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KÖLNER BUS-CHAOS

Wenn die Stadt Köln ihren Bürgern wieder

einmal die Rote Karte zeigt. Ein verärgerter

Kommentar zur Verlegung der offiziellen Bus-

Abfahrtsstelle in der Domstadt...

Reisebus-Haltestelle vor

IHK / Edith-Stein-Denkmal

Gereonstraße

IHK

KÖLN

Unter

Sachsenhausen

Tunisstraße

Nord-Süd-Fahrt

An den

Dominikanern

SANKT

ANDREAS

Marzellenstraße

Komödienstraße Trankgasse

Marzellenstraße

Bahnhofsvorplatz

HAUPTBAHNOF

DOM

ZU KÖLN

Als Reiseveranstalter, der seit 1997 Menschen aller Generationen aus Köln und Umgebung befördert, müssen wir feststellen, dass die

Entscheidungen der STADT KÖLN zur Verlegung des Buszustieges in die Gereonstraße dazu führen, dass Bürger aus Köln und Umgebung das

Nachsehen haben.

ES DRÄNGT SICH DER EINDRUCK AUF, dass

die STADT KÖLN ausschließlich die Massen an

Tagestouristen sieht, die Köln nur wenige Stunden

besuchen, ein Selfie vor dem Dom machen und

anschließend weiterfahren…

Dass aber ein BUSZUSTIEG (ob in Komödienoder

in der Gereonstraße) auch von zahllosen

- und besonders auch älteren - Kölner Bürgern

und Menschen aus der Umgebung benutzt wird,

die ihren Urlaub mit dem Bus hier beginnen,

bzw. beenden, scheint in die Überlegungen nicht

hineingeflossen zu sein.

ÄLTERE MENSCHEN MIT GEPÄCK bleiben bei

den Entscheidungen der Stadt Köln zur Verlegung

des Buszustieges „auf der Strecke“.

Denn der neue Bus-Zustieg, der nun von der

STADT KÖLN zum 01.01.2020 an der Gereonstraße/

Börsenplatz vor der IHK und dem Historischen

Archiv des Erzbistums vorgeschrieben wird, HAT

ZWEI GRAVIERENDE MÄNGEL:

1. Es gibt KEINE DIREKTE ANBINDUNG an die

Strecken der DB oder entsprechend frequentierte

KVB-Haltestellen.

2. Die ENTFERNUNG ZUM BAHNHOF, die sich

gegenüber der Komödienstraße verdreifacht hat.

Insbesondere ältere Kunden, die mit Gepäck am

Bahnhof ankommen, werden gezwungen, 600 m

mit Gepäck zur Haltestelle zu laufen oder sich mit

dem PKW bringen zu lassen (soll der Verkehr nicht

reduziert werden?) oder für die 600m-Strecke ein

Taxi zu nehmen - wenn ein Taxi diesen Auftrag

überhaupt annimmt…

KÖLN ist eine der meistbesuchten Städte

Deutschlands und Europas, die mit dem

KÖLNER DOM eine der weltweit begehrtesten

Sehenswürdigkeiten, Foto-Ikonen und „Marken“

besitzt.

Es ist sehr schade, dass die Stadt Köln seit Jahren

nicht in der Lage ist, ihren Besuchern - und auch

ihren eigenen Bürgern - einen angemessen

touristischen Terminal mit Anschluß an den HBF

zu bieten, der dem Selbstverständnis Kölns auch

nur halbwegs entsprechen würde.

Michael Schwinge • Kultour&Natour Touristik

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