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Taxi Times München - August 2017

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TAXI IN DEN MEDIEN

TAXI IN DEN MEDIEN FERNSEHEN ALS MARKETING­ PLATTFORM Bei münchen.tv steht man nicht so auf Trans parenz – eher auf dem Schlauch. Das zeigt ein am 4. Juni 2017 ausgestrahltes Uber-Porträt. münchen.tv-Chefredakteur Jörg van Hooven Münchens lokaler Fernsehkanal bezeichnet sich selbst als „Ihr Partner für regionales TV-Marketing“. Man müsse sich nur noch „über die ideale Werbeform“ für sein Produkt, Dienstleistung oder Unternehmen informieren, um seine Kunden zu erreichen. Und wer auf münchen.tv wirbt, hat eine „technische Reichweite“ von 3,5 Millionen potenziellen Zuschauern, so der Lokalsender. Da kann der kalifornische Konzern Uber, der in den letzten Jahren konstante Nettoverluste von mehreren Hundert Millionen Dollar verzeichnete (alleine im Jahr 2016 waren es 2,8 Milliarden) etwas Unterstützung für seine Münchner Abteilung bestimmt gut gebrauchen, dachte man sich wohl beim Münchner Lokalfernsehen und wiederholte am 4. Juni 2017 eine Sendung, die im März 2016 erstmals ausgestrahlt wurde. Dass es sich bei Uber aber um einen Konzern handelt, dessen Geschäftsmodell auf Missachtung nationaler Gesetzte beruht(e), hat münchen.tv-Chefredakteur Jörg van Hooven bei seinem Geplauder mit keinem Wort erwähnt. Vielleicht wusste er aber auch gar nichts von der Problematik um Uber, spricht er doch von „Uber-Taxis“, während Weigler – im Beitrag noch als Uber- Chef für München tituliert, mittlerweile aber für Uber Deutschland verantwortlich – penibel darauf achtet, ausschließlich von Mietwagenunternehmern zu reden. Man möchte nun ja vollständig gesetzeskonform operieren, seit man 2015 mit uberX startete, der Vermittlung an „voll lizenzierte Mietwagenunternehmer“. Dass 2015 UberPOP verboten wurde und in Berlin auch der uberX sehr ähnliche Dienst UberBLACK, geht im Beitrag völlig unter. Wenigstens hat man kurz die Rückkehrpflicht für Mietwagen erwähnt, wenngleich der in der Sendung gerufene Mietwagen um die Ecke bereitstand. Was bleibt, ist die Frage, weshalb man am 4. Juni 2017 noch eine Wiederholung der Sendung brachte. Und wie kam man auf die Idee, Uber vorzustellen, nachdem das Unternehmen so lange illegal unterwegs war? Chefredakteur van Hooven schweigt. Zu diesen Fragen wollte van Hooven auf zweimaliges Nachfragen von Taxi Times keine Auskunft erteilen. Dafür kam von Uber eine Antwort: Die Initiative für den Beitrag über Uber-München ging vom Sender aus, gezahlt wurde dafür aber nichts, teilt Uber mit. Am Ende bleibt festzuhalten, dass man bei münchen.tv zwar nicht viel von unangenehmen Fragen hält, man das „Beförderungsunternehmen“ vom inzwischen geschassten Uber-Gründer Travis Kalanick aber gerne unkritisch vorstellt, da es „vor allem gegenüber der Taxi-Lobby einen schwierigen Stand hat“. Mit dieser Einschätzung dürfte münchen.tv dann doch richtig liegen, wie die Unternehmenszahlen und Gerichtsurteile zeigen. fo IMPRESSUM Verlag taxi-times Verlags GmbH, Frankfurter Ring 193 a 80807 München, Deutschland Telefon: +49 (0)89 / 14 83 87 91 Fax: +49 (0)89 / 215 48 30 79 E-Mail: info@taxi-times.taxi Internet: www.taxi-times.taxi Geschäftsführung: Jürgen Hartmann Bankverbindung Stadtsparkasse München BLZ 70150000, Kontonummer 1003173828 IBAN: DE 8970 1500 0010 0317 3828 BIC: SSKMDEMM UST-ID: DE293535109 Handelsregister: Amtsgericht München HRB 209524 Redaktion (tt) V.i.S.d.P.: Jürgen Hartmann (jh), Florian Bachmann (fb), Florian Osrainik (fo), Nicola Urban (nu) Mitarbeiter dieser Ausgabe Michael Bauer (mb) Grafik & Produktion Katja Stellert (Artdirektion), Martina Jacob, Stephan Krause, Raufeld Medien GmbH, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin Telefon: +49 (0)30 695 665 0 Anzeigenleitung, Online-Verkauf und Vertrieb Elke Gersdorf, e.gersdorf@taxi-times.taxi Telefon: +49 (0)89 / 14 83 87 92 Fax: +49 (0)89 / 14 83 87 89 Druck Chroma Druckerei, Przemysłowa 5, 68-200 Żary, Polen Erscheinungsweise 6 x pro Jahr Heftpreis 3,50 €, ISSN-Nr.: 2367-3850 Weitere Taximagazine aus dem Verlag: Taxi Times DACH Taxi Times Berlin Die IsarFunk Taxizentrale GmbH & Co KG und der Taxiverband München e. V. (TVM) bekommen in Taxi Times München eigens gekennzeichnete Mitteilungsseiten, für deren Inhalte die beiden Genannten im Sinne des Presserechtes selbst verantwortlich sind. FOTO: münchen tv 26 AUGUST / 2017 TAXI

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