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volkshilfe. 04/2023 | 25 Jahre Magazin für Menschen | NÖ

Informations- und Tatigkeitsbericht der volkshilfe. Niederösterreich Ausgabe 04/2023 Coverthema: Deine Spende, Meine Bildung

Informations- und Tatigkeitsbericht der volkshilfe. Niederösterreich
Ausgabe 04/2023
Coverthema: Deine Spende, Meine Bildung

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Kinderferien am Meer Integrativ.aktiv.kreativ. | 18

Demenz & Würde Angebote der Volkshilfe NÖ | 24

10. Löwenherz-Gala 51.050 Euro für Menschen in Not | 27

Magazin für Menschen | Niederösterreich

04/2023

© Gettyimages_hsyncoban

Deine Spende

Meine Bildung


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2


Editorial

Gemeinsam für

eine bessere

Ewald

Sacher

Präsident

Volkshilfe

Gregor

Tomschizek

Geschäftsführer

Volkshilfe NÖ

Zukunft

In Österreich teilen wir eine tiefe Besorgnis

um die Zukunft, geprägt von Herausforderungen

wie Kriegen, wirtschaftlichen

Unsicherheiten, dem Klimawandel

und steigenden Lebenshaltungskosten.

Eine aktuelle SORA-Umfrage verdeutlicht,

dass Zukunftsängste die Mehrheit

unserer Mitmenschen beschäftigen. Besondere

Sorge bereitet uns die Kinderarmut,

gegen die die Volkshilfe entschlossen

kämpft. Armut und Not erzeugen

Frustrationen und soziale Unruhe. Das

wiederum gefährdet unsere Demokratie,

beschleunigt Extremismus und die Zuwendung

zu Autokraten und Diktatoren.

Die 10. Löwenherz-Gala der Volkshilfe

NÖ brachte 51.050 Euro für Menschen

in Niederösterreich in Not. Ein

beindruckendet Solidaritätsabend in der

Arena Wien brachte alle zusammen und

16.600 Euro Spenden gegen Kinderarmut.

Bei dem Volkshilfe Symposium im

Theater am Werk betonten Experten die

Bedeutung der Kindergrundsicherung

und diskutierten die langfristigen Auswirkungen

von Kinderarmut.

Mit unserer Kampagne „DEINE SPENDE.

MEINE BILDUNG.“ setzen wir aktiv gegen

Kinderarmut ein. Finanzielle Unterstützung

für bedürftige Familien bleibt

entscheidend, da Kinderarmut

langfristige Auswirkungen auf

Gesundheit und Bildung hat.

Internationale Einsätze in der Ukraine

und in Syrien zeigen, dass

Solidarität über nationale Grenzen

hinausgeht. In Nordostsyrien

gewann Volkshilfe Projektleiterin

Alicia Allgäuer während einer Reise

wichtige Einblicke in die dortigen

Herausforderungen.

Der kommende Winter ruft uns

erneut zum Handeln auf. Die

Volkshilfe engagiert sich mit humanitärer

Hilfe in der von russischem

Angriff betroffenen Ukraine.

Tägliche Angriffe fordern

Opfer und zerstören Schulen,

Kindergärten sowie Krankenhäuser.

Der Volkshilfe Podcast „Trotz Demenz“

widmet sich einfühlsam

dem tabuisierten Thema Demenz

und bietet Informationen sowie

Unterstützung durch die Volkshilfe.

Ihre Unterstützung ist der

Schlüssel auf unserem Weg zu

einer chancenreichen Zukunft für

alle.

Gemeinsam schaffen wir

Veränderung!

3


Volkshilfe

Niederösterreich

Landesgeschäftsstelle

Grazer Straße 49-51

2700 Wiener Neustadt

Telefon: 0676/ 8676

www.noe-volkshilfe.at

Inhalt

Benefizkonzert in der Arena

Mit Kunst und Herz gegen Armut

05

Impressum

Herausgeberin:

Volkshilfe Österreich

1010 Wien

Auerspergstraße 4

Tel.: 01/ 402 62 09

Fax: 01/ 408 58 01

E-Mail: office@volkshilfe.at

www.volkshilfe.at

Redaktion: Lisa Peres,

Beatrix Dunkl

Medieninhaber,

Layout und

Produktion:

Die Medienmacher GmbH

Oberberg 128

8151 Hitzendorf

Zweigstelle: Römerstr. 8

4800 Attnang

office@diemedienmacher.co.at

www.diemedienmacher.co.at

Druckerei:

Euro-Druckservice GmbH

Bildnachweis:

Volkshilfe Österreich oder

wie angegeben

Neubestellung? Umgezogen?

Abbestellung?

Bei Fragen oder Wünschen

wenden Sie sich bitte an die

Volkshilfe Bundesgeschäftsstelle:

Auerspergstraße 4

1010 Wien

Tel.: 01/ 402 62 09 oder

E-Mail: office@volkshilfe.at

Symposium im Theater am Werk

Armutserfahrungen in früher Kindheit

Sozialbarometer

Mehrheit hat Angst vor der Zukunft

Ukraine

Humanitäre Hilfe im Winter

Kinderferien am Meer

Integrativ.aktiv.kreativ.

Eltern und pflegende Angehörige

geben Volkshilfe-Team 1er. KundInnen-Befragung 2023

Mobiler Volkshilfe-Notruf startet

Mehr Sicherheit zuhause

Stopp Armut

Bezirksvereine machen auf Armut aufmerksam

Demenz & Würde

Angebote der Volkshilfe NÖ

08

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14

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22

23

24

facebook.com/noevolkshilfe

10. Löwenherz-Gala

51.050 Euro für Menschen in Not

27

4


Line-Up:

Konstantin Wecker und Pianist

Jo Barnikel sorgten mit ihrer einzigartigen

Verschmelzung von

Poesie und politischen Liedern

für Gänsehautmomente.

Benefizveranstaltung

in der Arena Wien:

Mit Kunst und Herz 16.600 Euro für armutsbetroffene

Menschen gesammelt

Alle Bilder © www.stefanjoham.com

Rund 700 Besucher*innen

jubeln

Konstantin Wecker,

Hari Stojka und

Andreas Babler zu.

Bereits während der

Eröffnungsworte von

Ewald Sacher und

Michael Häupl füllte

sich die Halle der Arena

Wien bis auf den letzten

Platz.

5


„Es ist durchaus möglich, die Kinderarmut in

unserem Land zu beseitigen! Wir benötigen

politische Führungskräfte, die sich dafür einsetzen.

Solange dies nicht geschieht, werden

wir weiterhin aktiv daran arbeiten!“

Erich Fenninger

Tosender Applaus und

Solidarität: Andreas

Babler und Erich Fenninger

erhielten begeisterten

Zuspruch

für ihre leidenschaftlichen

Appelle. Babler

setzte sich klar für eine

Kindergrundsicherung

nach dem Modell der

Volkshilfe ein und betonte

die Notwendigkeit

von Solidarität

mit flüchtenden Menschen.

Erich Fenninger

erinnerte an den

Widerstandsgeist bei

der Gründung der Arena

und zog Parallelen

zu den erforderlichen

Ideen im Kampf gegen

Armut. Beide Ansprachen

zeigten das starke

Engagement für diese

wichtigen Anliegen.

Hari Stojka: Virtuose Darbietung mit akustischer Intensität Die Bühne vibrierte unter den beeindruckenden

Klängen des Gitarristen. Zusammen mit seinen Musikern präsentierte er vielseitige Musikstücke,

die das Publikum in eine Welt aus Swing- und Jazzklängen entführten.

6


Charmante Moderatorin des Abends: Esra, vom Rap-Duo EsRAP, führte humorvoll durch die Veranstaltung.

Da der angekündigte Sozialminister Johannes Rauch aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen

konnte, verlas sie seine Grußbotschaft und drückte ihren Dank an alle Künstler und Mitwirkenden aus, die

unentgeldlich für den guten Zweck auftraten. So konnte an dem Abend ein tolles Spendenergebnis von

16.600 Euro für armutsbetroffene Menschen in Österreich erzielt werden.

Großzügige Unterstützung für armutsbetroffene Menschen: Herzlicher

Dank an den SPWien-Klub sowie Arena Wien, Mietmöbel Föhr,

Starlite Catering und Plakativ Werbetechnik für ihre großzügige Unterstützung.

Ihr Beitrag trug maßgeblich zum Erfolg des Benefizevents bei.

Entfacht Tanzfieber: Im Anschluss an die Liveacts heizte

DJ ICEBERG ein und sorgte mit seinen Beats für ausgelassene

Stimmung auf der vollen Tanzfläche. Ein absolut gelungener

Abschluss für ein grandioses Event.

7


Symposium

Armutserfahrungen in

der frühen Kindheit

Am 24. Oktober 2023 fand das elfte Symposium in Folge zum Thema Kinderarmut im Theater am

Werk in Wien statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren „Armutserfahrungen in der frühen

Kindheit, insbesondere jene in den ersten Lebensjahren“. Via Stream auf puls24.at und 4gamechangers.io

konnte man das Event live verfolgen, das von Moderatorin Ani Gülgün-Mayr geführt wurde.

„Mir wird übel, wenn ich höre, wer arm ist,

soll einfach mehr arbeiten, oder dass man Mütter

beim Jugendamt verpetzen soll, wenn sie ihrem

Kind keine warme Mahlzeit mitgeben.”

Ewald Sacher, Präsident der Volkshilfe Österreich, unterstrich die Dringlichkeit im Kampf gegen Kinderarmut

und kritisierte Vorurteile gegenüber armen Menschen. Er betonte die entscheidende Rolle der ersten

Lebensjahre im Leben eines Kindes.

„Armut frisst Demokratie”

Michael Häupl, Präsident der Volkshilfe Wien, hob die wiederkehrenden Themen Armut und Gesundheit

in der sozialen Arbeit hervor und mahnte, dass Armut demokratische Defizite fördert.

8


„Das Thema ist mittlerweile in

der Politik angekommen”

Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich, forderte

einmal mehr die Rechte von Kindern ein und betonte die Bedeutung

von Studien zur Armut bei Kleinkindern und ihren auch langfristig

schädigenden Auswirkungen.

„Wenn es ein Programm gibt, das Armut

bekämpft, Demokratie sichert, dann ist das die

Einführung für die Kindergrundsicherung.”

Johannes Rauch, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege & Konsumentenschutz, betonte die

klare Evidenzlage und die Notwendigkeit einer Kindergrundsicherung. Rauch hob hervor, dass politische

Unterstützung für diese Maßnahme entscheidend ist, um Armut zu bekämpfen und die Demokratie zu

stärken.

© Bundesministerium

v.l.n.r.: Tanja Wehsely, GF VH Wien, Michael Häupl,

Präsident VH Wien, Johannes Rauch, Sozialminister,

Erich Fenninger, GF VHÖ, Ewald Sacher, Präsident VHÖ

„Die ersten 1.000

Tage zählen!“

© Valerie Maltseva

© Valerie Maltseva

Caroline Culen, klinische Psychologin

der Österreichischen

Liga für Kinder- und Jugendgesundheit,

betonte in ihrer Keynote:

„Die ersten 1.000 Tage zählen.“

Armut bedeutet Mangel an Möglichkeiten,

niedriges Einkommen,

begrenzte Bildungschancen und

hat unterschiedliche Auswirkungen

auf Frauen. Armut während

der Schwangerschaft und Geburt

gefährdet das Wohlbefinden, die

psychische Gesundheit und birgt

Risiken für Mütter und Babys, so

Culen.

„Keine Familie wird

alleine gelassen“

Steffi Heinel, Sozialarbeiterin bei

der Volkshilfe Wien, präsentierte

das Projekt „Frühen Hilfen“. Das

Präventionsangebot bietet belasteten

Familien in Wien Unterstützung

von der Schwangerschaft

bis zum dritten Lebensjahr des

Kindes. Das Projekt zielt darauf

ab, Elternkompetenzen zu stärken

und Unterstützung bei Herausforderungen

wie Unsicherheit

im Umgang mit dem Kind, sozialen

Belastungen und psychischen

Problemen der Eltern zu bieten.

9


© Valerie Maltseva © Valerie Maltseva

„Wir brauchen einen

wachen Blick“

Anja Kerle, Hochschullehrerin in

der Sozialen Arbeit FH Vorarlberg,

thematisierte in ihrer Keynote soziale

Ungleichheit und Klassismus

in der Elementarpädagogik und

die Bedeutung von Chancengleichheit.

Sie sprach über den

„Early Excellence Ansatz“, der die

Bildungschancen für Kinder verbessern

soll. Kerle betonte, dass

Fachkräfte eine größere Sensibilität

im Umgang mit Armut benötigen,

um den Bedürfnissen und

Wünschen betroffener Familien

gerecht zu werden.

„Soziale Teilhabe armutsbetroffener Kinder“

Daniele Gruber-Pruner, Geschäftsführerin der Kinderfreunde, und

Hanna Lichtenberger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Volkshilfe-Fachexpertin

für Sozialpolitik, haben in ihrer Publikation thematisiert,

wie Kinderarmut im Kindergarten erkannt und angegangen

werden kann. In ihrer Keynote sprachen sie über die Herausforderungen,

dieses Wissen in den Alltag von Elementarpädagog*innen zu

integrieren, angesichts der ohnehin unzureichenden zeitlichen und

finanziellen Rahmenbedingungen für diese Berufsgruppe.

„Kinderarmut

abschaffen ist keine

Utopie!“

Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger

präsentierte abschließend

Zahlen und Fakten zur

Kindergrundsicherung, betonte

die Finanzierbarkeit, Realisierbarkeit

und Durchführbarkeit

dieses Konzepts in Österreich.

Des Weiteren diskutierte er demokratiepolitische

Implikationen

von Armut, sprach über Strategien

gegen Kinderarmut und zog

Erkenntnisse aus internationaler

Forschung heran.

© Valerie Maltseva

Alle Infos und Vorträge zum Download unter:

www.kinderarmut-abschaffen.at/symposium

10


© penyushkin/stock.adobe.com

Sozialbarometer

Armut

Umfrage: Viel Zukunftsangst und

große Sorge um Leistbarkeit des Wohnens

Die Volkshilfe entwickelt ihre

sozialpolitischen Konzepte und

Forderungen auf der Basis interner

und externer Forschung, aus

den Erfahrungen der täglichen

Arbeit mit Betroffenen und aus

ihrem Sozialbarometer.

Die aktuelle Umfrage zeigt besorgniserregende

Ergebnisse,

viele Menschen leiden untere

Zukunftsängsten und machen

sich große Sorgen um die hohen

Wohnkosten. Viele haben das

Gefühl, von der Regierung alleine

gelassen zu werden. Für Präsident

Ewald Sacher „ist das eine

sehr gefährliche Entwicklung.

Denn uns kommt das Zukunftsversprechen

an die jungen Leute

abhanden, stattdessen regiert die

Angst, nicht mehr über die Runden

zu kommen.“

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Viel Zukunftsangst

Fast die Hälfte der Befragten (46,5%) äußert Zukunftsängste, wobei 40% sich Sorgen um die Bezahlbarkeit

des Wohnens machen. Diese Ängste sind stärker bei älteren Befragten (über 60 Jahre), Frauen, Personen

mit niedrigerer Bildung und geringerem Einkommen verbreitet.

Unzureichende Massnahmen der Regierung gegen die Teuerung

Nur 12% der Befragten halten die Maßnahmen der Regierung zur Abmilderung der Teuerungsfolgen für

ausreichend, während 84% sie als unzureichend betrachten. Besonders deutlich ist die Kritik von Menschen

mit niedrigem Einkommen: Über 92% von ihnen sind unzufrieden mit der Regierungspolitik zur

Abfederung der Teuerung.

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Viel Zustimmung zu dauerhafte Absicherung

Eine klare Mehrheit (79%) der Befragten bevorzugt anstelle von Einmalzahlungen eine langfristige finanzielle

Absicherung für Menschen mit geringem Einkommen. Diese Meinung teilen Menschen unterschiedlichen

Alters und Geschlechts.

Daher fordert die Volkshilfe eine grundlegende Reform der Sozialhilfe, mit fixen Untergrenzen, und die

Anhebung auf ein armutsfestes Niveau. Weiters die Einführung einer Kindergrundsicherung und die Anhebung

des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des Letztbezugs.

Große Sorgen beim Wohnen

Frauen, Personen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen und geringeren Einkommen - insbesondere jene

bis € 1.500 - äußern vermehrt Sorgen darüber, sich das Wohnen aufgrund der steigenden Kosten nicht

mehr leisten zu können. Dies zeigt, dass sozial benachteiligte Gruppen die Auswirkungen der Teuerung

am stärksten spüren.

Daher fordert die Volkshilfe eine wirksame Preisregulierung für den gesamten privaten Mietsektor und

eine Erhöhung der öffentliche Wohnbauförderung durch schrittweise Anhebung von derzeit 0,4% des

Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 1% des BIP

Einführung von Vermögenssteuern

Eine klare Mehrheit (73%) befürwortet die Einführung einer Vermögenssteuer als Schritt zur Gerechtigkeit.

Frauen, Bewohner ländlicher und kleiner/mittlerer städtischer Gebiete sowie Personen mit niedriger Bildung

und geringerem Einkommen unterstützen dies besonders. Trotz Unterschieden in der Zustimmung

sehen die meisten darin eine Maßnahme für mehr soziale Gerechtigkeit.

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Ukraine: “Die Eistage

sind gefürchtet”

Winterhilfe in der Ukraine

Anhaltende humanitäre Krise

in der Ukraine Seit dem Februar

2022 leiden die Menschen in der

Ukraine unter dem russischen

Angriffskrieg. Täglich werden

Städte und Dörfer beschossen

oder bombardiert. Fast 3.800

Schulen und Kindergärten wurden

seit dem Beginn der Kämpfe

beschädigt oder zerstört, ebenso

wie hunderte Krankenhäuser und

andere Gesundheitseinrichtungen.

Bis Ende September 2023

wurden über 9.800 Zivilisten getötet.

Über die Gefallenen an der

Front gibt es keine offiziellen Angaben.

14


Die Wintermonate sind für die

Menschen eine besondere Herausforderung.

Vor allem im

Osten des Landes können die

Temperaturen oft weit unter den

Gefrierpunkt fallen. Die Winter

sind lang, kalt und oft schneereich.

Gefürchtet sind vor allem

die Eistage – jene Tage, an

denen die Temperaturen unter

den Gefrierpunkt fallen und dort

verharren. Auch treten immer

wieder längere Kältewellen auf

– nämlich dann, wenn die Großwetterlage

arktische Kaltluft in

die Ukraine führt.

Die Bedrohung durch gezielte

Zerstörung ziviler Infrastruktur

Im letzten Winter hat die

russische Armee gezielt zivile

Infrastruktur angegriffen, um die

ukrainische Bevölkerung zu zermürben.

Im ganzen Land wurden

Heizanlagen und Kraftwerke beschädigt

oder ganz zerstört. Dies

führte über den ganzen Winter

hindurch zu häufigen und langen

Unterbrechungen der Stromversorgung.

Viele Menschen

konnten ihre Wohnungen nicht

heizen, da die Versorgung mit

Fernwärme nicht funktionierte.

Die Menschen saßen oft tageund

wochenlang im Dunkeln.

Die Dunkelheit und die Kälte sind

nicht nur psychisch zermürbend,

sondern für viele Menschen, insbesondere

ältere Menschen oder

Menschen mit Vorerkrankungen,

ein großes Gesundheitsrisiko.

Auch der Winter 2023/2024 wird

eine große Herausforderung.

Viele Kraftwerke und Heizanlagen

wurden komplett zerstört

und können nicht mehr repariert

werden. In den Städten gibt es

tausende Wohngebäude, die so

stark beschädigt wurden, dass die

Zentralheizung nicht mehr richtig

funktioniert. In vielen größeren

Städten warten tausende Menschen

darauf, dass die Fenster

ihrer Wohnungen ersetzt werden.

Auch nur ein beschädigtes Fenster

kann eine Wohnung aufgrund

der fehlenden Isolation nach außen

hin unbewohnbar machen.

In Regionen wie Charkiw und

Dnipropetrowsk, in denen die

Volkshilfe aktiv ist, haben die

Menschen in den Dörfern früher

Holz in den Wäldern gesammelt.

Dies ist nun aufgrund der Gefahr,

die von Minen und Blindgängern

ausgeht, nicht mehr möglich.

Viele Familien haben ihre Lebensgrundlagen

verloren. Ihre

Einkommen reichen nicht mehr

aus, um die gestiegenen Preise

für Holz, Pellets, Gas oder Kohle

zu bezahlen.

Es wird außerdem erwartet, dass

die russische Armee auch in diesem

Winter wieder gezielt zivile

Infrastruktur beschießen wird.

Die Notwendigkeit von humanitärer

Hilfe Humanitäre Hilfe

für die notleidende Bevölkerung

ist daher unabdingbar. So planen

wir von der Volkshilfe gemeinsam

mit unseren Partnerorganisationen

zahlreiche Hilfsmaßnahmen,

um die Menschen in

den Gebieten, in denen wir aktiv

sind, vor den kalten Temperaturen

zu schützen.

Das Hauptaugenmerk unserer

Hilfe liegt dabei vor allem auf Familien,

die in der Nähe der russischen

Grenze bzw. der Front

leben, auf Familien, deren Wohnungen

und Häuser zerstört oder

beschädigt worden sind und auf

Familien, die vor den Kämpfen

im Osten und Süden in sicherere

Gebiete in der Ukraine geflohen

sind. Letztere müssen oft in

schlecht isolierten Substandard-

Wohnungen leben und haben

nicht ausreichend Geld, um die

auch in der Ukraine gestiegenen

Kosten für Gas und Strom zu bezahlen.

Schutz vor den winterlichen

Bedingungen Unsere Hilfe umfasst

unter anderem die Verteilung

klassischer Winternothilfeartikel,

wie zum Beispiel warmer

Winterkleidung und kleiner Elektroöfen.

In den Dörfern der Region

Cherson, die von den Überschwemmungen

im Zuge der

Zerstörung des Kachowka-Staudamms

im Juni 2023 betroffen

waren, planen wir 240 Tonnen

an Heizkohle an besonders bedürftige

Familien zu verteilen. Im

Oblast Charkiw werden wir 300

Familien mit Gasöfen und Gas für

den Winter versorgen.

Beseitigung von Kriegsschäden

und Wohnungsverbesserungen

Im Bezirk Butscha,

in dem am Anfang des Krieges

viele Kriegsgräuel stattgefunden

haben und besonders intensive

Kämpfe geführt worden sind,

leben noch immer viele Menschen

in stark beschädigten Gebäuden.

Viele haben ihre Häuser

und Wohnungen verloren und

leben nun in schlecht isolierten

Container-Wohnungen, die im

Winter mehr schlecht als recht

gegen die Kälte schützen. Auch

ihnen helfen wir mit Öfen, Heizmaterial,

warmer Winterkleidung

und Decken.

Auch helfen wir den Menschen

im Bezirk Butscha bei der Beseitigung

von Kriegsschäden.

Wir ersetzen vor allem Fenster

und Türen. Dadurch werden die

Wohnungen „winterfest“ gemacht

und können im Winter effizient

beheizt werden.

Finanzhilfen für bedürftige Familien

in ausgewählten Städten

der Ukraine In Städten wie

Tschernowitz und Dnipro verteilen

wir Finanzhilfen an besonders

stark benachteiligte Familien. Die

Familien werden im Zuge eines

Verfahrens ausgewählt, in dem

Sozialarbeiter*innen die Bedürftigkeit

an Hand vorab festgelegter

Kriterien überprüfen. Mit den

Finanzhilfen können die Familien

Kosten für Strom, Gas, Winterkleidung

oder andere Dinge des

täglichen Bedarfs abdecken.

15


Volkshilfe Niederösterreich

als Projektpartnerin

bei EU-Projekten

Um die ausgezeichnete Qualität unserer Dienstleistungen

aufrechtzuerhalten und unseren MitarbeiterInnen

bestmögliche Arbeitsbedingungen zu

bieten, blicken wir auch über den Tellerrand. So

ist die SERVICE MENSCH GmbH Projektpartnerin

bei verschiedenen EU-Projekten, die sich mit den

Arbeitsbedingungen im Sozialsektor und dem Sozialen

Dialog beschäftigen.

Prävention des Ausstiegs aus dem Beruf

und Förderung der Wiedereingliederung am

Arbeitsplatz

Älterwerden am Arbeitsplatz

Bewältigung des Wandels (Technologien,

grüner Wandel u.ä.) und Auswirkungen auf die

MitarbeiterInnen

Bewertung von Arbeitsschutzrisiken auf Unternehmensebene

Prävention körperlicher Gesundheitsrisiken

(einschließlich Muskel- und Skeletterkrankungen)

Vorbeugung psychischer Gesundheitsrisiken

Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben

Schulung des Managements zur Prävention

von Risiken im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz

bei der Arbeit

IWorCon – Improving Working Conditions in

Social Services Das Projekt IWorCon, das im September

2023 begann, hat sich zum Ziel gesetzt, die

Arbeitsbedingungen im Sozialdienstleistungssektor

zu verbessern, seine Attraktivität zu erhöhen, sowie

den sozialen Dialog und die Arbeitgeberorganisationen

in der Sozialwirtschaft in den einzelnen Mitgliedstaaten

auszubauen.

Die 17 ProjektpartnerInnen werden Vorschläge zu

einigen der wichtigsten Themen, die sich auf die

Attraktivität des Sektors auswirken, ausarbeiten,

Studienbesuche organisieren und durchführen sowie

einen Leitfaden für Arbeitgeberorganisationen

im Sozialdienstleistungssektor erstellen.

Dabei werden 10 Schwerpunktthemen bearbeitet,

die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen führen

sollen:

■ Erweiterung der Fähigkeiten um bessere

Arbeitsplätzen zu ermöglichen

■ Diversity Management und Gender

Die Projektpartner werden Vorschläge zu diesen

Themen erarbeiten, die als Werkzeug für die AnbieterInnen

von Sozialdienstleistungen und im Rahmen

des sektoralen sozialen Dialogs der EU genutzt

werden sollen. HIVA, das Forschungsinstitut

für Arbeit und Gesellschaft der Universität Leuven,

begleitet das Projekt wissenschaftlich.

FWSS – Foreign Workers in Social Services Eineinhalb

Jahre sind seit dem offiziellen Start des

Projekts „Ausländische ArbeitnehmerInnen im Sozialsektor“

im Februar 2022 vergangen. Das Hauptziel

des Projekts besteht darin, die Integration ausländischer

ArbeitnehmerInnen im Sozialsektor zu

unterstützen, die aufgrund von sprachlichen und

kulturellen Barrieren, aber auch aufgrund von Misstrauen

von ArbeitgeberInnen und Vorurteilen anderer

ArbeitnehmerInnen Schwierigkeiten beim

Eintritt in den Arbeitsmarkt haben.

Im ersten Jahr des Projekts haben wir zusammen

mit den ProjektpartnerInnen eine umfassende Analyse

der Beschäftigung ausländischer Arbeitneh-

16


merInnen in der Tschechischen Republik, Frankreich,

Belgien, Österreich und Griechenland

durchgeführt. Es wurden Fragebogenerhebungen

bei ArbeitgeberInnen und ausländischen ArbeitnehmerInnen

im Sozialwesen sowie zahlreiche Interviews

mit ArbeitgeberInnen und ausländischen

ArbeitnehmerInnen in jedem Partnerland durchgeführt.

Die Ergebnisse wurden zu Berichten zusammengefasst.

Darauf basierend wurden Leitlinien

und Empfehlungen für Personalverantwortliche

und Manager in sozialen Dienstleistungen erstellt.

FORESEE - Social dialogue for more attractive

social services Das FORESEE-Projekt konnte im

Jänner 2023 nach 2 Jahren Projektlaufzeit abgeschlossen

werden. Das Ziel des Projekts war, den

sozialen Dialog auf EU- und nationaler Ebene im

Bereich der sozialen Dienstleistungen zu stärken

und den Sektor bei der Bewältigung aktueller und

zukünftiger Herausforderungen zu unterstützen,

wie z. B. die Attraktivität des Sektors und die Auswirkungen

und Folgen von Covid-19. Dafür wurde

eine Studie über die Auswirkungen der Pandemie

auf den sozialen Sektor erstellt und die Auswirkungen

der Pandemie und die Rolle des sozialen Dialogs

bei der Bewältigung neuer Krisen erörtert.

Bei der Abschlusspräsentation im Jänner 2023 präsentierten

die FORESEE-Partnerorganisationen

auch die Erfahrungen und Ergebnisse der Schulungen

zum Sozialen Dialog in Griechenland, Rumänien,

Portugal und Polen sowie die Initiativen zur

Steigerung der Attraktivität des Sektors in den Zielländern

(Griechenland, Rumänien und Polen). Die

Schulung war für die TeilnehmerInnen von großem

Nutzen und öffnete die Tür für die weitere Arbeit an

diesen beiden Themen auf nationaler Ebene.

Nähere Infos:

Weitere Informationen zu allen genannten

Projekten finden Sie auf www.noe-volkshilfe.at/ueber-uns/eu-projekte/

Bezahlte Anzeige

17


Kinderferien

am Meer

Kinderferien. integrativ. aktiv. kreativ. Sonne, Spiel,

Spaß und Meer bietet die Volkshilfe Niederösterreich

für Kinder mit und ohne besondere Bedürfnisse.

Kinder von sieben bis dreizehn Jahren fahren

gemeinsam ans Meer auf Urlaub. Heuer ging es

wieder ins slowenische Ankaran. Die Ferienanlage

ist kinder- und behindertengerecht und verfügt

über einen hauseigenen Strand sowie einen großen

Meerwasserpool. Die Teilnahme war aufgrund

des niedrigen Familieneinkommens für viele Kinder

kostenlos.

Seit 1994 findet die Aktion „Ferien am Meer - die

aktiven, integrativen, kreativen Kinderferien“ statt.

Das Programm hieß wieder Spaß haben: Baden,

spielen, Pizza essen, Sport und Action. Egal ob am

Strand oder beim bunten Abend, bei Wetten dass,

bei der Disco oder beim Einstudieren und Aufführen

eines Theaterstückes, für Unterhaltung ist gesorgt.

Die Kinder können auch ihre kreativen Fähigkeiten

entdecken und erproben, indem sie Töpfern,

Batiken, Schmuck u. ä. herstellen. Sehr beliebt war

wieder die Pressegruppe, die die Ferien in Wort und

Bild dokumentierte.

Die BetreuerInnen wurden sorgfältig ausgewählt

und verfügen über sozialpädagogische Erfahrung

und sind im Umgang mit Kindern mit besonderen

Bedürfnissen geschult. Unter der Leitung von Florian

Ablöscher sorgten sie dafür, dass die Kinder

ihren Bedürfnissen entsprechend betreut wurden

und erstellten ein für alle Kinder ansprechendes

Programm.

Behinderung, gut aufgehoben. Sie lernen sich kennen,

knüpfen Freundschaften und genießen gemeinsam

die Ferientage.

Das Ziel ist es, Kindern mit unterschiedlichsten Entwicklungsbedingungen,

Bedürfnislagen und Behinderungen

im Alter von sieben bis dreizehn Jahren,

Ferien am Meer zu ermöglichen, wo auf spielerische

Weise in entspannter, lustiger Atmosphäre

miteinander gelebt und voneinander gelernt werden

kann.

Die Ferienzeitung sowie einen Film und weitere

Infos finden Sie auf unserer Website:

www.noe-volkshilfe.at/kinderferien

Um die Kosten für die Eltern und Kinder möglichst

gering zu halten sind viele auf finanzielle Unterstützung

angewiesen. Wir danken den vielen SpenderInnen

und SponsorInnen wie Rita und Hermann

Nitsch, EVN, Licht ins Dunkel, AKNÖ, Wiener Neustädter

Sparkasse, Bundeskanzleramt, ÖBB Werbung

GmbH / Postbus.

Spendenkonto:

IBAN: AT14 20267 00000100206

BIC: WINSATWNXXX

lautend auf:

Service Mensch GmbH Kids u. Family

Kennwort: Integrative Kinderferien

Bei den Ferien am Meer sind Kinder mit und ohne

besondere Bedürfnisse, also Kinder mit und ohne

18


19


© shutterstock

Eltern und pflegende

Angehörige geben

Volkshilfe-Team 1er

Eltern und Angehörige bewerten

das Team der Volkshilfe NÖ /

SERVICE MENSCH GmbH im Jahr

2023 wieder mit Bestnoten. Das

ergab eine Befragung aller KundInnen

der mobilen Pflege und

Betreuung, Notruftelefon, Essen

zuhause, der mobilen Physiound

Ergotherapie, Wohnen im

Alter sowie Kinderbetreuung. Sie

schätzen die Arbeit und das Engagement

der MitarbeiterInnen

der Sozialstationen und Kinderhäuser

besonders.

„Die KundInnenzufriedenheit ist

ein wichtiger Eckpfeiler in unserem

Qualitätsmanagement,

denn sie hilft uns die Bedürfnisse

und Erwartungen unsere

KundInnen zu erfüllen“, erklärt

Geschäftsführer Gregor Tomschizek,

„das ist uns auch heuer

wieder sehr gut gelungen. Wir

danken unseren KollegInnen für

die hervorragende Beurteilung

durch unsere KundInnen, sie ist

die größte Auszeichnung, die sie

erhalten können.“

„Eine hervorragende Kundenzufriedenheit

in herausfordernden

Zeiten wie diesen zu halten und

sogar noch zu verbessern ist eine

unglaubliche Leistung unserer

Kolleginnen und Kollegen“, freut

sich Volkshilfe NÖ Präsident

Prof. Ewald Sacher, „ich gratuliere

herzlich und bin stolz auf das

Engagement der Teams.“

„Durch laufende Verbesserungsmaßnahmen

sichern und

entwickeln wir die Qualität unserer

Leistungen“, informiert

Prokuristin und Bereichsleiterin

Seniorenangebote Maria Panzenböck-Stockner,

„das ist eine

große Herausforderung, die wir

gemeinsam im Team ausgezeichnet

meisterten. Vielen Dank

an alle MitarbieterInnen für ihren

persönlichen Einsatz!“

20


Die Befragung der KundInnen

der mobilen Pflege und Betreuung

ergab eine sehr hohe Zufriedenheit

mit den MitarbeiterInnen

sowie deren Freundlichkeit und

Verlässlichkeit, mit der medizinischen

Pflege, der Erledigung

hauswirtschaftlicher Tätigkeiten

und Umgang mit vertraulichen

Informationen. Auch die KundInnen

der mobilen Therapie

sowie vom Betreubaren Wohnen

(Wohnen im Alter) sind sehr

zufrieden. Fachkompetenz und

Freundlichkeit sind ganz vorne.

Eine sehr hohe KundInnenzufriedenheit

erhielten auch die

Dienstleistungen Notruftelefon

und Essen zuhause. Auch hier

wird die hohe Qualität der Serviceleistung

sowie die Verlässlichkeit

und Freundlichkeit der

MitarbeiterInnen besonders gelobt.

So gut wie alle würden das

Angebot weiterempfehlen.

Eine besonders hohe Zufriedenheit

erreichten die BetreuerInnen

in den Kinderhäusern (Klein- und

Schulkind-Betreuung) bei Zuverlässigkeit,

Fachkompetenz, Höflichkeit,

Wohlbefinden des Kindes,

Verhalten in der Gruppe und

Selbständigkeit. „Die Eltern sind

mit der Betreuung nach wie vor

sehr zufrieden“, freut sich Bereichsleiterin

Kids & Family Karola

Grill-Haderer, „ein großes Lob

an alle MitarbeiterInnen.“

Die Qualität der Dienstleistungen

und des Managementsystems ist

seit 2014 durch die externe Zertifizierungsstelle

Quality Austria

nach der international anerkannten

Norm ISO 9001:2015 geprüft.

Die SERVICE MENSCH GmbH /

Volkshilfe Niederösterreich ist

die erste und bisher einzige mobile

Pflege- und Betreuungsorganisation

in Niederösterreich,

die über das international anerkannte

ISO 9001:2015-Zertifikat

verfügt.

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ÖAMTC Themenseite Behinderung und Mobilität

Tipps und Infos zu vielen Themen rund um die Mobilität mit Behinderungen und begleitende

Begünstigungen stellt der ÖAMTC auf der Themenseite Behinderung & Mobilität zur Verfügung.

Für individuelle Beratung ist die ÖAMTC Beratung für Mitglieder mit Behinderung gerne für Sie

erreichbar. Kontakt und Infos unter Tel. +43 1 711 99 21283 und

www.oeamtc.at/thema/behinderung-mobilitaet/

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Mobiler

Volkshilfe-

Notruf

startet

in Niederösterreich

© shutterstock

Zusätzlich zum bewährten Notruftelefon für zuhause startet ab sofort der

mobile Volkshilfe-Notruf. Dieser ist vor allem für Menschen geeignet, die

sicher unterwegs sein wollen und sich nicht nur in ihren eigenen vier Wänden

aufhalten. Auch der neue Volkshilfe-Notruf kann gratis sein!

„Nach einer ausführlichen Testphase geht unser

Volkshilfe-Notruf in den Regelbetrieb über“, freut

sich Volkshilfe-Präsident Prof. Ewald Sacher, „der

neue mobile Volkshilfe-Notruf ermöglicht Menschen

selbstbestimmt und sicher zu leben, auch

wenn sie spazieren gehen oder einkaufen sind.“

„Gerade für jene, die allein leben oder im Alltag vor

Stürzen nicht gefeit sind, garantiert der Volkshilfe-

Notruf eine gewisse Unabhängigkeit“, erklärt Geschäftsführer

Gregor Tomschizek, „denn im Notfall

sind wir da!“

Die mit Ihnen festgelegten Schritte

wie z.B.: Rückruf bei fehlendem

Kontakt, Kontaktaufnahme bzw.

Unterstützung durch Vertrauenspersonen

bis zur Verständigung der Rettung im

Notfall, werden von den MitarbeiterInnen der Notrufzentrale

erledigt.

Weitere Infos

(Preise, Geräte, Förderungen usw.) erhalten

Sie unter der Notruftelefon-Info-Hotline

0676 / 8700 26565, per E-Mail notruftelefon@

noe-volkshilfe.at oder finden Sie auf

www.noe-volkshilfe.at/notruftelefon

Bei benötigter Hilfe genügt es den

Notruf durch einen Finderdruck am

Gerät auszulösen. Ohne Zeitverzögerung

erreicht der Hilferuf die MitarbeiterInnen

der Volkshilfe-Notrufzentrale.

Diese arbeiten rund um die

Uhr, Tag und Nacht, natürlich auch

an Sonn- und Feiertagen.

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Der Bezirksverein Mistelbach

machte mit einer

Straßenaktion auf das

Thema aufmerksam

Volkshilfe NÖ:

Stopp Armut

Immer mehr Menschen können

kein gutes Leben mehr führen,

weil die gesellschaftlichen Bedingungen

ihnen die dafür notwendigen

Voraussetzungen

vorenthalten. Das betrifft Erwachsene

ebenso, wie Kinder

und Jugendliche.

„Wir setzen uns gemeinsam mit

engagierten Menschen gegen

soziale Ungerechtigkeit und

Ausgrenzung von armutsbetroffenen

Menschen ein“, so der

Präsident der Volkshilfe NÖ Prof.

Ewald Sacher, „wir fordern gleiche

Chancen und ein gutes Leben

für alle.“

„Durch die Teuerung ist der finanzielle

Druck noch weiter gestiegen

und es ist weiterhin keine

Besserung in Sicht“, erläutert der

Geschäftsführer der Volkshilfe

NÖ Gregor Tomschizek, „alle

Menschen in Niederösterreich

sollen die Chance auf ein sorgenfreies,

erfülltes und freies Leben

haben.“

„Helfen Sie uns die Armut in

Niederösterreich abzuschaffen.

Spenden Sie Zeit oder Geld“,

rufen die VolkshelferInnen in

den Bezirken auf, „jeder Beitrag

zählt!“

Der 17. Oktober ist der

Internationale Tag für die

Beseitigung der Armut. Die

Volkshilfe rief heuer zum

12. Mal den „Tag gegen Armut“

aus. In Niederösterreich

machten die VolkshelferInnen

mit Aktionen

auf die hohe Armut aufmerksam.

Sie wollen eine

starke Stimme für soziale

Gerechtigkeit sein.

Mehr dazu auf:

www.noe-volkshilfe.at/aktiv

Der Bezirksverein Neunkirchen organisierte eine Lesung aus dem Buch „Armut“ sowie eine Suppenküche

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Demenz & Würde

Angebote der Volkshilfe NÖ

VolkshelferInnen informieren auch bei Messen und Gesundheitstagen: Das Team Mostviertel war mit

einem Infostand am Demenztag in Wieselburg vertreten

Die Pflege- und Betreuungsteams in ganz Niederösterreich helfen bei Fragen rund um Demenz:

Die Sozialstation Dietmanns steht pflegenden Angehörigen und Demenzerkrankten

bereits seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite

24


Die Erkrankung Demenz verwirrt, nicht nur die Betroffenen, sondern alle, die mit der

Person zu tun haben. Der lange, oft sehr intensive Weg des Abbaus der Kräfte und

Fähigkeiten findet kaum Beachtung in der Öffentlichkeit und belastet so vor allem die

Betroffenen und deren engstes Umfeld. Der Welt-Alzheimer-Tag am 21. September

rückt die Krankheit ins Rampenlicht. Die Volkshilfe steht in Niederösterreich mit Angeboten,

Ratgebern und finanzieller Unterstützung zur Seite.

Der Volkshilfe ist das Thema Demenz ein besonders

wichtiges Anliegen, begegnet Menschen mit

Demenz auf Augenhöhe, fördert die Teilnahme am

gesellschaftlichen Leben und ruft die Gesellschaft

dazu auf, diese Haltung auch im Alltag zu leben.

„Wir wollen den Blick auf die Krankheit verändern,

die Angst davor nehmen und die pflegenden Angehörigen

ermutigen Unterstützung in Anspruch

zu nehmen“, so der Geschäftsführer der SERVICE

MENSCH GmbH / Volkshilfe NÖ Gregor Tomschizek,

„Menschen mit Demenz sollen solange wie

möglich selbstbestimmt zuhause leben können.

Wir unterstützen Betroffene und deren Angehörige

dabei.“

„Wir möchten auch Menschen unterstützen, die

sich finanziell nicht leicht tun“, erklärt der Präsident

der Volkshilfe Prof. Ewald Sacher, „die Kosten sind

einkommensabhängig gestaffelt und werden vom

Land NÖ gefördert. Unseren KundInnen helfen wir

bei Bedarf auch mit Mitteln aus dem Volkshilfe-Demenz-Fonds.

Niemand darf allein gelassen werden.

Wir helfen!“

Ein auf Pflege und Betreuung angewiesenes Familienmitglied

stellt alle Beteiligten vor neue Herausforderungen.

Körperliche sowie mentale Belastungen

gehen mit dieser Verantwortung oftmals

einher und geben den Betroffenen ein Gefühl der

Überforderung und Hilflosigkeit. Einen Menschen

zu pflegen, bedeutet für diesen ständig da zu sein.

Die Bedürfnisse pflegender Familienmitglieder oder

Angehöriger werden oft übersehen.

Kostenloser Ratgeber „Aktiv trotz Demenz“

Mit dem Ratgeber möchte die Volkshilfe den

Betroffenen Hilfestellung bieten, denn pflegende

Angehörige dürfen nicht die Pflegebedürftigen

von morgen werden. Bestellungen per

E-Mail: ratgeber@noe-volkshilfe.at

Telefon: 02622 / 82200-6602

Unterstützung im Alltag

In Niederösterreich bietet die Volkshilfe mobile

Pflege und Betreuung, soziale Alltagsbegleitung,

24-Stunden-Betreuung sowie viele weitere Möglichkeiten

der Unterstützung an. So können Menschen

solange wie möglich selbstbestimmt in ihren

eigenen vier Wänden leben.

Infos dazu: www.noe-volkshilfe.at/senioren

Service-Hotline: 0676 / 8676

Freiwillige HelferInnen organisieren Demenz-Cafés: Der Volkshilfe Regionalverein Wiener Neustadt

Stadt feierte im Sommer das 1-jährige Jubiläum des Cafés Sonnenschein

25


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Frohe

Weihnachten

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Bürgermeister

Ferdinand

Lerchbaumer

wünscht Ihnen

ein frohes und besinnliches

Weihnachtsfest

sowie

viel Gesundheit

und Glück im

neuen Jahr.

Ferdinand

Lerchbaumer

Bürgermeister

Frohe Weihnachten

und ein

gutes neues Jahr

wünscht der

Bürgermeister

und die Gemeindevertreter

der Gemeinde

Eschenau.

Alois Kaiser

Bürgermeister

Robert Szekely

Bürgermeister

Ein frohes Weihnachtsfest und

ein glückliches neues Jahr wünschen

der Bürgermeister

und die Gemeindevertreter-Innen

von Kleinneusiedl.

Ein frohes, besinnliches

Weihnachtsfest,

viel Erfolg, Glück

und Gesundheit im

Jahr 2024 wünschen

Ihr

Bürgermeister und

die GemeinderätInnen

der Marktgemeinde

Loosdorf!

Thomas Vasku

Bürgermeister

Ein frohes und

besinnliches

Weihnachtsfest,

viel Glück und

Gesundheit

wünschen, der

Bürgermeister

sowie der Gemeinderat

der Marktgemeinde

Marbach

a. d. Donau.

Peter Grafeneder

Bürgermeister

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10. Löwenherz-Gala

bringt 51.050 € für Menschen in Not

Am Donnerstag, 16. November 2023 ging im

Badner Casino nach pandemiebedingter Pause

die 10. Löwenherz-Gala über die Bühne.

400 Gäste verbrachten einen unterhaltsamen

Abend mit Musicalstars Missy May und Lukas

Permann sowie der Singer Songwriterin Anna

Timmler. Durch das Programm führte Entertainer

Alfons Haider. Im Rahmen der Löwenherz-

Gala sammelte die Volkshilfe NÖ Spenden zur

Unterstützung von in Not geratenen NiederösterreicherInnen.

Zudem gab es eine Auktion mit

Kunstwerken, welche niederösterreichische

Künstlerinnen und Künstler unentgeltlich zur

Verfügung stellten. Der Reinerlös in der Höhe

von 51.050 Euro geht in den Löwenherz-Fonds.

„Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft in Niederösterreich“,

freut sich der Präsident der Volkshilfe

NÖ Prof. Ewald Sacher über den Spendenerfolg,

„der Löwenherz-Fonds hilft Menschen in Niederösterreich,

die in eine Notlage gerieten, wie beispielsweise

durch eine schwere Erkrankung oder einen

Schicksalsschlag, wie den Tod des Lebenspartners

und den somit unversorgten Kindern. Viele können

sich auch das Wohnen und Heizen nicht mehr leisten

und brauchen rasch Unterstützung.“

Viele VertreterInnen aus Wirtschaft, Gesellschaft

und Politik setzen sich für die gute Sache ein, darunter

NÖ Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig,

die selbst als Ehrenamtliche bei der Volkshilfe in der

Stadt Amstetten tätig ist. Auch die Volkshilfe-Familie

war zahlreich vertreten. Mit dabei u.a. Vizepräsi-

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dentin Heidemaria Onodi sowie

viele Bezirksvorsitzende und ehrenamtliche

HelferInnen.

„Eine Gala wie diese in Zeiten

wie diesen erfolgreich zu organisieren

ist eine große Herausforderung,

doch es zahlt sich aus,

denn das Ergebnis ist großartig“,

bedankt sich Ideengeber und

Leiter des Gala-Organisationskomitees

Vizepräsident Rudolf

Parnigoni bei allen, die einen

Tisch sponserten oder ein Kunstwerk

ersteigerten.

„Allein durch die Versteigerung

der zur Verfügung gestellten

Kunstwerke gehen dieses Jahr

25.200 Euro in den Löwenherz-

Fonds“, freut sich Geschäftsführer

Gregor Tomschizek.

Das Löwenherz-Sujet 2023

kreierte der Wiener Neustädter

Künstler Franz Oberger. Die

Kunstauktion leitete in bewährter

Manier KommR Franz Steinbacher.

Dalia Blauensteiner, Anton

Hoser, Gerda Jaeggi, Franz

Oberger, Wolfgang Peranek,

Herbert Petermandl und Steve

Soon stellten ihre Werke zur

Verfügung. Löwenherz-Künstler

Paul Seidl, der von Anfang mit

dabei war, verstarb leider. Noch

vor seinem Tod stelle er eine Jubiläums-Statuette

eigens für die

Jubiläumsgala her.

Fotos und mehr auf

www.noe-volkshilfe.at/presse

Spendenkonto Löwenherz-Fonds

IBAN AT67 6000 0000 0133 9000

BIC OPSKATWW, Spenden sind

steuerlich absetzbar (SERVICE

MENSCH GmbH)

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Seniorenfreundliche

Gemeinde NÖ 2024

Start Informationskampagne

Anlässlich des Internationalen

Tages der älteren Generation am

1. Oktober startet die gemeinsame

Informationskampagne mit

Sozialberatungs-Sprechstunden

direkt in der Gemeinde (vlnr):

Präsident des NÖ Verbandes

sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen

Rupert Dworak,

Landespräsident des Pensionistenverbandes

NÖ Hannes Bauer

und Präsident der Volkshilfe

Ewald Sacher

Anlässlich des Internationalen

Tages der älteren

Generation am 1. Oktober

Partnerschafts-Übereinkommen

unterzeichnet

Die Volkshilfe Niederösterreich

(VHNÖ) startet im Auftrag des

Verbandes sozialdemokratischer

GemeindevertreterInnen in Niederösterreich

(NÖGVV) und mit

Unterstützung des Pensionistenverbandes

NÖ (PVNÖ) eine gemeinsame

Infokampagne, die

kostenlose Sozialberatung in der

Gemeinde ermöglicht. Durchgeführt

wird sie von ehrenamtlichen

Sozialombudsleuten. Die Aus- und

Weiterbildungen dazu laufen

bereits. Gemeinden, die sich aktiv

beteiligen, werden 2024 als „Seniorenfreundliche

Gemeinde bzw.

Initiative“ ausgezeichnet.

Ehrenamtliche Sozialombudsleute

bieten ab Jänner 2024 eine monatliche

fixe Sprechstunde an. Weitere

Sprechstunden bzw. Hausbesuche

können gegen Voranmeldung mit

den Sozialombudsleuten in der Gemeinde

vereinbart werden. Zusätzlich

zur Sozialberatung findet für alle

BewohnerInnen der Gemeinde eine

Infoveranstaltung statt, bei der die

aktuellen Möglichkeiten der finanziellen

Förderung von Bund, Land

und Gemeinde präsentiert werden.

Falls es in der Gemeinde noch keine

Sozialombudsleute gibt, übernimmt

die Volkshilfe die Ausbildung. Bereits

ausgebildete Sozialombudsleute erhalten

ein Update.

„Die sozialdemokratischen GemeindevertreterInnen

informieren

die Menschen in ihrer Gemeinde

persönlich und unmittelbar. Sie stehen

ihnen zur Seite, wenn sie Informationen

zu Themen des täglichen

Lebens benötigen“, sagt NÖGVV-

Präsident Rupert Dworak, „ich bin

zuversichtlich, dass viele Gemeinden

diese Kampagne aktiv unterstützen

werden.“

„Ältere Menschen haben ein besonderes

Informationsbedürfnis“,

informiert PVNÖ-Präsident Hannes

Bauer, „sie schätzen das persönliche

Gespräch und erhalten bei den Vorträgen

die Möglichkeit Antworten

auf ihre Fragen zu erhalten.“

Alle Gemeinden, die ab Jänner und

bis mindestens Sommer 2024 aktiv

monatliche Sozialberatungs-

Sprechstunden abhalten sowie eine

Infoveranstaltung in der Gemeinde

durchführen, werden im Herbst

2024 als „Seniorenfreundliche Gemeinde“

ausgezeichnet. Erfolgt die

Organisation nicht durch die Gemeinde,

sondern durch Personeninitiativen,

erfolgt die Auszeichnung

als „Seniorenfreundliche Initiative“.

„Wir bringen gerne unsere Fachexpertise

im Bereich Gesundheit,

Pflege und Betreuung ein“, so der

Präsident der Volkshilfe NÖ Ewald

Sacher, „wir übernehmen gerne die

Ausbildung der Sozialombudsleute

in den Gemeinden, begleiten sie auf

ihrem Weg und halten sie am Laufenden.“

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Holzpellets

Eine günstige und

gute Heizlösung

In Zeiten von stark schwankenden Energiepreisen

sind Holzpellets eine ideale Heizoption! Im Vergleich

zu Heizöl oder Erdgas waren Pellets seit über

20 Jahren immer viel günstiger. Im November kostete

Heizöl extraleicht über die Hälfte mehr, Erdgas

sogar mehr als doppelt so viel. Mit Pellets sparen Sie

viel Geld und tun was Gutes für die Umwelt.

Warum sind Pellets so gut? Sie sind einfach in der

Handhabung und heizen Ihr Zuhause schnell auf.

Das bedeutet, Sie können sich auf eine gleichbleibende

und gemütliche Wärme freuen. Und das Beste?

Sie sparen dabei Geld.

Geld sparen beim Wechsel auf eine Pelletzentralheizung

Wenn Sie Ihre alte Ölheizung durch eine

neue Pelletheizung ersetzen, gibt es jetzt eine Förderung

von 75%. Für Haushalte mit geringem Einkommen

übernimmt der Staat sogar die gesamten

Kosten der Umstellung. Dieser Wechsel ist nicht

nur gut für die Umwelt, sondern spart Ihnen auch

über Jahre viel Geld. Pellets sind seit über 20 Jahren

günstiger als Öl und Gas.

Blickfang im Wohnzimmer Wenn sie keine Zentralheizung

haben, ist der Pelletkaminofen die erste

Wahl für Wärme und Gemütlichkeit. Er funktioniert

vollautomatisch, ohne dass Sie immer nachlegen

müssen. Die Temperatur lässt sich leicht einstellen

und die Wärme breitet sich angenehm im Raum

aus. Zusätzlich bietet der Ofen mit seiner sichtbaren

Flamme einen tollen Blickfang in Ihrem Zuhause.

Erfahren Sie mehr

über Pellets und ihre Sparvorteile auf:

www.propellets.at

© proPellets Austria

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Österreichische Post AG / P.b.b, MZ 23Z043881 M

Erscheinungsort, Verlagspostamt 4800 Attnang-Puchheim

Titel: Volkshilfe - Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

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