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Taxi Times München - Februar 2018

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T O U R IS T E N -TI P P

T O U R IS T E N -TI P P TOUR DER SUPERLATIVE Auf dem Weg vom Flughafen in die Innenstadt gibt es viele spannende Geschichten zu erzählen. Hier sind sieben Beispiele. FLUGHAFEN MUC Superlative: 42,3 Millionen Passagieren starten oder landen hier im Jahr; der Flughafen München ist der erste Fünf-Sterne-Flughafen in Europa; Zahlen: 100 Airlines, 73 Länder, 257 verschiedene Ziele Kurioses: Das Airportgelände MAC ist auch ein beliebter Veranstaltungsort (Surf&Style-Festival, Music&Family Days, Weihnachtsmarkt etc.) ALLIANZ-ARENA Superlative: Spielort des FC Bayern, keine andere deutsche Fußballmannschaft wurde öfter Deutscher Meister; Gesamtinvestition: 340 Millionen Euro; 2 784 rautenförmige Kissen aus ETFE-Folie bilden 66 500 m² Bedachung und Fassade. Das ist die größte Membranhülle der Welt. Zahlen: Platz für 75 000 Zuschauer Kurioses: Die Arena wird zu den Heimspielen des FC Bayern rot beleuchtet. WALKING MAN Superlative: Der „Walking Man“ ist eine von Jonathan Borofsky entworfene Skulptur im Stadtteil Schwabing; er hat 200 Schrauben im Fuß, damit er auch bei Orkanböen nicht umkippt. Zahlen: 17 Meter hoch und 16 Tonnen schwer; steht seit September 1995 an der Leopoldstraße Kurioses: Der „Walking Man“ besteht aus einer in Los Angeles gefertigten Stahlkonstruktion. Sie wurde dort in neun Teile zerlegt und per Luftfracht nach München transportiert, wo sie mühsam mit mehreren Kränen wieder zusammengesetzt wurde. LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT (LMU) Superlativ: Die LMU ist die erfolgreichste Universität im bundesdeutschen Exzellenz-Wettbewerb; Zahlen: 107 verschiedene Studiengänge; 51 420 Studenten in diesem Semester, rund 6 000 Dozenten Bemerkenswert / Kurioses: Konrad Adenauer, Hans und Sophie Scholl und Veronika Ferres haben hier beispielsweise die Hörsaalbank gedrückt; Waschbär-Dame Jacky hat als erste Waschbärin der Welt in der LMU letztes Jahr einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommen. FOTOS: Flughafen München, Allkianz Arena B. Ducke, Stefan Eggert, LMU HGB Lehrturm 14 FEBRUAR / MÄRZ / 2018 TAXI

FAHRGAST-SERVICE BAYERISCHE STAATSBIBLIOTHEK Superlative: Die Bayerische Staatsbibliothek ist die zentrale Landesbibliothek des Freistaats Bayern und eine der bedeutendsten europäischen Forschungs- und Universalbibliotheken mit internationalem Rang; sie ist eine der größten Bibliotheken Mitteleuropas. Zahlen: Der Bestand beläuft sich auf etwa 10,36 Millionen Bände und zahlreiche Handschriftensammlungen. Kurioses: Seit 1663 müssen von jedem in Bayern erscheinenden Druckwerk zwei Exemplare an die Bayerische Staatsbibliothek abgeliefert werden. Übrigens auch jede Ausgabe der Taxi Times … KUNSTAREAL Superlative: Das Umfeld der Pinakotheken rund um den Königsplatz gilt mit seiner Zusammenballung von Kunst-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen auf 66 Hektar als einmalig; hier befinden sich 16 Museen, Ausstellungshäuser, 40 Galerien und sechs Hochschulen. Zahlen: Die Alte Pinakothek umfasst europäische Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert; die Neue Pinakothek umfasst europäische Malerei und Skulptur vom 18. bis 19. Jahrhundert; die Pinakothek der Moderne umfasst internationale Malerei, Skulptur und Fotographie des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine Sammlung für Design, Grafik und Architektur. Das Museum Brandhorst umfasst eine Privatsammlung moderner Malerei. Kurioses: In der Südfront der Alten Pinakothek befindet sich in der Mitte die sogenannte Plombe, mit der die Fassade nach den Schäden des Zweiten Weltkriegs restauriert wurde. STÄDTISCHE GALERIE IM LENBACHHAUS FOTOS: Bayerische Staatsbibliothek H.-R. Schulz, Pinakotheken, Lenbachhaus, Propyläen PROPYLÄEN Superlative: Die Städtische Galerie im Lenbachhaus wurde 1929 in der ehemaligen Künstlerresidenz Franz von Lenbachs eröffnet. Seine Witwe Lolo von Lenbach hatte das Anwesen 1924 der Stadt München zum Kauf angeboten, mitsamt Inventar und Werken. Zahlen: Das Lenbachhaus besitzt 28 000 Kunstwerke. Bemerkenswertes: Seinen Weltruhm verdankt das Lenbachhaus der einmaligen Sammlung von Werken der Gruppe „Der Blaue Reiter“ mit Bildern von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Alexej Jawlensky, Gabriele Münter, August Macke, Marianne von Werefkin und Paul Klee. Superlative: Das Denkmal ist ursprünglich dem griechischen Freiheitskampf gewidmet; zum 225. Geburtstag des Architekten Leo von Klenze wurde eine Sonderbriefmarke mit den Propyläen herausgebracht. Zahlen: Vom Plan bis zum Bau sind 30 Jahre vergangen, da man sich hinsichtlich der Finanzierung nicht einig war. Letztlich wurden die Propyläen dann aus privaten Mitteln von Ludwig I. erbaut. Bemerkenswertes: Die erste deutsche Science-Fiction-Serie „Raumpatrouille Orion“ wurde bei den Propyläen gedreht. Die Tiefseebasis 104 ist der leer geräumte Königsplatz, der damals noch mit großen Granitplatten belegt war. TAXI FEBRUAR / MÄRZ / 2018 15

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