Aus dem Foyer | Neuer Leitfaden für die Mobilität von morgen!

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Aktuell aus dem Pressefoyer | 09. Juli 2019

Gerüstet für die Mobilität von morgen

Nach gut eineinhalb Jahren intensiver Vorarbeiten hat die Vorarlberger Landesregierung das „Mobilitätskonzept

Vorarlberg 2019“ beschlossen. Dieses dient als verkehrspolitischer Leitfaden bzw. Wegweiser für die nächsten

zehn bis 15 Jahre und enthält Zielvorgaben, um aktuellen und künftigen Herausforderungen aktiv zu begegnen.

„Wir haben bei den Arbeiten am neuen Konzept auf eine breitestmögliche Beteiligung geachtet“, so Landeshauptmann

Markus Wallner bei der Vorstellung des Konzepts. Die darin gesteckten Ziele seien verantwortungsvoll – mit Blick

auf den Klimaschutz – und vorausschauend, so Wallner: „Wenn der Durchbruch in der E-Mobilität gelingt und wir

zugleich den Umweltverbund – Fahrrad, Bus, Bahn – stärken, dann kann Vorarlberg in der Mobilität zu einer echten

Modellregion werden.“

Schwerpunkte und kontinuierliche Aktivitäten

Das Mobilitätskonzept definiert insgesamt neun Schwerpunkte, die in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit konkreten

Maßnahmen umgesetzt werden sollen und besondere Anstrengungen erfordern. Durch den konsequenten Ausbau

des öffentlichen Verkehrs und einer Erhöhung der Taktfrequenz wird für das Jahr 2030 wird angestrebt:

• den Anteil der mit Bus und Bahn zurückgelegten Wege um weitere zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent zu

steigern,

• den Wege-Anteil des Fahrrads um weitere fünf Prozentpunkte auf 21 Prozent zu erhöhen und dadurch

• eine Reduktion des Anteils der mit dem PKW gefahrenen Wege um sieben Prozentpunkte auf 34 Prozent

zu erreichen (bei gleichzeitig in etwa konstanten Wege-Anteilen der Fußgänger, Motorradfahrer und

PKW-Mitfahrer).

Neben dem konsequenten Ausbau des öffentlichen Verkehrs

haben aber auch wichtige Straßenprojekte wie der Stadttunnel

Feldkirch, die Autobahnanschlussstelle Rheintal Mitte und die

S 18 Bodenseeschnellstraße zur Entlastung der Bevölkerung

in den kommenden Jahren oberste Priorität. Zudem wird

auch eine Verkehrsbeeinflussung auf der A 14 zur Erhöhung

der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes weiter

angestrebt.

Das neue Mobilitätskonzept wurde zudem unter

breitestmöglicher Beteiligung erarbeitet. Neben der

Einbindung zahlreicher Fachleute, wurden auch die

Bürgerinnen und Bürgern in einem Bürgerrat miteingebunden.

„Die Berücksichtigung der Erkenntnisse des Bürgerrats im

vorliegenden Konzept stärkt unser Engagement. Gefühlte 90

Prozent dieser Erkenntnisse finden wir im Konzept wieder“,

so die erfreuliche Stellungnahme des Bürgerrats.

Mehr Infos zum Verkehrskonzept 2019 gibt es online auf volkspartei.at

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