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Autom<strong>at</strong>ion<br />

Autom<strong>at</strong>ion<br />

Interview<br />

»Sehen einer<br />

spannenden,<br />

guten Zeit entgegen«<br />

Armin Pehlivan, Geschäftsführer<br />

Beckhoff Autom<strong>at</strong>ion in Österreich,<br />

im Gespräch zum Geschäft<br />

und Trends in der Autom<strong>at</strong>isierung.<br />

(+) plus: Wie<br />

ist das Jahr 2012<br />

für Beckhoff in Österreich<br />

gelaufen?<br />

Armin Pehlivan:<br />

Nach anfänglichen<br />

Schwierigkeiten und<br />

Marktturbulenzen<br />

in der Altern<strong>at</strong>ivenergieszene<br />

ist das Jahr<br />

sehr gut gelaufen. Wir<br />

sind mit einem einstelligen<br />

Zuwachs sehr zufrieden.<br />

(+) plus: Welche Themenfelder<br />

kommen in den nächsten Jahren auf Ihre<br />

Branche zu? Industrieelektronik und<br />

Autom<strong>at</strong>isierungslösungen drängen ja<br />

zunehmend in neue Wirtschaftszweige.<br />

Pehlivan: Wir sehen als großen Schwerpunkt<br />

das Wachstum von Industrietechnik<br />

und -elektronik in der Bauindustrie –<br />

sowohl bei Gebäudeautom<strong>at</strong>ion als auch<br />

bei Zulieferern von Baumaschinen aller<br />

Art. Unser Ans<strong>at</strong>z dazu: Ein Gebäude ist<br />

auch nur eine Maschine – wenn auch eine<br />

sehr langsame. Beckhoff verfügt über<br />

eine ganzheitliche Lösungskompetenz<br />

und mit unserer Vielfalt an Bussystemen<br />

können wir auch die richtige Technik bieten.<br />

Prinzipiell ist die Verschmelzung der<br />

Geschäftsbereiche Technik mit der Inform<strong>at</strong>ionstechnologie<br />

und Medientechnik<br />

vollzogen. Hier liegt auch der Schwerpunkt<br />

der nächsten Jahre.<br />

(+) plus: Welche Erwartungen haben<br />

Sie für 2013?<br />

Pehlivan: Die Auftragsbücher unserer<br />

größten Kunden sind bis Mitte des Jahres<br />

voll, und wir sehen einer spannenden,<br />

guten Zeit entgegen. Und dies trotz aller<br />

Unkenrufe und dem Gerede von Rezession<br />

oder einer angespannten Wirtschaftslage.<br />

Das vielseitige High-Speed-Handling Tripod EXPT von Festo im industriellen<br />

Eins<strong>at</strong>z.<br />

c Autom<strong>at</strong>isierungstechnik umfassende<br />

Konzepte erfordert«, zeigt Brandstetter<br />

auf. Den Kern der Autom<strong>at</strong>isierung bildet<br />

in allen Fällen IT. »Wir arbeiten in kaum<br />

einem Produktbereich mehr mit Analogtechnik.<br />

<strong>Alles</strong> ist digitalisiert, das bedeutet<br />

leicht bedienbare, gut erkennbare Oberfläche,<br />

parametrieren muss über Handy<br />

möglich sein, in jedem Umrichter befindet<br />

<strong>sich</strong> Software«, betont Paul Dworschak,<br />

Leiter Antriebstechnik Discrete Autom<strong>at</strong>ion<br />

& Motion bei ABB. In einem durchschnittlichen<br />

Autom<strong>at</strong>isierungsprojekt<br />

beträgt der Software-Engineeringanteil 70<br />

bis 80 %. »Auch ein Gebäude ist eine Maschine,<br />

wenn auch eine sehr langsame«,<br />

TWh<br />

300<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

0<br />

definiert Armin Pehlivan, Geschäftsführer<br />

von Beckhoff Autom<strong>at</strong>ion und berichtet<br />

von einem Autom<strong>at</strong>isierungsbeispiel in<br />

Linz: In der Stelzhamerschule bilden eine<br />

Lüftungsanlage, die n<strong>at</strong>ürliche Nachtkühlung<br />

und die Besch<strong>at</strong>tung die Komponenten<br />

der Autom<strong>at</strong>isierungslösung für optimierte<br />

Raumtemper<strong>at</strong>ur. Phoe nix Contact<br />

h<strong>at</strong> in seinem Firmengebäude in Wien einen<br />

Selbsttest gestartet. »Erdgeschoß und<br />

erster Stock wurden 2012 komplett autom<strong>at</strong>isiert<br />

– von Licht über Lüftung bis zur<br />

Heizung. Auch der Outdoorbereich wie<br />

Firmenschilder, Parkpl<strong>at</strong>z und Außenbeleuchtung<br />

wird autom<strong>at</strong>isiert gesteuert.<br />

Eine Wetterst<strong>at</strong>ion misst etwa alle Licht­<br />

Autom<strong>at</strong>isierung spart Energie<br />

Quelle: ABB<br />

´92 ´93 ´94 ´95 ´96 ´97 ´98 ´99 ´00 ´01 ´02 ´03 ´04 ´05 ´06 ´07 ´08 ´09 ´10<br />

>> Installierte Basis. ABB-Antriebe halfen 2010, weltweit 260 Teraw<strong>at</strong>tstunden Strom einzusparen.<br />

Foto: pBeckhoff, Festo, Albrecht Gebäudeautom<strong>at</strong>ion, Phoenix Contact, Siemens<br />

Eine Visualisierung von Beckhoff in der Linzer Stelzhamerschule macht auf<br />

einen Blick den technischen Zustand jedes Klassenraumes <strong>sich</strong>tbar: Einzelraumregelung,<br />

Licht, Lüftung, Jalousien, Fenster.<br />

d<strong>at</strong>en und steuert damit die Beleuchtung«,<br />

berichtet Wolfgang Valicek.<br />

>> Herausforderung Energie > Autom<strong>at</strong>isierung 2013ff > Heimvorteil mit Autom<strong>at</strong>isierung

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