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Taxi Times München - Juni 2017

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FLUGHAFEN AUS AGIP WURDE

FLUGHAFEN AUS AGIP WURDE GAT Der Agip-Speicher ist Vergangenheit. Bis zur Fertigstellung des neuen großen Taxispeichers an der Wartungsallee wurde ein Zwischenquartier bezogen. Eine erste Zwischenbilanz. Am 1. April 2017 war es so weit. Der Taxispeicher T2 an der Agip- Tankstelle wurde endgültig aufgelöst. Da das Flughafengelände weiter ausgebaut wird und man die Flächen benötigt, werden die Speicher T1 und T2 zu einem großen Speicher mit Platz für rund 350 Taxis sowie einer Reservefläche für weitere 100 Fahrzeuge zusammengelegt. Zum Vergleich: Die beiden alten Speicher hatten in der Summe 315 Stellplätze. Der neue Gesamtspeicher an der Wartungsallee soll zum Jahresende fertig werden, der Umzug in zwei Etappen erfolgen. In der ersten Etappe bezog man Zwischenquartier im neuen T2-Speicher am General Aviation Terminal (GAT) zwei Kilometer nordöstlich von Terminal 2, an der Staatsstraße 2584 in Richtung Erding. „Insgesamt läuft alles relativ zufriedenstellend mit unserer Übergangslösung am GAT“, fasst Georg Silbernagl von IsarFunk am Flughafen die ersten Wochen nach dem Umzug zusammen. Man müsse vor Ort nur berücksichtigen, dass nebenan ein Rettungsdienst untergebracht ist, der von dort aus zu seinen Einsätzen startet und dieselbe Zu- und Abfahrt benutzt. Die Resonanz der Fahrer fällt überwiegend positiv aus. So seien zum Beispiel die Unterkünfte und die Abstellfläche für die Fahrzeuge neu aufbereitet worden, erklärt Silbernagl zum Zwischenspeicher, der auf der Baustelleneinrichtungsfläche Ost errichtet wurde. Auch stehen den Fahrern zwei Aufenthaltsräume, die Gastronomie vom alten Agip und eine Tischtennisplatte für die Wartezeiten zur Verfügung. Der Ablauf im Zwischenspeicher sei – verglichen mit dem alten Agip-Speicher – TAXIBÜRO AM FLUGHAFEN MÜNCHEN Im Ankunftsbereich Terminal 2 Telefon: 089 / 97 58 50 50 E-Mail: muc@isarfunk.de Presserechtlich verantwortlich für diese Seite: Christian Hess Redaktion: Florian Osrainik (fo) Ein kleines Manko des neuen Zwischenspeichers GAT sind die laufenden Motoren der Privatjets nebenan. der gleiche, sagt Taxikollege Dieter Nürnberger über den neuen GAT-Speicher. Er steht gerade in der Reihe, die gleich zum Terminal 2 vorrücken kann. Zwölf Reihen inklusive der Busspur stehen zur Verfügung. Außer der neuen Anfahrt sei hier »Es läuft alles zufriedenstellend am GAT.« Georg Silbernagl, IsarFunk-Mitarbeiter INFOS ZUM GEPLANTEN GROSSSPEICHER aber nichts wirklich anders, auch die Wartezeiten sind in etwa gleich. „Nachteile gibt es keine“, sagt er. Einzige Mankos des Zwischenspeichers seien das Laufenlassen der Turbinen der nebenan stehenden Privatjets, der Lärm und die Abgase, wie auch Emad Ebrahimzaheh bestätigt. Emad ist selbst fahrender Unternehmer und gerade im Speicher angekommen. Er hat sein Auto gewaschen und trocknet es noch etwas ab. „Es ist hier einfacher, finde ich, aber kein großer Unterschied.“ Gut sei dennoch, dass die Spuren nicht ganz so eng, also etwas breiter als beim Agip-Speicher, sind. „Man schlägt die Tür nicht mehr so schnell beim Nebenmann an.“ Ein anderer Kollege erzählt, dass er zum dritten Mal im GAT-Speicher ist. Er findet es hier besser. Die Spuren sind deutlich erkennbar, der Aufenthaltsraum sei okay, der Imbiss und das Sanitärhäuschen sind mit umgezogen. Er ist zufrieden mit der Zwischenlösung. Der erste Teil des Umzugs hat also schon mal gut geklappt. fo Am neuen Großspeicher an der Wartungsallee wird es für die Fahrer nach der Fertigstellung ein Aufenthaltsgebäude mit rund 200 Quadratmetern Fläche geben. Darin sollen ein Aufenthalts-, ein Ruhe- und ein Gastraum sowie Büro und Lagerflächen entstehen. In einem Nebenraum werden die Fluginformationsmonitore untergebracht. Außerdem werden Außenanlagen, Sanitärräume, eine Systemüberwachung und diverse technische Ausstattungen errichtet, wie die Flughafen München GmbH mitteilt. Der Speicher wird zwischen dem Grünstreifen hinter der Bahnlinie und Bürogebäuden auf der anderen Seite der Wartungsallee liegen. Wenn man den Zeitplan einhalten kann, dann wird der GAT-Speicher bald Geschichte und die zweite Etappe, der letzte Umzug in den großen Gesamtspeicher, abgeschlossen sein. Der T1-Speicher soll laut Plan übrigens zum 1. Februar 2018 aufgelöst werden, womit dann alle Flughafentaxis in der Wartungsallee wären. FOTO: Florian Osrainik 20 JUNI / 2017 TAXI

TOURISTEN-TIPP AUFBRUCHS- WILLE UND ENT- DECKERGEIST Touristenmagnet und Liebling Schwabings: der „Walking Man“ gegenüber dem „Schweinchenbau“. Mit dem »Walking Man« hat die Münchner Leopoldstraße ein modernes Wahrzeichen erhalten. Doch kaum einer kennt die Geschichte dahinter. FOTO: Tom Buntrock Gerade jetzt, solange die Pappeln noch unbelaubt sind, hat man den besten Blick auf ihn: den „Walking Man“. „Mit weit ausholendem Schritt strebt der ,Walking Man‘ nach vorne. Nichts scheint ihn aufhalten zu können.“ So beschreibt ihn das Unternehmen Munich Re, vor dessen Eingang der Koloss steht. „Die Bestimmtheit in Gestus und Körperhaltung suggeriert Aufbruchswillen und Entdeckergeist.“ Als vor knapp 22 Jahren der ewige Wanderer aufgestellt wurde, hieß das Unternehmen noch Münchner Rück. Der Global Player und internationale Rückversicherer nennt eine umfangreiche Kunstsammlung sein Eigen. Über 3 000 Exponate haben sich inzwischen angesammelt. Deren größtes ist der „Walking Man“ des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Der fertigte die Skulptur in Los Angeles an. Die Stahlkonstruktion ist 15 Tonnen schwer. Der für den Transport nach München in neun Teile zerlegte und per Luftfracht angelieferte Riese wurde in einer spektakulären Aktion über Wochen aufgebaut und mit 200 Schrauben an ein festes Fundament geheftet. So trotzt er trotz seiner 17 Meter Höhe Wind und Wetter. Aufbau und Konstruktion lassen auf eine ähnlich bahnbrechende Ingenieursleistung schließen wie seinerzeit der Guss der Bavaria. Jonathan Borofsky hatte bereits auf der documenta 9 in Kassel mit dem 25 Meter hohen „Man walking to the sky“ auf sich aufmerksam gemacht und anschließend unter den sechs eingeladenen Künstlern beim Wettbewerb der Münchener Rück zur künstlerischen Gestaltung des neuen Geschäftsgebäudes gewonnen. Ein Grund dafür mag die positive Ausstrahlung sein, die den Betrachter in ihren Bann zieht. Die Schwabinger taten sich anfangs schwer mit dem übergroßen Mitbürger, doch im Lauf der Zeit gewöhnte man sich nicht nur aneinander, anders als bei dem anfangs ähnlich umstrittenen Projekt der „Mae West“ am Effnerplatz gewann man den weißen Riesen sogar lieb. Auffallend ist, dass der „Walking Man“ kein nennenswertes Problem mit Sprayern oder anderen modernen Vandalen hat. So reicht ab und an eine Grundreinigung – für sich WALKING MAN Leopoldstraße 36, München/Schwabing schon ein sehenswertes Schauspiel. So hat nicht nur die Munich Re eine sympathische Identifikationsfigur für Unternehmen und ihre Kunstsammlung erschaffen, der „Walking Man“ gehört inzwischen fest zum Schwabinger Straßenbild und zum Repertoire der München-Touristen. So drückt das Symbol für Aufbruchswille und Entdeckergeist der Leopoldstraße seinen ganz eigenen Stempel auf – eben positiv der Zukunft zugewandt. tb Ballnath Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Mit Sicherheit ein guter Partner Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Assekuranz Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie info@taxiversicherung.de www.taxiversicherung.de TAXI JUNI / 2017 21 TN-2015_v2.indd 1 24.06.15 09:54

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