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„Angeklagt sind wenige, gemeint sind wir alle!“

Beschlossen auf dem Bundesausschuss der Naturfreundejugend Deutschlands vom 29.11. bis 01.12.2019 in Heidelberg.

Beschlossen auf dem Bundesausschuss der Naturfreundejugend Deutschlands vom 29.11. bis 01.12.2019 in Heidelberg.

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„Angeklagt sind wenige,

gemeint sind wir alle!

Die Naturfreundejugend Deutschlands fühlt sich aus ihrer sozialistischen Tradition und als Verband

der Arbeiter*innenbewegung den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verpflichtet.

Wir stehen seit jeher für Demokratie und Vielfalt. Diese Werte sind unvereinbar mit der

undemokratischen Institution der G20.

Die Regierenden der 20 mächtigsten Staaten der Welt, die maßgeblich für Naturzerstörung,

Klimawandel und soziale Ungleichheit verantwortlich sind, missachten die Souveränität anderer

Länder, insbesondere der des globalen Südens.

Unsere Missbilligung dieses Zustands haben wir im Rahmen der Demonstration „Grenzenlose

Solidarität statt G20! am 8. Juli 2017 lautstark geäußert. 76 000 Menschen haben sich klar zu

Demokratie und sozialer und ökologischer Gerechtigkeit positioniert; dies müsste aufzeigen, dass

ein Großteil der Gesellschaft die Bewegung unterstützt. Die Verfechter*innen der Demokratie, die

sich gegen Grenzen, gegen eine ausbeuterische Wirtschaftspolitik und gegen die westliche Hegemonie

aussprechen, werden in ihrem Engagement nicht unterstützt, sondern von einem „demokratischen

Staat unterdrückt. Dies zeigte sich in Form von Einschränkungen der Meinungsfreiheit,

der Versammlungsfreiheit und unverhältnismäßiger Gewaltausübung der Exekutive.

Die Naturfreundejugend Deutschlands bekundet Solidarität mit den von Repressionen betroffenen

Aktivist*innen, deren Einstellung mit den Werten der Naturfreundejugend Deutschlands

übereinstimmt. Die Bundesleitung der Naturfreundejugend Deutschlands und alle Landesverbände

werden dazu aufgefordert, den damit verbundenen Spendenaufruf der „Rote Hilfe e.V. zu

teilen. Hierfür sollen verschiedene Kanäle wie zum Beispiel Social Media, Newsletter und Gremiensitzungen

genutzt werden.

Beschlossen auf dem Bundesausschuss

der Naturfreundejugend Deutschlands

vom 29.11. bis 01.12.2019 in Heidelberg

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