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Taxi Times München - August 2017

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ISARFUNK »OK GOOGLE,

ISARFUNK »OK GOOGLE, RUF MIR EIN TAXI!« IsarFunk kann auf eine Vermittlungstechnik vertrauen, bei der für die neuen digitalen Anforderungen bereits die passenden Lösungen entwickelt wurden. Mit diesem einfachen Fazit lässt sich das diesjährige Eurocab- Treffen aller fms-Zentralen zu ­ sam menfassen, bei dem – neben dem wichtigen Erfahrungsaustausch mit anderen Taxizentralen – auch immer die neuen Technik-Features vorgestellt werden. Die haben auch diesmal spektakulären Charakter, wenn es beispielsweise um die Integration von Taxibestellungen in Alexa oder Google Home geht oder um die Komplexität, mit der künftig Share-Taxi-Aufträge abgewickelt werden können. Aber auch im täglichen Vermittlungs- und Kommunikationsablauf zwischen Zentrale, Fahrer und Fahrgast versprechen neue CTI-Features ein effizienteres Arbeiten. Nicht zuletzt wurde die App taxi.eu noch bedienerfreundlicher gestaltet. Seit Anfang August ist das in USA schon sehr erfolgreiche Google Home auch in Deutschland erhältlich. Der smarte Lautsprecher hört auf das Kommando „OK Google“ und übernimmt dann Aufgaben bzw. beantwortet Fragen. Ähnliche Sprachassistenten gibt es auch von Amazon (Alexa) und Apple (Siri). In nächster Zukunft werden diese Programme nahezu alle alltäglichen Fragen und Aufgaben übernehmen, für die wir vor einem Jahrzehnt noch eine Zeitung aufgeschlagen haben oder seit einigen Jahren die entsprechende Anwendung im Smartphone bedienen. „Ok Google, wie wird das Wetter heute in München?“ „14 Grad, ab nachmittags Regen.“ „Wann beginnt der Kinofilm ‚Dampfnudelblues‘ im Mathäser-Kino?“ „Heute um 20 Uhr. Soll ich dir ein Taxi bestellen?“ Solche Dialoge zwischen Mensch und Maschine wirken surreal, aber sie werden bald möglich sein. Und es ist auch keine Vision, dass Alexa, Siri und Google Home ihre Taxifrage spezifischer stellen: „Soll Geschäftsführer und Vorstände zahlreicher europäischer fms-Zentralen füllten den Konferenzsaal beim Eurocab 2017. ich dir bei taxi.eu ein Taxi bestellen?“. „Ja, gerne“. Zwei Sekunden später ist dann ein IsarFunk-Taxi unterwegs zur Abholadresse. Die dafür nötige Schnittstelle hat fms bereits entwickelt und deren Funktionalität beim Eurocab während einer Live- Vorführung eindrucksvoll demonstriert. GEMEINSAM MIT 155 ZENTRALEN IsarFunk vermittelt seine Fahrten seit seiner Gründung mit dem fms-System und setzt seit zwei Jahren voll und ganz auf die systemeigene App taxi.eu. Die meisten der etwa 150 an fms angeschlossenen Zentralen aus elf Ländern nutzen die in das System integrierte App-Lösung – entweder unter dem Markennamen der eigenen Zentrale oder im Netzwerk von taxi.eu. Alle diese Apps wurden bisher 5,4 Millionen Mal heruntergeladen. Damit ist man die führende Taxi-App in Europa und hat den neuen Anbietern auf diesem Markt ein passendes Produkt entgegenzusetzen. Die IsarFunk-Fahrer profitieren davon, weil dadurch taxi.eu-Stammkunden bei Isar­ Funk landen, wenn sie als Gast in unserer Stadt ein Taxi per App bestellen. Die Taxibestellung ist mittlerweile Teil der Digitalisierung und einer immer mehr FOTOS: Taxi Times 16 AUGUST / 2017 TAXI

ISARFUNK Die IsarFunk-Geschäftsführer Christian Hess (r.) und Hermann Waldner beim Eurocab 2017. Robert Abel (l.) und Michael Weiss, Geschäftsführer von Austrosoft. vernetzten Welt. „Die Kunden suchen nach der stärksten Marke und der komfortabelsten Bestellung“, sagte fms-Geschäftsführer Michael Weiss beim Eurocab. Die taxi.eu- App erfüllt diese Anforderungen. Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und ermöglicht den Kunden künftig bei der Taxibestellung die Wahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen: vom klassischen Taxi über das Umwelttaxi bis hin zum „shared“ Taxi. „Der Kunde bestellt ein Taxi mit der Bereitschaft, dieses zu teilen, sofern sich ein zweiter Fahrgast findet, dessen Strecke sich zur Kombination eignet, und der zweite Kunde ebenfalls zum Sharen bereit ist“, erläuterte Robert Abel von fms. „Wird keine Kombination gefunden, wird eine Einzelfahrt vermittelt.“ Wie funktioniert Share-Taxi für den Fahrer? Der bekommt einen Auftrag mit mehreren Abhol- und Zieladressen vermittelt. In dem Moment, wo er die erste Abhol ad resse erreicht, sendet er den Taxometerstand, zum Beispiel den Starttarif von 3,70 Euro. Das wiederholt der Fahrer bei jeder weiteren Adresse. Das System ordnet die unterschiedlichen Preise den ein zelnen Fahrgästen zu. Jeder Fahrgast hat genau den Anteil zu bezahlen, den das System anteilig für ihn errechnet hat. Der Fahrer braucht keine Berechnungen durchzu führen, sondern ruft die Summen im Display ab. RECHENBEISPIEL SHARE-TAXI Die Art und Weise, wie der Fahrpreis aufgeteilt wird, ist parametrisiert. Der Grundtarif und die gemeinsam zurückgelegte Strecke werden zwischen den Fahrgästen geteilt. Die Fahrtstrecke, bei der ein Fahrgast alleine im Taxi gesessen hat, und Zuschläge werden nicht aufgeteilt. Am Beispiel einer Share-Taxifahrt mit zwei Personen über 24 Euro könnte das so aussehen: Der erste Fahrgast ist zum Grundtarif von 3,70 Euro eingestiegen, den Betrag wird er sich mit dem zweiten Fahrgast teilen (jeder 1,85 €). Bei der zweiten Abholadresse stehen 5,50 Euro auf dem Taxameter. Diese 1,80 Euro Differenz zum Grundtarif wird der zweite Fahrgast später alleine zahlen. Gemeinsam geht es nun zum Zielort des ersten Fahrgastes. Der Taxameter zeigt 17,70 Euro an, den gemeinsamen Fahrpreis über 12,20 Euro teilen sich beide Fahrgäste. Der erste muss nun 9,75 Euro bezahlen (1,85 € + 1,80 € + 6,10 €) und steigt aus. An der zweiten Zieladresse sendet der Fahrer den Endpreis über 24,10 Euro an das System. Die Differenz zum Fahrpreis ab der ersten Zieladresse (6,40 €) zahlt Nummer zwei alleine – zuzüglich Anteil am Grundpreis (1,85 €) und Anteil am Preis der gemeinsamen Fahrt (6,10 €). Insgesamt sind das also 14,35 Euro. Bezahlt werden kann sowohl bar als auch mit Kreditkarte. Zuschläge für telefonische Bestellung bzw. Gepäckstücke wurden bei diesem Rechenbeispiel nicht berücksichtigt. Aktuell wird das Taxi-Sharing bei den Hansa-Funk-Kollegen in Hamburg getestet. Man wolle das sowie die Taxibestellung über Alexa und Google Home bald auch in der IsarFunk-Flotte nutzen, sagte deren Geschäftsführer Christian Hess. „Isarfunk freut sich, dass all diese Dinge nach ausführlichem Test und vorheriger Infor mation aller Vertragspartner bald auch in München angeboten werden können. Es ist gut zu wissen, dass sich IsarFunk im digitalen Wandel hinter keinem Wettbewerber verstecken muss. Im Gegenteil: Im Wettbewerb mit externen Rosinenpickern wie mytaxi, Uber, CleverShuttle und anderen werden wir immer noch eine Schippe drauflegen können“. tt Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Medex Plus GmbH – Betriebsärztlicher Dienst Dr. med G. Kirchhoff Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen), Lastwagen (Klasse C) und Omnibusse (Klasse D) Unsere Untersuchungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr Bitte telefonisch voranmelden! Ridlerstr. 8 (Erdgeschoss) 80339 München Tel: 089 / 509 144 Fax. 089 / 506 094 E-Mail: info@zemba.de medico_advertisement.indd 1 21.07.14 13:22 TAXI AUGUST / 2017 17

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