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Nummer 253 ANZEIGEN

Donnerstag, 31. Oktober 2019

TOP JOBS

Mobilität

ATTRAKTIVE

ARBEITGEBER

PS Sport bietet seinen Kunden ein umfangreiches Sortiment an rund um Auto und Motorrad.

»Wir liefern das Auto in Teilen«

Die Firma PS Sport in

Hechingen ist der richtige

Ansprechpartner, wenn es um

Mobilität geht – und das seit

mittlerweile drei Jahrzehnten.

Was für Inhaber Andreas

Laske und seine Kunden mit

einem kleinen Laden für KFZ-

Zubehör begann, hat sich

längst zu einer Größe in der

Szene entwickelt. Ein stetig

wachsender Stamm treuer

Kunden und der kontinuierliche

Ausbau des Portfolios sprechen

für sich. Das große Jubiläumsfest

mit mehreren hundert

Gästen fand im August standesgemäß

im Oldtimermuseum

in Hechingen statt.

Verkauft werden bei PS

Sport Autoteile und Motorradteile

aller Art, Zubehör, Werkstattausrüstung,

Öle und Pflegemittel.

Im umfangreichen

Sortiment finden sich aber

auch Reifen und Räder, die in

einem eigenen Bereich im Online-Shop

zu finden sind. Die

Service wird bei PS Sport groß geschrieben.

Firma ist Mitglied der CAR

Gruppe und Partner von Reifen

1+. Service ist beim Ausbildungsbetrieb

von Beginn an im

Vordergrund gestanden.

Teile können mittlerweile

über eine spezielle »PS Sport

CAR App« bestellt werden. Für

die zügige Abwicklung sorgt

nicht nur das zentral in Hechingen

gelegene Firmengebäude

samt großem Kundenparkplatz.

Am Express-Schalter können

Foto: PS Sport

die Kunden ihre vorbestellte

Ware ohne Schlange stehen abholen.

In der angeschlossenen

KFZ-Meisterwerkstatt Rolf

Kern werden Serviceleistungen

aller Art angeboten. Alles rund

um die Mobilität eben nach

dem Motto von Andreas Laske:

zufriedene Kunden und Spaß

an der Arbeit. Oder wie es auf

Gebäude und Fahrzeugen so

schön steht: »Wir liefern das

Auto in Teilen.«

Der Spezialist für Autoteile!

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PS Sport GmbH, Max-Eyth-Str. 3, 72379 Hechingen

30 Jahre

Bargeld abheben im Supermarkt

Cashback | Was Kunden bei diesem Service beachten müssen

Im Supermarkt können sich

Verbraucher nicht nur mit Lebensmitteln

und Getränken

eindecken – vielerorts erhalten

sie auch Bargeld. Das liegt

natürlich nicht im Regal. Vielmehr

haben Kunden beim Bezahlen

an der Kasse die Möglichkeit,

Geld von ihrem Konto

abzuheben. Dieser Vorgang

nennt sich »Cashback«.

An einem Terminal an der

Kasse stecken Verbraucher

ihre Girokarte in den vorgesehenen

Schlitz, tippen ihre Geheimnummer

ein und geben

die Höhe des gewünschten

Betrags an. »In der Regel kann

man ab einem Einkaufswert

von 20 Euro bis zu 200 Euro

Bargeld abheben«, sagt Tanja

Beller vom Bundesverband

deutscher Banken in Berlin.

Nicht nur große Lebensmittelketten

bieten diesen Service

an. Auch viele Tankstellen,

Baumärkte, Biomärkte

oder Discounter sind dabei.

Vorreiter war die Handelskette

Rewe, die Cashback bereits

seit vielen Jahren anbietet. Allerdings

ist es erst durch geänderte

gesetzliche Rahmenbedingungen

möglich, den Kunden

Bargeld auszuzahlen.

»Bis zum Jahr 2009 galt dieser

Service als Zahlungsdienst

und wurde nur im Rahmen

von aufwendigen Ausnahmegenehmigungen

gestattet«, erklärt

Ulrich Binnebößel vom

Handelsverband Deutschland

(HDE). Erst seit Januar 2013

gibt es Händlerbedingungen

im Girocard-Verfahren, die

Cashback offiziell gestatten.

Laut aktuellen HDE-Schätzungen

wird inzwischen in

rund 18 000 bis 21 000 Geschäften

und Filialen in

Deutschland Cashback angeboten.

»Der Service wird immer

bekannter, und damit

steigt die Nachfrage«, so Binnebößel.

Noch ist das Interesse

aber eher verhalten. Nach

einer repräsentativen Forsa-

Umfrage im Auftrag des

Marktwächterteams der Verbraucherzentrale

Sachsen

von Anfang 2018 beziehen 78

Prozent der Befragten nie und

weitere 10 Prozent nur alle

drei Monate oder seltener

Bargeld auf diese Weise.

Auch nach einer Meinungsumfrage

des Bundesverbandes

deutscher Banken vom

Mai 2018 wird das Abheben

von Geld im Handel an Kassen

in Verbindung mit einem

Einkauf noch nicht umfangreich

genutzt. Nur vier Prozent

der 1006 befragten Internetnutzer

setzen demnach auf

Cashback. Dabei hat diese Art

der Beschaffung von Bargeld

durchaus Vorteile. »Für den

Kunden fallen keine Extrakosten

an, und man kann sich

zusammen mit dem Einkauf

leicht mit Bargeld versorgen«,

sagt Andrea Heyer von der

Verbraucherzentrale Sachsen

in Leipzig. Ein Extra-Gang zu

einer Bank oder einem Geldautomaten

entfällt.

Zugleich schließen immer

mehr Bankfilialen in Deutschland

– und es gibt eine wachsende

Zahl von Konten bei

Internetbanken, die kein eigenes

Geldautomatensystem haben.

»Vor diesem Hintergrund

sehen wir einen wachsenden

Bedarf an alternativen

Methoden zur Bargeldbeschaffung«,

sagt Binnebößel.

Denn nach wie vor ist Bargeld

das wichtigste Zahlungsmittel

in Deutschland – ein Fakt, den

auch der Bundesverband der

Deutschen Banken bestätigt.

Kunden bezahlen über drei

Viertel ihrer Einkäufe in bar.

»Der Händler kann durch

die Auszahlung seine Bargeldvorräte

reduzieren«, erklärt

Beller. Das ist für ihn aus

Sicherheitsgründen ein Vorteil.

»Allerdings darf man

nicht glauben, dass sich

Händler hier billig vom Bargeld

entlasten können, das sie

ansonsten umständlich zur

Bank bringen müssten«, so

Binnebößel. Denn nach wie

vor sind es die Händler, die

für die entsprechenden Kartenzahlungsgebühren

aufkommen

müssen. Für die

Auszahlung von 100 Euro

beim Einkauf muss der Händler

regelmäßig mindestens 20

Cent an die Bank des Kunden

zahlen. Erst wenn die Karten-

In vielen Supermärkten kann man beim Bezahlen inzwischen auch Geld abheben.

zahlungsgebühr entfällt,

könnte es für Händler zu Einsparungen

kommen.

Kunden können indes den

Service problemlos in Anspruch

nehmen. Sie müssen

nur darauf achten, den notwendigen

Mindesteinkaufsbetrag

einzuhalten. Nach

dem Zahlungsdienstegesetz

muss mit einer Bargeldausgabe

durch den Händler ein Einkauf

von Waren einhergehen.

Ansonsten handelt es sich um

einen genehmigungspflichtigen

Zahlungsdienst, den nur

Geldinstitute ausüben dürfen.

Foto: Nolte

Der Einkauf sollte dabei im

Vordergrund stehen. Das

heißt: Ein »Alibikauf« über

wenige Cent reicht nicht aus,

um eine Auszahlung zu gestatten.

»Seit kurzem sind

statt der bislang 20 Euro in einigen

Geschäften auch 10

Euro als Mindesteinkauf akzeptiert«,

erklärt Binnebößel.

Bei manchen Anbietern können

sich Kunden einmal täglich

Geld auszahlen lassen,

bei anderen mehrmals.

Einen möglichen Nachteil

gibt es jedoch: »An der Supermarktkasse

bekommen andere

Kunden mit, dass Bargeld

abgehoben wird, was ein Sicherheitsrisiko

darstellen

kann«, sagt Verbraucherschützerin

Heyer. Und: Vielleicht

wird mancher Kunde

an der Kasse dazu verleitet,

sich gleich mehr Geld als nötig

auszahlen zu lassen. »Oder

es werden mehr Waren eingekauft,

damit man so den verlangten

Mindesteinkaufswert

auch erzielt, um überhaupt an

Bargeld zu kommen«, so Heyer.

Aber bequem ist der Service

für die Kundschaft allemal.

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