27.09.2022 Aufrufe

Berner Kulturagenda 2022 N°34

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DO 29.9. –

MI 5.10.2022

N°34 / www.bka.ch

Agenda, Ausstellungen und Kino

Seiten 4 bis 11

«Unser Kater ist leicht

übergewichtig und sehr

selbstsicher – mein

Schreibtisch gehört

eigentlich ihm.»

Der Berner Kinderbuchautor Lorenz

Pauli hat mit «Ds Glück het vier Bei»

neue Vorlesegeschichten veröffentlicht.

Im Interview spricht er unter

anderem über die Ähnlichkeit seiner

Hauskatzen mit seinen tierischen

Protagonist*innen.

Seite 12

Mark Henley

Augenblicke zum Festhalten

Diese Bilder treffen den Nerv der Zeit: Die Ausstellung «Swiss Press Photo 22»

im Bernischen Historischen Museum zeigt die besten Schweizer Pressefoto -

grafien des vergangenen Jahres – und die Geschichten dahinter.

3

ZVG

Kulturtipps von

Rebecka Domig

Das Kornhausforum zeigt die Ausstellung

«Bern. Geordnete Verwunderung»

von Rebecka Domig, eine Hommage an

die Stadt an der Aare in verschiedenen

Facetten. Am Rundgang «OK GO!» führt

sie durch die Ausstellung (Do., 29.9.,

18 Uhr).

Machen Sie den ersten Satz:

Der Sommer ist vorbei.

Und was soll der letzte sein?

Lass uns Farben für den Winter sammeln!

Wohin gehen Sie diese Woche und

warum?

1. Am Wochenende werde ich Velo

fahren: Es findet «Xyclona Bern» statt –

denn die Critical Mass feiert Geburtstag

(Rosengarten, Bern. Sa., 1.10., 16 Uhr;

Europaplatz, Bern. So., 2.10., 11 Uhr).

2. Im Kunstmuseum Thun möchte

ich die Ausstellung «The Other Kabul.

Remains of the Garden» sehen, in

der afghanische und nichtafghanische

Künstler*innen zusammenkommen

(Ausstellung bis 4.12.).

3. Never skip a chance to see Julian

Sartorius perform! Der Soundkünstler

lädt zum StattLand-Klangspaziergang

«Hidden Tracks», bei dem er zeigt, wie

die Umgebung klingt (Mi., 5.10., 18 Uhr).

Tentakelhafter Flow

Der junge britische Komponist und Posaunist Alex Paxton

schrieb für das jurassische Nouvel Ensemble Contemporain

«Shrimp BIT Babyface», ein Stück für 10 Instrumente.

Zu hören ist es in der Dampfzentrale neben einer Neukomposition

der Experimentalgrösse Sylvie Courvoisier.

Alex Paxton, man sagt über Sie,

dass Sie «sonic adventures», also

Soundabenteuer, erzeugen. Wo

werden Sie das Publikum mit dem

20-minütigen «Shrimp BIT Babyface»

hinführen?

Ich kann nicht wissen, ob mir das

Publikum folgt, aber ich möchte es an

einen utopisch-fantastischen Sci-Fi-Ort

voller Freude, Lust und Leben bringen.

Wenn ich Ihre Musik höre, denke

ich an Zirkusposaunen, Jazz, Lärm,

Cartoon-Melodien, Blechbläser,

Spielautomaten, Walt Disney,

Elischa Kaminer

Strawinsky, kleine Lebewesen, die

vor sich hin mampfen. Und das alles

in einem rasanten Tempo. Ihr Sound

ist lustig. Und ziemlich verrückt.

Woher kommt diese kreative Fülle?

Ich mag lebende Dinge, die vor sich

hin mampfen! (lacht). Nun, ich denke,

das kommt von meiner Erfahrung,

lebendig zu sein, zu existieren. Ich

muss einfach Musik machen, da ist

dieser Drang in mir. Ich mag die Idee

des tentakelhaften Denkens, das die

Cyborg-Feministin Donna Haraway

entwickelt hat. Beim Komponieren

strecke ich meine Fangarme aus, um

Gibt das alltägliche Leben auf kreative Weise wieder: Komponist Alex Paxton.

das alltägliche Leben zu erfassen und

es in einer komponierten, aber dennoch

chaotisch-kreativen Weise wiederzugeben.

Sie malen auch. Fliesst das ins

Musikschreiben ein?

Klar. Eigentlich stammt der Titel

«Shrimp BIT Babyface» von einem Bild,

das ich gemalt habe. Ich begann damit

als eine Art Selbsttherapie, nie mit der

Absicht, Kunst zu machen. Es hilft mir,

das, was ich unbewusst in mir habe,

rauszuholen. Um ehrlich zu sein, interessieren

mich die bewussten Gedanken

der Menschen nicht sonderlich. Es ist

das Unbewusste, das mich reizt.

«Es ist das Unbewusste,

das mich reizt.»

Ist Ihre Musik auch eine Art, mit

dem chaotischen Zustand der Welt

zurechtzukommen?

Nun, wenn man bedenkt, dass ich

hier und jetzt lebe, kann es gar nicht

anders sein. Aber ich möchte nicht

mutlos und nihilistisch sein, ich will in

diesem inneren, positiven Fluss bleiben.

Trotz allem.

Grossbritannien stehen harte Zeiten

bevor. Wird Ihnen diesen Winter

warm genug sein?

Ich werde in meiner Wohnung

rumspringen. Und ich werde Posaune

spielen. Das ist eine ziemlich schweisstreibende

Angelegenheit.

Interview: Susanne Leuenberger

Dampfzentrale, Bern

Di., 4.10., 19.30 Uhr

www.dampfzentrale.ch

Tanz im All

A Tree in a Field Records

Die Acid Amazonians (Bild) aus Zürich

machen elektronische Musik, performen

diese live, und das erst noch

impro visiert. Das Trio, bestehend aus

Dorothea Mildenberger, Franziska

Staubli und Rada Leu, veröffentlichte

letztes Jahr das Album «How To Take

Up Space» – eine Art Momentaufnahme

ihrer improvisatorischen Arbeit. Fernab

von Nullachtfünfzehn-Techno sind darauf

experimentelle Stücke versammelt,

die Störgeräusche zu monoton-sphärischem

Sound verdichten, wobei die drei

neben dem Bedienen von Knöpfen, Tasten

und Reglern auch singen.

Im soso.space performen sie gemeinsam

mit Soundkünstlerin Candy

Sändy im Rahmen der Reihe «1 Year

Space», mit der das Kapitel während

drei Nächten das einjährige Bestehen

seiner zweiten Tanzfläche, des Space

Floors, feiert. Das Geburtstagsprogramm

lockt mit der Mischung aus

Konzerten, Live-Sets und Clubnacht.

Ebenso mit von der Partie ist etwa

das Duo Karl Kave & Durian, das mit

tiefem, deutschem Gesang, Synths und

Schlagzeug die Neue Deutsche Welle

wiederaufleben lässt. Unter den Auftretenden

sind ausserdem das Berner

Duo ENL, Noria Lilt, Belia Winnewisser

oder sch_tsch mit düsterem, industrialreichem

Techno.

vit

Kapitel, Bern

Do., 29.9. bis Sa., 1.10.

• Acid Amazonians: Do., 29.9.,

21.30 Uhr

www.kapitel.ch


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Anzeiger Region Bern 26

29. September – 5. Oktober 2022

Gewebe aus Text und Körper

Mit «Blutbuch» erschreibt Kim de l’Horizon ein non-binäres

Körper-Ich und eine Mütter-Genealogie. Der autofiktionale

Roman ist für den Deutschen Buchpreis nominiert.

«In der Zeit, über die ich schreibe,

habe ich noch keinen Körper. (...) Es

gab mein Rennen, aber es gab keine

Beine; es gab den Wind, den mensch

beim Rennen spürt, aber kein Gesicht

und keinen Nacken, die diesen Wind

fühlen können; es gab die jauchzende

Freude, die das Rennen auslöst, nicht

aber den Bauch, in dem sich das

Jauchzen kräuselt. Körper, das hatten

die anderen.» Die (Nicht)erinnerung

an die körperlose Kindheit, aber auch

an die übermächtigen Hände und die

verschlingenden Münder der weiblichen

Verwandten steht am Beginn von

Kim de l’Horizons Erzählung.

Das Kind und die «Truckli»

In der Jetztzeit des Romans ist Erzähler*in

Kim mittlerweile 26 Jahre alt

und sitzt am Schreibtisch. Von hier

aus kehrt Kim schreibend zurück zum

eigenen, vergessenen Kindsein im

Haus der Mutter und der Grossmutter,

der «Meer» und der «Grossmeer», wie

es im französisch-aristokratisch geprägten

Berndeutschen heisst. Die

Sprache, die die Frauen das «Kind»

von einst lehrten.

Im Roman «Blutbuch» nimmt Kim

de l’Horizons autofiktionales Ich die

Spur dessen auf, was eben nicht zur

Sprache kam und was Kim gerade deshalb

bis heute im Bann gefangen hält:

die verschwiegenen Verletzungen und

Traumata der Mütter der Familie. Eine

Blutbuche im Garten der kleinbürgerlichen

Ostermundiger Kindheit steht

für dieses Unbenennbare, so wie auch

die vielen leeren «Truckli» der «Grossmeer»

und deren Garderobe, gefüllt

mit Mädchenkleidern. Und immer wieder

verlässt Kim den Schreibtisch für

Dates der Datingplattform «Grindr»

auf Toiletten, im Wald, in Wohnungen

an der Peripherie Zürichs, um die innere

Leere mit Sperma fremder Männer

zu füllen.

Das alles kann Kim de l’Horizon mit

den Müttern nur über den Abstand des

Schreibens, in der Form eines fiktiven

Briefs an die «Grossmeer» teilen, die

just ihre eigene Erinnerung an die Demenz

verliert. Zu gross ist vermutlich

die intergenerationale Sprachlosigkeit

der Familie, das Schweigen der Mütter,

die dem Kind ihre eigenen Leerstellen

weitergeben.

Traumata und sexuelles Begehren

Mehr als zehn Jahre schrieb Kim de

l’Horizon, Absolvent*in des Literaturinstituts

in Biel und ehemalige*r

Hausautor*in bei Bühnen Bern, am

«Blutbuch». So lange dauerte der Prozess

gemäss de l’Horizon, um zu der

autofiktionalen Form zu finden, die es

erlaubte, sich aus einer heteronormativen,

binären Ordnung fortzuschreiben.

Und um einen Textkörper zu

erfinden, in dem die Sprache einen

Körper und das Begehren eines nichtbinären

Ichs skizziert. Dazu spürt de

l’Horizon im Text den Traumata der

weiblichen Vorfahr*innen nach, bis

ins eigene sexuelle Begehren, die Verwundbarkeit,

die Scham, den Schmerz

im Körper. «Es geht darum, die Fäden

aufzudröseln, die uns gewoben haben:

die Fäden, die jede*n von uns in einem

Kokon aus Schweigen, Scham und

Scheinheiligkeit gefesselt haben, zu

entwirren», schreibt Kim an die Mütter.

Die Lust des Körpers ist neben

dem Schreiben das Medium dazu. So

schreibt de l’Horizon der Grossmutter

auch davon, wie «verdammt himmlisch»

es sei, «gefickt zu werden, dass

es sich teuflisch gut anfühlt, durch

die Strassen zu gehen und zu spüren,

wie das Sperma extrem langsam den

Körper wieder verlässt, langsamer als

Honig, langsamer als die Tannenzapfenmelasse,

die du dir immer auf die

letzte Fotzelschnitte träufelst.» Die

Erzähl figur spürt sich in ihrer Slutiness.

Trotzdem ist da auch Unbehagen

gegenüber der unterschwelligen Misogynie

mancher schwuler Fickkulturen.

Bäume und Hexen

«Blutbuch» ist ein textliches Hybrid,

eine rohe, oft verspielte Assemblage:

Poetisch-schmerzhafte Erinnerungsfragmente

ans Kindsein, das

muttersprachliche Berndeutsch darin,

explizite Episoden übers «Geficktwerden»,

essayistische Passagen über

Bäume und Hexen. Popliterarische

Einwürfe, viele Anbindungen, etwa an

Eribon, Louis, Annie Ernaux, Foucault,

Derrida, aber auch Donna Haraway

oder Starhawk. Aber womöglich ist

auch diese manchmal irritierende metafiktionale

Absicherung Ausdruck der

sozialen und geschlechtlichen Prekarität

dieser Autor*innen-Existenz und

der dazugehörigen Angst, in einem

unwachsamen Moment für illegitim

erklärt, aufgelöst zu werden. Es wirkt

beim Lesen, als ob man der Entstehung

eines Textkörpers beiwohnen

würde, eines knotig-knorpeligen, keinesfalls

gleichförmigen Gewebes, das

ein non-binäres Ich knüpft.

De l’Horizons autofiktionales Ich nimmt die Spur dessen auf, was nie zur Sprache kam.

Heilendes Werkzeug

Kim de l’Horizon nutzt gemäss

Eigenaussage das Schreiben als hexerisch-heilendes

Werkzeug, stellenweise

fungiert es als Gegenzauber, um sich

den Bann binärer Geschlechternormen

vom Leib zu schreiben. Der selbstreflexive

Abstand kommt wohl auch dem

Pathosvorwurf zuvor. Und der eigenen

Angst vor zu viel Nähe zu den mütterlichen

Worten, wenn Autor*in Kim gar

mal ins Englische wechselt. In der adoleszenten

Sprache, in der Kim «Harry

Potter» las, gelingt es, das zu schreiben,

was in der «Mother Tongue» so

nicht ginge. Das «Blutbuch» schreibt

die eigene Geschichte und die der Frauen

der Familie fort – als Person, die keine

Kinder zeugen wird und den Faden

der Wiederholung reissen lässt, weil

Kim sich weder ins Weibliche noch

Männliche hinein begibt. Und es ist

eine Umarmung der «Meeren», die

Mütter und deren Umfeld, das Schriftsteller*in

Kim de l’Horizon mit «Blutbuch»

auch sozial hinter sich lässt.

Nicht zuletzt mit der Nomination für

den deutschen Buchpreis.

Susanne Leuenberger

Kim de l’Horizons «Blutbuch» ist im

Dumont-Verlag erschienen.

Florian Spring

Die richtige Balance finden

Der junge Bieler Cellist Samuel Niederhauser spürt in Rachmaninoffs «Cellosonate» in

g-Moll die schwelgerischen Phrasen auf. Ihn und weitere Newcomer gibts im Casino am

ganztägigen «Meisterzyklus»-Extrakonzert zu hören.

Joel Schweizer

Überzeugt mit seiner Kunst und seiner Persönlichkeit: Samuel Niederhauser.

«Welch ein Reichtum an wunderschönen,

berührenden Melodien!»,

sagt der junge Bieler Cellist Samuel

Niederhauser. Er erinnert sich an die

Fas zination, die er empfand, als er die

«Cellosonate» in g-Moll von Sergei

Rachmaninoff zum ersten Mal hörte.

Inzwischen hat er sie selbst eingeübt.

Dabei merkte er, dass es gar nicht

so einfach sei, die «schwelgerischen

Phrasen in sich stimmig» zu spielen.

«Um den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten,

muss man kontinuierlich

die richtige Balance zwischen melodischem

Fortschreiten und harmonischer

Klanggestaltung erspüren.»

Überzeugende Persönlichkeit

Dies wird Niederhauser nun im

Casino Bern tun, wenn er diese Sonate

für Cello und Klavier aus dem Jahr

1901 zusammen mit dem Schweizer

Pianisten Oliver Schnyder am Extrakonzerttag

im Rahmen der «Meisterzyklus»-Reihe

interpretiert. Die Veranstaltung

ist eine Kooperation mit

der Aargauer Konzertreihe «Piano

District», der Schnyder als künstlerischer

Leiter vorsteht. Er hat denn auch

Samuel Niederhauser engagiert, weil

dieser ihn, so Schnyder, «mit seiner

Kunst und seiner Persönlichkeit restlos

überzeugt» hätte. Und dass der

junge Cellist 2020 beim Gewinn des

Migros-Kulturprozent-Studienpreises

von sämtlichen Juroren das Punktemaximum

erhielt, sei eine bemerkenswerte

Ausnahme.

Bravouröse Fingerfertigkeit

An den insgesamt vier Rezitalen,

die unter dem Motto «Bühne frei für

junge Talente» am selben Tag stattfinden,

gibt es neben Niederhauser noch

vier weitere Newcomer zu erleben,

nament lich den Schweizer Pianisten

Simon Popp und die polnische Geigerin

Amelia Maszonska, die ihre Auftritte

ebenfalls zumeist im Duo mit

Oliver Schnyder bestreiten. Zum Erklingen

bringen sie einerseits die vierhändige

«Fantasie» f-Moll von Franz

Schubert, andererseits die «Violinsonate»

c-Moll von Edvard Grieg. Am

späteren Nachmittag beweisen dann

Avery Gagliano und Julia Hamos –

zwei Pianistinnen aus dem Mentoringprogramm

«Building Bridges» von

Sir András Schiff – mit Kompositionen

etwa von Bach, Chopin, Schumann

oder Ligeti in Solo-Rezitals ihre bravouröse

Fingerfertigkeit.

Casino, Bern

So., 2.10., 11 Uhr

Niederhauser: 14 Uhr

www.meisterzyklus.ch

Stephan Ruch

Inserat

Samstag 8.00 – 11.00 Uhr

Mit Bruce & Gästen


29. September – 5. Oktober 2022

Anzeiger Region Bern 27

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Historische Momente

Die Ausstellung «Swiss Press Photo 22» zeigt die besten

Schweizer Pressebilder des Jahres 2021. Sie findet erstmals

im Bernischen Historischen Museum statt.

Eine imposante Bibliothek im Hintergrund

verleiht dem Moment zusätzliche

Erhabenheit: Der amerikanische

Präsident Joe Biden trifft den russischen

Präsidenten Wladimir Putin.

Zwischen den beiden steht auf einem

Tisch ein Globus – tatsächlich wird die

Welt bald mächtig in Schieflage geraten.

Es ist ein Foto, das ein historisches

Ereignis einfängt. Geschossen

wurde es vom Lausanner Agenturfotografen

Denis Balibouse am letzten

Händeschütteln und ernste Mienen fing der «Swiss Press Photographer of the Year», Denis Balibouse, am Genfer Gipfeltreffen ein.

Sie hat Tausende Kinder

Jetsun Pema, die jüngere Schwester des Dalai Lama,

engagierte sich jahrelang für tibetische Kinder. Das Ethnokino-Festival

im Kino in der Reitschule zeigt die Weltpremiere

des Dokfilms über «Amala», die angesehene Mutter.

Jetsun Pema reist nach Bern.

Geleck Palsang

Es ist eine bewegte Geschichte, die der

Dokumentarfilm «Amala. The Life and

Struggle of Dalai Lama’s Sister» erzählt:

Jetsun Pema ist die jüngere

Schwester des Dalai Lama, den sie nie

als Spielkameraden kennenlernt, sondern

als Seine Heiligkeit. In einem Internat

fern von ihrer Familie erfährt sie

als junge Frau von deren Flucht aus

dem Tibet und bleibt lange im Ungewissen

ob ihres Verbleibs. Auch Jetsun

Pema geht schliesslich ins Exil nach

Indien, wo sie als 23-Jährige die Verantwortung

für die Schulen der Tibetischen

Kinderdörfer, der «Tibetan Children’s

Village (TCV)», übernimmt.

Freiheit im Exil

Auf diese Arbeit konzentriert sich

der Regisseur Geleck Palsang, der

selbst an einer tibetischen Schule für

geflüchtete Kinder in Indien war. Er

malt anhand von Interviews mit Freundinnen,

Kollegen und weiteren Menschen

aus dem Umfeld Jetsun Pemas

ein Bild einer selbstlosen und willensstarken

Frau. Angereichert werden

diese Aufnahmen mit historischem

Bild- und Videomaterial, wie etwa von

einer Reise nach Tibet 1980. Sie zeigen

Jetsun Pema als junge Frau, Preisträgerin,

Advokatin und Mutter Tausender

Kinder, für deren Ausbildung sie

sich einsetzte. Denn als eine, die Freiheit

im Exil geniesse, habe sie die Aufgabe,

die tibetische Identität am Leben

zu halten, erklärt Jetsun Pema im Film.

Durch ihr Engagement erhielt sie den

Namen «ama la», angesehene Mutter.

Im Exil zu sein, unfreiwillig in einem

anderen Land zu leben, wirft

unweigerlich die Frage nach der Zugehörigkeit

auf. Damit gliedert sich

«Amala» in das diesjährige Thema

«Belonging» des Ethnokino-Festivals

ein. Das Programm versammelt nicht

nur zahlreiche Kurzfilme, Dokumentationen

und Spielfilme, sondern auch

Workshops, Fragerunden und Vision-Talks.

Den ersten Vision-Talk hält

Jetsun Pema, die für den Film anreist.

Kino in der Reitschule, Bern

Fr., 30.9., bis So., 2.10.

• «Amala»: Fr., 30.9., 19 Uhr

www.reitschule.ch

Louisa Dittli

Denis Balibouse

Gipfeltreffen in Genf im Sommer 2021,

als die Beziehungen zwischen Ost und

West noch ein wenig anders aussahen.

Balibouse sind aussagekräftige

Bilder gelungen, die das Händeschütteln,

die Gesten und Gesichter der beiden

Präsidenten einfangen. Dafür ist

er nun von einer Fachjury zum «Swiss

Press Photographer of the Year» gewählt

worden. Seine Arbeiten werden

im Bernischen Historischen Museum

gemeinsam mit jenen anderer Gewinner*innen

aus den Kategorien Aktualität,

Alltag, Schweizer Geschichten,

Porträt, Sport und Ausland präsentiert.

Die illustre Schau, die bisher jeweils

im Käfigturm und im Kornhausforum

stattfand, fasst das Jahr 2021 in

Bildern zusammen. Nach einer ersten

Station im Landesmuseum in Zürich

wandert die Ausstellung nun nach

Bern.

Dieses Jahr gibt es harte News

Der international bekannte, in Bern

und Paris lebende Fotograf Michael

von Graffenried ist verantwortlich für

die Auswahl, die er aus Tausenden

von eingesandten Bildern trifft. Er ist

davon überzeugt, dass sich Mitmachen

eigentlich immer lohnt. Manche

Fotograf*innen schafften es in die

Buchpublikation, in das «Swiss Press

Year»-Buch, während andere für die

Ausstellung berücksichtigt oder im

besten Fall mit einem Preis von 25 000

Franken honoriert würden. Jedes Jahr

gebe es eine Tendenz, die mal mehr

Richtung «harte News», mal mehr in

eine ästhetische Richtung ausschlage.

Vergangenes Jahr wurde etwa die Fotografin

Sarah Carp mit Bildern, die die

Alleinerziehende von ihren Kindern

bei sich zu Hause schoss, ausgezeichnet.

Dass uns nun der Krieg mehr beschäftigt

als der pandemiebedingte

Rückzug, liegt auf der Hand.

Helen Lagger

Bernisches Historisches Museum

Ausstellung bis 30.10.

www.bhm.ch

Schlösser bitten zu Tisch

Der diesjährige Schweizer Schlössertag läuft unter dem

Motto «Essen». Von Tischmanieren über Leonardo da Vincis

Rosensiruprezept bis hin zur nachhaltigen Verwertung der

Jagdbeute gibt es viel zu lernen – und natürlich zu kosten.

«In gehobenen Gesellschaften stiess

man beim Dinieren nie mit den Getränken

an», erzählt Patrick Schlenker.

Das sei höchstens in der Spelunke vorgekommen.

Als historischer Berater ist

Schlenker Experte, was die Manieren

von früher betrifft. Dabei haben es dem

Basler die Belle Époque, die damals

geltenden Anstandsregeln und die damalige

Mode besonders angetan.

Am diesjährigen Schweizer Schlössertag

dreht sich alles um Essen. Und so

passt es, dass Schlenker, der der Filmbranche,

Theaterproduktionen und

Museen beratend zur Seite steht, in

seinem Vortrag «Tischmanieren in der

Belle Époque» vergangene Umgangsformen

interaktiv weitergibt. So dürfen

sich einige aus dem Publikum an

den Tisch im Schloss Oberhofen setzen

und die Gepflogenheiten mit

Schlenker durchspielen. «Die Menschen

sind dann immer davon überrascht,

dass damals immer die Frau

entschied, ob der Mann sie bei der Begrüssung

berühren durfte», so Schlenker.

Das gelte noch heute als offizieller

Knigge, nur wüssten das viele nicht.

Liedgut für Gefrässige

Nebst dem Schloss Oberhofen beschäftigen

sich am Schweizer Schlössertag

knapp 30 Schlösser mit Essen.

Das Ensemble Dragma widmet sich im

Schloss Thun musikalisch den Delikatessen

des Spätmittelalters und der

Renaissance. Unter anderem mit «Ain

Gefress» aus dem 15. Jahrhundert, das

aus der Feder des Minnesängers Michel

Beheim stammt und von sieben

Männern handelt, die in einer Taverne

eintreffen und allerlei Speisen –

Schweizer Käse oder sogar Drachenfleisch

– wünschen. Auch ein Rezept

von Leonardo da Vinci für Rosensirup

besingt das Trio, den Besuchende anschliessend

probieren dürfen.

Statt Rosensirup gibt es im Schloss

Landshut Wild zu kosten – nachdem

die Fachleute gezeigt haben, wie sie die

Jagdbeute nachhaltig verwerten. Sie

häuten und zerlegen die Wildtiere und

zeigen auch, wie sie die ungeniessbaren

Teile wie Haut, Fell und Horn verarbeiten.

Vittoria Burgunder

Schweizer Schlössertag: Diverse

Schlösser der Region. So., 2.10.

• «Tischmanieren in der Belle Époque»:

Schloss Oberhofen. 16 Uhr

• Ensemble Dragma: Schloss Thun

11, 13, 14.30 und 16 Uhr

• «Aus der Praxis der Jagd»:

Schloss Landshut, durchgehend

www.dieschweizerschloesser.ch

Schlemmen im Schloss Thun.

Essenmachtfreu(n)de

Off the Record

Kolumne von Till Könneker

«Kunst ist für den Menschen genauso

ein Bedürfnis wie Essen und Trinken.»

(Dostojewski)

Wenn wir Kunst als Grundnahrungsmittel

verstehen, darf sie nicht

exklusiv sein. Kunst braucht neben

Museen und Galerien auch öffentlichen

Raum für wechselnde Installationen,

Orte für Musik und Theater, aber auch

freie Flächen, etwa für Murals und

Graffiti-Kunst. «Murals» sind grossflächige

Wandbilder auf sonst ungenutzten

Wänden oder Hausfassaden.

Von den 30 000 Jahre alten Wandmalereien

in Höhlen, wie der von Chauvet-Pont-d’Arc

in Frankreich, über den

80 Meter langen lebensgrossen Berner

Totentanz sowie Wandbilder aus der

Jahrhundertwende bis hin zur Graf fiti-

Kunst sind Wandmalereien seit Tausenden

von Jahren Teil unserer Kulturlandschaft.

Wandbilder bieten der Stadt

und ihren Bewohner*innen eine Form

der Auseinandersetzung mit dem eigenen

Lebensraum. Sie bringen Wichtiges

auf den Punkt und fungieren als kollektive

Denkräume. Graue und unbeachtete

Orte werden durch Wandgemälde emotionalisiert,

sie schaffen eine Möglichkeit

der positiven Transformation. Sie

können auch dafür sorgen, dass es sich

in öffentlichen Räumen sicherer anfühlt,

so wie aktuell bei der Schütz ein grosses

Mural an der Eisenbahnbrücke entstanden

ist. Murals sind eine internationale

Kunstform, die auch Touristen anzieht

und ihnen eine weitere Möglichkeit der

Interaktion mit der Stadt ermöglicht.

«Wandbilder bieten der

Stadt und ihren Bewohner*innen

eine Form der

Auseinandersetzung mit

dem eigenen Lebensraum.»

Für eine so stark in der Vergangenheit

verwurzelte Stadt ist der Dialog

mit der Zukunft wichtig, um neue

Identitäten zu finden. In Bern ist es

schwierig, Neues zu bauen. Altes umzugestalten

könnte also gute Möglichkeiten

bieten, die Stadt zu beleben.

Gerade bei der jüngeren Bevölkerung

ist Graffiti-Kunst selbstverständlicher

Teil der Kultur, mit der sie aufgewachsen

sind. Eine Stadt, die das

erkennt und fördert, ist zukunftsfähig

und erlebt einen wohltuenden Austausch

mit zukünftigen Generationen.

Statt also Hunderttausende von

Franken an ein Anti-Graffiti-Projekt

wie das der «casa blanca» zu verschwenden,

sollten wir diese Steuergelder

besser für eine ideenreiche

Graffiti- und Murals-Strategie einsetzen.

Lieber proaktiv mit der Szene planen

und im Dialog bleiben, als sie

sinnlos und verlustreich zu bekämpfen.

Das wäre die Devise.

Till Könneker realisiert Ideen, Konzepte,

Kunst und Kulturprojekte. Er gründete

den Hauptsitz im PROGR, erfand das Kultur

Blind Date und die Too Late Show, 2021

rief er das Amt für Ermöglichung ins Leben,

das unbürokratisch Kunst fördert. Off-therecord

schreibt er über das Poten zial von

Bern und darüber hinaus.

Illu: Olivia von Wattenwyl, Black yard


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Anzeiger Region Bern 28

29. September – 5. Oktober 2022

Nicolas Küffer

ZVG

Nach all dem Jamming

Von der Wurzel bis zur Krone

Neben regelrechten Exoten birgt der Botanische Garten auch viele

in der Schweiz heimische Pflanzen. Sarah Ogi und Sandro Silva

nehmen an der Führung «Eiche, Eibe, Esche, Erle» des Vereins

Aquilegia die Bäume, die hier ihr Zuhause haben, unter die Lupe –

von der Wurzel bis zur Krone.

Botanischer Garten Bern. So., 2.10., 14 Uhr

Do 29.

Bern

Bühne

Absolvent*innenvorsprechen

Zum Abschluss ihres Schauspielstudiums

präsentieren die Studierenden

ein vielfältiges Programm aus klassischen

und modernen Szenen und Monologen.

Eintritt frei.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN |

THEATER, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRAS SE 161. 19.30 UHR

Uwe Schönbeck: Jeder lacht auf

seine Weise

Dieses Mal macht sich Uwe Schönbeck

in der Cappella so seine Gedanken über

das Lachen. Denn wie heisst es schon

bei Aristoteles: «Lachen ist eine körperliche

Übung von grossem Wert für die

Gesundheit. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRAS SE 24.

20.00 UHR

AN DAS WILDE GLAUBEN nach dem

Buch von Nastassja Martin

Deutschsprachige Erstaufführung

Mit: Dascha von Waberer Regie: Annina

Dullin Bühne: Beni Küng Kostüm: Sybille

Welti Musik: Robert Aeberhard

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

Das Mass der Dinge

Über die Selbstoptimierung, Likes,

Views, Kunst und die Liebe. Stück von

Neil LaBute | Regie: Corinne Thalmann

Mit: Dana Tröhler, Vinzenz Wegmüller,

Sonja Grimm, Matthew Wildhaber

www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dance

Tanzbär

Marc Fuhrmann (Panthera – ZH), Mad

Moiselle (BE). Techno, Tech House, Dub

Techno. www.cafete.ch

CAFETE, NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 23.30 UHR

1 Jahr Space Floor w. ENL +

Acid Amazonians x Candy Sändy,

Heiko Intl.

Klub: Heiko Intl. (Studio Mondial/Bern)

Space Floor: Acid Amazonians (A Tree in

a Field Rec./Zürich) b2b Candy Sändy

(Salon Vert/Zürich), ENL (Zürich), Helly

Hansen Rowing Club

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41. 24 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Von Juni bis September stehen Staffeleien

zur freien Nutzung im Umland

des Zentrum Paul Klee. Material bitte im

Kunst-Kiosk vom Creaviva beziehen oder

selber mitbringen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

ZVG

Sonntag, 9. Oktober 2022, 11:00

Ein echter Wehrli

Er ist so etwas wie die Marie Kondo der Kunst, nur viel lustiger: Der

Kabarettist und Illustrator Ursus Wehrli sorgte mit seinem Buch

«Kunst aufräumen» für Ordnung auf den Leinwänden von Picasso,

Miró, Mondrian oder Klee. Unbeschwert greift er den Grossen der

Kunst unter die Arme. Nun kann man ihm live dabei zuschauen

und die aufgeräumten Meisterwerke auch gleich ersteigern.

Le Singe, Biel. Do., 29.9., 20.30 Uhr

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Interaktive Ausstellung im Kindermuseum

Creaviva zur ZPK-Ausstellung

«Isamu Noguchi»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

3hoch3

Ein Architekturparcours im Klee mit

Kartenset und rätselhaften Aufgaben für

die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Steinsammlung»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fl iegenden Teppich der Kreativität.

«Steinsammlung» lädt Kinder und Familien

dazu ein, gestalterisch der Kunst

von Isamu Noguchi zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Sounds

Kazimirr und Flo LeBeau an der

Dreigänger Sommerbar

Am 29.9. verabschieden wir uns vom

Sommer mit Musik von Kazimirr und Flo

LeBeau. Bar & Snacks gibts ab 17 Uhr,

Konzerte ab 19 Uhr. Eintritt frei und

Kollekte. Der Anlass fi ndet bei jedem

Wetter statt. www.dreigänger.ch

DREIGÄNGER, WALDEGGSTR. 27. 17 UHR

Esther Kinsky liest aus

Rombo

Moderation: Tabea Steiner, Autorin und

Literaturveranstalterin

JAZZ Apéro im Casino Bern

Ihr Feierabend mit Jazz

Jeden Donnerstagabend geniessen Sie

im Casino Bern zu einem guten Glas

Wein oder Cocktail einzigartigen Jazz.

Musik: Matteo Burci und sein wechselndes

Ensemble

CASINO BERN. 17.30 UHR

Dena DeRose Trio

MARIANS JAZZROOM HERBSTSAISON

Vom 27.9. bis 1.10. Dena DeRose Trio

Dena DeRose, p & voc/Danny Ziemann,

b/Joris Dudli, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRAS SE 54.

19.30/21.30 UHR

AUSVERKAUFT! SPORTRECORDS

Rap, Urban. Zusatzshow ohne Clubnacht.

Das Konzert ist restlos ausverkauft.

Es wird keine Abendkasse geben.

www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRAS SE 10.

20.30 UHR

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

La vie après la vue

Conférence UNAB de M. Bernard

SCHNEIDER. Ancien président du

tribunal du district du Val-de-Travers

www.unab.unibe.ch

ASCARO, BELPSTRAS SE 37. 14.15 UHR

Musical Theater and National

Politics in Kyiv in the Nineteenth

Century

Ein Einzelanlass der Veranstaltungsreihe

«Von Gleichklang bis Disharmonie:

Musik und Nation in Osteuropa»

UB BERN – SCHWEIZERISCHE OSTEUROPABI-

BLIOTHEK, UNIVERSITÄT BERN, HAUPTGE-

BÄUDE, HS 101, HOCHSCHULSTRAS SE 4.

18.15 UHR

Worte

HARALD POMPER – ANDERS ALS

GEPLANT

EINE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE

SATIRE ÜBER SELBSTOPTIMIERUNG

UND EWIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

«After all» nennt sich das dritte Album von Juraya, und das klingt

so, als wolle die Rockband aus dem Vollen der Erfahrung schöpfen.

Nach 10 Jahren Bandgeschichte, einem intensiven Jamming-Sommer

im französischen Jura und mit einem neuen Plattenvertrag in

der Tasche kommen Sänger Peter Urfer, Gitarrist Gian Carlos Monn,

Stefan Bregy am Keyboard, Jürg Bill am Bass und Sascha Ramseier

an den Reglern in die Mühle Hunziken. Mit dabei eine Songlist voller

Lebensfreude und melodiösem Rock.

Mühle Hunziken, Rubigen. Do., 29.9., 20 Uhr

Biel/Bienne

Bühne

Ursus Wehrli

KUNST AUFRÄUMEN – DIE LIVE-

PERFORMANCE www.lesinge.ch

LE SINGE, UNTERGASSE 21. 20.30 UHR

Brienz BE

Klassik

Herbsttrilogie klang Grandhotel

Giessbach – Die Wiener

Das aufstrebende Nerida Streichquartett

führt das Publikum musikalisch

nach Wien mit den Werken

der bekannten Komponisten Haydn,

Schubert und Mozart.

ROLAND MEIER/KULTUR ERLEBEN,

GRANDHOTEL GIESSBACH. 18.00 UHR

Rubigen

Sounds

Juraya

Plattentaufe «After all» – (CH) Rock

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Solothurn

Klassik

TANCREDI

GIOACHINO ROSSINI

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.30 UHR

Steffisburg Station

Sounds

Ursula Hotz & Brent Moyer:

Americana

Zwei Stimmen, zwei Gitarren erzählen

musikalisch verpackte Geschichten.

Americana eben!

www.all-events-music.com

SCHÜÜR RESTAURANT & KULTUR,

BERNSTRAS SE 111. 20.00 UHR

Utzenstorf

Verschiedenes

Die zweite Chance für unsere

Wildtiere – Abendführung

Wildstation Landshut: Rehabilitation,

Artenschutz und Umweltbildung

SCHLOSS LANDSHUT/SCHWEIZER MUSEUM

FÜR WILD UND JAGD, SCHLOSSSTRAS SE 17.

18.00 UHR

Worben

Sounds

CYPECORE DE / OMISSIS CH /

FAT DOG CH

Cypecore lebt eine dystopische

Phantasie aus dem Jahr 2133.

Omissis, aus der Pandemiezeit

entstanden, stehen kurz vor ihrer ersten

EP. Fat Dog ist eine junge Band aus

alten Freunden.

KUFA KULTURFABRIK LYSS, WERDTSTR. 17.

19.30 UHR

Montag

17. Oktober 2022

19.30 Uhr

Casino Bern

Daniil

Trifonov Klavier

Fr 30.

Bern

www.meisterzyklus.ch

Mozart, Schumann, Tschaikovsky, Ravel

Bühne

Sycorax

Oper von Georg Friedrich Haas mit

einem Text von Harriet Scott Chessman

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRAS SE 161. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Uwe Schönbeck: Jeder lacht auf

seine Weise

Dieses Mal macht sich Uwe Schönbeck

in der Cappella so seine Gedanken über

das Lachen. Denn wie heisst es schon

bei Aristoteles: «Lachen ist eine körperliche

Übung von grossem Wert für die

Gesundheit. www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTR. 24. 20 UHR

AN DAS WILDE GLAUBEN nach

dem Buch von Nastassja Martin

Deutschsprachige Erstaufführung

Mit: Dascha von Waberer Regie: Annina

Dullin Bühne: Beni Küng Kostüm: Sybille

Welti Musik: Robert Aeberhard

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Das Mass der Dinge

Über die Selbstoptimierung, Likes,

Views, Kunst und die Liebe. Stück von

Neil LaBute | Regie: Corinne Thalmann

Mit: Dana Tröhler, Vinzenz Wegmüller,

Sonja Grimm, Matthew Wildhaber

www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dance

Tu Musica cubana

Tanzfl äche frei für Tu Musica Cubana!

SALSADANCERS, TANZPFEILER, DALMAZI-

QUAI 69.

Disco for adults mit DJ Eric

mit 60er bis 80er und neueren Hits,

Sound der auch die Erwachsenen wieder

mal zum tanzen bringt.

5ÈME ETAGE, MÜHLENPLATZ 11. 21.00 UHR

MEDIFEST

DJ A-DAMN (ZH)

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTR. 43. 22 UHR

Inserat

zpk.org


29. September – 5. Oktober 2022

Anzeiger Region Bern 29

5

Selecta Stories

Couloir Gang DJs (CH). Dance, Selecta,

Rave. www.cafete.ch

CAFETE, NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 23.00 UHR

1 Jahr Space Floor w. KA-RABA,

Phrex, Herman, Noria Lilt

Klub: KA-RABA (Okra Collective/Basel,

Phrex (Midilux, Dubtopia/Bern), Herman

(Kosmos/Bern)

Space Floor: Noria Lilt live, Chewlie live,

Kasma live, Bleach, Yotah

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41. 24 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Von Juni bis September stehen Staffeleien

zur freien Nutzung im Umland

des Zentrum Paul Klee. Material bitte im

Kunst-Kiosk vom Creaviva beziehen oder

selber mitbringen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

3hoch3

Ein Architekturparcours im Klee mit

Kartenset und rätselhaften Aufgaben für

die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Interaktive Ausstellung im Kindermuseum

Creaviva zur ZPK-Ausstellung

«Isamu Noguchi»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Steinsammlung»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fl iegenden Teppich der Kreativität.

«Steinsammlung» lädt Kinder und Familien

dazu ein, gestalterisch der Kunst

von Isamu Noguchi zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Klassik

Orgelpunkt

30-minütige Orgelkonzerte mit Organistinnen

und Organisten aus der ganzen

Welt

OFFENE KIRCHE IN DER HEILIGGEISTKIRCHE,

HEILIGGEISTKIRCHE BERN, BAHNHOFPLATZ/

SPITALGASSE, 44. 12.30 UHR

Sounds

Dena DeRose Trio

MARIANS JAZZROOM HERBSTSAISON

Vom 27.9. bis 1.10. Dena DeRose Trio;

Dena DeRose, p & voc/

Danny Ziemann, b/Joris Dudli, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRAS SE 54.

19.30/22.00 UHR

Milian Mori: As you were listening

Mit Rea Dubach & Martina Dschingis

(DJ Set)

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTR. 47.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

REXtone: Kia Mann

Zum Auftakt der neuen REXtone-Saison

nimmt die Berner DJane Kia Mann das

nächtliche Tanzpublikum mit auf eine

Reise in und durch die eklektischen

Musiknischen, mit einem Set, das an

viele Orte führt.

KINO REX, SCHWANENGASSE 9. 22.30 UHR

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Biel/Bienne

Bühne

Kafka in Farbe

MAX MERKER UND AARON HITZ

URAUFFUHRUNG

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, STADTTHEATER BIEL, BURGGASSE

19. 19.30 UHR

Sounds

Aki Takase’s Japanic

Wie kann man die Geschichte eines

Albums in Worte fassen, dass seine

Story selbst schon so plastisch erzählt,

dass jedes Wort überfl üssig ist?

www.lesinge.ch

LE SINGE, UNTERGASSE 21. 21.00 UHR

Burgdorf

Verschiedenes

Zwickel-Friti

Die Kulturhalle Sägegasse lädt zum

gemütlichen Freitags-Zwickeln. Das

Zwickeln der Eggerbrauerei ist wohl

vielen ein Begriff und wer einmal dort

war und das köstliche Zwickel-Bier

gekostet hat, kommt

KULTURHALLE SÄGEGASSE, SÄGEGASSE.

18.00 UHR

Fraubrunnen

Bühne

Fisch zu viert – Ein todsicheres

Kammerspiel

Eine raffi nierte Komödie von Wolfgang

Kohlhaase und Rita Zimmer.

www.schlosskellerfraubrunnen.ch

THEATER SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

BERNSTRAS SE 5. 20.00 UHR

Jegenstorf

Sounds

Thomas Michael Riley

Seine Werke sind jeweils voller

lebhafter, nachdenklicher und melodiöser

Kompositionen. Seit nunmehr

20 Jahren gehört er zu den bekanntesten

und beliebtesten Interpreten des

texanischen Hill Country.

REMISE-BÜHNI JEGENSTORF,

NEUHOLZWEG 1. 20.00 UHR

Einfach Emil

Wer ihn noch nie live auf der Bühne erlebte, sollte das jetzt tun:

Emil Steinberger, Kindheitsheld und einst der bekannteste

Schweizerdeutschlehrer in Deutschland, kommt ins National und

«schnädered», wie sein Programm heisst. Es gibt eine Art Best-of

mit Improvisation, legendären Sketches und geteilten Lachern.

Theater National, Bern. Fr., 30.9., 20 Uhr

Sa 1.

Bern

Bühne

Die Zauberflöte

Singspiel in zwei Aufzügen von Wolfgang

Amadeus Mozart. www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – STADT-

THEATER, KORNHAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

AN DAS WILDE GLAUBEN nach

dem Buch von Nastassja Martin

Siehe Fr., 30.9.

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Das Mass der Dinge

Siehe Do., 29.9.

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kaya Yanar

«Kommst Du – Guckst Du – Lachst

Du»: Der Top-Comedian mit «Der Fluch

der Familie». www.kursaal-bern.ch/

Congress/Kongressraume/Arena

ARENA KURSAAL BERN, KORNHAUSSTR. 3.

20.00 UHR

Edition E

Jamaican Roots Culture #34

Selecter Ras Romano & Litelet (Golden

Roots Soundsystem – BE). Roots

Reggae, Early Reggae 70ties, Rocksteady

60ties, Ska 60ties.

www.cafete.ch

CAFETE, NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 23.00 UHR

1 Jahr Space Floor w. DJ Slyngshot,

Das Lux, Belia Winnewisser

Klub: DJ Slyngshot (Yappin/Offenbach),

Belia Winnewisser, Rodri

Space Floor: Karl Kave & Durian live,

sch_tsch live, Maura Lombardo, Faber

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41. 24 UHR

Lucien Schnee

Verausgabung zu Wave und Rave

Die Couloir Gang legt so auf, dass es definitiv keine Garantie für

einen frischen Morgen danach gibt. Hinter den Decks geben sie

alles Mögliche und auch noch etwas mehr – Genre- und Geschmacksgrenzen

kennen die Schmittener DJs nur, wenn es ihnen

beliebt. Verausgabung der Gliedmassen zu Wave und Rave ist das

Stichwort.

Cafete in der Reitschule, Bern. Fr., 30.9., 23 Uhr

Familie

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Siehe Fr., 30.9.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Hinter Blech und

Gitter»

Siehe Fr., 30.9.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

12.00/14.00/16.00 UHR

Klassik

The Harmonists Basel –

Veronika, der Lenz ist da

The Harmonists Basel erwecken das

Liedgut der 20er- und 30er-Jahre in den

Arrangements der legendären Comedian

Harmonists zu neuem Leben.

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS,

GERECHTIGKEITSGASSE 44. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ab

15.10.22

Stadttheater

Inserat

SPH Music Masters – Regio-Finale

Ein spannender Abend für Musiker

und Publikum – mehrere Bands, tolle

Stimmung! Sei dabei, entdecke coole

Musiker und vote als Besucher für

deinen Favoriten.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

20.30 UHR

AUSVERKAUFT: Sportrecords

Clubnacht

Rap, Urban. Der Abend ist restlos

ausverkauft. Es wird keine Abendkasse

geben. www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRAS SE 10. 22 UHR

Rubigen

Sounds

Blues Caravan 2022

Katie Henry (US), Will Jacobs (US) &

Ghalia Volt (US/BEL) – (US) Blues

MÜHLE HUNZIKEN. 20.00 UHR

Wabern

Kinder/Jugend

NaturWerkstatt Herbst

Entdecken, werken, kreativ sein – ein

spannender Tag im Eichholz

www.pronatura-eichholz.ch

PRO NATURA ZENTRUM EICHHOLZ, STRAND-

WEG 60. 13.30 UHR

Willy Schnyder & Dani Misteli: Liebi,

Tod u Härdöpfelstock

Willy Schnyder und Dani Misteli wagen

im neuen gemeinsamen Projekt ein

Stelldichein mit Gevatter Tod, für viele

ein zwar unausweichlicher, aber diffi ziler

und schwer fassbarer Geselle.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTR. 24. 20.00 UHR

Dance

We Love Techno

The Show Part 1. 10 Years We Love

Techno Switzerland

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTR. 43. 22.00 UHR

Impressum

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda

Die Berner Kulturagenda ist ein unabhängiges

Engagement des Vereins Berner Kulturagenda.

Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern und dem

Fraubrunner Anzeiger in einer

Gesamtauflage von 167 454 Exemplaren.

verein@bka.ch

Leitung Mitgliederbereich:

Beat Glur, beat.glur@bka.ch

Redaktion: redaktion@bka.ch

Leitung: Susanne Leuenberger (sus), susanne.leuenberger@bka.ch

Stv.: Vittoria Burgunder (vit), vittoria.burgunder@bka.ch

Lula Pergoletti (lup), lula.pergoletti@bka.ch

Praktikum: Louisa Dittli (loud), louisa.dittli@bka.ch

Autor*innen dieser Ausgabe: Johannes Dullin, Michael Egger,

Till Könneker, Helen Lagger, Stephan Ruch, Janine Schneider

Layout: Scribentes Media, ein Unternehmen der SR Medien Group

AG: Eva Brünisholz, Chantal Müller

Verlag/Inserate: Simon Grünig, simon.gruenig@bka.ch

Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1, Postfach 32,

3123 Belp, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, www.bka.ch

Nr. 36 erscheint am 12.10.2022

Redaktionsschluss: 26.09.2022; Inserateschluss: 05.10.2022

Nr. 37 erscheint am 19.10.2022

Redaktionsschluss: 03.10.2022; Inserateschluss: 12.10.2022

Agendaeinträge: Nr. 37 bis am 03.10.2022; Nr. 38 bis am 10.10.2022

Eingabe in die Datenbank der Berner Kulturagenda:

Auf www.bka.ch klicken Sie auf den Link «Event hinzufügen».

Bei technischen Problemen oder Fragen wenden Sie sich an

031 310 15 08 oder per E-Mail an veranstaltungen@bka.ch

Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die

Redaktion der Berner Kulturagenda.

Verleger: SR Medien Group AG, Hohfuhren 223, 3123 Belp

Abonnemente: Sie können die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers

Region Bern inkl. BKA abonnieren:

3-Monats-Schnupperabo: CHF 25

1-Jahres-Abo: CHF 110

1-Jahres-Gönner-Abo: CHF 222

Bestellungen an: verlag@bka.ch, 031 310 15 00

Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, die in

der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten

Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder

sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt,

redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in

Online-Dienste einzuspeisen.

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern

für die finan zielle Unterstützung.

Unter dem Patronat des

Club Bühnen Bern

GUILLAUME TELL

Oper von Gioachino Rossini

Musikalische Leitung: Sebastian Schwab

Regie: Amélie Niermeyer


6 Anzeiger Region Bern 30

29. September – 5. Oktober 2022

Rebekka Beer

Hasta luego mit Buena Vista

Keine Angst, hier geht es nicht um ideologische Seitenhiebe nach

Havanna: Die Band Buena Vista Capital Club heisst bloss so, weil

hier ein Trupp von Hauptstädtern zum Tanz aufspielt. Im Innenhof

des Berner Generationenhauses gibt’s Salsa und Beisammensein

zum Schluss der Sommersaison.

Berner Generationenhaus. Fr., 30.9., 20 Uhr

JANNE VALKEAJOKI

AKKORDEON

Janne Valkeajoki wurde am

29. Februar 1992 in Ostfi nnland

geboren. Er studierte Akkordeon an der

Sibelius-Akademie in Helsinki bei Matti

Rantanen. www.jannevalkeajoki.com

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Sounds

Dena DeRose Trio

Marians Jazzroom Herbstsaison

Vom 27.9. bis 1.10.

Dena DeRose Trio; Dena DeRose, p &

voc/Danny Ziemann, b/Joris Dudli, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRAS SE 54.

19.30/22.00 UHR

Inserat

Puce Mary/Lolina

Making sense of desire, loss and

control. Puce Mary ist das Soloprojekt

der in Dänemark geborenen Künstlerin

Frederikke Hoffmeier.

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTR. 47.

20.30 UHR. JUGENDKULTURPASS 16-26

Ben Whale & The Groovin’ Clams

Nach langer Abstinenz auch erstmal

wieder auf die Bühne: Ben Whale interpretiert

seine Songs mit einer sechsköpfi

gen Band. Jazziger HipHop, laid back

und groovy.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

21.00 UHR

Isamu

Noguchi

Pietari Purovaara

Finnische Zeitgenossen

Der junge finnische Akkordeonist Janne Valkeajoki interpretiert

Werke zeitgenössischer Komponisten und bringt diese teils auch zur

Uraufführung. Auf seiner Schweizer Tournee verschreibt er sich der

dritten Akkordeonsonate seines Landsmannes Kalevi Aho. Ausserdem

interpretiert Valkeajoki Musik des finnischen Komponisten Magnus

Lindberg, die er letztes Jahr auch auf einem Album veröffentlichte.

Ergänzt wird der sonst zeitgenössische Abend mit barocken

Klängen von Jean-Philippe Rameau und Johann Sebastian Bach.

Ono das Kulturlokal, Bern. Sa., 1.10., 20 Uhr

Verschiedenes

Der Blaue Reiter

Faszination Farbe und ihre räumliche

Wirkung. Kurswochenende zum Werk

von Franz Marc und August Macke.

Kunstkurs für Erwachsene.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

09.00 UHR

Isamu Noguchi, My Mu, 1950, Seto-Keramik, 34,3 ×24,1 × 16,8 cm, Foto: Guido Schiefer, Köln,

Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum, New York © INFGM / 2021, ProLitteris, Zürich

Surprise Strassenfussball

«More Than A Game» – mehr als nur ein

Spiel. Das ist das Motto von Surprise

Strassenfussball, der die Integration

von armutsbetroffenen Menschen durch

Sport ermöglicht.

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN. 10 UHR

Matinée mit Viktor

Matinée mit Viktor im Rahmen des

monatlichen Libera Terra Marktes

BREISCH-TRÄFF, BREITENRAINPLATZ 16.

10.00 UHR

Märitkafi

Die Freiwilligen der Gruppe des Märit

Kaffees ermöglichen soziale Teilhabe.

Willkommen sind alle bisherigen und

neuen Gäste. Unkompliziertes Zusammensein,

Menschen treffen, Kontakte

knüpfen.

BREITSCH-TRÄFF, BREISCH-TRÄFF, BREITEN-

RAINPLATZ 16. 10.00 UHR

Brunch International: Tschetschenien

Eine kulinarische Reise um die Welt mit

feinen vegetarischen Speisen

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 10.00 UHR

Wikipedia-Schreibwerkstatt

Wir kreieren neue Wikipedia-Beiträge

und editieren bestehende, um die

Sichtbarkeit von bergsteigenden Frauen

zu erhöhen.

ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ, HELVETIA-

PLATZ 4. 13.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Isamu Noguchi

CHF 5 plus

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Biel/Bienne

Bühne

KAFKA IN FARBE

MAX MERKER UND AARON HITZ

URAUFFUHRUNG

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL SOLO-

THURN, STADTTHEATER BIEL, BURGGASSE

19. 19.00 UHR

Sounds

Phanee de Pool

Phanee de Pool ist eine der bedeutendsten

Künstlerinnen der Westschweiz.

www.lesinge.ch

LE SINGE, UNTERGASSE 21. 21.00 UHR

ZVG

Gesungen wie vor 100 Jahren

«Er fiel mir auf’s Gesicht / ob S’s glauben oder nicht / Jetzt weiss

ich, dass Ihr kleiner grüner Kaktus sticht / Bewahr’n Sie Ihren Kaktus

gefälligst anderswo», heisst es am Ende des Lieds «Mein kleiner

grüner Kaktus», welches die Comedian Harmonists 1934 veröffentlichten.

The Harmonists Basel – zwei Tenöre, ein Bariton, ein Bass

und eine Pianistin – graben die Werke des Vokalensembles wieder

aus und singen die Stücke der 20er- und 30er-Jahre im Kunst- und

Kulturhaus Visavis. Das Publikum ist eingeladen, mitzusingen und

als Ad-hoc-Chor vor dem Konzert einen Refrain mit dem Ensemble

einzustudieren.

Kunst- und Kulturhaus Visavis, Bern. Sa., 1.10., 20 Uhr

Ad-hoc-Chor: 18 Uhr. Anmeldung: carol.rosa@kultur-visavis.ch

Burgdorf

Familie

Burgdorfer Vater-Kind-Treff

Drinnen oder draussen spielen,

Kontakte knüpfen: Der Burgdorfer

Vater-Kind-Treff bringt Väter mit kleinen

Kindern zusammen

KIRCHGEMEINDEHAUS DER REFORMIERTEN

KIRCHE, LYSSACHSTRAS SE 2. 10.00 UHR

Verschiedenes

Geimerei – der Spielverein

Ein Spiel-Anlass für Jung und Alt.

KULTURHALLE SÄGEGASSE, SÄGEGASSE.

15.00 UHR

Fraubrunnen

Bühne

Fisch zu viert

Es stiegen hoch sehr dunkle Triebe,

ach wie verkehrt ist diese Welt:

am Abend geht es um die Liebe,

am Morgen geht es um das Geld.

www.schlosskellerfraubrunnen.ch

THEATER SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

BERNSTRAS SE 5. 20.00 UHR

Fisch zu viert – Ein todsicheres

Kammerspiel

Eine raffi nierte Komödie von Wolfgang

Kohlhaase und Rita Zimmer.

www.schlosskellerfraubrunnen.ch

THEATER SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

BERNSTRAS SE 5. 20.00 UHR

Langenthal

Sounds

20 Jahre Radio Rebelde Sound

Sistema

Gambeat (Radio Bemba Sound System),

El Flecha Negra, Radio Rebelde

Sound Sistema, Chichadelica,

DJ Kumbianabis – Cumbia Reggae

LAKUZ, FARBGASSE 27. 18.00 UHR

Ostermundigen

Sounds

IDA & the JOBRA

Ein musikalisches Feuerwerk voller

Spielfreude und Virtuosität darf erwartet

werden an den Auftritten von IDA &

THE JOBRA www.stefskulturbistro.ch

STEF’S KULTURBISTRO, STEF’S KULTUR

BISTRO, BERNSTRAS SE 101. 20.00 UHR

Rubigen

Sounds

Irish Night

The Led Farmers – (IRL) Irish Folk Rock

MÜHLE HUNZIKEN. 19.30 UHR

Solothurn

Klassik

TANCREDI

GIOACHINO ROSSINI

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 19.00 UHR

So 2.

Bern

Bühne

Sycorax

Oper von Georg Friedrich Haas

mit einem Text von

Harriet Scott Chessman

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 1,

KÖNIZSTRAS SE 161. 16.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

AN DAS WILDE GLAUBEN nach dem

Buch von Nastassja Martin

Deutschsprachige Erstaufführung

Mit: Dascha von Waberer Regie: Annina

Dullin Bühne: Beni Küng Kostüm: Sybille

Welti Musik: Robert Aeberhard

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Das Mass der Dinge

Über die Selbstoptimierung, Likes,

Views, Kunst und die Liebe. Stück von

Neil LaBute | Regie: Corinne Thalmann

Mit: Dana Tröhler, Vinzenz Wegmüller,

Sonja Grimm, Matthew Wildhaber

www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Willy Schnyder & Dani Misteli: Liebi,

Tod u Härdöpfelstock

Willy Schnyder und Dani Misteli wagen

im neuen gemeinsamen Projekt ein

Stelldichein mit Gevatter Tod, für viele

ein zwar unausweichlicher, aber diffi ziler

und schwer fassbarer Geselle.

www.la-cappella.ch

LA CAPPELLA, ALLMENDSTRAS SE 24.

17.00 UHR

Kaya Yanar

«Kommst Du – Guckst Du – Lachst

Du»: Der Top-Comedian mit «Der Fluch

der Familie». www.kursaal-bern.ch/

Congress/Kongressraume/Arena

ARENA KURSAAL BERN, KORNHAUSSTR. 3.

19.00 UHR

WE stand UP!

Inklusive Comedy Show von Lucify.ch.

Migrant*innen und Gefl üchtete bringen

auf humorvolle Weise Themen wie

Flucht, Diskriminierung und Klischees

auf die Bühne.

TOJO THEATER REITSCHULE BERN,

NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 19.00 UHR

Familie

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Interaktive Ausstellung im Kindermuseum

Creaviva zur ZPK-Ausstellung

«Isamu Noguchi»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR


29. September – 5. Oktober 2022

Anzeiger Region Bern 31

7

Sarah Deniau

ZVG

Politische Musik für politischen Fussball

Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner

Mundart-R-’n’-B

Seine Musik zeichnet sich durch die spezielle Kombination von

Gesang und Rap auf Berndeutsch und R ’n’ B aus: Ben Whale war

bisher mit elektronisch produzierter Musik unterwegs, nun tauft er

in der Mahogany Hall seine neuste EP. Mit seiner Band Ben Whale &

The Groovin’ Clams gibt es von ihm erstmals akustischen Sound zu

hören. Neu sind auch Jazz-, Reggae- und Blueselemente.

Mahogany Hall, Bern. Sa., 1.10., 21 Uhr

Erlebnis Münsterbau – die Mittelalterwerkstatt

im Museumspark

Um das Jubiläum des Berner Münsters

zu feiern, laden wir Sie auf einen

Mitmach-Parcours im Museumspark ein.

Erleben Sie selbst, was nötig war, um

ohne Elektrizität eine riesige Kirche zu

bauen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 10.00 UHR

Familienmorgen

Jeder Sonntagmorgen ist ein Kunsterlebnis

für die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.15 UHR

Tiergeschichten – Schwester Grimms

wildes Tierleben

Die Gebrüder Grimm sind weltbekannt,

doch wer kennt ihre Schwester Charlotte,

die ebenfalls Geschichten gesammelt

hat? Theatererzählerin Katharina

Lienhard erzählt die etwas anderen

Geschichten.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 11.00/13.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Offenes Atelier «Hinter Blech und

Gitter»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Hinter Blech und Gitter» lädt Kinder

und Familien dazu ein, gestalterisch der

Kunst von Paul Klee zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

12.00/14.00/16.00 UHR

Klassik

Simon Popp und Oliver Schnyder,

Klavier

«Bühne frei für junge Talente»

Sir András Schiff und Oliver Schnyder

präsentieren herausragende junge Solistinnen

und Solisten

MEISTERZYKLUS GMBH, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 11.00 UHR

Amelia Maszonska, Violine/Samuel

Niederhauser, Cello/Oliver Schnyder,

Klavier

«Bühne frei für junge Talente»

Sir András Schiff und Oliver Schnyder

präsentieren herausragende junge

Solistinnen und Solisten

MEISTERZYKLUS GMBH, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 14.00 UHR

Avery Gagliano, Klavier

«Bühne frei für junge Talente»

Sir András Schiff und Oliver Schnyder

präsentieren herausragende junge

Solistinnen und Solisten

MEISTERZYKLUS GMBH, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 15.30 UHR

Julia Hámos, Klavier

«Bühne frei für junge Talente»

Sir András Schiff und Oliver Schnyder

präsentieren herausragende junge

Solistinnen und Solisten

MEISTERZYKLUS GMBH, CASINO BERN,

CASINOPLATZ 1. 17.00 UHR

Verschiedenes

Der Blaue Reiter

Faszination Farbe und ihre räumliche

Wirkung. Kurswochenende zum Werk

von Franz Marc und August Macke.

Kunstkurs für Erwachsene.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

09.00 UHR

Flohmarkt

Jeden ersten Sonntag im Monat findet in

der Grossen Halle und auf dem Vorplatz,

sowie auf der Schützenmatte der Flohmarkt

statt

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN. 9 UHR

Öffentliche Führung: Paul Klee.

Vom Rausch der Technik

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00 UHR

Öffentliche Führung: Isamu Noguchi

Rundgang durch die Ausstellung,

CHF 5 plus

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 13.30 UHR

Eiche, Eibe, Esche, Erle, Espe

Führung: Über Schweizer Bäume. Mit

Sarah Ogi & Sandro Silva. Treffpunkt

vor dem Palmenhaus. Kollekte.

BOGA BOTANISCHER GARTEN BERN,

ALTENBERGRAIN 21. 14.00 UHR

Visite guidée publique: Isamu

Noguchi

CHF 5 plus billet de l’exposition

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Stadtrundgang: Bern politisch

(StattLand)

Aspekte wie die informelle Politik, die

Verflechtung von Politik und Wirtschaft,

die Stellung in der Schweizer Medienlandschaft

und die internationalen

Beziehungen in der Bundesstadt Bern.

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE

IN BERN, TREFFPUNKT: ERLACHERHOF,

JUNKERNGASSE 47. 14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Biel/Bienne

Sounds

Phanee de Pool

Phanee de Pool ist eine der bedeutendsten

Künstlerinnen der Westschweiz.

www.lesinge.ch

LE SINGE, UNTERGASSE 21. 18.00 UHR

Verschiedenes

Brunchfahrt

Brunchbuffet auf dem Bielersee

BIELERSEE-SCHIFFFAHRTS-GESELLSCHAFT

AG, BADHAUSSTRAS SE 1A. 11.00 UHR

Wenn an einem Grümpelturnier durchmischte Teams unter wehenden

Antifa- und Prideflaggen Fussball spielen, dann ist Antiracup

Bern, finanziert durch das Antiracupfestival im Dachstock. Das

Berner Singer-Songwriter-Duo Frost & Fog bringt melancholische,

nostalgische Musik, während gleich zwei Bands aus Madrid anreisen:

die feministischen Rapperinnen IRA Rap und Oferta Especial

(Bild). Letztere spielen schweisstreibenden Ska-Punk.

Dachstock der Reitschule, Bern. Sa., 1.10., 20 Uhr

Burgdorf

Verschiedenes

Schlössertag: Zu Tisch

Was brauchte es im Mittelalter alles,

bis geschlemmt werden konnte? Am 7.

Schlössertag dreht sich auf Schloss

Burgdorf alles ums Essen.

MUSEUM SCHLOSS BURGDORF, SCHLOSS

BURGDORF, SCHLOSSGÄSSLI 1. 11.00 UHR

Feldbrunnen

Verschiedenes

Die grüne Welt der Einsiedelei

Eine aussergewöhnliche Führung ins

Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit ein

besonderes Erlebnis.

KULTURHISTORISCHE FÜHRUNGEN

SOLOTHURN, EINSIEDELEI – ST. VERENA,

SCHLUCHTEINGANG SÜD (SEITE ALTERSZEN-

TRUM WENGISTEIN). 15.00 UHR

Fraubrunnen

Bühne

Fisch zu viert

Es stiegen hoch sehr dunkle Triebe,

ach wie verkehrt ist diese Welt:

am Abend geht es um die Liebe,

am Morgen geht es um das Geld.

www.schlosskellerfraubrunnen.ch

THEATER SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

BERNSTRAS SE 5. 17.00 UHR

Fisch zu viert – Ein todsicheres

Kammerspiel

Eine raffinierte Komödie von Wolfgang

Kohlhaase und Rita Zimmer.

www.schlosskellerfraubrunnen.ch

THEATER SCHLOSSKELLER FRAUBRUNNEN,

BERNSTRAS SE 5. 17.00 UHR

Solothurn

Bühne

KAFKA IN FARBE

MAX MERKER UND AARON HITZ

URAUFFUHRUNG

TOBS – THEATER ORCHESTER BIEL

SOLOTHURN, FOYER STADTTHEATER BIEL,

FISCHERGASSE. 17.00 UHR

Spiez

Familie

Schweizer Schlössertag – Mittelalterfest

für Familien

Thema 2022 – Essen!

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRAS SE 16. 10.00 UHR

Utzenstorf

Verschiedenes

Schweizer Schlössertag 2022

Essen – Manger – Mangiare

Aus der Praxis der Jagd.

Die ganzheitliche Verwertung des

Wildes – Jagende zeigen ihr Handwerk.

SCHLOSS LANDSHUT/SCHWEIZER MUSEUM

FÜR WILD UND JAGD, SCHLOSS LANDSHUT,

SCHLOSSSTRAS SE 17. 10.00 UHR

Mo 3.

Bern

Sounds

Stompin’ at Mahogany

Beswingter Tanzabend mit Swing der

30er-Jahre.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

20.00 UHR

Worte

BERNER ALTSTADT-SLAM

OPENLIST POETRY-SLAM

Der monatliche Openlist-Slam im ONO

glänzt mit tollen Texten von altbekannten

und ganz neuen Poetinnen

und Poeten. Es erwartet uns wieder ein

spannender Abend mit Wortkapriolen

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Wissenschaftscafé: Made by China

Das Wissenschaftscafé widmet sich

aktuellen wissenschaftlichen und

gesellschaftlichen Fragen und ermöglicht

einen direkten Dialog zwischen

Publikum und Expert:innen. Eintritt frei.

STIFTUNG SCIENCE ET CITÉ, TRANSA IN

DER MARKTHALLE, BUBENBERGPLATZ 9.

20.00 UHR

Wabern

Worte

Achtsam und klar kommunizieren mit

Kindern

Monatliche Treffen, während die Kinder

im Kindergarten oder in der Schule sind

(Kleinkinder/Babies können auch dabei

sein), möchte ich die Essenz der Gewaltfreien

Kommunikation vermitteln.

KATHOLISCHE KIRCHE ST. MICHAEL. 9 UHR

Di 4.

Bern

Bühne frei für junge Talente

Berner Underground

Bühne

AN DAS WILDE GLAUBEN nach dem

Buch von Nastassja Martin

Deutschsprachige Erstaufführung

Mit: Dascha von Waberer Regie: Annina

Dullin Bühne: Beni Küng Kostüm: Sybille

Welti Musik: Robert Aeberhard

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Interaktive Ausstellung im Kindermuseum

Creaviva zur ZPK-Ausstellung

«Isamu Noguchi»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Hinter Blech und

Gitter»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Hinter Blech und Gitter» lädt Kinder

und Familien dazu ein, gestalterisch der

Kunst von Paul Klee zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

SONNTAG, 2. OKTOBER 2022

CASINO BERN


junge Solistinnen und Solisten

11.00 UHR |


14.00 UHR | Amelia Maszonska, Violine

Samuel Niederhauser, Violoncello



15.30 UHR |


17.00 UHR |


Das Bernische Historische Museum zeigt neueste archäologische

Funde von der Engehalbinsel und veranschaulicht den Ausgrabungsalltag.

In der Ausstellung «Archäologie aktuell. Berner Funde

frisch aus dem Boden» gibt es echte keltische und römische Münzen

zu bestaunen – im originalgetreu nachinszenierten Ausgrabungszelt.

Und dies immer wieder mit fachkundiger Begleitung bei

einer Führung.

Bernisches Historisches Museum. So., 2.10., 11 Uhr

Sounds

Bill Charlap Trio

Marians Jazzroom Herbstsaison

Vom 4.10. bis 8.10.2022

Bill Charlap Trio. Bill Charlap, p/

David Wong, b/Carl Allen, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRAS SE 54.

19.30/21.30 UHR

Tom Odell

Tom Odell ist Ivor Novello-Preisträger,

genialer Songwriter, ein Meister der

Klaviatur und in der absoluten Blüte

seines Schaffens.

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTR. 43. 20 UHR

Verschiedenes

Yoga im Museum

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in

zehn Minuten ein Ausstellungsobjekt

vor, bevor Sie anschliessend in die

thematisch abgestimmte Yoga-Lektion

eintauchen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 17.00 UHR

Vorverkaufsstellen

Meisterzyklus Billettkasse

Telefon 031 994 49 22

www.meisterzyklus.ch

Buchhandlung zum

Zytglogge

Inserat


8

Anzeiger Region Bern 32

29. September – 5. Oktober 2022

Jazz zum Träumen

Der US-amerikanische Jazzpianist Bill Charlap ist Sohn einer Sängerin

und eines Broadway-Komponisten, hat eine klassische Ausbildung

und eine beeindruckende Jazzkarriere hinter sich. Momentan

ist er mit dem Bill Charlap Trio unterwegs, mit dem er letztes

Jahr das Album «Street of Dreams» veröffentlichte. Mit dieser

Sammlung an Stücken des Great American Songbook oder von

Jazzkomponisten wie Duke Ellington oder Billy Strayhorn kommt

das Trio nach Bern.

Marians Jazzroom, Bern. Di., 4., bis 6.10., 19.30 und 21.30 Uhr,

7., und 10.10., 19.30 und 22 Uhr

Öffentliche Führung: Gurlitt.

Eine Bilanz

Eine Bilanz ziehen bedeutet, Rechenschaft

abzulegen. Im November 2014

hat das Kunstmuseum Bern das Erbe

von Cornelius Gurlitt (1932–2014)

angenommen.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRAS SE 8–12. 19.00 UHR

Philippe Levy-Stab

Worte

Erzählcafé: Älter werden – alt sein!

Moderation: Karin Naville & Birgit

Libiszewski. Eintritt frei

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK BERN, BIBLIO-

THEK MÜNSTERGASSE, MÜNSTERGASSE 61.

16.30 UHR

ZVG

Songs à la Matter

Seine genialen und satirischen Mundartlieder in breitem Bernerdialekt

werden gerne mit jenen Mani Matters verglichen: Mischa

Wyss weiss, wie er mit wenigen Kniffen das Publikum zwischen

Heiterkeit und Nachdenklichkeit hin- und hertaumeln lässt. Der

gebürtige Oltner Chansonnier spielt an der Veranstaltungsreihe

«Mittendrin» im Burgerspittel.

Burgerspittel, Bern. Mi., 5.10., 15 Uhr

Mi 5.

Bern

Bühne

Hänsel & Greta & the big bad witch

Eine Weltrettung in 13 Übungen von

Kim de l’Horizon www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, BÜHNEN BERN – VIDMAR 2,

KÖNIZSTRAS SE 161 . 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

AN DAS WILDE GLAUBEN nach dem

Buch von Nastassja Martin

Deutschsprachige Erstaufführung

Mit: Dascha von Waberer Regie: Annina

Dullin Bühne: Beni Küng Kostüm: Sybille

Welti Musik: Robert Aeberhard

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Orell Füssli

Gefiederter Geschichtenfreund

Der blaue Vogel Finki, das Maskottchen des Kinderclubs von Orell

Füssli, ist ein wahrer Büchernarr und lädt in der Buchhandlung

Stauffacher Kinder in seine fantastische Welt der Geschichten ein.

Kennenlernen kann man den gefiederten Freund bei «Finki auf

Tour», einer Kinderlesung der Schauspielerin Anna-Katharina

Diener, die zwei Überraschungsgeschichten in petto hat.

Buchhandlung Stauffacher, Neuengasse 25–37, Bern. Mi., 5.10., 15 Uhr

Das Mass der Dinge

Über die Selbstoptimierung, Likes,

Views, Kunst und die Liebe. Stück von

Neil LaBute | Regie: Corinne Thalmann |

Mit: Dana Tröhler, Vinzenz Wegmüller,

Sonja Grimm, Matthew Wildhaber

www.theatermatte.ch

THEATER MATTE, MATTENENGE 1.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Thomas Pfenninger – Lesung aus

«Gleich, später, morgen»

Lesung mit Thomas Pfenninger aus

seinem Debütroman «Gleich, später,

morgen».

ONO, ONO DAS KULTURLOKA,

KRAMGASSE 6 . 20.00 UHR

Kultursplitter – Was unsere Partnermagazine in anderen Städten empfehlen

Basel: Pop im intimen Rahmen

Liechtenstein: Die Ex-Ballerina und ihr Neffe

Baden: Atemberaubende Unterwasserwelt

Im Rahmen des Bäderfests

Baden ist im Kurtheater

ein Konzert zu

erleben, von dem man

höchstens zu träumen

wagt: Ein Unterwasserkonzert

mit dem klingenden

Namen «Aquasonic».

Fünf Künstler*innen

tauchen auf der Bühne in riesige gläserne

Wassertanks ein, um unter Wasser auf speziell

angefertigten Instrumenten zu spielen und zu

singen.

Kurtheater Baden

28. und 29.10., 20.15 Uhr

www.kurtheater.ch

Winterthur: Zirkus für alle

Endlich wieder die

grosse Bühne bei der

Baloise Session: Nachdem

das Festival in den

letzten Jahren coronabedingt

nur online

stattfinden konnte, darf

2022 die Messe Basel

wieder bespielt werden.

Auf dem Programm stehen etablierte Namen

der Pop- und Rockwelt wie OneRepublic

oder Lewis Capaldi, aber auch spannende Newcomer,

darunter die Schweizer Singer-Songwriterin

Anja Gmür, besser bekannt als Kings Elliot

(Bild).

Eventhalle Messe Basel

27.10. bis 11.11.

www.baloisesession.ch

Eusebia Pompe von

Taube, einst gefeierte

Primaballerina, lebt zurückgezogen

und von

der Welt vergessen. Neben

den Erinnerungen

an die gute alte Zeit ist

ihr nur ihr Neffe Nanu

geblieben. Der hoffnungsvolle,

aber erfolglose Nachwuchsschauspieler

kümmert sich rührend um seine Tante, bis er

durch Zufall ein Familiengeheimnis entdeckt .

Katja Langenbahn-Schremser und Zeno Langenbahn

spielen im Stück «Der würgende Schwan»

Ex-Ballerina und Neffe.

Schlösslekeller Kleintheater, Vaduz

26. und 28.10., 20 Uhr

www.schloesslekeller.li

Luzern: Die Kraft der Worte

St. Gallen: Tabuisierte Fotografien

Das Museum im Lagerhaus

zeigt erstmals ausserhalb

Norwegens die

dringlichen Selbstporträts

der Fotografin Lene

Marie Fossen (1986–

2019). Obwohl hochaktuell,

ist das Thema Anorexie

ein Tabu, welches die Ausstellung «Lene

Marie Fossen - Human» aufgreift. Lene Marie

Fossen hört im Alter von zehn Jahren auf zu essen.

Autodidaktisch findet sie zur Fotografie als

einem Medium, mit dem sie die Zeit einzufrieren

versucht. In einem verlassenen Krankenhaus auf

der griechischen Insel Chios entsteht ihre zutiefst

bewegende Serie von Selbstporträts.

Museum im Lagerhaus, St. Gallen

Ausstellung bis 26.2.2023

museumimlagerhaus.ch

Zug: Auf in eine Nacht voller Kunst

Die Zuger Kunstnacht

hat ein derart dichtes

Programm, dass man

nur auf fröhliches Reinstolpern

setzen kann:

Vier Museen, sieben Galerien,

drei Kulturhäuser

und drei Kunstprojekte

sowie drei Kulturvereine öffnen ihre Türen

bis Mitternacht. Ob «Drink & Draw» mit der

Kunstpause, Zuger Persönlichkeiten und ihre

Lieblingsbilder in der Galerie Carla Renggli, seltsame

Berge im Kunstkubus Cham oder Wut auf

Plastik im Kunstkiosk Baar.

Vier Tage lang findet im

Turnus von zwei Jahren

das internationale

Spoken-Word-Festival

woerdz statt. Das Programm

ist vollgepackt

mit Uraufführungen,

mehrsprachigen Performances

und Auftritten

von über 50 Autor*innen. Das lautstarke Fest

der Bühnenliteratur geht in die nächste Runde

und freut sich, namhafte Grössen wie Lara

Stoll, Nora Gomringer, Stereo Luchs, Yasiin aka

Mos Def und Manuel Stahlberger begrüssen zu

dürfen.

Südpol Luzern

26. bis 29.10.

www.woerdz.ch

Zuger Kunstnacht, diverse Orte

29.10., 17 bis 24 Uhr

www.zugerkunstnacht.ch

Zirkus darf und kann jede*r. Zu diesem Motto

schrieb Rolf Corver 1981 seine Abschlussarbeit

an der Schule für Soziale Arbeit. Was als

Schulprojekt angefangen hat, besteht nun bereits

seit über 40 Jahren als Circolino Pipistrello.

Egal ob jung oder alt, mit oder ohne Beeinträchtigung

– geschätzt und gefördert wird die

Andersartigkeit und Vielfalt der Mitwirkenden.

Wer einmal eine der charmanten Shows gesehen

hat, weiss: Im 16-köpfigen Zirkusensemble

findet jede Leidenschaft ihren Platz. Aktuell

sind die Artist*innen in der Zirkusshow

«Herzeinspaziert» zu erleben.

Eulachpark, Winterthur

12.10., 16.30 Uhr und 14.10., 19 Uhr

www.pipistrello.ch


29. September – 5. Oktober 2022

Anzeiger Region Bern 33

9

NMBE, Schaeublin

Himmlischer Sadomaso

Als eine «SM-Lehrstunde aus dem All» beschreibt das Naturhistorische

Museum seine Führung hinter die Kulissen zum Thema Meteoriten.

Thomas Burri, Mitarbeiter für Mineralogie und Petrographie,

erklärt anhand der üppigen Gesteinssammlung, welche Auswirkungen

Meteoriteneinschläge auf irdische Gesteine haben und was uns

unsere Steinwelt über die himmlischen Sadisten verrät.

Naturhistorisches Museum Bern. Mi., 5., 18 Uhr und 6.10., 12.15 Uhr

Familie

Kodomo no kuni. Im Land der Kinder

Interaktive Ausstellung im Kindermuseum

Creaviva zur ZPK-Ausstellung

«Isamu Noguchi»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Erlebnis Münsterbau – die Mittelalterwerkstatt

im Museumspark

Um das Jubiläum des Berner Münsters

zu feiern, laden wir Sie auf einen

Mitmach-Parcours im Museumspark ein.

Erleben Sie selbst, was nötig war, um

ohne Elektrizität eine riesige Kirche zu

bauen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 10.00 UHR

Offenes Atelier «Hinter Blech und

Gitter»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Hinter Blech und Gitter» lädt Kinder

und Familien dazu ein, gestalterisch der

Kunst von Paul Klee zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Sounds

Klangspaziergang: Hidden Tracks

(Julian Sartorius)

«Hidden Tracks» sind einzigartige

Führungen, die unsere Sinne schärfen.

Denn jeder Ort, durch den Julian Sartorius

mit seinen Drumsticks führt, klingt

anders – und einmalig.

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE IN

BERN, EUROPAPLATZ BERN, EUROPAPLATZ.

18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Provinz

- AUSVERKAUFT -

«Zu spät um umzudrehen» Tour 2022

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRAS SE 43.

19.30 UHR

Wolverines Jazz Band

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden

die Wolverines Jazz Band zum Konzert!

Begeisterte von Dixieland, Blues,

Boogie-Woogie, Gospel und Swing

werden von der Spielfreude und dem

Groove mitgerissen.

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

19.30 UHR

Bill Charlap Trio

Marians Jazzroom Herbstsaison

Vom 4.10. bis 8.10.2022

Bill Charlap Trio. Bill Charlap, p/

David Wong, b/Carl Allen, dr

MARIANS JAZZROOM, ENGESTRAS SE 54.

19.30/21.30 UHR

Verschiedenes

4m – männer meditieren mittwoch

morgens

Geführte offene Meditation für Männer –

30 Minuten gemeinsame Stille und

Achtsamkeit im Alltag

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 07.00 UHR

halb eins – Wort Musik Stille

Die Arbeit unterbrechen – mitten in der

Woche. Raum schaffen, auftanken,

aufblühen. Mit Ton, Text und Stille.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 12.30 UHR

PROGR

Kultur im Sandsteinklotz

Was 2004 als Zwischennutzung begann, ist heute aus Bern nicht

mehr wegzudenken: Im früheren Progymnasium Progr arbeiten in

71 Räumen mehr als 200 Kunstschaffende aus verschiedensten

Sparten Tür an Tür. Ausstellungsräume, Gastronomiebetriebe und

ein Konzertsaal sind die Schnittstelle nach aussen. An der öffentlichen

Führung «Progr Tours» kann in die Vergangenheit und die

Gegenwart des Sandsteingebäudes eingetaucht werden.

Progr, Bern. Mi., 5.10., 18 Uhr

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12.30 bis

13.00 wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen. Jede Veranstaltung

bildet eine in sich geschlossene Einheit.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRAS SE 8–12. 12.30 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Forschungs-Mittwoch #138 –

Alles Luther! Alles Cranach?

Ein Referat zur Entstehung des «Kritischen

Katalogs der Luther-Bildnisse

(1519 bis 1530)».

HKB FORSCHUNG, HKB AUDITORIUM,

FELLERSTRAS SE 11. 17.30 UHR

Verführungen – Führung durch Queer

Geführter Rundgang durch die Sonderausstellung

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 18.00 UHR

PROGR TOURS – öffentliche Führung

durch den PROGR

Auf einer PROGR TOUR kannst du hinter

die Kulissen des PROGRs, eines der

grössten Kunst- und Kulturhäuser der

Stadt, schauen.

PROGR, WAISENHAUSPLATZ 30. 18.00 UHR

Führung hinter die Kulissen –

Himmlische Sadisten

Wie Meteoriten irdische Gesteine schocken,

quälen und zur Weissglut treiben.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Fyraabe Coding Session für Frauen

(gratis)

Gratis Programmierkurs für Frauen ohne

Vorkenntnisse

IMPACT HUB, SPITALGASSE 28. 18.30 UHR

Worte

MITTENDRIN: Mischa Wyss

Berner Mundartchansonnier mit Witz

und Charme, der seine Geschichten auf

den Punkt bringt.

DER BURGERSPITTEL IM VIERERFELD,

VIERERFELDWEG 7. 15.00 UHR

Wikipedia

Tauwetter im Kino

Obwohl Kira Muratowa (1934-2018) in ihren Filmen keine politischen

Anspielungen zu machen pflegte, sorgte ihre Arbeit als eine

der wenigen Regisseurinnen des sowjetischen Tauwetter-Kinos oft

für Missfallen, was zu Drehverboten und Zensuren führte. Die Osteuropa-Dozentin

Tatjana Simeunovi hält im Kino Lichtspiel einen

Vortrag zum Leben und Schaffen der aus Odessa stammenden Filmemacherin,

deren Werk erst nach der Perestroika internationale

Aufmerksamkeit erhielt.

Kino Lichtspiel, Bern. Mi., 5.10., 18.15 Uhr

Ein Abend im Museum – Money Talks

Am 5. Oktober startet die 2. Staffel

«Money Talks» mit Rapper Tommy

Vercetti. Er lädt zum Gespräch über die

«unsichtbare» Arbeit hinter dem Geld mit

Expert:innen. Mit Anmeldung.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 17.30 UHR

Stadtrundgang: Damenwahl

(StattLand)

Der Einführung des Frauenstimm- und

Wahlrechts in Stadt und Kanton Bern

ging ein jahrzehntelanger Kampf voraus.

Was heute selbstverständlich scheint,

wurde damals hart erkämpft.

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE IN

BERN, BERNABRUNNEN, BUNDESPLATZ 3.

18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

In the Realm of Dreams

Dr. Leila Tarokh, Universitäre Psychiatrische

Dienste (UPD), Universität Bern

spricht am Collegium generale in der

Ringvorlesung «Was ist Bewusstsein?».

www.collegiumgenerale.unibe.ch

COLLEGIUM GENERALE, UNIVERSITÄT

BERN, AUDITORIUM MAXIMUM, RAUM 110,

HOCHSCHULSTRAS SE 4. 18.15 UHR

Riggisberg

Verschiedenes

Themenführung in der Dauerausstellung

der Abegg-Stiftung

«Die Restaurierung eines 2000 Jahre

alten Wollhemdes aus der Taklamakan-

Wüste» mit Nadine Kilchhofer, Textilrestauratorin

www.abegg-stiftung.ch

ABEGG-STIFTUNG, WERNER ABEGGSTR. 67.

16.00 UHR

Solothurn

Bühne

Circus Monti – Contre vents et

marées

Ein 14-köpfiges Artistenensemble

zieht das Publikum in seinen Bann und

entführt dieses in die Wüste, in eine

Welt voller Glücksmomente und Poesie.

www.circus-monti.ch

CIRCUS MONTI, BEIM SCHWIMMBAD.

15.00/20.00 UHR


10 Anzeiger Region Bern 34

29. September – 5. Oktober 2022

Ausstellungen

Kindermuseum Creaviva

ZVG

Miniatur-Universen

Kräftige Farben

«Kodomo no kuni», im Land der Kinder, war der Name des ersten

Spielplatzes, den der amerikanisch-japanische Bildhauer und Designer

Isamu Noguchi gestaltete. Er sah Spielplätze als Miniatur-

Universen, die Kinder selbst mitgestalten sollten. Das Creaviva

nimmt die Idee auf: Mitten im Museum lässt es in der interkativen

Ausstellung «Kodomo no kuni» eine Gartenlandschaft spriessen,

die Kinder mit selbstgebauten Werkzeugen, ihren Bewegungen

und Ideen zu einer Gemeinschaftsskulptur mitformen.

Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee, Bern

Ausstellung bis 8.1.2023

Bern

Alpines Museum der Schweiz

Helvetiaplatz 4. Biwak#30: Raclette.

L’excellent fromage de montagne. Am

Raclettekäse zeigt sich der Röstigraben:

In der Deutschschweiz kommt er nur im

Winter, in der Romandie das ganze Jahr

über auf den Teller. Das Alpine Museum

widmet dem Käse eine Ausstellung.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Fundbüro für Erinnerungen, No 2:

Frauen am Berg. Frauen sind schon

immer genau so begeistert, virtuos und

unerschrocken auf Berge gestiegen wie

Männer. Nur wurde das lange Zeit kaum

dokumentiert. Das Fundbüro für Erinnerungen

No 2 will dies ändern.

BIS SO, 01.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Bernisches Historisches Museum

Helvetiaplatz 5. Swiss Press Photo 22.

«Swiss Press Photo 22» zeigt die besten

Schweizer Pressebilder des Jahres 2021

im Bernischen Historischen Museum. Ergänzt

wird die Ausstellung durch Führungen

von Bernhard Giger, Jury-Mitglied.

BIS SO, 30.10. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

∙ Wechselausstellung «Das entfesselte

Geld – Die Geschichte einer Erfindung».

Die Ausstellung in Zusammenarbeit

mit der Schweizerischen Nationalbank

nimmt die Besuchenden auf eine Reise

zu den Ursprüngen des Geldes und lädt

zur wichtigen Debatte über das aktuelle

Geldsystem ein

BIS FR, 20.01. TÄGLICH AUSSER MO 10.

Bibliothek Münstergasse,

Gewölbekeller

Münstergasse 61. Ausstellung «10 Jahre

Literapedia». Genaue Angaben sind auf

der Homepage der Bibliothek Münstergasse,

Bern zu finden.

BIS MI, 19.10. TÄGLICH 10-16.

Botanischer Garten (Boga)

Altenbergrain 21. «Viertel vor Enzian» –

Wie ticken Pflanzen? . Manche Pflanzen

öffnen und schliessen die Blüten zu

bestimmten Tageszeiten. Lässt sich

daran die Uhrzeit ablesen? Erkunden Sie

die Blumenuhr im BOGA und erfahren

Sie spannende botanische Fakten!

BIS SO, 02.10. DO-SO.

Der Burgerspittel im Viererfeld

Viererfeldweg 7. Fotoausstellung «Freiwilligenarbeit».

Die Berner Fotografin

Caroline Marti dokumentiert mit ihrer

Fotoserie eindrücklich die Notwendigkeit

und Vielfältigkeit von Freiwilligenarbeit in

einer Altersinstitution.

BIS SO, 09.10. TÄGLICH.

Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Waisenhausplatz 30. Reto Camenisch.

Die neusten Fotografien von Reto

Camenisch entstanden während einem

längeren Aufenthalt in Indien.

BIS SA, 22.10. DO-FR/MI 14-18 | SA 12-16.

Galerie am Königweg

Königweg 2A. Hedwig Hayoz-Häfeli.

«Unterwegs»: Ausstellung von Bildern,

Skulpturen und Schmuck.

BIS DO, 29.06. DO/SO 14-17.

Grosse Orangerie Elfenau

Elfenauweg 94. Vitaport – Was unser

Körper transportiert. Wie werden Nährstoffe

und Moleküle durch den Körper

transportiert? Was passiert, wenn dieser

Transport misslingt? Vitaport entlarvt

die Welt der Transportproteinen.

BIS SO, 16.10. TÄGLICH.

Klingendes Museum

Kramgasse 66. Kuriositäten – merkwürdig

Blasinstrumente. Sonderausstellung,

verlängert bis Sommer 2022:

Der Luftverstärker Aerophor und die

überraschenden Klangwechsel des Sudrophons.

Oder: Nicht alle Erfindungen

sind erfolgreich.

BIS SO, 16.10. DO-SO/MI 14-17.

∙ Vom Alphorn, dem Serpent und anderen

Musikinstrumenten. Blasinstrumente

aus 300 Jahren, ihre Ensembles, ihre

Musik. Und: versuchen Sie selber Drachenkopf-Posaune,

Büchel oder Taragot

zu spielen!

DAUERAUSTELLUNG. DO-SO/MI 14-17.

Kornhausforum

Kornhausplatz 18. ARCHITEKTUR &

AKTIVISMUS. Eine Ausstellung und drei

Podiumsveranstaltungen befassen sich

mit der Bedeutung von Aktivismus für

die Architektur. Zu Gast sind verschiedene

aktivistische Gruppen.

BIS SO, 02.10. DO-SO.

∙ Alpen Traum & Wandlung. Bis zum

16.10.2022 zeigt das Kornhausforum

Bern die Ausstellung «Alpen Traum &

Wandlung».

BIS SO, 16.10. TÄGLICH AUSSER MO 12.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Bern. Geordnete Verwunderung. Die

Ausstellung «Bern. Geordnete Verwunderung»,

die bis zum 16.10.2022 auf der

Galerie des Kornhausforums Bern zu sehen

ist, ist eine spielerische Hommage

an die Hauptstadt.

BIS SO, 16.10. TÄGLICH AUSSER MO 12.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ OK GO! Rundgang durch die Ausstellung.

Kuratorin Rebecka Domig führt

durch die Ausstellung und erzählt, was

ein in Plastik verpacktes Lama in Bern

zu suchen hat. Für die Teilnahme ist

keine Anmeldung erforderlich.

BIS DO, 29.09. DO 18.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8–12. Gurlitt. Eine

Bilanz. Eine Bilanz ziehen bedeutet,

Rechenschaft abzulegen. Im November

2014 hat das Kunstmuseum Bern das

Erbe von Cornelius Gurlitt (1932–2014)

angenommen.

BIS SO, 15.01. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Vivre notre temps!» Bonnard, Vallotton

und die Nabis. Die 1888 gegründete

Gruppe der Nabis um die Künstler P.

Bonnard, M. Denis, F. Vallotton und É.

Vuillard steht sinnbildlich für den Zerfall

des Impressionismus und die Anfänge

der modernen Kunst.

BIS SO, 16.10. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Museum Cerny

Stadtbachstrasse 8a. Mygration. Mygration

eine Ausstellung mit der Sami acht

Jahreszeiten und die Geschichte der

Auswanderung von Sami und Rentieren

um 1900 aus Nordskandinavien nach

Kanada und Alaska.

BIS SO, 02.10. DO 10-17.

Naturhistorisches Museum Bern

Bernastrasse 15. 5 Sterne – Sensationeller

Fossilienfund aus dem Jura.

Weltweit einzigartiger Fossilienfund, der

noch nie zu sehen war: In der neuen

Sonderausstellung «5 Sterne» zeigen wir

170 Millionen Jahre alte Neufunde von

Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura.

BIS SA, 31.12. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Wer kennt ihn nicht, den blauen Engel im Bahnhof Zürich. Er ist

einer der vielen «Nanas» von Niki de Saint Phalle. Das farbige aber

teilweise auch düstere Werk der Künstlerin und Weltbürgerin umfasst

neben Plastiken auch Malereien und Grafiken. Letztere werden

nun in der Galerie Kornfeld ausgestellt.

Galerie Kornfeld, Bern. Ausstellung bis 31.10.

∙ Barry – Der legendäre Bernhardinerhund.

Vor 200 Jahren starb der berühmteste

Rettungshund der Welt: Barry. Bis

heute ist er eine Legende geblieben.

Die Ausstellung zeigt die heldenhaften

Taten des Bernhardiners vom Grossen

St. Bernhard.

DAUERAUSSTELLUNG. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Queer – Vielfalt ist unsere Natur. Die

neue Sonderausstellung schlägt eine

Brücke zwischen biologischen Erkenntnissen

und gesellschaftlich aktuellen

Themen. Eine aufregende Expedition

in die bunte Vielfalt von Natur und

Gesellschaft.

BIS SO, 19.03. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Verführungen – Führung durch die

Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere

Natur». Queere Menschen entern die

Sonderausstellung «Queer – Vielfalt ist

unsere Natur» und erhalten eine Carte

Blanche, um eine ganz persönliche

Führung zu gestalten.

BIS DO, 02.03. MI 18-19.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Weltuntergang – Ende ohne Ende.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist

eine menschliche Erfindung, uralt und

brandaktuell. Die Ausstellung versammelt

Bilder, Funde und Erzählungen aus

Wissenschaft und Kunst.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Wunderkammer – Die Schausammlung».

Die Schausammlung gibt Einblick

in aktuelle Sammlungstätigkeit,

moderne Untersuchungsmethoden und

historische Sammlungen – ein Rundgang

zu einem der drängendsten Probleme

der Gegenwart.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

ONO Das Kulturlokal

Kramgasse 6. Claudia Rogger – Malerei.

Ausstellung

BIS FR, 30.12. TÄGLICH AUSSER DO.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Bendicht Friedli. Malerei/Grafik.

BIS FR, 30.09. DO-FR.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Pallas Augenklinik

Länggasstrasse 18. BerührungsPunkte.

Textilkunst von Annette Holtkamp und

Fotografien von Christoph Graf

BIS FR, 04.11. TÄGLICH.

Polit-Forum Bern

Marktgasse 67. Demokratie-Turm. Je

mehr Menschen sich beteiligen können,

umso besser für die Demokratie. Der

Demokratie-Turm bietet allen Raum für

Diskussionen, Dialog und Austausch und

macht das Thema Demokratie erlebbar.

BIS DI, 31.12. TÄGLICH.

∙ Friedenssprachen. Aktuelles Thema im

3.5. OG des Käfigturms

BIS SA, 01.10. TÄGLICH.

Robert Walser-Zentrum

Marktgasse 45. Carl Seeligs Wanderungen

mit Robert Walser. Die Ausstellung

dreht sich um Carl Seeligs Buch ‹Wanderungen

mit Robert Walser’, welches

bis zum heutigen Tag die Wahrnehmung

von Robert Walser als Mensch und Autor

prägt.

BIS FR, 29.12. DO-FR/MI 13-17.

Schweizerische Nationalbibliothek

Hallwylstrasse 15. Aufgeschrieben. Stift,

Taste, Spracherkennung. Wie schreiben

wir in Zukunft? Und was macht das mit

unseren Texten? Die Ausstellung «Aufgeschrieben»

geht den neuen Techniken

des Aufschreibens nach, die unseren

Alltag erobert haben.

BIS FR, 13.01. TÄGLICH.

Zehendermätteli

Reichenbachstrasse 161. Kunstraum Zehendermätteli.

Der neu Kunstraums im

Zehendermätteli bietet eine spannender

Ausstellungsort im öffentlichen Raum

auf dem Rundweg im Zehendermätteli.

BIS DO, 29.12. TÄGLICH.

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland. Isamu

Noguchi. Er gehört zu den experimentellsten

Kunstschaffenden des 20.

Jahrhunderts.

BIS SO, 08.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

∙ Paul Klee. Vom Rausch der Technik.

Dem Rausch der technischen Entwicklung

begegnete er mit kritischer Distanz

und kommentierte diesen in zahlreichen

Werken.

BIS SO, 21.05. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

videokunst.ch Showroom PROGR

Waisenhausplatz 30. Shortlist SEHNERV

Medienkunstpreis 2022. Wir freuen uns

sehr, in Zusammenarbeit mit SEHNERV.

org die sieben Kunstwerke der Shortlist

in der Kategorie Videokunst zu präsentieren.

BIS SA, 22.10. DO-FR/MI 14-18 | SA 12-16.

Aussprechen

Kommunikation ist der

Schlüssel für so vieles. Auch

für Frieden braucht es eine

Sprache und Menschen,

die miteinander sprechen.

Das Polit-Forum zeigt in der

Ausstellung «Friedenssprachen»

die zeichnerische

Dokumentation des

gleichnamigen Projekts, das

im öffentlichen Raum von

Biel und Bern Diskussionen

in Gang gebracht hat.

Polit-Forum, Bern

Ausstellung bis Sa., 1.10.

Burgdorf

Museum Franz Gertsch

Platanenstrasse 3. Kaleidoskop. 20

Jahre Museum Franz Gertsch

BIS SO, 05.03. TÄGLICH AUSSER MO.

∙ Kaleisoskop. 20 Jahre Museum Franz

Gertsch. Eine vielseitige und vielfarbige

Ausstellung mit Gemälden und

Holzschnitten von Franz Gertsch aus den

letzten zwanzig Jahren. Mit dabei zwei

neue, niemals zuvor gezeigte Werke.

BIS SO, 05.03. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Your Life. Fotografie in der KWS-Sammlung.

Werke von Balthasar Burkhard,

Reto Camenisch, Marianne Engel, Peter

Hebeisen, Urs Lüthi, Chantal Michel, Nadin

Maria Rüfenacht, Shirana Shahbazi,

Annelies Strba und Anouk Tschanz.

BIS SO, 27.11. TÄGLICH AUSSER MO 10-18.

Interlaken

Kunsthaus Interlaken

Jungfraustrasse 55 . Fussball ißt unser

Leben. 18.9. bis 27.11.2022

BIS SO, 27.11. DO-SA/MI 14-17 | SO 11-17.

Blickkontakt mit einem Fisch

Claudia Roggers Werke beinhalten Porträts von schönen, spannenden

Gesichtern. Sie sind grossformatig und beeindrucken mit

Detailverliebtheit und Ausstrahlung. Auch Tiere werden von ihr gemalt,

etwa ein Fisch am unteren Bildrand. Im Ono werden Roggers

Gemälde ausgestellt und dürften einen grossen Teil der Wände einnehmen.

Den Besucher*innen blicken kritische, traurige und heitere

Augen entgegen.

Ono das Kulturlokal, Bern. Vernissage: Fr., 30.9., 18 Uhr

Ausstellung bis 30.12.

Köniz

Archiv Schulmuseum Bern

Stapfenstrasse, Post. Schule. Experiment

Zukunft. In welche Richtung soll

sich unser Bildungswesen weiterentwickeln?

Ausstellung zur Zukunft der

Schule.

BIS SA, 16.12.2023. SA/MI 14.

Münchenbuchsee

Restaurant Privatklinik Wyss

Fellenbergstrasse 34. Kunstausstellung

Stephan Oberteufer.

BIS SO, 20.11. TÄGLICH 9-11.30 |

TÄGLICH 13.30-17.

Mürren

MiniMuseum

Die Erfolgsgeschichte des internationalen

Schneesports. geschrieben

von Frauen und Männern aus Mürren,

Gimmelwald und von Gästen Abfahrt und

Slalom wurden in Mürren erfunden und

der Schweizerischen Damenskiclub in

Mürren gegründet.

BIS MI, 30.11. TÄGLICH 17-16.

Neuchâtel

Centre Dürrenmatt Neuchâtel

Chem. du Pertuis-du-Sault 74. Eine

Reise zu Dürrenmatt. Die Welt(en) des

malenden Autors mit dem Zug erfahren.

BIS SA, 22.10. TÄGLICH 10-16.

Riggisberg

Abegg-Stiftung

Werner Abeggstrasse 67. Menschen,

Tiere, Götterwesen – Textile Schätze

aus dem Alten Peru . Ausdrucksstark

und rätselhaft, abstrakt und farbenfroh

wirken die Textilien, die man in der

Sonderausstellung der Abegg-Stiftung

bewundern kann. Die ältesten sind über

2000 Jahre alt.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH 14-17.30.

∙ Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung.

Öffentliche Führung durch

die Sonderausstellung «Menschen,

Tiere, Götterwesen – Textile Schätze aus

dem Alten Peru»

BIS SO, 13.11. SO 14.30-15.30.

Rubigen

Schlössli Rubigen

Thunstrasse 23. Kunstspaziergang.

Immer etwas neu entdecken im Skulpturenpark

vom Schlössli Rubigen. housi

zeigt seine neuesten Werke wie den Spacewalker

oder die Schlosskatze.

BIS SO, 30.10. SA-SO 14-17.

Sigriswil

Paradiesli und Galerie Eulenspiegel

Feldenstrasse 87. DO PALADINI FO-

TOGRAFIEN UND NIELS TOFAHRN OBJ

EKTE. Do Paladini (*1970) erkundet die

Grenzbereiche, zwischen Photographie

und Malerei. Niels Tofahrn (*1963)

schafft Plastiken, die mit Masse ebenso

agieren wie mit der Leere und dem

Umraum der Figur.

BIS SO, 30.10. SA 14-19 | SO 11-18.

Spiez

Noé Rogger

Schloss Spiez

Schlossstrasse 16. OTTO TSCHUMI.

Surreale Welten. Die diesjährige Sommer-Ausstellung

im Schloss Spiez ist

dem Berner Maler, Zeichner und Grafiker

Otto Tschumi (1904-1985) gewidmet,

einem der bedeutendsten Vertretern des

Schweizer Surrealismus.

BIS SO, 16.10. TÄGLICH AUSSER MO 10 | MO.

∙ SCHLOSS SPIEZ – SCHLOSSMUSEUM.

1300 Jahre Geschichte erleben – Durch

die Schlossräume wandeln und vom

Turm eine atemberaubende Aussicht

geniessen. Rittertrail, 3D Gucker und

Ausprobierstationen für Kinder.

BIS MO, 31.10. TÄGLICH AUSSER MO 10-17 |

MO 14-17.

Thun

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14. The Other Kabul.

Remains of the Garden. Werke von

rund 20 afghanischen und nicht-afghanischen

KünstlerInnen. Ihre Werke,

die grösstenteils extra neu geschaffen

wurden, drehen sich um den Garten als

Mikrokosmos der ganzen Welt.

BIS SO, 04.12. DO-SO/DI 10-17 | MI 10-19.

Thun-Panorama

Schadaupark. Thun-Panorama. Das

älteste Rundbild der Welt

BIS SO, 27.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

∙ Ticket zur fremden Welt. Die Ausstellung

nimmt die ehemalige Funktion des

Panoramabildes als «Reiseersatz» zum

Ausgangspunkt und schlägt den Bogen

zum Heute, wo unerwartet auf das Reisen

verzichtet werden musste.

BIS SO, 27.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

Ueberstorf

Schloss Ueberstorf

Schlossstrasse 14. AUSSTELLUNG

MILAN SPACEK. Die Figuren stehen und

schauen. Stehen und warten. Einfach

sein – eine grosse Kunst. Einfach sein,

genau an dem Ort, wo sie jetzt stehen.

Jetzt ist immer.

BIS SO, 02.10. DO-SO.

Utzenstorf

Schloss Landshut/Schweizer

Museum für Wild und Jagd

Schlossstrasse 17. Schöne Damen,

edle Herren – Thüring von Ringoltingen,

Melusina & Co. Eine Reise in die Welt

des Spätmittelalters.

BIS SO, 16.10. TÄGLICH 10-17.

Wabern

Pro Natura Zentrum Eichholz

Strandweg 60. Zauneidechse – Alles

in Ordnung?. Eine Ausstellung über die

schönste Eidechse der Alpennordseite,

die leider immer seltener wird

BIS SO, 30.10. SA-SO/MI 13.30-17.30.


29. September – 5. Oktober 2022 Anzeiger Region Bern 35

11

Kino

Tat oder Wahrheit?

CINEABC

Moserstr. 24, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

20.15 (MO/MI) E/D/F AB 16 J.

Bullet Train

Mehrere Auftragskiller kommen sich an

Bord eines japanischen Schnellzugs in

die Quere.

18.00 (DI) SP/E

CANTINFLAS

Latin American and Caribbean Film

Festival Bern

17.45 (DO/MO/MI) D AB 6 J.

Die Känguru-Verschwörung

Marc-Uwe und das Känguru nehmen es

mit Querdenkern auf und setzen dafür

gar ihr Leben aufs Spiel.

14.30 (DO/MO-MI) E/D/F AB 14/12 J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis

Presley ausgenommen und in den Tod

getrieben zu haben.

20.15 (DI) O/D/F AB 16 J.

Everything Everywhere All at Once

Mithilfe des Multiversums stellt sich

eine Waschsalonbesitzerin der Aufgabe,

die Welt zu retten.

17.45 (FR) D AB 12 J.

Freibad

Im Frauenfreibad entstehen kulturelle

Differenzen zwischen den Frauen, die in

einer Eskalation ausarten.

10.30 (SO) O/E

Vikram Vedha

Dieser Neo-Noir-Action-Thriller ist

vom indischen Volksmärchen «Betaal

Pachisi» inspiriert und folgt der

Geschichte von Vikram, einem Polizisten,

der sich aufmacht, den Verbrecher

Vedha zu finden und zu töten.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

20.00 (DO/SA-MO/MI) E/D/F 3D

14.00 (TÄGLICH) D 3D AB 12 J.

Avatar – 3D

Fantasy-Abenteuer von James Cameron.

Lang erwartetes «neuartiges Kinoerlebnis».

20.00 (FR/DI) E/D AB 10 J.

Moonage Daydream

Ein einprägsames dokumentarisches

Filmerlebnis über den Ausnahmekünstler

David Bowie von Brett Morgen.

17.15 (DO-MO/MI) E/D/F AB 12 J.

Where the Crawdads Sing

Von ihrer Familie verstossen, lernt eine

junge Frau, in gefährlichen Sümpfen zu

leben.

CINECAMERA

Seilerstr. 8, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

14.00 (SA-SO) DIALEKT AB 6/0 J.

De Räuber Hotzenplotz

Ihm das Handwerk zu legen, hat bisher

noch niemand geschafft. Umso mutiger,

dass sich Kasper und Seppel genau das

in den Kopf gesetzt haben.

20.30 (TÄGLICH) E/D/F AB 12 J.

Don’t Worry Darling

Im Psycho-Thriller gerät ein junges Paar

in eine scheinbar perfekte Gemeinschaft,

die jedoch verstörende Geheimnisse

besitzt.

2022 UFA Fiction GmbH, Gesellschaft für Feine Filme mbH,

Warner Bros. Entertainment GmbH

Einer der grössten Skandale der jüngeren Mediengeschichte schafft

es auf die Kinoleinwand: «Tausend Zeilen» ist inspiriert vom gleichnamigen

Buch von Juan Moreno, der Carl Relotius’ Fälschungen

aufdeckte. Es ist ein weiterer deutscher Film mit Elyas M’Barek in

der Hauptrolle, der wohl leichte Unterhaltung bieten wird. Er verspricht

aber auch Spannung, und zwar in der Geschichte wie auch

in der Szenengestaltung. Es werden manche Sequenzen nochmals

wiederholt, laufen aber anders ab, so dass sich die Frage stellt: Was

ist denn nun wahr?

CineMovie, Bern. Täglich 12.15 und 20 Uhr

18.15 (FR/SO/MI) E/D/F AB 12 J.

Jill

Als Jill’s Eltern Ende der 70er-Jahre in

die Wälder Nordamerikas zogen, um

ihre Kinder in völliger Abgeschiedenheit

aufzuziehen, ahnte niemand, dass die

vermeintliche Freiheit ins Gegenteil kippen

könnte. Wie sie und ihre Geschwister

zum Spielball einer verhängnisvollen

Ideologie wurden, erfährt Jill erst auf

einer Reise in die Vergangenheit.

16.15 (TÄGLICH) D AB 6 J.

Mein Lotta-Leben – Alles Tschaka

mit Alpaka

Lotta muss auf Klassenfahrt nach Amrum

ein Mysterium lösen und muss sich

mit ihren Gefühlen auseinander setzen.

18:15 (DO/SA/MO) F/D AB 16 J-

Peter von Kant

Der bekannte Filmemacher Kant verfällt

der blutjungen Liebe und wird blind für

alles andere.

CINECLUB

Laupenstr. 17, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

20.15 (FR) E/D

Escape from New York (1981)

Kultfridays

13.45 (TÄGLICH) D AB 8/6 J.

Minions: The Rise of Gru

Die Minions müssen ihren Mini-Boss

Gru aus den Fängen von Superschurken

zu retten.

15.45 (TÄGLICH), 18.00 (DO-MO/MI),

20.30 (DO/SA-MI) E/D/F AB 10/8 J.

Ticket To Paradise

In der romantischen Komödie schliessen

sich Giorgia und David als geschiedene

und einander hassende Eheleute

zusammen, um ihre Tochter von einer

unbedachten Heirat abzuhalten.

CINEMATTE

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46,

www.cinematte.ch

13.30 (SO) O/D

Al Quds – The Workshop

2012 konnte der Filmvorführer Raff Fluri

in Palästina einen Kurs in 35mm-Vorführtechnik

geben. Zu einer Zeit, in der

die meisten Kinos in der Schweiz bereits

digitalisiert waren. Da innerhalb kurzer

Zeit möglichst viel Wissen vermittelt

werden musste, nahm er eine kleine Kamera

mit, damit die TeilnehmerInnen das

Kursgeschehen festhalten und später

nachsehen konnten. Doch bei diesem

Projekt ging es um mehr als nur um

die Vermittlung von Wissen: Einige der

Teilnehmer waren zum ersten Mal in der

Heiligen Stadt, und so kam es, dass die

Kamera auch in der Freizeit stets dabei

war. Später entschlossen sie sich, aus

dem Material einen Film zu schneiden.

16.30 (SO)

Closer & friends

Ein Film weit ab von den Schlagzeilen

von Terror und Krisen, kreuz und quer

durch Pakistan, bis nach Indien, dafür

auf der Suche nach der universellen

Menschlichkeit – erzählt CLOSER TO

GOD eine ganz andere Geschichte.

19.30 (MO)

Come un gatto in Tangenziale –

Ritorno a coccia di morto

Monica und Giovanni sind zurück! Wir erinnern

uns, wie der feinsinnige Intellektuelle

und die prollige Vorstadtmadam

auf spektakuläre Weise aneinandergeraten.

Lustig und turbulent wie der erste

Teil wurde der neue Film in Italien zum

Kassenknüller.

18.30 (FR)

Hive

Eine Frau will mit dem Verkauf von Ajvar

Geld verdienen und wird bei ihrem Vorhaben

misstrauisch beobachtet.

Umgeben vom Grün

In der Cinématte werden die 10 Finalisten des Manhattan Short

Film Festival 2022 gezeigt. Das Publikum entscheidet, welcher

Kurzfilm gewinnen wird, zur Auswahl stehen Produktionen aus

aller Welt. Ein Film aus Frankreich, «The Big Green», zeigt eine

Frau, die auf einem grossen grünen Baum feststeckt. Ohne Leiter

und Handy empfang führt der Weg nur nach oben.

Cinématte, Bern. Fr., 30.9., 21 Uhr

21.00 (FR)

Manhattan Short Film Festival 2022

Kurzfilmfestival / The World’s First

Global Film Festival. In über 300

Kinos kommen auf 6 Kontinenten rund

100 000 ZuschauerInnen in den Genuss

von 10 Kurzfilmen und bestimmen den

Siegerfilm.

18.30 (SA) E/D AB 16/10 J.

Nobody Has to Know

Wegen eines Schlaganfalls verliert Phil

sein Gedächtnis und hinterfragt seine

angebliche Liebschaft.

11.30 (SO) OV/D

Telling Strings

Nach der Vertreibung der Palästinenser

und der Errichtung des Staates Israel

1948, bleibt der junge Palästinenser

Elias Jubran in seinem Geburtsort. Doch

aufgrund der politischen Situation lebt

er mit seiner Familie sehr isoliert. Die

Musik hilft ihm dabei, diese Isolation zu

überwinden und wird zu einem Ausweg.

Der Film zeigt seine Familie heute,

beinahe 60 Jahre später.

21.00 (SA) D

Wunderschön

Der Film begleitet mehrere Frauen, die

sich mit Themen wie Eigenwahrnehmung,

Akzeptanz und Wertschätzung

herumplagen. Das vielschichtige Drama

ist ein toller und gut gespielter Beitrag

zu einem wichtigen Thema.

CINEMOVIE

Seilerstr. 4, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

12.00 (TÄGLICH) D/F AB 14 J.

Corsage

Im biografischen Drama nähert sich der

40. Geburtstag der österreichischen

Kaiserin Elisabeth (Vicky Krieps) und

Sisi fragt sich, ob sie dem königlichen

Korsett zugunsten ihrer persönlicher

Freiheit entkommen kann.

14.30 (TÄGLICH) D AB 0 J.

Die Schule der magischen Tiere 2

Die Wintersteinschule ist keine gewöhnliche

Schule, denn nur hier bekommt

man die Möglichkeit einen ganz aussergewöhnlichen

und magischen Begleiter

zu finden: ein sprechendes Tier.

14.45 (DO-FR/SO-MI) E/D/F AB 12 J.

Don’t Worry Darling

Im Psycho-Thriller, der in den 1950er-

Jahren spielt, gerät ein junges Paar in

eine scheinbar perfekte Gemeinschaft,

die jedoch verstörende Geheimnisse

besitzt.

17.15 (TÄGLICH) O/D/F AB 12 J.

Drii Winter

In einem entlegenen Schweizer Alpendorf

muss sich ein junges Paar gegen

die Härte des Schicksals behaupten.

18.15 (DO-FR/MO-MI), 15.00 (SA-SO) F/D

AB 12/8 J.

En corps

Eine junge Tänzerin muss nach ihrem

Sturz ihre berufliche Orientierung und ihr

Leben überdenken.

17.30 (TÄGLICH), 20.15 (DO/SA-MI), 20.30

(FR) E/D/F AB 14 J.

Good Luck to You, Leo Grande

Eine mittelalterliche Witwe auf der Suche

nach sexueller Erfüllung engagiert

einen Callboy.

12.30 (TÄGLICH) F/D AB 16 J.

Indes Galantes

Kann eine neue Generation von KünstlerInnen

heute die Bastille erobern? Zum

allerersten Mal erfinden 30 TänzerInnen

gemeinsam Rameaus barockes Meisterwerk

«Les Indes Galantes» neu.

15.00 (DO-FR/MO-MI), 18.15 (SA-SO) E/D/F

AB 16/12 J.

Juniper

Widerwillig muss sich Sam um seine

Grossmutter kümmern, bis beide realisieren,

wie sehr sie einander brauchen.

15.00 (SA-SO) F/D AB 10/6 J.

Qu’est-ce qu’on a tous fait au Bon

Dieu?

Zu ihrem 40. Hochzeitstag laden die

Töchter von Claude und Marie die Familie

ihrer Schwiegersöhne ein.

12.15/20.00 (TÄGLICH) AB 12/10 J.

Tausend Zeilen

In der Mediensatire von Michael Herbig

nimmt Elyas M’Barek als Journalist

die Arbeit seines gefeierten Kollegen

näher unter die Lupe und entdeckt darin

gravierende Widersprüche. Doch lässt

der Betrug sich aufdecken?

20.15 (FR) E/D/F AB 10/8 J.

Ticket To Paradise

In der romantischen Komödie schliessen

sich Giorgia und David als geschiedene

und einander hassende Eheleute

zusammen, um ihre Tochter von einer

unbedachten Heirat abzuhalten.

20.15 (DO/SA-MI) E/D/F AB 12 J.

Where the Crawdads Sing

Von ihrer Familie verstossen, lernt eine

junge Frau, in gefährlichen Sümpfen zu

leben.

KINO REITSCHULE

Neubrückstr. 8, 031 306 69 69,

www.reitschule.ch

18.15 (MI) OV/D

Food Coop – der Film

Güter zeigt den Dokumentarfilm «Food

Coop» über die Park Slope Foodcoop

New York. Um 18.30 Uhr gibts Inputs

zum Thema, um 19.30 Uhr den Film und

ab 21 Uhr eine Diskussion mit Apéro.

(FR)

Friday: Opening Day – Ethno Kino

Festival: Belonging

14.00: Workshop, Doc Impact Lab

Dr. Mike Poltorak, Dr. Eda Elif Tibet

18.00: Opening Ceremony

EthnoKino intro, Spirit of Water, Loten

Namling Music Performance

18.30: Vision Talk: Belonging by Jetsun

Pema. Tibet’s Spiritual Leader the 14th

Dalai Lama’s Sister and Former President

of Tibetan Village Schools

19.00: Amala

20.00: Q&A with Geleck Palsang &

Jetsun Pema

21.00: Sel Et Poivre Dj Party

with Snacks and Drinks at the bar

Full programme here:

www.ethnokino.com/filmfestival

KINO REX

Feliz Films

Schwanengasse 9, 031 311 75 75,

www.rexbern.ch

14.15/20.15 (DO-SA/MO-MI)

KATALANISCH/D/F

Alcarras

Bedrohtes Paradies: In ihrem neuen

Werk taucht Carla Simón (Summer

1993) in die Welt einer katalanischen

Grossfamilie ein, deren Plantage dem

Fortschritt geopfert werden soll. Ein

subtil choreografierter, berührender und

authentischer Film über die Zerbrechlichkeit

einer Familie. Goldener Bär

Berlinale 2022.

14.00 (DO/DI), 18.30 (FR/MO), 17.00 (SO)

O/D/F AB 10 J.

MAHATAH – Side Stories from Main

Stations

In ihrem Film tauchen Sandra Gysi und

Ahmed Abdel Mohsen ein ins Leben

der Bahnhöfe von Zürich und Kairo.

Getragen vom Sound von Julian Sartorius,

verbindet sie zwei Welten in einem

kollektiven Rhythmus.

18.30 (DO/MI), 16.00 (FR), 20.15 (SO),

16.30 (MO/DI) FARSI/D/D

The Apple Day

Der iranische Regisseur Mahmoud

Ghaffari erzählt in seinem Drama vom

Überlebenskampf einer Familie in Teheran

und zeichnet mit neorealistischen

Mitteln das parabelhafte Bild einer

Gesellschaft, in der kaum Raum für

Menschlichkeit bleibt.

16.30 (DO/FR/MI), 18.30 (SA/DI),

11.30 (SO), 16.00 (MO) O/D/F AB 16 J.

Nos utopies communautaires

Die Kunst des Zusammenlebens: In seinem

Dokumentarfilm fragt Pierre-Yves

Borgeaud, was aus den 68er-Utopien

geworden ist. Ein erhellender, vielstimmiger

Film über die realen Möglichkeiten

kollektiver Wohnformen.

Verhexte Sache

Gleich nachdem sie aus dem Ei geschlüpft ist, stellt die Minihexe

Fuxia das Leben ihres Zaubervaters Kwark auf den Kopf. Es dauert

nicht lange, bis sie endlich gross ist und in die Hexenschule darf,

wo sie lustige und gefährliche Zaubersprüche lernt. Der Film «Fuxia»

nimmt mit in eine Welt voller Magie und Musicaleinlagen. Doch so

heil ist die Welt nicht: Fuxia muss gemeinsam mit ihren Freund*innen

den Hexenwald retten.

Kino Rex, Bern. Sa., 1., und Mi., 5.10., 14 Uhr

16.00 (DO/DI), 14.00 (FR), 18.45 (SO)

O/D AB 12 J.

Love Will Come Later

Die Berner Regisseurin Julia Furer porträtiert

in ihrem Dokumentarfilm einen

jungen Marokkaner vor einer schwierigen

Wahl: Soll er eine Ehe in Marokko

eingehen oder die Familie verlassen und

eine Ausländerin heiraten?

22.30 (SA), 20.30 (SO) O/D/F AB 16 J.

The Hill Where Lionesses Roar

In ihrem Kinodebüt feiert die 20-jährige

Schauspielerin, Drehbuchautorin

und Regisseurin Luana Bajrami die

Energie und den Mut ihrer rebellischen

Generation.

15.15 (SO) OV/E/D/F AB 14 J.

Für immer Sonntag

Nach 43 Arbeitsjahren geht Rudy in den

Ruhestand und steht vor einer neuen

Herausforderung: Der Rente.

18.00 (DO) JAP/D

Retrospektive Kinuyo Tanaka:

Frau Oyu

In Frau Oyu spielt Kinuyo Tanaka die

gleichnamige Witwe, die sich in den

Mann verliebt, der ihrer jüngeren

Schwester Shizu im Rahmen einer

formellen Omiai-Ehe als potenzieller

Partner vorgestellt wird.

13.00 (SO) JAP/D

Retrospektive Kinuyo Tanaka:

Mutter – Okaasan

Neben ihren zahlreichen Rollen auf der

Leinwand – von der Karrierefrau über

die Prostituierte bis hin zur radikalen

Feministin – spielte Tanaka seit den

1940er-Jahren immer wieder Mutterfiguren,

und dies vielleicht nie so einprägsam

wie in Naruses Meisterwerk.

14.00 (MO) JAP/D

Retrospektive Kinuyo Tanaka:

Frau Ogin

Kinuyo Tanakas letzte Regiearbeit handelt

von zwei Liebenden – der Tochter eines

berühmten Teemeisters und einem

verheirateten, gläubigen Samurai –, die

wegen ihrer verbotenen gegenseitigen

Anziehung ins Verderben stürzen.

18.00 (DI) JAP/D/F

Retrospektive Kinuyo Tanaka:

Die Ballade von Narayama

Diese vom Kabuki inspirierte Version

einer japanischen Volkslegende erzählt

die Geschichte einer würdevollen und

pflichtbewussten Frau, die ihre letzten

Tage damit verbringt, das Glück ihres

treuen verwitweten Sohnes mit einer

respektablen neuen Frau zu sichern.

20.30 (DO) F/D

Hommage an Alain Tanner: Jonas

qui aura vingt ans en l’an 2000

Vier Männer und vier Frauen gründen

eine Kommune auf einem Bauernhof bei

Genf. Trotz immenser Verschiedenheit

ist ihnen ein heftiges Missvergnügen an

der Gegenwart gemeinsam. So setzen

sie alles auf einen ungeborenen Sohn,

der Jonas heissen soll. Alain Tanner

macht sozusagen ein Inventar der

Hoffnungen.

20.30 (FR) F/D

Hommage an Alain Tanner:

La salamandre

Für ein Drehbuch möchten ein Journalist

und ein Schriftsteller mehr über

Rosamonde erfahren, die laut einer

Zeitungsmeldung einen Mordversuch

an ihrem Onkel ausgeübt haben soll.

Sie finden eine junge, rebellische, kaum

fassbare Frau.

20.30 (SA) F/D

Hommage an Alain Tanner:

Charles mort ou vif

Für den Genfer Fabrikanten Charles Dé ergibt

plötzlich nichts mehr Sinn. Mit seinem

ersten langen Spielfilm über den Versuch

eines Ausbruchs gewann Tanner 1969 in

Locarno den Goldenen Leoparden.

18.00 (SO) F/D

Hommage an Alain Tanner:

Dans la ville blanche

Paul, ein Matrose, verlässt das Schiff

während eines Zwischenhalts in Lissabon

und streift mit einer Kamera in der

Hand durch die Gassen.

20.30 (MO) F/D

Hommage an Alain Tanner:

Le retour d’Afrique

Vincent und Sophie, ein junges Paar aus

Genf, planen eine Reise, um ihrem Leben

einen Sinn zu geben. Am Vorabend

ihrer Abreise sehen sie sich gezwungen,

ihre Reise zu verschieben.

20.30 (DI) F/D

Hommage an Alain Tanner: Messidor

Das ursprünglich Maurice Pialat übertragene

ProjektMessidor basiert auf einer

Begebenheit, die in Frankreich in den

70er-Jahren Schlagzeilen machte: Zwei

weggelaufene jugendliche Mädchen

geraten auf kriminelle Abwege, die sie in

den Tod führen.

20.30 (MI) F/D

Hommage an Alain Tanner:

No Man’s Land

Im Jura, an der französisch-schweizerischen

Grenze, versuchen sich ein

Garagist, die Gerantin einer Diskothek,

eine algerische Fabrikarbeiterin und ein

Landarbeiter als Schmuggler. Begegnungen

und Schicksale kreuzen sich in

diesem schönen und traurigen Film.

18.00 (FR), 11.00 (SO)

FARSI/ARABISCH/D/F

Nacer Khemirs Wüstentrilogie:

Bab’aziz

Ishtar, ein lebensfrohes Mädchen,

und Grossvater Bab’Aziz, ein blinder

Derwisch, sind unterwegs ans grosse

Derwisch-Treffen, dessen Ort sich aber

nur jenen offenbart, die mit dem Herzen

der unermesslichen Stille der Wüste zu

lauschen vermögen.

17.00 (SA), 18.00 (MO) ARABISCH/D/F

Nacer Khemirs Wüstentrilogie:

Le collier perdu de la colombe

Mit traumhaft schönen Bildern und im

Erzählstil von 1001 Nacht beschwört

der orientalische Märchenerzähler

Nacer Khemir die Blütezeit der andalusisch-arabischen

Hochkultur.

Samstag: anschliessend Filmgespräch

mit Nacer Khemir.

18.00 (MI) ARABISCH/D

Nacer Khemirs Wüstentrilogie:

Les baliseurs du désert

In seinem magisch-kontemplativen

Film entführt der tunesische Filmautor

Nacer Khemir das Publikum ins Leben

der Wüste ein und damit in ein Leben

ausserhalb des gängigen Zeitbegriffs.

14.00 (SO) AB 6/3 J.

RexKids: Pat & Mat im Garten

Die Nachbarn Pat und Mat sind seit über

vierzig Jahren befreundet. Gemeinsam

nehmen sie jede Herausforderung an

und geben niemals auf. In 6 amüsanten

Kurzgeschichten werden Solidarität

und Geduld grossgeschrieben. Mit

viel Slapstick und ohne Dialog ist das

Animationsfilmprogramm ein wortloses

Vergnügen für Jung und Alt.

14.00 (SA/MI) D

RexKids: Fuxia – Die Minihexe

Die kecke Minihexe Fuxia freundet

sich mit dem schüchternen Tommie

an. Als die beiden erfahren, dass der

Hexenwald einer Autobahn weichen

soll, suchen sie fieberhaft nach einem

Ausweg.

LICHTSPIEL

ZVG

Sandrainstr. 3, www.lichtspiel.ch

20.00 (SO) O

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-Archiv

18.15 (MI) O

Kira Muratowa und Sowjet.

Tauwetterkino

Die Odessitin Kira Muratowa (1934–

2018) war eine der wenigen Regisseurinnen

der jungen Generation des

sowjetischen Tauwetter-Kinos, das ihr

Moskauer Kollege Marlen Khutsiev

(1925–2019) wesentlich mitprägte. Der

bereits etablierte Khutsiev drehte 1966

Juliregen, und mit Kurze Begegnungen

schuf Muratowa 1967 ihr erstes

Meisterwerk. Der Vortrag widmet sich

v.a. dem Kino Muratowas. Obwohl sie

keine politische Anspielungen machte,

sorgte ihr Schaffen für Missfallen und

wurde durch Drehverbote unterbrochen.

Erst mit der Perestroika begann eine

äusserst produktive Schaffensphase.


12 Anzeiger Region Bern 36 29. September – 5. Oktober 2022

«Ich bin nie aus dem Kindsein herausgewachsen»

«Ds Glück het vier Bei» heisst das neue Vorlesebuch von Lorenz Pauli. Ein Gespräch

mit dem Berner Kinderbuchautor über Mut, Katzen und Mäuse, und weshalb seine

Protagonist*innen so oft Tiere sind.

Lorenz Pauli, können Sie sich noch

an das erste Buch erinnern, das

Ihnen vorgelesen wurde?

An das erste Buch kann ich mich

sicher nicht erinnern. Weil mir meine

literarisch sehr bewanderte Mutter

schon früh vorgelesen hat. Aber ein

Buch, das für mich bis heute sehr

wichtig ist und mich mit ihr verbindet,

ist das Buch «Arthur mit dem langen

Arm». Das sind Geschichten in Versform

von Erich Kästner. Meine Mutter

konnte die Verse teilweise auswendig.

Auch ich kann sie heute immer noch

aufsagen. Später habe ich die Geschichten

ins Berndeutsche übersetzt und als

Buch herausgegeben.

Haben Sie die Liebe zu Versen und

Reimen mit diesem Buch entdeckt?

Absolut. Meine Mutter hat mich auf

diesem Gebiet sozusagen trainiert.

Und sie hat mir die Lust an der Sprache

als Spielplatz weitergegeben.

Ihr kürzlich erschienenes Buch

«Ds Glück het vier Bei» besteht

nicht aus Versen, sondern aus

kurzen Vorlesegeschichten. Es ist

auf Schweizerdeutsch geschrieben.

Sie schreiben aber auch oft in

der Standardsprache. Worin liegt

für Sie der Unterschied?

Mundart schreiben liegt mir einfach

näher: direkt vom Herzen aufs

Papier. Ich schreibe auch gerne auf

Deutsch, aber es ist immer ein Übersetzen.

Wie Peter Bichsel einmal sagte:

Er sei froh, dass er auf Deutsch

schreibe, eine Fremdsprache. So wäge

er jedes Wort anders ab. Ich bin nicht

immer dankbar für diese Übersetzungsleistung,

die ich erbringen muss.

Und ich habe auch immer ein wenig

Angst vor den Helvetismen. Ich möchte

nicht als Schweizer Schriftsteller

abgestempelt werden.

In «Ds Glück het vier Bei» treibt

Kater Kopernikus sein Unwesen in

der Berner Altstadt. Die Themen, die

ihn beschäftigen, sind – vielleicht

abgesehen vom Futter – menschliche.

Weshalb eignen sich Tiere so gut als

Protagonist*innen?

Mit menschlichen Protagonist*innen

schliesst man immer jemanden

aus. Von einer männlichen Hauptfigur

fühlen sich Mädchen nicht gleich angesprochen.

Aber bei einer Maus fragt

sich niemand, ob das jetzt eine männliche

oder eine weib liche Maus ist.

Und auch mit einem Kater kann man

sich als Mädchen identifizieren, wenn

man möchte.

Sie haben zu Hause selbst zwei

Katzen. Sind sie Ihren tierischen

Figuren ähnlich?

Unser Kater schon. Leicht übergewichtig

und sehr selbstsicher – mein

Schreibtisch gehört eigentlich ihm

(lacht).

Die Erlebnisse von Kopernikus

haben mich beim Lesen oft zum

Lachen gebracht. Aber wie wissen

Sie eigentlich, ob Kinder eine

Geschichte lustig finden?

Erstens bin ich selber ein sehr kindlicher

Mensch. Ich bin nie aus dem

Kindsein herausgewachsen. Und dann

bin ich berufsgeschädigt. 25 Jahre als

Kindergärtner bringen einem die Gedankenwelt

der Kinder sehr nahe.

Aber ich liege nicht immer richtig.

Manchmal täusche ich mich. Und das

David Fürst

Der Berner Lorenz Pauli mit seinem neuen Erzählbuch «Ds Glück het vier Bei».

ist auch gut so. Ich will ja nicht nur

bedienen. Sondern ich will mehrere

Schienen fahren. Am liebsten ist es

mir, wenn ich es schaffe, für die Kinder

zu schreiben, ohne die Erwachsenen

zu langweilen.

«Mit menschlichen

Protagonist*innen

schliesst man immer

jemanden aus.

Von einer männlichen

Hauptfigur fühlen

sich Mädchen nicht

gleich angesprochen.»

Trauern Sie dem Kindergärtner-Dasein

manchmal nach?

Jetzt müsste ich ja sagen, aber ich

sage nein. Die Arbeit als Kindergärtner

hat mir viel gegeben. Aber irgendwann

ist auch einmal gut. In den letzten Jahren

als Kindergärtner bin ich müde

geworden. Man möchte nicht immer

in denselben Gleisen fahren, aber

kann sich selbst auch nicht neu erfinden.

Das Schreiben war in diesem

Moment eine Chance, um mich neu

orientieren zu können.

Auf Ihrer Website schreiben Sie:

«Die Kinder wachsen heute in etwas

hinein, das unglaublich viel an

(Schein)welten offenbart und je

länger je weniger echte Erfahrungen

bietet.» Dabei sind in Büchern doch

auch Scheinwelten.

Ha! (lacht) Ja … Ja. Aber Scheinwelten,

die man selber noch füllen muss

und an denen das Kopfkino beteiligt

ist. Da muss viel an Eigenleistung

passieren. Das ist für mich etwas anderes,

als wenn man die Kinder einfach

mit pfannenfertigen Inhalten abfüllt,

so Dr.-Oetker-mässig. Und eigentlich

sind wir auf Scheinwelten angewiesen.

Auch wir Erwachsenen. Wir brauchen

das Gefühl, dass nicht alles unverrückbar

ist, sondern dass es immer noch ein

Törchen zu einer anderen Welt gibt.

Haben Sie eine Lieblingsfigur, die

Sie bis heute begleitet?

Der Figurenkosmos um Herrn

Schnippel und den kleinen Juri, Frau

Asperilla, Dr. Bitter und Herrn Vogelsang

ist mir sehr nah. Das begann mit

einer Geschichte – meiner lustigsten,

wie ich finde – «Zum Mitnehmen».

Und dann hat nach und nach jede dieser

Figuren aus «Zum Mitnehmen»

eine eigene Geschichte bekommen.

Nur Herrn Vogelsang fehlt noch eine.

Dieser Kosmos ist einfach ein glaubwürdiges

Biotop, mit Figuren, die ihren

Charakter und ihre Konturen haben.

Wie funktioniert eigentlich die Zu -

sammenarbeit mit Illustrator*innen?

Das ist unterschiedlich. Meine

absolute Lieblingsillustratorin ist

Kathrin Schärer. Mit ihr erlebe ich die

Zusammenarbeit so intim wie mit niemandem

sonst. Ich traue mich sogar,

ihr eine halbfertige Geschichte zu zeigen.

Nur ihr gegenüber kann ich das,

bei anderen habe ich das Gefühl, ich

exponiere mich zu stark. Mein Kopfkino

ist auch sehr stark ein Kathrin-

Schärer-Kopfkino. Oft sehe ich die

Bilder schon beim Schreiben der Texte

vor mir, die sie dann später tatsächlich

so malt. Auch unser Austausch ist

sehr offen und kritisch. Bei anderen

Projekten ist es natürlich so, dass ich

die Geschichte zuerst liefere und die

Illustrationen folgen. Im schlimmsten

Fall bekomme ich dann erst die fertigen

Bilder oder sogar erst das fertige

Buch wieder zu Gesicht. Das habe ich

überhaupt nicht gern. Es gab einmal

einen Fall, in dem die Bilder einer

Illustratorin die Aussage des Buches

ausgerechnet am Schluss stark verändert

haben. Das war schade.

«Ich bin wirklich ein

‹Höseler›.»

Vor einem Jahr haben Sie den ersten

Roman herausgegeben: «Der beste

Notfall der Welt». War es ein grosser

Unterschied, einen Roman zu

schreiben, im Gegensatz zu den

kürzeren Geschichten?

Wahnsinnig. Bei einem Bilderbuch

bringst du einen Gedanken von A nach

B. Bei einem Roman musst du verschiedene

Ebenen verflechten und einen

langen Bogen spannen, der tragfähig

ist. Alleine hätte ich mir das auch

nicht zugetraut. Ich hatte ein Mentorat

mit Christoph Simon, der mir auf

grandiose Art geholfen hat. Ohne ihn

wäre das vielleicht gar nie fertig geworden.

Ich bin auch eigenartig vorgegangen,

habe losgeschrieben und erst

danach geplant. Oft war ich zu langsam

für die Geschichte. Ich habe geschrieben

und geschrieben, aber bin

kaum hinterhergekommen.

In vielen Ihrer Bücher kommt das

Thema «Mut» vor. Sind Sie selbst ein

mutiger Mensch?

Überhaupt nicht. Ich bin wirklich

ein «Höseler».

Mit Auftritten und Buchpublikationen

exponieren Sie sich doch.

Aber ich kann mich hinter diesen

Buchdeckeln verstecken. Und wenn

ich auf der Bühne stehe, bin das nicht

ich selbst. Bis ich auf der Bühne stehe,

habe ich Lampenfieber wie blöde.

Aber kaum stehe ich dort und habe

mein rotschwarzes T-Shirt an, bin ich

ein Bühnentier.

Janine Schneider

«Ds Glück het vier Bei» ist diesen

Monat im Lokwort Verlag erschienen.

Lesung aus «Ds Glück het vier Bei»

bei «Literatur zum Znacht»:

Hallers brasserie, Bern

18.10., 18.30 Uhr

Dieser Text erscheint in Zusam menarbeit

mit

, dem Online-

Magazin, das sagt, was Bern bewegt.

www.journal-b.ch

Gina Roder ZVG

Ausufernde Kreativität

Mit der Workshopreihe «(K)ein Herz

für Kunst?» will die Hochschule der

Künste Bern eine Brücke zu ihrer Umgebung

schlagen: Die Bewohner*innen

von Bümpliz werden dazu eingeladen,

im Kunstraum Cabane B

gemeinsam zu gestalten und dem

Quartier einige Farbtupfer zu verpassen.

Initiiert wurde das Projekt vom

Kollektiv 3027, das sich aus in Bümpliz

wohnhaften Personen und Kunststudierenden

zusammensetzt, um

gemeinsam die Kreativität auch ausserhalb

der Hochschule zu erforschen.

Farben, Pinsel, Papier und viele weitere

Materialien, die das kreative Herz

begehrt, stehen zur Verfügung. lup

Cabane B, Bern

Workshops: Do., 29.9., und

Di., 4.10., 14 Uhr

Ausstellung: 6.10., 18 Uhr

www.hkb.bfh.ch

Sichtbare Gesichter

Miluska Praxmarer (Bild) ist Sozialarbeiterin

der Misióne católica de lengua

espa ñola in Ostermundigen. Sie berät

spanischsprachige Menschen mit Migrationshintergrund,

hilft bei Sprachbarrieren

und Jobsuche, leistet Integrationsarbeit.

«Weil ich selbst eine

Person mit Migrationshintergrund

bin, identifiziere ich mich sofort mit

den Menschen, die zu mir kommen.

Ich kann verstehen, wie sie sich fühlen.

Das ist eine besondere Art von

Empathie», sagt Praxmarer in der

Podcast-Reihe zur Ausstellung «Menschenbilder»

der Katholischen Kirche

der Region Bern.

Die Schau zeigt neun Personen –

darunter eine Pflegefachfrau für Kinder

und eine Klimaaktivistin – in Wort

und Bild, um die vielfältige Zusammenarbeit

zwischen Kirche und Freiwilligen,

Fachpersonen, Kulturschaffenden,

Behörden und Institutionen,

die normalerweise im Verborgenen

geschieht, sichtbar zu machen. lup

Dreifaltigkeitskirche, Bern

Vernissage: Fr., 30.9., 18 Uhr

Ausstellung bis 15.10.

www.kathbern.ch

Aus dem Graben

Stell dir vor, es ist militärische

Spezialoperation und alle

müssen hin.

Neusprech for Nihilisten

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