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DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDEN| w.news 09.2018

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09.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Digitalisierung der Energiewende • Cybersicherheit in der Versorgungswirtschaft • Advertorial B4B Themenmagazin

IHK-Bekanntmachung Tritt

IHK-Bekanntmachung Tritt eine/ein Prüfungsteilnehmer/ -in nach der Anmeldung und vor Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt die/der Prüfungsteilnehmer/ -in nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt er an der Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die IHK. § 8 Durchführung und Gliederung der Prüfung (1) Die Prüfungssprache ist deutsch. (2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 3 Abs. 1 VersVermV aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Die schriftliche Prüfung dauert 160 Minuten. Die praktische Prüfung soll in der Regel 20 Minuten dauern. Der schriftliche Prüfungsteil kann entweder auf Papier oder in elektronischer Form durchgeführt werden. Der schriftliche Prüfungsteil kann im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt werden. Die IHK bestimmt das Verfahren. (3) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei der schriftlichen Prüfung. (4) Im schriftlichen Prüfungsteil soll anhand von praxisbezogenen Aufgaben nachgewiesen werden, dass der/die Teilnehmer/-in die versicherungsfachlichen und rechtlichen Kenntnisse erworben hat und praktisch anwenden kann. Die schriftliche Prüfung erstreckt sich insbesondere auf die nachfolgenden fachlichen Grundlagenbereiche: a) Rechtliche Grundlagen für die Versicherungsvermittlung und die Versicherungsberatung b) Sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere: • Gesetzliche Rentenversicherung; • Private Vorsorge durch Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherung; • Grundzüge der betrieblichen Altersvorsorge (Direktversicherung und Pensionskasse durch Entgeltumwandlung); • Staatliche Förderung und steuerliche Behandlung der privaten Vorsorge und der durch Entgeltumwandlung finanzierten betrieblichen Altersvorsorge; c) Unfallversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung d) Verbundene Hausratversicherung, verbundene Gebäudeversicherung e) Haftpflichtversicherung, Kraftfahrtversicherung, Rechtsschutzversicherung. (5) Zu den im Absatz 4 genannten Versicherungssparten sollen insbesondere der zielgruppenspezifische Bedarf, die Angebotsformen, der Leistungsumfang, der Versicherungsfall, die rechtlichen Grundlagen und die marktüblichen allgemeinen Versicherungsbedingungen sowie die inhaltlichen Vorgaben gemäß Anlage 1 der VersVermV beachtet werden. (6) Im praktischen Prüfungsteil, der als Simulation eines Kundenberatungsgespräches durchgeführt wird, wird jeweils ein/-e Prüfungsteilnehmer/ -in geprüft. Hier soll die/der Prüfungsteilnehmer/ -in nachweisen, dass sie/er über die Fähigkeiten verfügt, kundengerechte Lösungen entwickeln und anbieten zu können. Dabei kann die/der Prüfungsteilnehmer/ -in wählen zwischen den beiden Sachgebieten: a) Vorsorge, mit folgenden Inhalten: • Lebensversicherung, • Private Rentenversicherung, • Unfallversicherung, • Berufsunfähigkeitsversicherung, • Krankenversicherung, • Pflegeversicherung oder b) Sach-/Vermögensversicherung, mit folgenden Inhalten: • Haftpflichtversicherung, • Kraftfahrtversicherung, • Verbundene Hausratversicherung, • Verbundene Gebäudeversicherung, • Rechtsschutzversicherung. (7) Das Gespräch wird auf der Grundlage einer Fallvorgabe durchgeführt, die auf eine der beiden folgenden Situationen Bezug nimmt: • Versicherungsvermittler/-in und Kunde/Kundin • Versicherungsberater/-in und Kunde/Kundin (8) Zur praktischen Prüfung wird nur zugelassen, wer den schriftlichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb von zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des schriftlichen Prüfungsteils, zum praktischen Prüfungsteil anmeldet und diesen ablegt. Die praktische Prüfung kann innerhalb der zwei Jahre beliebig oft wiederholt werden. (9) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter wie Gebärdendolmetscher für hörbehinderte Menschen. Die Art der Behinderung ist mit der Anmeldung zur Prüfung nachzuweisen. § 9 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung (1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die Sachgebiete gemäß §§ 1 und 3 VersVermV, die aufgrund der Feststellung gem. § 4a Abs. 1 VersVermV ergänzend zu prüfen sind. (2) Im Fall der spezifischen Sachkundeprüfung gemäß § 4a Abs. 1 VersVermV können die in § 8 Abs. 2 genannten Zeiten gekürzt werden. § 10 Ergebnisbewertung (1) Die Sachkundeprüfung ist mit Punkten zu bewerten. (2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in in vier der fünf Bereiche gemäß § 8 Absatz 4 lit. a bis e jeweils mindestens 50 Prozent und in dem weiteren Bereich mindestens 30 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt. (3) Der praktische Teil der Prüfung ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt. (4) Die Prüfung ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in beide Prüfungsteile bestanden hat. § 11 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung (1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/-in mindestens 50% der erreichbaren Punkte SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

erzielt. (2) Sofern eine praktische Prüfung stattfindet, ist der praktische Teil bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens 50% der erreichbaren Punkte erzielt. (3) Die Prüfung ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in die aufgrund der Feststellung gem. § 4a Abs. 1 Vers- VermV zu ergänzenden Prüfungsteile bestanden hat. § 12 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses (1) Der Prüfungsausschuss stellt gemeinsam das Ergebnis der einzelnen Prüfungsleistungen und das Gesamtergebnis fest. (2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist der/dem Prüfungsteilnehmer/ -in als vorläufiges Ergebnis mitzuteilen. Die Bestätigung des Ergebnisses des schriftlichen Prüfungsteils, das Ergebnis des praktischen Prüfungsteils und das Gesamtergebnis sind in der Regel nach Abschluss der Beratungen über den praktischen Prüfungsteil mitzuteilen. Es ist auf die Regelung des § 8 Absatz 8 ausdrücklich hinzuweisen. (3) Wurde der schriftliche oder der praktische Prüfungsteil nicht bestanden, erhält die/der Prüfungsteilnehmer/ -in darüber einen schriftlichen Bescheid. (4) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die den schriftlichen und praktischen Prüfungsteil bestanden haben, wird eine Bescheinigung nach Anlage 2 der VersVermV ausgestellt. (5) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die die spezifische Sachkundeprüfung nach § 13c Abs. 2 der Gewerbeordnung bestanden haben, wird hierüber eine Bescheinigung ausgestellt. einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen. § 15 Aufbewahrungsfristen (1) Nach Abschluss der Prüfung ist das Ergebnis der Prüfung fünfzig Jahre aufzubewahren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten sind ein Jahr, die Niederschriften gem. § 14 zehn Jahre aufzubewahren. Weitere Prüfungsunterlagen sind, soweit vorhanden, ein Jahr aufzubewahren. (2) Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen eines Rechtsmittels gehemmt. (3) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen. § 16 Rechtsbehelfsbelehrung Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an den Prüfungsteilnehmer mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung und den Ausführungsbestimmungen des Landes Baden-Württemberg. § 17 Inkrafttreten Diese Prüfungsordnung tritt nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der IHK Heilbronn-Franken in Kraft. Die Prüfungsordnung vom 24. März 2009, zuletzt geändert durch Beschluss vom 12. August 2014, tritt mit Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung außer Kraft. Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht. Heilbronn, den 23. Juli 2018 § 13 Prüfungswiederholung Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden. § 14 Niederschrift Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach Präsident Elke Döring Hauptgeschäftsführerin PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DIE SACH- KUNDEPRÜFUNG GEPRÜFTER/GEPRÜFTE FINANZANLAGENFACHMANN/-FRAU IHK Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken hat am 19. Juli 2018 auf Grund von §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), das zuletzt durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist, in Verbindung mit §§ 34f, 34g, 34h der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3562), und Abschnitt 1 der Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (Finanzanlagenvermittlungsverordnung – FinVermV) vom 2. Mai 2012 (BGBl. I S. 1006), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 28. April 2016 (BGBl. I S. 1046) geändert worden ist, folgende Prüfungsordnung beschlossen: § 1 Sachkundeprüfung Geprüfte/-r Finanzanlagenfachmann/- frau IHK Der Nachweis der Sachkunde gemäß § 34f Abs. 2 Nr. 4 GewO auch in Verbindung mit § 34h Abs. 1 Satz 4 GewO kann durch eine Prüfung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen erbracht werden. § 2 Berufung von Prüfern und Zusammensetzung von Prüfungsausschüssen (1) Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken (im Folgenden: IHK) errichtet einen oder mehrere Prüfungsausschüsse für die Sachkundeprüfung. Sie kann gemeinsame Prüfungsausschüsse mit anderen IHKs errichten. www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 67 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ SEPTEMBER2018

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