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Musik hilft Jugend in den Nürnberger Nachrichten

Musik hilft Jugend in den Nürnberger

Nürnberger Nachrichten - 11/04/2018 Verkleinert auf 71% (Anpassung auf Papiergröße) Seite : W33 VON SEBASTIAN MÜLLER Der Jugendtreff „Container“ an der Karl-Schönleben-Straße 70: Draußen ist der riesige Schriftzug „471“ nicht zu übersehen. Doch wer hier den Containerbau aus dem Jahr 1995 sucht, wird nicht fündig: Die Jugendlichen in Langwasser treffen sich seit Anfang des Jahres in ihrem neuen „Container“. „Der Neubau wirkt zwar weiterhin wie ein Container, das aber nur optisch“, erklärt die Leiterin Elena Heppt. Alle sind froh über den massiven Neubau – im Winter zieht’s nicht mehr kalt rein und im Sommer wird es nicht mehr so heiß sein. „Wir sind sehr froh, dass wir wieder da sind“, betont Heppt, die den Umzug ins Interimsquartier an der Watzmannstraße und zurück in die Karl-Schönleben-Straße mit Bravour gemeistert hat: Zwei Jahre lang war man im Interimsquartier untergebracht. Beim Eintreten in die schönen hellen Räume im Erdgeschoss wird sofort klar, wo die Reise in der Jugendarbeit im Jahr 2018 hingeht: Eine gemütliche Lounge mit Sofa, eine Bar mit Durchreiche zur großzügigen Küche und ein Garagenrolltor zum Abtrennen des Raumes sind vorhanden. Herzstück im Erdgeschoss ist das Tonstudio. Hier können Jugendliche in der schallisolierten Kabine professionell Musik aufnehmen. Im ersten Stock gibt es einen Tanzraum und einen SV-Raum, der gemietet werden kann. Den offenen Treff besuchen im Schnitt 40 junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren. Klar gegen Gewalt Gerade läuft ein „Rap-Workshop“. Am Mikrofon spricht Niclas Bscherer (19, Künstlername „Filmore“) seinen Text ein. Rappen bedeutet kurz gesagt: zu rhythmischen Beats seinen Text aufsagen – Sprechgesang eben. „Kennst du back-uppen? Also die Enden noch betonen?“, fragt Angelo Roj von „Musik hilft Jugend“ am Mischpult, der den Song von Filmore gerade aufnimmt. Noch ein paar Durchgänge, dann ist Filmore fertig – sein selbst getexteter Song steht. Er ist stolz. In seinem Song dreht es sich ums Selbstverständnis der Rapper und Hip-Hopper: Filmore spricht sich darin klar gegen Gewalt aus und schwört auf seine „Lyrics“, also seinen Text. Und er gibt auch denjenigen einen mit, die denken, dass alle Rapper grundsätzlich Gangster sind, schnelle Autos, Drogen, Mädchen und schnelles Geld wollen: Ihm geht es um realistische Ziele im Leben und eben seine Musik als Ausdrucksform. „Ich packe alle Emotionen in meine Musik, das mache ich, seit ich acht Jahre alt bin, weil’s mir Spaß macht“, erzählt Filmore, der in den USA aufgewachsen ist und am liebsten auf Englisch reimt. Seine pfiffigen Texte sind tiefsinnig. Ihm und vielen anderen Hip-Hoppern geht es mittlerweile genau darum, um gute, sinnige Texte und nicht um schmutzige Wörter. Lernen, Stürze zu vermeiden Angebot für Senioren in der Gartenstadt startet in neue Runde Beim Seniorennetzwerk Gartenstadt/Siedlungen Süd starten im April wieder neue Sturzpräventionskurse. Ein paar Plätze sind noch frei. Der Rap-Workshop an diesem Wochenende ist eine Kooperation des Jugendtreffs „Container“ und der Organisation „Musik hilft Jugend“. Deren Leiterin Marijana Matkovic kennt den „Container“ noch von früher, sie wuchs in Langwasser auf. „Ich weiß, wie es in Langwasser ist“, sagt sie. „Durch meine Nebentätigkeit in der stationären Jugendhilfe wurde mir bewusst, wie wichtig die Förderung und Stärkung des Selbstwertes für junge Erwachsene ist“, sagt sie. Feste Größe in der Jugendkultur Um welche Themen geht es eigentlich in den Raps? Da packen die jungen Leute alle Alltagsthemen rein, von Familie über Geld, Freundschaften, Liebe und die Frage, wie es nach der Schule weitergeht, berichtet Elena Heppt. Mischer Angelo Roj, selbst Hip-Hopper, stellt klar: Die Jugend fordert mehr als Schlager und Volksmusik. Hip-Hop sei eine nicht mehr wegzudenkende Größe in der Jugendkultur. „Da sieht man auch ganz deutlich, wie sich die Sprache immer weiterentwickelt und wie junge Leute über ihre Zeit reflektieren“, betont Angelo Roj. Und klar: Es geht auch In der Orffstraße 21 in St. Leonhard errichtet Project Immobilien ein Neubauprojekt mit Eigentumswohnungen und einem Townhaus. Der Verkauf der Wohnungen hat nun begonnen. Der Winter geht und es wird wieder Zeit, mit Elan in den Frühling zu starten. Manch älterer Mensch spürt nun, dass er sich in den Wintermonaten weniger bewegt hat. Die Folge kann Unsicherheit auf den Beinen und eingeschränkte Beweglichkeit sein. Und somit ein höheres Risiko zu stürzen. Ein Sturz zieht dann oftmals erhebliche gesundheitliche Einschränkungen nach sich, gefährdet die selbstständige Copyright Lebensführung (c) 2018 Verlag – im ungünstigstenApril Fall11, ist2018 er sogar 9:55 der am Grund (GMT -2:00) Nuernberger Presse, Ausgabe 11/04/2018 für einen Umzug ins Pflegeheim. Um die Sturzgefahr zu minimieren, unterbreitet das Seniorennetzwerk Gartenstadt/Siedlungen Süd ab dem Im neuen Jugentreff „Container“ an der Karl-Schönleben-Straße (oben) können sich unter anderem junge Rapper im Tonstudio ausprobieren (rechts). F.: Müller um Erziehung, die Musik kann dabei helfen. „Wir wollen die Jugendlichen immer wieder motivieren, dass sie nicht aufgeben“, sagt er. Panagiotis Vittas (15, stammt aus Griechenland) rappt heute zum ersten Mal. „Ich habe bei dem Workshop viel über Reimschemen gelernt“, berichtet er. Hermann Junger („Hörmi“, 17) aus Russland rappt nur aus Spaß und findet gut, dass man in der Gruppe Texte erarbeitet und das Tonstudio kennenlernt. Maxim (17) sieht im Hip-Hop eine gute Möglichkeit, sich künstlerisch ausdrücken zu können. Die Ergebnisse des Workshops fließen am Ende in einen Gemeinschafts- Song ein – jeder Rap bildet dabei einen Teil des Gesamtliedes. Dieser und weitere Stücke landen auf einer CD, die am 8. Juni ab 18 Uhr im „Container“ präsentiert werden soll. Geplant sind auch Live-Auftritte und eine offene Bühne. Z SÜD Mittwoch ³ 11. April 2018 ³ SÜD ³ Seite 33 Sinnige Liedtexte sind wichtiger als schmutzige Wörter Beim Rap-Workshop im Jugendzentrum „Container“ in Langwasser wird deutlich, dass junge Hip-Hopper auf anspruchsvolle Reime setzen Weitere Informationen zum Programm des Jugendtreffs Container gibt es auch im Internet: www.nuernberg.de/internet/kinder_und_jugendliche/jugendtreff_container.html Wohnungen in St. Leonhard stehen nun zum Kauf Investor „Project Immobilien“ baut derzeit 66 neue Wohneinheiten in der Orffstraße – Eigene Tiefgarage geplant Auf dem rund 1800 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Orffund Kreutzerstraße in St. Leonhard entsteht derzeit unter dem Namen „Leon“ ein Neubau-Ensemble mit Tiefgarage und einem geschützten Innenhof. Die Gebäudekörper entlang der Straße verfügen über je sieben Geschosse mit Krüppelwalmdach und, in Anlehnung an die Bebauung der Nachbarschaft, eine Fassade in gedeckten Rot-, Gelb- und Grüntönen. Im geschützten Innenhof werden außerdem ein dreigeschossiges Gebäude mit Flachdach und ein daran angrenzendes Townhaus errichtet. Die geplante Gesamtwohnfläche beläuft sich auf rund 4340 Quadratmeter. Viele der hier entstehenden Ein- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen mit verschiedenen Wohnflächen von rund 33 bis 106 Quadratmetern werden barrierefrei errichtet. Der entstehende Wohnungsmix umfasst Einheiten mit Garten, Balkon, (Dach-)Loggia, Dachterrasse oder Rooftop-Terrasse sowie mehrere zweigeschossige Maisonettes. Zudem werden im Innenhofgebäude Wohnpakete angeboten, die aus einer Maisonette-Wohnung mit Terrasse und einer Einliegerwohnung im Erdgeschoss bestehen. Diese Pakete richten sich insbesondere an Familien oder Investoren zur (teilweisen) Weitervermietung. Im Townhaus verteilen sich 5,5 Zimmer mit rund 130 Quadratmetern Fläche auf drei Wohnetagen. In den straßenseitigen Baukörpern bringen Personenaufzüge die Bewohner von der grundstückseigenen Tiefgarage bis in die jeweilige Wohnungsetage. Insgesamt entstehen in dem Komplex 66 neue Wohnungen. Derzeit sind die Abrissarbeiten des zuletzt gewerblich genutzten Altbaus auf dem Grundstück in vollem Gang. Der Baubeginn wird voraussichtlich im dritten Quartal 2018 erfolgen. tau Powered by TECNAVIA

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