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Taxi Times München - Juni 2018

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E-TAXIS Sind die dann

E-TAXIS Sind die dann wenigstens frei, wenn man sie braucht? Ja, aufgrund der wenigen Elektro-Fahrzeuge, die aktuell zugelassen sind. Je mehr E-Fahrzeuge jetzt aber kommen, umso enger wird es. Ich freue mich deshalb, dass die Stadt weitere 18 Schnelllader bis zum Jahresende errichten will. Um ein E-Taxi-Projekt wirklich zum Laufen zu bringen, ist das eine wichtige Voraussetzung. Wie setzten Sie die Vorgabe INSIKA um, also einen Fiskal-Taxameter einzusetzen, der eine manipulationssichere und verschlüsselte Datenübertragung ermöglicht? Wir nutzen die Software des Unternehmens Starksoft und dessen INSIKA-Center, die unsere Daten verschlüsselt auf einen Server übermittelt. Auf den habe ich immer von jedem Ort aus Zugriff, kann die Umsätze einsehen, Zuschläge, Arbeitszeiten etc. Der Fahrer muss keine Schichtzettel mehr schreiben und ich brauche auch keinen Schichtwechsel mehr mit täglicher Abrechnung. Unser Zweischicht- und späteres Dreischicht-Konzept kann nur mit einem Fiskaltaxameter funktionieren. Wie aufwendig ist der geforderte Datenaustausch mit der Stadt? Die Stadt wird mir einen passwortgeschützten Zugang gewähren. Über den muss ich die Daten quartalsweise als geschützte Datei übermitteln. Anfang Juli findet der erste Datenaustausch statt, anschließend wird die erste Fördersumme ausbezahlt. Auf Basis der nachgewiesenen Besetztkilometer, also der Touren, bei denen Sie elektrisch mit einem Fahrgast unterwegs waren. Ja, pro Kilometer 20 Cent. Verraten Sie uns zum Schluss noch Ihre Umsätze? Haben die sich mit dem E-Taxi im Vergleich zum Vorgängermodell verändert? Das kann ich nach sechs Wochen noch nicht abschließend beurteilen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir uns steigern werden, weil auch die Kundschaft ein größeres Interesse an Elektro-Taxis hat, wovon wir als Münchner E-Taxi-Team 24/7 profitieren wollen. Viel Erfolg dabei und danke für das Interview. FÖRDERPROGRAMM E-TAXI DER STADT MÜNCHEN Voraussetzungen und Infos für die Beantragung der Förderung: • Taxiunternehmen mit Genehmigung nach § 47 PBefG mit Sitz oder Niederlassung im Münchner Stadtgebiet • 36 Monate Haltefrist der E-Taxis • Fiskaltaxameter mit INSIKA • Neufahrzeug mit Erstzulassung nach dem 01.01.2017 • Beklebung des E-Taxis mit Motiv der E-Taxi-Förderung • Förderungshöhe: 0,20 Euro pro Besetztkilometer, maximal 40 % der Anschaffungskosten des E-Taxis • quartalsweise Abrechnung durch Übermittlung der Daten des Fiskaltaxameters • Weitergabe der Daten für eine wissenschaftliche Auswertung • Optional kann auf der gleichen Taxikonzession weiterhin ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor genutzt werden. Allerdings darf immer nur ein Auto auf der Straße sein. Informationen im Netz https://tinyurl.com/yczco82b Euro-Taxi-2_01-2016.qxp_Layout 1 29.01.16 10:28 Seite 1 Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut · preiswert · schnell · zuverlässig Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr Sonderpreis EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 · 80339 München · Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag – Freitag 8.00 –18.00 Uhr UNTER STÜTZER DES TAXI GEWERBES KRAFT A U T O G L A S Sonderkonditionen fürTaxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlagreparatur Neue Adresse! Telefon 089 6 90 8782 Truderinger Straße 330, 81825 München www.autoglaskraft.de FOTO: Taxi Times 24 JUNI / JULI / 2018 TAXI

UMFRAGE BEI TAXIUNTERNEHMERN ZUR AKZEPTANZ VON INKLUSIONS-TAXIS führen. Mehrfachzustimmungen bei den einzelnen Fragen sind möglich. Sie können auch direkt per Internet teilnehmen: www.taxi-times.taxi/umfrage O Nein und ich plane es auch nicht. Kommt die (zusätzliche) Anschaffung eines oder Mein Pflichtfahrgebiet ist: ________________________ ______________________________________________ Nachfolgende Fragen beziehen sich ausschließlich auf die Situation in Ihrem Pflichtfahrgebiet. Bitte beantworten Sie die Fragen nur, wenn Sie über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. INKLUSIONSTAXI NULL – SECHS – FÜNFZEHN Die Anschaffung eines Rollitaxis könnte ab 2020 von der Stadt bezuschusst werden. Wird es zum Jahreswechsel den Startschuss für ein Münchner Inklusionstaxi-Projekt geben? Hinter den Kulissen wird kräftig daran gearbeitet. Beim Dauerthema Zuschlag läuft es womöglich auf einen Kompromiss hinaus. Bei der Teilnahme von mobilitätseingeschränkten Personen am öffentlichen Leben kommt den öffentlichen Verkehrsmitteln eine verantwortungsvolle Rolle zu. Neben Bus und Bahn soll auch das Taxi als Teil des ÖPNV über eine ausreichende Zahl an Fahrzeugen mit Rollstuhlausstattung verfügen. Aus diesem Grund hat sich bereits vor zwei Jahren im Rahmen des Behindertenbeirats eine Arbeitsgemeinschaft Taxi unter dem Vorsitz von Franz Göppel gebildet. Ihm zur Seite stehen Lukas Schweppe (Geschäftsführer des Behindertenbeirats) und engagierte Rollstuhlfahrerinnen/ -fahrer. Ferner dabei: Taxi- und Mietwagenunternehmer Jörg Hildebrandt vom SBB-Fahrdienst und der Isar-Funk-Inklusionsbeauftragte Horst Wiegand. Diese AG Taxi berät wiederum ein Gremium des Sozialreferats, dem neben Göppel und Schweppe auch Reinhard Wenzl vom Taxibüro des KVR angehören. Hier werden die Förderrichtlinien besprochen, welche dem Stadtrat im Dezember 2019 zur Ratifizierung und damit zur Förderung von Inklusionstaxis vorgelegt werden sollen. Allerdings wären die Mittel hierfür wohl erst 2020 abrufbar. Zuschüsse für bereits umgerüstete Fahrzeuge soll es nicht geben. ZUSCHUSS BIS 10 000 EURO „Die Tendenz geht dahin, dass man 90 bis 95 % der Umbaukosten bis zu einem Betrag von 10 000 Euro zur Rollstuhlbeförderung übernehmen wird“, wagt Wiegand eine Prognose. Diskutiert werden dabei mehrere Förderoptionen. Angedacht wird unter anderem, an ausgesuchten Taxiständen den vordersten Platz für Inklusionstaxis zu reservieren, die somit eine höhere Auslastung zu erwarten hätten. Als problematisch wird die Taxiforderung eines pauschalen Zuschlags von 15 Euro pro Rollstuhlfahrt angesehen. Sofern dieser Zuschlag von den betroffenen Personen aus eigener Tasche übernommen werden müsste, würde dieses eine Diskriminierung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen darstellen. Dies ergab eine Diskussion unter den Teilnehmern der AG Taxi. Demzufolge wäre die Alternative, keinen Zuschlag zu gewähren. Nicht zuletzt auch durch die Überzeugungsarbeit von AG-Mitglied Wiegand gaben die Teilnehmer dann aber doch grünes Licht für den Kompromiss, für diese Fahrten, die ja sowieso nur mit Bus-Taxis durchgeführt werden, auch einen Großraumzuschlag über sechs Euro zu nehmen. Wiegand hatte argumentiert, dass die Beförderungskosten in einem Inklusionstaxi nach Taxitarif bedeutend geringer ausfallen als in den bisherigen Beförderungen der Spezialanbieter. jh Hinweis: Sämtliche Fragen betreffen das Tarifgebiet, in dem Sie Ihr Unternehmen VORBILD BERLIN UND BEDARFSANALYSE A: BEDARFSANALYSE Haben Sie bereits Taxis zur Rollstuhlbeförderung im Einsatz? O Ja, und zwar ________ Taxis. O Ja, und zwar ________ Mietwagen. O Nein, ich plane es. C: REGIONALE SITUATIONSANALYSE FOTO: Taxi Times Bei den Münchner Bestrebungen, Inklusionstaxis zu etablieren, ist Berlin das große Vorbild. Dort fördert die Stadt die Umrüstung eines Taxis. Eine Million Euro pro Jahr werden 2018 und 2019 zur Verfügung gestellt. Angestoßen und unterstützt hatte dieses Projekt der Sozialverband Deutschland SoVD. Nun will man die Aktivitäten auch auf andere Regionen ausweiten. Um festzustellen, wie hoch der Bedarf ist und welche Fördermaßnahmen das Taxigewerbe für eine flächendeckende Bedienung mit Rollstuhltaxis benötigt, erstellt der SoVD derzeit in Zusammenarbeit mit Taxi Times eine Bedarfsanalyse, bei der Taxiunternehmer bundesweit gebeten werden, einen zweiseitigen Fragebogen auszufüllen. Es wäre ein wichtiges Zeichen für das Münchner Inklusionstaxiprojekt, wenn sich viele Münchner Unternehmer an der Umfrage beteiligen würden. www. taxi-times.com/umfrage. jh mehrerer Inklusions-Taxis für Sie in Frage? O Ja! Die vorste lbare Anzahl beträgt: _____________ Nein, O weil kein ausreichender Kundenbedarf vorhanden ist. O weil kein geeignetes Fahrpersonal verfügbar ist. O weil _______________________________________ B: FINANZANALYSE Welche Rahmenbedingungen benötigen Sie, um ein Inklusions-Taxi einsetzen zu können? Ich benötige einen Investitionskostenzuschuss für die barrierefreie Umrüstung . . . O in anteiliger Höhe. O in vo ler Höhe. Behindertenverbände sehen in Zuschlägen eine Diskriminierung. Halten Sie Zuschläge bei der Beförderung von Rollstuhlnutzern aus Taxisicht für nötig? O Nein. O Ja, in Höhe von ________€ pro Fahrt und Fahrzeug. O Ja, in Höhe von ________€ pro Fahrt und Ro lstuhl. Welche Bezahlung der Dienstleistung für Rollstuhlnutzer, die zusätzlich zur reinen Fahrzeit aufgewendet wird, sollte im Taxitarif geregelt werden: O Keine. O In Höhe des Wartezeittarifs. O In Höhe von ________ € pro Stunde. Wie viele aller Taxis aus ihrer Stadt / Gemeinde können nach Ihrer Kenntnis Personen im Rollstuhl sitzend befördern? Ich schätze die Anzahl an Taxis auf ca._______. Ich schätze den prozentualen Anteil a ler Ro lstuhltaxis meiner Stadt / Gemeinde auf ca. _______%. Wie viele Rollstuhlfahrten werden in Ihrem Pflichtfahrgebiet in Taxis /Mietwagen pro Monat durchgeführt? Ich schätze ca._______: Ich schätze den prozentualen Anteil der Selbstzahler auf etwa _______ % Ich schätze den prozentualen Anteil der Kostenübernahme durch Krankenkassen auf etwa _______ % Wie viele Taxis / Mietwagen führen Rollstuhlfahrten im Auftrag des Öffentlichen Verkehrsträgers aus? Ca. _______ : D: ROLLSTUHLFAHRTEN MIT ABRECHNUNG ÜBER KRANKENFAHRTEN Nachfolgende Fragen beziehen sich ausschließlich auf die Situation in Ihrem Pflichtfahrgebiet. Bitte beantworten Sie die Fragen nur, wenn Sie über die entsprechenden Kenntnisse verfügen! Danke! Wie werden Rollstuhlfahrten über die Krankenkasse abgerechnet? O Über Einzelverträge bei folgenden Krankenkassen: ____________________________________________ O Über Rahmenverträge bei folgenden Krankenkassen: ____________________________________________ Werden Zusatzleistungen wie Abholung, Umsetzen, etc. von den Kassen bei der Vergütung berücksichtigt? O Ja. O Nein. Wie sollte eine solche Vergütung aussehen? O Über den Wartezeittarif O Über eine Pauschale. Höhe: _______€ Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen per Fax an 089 / 14 83 87 89 oder als Scan per Mail an info@taxi-times.taxi oder per Post an Taxi Times, Frankfurter Ring 193a, 80807 München. Vielen Dank! TAXI JUNI / JULI / 2018 25

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