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Taxi Times München - 1. Quartal 2020

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Zu jedem Einsatz bereit.

Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Touran Trendline 2.0 TDI SCR, 85 kW (115 PS), 7-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 5,6/außerorts 4,4/kombiniert 4,8/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert 127. Ausstattung: 7-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio „Composition Media“, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, „First Edition“-Paket, Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ u. v. m. Ein Finanzierungsbeispiel: Fahrzeugpreis: 30.031,99 € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: 6.100,00 € Nettodarlehensbetrag: 23.931,99 € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: 0,00 % Effektiver Jahreszins: 0,00 % Laufzeit: 48 Monate Schlussrate: 498,73 € Gesamtbetrag: 23.931,99 € 47 mtl. Finanzierungsraten à 498,58 € Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand 01/2020. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 1 Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Bernd Obkirchner Tel. 089 / 48001-166 Johannes Huber Tel. 089 / 48001-578

GEISTIGE BEWEGLICHKEIT INHALT FOTO: Adobe Stock / anvaka Ruslan Galiullin KARTE: anvaka MONTAGE: Raufeld Medien Münchens Taxigewerbe ist mit einer alarmierenden Zahl ins neue Jahr gestartet. 2.000 Arbeitsplätze sind derzeit unbesetzt – weil die nötigen Fahrer fehlen. Das klingt für eine Stadt mit 1,45 Millionen Einwohnern nicht dramatisch. Setzt man es aber in Relation zu den 3.500 Taxikonzessionen der Landeshauptstadt, sind fast zwei Drittel der Münchner Taxis nicht ausreichend besetzt. Genau das war der Ansatz für eine Prüfungsstoff-Überarbeitung des für Taxifahrer vorgeschriebenen Ortskundenachweises. Künftig sollen auf den Stadtplänen nur mehr 60 Prozent der bisher eingezeichneten Straßen zu markieren sein, sollen statt bisher 300 nur noch 120 Adressen gewusst und auch nur noch zwei anstelle von fünf Fahrtrouten beschrieben werden. Die einzelnen Aufgabentypen bleiben also unverändert, doch das Lernstoff-Volumen wird reduziert. Das Ziel ist, die Hürde hoch zu halten, aber bereits in etwa drei bis fünf Wochen zur Prüfungsreife zu gelangen, um dem Taxigewerbe wieder einen fairen Zugang zu Arbeitskräften zu ermöglichen, der seit 2017 in München nicht mehr gegeben ist. Warum sich die Fahrersituation so entscheidend verändert hat, beschreiben wir auf den Seiten 8 und 13. Erarbeitet wurde das vereinfachte Prüfungskonzept von den beiden Taxizentralen IsarFunk und Taxi München eG gemeinsam mit dem Taxiverband München (TVM). Beantragt wurde der Reformvorschlag bereits am 25. September bei der Münchner Führerscheinstelle. Eine Entscheidung steht vier Monate später immer noch aus. Nun hat der Oberbürgermeister (OB) Dieter Reiter versprochen, sich um eine schnelle Bearbeitung zu kümmern. Es war nicht das einzige Signal pro Taxi, das der OB, der am 15. März gerne wiedergewählt werden möchte (aussichtsreichste Gegenkandidatinnen sind Katrin Habenschaden und Kristina Frank), in jenem Gespräch aussendete, das er am 17. Januar mit den Vertretern des Taxigewerbes führte. Diese hatten ein vierseitiges Positionspapier im Gepäck und somit ein Spektrum an Themen, die es in dem rund einstündigen Gespräch mit Herrn Reiter zu besprechen galt. Wir fassen die Ergebnisse auf den Seiten 6, 14 und 23 zusammen. Gerade im Dauerkonflikt mit Uber hat sich der OB klar zum Taxigewerbe positioniert. Selbiges tat auch die Richterin des Frankfurter Landgerichts, als sie Uber den Betrieb der App aufgrund dreier nachgewiesener Mängel untersagte. Warum das trotzdem nicht für einen Vermittlungsstopp der App reichte und jetzt auch Free Now in den juristischen Fokus rücken muss, lesen Sie ab Seite 9. Das Uber-Urteil stellte den Schlusspunkt eines äußerst turbulenten Taxi-Jahres dar, in dem die Branche an vielen Orten und Fronten für einen fairen Wettbewerb gekämpft hat. Dass man dabei vieles erreicht hat, zeigt unser großer Rückblick ab Seite 16. Er zeigt aber auch, dass der Kampf noch lange nicht vorbei ist. Es braucht weiterhin großes Engagement von allen und gleichzeitig eine hohe geistige Beweglichkeit. So wie bei den Veränderungen der Ortskundeprüfung. – die Redaktion – AUS DEM GERICHTSSAAL 4 Stadt verliert Standplatz-Streit TAXI WIRD CHEFSACHE 6 Gespräch mit OB Dieter Reiter TITELSTORY ORTSKUNDE 8 Branche will reduzierten Lernstoff WETTBEWERB 9 Frankfurter Uber-Verbot ohne Folgen 10 Auch Free Now muss vor Gericht TAXIVERBAND MÜNCHEN (TVM) 12 Neue und alte Ziele für die 2020er-Jahre ISARFUNK TAXIZENTRALE 14 Digital ist kein Monopol der Anderen KONTROLLEN 15 Hausbesuche bei Mietwagenbetrieben RÜCKBLICK 2019 16 Das weltweite Taxi-Ringen E-MOBILITÄT 20 Der Kia Soul EV im Taxi-Test 22 Ladesäule am Taxistand – nur in Stuttgart 23 OB Reiter will Elektro-Taxis REGELN UND BAUSTELLEN 24 Vergessene Verkehrsregeln 26 Münchner Stau-Baustellen 26 Impressum UNTER STÜTZER DES TAXI GEWERBES TAXI 1. QUARTAL 2020 3

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