GZ0221_ES_Gesamt

JarrestrasseUntitledVerlag

02.2021 · 12 € · gz-online.de

GOLD-

SCHMIEDE

ZEITUNG

SEIT 1898

DIE THEMEN

DES MONATS

Neuer Schmuck-Monitor

Warum die Jungen

weniger kaufen

New Marketing

Von Social Media

bis Raumkonzepte

Ringe von Breuning

THE SHOW

Neue Daten

Neue Location

Neue Aussteller

TEIL 1

NEW ARRIVALS

Der beste Schmuck für ein besseres Jahr


euning.de


WARTEN AUF TAG X

GEHT DIE VERLÄNGERUNG IN DIE VERLÄNGERUNG? Wenn es

gut läuft, sind die Geschäfte wieder geöffnet, wenn Sie diese Ausgabe

in den Händen halten. Doch das scheint leider eher unwahrscheinlich,

denn die Stimmen für eine Verlängerung mehren sich trotz der sinkenden

Infektionszahlen. Der magische Inzidenzwert 50, Synonym für

das digitale Versagen der Gesundheitsämter, scheint jetzt, wo das Ziel

erreicht wird, nicht mehr das Ziel zu sein.

Unser offener Brief an die Kanzlerin, dass es so nicht weitergehen

kann und die Menschen endlich verbindliche Perspektiven brauchen,

fand – obwohl von vorneherein klar war, dass er nichts ändern wird –

ein enormes Echo: 264 Branchenangehörige unterschrieben, zahlreiche

Medien wie Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL und ntv veröffentlichten

unsere Petition. Das zeigt: Die Nerven liegen blank, die

Angst um die Existenz geht um. Es war zumindest ein Signal an die

Verantwortlichen und besser als Nichtstun allemal. Apropos Nichtstun:

Der Brief war an die Kanzlerin und in Kopie an die Finanz- und Wirtschaftsminister

sowie die Ministerpräsidenten gerichtet. Eine Antwort

haben wir von niemandem bekommen.

IST ABWARTEN UND TEETRINKEN SINNVOLL? Man könnte denken,

die Branche lehnt sich angesichts der unklaren Lage zurück und wartet

ab, was kommt. Tut sie aber nicht. Sie versucht, aktiv über alle Kanäle

die Verbindung zu ihren Kunden zu halten, wie unser Schwerpunkt

„Marketing & Krisenhilfe“ zeigt. Das ist auch sinnvoll: Der Tag X, an

dem die Geschäfte wieder öffnen können, wird kommen. Dafür sollten

Industrie und Fachhandel gewappnet sein. Denn der Nachholbedarf

ist immens, das wurde schon nach dem Ende des ersten Lockdowns im

vergangenen Frühjahr deutlich.

LOHNEN SICH INVESTITIONEN IN NEUHEITEN? Soviel ist jetzt

schon sicher: Wer zum Tag X, wenn sich der Nachholbedarf Bahn bricht,

nichts zu bieten hat, fällt hinten runter. Jetzt ist die ideale Zeit, um sich

bereit zu machen für die Rückkehr in die neue Normalität. Da die Frühjahrsmessen

alle Corona zum Opfer gefallen sind, präsentiert unser

Schwerpunkt „New Arrivals“ die Neuheiten der Branche und bietet eine

erste Orientierung.

Halten wir gemeinsam durch!

Herzlich

Erbskette

750/-RG

Foto: Hannes Magerstaedt

Dr. Christian Jürgens

EMIL KRAUS

German Jewellery since 1866

www.kraus-jewellery.com


INHALT

106 60 116

Zusammenschluss Fünf deutsche

Uhrenmarken machen beim

Vertrieb gemeinsame Sache

Lang & Heyne Die Uhren der sächsischen Manufaktur

zelebrieren höchste Handwerkskunst und

sind echte Raritäten

Handwerkstechniken Eine neue

GZ-Serie rückt Methoden zur

Schmuckherstellung in den Fokus

68

Marketing Wie nutzt man Social Media erfolgreich, wie lässt sich das Ladengeschäft einzigartig inszenieren, wie verbindet

man die reale mit der virtuellen Welt und welche Experten helfen dabei? Ein Schwerpunkt zu den vielfältigen Facetten des

modernen Marketings

Fotos: Julia Garan / iStockphoto (1)

02|21

4


02|21


Ringe von Breuning

02.2021 · 12 € · gz-online.de

INHALT

AKTUELLES

16 THE SHOW geht in die zweite

Runde und bietet noch mehr

22 Starkes Echo auf GZ-Brandbrief

BRENNPUNKT

24 Als einzige repräsentative Studie

für dieses Marktsegment in

Deutschland gibt der Schmuck-

Monitor Antworten zum Kaufverhalten.

Die GZ veröffentlicht

die Ergebnisse exklusiv

SCHMUCK

32 New Arrivals für den Neustart:

Führende Hersteller präsentieren

ihre Neuheiten und liefern

frische Impulse für die Wiedereröffnung

der Geschäfte

UHREN

60 Lang & Heyne macht Uhren

für Kenner

64 Goldene Zeiten bei Maserati

und Sector

66 Meldungen

MARKT & WIRTSCHAFT

106 Fünf deutsche Uhrenmarken

tun sich zusammen

108 Meldungen

WERKSTATT &

AUSBILDUNG

112 Der Leiter der Pforzheimer Goldschmiedeschule

über Unterricht

in Zeiten von Corona

114 Meldungen

DESIGN & KUNST

116 Handwerkstechniken

im Überblick

120 Meldungen

STANDARDS

14 Snapshot

18 5 Dinge, die wir gut finden

20 5 Dinge, die wir schlecht finden

122 Verbandsmeldungen ZV

123 Verbandsmeldungen ZV Uhren

124 LIV NRW

125 Impressum/Panorama

130 3 Fragen an .../Vorschau

MARKETING

68 Von Beratung über Ladenbau

bis Social Media: ein Blick auf

moderne Marketingkonzepte

und Menschen, die wissen,

wie man sie umsetzt

GOLDSCHMIEDE ZEITUNG Februar 2021 119. JAHRGANG SEIT 1898

DIE THEMEN

DES MONATS

GOLD-

SCHMIEDE

ZEITUNG

SEIT 1898

Neuer Schmuck-Monitor

Warum die Jungen

weniger kaufen

New Marketing

Von Social Media

bis Raumkonzepte

THE SHOW

Neue Daten

Neue Location

Neue Aussteller

TEIL 1

NEW ARRIVALS

Der beste Schmuck für ein besseres Jahr

Ferdinand Eisele GmbH

Carl-Benz-Str. 17 • D-75217 Birkenfeld (Pforzheim)

Tel. +49 7231 9479-0 • Fax +49 7231 949990

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02|21

Titel & Klapper „Carbon Stars“

von Breuning, Carbon und

Weißgold mit einem hohen Anteil

von Palladium, Brillanten

BEILAGEN

ENGELKEMPER GMBH

48155 Münster

Die Titelthemen sind gefettet


Fassungslose

Diamanten

24

Brennpunkt Der Schmuck-Monitor beleuchtet, wie sich Corona auf das Kaufverhalten

auswirkt und welche Segmente in der Krise zu den Gewinnern gehören

Fotos: 3DJustincase / Shutterstock (1), lewiswithane / Shutterstock (1)

32

New Arrivals Die GZ zeigt Frühjahrsneuheiten der Schmuckhersteller, mit denen

der Neustart nach dem Lockdown garantiert gelingt

Genossenschaftsstr. 64 · 75173 Pforzheim

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RICHARD HANS BECKER


Marutea Private Culture – Cultured pearls of rarest beauty.

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SNAPSHOT | BILDER, DIE UNS BEWEGEN

Power of Pearls

Sie ist die erste weibliche und die erste schwarze Vizepräsidentin der Vereinigten

Staaten von Amerika: Kamala Harris. Als sie am 20. Januar 2021 den Amtseid vor

dem Kapitol leistet, trägt die progressive Wegbereiterin im Land der tausend Möglichkeiten

neben einem breiten Lächeln leuchtendes Lila und strahlendes Weiß.

Während ihr Outfit vom afroamerikanischen Designer Christopher John Rogers stammt,

ist das Collier mit den großen kugelrunden Südseeperlen eine Kreation des Schmuckdesigners

Wilfredo Rosado. Weibliche Schmuckfans dürften bei ihm jetzt Schlange

stehen, denn Frauen, die was zu sagen haben, wollen nun vor allem eins: Perlen!

02|21

14


N E W D A T E :

OCTOBER, 3–5

2021

SCHUPPEN 52

H A M B U R G

the-show.online


AKTUELLES | THE SHOW

THE SHOW 2021:

„ E S W I R D

RICHTIG GUT!“

NEUE DATEN, NEUE LOCATION,

TOLLE AUSSTELLER:

THE SHOW GOES ON …

Christian Jürgens,

Organisator von THE SHOW,

über seine Pläne für 2021

Schuppen 52 mit Blick

auf die Elbphilharmonie

Die SHOW zieht um. Warum?

Wir wollen exklusiv bleiben, aber dennoch ein wenig wachsen.

Dafür ist der Schuppen 52 die ideale Location. Eine wunderschöne

alte Backsteinhalle am Museumshafen. Da liegt die „Peking“,

die letztes Jahr an der SHOW vorbeifuhr.

Der Schuppen 52 ist ein alter Getreidespeicher mit einer unglaublichen

Holzdecke, jeder Menge Platz für unsere Inszenierungen

und Shows. Und direktem Elphiblick. Backstein meets Glamour.

Mehr Hamburg geht nicht!


Wie viele Aussteller wollen Sie denn haben?

Unsere vier Ziele für dieses Jahr sind:

• Erweiterung auf 40 bis 50 Aussteller

• Aufbau eines Edeluhrensegments

• Ausbau des Endkundenprogramms

• Internationalisierung bei Besuchern und Ausstellern

Sie sprechen von einem Uhrensegment, gibt es da schon konkrete Zusagen?

Oh, ja. Junghans und Ebel waren ja letztes Jahr schon dabei. Wir sind gerade erst mit

dem Verkauf gestartet, aber als Neuaussteller konnten wir unter anderem Lang & Heyne

und Meistersinger gewinnen. Mit vielen weiteren sind wir kurz vor dem Abschluss.

Es kommen aber auch neue Schmuckaussteller wie zum Beispiel Gellner.

Und vor allem freue ich mich natürlich, dass schon jetzt fast alle unsere Aussteller von

der Premierenshow wieder am Start sind wie Tamara Comolli, Krieger, Meister, Al Coro,

Scheffel, Schmuckwerk, Jörg Heinz, Richard Hans Becker, Heinz Mayer und Capolavoro.

Es wird richtig gut!

Und wie sieht es besucherseitig aus?

Das Besucherniveau war schon im letzten Jahr sehr hoch. Aber natürlich geht

immer mehr. Die Frequenz und die Internationalität der Besucher müssen wir steigern.

Es gibt jetzt ein kleines Gremium von tollen Juwelieren, das mich berät und mich unterstützt,

um die Bedürfnisse besser zu verstehen und umzusetzen. Dieser Austausch ist großartig.

Das ist generell das Fantastische an der SHOW: dass wir alle miteinander etwas

auf die Beine stellen wollen, das gut für die Branche ist und uns weiterbringt.

Wir wollen klein und exklusiv sein, schnell – und immer für eine Überraschung gut.

T H E S H O W ,

HAMBURG, SCHUPPEN 52,

3.– 5. OKTOBER 2021

www.the-show.online


Geschafft

Boris Herrmann hat es vollbracht.

Der 39-jährige Hamburger beendete

nach 80 Tagen 14 Stunden 59 Minuten

und 45 Sekunden erfolgreich

seine erste Solo-Weltumsegelung

bei der Regatta Vendée Globe. Trotz

Kollision mit einem Fischtrailer kurz

vor dem Ziel belegte er mit seiner

„Seaexplorer“-Yacht nach Zeitausgleich

einen hervorragenden fünften

Platz. Glashütte Original gratulierte

dem Sportler zu seiner erfolgreichen

Weltumsegelung, denn immer dabei

war die „SeaQ Panoramadatum“ der

sächsischen Manufaktur.

www.glashuette-original.com

Gewürdigt

Dinge, die wir

gut finden.

Gelacht

Der Karneval ist abgesagt, Fasching

und Fastnacht werden in den üblichen

Städten und Landesteilen

ebenfalls nicht gefeiert. Doch ein

bisschen närrisch im Homeoffice

herumsitzen und andere beim

Onlinemeeting zum Lachen bringen,

ist nicht verboten. Uhrenfreundin

Cecile probiert das schon mal und

kommt als 175 Jahre Glashütter Uhrmacherkunst

verkleidet ins Online-

Meeting. Ihre Uhr „Ludwig“ aus der

Manufaktur von Nomos Glashütte

gibt auch in närrischen Zeiten perfekt

die Zeit an.

www.nomos-glashuette.com

Sechs Jahre ist es her, dass acht sogenannte lebendige Traditionen als Kandidaturen

für die Unesco-Listen des immateriellen Kulturerbes ausgewählt wurden. Im

Dezember hat die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft

und Kultur eine davon in die Liste eingetragen: die Uhrmacherkunst und

Kunstmechanik. Damit wird eine lebendige Tradition gewürdigt, die die Region

des französisch-schweizerischen Jurabogens prägt.

Unterstützt

Mit einer besonderen Schaufensteraktion

will Schmuckdesignerin Brigitte

Adolph ihren Einzelhändlern zu mehr

Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken

verhelfen. Nach Zusendung eines

Fotos des Geschäfts, der Inhaber

sowie der Brigitte-Adolph-Dekoration

sowie einer kurzen Textinfo des

Juweliers erstellt das Team der

Schmuckdesigner hochwertige Storybilder

für Instagram und Facebook.

Anschließend kann der Juwelier

selbst posten und mit @brigitteadolph

verlinken – schon ist die Reichweite

vergrößert.

www.brigitte-adolph.de

Ernannt

Die Schweizer Luxusuhrenmarke Tag

Heuer hat Naomi Osaka zur neuen

Markenbotschafterin ernannt. „Es

kommt nicht oft vor, dass sich in

einer Generation von Sportlern eine

Athletin hervortut, die nicht nur den

eigenen Sport neu definiert, sondern

auch ihren Einfluss und persönlichen

Stil nutzt, um auf einer globalen

Bühne für Gesprächsstoff zu sorgen“,

so die Begründung. Osaka gilt

nicht nur als eine der weltbesten

Tennisspielerinnen, sondern auch als

engagierte Sozialaktivistin.

www.tagheuer.com

02|21

18


Fotos: Pegg y Picture

SO SCHÖN KÖNNEN ECKEN

UND KANTEN SEIN

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ÜBER DIESE UHR

MODELL GEORG

WWW.LANGHEYNE.DE

02|21


Stagniert

Neueste Schätzungen des ifo Instituts

führen es uns noch einmal vor

Augen: Durch die erfolgte Verlängerung

des Lockdowns bis mindestens

Mitte Februar dürfte die Wirtschaft

zumindest im ersten Jahresviertel

stagnieren. Für das zweite Quartal

rechnet das Institut mit einem Plus

von etwa drei Prozent. „Jede Woche,

um die der Lockdown verlängert

wird, führt unmittelbar zu Einbußen

bei Umsatz, Produktion und Wertschöpfung“,

sagt ifo-Konjunkturchef

Timo Wollmershäuser.

www.ifo.de

Verschoben

Dinge, die wir

schlecht finden.

Gefallen

Wie in einem Déjà-vu schlittert die

Schmuck- und Uhrenbranche durch

die Corona-Epidemie wieder zurück

in den bereits überwundenen Krisenmodus.

Die Zeit seit 2009/10

glich einer Aufholjagd. 2019 wurde

eine Umsatzschwelle von weit über

sechs Milliarden Euro erreicht. Laut

einer Gemeinschaftsstudie des IFH

Köln und der BBE Handelsberatung

verliert die Branche nun vom Vorjahrestopp

818 Millionen Euro,

also 12,8 Prozent – damit fällt das

Gesamtmarktvolumen auf 5,55 Milliarden

Euro zurück.

Die MCH Swiss Exhibition (Basel) hat die bisher angemeldeten Aussteller der

HourUniverse darüber informiert, dass das Event vom April in den Sommer verschoben

wird. „Aktuell gehen wir von Mitte Juni als frühestmöglichem Termin

aus, doch wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und sämtliche

Möglichkeiten prüfen“, so der Veranstalter. Laut MCH Swiss Exhibition besteht

der Wunsch der Aussteller nach einem Live-Event, dem komme man mit der

Verschiebung nach.

www.houruniverse.com

Beendet

Die zweite Corona-Welle hat die

Erholung der deutschen Wirtschaft

vorläufig beendet: Denn die Stimmung

in den deutschen Chefetagen

hat sich deutlich verschlechtert. So

fiel der ifo-Geschäftsklimaindex im

Januar auf 90,1 Punkte, nach 92,2

Punkten im Dezember. Auch im verarbeitenden

Gewerbe ist der Index,

nach zuletzt acht Anstiegen in Folge,

gesunken. So beurteilten die Unternehmer

ihre aktuelle Lage schlechter

als im Vormonat und die

Zukunftserwartungen fielen

pessimistischer aus.

Gesunken

Die physischen Goldabrufe von der

Shanghai Gold Exchange sind auf

das tiefste Niveau seit acht Jahren

gefallen, so die Meldung von Heraeus.

Inklusive der im Dezember abgerufenen

Menge von 162,3 Tonnen

belief sich das Jahresvolumen auf

1.205,3 Tonnen. Dies ist ein Rückgang

von 26,6 Prozent gegenüber

dem Vorjahr und gleichzeitig die

niedrigste abgerufene Menge seit

2012. Der Dezember 2020 war gar

nicht so schwach, doch konnten die

pandemiebedingten Rückgänge

nicht mehr ausgeglichen werden.

www.heraeus.com

02|21

20


Fotos: Pegg y Picture

02|21


AKTUELLES | BRANDBRIEF

Fotos: Pegg y Picture

02|21

22


RIEF

für die

RANCHE

Der offene Brief der GZ an die Kanzlerin fand ein großes Echo. 264 Branchenteilnehmer

unterschrieben, Zeit, Süddeutsche, Handelsblatt und andere berichteten.

„Sie sprechen uns aus dem Herzen. Vielleicht

bringt man mal einen ‚online Soli‘ mit ins

Gespräch: Auf den reinen online erbrachten

Umsatz werden zehn Prozent aufgeschlagen und

auf den reinen stationären Handel verteilt.“

Thomas Schmidt-Jünemann

Juwelier Mahlberg

„Die derzeitige rigorose

Zwangsschließung unseres

Unternehmens halten wir

auf Dauer nicht durch und

auch für übertrieben.“

Jens Lorenz, Juwelier Lorenz

„Ich halte es für

unbedingt erforderlich,

dass die

Corona-Hilfen

nachgebessert

werden.“

Bernd Wolf, Bernd Wolf

„Vielen

Dank für

Ihr Engagement.“

Lothar

Schmidt

Sinn

Spezialuhren

„In diesem Moment ist es sehr wichtig, dass wir alle

zusammenhalten und Lösungswege finden. Ich finde

Ihre Initiative großartig.“

Paolo Trapani, Autore

„Die Situation ist eine Katastrophe.“

Birgit Becker, Richard Hans Becker

„Ich sehe im systematischen

Schutz der gefährdeten Bevölkerungsgruppen

mehr Sinn als in

einem Lockdown, der Unmut

verbreitet, der Wirtschaft massiv

schadet und ganz offensichtlich

nicht zielführend ist.“

Ines Vuillermin, August Gerstner

„Zunächst ganz herzlichen Dank an unsere Branche

für die Unterstützung des offenen Briefs der GZ an

die Bundeskanzlerin. Unsere Forderung nach einer

Wiedereröffnung der Geschäfte zum 1. Februar hat

sich wie zu erwarten nicht durchgesetzt. Immerhin

hat die Aktion aber eine sehr gute Resonanz in den

Medien erfahren. Ob das wiederum etwas bringt,

sei dahingestellt. Aber ich denke: Etwas zu tun

ist immer besser als nichts zu tun! Die Einzigen,

die bislang nicht reagiert haben, sind die angeschriebenen

Politiker.“

Dr. Christian Jürgens, Chefredakteur GZ Goldschmiede Zeitung

Medienecho

Das Medienecho war überwältigend: Zunächst

schickte die Nachrichtenagentur dpa eine

Meldung über ihren Ticker, kurze Zeit später

veröffentlichten unter anderem folgende

Medien Auszüge aus dem Schreiben:

23 02|21


RAUM FÜR

OPTIMISMUS

Originelle Durchhalteparolen: Sobald die

Geschäfte wieder öffnen, erwarten Experten

eine schnelle Rückkehr zur Normalität


BRENNPUNKT | SCHMUCK-MONITOR

Corona stellt den

Schmuck- und Uhrenfachhandel

auf eine

harte Probe. Wie

ändert sich das Kaufverhalten

angesichts

der Pandemie? Der

Schmuck-Monitor

liefert Antworten.

Eine dramatische Naturkatastrophe

ist über die Welt hereingebrochen

– mit enormen Folgen

für Gesellschaft und Wirtschaft.

Auch die Luxusgüterindustrie

leidet unter der Pandemie.

Das Institut für

Handelsforschung IFH und die

Unternehmensberatung BBE

gehen 2020 von einem Minus

von 13 bis 15 Prozent für den

Uhren- und Schmuckhandel

aus. Das Uhrensegment soll es

ein wenig stärker getroffen

haben als den Schmuckbereich.

These 1: Menschen ist in der

Krise nicht nach Luxus

Schmuck und Uhren, so das

Ergebnis der Befragung, die im

November 2020 durchgeführt

wurde, verlieren leicht an

Bedeutung. Für sich selbst halten

nur noch 28 Prozent

Schmuck für wichtig (2019: 34

Prozent). Bei Uhren sank der

Wert auf 31 Prozent (2019: 35

Prozent). „Den Leuten steht in

der Krise sicher nicht der Sinn

nach Schmuck und Uhren“, sagt

Frank-Michael Müller, Autor

des Schmuck-Monitors. „Das

gilt auch für alle anderen Luxussegmente,

überall war ein leichter

Rückgang festzustellen – bis

auf hochwertige Spirituosen.

Da stieg das Interesse leicht:

Manche können die Situation

scheinbar mit einem guten

Whisky leichter ertragen.“ Auch

Schmuck als Belohnung für sich

selbst gab leicht nach auf 12 Prozent

(2019: 15 Prozent). Bei

Uhren sind es jetzt elf Prozent

der Verbraucher (2019: 14 Prozent),

die sich damit belohnen

möchten. „Was nicht möglich

ist, wird auch nicht nachgefragt“,

konstatiert Müller. „Reisen,

Essen gehen, sich gut

anziehen zum Ausgehen oder

fürs Büro, alles Dinge, auf die

wir momentan verzichten müs-

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Der Schmuck-Monitor

Foto: lewiswithane / Shutterstock

Dies ist die dritte Ausgabe des Schmuck-Monitors von

Responsio in Kooperation mit Sinus, die die GZ als Medienpartner

exklusiv veröffentlichen darf. Es wurden insgesamt

mehr als 4000 Interviews mit Personen im Alter zwischen

20 und 69 Jahren im Herbst 2020 durchgeführt. Der

Schmuck-Monitor ist derzeit die einzige repräsentative

Studie für dieses Marktsegment in Deutschland.

www.binder-fbm.de


BRENNPUNKT | SCHMUCK-MONITOR

sen. Dementsprechend gering

ist auch das Interesse. Die

Befragten haben schlicht weniger

Kästchen angekreuzt als im

Vorjahr. Das wird sich mit dem

Ende des Lockdowns ändern, da

bin ich mir sicher.“

These 2: Die oberen Preissegmente

bleiben stabil

Die Ausgabebereitschaft für

Schmuck macht deutlich, wie

sich die Einkommensschere in

den letzten Jahren immer weiter

auseinanderentwickelt hat.

Das Beratungsunternehmen

Responsio vergleicht hier die

Jahre 2016 und 2020, um die

Entwicklung noch plakativer

aufzuzeigen. „Hier manifestieren

sich große Sprünge, die sich

mit gesamtgesellschaftlichen

Entwicklungen decken“, so

Müller. Während die Kaufbereitschaft

ab 2500 Euro aufwärts

in den letzten vier Jahren

gestiegen ist, das gilt insbesondere

für das Segment über

10000 Euro, ist sie in den Preisbereichen

unter 1000 Euro stark

gesunken. Vor allem zwischen

249 bis 999 Euro hat die Ausgabebereitschaft

deutlich nachgelassen

(von 35 Prozent 2016 auf

22 Prozent 2020). Die Preislagen

unter 250 Euro hingegen blieben

stabil. Dies entspricht auch

den Beobachtungen von Juwelieren,

die im Vorjahr eine

wachsende Nachfrage nach

werthaltigem Goldschmuck

festgestellt haben. Auch bei

Geschenken zeigt sich dieses

Bild. Online waren hingegen

deutlich mehr Konsumenten

als früher bereit, Schmuck bis

zu 250 Euro zu bestellen (von 23

auf 48 Prozent). „In diesem Segment

aktive Juweliere, die die

Krise genutzt und ihre E-Commerce-Aktivitäten

ausgebaut

haben, liegen also goldrichtig“,

sagt der Geschäftsführer von

Responsio.

These 3: Vor allem die

Jüngeren müssen sparen

Interessant ist die Auswertung

nach Altersgruppen: Vor allem

die heute zwischen 20- und

39-Jährigen, also die sogenannten

Millennials und die Generation

Z, sind ausschlaggebend

für die geschrumpfte Ausgabebereitschaft

beim Schmuck.

Während die Spendierfreude bei

den 40- bis 69-Jährigen gegenüber

2020 gleich geblieben ist,

hat sie sich in den Preissegmenten

von 500 bis 2500 Euro bei

Circa

13 Prozent

Kaufbereitschaft verlieren

die mittleren Preislagen

zwischen 250 und

1000 Euro seit 2016

Ausgabebereitschaft für Schmuck

in Prozent

10 000 € und mehr

5000–9999 €

2500–4999 €

1500–2499 €

Bevölkerung 2016

Bevölkerung 2020

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1000–1499 €

500–999 €

250–499 €

100–249 €

weniger als 99 €*

*unter 100 Euro erstmals 2020

gar nichts

0 10 20 30 40

Zwischen 250 und 1000 Euro sank die Ausgabefreude deutlich

in %

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BRENNPUNKT | SCHMUCK-MONITOR

2024 wieder auf Vorkrisen-Niveau

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung

IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung hat

den Markt analysiert und gibt eine Prognose bis 2025. Das Coronajahr

2020 setzt der Branche zu und unterbricht den langjährigen Auftrieb

abrupt. Kommt es zu einer heftigen, aber vorübergehenden Störung oder

hallt der Negativeffekt lange Jahre nach und beeinträchtigt so die Erholung

der Branche? In der mittleren Variante, der in der Studie präferierten

Einschätzung, rechnet man mit einem knapp 13-prozentigen Einschnitt

– pessimistische Szenarien gehen von Umsatzeinbußen bis zu minus 15

Prozent aus. Aber 2021 lässt

hoffen: Prognosen rechnen

mit einem in etwa 7,5-prozentigen

Nachfrageschub.

Bei einer darauffolgenden

Dynamikverflachung von

etwa 1,5 Prozent jährlich

würde der Schmuck- und

Uhrenmarkt 2023/24 wieder

das Niveau der Vor-Corona-

Zeit erreichen.

den 20- bis 39-Jährigen fast halbiert.

„Die junge Generation

fürchtet am meisten um ihre

Zukunft, denn sie hat sich noch

nicht etabliert oder ein Vermögen

aufbauen können. Daher

sparen sie auch am ehesten an

den Ausgaben für Luxusgüter“,

so Frank-Michael Müller. „Das

ist übrigens eine Beobachtung

der letzten Jahre: Während der

Durchschnittsbon der älteren

Zielgruppe für Hochkarätiges

kräftig steigt, verkaufen sich die

Massenprodukte in den unteren

Preislagen immer schlechter.“

These 4: Die emotionale

Bedeutung von Schmuck

nimmt zu

Die Aussagen, was Menschen

mit Schmuck verbinden, haben

sich seit 2016 stark gewandelt.

Statements zu Schmuck

Aussage trifft ganz genau/eher zu

ein Stück Erinnerung

muss gefallen, ob echt egal

achte auf die Marke

trage, was nicht jeder hat

soll modisch im Trend sein

mit Kleidung abstimmen

lasse ich mir gern schenken

gerne besser auskennen

trage immer denselben

Schmuck ist wertbeständig

Bevölkerung 2016

Bevölkerung 2020

Circa

16 Prozent

mehr Verbraucher als

noch 2016 sehen

Schmuck als ein Stück

Erinnerung

0

40

80

in %

Persönliche Erinnerungen spielen beim Schmuckkauf eine zunehmende Rolle

02|21

28


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BRENNPUNKT | SCHMUCK-MONITOR

Die meisten (81 Prozent) sehen

heute in Schmuck ein Stück persönlicher

Erinnerung (2016: 65

Prozent). Damit ist Schmuck

deutlich emotionaler besetzt als

noch vier Jahre zuvor. Jedoch ist

auch der hedonistische Moment

wichtiger geworden. Schmuck

muss vor allem einem selbst

gefallen und zur Mode passen.

Und: Die Brandbuilding-Initiativen

zahlreicher Hersteller scheinen

sich auszuzahlen, denn die

Marke gewinnt laut den Befragungsergebnissen

an Bedeutung.

Weniger wichtig als zuvor

ist der Ansatz, Schmuck tragen

zu wollen, den nicht jeder hat.

These 5: Fachliche Beratung

bleibt das A und O beim Erfolg

Spannend ist die Frage nach

den bevorzugten Einkaufsstätten.

Denn aufgrund der Pandemie

sind die Online-Verkäufe

quer durch alle Konsumgütersegmente

regelrecht explodiert.

Wie werden die Aussichten

nach Corona beurteilt?

Nun, die fachliche Beratung

und das reale Erlebnis wie

beim guten Italiener um die

Ecke spielen nach wie vor eine

große Rolle bei der Entscheidung

fürs Präsenzgeschäft.

Allerdings haben auch hier alle

Vorteile des Fachhandels ein

wenig Federn gegenüber dem

Jahr 2019 gelassen. Frank-

Michael Müller sagt dazu:

„Momentan ist das Shoppen,

sofern möglich, einfach lästig

mit Maske. Das nimmt den

Reiz des spontanen Shoppingerlebnisses.

Sobald sich die

Menschen wieder frei bewegen

können, wird sich das rasant

ändern.“

These 6: Preis-Leistung und

Qualität müssen stimmen

Wenn denn eingekauft wird,

müssen vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis,

die modische

Aktualität und die Qualität stimmen.

Werthaltigkeit spielt

erstaunlicherweise eine geringere

Rolle. Allerdings: Je teurer der

Schmuck ist, desto eher wird

auch der Substanzwert gesehen.

Insgesamt lässt der Schmuck-

Monitor Raum für Optimismus:

Denn Einbrüche bei der Einstellung

gegenüber Schmuck sind

nicht feststellbar. Vielmehr

haben sich Akzente verschoben.

Axel Henselder

Nur

14 Prozent

der Befragten würden

Schmuck wegen

Made in Germany

kaufen

Bedeutung des Fachhandels

Zustimmung zu Aussagen in Prozent

kaufe im Fachhandel wegen Beratung

Deutsche Marken sind beim Juwelier

so gut wie italienische

kann Echt-/Modeschmuck erklären

Fachhandel muss off- und online sein

reale Einkaufserlebnisse sind wertvoll

bin bereit, für Beratung auch zu bezahlen

Kauf ist ein besonderes

Erlebnis/Beratung

Bevorzuge im Fachgeschäft „Made in Germany“

wegen Arbeitsplätze

Genieße den Austausch mit Experten

Bevölkerung 2019

Bevölkerung 2020

Influencer sind besser als Fachhandel

0

10

20

30

in %

Beratung und fachliche Kompetenz bleiben die wesentlichen Assets des Fachhandels

02|21

30


RUBRIK | UNTER RUBRIK

24/7 – LIVE DABEI

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zahlreicher Hersteller.

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Fotos: Pegg y Picture

12|19

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New Arrivals

Foto: 3DJustincase / Shutterstock

SCHMUCK

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Gellner

Capolavoro

Hans D. Krieger

Diamond Group

Manuela Carl

Bernd Wolf

Breuning

Rauschmayer

Schwab

Spirit Icons

EGF

Mix

02|21 32


„Wenn du die Absicht hast,

dich zu erneuern, tu es

jeden Tag“, wusste schon

Konfuzius. Gerade in

schwierigen Zeiten kommt

es darauf an, mutig zu sein

und neue Impulse zu setzen.

Die Hersteller auf den

folgenden Seiten zeigen,

wie es geht.

Texte: Axel Henselder

33

02|21


Gellner

SO EIN COOLER, LÄSSIGER PERLENLUXUS

KANN NUR AUS WIERNSHEIM KOMMEN.

IN DIESEM JAHR DREHEN SICH ZAHLREICHE

DESIGNS UM DIE AUFREGENDE SCHÖNHEIT

DER SELTENEN MARUTEA-PERLE.

Alle Neuheiten

zeichnen sich

durch die typische

Stärke und

Souveränität der

Marke Gellner und ihrer

erfolgreichen Linien aus. Sie

verbinden atemberaubende

Ästhetik mit größtmöglicher

Sicherheit. Die seltenen

Marutea-Perlen stehen im

Fokus der neuen Highlights

der Top-Linien. Seit einem

Jahr hat Gellner die Exklusivlizenz

für den Vertrieb der

Marutea-Perle in Deutschland.

Sie wird rund 5000 Kilometer

entfernt von jeglicher Zivilisation

auf dem Atoll Marutea

Sud, einem paradiesischen

Idyll im glasklaren Wasser des

Pazifiks, gezüchtet. Das Eiland

ist im Privatbesitz von Robert

Wan, dem „König der Tahiti-

Perlen“, seit vielen Jahren ein

enger Geschäftspartner und

Freund des Hauses Gellner.

www.gellner.com

„Wave“: Perlenästhetik pur

Höchste Goldschmiedekunst trifft auf höchste Perlen-Ästhetik:

„Wave“ ist eine der beliebtesten Gellner-Linien. Marutea-Perlen sind

aufgrund kleinster und feinster Winterernten streng limitiert und als

„Private Culture“ weltexklusiv nur von Gellner zu beziehen. In der

Marutea-Edition von „Wave“ feiern Schönheit und Seltenheit eine

Symbiose der besonderen Art. Die Ringe beeindrucken mit einer

Schiene in 750 Weißgold, ausgefasst mit strahlenden Brillanten. Ein

passender Ohrschmuck komplettiert das Set.

02|21

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ARRIVALS | GELLNER

„Ästhetische Konzentration und puristisches

Design sind klare Gellner-Identifikatoren im

Markt. Das ist das, was wir als ‚Advanced Luxury‘

bezeichnen. Die seltenen Marutea-Perlen finden

sich in diesem Jahr als Highlights in jeder

unserer Top-Linien.“

Jörg Gellner, Geschäftsführer


ARRIVALS | GELLNER

„Rendezvous“: Unikat sondergleichen

Rendezvous „one of a kind“ ist eine Luxuskreation,

wie sie typischer für Gellner nicht sein könnte. Eine

wundervolle Marutea-Perle in atemberaubend seltener

Größe von 19 Millimeter macht dieses außergewöhnliche

Collier zu einem absoluten Eyecatcher.

Die Kette, welche den natürlichen Schimmer

der Perle unterstreicht, besteht aus zahlreichen

Diamant Beads. Eingearbeitete ausgefasste oder

pure Weißgold-Rondelle lockern das Erscheinungsbild

und setzen zusätzliche Highlights.

„Rendezvous“:

die Gold Edition

Das ist die Krönung der „Rendezvous“-Linie:

Marutea-Perlen mit

spektakulärer Wirkung und in

besonders intensiven Grüntönen

werden hier perfekt in Szene

gesetzt. Die 18-karätigen Goldketten

der „Rendezvous“-Collier-Unikate

werden handgefertigt und in

zwei verschiedenen Wicklungen

(drei- und vierfach) gearbeitet.

Briolette-Kränze mit fancy und

multi-colored Diamanten vollenden

die beispiellose Komposition.

„Modern Classics“: dreifach stark

Der Armreif aus der Gellner-Erfolgslinie „Modern Classic“ zeigt souveränes Design in

750 Roségold. Es gibt ihn in drei Stärken. Durch einen unsichtbaren Schließmechanismus

wird ein spielend leichtes Anlegen ermöglicht. Besonders faszinierend ist die Reihe

mit Marutea-Perle, die durch ihren einzigartig metallischen Schimmer überzeugt.

02|21

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DiamondGroup GmbH · Kastorbachstraße 14 · 56330 Kobern-Gondorf

Telefon: +49 26 07 97 37 80 · info@diamondgroup.de


Capolavoro

DIESES FRÜHJAHR ÜBERZEUGT DIE

SCHMUCKMANUFAKTUR VOM AMMERSEE

MIT NEUEN FARBWELTEN UND

EINER AUFREGENDEN KOOPERATION.

Juwelen gewordene Leidenschaft

ist das einzigartige

Markenversprechen

von Capolavoro.

Denn es ist die Leidenschaft,

ohne die ein Meisterwerk

–nichts anderes bedeutet

das italienische Wort

„Capolavoro“ – nicht entstehen

kann. Neben den beiden

Gründern Gerhard und Andrea

Fritsch arbeiten heute mehrere

Familienmitglieder sowie die

Kinder Theresa, Florian und

Tobias Fritsch im Unternehmen.

Gemeinsam entwickeln

sie Capolavoro mit geballter

Leidenschaft und Kreativität

weiter. Das Ergebnis sind

außergewöhnliche Kollektionen,

die reinste Lebensfreude

ausdrücken.

www.capolavoro.de

Individuelle

Liebesbotschaften

Die neuen Capolavoro-Tags in

750 Roségold verkünden als

Anhänger für Armband oder

Collier persönliche Botschaften,

denn sie lassen sich individuell

gravieren. Ein frei beweglicher

Brillant unterstreicht das

funkelnde Versprechen.

„Leichtigkeit, Lebensfreude,

gutes Design, bleibende

Schönheit, lässiger Luxus,

Detailverliebtheit –

das sind und bleiben die

wesentlichen Merkmale

unserer Designs.“

Gerhard Fritsch, Geschäftsführer

Fotos: Pegg y Picture

02|21

38


ARRIVALS | CAPOLAVORO

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Zarte Töne

der Achtsamkeit

Die Neuheiten der Kollektionen

„Espressivo“ und „Magnifico“

zeichnen sich durch eine zarte

Farbwelt aus. Sie sind Ausdruck

der Achtsamkeit, die heute

wichtiger denn je ist. Ob Morganit

oder Diamanten: In Kombination

mit sanften Goldnuancen

sind zauberhafte Kompositionen

entstanden.

Designvisionen von

Nina Suess

Diese Kollektion entstand in

enger Kooperation mit der

Influencerin Nina Suess. Herausgekommen

sind eine Kette, ein

Anhänger und ein Armband.

Besonders außergewöhnlich:

der große Anhänger der Kette

in Roségold in Form einer

beweglichen Schlange verziert

mit schwarzen Brillanten. Er

kann ebenso am Armband in

Szene gesetzt werden.

39 02|21


Hans D. Krieger

DIE SCHMUCKMANUFAKTUR AUS

IDAR-OBERSTEIN FERTIGT HERAUS-

RAGENDE JUWELEN „MADE IN

GERMANY“. BESONDERE SPEZIALITÄT:

NATURFARBENE DIAMANTEN.

Die in vierter Generation

geführte

Manufaktur

zählt zu den

wenigen Unternehmen

weltweit, die vom Diamant-

und Edelsteinschleifer

über Goldschmiede, Edelsteinfasser

und Schmuckdesigner

jeden Schritt der Juwelenproduktion

unter einem Dach vereint.

Die hauseigene Gießerei

passt zur Philosophie des

Hauses: „Alles aus einer Hand.“

Das enge Zusammenspiel

aller Handwerksbereiche, die

besondere Expertise der Mitarbeiter

und deren langjährige

Erfahrung zeigen sich in der

herausragenden Qualität der

Schmuckstücke. Ein besonderes

Augenmerk schenkt der

Familienbetrieb dabei feinsten

Edelsteinen, insbesondere

naturfarbenen Diamanten.

„Vor Jahrmillionen in den Tiefen

der Erde entstanden, zählen

sie zu den kostbarsten

Naturwundern der Erde überhaupt“,

sagt Geschäftsführer

Andreas Krieger.

www.kriegernet.com

Faszination Diamant

Leuchtende Diamanten in faszinierenden Farben

und Formen funkeln im zarten Schimmer des Roségoldes.

Es sind die ersten Sonnenstrahlen an einem

Frühlingsmorgen, ein unvergleichbares Naturschauspiel,

die Hans D. Krieger zur Kollektion

„Soleil“ inspirierten.

Fotos: Pegg y Picture

02|21

40


ARRIVALS | HANS D. KRIEGER

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Erinnerung an schöne Momente

Ob als Schmuckring, ausgefallener Antragsring oder

Memoire, der für die schönsten Momente des Lebens

Danke sagt: „Soleil“ weckt Emotionen. Mit der Handschrift

von Hans D. Krieger verkörpert die Kollektion

Eleganz und Originalität.

"Die neue Kollektion „Soleil“

setzt majestätische Schönheiten

der Natur in Szene."

Andreas Krieger, Geschäftsführer

Wahre Identität

Mit den schönsten Schätzen der Erde kreiert

das Familienunternehmen Juwelen für die kostbarsten

Augenblicke im Leben. Juwelen mit wahrer

Identität.

Fotos: Pegg y Picture

Um den Finger gewickelt

Ein- oder sogar mehrreihig schmiegen sich funkelnde Diamanten der

„Soleil“-Ringe um den Finger und schaffen damit ein haptisches Erlebnis

der besonderen Art. Eine freudige Kreation zu Ehren der Natur.

41 02|21


Diamond Group

ES LEBE DIE VIELFALT: OB MIT

KLASSISCHEM DIAMANTSCHMUCK

ODER MODERNEM FARBSTEINDESIGN –

DIE HAUSMARKE DES JUWELIERS

LÄSST KEINE WÜNSCHE OFFEN.

Wir sind

nach wie

vor voll

ausgelastet“,

sagt

Geschäftsführer Frank

Heringer. „Das vergangene

Geschäftsjahr war trotz Lockdowns

sehr gut.“ Geschäftsführerin

Anke Schmidt ergänzt:

„Der Erfolg liegt in drei Punkten

begründet: in unserer großzügigen

Vorfinanzierung, in

unserem Umtauschrecht sowie

in dem in allen gängigen Segmenten

gut sortierten Warensortiment.“

Ein weiterer Aspekt

ist die Online-Anbindung der

Partnerjuweliere, die ihnen

erlaubt, eine schnell verfügbare

Warenfülle jenseits ihrer eigenen

Lagerbestände, aber unter

ihrem Namen zu präsentieren.

„Wir spüren jetzt in Corona-Zeiten

eine starke Hinwendung

zum besonders Wertbeständigen,

Außergewöhnlichen“, so

Heringer. „Besonders gefragt ist

hochwertiger Schmuck mit

echten Steinen zu einem guten

Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Gerade als Juwelier sollte

man sich mit dem Besonderen

profilieren können. Daher hat

die Diamond Group spannende

Neuheiten entwickelt.

www.diamondgroup.de

Rainbow: für die gute Laune

Blütenpracht: für die Romantik

Feinste Spitzenoptik: „Die verspielten durchbrochenen

Designs sind momentan voll der Hype“, berichtet

Frank Heringer. Die Ringe mit Blumenmotiven und

opulentem Diamantbesatz gibt es wahlweise in 585

beziehungsweise 750 Weiß- oder Roségold.

Die Ringe und der Ohrschmuck mit Saphiren in Regenbogenfarben sowie Brillanten

gefasst in 750 Gelb- oder Roségold gehören zu den aufregendsten Neuheiten dieses

Frühjahrs. „Das ist Lebensfreude pur“, so Anke Schmidt. „Der ideale Kontrast zu den

schwierigen grauen Zeiten.“

02|21

42


ARRIVALS | DIAMOND GROUP

Cocktail:

für den großen Auftritt

Beim Farbsteinschmuck geht der

Trend zur Größe: Vor allem massive

Cocktailringe in 750 Gelboder

Weißgold mit intensiv

leuchtenden Edelsteinen wie

blauen Topasen in London Blue

oder Citrinen sind sehr beliebt.

„Wichtig sind den Kundinnen

echte Eyecatcher, die hier zum

Beispiel mit bis zu 900 Euro Verkaufspreis

noch bezahlbar bleiben“,

sagt Anke Schmidt.

„Der Erfolg der Diamond Group liegt im Wesentlichen

in drei Punkten begründet: in unserer

großzügigen Vorfinanzierung, in unserem

Umtauschrecht sowie in dem in allen gängigen

Segmenten gut sortierten Warensortiment.“

Anke Schmidt und Frank Heringer, Geschäftsführer

Pavé: fürs Funkeln

Die rundum ausgefassten Ringe in 750 Weißgold gibt es wahlweise schwarz rhodiniert

mit schwarzen, braunen oder weißen Brillanten. „Viele Frauen möchten Wertigkeit auf

der Haut spüren. Immer mehr Frauen wollen etwas ganz Exklusives, Besonderes haben“,

so Frank Heringer. „Die im Mikropavé perfekt gefassten Diamanten ergeben eine ganz

samtene Oberfläche.“

43 02|21


ARRIVALS | MANUELA CARL

Manuela

Carl

www.manuela-carl.de

DIE STUTTGARTER SCHMUCKMARKE SETZT MIT

VIER VERSCHIEDENEN LINIEN AUF EINE VIELFALT,

DIE SICH IN JEDES SORTIMENT INTEGRIEREN LÄSST.

Bicolor und Rhodium

Beim Silberdesign von Manuela

Carl stehen Bicolor und Rhodium

im Fokus. Das Besondere: Durch

die galvanische Rhodium-

Beschichtung wird der Schmuck

vor dem Oxidieren geschützt

und ist damit noch langlebiger.

Ästhetik und Anspruch

Zweimal im Jahr wird das Schmuck-Spektrum durch neue Stücke erweitert: Es umfasst

charakteristisches Silberdesign, vielseitigen Intenso-Edelstahlschmuck, filigranen Limara-

Echtgoldschmuck und feinen Silberschmuck von CC Amsterdam, aktuell mit echten Steinen

und auch in 333 Gold. Dabei achtet man stets darauf, dass die unterschiedlichen

Kollektionen eine eigene Handschrift und darüber hinaus eine besondere Formensprache

aufweisen.

„Von Ringen über

Halsketten bis

hin zu Ohr- und

Armschmuck –

die Silberdesignstücke

sind

absolute Kundenlieblinge

und

zeitlos schöne

Klassiker.“

Manuela Carl

02|21

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JEWELLED LOVE | THE ROMANCE COLLECTION | TRUE LOVE

- Ringe 18kt Weiß- und Roségold mit Brillanten

JEWELLED LOVE | THE ROMANCE COLLECTION | ROSE DREAM

- Ringe 18kt Weißgold mit Brillanten

JEWELLED LOVE | THE ROMANCE COLLECTION | SWEET HEART

- Ringe 18kt Weiß- und Roségold mit Brillanten

JEWELLED LOVE | THE ROMANCE COLLECTION | INFINITE LOVE

- Ringe 18kt Weiß- und Roségold mit Brillanten

www.capolavoro.de

Alle Diamanten ab 0.30ct TW/si1

oder TW/vs1 GIA-zertifiziert 3ex/none


Bernd Wolf

DIE MARKE AUS DEM DREISAMTAL IM SCHWARZWALD ÜBERRASCHT

IHRE HÄNDLER JEDES JAHR MIT NEUEN DESIGNS FÜR FRÜHJAHR,

SOMMER, HERBST UND WINTER, GEFERTIGT MIT GANZ VIEL HERZ.

„Streliza“: wie gemalt

Yvonne Wolf hat mit „Streliza“

malerische Kreationen mit schlanken

Blättern gestaltet. Sie lassen

Bilder von exotischen Gärten

erscheinen, von blühenden Strelizien,

von kräftigem Wachstum, von

Fruchtbarkeit und Erneuerung.

Beim Anhänger wird das Mittelteil

von einem beweglichen, funkelnden

Zirkoniaband umrahmt – Sinnbild

für den Kreislauf des Lebens.

„Es ist uns eine Freude, einzigartige, besondere

Kollektionen zu bieten, die mit Leichtigkeit und

viel Freude verkauft werden.“

Bernd Wolf, Geschäftsführer

02|21

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ARRIVALS | BERND WOLF

Schmuck von Bernd

Wolf steht für geradliniges,

innovatives

Design in klarer Formensprache

– „Made

in Germany“. Mit dem matten

Look und der sonnigen

24-Karat-Goldplattierung in

Premiumqualität stellt die

Marke unverwechselbare

Schmuckstücke in 925 Silber

her, die Kunden zu Fans

machen. Nachhaltigkeit ist der

Familie Wolf dabei ein Herzensanliegen:

Es wird ausschließlich

Gold aus zertifizierten

Quellen verarbeitet,

welches unter Einhaltung von

Umweltschutzmaßnahmen

und Achtung von Menschenrechten

gewonnen wird. Mit

„LifetimeService“ erhalten

Kunden unbegrenzte Freude

an ihrem Lieblingsschmuckstück.

„Die Zufriedenheit und

der Erfolg unserer Händler sind

unser oberstes Ziel“, sagt

Geschäftsführer Bernd Wolf.

„Wir und unsere 60 Mitarbeiterinnen

sowie Mitarbeiter

leben die vertrauensvolle und

partnerschaftliche Zusammenarbeit

jeden Tag mit dem

Wunsch, bestmöglichen Service

und einzigartige, besondere

Kollektionen zu bieten, die

mit Leichtigkeit und viel Freude

verkauft werden.“

www.berndwolf.de

„Swing“: mit Schwung

in die Zukunft

Das Initialschmuckstück der Linie

„Swing“ ist der gleichnamige

Armreif, der 2020 mit dem Inhorgenta

Award ausgezeichnet

wurde. Bernd Wolf hat das

erfolgreiche Design ergänzt, bei

dem verdrehte Rahmenprofile

aus goldplattiertem Sterlingsilber

in sanftem Schwung um ein strahlendes

Mittelelement verlaufen.

Neue Anhänger, Ringe und Creolen

bilden ein spannendes Sortiment

mit Eyecatchern rund um

das Gewinnerdesign.

Saphir und Kyanit:

voll im Trend

Lobos: für echte Kerle

Die erste Kollektion der Marke Lobos ist „Cubo“ –

eine reine Männerkollektion. Alle Schmuckstücke

wurden von Firmengründer Bernd Wolf gestaltet.

Bernd Wolf verarbeitet in der

Kollektion 2021 erstmals edlen,

blauen Saphir in Brillantschliff,

der perfekt zum aktuellen

Modetrend und zur sonnigen

gebürsteten 24-Karat-Gold-

Oberfläche passt. In verschiedenen

Schmuckstücken kombiniert

die Manufaktur Saphir mit

facettierten Kyanitkugeln in

nuancenreichen Blautönen zu

einzigartigen Schmucksets.

47 02|21


ARRIVALS | BREUNING

Breuning

www.breuning.de

DER GOLD- UND SILBERSCHMUCKPRODUZENT AUS PFORZHEIM GILT

IN PUNCTO TRAURINGE ALS EINER DER FÜHRENDEN PLAYER IN EUROPA.

ZU RECHT, WIE DIE INNOVATIVEN NEUEN DESIGNS BELEGEN.

Extra aufwendig

Ganz schön gegensätzlich

Kühles, samtiges Schwarz und buntes Funkeln:

Breuning bringt mit Farbsteinen frischen Esprit ins

Carbon. Die Ringe kombinieren schwarze und weiße

Brillanten sowie Edelsteine mit Carbon und 585

Weißgold mit einem hohen Palladiumanteil. Ideal

für moderne Paare, die es puristisch mögen.

Die neue „Couture“-Kollektion

bringt gleichfalls ordentlich

Farbe ins Leben zu zweit. Eleganz,

Extravaganz und Brillanz

strahlt dieses frische Trauring-

Design aus. In aufwendiger

Handarbeit werden hier die zahlreichen

Farbbrillanten in 585

Gold gefasst. Ihre bunte Vielfalt

sorgt so für einen unvergesslichen

Eindruck.

Eng umschlungen

Neues Glück, neuer Ring,

neues Design: Die Kordelringe

symbolisieren eine starke Verbindung.

Die feine Ringschiene

in 585 Gold ist ideal dazu

geeignet, um Trau- und

Memoireringe am Ringfinger

zu ergänzen. Da kann Frau nur

Ja sagen.

02|21

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ARRIVALS | RAUSCHMAYER

Rauschmayer

www.rauschmayer.com

TRAURINGE VON RAUSCHMAYER SIND SO

UNVERWECHSELBAR, WIE DIE PAARE, DIE SIE

TRAGEN. DIE NEUEN DESIGNS AUS DER „SIGNATURE“-

KOLLEKTION BEWEISEN ES.

Hommage ans Art dé co

Elegant und stilisiert – so präsentiert

sich die „Signature Art

dé co“-Kollektion. Die filigranen

Muster verleihen jedem Ring

einen epochalen Charakter, der

über den Augenblick hinausgeht.

Zarte Brillanten wirken

dabei wie Ankerpunkte, die,

gerahmt von eindrucksvollen

Verzierungen, in perfekter Harmonie

erstrahlen.

Royales Design

Kunstvoll, stilecht, glanzvoll – so lässt sich die Kollektion

„Signature-Royal“ treffend beschreiben. Ein

Blick genügt, um zu sehen, was diese Modelle definiert:

viele Brillanten, die jeden Trauring zum wahren

Blickfang machen. Die extravagante Kronenfassung

gleicht einer Hommage an die Liebe und

überzeugt mit einem royalen Design.

„Auch wenn wir zu den größten Trauringherstellern Europas

gehören, führen wir keine Trauringe auf Lager, sondern fertigen

sie erst individuell nach Bestellung an.“

Chris Rauschmayer, Geschäftsführer

49

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ARRIVALS | SCHWAB

Schwab

www.schwab-gold-platin.de

DIE LIEBE ZU MODERNEN

VERBUNDMATERIALIEN,

DIE AUS DER TECHNIK

KOMMEN, SIND EIN TEIL

DER DNA DER GOLD- UND

PLATINSCHMIEDE SCHWAB

AUS WINTERBACH.

„Mein Streben

ist, dass mein

Design einen

eigenständigen

Charakter aufweist,

der Menschen

anspricht,

die das Besondere

suchen.“

Uwe Fiedler

Inhaber

Geheimnisvolles

Funkeln

Veredelt mit Diamanten, Farbedelsteinen,

Gold und Platin

entstehen in dem Goldschmiedeatelier

Schwab außergewöhnliche

Kreationen, die

Schlichtheit mit Finesse verbinden

und so die Persönlichkeit

der Trägerin unterstreichen. Vor

allem geheimnisvoll schwarz

funkelnde Diamanten und der

sanfte Ton des Gelbgolds sorgen

für ganz wunderbare Farbkompositionen.

Aus Liebe zu Carbon

Uwe Fiedler, kreativer Kopf und Inhaber von

Schwab, hat vor vielen Jahren als einer der ersten

der Branche Carbon als Schmuckmaterial entdeckt.

Seitdem lanciert er unter dem Kollektionsnamen

„Cosmos“ ständig neue Designideen mit dem tiefschwarzen

Hightech-Werkstoff, jüngst kam Carbon/Bronze

hinzu. Die samtenen Oberflächen der

Werkstoff sind ein Blickfang und bieten ein besonderes

haptisches Erlebnis. Alle Verbundwerkstoffe

sind echte Hautschmeichler.

02|21

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ARRIVALS | SPIRIT ICONS

Spirit

Icons

www.spiriticons.com

DIE DÄNISCHE SILBER-

SCHMUCKMARKE PUNKTET

MIT SKANDINAVISCHEN

DESIGNS IN VIER VERSCHIE-

DENEN FARBEN.

Viermal schön

Ein Erfolgsgeheimnis von Spirit Icons ist die Vierfarbigkeit, die jedes

Schaufenster zum Blickfang macht: Alle Produkte der vielfältigen Kollektion

sind in 925 Sterlingsilber gearbeitet. Sie sind wahlweise in Silber

pur, mit 750 Gelb- oder Rosévergoldung und schwarzrhodiniert

erhältlich. „Das bringt ein neues Bild in die Schaufenster und Vitrinen,

macht neugierig und zieht neue Kunden in die Läden“, weiß Axel

Fritsch, der die Marke in Deutschland vertritt.

Bunt kombinierbar

Jede Saison präsentiert Spirit Icons eine neue Kollektion in reduzierten und dabei außergewöhnlichen

Designs, passend zu den Modetrends. Jede von ihnen gibt Frauen die

Möglichkeit, einen persönlichen Stil und Look zu kreieren. Der Schmuck lässt sich hervorragend

ergänzen. Ein Beispiel ist „Phönix“, der mythische Vogel der alten Ägypter,

der am Ende seines Lebens verbrennt und sich aus der eigenen Asche immer wieder

erhebt – ein schönes Motiv für den Neuanfang nach Corona.

„Das Besondere

bei Spirit Icons

sind beständige,

geradlinige, reduzierte

Designs,

die dem Modetrend

entsprechende

wie auch

ausgefallene

Schmuckstücke

umfassen.“

Axel Fritsch

Sales Manager Deutschland

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Silver collection

Kontakt Axel Fritsch · 017624400944 · axel@spiriticons.com

www.spiriticons.com


ARRIVALS | EGF MANUFAKTUR

EGF

DIE EGF MANUFAKTUR STELLT ZUM AUFTAKT

DES JAHRES DREI NEUE DESIGNLINIEN VOR. ALLE

EINT DER TREND ZU KLAREREN LINIEN UND DIE

MÖGLICHKEITEN, SIE VOLLSTÄNDIG KONFIGURIEREN

UND DAMIT INDIVIDUALISIEREN ZU KÖNNEN.

www.egf.biz

„Liebe, Leidenschaft

und

Beständigkeit

sind unser

Antrieb bei der

Kreation neuer

Kollektionen.“

Stefan Schiffer

Geschäftsführer

Für Sammler

Ein Ring ist gut, drei sind besser: Der Solitär zur

Verlobung ist Standard. Ein Vorsteckring zum Beispiel

als Morgengabe oder Dankeschön für viele

schöne Momente ist heiß begehrt. Damit einher

geht ein Trend zu immer schmaleren Trauringen –

damit die drei Liebesbeweise am Ringfinger

zusammen funkeln können. Diese Wünsche erfüllt

die neue Kollektion „Slim“ perfekt.

Für Romantiker

Für Puristen

In schwierigen Zeiten nehmen

sich viele Menschen zurück, konzentrieren

sich auf das Wesentliche

und innere Werte. Für alle,

die es puristisch lieben, ist die

Linie „Dots“ goldrichtig. Damit

punktet man bei Heiratswilligen

garantiert.

Liebe in Zeiten von Corona: In

komplizierten Phasen rücken die

Menschen noch enger zusammen

und lassen ihren Emotionen

freien Lauf. Man weiß die Liebe

als das höchste Gut zu schätzen,

denn sie übersteht alle Krisen.

Zu dieser Gefühlslage passt die

romantische Kollektion „Hearts“

mit den ausgefrästen Herzen

optimal.

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ALLES NEU MACHT

DER FEBRUAR

HAUCHEN SIE DEM

JAHR 2021 LEBEN EIN!

UNSERE NEUEN

KOLLEKTIONEN

UND KONZEPTE

SIND DA!

GR-00466C | G3-00466R | G3-00466O

AD8546 | AD8547 | AD8566 | AD8564

Auf die Plätze, fertig, los – wir sind allen

Widrigkeiten zum Trotz bereit für den Start in

die neue Saison.

Unsere neuen Kollektionen und Verkaufskonzepte

haben viel zu bieten. Neben jeder

Menge klassischer, moderner und sportlicher

Designs für jeden Typ setzen wir auch auf

digitale Unterstützung.

Profitieren Sie von zwei Onlineshops und

umfassendem Material für Ihre Sozialen

Medien. Fordern Sie die neuen MyTrends Flyer

an. Schaffen Sie ideale Voraussetzungen für

einen gewinnbringenden und erfolgreichen

Verkauf.

Wir sagen Ihnen wie.

LINDBERGHWEG 144 · 48155 MÜNSTER · TEL. 0251 6603-0 · FAX 0251 63297 · INFO@ENGELKEMPER.DE · WWW.ENGELKEMPER.DE


ARRIVALS | MIX

Buntes

Programm

DEM LOCKDOWN ZUM TROTZ STELLEN ZAHLREICHE FIRMEN IHRE NEUHEITEN

FÜR DAS FRÜHJAHR 2021 VOR – DAMIT IST DER FACHHANDEL

BESTENS VORBEREITET FÜR DIE WIEDERERÖFFNUNG DER GESCHÄFTE.

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Coeur de Lion

Farbe macht Schmuck erst lebendig. Der „Geocube“-

Designklassiker erscheint 2021 in einem sommerlichen

Multicolor. Handgefertigt aus glänzendem

Hämatit mit Titanoxid-Veredelung, funkelnden

Swarovski-Kristallen und synthetischem Tigerauge

verleiht diese Kreation jedem Look einen Hauch

farbenfroher Leichtigkeit. Die bunte Vielfalt gibt es

als Ohrschmuck, Ring und Armbandkombination.

www.coeur.de

Meister

Die Trauringmanufaktur Meister

hat wieder zahlreiche Neuheiten

für 2021 entwickelt. Unter anderem

sind zahlreiche neue Modelle

mit zarter Ringschiene erhältlich,

so dass sie zusammen mit

dem Verlobungsring und Vorsteckringen

getragen werden

können. Jeder Verlobungsring

bildet so eine harmonische Einheit

mit dem Trauring.

www.meisterschmuck.de

02|21

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Bastian Inverun

Das Bremer Unternehmen launcht insgesamt über 70 neue ausdrucksstarke

Designs mit zwei neuen Produktlinien und einem limitierten

Schmuckstück namens „Ayumi“. Insgesamt 176 in Handarbeit hergestellte

und einzeln ineinander gesteckte mattierte Schmuckelemente

ergeben zusammengefügt dieses Highlight-Collier. Kreiert wurde es von

der schwedischen Designerin Lina Lundberg für Individualistinnen. Denn

der aus dem Japanischen abgeleitete Name „Ayumi“ bedeutet: „Sie geht

ihren eigenen Weg“.

www.bastian-inverun.com

Palido

Die Linzer Firma Paukner bietet dem Juwelier mit

der Premiummarke Palido perfekte Brautschmuckkompetenz.

Das Sortiment umfasst klassische bis

ausgefallene Verlobungs- und Trauringe sowie

Memoires. Besonders Augenmerk legt die Marke

auf die Diamantqualität sowie den Tragekomfort

der Ringe, insbesondere darauf, dass sie zu Vorsteckringen

getragen werden können.

www.palido.com

E. Wilhelm Etuis

Das Frühjahr kann kommen. Die Kartonschachteln

mit Blütenmotiven verführen, begeistern und

wecken garantiert Emotionen. So kann man

Schmuck perfekt inszenieren und die Freude am

Schenken wecken. Das unverwechselbare Design

der Etuis, Etalagen und Accessoires von E. Wilhelm

Etuis helfen Juwelieren, sich von Wettbewerbern

abzusetzen. Zudem setzt die Firma auf Nachhaltigkeit.

Unter dem Label „Green Line“ entwickelt sie

„grüne“ Verpackungslösungen, welche FSC-zertifiziert

und recycelbar sind.

www.wilhelm-etuis.com

Fritsch Sterling

Beim Edelsteinschmuck in Silber sorgen neue Schliffe wie Baguette

und Carrée für Furore, insbesondere bei Paraibas, Royal-Blue-Topasen,

Rhodolithen und Peridots. Zudem gibt es neue Fantasieketten in

verschiedenen Längen sowie zarte Ringe.

www.fritsch-sterling.com

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57 02|21


ARRIVALS | MIX

TeNo

Die Lederarmbänder „Vadino“

mit Knebelverschluss aus Edelstahl

sind aus hochwertigem

Flechtleder. Ein cooler Look für

alle, die Lust auf Farbe haben.

Durch die verstellbare Edelstahlschlaufe

lässt sich das Armband

leicht an- und ausziehen.

www.teno.de

Ferdinand Eisele

Der neue eXtra4-Katalog fürs

Lager-Sortiment ist da. Das

gesamte Lager-Sortiment in einer

einzigen Broschüre – sowohl für

die Etikettierung via Computer

und Thermotransfer-Drucker als

auch für die Beschriftung von

Hand. Der neue Katalog von

eXtra4 Labelling Systems liefert

einen Überblick über alle Produkte

zur Etikettierung von Schmuck,

Uhren und Edelsteinen, die von

der Firma Ferdinand Eisele und

ihrer Tochter eXtra4 Software +

Service ohne Fertigungsauftrag

zum Festpreis bezogen werden

können. Für das gesamte Lager-

Sortiment bleiben die Katalog-

Preise konstant.

www.extra4.com

Silhouette

Die „Tennis-Flex“-Kollektion erfindet

nicht nur eine Schmuckgattung

neu. Sie ist zudem so flexibel

und sportlich wie das Leben.

Unsichtbare Federn im Innern

machen diese Brillant-Kollektion

einmalig. Die Ringe weiten sich

um circa sechs Nummern und

sind sehr weich und angenehm zu

tragen. Die Ringe und Armbänder

kann man pünktlich zur neuen

Saison in verschiedenen Goldund

Diamantfarben erwerben.

www.silhouette.de

Ania Haie

Pünktlich zur Frühjahrs-Sommer-Saison bringt die Londoner Designerin eine lebendige

Türkis- und Abalone-Shell-Kollektion auf den Markt und sorgt so für Licht und Freude.

Die „Turning-Tides“-Kollektion ist vom Ozean und den herrlichen blauen und grünen

Farbtönen des Meeres inspiriert. Die modische Silberschmuckkollektion umfasst Modelle

mit 14-Karat-Vergoldung, welche mit einer Abalone-Schale geschmückt sind, sowie Rhodium-beschichtete

Modelle, die mit lebendigen türkisen Steinen geschmückt sind. Beide

Linien erinnern an die sich ständig verändernden Gezeiten und Wellen des Meeres.

www.aniahaie.com

02|21

58


Annamaria

Cammilli

Das Florentiner Unternehmen

präsentiert „Royale“ – eine neue

Linie, die den Solitär in einem

unkonventionellen Stil interpretiert.

„Royale“ zeichnet sich durch

eine außergewöhnliche Dreidimensionalität

aus, die durch den

Wechsel zwischen glänzenden

und samtigen Goldoberflächen

betont wird und so den Diamanten

in den Mittelpunkt rückt.

www.annamariacammilli.com

Emil Kraus

Die Mönsheimer Manufaktur stellt in diesem Frühjahr unter anderem das Armband „Icon"

vor. Es ist halbmassiv, aber trotzdem fugenlos in 750 Roségold gearbeitet. Das eigens entwickelte

Verfahren erlaubt die umweltfreundliche Herstellung von halbmassiven Ketten

ohne Säure. Die Besonderheit dieses Modells: Jede einzelne Öse verjüngt sich zu den Enden

hin. Dies sorgt dafür, dass die Kette besonders geschmeidig ist und perfekt anliegt.

www.kraus-jewellery.com

Buelling

Nach wie vor magisch sind Diamantanhänger

für Colliers, die

ohne Fassung auskommen. Der

König der Edelsteine kann so in

seiner vollkommenen Schönheit

erstrahlen und tanzt scheinbar

schwerelos an einer zarten Kette.

Zum Frühjahr bringt Buelling viele

neue Armbänder mit fassungslosen

Diamanten auf den Markt.

ww.buelling.com

Alraune

Die Sonne geht auf mit der neuen Kollektion „Sunrise“.

Anhänger und Ohrhänger sind in vergoldetem

Silber gearbeitet und mit Labradoriten ausgestattet.

www.alraune.com

59 02|21


Unter dem massiven

Silberzifferblatt der

„Friedrich III“ arbeitet

das „Caliber VI“

EXTRA

LASSE

02|21

60


UHREN | LANG & HEYNE

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Armbanduhren von Lang & Heyne stehen für außerordentliche Handwerkskunst.

Deshalb sind die Zeitmesser mit feinen Manufakturkalibern ausgewiesenen Kennern

selbstverständlich ein Begriff.

Zum Schnäppchenpreis sind die

Lang & Heyne-Armbanduhren

sächsischer Provenienz definitiv

nicht zu haben. Und das aus

mehreren guten Gründen: Einmal

sind sie ausgesprochen selten.

Per annum entstehen in

Dresden weniger als 100 Exemplare.

Grau- oder Parallelmarktaktivitäten

mit Preisnachlässen

gibt es deshalb so gut wie nicht.

Vielmehr heißt es geduldig

darauf warten, bis der bestellte

Zeitmesser endlich eintrifft.

Tradition, die in kleinen

Ateliers gepflegt wird

Was sie für ihr gutes Geld erwarten

dürfen, wissen die Kunden

sehr genau: Eigens entwickelte

Kaliber auf höchstem Niveau.

Uhrwerke, die in kleinen Ateliers

und familiärer Atmosphäre

nach allen Regeln überlieferter

Handwerkskunst entstehen.

Umfangen von Gehäusen, welche

dem Anspruch an das konventionell

tickende Innenleben

in nichts nachstehen.

Wer erleben möchte, wie die

mechanischen Kleinodien in

Mini-Auflage entstehen, muss

sich nach Radeberg am Rande

Dresdens begeben. In dem

naturverwöhnten Stadtteil

Ullersdorf befindet sich die

denkmalgeschützte Todenmühle.

Das eindrucksvolle Bauwerk

passt exakt zur Philosophie

der 2001 von den

seelenverwandten Uhrmachern

Marco Lang und Mirko Heyne

gegründeten Manufaktur.

Die beiden Uhrmacher witterten

ihre Chance in einer ergänzenden

Rolle zu der ab 1990

wiederbelebten Glashütter

Uhrenproduktion. Ihre traditionellen

Kreationen sollten überlieferten

handwerklichen Kriterien

genügen. Auf den spontan

einsetzenden Erfolg folgte die

rasche Scheidung, denn im

Sommer 2002 führten Differenzen

bezüglich der unternehmerischen

Zukunft zur Trennung.

Marco Lang machte alleine weiter

wie gehabt.

Eine weitere Zäsur brachte das

Jahr 2013. Da nämlich erwarben

der passionierte Uhrenliebhaber

Ulrich L. Rohde und seine

Tempus Arte Gruppe, zu der

auch die auf tickende Mikrokosmen

und mikromechanische

Komponenten spezialisierten

Uhren-Werke-Dresden (UWD)

gehören, den überwiegenden

Anteil an Lang & Heyne.

2019 verabschiedete sich Marco

Lang komplett aus dem Unternehmen.

Seitdem obliegt die

uhrmacherische Verantwortung

dem bei A. Lange & Söhne

sowie Moritz Grossmann mit

allen konstruktiven Wassern

gewaschenen Jens Schneider.

Große Pläne: Die Zukunft

beginnt jetzt

Als Geschäftsführer stieß

Alexander Gutierrez-Diaz zum

kleinen, aus insgesamt 25 Personen

bestehenden Team. Der

43-jährige Manager hat seine

einschlägigen Erfahrungen

unter anderem als Chef von

Baume & Mercier Northern

Europe gesammelt. Diese Erfahrung

wird er für die Etablierung

im europäischen und vor allem

deutschen Markt einsetzen. In

Asien sind die Uhren bereits ein

begehrtes Kunstobjekt.

Geschäftsführer Alexander Gutierrez-Diaz hat

große Pläne für die Uhrenmanufaktur Lang & Heyne

61 02|21


Jens Schneider

trägt bei Lang

& Heyne die

uhrmacherische

Verantwortung

Weitere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sollen zu einer

moderaten Steigerung der

Uhrenproduktion beitragen.

Geplant ist schließlich auch

eine sinnvolle Erweiterung des

kleinen, aber bemerkenswerten

Maschinenparks.

Der lange Weg zur gewünschten

Perfektion

Die Manufakturwerke

werden aus

fein finissierten

Komponenten

montiert

Alle Kaliber

entstehen in

den eigenen

Ateliers in

Radeberg

Jedes Werk

wird von A bis Z

aus der Hand

eines Uhrmachers

gefertigt

Bei der Fertigungstiefe ist Lang &

Heyne ohnehin schon sehr weit

oben angekommen. Die Produktions-Palette

reicht von den Platinen,

Brücken und Kloben über

die Zahnräder und -triebe bis hin

zu Ankerrad und Anker. Selbst

die Terminierung der Unruhspiralen

erfolgt unter dem eigenen

Dach. Ebenfalls aus eigener

Manufaktur entstammen die

charakteristischen Zeiger der

verschiedenen Uhrenmodelle.

Bei der Feinbearbeitung und

Assemblage duldet die kleine,

aber feine Firma keine Kompromisse.

Die Politur der Stahlteile

erfolgt nach guter alter Sitte. Bei

der Teileform geht es einzig und

allein um die Ästhetik und nicht

um die Ökonomie bei deren

Finissage. Aus diesen Gründen

verbringen die Handwerker in

den kleinen Ateliers oft Tage

damit, bis alle Komponenten die

gewünschte Perfektion erhalten

haben. Erst dann kann sich ein

Uhrmacher an die Montage

machen. Bis zum ersten Ticktack

bleiben alle Schritte einer

Person vorbehalten.

Die uhrmacherischen

Ursprünge von Lang & Heyne

Mittlerweile verfügt Lang &

Heyne über sieben verschiedene

Handaufzugskaliber. Das „Caliber

I“ mit 36,6 Millimetern

Durchmesser, typischer Drei-

02|21

62


UHREN | LANG & HEYNE

viertelplatine, verschraubten

Goldchatons, handgraviertem

Unruhkloben und elegant

geschwungener Schwanenhals-Feinregulierung

für den

Rücker spiegelt die technisch

ausgereifte sächsische Werkearchitektur

des späten 19. Jahrhunderts

wider. Erhältlich ist

es in den 43,5 Millimeter großen

Modellen „Friedrich

August I.“ und „Johann“, die ab

31.050 Euro kosten.

Auf konstruktive Dreidimensionalität

und dadurch mehr Einblick

setzt Lang & Heyne beim 33

Millimeter großen „Caliber VI“

mit trigonaler Räderwerksbrücke.

Die vergleichsweise kleinen,

weil nur 39,2 Millimeter

messenden, Modelle „Friedrich

II.“ und „Friedrich III.“ schlagen

ab 27.140 Euro zu Buche.

Mechanik-Voyeure haben ihre

helle Freude am gegenwärtigen

Bestseller, dem rechteckigen

„Caliber VIII“. Wegen der formalen

Ästhetik und dem unübertrefflichen

Grad an Feinbearbeitung

kann dieses 34 mal 26,5

Millimeter messende Handaufzugswerk

mit Fug und Recht als

Augenweide gelten. Die von

hoher Sachlichkeit geprägte

„Georg“ ist in Roségold für 39.030

und in Platin für 51.760 Euro oder

auf Anfrage in Stahl erhältlich.

Für gleichermaßen sicheren wie

komfortablen Halt am Handgelenk

sorgen handgenähte Armbänder

aus Alligatorleder.

Unverkennbare Optik: Aller

guten Dinge sind drei

Beim Blick auf die Armbanduhren

aus Dresden wird

womöglich die Frage nach der

Bedeutung des dritten mittleren

Bandanstoßes laut.

Ursprünglich war dieser rein

funktional. Wegen des vergleichsweise

üppigen Gehäusedurchmessers,

dem daraus

resultierenden Abstand der

Hörner und dem hohen

Gewicht der Edelmetallschalen

fürchteten die beiden

Gründer um die Stabilität der

verschraubten Bandstege.

Um allen Eventualitäten vorzubeugen,

gelangte der zusätzliche

Bandanstoß ins Spiel.

Weil er den Wiedererkennungswert

der Armbanduhren

von Lang & Heyne signifikant

steigerte, möchte man mittlerweile

nicht mehr darauf verzichten.

Kleine Veränderung –

große Wirkung: Dieses Detail

ist heute eines der Markenzeichen

von Lang & Heyne.

Gisbert L. Brunner

www.lang-und-heyne.de

Die Uhren aus dem Hause Lang & Heyne sind

in zahlreichen Details unverwechselbar. Dazu

zählen die handgefertigten und -gravierten

Zeiger. Typisch sind auch die drei Bandanstöße

auf jeder Seite der Uhr, die stabilen Halt

geben und optisch für Symmetrie sorgen. Die

Manufakturwerke besitzen ebenfalls hochwertige

Charakteristiken: Platinen, Brücken und

Kloben sind mit angeriebenem Silber veredelt,

Schraubenköpfe angliert und zinnpoliert, die

Zahnräder des Räderwerks aus Roségold

gefertigt und die Rubinlager in polierten

Goldchatons gefasst. Ein Diamant im Brillantschliff

ist auf der Unruhachse platziert.

In „Georg“ gibt ein rechteckiges Formwerk,

das „Caliber VIII“, den Takt an


UHREN | ELYSEE GROUP

RFOLGSSTORY

GEHT WEITER

Die Uhrenmarken Maserati und Sector bieten neben ihrem attraktiven Namen

ein starkes Design, Nachhaltigkeit und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Goldige Zeiten – wer hätte das gedacht? „Vergoldete

Uhren haben sich in der Maserati-Kollektion

zu Bestsellern entwickelt“, sagt Julian Seume,

Geschäftsführer der Elysee Group aus Düsseldorf.

Der Vertriebsspezialist führt die Marken Maserati

und Sector. Ein Programm, mit dem man auch

2020 erfolgreich Uhren verkauft hat, trotz aller

Widrigkeiten. „Maserati ist im vergangenen Jahr

in Deutschland um 110 Prozent gewachsen“, zieht

Seume Bilanz und berichtet von zufriedenen

Partnern, die mit Marken der Elysee Group erfolgreich

durch die Pandemie gekommen sind.

Glänzend

Sportliche Eleganz in

Gold aus der „240

Collection“ von Sector

Cool

Maserati setzt auf

moderne Details und

typisches Design

Mit den jüngsten Neuheiten soll diese Erfolgsgeschichte

weitergehen: Maserati erweitert die

beliebtesten Linien um neue Modelle. Zudem werden

Uhren vorgestellt, die ihre Energie dank Solar

aus Licht beziehen. Ein weiteres neues Thema sind

Diamanten auf dem Zifferblatt exklusiver Sondereditionen,

die ab Februar erhältlich sind.

Bei den Frühjahrsneuheiten von Sector findet sich

das Thema Gold ebenfalls und verbindet Sportlichkeit

mit Eleganz. Denn im Vordergrund stehen

weiterhin Sport, Outdoor und Abenteuer. Dazu

passt, dass die Uhrenmarke 2021 auf Nachhaltigkeit

setzt: Solarantrieb sorgt für batteriefreie Energie,

Gehäuse und Armbänder neuer Uhrenlinien

sind aus recyceltem Kunststoff hergestellt.

Das Motto „No Limits“ gilt nicht nur für das

Design und die Sportlichkeit der Sector-Uhren,

sondern auch für die Qualität. Diese betont Sector

mit einer Ausweitung der Garantie um ein Jahr

auf nun insgesamt drei Jahre.

www.elyseegroup.de

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02|21

64


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UHREN | NEWS

Abheben mit Zeppelin

Zeppelin startet mit zwei interessanten Neuheiten ins Frühjahr: Die

Erfolgsserie „Atlantic“ wird um ein Modell erweitert, das ein Regulator-

Zifferblatt in den Mittelpunkt stellt. Auf diesem erfolgt die Minutenanzeige

durch einen einzigen Zeiger aus der Mitte, während die Stunde auf

einem kleineren Zifferblatt bei 12 Uhr abgelesen wird. Für Symmetrie

sorgt eine kleine Sekunde bei 6 Uhr. Ein solches Regulator-Zifferblatt hat

Tradition: Es sollte die besonders genaue Ablesbarkeit der Zeit ermöglichen.

Heute entfaltet es mit der Neuheit „Atlantic Automatic Regulateur

8424-3“ von Zeppelin seinen Charme am Handgelenk. Das Edelstahlgehäuse

misst 43 Millimeter im Durchmesser und hat die typischen Zeppelin-Ringe

am Gehäuserand. Auf der Rückseite eröffnet ein Glasboden

den Blick auf das Sellita-Automatikwerk SW 266. Auf hochwertige

Mechanik setzt eine weitere Neuheit – ein neues „Eurofighter“-Modell,

das in vierter Generation auf den Markt kommt. In dem betont sportlich

gestalteten Chronographen mit 42 Millimeter großem Edelstahlgehäuse

arbeitet das bewährte Automatikkaliber ETA Valjoux 7750. Besonders

markant sind die schwarze Lünette sowie die rote Markierung des Chronographendrückers

zum Starten und Stoppen. Für gute Ablesbarkeit

sorgt das nachleuchtende Zifferblatt. Das Design der Uhr wird durch ein

Lederarmband im Retro-Look ergänzt.

www.pointtec.de

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Neue Generation

Zenith beginnt das Jahr überaus erfolgreich: Die

neue „Chronomaster Sport“ weckt überall Begehrlichkeiten.

Schon direkt nach der Vorstellung kamen

Anfragen und Bestellungen aus aller Welt. Der Chronograph

überzeugt mit seinem Design, in das 52

Jahre „El Primero“-Geschichte einfließen, sowie mit

neuer Mechanik. Das Automatikkaliber 3600

bezieht sich auf das Original, wurde aber in vielen

Details weiterentwickelt. Auch das neue Uhrwerk

kann Zehntelsekunden messen und stellt diese

durch den zentralen Zeiger auf der Skala auf der

Lünette dar. Die Sekunden zählt der Chronograph

auf dem Hilfszifferblatt bei drei Uhr, die Minuten

bei sechs Uhr. Bei neun Uhr befindet sich eine kleine

Sekunde. „Chronomaster Sport“ hat ein 41 Millimeter

großes Gehäuse mit schwarzer Keramiklünette

und wird an einem Armband aus Metall oder aus

Kautschuk getragen.

www.zenith-watches.de

02|21

66


Schlank in Titan

Im Rahmen der virtuellen LVMH Watch Week 2021 präsentierte auch Bulgari

seine Uhrenneuheiten. Neben zahlreichen Damenuhren zeigte die Traditionsmarke

Varianten der Line „Octo Finissimo“ mit neuen Chronographen. Diese

treten mit neuen Maßen und Materialien, aber dem bekannten Innenleben

auf. So ist der neue „Octo Finissimo Chronograph GMT Titanium“ mit dem

extrem flachen GMT-Automatikwerk BVL 318 ausgestattet. Dieses Kaliber ist

nur 3,3 Millimeter hoch und kann sowohl die Zeit stoppen als auch eine zweite

Zeitzone anzeigen. Untergebracht ist es in einem 42 Millimeter großen

Titangehäuse, das 6,9 Millimeter hoch ist und an einem schwarzen Kautschukarmband

getragen wird.

www.bulgari.com

Klein wie nie

Hublot nutzte wie die anderen LVMH-Marken Zenith

und Bulgari die LVMH Watch Week für die Vorstellung

der ersten Neuheiten des Jahres und präsentierte

eine Uhr mit neuem Tourbillonwerk sowie

Saphirglasgehäuse in Orange – eine Weltneuheit.

Ebenfalls neu ist blaue Keramik. Für Damen hält

Hublot eine Überraschung bereit: Die „Big Bang

One Click“ ist die erste Uhr mit einem 33 Millimeter

großen Gehäuse – so klein war keine „Big Bang“

zuvor. Die Automatikuhr ist mit diamantbesetztem

Edelstahl- oder Goldgehäuse erhältlich. Dank des

patentierten „One Click“-Systems kann das Armband

unkompliziert ausgetauscht und der Uhr somit

ein neuer Look verpasst werden.

www.hublot.com

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Rückblick

Tissot hat 2020 erfolgreich abgeschlossen. Im

Dezember erzielte die Marke in den USA den besten

Monatsumsatz ihrer Geschichte, erfuhr man aus

dem Jahresbericht der Swatch Group. So erfolgreich

soll es nun mit der neuen „PRX“-Kollektion weitergehen,

die ein Design aus den späten 1970er Jahren

neu auflegt. Dessen Kennzeichen: ein schlankes

Gehäuse, schmale Indices und ein integriertes Stahlarmband.

Die neue „PRX 40 205“ lässt diese Merkmale

neu aufleben. Das 40 Millimeter große Gehäuse

in leichter Tonneau-Form ist ebenso wie das Armband

aus Edelstahl gearbeitet. Zum Auftakt gibt es

das Modell mit Quarzwerk, eine weitere Variante

mit Automatikwerk folgt in Kürze.

www.tissotwatches.com

67

02|21


SCHWERPUNKT

MARKETING

Social Media S. 70

Best Practice S. 80

Beratung S. 86

Ladenbau S. 96

02|21

68


TELL IT

TO THE

PEOPLE

Viele Wege führen heute zum Kunden: Ob von Angesicht zu Angesicht

im Geschäft, klassisch über das gedruckte Wort in Katalog und Anzeige

oder über Botschaften per Social Media. Am besten, man begeht sie

alle gleichzeitig. Wie die Konzepte ineinander greifen, zeigen die

folgenden Seiten.

Texte: Christel Trimborn

Foto: Julia Garan / iStockphoto

69 02|21


RUBRIK | UNTER RUBRIK

RICHTIG

NETZWERKEN

Social Media Marketing (SMM) ist mittlerweile für viele Unternehmen

ganz selbstverständlich. Doch nur, wer die Regeln kennt, gewinnt.

Social Media

02|21

70


MARKETING | SOCIAL MEDIA

Foto: Volodymyr Dzhevaha / iStockphoto

Facebook, Instagram und Co.:

Marketingprofis wissen, dass

Social-Media-Marketing (SMM)

für die Kommunikation zwischen

Herstellern und ihren

Zielgruppen längst unverzichtbar

ist. Auch die Schmuck- und

Uhrenbranche ist in den sozialen

Netzwerken vertreten.

Unabhängig davon, ob es sich

um führende Weltmarken handelt,

um mittelständische

Schmuck- und Uhrenhersteller,

innovative Designer, Goldschmiede

oder traditionsbewusste

Juweliere.

Präsenz ist Pflicht

Laut des Online-Portals Statista

lag Anfang 2020 die Anzahl der

aktiven Nutzer von sozialen

Netzwerken bei rund 3,8 Milliarden.

Das entspricht fast der

Hälfte der Weltbevölkerung. Es

wäre also fahrlässig, hier keine

Präsenz zu zeigen. Zumal es

reichlich Gelegenheiten gibt,

mit Anzeigen eine potenziell

interessierte Zielgruppe punktgenau

zu erreichen. Hört man

sich in der Schmuck- und Uhrenbranche

um, fokussieren sich

die meisten Aktivitäten im

Social-Media-Marketing auf die

beiden größten Plattformen

Facebook und Instagram –

sowohl im B2B- als auch im B2C-

Bereich. „Legen Sie fest, was Sie

für Ihr Unternehmen erreichen

möchten“, predigen die SMM-

Strategen. Ein weiterer Tipp:

„Passen Sie Ihre Social-Media-

Aktivitäten der Zielgruppe an,

die Sie ansprechen möchten.“

Eine Regel, die nicht nur für die

Schmuck- und Uhrenbranche

gilt: Je jünger die Nutzer, desto

eher wird kurzer, schneller, multimedialer

Content bevorzugt.

Fülle von Möglichkeiten

Die Unternehmensziele, die mit

den Social-Media-Aktivitäten

erreicht werden sollen, sind

ganz unterschiedlich. Markenpräsenz

zeigen, zielgerichtete

Kommunikation, Erweiterung

des Kundenkreises, Unterstützung

der Handelspartner – so

lauten die Antworten der

89 %

70 %

60 %

50 %

40 %

30 %

20 %

10 %

0 %

der 16- bis 24-Jährigen

in Deutschland nutzen

die sozialen Netzwerke

ANTEIL B2B- UND

B2C-UNTERNEHMEN

Quelle: Statista

Facebook

Instagram

Youtube

B2B B2C

Linkedin

Twitter

Pinterest

Facebook lag 2020 als Social-

Media-Plattform weit vorn.

Instagram wird immer mehr

von Unternehmen genutzt,

hat aber noch Potenzial

Messenger

Bots

befragten Hersteller, Juweliere

und Gestalter. Richard Hans

Becker startete eine Umfrage

bezüglich eines neuen Kollektionsnamens.

„Es kamen so viele

Vorschläge, dass wir jetzt die

Qual der Wahl haben,“ sagen die

Idar-Obersteiner. Die Koblenzer

Goldschmiede Hofacker bietet

ihren Kunden aktuell Uhrenwartungen

via Instagram an:

30 Mi0.

Menschen in Deutschland

nutzen soziale Netzwerke

über mobile Endgeräte

79 Min.

beträgt die tägliche Verweildauer

auf sozialen Netzwerken

in Deutschland

52 %

der Nutzer von sozialen

Netzwerken in Deutschland

haben einen hohen

Bildungsstand

71 02|21


Social Media

Fokus auf Handwerkskunst: Die Schmuckmanufaktur

Hans D. Krieger nimmt ihre

Follower mit hinter die Kulissen

DAS 1 X 1 DER AUSSAGEFÄHIGEN ZAHLEN

Der sinnlich inszenierte Diamantschmuck der italienischen

Marke Serafino Consoli gefiel auf Instagram 413 Mal

Die „Engagement Rate“ ist die Kennzahl, die die Interaktionen zwischen Followern und Post misst

(z. B. durchschnittliche Anzahl an Kommentaren oder Likes); Quelle: Tom Heinemann, www.time-of-motion.com

BRAND INSTAGRAM FOLLOWERS ENGAGEMENT

RATE

Serafino Consoli

Hans D. Krieger

Fine Jewellery

www.instagram.com/

serafino_consoli_jewelry/

www.instagram.com/

hansdkrieger/

AVERAGE

LIKES

60 200 0.82 % 490 likes = 0.81 %

like rate

20 500 2.63 % 5,34 likes = 2.06 %

like rate

Niessing www.instagram.com/niessing/ 17 600 5.09 % 898 likes = 5.08 %

like rate

Ebel www.instagram.com/ebel/ 34 500 1.08 % 362 likes =

1.05 % like rate

Junghans

www.instagram.com/

junghansgermany/

68 100 1.28 % 865 likes =

1.27% like rate

Rolex www.instagram.com/rolex/ 10300000 1.02 % 115 045 likes =

1.01 % like rate

Cartier www.instagram.com/cartier/ 10100000 0.28 % 27 927 likes =

0.28 % like rate

Tiffany & Co.

Buccellati

Boucheron

www.instagram.com/

tiffanyandco/

www.instagram.com/

buccellatimilan/

www.instagram.com/

boucheron/

11700000 0.43 % 49 773 likes =

0.42 % like rate

158000 0.88 % 1 378 likes =

0.87 % like rate

544000 1.16 % 6 284 likes =

1.15 % like rate

AVERAGE

COMMENTS

2 Comments =

0.004 % comments rate

6 Comments =

0.029 % comments rate

2 Comments =

0.011 % comments rate

12 Comments =

0.034 % comments rate

11 Comments =

0.016 % comments rate

514 Comments =

0.005 % comments rate

140 Comments =

0.001 % comments rate

166 Comments =

0.001 % comments rate

14 Comments =

0.009 % comments rate

36 Comments =

0.007 % comments rate

02|21

72


MARKETING | SOCIAL MEDIA

„Im Moment gibt es wenig

Anlässe, um Uhren auszuführen.

Genau der perfekte Zeitpunkt,

den Lieblingsstücken

ein wenig Wellness zu spendieren“,

heißt es da.

Nicht nur Zahlen zählen

Auch wenn viele Firmen auf

hohe Abonnentenzahlen verweisen,

sagen diese alleine

noch nicht viel aus. Selbstverständlich

haben internationale

Brands wie Rolex, Cartier oder

Bulgari eine riesige Fangemeinde.

Wer jedoch nur auf die

Anzahl der Follower schaut, ist

schlecht beraten. Denn was

nutzt eine wahllos eingekaufte

Anzahl an Fake-Followern,

wenn die „echten“ Interessenten

nicht dabei sind? Wesentlich

interessanter, so die Experten,

sei die „Engagement-Rate“.

Dahinter stecken Reaktionen,

Kommentare und Shares.

Gemessen wird die Anzahl an

Interaktionen, die Social-

Media-Inhalte im Verhältnis zu

ihrer Reichweite oder anderen

Zielgruppenzahlen erzielen.

Chancen und Fallstricke

Keine Frage: Die sozialen Medien

bieten enorme Potenziale. Ein

neues Uhrenmodell posten, die

Follower zu einem Fotoshooting

„mitnehmen“. Solche Aktionen

steigern die Sympathiewerte.

Auf der anderen Seite

lauern ebenso viele Fallstricke.

Langweiliger Content wie lieblos

aneinandergereihte Produkte

gehört ebenso zu den No-Gos

wie zu langsame Reaktionen.

Unternehmen, die Facebook,

Instagram und Co. für den Dialog

erfolgreich nutzen wollen,

sollten deshalb unbedingt die

Dynamiken und Regeln der

sozialen Plattformen beachten.

Denn nur, wer die Dos and

Don`ts kennt, spielt im Netz

erfolgreich mit.

Legen Sie Ihre Ziele

strategisch fest! Planen

Sie die zum Erreichen

Ihrer Ziele notwendigen

Inhalte. Ändern Sie

Aktivitäten, die nicht zu

den gewünschten

Ergebnissen führen.

Kreieren Sie individuelle

Inhalte! Erzählen

Sie eigene und

unterschiedliche

Geschichten. Nehmen

Sie Ihre Follower mit

hinter die Kulissen.

DOS

Seien Sie authentisch,

zeigen Sie sich! Posts,

die von Persönlichkeit

und Emotionen

geprägt sind, sorgen

bei Ihren Besuchern

für Vertrauen und

Sympathie.

Lernen Sie Ihre

Zielgruppe kennen!

Nehmen Sie sie ernst

und hören Sie zu, was

sie zu sagen haben. Nur

wer weiß, mit wem er

kommuniziert, kann

echte Dialoge führen.

Seien Sie schnell!

Checken und beantworten

Sie Anfragen

innerhalb kürzester

Zeit, damit sich

niemand ignoriert

fühlt.

Social Media nicht

ernst nehmen! Wenn

Sie nur halbherzig

dabei sind, verschenken

Sie Ihren

Wettbewerbsvorteil

und vernachlässigen

ungenutztes Potenzial.

DON‘TS

Vermeiden Sie

Massenabfertigung!

Langweilen Sie Ihre

Besucher nicht mit

identischen Inhalten

auf allen Kanälen.

Seien Sie nicht zu

perfekt! Wer nie

selbstironisch ist, wird

als abgehoben und

unnahbar wahrgenommen.

Manipulation der

Follower! Versuchen

Sie nicht, Ihre treuen

Abonnenten zu

täuschen – beispielsweise

mit „geschönten“

Followerzahlen.

Nur die Followerzahlen

betrachten!

Ebenso wichtig ist

die Interaktion

(„Engagement Rate“)

mit Ihrer Community.

73 02|21


MARKETING | PRAXIS

MARKETING

Wo und wie sind Hersteller und Fachhändler

im Internet zu finden? Welche

Social-Media-Kanäle nutzen sie und

mit welchen Zielen? Exemplarische

Antworten von Schmuckherstellern,

Goldschmieden und Designern.

Social Media

FACHHANDEL UNTERSTÜTZEN

Die Idar-Obersteiner Manufaktur Richard Hans Becker ist auf die

Anfertigung von hochwertigem Farbsteinschmuck spezialisiert.

Von A bis Z geschieht alles unter einem Dach. Inspirationsquelle

für die attraktiven Schmuckstücke und -linien sind oftmals die

Farbsteine selbst. Geführt wird das Unternehmen in zweiter

Generation von Birgit und Hans-Joachim Becker.

WO IM NETZ

ZU FINDEN

Sehr aktiv auf Facebook

(126,3 k Follower) und

Instagram (35,9 k Abonnenten),

eigene Homepage mit

Link zur Händlersuche

WER SOLL MIT

SOCIAL MEDIA

ANGESPROCHEN

WERDEN

Juweliere und Endverbraucher

(werden auf

Nachfrage an Juweliere

weiter verwiesen)

„Social Media ist unser Weg nach

draußen. Durch Interaktionen wissen

wir, welcher Schmuck am besten

ankommt. Toll ist, wenn wir die

Kunden direkt an den Juwelier

vermitteln können oder sie nach

einem Stück fragen, das sie auf

Instagram gesehen haben.“

Marie-Luise Becker

Social-Media-Managerin Richard Hans Becker

www.richard-hans-becker.de

INHALTE AUF FACE-

BOOK UND INSTAGRAM

• Produktpräsentationen

• Vorstellung von Juwelierspartnern

• Blick hinter die Kulissen

(zum Beispiel Einblick in

die Goldschmiede und

Fasserwerkstatt)

ZIEL DES

ONLINE-

MARKETINGS

• Unterstützung der

Juwelierspartner

• Markenbekanntheit

stärken

FAZIT

„Man kann mit relativ

geringen Investitionen

ziemlich viel bewegen“,

so Marie-Luise Becker. Auf

Social-Media-Kanälen nicht

präsent zu sein, ist für das

Unternehmen inzwischen

undenkbar. Es gibt dort regen

Austausch mit „überraschend

vielen“ Farbsteinliebhabern

sowie erfolgreiche Geschäftsabwicklungen.

Fotos: Eva-Maria Janson (1), Volker Renner (1)

02|21

74


KUNDENKREIS

ERWEITERN

Die Geschäfte der Goldschmiede Hofacker in

Koblenz und Trier werden in vierter Generation

von der Familie geführt. Das Sortiment besteht

zu 80 Prozent aus eigenen Schmuckanfertigungen.

Außerdem: hochwertige Uhren

von Rolex, Tudor, Montblanc und Nomos.

ZIEL DES ONLINE-

MARKETINGS

• größere Sichtbarkeit

• Möglichkeit zum Austausch

mit Interessierten

außerhalb der Umgebung

• Erweiterung des regional

geprägten Kundenkreises

INHALTE AUF FACE-

BOOK UND INSTAGRAM

• „Geschichten erzählen“

rund um Schmuck und

Uhren

• Einblicke ins Atelier

• Überblick über eigene

Handwerksleistungen

• anlassbezogene

Vorschläge

„Wir haben die Verantwortung und Durchführung

unserer Social-Media-Aktivitäten

an Untitled Verlag und Agentur ausgelagert,

weil wir selber nicht über die notwendige

Erfahrung verfügen und auch nicht

die Zeit haben, uns darum zu kümmern.“

Birgit Hofacker

Geschäftsführerin Goldschmiede Hofacker

www.goldschmiede-hofacker.de

WO IM NETZ

ZU FINDEN

Eigene Homepage, Google

Business, Facebook und

Instagram

FAZIT Die Goldschmiede Hofacker kann sich trotz

überschaubarer Abonnentenzahlen (Facebook: 1396,

Instagram: 783) über vergleichsweise viele Likes pro Post

sowie hohe Klickwerte freuen.

KNOW-HOW

VERMITTELN

Jasmina Jovy Jewelry steht für

schlichte Eleganz und präzises

Handwerk. Der handgefertigte

Echtschmuck der deutschen

Designerin spricht eine klare

Formensprache.

WER SOLL MIT

SOCIAL MEDIA

ANGESPROCHEN

WERDEN

Designaffine Endkundinnen,

die sich für

individuellen Schmuck

interessieren

WO IM NETZ

ZU FINDEN

Fokus auf Instagram (3846

Abonnenten), zudem

Facebook (2182 Follower)

für Werbezwecke und

Veranstaltungsankündigungen,

eigene Homepage

mit Onlineshop

ZIEL DES ONLINE-

MARKETINGS

• Weitergabe von Knowhow

beim Designschmuck

• Hinführung zum eigenen

Onlineshop

• Steigerung der Markenbekanntheit

in der Metropolregion

Rhein-Neckar

„Anfangs wurde uns geraten,

unbedingt 10.000 Follower zu

erreichen. Inzwischen haben

wir viele Fake-Profile aktiv wieder

ababonniert und konzentrieren

uns auf Kundinnen mit echtem

Interesse an Handwerkskunst

und Designschmuck.“

Jasmina Jovy, Inhaberin Jasmina Jovy Jewelry

www.jasminajovy.com

FAZIT Social-Media-Marketing wird als aufwendig empfunden (Zeit und Investitionen).

Zur Erhöhung der Effizienz und Entlastung der Inhaberin liegt die Betreuung der Social-Media-Accounts sowie

des Onlineshops seit Anfang Februar in den Händen eines neuen Geschäftspartners.

75 02|21


UNTI

MARKETING | AGENTUR

Als Full-Service-Agentur im Luxussegment inszeniert die Hamburger

Agentur Untitled Marken und Unternehmen nicht nur auf die richtige

Weise, sondern auch auf den richtigen Kanälen. Classic. Digital. To Go.

WEBSITES

Inspirieren und informieren:

ein digitales Schaufenster,

idealerweise sogar shopfähig,

ist wichtiger denn je. Ladezeit,

Aufbau, Design, Bilder,

Tonalität, Inhalte: Untitled

kennt die Erfolgsfaktoren

für Websites mit dem

Wow-Effekt.

KATALOGE

Seite für Seite höchste

Qualität: Untitled konzipiert

und realisiert maßgeschneiderte

Kataloge, die

perfekt auf die Philosophie

und Produktwelt abgestimmt

sind. So entstehen

ganz persönliche Luxuswelten

zum Schwelgen.

CONTENT

Content mit Mehrwert:

Dank fundiertem fachlichen

und redaktionellen

Know-how kreiert Untitled

als Kenner der Branche

Content für alle Kanäle.

Alle Inhalte sind dabei

stets passgenau auf Marken

und Medien abgestimmt.

VIDEOS

Watch out! Videos zählen

zu den effizientesten

Marketing-Instrumenten.

Von der Konzeption mit

Treatment und Storyboard

bis zur Produktion: Untitled

entwickelt Videos für Web

und Social Media wie

Facebook und Instagram.

SOCIAL MEDIA

Klick mit Kalkül: Untitled ist

kompetenter Partner bei der

Entwicklung von Social-Media-

Aktivitäten. Leistungen

sind unter anderem Strategie

und Konzeption, Erstellung

zielgruppenorientierter Posts

(Text, Bild, Video) und regelmäßiges

Reporting.

NEU: VIDEOS

& BILDER FÜR

SOCIAL MEDIA

Wer auf Social Media Erfolg

haben will, braucht Bild- und

Video-Content.

Kontakt: André Danger

Telefon: 040/189 881-164

Mail: a.danger@untitled-verlag.de

02|21

76


TLED

Kampagnen-Shooting 2020

für Juwelier Mahlberg

Viele kleine Details ergeben

bei Untitled am Ende

ein perfektes Produkt

Untitled Verlag und Agentur

Sie möchten mehr über unsere Produkte

und Dienstleistungen erfahren?

Kontakt: Kejwan Valandiz

Telefon: 040/189 881-150

Mail: k.valandiz@untitled-verlag.de

77 02|21


MARKETING | NEXT LEVEL

NEUE SPIELREGELN

Dr. Jörg Meurer, Inhaber der Strategieberatung Keylens, rät Juwelieren,

sich den digitalen Möglichkeiten zu öffnen. Seine These: Gerade für die „Kleinen“

eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.

Social Media

Dr. Jörg Meurer und sein Team unterstützen die von den

German-Finest-Manufakturen ins Leben gerufene Initiative „Next Level“.

Juweliere sollen hier fit gemacht werden für die Zukunft

„FÜR DIE ZUKUNFT

IST ES WICHTIG, DASS

SICH JUWELIERE

WIRKLICH AUF DAS

DIGITALE EINLASSEN.“

Die Luxusbranche liegt weit

zurück, wenn es um digitale

Prozesse geht. Wieso?

Das Luxus-Vermarktungsmodell

lebt vom persönlichen Kontakt

und einem starken POS – kurz

von echten Einkaufserlebnissen.

Auch für traditionelle Juweliere,

die die „alten“ Vermarktungsspielregeln

in puncto Frequenz,

Schaufenster, klassische Werbung

und Events perfekt beherrschen,

ist es wichtig, sich zu öffnen.

Um in Zukunft am Markt zu

bestehen, gilt es, die digitale

Sprache zu beherrschen. Rund

80 Prozent der Umsätze persönlicher

Luxusgüter werden schon

heute online beeinflusst.

Wie ist Ihre These gemeint?

Dr. Jörg Meurer: Die digitalen

Medien erlauben auch kleinen

Manufakturen und Juwelieren,

Marktanteile und Kunden zu

gewinnen, die sie ohne digitale

Instrumente nicht erreicht hätten.

Diese ermöglichen es, mit

einem deutlich geringeren Budget

potenzielle Neukunden und

Bestandskunden anzusprechen.

Welche digitalen Instrumente

sind das?

Instrumente, die man als ineinandergreifendes

Ökosystem

verstehen muss: Eine gut

gemachte Webseite, SEO und

SEA sowie ein Google Business

Account, um die Auffindbarkeit

im regionalen Markt zu sichern.

Und dann natürlich die Präsenz

in den digitalen „Schleppnetzen“,

wie ich die Social-Media-

Kanäle gerne nenne.

Wird die digitale Welt das

stationäre Einkaufserlebnis

ablösen?

Ich verwende hier gerne den

Begriff „phygital“ – ein Mix aus

physisch und digital. Die digitale

Ansprache und Vermarktung,

die sich heute für manchen

noch fremd anfühlt, wird

in den nächsten Jahren völlig

selbstverständlich sein. Bleiben

wird der Wunsch nach dem

echten Einkaufserlebnis in

einem schönen Geschäft mit

persönlicher und kompetenter

Beratung. Multichanneling in

Perfektion.

www.keylens.com

www.neo.luxury

02|21

78


MARKETING | LIVESTREAMS

GANZ NAH

DRAN

Livestreams sind der neue

Content-Star. Sie vermitteln ein

exklusives Gemeinschaftsgefühl.

Über den IGTV-Kanal

von Instagram lädt die

Schmuckmanufaktur

Niessing regelmäßig

interessierte Viewer zu

Livestreams ein. Die

Tipps vom Stylecoach

schaffen eine unmittelbare

Nähe zwischen

Kunde und Marke.

Per Livestream aus Berlin: Die Fashionshow von

Modedesignerin Anja Gockel wurde online übertragen.

Mit dabei: kostbarer Schmuck von Al Coro.

„Inspirierende Livestreams sind

ein ideales Marketinginstrument,

um die Markenbekanntheit und

die Umsätze zu steigern“,

sagt Markus Schmidt, Inhaber

der Ratinger Manufaktur

Schmuckwerk. Am 19. Februar

um 14 Uhr können Kunden an

der Präsentation aktueller

Neuheiten via Livestream

teilnehmen.

79 02|21


MARKETING | CAPOLAVORO

ARBEIT, DIE

SICH AUSZAHLT

Das professionelle Social-Media-Marketing von Theresa Fritsch wirkt sich positiv

auf die Fachhandelspartner der Schmuckmanufaktur Capolavoro aus.

Best Pracice

Welche sind für Capolavoro

die wichtigsten Social-Media-

Plattformen?

Theresa Fritsch: Im Moment

auf jeden Fall Facebook und

Instagram. Zum Posten von

Image- oder Produktfilmen, wie

bei der „Billion Dreams“-Kollektion,

nutzen wir außerdem auch

Youtube.

lich selbst produzieren. Andererseits

sehen wir, dass unsere

Aktivitäten Früchte tragen. Sie

generieren uns potenzielle, sehr

gut informierte Leads und bringen

direkte Verkäufe bei unseren

Fachhandelspartnern vor

Ort. Die Fachhandelspartnersuche

auf unserer Website ist die

meist geklickte Seite.

Scannen

Sie diese

Seite mit

der GZ-App.

Welche Ziele stehen bei Ihren

Aktivitäten im Vordergrund?

Unser wichtigstes Ziel ist es,

internationale Markenbekanntheit

zu schaffen – und das funktioniert

mit Instagram tatsächlich

sehr gut. Man kann die User

und deren Verhalten mit einfachen

Mitteln analysieren und

darauf reagieren. Ein weiteres

Ziel, das uns sehr am Herzen

liegt, ist, die Marke für den Konsumenten

greifbar zu machen

und zu personifizieren.

Wie steht es um den Kosten-

Nutzen-Faktor?

Fest steht: Die Arbeit nimmt sehr

viel Zeit in Anspruch – sowohl

unter der Woche als auch am

Wochenende, schätzungsweise

40 Stunden. Nicht zuletzt, weil

wir unseren Content ausschließ-

Welche Veränderungen

beobachten Sie?

Zum einen hat die Geschwindigkeit,

mit den diversen In-

App-Applikationen up to date zu

bleiben, extrem zugenommen.

Zum anderen konnten wir unsere

Reichweite um das Sechsfache

vergrößern. In Zahlen: Vor

rund einem Jahr hatten wir auf

Instagram etwa 1300 Follower,

aktuell sind es knapp 7200 echte,

mühevoll erarbeitete Follower –

keine gekauften Abonnenten, so

wie es viele derzeit tun. 7200

Schmuckliebhaber, die wir ganz

gezielt ansprechen und für

unsere Handwerkskunst begeistern

können. Es gibt für uns

momentan kein anderes Medium,

mit dem das möglich ist.

www.capolavoro.de

Enorm

erfolgreich

Das 20 Sekunden

lange Instagram

Reel mit der

Schmuckschatulle

(o., sichtbar mit

der GZ-App)

erreichte durch

häufiges Teilen

6000 Views

02|21

80


Next Generation

Theresa Fritsch

(27) engagiert sich

seit gut zwei

Jahren im Social-

Media-Bereich

des elterlichen

Unternehmens

Capolavoro

„UNSERE SOCIAL-

MEDIA-AKTIVITÄTEN

BRINGEN DIREKTE

VERKÄUFE BEI

UNSEREN FACH-

HANDELSPARTNERN

VOR ORT.“

Theresa Fritsch

Business Developerin und Social-

Media-Managerin bei Capolavoro

81 02|21


MARKETING | CARL ENGELKEMPER MÜNSTER

PLUG & PLAY

Carl Engelkemper Münster hat erfolgreich seinen myTrends.store gelauncht.

Im Interview erklärt Geschäftsführer Guido Abeler, wie einfach er zu installieren ist.

Best Pracice

Was bringt myTrends.store

dem Juwelier?

Guido Abeler: Gerade in der Zeit

des Shutdowns ist es für Fachhändler

wichtig, dass sie während

der Geschäftsschließung

den Draht zu ihren Kunden

nicht verlieren. Unser neuer

myTrends.store hilft ihnen

dabei, jetzt Umsätze zu generieren

und Konsumenten ans

Geschäft zu binden. Bereits

über 100 Juweliere nutzen diesen

Absatzkanal.

Wie funktioniert der Store?

Grundsätzlich steht er allen

Teilnehmern unseres Magazins

„Trends“ kostenfrei zur Verfügung.

Im Store sind alle Marken

der Kundenpublikation vertreten,

also CEM Schmuck, die

Uhrenmarken Adora und Abeler

& Söhne. Auf dem Titel, dem

Rückumschlag sowie im Heft

wird auf den Onlinestore mit

einem QR-Code verwiesen.

Jeder Juwelier bekommt eine

eigene Landingpage mit seinem

Logo – es ist also sein Store. Der

Juwelier kann zudem das Magazin

auf die eigene Homepage als

E-Paper stellen und mit dem

Store verlinken. Außerdem

kann er die von uns vorbereiteten

Posts in den sozialen Medien

einsetzen. Darüber hinaus stellen

wir fertige Banner zur Verfügung,

die den Store bewerben

und mit ihm verlinkt sind. Alle

Werbemittel sind so einfach

aufbereitet, dass es ganz

unkompliziert ist, sie zu nutzen.

Wichtig bei allen Posts ist

grundsätzlich, dass sie direkt

mit der Landingpage des Juweliers

verknüpft sind. Am besten

ist ein plakativer Hinweis auf

der Startseite des Juweliers.

Benutzerfreundlich

myTrends.store ist nach

dem Plug & Play-Prinzip

ganz einfach zu handhaben

Wie werden die Online-Kanäle

genutzt?

Immer mehr Fachhändlern ist

bewusst, dass sie etwas tun

müssen und nicht länger am

rein stationären Geschäftsmodell

festhalten können. Erfolgreiche

Juweliere setzen daher

einen Verantwortlichen im Haus

für alle digitalen Aktivitäten ein.

Mit myTrends.store bieten wir

dem Handel einen funktionierenden

E-Commerce-Kanal, um

so anderen Plattformen Paroli

bieten zu können. Juweliere, die

sich aktiv für myTrends.store

einsetzen, verkaufen darüber

auch sehr gut, so unsere ersten

Erfahrungen.

www.mytrends.store

Foto: Volker Renner (1)

02|21

82


Einfacher verkaufen

Yvonne und Guido Abeler

von Engelkemper erweitern

ihr Marketingangebot

um einen E-Commerce-Kanal

„UNSER NEUER MYTRENDS.STORE

HILFT, JETZT UMSÄTZE ZU

GENERIEREN UND KONSUMENTEN

ANS GESCHÄFT ZU BINDEN.“

Guido Abeler

Geschäftsführer Engelkemper

83 02|21


MARKETING | GERHARD HAHN

VIRTUELLE

BLICKFÄNGE

Die Firma Gerhard Hahn aus Düsseldorf geht neue Wege bei der

Kundenansprache. Geschäftsführer Alexandre Hahn weiß genau,

welche Social-Media-Aktivitäten ankommen.

Best Pracice

Welche sozialen Medien

setzen Sie geschäftlich ein?

Alexandre Hahn: Da ich als

Millennial ein Digital Native

bin, war es recht einfach für

mich zu analysieren, was für

uns als Unternehmen am

effektivsten ist: WhatsApp. Es

bietet die effektivste, schnellste

und persönlichste Art, digital

mit Kunden zu kommunizieren.

Es folgt Instagram.

Instagram bietet für uns die

beste Push-Kommunikation.

Bilder sagen bekanntlich mehr

als 1000 Worte.

„INSTAGRAM BIETET FÜR

UNS DIE BESTE PUSH-

KOMMUNIKATION. BILDER

SAGEN BEKANNTLICH MEHR

ALS 1000 WORTE.“

Alexandre Hahn

Geschäftsführer

Was posten Sie wie oft in den

sozialen Medien?

Grundsätzlich möchten wir

schönen, zeitlosen Content liefern:

Steine oder Schmuckstücke,

die zum Träumen animieren.

Deswegen posten wir auch

nicht jeden Tag, sondern nur

dann, wenn es sich ergibt und

wenn wir auch wirklich etwas

zum Zeigen haben, etwa ein neues

Produkt-Highlight. Die Kommunikation

via WhatsApp ist

zielgenau und direkt an einzelne

Geschäftskunden gerichtet, mit

denen man sich austauscht.

Haben Sie bereits erfolgreich

Geschäftsabschlüsse darüber

angebahnt?

Ja, sogar überraschend viele.

Das hat auch damit zu tun, dass

wir sehr schnell reagieren und

direkt antworten können.

Worauf kommt es beim

B-to-B-Einsatz der sozialen

Medien an?

Es geht darum, Impulse zu setzen.

Man kann Kunden über ein

Produkt per Push-Nachricht

informieren und erhält ungefiltert

direkt Response. Zudem

ermöglicht Social Media, neue

Ideen zu fördern, die Kreativität

herauszufordern oder einen

Eyecatcher zu veröffentlichen

und so einen bleibenden Eindruck

zu hinterlassen.

www.gerhardhahn.com

02|21

84


WERTLOGISTIK

MIT PARCEL BROKER

SCHMUCK VERSENDEN

UHREN VERSENDEN

VALORENVERSAND

WERTVERSAND

parcelbroker.de


MARKETING | ALEXANDER SCHMIDT

„JETZT GILT ES FÜR ALLE MARKTTEIL-

NEHMER, DIE NERVEN ZU BEWAHREN

UND ALLE NOCH VORHANDENEN

MÖGLICHKEITEN, KUNDEN ZU

ERREICHEN, VOLL AUSZUSCHÖPFEN.“

Alexander Schmidt

Inhaber Schmidt Aktionsverkauf

Partner für den Neuanfang

Alexander Schmidt berät seit

vielen Jahren erfolgreich Juweliere

Beratung

02|21

86


HERAUS-

SCHMIDTS

44

TIPPS

FORDERUNG

LOCKDOWN

Der zweite Lockdown dauert an und kein Ende ist abzusehen.

Wie soll man mit der erzwungenen Geschäftsschließung umgehen?

Wie kann man die Zeit sinnvoll nutzen?

Verbände, Institutionen und

auch einzelne Unternehmen

aus allen Branchen bemühen

sich derzeit, mit den Regierenden

ins Gespräch zu kommen.

Sie suchen nach einer verbindlichen

Perspektive, einem

Datum für die Wiedereröffnung

sowie wirtschaftlichen Lösungen,

die das Überleben sichern.

Es müssen jetzt schnell Lösungen

für den Einzelhandel her,

damit es irgendwie weitergeht

und die Innenstädte nicht endgültig

veröden.

Jetzt gilt es für alle Marktteilnehmer,

die Nerven zu bewahren

und alle noch vorhandenen

Möglichkeiten, Kunden zu

erreichen, voll auszuschöpfen.

Click & Collect hat sich bereits

im ersten Lockdown bewährt,

um zumindest einen Teil der

Umsatzausfälle aufzufangen.

Doch dieses Angebot nur als

Zettel an die Türe zu hängen,

reicht nicht. Der Kunde muss

auf das Angebot über alle Kanäle

aufmerksam gemacht werden.

Rufen Sie Ihre Kunden an, schi-

cken Sie ihnen ihr Angebot per

Post, per E-Mail oder posten sie

es in den sozialen Medien. Wo

auch immer Sie Ihre Kunden

erreichen können, nutzen Sie

diese Möglichkeit.

In dieser schwierigen Zeit ist

meiner Meinung nach der persönliche

Kontakt wichtiger

denn je. Alles, was der Kunde an

Botschaften und Informationen

direkt von Ihnen bekommt,

wird honoriert. Der Kunde sieht

und schätzt das persönliche

Bemühen. Auch eine Postkarte

mit besten Wünschen und

einem Hinweis auf die Einkaufsmöglichkeiten

erfüllt

ihren Zweck.

Nehmen Sie auf jeden Fall alle

von der Bundesregierung versprochenen

Hilfen in Anspruch

– auch wenn der Weg dahin zäh

ist. Die Gelder stehen Ihnen zu,

denn Sie haben den Shutdown

nicht zu verantworten. Der Handel

erbringt so schon ein riesiges

Sonderopfer bei der Pandemiebekämpfung.

Sprechen Sie

mit Ihrem Steuerberater über

die Anträge und darüber, wie

sich die Click & Collect-Umsätze

darauf auswirken.

Des Weiteren sollten Sie die

Wiedereröffnung jetzt vorbereiten.

Mehr darüber lesen Sie in

der nächsten Ausgabe der GZ.

Alexander Schmidt

www.schmidtaktionsverkauf.de

Alexander Schmidt bietet seit mehr als

20 Jahren Konzepte für Verkaufsaktionen

bei Jubiläen, Umbau oder Geschäfts aufgaben.

Zuvor war er Inhaber eines Einzelhandelsfachgeschäfts,

das er per Räumungsverkauf

veräußerte.

87 02|21


Beratung

Erfahrene Dienstleister

Anja Bertram leitet den Versandservice,

ihr Mann Peter Bertram das

Versicherungsmaklerunternehmen

02|21

88


MARKETING | BJS BERTRAM JUWELIER SERVICE

LIEBLINGSSTÜCKE

SICHER VERSENDEN

Über den Kölner Dienstleister BJS kann man Wertpakete fünfstellig

versichert verschicken. Mehr dazu von Ansprechpartnerin Anja Bertram

und Geschäftsführer Peter Bertram.

Foto: Bertram Juwelier Service

Ist Ihr Service gezielt auf das

Versenden von Schmuck oder

Uhren ausgelegt?

Anja Bertram: Ja, durch Sondervereinbarungen

mit UPS kann

man über uns preiswert Pakete

versenden, die bis 10.000 Euro

versichert sind. Ein solches,

nationales „Express Saver“-Paket

liegt bei 16,30 Euro netto, Treibstoff,

Abholung und Privatzustellung

inklusive. Mit individueller

Anmeldung sind Transporte

bis 15.000 Euro möglich. Und ein

nationales Standardpaket bis

500 US-Dollar kostet 5,40 Euro.

Wie läuft die Abwicklung?

Peter Bertram: Unsere Kunden

beauftragen den nationalen

oder internationalen Paketversand

eigenständig über das

bedienerfreundliche Portal auf

unserer Website. Juweliere,

Goldschmiede oder Uhrenateliers

erreichen ihre Kunden

damit auch bei geschlossenem

Laden, und können bei Bedarf

Pakete beim Endkunden ohne

Mehrkosten abholen und an

sich zustellen lassen.

Zum Stichwort „geschlossen“,

wie treten Sie der Corona-

Situation entgegen?

Anja Bertram: Trotz der notwendigen

Versandpreiserhöhung

zum Jahresanfang haben

wir unsere Preise nicht erhöht,

als kleine Corona-Hilfe. Zudem

bringen wir weitere Versandoptionen

für mehr Flexibilität auf

den Weg, verfügbar ab der zweiten

Jahreshälfte.

„WIR STEHEN DEN KUNDEN MIT

EINEM FÜNFKÖPFIGEN TEAM

JEDERZEIT TELEFONISCH ZUR SEITE.“

Anja Bertram

Bertram Juwelier Service

Und falls beim Versand

Komplikationen auftauchen?

Anja Bertram: Ansprechpartner

für die Kunden sind wir,

nicht UPS. Das ist ein Riesenvorteil,

denn wir stehen unseren

Versandkunden mit einem

fünfköpfigen Team jederzeit

telefonisch zur Seite und kümmern

uns persönlich um alle

Anliegen. Wer schon einmal

versucht hat, Hilfe über eine

Hotline zu erhalten, weiß das

zu schätzen.

Inwiefern greifen der Versandservice

und Ihr Versicherungsmaklerbüro

ineinander?

Peter Bertram: Die Transportversicherung

ist bei Versicherungskunden

über die Police

abgedeckt. Ansonsten läuft der

Versicherungsschutz über UPS.

Der Versandpreis erhöht sich

dadurch etwas, ist aber dennoch

vergleichsweise günstig.

Jeder kann also unseren Versandservice

nutzen. Es gibt kein

Mindestvolumen, was gerade

kleineren Unternehmen entgegenkommt.

Saraj Morath

www.bertramjuwelierservice.de

89 02|21


MARKETING | SCHWARDT

„WIR BIETEN EINEN RUND-UM-SICHERHEITSCHECK

AN, UM DEN PASSENDEN VERSICHERUNGSSCHUTZ

ZU ERMITTELN.“

Harald und Peter Schwardt

Beratung

Für den Kunden Peter und Harald Schwardt (v. l.) setzen auf individuell abgestimmte Produkte

02|21

90


EINFACH

EINZIGARTIG

Schwardt Versicherungsmakler ist der Spezialist

für die Schmuck-, Uhren- und Edelmetallbranche.

Die Lösungen sind immer maßgeschneidert.

Einheitliche Versicherungstarife

und einseitige Beratung sind

nicht das Ding der Firma Harald

Schwardt: „Exklusiver Versicherungsschutz

beginnt zunächst

einmal mit exklusiver Beratung.

Exklusivität bedeutet für uns

Individualität. Diese zieht sich

wie ein roter Faden durch all

unsere Tätigkeiten und Leistungen.“

Denn jeder Kunde ist einzigartig

und benötigt einen abgestimmten

Versicherungsschutz.

Als Deutschlands führender

Spezial-Versicherungsmakler

für Valorenversicherungen ist

Schwardt ein verlässlicher

Ansprechpartner. Schulungen,

wie sich Betriebe beispielsweise

vor den Gefahren wie Diebstahl

oder Einbruch schützen und

damit Risiken sowie Versicherungsbeiträge

minimieren können,

sind Teil des umfassenden

Services. Kunden werden regelmäßig

mit Expertentipps über

die Homepage auf dem Laufenden

gehalten. Steht das Versicherungskonzept,

geht es um die

richtige Wahl des Versicherers.

„Wir sind kein einfacher Versicherungsvermittler“,

sagt Peter

Schwardt. „Wir arbeiten ausschließlich

mit Versicherern, die

absolute Spezialisten sind, und

wählen diese individuell auf

unsere Kunden abgestimmt

aus.“ Eigens entwickelte

Deckungskonzepte runden das

einzigartige Angebot ab. Vertragsbedingungen

werden

grundsätzlich stets im Sinne des

Versicherten und nicht im Sinne

des Versicherers verhandelt. Ein

konsequentes Risikomanagement

hilft, Versicherungskosten

so niedrig wie möglich zu halten.

Seit mehr als 30 Jahren gibt

es bei Schwardt Versicherungsmakler

keine Preiserhöhungen,

sondern konstante Konditionen.

„Unsere Versicherungen sind

Allgefahrenversicherungen mit

sehr individuell kombinierbaren

Deckungsbausteinen“, erklärt

Harald Schwardt, „ein Konzept,

das in dieser Art sonst nicht auf

dem Markt zu finden ist.“

www.schwardt.com

Wer sichert Ware auf Geschäftsreisen oder

Messen ab? Wie schützt man sie während des

Transports oder Verkaufsverhandlungen?

Schwardt bietet mit der TRW („Transport-Reise-

Warenlager“) eine kombinierte Allgefahren-

Versicherung – ein einmaliges Konzept auf

dem Markt. In Zusammenarbeit mit erfahrenen

Dienstleistern der Sicherheitsbranche

bietet Schwardt darüber hinaus Schulungen

an. Durch besondere Partnerschaften mit

erfahrenen Transportunternehmen garantiert

Schwardt zudem den optimalen Schutz der

Ware und kann spezielle Versandtarife mit

hohen Limits, Sonderpolicen für den optimierten

Mengenversand sowie individuelle

Transportkonzepte anbieten.

91 02|21


Beratung

Für florierende Geschäfte

Geschäftsführer Sascha

Hagedorn und sein Team

sind persönlich für Versandkunden

da und unterstützen

diese unter anderem beim

Ausbau internationaler

Verbindungen

02|21

92


MARKETING | PARCEL BROKER

Scannen

Sie diese

Seite mit

der GZ-App.

DIALOG AUF

AUGENHÖHE

Das Münchner Unternehmen ist auf Wertlogistik spezialisiert – mit

lösungsorientiertem Service, einer durchdachten Software und eigener

Valoren-Transportversicherung.

Foto: Parcel Broker

Ein Donnerstag bei einem süddeutschen

Juwelier, kurz vor 14

Uhr. Über seinen Zugang auf der

Parcel-Broker-Website beauftragt

der Fachhändler ein Paket

für eine Kundin in Berlin. Wählt

preisneutral zwischen UPS,

FedEx und TNT, ergänzt den Versicherungsschutz

und bestellt

den Fahrer zwischen 16 und 17

Uhr. Für die Erstellung des Versandlabels

braucht es nur wenige

Klicks, Preisinfo inklusive.

16.35 Uhr: Die Abholung ist

erfolgt. Der Juwelier kann seine

Sendung per Live-Tracking über

die GeoNet-Software verfolgen.

Seine Kundin in Berlin erhält

prompt eine Zustellankündigung.

Und ihr Paket am darauffolgenden

Freitag.

Full-Service-Dienstleister

Bis 14 Uhr bestellt, am nächsten

Werktag geliefert: Das gilt bei

Value-Express-Sendungen wie

in obigem Fallbeispiel innerhalb

Deutschlands, und darüber hin-

aus für viele europäische Länder.

„Die Endkunden sind verwöhnt

in puncto Schnelligkeit.

Über uns versenden Juweliere

genauso schnell, wie es namhafte

Onlinehändler tun“, sagt

Sascha Hagedorn, Geschäftsführer

von Parcel Broker. Seinem

Team und ihm ist der Kundendialog

auf Augenhöhe wichtig.

So stellt sich der Full-Service-

Dienstleister der Herausforderung,

für jede Versandaufgabe

die passende Lösung zu finden.

Und unterstützt Firmenkunden

beim Ausbau internationaler

Geschäftsbeziehungen: Denn

die Speditionsprofis ermöglichen

nicht nur den weltweiten

Versand bis 25.000 Euro, sondern

übernehmen für ihre Kunden

auch alle damit verbundenen

Leistungen wie Export- und

Zollabwicklung.

Saraj Morath

www.parcelbroker.de

„JUWELIERE VERSENDEN

ÜBER UNS GENAUSO SCHNELL,

WIE ES NAMHAFTE

ONLINEHÄNDLER TUN.“

Sascha Hagedorn

Parcel Broker

93 02|21


MARKETING | RICHARD HANS BECKER

FARBSTEIN

Die Idar-Obersteiner

Manufaktur bietet

jetzt kostenfreie

Online-Seminare für

Juweliere. Neben

verkaufsrelevanten

Fakten wollen diese

vor allem eines

vermitteln: die

Begeisterung für

Farbedelsteine.

Beratung

„Wir geben allen Juwelieren und

ihren Verkaufsberaterinnen

und Beratern die Möglichkeit,

ihre Kenntnisse zu erweitern

und ihr Gespür für Farbsteine

zu verfeinern“, erklärt

Ansprechpartnerin Marie-Luise

Becker das neue Konzept. In

maximal einstündigen Kursen

will die Europa-Gemmologin

Wissenswertes zu den Naturschätzen

weitergeben, aber

auch die Geschichten dahinter:

„Trockene Fakten wie beispielsweise

chemische Formeln kommen

nicht vor.“ Die Seminare

stellt sie selbst zusammen – zu

Aquamarin und Morganit etwa,

oder den drei Kostbarkeiten

Rubin, Saphir und Smaragd.

Foto: Birgit Becker/Richard Hans Becker

Online-Seminare

In den Kursen von Europa-

Gemmologin und Edelsteinfassermeisterin

Marie-Luise

Becker geht es um die

Besonderheit von Farbsteinen

Austausch erwünscht

Ihr Basiskurs widmet sich

Grundsätzlichem wie Schliffen,

Bewertungs- und Preiskriterien

oder Fassarten. Die wesentlichen

Infos gibt es zum

Abschluss als E-Book. Während

der Kurse können sich die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

einbringen – und sich ruhig

02|21

94


KUNDE LIVE

getrauen, sämtliche Fragen loszuwerden,

findet Marie-Luise

Becker, „denn die Beiträge sehe

nur ich.“ Unbefangenheit ist

auch bei der Technik angesagt:

Interessenten müssen keine

Software downloaden, sondern

gelangen zum vereinbarten Termin

einfach über einen zuvor

per E-Mail erhaltenen Link in

den Webinar-Raum.

Saraj Morath

www.richard-hans-becker.de

„DAS ANGEBOT

RICHTET SICH AN

ALLE JUWELIERE

UND IHRE VER-

KAUFSBERATERINNEN

UND -BERATER.“

Marie-Luise Becker, Richard Hans Becker


MEHR

ERLEBEN

Einkaufen ist in Zeiten des Überflusses wie der Kino- oder Theaterbesuch:

Die Kunden erwarten einzigartige Eindrücke und echte Erlebnisse.

Wie man die virtuelle und die reale Welt zu einem Erlebnisraum vereint,

erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Texte: Axel Henselder

02|21

96


Foto: Phiwath Jittamas / iStockphoto

97

02|21


MARKETING | ANALYSE

360°

ERLEBNISSE

Stationär und digital wachsen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie

noch stärker zusammen. Für den Erfolg ist die Inszenierung entscheidend.

Raumkonzepte

Jüngstes Beispiel ist das italienische

Modelabel Dolce & Gabbana,

das das Projekt „Virtual

Boutique Experience“ ins Leben

gerufen hat. Die repräsentativsten

Flagship-Stores der Marke

können Konsumenten virtuell

begehen. Ziel ist es, der Kundschaft

ein 360-Grad-Einkaufserlebnis

zu ermöglichen. Per

Mausklick können die Shopper

die aufwendig inszenierten

Stores vom häuslichen Sofa aus

erkunden und dabei gleichzeitig

die neuesten Kollektionen

der Modemarke entdecken. Der

virtuelle Rundgang mutet wie

ein richtiger Einkaufsbummel

durch den stationären Laden

an. Durch Anklicken der Kleidungsstücke

und Accessoires,

die die Kunden bei ihrem Rundgang

in Augenschein nehmen,

können diese direkt online

gekauft werden.

Möglich ist diese Form des virtuellen

Sightseeings momentan

in Rom, Venedig, Paris, Osaka

und Melbourne. Der Zugang zur

Multichannel-Händler dominieren

Umsatzanteile Multichannel versus Monochannel

Käufer*innen in Prozent

Multichannel-Händler Institutioneller Online-, Versandhandel

Rein stationäre Händler

23,8

5,0

71,2

2005

38,4

7,4

53,9

2010

53,5

10,0

36,5

2015

53,7

10,3

36,0

2016

55,3

10,5

34,0

2017

55,3

11,0

33,7

2018

54,8

11,3

33,9

2019

55,9

14,7

29,4

2020 P

Ein Händler gilt ab dem Zeitpunkt der Eröffnung eines Onlineshops als Multichannel-Handel

und wird mit dem gesamten Umsatz erfasst

Quelle: HDE, IFH, destatis

02|21

98


Scannen

Sie diese

Seite mit

der GZ-App.

Als ob man da wäre

Der virtuelle Rundgang durch das echte Präsenzgeschäft

lässt zwei Welten zusammenwachsen

virtuellen Boutique erfolgt über

die Website von Dolce & Gabbana.

Dort ist es auch möglich,

einen Termin zur Beratung per

Telefon oder Videocall zu vereinbaren.

Wichtig für den

Erfolg: Das Ladendesign ist

immer außergewöhnlich und

an sich schon ein Erlebnis.

Genauso wichtig für den Erfolg

des stationären Handels – beim

virtuellen wie auch realen

Rundgang – ist die Beleuchtung,

denn sie beeinflusst das Erlebnis

der Konsumenten auf entscheidende

Weise. Um das

Lichtdesign bestmöglich auf

das Storedesign abzustimmen,

müssen die Bedürfnisse, Emotionen

und Erwartungen der

Zielkunden sowie das USP des

Unternehmens und die DNA der

präsentierten Marken berücksichtigt

werden. Studien beweisen:

Mit der richtigen Beleuch-

Der Deutsche Ladenbauverband

dLv führt seit Beginn der

Pandemie regelmäßig Umfragen

unter den Mitgliedsfirmen

zur Lage der Branche durch.

Die Ergebnisse der letzten

Umfrage lagen Ende November

vor: Rund die Hälfte der

Mitglieder gab an, für 2021

positiv gestimmt zu sein.

tung kann man den Umsatz

problemlos um zehn Prozent

und mehr steigern. Die Kunden

werden über Lichtakzente aktiviert,

zeigen sich interessierter

und fühlen sich weniger

gestresst, wenn die Farbtemperatur

stimmt. Es geht im Kern

darum, das Raumgefühl und

die Inszenierung mit der

Beleuchtung zu unterstützen.

Mithilfe kontinuierlicher Lichtspektren

lässt sich die Farbsättigung

von Waren realistischer

wiedergeben. Lichtszenarien

können heute mit intelligenten,

miteinander vernetzten

Leuchten aus der Ferne angepasst

werden und sich zum Beispiel

auch beim Rundgang verändern.

Es gibt also zahlreiche neue

Verführer für das moderne

Ladendesign, die die Off- mit

der Online-Welt verbinden.

Allerdings seien zwei Drittel

der Kunden abwartend, wenn

es um Investitionen gehe. Es

werde „auf Sicht gefahren“.

Der harte Lockdown mitten im

wichtigen Weihnachtsgeschäft

dürfte dazu führen, dass der

Nonfood-Handel seine

Investitionen zunächst

zurückstellen wird.

99 02|21


„HEUTE GEHT ES NICHT MEHR DARUM,

SCHMUCK TECHNISCH UND TROCKEN

ZU PRÄSENTIEREN. DER ANSPRUCH IST,

EINE ART GESAMTKUNSTWERK ZU

SCHAFFEN.“

Andrea Fritz

Innenarchitektin

Ganz schön

gemütlich

Ein wohnliches

Ambiente ist

das neue Erfolgsrezept

im Verkauf

Raumkonzepte

02|21

100


MARKETING | MÖBEL & RAUM

WIE IM

WOHNZIMMER

Willkommen im Salon: Möbel & Raum aus Michelstadt setzt

bei seinen Ladendesigns auf heimelige Wohlfühlatmosphäre.

Statt nüchtern als „Verkaufsraum“

werden moderne Ladenbaukonzepte

mit Begriffen wie

„Lounge“, „Bar“, „Wohnzimmer“

oder „Salon“ beschrieben.

Innenarchitektin Andrea Fritz

von Möbel & Raum sagt: „Seitdem

wir unser Salon-Konzept

auf der Inhorgenta Munich im

vergangenen Jahr vorgestellt

haben, setzt sich diese Auffassung

von gelungenem Ladendesign

immer mehr durch.“ Im

Salon wurden in der Gründerzeit

Gäste empfangen. Dort hielt

man sich zum Gespräch auf,

nahm einen Kaffee zu sich oder

ein Gläschen Champagner. Dieser

Hintergrund inspirierte

Andrea Fritz zu ihrem Entwurf

für die ideale Ladeneinrichtung:

„Heute geht es nicht mehr

darum, Schmuck technisch und

trocken zu präsentieren. Der

Anspruch ist, eine Art Gesamtkunstwerk

zu schaffen.“

Und das ist ihr mit der beispielhaften

Präsentation auf dem

Messestand zweifellos gelun-

gen: Der erste Blick fällt hier

nicht auf den Schmuck, sondern

auf die Wohlfühlatmosphäre.

Den Blickfang bildet ein

Hängesessel, den man sich fürs

eigene Wohnzimmer vorstellen

könnte. Der Schmuck liegt in

schönen Massivholztabletts,

die man sich zum Sofa holen

kann. Oder er ist in kleinen

Rollcontainern untergebracht,

die gleichzeitig Beistelltische

für die Sitzrunde sind. Nicht

fehlen in einem Salon darf die

Hausbar – die vielleicht gegen

Abend auf einen kleinen Drink

mit dem Kunden einlädt.

Jedes Stück wird zur Kunst

Die Präsentation des Schmucks

erfolgt auf einzelnen kleinen

Flächen, mal rund, mal eckig,

die auch gleichzeitig als Spiegel

dienen können. So wird jedes

Stück zu etwas Besonderem, zu

einem kleinen Kunstobjekt. Die

Farben und Materialien unterstützen

mit der fein ausgewählten

Dekoration die Salon-Atmosphäre:

Ein zartes Graublau

kombiniert mit Teakholz und

Messing, cognacfarbenes Leder

kombiniert mit mattblauem

Samtvelours – so lässt es sich

auch zu Hause bequem machen.

Die Echtheit der Materialien

und schlussendlich auch der

Kunstsammlung an der Wand

vertiefen dass Gefühl: „Hier bin

ich und hier bleibe ich gern!“

www.moebelundraum.de

Als Nebenprodukt eines besonderen, sehr

individuellen Ladenbaus fallen oftmals

ausgefallene, wertige Präsentationsmöglichkeiten

an. So entstehen passende Aufsteller,

Standspiegel, Rollcontainer. Aus den auf

Juweliere und Goldschmiede zugeschnittenen

Ladeneinrichtungen resultieren nicht selten

Entwürfe für solch schöne Ergänzungen, die

einen gelungenen Gesamteindruck bewirken.

101 02|21


„DIE BELEUCHTUNG ERZEUGT

AUFMERKSAMKEIT, KANN

STÜCKE WIE AUF EINER

THEATERBÜHNE INSZENIEREN

UND DAMIT IHRE WERTIGKEIT

ERHÖHEN.“

Holger Müller

Inhaber

Raumkonzepte

Spot an

Die richtige Beleuchtung

verführt zum Betrachten

und letztlich zum Kauf

02|21

102


MARKETING | MÜLLERKÄLBER

LICHTBLICKE

Die Begeisterung für Licht treibt Holger Müller, Geschäftsführer

von MüllerKälber, an. Wie die richtige Beleuchtung Ware so inszeniert,

dass Kaufimpulse entstehen, verrät er im Interview.

Investiert die Branche in

Corona-Zeiten in Ladendesign?

Holger Müller: Zwar sind die

meisten Juweliere zurzeit sehr

zurückhaltend. Aber einige

aktive Geschäftsinhaber, die an

ihre Zukunft glauben, nutzen

die Zeit des Shutdowns, um sich

neu zu erfinden. Wir haben

zum Beispiel einen Kunden, der

hatte im Frühjahr während der

Schließung seine Schaufensterbeleuchtung

auf den neusten

Stand gebracht. Jetzt während

des zweiten Lockdowns lässt er

sich von uns die komplette Einrichtung

erneuern.

Wie wichtig sind moderne

Lichtkonzepte?

Man muss sich die Vorher-

Nachher-Wirkung anschauen:

Wie traurig zuvor die Ware in

den Schaufenstern lag und wie

sie nun mit den richtigen Lichtakzenten

leuchtet und funkelt.

Da wird auf einen Blick klar, wie

wichtig der Faktor Beleuchtung

ist. Sie erzeugt im Schaufenster

Aufmerksamkeit, eine freundliche

Atmosphäre, die zum

Betreten des Geschäfts einlädt.

Im Geschäft kommt es dann

darauf an, welche Beleuchtung

man an welcher Stelle einsetzt,

zum Beispiel am Beratungsplatz.

Es gibt da eine Psychologie

des Lichts, die den Kunden

beeinflusst.

Können Sie ein Beispiel

nennen?

Man sollte niemals Warenbeleuchtung

für Anprobespiegel

nehmen. Denn hier muss nicht

das Schmuckstück, sondern der

Kunde inszeniert werden. Das

Licht, welches Ware funkeln

und in allen Details leuchten

lässt, ist nicht vorteilhaft für

Menschen, sieht man hier doch

jede Falte. Man muss mit Licht

das Spiegelbild vorteilhaft

weichzeichnen.

Welche Vorteile hat das

Schaufenster gegenüber dem

Online-Auftritt?

Sie bekommen am Bildschirm

niemals dieses faszinierende

Funkeln eines Schmuckstücks

hin, welches das Begehren

weckt. Daher ist und bleibt das

Präsenzgeschäft so immens

wichtig.

Sie arbeiten viel für Museen.

Gibt es Parallelen bei der

Inszenierung von Artefakten

und Schmuck?

Die gibt es: Wir haben aus unseren

Erkenntnissen bei der

Museumsarbeit die Vitrine „MK

JewelleryStage“ entwickelt. Da

hat man alle Möglichkeiten,

über die flächige Ausleuchtung

bis hin zur Spotbeleuchtung

den Stücken wie bei der Oper

eine Inszenierung auf der Bühne

zu bieten. So kann man einzelne

Preziosen oder Gruppen in

unterschiedlichen Lichtfarben

präsentieren. Das bringt eine

unglaubliche Erhöhung der

Wertigkeit und Fernwirkung.

Sie bieten eine Fernberatung

an. Wie funktioniert das?

Wir machen für Interessenten

gerne eine telefonische Erstberatung,

die natürlich kostenlos ist.

Das kann auch über Videotelefonie

wie Zoom, Skype oder Facetime

stattfinden. Am besten ist

die erste Kontaktaufnahme über

eine kurze E-Mail oder einen

Anruf, dann senden wir ein

Datenblatt zum Anliegen zurück,

wo der Kunde alle Informationen

eintragen kann. Zudem sind

Fotos sinnvoll. Danach können

wir direkt loslegen und individuelle

Vorschläge erarbeiten.

www.muellerkaelber.com

103 02|21


MARKETING | LADENBAU HEMANN

WOHLTUEND

ANDERS

Der Watchtower Minden hat sich mit dem Umbau durch

Ladenbau Hemann neu erfunden. Das Ambiente ist genauso einzigartig

wie die Persönlichkeit des Inhabers Olaf Bormann.

Raumkonzepte

Der rundumerneuerte Auftritt

ist das Ergebnis einer starken

Teamleistung: Alexander

Schmidt führte zuvor den Räumungsverkauf

durch und beriet

Olaf Bormann bei der Sortimentszusammenstellung

und

der Neuaufstellung. Innenarchitekt

Jürgen Wustmann entwarf

das neue Einrichtungsdesign,

Ladenbau Hemann realisierte es

und übernahm zudem die

Finanzierung mit Hilfe eines

Leasingnehmers. „Unser Ziel

war, ein einzigartiges Geschäft

für einzigartige Menschen zu

schaffen, welches sich vom

Wettbewerber vor Ort wohltuend

abhebt, einen eigenständigen

Charakter und ein klares

Profil aufweist“, sagt Geschäftsführer

Michael Hemann.

„Zudem lag unser Augenmerk

auf dem Thema Nachhaltigkeit.“

Die verwendeten Materialien,

wie die gemauerten Ziegelsteinwände,

die vielen Holzoberflächen

und der alte Tresor strahlen

solide Langlebigkeit aus, sind

einfach zeitlos schön.

Mut wird belohnt

„Unsere alte Ladeneinrichtung

war in die Jahre gekommen,

zudem wollten wir uns moderner

und hochwertiger präsentieren“,

berichtet der Auftraggeber,

Uhrmachermeister Olaf

Bormann. „Mir schwebte ein

Loftlook vor. Diesen haben das

Team um Hemann und Wustmann

sehr gut hinbekommen.“

Er hat die Zeit des Lockdowns

für den Umbau genutzt und

freut sich nun auf die baldige

Wiedereröffnung des frisch

renovierten Geschäfts.

www.hemann-ladenbau.de

„UNSER ZIEL

WAR, EIN EINZIG-

ARTIGES

GESCHÄFT FÜR

EINZIGARTIGE

MENSCHEN ZU

SCHAFFEN, DAS

SICH VOM WETT-

BEWERBER VOR

ORT WOHLTUEND

ABHEBT.“

Michael Hemann

Geschäftsführer

02|21

104


Loftlook

Die Atmosphäre wirkt

modern und strahlt solide

Nachhaltigkeit aus

105 02|21


NEUER

UHREN

Zusammen ist man stark: Fünf

deutsche Uhrenmarken bündeln

künftig ihre Kräfte.

Ab sofort machen Dugena,

B. Junge & Söhne, Bruno Söhnle,

Flume und Laco beim Vertrieb

gemeinsame Sache.

„Ein breites und effizientes Leistungs-Spektrum“,

so kündigt die

Gemeinschaft von Herstellern

ihre neue Partnerschaft an. Denn

ab 2021 gehen die Marken Bruno

Söhnle aus Glashütte, Laco aus

Pforzheim, Flume aus Essen und

das Unternehmen Nova Tempora

aus Meisenheim mit den Marken

B. Junge & Söhne sowie Dugena

gemeinsame Wege.

Jedes Unternehmen bleibt

eigenständig, aber beim Vertrieb

schließt man sich zusammen.

Dazu zählen gemeinschaftliche

Auftritte bei

Ausstellungen und Messen, vor

allem aber ein vereinigter Vertrieb

unter der Leitung von Stephanie

Söhnle, Geschäftsführe-

„Weitere Maßnahmen

können sich aus der

Zusammenarbeit ergeben.“

Stephanie Söhnle

Bruno Söhnle

02|21

106


MARKT & WIRTSCHAFT | ZUSAMMENSCHLUSS

VERBUND

Aktueller Metallic-Look

Dugena erweitert die

erfolgreiche Modellfamilie

„Linèe“

rin der Marke Bruno Söhnle. Sie

führt künftig das Team der

Gebietsverkaufsleiter, die vor

Ort die gewohnten Ansprechpartner

bleiben. Denn die Marken

sind nicht nur weiterhin

eigenständig, sondern stehen

auch völlig gleichberechtigt

nebeneinander. Von der Zusammenarbeit

erwartet sich Stephanie

Söhnle „Synergien durch

den gemeinsamen Vertrieb“

und ist auch offen für eine Weiterentwicklung

der Partnerschaft.

„Weitere Maßnahmen

können sich aus der Zusammenarbeit

ergeben“, sagt sie.

Bei den Marken Dugena und

Laco freut man sich über die

Partnerschaft. „Mit Frau Söhnle

gewinnen wir eine mit der

Uhrenbranche bestens vernetzte

und kompetente Vertriebsleitung

und heißen sie herzlich

willkommen in unseren

Teams“, so ein Statement der

Unternehmen.

Iris Wimmer-Olbort

Zeit aus Glashütte

Quarzuhr „Rondograph II“

von Bruno Söhnle

Mit der neuen Partnerschaft schließen sich fünf renommierte

deutsche Uhrenmarken zusammen:

B. Junge & Söhne ist wie Dugena heute

eine Marke der Firma Nova Tempora

und hat seine Heimat in Glashütte.

Gegründet wurde das Haus 1891 in

Dresden.

Bruno Söhnle ist vergleichsweise jung:

Gegründet im Jahr 2000 werden die

Quarz- und Mechanikuhren der Marke

in Glashütte gefertigt.

Dugena ist eine Traditionsmarke, die bis

auf das Jahr 1917 zurückgeht. In den

Vordergrund stellt Dugena heute

Ein Stück Geschichte

Die „Marineuhr Edition 95“

von Laco

Qualität und überzeugendes Design zu

einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Flume wurde 1887 als „Spezialhaus für

Uhrmacherei-Bedarfsartikel“ gegründet

und ist heute vom Firmensitz in

Essen aus wichtiger Partner des

Fachhandels für weitaus mehr als

Uhrenersatzteile.

Laco hat seine Wurzeln in der Tradition

der Pforzheimer Uhrenherstellung.

Gegründet 1925 kennt man die Marke

vor allem für ihre Fliegeruhren.

107 02|21


WIRTSCHAFT | NEWS

Goldnachfrage wächst weiter

In ihrer Anfang Januar veröffentlichten Marktstudie

gehen die Experten vom World Gold Council (WGC)

von einer steigenden Goldnachfrage in diesem Jahr

aus. Gerade im Schmucksektor wird nach dem Krisenjahr

2020 ein erhöhter Bedarf des Edelmetalls

erwartet. Weiterhin Unterstützung wird von den

Exchange Traded Funds (ETF) erwartet. Kumuliert

haben diese im vergangenen Jahr 876 Tonnen netto

zugekauft und sind damit nach der US-Notenbank

der zweitgrößte physische Goldbesitzer der Welt.

Insgesamt beträgt das Gewicht der physisch hinterlegten

Goldbarren mittlerweile 3750 Tonnen und

somit mehr, als die Deutsche Bundesbank ihr Eigen

nennt. Die WGC-Experten sehen in den Investments

in die ETFs einen längerfristigen Anlagehorizont, im

Gegensatz zu kurzfristigen Spekulationen an den

Terminmärkten. Letztere hatten zuletzt deutlich

abgenommen. Die Signale der US-Notenbank und

der europäischen Zentralbank, die Zinsen langfristig

niedrig zu halten, sprechen für eine stabile Goldnachfrage.

www.c-hafner.de

Präsentiert von

Gold

Notierungen in Euro je Gramm

60

50

40

30

17.12. 14.01.

Mit wachsender Goldnachfrage steigt auch der Preis

Bron eröffnet

E-Shop

Die niederländische Farbsteinschmuckmarke

Bron hat ihre Webseite

einem kompletten Relaunch

unterzogen und unternimmt erste

Schritte in Richtung E-Commerce.

Geschäftsführer Hans van Willige

sagt dazu: „Für Frauen, die unseren

Schmuck lieben und mit Freude

tragen, wollen wir ein digitales

Erlebnis bieten, welches das einzigartige

Gefühl der Marke einfängt.“

Ferner hat das Unternehmen

zunächst in den Niederlanden

einen E-Shop eröffnet. „Für uns ist

das ein spannendes Pilot-Projekt“

betont van Willige.

www.bronjewelry.de

Lockdown drückt Stimmung

Zum Start in das neue Jahr

belasten die Corona-Infektionszahlen

und der Lockdown die

Stimmung der Verbraucher. So

zeigt das HDE-Konsumbarometer

für die kommenden Monate

eine Verschlechterung der Verbraucherstimmung

an. Der

Index fällt damit bereits den

HDE-Konsumstimmung

Verbraucher zeigen sich pessimistisch

102

100

98

96

94

92

90

vierten Monat in Folge und liegt

deutlich unter seinem Wert vom

Beginn des Vorjahres. Die Verbraucher

wollen in den ersten

Monaten nach dem Jahreswechsel

mehr sparen, ihre Anschaffungsneigung

geht weiter zurück.

Der Negativ-Trend für den Konsum

setzt sich damit fort.

10/2006 12/2020

Erst sah alles nach einer schnellen Erholung aus - bis der zweite Lockdoen kam

Fotos: Adrian Wojcik/iStockphoto

02|21

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108


Willkommen.

Wir laden Sie ein,

mit uns neue Wege zu gehen.

Sie haben neue Ziele – wir die passenden Strategien. Walter Lehmkühler Consulting ist

mehr als nur Beratung. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir Lösungen, die konkret auf die

Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind und begleiten Sie bei der Umsetzung.

Mit langjähriger Kompetenz, 360-Grad-Service und einer partnerschaftlichen Beziehung auf

Augenhöhe. Profitieren Sie von unserer Expertise auf den Gebieten:

Räumungsverkäufe / Sonderverkäufe

Marketing

COACHING / Verkaufsunterstützung

Umsetzung von Werbeaktionen

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Betriebswirtschaftliche Beratung

Lernen Sie uns kennen:

Gerne auch per Videoberatung

Walter Lehmkühler GmbH . Büddinghardt 2 . 58135 Hagen

Tel: 0 23 31 - 377 60-0 . Fax: 0 23 31 - 377 60-20

www.lehmkuehler-consulting.de


WIRTSCHAFT | NEWS

WER KOMMT,

WER GEHT?

Matthias

Heimberg

ist neuer

Geschäftsführer

bei

Binder

Friedrich Binder ernennt Matthias Heimberg zum

weiteren Geschäftsführer neben Frank Klumpf. Er

ist zuständig für Vertrieb und Marketing. Heimberg

(50) studierte Wirtschaftswissenschaften und bringt

Erfahrung in der Uhren- und Schmuckbranche mit.

So leitete er mehrere Jahre als Direktor den

Schmuckbereich bei der Juwelier-Kette Bucherer,

kreierte unter anderem die Marke Bucherer Fine

Jewelry. Zuletzt war er als Geschäftsführer für die

Schmuckmarke Tamara Comolli tätig.

Jan Sebastian ist Präsident

des Handelsverbands

Rheinland-Pfalz

Jan Sebastian von Juwelier Willenberg aus

Mainz ist zum neuen Präsidenten im Handelsverband

Rheinland-Pfalz gewählt worden.

Jan Sebastian setzt sich bereits als

Delegierter im Handelsverband Juweliere

(BVJ) für die branchenfachlichen Belange

seiner Einzelhandelskollegen ein. Auf Länderebene

ist er als Präsident des Zusammenschlusses

Handelsverband Mitte

(Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland)

und als Vorsitzender des Handelsverbands

Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz aktiv. Seit

2018 ist er Mitglied im Vorstand des Handelsverbands

Deutschland (HDE). Sein

Unternehmen in der Mainzer Innenstadt

führt Sebastian in vierter Generation.

Jürgen Bestian ist neuer

Brand Manager

bei Leinfelder Uhren

Zum Jahresauftakt vermeldet die Münchner

Uhrenschmiede Leinfelder einen Neuzugang

im Team. Seit Januar 2021 bekleidet

Jürgen Bestian die Position des Brand

Managers. Nach fast 31 Jahren in führenden

Positionen bei der Compagnie Financière

Richemont freut sich Bestian auf seine

neue Herausforderung in der bayerischen

Landeshauptstadt. Seit 1990 arbeitet

Jürgen Bestian in der Uhrenbranche. Zuletzt

verantwortete er die strategischen und

operativen Geschicke der Marke Jaeger-

LeCoultre in der Region Northern Europe.

Laurent Lecamp

steigt zum

Geschäftsführer bei

Montblanc auf

Montblanc hat Laurent Lecamp

zum Managing Director Watch

Division ernannt. Laurent wird

Davide Cerrato ablösen, der sich

neuen beruflichen Herausforderungen

außerhalb der Richemont-

Gruppe stellt. Laurent Lecamp

war zuvor International Sales

Director und Board Mitglied bei

Carl F. Bucherer. Er begann seine

berufliche Laufbahn bei LVMH als

Brand Manager Wine & Spirits in

der Schweiz und hatte seitdem

verschiedene unternehmerische

sowie Führungsrollen in der

Uhrenindustrie inne. Daneben

war er Mitbegründer der Uhrenmarke

Cyrus Watches im Jahr

2010, die er nach dem Verkauf

seiner Anteile 2014 verließ. Darüber

hinaus hat Laurent zahlreiche

Forschungsprojekte durchgeführt

und Bücher veröffentlicht.

02|21

110


WERKSTATT & AUSBILDUNG | PFORZHEIMER GOLDSCHMIEDESCHULE

NTWICK

UNGSBE

CHLEUNI

ER

Seit einem Jahr ist SARS-CoV-2 allgegenwärtig.

Dr. Michael Kiefer, Leiter der Pforzheimer Goldschmiedeschule,

berichtet über den laufenden Schulbetrieb,

Herausforderungen, Chancen und wichtige Erkenntnisse.

Dr. Michael Kiefer, Leiter der Pforzheimer

Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule

Auch Ihre Schüler befinden

sich im Distanzunterricht.

Wie muss man sich den

aktuellen Schulbetrieb

vorstellen?

Dr. Michael Kiefer: Wir praktizieren

derzeit Homeschooling.

Lehrer und Schüler treffen sich

zum Online-Unterricht über

eine Team-Plattform. Während

die Theorielehrer meist vom

heimischen Schreibtisch aus

unterrichten, ähnelt unsere

Werkstatt einem Filmstudio:

Überall sind Kameras aufgebaut,

sodass die Schüler die einzelnen

Arbeitsschritte, die die

Werklehrer machen, auf ihrem

Bildschirm sehen und zeitgleich

am eigenen Werkbrett

ausführen können.

Wie stellen Sie sicher, dass

die Goldschmiedeschüler zu

Hause handwerklich arbeiten

können?

Unsere Schüler sind mit eigenen

Werkzeugkoffern ausgestattet.

Zusätzlich haben die

Kollegen Materialpakete

geschnürt, beispielsweise mit

Metallblechen. Ansonsten ist

Improvisation gefragt. Apropos:

Wir haben festgestellt, dass sich

die kleinen Bunsenbrenner, die

normalerweise für das Karamellisieren

von Crème Brûlée

verwendet werden, hervorragend

als Lötgeräte eignen.

Natürlich fehlt den Schülern der

Umgang mit größeren Werkzeugen,

beispielsweise der Ziehbank,

aber es lässt sich schon

manches überbrücken.

Bei allen Schwierigkeiten im

laufenden Lehrbetrieb: Gibt

es auch positive Ergebnisse,

die sich aus der neuen Situation

ergeben?

Ja. Die liegen hauptsächlich im

Kommunikationsbereich. Wir

02|21

112


Scannen

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Seite mit

der GZ-App.

Zum Schmieden trifft man sich derzeit online: Die

Lehrer arbeiten im Werkraum, die Schüler zu Hause.

Miteinander verbunden sind alle via Bildschirm über

eine Team-Plattform

haben beispielsweise bemerkt,

dass sich externe Experten viel

unkomplizierter in den digitalen

Unterricht einladen lassen,

als in die Schule selbst. Auch

auf den Social-Media-Plattformen

sind die Goldschmiedeschule

und die anderen Schularten

seit Beginn der Pandemie

viel aktiver. Und ein echtes

Highlight war unsere letztjährige

Weihnachtsgalerie. Coronabedingt

mussten wir die traditionelle

Verkaufsausstellung

komplett ins Internet verlagern

– mit einem überraschend

erfreulichen Ergebnis: Die Verkäufe

haben sich mehr als verdoppelt.

Und auch die Reichweite

war enorm. Normalerweise

kommen etwa 200 bis 300

Besucher zum Galerieverkauf

in die Schule. Dagegen konnten

wir im letzten Jahr rund

2000 Onlinebesucher verzeichnen.

Mantelring

von Carlotta

Schulze, Berufsfachschülerin

im zweiten

Ausbildungsjahr

Haben sich die Chancen für

Absolventen/Berufseinsteiger

in der Pandemie eigentlich

verändert?

Wenn überhaupt, dann eher

verbessert: Im Moment sieht es

so aus, als gäbe es einen großen

Bedarf an gut ausgebildeten

Fachkräften. Wir bekommen

erstaunlich viele Stellenangebote

gerade auch von Pforzheimer

Unternehmen.

Händeringend gesucht

werden beispielsweise

Fasser. Andere Angebote

betreffen Stellen

für Goldschmiede

oder die Möglichkeit

zu einer

Anschlusslehre.

Was wünschen Sie

sich für die nahe

Zukunft?

Dass wir die Erkenntnisse,

die wir während

der vergangenen Monate speziell

im digitalen Bereich gesammelt

haben, in irgendeiner Form weiterverwenden

können und werden.

Beispielsweise was die

Zuschaltung von Experten in

den digitalen Unterricht angeht

oder gemeinsame Projekte mit

dem Ausland, die überwiegend

auf unseren Social-Media-Kanälen

bei Facebook, Instagram und

Youtube stattfinden.

Ihr aktuelles Fazit?

Man kann sagen, dass die Pandemie

in manchen Bereichen

Entwicklungen beschleunigt

hat, die wir aus Gründen der

Gewohnheit ansonsten nicht so

schnell in Angriff genommen

hätten.

Christel Trimborn

www.goldschmiedeschule.de

www.bk-schmuck-pf.de

113

02|21


WERKSTATT & AUSBILDUNG | NEWS

Online-Talk statt offener Tür

Die Verantwortlichen der Pforzheimer Goldschmiedeschule

mit Uhrmacherschule machen aus der Not

eine Tugend: Weil sie in der aktuellen Corona-Situation

ihre Türen nicht wie sonst öffnen können, um

die Werkstätten und Ausbildungsmöglichkeiten zu

präsentieren, bieten sie ab Anfang Februar ein entsprechendes

Online-Angebot an. Jeden Donnerstag

findet zwischen 17 und 18 Uhr eine jeweils einstündige

digitale Informationsveranstaltung statt, zu der

sich interessierte Laien und angehende Auszubildende

nach vorheriger Anmeldung einloggen können.

Geboten wird unter anderem eine Schulpräsentation

sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

„Sollte das Format gut angenommen werden, können

wir uns vorstellen, die Veranstaltung im März

fortzuführen“, sagt Schulleiter Dr. Michael Kiefer.

Ziel sei es ja schließlich, möglichst viele Interessierte

anzusprechen.

www.goldschmiedeschule.de

Neues Material erweitert

den Horizont

Das Unternehmen Formlabs ist nicht nur führend in der Herstellung von 3D-Druck-Hardware,

sondern auch in der Materialentwicklung. Mit „Castable Wax 40 Resin“, einem

leicht gießbaren Juwelierkunstharz, mit dem glatte, hochdetaillierte Designs gedruckt

werden können, präsentieren die 3D-Druckspezialisten

aktuell ihr 30. proprietäres Kunstharz. Für

Formlabs ist die Einführung der Materialneuheit

auch ein Beweis dafür, dass die Zukunft des

3D-Drucks nicht nur von der Hardware, sondern

auch von den Werkstoffen bestimmt wird. „Die Fortschritte,

die sich in der Materialwissenschaft vollziehen,

geben der 3D-Druck-Industrie ein neues Maß

an Nutzen und Vielseitigkeit“, sagt Dávid Lakatos,

Chief Product Officer bei Formlabs. Entwickelt wurde

„Castable Wax 40 Resin“ übrigens auf der Grundlage

von Anwender-Feedback. Das Unternehmen legt

großen Wert darauf, die Nutzer in den Materialentwicklungsprozess

einzubeziehen.

www.formlabs.com

02|21

114


Erfrischt

und bereinigt

Etiketten, Software, Drucker,

Scanner und Zubehör – der neue

Katalog von eXtra4 Labelling Systems

liefert einen Überblick über

alle Produkte zur Etikettierung

von Schmuck, Uhren und Edelsteinen,

die von eXtra4 Software

+ Service, einer Tochtergesellschaft

von Ferdinand Eisele,

bezogen werden können. Dabei

erleichtert das aufgefrischte,

neue Katalog-Konzept mit verständlicher

Farbgebung und Symbolik

die Suche im umfangreichen Angebot. QR-Codes liefern darüber

hinaus vertiefende Informationen. Mit dem gestalterischen Update

wurde auch das Sortiment bereinigt: Neue Produkte wurden aufgenommen

und nicht mehr nachgefragte Artikel entfernt. „Sollten lieb

gewonnene Artikel im neuen Katalog nicht mehr aufgeführt sein, ist

es möglich, auf direkte Nachfrage noch beliefert zu werden – und

zwar zu bestehenden Preisen“, so die Verantwortlichen bei eXtra4.

www.extra4.com

Glänzende Ergebnisse ...

... lassen sich im besten Wortsinn mit der Rhodium-Maschine „RMgo!“ von Jentner Plating

Technology erzielen. Schmuck kann mit dem platzsparenden Werkzeug elektrolytisch

entfettet, rhodiniert und farbvergoldet werden. Für ein professionelles Endergebnis

und eine zuverlässige Kalkulation des benötigten Rhodiums sorgen voreingestellte

Bearbeitungszeiten und Spannungen. Die einfache und benutzerfreundliche Handhabung

von „RMgo!“ spiegelt sich im Produktnamen wider: Einfach Zeitintervall wählen,

Bearbeitungszeit einstellen und go! Zusätzlicher Vorteil: Durch die voreinstellbare

Abscheidungszeit ist eine Rhodiumersparnis garantiert. „Optimal ist ein Beschichtungsintervall

von 30 bis 60 Sekunden, um eine hochwertige Oberfläche zu erhalten“, so die

Pforzheimer Spezialisten.

www.jentner-plating.com


DESIGN & KUNST | GOLDSCHMIEDETECHNIK

ES LEBE DIE

Schmieden, Gießen, Häkeln, Guillochieren, Granulieren, Klöppeln – Schmuckgestalter

und Goldschmiede beherrschen die unterschiedlichsten Handwerkstechniken

und nutzen diese, um unverwechselbaren Schmuck zu kreieren. Die GZ

hat nachgefragt, wer sich warum auf welche Technik spezialisiert hat und

was deren besonderen Reiz ausmacht.

Text: Christel Trimborn

EMAILLE

DIE TECHNIK

Emaillieren gehört zu den

thermischen Beschichtungsverfahren.

Dazu wird eine anorganische

Masse aus Silikaten und

Oxiden durch Schmelzen in einer

Schicht oder mehreren Schichten

auf metallische oder glasförmige

Werkstoffe aufgebracht.

02|21

116


VIELFALT!

„Emailleschmuck freut sich

wie jeder Schmuck über

einen achtsamen Umgang,

ist aber genauso strapazierfähig

wie die meisten Schmuckstücke

mit Edelsteinen.“

Ob archaisch oder modern: Handwerkstechniken

stehen bei Kreativen hoch im

Kurs. Die GZ präsentiert verschiedene

Beispiele sowie Designideen, die von der

individuellen Anwendung bestimmter

Techniken leben.

Elgin Fischer

Goldschmiedin und Schmuckgestalterin

EIGENSINNIG UND FARBSTARK

Spontane Faszination – so könnte man Elgin Fischers erste Begegnung mit der jahrtausendealten Technik

des Emaillierens bezeichnen. Seit beinahe 30 Jahren experimentiert die Berliner Schmuckgestalterin mit

dem Material und hat sich längst selbst zu einer Emaillespezialistin entwickelt, deren Expertise gefragt ist.

Die Schönheit und enorme Leuchtkraft der Farben,

mit denen sie sich erlaubt, „beinahe verschwenderisch“

umzugehen, macht für sie den besonderen

Reiz der Technik aus. Gleichzeitig ist die Gestalterin

fasziniert von einem anderen Aspekt:

„Abgesehen von dem Wissen um materialbedingte

Spannungen und Schmelzverhalten

sowie den daraus resultierenden Einsatzgebieten

braucht es Geduld für den Eigensinn

des Materials. An manchen Tagen habe ich

den Eindruck, die Farben führen ein Eigenleben.“

Nicht zuletzt um den Fokus auf die

Brillanz der Farben zu legen, hat Elgin

Fischer ihren Schmuck auf geometrische

Grundformen reduziert.

www.elginschmuck.de

117 02|21


DESIGN & KUNST | GOLDSCHMIEDETECHNIK

SANDGUSS

DIE TECHNIK

Das Sandgussverfahren ist eine archaische

Technik, die sich speziell für kleine Serien

eignet. Zum Guss in einer Sandform wird

ein Modell in Sand abgeformt, dann

entfernt und der verbliebene Hohlraum

anschließend mit geschmolzenem Metall

ausgegossen.

ROBUST UND NACHHALTIG

Rund 10 bis 15 Prozent aller Schmuckstücke, die die Schmuckmanufaktur Martin

Guthmann verlassen, entstehen in der für Pforzheim traditionellen Sandgusstechnik.

Wiederentdeckt hat Christian Guthmann, der das Unternehmen heute in vierter

Generation leitet, das handwerkliche Verfahren vor etwa zehn Jahren. „Bis

das moderne Wachsausschmelzverfahren in den 70er Jahren eingeführt

wurde, war der Sandguss das gängige Gussverfahren in Pforzheim

und es gab zahlreiche Sandgießereien in der Stadt“, erinnert er

sich an seine Kindheit. Was ihn daran besonders fasziniert?

Die beinahe meditative Handarbeit beim sorgfältigen Einbetten

der Modelle in den Sand, die außergewöhnliche, eher

robuste Oberflächenstruktur, die typisch ist für das Verfahren,

sowie die Tatsache, dass „man mit Sandguss superschnell

auf einzelne Kundenwünsche reagieren kann.

Modelle einbetten, gießen, fertig!“.

www.guthmann.com

Scannen

Sie diese

Seite mit

der GZ-App.

„Sandguss ist eine nachhaltige Technik,

bei der kein Abfall entsteht – kein

Kunststoff, kein Wachs, kein Gips.

Nur ein wenig verbrannter Sand.“

Christian Guthmann

Inhaber Schmuckmanufaktur Martin Guthmann

Fotos: Sebastian Seibel (1), Julie Schönewolf (1)

02|21

118


HÄKELGALON

DIE TECHNIK

Die Häkelgalontechnik (französisch „galon“

= „Band“) ist eine traditionelle, französische

Flechttechnik. Dahinter verbirgt sich ein

Handwerk zur Herstellung von Fransen,

Borten und Schnüren mit einer fast unerschöpflichen

Mustervielfalt durch besondere

Fadenlegungen.

„Der besondere Reiz der Häkelgalontechnik

liegt zum einen in der Materialität und zum

anderen in der Kombination von maschinellen

und manuellen Herstellungsprozessen.“

FANTASIEVOLL UND FILIGRAN

Anke Hennig

Schmuckgestalterin

Während eines Stipendiums entstand bei Anke Hennig die Idee, Schmuck- und Textildesign miteinander zu kombinieren.

Ein Posamentenhersteller im Erzgebirge bot ihr die Gelegenheit, sich die Häkelgalontechnik anzueignen

und Einblick in die Musterbücher zu nehmen. „Trotz aller Faszination für die Muster interessierte ich mich

von Anfang an mehr für die Struktur und die Form des Bandes“, erinnert sich die Dresdnerin. Durch unzählige

Proben mit verschiedenen Fäden gelang es ihr, das einfache geflochtene Band wie eine Spirale

zu winden – durch Raffung und Verdrehung wurde aus dem flachen Band ein

dreidimensionales Objekt. Aus der fast vergessenen Flechttechnik entwickelte

Anke Hennig nach und nach eine innovative Schmuckidee, bei der das Band per

Hand gewickelt, überlagert, verdreht und vernetzt wird. Bis heute fertigt sie

immer neue, filigrane und fantasievolle Schmuckstücke, deren „Wertigkeit

nicht der Materialität entstammt, sondern dem gestalterischen Prinzip“, so

die Gestalterin.

www.ankehennig.de

119 02|21


DESIGN & KUNST | NEWS

Armschmuck und Ringe

der Linien „Pinot Gris“

und „Pinot Blanc“

Schmuck trifft Wein

„Herbsten: Unser zweites Leben als Winzer“ lautet der Titel des Buches,

das Sabine Brandenburg-Frank im vergangenen Jahr veröffentlicht hat.

Wer sich immer schon fragte, was eigentlich aus den Goldschmieden und

Schmuckdesignern Egon Frank und Sabine Brandenburg-Frank geworden

ist, nachdem sie vor 18 Jahren ihre Schmuck-Manufaktur am Niederrhein

verkauften und nach Südbaden zogen, bekommt hier eine

Antwort: „Jungwinzer“, wie die beiden sich scherzhaft

selbst nennen. Aber auch der Schmuck lässt das kreative

Duo nicht los. Und so entstehen unter dem Label „noir“

neben guten Tropfen aus alten Spätburgunder-Reben auch

immer wieder neue Schmuckstücke, deren natürliche Inspirationsquellen

eindeutig in den Weinbergen zu finden sind.

www.noir-schmuck.de

Suche nach Nähe

und Ordnung

„Das Sommersemester war eine Zeit der Introspektion, der Erkenntnis,

dass das, was wir für normal und selbstverständlich halten, sich plötzlich

ändern und eine neue Bedeutung haben kann“, heißt es aus der

Fakultät für Gestaltung an der Pforzheimer Hochschule. In diesem

Kontext sind die Abschlussarbeiten von sieben Absolventinnen und

Absolventen entstanden. Unter dem Titel „Zwischenlärm“ (Foto links)

etwa beschäftigte sich Valentina Michaelis mit der Sortierung mentaler

Unordnung und dem Lösungsprozess aus verworrenen Situationen.

Ihre fünfteilige Schmuckserie greift den inneren Kampf und den Prozess

des Lösens auf. Ihre Broschen aus geschliffenem Marmor vollziehen

durch eine Änderung der Körperhaltung oder durch eine bewusste

Aktivität eine Wandlung von einem scheinbaren Durcheinander hin zu

etwas Fließendem.

www.designpf.hs-pforzheim.de, www.valentinamichaelis.com

02|21

120


Entdeckt!

Erneut fördert das Design Center

Baden-Württemberg den Dialog zwischen

Industrie und Designwirtschaft.

Die Idee der Förderinitiative

„Entdeckt!“: Designtalente aufspüren

und ihnen die Möglichkeit bieten,

sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Voraussetzung ist, dass ihre

Studios in Baden-Württemberg ansässig sind und sie

durch bemerkenswerte Portfolios oder Projekte überzeugen. In

einer aktuellen Print- und Online-Broschüre (anstelle einer geplanten

Ausstellung im Haus der Wirtschaft) präsentieren sich die ersten

Entdeckungen: Talente aus so unterschiedlichen Designrichtungen

wie Produkt, Industrie, Kommunikation, Augmented Reality, Animation

& Games, Möbel, Schmuck, Porzellan, Textil, Accessoires und

Materialforschung.

www.design-center.de

Naama

Levit

Caio

Mahin

Blick ins

„Schmuckkästchen“

Einerseits ist das Buch „The Jewellery Box“ ein sehr persönlicher

Bericht über die rund 50-jährige Sammelleidenschaft der in Skandinavien

ansässigen Autorin und Kuratorin Jorunn Veiteberg. Andererseits

ist der 552 Seiten dicke Band ein wertvoller Beitrag zur zeitgenössischen

Designgeschichte – versammelt er doch eine beeindruckende

Zahl verschiedenster Autoren-Schmuckstücke. Schon als Teenagerin

war Jorunn Veiteberg eine leidenschaftliche Schmuckträgerin. Ihre

Sammlung enthält 550 Stücke von über 200

Schmuckkünstlerinnen und -künstlern aus

mehr als 30 Ländern. Voraussichtlicher

Erscheinungstermin ist im April.

www.arnoldsche.de

Jorunn Veiteberg

The Jewellery Box

552 Seiten, 600 Abbildungen, Englisch

38 Euro

ISBN 978-3-89790-619-8

Marina

Aleksashina

Pforzheim

international

Modedesignerin Marina Aleksashina

aus Russland, Schmuckdesigner

Caio Mahin aus Brasilien/

Portugal und Naama Levit aus

Israel/USA sind die diesjährigen

„Designers in Residence“, die

von April bis Juni 2021 in Pforzheim

wohnen und im EMMA –

Kreativzentrum Pforzheim an

ihren Projekten arbeiten werden.

Ausgewählt wurden die drei

internationalen Nachwuchsdesigner

aus über 270 Bewerbungen

aus 51 Ländern. „Caio Mahin

kreiert Schmuck, der die

Betrachter mit Gesellschaftskritik

an unverändert aktuellen

Themen wie Rassismus und

Sexismus konfrontiert, gleichzeitig

aber auch besänftigt und vermittelt.

Ich bin sehr gespannt,

wie er diese Themen in neue

Schmuckstücke umsetzt,” so

Jurymitglied Sam Tho Duong.

www.emma-pf.de

121 02|21


ZV | NEWS

Jahre

Sachverstand

Über 25 Jahre hat sich die Sachverständigenfortbildung

in Ahlen etabliert. Sie ermöglicht gerade in schwierigen

Zeiten ein zweites Standbein.

Frischgebackene Sachverständige nach der Prüfung in Ahlen im Jahr 2016

Die kontinuierliche Sachverständigenfortbildung

begann 1995 mit dreitägigen Kursen im Fortbildungszentrum

Ahlen (FBZ) mit dem erfahrenen Sachverständigen

und Dozenten Hans-Jürgen Wiegleb.

Bereits seit 1998 führt das Referat Sachverständigenwesen

beim Zentralverband, seinerzeit noch in

Königstein, Sachkundeprüfungen für angehende

Sachverständige durch. Mit Unterstützung der damaligen

Geschäftsführung von Irene Wannhoff und

Bodo Jonda nahmen Bernd Schwetje und Guido Stegmann

die ersten Prüfungen ab.

Aus beiden Modulen entwickelte sich beim FBZ in

Ahlen der Bildungsgang Sachverständigenwesen mit

abschließender Sachkundeprüfung. Inhalt der Ausbildung

sind unter anderem die Grundlagen der

Sachverständigenordnungen der IHK und der HWK,

Fragen zu Haftung, Entschädigung und Versicherung

sowie die unterschiedlichen Aspekte gerichtlicher

oder privater Tätigkeit.

Über die Jahre haben mehr als zweihundert hochqualifizierte

Kollegen der Uhren- und Schmuckbranche

aus dem In- und Ausland an den Seminaren teilgenommen.

Viele davon wurden dann von den Kammern

in Deutschland oder Gerichten in Österreich zu

öffentlich bestellten Sachverständigen vereidigt.

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die sich berufen

fühlen, den Nachweis der besonderen Sachkunde

anzutreten, können sich jederzeit von ihrer

zuständigen Kammer oder dem Referat Sachverständigenwesen

beim Zentralverband unabhängig

beraten lassen.

Das Referat bietet zugleich Unterstützung beim Einstieg

in die Tätigkeit und begleitet die Kollegen

durch die Beantwortung von Einzelfragen und Fortbildungen,

welche von vereidigten Kollegen vor den

Kammern verpflichtend

nachzuweisen

sind.

www.zentralverband-goldschmiede.de

Fristverlängerung „Junge Cellinis“

Neue Anmeldefrist: 17.03.2021

Neuer Abgabetermin: 23.04.2021

02|21

122


ZV sorgt für

ZV UHREN | NEWS

Durchblick

Kurzfristige Lockdown-Entscheidungen

stellen Uhrmacherbetriebe

auf

eine harte Probe.

Der Zentralverband

hilft mit aktuellen

Übersichten und

Verhaltensempfehlungen.

Wie der Präsident des Zentralverbands

für Uhren, Schmuck und

Zeitmesstechnik (ZV), Albert

Fischer, bemängelt, hatten Uhrmacherbetriebe

zuletzt gerade

mal einen Tag vor dem Inkrafttreten

neuer Lockdown-Regelungen

verlässliche Informationen darüber

erhalten, ob und welchen Teil

ihrer Geschäftstätigkeit sie am

nächsten Tag ausüben können.

Der ZV tue jedoch alles, um die

fehlende Planungssicherheit aufzufangen.

In einer kontinuierlich

aktualisierten Übersicht werde

über die neuen Regelungen in

den Bundesländern zeitnah informiert.

Albert Fischer erklärt: „Wir

haben auch über das Wochenende

die für Uhrmacher relevanten

Aspekte recherchiert, Mitgliederanfragen

beantwortet und konkrete

Verhaltensempfehlungen

gegeben.“ Im Mittelpunkt standen

die wesentlichen Punkte: Ist

das Angebot und die Durchführung

von Dienstleistungen weiterhin

möglich? Dürfen Reparaturaufträge

weiterhin angenommen

und fertige Arbeiten abgeholt

werden? Und schließlich: Dürfen

die Betriebe weiterhin die kontaktfreie

Abholung von bestellten

Produkten anbieten? Denn die

Abholung von online, per E-Mail

oder Telefon bestellten Produkten

war für viele Betriebe wichtig,

um die Kundennähe zu halten

und weiterhin Verkaufsumsatz zu

generieren.

Albert Fischer ist sich sicher: „Die

Rückmeldung aus den Innungen

und das positive Echo von Kollegen,

auch in den einschlägigen

Foren, hat uns gezeigt, dass wir

mit unserer Herangehensweise

richtig liegen. Es braucht nicht

jeder alles selber machen. Der

Zentralverband kann gerade in der

Krise viel für die Mitglieder leisten.

Wir lassen die Uhrmacher

nicht alleine.“ Und das sei wichtig,

denn nach Beobachtung des Zentralverbands

kämpften die Betriebe

immer mehr mit der Bürokratie.

Die Beschäftigung mit Kurzarbeitergeld

und Überbrückungshilfe III,

Verhandlungen mit Vermietern

und Ämtern rauben laut Fischer

Kraft und Zeit. Gleichzeitig kämen

Fördermaßnahmen von Bund und

Ländern bei den Uhrmachern

kaum an.

www.zv-uhren.de

www.facebook.com/

zentralverband.uhrmacher

Albert Fischer setzt sich im Rahmen der

Verbandsarbeit stark für seine Mitglieder ein

123

02|21


LIV NRW | NEWS

Den Nachwuchs

unterstützen

Die Ausbildungszahlen sinken,

dabei ist es gerade jetzt wichtig,

die Branche durch Nachwuchs

zu stärken, meint Landesinnungsmeister

Raphael Fischer

Die andauernde Pandemie ist

nicht die einzige Herausforderung,

der sich Gold- oder Silberschmiedebetriebe

und ähnliche

Berufsgruppen derzeit stellen

müssen. Die Auszubildendenzahlen

in Nordrhein-Westfalen

haben drastisch abgenommen.

Dieses wurde bei Erhebungen

deutlich, die der Landesinnungsverband

bei den drei in NRW verbliebenen

Berufsschulen vorgenommen

hatte.

Der LIV ruft Betriebe dazu auf, motivierten Bewerbern eine Chance zu geben

Landesinnungsmeister Raphael

Fischer bittet daher alle Unternehmen,

die einen Ausbildungsplatz

zur Verfügung stellen

könnten, darüber nachzudenken,

diesen in 2021 neu zu besetzen.

„Wir selbstständigen Handwerksmeister

müssen antizyklisch

denken und unsere Zukunft

selbst in die Hand nehmen. Nur

mit einer guten Ausbildung können

wir den Fortbestand unseres

Berufs sichern und somit die

Zukunft unserer Kinder gestalten“,

so Fischer.

Der Landesinnungsverband

erhält vielfach Anfragen nach

Ausbildungsstellen von offensichtlich

motivierten Bewerbern.

Sollten Betriebe mit dem Gedanken

spielen, im August 2021

eine*n Auszubildende*n einzustellen,

bittet der Verband darum,

über diesen möglicherweise noch

freien Ausbildungsplatz informiert

zu werden. Die Schulabgänger

würden nach wie vor

dringend Unterstützung benötigen,

da Bewerbungs- und Vorstellungsgespräche

sowie Informationen

zum Arbeitsumfeld,

wie sie etwa Ausbildungsplatzmessen

anbieten, aufgrund der

Pandemie nicht angeboten werden

können.

Für Fragen, Wünsche oder Anregungen

steht Raphael Fischer in

der Bürogemeinschaft Landesinnungsverband

NRW der Europäischen

Akademie telefonisch oder

per E-Mail zur Verfügung.

www.liv-nrw.de

Fotos: Gilaxia / iStockphoto (1)

02|21

124


PANORAMA

Rauschmayer kürt Gewinner

Im vergangenen September startete die Trauringmanufaktur Rauschmayer erstmals einen

Schaufensterwettbewerb. Nun stehen die Gewinner fest. In der Zeit von Mitte September

bis Ende Dezember hatten die Rauschmayer-Partnerjuweliere die Möglichkeit, kostenlos

Werbemittel zu ordern, um ihre Schaufenster ansprechend zu gestalten. Mit der Einsendung

eines aussagekräftigen Fotos landete man schließlich im Lostopf. Gerade in diesen

besonderen Zeiten mit Schließungen der Ladengeschäfte sind aussagekräftige Schaufenster

von großer Bedeutung. Umso mehr freut sich der Hersteller über die rege Teilnahme,

denn für viele Juweliere war es ein Ansporn und eine schöne Gelegenheit, mal wieder

etwas „frischen Wind“ ins Fenster zu zaubern. Den Titel „Rauschmayer-Schaufenster des

Jahres 2020“ teilen sich: Juwelier Gentner, Wiesental (Platz 1), Juwelier Carl Ruchser, Iserlohn

(Platz 2), Brillant Trauringstudio, Bühl (Platz 3).

JCK findet im

August statt

ANZEIGEN

GZ 2020:GZ 2016 05.03.20 17:21 Seite 1

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Seit 1978

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JCK Las Vegas und Luxury by JCK, die beiden

Schmuckmessen, die traditionell Anfang Juni stattfinden,

wurden aufgrund der Pandemie in den August

2021 verschoben. Die beiden größten Schmuckveranstaltungen

in den USA sind wieder im Venetian

Resort & Sands Expo in Las Vegas beheimatet. Die

JCK Las Vegas soll vom 27. August bis zum 30.

August, die Luxury by JCK vom 24. bis 30. August in

diesem Jahr stattfinden. In einer Erklärung sagte

Sarin Bachman, Group Vice President von JCK und

Luxury, Reed Jewelry Group: „Nach einem Jahr ohne

Gelegenheit für die Schmuckgemeinschaft, sich persönlich

zu treffen, ist es für die JCK wichtig, eine persönliche

Veranstaltung so positiv und sicher wie

möglich zu gestalten. Nach eingehenden Gesprächen

mit unseren Beiräten, Partnern und Kunden haben

wir beschlossen, JCK und Luxury auf ein Datum Ende

August zu verschieben. Es war klar, dass dies der beste

Weg war, um die Schmuckindustrie im Jahr 2021

wieder zusammenzuführen.“ Die Couture wird wahrscheinlich

der Terminverschiebung folgen

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Bild: iStockphoto.com

125

02|21


GZ-MARKTPLATZ

119. Jahrgang

Offizielles Organ des Landesverbandes Bayern

für das Gold- und Silber schmiede handwerk;

des Landesinnungsverbandes der Juweliere,

Gold- und Silberschmiede Niedersachsen/

Bremen; des Landesverbandes der Gold- und

Silberschmiede sowie Juweliere Nordrhein-

Westfalen; überregionales Organ für das Saarland; der Gesellschaft

für Goldschmiedekunst e. V.; des Zentralverbandes für Uhren,

Schmuck und Zeitmesstechnik; Mitteilungsblatt der Verbände und

Innungen sowie des Bundes verbandes des Schmuck- und Uhrengroßhandels,

Pforzheim; Mitteilungen des Zentralverbandes der

Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V.;

Mitteilungsblatt der Fach vereinigung Edelmetalle e. V., Pforzheim

Verlag:

Untitled Verlag und Agentur

GmbH & Co. KG

Medienpark Kampnagel

Jarrestraße 2

22303 Hamburg

Telefon: 040/18 98 81-0

Telefax: 040/18 98 81-111

E-Mail: info@untitled-verlag.de

Internet: www.untitled-verlag.de

Chefredakteur:

Dr. Christian Jürgens

Mitglied der Chefredaktion:

Axel Henselder (Ressortleitung

Schmuck, Messen, Edelsteine)

Chef vom Dienst:

Dr. Ulrich Schmid

Textchefin und

Schlussredakteurin:

Swantje Friedrich

Ressortleitung:

Christel Trimborn

( Ausbildung, Design),

Iris Wimmer- Olbort

(Uhren)

Redaktionelle Mitarbeit:

Roberto Chilleri, Martin Glauner,

Sigrid Jürgens, Saraj Morath,

Caroline Schiedt, Berit

Sliwinski, Andre Weinberg

(Fotoredaktion), Sabine Zwettler

Art-Direktion:

Michaela Kielau

Anzeigen:

Alexander Steffl (Leitung)

(a.steffl@untitled-verlag.de)

Anzeigendispo:

Manuela Rapp

(m.rapp@untitled-verlag.de)

Zuschriften/Kontakt

Chiffreanzeigen:

Manuela Rapp

Untitled Verlag und Agentur

GmbH & Co. KG

Medienpark Kampnagel

Jarrestraße, 222303 Hamburg

Telefon: 040/18 98 81-195

Abonnements:

GZ Goldschmiede Zeitung Leserservice

PressUp GmbH, Postfach 70 13 11, 22013 Hamburg

Tel.: 040 / 38 6666 – 326, Fax: 040 / 38 6666 - 299

E-Mail: goldschmiede-zeitung@pressup.de

Jahresbezugspreis:

Inland: € 118,15 inkl. MwSt. und Porto

Auszubildende: € 73,62 inkl. MwSt. und Porto

Ausland:

€ 124,63 für EU-Staaten mit VAT-Nr.

€ 133,35 für EU-Staaten ohne VAT-Nr.

€ 124,63 für Nicht-EU-Staaten und Übersee

€ 129,60 für Übersee (Luftpost)

sFr 190 für Schweiz inkl. Porto und Versand

Einzelheft: € 12,00 inkl. MwSt. und Porto

Anzeigenpreise: Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 57

vom 1.1.2021. Anzeigenschluss jeweils am 10. des Vor monats für

die jeweils folgende Ausgabe.

Gezeichnete Beiträge stellen lediglich die Meinung des

Ver fassers dar; für unverlangt eingesandte Manuskripte wird

keine Gewähr übernommen. Nachdruck – auch auszugsweise –

bedarf der Zustimmung der Redaktion.

Bei Nichterscheinen infolge von Streik oder sonstigen Fällen

höherer Gewalt übernimmt der Verlag keine Haftung.

Druck: NEEF + STUMME GmbH

Schillerstraße 2, 29378 Wittingen

ISSN 1437-2479

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Turmaline Einzelsteine feine rosa/rot Tansanite und Paare Tansanite

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sich in unserem Unternehmen zum/r Werkstattmeister/in weiterzubilden.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie uns gerne auf dem Postweg

oder per E-Mail zusenden können.

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wächst

Silke Schmidt

und Leon

Schmidt haben

Dein-Juwelier.de

2020 ins Leben

gerufen

Spüren Sie seit dem Lockdown eine neue Offenheit für

E-Commerce-Lösungen?

Leon Schmidt: Ja, das Portfolio von Händlern und Lieferanten

bei Dein-Juwelier.de ist in den letzten Wochen rasant

gewachsen. Wir müssen davon ausgehen, dass die aktuelle

Situation noch weiter anhalten wird. Wir stehen in diesen

schwierigen Zeiten für jeden stationären Juwelier mit Rat und

Tat zur Seite und unterstützen ihn gerne dabei, über uns

Umsätze zu generieren. Daten sind das neue Gold und nun im

Lockdown nutzen viele Juweliere die Zeit, ihre Stammdaten

zu prüfen und zu optimieren sowie die Bestandsdaten – auch

durch Inventuren – aktuell zu halten. Nur mit genauen

Beständen kann ein reibungsloser Abverkauf über unseren

Kanal erfolgen. Den Content für die einzelnen Produkte reichern

wir gerne an.

Wie geht das?

Silke Schmidt: Dein-Juwelier.de verfügt über eine umfassende,

täglich wachsende Artikelstammdatenbank der Brands. Durch

die enge Zusammenarbeit mit den Warenwirtschaftssystemen

und durch die neu geschaffene Datenbank konnte der

Onboarding-Prozess verkürzt werden. Es gibt einige Juweliere

mit recht hohen Umsätzen, aber auch kleine, individuelle

Händler mit Designermarken, die hier in der letzten Zeit gute

Umsätze erzielen konnten. Die Retourenquote liegt im unteren

einstelligen Bereich.

Was bieten Sie den Marken?

Silke Schmidt: Die Kooperationen mit Brands werden weiter

ausgebaut. Darüber hinaus geben wir jungen Designern

die Möglichkeit, sich zu präsentieren und ihre Kreationen zu

verkaufen.

• New Arrivals Teil 2:

Alles, was der

Juwelier für den

Neustart braucht

• Let´s go yellow:

Aie Renaissance

des Gelbgolds

• Nachhaltigkeit:

Verkaufsargumente

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Neo Luxury

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