Altlandkreis Ausgabe Juli/August 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel

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Ausgabe 48 | Juli / August 2018

.de

Eine Produktion von

Titelbild: dPeter Ostenrieder

Marienplatz Schongau

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Auf der Roten Couch

Ex-Kicker & Musiker Andreas Görlitz

Der Altlandkreis feiert

Trachtenfeste in Peiting und Wies


Einsteigen und durchstarten.

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In Krachlederner und Trainingsshirt

Prall gefüllt mit Sport,

Musik und Brauchtum

ist unsere Sommer-

Ausgabe, deren Titelseite

die Fußgängerzone

in Schongaus

Altstadt zeigt. Und als

Anreißerbild den bis

heute erfolgreichsten

Fußballer im Altlandkreis:

Andi Görlitz aus Rott.

Passend zur Fußballweltmeisterschaft

in Russland slan

durften wir den Ex-Nationalspieler

auf der Roten Couch begrüßen. Dabei möchte

der heute 36-Jährige mit seiner früheren Profikarriere

gar nicht so sehr in Verbindung gebracht werden.

In seinem „neuen“ Leben dreht sich alles um die

Musik, die er ähnlich professionell und zielstrebig

vorantreibt wie einst seine Fähigkeiten auf grünem

Rasen. Wir haben mit ihm über stundenlanges Gitarre-Üben,

das Positive aus seiner verletzungsbedingten

Leidenszeit und seine brandneue Band mit

brandneuen Songs gesprochen. Noch mitten drin

im Profisportlergeschäft ist Eishockeyspieler Thomas

Oppenheimer, der sich seit acht Jahren fit hält mit

einem Schongauer Sportler-Urgestein: Wolfgang Filser,

73, und kein bisschen müde, ist ein Fitnesstrainer

der ganz besonderen Art. Wir haben ihn und seinen

Schützling im Keller der Schongauer Lechsporthalle

angetroffen und sofort gespürt: Die Chemie zwischen

den beiden stimmt von Kopf bis Fuß.

Mehr denn je an ihrer Fitness gearbeitet haben auch

drei junge Draufgänger aus Peiting und Steingaden.

Die Rede ist von David Gamperl, Marco Müller und Lucas

Rohrmoser. Seit drei Jahren sind sie gemeinsam

als Team „DML Bayern“ auf den anspruchsvollsten

Downhillstrecken Europas unterwegs. Welche Ziele

sie im Enduro- und Downhill-Mountainbiken heuer

verfolgen? Das Ziel des ehemaligen Speditions-Inhabers

Paul F. Ressle ist in jedem Falle glasklar definiert:

„Mir meinen Lebenstraum erfüllen.“ Wie? „Mit

einer Flugschule für Ultraleicht-Hubschrauber.“ Genaugenommen

ist dieses deutschlandweit einzigartige

Projekt bereits in trockenen Tüchern. Unterrichtet

und trainiert wird in Tannheim bei Memmingen – im

Schulungsraum und im ersten in Deutschland zugelassenen

Ultraleicht-Heli mit koaxialem Antrieb.

Der Antrieb für Kajakfahrer ist neben dem von

Muskelkraft geführten Paddeln die natürliche Strömung

wilden Wassers. An manchen Tagen im Jahr

ist es zu gefährlich, die „Scheibum“ bei Saulgrub

zu durchfahren. Wir haben uns den spektakulären

Felsdurchbruch der Ammer genauer angesehen und

festgestellt: Ein atemberaubendes Naturparadies für

Touristen wie Einheimische, das sich auch hervorragend

eignet zum Vorbeiwandern und Klippenspringen.

Weder wandern noch springen ist beim Bayersoier

Fünfkampf gefragt. Laufen, Stockschießen,

Bankdrücken, Rennradeln und Mountainbiken sind

die Disziplinen des wohl beliebtesten Mannschafts-

Wettkampfes der Region, der seinen Abschluss traditionell

in Bierzeltparty und Live-Musik findet. Apropos:

Gleich zwei Gautrachtenfeste finden im Juli

im Altlandkreis statt. Der Lechgau lädt nach Peiting,

der Obere Lechgau nach Wies. Auffallend: Beide ausrichtenden

Vereine haben ein rein traditionelles Veranstaltungsprogramm

auf die Beine gestellt. Fernab

von Tanzel- und Blasmusik bewegen sich „Kind of

Black“ sowie alle Rock-, Pop- und Punkbands der

Musikszene am Schongauer Bahnhof, wie aus erster

Hand erfahren durfte,

Ihr Johannes Schelle

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> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Klippenspringen und

Kajaken in der Scheibum

bei Saulgrub

Seite 6

Heimischer Honig mit

Auszeichnung: die Imkerei von

Malermeister Martin Wudy

Seite 9

Fußballer, Rocker, Freigeist:

Andreas Görlitz im großen

Interview auf der Roten Couch

Seite 14

Paul F. Ressle und

Deutschlands erste Flugschule

für Ultraleicht-Helikopter

Seite 18

Kicken mit Spaß!

Fußballcamps im

Altlandkreis

Seite 20

Bergwacht Steingaden-

Peiting, die Lebensretter

vom Kenzengebiet

Seite 30

Rock und Pop neben ratternden

Regionalzügen: die Musikinsel

am Schongauer Bahnhof

Seite 32

Ein Haus – auch für Dich:

gemeinnütziger Schongauer

Verein „Support“

Seite 35

Aus Liebe zum

Handgemachten — erste

„House of Craft“ bei Funk

Seite 40

In Tracht ins Eisstadion:

Peiting lädt zum

95. Lechgautrachtenfest

Seite 45

91. Gaufest des Oberen

Lechgaues in der Wies vom

27. bis 29. Juli

Seite 50

Voll im Trend:

Rauchige Geschmacksexplosion

direkt aus dem Smoker

Seite 60

Es gibt nur ein’ Soier

Fünfkampf! Kultveranstaltung

am letzten Juli-Wochenende

Seite 73

Jetzt ist Sommer!

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für Juli und August

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juli / august 2018 | 3


Am spektakulären Ammerdurchbruch bei Saulgrub

Klippenspringen und Kajaken

in der malerischen Scheibum

Glasklar, eisigkalt und tief genug

zum Klippenspringen ist das

Wasser am Felsdurchbruch.

Saulgrub | Bis zu zwölf Meter

hohe, silberfarbene Felswände,

türkisgrünes Wasser, bis zu 30

Millionen Jahre altes Gestein sowie

artengeschützte Vögel, Fische

und Insekten: Die Scheibum westlich

von Saulgrub ist ein wahres

Paradies für Tiere, Pflanzen und

naturbegeisterte Menschen – an

kaum einer anderen Stelle ist die

Ammerschlucht so schön, so wild,

so atemberaubend und naturbelassen.

Kein Wunder also, dass dieser

im Grunde gut versteckte und

geheimnisvoll wirkende Ort – die

angrenzende Schlucht ist insgesamt

600 Meter lang und an manchen

Stellen bis zu 80 Meter tief –

längst kein geheimer Ort mehr ist.

Bekannte Wanderwege wie der

Meditationsweg, dessen dritte und

vierte Etappe dort vorbeiführen, reichen

ziemlich nahe an diesen spektakulären

Felsdurchbruch heran.

Auch der Rundweg von Bad Bayersoien

über Acheleschwaig zur

Scheibum ist beliebt bei Jung und

Alt. Darüber hinaus stellt die Tourist-Information

„Ammergauer

Alpen“ die Scheibum als lohnenswertes

Ausflugsziel auf ihrer

Internetseite dar. Und in der Tat:

An einem schönen Sommertag

trifft man dort unten gleichermaßen

viele Touristen wie Einheimische

an.

Bei zu viel Wasser:

Lebensgefahr!

Die einen sind am Wandern, Bestaunen,

Fotografieren. Die anderen

haben es sich auf der von

Sonnenstrahlen aufgewärmten

Kiesbank gemütlich gemacht,

sind zum Schwimmen, Springen,

Sonnenbaden oder einfach nur Innehalten

und Krafttanken gekommen.

„Vor allem für Jugendliche ist

die Scheibum ein immer beliebterer

Treffpunkt“, sagt Tassilo Fischer

aus dem Ortsteil Acheleschwaig,

der das Privileg besitzt, direkt

oberhalb dieses wunderbaren Fleckerls

zu leben – und sich deshalb

auch ganz besonders gut auskennt

Früher diente die Scheibum als Sammelpunkt für geschlagenes Holz.

mit diesem Schatz hiesiger Natur.

An den Felswänden auf der westlichen

Seite der Ammer beispielsweise

können Junggebliebene relativ

gut hinaufkraxeln, um dann

von vier oder sogar acht Metern

Höhe in den bis zu vier Meter tiefen

„Gumpen“ zu springen. Aber

Vorsicht! Insbesondere nach Starkregenfällen

sowie bei Schneeschmelze

im Frühjahr ist die

Strömung reißend – und Baden

lebensgefährlich. Ähnliches gilt

bei längeren Trockenphasen, weil

dann selbst die größten Gumpen

nur noch maximal zwei Meter tief

mit Wasser gefüllt sind. Außerdem

sollte man beim Herumkraxeln auf

4 | altlandkreis


Naturschutz-Regelungen. Action

ist an vielen Tagen im Jahr trotzdem

jede Menge geboten – und

zwar nicht nur beim Klippenspringen

auf eigene Gefahr.

Naturschutzgebiet: Hier brütet unter anderem der Flussregenpfeifer.

gar keinen Fall ausrutschen oder

stolpern. Kurzum: Wer dort unten

zum Baden verweilt, tut dies komplett

auf eigene Gefahr.

Woher stammt

eigentlich der Name?

Noch heute erinnert ein Marterl

aus dem Jahre 1896 an einen an

der Scheibum Verstorbenen. Er

war weder wandernder Tourist

noch badender Jugendlicher, sondern

fleißiger Holzarbeiter. Die

Rede ist vom Holztriften, dessen

Geschichte bis ins 15. Jahrhundert

zurückreicht: Bäume an der Ammer

wurden gefällt, ins Wasser

gelassen und mit den reißenden

Stromschnellen bis nach Weilheim

„getriftet“ – daher auch der

Weilheimer Gewerbegebietsname

Trifthof. Am Felsdurchbruch der

Scheibum wurde hierfür Wasser

gestaut, um die rund viereinhalb

Meter langen Fichtenstämme zu

sammeln. Das Gefährliche an

dieser Sache war allen voran das

Lösen der Sperre und Stämme

nach ausreichender Sammlung,

wofür sich Trifter und Triftknechte

mit Stichelstangen und Sapie ein

ums andere Mal in Lebensgefahr

begeben haben. Der Moment, in

dem die gewaltigen Baumstämme

durch den Felsdurchbruch gelangten,

wurde als Scheiterschuss bezeichnet.

Von dieser Begrifflichkeit

stammt auch der Name Scheibum,

der inzwischen nur noch zurückerinnert

an diese lebensbedrohlichen

Holzerzeiten. Das gilt auch

für die Ausstellung im Foyer des

Saulgruber Rathauses, die noch

bis Oktober zu den allgemeinen

Öffnungszeiten bestaunt werden

kann. Dabei unter anderem zu lesen

ist: Der letzte Trift erfolgte im

Jahre 1949.

Heute ist die Scheibum definitiv

ein ruhigerer Ort als zu Zeiten des

Holztriftens. Auch dank strenger

Betretungsverbot

bis 15. Juli

Ganz besonders beliebt ist der

Felsdurchbruch auch bei Kajakfahrern,

die dort unten zu früheren

Zeiten sogar die Deutsche

Meisterschaft ausgetragen haben.

Aber aufgepasst: Aus Naturschutzgründen

ist das Bootfahren auf der

Ammer im Bereich der Scheibum

nur vom 1. Mai bis zum 15. Oktober,

jeweils zwischen 9 und 17 Uhr erlaubt.

Und auch Wanderer dürfen

diesen magischen Ort nicht immer

beziehungsweise nur in bestimmten

Bereichen betreten. Zwischen

dem 15. April und 15. Juli beispielsweise

brütet der vom Aussterben

bedrohte Flussregenpfeifer, der

seine Eier direkt auf den Kiesbänken

und Uferbereichen ablegt.

Heißt: Während des Betretungsverbotes

sollten Einheimische wie

Touristen die Scheibum in Frieden

lassen, und maximal aus gesunder

Entfernung betrachten. Das

sieht auch Tassilo Fischer so, der

gemeinsam mit seiner Familie im

Jahre 2006 das Gut Acheleschwaig

vom Freistaat Bayern gekauft hat.

Landwirtschaft, Wirtshaus sowie

Hofladen befinden sich nur wenige

Fußminuten von der Scheibum

entfernt.

js

Eine Herausforderung

ist die Engstelle

für Kajak-Fahrer.

juli / august 2018 | 5


Die Imkerei von Malermeister Martin Wudy

Wildsteig / Rottenbuch | Imker können

ihren Honig beim Deutschen

Imker-Bund einreichen, prüfen

und auszeichnen lassen. Hierfür

wird das zähflüssige Naturprodukt

im Labor chemisch und physikalisch

bis ins Detail auseinandergenommen

und analysiert. Ganz

entscheidend ist hierbei unter

anderem der Wassergehalt im Honig,

der nicht höher als 18 Prozent

betragen sollte. Auch die Anzahl

der Enzyme trägt gewichtig zum

Erfolg bei – sie machen den Honig

für uns Menschen so gesund. Die

Prüfer legen aber auch Wert auf

Konsistenz, Geruch, Geschmack

und Sauberkeit. Letztlich werden

nach Auswertung der Ergebnisse

wie bei Spitzensportveranstaltungen

Medaillen verliehen. Das

Höchst-Prädikat nach Bronze,

Silber und Gold heißt von Seiten

des Imkerbundes Gold 1A. Erreicht

hat dieses Traum-Ergebnis Martin

Wudy aus Wildsteig. Der 29-jährige

Maler- und Lackierermeister

entdeckte die Imkerei vor fünf Jahren

für sich. Von Beginn an war er

fasziniert „vom Zusammenhalt im

Bienenvolk“. Inzwischen spricht

er sogar von einer Sucht, „weil es

für mich nichts Schöneres gibt, als

nach einem anstrengenden Arbeitstag

mich um meine Bienen zu

kümmern. Es ist so etwas wie der

perfekte Ausgleich zum Alltag“.

Angefangen hat Wudy mit einem

Volk. Inzwischen besitzt er an

vier verschiedenen Standorten –

drei bei Wildsteig, einer in Rottenbuch

– stolze 25 Wirtschaftsvölker,

die ihm durchschnittlich pro

Jahr mehrere hundert Kilogramm

Qualitätshonig einbringen. Damit

zählt Wudy zu den jüngsten,

erfolgreichsten und größten Imkern

der Region. Doch wie gelang

ihm dieser perfekte, mit Gold 1A

ausgezeichnete Blütenhonig, der

einen zehnmal (!) so hohen Enzyme-Wert

erreichte als von der Jury

verlangt?

„Viele Imker sind

zu ungeduldig“

„Glück, allen voran Wetterglück,

spielt für uns Imker natürlich immer

eine gewichtige Rolle“, sagt

Martin Wudy. Mindestens 15 Grad

plus, reichlich Blüten an Bäumen,

Blumen und Pflanzen sowie ein

regelmäßiger Mix aus Sonne und

Regen, „damit die Pflanzen den

Bienen Nektar geben können“.

Ganz entscheidend sei auch die

Lage des Bienenstocks, von dem

die Bienen maximal drei Kilometer

ausschwärmen. Die Bienenstöcke

von Martin Wudy stehen allesamt

in der Nähe bunter Landschaften.

Verschiedene Baumarten,

Bio-Wiesen, die nicht so häufig

gemäht werden sowie blumenund

obstbaumreiche Gärten. Im

Detail aber kommt es sehr wohl

auf Arbeit, Wissen und Gespür des

Imkers an, um letztlich Honig als

Spitzenprodukt zu gewinnen. „Viele

Imker sind zu ungeduldig und

holen den Honig zu früh aus den

Waben.“ Zwar könne man so in

kürzerer Zeit mehr Honig produzieren

und damit mehr Geld verdienen.

„Die Qualität aber leidet

darunter.“ Mindestens einmal die

Woche klappert Martin Wudy nach

Feierabend seine Bienenstöcke

ab, hebt die Deckel, holt die Waben

heraus und kontrolliert: Sind

die Bienen gesund? Ist der Honig

schon zähflüssig genug, so dass

er nicht mehr heruntertropft wie

frisches Wasser? Gilt es Königinnenzellen

zu entnehmen, um das

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Sommerblütenhonig: Produktion und Produkt auf einen Blick.

große, etablierte Volk vom instinktiven

Platzmachen abzuhalten?

An dieser Stelle holt Martin Wudy

etwas weiter aus, „weil das Töten

von Königinnen-Zellen sehr brutal

klingt, im Grunde aber die mit

wichtigste Arbeit des Imkers überhaupt

ist“. Hintergrund: Sorgen

junge Königinnen, die bis zu 2 500

(!) Eier ablegen, für frischen Nachwuchs,

fliegt die „alte“ Königin

mit mindestens der Hälfte des etablierten

Volkes aus. „Früher war

dies der ganz normale Lauf der

Natur, der auch gut ausgegangen

ist, weil die ausfliegenden Völker

in Wäldern oder Felsvorsprüngen

Unterschlupf zum Überleben gefunden

haben.“ Inzwischen aber

sei wissenschaftlich belegt, dass

die auswandernden Völker nahezu

vollständig verenden. Wudys

Motto lautet deshalb: „Lieber ein,

zwei Zellen vernichten, als ein

halbes Volk mit rund 30 000 Bienen

zerstören.“ Denn die sorgen

schließlich in Zusammenarbeit

mit ihm für diesen leckeren, gesunden

Blütenhonig.

Ist der perfekte Zeitpunkt für die

Honigernte gekommen, was wetterbedingt

in sehr guten Phasen

schon nach zwei bis drei Wochen,

in der Regel aber eher nach eineinhalb

bis zwei Monaten der Fall

ist, hat Martin Wudy folgendes zu

tun: Erst die Waben aus den Stöcken

holen, nach Hause fahren

und schleudern – durch die Zentrifugalkraft

wird der Honig aus der

Wabe gedrückt. Nun wird der Honig

für absolute Reinheit drei Mal

gesiebt, anschließend drei Mal

täglich mit einer Spezialbohrmaschine

(Honigrührer) über je zehn

Minuten cremig gerührt. „Ohne

das Rühren kristallisiert der Honig

in kürzester Zeit aus und wird

extrem hart.“ Ein sanftes aufs Brot

streichen wäre dann unmöglich.

Nach dem Rühren, das je nach

Zustand mal mehr, mal weniger

Tage Arbeit erfordert, füllt Wudy

den „goldenen Stoff“ in die klassischen

500-Gramm-Gläser ab. Darin

hält der Honig mindestens ein

Jahr – vorausgesetzt er wird richtig

gelagert. „Trocken und kühl bei

rund 15 Grad, also im Optimalfall

in der Speisekammer.“ Damit die

Bienen während der Honigernte

nicht verhungern, nimmt Martin

Wudy zumindest während der Saison

nie alle Waben auf einmal aus

dem Stock. „Abgeschleudert wird

erst gegen Mitte, Ende Juli, wobei

die Bienen auch dann nicht verhungern.“

Sobald die rund 60000

Bienen pro Stock keinen selbstproduzierten

Honig mehr als Nahrungsquelle

zur Verfügung haben,

versorgt Wudy seine Fleißigen

mit Zickersirup. Bei diesem Fütterungs-Akt

bekämpft er zugleich

mittels etherischem Öl die gefürchtete

Varoa-Milbe. Sie ist der

größte Feind der Biene. Sobald sie

sich vermehrt, hat kein Imker dieser

Welt realistische Chancen auf

Honig mit Auszeichnung. Schon

gar nicht auf Gold 1A.

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Schleudern, rühren

und abfüllen

Einmal die Woche kontrolliert Martin Wudy seine Bienenstöcke.

juli / august 2018 | 7

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Auf der Roten Couch

Fußballer, Rocker

und Freigeist

Traumhafte Kulisse bei traumhaftem

Wetter: Die Rote Couch haben wir

diesmal auf einem Steg am Engelsrieder

See platziert — ein besonderer Ort in der

Musikerkarriere von Andreas Görlitz.

Foto: Johann Jilka

juli / august 2018 | 9


Rott | Andreas Görlitz ist zweifellos

der bekannteste Fußballer, den

der Altlandkreis die letzten Jahrzehnte

hervorgebracht hat. Mit 14

wechselte der Rotter in das Nachwuchsleistungszentrum

des TSV

1860 München, am 10. Februar

2002 debütierte er für die Löwen in

der Bundesliga. 2004 folgte, nach

dem Abstieg des TSV 1860 aus

der 1. Bundesliga, der Wechsel zu

Bayern München. Nach einer vielversprechenden

Anfangszeit beim

Rekordmeister inklusive seinen

beiden – letztlich einzigen – Länderspielen

erlitt Görlitz’ Karriere

im November 2004 einen ersten

Dämpfer, als er sich im Champions

League-Spiel gegen Juventus Turin

das Kreuzband riss. Eine zweijährige

Leidenszeit mit zahlreichen

Rückschlägen folgte. Nach einer

Leihe zum Karlsruher SC wechselte

der heute 36-Jährige zum FC Ingolstadt,

ehe er sich mit dem Wechsel

in die USA zu den San Jose

Earthquakes im März 2014 einen

Lebenstraum erfüllte. Obwohl ihm

während seiner gesamten Karriere

das Verletzungspech treu blieb,

ihm womöglich eine glamourösere

Karriere verwehrte, ist Andreas

Görlitz mit sich im Reinen. „Vielleicht

hatten die Verletzungen auch

etwas Gutes“, sagt er rückblickend

über die Rekonvaleszenz-Zeiten,

die ihm auf der anderen Seite neue

Blickwinkel eröffneten. So brachte

sich der Profisportler das Gitarrespielen

selbst bei und gründete

alsbald gemeinsam mit seinem

Bruder die Band „Room 77“. Mittlerweile

ist Görlitz wohntechnisch

zwar wieder in der Heimat angekommen,

aber dennoch bereit,

mit seiner neuen Band die Welt

zu erobern. Mit professionelleren

Strukturen, neuer Besetzung, zahlreichen

Arbeitsstunden und neuem

Namen. Im großen „altlandkreis“-

Interview auf der Roten Couch

blickt Andreas Görlitz ganz offen

zurück auf seine Zeit als Fußballer,

spricht über Freundschaften,

wie er während seiner Profizeit

10 | altlandkreis

Hier verbringt Andreas Görlitz (links) mittlerweile die meiste Zeit: Zum großen Interview hat sich der Musiker

mit „altlandkreis“-Redakteur Tim Schmid im Proberaum seiner Band „Whale City“ getroffen.

Kontakt in die Heimat hielt und

welchen Wohltätigkeits-Projekten

er sich heute widmet. Darüber hinaus

erzählt er über seine Band,

die brandaktuelle erste Single,

woher der neue Name stammt,

welche Musik sie generell machen

und wie sie zukünftig durchstarten

möchten. Außerdem hat er verraten,

was er der Deutschen Nationalmannschaft

bei der Weltmeisterschaft

in Russland zutraut.

Herr Görlitz, Sie wechselten mit 14

nach München in die Jugendabteilung

des TSV 1860. Wie war das

damals?

Ich glaube, dass sich das Fußballgeschäft,

auch im Jugendbereich,

ein bisschen verändert hat. Ich

war eigentlich relativ spät dran,

habe aber auch in Rott schon immer

eine oder zwei Jugenden höher

gespielt. Das hat mir wirklich

geholfen, mich durchzusetzen. Bei

mir war es auf alle Fälle so, dass

mich nie jemand pushen musste,

weil ich den ganzen Tag Bock auf

Fußball hatte. Ähnlich wie jetzt

in der Musik, wo ich einfach den

ganzen Tag Lust habe, Gitarre zu

spielen und Musik zu machen. So

war es eben damals auch mit dem

Fußball. Ich bin von Spielen nach

Hause gekommen, habe meine

Freunde angerufen, mit denen

ich dann gleich wieder an den

Sportplatz zum Kicken bin – es gab

eigentlich nichts anderes. Mein

Vorteil war, dass ich eine Riesen-

Unterstützung durch meinen Opa,

der leider schon vor ein paar Jahren

verstorben ist, und meinen Dad

hatte, die mich immer nach München

gefahren haben. Wir reden

hier von wöchentlich viermal Training

plus Spiel.

Was würden Sie einem Jugendfußballer

heute raten?

Ich glaube, man muss diesen

Ehrgeiz, den Antrieb, von selber

mitbringen. Nur dann kann es

funktionieren. Gleichzeitig sollte

man aber eine gewisse Lockerheit

bewahren, Spaß haben und

es nicht zu verkrampft sehen. Das

sehe ich leider ganz oft, aber eher

bei den Eltern. Ab und zu trainiere

ich Kids und da gibt es Eltern, die

ihren Kindern einen unheimlichen

Druck machen. Man merkt das sofort

an Kommentaren, wenn sie

zuschauen. Da brüllen Eltern bei

Trainingscamps die unmöglichsten

Sachen rein – und das sind keine

Sichtungslehrgänge oder Ähnliches,

sondern ist nur Training. Die

machen damit ganz viel kaputt bei

den Kindern, auch wenn sie es womöglich

gut meinen.

Angesichts von Millionentransfers,

Leistungsdruck, zunehmender Kommerzialisierung

– mit ein wenig Abstand

betrachtet: Wie hat sich das

Fußballgeschäft verändert?

Das Geschäft ist grundsätzlich das

Gleiche, also der Fußball an sich.

Wenn man auf dem Platz steht,

dann interessiert das Drumherum

eigentlich nicht mehr. Was sich

geändert hat ist, wenn man vom

Platz runter geht. Da gibt es dann

dieses ganze Social-Media-Zeug

wie Facebook oder Instagram, was

inzwischen einfach dazu gehört.

Was bestimmt Vor- und Nachteile

mit sich bringt, aber es letztlich

nicht einfacher macht, sich auf das

Hauptgeschäft zu konzentrieren.

Aber der Fußball hat sich nicht verändert,

außer dass er wahrscheinlich

nochmal schneller geworden

ist.

Sind aus Ihrer Profi zeit Freundschaften

entstanden oder ist das in

dem Business gar nicht möglich?

Doch, sogar ganz viele. Leider verläuft

es sich ab und zu ein bisschen,

aber das ist nicht nur bei mir

so. Ich hatte immer super Spezl

in einer Mannschaft, mit denen

ich viel unternommen habe. Man

hängt ja auch viel zusammen, ist

unterwegs, teilt sich das Zimmer.

Bei Bayern war es damals Michael

Rensing, mit dem ich ganz viel

zu tun hatte. Beim KSC waren es

einige, da hatten wir eine Riesen-

Truppe. Die ganze Mannschaft war

da ein Freundeskreis, in Ingolstadt

war es ähnlich. Für den Erfolg einer

Mannschaft spielt das schon

ein Rolle, besonders wenn man

nicht von Stars lebt. Auch aus den

USA bin ich noch mit einem ehemaligen

Mitspieler gut befreundet,

der uns einmal im Jahr besucht.

Würden Sie rückblickend etwas anders

machen?

Klar hätte ich mich in der einen

oder anderen Situation anders

verhalten können. Aber das kommt

halt mit dem Alter, dass man anders

reagiert. Aber von den Entscheidungen,

die ich getroffen

habe oder bei welchen Vereinen

ich gespielt habe – das würde ich

genau so wieder machen.

Während Ihrer Profi zeit waren Sie

viel unterwegs. Hielten Sie Kontakt

in die Heimat?

Definitiv. In meinen Heimatort Rott

bin ich immer gerne zurückgekommen.

Auch wegen der Band, weil

wir hier seit jeher unseren Proberaum

haben. Und auch wegen der

Familie selbstverständlich. Als ich


in München gewohnt habe, bin

ich mindestens einmal die Woche

heimgefahren. Selbst in Karlsruhe

war ich mindestens alle zwei Wochen

Zuhause. Ich habe ja meine

ganze Karriere im süddeutschen

Raum verbracht, außer das Jahr

in den USA, da war ich natürlich

komplett weg.

Obwohl Sie sich in der Heimat wohlfühlen,

sind Sie auch heute noch in

der Welt unterwegs. Erzählen Sie.

Das hat hauptsächlich mit Charity-

Aktionen zu tun, wobei ich drei

Projekte mit ganzem Herzen unterstütze.

Das ist einmal „Global United

FC“, mit dem wir jedes Jahr in

Namibia sind. Global United macht

sehr viel, setzt sich unter anderem

für den Bienenschutz und viele Klimaprojekte

ein. In Namibia geht es

hauptsächlich um Kinder. Letztes

Jahr haben wir da einen Kindergarten

in einer Woche komplett renoviert.

Ein wichtiger Aspekt, warum

wir runter fliegen ist, dass wir

vor Ort sein müssen, um Sponsoren

zu generieren, die das Projekt

mitfinanzieren. Und natürlich, um

mit anzupacken. Dafür, dass ich bei

solchen Reisen dabei sein darf, bin

ich sehr dankbar. Das erdet einen

immer wieder, wenn man sieht,

wie einfach die Menschen leben

und gleichzeitig zufrieden sind.

... und die weiteren?

Das Zweite ist der FC Sternstunden,

der in Bayern mittlerweile eine

große Institution ist. Sie organisieren

jährlich zahlreiche Benefiz-

Fußballspiele und haben in den

letzten Jahren dadurch Millionen

eingespielt, was Kindern zugutekommt.

Auch das ist ein Herzensprojekt

von mir, bei dem ich gerne

dabei bin. Und das Dritte, da war

ich jetzt auch zwei-, dreimal dabei:

Viva con agua, die auch teilweise

mit Global United zusammenarbeiten.

Die Geschichte, dass Sie sich während

Ihrer ersten langwierigen Verletzungspause

das Gitarrespielen

autodidaktisch beigebracht haben,

ist bekannt. Eine Art Therapie?

Ich hatte davor eigentlich gar

nichts mit Musik zu tun, außer in

der vierten Klasse Flöte gespielt,

aber auch das mehr schlecht als

recht. Mein Physiotherapeut hat

mir damals geraten, eine Gitarre

zu besorgen. Das war nach dem

dritten Rückschlag, als ich das dritte

Mal am Knie operiert werden

musste und die Chancen dann bei

fifty-fifty lagen, ob es überhaupt

wieder was mit dem Fußball wird.

Ich habe mir dann so ein Buch und

eine CD dazu gekauft und einfach

angefangen. Und daraus ist dann

diese unglaubliche Leidenschaft

entstanden. Teilweise habe ich

zehn Stunden am Stück gespielt

und die Zeit um mich vergessen.

Was mir das Instrument und die

Musik zurückgegeben haben, das

war etwas, was ich in der Reha

nicht hatte. Wenn man aus dem

Rehazentrum des FC Bayern blickt

und die anderen stehen auf dem

Platz und machen das, was du gerne

machen möchtest – da war die

Musik eine schöne Abwechslung

und daher natürlich auch Therapie.

Den Ort fürs Rote Couch-Bild haben

wir ganz bewusst gewählt. Der Engelsrieder

See in Rott, das Seehäusl,

ein Fixpunkt in Ihrer Musikkarriere?

Ja, schließlich habe ich hier unter

anderem zwei Festivals mit initiiert

und damals mit Room 77 auch

selbst gespielt. Und das war in

jedem Fall etwas, was mich noch

weiter gepusht hat. Klar war die

Organisation der Festivals viel Arbeit,

aber einfach mit den Bands

abzuhängen, Musik zu hören, das

war toll. Egal ob ich zu Rock im

Park fahre oder kleine Festivals

besuche und da eine Bühne stehen

sehe, denke ich mir: Ich will

da hoch, will da spielen. Das hat

es in mir noch mehr verstärkt, dass

ich das unbedingt machen wollte.

Deshalb ist das Seehäusl auch so

ein Fixpunkt. Beim zweiten Festival

2010 waren über tausend Leute da.

Ein Riesenerfolg. Es gab durch die

Bank positives Feedback, wurde

super angenommen im Dorf. Außerdem:

Wenn ich am Seehäusl

bin, fühle ich mich irgendwie in

die USA zurückversetzt. Wir haben

drüben nur 100 Meter vom Strand

in einem kleinen Reihenhaus gelebt.

Waren jede freie Minute am

Strand. Ich bin überhaupt gerne

am Wasser, von dem her war die

Location für das Shooting super.

Würden Sie behaupten, dass Ihnen

die Bekanntheit als Fußballer in der

Musik Türen geöffnet hat?

Dadurch, dass man viel mit Medien

zu tun hatte, sind natürlich Kontakte

vorhanden. Das ist aber das

Einzige. Was aus den Kontakten

juli / august 2018 | 11


#1

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passiert, wie die Sachen eingeschätzt

oder ob sie veröffentlich

werden, da muss dann auch die

Musik gut sein. Daher: Es öffnet

Türen, aber man muss trotzdem

abliefern.

Wie können wir uns den Alltag des

Musikers Andreas Görlitz vorstellen?

Wir sind ja zu dritt, da muss natürlich

alles koordiniert sein. Vor

allem weil die anderen beiden

Vollzeit-Musiker sind. Es ist wie

eine kleine Firma, die man zu koordinieren

hat. Geregelte Arbeitszeiten,

dass man von Acht bis Fünf

arbeitet, gibt es eigentlich nicht.

Wobei es von der Stundenanzahl

teilweise echt extrem ist, wenn wir

zusammenarbeiten. Häufig treffen

wir uns um Neun oder Zehn

vormittags und arbeiten dann bis

Zwei oder Drei in der Nacht. Dann

gibt es allerdings auch Tage, an

denen man nur drei, vier Stunden

was macht. Da ist jeder Tag anders.

Momentan arbeiten wir an

unserem Album, sind viermal die

Woche in München im Studio und

produzieren. Die Songs zu schreiben

ist dann wiederum ein ganz

anderer Bereich. Da sitzt man vor

einem leeren Blatt Papier und

muss was drauf bringen. Meist hat

man beim Schreiben schon einen

Anhaltspunkt, und dann kommt

zum Text noch die Musik dazu. Da

haben wir inzwischen einen super

Workflow.

Ihr schreibt und komponiert also zu

dritt?

Die Texte sind hauptsächlich von

mir. In der Musik passiert das

meiste gemeinsam, aber auch

nicht ausschließlich, weil jeder

mal mit einer eigenen Idee daherkommt.

Gute Laune während des

Gesprächs: Andreas Görlitz

mit „altlandkreis“-Redakteur

Tim Schmid an den Drums.

In Ihrer Band gab es die eine oder

andere Veränderung ...

Wir haben Room 77 sozusagen

stillgelegt, als ich 2014 in die USA

gegangen bin. Durch die ganzen

Eindrücke aus der USA ist ein ganz

neuer Blickwinkel auf die Musik

entstanden, die man machen will.

Unter anderem hat sich die Besetzung

der Band verändert, von Room

77 sind nur noch Sie übrig. Wie

haben Sie Ihre neuen Kollegen kennengelernt?

Bei uns im Bandraum waren immer

viele Leute zum Jammen da.

Wir haben ja immer weiter Musik

gemacht, auch wenn es gerade

keine Besetzung gab. Und da sind

eben Leute hängengeblieben, zu

denen man passt, was man in

der Musik ja immer relativ schnell

merkt. Dann kam Michi, unser

Bassist, dazu und schließlich Juri,

Schlagzeuger. Nach und nach hat

sich das immer weiter formiert,

ehe wir gesagt haben, es ist an

der Zeit, daraus eine Gruppe zu

machen. Und daraus ist letztlich

Whale City entstanden.

Whale City?

Der neue Name unserer Band. Er

stammt aus der Zeit in den USA.

Wir haben in Santa Cruz gelebt

und da gibt es den Pacific Coast

Highway, den Highway One. Und

eine Bäckerei, die Whale City Bakery.

Und dieses Lebensgefühl, auf

diesem Highway zu fahren in Verbindung

mit dieser Bäckerei hat

irgendwie gepasst. Wir hatten uns

überlegt, wie wir uns nennen und

dann notiert, was uns verbindet

und was der Spirit der Band ist. Es

war relativ klar, dass wir hier auf

einer gemeinsamen Wellenlänge

sind. Alle drei konnten sich mit der

Geschichte identifizieren. Einfach

weil Whale City für ein Lebensgefühl

steht, weniger für einen Ort.

Wie kann man den Sound von Whale

City beschreiben?

Wir sind ein Trio, ganz klassisch

mit Schlagzeug, Bass und Gitarre.

Zudem singen wir alle drei. Michi

und Juri spielen außerdem beide

gut Klavier, wir haben also auch

Synth-Einflüsse drin, auch einige

analoge Synths. Hauptsächlich

12 | altlandkreis


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

aber akustische Drums, gemischt

mit elektrischen Drums. Ein ziemlich

moderner Sound, inspiriert

teilweise sogar durch die Eighties.

Es ist immer schwierig, Bands zu

nennen, die einen beeinflussen:

30 Seconds to Mars, auch One Republic

oder Imagine Dragon vielleicht.

Wie sehen die ersten Schritte von

Whale City aus?

Erst kürzlich waren wir gemeinsam

auf Lanzarote, wo wir zum

Teil richtig bescheidenes Wetter

hatten. Wir hatten zu dem Zeitpunkt

schon ein paar Songs, aber

einer wurde zur Hymne des Urlaubs:

„Echo Of Joy“, der in diesem

Monat auch als unsere erste Single

erscheint. Obwohl wir eigentlich

offen und positiv klingen möchten,

hat der aufgrund des Wetters perfekt

gepasst. Etwas melancholisch

mit düsterem Einschlag, aber dennoch

mit einer hoffnungsvollen

Aussage und einem entschlossenen

Blick nach vorne.

Wie geht es weiter?

Wir sind immer noch im Studio,

sind auch schon relativ weit mit

unserem Album. Geplant ist es

für Anfang 2019. Auch wenn es

fast fertig ist, möchten wir erst ein

paar Singles veröffentlichen und

dann ein bisschen live spielen.

Vielleicht ein paar Support-Sachen,

und eventuell das eine oder

andere Festival diesen Sommer.

Wie gesagt, kommt die Single

inklusive Video in Kürze raus. Ein

Performance-Video, wir zu dritt,

relativ puristisch. Mit Landschaftsbildern

und ganz vielen Emotionen.

Genau so wie wir es wollten,

wir sind total zufrieden. Eine Tour

werden wir wohl erst dann spielen,

wenn das Album raus ist,

weil das sonst wenig Sinn macht.

Aber wir sind guter Dinge, freuen

uns aufs Livespielen. Die ganze

Studioarbeit ist cool, aber das

Tollste ist schon, auf der Bühne zu

stehen.

Wenn Sie für sich und die Band einen

Wunsch frei hätten?

Dass die Arbeit genauso weiterläuft

wie derzeit. Dass es weiterhin

so viel Spaß macht wie bisher.

Alles andere hat man eh nicht in

der Hand. Aber das ist glaube ich

ohnehin die Basis, Freude an dem

zu haben, was man macht. Egal

ob im Studio, beim Videodreh

oder bei den Auftritten – wir haben

immer jede Menge Spaß. So

soll es bleiben und nicht zur Normalität

werden. Dass man in jedes

Projekt Leidenschaft steckt. Und

das ist das Schöne an der Truppe,

wir haben alle Bock darauf, egal

was gerade ansteht.

Neben der Musikkarriere sind Sie

gewissermaßen auch unter die

Journalisten gegangen, schreiben

für „Socrates – das denkende

Sportmagazin“ eine regelmäßige

Kolumne.

Ich habe irgendwann ja angefangen

mit dem Songtexte schreiben.

Das war am Anfang brutal

schwierig. Aber mich hat das

schon immer interessiert und man

wird natürlich auch immer besser.

Weil man auch da Sachen äußern

und über Dinge schreiben kann,

die man als Fußballer früher nie

gefragt wurde. Die Interviews als

Fußballer waren immer relativ

eindimensional. Es waren über

zehn Jahre hinweg – abgesehen

von aktuellen Sachen – immer die

zehn bis 20 gleichen Fragen. Und

bei der Kolumne ist es das Gleiche

wie bei den Songtexten. Da gibt es

ein Thema, einen Begriff wie etwa

„Kampf“ und keiner sagt mir, was

ich machen muss. Ich bin da völlig

frei über was ich schreibe. Das

ist das Coole, dass ich mir einfach

Gedanken machen kann über ein

Wort. Dass ich über Dinge auch

mal kritisch sprechen und schreiben

kann. Das ist super.

Ist dieser fehlende Freigeist bei professionellen

Fußballern generell ein

Problem?

Das Problem bei Spielern ist, dass

sie in ihrer Blase, ihrem Mikrokosmos

leben. Natürlich gibt es die

Stars, die lange in der Bundesliga

oder auch international spielen

und genug verdient haben,

um davon bis zum Lebensende

zu leben. Aber bei allen anderen

fällt das dann weg und die ganze

Blase platzt. War ja bei mir auch

so und dann geht das Leben eben

weiter. Wenn man drin bleibt in

dem Geschäft, etwa als Trainer,

bleibt man eben drin, das ist

völlig okay und auch überhaupt

nicht wertend. Auch gibt es schon

einen gewissen Prozentsatz, die

auch außerhalb der Blase denken.

Ich habe auch mit Profis gespielt,

die nebenbei studiert haben. Aber

halt auch ganz viele kennengelernt,

die meinen, die ganze Welt

läuft wie das Fußballbusiness.

Deshalb habe ich schon ganz früh,

vor allem während meiner Verletzung,

was Wohltätiges gemacht.

Vielleicht war es also von diesem

Blickwinkel betrachtet gar nicht

so schlecht, zumindest hat es mir

viele Bereiche eröffnet. Beispielsweise

habe ich öfters eine Kinderkrebsstation

besucht. Wenn man

da reingeht und offen ist und da

die Eltern mit ihren Kindern sieht,

merkt man ganz schnell: Das was

du machst, ist ein Privileg. Du bist

gesund, kannst machen was du

willst, hast einen Job. Wenn ich

einen schlechten Tag hatte, auch

während der Reha, habe ich mir

selbst einen Arschtritt gegeben

und gesagt: Hey, in deiner er Situation

hast du kein Recht, schlecht

cht

drauf zu sein.

Sehen wir irgendwann den

Trainer Andreas Görlitz?

Ich mache ja ab und zu bei

Fußballcamps mit Kindern n

mit. Das macht mir wahnsinnig

viel Spaß und geht

meistens über zwei oder

drei Tage. Ich habe generell el

immer das Bedürfnis, wenn ich

was mache, dass ich es richtig ig gut

machen will. Und ich weiß, wenn

ich irgendwo als Trainer einsteige

– auch wenn es nur hobbymäßig

ist – würde ich bei jedem Training

und Spiel dabei sein wollen,

weil ich was mit der Mannschaft

erreichen und das Maximum herausholen

will.

Der Ehrgeiz ist also immer noch da.

Ja, der treibt mich einfach an. Ich

weiß, wenn ich als Trainer tätig

wäre, würde mir das so viel Zeit

von der Musik nehmen. Daher ist

es eine bewusste Entscheidung

dagegen. Nicht weil ich es überhaupt

nicht mag, sondern weil

mir die Musik derzeit wichtiger

ist.

Wenn wir schon mal einen Nationalspieler

auf der Roten Couch haben.

Was trauen Sie der Deutschen

Mannschaft bei der WM zu?

Ehrlicherweise habe ich im Vorfeld

gar nicht so viel mitbekommen.

Aber Deutschland ist immer

Mit-Favorit. Von dem her ist das

Ziel sicherlich die Titelverteidigung,

was ich ihnen absolut zutraue.

Es kommt halt bei solch

einem Turnier auch immer auf die

Tagesform an, es kann so viel passieren.

Wer hätte jemals gedacht,

dass man Brasilien bei der letzten

WM so abschießt? Das Beeindruckende

ist die Konstanz über die

vielen Jahre. Da muss man wirklich

den Hut ziehen. Dass man es

geschafft hat, einen solchen Kader

aufzubauen. Ein System, das im-

mer funktioniert.

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juli/augu

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der Schule und hinaus auf den

Modellflugplatz: Bereits im Kindesalter

gibt es für Paul Ressle

nichts Schöneres als die Fliegerei.

Zunächst mit ferngesteuerten

Modellfliegern. Doch bald wird

ihm klar, dass er unbedingt auch

seinen „eigenen Hintern mit in die

Luft bewegen“ möchte. Er ist 16,

als er mit einem Drachen vom Tegelberg

starten will. „Aber meine

Eltern haben mir damals die Unterschrift

für die notwendige Flugausbildung

wegen meines jungen

Alters und der Tatsache, dass diese

Hängegleiter noch wirklich unberechenbare

Fluggeräte waren, verweigert.“

Zwei Jahre später können

sie selbiges nicht verhindern –

Paul Ressle ist volljährig. Noch am

Tag seines 18. Geburtstags schreibt

er sich in die Drachen-Flugschule

am Tegelberg ein. „Die fliegerisch

schönste Zeit meines Lebens. Man

brauchte keinen Sprit, kaum

Geld und war sprichwörtlich

frei wie ein Vogel.“

Doch dabei bleibt es nicht. Nach

Studiums-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften

und Erhalt

der ersten Gehaltsschecks erwirbt

er in Kempten-Durach die Lizenz

für Motorflugzeuge. Weil ihm

dieses „Geradeaus-Fliegen von A

nach B“ bald viel zu langweilig ist,

sucht er bewusst nach Nischen in

der Sportfliegerei. Über den Segelflug

kommt er 1991 zur Kunstflugszene,

wo er nicht nur als Pilot

ans Limit geht, sondern auch als

angestellter Fluglehrer arbeitet.

Letzteres betreibt er bis heute, hat

300 Schülern zur Kunstfluglizenz

verholfen. Doch nicht genug. Neben

rund 3000 Flugstunden im

Flieger blickt Paul Ressle mittlerweile

auch auf 1000 Flugstunden

im Helikopter zurück, „der

Königsdisziplin in der Fliegerei“.

Hier erwarb Paul Ressle sogar

die Berufspiloten-Lizenz, die ihm

in Kombination einer Sondergenehmigung

deutschlandweites

Landen ermöglicht – auch

außerhalb von Flugplätzen.

Vor allem was die Heli-Fliegerei

betrifft, werden für ihn nun viele

weitere Flugstunden dazukommen.

Der Grund: Die deutschlandweit

erste Flugschule für Ultraleicht-Helikopter,

gegründet und

geführt von eben Paul Ressle, heute

56, der in Schongau vor allem

bekannt ist als ehemaliger Besitzer

der gleichnamigen Spedition Nähe

Märchenwald. Mit der Flugschule

„flyhelicopter“ (www.flyhelicopter.de)

erfüllt er sich nun endgültig

einen Lebenstraum. Und noch

besser: Das Flugobjekt für die Ausbildung

an seiner Schule ist der

erste in Deutschland zugelassene

Ultraleicht-Hubschrauber mit koaxialem

Antrieb.

Start, Landung und

Theorie in Tannheim

Hauptsitz der als Fachakademie

geführten Flugschule mit ausschließlich

hocherfahrenen Berufspiloten

ist „bei mir zuhause

in Schongau“. Der Unterricht in

14 | altlandkreis

land


Theorie und Praxis erfolgt am

Flugplatz in Tannheim bei Memmingen.

Highlight der Schule ist

sicherlich dieser nigelnagelneue,

275 000 Euro (netto) teure Helikopter

namens „CoAX 2D“, designed,

entwickelt und produziert

von einer flugsportverrückten

Unternehmerfamilie in Geisleben,

Thüringen. Er ist 7,20 Meter

lang, 1,65 Meter breit, 2,80 Meter

hoch und wiegt ohne Sprit und

Insassen nur 283 Kilogramm. Nahezu

alle Bauteile des über zehn

Jahre entwickelten Hightech-

Flugsport-Gerätes bestehen aus

aufwendig hergestellten Vollcarbon-Bauteilen.

Der 125 PS starke

Sechs-Zylinder-Motor wird mit

herkömmlichem Auto-Sprit „Super

bleifrei“ betrieben und ermöglicht

Spitzengeschwindigkeiten

von bis zu 170 Stundenkilometern.

Das Prunkstück des „CoAX 2D“ ist

die revolutionäre Steuerung. Wie

der Name verrät, handelt es sich

um übereinanderliegende, in entgegengesetzter

Richtung drehende,

also koaxial angeordnete Rotorblätter.

Heißt: Der CoAX hat wie

Flugzeuge lediglich ein Seitenruder

am Heck und keinen Heckrotor,

dessen Drehmoment der Pilot in

herkömmlichen Helikoptern permanent

ausgleichen müsste. Laut

Paul Ressle bringt das folgende

Vorteile: „Der Heli ist extrem leise,

weil die lauten Geräusche immer

vom Heckrotor ausgehen, er besitzt

mehr Kraft und Nutzlast, und

Im Hintergrund fliegt Paul Ressle seinen für die Flugschule gekauften

Ultraleicht-Helikopter „CoAX 2D“ im Tieffl ug Probe.

er ist einfacher zu steuern.“ Für

die angehenden Piloten heißt das:

Sie lernen schneller und sicherer.

Mindestens 40

Flugstunden

Wer den Pilotenschein für Ultraleicht-Hubschrauber

absolvieren

möchte, muss laut Paul Ressle kein

Superman sein. „Eine bestandene

Untersuchung beim Fliegerarzt

reicht aus.“ Auch Brillenträger und

Nichtleistungssportler könnten

den UL-Heli ohne weiteres Fliegen.

Der theoretische Unterricht

erfolgt ganztägig über insgesamt

eine Woche. Gelehrt werden die

Fächer Meteorologie, Luftrecht,

Navigation, Funk, Technik und Verhalten

in besonderen Fällen. Am

Ende gilt es eine theoretische Multiple-Choice-Prüfung

zu bestehen,

deren Fragenkatalog jedoch von

vorne herein bekannt sein wird.

In der Praxis werden mindestens

40 Flugstunden abverlangt – 30

mit Lehrer, zehn alleinfliegend.

„Letztlich bekommt jeder Schüler

sein individuelles Ausbildungsprogramm

und fliegt so viele Stunden,

bis er den Helikopter in allen

Lagen und unter allen Bedingungen

sicher beherrscht.“ Zwar wird

es zu Ausbildungsbeginn für die

Schüler mental anstrengend und

schweißtreibend, „ein so komplexes

und instabiles Gerät wie den

Helikopter in der dritten Dimension

zu halten“. Doch mit jedem

juli / august 2018 | 15

FESTLICHER

SOMMER

in der

Mitwirkende: Solisten, Chor der Stadt Schongau, Chor „Andiamo“,

Orchester La Banda, Neue Süddeutsche Philharmonie,

Leitung: Christoph Garbe

Orchester der Stadt Schongau, Junges Ensemble

Leitung: Kristina Kuzminskaite,

Bayerischer Landesjugendchor, Leitung: Gerd Guglhör

03. Juni 2018 Pfarrkirche St. Michael, Peiting 16.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik

17. Juni 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 25

G.Rossini: Stabat mater

24. Juni 2018 Stiftskirche Rottenbuch 16.00 Uhr

Alte Musik in jungen Händen

08. Juli 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

L.v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2

F. Mendelssohn-Bartholdy: Hör mein Bitten u.a.

05. Aug. 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

N. Betscher: Te Deum

J. Haydn: Missa Celensis in C „Kleine Mariazeller Messe“

22. Sept. 2018 Basilika Altenstadt 19.00 Uhr

„Sterne und Planeten“, Bayerischer Landesjugendchor

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

Karten: www.wieskonzerte.de

www.boeglmueller.com


Tag stellen sich mehr Erfolgserlebnisse

ein. „Und am Ende ist es ein

unglaublich befriedigendes Gefühl,

die Lizenz in der Tasche zu haben.“

Flugschein kostet

rund 18 000 Euro

Günstig ist die Heli-Fliegerei noch

nie gewesen. Die Ultraleicht-Lizenz

sei laut Paul Ressle jedoch um bis

zu 40 Prozent günstiger als der

herkömmliche Helikopter-Schein.

Rund 18 000 Euro kostet der Schein

bei „flyhelicopter“. Wobei Paul

F. Ressle ganz klar der Meinung

ist: „Wer fliegen möchte, findet

sowieso immer einen Weg.“ Neben

Ausbildung und Umschulung

bietet „flyhelicopter“ auch Rundund

Schnupperflüge, Service und

Wartung von Hubschraubern sowie

Vertrieb, Bau und Zulassung von

ausgewählten Bausatz-Ultraleicht-

Hubschraubern an. Außerdem

werden die flugschuleigenen

Helis an Kunden

verchartert (verliehen).

„Neben dem koaxialen

Zwei-Sitzer kommt bald

ein koaxialer Ultraleicht-

Einsitzer ohne Kabine dazu.“

Der sei noch atemberaubender,

„weil man in diesem mehr oder

weniger im Freien sitzt“. So oder

so sei die Heli-Fliegerei in Ressles

Augen nicht nur die schwierigste,

sondern auch mit Abstand schönste.

„Weil beim Helikopterfliegen,

anders als im Flugzeug, nicht der

Motor den Logenplatz am Himmel

hat, sondern der Pilot.“ Nämlich

an vorderster Front, eingehüllt von

einem gläsernen Cockpit, dass nahezu

vollständigen Rundumblick

ermöglicht. „Und das über unserer

traumhaften Gegend, die sich

zu jeder Jahreszeit anders zeigt.“

Blühende Wiesen, grüne Wälder,

blauschimmernde Seen und weiße

Gipfel. Alles nur wenige Flugminuten

entfernt vom Flugplatz in

Tannheim bei Memmingen. Ein

Ort, an dem sich der Schongauer

Paul Ressle nun endgültig seinen

Lebenstraum erfüllt.

js

Designed, entwickelt und hergestellt wurden und werden

die „CoAX 2D“ von einer flugsportverrückten Unternehmerfamilie

in Geisleben, Thüringen.

16 | altlandkreis


Radl-Führer zwischen Füssen und Kufstein

Mountainbiken in

traumhafter Landschaft

Altlandkreis | An alle Bergradler

und die, die es werden möchten:

Ein sportbegeistertes Ehepaar aus

Gaißach hat einen Mountainbike-

Führer mit 50 wundervollen Touren

zwischen Füssen und Kufstein

herausgebracht. In nur einer Saison

fuhren Renate Brümmer und

Burkhardt Martens alle Touren

selbst ab, schossen insgesamt 450

messerscharfe Fotos mit atemberaubendem

Panorama im Hintergrund

und texteten dazu leichtverständliche

Tourenbeschreibungen.

Wichtig zu erwähnen: Alle 50

Touren richten sich bewusst an

„normale“ Mountainbiker und E-

Mountainbiker, „die Wert auf Naturerlebnisse

in herausragender

Berglandschaft auf gut fahrbaren

Forstwegen sowie Einkehrmöglichkeiten

in urigen Berghütten

legen“. Heißt: Lange Wegstrecken

mit sehr grobem Untergrund, verblockten

Trails oder grobwurzeligen

Waldwegen werden bewusst

gemieden, was allerdings nicht

heißt, dass der sportliche Ehrgeiz

zu kurz kommt. Schwierigere Trails

werden als Zusatzinformationen

beschrieben. Außerdem finden sich

in dem 342 Seiten starken Buch im

Hochglanzformat sowohl kurze als

auch sehr lange Touren. Die erste

Tourenbeschreibung ist gleich ein

echter Klassiker aus unmittelbarer

er

Region: Von Halblech über das Lobental

auf die Kenzenhütte. Wesentlich

anspruchsvoller dagegen

ist die (große) Karwendelrunde,

beginnend in Scharnitz, die mit

1655 Höhenmetern und knapp

70 Kilometern Strecke vor allem

für Biker ohne E-Motor eine

echte konditionelle Herausforderung

darstellt.

Streckenprofile zeigen

Charakter der Touren

Neben Text und Bild zeigen übersichtliche

Grafiken das jeweilige

Streckenprofil der Touren inklusive

Wegbeschaffenheit und Einkehrmöglichkeiten

auf. Die Farben

rot, blau und schwarz stehen für

leicht, mittel und schwer. Außerdem

weisen einfache Symbole auf

weitere Charakterzüge der Routen

hin und zeigen unter anderem, ob

die Radtouren auch mit Anhänger

für Kleinkinder fahrbar sind. Zusätzlich

verschaffen Wanderkartenausschnitte

Überblick über das

komplette Berggebiet, in dem die

jeweiligen Routen ausgezeichnet

sind. Darüber hinaus geben Renate

Brümmer und Burkhard Martens

einige hilfreiche Tipps für Bike-Anfänger

oder allgemeine Tipps zum

Saisonauftakt. Erhältlich ist der

Mountainbike-Führer mit kostenlosen

GPS-Dateien zum Download für

knapp 30 Euro unter www.emtb-fuehrer.com

oder in allen regionalen

Buchhandlungen.

js

> > > MOUNTAINBIKE-FÜHRER ZU GEWINNEN

Der „altlandkreis“ verlost drei Exemplare von „Der EMTB-Führer“.

Schicken Sie uns bis Montag, 16. Juli, eine Postkarte mit dem Stichwort

„MTB“ an „altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail an info@altlandkreis.de. Absenderadresse in diesem Falle

nicht vergessen, da die Bücher per Post verschickt werden. Das Los

entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

juli / august 2018 | 17


Fußballcamps im Altlandkreis

Kicken mit Spaß

Altlandkreis | Während Cristiano

Ronaldo, Antoine Griezmann oder

Neymar derzeit in Russland zaubern

und die Massen verzücken,

bereiten sich einige Vereine im

Altlandkreis auch über die Weltmeisterschaft

hinaus auf einen

Sommer voller Fußball vor. Unter

anderem richten der SV Hohenfurch,

TSV Ingenried, die FA Peiting

und FA Schongau, jeweils

ein Fußballcamp aus. Wird solch

ein Freizeitangebot in größeren

Städten schon lange Zeit angeboten,

war es in der Region zunächst

eher sporadisch anzutreffen. Mittlerweile

finden Fußballcamps

regelmäßiger auch auf dem Land

statt. Der Vorteil: Die mehrtägigen

Camps vereinen Training und Spaß

fernab jeglichen Leistungsdrucks.

Bravo-Sport-Camp

in Hohenfurch

Den Auftakt für den sportlichen

Altlandkreis-Sommer macht der

SV Hohenfurch mit seinem Camp

von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag,

15. Juli. In Zusammenarbeit mit

der Jugendzeitschrift Bravo Sport

lädt der Verein alle fußballbegeisterten

Jungs und Mädels auf

den Hohenfurcher Sportplatz ein.

Während der SV neben seinem

Rasen auch einige Nachwuchs-

Trainer zur Verfügung stellen wird,

übernehmen zwei professionelle

Nachwuchs-Trainer vom Organisator

„proSport GmbH“ die Leitung

des Camps. „Die zwei Cheftrainer

teilen sowohl Gruppen als auch

die heimischen Trainer ein. Die

Einheiten und Übungen sind sehr

vielfältig, einige davon in Wettkampfformen“,

verspricht Matthias

Leibnitz, Jugendleiter des SV

Hohenfurch und Hauptorganisator

auf Vereinsseite. Freitagnachmittag

startet das Camp, Samstag

und Sonntag geht es dann über

den ganzen Tag. Hier werden die

jungen Sportler in Form eines Mittagessens

im Sportheim versorgt,

Getränke und kleinere Snacks

stehen zudem ständig bereit. Für

Die Verbesserung der technischen h Fähigkeiten i stehen bei allen Altland-

l kreis-Fußballcamps im Vordergrund.

die Teilnahmegebühr von 129,95

Euro erhalten die kleinen Kicker

neben drei Tagen Training auch

die Verpflegung sowie die komplette

Trainingsausstattung inklusive

Hose, Trikot, Stutzen und Ball.

Eine Anmeldung ist noch bis 8. Juli

über den Link auf der Homepage

des SV Hohenfurch (integriert auf

www.hohenfurch.de) möglich. Für

Geschwister gibt es einen Preisnachlass.

Hans-Dorfner-Fußballschule

in Ingenried

Zum Auftakt der Sommerferien

bietet der TSV Ingenried gemeinsam

mit der bekannten Hans-

Dorfner-Fußballschule ein Fußballcamp

über drei Tage an. Start

ist am Samstag, 28. Juli, um 10

Uhr. Bis 16 Uhr – so auch an den

folgenden beiden Tagen – kommen

Jungs und Mädels im Alter

zwischen sechs und 14 Jahren in

den Genuss von Trainingsinhalten,

die Hans Dorfner aus seiner Erfahrung

als Profispieler beim FC Bayern

und 1. FC Nürnberg sowie als

deutscher Nationalspieler zusammengestellt

hat. Für 139 Euro, Geschwister

zahlen 20 Euro weniger,

bekommen die Fußballer die Inhalte

ausnahmslos von Sportlehrern

und ausgebildeten Trainern

vermittelt. Zudem beinhaltet der

Preis Trikotset, Fußball, „Gymsack“

für Fußballschuhe, Trinkflasche

und Getränke sowie viele zusätzliche

Aktionen. Das Mittagessen, für

das sich der TSV Ingenried verantwortlich

zeichnet, ist zudem inbegriffen.

Für einen Aufpreis gibt es

noch einen Trainingsanzug obendrauf.

Die Anmeldung erfolgt über

einen Link auf der Internetseite

18 | altlandkreis


Erneut ein voller Erfolg? Auch heuer findet in Peiting ein Camp statt.

des TSV Ingenried (www.fussball.

tsvingenried.de).

Fußballferienspaß

in Peiting

Auch die FA Peiting bietet „nach

dem tollen Erfolg von 2017“, wie

Organisator Michael Schmid sagt,

erneut ein Fußballcamp am Sportplatz

an der Münchener Straße an.

Im Gegensatz zu den benachbarten

Vereinen organisieren die Fußballer

aus der Marktgemeinde ihr

Camp von Montag, 27. August, bis

Freitag, 31. August, komplett in Eigenregie.

Heißt: Unter der Leitung

von lizenzierten Trainern aus den

eigenen Reihen, haben junge und

fußballbegeisterte Kids für insgesamt

159 Euro die Möglichkeit, lehrreiche

und spannende fünf Tage zu

erleben – inklusive der neuesten

Tricks und Techniken. Abgerundet

wird der Ferienspaß durch ein

persönliches Trainingsoutfit samt

Trikot, Hose, Stutzen, Trinkflasche

und Ball. „Auch für Mittagessen,

Getränke, Snacks und Obst ist gesorgt“,

berichtet Michael Schmid.

Das FA-Feriencamp, bei welchem

täglich von 9.30 bis 15.30 Uhr der

Ball rollt, ist für alle interessierten

Kinder der Jahrgänge 2004 bis

2010. Die Einteilung erfolgt in altersgerechte

sowie vor allem kleine

Gruppen und richtet sich auch

nach den jeweiligen Fähigkeiten.

Anmelden kann man sich auf der

Homepage der Peitinger Fußballer

(www.fa-peiting.de/feriencamp),

die darüber hinaus alles Wissenswerte

zum Camp bereithält.

FCA-Ferienfußballschule

bei der FA Schongau

Einen richtig „dicken Fisch“ hat

sich indes die Fußballabteilung

des TSV Schongau bei

ihrem erstmals angebotenen

Fußballcamp ins Boot

geholt: den FC Augsburg. „Wir

hatten mit dem FCA per Mail Kontakt

und da traf es sich gut, dass

zwischen Garmisch und Augsburg

gewissermaßen ein weißer Fleck

war“, berichtet Stefan Ritter, Jugendleiter

bei den Schongauer

Fußballern. Die Rückmeldung des

Bundesligavereins war dementsprechend

positiv und so steigt von

Montag, 3. September, bis Freitag,

7. September, das FCA-Camp am

Stadion an der Marktoberdorfer

Straße. Die Trainingseinheiten

starten täglich um 10 Uhr – außer

am Freitag. Hier steht vormittags

eine Stadionführung in der WWK-

Arena auf dem Plan, ehe es am

Nachmittag in Schongau wieder

auf den Rasen geht. Führung und

Busfahrt sind ebenso in der Kursgebühr

von 199 Euro enthalten wie

ein komplettes FCA-Dress. Während

sich die heimische FA Schongau

um die täglich Verpflegung

kümmert, stellt der FC Augsburg

die qualifizierten Übungsleiter.

Auch beim FCA-Camp werden die

Fußballer in kleine Gruppen eingeteilt,

um jedem Einzelnen auch

sportlich gerecht zu werden. Neben

dem Ferienspaß für die Kinder,

hat das Camp noch einen weiteren

Vorteil für die FA Schongau, wie

Stefan Ritter berichtet: „Der Kontakt

zu einem großen Verein.“ Die

Anmeldung läuft noch bis 26. August

direkt über die Seite des FCA

(www.fcaugsburg.de). tis

juli / august 2018 | 19


Bergwacht Steingaden-Peiting bekommt neue Zentrale

Die Lebensretter vom Kenzengebiet

Steingaden | Im Jahre 1937 wurde

die hiesige Bergwacht in Schongau

gegründet. Weil die damaligen

Mitglieder nach und nach

eingezogen wurden, um als Soldaten

in den Zweiten Weltkrieg zu

ziehen, verlagerte sich die Zentrale

der Bergwacht nach Peiting.

Der Grund: Die meisten Peitinger

schufteten im Bergwerk, waren

vom Kriegsdienst befreit und durften

zuhause bleiben. Inzwischen

sitzt die Bergwacht-Zentrale weder

in Schongau noch in Peiting, sondern

in Steingaden. „Der ideale Ort,

weil er ziemlich genau in der Mitte

unseres Einsatzgebietes liegt“, sagt

Josef Schleich, Bereitschaftsleiter

der Bergwacht Steingaden-Peiting.

Weniger ideal dagegen sind die

Räumlichkeiten, die dort neben

dem Steingadener Feuerwehrhaus

zur Verfügung stehen: Lediglich

eine kleine, vier auf sechs Meter

große Garage, vollgestopft mit Geländewagen,

Quad, Schreibtisch

sowie Kletter- und Bergrettungsausrüstung.

Ein neues, größeres

Gebäude sei in Schleichs Augen

seit Jahren überfällig – und wird

nun Realität. Für rund 180 000 Euro

bekommt die Bergwacht Steingaden-Peiting

ein neues Gebäude.

Errichtet wird die 11 auf 16 Meter

große, eineinhalbstöckige Zentrale

anstelle der Garage im Frühjahr

2019. „Sozusagen ein Um- und

Ausbau“, der den bereits fertigen

Plänen zufolge drei Stellplätze für

Fahrzeuge, einen Schulungsraum

sowie eine Einsatzzentrale mit zwei

Arbeitsplätzen umfassen wird.

Klettererfahrung

wird vorausgesetzt

Um Geld zu sparen, erfolgen Planung

und Bauleitung in Eigenregie.

Trotzdem sind Schleich und Co.

finanziell abhängig von Landratsamt,

Gemeinden sowie privaten

und gewerblichen Gönnern (Spenden

unter www.bergwacht-steingaden.org).

„Wir bekommen zwar

von der Bayerischen Bergwacht einen

jährlichen Zuschuss, der allerdings

gerade so ausreicht, um die

jährlichen Material- und Einsatzkosten

zu decken.“ Deshalb machte

sich Josef Schleich Ende April mit

Einsätze auf der Hochplatte kommen den Sommer über häufig vor.

20 | altlandkreis

Zu klein: Aus dieser Garage wird bald ein großes Einsatzzentrum.

t

einer Power-Point-Präsentation auf

den Weg ins Weilheim-Schongauer

Landratsamt, um dort den aus der

Region versammelten Bürgermeistern

die Arbeit, Struktur und Philosophie

der Bergwacht Steingaden-

Peiting näher vorzustellen. Von

derzeit 70 Mitgliedern sind 45 aktiv,

14 als Einsatzleiter unterwegs sowie

einige als Ausbilder tätig. Alle

Aktiven haben die rund dreijährige

Ausbildung in Theorie und Praxis

erfolgreich absolviert und waren

schon vorher außerordentlich gute

Alpinisten. Sicheres Skifahren im

freien und wilden Gelände, Trittsicherheit

und Schwindelfreiheit

sowie Klettern im dritten und vierten

Schwierigkeitsgrad sind essentielle

Voraussetzungen für die

Ausbildung bei der Bayerischen

Bergwacht. Das Einsatzgebiet für

Schleich und Co. erstreckt sich vom

Kenzengebiet über die Trauchberge

bis ins Schongauer Flachland hinaus

– quasi vom höchsten Punkt

der Hochplatte bis zum Sachsenrieder

Forst. 80 Prozent der rund

30 Einsätze im Jahr spielen sich

im Kenzengebiet ab, das mit Hochplatte,

Geiselstein und Firstberg

sowie der beliebten Kenzenhütte

tausende Wanderer, Bergsteiger,

Kletterer und Mountainbiker aller

Altersgruppen Jahr für Jahr in seinen

Bann zieht. Darüber hinaus

kümmert sich die Bergwacht um

Unfälle in unwegsamen Gelände

wie Schnalz, Auerberg oder Sachsenrieder

Forst, „wo wir schon des

Öfteren Fallschirmspringer von der

Luftlandeschule Altenstadt vom

Baum holen mussten“.

Die „Kapp-Rettung“

ist am Gefährlichsten

Die gefährlichsten und prägendsten

Einsätze aber passieren an und in

den Steilwänden des Geiselsteins

oder der Hochplatte, wo viele Unfälle

mit schwersten Verletzungen

oder gar tödlich enden. Verunfallte

retten, Leichen bergen, Angehörige

der Verunfallten sicher ins Tal begleiten

sowie Notarzt und Assistenz

der Luftrettung den Rücken freihalten

– die Einsätze eines Bergwachtlers

sind in Sachen Verantwortung,

Können, sportliche Höchstleistung


und nervliche Belastung nicht hoch

genug einzuschätzen. Letztlich setzen

die Männer ein ums andere

Mal ihr Leben aufs Spiel, um das

der in Not Geratenen zu retten.

Paradebeispiel hierfür: Die „Kapp-

Rettung“. Ein Bergwachtler wird

über die Winde am Rettungshubschrauber

hinabgelassen auf Höhe

des abgestürzten, noch im Seil

hängenden Kletterers. Dann fliegt

der Hubschrauber so nah wie möglich

an die Felswand heran, so dass

der an der Winde hängende Bergwachtler

den Verletzten direkt erreicht.

Nun muss der Bergwachtler

in einem (!) Vorgang einerseits das

Seil des Kletterers durchschneiden,

ihn gleichzeitig mit einer Schlaufe

an sich fixieren. „Das ist die

schwierigste Rettung überhaupt,

sowohl für uns Bergwachtler als

auch den Piloten und seine Crew“,

sagt Schleich.

Bergwachthütte mit

fünf Mann besetzt

Umso schöner, wenn sich Verunfallte

nach Wochen und Monaten

im Unfallklinikum Murnau wieder

erholen und sich mit Brotzeitkorb

bei den Bergwachtlern bedanken.

Jüngster Fall: Ein Landwirt,

der im absoluten Nirvana Nähe

Hohe Bleick von einem Baum eingeklemmt

wurde – im Winter bei

minus 20 Grad! Schleich ist es bis

heute ein Rätsel, wie der Mann

in diesem Handynetz-toten Gebiet

den Notruf absetzen konnte.

„Ein Rückruf war für uns nämlich

Bergwachtler halten Pilot und Assistenz der Luftrettung den Rücken frei.

nicht möglich.“ Rechtzeitig gefunden

wurde der schwerstverletzte

Waldarbeiter nur dank geistesgegenwärtiger,

richtiger Abhandlung

von den erfahrenen Bergwachtlern.

Schleich beispielsweise kontaktierte

umgehend jemanden von der

Waldkörperschaft Halblech, der in

etwa wusste, wo sich der Verletzte

befindet. Gleichzeitig suchte nach

dem Mann ein Polizeihubschrauber

mit Wärmebildkamera, „der zufälligerweise

schon in der Luft in der

Nähe des Einsatzortes war“. Nur 40

Minuten nach Eingang des Notrufes

konnte der Landwirt gerettet werden.

Warum? Weil die Bergwachtler

nahezu jeden Weg und jedes

Gelände in ihrem Einsatzgebiet inund

auswendig kennen. Weil sie

in der Lage sind, zur richtigen Zeit

die richtigen Leute zu kontaktieren.

Weil sie in vielen Fällen instinktiv

richtig handeln. Und das rund um

die Uhr an 365 Tagen im Jahr, allen

voran zur Hoch-Bergsteiger-Saison

von April bis November. In diesem

Zeitraum ist an allen Wochenenden

und Feiertagen die Bergwachthütte

im Kenzengebiet mit einer Crew

von rund fünf Mann besetzt, „um

in unserem Kerneinsatzgebiet noch

schneller am Unfallort zu sein“.

Schnittstelle zwischen

Weilheim und Kempten

Noch wichtiger aber ist eine grundsolide

Basis dieser überlebenswichtigen

Arbeit der Bergwacht,

die im Frühjahr 2019 mit dem Bau

der neuen Bergrettungswache in

Steingaden stark professionalisiert

wird. Und dann nicht nur geographisch

einen idealen Ausgangspunkt

für alle Einsätze haben, sondern

auch räumlich und technisch

auf neuestem Stand sein wird. Allen

voran die Einsatzzentrale, die

als Schnittstelle der Rettungsleitstellen

„Oberland“ in Weilheim und

„Allgäu“ in Kempten die Grundvoraussetzung

aller Einsätze ist. „In

den ersten fünf Minuten müssen

wir Einsatzleiter unter höchstem

psychischen Stress anhand des

Meldebildes die richtigen Entscheidungen

treffen“, sagt Schleich. Das

funktioniert in einem geräumigen

Büro wesentlich besser als am Eckschreibtisch

in einer sechs auf vier

Meter großen Garage.

js

Totenbergungen sind extrem traurig,

gefährlich und anstrengend.

juli / august 2018 | 21


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Liederabend der Spitzenklasse, gespickt mit Henkerstochter-Geschichten

Schongau | Geboren und aufgewachsen in Schongau,

studierte Anna-Magdalena Perwein Gesang

am Mozarteum in Salzburg. Am Sonntag, 8. Juli,

kehrt die heute in München lebende, erstklassige

Sopranistin zurück in ihre Heimatstadt. Gemeinsam

mit Mezzosopranistin Maria

Hegele und Pianistin Mayuko

Obuchi gestaltet sie einen Liederabend

im Ballenhaus. Zwischen

den klassischen Liedern,

unter anderem werden Werke

von Max Reger und Robert

Schumann vorgetragen, liest

Autor Oliver Pötzsch Ausschnitte

aus allen sechs Henkerstochter-

Romanen. Außerdem geht dem

Liederabend eine Henkerstochter-Führung

durch die Schongauer

Altstadt voraus, an der

Oliver Pötzsch ebenfalls teilnehmen

wird. Beginn der Stadtführung

ist um 17 Uhr vor dem Eingang

des Schongauer Rathauses. Der Liederabend

im Ballenhaus – Musik und Gesang sind auf die

Kurzgeschichten abgestimmt – beginnt um 19.30

Uhr. Vorverkaufskarten für beide Veranstaltungen

sind erhältlich im Frauenzimmer, Marienplatz 8,

in Schongau.

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>>> Tickets zu gewinnen

Für den erstklassigen Liederabend

samt Henkerstochter-

Geschichten verlost Ihr Regionalmagazin

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Tickets. Schicken Sie uns bis

Donnerstag, 5. Juli, eine Postkarte

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Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de.

Das Los entscheidet,

der Rechtsweg eg ist

ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

Auf dem Floß und durch den Markt

Schongau / Lechbruck | Der Sommer im Altlandkreis

steht ganz im Zeichen der Flößer-Geschichte auf

und um den Lech. Von Juli bis September werden

jeden Sonntag zwischen 14 und 16 Uhr Erlebnis-

Floßfahrten auf dem Schongauer Lido angeboten.

Die Passagiere erfahren von Stadt- und Naturführer

während der Fahrt Wissenswertes aus der Geschichte

der Flößerei sowie über Fauna und Flora

des einst wilden Flusses. Spezielle Fahrten für Kinder

werden an den Samstagen des 7. Juli, 4. August

und 8. September angeboten. Nähere Infos und

Anmeldungen erfolgen bei der Tourist-Information

Schongau unter 08861 / 214181 oder per E-Mail: touristinfo@schongau.de.

Einige Kilometer und Staumauern weiter lechaufwärts

befindet sich Lechbruck, wo am Samstag, 4.

August, zwischen 10 und 22 Uhr sowie am Sonntag,

5. August, zwischen 10 und 18 Uhr mehr als

60 Aussteller Kunst, Handwerk und kulinarische

Schmankerl auf dem traditionellen Flößermarkt interessiertem

Fußvolk anbieten werden. Der Markt,

musikalisch umrahmt von „Käs änd Roll“ (Samstagabend)

und den Schönegger Almmusikanten

(Sonntagvormittag), findet bei freiem Eintritt

und jeder Witterung rund um das

Lechbrucker Rathaus statt.

js

22 | altlandkreis


Ausbildung zur Altenpflege

Schongau | Die Heimerer-Schule in Schongaus Altstadt,

Karmeliterstraße 4, bildet seit mehr als 20

Jahren junge Menschen zum Altenpfleger sowie

zur Pflegefachhilfe aus. Wer sich über Räumlichkeiten

und Ausbildungsinhalte dieser renommierten

Fachschule genauer informieren möchte, ist am

Freitag, 13. Juli, zwischen 11 und 15 Uhr recht herzlich

eingeladen zum Tag der offenen Tür. Pflegepersonal

aus verschiedenen stationären Einrichtungen,

unter anderem auch aus Suchtkliniken und Psychiatrien,

berichten aus ihrem Arbeitsalltag. Dazu gehören

auch emotional belastende Themen wie Sterben

70 Jahre SV Apfeldorf

Apfeldorf | „Der Lechrain sucht den sportlichsten

Verein“ lautet das Motto für das Jubiläumswochenende

vom 6. bis 8. Juli des SV Apfeldorf. Die Fußballmannschaften

von sechs Nachbardörfern tragen

am Freitag und Samstag den Lech-Cup aus. Diesen

Pokal hat vor über 30 Jahren der Altlandrat Erwin

Filser gestiftet, der sich nun besonders freut, wenn

das Turnier wieder einmal in Apfeldorf ausgetragen

wird. Daneben laden die Abteilungen Eisstock

und Tennis am Samstag zu Turnieren mit Sportlern

aus den Nachbarvereinen ein. An beiden Tagen

und Tod. Außerdem können sich Besucher einem

kleinen Gesundheitscheck unterziehen und so hautnah

miterleben, wie die an der Heimerer-

mit

hilfsbedürftigen Menschen umgehen. Schule ausgebildeten Pflegekräfte

js

sind natürlich Fans herzlich willkommen, es gibt

Public-Viewing mit den WM-Viertelfinalspielen und

nach der Preisverteilung am Samstagabend wird

die Coverband „Rock of Age“ für beste Stimmung

im Zelt am Sportgelände sorgen. Das 70-Jährige

des Sportvereins Apfeldorf wird dann am Sonntag,

8. Juli, mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche,

Frühschoppen mit der Trachtenkapelle und

nachmittäglichem Kleinfeldturnier aus

Straßen- und Hobbymannschaften gebührend

gefeiert.

rg

Gemeinsam

Schongau | Bereits zum fünften Mal wird im Juli

in Schongau das „Dinner in Weiß“ stattfinden. Ort

und Zeit sind zwar geheim bis zuletzt, wer aber daran

teilnehmen möchte, kann sich über Facebook

(Dinner in weiß – Schongau) in die Gästeliste der

Organisatoren von „Schongau belebt“ aufnehmen

lassen. Bei diesem Event handelt es sich um ein

spontanes, nicht kommerzielles und auch nicht genehmigtes

Picknick in Weiß auf einem öffentlichen

Platz. Die Kleidung der Beteiligten

ist – wie der Name

natürlich verrät – von Kopf

bis Fuß in Weiß. Speisen,

Getränke, aber auch Tisch

und Stühle, Geschirr und

Besteck bringt jeder selbst

mit. Die Farbe Weiß sollte

natürlich auch beim Por-

Dinner in Weiß – zum fünften Mal

zellan, den Blumen und Kerzen dominieren. Wie

beim Vorbild aus Paris werden die Teilnehmer

erst wenige Stunden zuvor informiert, wann und

wo das Event steigt. Einer lauen Sommernacht in

Schongau wird auf diese Weise ein ganz zauberhafter

Charme verliehen, wie die vergangenen

Jahre gezeigt haben. Höhepunkt des Abends ist

zumeist das gemeinsame „Winken mit weißen

Servietten“ zum Start. Auch wenn der Termin aus

verständlichen Gründen

nicht in unserem Veranstaltungskalender

stehen kann,

wünscht das „altlandkreis“-

Team allen Beteiligten ganz

viel Spaß und zauberhafte

Momente beim

Dinner in Weiß

2018. op

sind wir stark.

Wir unterstützen die Arbeit von

Selbsthilfegruppen in Bayern

und unserer Region.

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oder möchten eine Gruppe

gründen?

Tel: 08821 755196

johanna.bittner-siepe@by.aok.de

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juli / august 2018 | 23


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Neue Operationsmöglichkeiten im Krankenhaus Weilheim

Das Kernstück ist fertig

Weilheim | Das Krankenhaus Weilheim

wird generalsaniert. Als

Kernstück der Baumaßnahmen,

die 2020 abgeschlossen sein sollen,

wurde der neue OP-Trakt im

Mai fertiggestellt und nach der

Grundreinigung im Juni in Betrieb

genommen. „Der OP-Bereich ist

das Herzstück des Krankenhauses.

Hier werden die Kernerlöse erbracht

und die hier erbrachten Leistungen

entscheiden maßgeblich

über den Ruf eines Hauses“, sagte

der Ärztliche Direktor und Herzspezialist

Prof. Dr. Andreas Knez bei der

offiziellen Einweihung der Räumlichkeiten.

Geschäftsführer Thomas

Lippmann sieht seine Strategie für

die Krankenhaus GmbH bestätigt:

„Unser Auftrag lautet: Grund- und

Regelversorgung für 24 Stunden

an 365 Tagen sicherstellen und mit

Sonderveröffentlichung der

wichtigen Leuchttürmen über die

Landkreisgrenzen strahlen. Gute

Medizin ist nicht ein Privileg großer

Stärke, sondern Ergebnis der hervorragenden

Ärzte vor Ort – und

die haben wir.“

Erweiterung dank neuer

operativer Möglichkeiten

Andere Zeiten brechen für die chirurgischen

Abteilungen des Hauses

an. Die neuen operativen Möglichkeiten

gehen einher mit der

Erweiterung der Leistungsspektren.

So erhielt in diesem Jahr Prof.

Reinhold Lang die Ermächtigung

für eine proktologische Sprechstunde

und konnte damit eine

Im neuen OP: (v.l.)

Bauleiter L. Ragaller,

Geschäftsführer

T. Lippmann,

Dr. K. Heckmann,

Dr. P. Baumann,

Prof. Dr. Dr. h.c.

R. Lang, Landrätin

A. Jochner-Weiß,

Dr. H. Braun,

S. Mühle und

Dr. T. Waldenmaier.

Versorgungslücke im Landkreis

schließen. Gefäßchirurg Dr. Peter

Baumann freut sich über die „bildgebende

Technik, die minimal-invasive

Operationen unterstützt und

für die Patienten schonende Operationen

ermöglicht.“ Das Zentrum

für Muskuloskeletale Chirurgie,

das eine Leistungserweiterung der

klassischen Unfallchirurgie und

Orthopädie darstellt, wurde 2017 in

Betrieb genommen. Unter Leitung

von Chefarzt Dr. Thomas Löffler

wurde die Behandlung degenerativer

Rückenerkrankungen sowie

die Handchirurgie in das Angebot

aufgenommen. Interdisziplinäre

Zusammenarbeit ist im Krankenhaus

selbstverständlich und die

Wege sind kurz.

Schleuse, Einleitungsräume

und Aufwachraum

Die neuen OP-Säle befinden sich

auf 820 Quadratmetern Nutzfläche

und 3 700 Kubikmetern umbauten

Raumes. Zu den eigentlichen

OP-Sälen gehören die Schleuse,

durch welche die Patienten in den

OP-Bereich gebracht werden, die

Klinik für

Allgemein- und

Viszeralchirurgie

mit Proktologie

Leistungsspektrum Allgemeinund

Viszeralchirurgie

Operationen in offener sowie

minimal-invasiver Technik

(Schlüssellochtechnik)

Speiseröhre und Magen

Sodbrennen und Zwerchfellbruch

Speiseröhrenaussackung (Zenker-Divertikel)

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Magentumore (GIST, neuroendokrin)

Magenband, Schlauchmagen, Magen-Bypass

(bei krankhaftem Übergewicht)

Gallenblase und Gallenweg

Schilddrüsenchirurgie

Dickdarm und Mastdarm

Dickdarmpolypen/-tumore, Dickdarmkrebs

Divertikel und Entzündungen

Mastdarm-/Enddarmkrebs (Rektumkarzinom)

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

(M. Crohn und Colitis ulcerosa)

Mastdarmvorfall

Bauchwandbrüche

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Hämorrhoiden

Analfisteln, Analthrombosen,

Abszesse

Analfissur

Steißbeinfisteln

Beckenbodensenkung

Beckenbodenschwäche

Stuhlinkontinenz

Chefarzt

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhold Lang

> > > KONTAKT

Sekretariat

Claudia Sontheimer

Telefon: 0881 / 188-580

Telefax: 0881 / 188-579

Mail: c.sontheimer@kh-gmbh-ws.de

Einleitungsräume, in denen unter

Leitung von Chefarzt Dr. Thomas

Waldenmaier die Anästhesie vorgenommen

wird, sowie der Aufwachraum,

in dem die frisch Operierten

überwacht werden, bevor

sie zur weiteren Behandlung auf

Station gebracht werden. Die Gesamtkosten

der OP-Abteilung betragen

7,4 Millionen Euro. Nach

Fertigstellung der OP-Abteilung

wird die Notaufnahme saniert.

Die alten Stationen werden derzeit

generalüberholt. Die Patienten

werden in extra bereitgestellten

Modulbauten gepflegt.


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Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Konservative und operative Therapie

akuter und chronischer Durchblutungsstörungen

(z.B. Schaufensterkrankheit

und Raucherbein)

einschließlich minimal-invasiver Verfahren (z.B. Ballonerweiterung

von Gefäßen und Stents) sowie Hybridoperationen (Kombination von

offener Operation mit Katheterverfahren)

Operative und minimal-invasive Therapie (Stent) des Bauchschlagaderaneurysmas

Operative Behandlung des Krampfaderleidens

Operationen der Halsschlagader

Operative und endovaskuläre Therapie bei diabetischem Fuß

Konservative und operative Behandlung des offenen Beines

(Ulcus cruris) inklusive Hauttransplantationen

Chirurgie der Diaslyseshunts einschließlich Shuntneuanlagen sowie

Revisions- und Korrektureingriffe (z.B. bei Funktionsstörungen von

Dialyseshunts, Shuntaneurysmen etc.) sowie endovaskuläre Verfahren

und Anlagen von Dialysekathetern

Operative und konservative Therapie vieler weiterer Erkrankungen

des Gefäßsystems

Septische Chirurgie

(bei Infektionen)

Modernste diagnostische

Verfahren wie CO2-Angiographie,

CT, MRT, Ultraschalluntersuchungen

etc.

> > > KONTAKT KLINIK WEILHEIM

Chefarzt Dr. Peter Baumann

> > > KONTAKT

Sekretariat

Samantha Meissner

Telefon: 0881 / 188-673

Telefax: 0881 / 188-677

Mail: gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

Johann-Baur-Str. 4, 82362 Weilheim (Eingang Röntgenstr.)

Telefon: 0881 / 188-0, Telefax: 0881 / 188-699

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Muskuloskeletale Chirurgie

Leistungsspektrum Unfallchirurgie und Orthopädie

Unfallchirurgie

Versorgung aller Frakturen sämtlicher Körperregionen

mit modernsten Implantaten

Alterstraumatologie

Beckenchirurgie

Arbeitsunfälle ambulant und stationär (DAV)

Frakturen bei Kindern

Endoprothetik

Gesamtes Spektrum der Hüft- und Knieendoprothetik vorwiegend in minimal-invasiver Technik

Schulterendoprothetik bei Fraktur und Arthrose

Komplexe Wechselendoprothetik von Hüft-, Knie- und Schulterprothesen

Ellbogenprothetik nach Fraktur oder bei Rheuma

Schulter

Arthroskopie der Schulter, Impingementsyndrom, Rotatorenmanschettenrekonstruktion,

AC-Gelenkssprengung

Handchirurgie

Schnellender Finger, Nervenengpasssyndrome (z.B. CTS), Dupuytren’sche

Kontraktur, Rhizarthrose, Fingergelenksprothesen, Handgelenks(-teil)versteifungen,

Handgelenksarthroskopie, Sehnenverletzungen

Knie

Arthroskopie, Meniskusoperationen, MPFL-Plastik, VKB-Plastik, Umstellungsoperationen

Fußchirurgie

Hallux valgus, Hammerzehe, Tarsaltunnelsyndrom, Mortonneuralgie

Leistungsspektrum Wirbelsäulenchirurgie

Degenerative Erkrankungen

Operative Versorgung der gesamten Wirbelsäule unter Einsatz

des Mikroskops bei nahezu allen Operationen

Minimal-invasive Operationen bei Bandscheibenvorfällen und

Spinalkanaleinengungen im Bereich gesamte Wirbelsäule

Implantationen von Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen von entzündlichen

oder chronischen Erkrankungen

Tumore

Tumore am Rückenmark und den Nervenwurzeln

(Metastasen, Wirbelkörpertumore ggf. Stabilisierung)

Verletzungen der Wirbelsäule

Operative Versorgung durch

Fixatur, wenn möglich minimalinvasiv

Wirbelkörpersersatz

Densverschraubung

C1/C2-Verschraubung

Kyphoplastie

> > > KONTAKT

Sekretariat Schongau

Monika Garber

Telefon: 08861 / 215-266

Telefax: 08861 / 215-566

Mail: f.soldner@kh-gmbh-ws.de

Leiter: Chefarzt

Dr. Thomas Löffler

> > > KONTAKT

Sekretariat

Birgit Hirthammer

Telefon: 0881 / 188-593

Telefax: 0881 / 188-679

Mail: zmc-info@kh-gmbh-ws.de

Chefarzt Dr. Florian Soldner

Klinik Weilheim

Telefon: 0881 / 188-8421

Telefax: 0881 / 188-679

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juli / august 2018 | 25


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Di., Do. 16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Christoph Garbe, Leiter des „Festlichen Sommers“

„Wie Porzellan auf

einem glatten Tablett“

Schongau | Sie sollen in sich hören

und ihren Ton erklingen lassen.

„Sie sollen den Ton tragen wie

Porzellan auf einem glatten Tablett.“

Das verlangt Christoph Garbe

von den Sängern des Chores der

Stadt Schongau – und so bringt der

musikalische Leiter des Festlichen

Sommers in der Wies seine Sänger

auch immer wieder zu Höchstleistungen

im Rahmen dieser bekannten

Konzertreihe. Über 40 Männer

und Frauen, die als Lehrer, Selbständige

oder Büroangestellte einem

ganz normalen Arbeitsalltag

nachgehen, versammeln sich einmal

die Woche zur Chorprobe in

Schongaus Musikschule. Ihr Dirigent

Christoph Garbe verwendet

viel Zeit für das Einsingen, versucht

mit verschiedenen Atemtechniken

und Klangfolgen die Stimmen der

Sänger zu schulen und sie aus dem

Alltag abzuholen. Umso erstaunter

ist man dann über die Klangfülle,

sobald das erste Notenblatt zur

Hand genommen, und ein A-cappella-Stück

für ein bevorstehendes

Konzert in der Wieskirche intoniert

wird.

Jedes Jahr

drei Großprojekte

„Anspruchsvolle Chöre haben vielleicht

ein Projekt im Jahr, wir haben

drei“, verrät Christoph Garbe.

Und trotzdem ist er in der Probe

immer darauf bedacht, den perfekten

Ton seinen Sängern zu entlocken.

Die Proben sind fordernd,

doch die Akteure gehen nach fast

drei Stunden Gesang immer noch

gut gelaunt und mit einer Melodie

auf den Lippen auseinander. „Er

ist ein hervorragender Chorpädagoge,

macht mit uns erstklassige

Stimmbildung und bringt immer

wieder neue Ideen ein“, zeigt sich

die Sopransängerin Ute Zimmer

sehr zufrieden mit dem Dirigenten.

Sie ist zugleich Vorsitzende des

Fördervereins Festlicher Sommer

in der Wies e.V. und bezeichnet

auch auf organisatorischer Ebene

die Zusammenarbeit mit dem musikalischen

Leiter als sehr fruchtbringend.

Vom Tölzer Knabenchor

zum Klangsucher

Christoph Garbe hat schon als Kind

im Tölzer Knabenchor mit dem Singen

begonnen, war Mitglied der

Bayerischen Singakademie, einer

Nachwuchsförderung für junge

Sänger und setzte dann ein Musikstudium

in den Hauptfächern

Dirigieren und Komposition drauf.

Heute unterrichtet er das Fach Chorleitung

beim Chorverband Bayerisch-Schwaben

und an der Berufsfachschule

für Musik in Krumbach.

Seine eigene Internetseite fin-

Der Chor der Stadt Schongau mit seinem

Dirigenten Christoph Garbe am Ende eines

erfolgreichen Wieskonzertes.

26 | altlandkreis


Der „Klangsucher“ Christoph Garbe

betreibt viel Stimmbildung.

det man unter klangsucher.de,

weil er immer auf der Suche nach

dem vollkommenen Klang ist. Lange

Zeit hat er in Murnau gewohnt,

wo er immer noch den evangelischen

Kirchenchor dirigiert. Vor

vier Jahren hat er den Chor der

Stadt Schongau und damit auch die

künstlerische Leitung der Konzertreihe

„Festlicher Sommer in der

Wies“ übernommen. Um ein wenig

näher zu sein, wohnt der 42-Jährige

mit seiner Familie mittlerweile

in Denklingen.

Hand in Hand

mit Förderverein

Für die drei großen Konzerte in der

Wieskirche stellt Christoph Garbe

das Programm zusammen und

bespricht es mit dem Vorstand des

Fördervereins. „Wir sind jetzt eigentlich

schon beim übernächsten

Jahr“, sagt er von der enormen Vorlaufzeit,

die für eine derart hochkarätige

Konzertreihe notwendig ist.

Für die weiteren Projekte wie Kinderkonzerte,

alpenländische Volksmusik

oder Mitsingprojekte ist der

engagierte Förderverein mit Ute

Zimmer sowie anderen Leiterinnen

wie Kristina Kuzminskaite oder Angela

Holzschuh federführend. „Ich

mache das Programm nicht mit

intellektueller Absicht. Es geht um

die geistlichen Werke der großen

Komponisten, um für uns machbare

Musik und nicht zuletzt darum,

was wir gerne singen.“ Der Dirigent

versucht somit auch die Wünsche

des Chores mit einzubauen.

Das erste große Konzert in 2018

war bereits am 17. Juni, es folgt nun

am 8. Juli der zweite Abend mit

Werken von Ludwig van Beethoven

und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Junge Solisten und

erfahrenes Orchester

Aus den Münchner Philharmonikern

hat sich die „Neue Süddeutsche

Philharmonie“ gebildet, die

seit vielen Jahren Orchesterpartner

bei den Wieskonzerten ist.

Der Chor der Stadt Schongau musiziert

auch mit La Banda, einem

Spezialensemble mit historischen

Instrumenten. Mit dem Bayerischen

Rundfunkchor besteht eine

jahrelange Verbindung für anspruchsvolle

Solistenpartien. Immer

wieder engagiert Garbe auch

junge Solisten und Solistinnen.

Für das dritte Wieskonzert hat der

künstlerische Leiter ein „Te Deum“

von Nikolaus Betscher ausgewählt.

Pater Petrus-Adrian Lerchenmüller

aus Steingaden hat ihn auf diesen

Komponisten aus dem Prämonstratenserorden

aufmerksam gemacht,

dem Orden, der die Wieskirche

erbaut und bis zur Säkularisation

betreut hat.

Bei allen drei Konzerten ist der

Chor der Stadt Schongau besonders

gefordert. Das ist in den

Augen von Christoph Garbe nur

möglich, weil es eine sehr offene

und singfreudige Gemeinschaft ist.

Danach folgt eine kurze Sommerpause,

dann widmet sich der Chor

dem Adventskonzert und im Januar

beginnen schon wieder die Proben

für den nächsten Festlichen Sommer.

Christoph Garbe macht es jedenfalls

Spaß, hier in Schongau als

Musiker zu arbeiten. „Wir haben

ein sehr waches, herzliches Publikum“,

weiß er auch den Erfolg der

seit 55 Jahren bestehenden Konzertreihe

zu schätzen.

rg

juli / august 2018 | 27


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Tabu-Thema „häusliche Gewalt“

Geschlagene Männer

Altlandkreis | Häusliche Gewalt wird

unterschieden in psychologische,

sexuelle und körperliche. Wie viele

Kinder, Frauen und Männer tatsächlich

von häuslicher Gewalt betroffen

sind, können weder Polizei

noch Therapeuten konkret sagen.

Es gibt Statistiken, unter anderem

die vom Bundeskriminalamt, wonach

beispielsweise im Jahr 2017

deutschlandweit mehr als 130 000

Menschen von Häuslicher Gewalt

betroffen waren, darunter 80 Prozent

Frauen. Die Realität sieht Expertenschätzungen

zufolge jedoch

ganz anders aus. „Die Dunkelziffer

ist beim Thema häusliche Gewalt

generell sehr hoch, weil es eines

der größten Tabus in unserer Gesellschaft

ist“, sagt Ian Pye. Der

aus England stammende Psychotherapeut

mit Wohnsitz in Schongau

und Praxis in Weilheim (www.

praxis-pye.de) hat sich unter anderem

auf die Therapie von Männern

spezialisiert, kümmert sich somit

um die vermeintlich seltensten Fälle

häuslicher Gewalt. Vermeintlich!

„Allen voran dann, wenn Männer

von Frauen geschlagen werden,

bekommt das so gut wie niemand

mit.“ Der Grund: Das Gesellschaftsbild

des Mannes – der große, starke

Beschützer und Ernährer von

Frau und Kind. Der soll tatsächlich

von seiner eigenen Frau geschlagen

werden? „Ein Mann würde

das niemals zugeben.“ Wenn doch,

ist die Gefahr groß, dass er nicht

ernstgenommen wird mit seinem

Problem. Vor allem von Freunden,

Arbeitskollegen, sogar den eigenen

Eltern. Und in der Tat: wer

darüber spricht, wird in den meisten

Fällen ausgelacht. Kurz um:

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein

Mann, der von seiner eigenen Frau

geschlagen wird, sich Hilfe sucht,

geht gegen Null. „Deshalb gibt es

wesentlich mehr Fälle von häuslicher

Gewalt, in denen Männer das

Opfer sind, als viele glauben.“

Probleme werden

verschwiegen

Ian Pye ist gerade dabei, seine

Doktorarbeit fertigzuschreiben.

Sie handelt vom Verhalten älterer

Männer. Und sie erklärt anhand

vieler Aspekte eindrucksvoll, warum

Männer, die Opfer häuslicher

Gewalt sind, die Tortur über Jahre

und Jahrzehnte hinweg totschweigen.

Mit den eigenen Kindern darüber

reden? „Unwahrscheinlich,

weil ein Vater sein Kind nicht damit

belasten möchte.“ Mit der eigenen

Frau? „Sie ist in der Regel der

erste und meist einzige Ansprechpartner

für Probleme des Mannes,

aber in diesem Falle ja der

Täter.“ Mit Eltern, Freunden und

Bekannten reden? „Die Angst, von

den eigenen Leuten bloßgestellt

zu werden, ist in den allermeisten

Fällen tatsächlich zu groß.“

Und alles nur, weil das Bild des

Mannes in der Öffentlichkeit völlig

falsch dargestellt wird? „Rein biologisch

betrachtet unterscheiden

sich Mann und Frau viel weniger,

als von der breiten Masse wahrgenommen.“

Sie haben die gleichen

Sorgen, die gleichen Krankheiten,

ähnliche Stärken und Schwächen.

Nur gehen sie unterschiedlich mit

gleichen oder ähnlichen Dingen

um. Schlägt ein Mann seine Frau,

ruft diese womöglich ihre beste

Freundin an und leitet damit automatisch

erste hilfreiche Maßnahmen

ein. Der Mann dagegen

Ian Pye hat sich auf die Therapie von Männern spezialisiert. Aktuell

schreibt er eine Doktorarbeit über das männliche Verhalten im Alter.

würde sich für diesen Anruf bei

einem Kumpel – Männer haben

ohnehin nur selten richtig enge

Freunde, mit denen sie über alles

reden – in Grund und Boden schämen.

Heißt: Während Frauen mehr

dazu tendieren, sich Probleme von

der Seele zu reden, schweigen sich

Männer aus, um das in der Öffentlichkeit

dargestellte Bild „des coolen,

starken Typen von nebenan“

aufrechtzuerhalten.

Darum sterben

Männer früher

Englische Wissenschaftler haben

sich mit der allgemein bekannten

Tatsache auseinandergesetzt, dass

Männer durchschnittlich früher

sterben als Frauen. Sie fanden heraus,

dass vor allem Männer im Alter

zwischen 18 und 64 Jahren den

Schnitt von männlichen Verstorbenen

nach unten drücken – also

Männer, die nicht altersbedingt

sterben, sondern ohnehin viel zu

früh aus dem Leben gerissen werden.

Es gibt viele junge männliche

Unfalltote, weil Fahranfänger die

PS ihres Motorrades oder Autos

ausreizen möchten, um vor anderen

lässig dazustehen. Männer

rauchen und trinken wesentlich

mehr als Frauen, weil sie meinen,

als „stärkeres“ Geschlecht es sich


und allen anderen immer wieder

beweisen zu müssen. Und: Männer

sterben häufiger an verschiedensten

Krebsarten. Warum? „Weil

Männer viel zu selten oder viel zu

spät zur Vorsorgeuntersuchung gehen.“

Überhaupt gehen Männer total

ungern zum Arzt, weil für sie das

Aufdecken möglicher Krankheiten

als Zeichen von Schwäche gesehen

wird. Und weil die Abhandlungen

beim Arzt – sich von Kopf bis Fuß

untersuchen lassen, Schmerzen

beschreiben, über Sorgen und Probleme

reden – so gar nicht hineinpassen

in das Muster der „harten

Kerle“, sondern eher eine „weibliche

Angelegenheit“ sind: Häusliche

Gewalt beginnt für Ian Pye bereits

beim „Ausrutschen“ der Hand,

„weil es in dieser Sache keine Toleranz

geben darf“. Die wohl häufigste

Ursache für häusliche Gewalt,

unabhängig von Täter-Opfer-Rolle,

ist mangelndes Kommunikationsverständnis.

Und speziell beim Thema

„geschlagene Männer“ könne

man schon sagen, „dass Männer,

die ihren Mund nie aufbringen,

ihre Frau in hohem Maße aggressiv

machen können“. Einen Masterplan

in Sachen Therapie gibt es hierfür

nicht. „Mein Prinzip ist, dass Leute,

die zu mir in die Praxis kommen,

nicht nur Probleme mitbringen,

sondern auch Lösungsansätze.“ An

diese müsse man sich Schritt für

Schritt ranarbeiten. Durch zuhören,

sprechen, verstehen. „Ganz wichtig

ist, dass der Patient sein Problem

akzeptiert und wahrnimmt.

Erst dann kann man versuchen,

Lösungsmöglichkeiten zu finden.“

Neben Ian Pye gibt es nur wenige

Anlaufstellen für Männer, die von

häuslicher Gewalt als Opfer betroffen

sind. Neutrale Anlaufstellen wie

Polizei oder „Weißer Ring“ helfen

immer. In Wielenbach gibt es einen

„Gesprächskreis für Männer“.

Und sonst? „Das ist leider auch

ein riesengroßes Problem, dass es

für Männer kaum Anlaufstellen für

professionelle Hilfe gibt.“ Deutschlandweit

gebe es laut Ian Pye nur

drei renommierte, stationäre Einrichtungen,

die jedoch allesamt im

Norden der Republik liegen.

Verblüffendes Ergebnis

EU-weiter Statistik

Ian Pye hofft, dass er nicht einer

der wenigen bleibt, die sich auf

die Therapie von Männern spezialisiert

haben. Vor allem nicht,

wenn man der aussagekräftigsten

Statistik in Sachen häuslicher Gewalt

glauben darf. Die wurde über

längeren Zeitraum von mehreren

Journalisten in sechs europäischen

Städten – Athen, London, Stuttgart,

Östersund (Schweden), Porto und

Budapest (Ungarn) – sehr detailliert

ausgearbeitet. Das für viele

verblüffende Ergebnis: Opfer von

häuslicher Gewalt sind ähnlich viele

Männer wie Frauen.

js

juli / august 2018 | 29


Die Musikinsel am Schongauer Bahnhof

Rock und Pop neben

ratternden Regionalzügen

30 | altlandkreis

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Schongau | Das langgezogene Gebäude

gegenüber des Schongauer

Bahnhofs sieht verlassen aus. Nur

Kenner einer bestimmten Szene

wissen: dieser von außen erspähte

Schein trügt. In Wahrheit verbirgt

sich hinter den Gemäuern

das blühende Leben – ein Leben

voller Kunst und herzergreifender

Klänge. Urheber der „Musikszene

am Schongauer Bahnhof“

ist Michael Waibl, zweifacher

Familienvater und hauptberuflicher

Musiklehrer für Schlagzeug,

Klavier und Keyboard. Um näher

bei Frau und Kindern zu sein,

unterrichtet der 43-Jährige seine

Schüler meistens zuhause in Altenstadt.

Sein Lebenswerk aber

befindet sich zwischen Gleis und

Perlachstraße, wo sich wöchentlich

zahlreiche Rock-Pop-Indie-Metal-

Bands aus der Region zu Proben,

CD-Aufnahmen, Mini-Konzerten

und gemütlichem Beisammensein

treffen. Im vorderen Bereich des

länglichen Gebäudes befindet sich

der Aufnahmeraum, ausgestattet

mit dutzenden Mikrofonen, Schlagzeug

sowie abgetrenntem Ton- und

Gesangsstudio. „Diesen Bereich

könnte man als technischen bezeichnen,

den die Musiker und

Bands jederzeit für CD-taugliche

Aufnahmen ihrer eigens kreierten

Songs nutzen können.“ Vorausgesetzt,

der Regional- oder Güterzug

rollt nicht in den Bahnhof ein, was

in den Räumlichkeiten zumindest

bei Stille zu spüren ist. „In den Sekunden

des Vorbeiratterns herrscht

Tonaufnahme-Stop“, sagt Michael

Waibl, der die Ankünfte und Abfahrten

des Schienenverkehrs inund

auswendig kennt. Immer zwei

Mal die Stunde, von Frühmorgens

bis Spätabends. Und eine Altholztüre

weiter? „Da befindet sich der

Michael Waibl in seinem Element: Der Schlagzeuglehrer ist Initiator und

Besitzer der Proberäume am Schongauer Bahnhof.

Klub, bewusst mit K geschrieben.“

Auch er ist ausgestattet mit permanent

aufgebautem Schlagzeug, Mikrofonen,

Mischpult und Gesangsanlage,

aber auch mit Bar zum

Bier und Cocktail trinken, gemütlicher

Sofaecke zum Chillen und

Hintergrund-Tapete im zur Musik

passenden Vintage-Style. Kurz um:

Die Proberäume am Schongauer

Bahnhof sind in Sachen Lage, Ausstattung

und Style mit keinem anderen

Proberaum im Altlandkreis

zu vergleichen.

Tonnenfeuer, Grillfleisch

und Gitarrenklänge

Angefangen hat alles im Jahre

1997, als die „Baracken“ von der

Deutschen Bahn aufgrund Dezentralisierung

der Werkstätten

nicht mehr als Schreinerei und

Schlosserei gebraucht wurden

und unter anderem an Michael

Waibl und seine Rock-Pop-Indie-

Band „Bellibone“ sowie seine Alternative-Hard-Hippie-Band

„The

Tasters“ als Proberaum verpachtet

wurden. Die Metal-Band „Desperate

Colours“ mietete sich im

Raum daneben ein, dem heutigen

Klubraum. Musikproben und

relativ bald auch Musikunterricht

für Schlagzeug, Klavier, Keyboard

und Gitarre (Stephan Wohlhaupter)

an so einem gottverlassenen

Ort? Das Waibl-Projekt sprach sich

schnell herum unter den hiesigen

Musikern, woraufhin immer mehr

Bands und Schüler sich mit ihren

Instrumenten dorthin auf den Weg

machten. Und aus ursprünglichen


In den Proberäumen am Schongauer Bahnhof können die Bands Melodien

und Gesang auch aufnehmen.

Probeabenden entwickelte sich relativ

rasch ein regelrechter Treff für

Gleichgesinnte. Auch Nichtmusiker

und Freunde der Bandmitglieder

kamen regelmäßig vorbei zum Zuhören

und Rhythmusklatschen. Das

Gemeinschaftsgefühl? Überragend.

Vor allem im Sommer bei Tonnenfeuer

und Gegrilltem, aufgebaut

und verzehrt draußen im Freien

mit Blick auf Gleis, Zug, Bahnhof

und von blühenden Bäumen versteckter

Altstadt. An dieser Stelle

gerät Michael Waibel so richtig ins

Schwärmen, spricht von „Inselcharakter“

und „symbolträchtigen

Gleisen, die uns Musiker sozusagen

hinausführen in die Welt des Rock,

Pop und Indie“. Oder neue Musiker

heranführen an den neuen Szene-

Ort, an dem zwischen 2000 und

2007 herzergreifende Jam-Sessions

stattgefunden haben. „Gemeinsames,

freies Musizieren unter

Freunden – einfach genial“, sagt

Michael Waibl, der sich schließlich

im Jahre 2011 das komplette

Gebäude gekauft hatte, seither

immer wieder selbst Hand anlegt

in Sachen Sanierung, Renovierung

sowie Installation und Optimierung

der technischen Anlagen.

Mehr Nischen-Musik

als Mainstream

Zwischen Familie und Musikunterricht

„Dahoam“ werkelt Waibl

mittlerweile wieder regelmäßig

an seinem „Lebenswerk“, zu dem

auch das am länglichen Gebäude

angrenzende rote Häuschen zählt.

Küche, Übernachtungsmöglichkeiten,

Bad mit WC und Dusche. Der

Traum vom Musiker-Wochenende

am Schongauer Bahnhof soll auf

kurz oder lang wahr werden. Zu

kleinen Teilen mitfinanziert von

den Bands, die für eine sanfte monatliche

Pauschale wöchentlich eigens

kreierte oder bereits bekannte

Songs auf ihre Weise einstudieren,

aufnehmen, konzerttauglich machen.

Die erstklassige Band Mary

Lou probt dort. Die Cover-Band

Mr. Mojoe. Die Alpenrock-Musiker

von Tante Droll. Die Höllenbriada,

bekannt für Hardrock mit bayerischen

Texten. Die Band Tain, deren

Stil stark an die Beatles erinnert.

The Mains mit Stoner-Disco-Funk-

Punk-Soul und -Roll. Oder die

Metal-Band Cemetery und viele

mehr. „Allesamt haben es musikalisch

richtig drauf“, sagt Michael

Waibl, der als schwergefragter

Musiklehrer – die Warteliste der

Schüler ist übervoll – sowie erfolgreiches

Bandmitglied natürlich

weiß, wovon er spricht. Und trotzdem

sind diese Bands der breiten

Masse nicht durchwegs bekannt,

weil Rock, Pop und Indie speziell

in ländlicheren Regionen mehr

Nischen-Musik als Mainstream sei.

Eben etwas ganz Spezielles. Wie

die Proberäume am Schongauer

Bahnhof.

js

Topausgestattet sind die Proberäume

am Schongauer Bahnhof. Unter

anderem mit Schlagzeugen.

juli / august 2018 | 31


Gemeinnütziger Schongauer Verein „Support“

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Ort, in dem Angebote für

alle Bürger Schongaus stattfinden,

unabhängig des Geschlechts, der

körperlichen und geistigen Verfassung,

des sozialen und nationalen

Hintergrunds, des Alters,

der Sprache, der Kultur und der

Religion.“ So das übergeordnete

Ziel des jungen, gemeinnützigen

Schongauer Vereins „Support“.

Im September 2015 hat der Verein

mit seinem „Haus4You“ hinter der

Stadtbücherei eine Heimat gefunden.

Ein Treffpunkt, der von allen

Interessierten produktiv genutzt

und besucht werden kann – anfangs

jedoch ein wenig anders

geplant war. Auf dem Papier erfolgte

die „Support“-Gründung

bereits ein paar Jahre zuvor aus

der Idee heraus, eine Art Mehrgenerationenhaus

zu errichten, wie

es etwa in Weilheim oder Landsberg

gibt. „Von dieser Dimension

mussten wir uns bald verabschieden“,

verrät Andrea Nagel aus der

Vorstandschaft. Nach mehreren

Gesprächen, unter anderem mit

potentiellen Trägern, wurde der

Gedanke, auch weil seitens des

Bundesministeriums keine Fördergelder

mehr für solcherlei Projekte

ausgeschüttet wurden, ad acta

gelegt. Oder besser gesagt: abgespeckt.

Anstelle eines ganzen Hauses

sollte es fortan zumindest ein

Raum sein, der für alle zugänglich

ist, an dem man sich begegnet

und von dem viele profitieren.

Nach knapp zweijähriger Suche

wurden die Verantwortlichen von

„Support“ hinter der Bücherei mit

den freistehenden, ehemaligen

Reparateure und Näherinnen: Axel Benitz (v.l.), Florian Langen, Maria

Moser, Theo Völker, Alexandra Manger, Thomas Mahla und Peter Riedel.

32 | altlandkreis

TSV-Geschäftsräumen fündig – das

„Haus4You“ war geboren.

„Haus4You“ und

zahlreiche Projekte

Mittlerweile werden die Räumlichkeiten

ganz dem Vereinszweck

entsprechend genutzt. Viele verschiedene

Gruppen, wie etwa Helferkreise

oder Selbsthilfegruppen,

reservieren den Raum regelmäßig

für Treffen. Und auch private Anfragen

häufen sich. „Genau so soll

es sein“, freut sich Marion Heberle,

ebenfalls Teil des Vorstandes, über

die rege Nutzung. „Etwas Ähnliches

gab es in Schongau zuvor einfach

nicht“, ergänzt Andrea Nagel,

die aber auch festhält: „Es benötigt

schon Energie, dass der Raum in

der Form genutzt werden kann“,

spricht sie damit vor allem die

Miete an. Gerade deshalb ist der

Verein auf Spenden angewiesen.

Die je 20 Euro Jahresbeitrag der

derzeit rund 30 Mitglieder würden

hierfür kaum ausreichen, da bedarf

es zum Ausrechnen keinen Mathematik-Professor.

Eben wegen der

bescheidenen finanziellen Mittel ist

es umso erstaunlicher, welche Vielzahl

an Projekten „Support“ auf die

Beine stellt.

Begonnen hatte es einst mit dem

„Café Plus“, ein wöchentlicher Treff

für Jedermann. Da dieses Angebot

zeitlich mit der großen Flüchtlingswelle

zusammentraf, waren im

„Café Plus“ eine Zeit lang vorrangig

Asylsuchende anzutreffen. Auch

deshalb wird „Support“ öffentlich

nicht selten als Asylhelferkreis

wahrgenommen. „Wir sind kein

Verein explizit für Flüchtlinge. Aber

natürlich sind auch sie willkommen,

jeder ist willkommen“, bringt


Oft haben alte Gegenstände einen

nostalgischen Wert für Besitzer.

es Andrea Nagel auf den Punkt.

Während sich das „Café Plus“ aufgrund

abnehmender Nachfrage ein

wenig verlaufen hat, haben sich

andere Projekte entwickelt. Wie

etwa die Kreativwerkstätte „Apfel

und Keks“, bei der einmal im Monat

Kindern die Lust und Freude am

eigenen Tun näher gebracht werden.

„Wir haben festgestellt, dass

Kinder in der heutigen Zeit oft alles

fertig vorgeführt bekommen, sich

um weniger selbst kümmern müssen

und dadurch weniger bereit

sind, sich anzustrengen und selbst

aktiv zu sein“, sagt Katrin Lang, die

dritte Dame aus der Vorstandschaft.

Bei „Apfel und Keks“ strengen sie

sich eben selbst an, sind kreativ.

Dabei ist das Angebot weit mehr

als eine klassische Bastelstunde.

Nassfilzen, Erfahrungen mit diversen

Druckverfahren wie Linoldruck

oder Monotopie oder Hinterglasmalerei

standen bereits auf dem

Programm.

Eine andere Aktion ist der sogenannte

„von Hand zu Hand

Schrank“, mit dem der Wegwerfgesellschaft

ein wenig entgegengewirkt

werden soll. Die Idee:

Dinge, die jemand ohnehin wegschmeißen

möchte, können in

einen Spint vor dem „Haus4You“

anonym eingestellt werden und

von Interessenten ebenso anonym

rausgenommen werden. Wichtig

ist, dass nur funktionstüchtige,

nicht-verderbliche Güter abgegeben

werden, die in die Schränke

passen. Vom Radio bis zum Teeservice

war bis auf Klamotten, die

nicht erlaubt sind, bereits so gut

wie alles dabei. Geöffnet sind die

Schränke stets während der Bücherei-Öffnungszeiten.

Gemeinsames

Reparieren kommt an

Mit dem „Repair Café“ hat sich

seit Mitte vergangenen Jahres unter

dem Dach des Vereins ein wei

teres Vorzeige-Projekt entwickelt.

Entstanden aus einer Initiative, die

es bereits seit 20 Jahren gibt und

ihren Weg über die Niederlande

nach Deutschland fand. Auch damit

soll ein kleiner Beitrag entgegen

des Konsumwahnsinns geleistet

werden. Wie? Leute können

ihre nicht mehr voll funktionsfähigen

Dinge, egal welcher Art, einmal

im Monat im „Haus4You“ vorbeibringen.

Dort versuchen rund

zehn verschiedene Reparateure,

die kaputten Sachen wieder in

Ordnung zu bringen. Etwas einfach

vorbeibringen und später wieder

abzuholen ist indes nicht möglich.

Man bleibt dabei, hilft mit. „Häufig

sind wir nur Ansprechpartner

und geben Auskunft, ob die Dinge

überhaupt wieder funktionieren

können“, sagt Peter Riedel, einer

der eifrigen Reparateure. Wie alle

anderen hat auch der Rentner eine

entsprechende Ausbildung, um

unter anderem versicherungstechnisch

abgesichert zu sein. Wichtig

ist Riedel insbesondere eines: „Wir

stehen nicht in Konkurrenz zu den

Geschäftsleuten.“ Will heißen: Oft

bringen die „Kunden“ Güter, die

einen besonderen nostalgischen

Wert haben, für die es aber eigentlich

keinen Markt mehr gibt. Wie

etwa ein altes Tonbandgerät, welches

Peter Riedel und seine Kollegen

in einem der ersten „Repair

Cafés“ wieder zum Laufen brachten.

„Da spürte man im ganzen

Raum die besondere Stimmung“,

erinnert sich Andrea Nagel an den

speziellen Moment, als die ersten

Töne aus dem alten Gerät kamen.

Der Besitzer bedankte sich im

Anschluss mit einer großzügigen

Spende. Generell ist jede Reparatur

gratis, freiwillige Spenden aber

selbstredend gern gesehen. Von

solchen Erlebnissen zehren nicht

nur Besitzer, sondern auch die Reparateure.

„Es ist toll zu helfen, jemandem

eine Freude zu machen“,

sagt Riedel, der seit dem ersten

„Repair Café“ im Juni 2017 Statistik

führt. Über 60 Prozent der kaputten

Objekte konnten seither erfolgreich

repariert werden – eine tolle

Quote. Und auch wenn zu Hause

noch alles funktionieren sollte, ist

man dennoch eingeladen, auf einen

Kaffee oder Kuchen beim „Repair

Café“ vorbeizuschauen. Ganz

zwanglos in entspannter, gemütlicher

Atmosphäre. Der nächste

Termin ist übrigens am 27. Juli. tis

Leidenschaftliche Tüftler: Beim

„Repair Café“ versuchen Peter

Riedel und Kollegen alles, um

kaputte Dinge wieder zum Laufen

zu bringen.

juli / august 2018 | 33


POLIER SEPP

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Erste „House of Craft“

bei Brillenmanufaktur Funk

Aus Liebe zum Handgemachten

Kinsau | Der Altlandkreis darf sich

Mitte Juli auf eine Messe der besonderen

Art freuen. Zum ersten

Mal findet am Samstag, 21. Juli,

und Sonntag, 22. Juli, die „House of

Craft“ (Haus des Handwerks) statt.

Eine Verbrauchermesse für Handgemachtes,

Handwerk und Tradition,

initiiert vom Brillenhaus Funk.

„In einer Zeit des schnelllebigen

Konsums suchen wir das Beständige,

das Gute, die Qualität“, sagt

Organisator Dieter Funk, der damit

das offizielle Motto der Messe ausgibt.

Gemeinsam mit Gattin Sashee

Schuster hat er bei der Auswahl

der Aussteller besonders darauf

geachtet, dass sie sowohl an sich

als auch an ihre Produkte einen hohen

Qualitätsanspruch haben, und

diese in Handarbeit herstellen –

ähnlich wie es die Organisatoren

mit ihren eigenen Brillenkollektionen

vorleben. Das perfekte Ambiente

für die „House of Craft“ bietet

das im Juli 2017 bezogene Firmengebäude

an der B17 in Kinsau mit

viel Platz und kreativem Spielraum

im Innen- und Außenbereich. „Das

Gebäude wurde bereits so konzipiert,

dass wir dort kleinere Messen

veranstalten können“, verrät

Sashee Schuster. Eines der Vorbilder

für die traditionelle Handwerksmesse

ist das „New Heritage

Festival“ bei den Praterinseln in

München, das laut Schuster „mit

sehr viel Liebe und sehr guten Ausstellern

veranstaltet wird“.

Thema „Upcycling“

stets präsent

Ähnlich beeindruckend soll auch

das „House of Craft“-Verzeichnis

der Ausseller werden, die sich

am Wochenende, 21. und 22. Juli,

jeweils von 10 bis 19 Uhr den Besuchern

präsentieren. Unter anderem

wird ein Fahrradhersteller aus

Füssen zu Gast sein, der aus alten

Drahteseln neue Fahrräder herstellt.

Entsprechend dem bereits

beschriebenen Motto, spielt das

sogenannte „Upcycling“ generell

eine große Rolle. Denn: Warum

sollten wertvolle Rohstoffe in den

Müll geworfen werden, wenn daraus

auch etwas Neues entstehen

kann? Das Thema ist auch bei einem

Säckler präsent, der zeigt, wie

alte Lieblingsstücke gerettet und

neue Lederhosen genäht werden.

Außerdem wird die Premiere einer

neuen Yoga-Bekleidungskollektion

zu sehen sein sowie individuelles

Porzellan und Feinsteinzeug aus

Raisting. Hochwertige Lederwaren

wie etwa Taschen oder Gürtel

kommen aus Schwangau, ebenso

wie modern interpretierte, dennoch

traditionelle Haferlschuhe.

Am Samstag wird die Funk-Brillenmanufaktur bis 16 Uhr akitv laufen.

Herren können sich darüber hinaus

in hochwertigste Stoffe aus

Schottland, Bayern und sogar Japan

kleiden, denn eine exklusive

Herrenmarke wird zeigen, dass

Qualität sich lohnt – die Kleidungsstücke

können getrost an die

nächste Generation vererbt werden.

Ein Schmuckdesigner präsentiert

sein Verfahren, wie er aus

alten Plastiktüten Ringe, Anhänger

und andere kostbare Stücke

herstellt. Aber auch traditionelle

Goldschmiede sind zu Gast. „Beim

Schmuck sind wir vielseitig aufgestellt“,

versichert Sashee Schuster.

Platz für

Individualität

Das Schöne an allen Ausstellern

ist, dass bei allen Platz für Individualität

ist“, freut sich Dieter Funk

und ergänzt: „So kann man sich

austauschen, inspirieren lassen

und sogar ein eigenes Lieblingsstück

in Auftrag geben.“ Apropos

Lieblingsstücke: Selbstverständlich

wird auch für den kulinarischen

Genuss gesorgt sein. Julian Resch

wird mit seinem Team vom Goldenen

Apfel aus Apfeldorf an beiden

Tagen mit bayerischem Streetfood

überraschen. Zudem bietet

er einen Kochworkshop an. Der

Gaumen darf sich außerdem auf

handgemachte Schokolade, „Craftbier“,

diverse Liköre und Schnäpse

sowie regional gerösteten Kaffee

freuen. Das volle Programm an

Bieren wird im Übrigen von Dachsbräu

aus Weiheim abgedeckt, aber

auch ein neues Bier aus Lechbruck

stellt sich vor. Am Samstag wird

die Funk-Brillenmanufaktur bis

etwa 16 Uhr aktiv laufen, so dass

man dort live mitverfolgen kann,

wie Brillen produziert werden.

In Führungen wird gezeigt, wie

aufwändig es ist, eine Brille herzustellen.

Sämtliche Aussteller

der diesjährigen „House of Craft“

werden in einem gemeinsamen

Booklet ausführlich vorgestellt, da

„wir das traditionelle Handwerk

fördern und das Netzwerk stärken

wollen“, wie Sashee Schuster

die Ziele der Messe beschreibt.

Auch deshalb wollen sie an den

Ausstellungsgebühren nichts verdienen,

lediglich die Kosten sollen

gedeckt sein. Daher legen die

Organisatoren die Kostenkalkulation

offen, damit die Ausgaben

kumuliert und auf die Austeller

möglichst gerecht verteilt werden.

Ein wenig Idealismus also –

aus Liebe zum Handgemachten. tis

juli / august 2018 | 35


Peitinger Bauernmarkt feiert Jubiläum

Eine Honigkönigin zum

25. Geburtstag

Peiting | Die Peitinger Marktgemeinde

hat weder Behörden noch

Shopping-Meile im Ort, weshalb

sich der Fußvolk-Verkehr am

Hauptplatz in Grenzen hält. Ein

wöchentlicher Markt, wie er in

größeren Städten seit jeher Tradition

hat, würde demnach weder

wirtschaftlich noch gesellschaftlich

Sinn ergeben. Das war vor 25

Jahren nicht anders, als die beiden

Gemeinderäte Pankratia Holl und

Herwig Skalitza dem inständigen

Wunsch der Bevölkerung nachgekommen

sind, einen regelmäßigen

Markt auf die Beine zu stellen.

Deshalb ein bis heute einmaliges

Konzept: Nicht so oft, dafür etwas

ganz Besonderes. Daraus geboren:

Der Peitinger Bauernmarkt, der

zehn Mal im Jahr immer am ersten

Freitag des Monats sowie am

Gründonnerstag zwischen 9 und

12 Uhr Kunden aus allen Himmelsrichtungen

anlockt. Bauernmarkt

heißt in diesem Falle: Nahezu alle

Produkte stammen von Landwirten

aus der Region – Kesselfleisch vom

Lamprecht, geräucherte Forellen,

Lachsforellen und Saiblinge von

Fischer Thomas Leinauer oder

selbstgemachte Brote, Kiachla und

Strizl von Mitorganisatorin Pankratia

Holl.

In Bayern angebaute

Champignons

36 | altlandkreis

Insgesamt reihen sich mehr als 15

Fieranten am oberen Hauptplatz

mit Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Obst

und Gemüse auf. Im Detail hängt

das Sortiment stark von der jeweiligen

Saison ab – Spargel beispielsweise

gibt es nur im Frühsommer.

Trotzdem achten Herwig Skalitza

und Pankratia Holl auf vielfältiges

Angebot zu jeder Jahreszeit, wofür

in Sachen „rein regional“ auch

Ausnahmen gemacht werden müssen.

Obst kommt beispielsweise

von einem etwas weiter entfernten

Händler aus Lindau am Bodensee,

dessen kontrollierte Erzeugung

„wir im Rahmen eines Ausfluges

mit eigenen Augen begutachtet

haben“. Champignons von einem

Händler Nähe Augsburg –

„die einzigen, die direkt in Bayern

angebaut werden“. Kartoffeln

von einem Bauern Nähe Neuburg.

Italienische und griechische Oliven,

die für Herwig Skalitza „zu

einem Markt schlichtweg dazugehören“,

verkauft ein Händler aus

Bad Wörishofen. Mit Eiern und

Geflügelfleisch vom Fischerhof aus

Hohenfurch, mit Honig, Seife und

Shampoo von Imker Wolfgang Turansky

sowie mit Geräuchertem von

Gertraud Wolf aus Peiting-Kreut

Bodensee-Äpfel

(im Hintergrund) und

frische Erdbeeren.


Liköre, Kürbis „süß-sauer“ und Johannisbeer-Marmelade.

und Kartoffeln von Fritz Schneider

aus Pessenhausen bei Rott behält

die „direkte Regionalität“ jedoch

deutlich die Oberhand.

Königinnen locken

Rentner an

Altersbedingt hörte die vergangenen

25 Jahre der eine oder andere

alteingesessene Händler auf, wurde

durch einen neuen ersetzt. Angekommen

ist der Peitinger Bauernmarkt

bei Besuchern und Fieranten

jedoch immer gleichermaßen gut.

Allen voran an den mit Highlights

gespickten Tagen. Zum Beispiel

beim Bienenflug-Wettbewerb mit

Imker Turansky, der seine gelbschwarz-gestreiften

Insekten mit

blauen und roten Punkten markierte

und sie dann vom Kalvarienberg

in Richtung Hauptplatz fliegen

ließ – die Marktbesucher konnten

Wetten abschließen, welche

Biene zuerst ankommt. Nicht zu

vergessen sind beim Thema Highlights

die feschen „Königinnen“ im

Dirndl, die immer wieder den Weg

in die Marktgemeinde auf sich genommen

haben. Gemeint sind die

jährlich wechselnden, bayerischen

Milch-, Apfel-, Wein-, Honig- oder

Weizenköniginnen – sie alle waren

da. „Und sie alle haben auffallend

viele Rentner auf unseren Markt

gelockt“, sagt Pankratia Holl, die

sich in diesem Moment ein Grinsen

nicht verkneifen kann und anmerkt,

dass Ähnliches auch heuer anlässlich

des 25-jährigen Jubiläums geplant

sei. Am Freitag, 6. Juli, kommt

die Bayerische Honigkönigin gemeinsam

mit der Honigkönigin

von 1999, die damals auch schon

in Peiting zu Gast war. Außerdem

erfolgt im Rahmen dessen eine

große Gesprächsrunde mit Presse,

Bauernverband, Maschinenring

und vielen Weiteren zum Thema

„Wie wichtig Bienen für die Region

sind“. Ob Imker Wolfgang Turansky

dann wieder seine Bienen fliegen

lässt? „Könnte gut sein“, sagt Herwig

Skalitza, der sich schon jetzt

auf diesen hoffentlich sonnigen

Freitagvormittag freut.

Geschäfte profitieren

vom Bauernmarkt

Denn neben dem bunten regionalen

Sortiment steht der Peitinger

Bauermarkt seit jeher für eine familiäre

Atmosphäre und geselliges

Beisammensein – ein Treffpunkt

für Jung und Alt, der nach dem

Einkauf nicht selten mit einem

Frauen-Stammtisch im gegenüberliegenden

Café Central oder

genüsslicher Eisschleckerei im „Pinocchio“

endet. Überhaupt sei der

Peitinger Bauernmarkt ein regelrechter

Besuchermagnet, von dem

auch die Peitinger Geschäfte im

und außerhalb des Ortskerns profitieren.

„Ich habe schon oft mit den

Gewerbetreibenden gesprochen

und gefragt, ob sie den Bauernmarkt

zu spüren bekommen. Die

meisten sagen tatsächlich, dass es

„Kiachla“ von Markt-Initiatorin Pankratia Holl.

für sie der beste Tag im Monat sei“,

sagt Pankratia Holl. Selbst in den

ortsansässigen Metzgereien und

Bäckereien sei an diesen Tagen

deutlich mehr Kundenandrang zu

verzeichnen. Und auch die Supermärkte

wie beispielsweise der V-

Markt habe an Bauernmarkt-Tagen

besonders viele Einkäufer im Laden

– vor allem was Nicht-Peitinger

betrifft. Damit das so bleibt,

sorgen Herwig Skalitza und Pankratia

Holl auch die kommenden

Jahre. „Obwohl wir mit 61 und 74

Jahren natürlich nicht mehr die

Jüngsten sind und uns langsam

aber sicher auf die Suche nach

geeigneten Nachfolgern machen

müssen.“ Spätestens bis 2023 sollte

jemand gefunden sein. Dann feiert

der Peitinger Bauernmarkt seinen

30. Geburtstag. js

juli / august 2018 | 37


„Kind of Black“ – die etwas andere Band

Wir suchen dich!

Junge Rocker mit

ambitionierten Streichern

ept entwickelt und produziert Steckverbinder, die sich in elektronischen

Bauteilen für Fahrzeuge, Steuerungstechnik und Telekommunikation befinden.

Für den Ausbildungsbeginn im September 2019 bieten wir engagierten

jungen Menschen folgende Ausbildungsplätze an:

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Werkzeugmechaniker (m/w)

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& Kautschuktechnik (m/w)

Fachkraft Lagerlogistik (m/w)

Oberflächenbeschichter (m/w)

Fachinformatiker/

Systemintegration (m/w)

Techn. Produktdesigner (m/w)

Ausbildung in Buching

Werkzeugmechaniker (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Techn. Produktdesigner (m/w)

Altlandkreis | Die großen Rockbands

dieser Welt haben es alle

schon getan: Ein Live-Konzert

gemeinsam mit einem Streichorchester

gespielt. Diese außergewöhnliche

Kombination mit

Gänsehaut-Garantie fürs Publikum

gibt es seit zwei Jahren auch im

Altlandkreis. „Kind of Black“ heißt

die Gruppe, die sich einmal die

Woche über rund zwei Stunden

zum Proben im Peitinger Jugendheim

trifft. Initiator dieser speziellen

Mischung aus Rock und Klassik

ist Gitarren-Lehrer Thomas Härtel,

der „diese Form von Band eigentlich

schon immer gründen wollte“.

Ursprünglich mit Gleichaltrigen.

„Wobei ich auf der Suche nach geeigneten

Erwachsenen ehrlich gesagt

gnadenlos gescheitert bin.“

Da kam ihm die zündende Idee,

Musikschüler mit ins Boot zu holen.

Allen voran die, die aufgrund

ihrer musikalischen Vorlieben keine

geeignete Band finden. Also

die, die keine Lust auf reine Rock-,

Jazz-, Blues oder Blasmusik sowie

Klassik haben. Härtel stellte seine

Vision zunächst den Musiklehrern

in der Region vor, die wiederum

seine Idee an die Schüler weitergetragen

hatten. Ursprünglich

nur in Peiting. „Inzwischen aber

besteht die Band aus Schülern aus

verschiedenen Orten.“ Letztlich

zusammengefunden haben sich 15

Schüler und Schülerinnen im Alter

von 15 bis 19 Jahren aus Peiting,

Schongau, Birkland, Altenstadt,

Schwabsoien und Steingaden an

den Instrumenten Geige, Cello,

Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxophon,

Ukulele und Keyboard sowie

am Gesangsmikrofon. Und das

Schönste an dieser in der Region

einzigartigen Besetzung, mitinitiiert

und finanziert vom Förderverein

„Musik in Peiting“: Spaß und

Ehrgeiz wachsen mit jeder Probe

und jedem weiteren Konzert.

Aus vier Songs

wurden 40

Die bei „Kind of Black“ Musizierenden

sind noch keine Vollprofis –

aber längst auch keine Anfänger

mehr. Fünf Jahre Musikunterricht

war in etwa die Grundvoraussetzung

fürs anfängliche Mitwirken

an diesem Härtel-Projekt. „Der

Plan von Beginn an war, uns

im Halbjahresrhythmus weiterzuentwickeln“,

sagt Härtel. Ziel die

ersten sechs Monate: Vier Lieder

Duales Studium

Du möchtest Studium und Praxis verbinden?

Dann bewirb dich für ein Verbundstudium

Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Um sicher berücksichtigt zu werden,

sende bitte deine aussagefähigen Unterlagen

bis 31. August 2018 an untenstehende

Adresse:

ept GmbH

Personalabteilung

Barbara Deininger

Bergwerkstr. 50

86971 Peiting

Tel. 0 88 61-250 10

Fax 0 88 61-683 32

Personal@ept.de

www.ept.de

38 | altlandkreis


Geigenklänge zu Rockmusik? Eine geniale Kombination, die Musiklehrer

Thomas Härtel ins Leben gerufen hat.

einstudieren, um bei ersten Veranstaltungen

auf sich aufmerksam

machen zu können. Ziel die zweiten

sechs Monate: Das Repertoire

auf acht Songs erweitern, um intensivere

Bühnenerfahrungen als

Vorband sammeln zu können.

„Als die Jungs und Mädels das

erste Mal Bauzaun und Securities

gesehen haben, hat man richtig

gemerkt, wie ihnen das Musikerherz

nochmals ein gutes Stück

weiter aufgegangen ist.“ Härtel

spricht an dieser Stelle vom Rigoros-Konzert

in Peitings Zechenschenke,

wo „Kind of Black“ als

Vorband auftreten durfte. Ziel das

zweite Jahr? Ausreichend Songs

einzustudieren, um eigene Konzerte

spielen zu können. Das Konzept

ging voll auf. Knapp 40 Songs

haben die Jungs und Mädels mittlerweile

in Petto. Und die können

sich hören lassen. „50 Jahre Popund

Rockgeschichte“, sagt Thomas

Härtel, der die Songs eigenhändig

orchestergerecht arrangiert. Von

„Nothing else matters“ (Metallica)

über „If you could read my mind“

(Gordon Lightfood’s) bis hin zu

„Human“ (Rag’n’Bone Man). Auf

die Bühne gezaubert wurden

diese modernen und Klassiker-

Ende Juli findet in der Peitinger

Schloßberghalle ein Schlagzeugvorspiel

mit „Kind of Black“ statt.

Songs unter anderem im Rahmen

der Peitinger Musiknacht,

des Peitinger Bürgerfestes sowie

auf Konzerten im Kulze Schwabniederhofen

sowie im Kuhstall

Schwabbruck. „Und es werden

immer mehr“, sagt Härtel auf die

Frage, was künftig für Auftritte auf

dem Programm stehen.

Schlagzeugvorspiel mit

„Kind of Black“

Ein hervorzuhebendes Highlight

sicherlich: Das Schlagzeugvorspiel

in Peitings Schloßberghalle am

Freitag, 27. Juli, um 18 Uhr – erstmals

gemeinsam mit den Schlagzeugschülern

von Andreas Fuchs

und „Kind of Black“. An diesem

Abend soll der Öffentlichkeit präsentiert

werden, was die Schüler

verschiedenster Altersklassen im

Laufe des Jahres dazugelernt haben.

„In einer Zeit, in der sich für

uns Musiklehrer sehr viel verändert

hat“ sagt Thomas Härtel. Vor

30 Jahren war das Freizeitangebot

wesentlich beschränkter. „Wer damals

ein Musikinstrument gelernt

hat, blieb in der Regel am Ball.“

Heute mehren sich die Schüler, die

an manchen Tagen lieber Fußball

als Gitarre, Schlagzeug oder Posaune

spielen. „Das wirkt sich natürlich

auf die Qualität aus.“ Umso

wichtiger sei es in Härtels Augen,

neue Wege zu gehen, um die Begeisterung

für Musik bei jungen

Menschen neu zu entfachen. Eine

effektive Möglichkeit sind definitiv

Band-Projekte wie „Kind of

Black“ (www.kindofblack.de), die

gleich mehrere Vorteile mit sich

bringen: Erstens lernen die Schüler

durch das Mitwirken in einer

Gruppe „richtiges Musizieren und

damit auch Harmonieren“. Zweitens

übt es sich mit klaren Zielen,

den regelmäßigen Proben und

Auftritten, wesentlich leichter. Und

drittens werden Spaß und Ehrgeiz

nirgends so intensiv geweckt und

gesteigert wie bei gut besuchten

und damit erfolgreichen Live-Auftritten.

Alle drei Aspekte werden

mit dem Projekt „Kind of Black“

vollends erfüllt.

js

Flößermarkt

über 60 Aussteller (Kunst, Handwerk & Schmankerl)

Wann? Samstag, 04.08.2018, 10.00 - 22.00 Uhr

Wo? Sonntag, 05.08.2018, 10.00 - 18.00 Uhr

rund ums Rathaus, Flößerstr. 1, 86983 Lechbruck,

Leckere Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen,

musikalische Unterhaltung, Floßfahrten

Samstag, 20.30 Uhr mit der Band „Käs änd Roll“

Sonntag, 11.00 Uhr mit den „Schönegger Almmusikanten“

Bei jeder Witterung! Eintritt frei!

Nähere Informationen in der Tourist-Info unter 08862 - 98 78 30.

juli / august 2018 | 39


95. Gautrachtenfest in Peiting

Zu jedem Anlass das

passende Gewand

Peiting | Tracht ist nicht gleich

Tracht. Je nach Region und Anlass

kleiden sich Mitglieder hiesiger

Trachtenvereine unterschiedlich.

Passend zum Lechgautrachtenfest

haben wir uns die „Gwandordnung“

des Vereins Alpenrose

Peiting genauer angesehen. An

oberster Stelle: Die Festtracht. Bei

den „Buam“ besteht sie aus Miesbacher

Hut mit Adlerflaum, Hutblume,

weißem Hemd ohne Hornknöpfen,

blauem Seidentücherl

(Krawatte) mit Silberbroschen,

grünem Laiberl, Westenketterl

mit Taschenuhr, kurzer schwarzer

Lederhose mit grüner Stickerei,

dunkelgrünen Hosenträgern, auf

deren Steg das Wort „Alpenrose“

eingestickt ist, in Zwetschgenmuster

gestrickten Strümpfen aus

steingrauer Wolle, Miesbacher

Trachtenschuhen mit Latz und Verzierung

sowie hellgrauer Joppe.

Bei bestimmten Anlässen, zum

Beispiel Hochzeiten oder kirchlichen

Feiertagen wie Fronleichnam

oder der Gauwallfahrt, wird die

kurze schwarze Lederhose durch

eine lange, hellgraue Hose mit

grünem Streifen oder durch eine

lange schwarze Tuchhose ersetzt.

Prunkvollste Tracht

ist der Schalk

Bei „de Mädla“ beginnt

die Festtracht bereits

am eigenen Körper –

die Haare, die lang

sein sollten, werden zu

einem Knoten aufgesteckt.

Darüber kommt

ebenfalls ein grüner

Miesbacher Hut mit

Adlerflaum und Hutblume.

Den Hals der

Damen schmückt eine

Kropfkette. Die Ärmel

der Festtracht

sind blau mit weißen

Spitzen am

Rande, das Mieder

mit silberner

Geschnürkette ist schwarz und im

Dekolletté-Bereich mit frischen

Blumen bestückt. Der Rock ist

blau. Seidenschürze, Schultertuch,

Strumpfhose und Unterrock sind

weiß. Wiederum schwarz sind die

ledernen Spangenschuhe mit rund

drei bis vier Zentimeter hohem Absatz.

Getragen wird die Festtracht

von Kindern wie Erwachsenen zu

allen Trachtenfesten. Zu Gauwallfahrt,

Christamt, Hochzeit oder

Fronleichnam dürfen die Damen

wählen zwischen Festtracht oder

Schalk. Letzterer ist – abgesehen

von einer hellen, leicht bunten

Schürze – überwiegend schwarz.

Zum Schalk, der als prunkvollste

Tracht für Frauen gilt, wird außerdem

ein schwarzer Schnürhut getragen

– ein Hut mit Gold-Schnur

und Gold-Quasten.

Festtracht kostet

mindestens 2 500 Euro

Generell werden Festtrachten

überwiegend von Hand und auf

Maß geschneidert, weshalb die

Preise für eine komplette Festtracht

sehr hoch sind. Die für Frauen kostet

insgesamt rund 2 500 Euro. Bei

Männern schwankt der Preis sehr

stark aufgrund der Lederhose. Wer

sich für eine rund 1 300 Euro teure,

handgemachte Hirschlederne

entscheidet, kommt insgesamt auf

eine ähnlich hohe Summe wie die

Damen. Die 300-Euro-Lederhose

von der Stange ist die deutlich

günstigere Alternative. Unschlagbar

in Sachen Höchstpreis ist jedoch

der Schalk, der je nach Ma-

40 | altlandkreis


Die Festtracht von Frauen und

„Mädla“ aus fünf verschiedenen

Trachtenvereinen des Lechgaus.

aus den gleichen Kleidungsstücken

wie die Festtracht, allerdings sind

Spitzen, Seidentücher und Schürze

nicht weiß, sondern schwarz. Außerdem

wird verzichtet auf Hut und

Blumenschmuck. Manche Vereine

haben in ihrer Satzung verankert,

einen ganzen Monat lang nach

dem Tod eines Mitgliedes Veranstaltungen

in Trauertracht aufzusuchen.

Und am Tag der

Beerdigung?

terialaufwand und Schmuck 3 000

Euro aufwärts kostet. Kein Wunder

also, dass aufgrund der sehr hohen

Preise in der Regel nur ausgewachsene

Mitglieder sich eine komplette

Festtracht zulegen. Kinder, allen

voran die Mädchen, haben in der

Regel vereinsintern die Möglichkeiten,

sich Dirndl, Hut und Schuhe

auszuleihen. Neben Trachtenfesten

und hochheiligen Feiertagen gibt

es jede Menge Veranstaltungen,

die Trachtler und Trachtlerinnen

in wesentlich legererem Gewand

aufsuchen. Bei den Burschen ist

das in der Regel ein kariertes

oder gestreiftes Trachtenhemd mit

Hornknöpfen, ein grüner Hut ohne

Flaum, die gewöhnliche Lederhose

mit vielleicht anderen Trägern sowie

grauen Strümpfen oder „Lofala“.

Die Damen haben speziell im

Peitinger Trachtenverein die Wahl

zwischen Halbtracht (unter anderem

ohne Hut), Vereinsdirndl und

eigenem Dirndl. Auf Beerdigungen

verstorbener Vereinsmitglieder tragen

die Peitinger Herren graue Joppe,

schwarze lange Hose, schwarzes

Seidentücherl (Krawatte) sowie

den grünen Miesbacher Hut ohne

Flaum und Schmuck. Die Trauertracht

der Damen besteht im Kern

Die Peitinger kleiden sich lediglich

auf Veranstaltungen am Tag

der Beerdigung eines Mitgliedes

schwarzgeprägt. Zum Lechgautrachtenfest

Ende Juli wünschen

sich die Peitinger und alle anderen

Lechgauvereine eine trauerfreie

Zeit. Allen voran für den Festzug

am Sonntag, der speziell für die

Zuschauer in klassischer Volltracht

(Festtracht) schöner nicht wirken

könnte.

js

Franz Thiel und Gabriele Schäller in der Festtracht

Im Detail sieht die Festtracht von Trachtenverein zu Trachtenverein unterschiedlich aus.

des Ausrichter-Vereins Alpenrose Peiting.

Hier zu sehen (v.l.n.r.): Peiting, Steingaden, Peiting, Schongau, Burggen und Hofstetten.

juli / august 2018 | 41


Peiting lädt zum Lechgautrachtenfest

Im Dirndl ins Eisstadion

Wir wünschen

allen Veranstaltern gutes Gelingen

und allen Besuchern viel Vergnügen

auf den Trachtenfesten

im Altlandkreis

Peiting | Die Spielfläche im Peitinger

Eisstadion ist längst abgetaut.

Und trotzdem tummeln sich zahlreiche

rührige „Athleten“ zwischen

den blauen Linien. Gemeint sind

die fleißigen Helfer und Organisatoren

des 95. Lechgautrachtenfestes,

das mit Tanz- und Heimatabend

sowie Festzug über ein

komplettes Wochenende gehen,

und heuer in Peiting stattfinden

wird. „In Peiting haben wir die

Trachtenfeste im Grunde schon

immer im Eisstadion ausgerichtet,

weil es einerseits groß genug ist,

wir andererseits im und um den

Ort keinen geeigneten Platz für

die Aufstellung eines großen Festzeltes

haben“, sagt Franz Thiel,

Vorsitzender des Trachtenvereins

Alpenrose Peiting. Er selbst ist

schwerpunktmäßig für die Organisation

des Veranstaltungs-Höhepunktes

verantwortlich: des Festumzugs,

der sich logischerweise

außerhalb des Stadions bewegt.

Vor Monaten schickte Thiel hierfür

persönliche Einladungsschreiben

an mehrere dutzend Trachtenvereine.

Ob und in welcher Form

diese sich am Umzug beteiligen

wollen, „darf jeder Verein für sich

entscheiden“. Mit oder ohne Musik?

Mit oder ohne Trommerlzug?

Mit oder ohne Festwagen?

40 Vereine mit

3 500 Teilnehmern

Inzwischen steht fest, dass sich am

Sonntag, 22. Juli, 40 Vereine mit

insgesamt 3 500 Teilnehmern am

rund 2,5 Kilometer langen Umzug

durch die Marktgemeinde beteiligen

werden. Der in zwei Gruppen

aufgeteilte Zug – darunter 30 Musikkapellen,

einige Trommlerzüge

und 14 von Rössern gezogene Festwagen

– startet im Buchauer- und

Gumpenweg und zieht von dort

über die Poststraße zum Hauptplatz.

Vorbei an der Ehrentribüne

geht’s nach links in die Bachstraße,

dann rechts die Freistraße rauf, geradeaus

weiter auf die Bahnhofs-

Festerprobt: Bereits 2009 organisierten die Peitinger ein Lechgautrachtenfest. Besucher waren begeistert.

42 | altlandkreis


FESTPROGRAMM 95. GAUFEST PEITING

FREITAG, 20. JULI

20.00 Uhr Boarischer Tanz in der Festhalle mit

Weiß'engroaner, Göllwurz’n Musi und Peitinger

Goaßlschnalzer.

SAMSTAG, 21. JULI

19.00 Uhr Standkonzert am Hauptplatz mit der Trachtenkapelle

Peiting und dem Jodelclub Glärnisch Glarus

aus der Schweiz

20.00 Uhr Heimatabend mit Plattler und Tänzen aus dem

Lechgau. Eintritt: 3 Euro.

SONNTAG, 22. JULI

7.00 Uhr Weckruf

9.00 Uhr Kirchenzug

9.30 Uhr Festgottesdienst mit Fahnenweihe, anschließend

Frühschoppen im Festzelt

13.30 Uhr Großer Festumzug

20.00 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle Schongau

straße, ehe am neuen Kreisverkehr

an der Raiffeisenbank-Hauptstelle

gewendet wird. Zurück marschieren

die Trachtler bis zur Kreuzung

„Blaue Sparkasse“, von dort nach

rechts in die Friedhofsstraße und

links die Angermoosstraße hinab,

wo am unteren Ende eine Gehbehindertentribüne

mit Platz für

rund 30 Personen stehen wird. Nur

noch eine Rechtskurve, und das mit

weiß-blauen Bannern sowie Nadel-

und Laubbäumen dekorierte

Eisstadion ist erreicht.

Peitinger präsentieren

ihre neue Fahne

Erstmals beim Festzug mit dabei:

Die neue, rund 13 000 Euro teure,

1,40 auf 1,40 Meter große und

größtenteils von Hand geschnittene,

genähte und bestickte Fahne

der Gastgeber, die am selben Tag

im Rahmen des morgendlichen

Gottesdienstes geweiht wird. Wie

sie im Detail aussieht? „Wollen

wir im Vorfeld eigentlich nicht verraten“,

sind sich Franz Thiel und

Schriftführer Stephan Schütz einig.

Grundsätzlich sei die Fahne „von

großer Bedeutung, weil sie so etwas

wie den Mittelpunkt unseres

Vereins darstellt“. Insbesondere

bei Umzügen dient sie als Erkennungszeichen

für die Zuschauer,

aber auch die eigenen Mitglieder.

An der mit Messingspitze verzierten

Stange angebracht sind neben

der „Hauptfahne“, die immer aus

Vereins- und Ortsseite besteht,

auch mehrere Bänder. Unter

anderem ein von der Gemeinde

gestiftetes Totenband als Andenken

an die bereits verstorbenen Mitglieder.

Und ein Patenband, gestiftet

von einem anderen Verein. Im

Falle der Peitinger ist das seit jeher

der Hohenpeißenberger. Beim


Manfred Filser

Dipl.Ing. für Bauwesen

Blick auf die Organisations-Liste

sind Festumzug und neue Fahne

nur ein kleiner Vorbereitungs-Teil

des 95. Lechgautrachtenfestes.

12 000 Festzeichen

aus Holz

Der Großteil von insgesamt 380

Mitglieder des Peitinger Trachtenvereins

beteiligt sich seit zwei Jahren

aktiv an den Festvorbereitungen.

Gelenkt werden die einzelnen

Aufgaben von einem 13-köpfigen

Festausschuss. Schankerlaubnis,

Jugendschutzgesetz, Festwagenbegleiter

– allein die bürokratischen

Hürden seien laut Franz

Thiel eine zu bewerkstelligende

Mammutaufgabe gewesen. „Viel

intensiver als bei unseren Festen

vergangener Zeit.“ Doch die

Verträge mit Festwirt, Gemeinde,

Landratsamt, Rotem Kreuz und

Bundespolizei wurden rechtzeitig

unterschrieben. Bundespolizei?

„Der Festzug führt übers Bahngleis

und muss separat abgesichert

werden. Darum kümmern sich im

Auftrag der Deutschen Bahn Polizisten

der Bundespolizei.“ Um alle

anderen Straßensperrungen und

Parkplatzeinweisungen kümmern

sich die Freiwilligen der Peitinger

Feuerwehr. Außerdem beteiligen

sich an den Vorbereitungen auch

zahlreiche Helfer aus anderen ortsansässigen

Vereinen sowie Mitarbeiter

der Gemeinde. „An der Organisation

eines solchen Festes

Innen- und Außenputz

Wärmedämmsysteme

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SCHONGAU • ROTTENBUCH

DENKLINGEN • PEITING

juli / august 2018 | 43


info@peitinger-pflegedienst.de


· Erdarbeiten



· Meißel- und Abbrucharbeiten

44 | altlandkreis



wächst ein Verein ungemein“, so

Franz Thiel über die wohl größte

und wichtigste Erkenntnis. Darüber

hinaus wäre es in seinen Augen

schön und wichtig, dass finanziell

zumindest so viel übrigbleibt, um

2019 kostendeckend das Erwachsenen-

und Jugendpreisplatteln

in der Peitinger Schloßberghalle

ausrichten zu können. Eine Einnahmequelle

ist der Verkauf von Festzeichen,

deren Gestaltung sich Georg

Multerer angenommen hatte:

12 000 Stück, alle aus Holz, entweder

bestempelt oder beklebt. Allein

anhand dieser aufwendigen Zeichen

wird deutlich, wie viel Mühe

sich die Peitinger für dieses riesengroße

Fest machen.

Peitinger verzichten

auf „moderne“ Party

Jugendauftritte auf der Bühne im Eisstadion sind Teil des Programms.

Überhaupt setzen die Peitinger

mit der Ausrichtung des 95. Lechgautrachtenfestes

ein deutliches

Zeichen in Sachen Pflege und Erhalt

des bayerischem Brauchtums.

Während vergleichbare Festwochenenden

überwiegend gespickt

sind mit zumindest einem nichtbayerischen

Partyabend, bleiben

die Alpenrose-Anhänger ihrer

Traditions-Linie treu. Am Freitag,

20. Juli, ist die gesamte Bevölkerung

auf 20 Uhr zum Baorischen

Tanz ins Eisstadion eingeladen. Es

spielen auf die „Weiß’ngroaner“,

eine Tanzlmusik mit sechs kernigen

Musikern aus der Gegend

zwischen Chiem- und Tegernsee.

Und die achtköpfige Göllwurz’n

Musi aus dem Salzburger Land,

„bewaffnet“ mit Instrumenten

wie Ziach, Posaune, Harfe, Tuba,

Flügelhorn und Klarinette. Außerdem

mit dabei von Seiten des

Ausrichters: Die Peitinger Goaßlschnalzer,

die sicherlich zu den

stärksten „Schnalzern“ Bayerns

gehören. Der Festsamstag, 21.

Juli, beginnt um 19 Uhr mit einem

ganz speziellen Standkonzert am

Hauptplatz der Peitinger Marktgemeinde.

Neben klangvollen Märschen

und Polka der ortseigenen

Knappschafts- und Trachtenkapelle

tritt auch der Schweizer Jodelclub

Glärnisch Glarus auf. Direkt im

Anschluss folgt ab 20 Uhr der bei

Gaufesten standardmäßige Heimatabend

im Eisstadion, im Rahmen

dessen bekannte Plattler und

Tänze der Lechgauvereine auf der

großen Bühne gezeigt werden.

„Festumzug ist für

uns der größte Lohn“

Der glanzvollste Tag dieses dritten

Juli-Wochenendes aber ist der

Festsonntag am 22. Juli, der für

Frühaufsteher um sieben Uhr mit

traditionellem Weckruf beginnt.

Die Aufstellung zum Kirchenzug

erfolgt um 8.45 Uhr, der Zug selbst

setzt sich um 9 Uhr in Bewegung.

Auf den feierlichen Festgottesdienst

mit Fahnenweihe, der gegen

9.30 Uhr am Hauptplatz beginnt,

folgt im Eisstadion ein gemütlicher

Frühschoppen mit musikalischer

Begleitung der benachbarten

Blaskapelle aus Rottenbuch. Das

eigentliche Highlight für Veranstalter,

Gastvereine und Besucher ist

und bleibt jedoch der große und

in zwei Gruppen aufgeteilte Festzug

mit Aufstellung um 13 Uhr und

Abmarsch um 13.30 Uhr. „Der Umzug

mit den am Straßenrand aufgereihten

Zuschauern, bei dem wir

dann selbst teilnehmen, ist für uns

Veranstalter der größte Lohn nach

monatelanger harter Vorbereitung“,

sagt Alpenrose-Schriftführer

Stephan Schütz, der in diesem Zusammenhang

auch von „Stolz“ und

„erhabenem Gefühl“ spricht. js

Schneidig beinand und im Gleichschritt

marschieren die Peitinger

Trachtler am Festsonntag auf.


Das 91. Gaufest des Oberen Lechgaues

Drei Festtage in Wies

> > > FESTPROGRAMM 91. GAUFEST WIES

FREITAG, 27. JULI

20.00 Uhr Boarischer Tanz mit der Tegernseer Tanzlmusi,

der Halbtonmusig aus Stötten am Auerberg und

den Steingadener Goaßlern

Wies | Buchstäblich im Schatten

der Wieskirche stellen die „Oberlandler“

Trachtler ihr großes Festzelt

auf. Mit drei echten Brauchtumstagen

vom 27. bis 29. Juli wird

das 91. Gaufest des Oberen Lechgau-Verbandes

und zugleich das

110-jährige Bestehen des Wieser

Trachtenvereins gefeiert.

Ein Trachtenfest in der Wies ist

immer etwas Besonderes, in ihrer

langen Vereinsgeschichte laden

die „Oberlandler“ nun schon zum

sechsten Mal zum großen Gautrachtenfest

ein. 45 Vereine aus

dem Ostallgäu, dem Pfaffenwinkel,

aus Elbigenalp und bis aus Südtirol

haben ihr Kommen zugesagt.

Beim Festzug werden sie von 26

Musikkapellen und 14 Festwagen

begleitet. Ein Krippenbauer aus

Wildsteig hat in monatelanger

Kleinarbeit ein Modell der Wieskirche

gebaut, das einen neuen Festwagen

ziert. „Wir nehmen Aufstellung

beim Festzelt, marschieren

Richtung Langau und im Gegenzug

wieder zurück“, berichtet Vorstand

Manfred Susanek. „Der Sinn von

so einem Fest ist doch, dass man

sich trifft und mit einem Gegenzug

weiß man schon mal, wer alles da

ist“, weiß Susanek, dass er damit

allen Mitmarschierenden eine

Freude bereitet.

Mitglieder sind

weit verstreut

Obwohl die 170 Mitglieder des Vereins

auf zahlreiche Weiler rund

um Wies und Fronreiten verstreut

sind, klappt die Absprache immer

gut. „Zum Aufstellen des Festzeltes

kommen bei uns schon die

Leut, da brauchen mir koa Sorg

ham“, ist sich Ehrenvorstand Heini

Gschmeißner erfahrungsgemäß

sicher, dass auch dieses Fest in der

Wies reibungslos funktionieren

wird. Mit der jährlichen Gauwallfahrt,

dem Ulrichsritt in Fronreiten

oder zahlreichen Vereinsjubiläen

und Fahnenweihen sind die Wieser

Trachtler in ihrer 110-jährigen Geschichte

sehr Festerfahren. Trotzdem

ist ein Gaufest mit erwarteten

4 000 Festzugsteilnehmer eine

besondere Herausforderung. Als

Schirmherrn konnten die Wieser

den Landesvorsitzenden des bayerischen

Trachtenverbandes, Max

Bertl, der ja gleich im Nachbarort

Wildsteig wohnt, gewinnen. Das

Festprogramm mit drei wunderschönen

Brauchtumstagen wird

wohl ganz im Sinne des Schirmherrn

sein.

Auf auswärtige

Besucher angewiesen

Derzeit lernen rund 30 Kinder das

Schuhplatteln und Tanzen, die aktive

Gruppe ist für das große Fest

bestens gerüstet, mehrere Volksmusik-

und Sängergruppen sind

bei Auftritten im ganzen Umland

unterwegs. Daran kann man erkennen,

dass der einheimischen

Bevölkerung rund um die Wieskirche

Begriffe wie Heimat, Brauchtum

und Tradition wichtig sind und

diese Werte auch an die Jugend

weitergegeben werden. „Wir haben

kein Dorf, deshalb sind wir auf

Zuschauer von auswärts angewiesen“,

stellt Ehrenvorstand Heini

Gschmeißner fest und fordert damit

alle traditionsbewussten Menschen

aus dem Umland auf, die

Wieser mit einem Besuch während

der Festtage zu unterstützen. rg

SAMSTAG, 28. JULI

20.00 Uhr Großer Gauheimatabend mit der Gaugruppe,

den Vereinen des Oberen Lechgaues und der

Festkapelle Steingaden

SONNTAG, 29. JULI

6.00 Uhr Weckruf

8.45 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

9.30 Uhr Festgottesdienst in der Wieskirche

11.00 Uhr Frühschoppen im Festzelt mit der Musikkapelle

Trauchgau und Auftritten der Jugendgruppen des

Oberen Lechgau-Verbandes

13.30 Uhr Großer Festumzug mit anschließenden

Ehrentänzen mit den Musikkapellen Steingaden

und Prem

17.30 Uhr Unterhaltung mit der Kurvenmusik aus Wildsteig

20.00 Uhr Festausklang mit der Blaskapelle Wildsteig

Weit verstreut und trotzdem eine geschlossene Einheit — die Oberlandler.

juli / august 2018 | 45


Fünf Trachtler plaudern aus dem Vereinsleben

Gamsbart statt Flaum

46 | altlandkreis

Steingaden | 4 000 Festzugsteilnehmer

und hoffentlich ebenso

viele Zuschauer erwartet der

Trachtenverein „Oberlandler“ Wies

zu seinem 91. Gaufest des Oberen

Lechgau-Verbandes. Für einen

Verein, der eigentlich gar keine

Dorfgemeinschaft im Rücken hat,

sondern aus zahlreichen Weilern

und Einöden seine Mitglieder bezieht,

ist diese Großveranstaltung

eine besondere Herausforderung.

Wir haben uns mit fünf „Oberlandlern“

über den Stellenwert ihres

Vereins unterhalten und dabei ein

paar nette Anekdoten erfahren.

Gesprächspartner waren Vorstand

Manfred Susanek, Ehrenvorstand

Heini Gschmeißner, Anni Lory,

Dirndlvertreterin Elisabeth Vilgis

und der 14-jährige Sohn des Vorstands,

Pius Susanek.

Was zeichnet den Trachtenverein

„Oberlandler“ Wies aus?

Manfred Susanek: Früher war

unser Vereinsname „die lustigen

Oberlandler Wies“. Da legen wir

noch immer großen Wert drauf,

dass es bei uns locker und gesellig

Mehrere Musikbesetzungen, hier die Stubenmusik, sind im Verein aktiv.

zugeht. Auch wenn heute das Adjektiv

„lustige“ nicht mehr erwähnt

wird. Bei uns wird nicht alles so

ernst genommen. Und in Sachen

Tracht unterscheiden wir uns von

anderen Vereinen, in dem wir auf

dem Hut einen Gamsbart und keinen

Flaum tragen.

Es gibt drei Trachtenvereine in der

Gemeinde Steingaden. Warum?

Heini Gschmeißner: Die Gemeinde

Steingaden gibt es erst seit 1939.

Das besondere Lokal

in der historischen

Altstadt von Schongau

Verbringen sie entspannte,

unvergessliche Stunden und

erleben Sie Genussmomente in

unserem gemütlichen Biergarten

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Vorher waren es die Orte Lauterbach,

Urspring und Fronreiten,

in denen zwischen 1907 und 1924

jeweils ein eigener Trachtenverein

gegründet wurde. Außerdem

gehören die Vereine aus Urspring

und Wies zum Oberen Lechgau,

während der in Steingaden zum

Lechgau gehört. Unabhängig davon

haben sich alle drei Vereine in

der langen Zeit sehr gut entwickelt,

weshalb man heute sagen kann:

Steingaden ist eine Hochburg der

Trachtensache. In letzter Zeit sind

wir bei Gründungsjubiläen oder

auch beim Oktoberfest miteinander

marschiert. Das hat ein eindrucksvolles

Erscheinungsbild gegeben.

Aus 110 Jahren Vereinsgeschichte

gibt es sicherlich ein paar nette Anekdoten

zu erzählen…

Manfred Susanek: Anderswo haben

überwiegend Knechte und

Mägde die Trachtenvereine gegründet,

bei uns waren es die

Bauern selbst. Auch ein paar Wildsteiger

waren damals dabei, weil

deren Pfarrer keinen Trachtenverein

duldete.


Heini Gschmeißner: Bei der Gründungsversammlung

gab es zwei

Kandidaten für den ersten Vorstand:

den August Pfeiffer und den

Xaver Wörle, Großvater unseres

heutigen Bürgermeisters. Weil der

August gewählt wurde, ist der Xaver

gleich wieder ausgetreten aus

dem Verein. Nach sechs Jahren allerdings

ist dann doch Xaver Wörle

erster Vorstand geworden.

Anni Lory: Ich weiß aus Erzählungen,

dass die Mitglieder 1910 mit

dem Radl nach Innsbruck zu einem

Trachtenfest gefahren sind. Sogar

mit Fahne! Das muss ungebrochene

Liebe zum Verein gewesen sein.

Heini Gschmeißner: Beim Gaufest

1958, da war ich noch ein Bua, hat

des halbe Zelt ghorat (gerauft). In

der Zeitung stand danach, es wären

Zähne geflogen. Das ist bei

uns heute noch im Gespräch. Aber

so was wollen wir natürlich nicht

mehr erleben.

Wie funktioniert das alltägliche

Trachtlerleben ohne echte Dorfmitte

mit geeignetem Treffpunkt?

Elisabeth Vilgis: Alle unsere Veranstaltungen

sind bei den Wieser

Wirten – vom Fasnachtskränzle

über Versammlungen bis zur Weihnachtsfeier.

Nur unser Proberaum

ist im Steingadener Fohlenhof, wo

man sich jede Woche trifft. Und

der Ulrichsritt am Kreuzberg ist im

Grunde auch unser Fest. Jedenfalls

kann man sagen: Wenn Du einmal

ein Wieser bist, dann bleibst du für

immer ein Wieser. Allein der Tracht

wegen. Die ist so schön, da sind

wir richtig stolz drauf.

Anni Lory: Unsere 170 Mitglieder

sind alle aus den Weilern rund um

die Wieskirche. Wenn wir zu einem

Fest ausrücken, sagen die Zuschauer

oft: Is bei eich überhaupt

noch jemand daheim?

Welchen Stellenwert hat die Wieskirche

– Weltkulturerbe – in Eurem

Verein?

Heini Gschmeißner: 1986 haben

wir das erste Mal ein Gartenfest

Fünf Aktive des Wieser Trachtenvereins: (v. l.) Elisabeth Vilgis, Manfred

Susanek, Anni Lory, Heini Gschmeißner und Pius Susanek.

veranstaltet. Die Wiedereröffnung

der Wieskirche nach ihrer Renovierung

war dann 1991 Anlass für den

Oberen Lechgau-Verband, eine

Wallfahrt zu organisieren. Seitdem

findet die Wallfahrt jedes Jahr am

Pfingstmontag statt und ist zusammen

mit unserem Gartenfest ein

schöner Festtag.

Anni Lory: Für uns ganz wichtig ist

aber auch das Bruderschaftsfest im

Oktober.


Zu Euch kommen jedes Jahr Millionen

von Touristen. Wie geht man im

direkten Umfeld damit um?

Manfred Susanek: Für uns ist die

Wies der Mittelpunkt, da wird geheiratet,

da werden die Kinder

getauft und da bin ich Ministrant

gewesen. Tagsüber ist hier natürlich

ein mords Rummel, aber auf

d’Nacht is es wunderschön in der

Wies.

Heini Gschmeißner: Bei unserem

100-Jährigen im Jahr 2008 haben

wir nur für uns selbst um 19 Uhr

eine Messe in der Wies gehalten

und sind dann rausgezogen an ein

Feldkreuz. Das hat unseren Wiespfarrer

Georg Kirchmair und auch

unsere Vereinsmitglieder damals

sehr berührt. Auch der jetzige

Wiespfarrer, Gottfried Fellner, ist

Mitglied in unserem Verein.

Eine Frage an die Jugend: was ist

für Dich Heimat?

Pius Susanek: Heimat ist für mich

alles Mögliche, vor allem die schöne

Natur bei uns. Ich wohne im

Hiebler, von dort geht der Brettlweg

nach Wies. Da ist man zu Fuß

in 20 Minuten drüben. Ich habe

Geißn, Schafe und Hühner und

bin definitiv viel lieber draußen als

drinnen am Computer. Ich spiele

Musik mit der Ziach, bin bei den

Trachtlern und möchte nach der

Schule auf jeden Fall ein Handwerk

lernen. Am meisten freue ich

mich jedes Jahr auf das Gartenfest,

weil dann so viele Trachtler zusammenkommen

und wir alle gemeinsam

eine Riesengaudi haben.

Genau das gleiche erhoffe ich mir

auch vom Gaufest.

Gaufeste sind immer die größten

Feierlichkeiten in einer Vereinsgeschichte.

Was steht bei den Wieser

Trachtlern nach diesem Ereignis an?

Manfred Susanek: Gleich im

Herbst sind turnusgemäß Wahlen,

da gibt es geringe Veränderungen.

Wir sind ein kleiner Haufen, da

kann man als Vorstand stolz sein,

wenn man so eine Führungsriege

hat. In anderen Vereinen gibt es

nach einem Fest oft einen Einbruch,

bei uns aber hat das bisher

den Zusammenhalt immer gestärkt.

rg







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juli / august 2018 | 47


Deutsche Meisterschaft im Fingerhakeln auf Schönegg

Über den Tisch ziehen

ist das Ziel

Bernbeuren / Rottenbuch | Fingerhakeln

ist absoluter Kampfsport.

Das wird sofort klar, wenn man

sich eines der zahlreichen Videos

von diversen Meisterschaften im

Internet ansieht. Fingerhakeln

als reine Bierzeltgaudi – mit dem

Vorurteil, welches dem Sport in

der öffentlichen Wahrnehmung

gelegentlich anhaftet, haben die

Clips so rein gar nichts zu tun. Und

doch beinhaltet das Fingerhakeln

neben dem ernsten, sportlichen

Aspekt auch das Traditionelle,

Bodenständige. Es ist eben jene

Mischung, was die Wettkämpfe

zu echten Erlebnissen macht. Davon

überzeugen kann sich jeder

am Sonntag, 8. Juli, ab 10 Uhr auf

der Schönegger Käse-Alm, wo

der Gau Auerberg die diesjährige

Deutsche Meisterschaft ausrichtet.

Das Sport-Event ist integriert in ein

Schönegger-Festwochenende, das

am Freitag, 6. Juli, ab 19.30 Uhr mit

einem Blasmusik-Abend beginnt.

Zu Gast wird neben den Lokalmatadoren

von den Schönegger

Almmusikanten die tschechische

Spitzenkapelle Stribrnanka sein.

Einlass ist bereits um 18.30 Uhr.

Am Samstag darauf treffen sich

ab 18.30 Uhr die Musikkapellen

Rottenbuch und Schönberg sowie

die Blaskapellen Bad Bayersoien

und Böbing zum 39. Musikantentreffen.

Am Sonntag versuchen

schließlich Deutschlands Spitzen-

Fingerhakler, ihre Gegner wortwörtlich

über den Tisch zu ziehen.

Wettkämpfe starten

sonntags ab 10 Uhr

Der Kontakt zwischen den Bernbeurer

Fingerhaklern und Schönegger-Käse-Alm-Gründer

Sepp

Krönauer, dessen Sympathie für

solch traditionsreiche und bodenständige

Veranstaltungen bekannt

ist, besteht schon seit längerem.

„Mit der Schönegger Käse-Alm

haben wir den perfekten Partner

und die perfekte Kulisse“, freut

sich Hubert Greisel, zweiter Vorsitzender

beim Gau Auerberg. Rund

800 bis 1 200 Zuschauer erwarten

die Organisatoren zur Deutschen

Meisterschaften, dem sportlichen

Großereignis im jährlichen Fingerhakler-Terminplan.

Rund 150

aktive Sportler messen sich dann

in neun verschiedenen Alters- und

Gewichtsklassen. Während die

Veranstalter ab 5 Uhr morgens mit

dem Aufbau, unter anderem des

Preistisches, beginnen, melden

48 | altlandkreis


die meisten Sportler infolge intensiver

Trainingseinheiten und Wettkämpfe

ohnehin eine schützende

Hornhaut am Mittelfinger haben.

Nicht nur im Trainingsraum ins Zeug gelegt: Das Organisatoren-Team

hat ganze Arbeit geleistet rund um die Deutsche Meisterschaft.

sich die Aktiven ab 9 Uhr inklusive

offiziellem Wiegen an. Die Wettkämpfe

starten schließlich um 10

Uhr. Gekämpft, oder besser gesagt

gezogen, wird im sogenannten

Doppel-KO-System. Heißt: Verliert

ein Hakler seinen zweiten Kampf,

ist er ausgeschieden. Genau das

macht die Wettbewerbe so spannend,

wie Markus Geisenhof erklärt,

Trainer beim Gau Auerberg

und amtierender bayerischer Vizemeister:

„Es hängt so auch immer

ein wenig vom Losglück ab.“ Im

Durchschnitt benötigt es rund acht

Kämpfe, um ins Finale einzuziehen.

Auf der Bühne befindet sich dann

ein genormter Tisch, seitlich mit

Polstern ausgestattet, an denen

sich die Sportler zunächst mit einem

Knie, sobald das Startsignal

des Schiedsrichters ertönt, auch

mit dem zweiten abstützen dürfen.

Hinter den beiden Haklern

sitzt zudem je ein Auffänger, der

den Sportler beim Rückstoß abfangen

soll. Eingehakt sind beide

Akteure mit einem Finger in einen

genormten Lederring. Gewonnen

hat derjenige, der entweder den

Ring komplett hält oder seinen

Gegner über den Tisch und eine

bestimmte Markierung gezogen

hat.

„Mit einer reinen Gaudi-Veranstaltung

hat das wenig zu tun“,

spricht Markus Geisenhof unter

anderem die Trainingsintensität

der Top-Leute an, die er auf dreibis

viermal die Woche beziffert.

Ein Kampf dauert maximal sieben,

acht Sekunden, wobei das eher

die Ausnahme ist. Häufig ist er

nach einer Sekunde entschieden.

Für die Sportler heißt das, die volle

Konzentration und Kraft auf den

Punkt zu bringen. „Technik, Wille,

Biss, Mumm und Kraft“, zählt Geisenhof

die Mischung jener Attribute

auf, die ein erfolgreicher Fingerhakler

mitbringen sollte. Auch

wenn ein Duell mitunter brutal

aussehen kann, sei die Verletzungsanfälligkeit

nicht sonderlich

hoch. Hautabschürfungen sind

dabei das Unangenehmste, wobei

Mannschaftssport

trotz Einzelkämpfer

Das Schöne ist, dass es trotzdem

ein Mannschaftsport ist“,

spricht Vize-Vorstand Huber Greisel

darüber, dass es bei den großen

Meisterschaften neben der

Einzel- auch eine Mannschaftswertung

gibt. Von seinen 300

Mitgliedern schickt der Gau Auerberg

rund 35 Hakler ins Rennen

um die Deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen hoffen, mit

diesen die Spitzenposition in der

Mannschaftswertung, die sie seit

Jahren anführen, zu verteidigen.

Während der Deutschen Meisterschaft

im Fingerhakeln am Sonntag,

8. Juli, wird „Halbtonmusig“

zur Unterhaltung aufspielen. Nach

der Siegerehrung, die um 17 Uhr

beginnt, übernehmen die Schönegger

Almmusikanten und lassen

das Festwochenende gebührend

ausklingen. Der Eintritt zur Meisterschaft

beträgt drei Euro, Kinder

und Jugendliche sind frei. Hautnah

dabei zu sein lohnt sich, ist

es doch besonders die grandiose

Stimmung der Zuschauer, die einen

Fingerhakel-Wettkampf so

einzigartig macht – auch das zeigen

die Videos im Internet. tis

> > > KARTENVERLOSUNG FÜR BLASMUSIK-ABEND

Der „altlandkreis“ verlost für den stimmungsvollen Blasmusik-

Abend mit Stribrnanka und den Schönegger Almmusikanten am

Freitag, 6. Juli, 3 x 2 Karten. Wer sie gewinnen möchte, schickt eine

Postkarte mit dem Stichwort „Schönegger“ an „altlandkreis“, Birkland

40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de.

Einsendeschluss ist bereits der 3. Juli. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet. Im Vorverkauf gibt es die Karten

für acht Euro in sämtlichen Filialen der Raiffeisenbank Steingaden

und Pfaffenwinkel, in den Käse-Almen in Gründl, Schönegg, Peiting

und Murnau sowie bei Birgit Romeder unter 08862 / 9801 -14

oder b.romeder@schoenegger.com.

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juli / august 2018 | 49


Spezialitäten aus dem Smoker liegen voll im Trend

Eine rauchige Geschmacksexplosion

Altlandkreis | Allein der Anblick von

Rinderlende, Schweinefilet oder

Putensteak, wie sie auf dem Grill

brutzeln, lassen bei Fleischfans das

Wasser im Munde zusammenlaufen.

Insbesondere zu dieser Jahreszeit,

schließlich ist der Sommer

natürlich auch Grillsaison. Egal

ob mit Freunden oder Familie am

Wochenende oder nach der Arbeit

auf die Schnelle – Grillen hat Hochkonjunktur.

Und obwohl gerade im

privaten Bereich das herkömmliche

Grillen mit Holzkohle, Gas oder auf

dem Elektrogerät noch weitaus

verbreiteter ist, hat ein Trend längst

auch den Altlandkreis erreicht: das

Smoken. Dabei liegt das Fleisch

nicht direkt über der Glut, sondern

wird über einen längeren Zeitraum

in einem holz- oder kohlebefeuerten

Ofen in heißem Rauch gegart.

Der Smoker ist das typische Zubereitungsgerät

beim Barbecue, was

dank US-Einflüssen längst auch

hierzulande ein Begriff ist.

Ursprung in der

Kolonialzeit

„Vor fünf oder sechs Jahren dürfte

der Trend nach Deutschland gekommen

sein“, schätzt Robert Astleitner.

Seit 2007 ist er Inhaber der

Birkländer Zauberhütte, veranstaltet

hier seit einigen Jahren in den

Sommermonaten jeden Freitag

einen Smoker-Abend, der bei den

Gästen „unfassbar gut ankommt“,

wie er sagt. Rund 45 bis 60 Gäste

besuchen die all-freitäglichen

Abende und genießen das Essen

und die Zeit – beim Barbecue ohnehin

das höchste Gut. Von 1994

bis 1996 hatte Astleitner in Mexiko

gearbeitet, hier die Barbecue-Kultur

aufgeschnappt und letztlich mit

in den Altlandkreis gebracht.

Seinen Ursprung hat diese uralte

Methode der Fleischzubereitung

in der Kolonialzeit der Vereinigten

Staaten. Um 1800 arbeiteten unzählige

Menschen jeden Tag auf

den Plantagen im Süden der USA

und mussten mit wenig Aufwand

ernährt werden. Das langsame und

wenig arbeitsintensive Garen fand

daher immer größere Verbreitung.

Gruben wurden ausgehoben und

in diesen in den Boden reichenden

Vertiefungen ein Holzfeuer

entfacht und heruntergebrannt, bis

eine gleichmäßige Glut entstand.

Schweine nahm man aus und

Auch Lachs ist für die Zubereitung im Smoker geeignet.

spannte sie auf Stöcken und Latten

über diese Grube. So war es für

nur eine einzige Arbeitskraft möglich,

15 bis 20 ganze Schweine zu

garen, um hunderte von Menschen

zu versorgen. Nach 16 bis 20 Stunden

über niedriger Temperatur war

das Fleisch so weich, dass es ohne

große Mühe vom Knochen gezupft

werden konnte.

Zartes Fleisch mit

reinem Geschmack

Heutzutage wird eher selten über

einer Grube „geräuchert“, sondern

zumeist in entsprechenden

Barbecue-Smokern, die das Fleisch

ganz langsam bei niedrigen Temperaturen

garen. „Bei etwa 100

bis 130 Grad Celsius“, wie Robert

Astleitner erklärt. Zum Vergleich:

beim herkömmlichen Grillen liegt

die Temperatur bei mehr als 200

Grad. Das Fleisch gart beim Smoken

durch den heißen Rauch, große

Stücke können so durchaus bis

zu 20 Stunden benötigen, ehe sie

gar sind. Warum man derart viel

Zeit in Kauf nimmt? „Es ist der reine

Geschmack mit einer rauchigen

Note, und weil das Fleisch dadurch

extrem zart wird“, sagt Robert

Astleitner. Bevor der Experte sein

50 | altlandkreis


Experte in Sachen Smoker: Robert Astleitner von der Zauberhütte.

Fleisch in den Smoker-Ofen gibt,

brät er es einige Sekunden scharf

an, damit sich die Poren schließen

und es in der Folge saftig bleibt.

Erst nachdem das Fleisch einige

Zeit im Smoker war, schmiert er

es mit einer zarten Schicht Marinade

ein – allerdings nicht zu viel.

„Sonst geht es zu sehr ins klassische

Grillen und verfälscht den Geschmack“,

sagt Astleitner. Um ein

perfektes Smoker-Ergebnis zu bekommen,

sind laut dem Koch unter

anderem die Witterungsverhältnisse

entscheidend. „Das konnte ich

anfangs kaum glauben und habe

es auch unterschätzt.“ Ist es zu

schwül, drückt der Rauch zu sehr

und es wird schwierig, die eminent

wichtige Konstanz in die Temperatur

zu bringen. Daher sei es am

besten, wenn es nicht zu heiß und

ein wenig schattig ist. Dank Erfahrung

weiß Astleitner allerdings

mittlerweile mit jeder Witterung

umzugehen. Grundsätzlich sind

nahezu alle Fleischsorten für die

Zubereitung im Smoker geeignet.

Außer Wild, „da man Wild hoch

erhitzen sollte“, so Astleitner. Zum

Einheizen bevorzugt er geruchsneutrales

Buchenholz, da sich etwa

Apfel- oder Kirschholz im großen

Smoker verlieren würden. Bei kleineren

Öfen kann dies allerdings

durchaus gefallen, falls es jemand

fruchtiger mag.

Die Dicke des Materials

ist entscheidend

Smoker-Grills sollten laut Robert

Astleitner auch für den privaten

Gebrauch unbedingt dickwandig

sein, dass die Temperatur lange

konstant gehalten werden kann.

Von den „Blechhäufen“, wie er

sie nennt, die einige Baumärkte

günstig anbieten, hält er gänzlich

wenig. Dünnwandige Blechkonstruktionen

können Temperaturen

nur kurzfristig halten, so

dass man einen ähnlichen Effekt

wie beim normalen Grillen hätte.

„Rund acht Millimeter sollten die

Außenwände eines Smokers dick

sein. Und schwer, aus Gusseisen,

damit die Hitze gehalten wird“,

sagt er. Seinen eigenen Barbecue-

Grill hat sich der Profi nach seinen

Vorstellungen anfertigen lassen.

Wie viel man für einen Smoker

für den privaten Gebrauch in die

Hand nehmen sollte, kann auch

Robert Astleitner nicht exakt bestimmen.

„Rund 800 bis 1000 Euro

muss man wohl schon ausgeben“,

schätzt er. Wem das zu viel ist, kann

freitags einfach in der Zauberhütte

vorbeischauen – bestenfalls mit

Reservierung. Zu erwarten: Ein

unverfälschtes Fleischerlebnis und

eine wahre Geschmacksexplosion

direkt aus dem Rauch.

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juli / august 2018 | 51

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DAS ALTLANDKREIS-HEIMATRÄTSEL

Der Steg über welchem See?

Altlandkreis | Neben den größeren

wie Stausee am Lido, Haslacher

See vor Bernbeuren oder

Schwaigsee bei Wildsteig gibt es

viele weitere Weiher in unserer

herrlichen Gegend, die zum Angeln,

Schwimmen und Sinnieren

einladen. Je weiter abgelegen von

der Zivilisation, desto naturbelassener

und desto schöner und

aufregender sind die Gewässer.

Eines davon ist sicherlich der hier

abgebildete See mit diesem rund

zehn Meter langen Holzbretter-

Steg. Wer auf leisen Sohlen ihn

bis zum Ende begeht, kann bei

lauwarmen Temperaturen die

Artenvielfalt hiesiger Binnensee-

Gewässer bis ins Detail beobachten.

Ob an die Oberfläche

schwimmende Karpfen, die mit

ihren träge öffnenden Mäulern

nach an der Wasseroberfläche

schwimmenden Insekten schnappen,

eine vom Beutezug sich zurückschlängelnde

Ringelnatter,

deren schwarz-weiß-gelber Kopf

alle paar Meter wenige Zentimeter

aus dem Wasser ragt, oder

der ganz weit draußen schwimmende

Schwan mit aufgeplustertem

Gefieder, stolzgeschwellter

Brust und stechend arrogantem

Blick. All das lässt sich immer

wieder beobachten an diesem

Gewässer mit diesem geradlinigen

Holzbretter-Steg. Im Rahmen

unseres Heimaträtsels möchten

wir von Ihnen diesmal wissen,

zu welchem See dieser Steg gehört?

Schicken Sie uns bis 15. Juli

eine Postkarte mit dem Stichwort

„Heimaträtsel“ und der Lösung

an „altlandkreis“, Birkland 40, in

86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de. Absenderadresse

bitte nicht vergessen, da

die Gewinnerkarten – insgesamt

fünf Familienkarten für Badespaß

im Schongauer Plantsch – per Post

zugesandt werden. Viel Erfolg! js

DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG & UNSERE GEWINNER

Über welchem Weiler sich ein Kruzifix schräg gegenüber

des Hohen Peißenbergs erhebt? Das wollten

wir von Ihnen, liebe Leser, in der Mai/Juni-Ausgabe

wissen. Ein sicherlich nicht einfaches Rätsel,

da es sich durchaus um eine eher geheime Stelle

ohne regen Wander- und Radlverkehr handelt.

Trotzdem haben uns erfreulicherweise zahlreiche

Einsendungen mit der richtigen Lösung erreicht.

Den Rottenbucher Ortsteil „Ristle“ richtig erkannt

sowie jede Menge Losglück für Badespaß in Schongaus

Plantsch hatten diesmal: Cornelia Linder aus

Peiting, Hannes Scheifele

aus Rottenbuch,

Josef Zwick aus Apfeldorf,

Katharina Zwißler

aus Steingaden und

Georg Weihmayer aus

Peiting.

Die Gewinner der weiteren eren Verlosungen aus der

letzten Ausgabe des „altlandkreis“ finden Sie auf

den Seiten des Veranstaltungskalenders am Ende

dieses Magazins.

> > > IMPRESSUM

„altlandkreis“

der „altlandkreis“ ist ein Medium von

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Telefon: 08869 / 91 22-16

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Stand bei Drucklegung im Juni 2018.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe September/Oktober 2018:

Freitag, 24. August 2018 (Anzeigenschluss: 6. August 2018)

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, Johannes Schelle

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler, Stefan Fichtl

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.altlandkreis.de.

Fotos: Peter Ostenrieder, Johann Jilka, Rosi Geiger, Johannes Schelle, Tim Schmid, Kurt Zarbock,

Daniela Blöchinger, Jörg Christöphler, Karl Unhoch, Ammergauer Alpen GmbH, edm aerotec

GmbH, fliyhelicopter.de, Renate Brümmer, Michael Schmid, proSport GmbH, Bergwacht

Steingaden-Peiting, Pixelwerk Fotografie/Simone Sattler, Martin Kayser, Tourist-Information

Schongau, Heimerer-Schule Schongau, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Dorothea

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Andi Fuchs, Thomas Härtel, Kind of Black, Stephan Schütz, Foto Kienberger Lechbruch, Monik

Wagner, Zauberhütte/Robert Astleitner, Wolfgang Filser, Hunde ohne Schutz e.V., Silvia Bauer,

ESV Bad Bayersoien, Felix Utschneider, fotografie-zacherl.de, Karin Süß, DML Bayern,

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juli / august 2018 | 53


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54 | altlandkreis

Schongau | Mittwochfrüh im Keller

der Schongauer Lechsporthalle.

Wolfgang Filser sitzt mit Eishockeyprofi

Thomas Oppenheimer

auf einer Bank, hält ein in Klarsichthülle

gepacktes DIN-A4-Blatt

in der Hand. Darauf zu sehen: Dutzende

von Hand geschriebene Notizen

und Skizzen, unter anderem

ein Strichmanschgerl, das mit beiden

Händen eine Langhantel vom

Körper weggerichtet und leicht

nach oben in die Luft stemmt. „Damit

sich Geist und Körper auf das,

was gleich passieren wird, richtig

einstellen, ist die Trainingsbesprechung

vor der ersten Einheit ungemein

wichtig“, sagt der frühere

Meister des Zehnkampfs. Dann

steht der heute 73-Jährige auf wie

ein sprichwörtlich „junger Hupfer“

und macht sich gemeinsam eins

mit

dem 1,87 Meter er großen und 94 logramm m schweren en Sturmtank tank

der

Berliner r Eisbären warm. „Das

Aufwärmprogramm

rog

ramm

mache ich

nach

wie vor mit.“ Für die intensive-

nsiv

iveren

Einheiten n muss

er sich

altersbedingt edi

dann doch

zurücknehmen.

en.

Oppenheimer

sprintet

an diesem Morgen,

springt im Wechsel

el

auf die Bank, zieht die

mit ordentlich Gewicht

behangene en

e Langhantel

nte

impulsiv vom

Boden

und stemmt mt sie

stehend,

leicht nach oben

und

vom Körper weggerichtet

ge

mit schnellkräftigen lkrä

en

Bewee-

Kigungen

in die Luft. Damit in

diesen schweißtreibenden

eib

en

Sekunden jeder Muskel arbeitet,

gleichzeitig keine Fehlbelastung

erfolgt, beobachtet Wolfgang Filser

seinen Athleten von der ersten bis

zur letzten Sekunden ganz genau

und gibt ständig Anweisungen

wie „schneller, langsamer, mehr

über links, aufrechter, mehr aus

den Beinen heraus“. Nach diesem

eineinhalbstündigen Training, das

unter dem Motto „Anspannung

und Entspannung“ stand, fahren

beide glücklich, gesund und auf

lange Sicht wieder ein Stückweit

fitter nach Hause.

A-Lizenz und

Fachwissen aus der DDR

Wolfgang Filser, waschechter

fer Schongauer, ist von Vaters Seite

Effektives Training: Kniebeugen

mit gewichtiger Langhantel.

vorbelastet mit 13 Jahren zur Abteilung

Leichtathletik gekommen

und zählt bis heute zu den erfolgreichsten

Sportlern des TSV Schongau.

Oberbayerischer Fünfkampf-

Meister im Team sowie mehrfacher

Meister im Kreis der Zugspitze sind

nur zwei Erfolgsbeispiele. Weitsprung,

Hochsprung und Sprint

waren damals seine stärksten Disziplinen,

inen

was ihm auch als Zehnkämpfer

etliche e Siege einbrachte.

Dass er nach seiner aktiven Sportler-Laufbahn

der

Sache als Trainer

treu

bleiben en

möchte, war ihm im-

mer klar. „Ich war schon als ganz

junger Mensch davon fasziniert,

wie man mit richtigen Trainingsmethoden

en Sportler Schritt

für

Schritt besser machen

kann.“ 1966 absolviert er

in

München-Grünwald

den Übungsleiterschein

für Leichtathletik, setzt

später die B-Lizenz,

schließlich sogar die

A-Lizenz

obendrauf.

Das

war damals die

Wolfgang „Wolfi“ Filser

und Eishockeyprofi Tho-

mas Oppenheimer (li.)

sind

Trainingspartner

und Freunde fürs Leben.


So spektakulär sah die Hochsprungtechnik zur aktiven Zeit von Wolfgang

Filser aus, der für den TSV Schongau viele Titel gewann.

höchste Trainerausbildung, die

man machen konnte.“ Allein der

Ausbildungen wegen gewinnt

er tiefe Einblicke in erstklassige

Trainingslehre, aber auch was

physiotherapeutische Arbeit sowie

Medizinisches und Aufbau

des menschlichen Körpers betrifft.

Doch Filser ist damit nicht zufrieden,

besorgt sich dutzende weitere

Fachkunde-Bücher über Fitnessund

Trainingsprogramme, besucht

zahlreiche Spitzenlehrgänge und

kommt sogar an Trainingsinhalte

der DDR – damals das Nonplusultra

in Sachen Spitzensport. Die Schongauer

Leichtathleten profitieren

davon, sind unter Coach Filser, der

sein Wissen stets an andere Trainer

des TSV weitergibt, erfolgreich wie

selten zuvor. Das gilt auch für die

Handballer, die er für die Oberliga-

Jahre fit macht. Und gleiches gilt für

die Eishockeymannschaften: Erst

über zehn Jahre hinweg Schongau,

die mit ihm aus der untersten bis

in die Oberliga aufsteigen. Später

beim EC Peiting, wo er schließlich

über 20 Jahre die erste Mannschaft

unter seine Fittiche nimmt. „Der

schnellste Mannschaftssport der

Welt hat mich schon immer fasziniert,

nur hatte ich als Kind keinen

Bezug zum Eishockey, sonst wäre

ich damals vielleicht auf Schlittschuhen

gestanden und nicht auf

der Tartanbahn.“

Karriereende mit

Thomas Oppenheimer?

Als Fitnesstrainer aber bleibt Filser

dem Eishockey treu, erobert mit

seiner Fitnesstrainer-Kompetenz

ebenso sehr die Spielerherzen

wie mit seiner herausragenden

Menschlichkeit. Noch heute sagt

er: „Wer die A-Lizenz besitzt, ist

noch längst kein guter Trainer.“

Man brauche neben fachlichem

Wissen vor allem die Gabe, das

Training individuell auf jeden einzelnen

Sportler bis ins kleinste

Detail abzustimmen – und man

müsse in die Athleten hineinhören

und -fühlen können. Mit Andi

Loth, ehemaliger Eishockeyprofi

aus Schongau, der unter anderem

in Landshut, Kassel, Ingolstadt und

Köln gespielt hat, arbeitete er 14 (!)

Jahre zusammen. Thomas Oppenheimer

macht er heuer den achten

Sommer in Folge fit. „Bei ihm

kann ich mir sogar vorstellen, dass

wir das gemeinsam bis zu seinem

Karriereende durchziehen, weil es

einfach super gut passt zwischen

uns.“ Auch deshalb, weil Wolfgang

Filser, dem bei allem Engagement

die Familie immer am wichtigsten

war, ein gutes Gespür für Regeneration

hat. „Obwohl die Trainingsmethoden

heutzutage ausgereift

sind wie nie zuvor, gibt es mehr

Langzeitverletzte denn je“, bemängelt

Filser die immer größer

werdende Ungeduld im Spitzensport,

die vor allem dem Medien-

und Werbedruck geschuldet

ist. Umso besser, dass Eishockey-

Nationalmannschaftstrainer Marco

Sturm Thomas Oppenheimer aus

gesundheitlichen Gründen heuer

nicht mit zur WM genommen hat.

„Er hat im dritten Spiel des DEL-

Finales einen heftigen Check in

den Rücken bekommen, danach

Probleme mit dem Halswirbel und

Kopf gehabt.“ Filser hat dieses

Spiel – wie alle anderen seines

Schützlings auch – am Fernseher

verfolgt und anhand der Bewegungen

im TV sofort gemerkt: „Es

hat ihn schlimmer erwischt.“

Eiszeiten werden im

Sommer simuliert

Inzwischen ist die Problematik

auskuriert, Oppenheimer wieder

oben in Berlin und auch schon

wieder regelmäßig auf dem Eis.

Sein Zustand? „Sehr gut.“ Wolfgang

Filser hat die Sommerpause

über mit ihm wie gewohnt so

akribisch trainiert, dass er den

Belastungen des Eishockeys Optimal

Stand hält. Heißt: Auf dem

Eis Vollgas mit 180er Puls, aber

immer noch so weit im Rahmen,

„dass sein Puls in nur 30 Sekunden

von der Höchstbelastung um

mindestens 30 bis 40 Schläge

herunterfährt“. Exakt diese im

Eishockey ständige Be- und Entlastung

haben die beiden auch an

diesem Mittwochmorgen im Keller

der Schongauer Lechsporthalle

simuliert. Unter anderem mit dieser

Langhantel-Übung, von Hand

notiert auf einem DIN-A4 großen

Blatt Papier.

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Zeigt, wie es geht: Wolfgang Filser (li.) mit Thomas Oppenheimer beim

Trockentraining im Keller der Schongauer Lechsporthalle.

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juli / august 2018 | 55


„Hunde ohne Schutz“ engagiert sich am Balaton

Schongauer vermitteln

ungarische Streuner

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Schongau | Seit 2013 gibt es den

Verein „Hunde ohne Schutz e.V.“,

zunächst registriert in Forst-Wessobrunn,

seit Januar 2018 in Schongau.

Dahinter stecken Richard

und Ilona Birk, selbst seit jeher

leidenschaftliche Hundebesitzer

und entsprechend tierlieb. Zu ihrem

Verein aber sind sie eher „wie

die Mutter zum Kinde“ gekommen,

wie sie sagen. An dieser Stelle holt

Vereinsvorsitzender Richard Birk

etwas weiter aus: Er und seine

Frau haben für die Schwiegermutter

einen Hund gesucht. Gefallen

hätte ihnen ein Vierbeiner im Sonnenhof

bei Rottenbuch. Doch weil

Birks Schwiegermutter die warme

Jahreszeit über in Ungarn wohnt,

woher auch der Sonnenhof-Hund

ursprünglich stammt, haben sie

ihn nicht bekommen. Also machten

sich die Birks auf nach Ungarn,

suchten in dortigen Tierheimen

nach einem passenden Hund und

lernten so die Arbeit eines deutschen

Tierschutzvereins in ungarischen

Auffanglagern für Streuner

näher kennen – und auch gleich

lieben. Die Birks, die ohnehin regelmäßig

in Ungarn verweilen, unterstützen

zunächst ein Auffanglager

nahe der ukrainischen Grenze,

ganz im Osten Ungarns. „Wo ich bis

heute mein prägendstes Erlebnis

hatte“, sagt Richard Birk.

Vor dem

Erfrierungs-Tod gerettet

Es war Januar, eisig kalt und

schneebedeckt, als er einen kleinen

Vierbeiner am ganzen Körper

zitternd entdeckt. „Der komplette

Rücken war zugefroren mit einer

fingerdicken Eisschicht.“ Was

tun? Ohne lange zu zögern, packt

Richard Birk den Hund, drückt

ihn unter seine warme Jacke und

bringt ihn zu einem Tierarzt. Nach

überlebensnotwendiger Erstversorgung

geht die Reise weiter nach

Deutschland auf eine Pflegestelle,

wo der Hund bis heute leben darf.

Ohne diesen schnellen Einsatz hätte

der kleine Vierbeiner keine drei

Tage mehr überlebt. Und das Engagement

im Auffanglager an der ukrainischen

Grenze? „Das haben wir

relativ schnell aufgegeben, weil

die Zustände dort ziemlich miserabel

waren und wir finanziell auch

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56 | altlandkreis


Haben kein Zuhause und niemanden, der sich kümmert: Streuner sind

vor allem in osteuropäischen Ländern stark verbreitet.

beispielsweise Geld für Futter, Decken

und notwendiger Zwingerrenovierung

zur Verfügung stellten,

die Einkäufe und Arbeiten jedoch

nie umgesetzt wurden.“

Analysieren, fotografieren

und vermitteln

So richtig rund läuft die Arbeit für

schutzbedürftige Streuner erst,

seit Familie Birk eine pensionierte

Lehrerin kennenlernen durfte, die

nahe Balaton seit fast 20 Jahren

ein sehr gepflegtes Tierschutzheim

betreibt. „Das wurde sogar

als das beste private Heim des

Landes 2013 ausgezeichnet.“ Dort

herrscht Platz für mehr als 100

Hunde und ist auch meistens voll.

Und damit das so bleibt, unterstützen

Richard und Ilona Birk gemeinsam

mit ihren 35 Mitgliedern

und diversen privaten Spendern

von „Hunde ohne Schutz e.V.“ die

dortige Arbeit mit Geld- und Sachspenden

sowie Hundevermittlung.

„Diese Vermittlungsarbeit ist sehr

wichtig, denn jeder Hund, der

reist, macht Platz für einen Streuner,

der auf der Straße wohl nicht

lange überleben würde.“ Für letzteres

absolvierte Richard Birk extra

eine Sachkundeprüfung nach

dem Tierschutzgesetz, so dass er

Hunde aus allen europäischen

Tierschutzheimen über „Hunde

ohne Schutz e.V.“ vermitteln und

transportieren darf. Wie das ganze

praktisch abläuft? „In dem wir

mindestens alle sechs Wochen

nach Ungarn ins Tierschutzheim

fahren, Sachspenden sowie Futter

liefern und dabei die Hunde dort

analysieren und fotografieren, um

sie dann zur Adoption auf unsere

Internetseite zu stellen.“ Sobald

sich Interessenten melden, müssen

diese vorab einen Fragenkatalog

ausfüllen, unter anderem die

Wohnsituation erklären. „Anhand

dieses Bogens sortieren wir schon

mal aus, weil bei weitem nicht jeder

Mensch für die Haltung eines

Hundes in Frage kommt“, sagt Richard

Birk. Die genauere Analyse

aber erfolgt letztlich direkt vor Ort.

„Wir schauen uns immer das Zuhause

der zukünftigen Hundebesitzer

ganz genau an und prüfen

auch die Lebensumstände der Interessenten.“

Dabei ist es nicht so

wichtig, ob ein Garten vorhanden

ist, sondern ob der Hund zu den

Interessenten und zu deren Lebenssituation

passt. „Unsere Hunde

kommen alle von der Straße,

kennen also meistens weder Haus

noch Garten oder Befehle wie Sitz

oder Platz.“ Die kennen kein festes

Zuhause, niemanden, der sich um

sie kümmert. „Das muss den neuen

Besitzern klar sein.“

Vermittlungsgebühr

über 350 Euro

Werden letztlich alle Kriterien erfüllt,

bekommen die Adoptanten

einen Adoptionsvertrag und es

fällt eine Adoptionsgebühr von

einmalig 350 Euro an. Sie beinhaltet

Impfungen, Chippen, die

Ausstellung eines EU-Haustierausweises

sowie Transportkosten.

Seit 2013 wurden über „Hunde

ohne Schutz e.V.“ mehr als 300

Hunde in ganz Deutschland, zu

Teilen in Österreich und in der

Schweiz vermittelt. Eine durchaus

stolze Zahl, oder? „Ehrlich gesagt

gibt es in Deutschland Tierschutzvereine,

die allein in einem Jahr

500 bis 600 Hunde vermitteln“,

sagt Richard Birk, der trotzdem

über jede erfolgreiche Hundegeschichte

glücklich ist, „auch wenn

wir das Problem mit den Streunern

durch unsere Arbeit nie in

den Griff bekommen werden“.

Einzige Lösung wäre in Birks Augen

ein EU-weites Gesetz für Kastrationspflicht,

damit auch in den

armen Regionen Europas keine

Welpen mehr auf die Straße gesetzt

werden. „Doch viele möchten

das gar nicht, machen mit den

Hunden ein Geschäft.“ Andere

wiederum vertreten die auch für

Birk völlig verständliche Meinung:

„Erst der Mensch, dann das Tier.“

Insbesondere in osteuropäischen

Ländern haben Hunde keinen

Wert in der Gesellschaft, weil dort

viele Menschen damit zu kämpfen

haben, selbst um die Runden zu

kommen.

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juli / august 2018 | 57


Brauch zum Patrozinium auf dem Hohen Peißenberg

Schafgarbe und Salbei zu Ehren

der Muttergottes

Hohenpeißenberg | Mariae Himmelfahrt

ist auf dem Hohen Peißenberg

ein besonderer Feiertag.

Zum einen, weil die Wallfahrtskirche

auf die Himmelfahrt Mariens

geweiht ist und somit ihr Patrozinium

am 15. August feiert. Zum

anderen pflegen die Frauen von

Hohenpeißenberg noch intensiv

den Brauch des Kräuterbuschens

und bringen zahlreiche Gebinde

zur Weihe. Im vergangenen Jahr

haben sie sogar einen drei Meter

hohen Kräuterstamm gebunden,

der am Festtag ein

besonderer Blickfang in der

Wallfahrtskirche war.

In einer Garage auf dem

Bayerischen Rigi versammelten

sich am Tag vor

Mariae Himmelfahrt zehn

Hohenpeißenberger Landfrauen.

Jede kam mit Körben

voller Blumen, Kräutern oder

Getreide an. Es war beinahe eine

Materialschlacht, so viel hatten die

Damen aus den heimischen Gärten

sowie von Wiesen und Äckern

mitgebracht. Doch die Frauen

wussten aus Erfahrung, dass sie

für die mehr als drei Meter lange

Stange auch einiges an Material

brauchen, um etwas Prachtvolles

daraus zu kreieren. „Ich habe das

mal in einer Kirche gesehen und

mir gedacht, das wäre auch was

für unsere Wallfahrtskirche“, erzählt

Initiatorin Mathilde Bauer.

Garage wird zur

Kräuterküche

In den Jahren 2006 und 2012 scharte

sie dazu einige Landfrauen zusammen,

die diesen besonderen

Kräuterbuschen kreierten. Nachdem

die umfangreiche Kirchenrenovierung

abgeschlossen war, entschlossen

sich die Landfrauen, 2017

wieder einen großen Stamm zu

binden. Beherzt machten sich die

Frauen ans Werk, begannen an der

Spitze mit Wetterkerzen, Mais und

Rohrkolben. Dann folgte ein Kranz

aus Weizen, dessen Ähren Mitte

August prall gefüllt waren und

dadurch einen besonders schönen

Anblick boten. Weiter arbeiteten

sich die Frauen Ring um Ring nach

oben mit den unterschiedlichsten

Kräutern – von Pfefferminz über

Zinnkraut, Schafgarbe, Salbei,

Oregano bis hin zu Johanniskraut.

Eine Vielzahl an Blumen und Kräutern wurden von den Frauen im vergangenen

Jahr für den großen Kräuterstamm verarbeitet.

58 | altlandkreis


Stolz präsentieren die

Hohenpeißenberger Landfrauen

ihren Kräuterstamm.

Einige Ausflügler kamen vorbei,

zeigten sich überrascht von diesem

besonderen Brauch am Bayerischen

Rigi und bemerkten den

intensiven Geruch in der Garage.

Auch Goldrute, Zitronenmelisse,

Lavendel oder die bunten Blumen

dazwischen wandelten die Garage

wahrlich in eine Kräuterküche.

Die Frauen arbeiteten dabei sehr

strukturiert, einige schnitten das

Material zunächst auf gut zehn

Zentimeter Länge, andere legten

es zu kleinen Büscheln zusammen

und Silvia Bauer befestigte zusammen

mit Karin Graf die gereichten

Kräuter in 26 Ringen schließlich

am Stamm. Mehr als fünf Rollen

Draht haben die beiden eingesetzt,

bis der schöne Kräuterstamm mit

Sonnenblumen und Maisblättern

seinen Abschluss fand. Als der

Kräuterstamm fertig war, wurde er

umgehend in der Wallfahrtskirche

aufgestellt und vor dem Aufräumen

gönnten sich die Frauen eine kleine

Kaffeepause.

Der Frauentag im

katholischen Bayern

Seit dem siebten Jahrhundert feiert

die katholische Kirche den 15.

August als die Aufnahme Mariens

in den Himmel. In Bayern ist er nur

noch in den Gebieten mit überwiegend

katholischer Bevölkerung ein

arbeitsfreier Feiertag. Eine Legende

besagt, dass die Apostel bei der

Grabesöffnung Mariens keinen

Leichnam vorfanden, dafür soll die

Grabstelle mit Blumen bedeckt und

ein „wundersamer Kräuterduft“

den Raum erfüllt haben. Dadurch

ist der Brauch der Kräuterbuschen

etwa im zehnten Jahrhundert entstanden.

Früher wurde darauf geachtet,

dass eine magische Anzahl

an Kräutern, etwa sieben für die

Wochen- oder Schöpfungstage,

neun (dreimal die Dreifaltigkeit),

zwölf (Zahl der Apostel) bis hin

zu 77 oder 99 Kräutern im Strauß

beinhaltet waren. Die geweihten

Kräuter wurden bei Krankheiten

den Menschen zu Tee aufgebrüht,

den Tieren ins Futter gemischt oder

bei Blitz und Unwettern im Ofen

verbrannt. Im Volksmund heißt der

Feiertag „Frauentag“, welchen die

Hohenpeißenberger Landfrauen

noch besonders pflegen. Zahlreiche

Kräuterbuschen und -sträuße

in unterschiedlichster Machart

wurden vor dem Gottesdienst zum

Altar getragen.

Salbei, Ringelblume

und Schafgarbe

Und da 2017 der große Kräuterstamm

in der Wallfahrtskirche

stand, gab Silvia Bauer auch ein

paar Erläuterungen zu diesem

Brauch. „Nach altem Volksglauben

blühen die Kräuter in dieser Zeit am

schönsten und sind am heilkräftigsten“,

sagte sie unter anderem.

Trachtenkinder brachten anschließend

die neun wichtigsten Kräuter

zum Altar. Diese sind Königskerze,

Johanniskraut, Kamille, Ringelblume,

Salbei, Holunder, Schafgarbe,

Ysop und Pfefferminze.

Beeindruckt von diesem gelebten

Brauchtum zeigte sich Pfarrer Dr.

Robert Kröpfl, der erstmals die

Segnung der Kräuter in der Wallfahrtskirche

vornehmen durfte. Er

selbst hat ebenfalls eine enge Bindung

zu Mariae Himmelfahrt, denn

es ist sein Geburtstag und so wurde

nach der feierlichen Messe noch

zu einem kleinen Empfang vor der

Wallfahrtskirche geladen.

rg

juli / august 2018 | 59


Kultwettkampf am letzten Juli-Wochenende

Es gibt nur ein’ Soier Fünfkampf

Bad Bayersoien | Wenn sich die

letzten Athleten nach anstrengenden

15 Kilometern auf dem Mountainbike

Meter um Meter den gefürchteten

Aubichl hinauf quälen,

angefeuert von den zahlreichen

Zuschauern am Streckenrand die

Ziellinie überqueren, ist es endlich

geschafft: Der Bad Bayersoier

Fünfkampf ist bewältigt. Spätestens

dann hat sich auch der letzte

Sportler eine Maß Bier im Festzelt

verdient, kann ganz unbeschwert

zunächst der Siegerehrung und

schließlich den „drei Lindachtalern“

lauschen und die geschundenen

Muskeln entspannen. Über

die Zusage der drei Musiker aus

Bad Kohlgrub haben sich die Organisatoren

rund um Rupert Haseidl,

erster Vorstand des ESV Bad

Bayersoien, besonders gefreut.

Königsdisziplin: Am Aubichl werden die Biker lauthals angefeuert.

Gerade in der Anfangszeit des

Fünfkampfes war die Kultband ein

gern gesehener Gast. Back to the

roots – wenn man so will.

Rund 80

Mannschaften am Start

Bad Bayersoien ohne Fünfkampf –

„das kennen die meisten gar nicht

mehr“, sagt Xaver Jais. Der ESV-

Schriftführer in jedem Fall nicht,

schließlich ist er erst ein Jahr vor

der ersten Auflage im Jahr 1991

geboren. Vorstand Rupert Haseidl

geht sogar noch einen Schritt weiter:

„Wir sind alle mit dem Fünfkampf

aufgewachsen. Es ist eine

Herzensangelegenheit und eine

Ehre, dass wir ihn weiter organisieren

dürfen.“ Doch was macht

den Bayersoier Fünfkampf letztlich

zu solch einer Kultveranstaltung,

bei der sich mittlerweile rund 80

Mannschaften mit je fünf Sportlern

miteinander messen? Ist es

der sportliche Reiz? Das gemütliche

Drumherum? „Die Mischung

macht es aus“, sagen Haseidl und

Jais unisono. Und genau diese

bunte Mischung spiegelt auch das

Teilnehmerfeld wider: Begonnen

Beim Stockschießen wird die Konzentration beansprucht.

hatte der Fünfkampf vor 27 Jahren

als reiner Amateur-Wettbewerb.

Im Laufe der Jahre sind die Sportler

immer besser, immer professioneller

geworden. So nehmen

heutzutage sowohl Hobbymannschaften

rein zur Gaudi teil, als

auch ambitionierte Athleten sowie

die „absoluten Top-Leute aus der

Region“, wie Xaver Jais berichtet.

Dass die Leistungen in den

vergangenen Jahren stetig besser

wurden, zeigen die Spitzenresultate

in den einzelnen Disziplinen –

Rekorde purzelten regelmäßig.

Der 27. Bad Bayersoier Fünfkampf

startet am Freitag, 27. Juli, mit dem

Laufwettbewerb rund um den Soier

See ab 16.30 Uhr. Schüler umrunden

den 1,7 Kilometer langen

Rundweg einmal, die Jugend sowie

Damen zweimal und Herren

dreimal. Im Anschluss, ab 18.30

Uhr, müssen die Stockschützen

auf dem Platz vor dem Festzelt,

ihre Präzision beweisen, ehe in

den gemütlichen Teil übergegangen

wird. Am Samstag, 28. Juli,

beginnt der sportliche Wettkampf

mit hoffentlich ausgeschlafenen












60 | altlandkreis

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Athleten um 8.30 Uhr im Bierzelt –

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Dabei wird das gedrückte Gewicht

abzüglich des eigenen

Körpergewichts genommen, um

die Platzierungen zu ermitteln.

Ab 12.30 Uhr folgt das Rennrad-

Einzelzeitfahren, wobei Schüler

vier, Jugend sowie Damen je zwölf

und Herren insgesamt 16 Kilometer

bewältigen. Den Abschluss der

sportlichen Anstrengungen bildet

die „Königsdisziplin“, wie Rupert

Haseidl das Mountainbike-Rennen

bezeichnet. Massenstart ist

um 15.30 Uhr. Anmelden können

sich Mannschaften noch bis drei

Tage vor dem Event online über

das Anmeldeformular auf der

ESV-Homepage (www.esv-badbayersoien.de).

Sport und Vergnügen,

die perfekte Mischung

Genauso wichtig wie der Sport ist

den Organisatoren das Drumherum.

Zum einen die Vielzahl an

begeisterten Zuschauern, die sich

um die Strecken tummeln und

sämtliche Sportler anfeuern, auch

Bereits beim Laufen liefern sich die Athleten spannende Duelle.

wenn man als Letzter die Ziellinie

passiert. Zum anderen die Abendunterhaltung:

So sind am Freitag,

27. Juli, alle Sportler und Zuschauer

zur „Oiwei Voigas-Party“ mit

DJ Charly ins Festzelt eingeladen.

Samstag, 28. Juli, spielen nach der

Siegerehrung um 20 Uhr „Die drei

Lindachtaler“ zur Unterhaltung für

Junge und Junggebliebene auf.

Vergangenes Jahr nahmen 84

Mannschaften am Fünfkampf teil,

ähnlich viele sollen es auch in diesem

Jahr werden, „dann sind wir

zufrieden“, sagt Rupert Haseidl.

Über 100 Helfer sorgen während

der zweitägigen Veranstaltung für

einen reibungslosen Ablauf, der

bereits ab September des vorherigen

Jahres geplant und organisiert

wurde. „Nach dem Fünfkampf ist

vor dem Fünfkampf“, erklärt Rupert

Haseidl und hofft, dass auch

heuer alles klappt. Denn ein Bad

Bayersoien ohne Fünfkampf sei

unvorstellbar.

tis

juli / august 2018 | 61


Seilseminare von Sozialpädagogin Karin Süß

Wir suchen Auszubildende für 2019!

Auf Nepalbrücke

und Spinnennetz

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim

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Frau Marie-Claude Sisto (Personalabteilung)

Human Resources Manager

+ 49 881 - 92 93 1154

62 | altlandkreis

Bernbeuren | Karin Süß aus Bernbeuren

tourt als Freiberuflerin

durch ganz Bayern, um Erzieherinnen

ein außergewöhnliches pädagogisches

Konzept beizubringen.

Die Rede ist von Seilseminaren. An

nur einem Tag erlenen Kursteilnehmer

von der 51-jährigen Diplom-Sozialpädagogin,

wie sie ohne

großen zeitlichen und materiellen

Aufwand draußen in wilder Natur

abenteuerliche Brücken, Wippen,

Kletternetze, Seilbahnen und

Schaukeln bauen können – und somit

ein Spielparadies für Krippenund

Kindergartenkinder schaffen.

„Sozusagen ein Hochseilgarten in

klein“, sagt Karin Süß, die mit ihren

praxiserprobten Seilseminaren

einzigartig ist. „Die verwendeten

Techniken dürfen nicht zu komplex

sein, damit sie im Waldalltag mit

den Kindern umsetzbar sind.“ Einfach,

sicher und schnell muss der

Auf- und Abbau der Seilspielgeräte

bei Karin Süß sein. Außerdem soll

er den Pädagoginnen aus den Kindergärten

Lust und Mut erwecken,

nach draußen in den Wald zu gehen,

um Neues auszuprobieren.“

Was die Kinder im zarten Alter

von einem bis einschließlich sechs

Jahren im Kindergartenalltag besonders

brauchen, sind vielfältige,

erlebnisorientierte Bewegungsangebote.

In dieser Zeit nämlich ist

die Entwicklung von Motorik und

Sensomotorik bei Heranwachsenden

besonders intensiv und entscheidend.

Gemeint ist Persönlichkeitsentwicklung

durch Bewegung

und Wahrnehmungserfahrung,

was laut Karin Süß mit Spielelementen

aus Seilen besonders fördernd

und bereichernd sei.

20 Jahre Erfahrung

als Erzieherin

Karin Süß ist leidenschaftliche

Naturliebhaberin, genießt in ihrer

Freizeit leichte Klettereinheiten

und größere Berg- und Hochtouren.

Aus ihrer alpinen Erfahrung

heraus, gepaart mit pädagogischem

Know-How, entwickelte sie

das Konzept für die Seilseminare.

„Einzeln betrachtet sind meine

Methoden nicht neu erfunden“,

gibt sie offen zu. Was Kindergarten-

und Krippenkinder brauchen,

hat sie hautnah als Erzieherin

kennengelernt – sie arbeitete zwei

Jahre am Montessori Kinderhaus

in Schwangau und war anschließend

16 Jahre lang Leiterin des

Burggener Kindergartens. Das theoretische

Wissen für professionelle

Erwachsenenbildung eignete sich

Karin Süß bietet Seilseminare für

Erwachsene und Kinder an.

Karin Süß im Rahmen ihres berufsbegleitenden

Studiums zur Sozialpädagogin

an der Katholischen

Stiftungsfachhochschule in München

an. In erlebnispädagogischen

Fortbildungen erweiterte und vertiefte

sie ihre Kenntnisse. Und mit

ehrgeizigem „Learning by doing“

reifte sie ihr Konzept so lange und

so weit aus, bis sie als Referentin

im Jahre 2010 damit erfolgreich an

die Öffentlichkeit gehen konnte.

Erst neben-, mittlerweile hauptberuflich.

Statikseil, Reepschnur

und Karabiner

Die Seilseminare von Karin Süß, ob

Grund- oder Aufbaukurs, finden

immer im Wald statt und gehen

immer über einen Tag. „Meistens

direkt in der Nähe der jeweiligen

Kindergärten“, sagt sie. Heißt: Karin

Süß fährt in die Einrichtungen,

hält ihre Kurse nie am gleichen Fle-


ckerl ab und bringt somit das notwendige

Material immer mit: 250

Meter Statikseile, „das im Gegensatz

zum Kletterseil kaum elastisch

ist“. 300 Meter Reepschnur, womit

die Spielelemente um Baumstämme

gebunden werden. Karabiner

zum Verbinden der verschiedenen

Seile. Zurechtgeschnittene Feuerwehrschläuche

und Stoffe, „aus

denen wir Sitzflächen für Schaukeln

bauen“. Hängematten zum

Chillen und eine Plastikplane als

Regendach, falls das Wetter nicht

so schön sein sollte. „Das alles

passt gerade so rein in meinen

roten VW Golf.“ Und reicht aus für

mindestens sechs bis maximal 14

Kursteilnehmer. Die lernen zuallererst

vier verschiedene Knoten- und

zwei Spanntechniken, erforderlichen

Sicherheitsstandards entsprechend.

Sobald das handwerkliche

Grundgerüst sitzt, „was wirklich

für jeden und ohne Vorkenntnisse

machbar ist“, werden Slackline,

Hängematte, Schaukeln, diverse

Brücken, Kletterwände und Spinnennetz

mitten im Wald aufgebaut.

Als Basis aller Spielelemente dienen

mindestens 25 Zentimeter dicke

Baustämme, die in der Regel

in jedem Wald zu finden sind. Außerdem

werden alle Seilkonstruktionen

nicht höher als 1,60 Meter

gespannt, damit mögliche Stürze

nicht schmerzhaft und verletzungsgefährlich

sind. Darüber hinaus

wird der Untergrund von herumliegenden

Ästen befreit. Gleichzeitig

sollte er von Moos oder dichtem

Gras bewachsen sein. „Der Waldboden

ist ein optimaler, natürlich

gegebener Fallschutz.“

Überhaupt bieten mobile Seilspielgeräte

in wilder Natur viele Vorteile

gegenüber festinstallierten.

„Auf klassischen Spielplätzen sind

die Grundgerüste immer statisch,

bei uns dagegen gibt alles nach,

was das Klettern und Balancieren

reizvoller sowie anspruchsvoller

gestaltet, wodurch die Kinder

motorisch vielseitiger gefördert

werden.“ Gleichgewicht, Kraft,

Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit,

Mut, Grenzen entdecken

und überwinden – all das entwickeln

die Jungs und Mädels beim

abenteuerlichen Erkunden der

Seilspiele von Karin Süß. Überdies

bieten die Seilkonstruktionen eine

Fülle neuer, unentdeckter Möglichkeiten

– der Kreativität sind keine

Grenzen gesetzt. Zum Beispiel

vier Schaukeln im Kreis. „Die Begeisterung

der Kinder ist enorm“,

sagt die Expertin, die von offenen,

spontanen Kleingruppen spricht,

die ganz spontan neue Spiele

entwickeln. Andere Kinder setzen

sich intensiv mit eigens gestellten

Aufgaben auseinander. Wieder

andere brauchen mehr Zeit –

sie werden behutsam von den

Erzieherinnen an die Seilspiele

herangeführt, nachdem zuvor Nepalbrücke,

Kletterwand und Spinnennetz

in teilweise nur 15 Minuten

aufgebaut wurden. Wichtig sei

neben den Sicherheitsaspekten,

sich eine schriftliche Genehmigung

des jeweiligen Waldbesitzers

einzuholen – und die Kinder achtsam

und sensibel auf die Tier- und

Pflanzenwelt vorzubereiten. „Die

Natur kennenlernen ist der schöne

Nebeneffekt im Rahmen der Seilspiele.“

Seilseminare auch als

Teambildungsmaßnahme

Weil die Seilseminare bei den Erzieherinnen

und pädagogischen

Fachkräften so gut ankommen,

bietet Karin Süß inzwischen auch

Teambildungsseminare an. „Überwiegend

für pädagogische Teams

Dieses Netz wurde

im Rahmen des Seminars

geknotet und aufgespannt.

aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen

und Gruppen, die an ihrer

Motivation und Kommunikation arbeiten

möchten oder die Gruppenstruktur

stärken und sich kooperativ

weiterentwickeln möchten.“ Die

Inhalte werden je nach Ziel und

Voraussetzungen der Teilnehmer

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lösbar sind. „Das Team muss die

Schwächen des einen mit den Stärken

des anderen ausgleichen, was

hervorragend funktioniert.“ Der

Teamerlebnistag ist so für wirklich

jeden geeignet – und garantiert

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juli / august 2018 | 63


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Die Jungs von DML Bayern

Am Stärksten im Steilsten

Steingaden / Peiting | Sie fahren

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über Stein- und Wurzelfelder, große

Sprünge, Rampen und Steilkurven.

Ihr Downhill-Mountainbike

mit Doppelbrücken-Federgabel

vorne, Dämpfer hinten, 27,5 Zoll

Schlauchlos-Reifen und extrem

stabil konstruiertem Rahmen aus

Alu oder Carbon ist mehr als 5000

Euro wert. Sechs Reifen pro Saison,

die sie von einem Sponsor

bekommen, reichen in der Regel

nicht aus, „weil wir vor allem über

Steinfelder häufig Platten fahren“.

Überhaupt ist das professionell

betriebene Hobby von Marco Müller,

19, Werzkeugmacher-Azubi

aus Peiting, David Gamperl, 21,

Bike-Park-Mitarbeiter in Oberammergau

aus Maderbichl und Lucas

Rohrmoser, 22, Steingadener

Geographie-Student in Innsbruck

ein sehr teures. „Obwohl wir vom

Radlstall in Bayersoien die Räder

zu wesentlich günstigeren Konditionen

bekommen, uns der Radclub

RC74 in Sachen Start- und Spritgeld

unterstützt und wir auch die

Klamotten, Reinigungsmittel und

Schmierstoffe günstiger bekommen,

bleibt von unserem Ersparten

nicht viel.“ Vollvisierhelm, Rückenprotektor,

Brustpanzer, Schulter-,

Ellbogen- und Knieschoner sowie

spezielle Schuhe sind Pflicht für

die drei Draufgänger.

Trainiert wird

in Oberammergau

Trainiert wird mindestens zwei bis

drei Mal die Woche. Meistens im

Bike-Park in Oberammergau, ab

und an im Bike-Park Schongau

und zusätzlich sehr viel im freien

Gelände. „Erst in zügigerem Tempo

auf einen Berg hinaufradeln,

dann Vollgas den Trail hinunter.“

Kondition, Kraft, Koordination,

extrem viel Mut, Reaktionsschnelligkeit,

Einfühlungsvermögen,

starke Nerven und die Fähigkeit,

„sich voll und ganz auf deinen

Lauf zu konzentrieren“. Ein guter

Downhill-Biker braucht dutzende

Eigenschaften, um sich im Kreise

der Besten zu etablieren.

David, Marco und Lucas, die vor

einigen Jahren ihr eigenes Renn-

Team namens DML Bayern gründeten,

sind auf einem guten Weg.

Alle drei starten inzwischen mit

der Profilizenz in der Eliteklasse

sowohl auf nationaler als auch internationaler

Ebene. ISX Downhill-

Cup Deutschland/Schweiz sowie

ISX Downhill-Cup Europa sind die

beiden Rennserien der Biker mit

Wettkämpfen in Deutschland, Österreich,

Tschechien, der Schweiz

und Italien. Darüber hinaus starten

sie unter anderem bei der

Deutschen und Bayerischen Meisterschaft.

Letztere fand vergangenes

Jahr in Oberammergau statt.

David und Marco holten den Sieg.

Weitere größte Erfolge? „Mehrere

Top-Ten-Platzierungen bei internationalem

Starterfeld.“ Dies wird

auch heuer das Ziel in Sachen

Downhill-Serie sein. Darüber hinaus

versuchen sich alle drei Schritt

für Schritt in einer zweiten Disziplin

zu etablieren: Dem Enduro-

Mountainbiken. „Das sind Wettkämpfe

mit Transfer-Etappen.“

64 | altlandkreis


Heißt: Erst in lockerem Tempo

bis zum ersten Start fahren, dann

auf Zeit einen gewissen Abschnitt

schnellstmöglich bewältigen. Vom

ersten Ziel wieder locker zum

zweiten Startpunkt radeln und

erneut Vollgas geben. „Das ist mit

Downhill-Mountainbiken, wo man

über ein komplettes Wochenende

nur eine einzige Bergab-Strecke

ausschließlich auf Zeit fährt, nicht

zu vergleichen.“ Spaß macht den

Jungs, die aktuell allesamt fit und

gesund sind, beides in höchstem

Maße. Dabei ist das Leben eines

Downhill-Bikers nicht nur nervenaufreibend,

sondern vor allem

schmerzhaft. Schürfwunden und

blaue Flecken sind völlig normal.

Leider Gottes auch immer wieder

mal schwere Verletzungen.

„Kleinere Fahrfehler kann man

meistens noch korrigieren, verliert

nur Zeit“, sagt Marco Müller. Bei

größeren kracht man gegen einen

Baum, Stein oder fliegt ab in einen

Graben. Kein Wunder, dass auf der

„Prägendstes-Erlebnis-Liste“ der

drei Jungs bei allem Können und

Erfolg dann doch die heftigsten

Stürze ganz oben stehen. David

erwischte es vor seiner aktiven

Zeit, als er im Alter von 13 Jahren

allein und inmitten eines Waldes

so schwer stürzte, dass ihm für

längere Zeit die Luft wegblieb.

Das werde ich nie vergessen, weil

weit und breit keine Hilfe in Sicht

war.“ Marco verfehlte vor rund

zwei Jahren bei einem Wettkampf

eine Brücke, stoch mit dem Vorderrad

in einen Graben, stürzte

über den Lenker und brach sich

das Schlüsselbein. Diese Schlüsselbein-Verletzung

bremste unter

anderem auch Lucas Rohrmoser

schon aus. Doch Aufstehen gehöre

für die drei ebenso zum Sport wie

schmerzhaftes Hinfallen.

Mit Bus und Zelt

zu den Wettkämpfen

Zu den Wettkämpfen fahren sie

immer gemeinsam mit Bus und

Zelt. Neben den Rennen an sich ist

auch das Drumherum im Downhill-Mountainbiken

sehr speziell,

„weil es sicherlich eine ganz eigene

Szene ist“. Die Wettkämpfe

Vollgas den Berg hinabfahren geht nur in perfekter Position: Zentral auf

den Pedalen stehend, den Lenker fest in beiden Händen haltend.

Auf natürlichem Untergrund wie Waldböden mit Wurzelfeldern sind die

Downhill-Biker von DML Bayern besonders schnell.

sind meistens für alle da. Es gibt

Profi- und Amateurwertungen,

weshalb in der Regel zwischen

300 bis 500 Teilnehmer pro Wochenende

am Start sind. Vom auf

Ernährung achtenden Vollprofi bis

hin zum partywütigen Amateur.

„Da erlebst du wirklich alles“,

sind sich Marco, David und Lucas

einig. Sie selbst würden sich als

Halbprofis – also irgendwo dazwischen

– einordnen. Während Lucas

studienbedingt heuer nur noch

gezielte Downhill-Wettkämpfe und

verstärkt Enduro fahren möchte,

versuchen David und Marco ihre

Vorjahres-Erfolge in jedem Falle zu

wiederholen. Aber es wird schwer:

„Die Konkurrenz ist extrem breit

und gut.“ Außerdem startet Marco

altersbedingt erstmals in der Eliteklasse

der Männer, „weshalb es

für mich erstmal um vorsichtiges

Herantasten an ein komplett neues

Level geht“. Einstellung, Trainingsfleiß

und Material stimmen

jedenfalls bei den drei Draufgängern

von DML Bayern, die übrigens

ihre besten Ergebnisse immer

dann eingefahren haben, wenn es

sehr steil, eng und technisch anspruchsvoll

war. „Je natürlicher die

Strecken, im Optimalfall überwiegend

Wurzelfelder und Erde, desto

besser.“ Das vertragen, selbst bei

60 Stundenkilometern, auch die

Reifen besser.

js

O Fortuna ...

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juli / august 2018 | 65


Aus der Geschäftswelt

SALLMANN AUTOTEILE MIT NEUER FILIALE

Seit Februar auch in Schongau

GLAS SCHMÖLZ FEIERT 125-JÄHRIGES

Duschkabinen mit glasklarem Durchblick

Schongau | Egal ob Ersatzteil, Motoröl, Dachträger,

Pflegemittel oder Marderschutz. Bei Sallmann

Autoteile findet man genau das Richtige für sein

Kraftfahrzeug. Im Februar eröffnete der Autoteile-

Spezialist in Schongau seine insgesamt siebte Niederlassung.

Rund drei Monate hatte der Umbau

des Ladens gedauert. Die Roland Sallmann GmbH

mit Hauptsitz in Kempten hat mittlerweile über 37

Jahre Erfahrung im Vertrieb von Autoteilen und Kfz-

Zubehör. An ihren sieben Standorten in ganz Südbayern

bietet das Unternehmen jeweils über 30 000

verschiedene Artikel sofort ab Lager an. Zum Angebotsspektrum

gehören vorwiegend Marken, die in

der Erstausrüstung und in der Industrie Rang und

Namen haben. Alternativ werden auch Zweit- und

Drittmarken für eine am Fahrzeug zeitwertgerechte

Reparatur angeboten. Somit ist auch das niedrigere

Preissegment abgedeckt. „Unser Ziel ist es, den Kunden

eine erstklassige und an aktuellen Fahrzeugbeständen

orientierte Versorgung zu bieten“, betont

Geschäftsführer Harald Sallmann. Dazu will das Familienunternehmen

aus dem Allgäu höchste Flexibilität,

Verbindlichkeit und partnerschaftliches Denken

bieten. „Unser Anspruch an uns selbst ist es, die Bedürfnisse

und Erwartungen unserer Kunden vorausschauend

zu erkennen und optimal zu erfüllen“, so

Harald Sallmann. Der Kernpunkt der Unternehmens-

Philosophie von Sallmann Autoteile ist die Verpflichtung

zu Service und Zuverlässigkeit. Dafür soll das

freundliche und kompetente Fachpersonal sorgen,

das ein Kundenspektrum von der Kfz-Werkstatt über

gewerbliche Kunden mit Fuhrpark und Industriebetriebe

bis hin zum Endverbraucher zuverlässig und

mit Fachkenntnis betreut. Getreu dem Motto: „Mehr

Auto geht nicht!“ Davon kann sich ab sofort jeder

selbst in Schongau überzeugen.

tis

Peiting | Rahmenlose Duschkabinen aus purem

Glas? Kristallglas-Spiegel mit Facettenschliff, Sandstrahlung

oder Dekore? Eingerahmte Bilder in 1 000

verschiedenen Variationen? Rainer Hirschvogel, 51,

seit 1991 Inhaber von Glas Schmölz, ist Spezialist auf

allen drei Gebieten. Darüber hinaus repariert der

Glasermeister von kaputten Fenstern und Türen bis

hin zu Dächern „so ziemlich alles, was es im Glasbereich

gibt“. Auch das Montieren neuer Glasdächer

gehört zu seinen Hauptaufgaben, die er gemeinsam

mit Sohn Thomas und Geselle Stefan Schönle Tag ein

Tag aus meistert. Komplettiert wird das kleine, kompetente

und sehr fleißige Team von Bürokraft Bianca

Berkmüller, außerdem greift Rainers Ehefrau Monika

Hirschvogel bei Bedarf unter die Arme. Heißt: Glas

Schmölz ist auch 2018 noch immer der klassische Familienbetrieb,

wie er einst vor 125 Jahren gegründet

wurde. Damit führt Rainer Hirschvogel den Erfolgsbetrieb

in vierter Generation und hofft, „dass mein

Sohn diese Familientradition irgendwann weiterführt“.

Derzeit absolviert dieser die Ausbildung zum

Glaser, „weshalb man noch nicht sagen kann, wohin

die Reise geht“. Langweilig wird es Vater, Sohn und

Mitarbeitern die kommenden Wochen, Monate und

Jahre so oder so nicht. Das Auftragsbuch ist prallgefüllt,

die Kunden kommen bis aus Garmisch oder

München in Ausstellungsraum und Werkstätte an

der Schongauer Straße in

Peiting. Wer sich Arbeit und

Produkte von Glas Schmölz

genauer anschauen möchte:

Passend zum Jubiläum

gibt’s noch bis Samstag, 7.

Juli, 15 Prozent auf alles. js

66 | altlandkreis


BAUUNTERNEHMEN BLATT

Meisterbetrieb jetzt in Peiting

Peiting | „Wir sind ein flexibles, zuverlässiges Unternehmen und versuchen

stets, die optimalen Lösungen für unsere Kunden zu finden“,

verspricht Manuel Blatt, seit 2014 neben Vater Gerhard Geschäftsführer

beim gleichnamigen Bauunternehmen. Im Mai 2017 ist das Familienunternehmen

in die Peitinger Langwandstraße umgezogen,

nachdem es zuvor 27 Jahre in Hohenpeißenberg beheimatet war. Die

Intention, in die Marktgemeinde zu ziehen, bestand schon länger. Der

Bau der Umgehung rund um Hohenpeißenberg und die damit verbundene

Aufgabe des ehemaligen Firmengeländes am Hohenpeißenberger

Bahnhof beschleunigten das Vorhaben letztlich.

Obwohl das komplette Lager samt Maschinenpark längst in Peiting

angekommen sind, wird es wohl noch bis Ende 2019 dauern, ehe das

Bauunternehmen Blatt alles fertiggestellt hat. Der plausible Grund:

Das Unternehmen baut ihre Firmenhalle selbstverständlich komplett

in Eigenregie parallel zum normalen Geschäftsbetrieb – und das gilt

es zu koordinieren. Das Grundgestell der Halle sowie Carport und

Fertiggaragen stehen indes bereits. „So können wir bereits alle Flächen

ohne Einschränkung nutzen“, freut sich Manuel Blatt über die

Fortschritte und ergänzt: „Es fehlen noch die Verkleidung der Halle

sowie die Außenanlagen und Lagerflächen.“ Während der praktische

Geschäftsbetrieb bereits komplett nach Peiting verlagert wurde, befinden

sich Verwaltung und Büro noch in Hohenpeißenberg. Neben dem

Hallenbau (Gründung, Fundamentierung) zählen ebenso Neubauten,

Um- und Ausbau, energetische Sanierung sowie die Neu- und Umgestaltung

von Außenanlagen zum Leistungsspektrum des Bauunternehmens

Blatt. Wer sich detaillierter über die Firma mit den beiden

Geschäftsführern, zwei Facharbeitern und einem Auszubildenden informieren

möchte, dem sei die Internetseite des Unternehmens ans

Herz gelegt (www.bauunternehmen-blatt.de).

tis

Keller Profi-Lack GmbH

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Museum im Klösterle

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sowie Jagd- und Fischerei zwischen Lech und Ammer

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juli / august 2018 | 67


Pfaffenwinkel Gewerbeschau im Peitinger Eisstadion

Treff der regionalen

Unternehmen

Peiting | Bereits Mitte Mai waren

die Ausstellungsflächen nahezu

ausgebucht und auch das Rahmenprogramm

steht seither. Die

beiden Organisatoren der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau, Gerhard

Weyrich und Harald Wörnzhofer

vom EC Peiting, hatten bis dato

ganze Arbeit geleistet. „Es ist ja

unsere vierte Ausstellung, da hat

man schon ein bisschen Erfahrung“,

sagt Weyrich, Vorstand

vom Eissportclub. Und dennoch

ist es jedes Mal eine neue Herausforderung,

um den Besuchern die

„sehr gute Mischung des regionalen

Gewerbes“, wie Wörnzhofer

es nennt, präsentieren zu können.

Wer sich also über hiesige Angebote

informieren möchte, egal ob

Dienstleistung, Handwerk, Gesundheit

oder Auto- und Elektroindustrie,

ist auch heuer bei der

Pfaffenwinkel Gewerbeschau am

7. und 8. Juli im Peitinger Eisstadion

genau richtig.

Veranstalter in diesem Jahr ist der

EC Peiting, der die Gewerbeschau

seit 2012 im jährlichen Wechsel

mit der EA Schongau ausrichtet.

So mussten insbesondere die Verantwortlichen

des ECP den Spagat

schaffen zwischen sportlichen Aspekten

und der Ausrichtung einer

solchen Großveranstaltung. Aber

gerade das Eisstadion bietet als

Veranstaltungsort ideale Voraussetzungen.

Neben der Gewerbeschau

beherbergte die Halle schon

so manch großes Event. Wie auch

jetzt wieder das Gautrachtenfest

des Lechgaues Ende Juli.

Eine analoge Plattform

Rund 60 Aussteller aus den unterschiedlichsten

Branchen prä-

lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll-

lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllööööö

68 | altlandkreis


Sowohl im Innen- als auch Außenbereich des Peitinger Eisstadions wird ausgestellt.

Service

ist einfach.

> > > INFORMATION

Alle Aussteller, ein Hallenplan

sowie das detaillierte

Rahmenprogramm finden

Sie unter www.pfaffenwinkel-gewerbeschau.de.

sentieren am Samstag, 7. Juli, und

Sonntag, 8. Juli, jeweils von 10 bis

18 Uhr ihre Produkte und Dienstleistung

direkt beim Kunden. Sie

nutzen so bewusst die Plattform,

den Besuchern, von denen rund

5 000 erwartet werden, in einem

persönlichen Gespräch einen unmittelbaren

Eindruck zu vermitteln,

was im heutigen Internetzeitalter

sonst immer mehr in den Hintergrund

rückt. Ein abwechslungsreiches

Rahmenprogramm rundet

einen Aufenthalt auf der Messe

ab: Sportlich wird es beim Auftritt

der Peitinger Rock 'n' Roller, traditionell

bei der Trachtenjugend und

musikalisch bei Erich Steiner, der

mit seiner Drehorgel zu Gast sein

wird. Das umfangreiche Cateringangebot,

welches neben Herzhaftem

auch mit einem Kaffee- und

Kuchenbuffet aufwartet, lädt zudem

zum Verweilen ein. Im Zuge

der Energietage finden sich auch

heuer wieder zahlreiche Aussteller

aus den Bereichen Bau, Heizung

und Energie auf der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau, die darüber hinaus

einige Vorträge zu den Themen anbieten.

Außerdem kann bei einem

Gewinnspiel mitgemacht werden,

bei dem ein Cabrio-Wochenende

verlost wird. Neben der Stärkung

der regionalen Wirtschaft haben

sich die Organisatoren der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau auch den

Ausbau der Bedeutung des Wirtschaftsraumes

zum Ziel gesetzt.

Aussteller können Imagewerbung,

Kundenpflege und Neukundenakquise

betreiben und darüber hinaus

in Sachen Ausbildungs- und

Arbeitsplätze werben. Ein Besuch

lohnt sich also in jedem Fall. tis

Auch heuer erwarten die Organisatoren der Gewerbeschau wieder eine

Vielzahl an Besuchern — rund 5 000 sollten es werden.

juli / august 2018 | 69

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Drei Fragen an …

Organisator

Harald Wörnzhofer

Herr Wörnzhofer, was macht die

Pfaffenwinkel Gewerbeschau Ihrer

Ansicht nach besonders?

Das Besondere an der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau ist meiner

Meinung nach, dass es fast eine

familiäre Veranstaltung ist. Die

Ausstellungsfläche ist übersichtlich

und bietet dennoch ausreichend

Platz für eine Vielzahl an

Ausstellern, die eine recht bunte

Mischung an Themen präsentieren.

So ist für jeden Besucher sicherlich

das Passende dabei und

kein Stand wird übersehen. Die

Preise für die Ausstellungsflächen

sind sehr moderat, so dass sich

auch kleinere Betriebe problemlos

präsentieren können.

Auf welche Highlights dürfen sich

die Besucher der Gewerbeschau

heuer freuen?

Im Großen und Ganzen bauen wir

auch in diesem Jahr wieder auf

unser bewährtes Konzept. Unsere

Hauptaufgabe ist ja auch, den

Rahmen zu schaffen. Die einzelnen

Aussteller warten aber mit

zahlreichen Innovationen oder Aktionen

auf, so dass sich ein Besuch

in jedem Fall lohnt. Eine Neuheit

ist unser Gewinnspiel, bei dem

fünf Zahlen auf dem Ausstellungsgelände

versteckt sind, die richtig

zusammengesetzt werden müssen.

Der Hautpreis ist ein Cabrio-

Wochenende, gesponsert von der

Firma Mazda Rieser.

Wie sehen Sie die Zukunft der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau?

Wir als Veranstalter sind natürlich

interessiert, die Gewerbeschau

auch weiterhin durchzuführen.

Aktuell sind die Auftragsbücher

der meisten Betriebe voll, weshalb

einige Aussteller in diesem

Jahr nicht dabei sind, um am Wochenende

auch mal durchatmen

zu können. Wir gehen davon aus,

dass sich die Anzahl der Aussteller

in den nächsten Jahren nochmals

steigern lässt, ohne mit dem Zuspruch

in diesem Jahr unzufrieden

zu sein. Ob der jährliche Turnus so

beibehalten werden soll, werden

wir mit den Ausstellern nach der

Gewerbeschau besprechen. tis

70 | altlandkreis


Pfaffenwinkel Gewerbeschau

Rahmenprogramm

Samstag, 7. Juli

10.00 Uhr

Eröffnung durch Bürgermeister

Michael Asam

11.30 bis 11.45 Uhr

„Andreh“ - Drehorgel Erich André

Steiner auf der Bühne

15.00 bis 15.20 Uhr

Aufführung Rock’n’Roll

auf der Bühne

Sonntag, 8. Juli

10.00 bis 12.00 Uhr

Zünftiger Frühschoppen

11.30 bis 12.00 Uhr

Aufführung der Jugend

des Trachtenvereins Alpenrose

auf der Bühne

15.00 bis 15.15 Uhr

„Andreh“ – Drehorgel Erich André

Steiner auf dem Aussengelände

Ende an beiden Tagen

um 18.00 Uhr

Änderungen und Fehler vorbehalten

> > > PEITINGER ENERGIETAGE

An beiden Tagen zu den selben

Zeiten halten im VIP-Raum des

Eisstüberls regionale Experten

Fachvorträge zu interessanten

und aktuellen Themen aus dem

Bereich Energie.

Die beste Gelegenheit für Besucher,

sich unverbindlich zu

informieren!

10.00 bis 11.00 Uhr

„Geld geschenkt!“

• Förderprogramme von KfW

und BAFA für energetische

Sanierungen und Neubauten

• Anforderungen und Konditionen

(Christian Gößwald – Planungsbüro Gößwald)

11.00 bis 11.45 Uhr

„Wärmepumpen – das

Heizsystem der Gegenwart“

• Wärmepumpensysteme für

Neubauten und Sanierungen

• Vorteile von Wärmepumpen

gegenüber anderen Anlagen

(Christian Heidl – Wechner Wärmepumpen)

Fachvorträge

13.00 bis 13.45 Uhr

„E-Mobilität“

• Aktueller Stand der E-Mobilität

• Kann mein Auto mit eigenem

PV-Strom geladen werden?

• Wie schaut es mit der Öko-

Bilanz der Fahrzeuge aus?

• Welche Ladesysteme setzen

sich durch?

(Andreas Scharli – Energiewende Oberland)

13.45 bis 14.30 Uhr

„Intelligente Energielösungen“

• Wärmepumpe, Photovoltaik,

Batteriespeicher und LEW

SolarCloud

(Anton Adelwarth – Energieberater der LEW)

14.30 bis 15.15 Uhr

„Kachelöfen und Kaminöfen“

• Gesetzliche Vorgaben zu

Nachrüstung oder Austausch

von Kachel- und Kaminöfen

• Was muss ich wann unternehmen

(Christian Lory – Kaminkehrermeister)

juli / august 2018 | 71


JULI/


Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2018

SO 01.07.

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem historischen

Fernhandelsfloß auf Fahrt.

Start: Bootshaus. Kosten: 15 € / 10 €

(Kinder). Anm. bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 22

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 Uhr

124. Dorffest in der Deckerhalle

und am Dorfplatz und Eröffnung

neuer digitaler Themenwege

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Namenstaufe der „Seeschlange“

am Fischerhäusl. Für Kaffee und

Kuchen ist gesorgt

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

POLLING

16.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — Konzert

mit Levent Geiger und Ilia Antoniadis

im Bibliotheksaal

MO 02.07.

BAD BAYERSOIEN

14.10 Uhr

Moore- und Orchideen-Exkursion.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eisplatz.

Anmeldung bis 11 Uhr bei der

Tourist-Info (08845 / 7030620)

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

DI 03.07.

SCHONGAU

14.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

BIRKLAND

ALTENSTADT

15.30 Uhr

15.30 Uhr

Kinderkino „Die drei Räuber“ im

Kinderkino „Die drei Räuber“ in

Feuerwehrhaus

der Bücherei

LECHBRUCK

LECHBRUCK

17.00 Uhr

18.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“ mit

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

der Ratschkatl. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12 Uhr bei der

08862 / 987830

Tourist-Info unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im Bayersoier

Hof. Eintritt: 4 — 10 €. VVK

bei der Tourist-Info

PEITING

MI 04.07.

14.00 bis 17.00 Uhr

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS Klösterlemuseum geöffnet

AUGUST

Mi, 11. Juli 17.00 bis 20.00 Uhr Schwangau, Schlossbrauhaus ROTTENBUCH

Fr, 27. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Peiting, Lentner-Grundschule

15.30 Uhr

Fr, 17. Aug. 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Kinderkino „Die drei Räuber“ im

Mo, 20. Aug. 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Mehrzweckraum der Schule

2018juli

DO 05.07.

SCHONGAU

18.00 Uhr

Whisky-Tasting bei Küche & Keller

ALTENSTADT

14.30 bis 16.30 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und Interessierte

im MIZ, Bürgerzentrum.

Infos unter 08861 / 9091583

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anm. bei

der Tourist-Info (08862 / 987830)

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der „50+

Band“ beim Musikpavillon

STEINGADEN

15.00 Uhr

Führung in der Wallfahrtskirche

Ilgen (oder durch den historischen

Ortskern Steingaden). Kosten: 4 €.

Anmeldung bis Vortag (16.30 Uhr)

bei Tourist-Info unter 08862 / 910113

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino „Die drei Räuber“

im Sportheim

BAD BAYERSOIEN

15.30 bis 16.30 Uhr

Vorlesenachmittag in der

Bücherei

19.00 bis 22.00 Uhr

Luftgewehrschießen für Gäste im

Schützenhaus. Ohne Anmeldung

FR 06.07.

SCHONGAU

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

mit Vortrag „Vorbeugen schafft

Sicherheit“ von Kriminalkommissar

Simon Bräutigam im evang.

Pfarrheim

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

16.00 Uhr

Stadtmeisterschaft im Turnen in

der Lechsporthalle

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Jubiläums-Bauernmarkt mit

Besuch der Honigkönigin am

Hauptplatz. Siehe Seite 36 / 37

HOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Die drei Räuber“ im

Haus der Vereine

ALTENSTADT

19.30 Uhr

Vernissage der Ausstellung „experimentelle

Fotografie“ der Fotogruppe

Altenstadt im historischen

Feuerwehrhaus

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Fischerfest am Haslacher See —

Preisschafkopfen

/ august 2018 | 73


LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung bis 5.7. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

19.30 Uhr

Italienische Nacht im Hotel Auf

der Gsteig. Kosten: 29,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

ROTTENBUCH

19.30 Uhr

Festwochenende auf Schönegg

— Blasmusikabend mit „Stribrnanka“

und den Schönegger

Almmusikanten im Festzelt. Siehe

Seite 48 / 49

SA 07.07.

SCHONGAU

10.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — Spezielle

Fahrt für Kinder. Start: Bootshaus.

Kosten: 15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08861 / 214-181. Siehe Seite 22

PEITING

10.00 bis 18.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau im

Eisstadion. Siehe Seite 68 – 71

Einlagen – Schuhreparatur – Schuhe

Flip-Flop nach Maß


Benjamin Schwarz




14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

16.00 Uhr

Gemeinsames Grillfest der

Freiwilligen Feuerwehr und der

Knappschafts- und Trachtenkapelle

am Feuerwehrgerätehaus

16.00 Uhr

Judokampftag der Männer-Bayernliga

„TSV Peiting — JT Eltmann/

Höchberg“ in der Dreifachhalle

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 14.00 Uhr

Registrierungsaktion des TSV

gegen Blutkrebs am Sportplatz

ALTENSTADT

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „experimentelle Fotografie“

der Fotogruppe Altenstadt

im historischen Feuerwehrhaus

BURGGEN

18.30 Uhr

Sommernachtsfest des Motorradclubs

beim MCB Stadel

BERNBEUREN

16.00 Uhr

Fischerfest am Haslacher See —

Spiele für Kinder, Kaffee und

Kuchen, Fischspezialitäten und

Grillfleisch

LECHBRUCK

10.00 bis 13.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

ROTTENBUCH

18.30 Uhr

Festwochenende auf Schönegg —

39. Musikantentreffen der Kapellen

Bad Bayersoien, Böbing,

Schönberg, Rottenbuch und der

Jugendkapelle Ammertal. Siehe

Seite 48 / 49

BÖBING

16.00 Uhr

14. Zündapptreffen des MSC an

der Grundschule. Mit Sternfahrt,

Fahrzeugweihe und anschl. Festausklang.

Ausweichtermin: 14.7.

WILDSTEIG

18.00 Uhr

Fischerfest am Feuerwehrgerätehaus

SO 08.07.

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung bei

der Tourist-Info unter 08861 / 214-

181. Siehe Seite 22

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“

mit Oliver Pötzsch. Kosten:

10 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 241-181. Siehe S. 22

19.30 Uhr

Liederabend „Ein Märchen aus

alten Zeiten“ mit Oliver Pötzsch

im Ballenhaus. Es singen Anna

Magdalena Perwein und Maria

Hegele. VVK im Frauenzimmer.

Siehe Seite 22

PEITING

10.00 bis 18.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau im

Eisstadion. Siehe Seite 68 – 71

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. mit

Biefmarken, AK, Münzen in der

Decker-Halle

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

ALTENSTADT

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „experimentelle Fotografie“

der Fotogruppe Altenstadt

im historischen Feuerwehrhaus

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Fischerfest am Haslacher See —

Frühschoppen, Mittagessen, Kaffee

und Kuchen und Ausklang am

späten Nachmittag

STEINGADEN

9.00 Uhr

St. Ulrichsritt zum Kreuzberg

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies in

der Wieskirche. L.v. Beethoven:

Sinfonie Nr. 2 / F. Mendelssohn-

Bartholdy: Hör meine Bitte u.a.

Siehe S. 26 / 27 und Anzeige S. 15

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Festwochenende auf Schönegg —

Deutsche Meisterschaft im Fingerhakeln

mit musikalischer Unterstützung

der Halbtonmusig und

74 | der altlandkreis

J


den Schönegger Almmusikanten.

Siehe Seite 48 / 49

BAD BAYERSOIEN

11.00 bis 17.00 Uhr

2. Gesundheitstag „G'sund sein,

g'sund bleim!“ in den Ammergauer

Alpen, unter anderem im

Dorfstadl

20.00 Uhr

Sonntagskonzert vom Orchester

Kurzweil am Kirchplatz. Bei

schlechtem Wetter im Dorfstadl.

Eintritt frei

LUDENHAUSEN

10.00 Uhr

Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr

im Happergergarten

DIESSEN

17.00 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— Der Auftakt „Carl Orff & Bertold

Brecht, oder Alles hat seine Zeit“

im Ziegelstadel. Eintritt frei, Karte

erforderlich. Abzuholen im Orff-

Museum

MO 09.07.

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“ mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12 Uhr bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 10.07.

SCHONGAU

14.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 11.07.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

SCHWANGAU

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Schlossbrauhaus

DO 12.07.

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Jahrmarkt vor dem Rathaus

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

am Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Führung durch den Klostergarten

St. Johannes. Unkostenbeitrag:

4 €. Anmeldung bis Vortrag (16.30

Uhr) bei der Tourist-Info unter

08862 / 910113

FR 13.07.

SCHONGAU

11.00 bis 15.00 Uhr

Tag der offenen Türe in der

Heimerer-Schule. Siehe Seite 23

12.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt in

der Altstadt

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

18.00 Uhr

Dorffest am Sportplatz — AH-

Blitzturnier, ab 21 Uhr Fete für

Jedermann und -frau

BERNBEUREN

20.00 Uhr

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr —

„Fire Obend Party“ mit Rigoros

und DJ im Festzelt an der Auerberghalle

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12.7. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

STEINGADEN

14.00 Uhr

Sommer-Kaffee des Bürgervereins

am Lech im Pfarrheim

WILDSTEIG

20.00 Uhr

Heimatabend der Musikkapelle

und des Trachtenvereins in der

Gemeindehalle. Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Lichterfest mit der Blaskapelle und

der Kindergruppe des Trachtenvereins

in der Brandstatt. Eintritt frei

APFELDORF

18.00 Uhr

Gartenbegehung und Sommerfest

der Garten- und Naturfreunde bei

Familie Abert, Riesenfeldweg 2

SA 14.07.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt in

der Altstadt

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

BIRKLAND

20.00 Uhr

Dorffest am Sportplatz — Dorffestabend

mit der Live-Band „Red

Stixx“. Eintritt frei

juli / august 2018 | 75

Eis

frisch und

hausgemacht

neu in

schwangau

Füssener Straße 15

87645 Schwangau

www.sauerwein.bayern


ALTENSTADT

18.00 Uhr

Esconova-Open-Air im Schwimmbad.

Ausweichtermin: 28.7.

BERNBEUREN

10.00 Uhr

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr —

Frühschoppen, Oldtimertreffen,

Blaulicht-Familiennachmittag und

Stimmungsabend mit Blasmusik

und Gaudiwettkampf mit benachbarten

Feuerwehren im Festzelt

LECHBRUCK

16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Rundschau“,

Zeichnungen und Skulpturen

von Anna Pflanzelt. Eintritt

frei. Bis 9.9.

STEINGADEN

12.00 Uhr

Fußball-Funtag am Sportplatz

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Infos unter 0171 / 4414550

oder 08822 / 229366

SO 15.07.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt in

der Altstadt

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 22

PEITING

6.00 Uhr

35. Internationale Pfaffenwinkelradrundfahrt.

Start und Ziel am

Eisstadion. Anmeldung unter www.

pfaffenwinkelradrundfahrt.de

76 | der altlandkreis

13.00 bis 17.00 Uhr

Sommermarkt in der Bachstraße.

Zusätzlich verkaufsoffener Sonntag

BIRKLAND

10.30 Uhr

Dorffest am Sportplatz — Festgottesdienst,

Mittagessen, ab 13 Uhr

Volleyballturnier der „Birkländer

Straßenmannschaften“

BERNBEUREN

9.00 Uhr

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr —

Messe mit Fahrzeugweihe,

Frühschoppen, Festumzug,

Festzeltbetrieb, Übertragung des

WM-Finales und Festausklang mit

der Musikkapelle im Festzelt an

der Auerberghalle

STEINGADEN

13.00 bis 18.00 Uhr

2. Aktionstag „Es summt und

brummt...“ vom Pfaffenwinkel-

Gartenwinkel im Klostergarten

und Leimbachs Garten

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Kirchenführung in der Pfarrkirche

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

LECHBRUCK

MO 16.07.

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“ mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12 Uhr bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

14.10 Uhr

Moore- und Orchideen-Exkursion.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eisplatz.

Anmeldung bis 11 Uhr bei der

Tourist-Info (08845 / 7030620)

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 17.07.

SCHONGAU

14.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

HERZOGSÄGMÜHLE

18.00 Uhr

Jahreskonzert der Peitinger Musiklehrer

und des Fördervereins

Musik in Peiting e.V. im Rainer-

Endisch-Saal

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

JBAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im Bayersoier

Hof. Eintritt: 4 — 10 €. VVK

bei der Tourist-Info


MI 18.07.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Die drei Räuber“ in

der Schule

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 19.07.

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Musikpavillon

STEINGADEN

15.00 Uhr

Führung in der Kreuzbergkirche

(oder durch den historischen Ortskern).

Kosten: 4 €. Anmeldung bis

Vortag (16.30 Uhr) bei der Tourist-

Info unter 08862 / 910113

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Die drei Räuber“ in

der Grundschule

FR 20.07.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

PEITING

13.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Türen und

gemeinsame Leistungsschau

anlässlich „40 Jahre Herzogsägmühler

Werkstätten“ im Gewerbegebiet

19.00 Uhr

Live-Musik von Paul Adams im

Xaver. Eintritt frei

20.00 Uhr

95. Lechgautrachtenfest — Boarischer

Tanz mit Weiß'engroaner,

Göllwurz'n Musi und den Goaßlschnalzern

im Eisstadion. Siehe

Seite 40 – 44

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

INGENRIED

19.20 Uhr

Kapellenwanderung des kath.

Landvolkes. Treffpunkt am Gasthaus

Sonne

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 19.7. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

WILDSTEIG

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Café Peramarta

SA 21.07.

PEITING

12.00 Uhr

30-jähriges Jubiläum des Kleingartenvereins

mit seinem Partnerverein

Nördlingen mit Fassbier

und Zelt beim Kleingartenverein

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

19.00 Uhr

95. Lechgautrachtenfest — Standkonzert

mit der Trachtenkapelle

und dem Jodelclub Glärnisch am

Hauptplatz, anschl. Heimatabend

im Eisstadion. Siehe Seite 40 – 44

ROTTENBUCH

11.00 bis 17.00 Uhr

Kneippfest im Kindergarten. Mit

kleinem Gottesdienst und buntem

Rahmenprogramm

KINSAU

10.00 bis 19.00 Uhr

House of Craft bei Brillenmanufaktur

Funk. Siehe Seite 35

SO 22.07.

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 22

PEITING

20.00 Uhr

95. Lechgautrachtenfest — Weckruf,

Kirchenzug, Festgottesdienst

und Fahnenweihe, Frühschoppen,

Festumzug und Festausklang im

Eisstadion. Siehe Seite 40 – 44

HERZOGSÄGMÜHLE

13.00 Uhr

Öffentliche Generalprobe „Musik

im Pfaffenwinkel“ in der Deckerhalle

ALTENSTADT

11.00 Uhr

1. Orgelmatinee, gestaltet von Sul

Bi Yi in der Basilika

BERNBEUREN

10.00 bis 12.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem Golfplatz

Stenz. Infos und Anmeldung

unter 08860 / 582

RETTENBACH

10.30 bis 17.00 Uhr

Magdalenafest auf dem Weichberg

bei der Weichbergkapelle

WIES

19.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — Konzert

mit Julian Shevlin (Violine), Elaine

Ortiz Arandes, Elke Engel, Wilfried

Michl und Tobias Pfülb und dem

Gemischten Chor im Pfaffenwinkel

und Mitgliedern der Münchner

Philharmoniker in der Wieskirche

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert mit den „Blech-

Holz-Chaoten“ im Dorfstadl.

Eintritt frei

KINSAU

10.00 bis 19.00 Uhr

House of Craft bei Brillenmanufaktur

Funk. Siehe Seite 35

MO 23.07.

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“ mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12 Uhr bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 24.07.

SCHONGAU

14.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffp.

am Rathaus. Kosten: 4 €. Anm. bei

der Tourist-Info unter 08861 / 214-181

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

PEITING

MI 25.07.

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

juli / august 2018 | 77


18.00 Uhr

Bürgerfest mit der Knappschaftsund

Trachtenkapelle am Hauptplatz

St. Johannes. Kosten: 4 €. Anmeldung

bis zum Vortag (16.30 Uhr) bei

der Tourist-Info unter 08862 / 910113

gruppe Schongau am Sportplatz.

Bitte Geschirr auch für Kaffee und

Kuchen mitbringen

in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

• Stadt-Führungen:

Mai – Oktober, Freitag, 16.00 Uhr

zusätzlich im Juli und September, Dienstag, 14.00 Uhr

• Themen-Führungen:

- Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau

- Schongaus Stadt- und Lechgeschichten

- „Schongauer Biergeschichten“ und „Anna Gerberin“

• Führungen im Pfaffenwinkel

• Kinder-Führungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

> > > GEWINNER DER ALTLANDKREIS-AUSGABE 47

Theater „Wilhelm Tell“ in Oberammergau (je zwei Karten):

Angelika Echter (Steingaden), Dorothea Neudecker (Rettenbach),

Karl Kühmoser (Peiting)

Grüne-Sonne-Festival auf dem Hohen Peißenberg (zwei Karten):

Maria Henger (Hohenpeißenberg)

Musical „Ludwig²“ im Festspielhaus Füssen (je zwei Karten):

Doris Angerer (Böbing), Heinrich Hasholzner (Schongau), Maria Buchholz

(Peiting)

Musiknacht in Peiting (je zwei Eintrittsbändchen):

Gaby Brauchler (Schongau), Marina Schropp (Peiting), Stefanie Köhler (Peiting)

„Mikasa Beach Champ VLS 300“-Beachvolleyball: Simone Harrer (Rott)

Lustspielklassiker „D’r v’brocha Kruag“ in Bernbeuren (je zwei Karten):

Kuni Strunz (Böbing), Manuel Mahl (Steingaden), Margit Oswald (Steingaden)

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 26.07.

PEITING

17.00 Uhr

Führung am Walderlebnispfad.

Treffpunkt: Parkplatz Schützenhaus.

Anmeldung bis einen Tag

zuvor bei der Tourist-Info unter

08861 / 59961

18.00 Uhr

Bürgerfest mit „Kind of Black“

und „Orchester Kurzweil“ am

Hauptplatz

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Bidingen am Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Führung durch den Klostergarten

FR 27.07.

SCHONGAU

16.00 bis 17.45 Uhr

Repair Café im Haus4You. Siehe

Seite 32 / 33

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

4 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lentner-

Grundschule

18.00 Uhr

Schlagzeugvorspiel in der Schloßberghalle.

Siehe Seite 38 / 39

18.00 Uhr

Bürgerfest mit „Take Off“ und

dem Rock'n' Roll Club Peiting am

Hauptplatz

19.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenbad

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Grillfest der Krebs-Selbsthilfe-

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 26.7. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

15.00 Uhr

Kindertheater „Grüffelo“ in der

Lechhalle

21.00 Uhr

Open-Air-Kino „Fuck ju Göthe 3“

am Bootshafen. Bei schlechtem

Wetter in der Lechhalle

WIES

20.00 Uhr

91. Oberes Lechgaufest — Boarischer

Tanz mit der Tegernseer

Tanzlmusi, der Halbtonmusig und

den Steingadener Goaßlern. Siehe

Seite 45 – 47

ROTTENBUCH

10.00 bis 17.00 Uhr

Flohmarkt unter den Kastanien

am Fohlenhof

BAD BAYERSOIEN

16.30 Uhr

27. Fünfkampf für Mannschaften

am Soier See. 16.30 Uhr: Laufwettbewerb.

18.30 Uhr: Stock-

Zielschießen am Festplatz. 20.30

Uhr: Oiwei Voigas-Party. Siehe

Seite 60 / 61

www.boeglmueller.com

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Auf der Gsteig GmbH · Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 0 88 62-98 77-50 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

78 | der altlandkreis

Golf-Indoor-Anlage

Golfen mit besten Aussichten...

J


SA 28.07.

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Kosten: 10 €. Anmeldung

unter 08861 / 241-181

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

18.00 Uhr

Bürgerfest mit den „Black

Diamonds“ und der Mannschaftsvorstellung

des EC Peiting am

Hauptplatz

18.00 bis 23.00 Uhr

Nachtflohmarkt in der Bachstraße

WIES

20.00 Uhr

91. Oberes Lechgaufest — Großer

Gauheimatabend mit der

Gaugruppe, den Vereinen des

Oberen Lechgaus und der Festkapelle

Steingaden. Siehe Seite

45 – 47

ROTTENBUCH

19.30 Uhr

Konzert „Bernd Rinser — Roots-

Rock“ im Kunstcafé am Tor

BAD BAYERSOIEN

8.30 Uhr

27. Fünfkampf für Mannschaften

am Festplatz. 8.30 Uhr. Bankdrücken

im Bierzelt. 12.30 Uhr:

Rennrad-Einzelzeitfahren. 15.30

Uhr: Mountainbike-Rennen. 20

Uhr: Siegerehrung mit „Die drei

Lindachtaler“. Siehe Seite 60 / 61

KINSAU

13.30 Uhr

Familienspielefest aller Sparten

am Sportheim

EPFACH

13.30 Uhr

Sportfest für Jedermann mit

anschließendem Weinfest am

Sportplatz

SO 29.07.

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung bei

der Tourist-Info unter 08861 / 214-

181. Siehe Seite 22

PEITING

10.00 Uhr

Bürgerfest mit Familien-Sonntag-

Vormittag und der Musikkapelle

Schwabbruck (ab 17 Uhr) am

Hauptplatz

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Orgelkonzert in der Wallfahrtskirche

auf dem Hohen Peißenberg.

Mit Michael Burghart an der Orgel

und Texten von H.H. Pfarrer Dr.

Robert Kröpfl

ALTENSTADT

11.00 Uhr

2. Orgelmatinee mit Stefanie

Scheuchl und Muriel Groz in der

Basilika

SCHWABSOIEN

10.00 Uhr

Dorffest der Blaskapelle. Gottesdienst,

anschließend Frühschoppen,

Mittagessen, Kaffee und

Kuchen, Gegrilltes. Eintritt frei

STEINGADEN

8.00 Uhr

Flohmarkt in und um den Zimmerstadel.

Aufbau ab 7 Uhr. Keine

Reservierung nötig

WIES

20.00 Uhr

91. Oberes Lechgaufest — Großer

Festsonntag. Siehe Seite Seite

45 – 47

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

DI 31.07.

SCHONGAU

14.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im Bayersoier

Hof. Eintritt: 4 — 10 €. VVK

bei der Tourist-Info

MI 01.08.

SCHONGAU

16.30 Uhr

Kinder-Führung „Entdecke

Schongau mit dem Hexenkind

Hagasua“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 3,50 € . Anmeldung unter

08861 / 241-181 bis einen Tag zuvor

PEITING

9.00 bis 18.00

Gesundheitstag der Krankenhaus

GmbH im Wellenbad

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 02.08.

SCHONGAU

18.00 Uhr

Großes Rum-Tasting bei Küche

& Keller. Anmeldung unter

08861 / 4758

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

am Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Führung in der Kirche St. Maria

Magdalena in Urspring. Kosten:

4 €. Anmeldung bis zum Vortag

(16.30 Uhr) unter 08862 / 910113

BAD BAYERSOIEN

15.30 bis 16.30 Uhr

Vorlesenachmittag in der Bücherei

19.00 bis 22.00 Uhr

Luftgewehrschießen für Gäste im

Schützenhaus. Ohne Anmeldung

FR 03.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

4 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

17.00 Uhr

Themen-Führung „Anna Gerberin

— Die Bürgersfrau zwischen Huren

und Henker. Kosten: 5 €. Anmeldung

unter 08861 / 214-181

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz.

Siehe Seite 36 / 37

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

juli / august 2018 | 79


LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 2.8. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

BAD BAYERSOIEN

19.00 Uhr

Sommernachtsfest der Schützen

im Schützenhaus

SA 04.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

14.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — Spezielle

Fahrt für Kinder. Start: Bootshaus.

Kosten: 15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08861 / 214-181. Siehe Seite 22

17.00 Uhr

Themen-Führung „Anna Gerberin

— Die Bürgersfrau zwischen Huren

und Henker. Kosten: 5 €. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08861 / 214-181

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

16.00 Uhr

Fischerfest am Deutensee

LECHBRUCK

10.00 bis 13.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

10.00 bis 22.00 Uhr

Flößermarkt rund ums Rathaus.

Ab 20.30 Uhr mit der Band „Käs

änd Roll“. Eintritt frei. Siehe S. 22

KINSAU

13.00 Uhr

Flohmarkt in der Herzogstraße

SO 05.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem historischen

Fernhandelsfloß auf Fahrt.

Start: Bootshaus. Kosten: 15 € / 10 €

(Kinder). Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08861 / 214-181.

Siehe Seite 22

PEITING

10.00 Uhr

Fischerfest am Deutensee

18.00 Uhr

Comedy mit Sebastian Reich &

Armanda in der Schloßberghalle.

VVK bei der Tourist-Info

HOHENPEISSENBERG

10.00 Uhr

MSC Oldtimer Gipfeltreffen auf

dem Hohen Peißenberg

ALTENSTADT

11.00 Uhr

3. Orgelmatinee mit Michael

Lachenmayr in der Basilika

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Flößermarkt rund ums Rathaus.

Ab 11 Uhr mit den Schönegger

Almmusikanten. Eintritt frei. Siehe

Seite 22

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies in

der Wieskirche. N. Betscher: Te

Deum / J. Haydn: Missa Celensis

in C „Kleine Mariazeller Messe“.

Siehe Seite 26 / 27 und Anzeige

Seite 15

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Gartenfest unter den Kastanien

am Fohlenhof

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

APFELDORF

11.00 Uhr

Gartenfest des Trachtenvereins

bei Köbl

MO 06.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

DI 07.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 08.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

ST. OTTILIEN

20.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Das Fest — Das Spiel vom Ende

der Zeiten“ in der Klosterkirche.

Karten: 18 €

JSCHONGAU

DO 09.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle aus Trauchgau am

Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Führung durch den Klostergarten

St. Johannes. Kosten: 4 €.

Anmeldung bis zum Vortag (16.30

Uhr) bei der Tourist-Info unter

08862 / 910113

ANDECHS

19.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Das Weltenrad dreht sich“

im Florian Stadl. Karten: 10 - 42 €.

Infos unter www.carl-orff-fest.de

FR 10.08.

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

80 | der altlandkreis


16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 9.8. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

15.00 Uhr

Kinderkino „Coco“ in der Lechhalle

21.00 Uhr

Open-Air-Kino „Grießnockerlaffäre“

am Bootshafen. Bei schlechtem

Wetter in der Lechhalle

STEINGADEN

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit dem Musikverein

am Klosterbrunnen

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Brauchtumsabend im Bayersoier

Hof

WESSLING

15.00 bis 19.00 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— Workshop „Carmina Burana ist

Hip (Hop)!“ im Pfarrstadl. Siehe

www.carl-orff-fest.de

DIESSEN

19.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Das Finale — Carl Orff Kompositionswettbewerb“

im Pfarrstadl.

Karten: 18 €. Infos unter www.

carl-orff-fest.de

SA 11.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

17.00 Uhr

Themen-Führung „Anna Gerberin

— Die Bürgersfrau zwischen Huren

und Henker. Kosten: 5 €. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08861 / 214-181

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

LECHBRUCK

10.00 bis 17.00 Uhr

Weibermarkt im Landlust im

Flößerhaus

STEINGADEN

18.00 bis 22.00 Uhr

3. Aktionstag „Gartenkultur

trifft Kunst“ vom Pfaffenwinkel-

Gartenwinkel im Klostergarten,

Böglmüllers Garten am Teich und

Leimbachs Garen

KINSAU

14.30 Uhr

Dorffest in der Mehrzweckhalle

ANDECHS

19.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Wer dumm is, der soll draußen

bleiben“ im Florian Stadl. Karten:

10 - 42 €. Infos unter www.carl-orfffest.de

WESSLING

15.00 bis 19.00 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— Workshop „Carmina Burana ist

Hip (Hop)!“ im Pfarrstadl. Siehe

www.carl-orff-fest.de

SO 12.08.

SCHONGAU

12.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Festplatz

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem historischen

Fernhandelsfloß auf Fahrt.

Start: Bootshaus. Kosten: 15 € / 10 €

(Kinder). Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08861 / 214-181.

Siehe Seite 22

17.00 Uhr

Themen-Führung „Anna Gerberin

— Die Bürgersfrau zwischen Huren

und Henker. Kosten: 5 €. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08861 / 214-181

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. mit

Biefmarken, AK, Münzen in der

Decker-Halle

BIRKLAND

15.00 Uhr

Waldfest der Birkländer Musikanten.

Es gibt Kaffee & Kuchen,

Kesselfleisch, Grillspezialitäten

und zünftige Blasmusik. Eintritt

frei. Ausweichtermin: 15.8.

ALTENSTADT

11.00 Uhr

4. Orgelmatinee mit Anna Scholz

in der Basilika

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Kirchenführung in der Pfarrkirche

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

DIESSEN

11.00 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— Vortrag „Orff und der Nationalsozialismus“

von Prof. Dr. Dr.

Oliver Rathkolb im Blauen Haus.

Karten: 12 €. Infos unter www.carlorff-fest.de

ANDECHS

19.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Die Auferstehung“ im Florian

Stadl. Karten: 12 - 55 €. Infos unter

www.carl-orff-fest.de

WESSLING

9.00 bis 13.00 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— Workshop „Carmina Burana ist

Hip (Hop)!“ im Pfarrstadl. Siehe

www.carl-orff-fest.de und

SCHONDORF

15.30 Uhr

Carl-Orff-Fest Andechs Ammersee

— „Die Schöpfung“ in der Heilig

Kreuz Kirche. Karten: 24€. Infos

unter www.carl-orff-fest.de

MO 13.08.

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 14.08.

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

gegenüber der Lechwiesenstraße.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im Bayersoier

Hof. Eintritt: 4 — 10 €. VVK

bei der Tourist-Info

MI 15.08.

Mariä Himmelfahrt

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Orgelkonzert in der Wallfahrtskirche

auf dem Hohen Peißenberg.

Mit Stefan Tome an der Orgel und

Texten von Diakon Dietmar Pohl

WILDSTEIG

11.00 Uhr

Gartenfest in Morgenbach

juli / august 2018 | 81


LECHBRUCK

9.00 Uhr

Flohmarkt am Fristo-Parkplatz

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr

Beachvolleyball-Dorfturnier am

See. Kosten pro Team: 6 €. Anmeldung

bis 13.30 Uhr

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 16.08.

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Steingaden am Musikpavillon

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

STEINGADEN

15.00 Uhr

Führung in der Wallfahrtskirche

Ilgen (oder durch den historischen

Ortskern Steingaden). Kosten: 4 €.

Anmeldung bis Vortag (16.30 Uhr)

bei Tourist-Info unter 08862 / 910113

BAD BAYERSOIEN

19.00 bis 22.00 Uhr

Luftgewehrschießen für Gäste im

Schützenhaus. Ohne Anmeldung

FR 17.08.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

4 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 16.8. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

SA 18.08.

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

BERNBEUREN

15.00 bis 17.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem Golfplatz

Stenz. Anm. unter 08860 / 582

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Weinfest im Fohlenhofgarten

SO 19.08.

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 22

ROTTENBUCH

11.30 Uhr

Bergmesse am Schmauzenberg

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Konzert des Männerchors Böbing

im Dorfstadl. Eintritt frei

MO 20.08.

SCHONGAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 21.08.

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

MI 22.08.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

17.00 Uhr

Führung am Walderlebnispfad.

Treffpunkt: Parkplatz Schützenhaus.

Anmeldung bis einen Tag

zuvor unter 08861 / 59961

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 23.08.

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Wildsteig am Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Führung durch den Klostergarten

St. Johannes. Kosten: 4 €.

Anmeldung bis zum Vortag (16.30

Uhr) bei der Tourist-Info unter

08862 / 910113

FR 24.08.

HEUTE ERSCHEINT DER

NEUE ALTLANDKREIS

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

4 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

PEITING

17.00 Uhr

Pferdekutschfahrt „Rund um Peiting“.

Abfahrt vor dem Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 66231

oder 08861 / 59961

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

BURGGEN

18.30 Uhr

Steinbachpokal der Stockschützen

am Stockplatz

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 23.8. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

WIES

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit dem Musikverein

Steingaden beim Gasthof

Moser

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

SCHONGAU

J

SA 25.08.

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

LECHBRUCK

15.00 bis 0.00 Uhr

„House am See“ am Segelhafen

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Infos unter 0171 / 4414550

oder 08822 / 229366

SO 26.08.

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Flößerei — mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Start: Bootshaus. Kosten:

15 € / 10 € (Kinder). Anmeldung

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 22

82 | der altlandkreis


LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Wanderung am

Oberen Lechsee. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € / 2 € (Kinder

6-15 Jahre) / LBV-Mitglieder

kostenlos

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Böbing am Kirchplatz. Bei

schlechtem Wetter im Dorfstadl.

Eintritt frei

MO 27.08.

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 28.08.

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootshafen

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im Bayersoier

Hof. Eintritt: 4 — 10 €. VVK

bei der Tourist-Info

MI 29.08.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 30.08.

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

17.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Bernbeuren am Musikpavillon

STEINGADEN

15.00 Uhr

Führung in der Kreuzbergkirche

(oder durch den historischen Ortskern).

Kosten: 4 €. Anmeldung bis

Vortag (16.30 Uhr) bei der Tourist-

Info unter 08862 / 910113

BAD BAYERSOIEN

19.00 bis 22.00 Uhr

Luftgewehrschießen für Gäste im

Schützenhaus. Ohne Anmeldung

FR 31.08.

SCHONGAU

16.00 bis 17.45 Uhr

Repair Café im Haus4You. Siehe

Seite 32 / 33

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

4 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181

PEITING

19.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenbad

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205.

Siehe Seite 50 / 51

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 23.8. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

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Anschrift

„altlandkreis“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

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Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 53.

juli / august 2018 | 83


84 | der altlandkreis

JULI/

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