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„EU-Richtlinie gegen Israel ist ein Armutszeugnis“

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Unabhängig von den politischen Auswirkungen sei die <strong>Richtlinie</strong> außerdem „handwerklich<br />

schlecht gemacht“, erklärte der DIG-Präsident. Wenn die Gefahr bestehe, dass mit dieser<br />

<strong>Richtlinie</strong> auch kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperationen zwischen EU-<br />

Staaten und <strong>Israel</strong> in Frage gestellt würden, dürfe die <strong>Richtlinie</strong> nicht in Kraft treten. Auch der<br />

drohende Arbeitsplatzverlust für palästinensische Arbeitnehmer sei überhaupt nicht kalkuliert<br />

worden bei dieser <strong>Richtlinie</strong>.<br />

An die deutsche Bundeskanzlerin richtete Robbe deshalb den dringenden Appell, die in der<br />

Kritik stehende EU-<strong>Richtlinie</strong> schnell zu stoppen, um weiteren Schaden von der EU und von<br />

<strong>Israel</strong> abzuwenden. Aufgrund s<strong>ein</strong>er besonderen h<strong>ist</strong>orischen Verantwortung für die<br />

bilateralen Beziehungen zwischen <strong>Israel</strong> und Europa sei Deutschland aus Sicht des DIG-<br />

Präsidenten am besten in der Lage, in dieser Angelegenheit erfolgreich zu intervenieren.<br />

Berlin, den 19. Juli 2013<br />

Martin-Buber-Straße 12 · D-14163 Berlin · Tel: +49·30·809·070·28 · Fax: +49·30·809·070·31 · info@digev.de<br />

Berliner Sparkasse · Konto-Nr. 10·10·00·91·99 · BLZ 100·500·00<br />

www.deutsch-israelische-gesellschaft.de

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