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wd | Winter 2019 - BEILAGE

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Ihre Beilage für einen Chalet-Urlaub in den Alpen.

Seine architektonische

Seine architektonische Ausgangsidee ist geprägt vom Reiz an der Reduktion. Gemeinsam mit dem befreundeten Architekt Johannes Münsch vom Upcycling Studio Innsbruck, wurde in Kreativworkshops an den ersten Hirngespinsten getüftelt. Aus Bleistiftkritzeleien, nicht selten auf Bierdeckeln, wurde mehr und mehr eine konkrete Bauphilosophie. Als das perfekte Grundstück gefunden war: am Ende einer Sackgasse, umrahmt von Bäumen und einem Naturbach, mit unbegrenzten Ausflugsmöglichkeiten in Fußweite, damit man seinem Auto gut und gerne ebenfalls ein paar freie Ruhetage gönnen kann; sollte die Architektur das aufgreifen, was der besondere Ort bereits vor Baubeginn an Schönheit anbot. Der kompakte Korpus der BAUMCHALETS mit einem einzigartigen Interieur, ist die individuelle Interpretation von harter Schale mit weichem Kern und dient als Sinnbild eines ganzheitlichen Naturverständnisses. Natur zeigt uns neben schier unbegrenzter Schönheit, immer auch ihre raue Seite. Jedem ist bereits einmal stürmischer Wind um Nase und Ohren geweht, alle Wanderer kennen die Geschwindigkeit in welcher wir in den Bergen von einem Unwetter erfasst werden können und jeder Wintersportler hat sich schon einmal bei eisigen Temperaturen die Finger abgefroren. Die Architektur der BAUMCHALETS spiegelt dieses Wechselspiel verschiedener Kräfte wider und erscheint zudem als optimaler Zufluchtsort, wenn Mutter Natur einmal nicht zum Scherzen aufgelegt ist. Im Außen schmiegen sich die Häuser an das ursprüngliche vom Wildbach geformte Gelände in luftiger Höhe. So ruhen die luxuriösen Stelzenhäuser hoch oben in der Welt der Baumkronen und Vögel; hier sind sie zu Hause. Die südseitig durchgehende Glasfront der Häuser stellt ein intensives Gefühl von Verbundenheit mit dem unberührten Draußen her. Die umliegende Natur wirkt von jedem Winkel des Hauses greifbar. Die Ausrichtung der Häuser sichert dabei ein Gefühl von Einsamkeit und schafft Raum für Freiheit, für Erholung, für Ideen, für den Träumer in uns. Die Terrasse erweitert durch ihre weitläufigen 45 Quadratmeter den Wohnraum, ist Aussichtsplattform, bietet Gelegenheit Zwiesprache mit Eichhörnchen und Wiesenpiepern zu halten, ist Bade- und Wellnessplatz mit einem Luxus-Jacuzzi und kann sich im Handumdrehen in Küche und Esszimmer verwandeln. Die Sonne nützt fast täglich die Gelegenheit, sich auf der Terrasse ein bisschen auszuruhen. Jedes Chalet ist zudem umgeben von einem großen privaten Garten mit direktem Bachzugang und eigener Feuerstelle – das Freiheitsgefühl braucht schließlich auch ein bisschen Platz zum Austoben. Naturbelassene heimische Fichtenelemente, Zirbenbetten, Glas und Stahl prägen den modernen und schlicht-edlen Naturstil der BAUMCHALETS. Im Innenraum findet sich kein Schnickschnack, kein Kitsch. Angelehnt an die Tiny House Living Bewegung ist jeder Zentimeter an Raum sinnvoll ge- 20

wd INSIDE nutzt und die Inneneinrichtung ist teilweise multifunktional. So wird ein Treppenpodest zur Sitzbank und eine Hängeleuchte zum Kräuterregal. Die kluge Innenarchitektur zeigt, dass auch auf relativ kleinem Raum, viel Platz zum Leben und Erholen ist. Jedes Haus besitzt eine voll ausgestattete Küche, ein Bad mit Regendusche und Fußbodenheizung, ein Schlafloft und ein separates Schlafzimmer sowie eine kleine finnische Sauna. Insgesamt merkt man den BAUMCHALETS die kreative und etwas verrückte Seite des Hausherren an. Beispielsweise befindet sich im ersten Stock direkt am Panoramafenster eine bodenintegrierte Hängematte, die den Namen „Schwebeboden“ voll und ganz verdient. Wenn sich eine dicke Wolke in den Ästen verfängt, kann man von diesem Platz aus fast darin eintauchen und sich davontragen lassen. Aron Holterman ten Hove hat sie geschafft - die Reise von der ersten Bleistiftskizze bis zum Eindrehen der letzten Glühbirne im Chalet. Es ist eine besondere Geschichte, getrieben von Gefühl, Wunsch und Vorstellungskraft. Wie sicher bei so vielen Chalet-Gastgebern. Das macht den Chalet-Urlaub dann auch so besonders. Egal wo. Egal wann. Alles weitere zu Aron Holterman ten Hoves Chalets unter www.baumchalets.de Fotos: Philip Herzhoff 21