Felix, Lt. Mollinet Robert, Oblt. Köpplin Erik, Oblt. Schubar.th Wilhelm. 5092 Punkte; 2. Equipe Blau-Weiss (Zürich)- Lt. Schwär Fritz, OMt. Meyer Hch., Lt. Braunschweig Rob., Lt. Banga Erwin, 5301 P.; 3. Equipe Uetli (Zürich), 5514 P., 4. Equipe Albis (Zürich), 5937 P.; 5. Equipe Basel I 6339 P. Einheits-Klassement: Fruttberg. 6 km ob Linthal. 1. Hptm. Straumann Peter, Kdt. Mot. Mitr. Kp. 5, Lt. Kurz Hans, Mot. Mitr. Kp. 5, Lukmanier, gesperrt zwischen Curaglia undOHvon«. Lt. MerktWalter. Mot. Mitr. Kp 5. L t. Holzach Ferdinand, Mot. Mitr. Kp. 5, 5458 P., Lenzerheide und Maloja sind schneefrei. Marchairuz, durchgebend dem Fahrverkehr offen. 2. Mot. Rdf. Kp. 11, 8475 P.; 3. Mot. Rdf. Kp. 10, 10667 P.; 4. Mot. Sap. Kp. 2, 14135 P. Sektionenklassement der Gesellschaft der Militär- Motorradfahrer des Kantons Bern: 1. Bern- Motf. Stalder (Motorrad), Motf. Buess, Kpl. Schorro (Personenwagen), Wm. Thommet, 2507 P., 2. Basel- Wm. Grüninger (Motorrad Solo), Motf. Jaberg (Personenwagen), Motf. Sutter 5597 P., 3. Zürich: 7516 P.; 4. Aargau: 7676 P.; 5. Waadt: 11670 P. Ausser Konkurrenz starteten noch je vier Personenwagen- und Motorradmannschaften der gegenwärtig im Wiederholungskurs stehenden leichten Brigade 2, die folgende Resultate erzielten: Personenwagen (gefahren von Offizieren)- 1. Lt. Fröhlicher ..Hptm. Aebi, 1405 P.; 2 Lt. Wasmer - Lt. Hammer, 2172 P.; 3. Lt. Hofer - Lt. Amrein, 3323 P.; 4. Oblt. Jost - Lt. Suter, 3619 P Hätten diese Mannschaften gewertet werden können, so stünde die Equipe Lt. Fröhlich an der Spitze des Klassements der Personenwagenfahrer. Motorräder: 1. Korp. Flückiger - Korp. Bannwart 3096 P.; 2. Korp. Giseler - Korp. Bossler, 4377 P.; 3. Motf. Rast, 5951 P.; 4. Motrdf. Burkhardt - Korp. Künzli, 8607 P. Im Klassement dieser Wertungsgruppe erschien damit die Mannschaft Korp. Flückiger - Korp. Bannwart an 2 Stelle der Motorradfahrer. Innern erteilt dem glarnerischen Regierungsrat Wegleitung für den Bau der Kistenstrasse und, ersucht um beförderliche Ausarbeitung der Detailpläne. Insbesondere wünschen die Bundes'behörden eine baldige Inangriffnahme der Walenseestrasse. Wanderwege im Kanton Schwyz. Wie wir bereits kurz gemeldet, beabsichtigt nun auch der Kanton Schwyz, ein Netz von Wanderwegen anzulegen. Die Organisation erfolgt bezirksund gemeindeweise, wobei man zunächst an die Ausarbeitung einzelner Wegnetze herantritt. Bis zum Herbst dieses Jahres soll für den ganzen Kanton ein Netzprojekt aufgestellt sein und der Kostenvoranschlag vorliegen. Markierung und Ausbau des Netzes erfolgen etappenweise im Verlauf mehrerer Jahre. Zentralfest des ACS in Zürich. Die Sektion Zürich des A.G.S., der die Durchführung des diesjährigen Zentralfestes übertragen worden ist, hofft diesmal ausser den Delegierten recht viele andere Clubmitglieder in der Limmatstadt willkommen heissen zu können. Ein grosses Programm, das in den Rahmen der Landesausstellung gestellt wird, erwartet Sie. Nach der Delegiertenversamlung am 3. Juni ist ein Empfang im Kongressgebäude durch die Zürcher Sektion und unter Assistenz von Trachtengruppen und einer Gesangsvereinigung vorgesehen. Besonders viel verspricht der Ball im Grand Hotel Dolder, dessen piece de rSsistance eine Original-Pariser-Revue die piece de resistance bildet. Der Sonntag gehört der Landesausstellung. Für das Mittagessen steht das grosse Restaurant des Vergnügungspalais zur Verfügung. V FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH. Monatsversammlung: Samstag, 6. Mai, abends 8.15 Uhr, in der Markthalle. — Traktanden: 1. Protokoll der Aprilversammlung. 2. Mutationen. 3. Mittei- i I . um Für Ueberlandfahrten ist ein richtiges : fe^;p%L Strassensignal 1 ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ von grösster Wichtigkeit. B " ^ ^ "*""^*^s^is5^M®l Lassen Sie sofort das CICCA-TENOR "** / ^ \ ^^^g^PJ ,. tönig 2-tönig h M (ohne Montaße) E Sffii Aus; den Resultate *. c. s. 42^ ^ i | O FFndb—iöüi d« TENORCICCA STANDARD N' 8 -^Slll^^ montieren. """^ CICCA übertönt ALLES! 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K. befahrbar bis Bourg-St. Pierre, weiterhin gesperrt. Ibergeregg, gesperrt zwischen Oberiberg und Oberberg ob Schwyz. Jaunpass, seit 25. April durchgehend ohne Ketten passierbar. Julier. Neuschnee, gepfadet, gegenwärtig nur m. K. ab Bivio bis Silvaplana befahrbar. Klausen, unpassierbar zwischen Urigen und Post Montets, seit 26. April durchgehend o. K. offen. Morgins und Masses, schneefrei. Oberalp, Urnerseite gesperrt ab Andermatt, Bündnerseite nur bis Rueras o. K. offen. Ofenpass, Neuschnee, m. K. (passierbar. Pillon. gesperrt zwischen Gsteig und der Passhöhe. San Bernardino. unpassierbar zwischen Hinterrhein und San Bernardlno-Dorf. St. Gotthard, Nordseite m. K. befahrbar bis zur Verladestation Göschenen. Weiterfahrt nach Andermatt/Hospenthal gepfadet und m. K. möglich. Südspite schneefrei bis Airolo, weiterhin o. K. möglich bis Fort Foppa ob Airolo. Simplem, unpassierbar zwischen Simplon-Dorf und Ganterbrücke. Entgegen anders lautenden .Meldung erfolgt die Öeffnung voraussichtlich erst Ende dieser Woche. Splügen, Schweizerseite gesperrt ab Splügen-Dorf. Umbrail, unpassierbar ab Sta. Maria. Weissenstein, o. K. passierbar. Wolfgang (Klosters) o. K. passierbar. ScbaÜenbersr, seit 24. April o. K. offen. lungen. 4. Referat (siehe persönliches iZirkular). 5. Verschiedene«. Angesichts der Wichtigkeit der eur Erledigung vorliegenden Geschäfte erwarten wir zahlreichen Besuch. An der Versammlung können die Vereinsabzeichen bezogen werden. Jedes Mitglied bringe seine Mitkollegen mit! Der Vorstand. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung: Samstag, den 6. Mai 1939, im Clublokal «Weisses Schloss», Luzern. Luzern. Mit Rücksicht auf die wichtigen Traktanden erwarten wir vollzähliges Erscheinen. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Wir laden freundlich ein zur Monatsversammlung a'uf Mittwoch, den 3. Mai, abends 8.30 Uhr, ins Du Pont, 1. Stock, Zur Behandlung stehen verschiedene Berufsfragen. Ferner sind die Anmeldungen unserer Frauen zur Teilnahme an einem Vortrag des Persil- Institutes in Zürich abzugeben. Neue Berufskollegen sind ebenfalls willkommen. Zahlreichen Besuch der «Alten» erwartet: Der Vorstand. Hans Rueschs Rennfahrerroman « Gladiatoren ». Wir öffneten ein Paket. Ein Buch fiel heraus: Gladiatoren. Wir lassen nur den Titel und blickten nicht einmal nach dem Verfasser. Wir stritten uns, wer es zuerst lesen dürfe. Ich gewann, ich begann — und hörte nicht mehr auf Als ich in der guten Mitte war, interessierte mich der Autor: Hans Ruesch! «Donnerwetter», sagte ich mir, «ein Mann vom Bau wagt sich an einen Rennfahrerroman, wagt sich an ein Milieu, das gerade vom Beteiligten am allerschwersten zu schildern ist.» Ich las zu Ende. Ich war ehrlich begeistert! Dabei lese ich viel und bin dadurch kritisch und objektiv. Der Rennfahrer Hans Ruesch verspricht ein guter Schriftsteller zu werden. Sein Erstlingswerk macht ihm alle Ehre. Er erfindet um das Rennfahrerleben herum eine Handlung, die bis zur letzten Seite spannend ist. Dabei sind alle Geschehnisse der Wirklichkeit entnommen. Sie sind: tatsächlich — ohne indiskret oder persönlich zu wirken. Jeder dieser schlachterprobten Kämpen in diesem Buch kann irgendein bekanntes «Ass» vom Volant sein und ist es doch wieder nicht. Tatsachen und erfundene Handlungen gleiten ineinander über und in einer bis z-um Ende anhaltenden Steigerung erlebt man die Rennfahrer als Helden — Menschen — Kinder, man erlebt sie so, -wie sie -wirklich sind, und das ist die Kunst dieses Bekenntnisses. Mein Mann, der diesen Rennfahrerroman ahnungslos zu lesen begann, legte ihn ein wenig abwesend — mit den Worten weg: «Ja, so sind wir wirklich und. wahrhaftig — und das kann nur einer schreiben — der es auch erlebt hat.» Hans Ruesch gibt in den «Gladiatoren» ein Stück von sich selbst und damit den Lesern, die sich « an dieses Zeitalters naiver Waghalsigieh berauschen », einen «Spezialausschnitt». den erworben zu haiben sie nicht bereuen werden. Paula Stuck. * Verlag fiallwag Bern, gebunden Fr. 5.80.