DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL Geschichtsträchtige Graffiti-Kunst <strong>Tassilo</strong>land | An der südöstlichen Grenze des <strong>Tassilo</strong>landes gibt es eine Bahnunterführung, <strong>die</strong> sich von vielen anderen unterscheidet. Der G<strong>r<strong>und</strong></strong> ist ein w<strong>und</strong>erschönes Graffiti, das in <strong>die</strong>sem Falle nicht illegal in einer Nacht- <strong>und</strong> Nebelaktion aufgesprüht, sondern von Bürgermeister <strong>und</strong> Gemeinderat ausdrücklich so gewünscht wurde. War<strong>um</strong>? „Bevor <strong>die</strong> Fläche verschandelt wird, haben wir uns bewusst für eine moderne, künstlerische Gestaltung entschieden“, heißt es von Seiten der Verantwortlichen. Der Sprayer durfte sich künstlerisch frei austoben, sollte aber vorher Rücksprache halten in Sachen Wahl der Motive. Und <strong>die</strong> ist ihm definitiv gelungen. Zu sehen ist ein markantes Schloss, dass <strong>die</strong> Gegend <strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>die</strong>se Bahnunterführung bis heute prägt. Darüber hinaus abgebildet: Joseph von Utzschneider, der wohl berühmteste Bürger, der je in <strong>die</strong>ser Gegend gelebt hatte. Er war Techniker <strong>und</strong> Gründer mehrerer Unternehmen, Leiter der Vorgängerinstitution der Technischen Universität in München <strong>und</strong> sogar Bürgermeister von München (1818 bis 1823). Auf ihn geht auch das bayerische G<strong>r<strong>und</strong></strong>stückskataster zurück, weshalb er vom Freistaat einen Orden verliehen bekommen hatte. Damit Utzschneider <strong>und</strong> seine Ver<strong>die</strong>nste nicht in Vergessenheit geraten, sprühte der in der Region beheimatete Graffiti- Künstler ihn samt Orden <strong>und</strong> Kataster-Auszug an <strong>die</strong> betonierte Wand. Eineinhalb Tage dauerten <strong>die</strong> Arbeiten insgesamt. Die Straße war währenddessen halbseitig gesperrt, der gegenüberliegende Radweg besetzt von zahlreichen Schaulustigen. Wir möchten von Ihnen, liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser, nun wissen: Zwischen welchen beiden Ortschaften befindet sich <strong>die</strong>ser Bahnübergang mit <strong>die</strong>sem auffallend schönen Graffiti? Schicken Sie uns bis Montag, den 16. <strong>Juli</strong>, eine Postkarte mit dem Stichwort „Heimaträtsel“ <strong>und</strong> der richtigen Lösung. Oder eine E-Mail an info@tassilo.de – Absenderadresse bitte nicht vergessen. Zu gewinnen gibt es erneut „Familiensegeln“ auf dem Ammersee mit dem innovativen wie nostalgischen Segelschiff „Sir Shackleton“ – <strong>und</strong> zwar am Montag, 6. <strong>August</strong> (Sommerferienzeit). Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg! js > > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG Wie <strong>die</strong> Kapelle auf einem Hügel heißt, auf dem ursprünglich das Kloster Benediktbeuern hätte gebaut werden sollen? <strong>Das</strong> wollten wir von Ihnen, liebe Leser, in der Mai/Juni-<strong>Ausgabe</strong> wissen. Die richtige Antwort lautet: Kirnbergkapelle. Sie befindet sich südlich von Antdorf <strong>und</strong> steht auf einem sogenannten Dr<strong>um</strong>lin, einem kleineren, länglichen, von der Eiszeit geformten Hügel. Dutzende richtige Antworten sind dbei iuns per Mail iloder als Postkarte mit schönen wie witzigen Motiven eingegangen. Gewinnen konnte <strong>die</strong>smal jedoch nur eine Person – nämlich Familiensegeln auf dem Ammersee mit dem Segelschiff „Sir Shackleton“. In <strong>die</strong>sem Falle das Losglück auf ihrer Seite hatte Luise Hümpfner aus Pöcking. Wir gratulieren recht herzlich. > > > IMPRESSUM „tassilo“ Birkland 40, 86971 Peiting Telefon: 08869 / 91 22-26 Fax: 08869 / 91 22-27 Mail: info@tassilo.de Stand bei Drucklegung im April <strong>2018</strong>. Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten. Auflage: 64 000 Exemplare „tassilo“ ist ein Medi<strong>um</strong> von Geplanter Erscheinungstermin der nächsten <strong>Ausgabe</strong> Sept./ Okt. <strong>2018</strong>: Freitag, 24. <strong>August</strong> <strong>2018</strong> (Anzeigenschluss: 6. <strong>August</strong> <strong>2018</strong>) Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.) Mitarbeiter <strong>die</strong>ser <strong>Ausgabe</strong>: Rosi Geiger Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, Johannes Schelle Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Jeannine Echtler Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 <strong>Weilheim</strong> Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte <strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> <strong>die</strong> <strong>Seen</strong> — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine <strong>und</strong> weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de Fotos: Soloviova Liudmyla/fotolia, Johann Jilka, Johannes Schelle, Peter Ostenrieder, Tim Schmid, Kurt Zarbock, Rosi Geiger, Carapax, Christian Lindtner, Muse<strong>um</strong> Starnberger See, Pruckner, Renate Brümmer, Silvia Bauer, Andreas Görlitz, Whale City, edm aerotec GmbH, fylhelicopter.de, Stefan Ottinger, AK 07 Kultur <strong>und</strong> Geschichte Huglfing, Feldafinger Musiktage, Dr. med. Axel Spring, Pavel Broz, Shirin Kasraeian, Stefan A. Schuhbauer – v. Jena, Marco Borggreve, Big Band der B<strong>und</strong>eswehr, Krankenhaus GmbH <strong>Weilheim</strong>-Schongau, Christian Kolb, Johann Steigenberger, Barbara Kopf, Eduard Ott, EMT Ingenieursgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbH, TSV <strong>Weilheim</strong> Turnen/Stefan Bletschacher, Versicherungskammer Bayern/Stefan Liebl, Sonja Stuhler, IHK/<strong>Weilheim</strong>, Zauberhütte/ Robert Astleitner, Torqeedo GmbH, Gut Achberg/Florian Pfütze, Islamische Gemeinde Penzberg, Gönül Yerli, Segelevent Ammersee/Brigitte Gattinger, Stefan Mayr, Nadine Lorenz, Gemeinde Eberfing, Ammergauer Alpen, Daniela Blöchinger, Foto Kienberger, fotolia 54 | tassilo
DAS MAKING-OF DER ROTEN COUCH An einem Sommertag im Eisstadion ... Peißenberg | Markenneutral <strong>und</strong> in Zivil durften wir Thomas Oppenheimer im Peißenberger Eisstadion schminken, in Pose bringen <strong>und</strong> fotografieren. Seine Ausrüstung hat der 1,87-Hühne den Sommer über in Berlin gelassen. „Genau so!“ Fotograf Johann Jilka beim Fotografieren von Thomas Oppenheimer. juli / august <strong>2018</strong> | 55