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Goldschmiede Zeitung

AuGuST 2015

www.gz-online.de


www.christina-rasmussen.com


LIEBLINGSSTÜCKE

Zauberhaftes Tresorfläschchen

aus Rosé- oder Weißgold.

Für Armband oder Collier – befüllbar

mit Farbsteinen oder Brillanten.

Ein Symbol für ein bewahrenswertes

Gut: die Liebe.

JETZT NEU IM INTERNET:

www.bottled-love.de


Schmuck

Christina Rasmussen

Christina Rasmussen:

„Für mich hat Schmuck

etwas sehr Weibliches.

Das will ich in meinen

Designs ausdrücken, die

romantisch, verträumt

und verspielt sind“

Fotos: Yvonne Schmedemann (1)


TRAUMHAFT

SCHÖN

sie war mutig. und sie hatte eine idee. Christina rasmussen folgte ihrer

Leidenschaft und ihrem starken Wunsch, schmuck zu kreieren. heute begeistert

sie ihre Kunden mit faszinierenden Kreationen. eine erfolgsgeschichte.

Schmuck zu entwerfen, ohne Goldschmiedin zu sein, eine

marke zu gründen, ohne dabei von investoren unterstützt

zu werden, zum ersten mal selbstständig arbeiten: Christina

rasmussen aus dem schwäbischen Böblingen hatte viel vor, als sie

2013 als schmuckgestalterin den Weg in die selbstständigkeit wagte.

Doch auch skeptiker hätten die heute 39-Jährige nicht aufgehalten.

Denn wie es so ist mit träumen: mögen sie noch so waghalsig

erscheinen, manchmal sind sie so stark, dass man ihnen einfach

folgen muss. so erging es auch Christina rasmussen, der es innerhalb

von nur zwei Jahren gelang, mit der nach ihr benannten marke

die aufmerksamkeit der Branche auf sich zu ziehen.

Dabei stand am anfang nur eine idee für ein außergewöhnliches

schmuckstück: „Bottled Love“ – ein zierliches Fläschchen, das

als anhänger getragen und mit edelsteinen oder Persönlichem befüllt

werden kann. Die idee für ein eigenes schmucklabel hatte die

zweifache mutter bereits lange begleitet, sie hatte schon bei einem

meeresschönheit:

„Beautiful in my eyes“

kombiniert roségold

mit zwei aus Koralle

gefertigten seesternen

individuelles Lieblingsstück:

Der anhänger „Bottled Love“

kann mit einem ganz persönlichen

schatz befüllt werden

immer etWas inDiViDueLLes,

aLLes mit einer eiGenen GesChiChte

Juwelier gearbeitet, Betriebswirtschaft studiert und war im marketing

tätig gewesen. „aber ich war mir nie sicher, ob ich dafür mutig

genug bin“, schildert sie ihre Zweifel. Doch plötzlich war sie es –

und entschied spontan, sich während der inhorgenta munich auf

die suche nach Partnern für die handwerkliche umsetzung zu machen.

„ich kam mit nichts“, erinnert sich Christina rasmussen, „keine

Visitenkarten, keine Werkstatt, kein eigener Laden. und dennoch

bin ich menschen begegnet, die mir mit großem Vertrauen

entgegengetreten sind.“ Gemeinsam mit neuen Partnern entwickelt

sie „Bottled Love“ weiter. Lässt die anhänger aus saphirglas

mit einem Deckel aus Gold fertigen, der das Öffnen und Verschließen

ermöglicht. Besonders effektvoll wirken eingefüllte Brillanten,

doch es gibt auch Kunden, die Persönliches darin aufbewahren.

„einer hat einen langen text winzig klein auf ein stück Papier über-

tragen und in ,Bottled Love‘ verschenkt – es war sein antrag“, erzählt Christina

heirats-

rasmussen.

inzwischen ist aus diesem ersten schmuckstück eine ganze Kollektion

geworden: ringe mit prachtvollen, ungewöhnlich gefassten

edelsteinen, Ohrschmuck mit Gemmen, anhänger aus geschnitzter

Jade oder schmucksets mit leuchtend roter Koralle.

„Für mich hat schmuck etwas sehr Weibliches. Das will ich in

meinen Designs ausdrücken, die romantisch, verträumt und verspielt

sind“, erklärt Christina rasmussen. Zudem will sie „nichts für

die masse machen, sondern nur etwas individuelles. Jedes stück

soll seine eigene Geschichte haben.“ Daher umfasst ihre Kollektion

überwiegend unikate, die in ihrem atelier in Böblingen entstehen.

Dieses hat sie kurz nach der unternehmensgründung eröffnet.

„neu in der region, gingen wir eines tages an diesem Laden vorbei.

er gefi el mir und ich dachte: Wenn ich mich einmal selbstständig

mache, dann soll es hier sein. als ich dann später tatsächlich auf

die suche nach räumen ging, wurde mir als allererstes dieser Laden

angeboten – und ich habe zugegriffen.“ hier empfängt sie ihre

Kunden direkt neben ihrer Werkstatt für die Goldschmiede.

Die ganze tragweite ihrer entscheidung wird Christina rasmussen

heute in besonderen momenten bewusst: „Da war zum

Beispiel im Februar die Fashion show bei der inhorgenta, bei der

ich meinen schmuck zeigen durfte. Das war ein moment, bei dem

mir fast das herz stehen geblieben ist, so glücklich war ich.“ und,

soll es so weitergehen? Ja, sagt die Gestalterin: „ich möchte diesen

traum weiterträumen, ohne aufzuwachen. “ Iris Wimmer-Olbort

www.christina-rasmussen.com

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