Bei Uns - Sparkasse Donnersberg

sparkasse.donnersberg.de

Bei Uns - Sparkasse Donnersberg

Mai 2012

BEi unS.

Arbeitsplätze

Zukunft im Landkreis

Geldanlage

Gut absichern

Sparkasse

Donnersberg

Sicherheit Grundbedürfnis

und Wirtschaftsfaktor

Sicherheitstechnik

für den Weltmarkt

Dr. Ralf Hinkel

Vorstandsvorsitzender

Mobotix AG, Langmeil

Energie

Alternative Versorgung


Günther Bolinius,

Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse donnersberg,

über den Sparkassenwert

„Sicherheit“.

Liebe Leserin, lieber Leser !

o b es um die eigene Existenz, die Endlagerung von Atommüll oder den

Euro geht – die Sorge um die Sicherheit ist umfassend. Und doch bedeutet

„Sicherheit“ für jeden etwas anderes, auch im Zusammenhang mit Geldangelegenheiten.

Deshalb nimmt die Frage der Sicherheit einen herausragenden Rang

in unserer Geschäftspolitik ein.

Obwohl sich Sicherheit häufig auch in Zahlen ausdrücken lässt – etwa im Personenaufzug:

„Tragkraft 600 kg oder 8 Personen“ – ist sie immer ein qualitativer

Begriff, ein Wert also. Allerdings ein relativer. Befinden wir uns allein im Lift, interessieren

wir uns nicht für dessen Tragfähigkeit. Steigen aber noch weitere

Menschen zu, beschleicht uns bisweilen ein Gefühl der Unsicherheit und treibt

uns zum Kopfrechnen: Wie viel mag der eine oder andere Mitfahrende wohl wiegen,

ist die 600-Kilo-Grenze nicht bereits überschritten? Manche haben immer ein

ungutes Gefühl im Lift, andere vertrauen auch im vollbesetzten Personenaufzug

ganz und gar der Technik.

So hat auch jeder unserer Kunden seine eigene Vorstellung von Sicherheit,

und wir versuchen, dem gerecht zu werden. Dazu verfügen wir über eine nicht zu

überbietende Grundlage: Kundengelder sind bei uns in unbegrenzter Höhe zu 100

Prozent abgesichert. Die Gewinnerzielung hat für die Sparkasse Donnersberg

nicht oberste Priorität, sondern eine sichere Geldanlage und die Unterstützung

des kulturellen und sozialen Lebens im Donnersbergkreis. Und wer bei seinen

Geldanlagen ein gewisses Risiko nicht scheut, kann selbst in diesem Fall seine

Sicherheit steigern, indem er sich von uns eingehend informieren und beraten

lässt. Denn im Vordergrund steht für uns die individuelle und an die Lebenssituation

angepasste Beratung, in der wir versuchen, auf die speziellen Bedürfnisse

unserer Kunden einzugehen.

Je höher die subjektiv empfundene Sicherheit, desto unbeschwerter das Leben.

Finanzielle Absicherung, emotionale Geborgenheit, öffentliche Sicherheit –

das Thema hat viele Facetten. Wir beleuchten in unserem Kundenmagazin einige

davon, stets aus dem Blickwinkel unserer Heimat. Ich hoffe, Sie entdecken Interressantes

wie Wissenswertes und wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Günther Bolinius

Vorsitzender des Vorstandes, Sparkasse Donnersberg

Editorial

3


inhalt

im Fokus: Sicherheit

Finanzielle absicherung und

gesellschaftliches Engagement: imprESSum

die Sparkasse donnersberg

herausgeber:

4

fördert über ihren gesetzlichen

auftrag hinaus das öffentliche

Sparkasse Donnersberg

Postfach 1264

67806 Rockenhausen

5

leben in der region.

Tel. 06361-453-0

info@sparkasse-donnersberg.de

www.sparkasse-donnersberg.de

Verantwortlich für den inhalt:

Matthias Roth,

Mirjam Mergenthaler

Sparkasse Donnersberg

6 10 12 14

redaktion:

derschka

Wirtschaftspublizistik

Hofstraße 10, 78343 Gaienhofen

Dr. Peter Derschka

derschka@t-online.de

Zwischen tradition und Fort -

schritt: Seit Jahrtausenden

besiedelt, befindet sich das

donnersberger land heute

wirtschaftlich im umbruch.

die Weichen sind in richtung

Wachstum gestellt.

EDITORIAL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Sichere ZukunfT

Der Wirtschaftsraum Donnersberg hat den Anschluss gefunden

und entwickelt seine Zukunftsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

SicherheitSTEchnIk

ÖffEnTLIchE Sicherheit

Ehrenamtliche Mitarbeiter und die Unterstützung

durch die Sparkasse Donnersberg sind tragende Säulen des

Brand- und Katastrophenschutzes in der Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

ARbEITspLATZSicherheit

Qualifizierte Arbeitsplätze in zukunftssicheren Branchen

Tel. 07735-3433

texxtmanufaktur

Pfarrer-Ferstl-Straße 23a

82275 Emmering

Reinold Rehberger

r.rehberger@web.de

Tel. 08141-6257649

artdirection

Gestaltung Rudi Gill

Senftlstraße 1

81541 München

Auf dem Gebiet der Videoüberwachung hat die Mobotix AG

bilden eine gesunde Grundlage für den Arbeitsmarkt

Rudi.Gill@t-online.de

Tel. 089-4482150

aus Langmeil weltweit die Nase vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

im Donnersberger Land . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Mitarbeit: Jürgen Schröder

druck: GTS Druck,

Kirchheimbolanden

VERsORgungsSicherheit

sOZIALE Sicherheit

Bildnachweise

Der Donnersbergkreis setzt auf neue Energiequellen, um die

Umwelt zu schonen und die Abhängigkeit von Exporten zu mindern . . . . . . . . . 12

AnLAgESicherheit

Vor rund 180 Jahren gründete der

Hochsteiner Unternehmer Ludwig von Gienanth

die erste Betriebskrankenkasse in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

S. 3: foto gronauer, Alsenz; S. 6: Gienanth

GmbH, Eisenberg; S. 8-9: Donnersberg

Touristikverband, Kirch heimbolanden;

S. 8: BorgWarner GmbH, Kirchheimbolanden;

S. 9: Keiper Recaro; S. 10 -11: Mobotix

AG, Langmeil (7); S.14: Corbis; S.15 +

S.17: fotostudio pfaff, Winnweiler; S.19:

Kunden der Sparkasse Donnersberg sollen ihr Geld

Sichere ADREssE

M. Scharff’s Gastronomie, Stadt Eisenberg,

Josef Hoffmann (1), pixe lio (1);

in Sicherheit wissen, ohne auf Erträge verzichten zu müssen . . . . . . . . . . . . . . . 14

Sparkasse Donnersberg:

S. 20 -23: Gerhard Löffel (11); S. 24: Borg-

Warner GmbH, Kircheimbolanden; S. 24-

Kompetenz und Vertrauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

25: Bezirksverband Pfalz, Lehr- und Versuchsanstalt

für Viehhaltung, Neumühle;

Sichere DAsEInsVORsORgE

S. 26-27: Landesarchiv Rheinland-Pfalz,

Speyer; S. 28-29: Sparkasse Donnersberg

Als öffentliche Bank hat die Sparkasse eine ganz besondere Verantwortung

ZuM SchLUSS

(5); S. 29: Stadt Rocken hausen; S. 30-31:

Archiv (7) S. 31: foto gronauer, Alsenz (2);

für die finanzielle Sicherheit der Bürger und der Wirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Preisrätsel: Wo sind die Puppen ? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

S. 32: Florentin Caesar auflage: 44.000

18


Editorial SichErE zukunft

ein neues Wir-Gefühl

Der Donnersbergkreis,

seit ewigen zeiten im

Schatten florierender

Wirtschaftsräume, ist

dabei, den Anschluss an

den Rest der Welt zu

finden. Viele Ideen

fördern den Prozess.

V on wegen Rhein-Ruhr, Rhein-

Main oder Rhein-Neckar. Wenn

es in der deutschen Industriegeschichte

um Innovationen geht, braucht sich

das weite grüne Land hinter seinem

großen dunklen Berg nicht zu verstecken.

In Hochstein stand die erste

pfälzische Fabrik – immerhin 118 Jahre

vor der Ludwigshafener BASF, dem

inzwischen weltgrößten Chemiekonzern.

Heute werden in Kirchheimbolanden

Turbos für Last- und Sportwagen

in aller Welt entwickelt, und aus

Rockenhausen kommen wichtige Impulse

für den internationalen Automobilbau,

während der Höhenrücken

oberhalb des Appeltals eine der Wiegen

moderner, zukunftsorientierter,

globaler Energietechnologie ist. Und in

Langmeil, das noch am Rande, produziert

neuerdings ein ebenso hochinnovatives

wie hochprofitables Unternehmen

seine auf der ganzen Welt

begehrte Sicherheitstechnik. Nun gibt

es den legendären Industriepionier

aus Hochstein nicht mehr, die Energie-

Daten & Fakten

Mit 75.878 Einwohnern

(2010) rangiert der Donnersbergkreis

unter den 24

rheinland-pfälzischen Landkreisen

auf Rang 20. Das

Bruttoinlandsprodukt betrug

im Krisenjahr 2009

genau 53.613 Euro pro

Erwerbstätigem, das sind

2,7 Prozent weniger als

der Landesdurchschnitt.

Die zwölf Kreisfreien Städte

eingerechnet bedeutet

dies Platz 11. Insgesamt

sind 27.239 Personen erwerbstätig

– davon über

14.609 als Pendler; dem -

gegenüber finden 6.209

„Einpendler“ im Donnersbergkreis

Arbeit und Brot.

Pro Einwohner stieg die

Summe des verfügbaren

Einkommens von 12.262

Euro (1990) auf 17.658

Euro (2009).

Gienanth Gmbh, Eisenberg:

das 275 Jahre alte unternehmen

trägt zwar noch den namen der

legendären industriellen-dynastie,

doch wurde es 2008 vom Finanz -

investor cognetas übernommen.

Spezialisten vom Schneebergerhof

sind vor die Tore der Landeshauptstadt

Mainz gezogen, und Keiper wurde

zum großen Teil an die Konkurrenz

verkauft – nichts Außergewöhnliches

im Wirtschaftsleben einer Nation.

Doch alle – ob Gienanth, Keiper, Borg-

Warner, Juwi oder Mobotix – verbindet

ein Grundmuster: Es ist die Vision ihrer

Gründer, gepaart mit der Zähigkeit

und Phantasie der Mitarbeiter. Das gilt

vor allem dann, wenn es darum geht,

etwas ganz Besonderes aus dem Boden

zu stampfen – und das in einer

Region, die eigentlich noch nie als

mächtiges Industrierevier mit entsprechender

Ausstattung aufgefallen ist.

Dass aber hier genauso viele begabte

und fleißige Menschen zu Hause sind,

wie woanders, ist eines ihrer großen

Potenziale. Sie können das Land am

Donnersberg zukunftssicher machen.

Vorausgesetzt, Politik und Wirtschaft

ziehen weiter am selben Strang.

Der Donnersbergkreis liegt

beim Export auf Platz 5

Der liebenswerte Landstrich zwischen

Unkenbach und Eisenberg, Kriegsfeld

und Potzbach hatte es nie besonders

leicht. Doch das ist alles Geschichte.

Heute verkünden die Zahlen aus dem

Statistischen Landesamt in Bad Ems

andere Botschaften: Mit einer Exportquote

von 49,2 Prozent liegt das produzierende

Gewerbe auf Platz 5 in

Rheinland-Pfalz. Die Bevölkerungszahl

stieg von 1987 bis 2010 um 9,4 Prozent

auf 75.878. Und beim Bruttoinlandsprodukt

wurden die Krisenjahre

2008/09 mit einem Minus von 2,7

Prozent (2010) besser überstanden als

von der Mehrzahl der rheinland-pfälzischen

Stadt- und Landkreise. Auch andere

Zahlen können sich sehen lassen:

Statt 2644 Unternehmen mit 15.060

Mitarbeitern (1980) schmücken jetzt

3.005 Unternehmen und 18.839 Beschäftigte

die Statistik.

Aber es gibt auch Herausforderungen:

die Steuereinnahmen der Kommunen

liegen 17 Prozent unter dem

Landesdurchschnitt und das verfügbare

Einkommen der Privathaushalte

liegt trotz Steigerung von über 16 Prozent

gegenüber dem Jahr 2000 noch

bei 94,2 Prozentpunkten, bei einem

Landeswert von 100.

Wachstums- oder

Schrumpfungsregion?

„Alles in allem betrachtet“, so Gabi

Troeger-Weiß, Professorin für Regionalentwicklung

und Raumordnung an

der TU Kaiserslautern, „zählt der Donnersbergkreis

zu einem der Wachstumsmotoren

in Rheinland-Pfalz. Die

bisherige Entwicklung war dynamisch

und positiv.“

Politik und Wirtschaft in Reinland-

Pfalz haben begriffen, dass im Zeitalter

der Globalisierung der ländliche

Raum mit anderen Methoden behandelt

werden muss. Etwa vier Dutzend

Analysen, Initiativen, Strategiepapiere

und Projekte liegen auf dem Tisch oder

in der Schublade.

Förderprogramme aus Brüssel,

Berlin und Mainz versprechen Mittel,

mit denen sich ein ziemlich breites

Spektrum abdecken lässt – von der

Erhaltung kultureller Denkmäler bis

zur Schnellstraße –, ein großes Betätigungsfeld

übrigens auch für die Sparkassen

und alle mit Wirtschaftsförderung

beschäftigten Institutionen, und

alles einem einzigen Ziel untergeordnet:

Der Schrumpfungsprozess im

ländlichen Raum soll gestoppt und,

wenn möglich, gedreht werden.

Auf die Frage, ob denn der Donnersbergkreis

eher eine Wachstumsoder

Schrumpfungsregion sei, antwortet

die Geografin und Raumplanerin

Troeger-Weiß kurz und knapp: „Der

Donnersbergkreis hat sehr gute Chancen,

sowohl was die Entwicklung der

6 7


Bevölkerung als auch der Wirtschaft

betrifft.“ Die Wissenschaftlerin hat

sich mit dem Forschungsprojekt „Erfolgsbedingungen

von Wachstumsmotoren

außerhalb der Metropolen“

beschäftigt, das vom Bundesbauministerium

unterstützt wurde.

Stichwort Erfolgsbedingungen. Dazu

zählt die A 63. Sie durchschneidet

den Landkreis diagonal und verbindet

das Saarland mit der Metropolregion

Rhein-Main. Das bedeutet in der Praxis,

dass Winnweiler mittlerweile zu

einem Vorort von Kaiserslautern geworden

ist und man von Kirchheimbo-

landen nach Frankfurt noch nicht einmal

eine Stunde braucht. Nicht viel

länger dauert die Reise in den Wirtschaftsraum

Rhein-Neckar. Kein Wunder,

dass die Kommunen links und

rechts dieser Route gute Karten haben,

wenn auswärtige Unternehmen wegen

günstiger Standortbedingungen bei ihnen

anklopfen.

„Der globale Markt funktioniert nun

mal nicht ohne eine erstklassige Logistik“,

erklärt Professor Frank Huber,

Lehrstuhlinhaber für Marketing an der

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Rasche Verbindungen gehören dazu.

jUnGeS LanD

Das sind nun wirklich keine

schlechten Daten, welche die

Autoren der Studie „Wachs -

tumsmotoren in ländlichen

Räumen in Rheinland-Pfalz“

für den Donnersbergkreis

ermittelten. Unter der Ru brik

„Merkmale“ heißt es hier:

„Beliebter Wohnstandort“

und „vergleichsweise junge

Altersstruktur (nied riger Altenquotient)“.

Und so nahm

auch das Bevölkerungswachstum

um drei Prozent zu

(Rheinland-Pfalz: 2 Prozent);

die Zahl der sozialversicherungspflichtigenBeschäftigungsverhältnisse

stieg um

5 Prozent (3 Prozent) und das

Wachstum des Bruttoinlandprodukts

gar um 18 Prozent

(11 Prozent). In einer parallel

durchgeführten Haushaltsbefragung

gaben 70 Prozent

der Interviewten „Ansiedlung

neuer Betriebe“ als Gründe

für das Wachstum im Landkreis

an. Die Studie wurde

von Wissenschaftlern am

Lehrstuhl für Regionalentwicklung

und Raumordnung

an der Uni versität Kaiserslautern

im Donnersbergkreis,

dem Rhein-Hunsrück-Kreis,

dem Landkreis Südliche

Wein straße und der Stadt

Landau durchgeführt und

vom Bundesamt für Bauwesen

und Raumordnung

finan ziert. Die Analyse, 2009

abgeschlossen, ist die aktuellste

Studie über die Lebenssituation

in unserer Heimat.

rohstoffquelle donnersberg

(ganz oben): im innern des vor

280 millionen Jahren erloschenen

Vulkans schürften schon römer

und Kelten nach Bodenschätzen.

BorgWarner, Kirchheimbolanden

(links), gilt als Beispiel geglückter

industrieansiedlung. die Firma ist

Weltmarktführer in wichtigen Segmenten

der turbolader-technologie.

Keiper Gmbh, rockenhausen

(rechts), ist mit seinen auto- und

Flugzeugsitzen ein pionier für

reisekomfort.

„Die Nähe zum Frankfurter Flughafen

und die damit zusammenhängende

Zeitersparnis waren für uns mitentscheidend,

von Kaiserslautern nach

Langmeil überzusiedeln“, sagt Dr. Ralf

Hinkel, Vorstandschef der börsennotierten

Mobotix AG.

Das extrem wachstumsstarke Unternehmen

gilt weltweit als Technologieführer

in der Netzwerk-Kamera-

Technik (siehe Seite 10). Für die

Verbandsgemeinde Winnweiler war

die Standortwahl des Managements

ein Glücksfall. Bürgermeister Rudolf

Jacob: „Nach Jahren der Stagnation ha-

SichErE zukunft

8 9

ben wir mit Mobotix ein Unternehmen,

dessen Produkte auf der ganzen Welt

gebraucht werden und das schon deshalb

eine großartige Perspektive mitbringt.“

Vier Hektar sind inzwischen

bebaut, weitere zehn Hektar stehen für

künftige Erweiterungen bereit.

Das letzte Geschäftsjahr schlossen

die Langmeiler mit einem Umsatzplus

von 36 Prozent ab. Da kann der Landrat

nur staunen. Winfried Werner: „Diese

wunderbare Entwicklung beweist,

dass Hightech überall möglich ist, und

dass es Erfolgsbedingungen auch außerhalb

von Metropolen gibt“.


SichErhEitStechnIk

mobotix-managment (v.l.):

ralf hinkel (Vorstandsvorsitzender),

lutz coelen (Finanzen),

magnus Ekerot (Vertrieb) und

oliver Gabel (technik)

Vatikanische Bibliothek,

lese saal: Weil die einzigar -

tigen Bücher nicht nur bei

Wissenschaftlern sehr gefragt

sind, bewacht hightech

aus langmeil die Schätze.

donbass-arena in donezk:

am austragungsort der Fuß -

ball-Em 2012 wachen hun -

derte von mobotix-Kameras

über die Sicherheit von

Spielern und Zuschauern.

Mobotix

in ZahLen

Mitarbeiter über 300*

Umsatz 73,2 Mio Euro**

Wachstum 36 Prozent

Exportquote 76 Prozent

Ergebnis

nach Steuern 13,2 Mio Euro

Niederlassungen in

New York und Sydney

* Stand: Februar 2012

** Geschäftsjahr

1. 6. 2010 bis 31. 5. 2011

D em geheimnisvollen Auge entgeht

nichts. Jede Bewegung der

Putzfrau, die gerade dabei ist, den

dunkelgrauen Granitfliesen in der

Empfangshalle den notwendigen Glanz

zu verleihen, wird registriert. „Lückenloser,

diskreter Raumüberblick mit nur

einer Kamera“, heißt es dazu in der

Produkt-Broschüre. Sie beschreibt das

Modell „Q24 Hemispheric“.

Wir sind in Langmeil, dem Sitz der

börsennotierten Mobotix AG. „Es war

ein langer Weg und manchmal auch

nicht einfach“, sagt Vorstandsvorsitzender

und Firmengründer Dr. Ralf

Hinkel: „Als wir 1999 die erste wetterfeste

Webcam mit digitalen Bildsensoren

und integriertem PC entwickelten,

ahnte noch kein Mensch, dass diese

Technik die Zukunft der Video-Überwachung

entscheidend beeinflussen

würde.“ Tatsächlich, das robuste Kameragehäuse

erlaubt einen universellen

Einsatz: Die Kameras aus Langmeil

halten Temperaturen von zwischen

–30 und +60 Grad Celsius stand – in

der Antarktis, in der saudischen Wüste

oder in den Sümpfen Floridas.

Mobotix ist Hard- und Software-

Schmiede zugleich. Die von ihr entwickelte

hemisphärische Kameratechnologie

ermöglicht unter anderem die

lückenlose Aufzeichnung eines ganzen

Raumes mit nur einer einzigen Kamera.

Was das Ganze wirtschaftlich so

interessant und das Unternehmen in

diesem Segment zum Weltmarktführer

macht, ist die Tatsache, dass sich

die gepixelten Live- und Recorderbilder

von jedem PC aus abrufen und digital

umformen lassen, ohne dass dafür

eine eigene, aufwändige Software

installiert werden muss.

Die HiRes-Video-Komplettlösungen,

wie die Macher ihre Innovation nennen,

ist eine technische Meisterleis-

tung, die sich in kurzer Zeit rund um

den Globus herumgesprochen hat.

Heute führt für die internationale Security-Branche

kein Weg mehr an

Langmeil vorbei. Ob auf Flughäfen, in

Ministerien, Banken, Museen, Sportstätten

oder Verkehrssystemen – dem

Fischauge von der Kaiserstraße entgeht

nichts. Kurzer Auszug aus der

internationalen Referenzliste: Abu

Dhabi Airport, Bahrain Defense Hospital,

EM-Fußballstadion Donezk, Vatikanische

Bibliothek, Hudson River Park

New York, Containerhafen Panama,

Olympiagelände Peking.

10 11

Spitzenprodukte aus Langmeil

Das ist Sicherheit im doppelten Sinn: ein junges, engagiertes, hoch innovatives unternehmen

sorgt mit seinen ungewöhnlichen Qualitätsprodukten an fast allen neuralgischen

Plätzen der Welt für Sicherheit. Durch sein enormes Wachstum gibt es darüber hinaus der

heimatregion ein gutes Stück wirtschaftlicher Sicherheit – und damit auch Perspektive.

Ein zukunftsträchtiges

Kapitel Wirtschaftsförderung

„Das Votum für den Standort Langmeil

war eine rein wirtschaftliche Entscheidung“,

sagt Firmenchef Hinkel. Denn

Kaiserslautern, wo man sieben Jahre

lang expandierte, schien plötzlich aus

allen Nähten zu platzen. Und Grundstückspreise

wie Gewerbesteuer liegen

dort höher als beispielsweise in Langmeil.

Bei der folgenden Übersiedlung

spielte die Sparkasse Donnersberg zusammen

mit der Gemeinde Winnweiler

eine wichtige Rolle. Erschlossenes

Gelände war reichlich vorhanden und

musste nur noch finanziert werden.

Die Kontakte zwischen dem Unternehmen

und der Sparkasse bestehen

nicht erst seit gestern. „Wir haben als

erste Bank schon vor über zehn Jahren

die Existenzgründung der Firma begleitet“,

erklärt Matthias Roth, stellvertretendes

Vorstandsmitglied. Damals

hatte Ralf Hinkel auf dem Wingertsweilerhof

mit der Produktion begonnen,

ehe er nach Kaiserslautern ging. Jetzt,

nach über zehn Jahren, hat sich der

Kreis wieder geschlossen. Roth: „Wir

haben ein interessantes Kapitel Wirtschaftsförderung

aufgeschlagen.“


12

VeRSoRgungSSichErhEit

Der richtige Mix

Mit einer intelligenten kombination ressourcenschonender energiequellen und hoch entwickelter

technologie soll die Abhängigkeit von Mineralöl und erdgas überwunden werden.

Der Donnersbergkreis ist bereits auf dem besten Weg.

R ohstoffarm, aber ideenreich –

das gilt für Deutschland wie

für das Donnersberger Land. Um die

zunehmende Abhängigkeit von Energieimporten

einzuschränken und die

Versorgungssicherheit zu tragbaren

Kosten zu sichern, sind neue Wege

einzuschlagen. Denn „eine sichere

Energieversorgung ist das Rückgrat einer

funktionierenden Volkswirtschaft“,

teilt die Bundesregierung via Internet

mit. Deshalb will Berlin „eine bezahlbare,

sichere und umweltverträgliche

Energieversorgung auch in Zukunft

gewährleisten.“

Dieses Ziel macht man sich ohne

Abstriche im Donnersbergkreis zu eigen,

beispielsweise mit der Neue Energie

Donnersbergkreis GmbH, einer Kooperation

des Kreises und der sechs

Verbandsgemeinden mit der Pfalzwerke-Projektbeteiligungsgesellschaft

GmbH. Das Unternehmen soll vor allem

die Energiegewinnung aus Biomasse

forcieren. Ebenfalls mit der

Pfalzwerke-Tochter will die Verbandsgemeinde

Rockenhausen über die NaturEnergie

Rockenhauser Land GmbH

(NERo) insbesondere den Bau von Photovoltaik-Anlagen

vorantreiben. Die Beteiligung

der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden

und ihrer Parkhaus und

Stadthalle GmbH an der neuen Energie

Rheinhessen-Pfalz GmbH (e-rp) regelt

die kommunale Versorgungsstruktur

(Wasser, Strom, Gas) in Rheinhessen

und der Nordpfalz neu und zukunftsfähig.

Für den Stadtrat und den Rat der

Verbandsgemeinde war dieser Schritt

im Interesse der Wirtschaftlichkeit wie

der Versorgungssicherheit unumgänglich.

e-rp-Geschäftsführer Udo Beckmann

betont, dass die Unternehmens-

politik „kommunal bestimmt“ wird,

also keine übergeordneten Konzerninteressen

den Kurs vorgeben.

Zur Versorgungssicherheit mit

landwirtschaftlichen Produkten verspricht

die Palaterra GmbH & Co. KG

in Hengstbacherhof mit ihrer patentierten

Schwarzerde aus biologischen

Reststoffen beizutragen. Als Kultursubstrat,

Bodenaktivator, Humusbildner

oder organischer Dünger soll die

extrem fruchtbare „Palaterra“ Ressourcenschonung

mit Wertschöpfung und

Klimaschutz verbinden.

Die Wörrstadter juwi AG will an

möglichst vielen Orten „ein sicheres

und umweltfreundliches, von Importen

unabhängiges und preisstabiles

Energieversorgungssystem aufbauen.“

Mo dernste Windturbinen, Photovoltaik

anlagen, Bioenergie und innovative

Technologien zur Effizienzsteigerung

sollen das leisten. Denn bei juwi

hat man keinerlei Zweifel: „Die Energie

ist da“, lautet das Firmenmotto.

Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen

zählen zu den Kunden des

Unternehmens, das ihnen Planung,

Realisierung, Finanzierung und Betrieb

aus einer Hand anbietet.

Nummer Eins der Energieversorger

in der Region ist die Pfalzwerke

AG, die sieben Milliarden Kilowattstunden

Strom für 1,6 Millionen Menschen

in der Pfalz, im Saarpfalz-Kreis,

aber auch bundesweit bereitstellt. Die

Pfalzwerke stehen zudem für ein Netzwerk

von Unternehmen, die sich mit

ressourcenschonenden Energiequellen

befassen. Schon heute beträgt der

Anteil erneuerbarer Energien bei der

Pfalzwerke AG 23,7 Prozent, während

er bundesweit bei 17,3 Pozent liegt.

alternative Energie in der

nordpfalz: der Energiepark

Schneebergerhof (rechts) erzeugt

Strom für 10.000 drei-

personen-haushalte pro Jahr.

das größte Windrad ist mit

200 metern höhe eines der

leistungsstärksten der Welt

(oben: montage der Gondel).

auch die traditionsreiche pfalzwerke

aG hat die Zeichen der

Zeit erkannt. der anteil an erneuerbarer

Energie, der durch

ihre leitungen fließt (unten)

beträgt bereits 24 prozent.

VoM SchneeberGerhoF

in

Die Weite WeLt

die Erfolgsgeschichte

der Firma juwi aG

Fred Jung, Agrarökonom,

und Matthias Willenbacher,

Physiker, gründeten Ende

1996 die gemeinsame

Firma, aus der die heutige

juwi AG hervorging. Es

begann mit einer Million

geliehener D-Mark und einer

Windkraft-Anlage am

Schneebergerhof, wo für

Binnenlandverhältnisse hervorragende

Bedingungen

herrschen. Es folgten recht

bald vier weitere Windräder.

Im Laufe der Zeit wurden

drei Anlagen durch wesentlich

leistungsfähigere

ersetzt. Sie versorgen heute

rund 9.000 Haushalte

mit Strom. Weltweit hat

juwi mehrere hundert Wind -

räder aufgestellt und noch

weit mehr Photovol taik-Projekte

realisiert. Weitere

Geschäftszweige sind die

Nutzung von Biomasse,

Wasserkraft und Geothermie

zur Stromgewinnung.

Mit mehr als 1000 Mitarbeitern

erwirtschaftet das

Wörrstädter Dienstleistungsunternehmen

über

eine Milliarde Euro Umsatz.

In Indien, Peru und Ruanda

fördert juwi die Errichtung

von Solaranlagen für so -

ziale Projekte.


ihrE idEALE

GELdAnLAGE?

unsere Berater sind von

8 bis 20 uhr für Sie da.

VErEinBArEn SiE

GLEich EinEn

TErmin.

Beratungsgespräch: Waldemar

mergenthaler, Kalkofen, carolin

Schneider, Juniorberaterin in

rockenhausen.

Vermögensaufbau und private

Banking: Voraussetzung für

das Vertrauen, das Sparkassenmitarbeiter

genießen, ist eine

fachkundige Beratung. denn

hier wird nicht mit obskuren

pro dukten gehandelt. Gerade

das schätzt die privatkund-

schaft am meisten.

Strategie ist alles

D ie Krise dauerte zwar viel kürzer

als befürchtet, dafür aber

war sie extrem heftig – und ganz vorüber

ist sie immer noch nicht. Doch zu

keinem Zeitpunkt mussten und müssen

sich die Kunden der Sparkasse

Donnersberg Sorgen um ihr Geld machen:

„Wir gehen sorgsam mit dem

Geld unserer Kunden um“, versichert

Hans-Jürgen Pfeiffer, stellvertretendes

Vorstandsmitglied. „Zudem sind wir

dem Sicherungssystem der Sparkas-

AnlAgeSichErhEit

unabhängig von der konjunktur bleiben zins und Rendite wichtig,

wenn es um die private geldanlage geht. Das ist die eine Seite. Die

andere: Viele Menschen stufen bei ihren strategischen Überlegungen

einen anderen faktor aber noch sehr viel höher ein – die Sicherheit.

sen angeschlossen, das eine hundertprozentige

Absicherung der Geldanlagen

unserer Kunden garantiert.“

Trügerische Sicherheit:

Sparstrumpf und Gold

Berater in der Sparkasse Donnersberg

haben Verständnis, wenn Kunden nach

Erfahrungen mit teils sinkenden, teils

stark schwankenden Börsenkursen

verunsichert sind. Bargeld zu horten

ist jedoch keine Lösung, um sein Geld

15


AnlAgeSichErhEit

sicher zu verwahren. Selbst wenn kein

Dieb das Versteck entdeckt, nagt die

Inflation stetig am Wert des Geldes,

wenn es keine Zinsen bringt.

Typisch für wirtschaftlich turbulente

Zeiten ist das sprunghaft steigende

Interesse an Gold. Münzhändler erleben

einen Nachfrageboom. Denn viele

betrachten Gold als klassische Krisenwährung.

Die Faszination, die das Edelmetall

ausstrahlt, zieht seit eh und je

die Menschen in ihren Bann. Vom

nüchternen Renditegesichtspunkt aus

betrachtet, ist Gold aber auch in Krisenzeiten

keine Ideallösung. Eine auch nur

einigermaßen verlässliche Entwicklung

seines Wertes gibt es bei Gold ebenso

wenig wie Zinsen. Zudem wird Gold in

Dollar gehandelt, es besteht also auch

noch ein Währungsrisiko.

Trotzdem: Wem es ein Gefühl der

Sicherheit vermittelt, im Bankschließfach

das eine oder andere Stück Gold

zu haben, ohne sich weiter für dessen

Preisentwicklung zu interessieren, der

kann diesem Gefühl nachgeben. Doch

sollte er dafür nur einen sehr kleinen

Teil seines Vermögens ausgeben.

Aber eine Sichteinlage ist nicht als

Geldanlage zu betrachten. Sie dient in

erster Linie dem Abwickeln des bargeldlosen

Zahlungsverkehrs und erlaubt

es, das riskante Mitführen von

Bargeld einzuschränken.

Geld, das nicht kurzfristig für den

Lebensunterhalt und die laufenden

Zahlungen benötigt wird, muss nicht

auf dem Girokonto bleiben. Man kann

es höher verzinst mit einer festen Laufzeit

anlegen. Die Sparkasse Donnersberg

bietet für jede Anlagesumme und

Laufzeit eine passende Lösung an.

Relative Sicherheit:

Immobilienbesitz

Die Kreditzinsen sind günstig und eine

Kreditklemme gibt es bei der Sparkasse

Donnersberg nicht. Nichts spricht

dagegen, jetzt eine Immobilie zu erwerben

oder zu bauen, wenn die persönlichen

finanziellen Verhältnisse es

erlauben.

Während Gold ein recht unsicherer

Sachwert ist, sind Immobilien zumindest

langfristig eine lohnende Anlage.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand

über eine schuldenfreie Immobilie verfügen

zu können, sollte das Ziel jedes

Anlegers sein – das selbst genutzte

Wohneigentum ist für gewöhnlich fester

Bestandteil einer ausgewogenen

Vermögensstruktur.

Eigentlich sind Immobilien also

eine sichere Sache. Es rechnet sich immer,

keine Miete zahlen zu müssen.

Auf Dauer steigt zudem der Wert.

Selbst wenn das Objekt altert, verteuert

sich der Boden, auf dem es errichtet

ist. Nicht sicher ist indes, ob sich

eine Immobilie jederzeit mit Gewinn

verkaufen lässt, denn Immobilienpreise

steigen nicht stetig. Doch der Tagespreis

spielt keine Rolle, wenn das Eigenheim

längere Zeit im Familienbesitz

bleiben soll.

SeLbStSicher

heiSSt

anLaGeSicher

Klare Ziele erleichtern

den anlageerfolg

Eine überdurchschnittliche

Rendite ohne jedes Risiko

zu erzielen, bleibt ein

Wunschtraum. Erträge spekulativer

Anlagen heißen

deshalb auch „Risikoprämien“.

Wem ein sicheres, stetiges

Wachstum seiner Anlagen

wichtig ist, der setzt

auf den Zinseszinseffekt,

der mit zunehmender Anlagedauer

auch eine beachtliche

Dynamik entfaltet.

Doch auch mit einer risikofernen

Grundeinstellung ist

es nicht abwegig, wenigstens

einen kleinen Teil des

Vermögens in eher spekulative

Anlagen – Aktien und

Aktienfonds – zu investieren.

Bei einem langfristigen

Anlagehorizont und mehr

Mut zum Risiko kann der

Anteil dieser Investments

größer sein. Aber auch in

diesem Fall gilt die Regel:

Nicht alles auf eine Karte

setzen, sondern auf eine

breit gestreute Vermögensstruktur

achten.

Jeder Anleger muss sich im

Laufe seiner „Karriere“ immer

wieder die Frage nach

seinen Zielen stellen. Die

wechseln in Abhängigkeit

von Alter, privater und beruflicher

Situation. Sich

stets die folgenden drei

Fragen eindeutig beantworten

zu können, macht die

Auswahl der richtigen Anlageformen

wesentlich einfacher:

Was will ich erreichen?

Was lassen meine

wirtschaftlichen Verhältnisse

zu? Welches Risiko bin

ich bereit einzugehen?

Gibt Sicherheit:

Private Altersvorsorge

In diesem Jahr werden 64 Prozent der

gesetzlichen Rente als steuerpflichtiges

Einkommen angerechnet, in zehn

Jahren bereits 82 Prozent und 2040 ist

die komplette Rente zu versteuern.

Dabei sinkt das Bruttorentenniveau

(Verhältnis der Standardrente zum

Durchschnittslohn aller rentenversicherungspflichtigen

Bürger) stetig –

bis auf 40 Prozent im Jahr 2030.

Ohne private Altersvorsorge tut

sich im Alter eine Versorgungslücke

auf, die ein Leben im gewohnten Standard

völlig unmöglich macht. Um die

Folgen des Rückzugs aus seiner

Fürsorgeverpflichtung für den Bürger

abzuschwächen, fördert der Staat

verschiedene Formen der privaten

Altersvorsorge mit Zulagen oder Steuervorteilen.

Diese Förderung nicht zu

nutzen, heißt Geld verschenken. Bei

der Wahl der Vorsorge, die für die persönlichen

Verhältnisse am besten geeignet

ist, helfen die Berater der Sparkasse

Donnersberg. Welche Variante

der Kunde auch immer wählt: Die geleisteten

Beiträge einschließlich der

staatlichen Zulagen sind sicher.

Zumeist reichen die staatlich geförderten

Produkte jedoch nicht aus,

um die spätere Versorgungslücke zu

schließen. Auch zum systematischen

Vermögensaufbau ist eine Beratung

durch die Sparkasse zu empfehlen.

Bewusstes Risiko:

Wertpapiere

Nachdem der DAX krisenbedingt deutlich

gefallen war, pendelte er scheinbar

orientierungslos hin und her, um

sich 2010 wieder erfreulich nach oben

zu entwickeln. „Hätte ich doch nur im

Jahr 2009 Aktien und Aktienfonds gekauft“,

ärgert sich mancher Anleger.

Er kann getröstet werden: Das opti-

male Timing schaffen auch Börsenprofis

höchstens mal per Zufall. Wie lange

die Kurse noch fallen und wie lange

sie noch volatil (schwankend) bleiben,

weiß niemand. Dass sie aber irgendwann

wieder steigen werden, bezweifelt

ebenfalls niemand. Das macht den

Einstieg in Aktienanlagen auch für

den Privatanleger interessant – vorausgesetzt,

er hat einen langen Atem.

Wesentlich sicherer sind aber festverzinsliche

Wertpapiere guter Bonität.

Dass Unternehmenswerte langfristig

Potenzial haben, ist eine sehr allgemein

gefasste Aussage, die dem Anleger

nicht weiter hilft. Welche Aktien

genau haben eine gute Per spektive?

Um das abzuschätzen, bedarf es erheblicher

Marktkenntnisse, und selbst

dann bleibt noch viel Unsicherheit.

Die Marktkenntnisse haben Fonds -

manager, und Fonds reduzieren wegen

ihrer breiten Streuung das Risiko.

Niedrige Kurse sind eine gute Gelegenheit,

einzusteigen. Sie erinnern

aber auch daran, dass solche Investments

eine gewisse Bereitschaft zum

Risiko voraussetzen, und dass diese

Anlage nicht geeignet ist, zu einem exakt

voraus bestimmten Termin zur

Verfügung zu stehen. Ob die Kurse gerade

dann günstig sein werden, lässt

sich nämlich nicht vorhersagen.

Entscheidend für die Anlagestrategie

sind stets die Präferenzen und die

wirtschaftliche Situation des Kunden.

Allein sie stehen im Mittelpunkt des

Finanz-Checks der Sparkassen – nicht

irgendwelche Vertriebsziele. Es geht

um persönliche Prioritäten und realistische

Ziele, auf deren Grundlage der

Sparkassen-Berater ein maßgeschneidertes

Finanzkonzept entwickelt. Absicherung

von Lebensrisiken, Altersvorsorge,

Erhalt und Aufbau von

Vermögen sind seine Inhalte, die es

immer wieder zu justieren gilt.

„dank der professionellen Beratung

der Sparkasse donnersberg

haben meine Familie und

ich uns den traum vom Eigenheim

verwirklichen können.“

Sparkassen-Kundin

carmen Spiecker, Kalkofen

16 17

Echte Sicherheit:

Sparanlagen

Am besten aber ist es, sich nur mit Anlagen

zu befassen, die eine zuverlässige

Wertentwicklung erwarten lassen,

also Zinsen und Rendite bringen. Absolut

sicher sind Spar- und Termineinlagen

bei der Sparkasse. Sie unterliegen

keinen Kursschwankungen, der

Anleger kann über sein Geld zum vereinbarten

Termin einschließlich Zinsen

und Zinseszinsen verfügen.

Genau so sicher sind selbstverständlich

auch Sichteinlagen. Das sind

die Guthaben auf Girokonten, die jederzeit

verfügbar sind sowie Einlagen

mit einer Laufzeit oder Kündigungsfrist

von weniger als einem Monat.

„Seit 50 Jahren vertraue ich bei

der Geldanlage meinem Sparkassen-Kundenberater.

ich nutze

verschiedene anlageformen,

die sowohl sicher als auch gewinnbringend

sind.“

Sparkassen-Kunde

markus Baumgärtner, rockenhausen

„Früher stand die investition ins

Eigenheim im mittelpunkt unserer

Finanzplanung. nun bin ich

froh, dass ich auch in der altersvorsorge

von der Sparkasse donnersberg

gut beraten wurde.“

Sparkassen-Kunde

dietmar Eckstein, Eisenberg


SichErE DASeInSVoRSoRge

Sparkassen sind anders

Auch die Sparkasse Donnersberg ist ein Wirtschaftsunternehmen. Doch im gegensatz

zu anderen firmen hat sie eine klare öffentliche Verpflichtung: Sparkassen haben für die

finanzielle Sicherheit der Bürger zu sorgen und die Betriebe in der Region zu fördern.

S eit 2008 ist das Image von Bankmitarbeitern

laut einer Forsa-

Umfrage, die im Oktober 2010 vorgestellt

wurde, um neun Prozentpunkte

gesunken. Damit genießen Banker nur

bei 32 Prozent der Deutschen ein hohes

Ansehen, knapp gefolgt von Gewerkschaftsfunktionären

(28 Prozent).

Ganz oben landen wie immer Feuerwehrleute.

Auf ihrem Stammplatz ganz

unten verharren die Politiker.

winns. Sie sind damit Teil der kommunalen

Daseinsvorsorge.

Um ihre Leistungen (siehe Kasten)

dauerhaft erbringen zu können und

die Haushalte ihrer Träger – Städte,

Gemeinden, Kreise – nicht zu belasten,

sondern, im Gegenteil, das Gemeinwohl

zu fördern, müssen auch Sparkassen

erfolgreich sein. Doch anders als

bei so mancher Geschäftsbank, diktieren

weder Börsenkurs noch Umsatzrendite

das Geschäftsgebaren.

Diener DeS

GeMeinWohLS

„Die Sparkassen stärken

als öffentliche Banken den

Wettbewerb im Kreditgewerbe.

Sie erbringen ihre

Leistungen für die Bevölkerung,

die Wirtschaft, den

Mittelstand und die öffentliche

Hand nach wirtschaftlichen

Grundsätzen und

den Anforderungen des

Marktes. Die Sparkassen

fördern die Vermögensbildung

breiter Bevölkerungsschichten

sowie die Erziehung

junger Menschen

zu eigenverantwortlichem

wirtschaftlichem Verhalten.

Sie tragen zur Verbesserung

der Eigenkapitalausstattung

insbesondere

junger und mittelständischer

Unternehmen im

Geschäftsgebiet bei. Die

Sparkassen tragen zur

Finanzierung der Schuldnerberatung

bei. Die Träger

entscheiden über die Verteilung

dieser Mittel an die

Träger der Schuldnerberatung.

Mit ihrer Aufgabenerfüllung

dienen die Sparkassen

dem Gemeinwohl.“

Auszug aus dem rheinlandpfälzischenSparkassengesetz

(Paragraf 2, Abs. 2)

18 Viele Menschen – wer will es ih-

19

nen verdenken? – sehen nicht ein,

dass manche heruntergewirtschaftete

Banken staatliche Unterstützung kas-

Gesellschaftliche

Verantwortung

sieren und ihren Missmanagern auch Dem Gemeinwohl zu dienen, wie es

noch astronomisch hohe Abfindungen das Gesetz vorsieht, bedeutet für die

oder Boni genehmigen. Otto Normal- Sparkasse Donnersberg zudem, sich

verbraucher vergleicht: Begeht ein „gewöhnlicher“

Arbeitnehmer einen gra-

am öffentlichen Leben der Region zu

beteiligen und Projekte im Sport, in

Kultursponsoring: die Wartenberger mühle ist Schauplatz hochkarätiger Jazz-Events, gesponsert von der Sparkasse donnersberg.

vierenden Fehler, wird er gekündigt der Kultur und auf dem sozialen Sek-

und muss dann erst einmal von seitor zu fördern. Einige Beispiele:

nem Arbeitslosengeld leben. Wenn er Um der TSG Eisenberg mitzuhel-

Pech hat, verhängt die Arbeitsagentur fen, die sanierungsbedürftige Jahnauch

noch eine Sperrzeit wegen ar- Sporthalle wieder der Bevölkerung zur

beitsvertragswidrigen Verhaltens, und Verfügung zu stellen, machte die Spar-

er muss vorübergehend ganz ohne kasse einen namhaften Betrag locker.

Einkünfte auskommen.

Eines der Kulturprojekte, an des-

Alle Bankkaufleute über einen sen Sponsoring sich die Sparkasse

Kamm zu scheren, wird der Realität Donnersberg 2010 und 2011 beteiligte,

im Finanzdienstleistungssektor aller- war das Pfälzer Jazz-Festival „palatia

dings nicht gerecht. Die Sparkassen

haben gewiss weder Milliarden in den

jazz“ mit Weltstars und Nachwuchstalenten.

Und Mitarbeiter der Hauptge-

Sanierungsfall Jahn-

Sporthalle (oben): Eine

Sand gesetzt, noch leitenden Mitarbeischäftsstelle Kirchheimbolanden spen-

stolze Summe soll helfen,

tern Millionenbeträge gezahlt. Denn deten die Erlöse aus Aktionen rund

den Eisenbergern ihren

Sparkassen sind kommunale Wirtschaftsunternehmen,

ihre Mitarbeiter

also Angestellte im öffentlichen Dienst.

Laut Sparkassengesetz von Rheinlandum

die Fußballweltmeisterschaft dem

Haus Vergissmeinnicht, einer Tagesbetreuung

für Demenzkranke.

Sparkassen-Vorstand Harald Glatte:

traditions reichen Versammlungsort

wieder zu geben.

Kindergarten alsenz

(rechts): auch für die Kleinen

ist die Spar kasse da.

unterstützung für den Fußballsport:

pirmin und tobias persohn (rechts), bei -

de FV rockenhausen, erhalten von Filialdirektor

christian Grimm (mitte) eine

lederkugel und einen Briefumschlag.

Pfalz ist „die Versorgung mit geld- und „Die Lebensqualität der Menschen in

kreditwirtschaftlichen Leistungen“ die der Region ist für die Sparkasse Don-

Aufgabe der Sparkassen – nicht das nersberg ein wichtiges Element der Ge-

Erzielen eines möglichst hohen Ge- schäftspolitik.“


ÖffentlIche SichErhEit

bürger schützen bürger

Ernst und Übung: ob beim

Brand in einer rockenhausener

autowerkstatt (links oben)

44 Verkehrsunfälle, 30 Unwetter. „Es

kommt immer öfter vor, dass die Feu-

meinheit opfern und ihre Gesundheit

aufs Spiel setzen, um anderen zu hel-

20

Der Donnersberg - W ir wissen eigentlich gar

nicht, was wir an ihnen ha-

Minuten an Ort und Stelle sein“ – dort,

wo sie gerade gebraucht werden.

oder bei diversen Übungen –

Feuerwehr und Katastrophenschutz

sind im donnersbergerwehr

mittlerweile zu fast allem gerufen

wird“, sagt Metzger. Dann ist auch

das Deutsche Rote Kreuz mit einem

fen. „Wir sind sehr froh“, sagt Schäfers

Nachfolger Walter Groß, „dass wir mit

unseren Freiwilligen Wehren auf ei-

21

ben“, sagt Karlheinz Metzger, der Eine imposant kurze Zeitspanne.

kreis für alle Eventualitäten

seiner fünf Notärzte zur Stelle. Eine nen großen Stamm an Feuerwehrleu-

zuständige Referent für Brand- und Kommunikation und die totale Mobili-

bestens gerüstet.

Rettungshundestaffel – sie existiert ten zurückgreifen können.“ Was dieses

Katastrophenschutz bei der Kreisvertät unserer Tage machen’s möglich.

das entsprechende Gerät ist

seit 2003 – komplettiert das Bild der Potenzial so interessant mache, sei die

waltung. „Ihnen“, das sind die 1.900 Jahr für Jahr wird in Dutzenden von

ebenso vorhanden wie die

ehrenamtlichen Helfer in Sachen Ret- Tatsache, dass in jeder Wehr eine Viel-

aktiven Feuerwehrleute, die in den Übungen „der Fall“ durchgespielt.

unbedingte Einsatzbereitschaft

tung von Leben, Hab und Gut.

zahl hochqualifizierter Männer und

sechs Stützpunktwehren rund um die Brennt’s dann wirklich einmal im

der Feuerwehrmänner.

Das Ehrenamt hatte es schon ein- Frauen aus fast allen handwerklichen

Uhr für den Fall der Fälle bereitstehen. wahrsten Sinne, dann bleibt häufig die

mal einfacher. Bürger, die sich in den und technischen Berufen zu Hause ist.

Mit 100 Dorfwehren ist der Donnersbergkreis

in der Fläche so gut wie

bis zu 100 Prozent abgesichert. Kreis-

Sirene mit ihrem ins Mark gehenden

Geheul stumm. Schließlich funktioniert

ein spezielles Funkmeldesystem,

unterschiedlichsten Vereinen engagieren,

wissen das. Es gehört ganz offensichtlich

zum Zeitgeist, dass der Rück-

Die Einsätze werden

technisch immer komplexer

feuerwehrinspekteur Werner Schäfer: das in Kürzelsprache Gruppen oder

zug ins Private auf dem Vormarsch ist.

„Die Wehren können an jedem Punkt ganze Wehren alarmiert. Das war 2010

Umso mehr Anerkennung müssen

des Landkreises innerhalb von acht genau 194 mal der Fall: 120 Brände,

jene finden, die ihre Zeit für die Allge-

kreis gehört zu jenen

Regionen in Deutschland,

die von größe -

ren unfällen und

katastrophen bislang

glücklicherweise

verschont geblieben

sind. Doch für den

fall des falles ist

man gerüstet. Dafür

sorgen unter ande -

rem eine ausgebaute,

vernetzte Infrastruk -

tur samt hundestaffel,

aber auch die 1900

feuerwehrleute.

Qualifikationen dieses Kalibers werden

immer wieder gebraucht. Ob beim

Frontalzusammenstoß auf der B 40

zwischen Marnheim und Dreisen oder

dem verheerenden Großbrand beim

Göllheimer Pyrotechniker Feistel.

Zweifellos sind die Einsätze im

Laufe der Jahre nicht zuletzt auch

durch die in Mitleidenschaft gezogene

komplexe Technik schwieriger geworden;

„die Zeit brennender Strohballen

auf den Äckern ist vorbei“, sagt Schäfer.

Aber auch noch ein anderes Phänomen

beschäftigt in zunehmendem

Maße die Einsatzkräfte: Sie sind immer

häufiger extremen psychischen

und physischen Belastungen ausgesetzt,

die eine Nachbereitung erforderlich

machen. Dr. Said Kahla, Anästhesist

in Kirchheimbolanden und


ÖffentlIche SichErhEit

Sprecher der Notärzte: „Die Helferin-

Übung macht den meister:

retten, löschen, bergen,

seit jeher ganz oben auf der Liste.“ Al- wehren – zuletzt das Projekt „Bambininen

und Helfer gehen nach einem Ein- FeUerWehr UnD SParkaSSe

schützen – das motto der deutlerdings

unterstützt man nicht uferlos, Feuerwehren“ mit ihren acht Gruppen,

satz häufig mit Bildern, Gerüchen und Kurzer Rückblick: Den beiden Männern ist „das Land“ nicht unbekannt. Hans-Peter Kröger

schen Feuerwehren haben

sondern mit System, wobei die Stütz- um den Gedanken von Schutz und Hil-

22 Geräuschen nach Hause, die alles andere

als angenehm sind. Die seelischen

Spuren kommen

dann später, etwa als

Ängste, Schlaf- oder gar

Verhaltensstörungen.“ Um

hier keinen zusätzlichen

Schaden entstehen zu

lassen, kann über die

Rettungsleit stelle Kirchheimbolanden

das Kri -

sen-Interventionsteam des

DRK angefordert werden,

in dem besonders geschultes

Personal – in Winnweiler

und Alsenz ist sogar

ein Feuerwehr-Seelsorger dabei

– die Wucht des Unab änderlichen zu

nehmen versucht. Die KIT-Leute sind

es dann auch, welche die Todesnachrichten

überbringen.

wohnt in Kaköhl, Landkreis Plön (Holstein) und Heinrich Haasis stammt aus Streichen bei

Balingen (Württemberg). Der eine ist Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV),

der andere ist Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes (DSGV).

„Wir danken für die Unterstützung, die Sie für die Feuerwehren leisten“, rief Kröger in

den Saal. Da konnte Heinrich Haasis nur noch freundlich nicken. Kurz zuvor war der

DSGV im Rahmen der Verleihung des Deutschen Bürgerpreises in Berlin zum „Partner

der Feuerwehr“ ernannt worden. Was dieses für die deutschen Feuerwehren bedeutet,

brachte ihr oberster Repräsentant mit nur einem Satz auf den Punkt: „Sie setzen sich

nicht nur für die Jugendarbeit ein, sondern sind als großer Arbeitgeber vor Ort, der Feuerwehrangehörige

beschäftigt und für Einsätze und Fortbildungen freistellt, ein Vorbild

für andere Unternehmen.“ Ziel der Aktion „Partner der Feuerwehr“ ist es, die Zusammenarbeit

zwischen Arbeitgebern, Feuerwehren und den für den Brandschutz Ver ant wort -

lichen in den Kommunen zu fördern. Im Donnersbergkreis hat eine solche Koopera tion

ein Gesicht: Walter Groß (links) ist Ressortleiter Marktservice der Sparkasse Donnersberg

und neuer Kreisfeuerwehrinspekteur.

die über 100 dorfwehren rings

um den donnerberg, die in

sechs Stützpunktwehren organisiert

sind, seit jeher intus.

in über 1.500 Übungen jährlich

beweisen sie ihre Schlagkraft –

ob beim „einfachen“ Verkehrsunfall

(oben) oder bei der

Gefahrgut-Entsorgung (rechts

und unten).

punktwehren vom Engagement der

Sparkasse profitieren. Begründen lässt

sich diese Philosophie aus Sicht des

Kreditinstituts mit zwei Argumenten:

Zum einen betrachtet man es als humanitäre

Aufgabe, den Menschen in

Notfällen, aber auch schon bei der Prävention

zur Seite zu stehen, andererseits

kann es einem Finanzdienstleister,

der stark in der Region verwurzelt

ist, nicht gleichgültig sein, wenn Werte

und Existenzen um ihn herum vernichtet

werden. Aus diesem Grund unterstützt

die Sparkasse Donnersberg auch

schon seit Jahren die 37 Jugendfeuerfe

in die nächste Generation weiterzutragen.

Dabei erhielten alle Kindergärten

und Grundschulen im Kreis eine

Informationsmappe, in der Brand- und

Katastrophenschutz kindgerecht dargestellt

werden.

Verbündete im K-Fall:

Die Sembacher Heuberg-Wache

23

Nachwuchsförderung

beginnt im Kindergarten

Bürger schützen Bürger. Es kommt

nicht von ungefähr, dass diese Gemeinschaftsaufgabe

bei den Sparkassen

einen ganz besonderen Stellenwert

genießt. Günther Bolinius, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Donnersberg:

„Brand- und Katastrophenschutz

sowie Lebensrettung stehen bei uns

Zu den Besonderheiten der Donnersberger

Wehren zählt ihre Zusammenarbeit

mit den Amerikanern. Was bereits

seit den Fünfzigern Tradition hat,

als mit der damaligen Air Base-Feuerwehr

Sembach ein wichtiger Verbündeter

im Süden des früheren Landkreises

Rockenhausen gefunden worden

war, hat man nun schriftlich fixiert:

Die Stützpunktwehr der Verbandsgemeinde

Winnweiler kooperiert mit der

Heuberg-Wache der US-Army in Sembach.

Nachdem bereits im Herbst 2010

eine entsprechende Übereinkunft erzielt

worden war, überreichten Bürgermeister

Rudolf Jacob und Wehrleiter

Robert Blanz dem Kommandeur der

US-Streitkräfte in Kaiserslautern, Kevin

Hutchinson, sowie dem Fire-Chef

auf dem Heuberg, Jürgen Stegner, einen

Funkmeldeempfänger. Damit sollen

Einsätze ohne Zeitverzug möglich

sein.

Editorial


Editorial ARBeItSPlAtzSichErhEit

ARBeItSPlAtzSichErhEit

Fernziel Vollbeschäftigung

Ständige Anpassung der Mitarbeiterqualifikation an den raschen Wandel der Arbeitsplatzanforderungen

und eine Region mit zeitgemäßer Wirtschaftsstruktur gehören zu den grundvoraussetzungen

für sichere Arbeitsplätze.

L andrat Winfried Werner macht

sich stark für den Standort: „Es

sehr wichtig. Laut einer repräsentativen

Erhebung des Meinungsfor-

bessern. Ein wesentliches Tätigkeitsfeld

ist die Personalentwicklung und

gibt viele gute Gründe, im Donnersschungsinstituts Dimap vom April Qualifizierung der Mitarbeiter. Sie sind

berger Land zu investieren. Einige 2010 treibt das Thema „Arbeitslosig- überwiegend im Dienstleistungssektor

Unternehmen von Weltruf haben dies keit“ 47 Prozent der Bundesbürger beschäftigt, der mit 840 Millionen

bereits getan – und nicht bereut.“ Mi- um, bei den Alleinerziehenden halten Euro eine deutlich höhere Bruttowertnisterpräsident

Kurt Beck lobt die brei- sogar 71 Prozent die Bekämpfung der schöpfung (Gesamtwert der Waren

te Qualifikation der Mitarbeiter in den Arbeitslosigkeit für die mit Abstand und Dienstleistungen, abzüglich des

Betrieben und die regionale Bildungs- wichtigste Aufgabe der Politik. Wertes der Vorleistungen) als das prolandschaft,

umgeben von einem Kranz Am unsichersten sind stets jene Arduzierende Gewerbe erzielt (609 Milli-

von Hochschulen und Forschungszentbeitsplätze, die sich leicht „wegrationaonen Euro).

24 ren; ein stabiles Wachstum sei hier

wahrscheinlich.

Keine schlechten Bedingungen allisieren“

lassen – also Jobs, die nicht

sonderlich produktiv sind, und die sofort

verschwinden, sobald effizientere

Hoffnungsvolle Daten

am Arbeitsmarkt

25

so für den Arbeitsmarkt im Donners- Lösungen realisiert werden. So gese- Der Boom des tertiären Sektors im

bergkreis. Und das ist den Bürgern hen, haben sich die Erwerbstätigen im Donnersbergkreis entspricht in etwa

Donnersbergkreis eine solide Grund- der bundesdeutschen Entwicklung,

lage geschaffen: Pro Kopf liegt der Wert wie auch der ständig steigende Anteil

der von ihnen erwirtschafteten Güter von Frauen an der Gesamtzahl der Ar-

und Dienstleistungen, das Bruttoinbeitnehmer: Mitte 2009 waren rund

landsprodukt (BIP), über dem rhein- 43 Prozent der sozialversicherungsland-pfälzischen

Landesdurchschnitt. pflichtig Beschäftigten der Region

Vor allem haben die Donnersberger weiblichen Geschlechts.

seit dem Jahr 2000 beim BIP einen der Voraussetzungen für sichere und

größten Zuwächse landesweit erzielt. anspruchsvolle Arbeitsplätze sind eine

Diesem positiven Produktivitäts- halbwegs ausbalancierte Wirtschaftstrend

entsprechend hat sich auch die struktur bei entspre chendem Qualifi-

Arbeitslosenquote im Donnersbergkationsniveau der Arbeitnehmer. Die

kreis entwickelt. Nach 5,8 Prozent im Sparkasse Donnersberg engagiert sich

Jahresdurchschnitt 2010 fiel sie im auf vielfältige Weise für diese Art von

Vom agrarland zum produktions-

vergangenen Jahr deutlich auf 4,6 Pro- Sicherheit, deren Ziel die Stärkung der

und dienstleistungs standort:

zent, also ganze zwei Prozentpunkte ökonomischen Basis der Beschäfti-

die nordpfalz, wegen ihrer speziellen

rinderzucht („Glan-donnersberger“)

seit 100 Jahren unter

Fachleuten in aller Welt ein Be-

unter den Bundesdurchschnitt von 6,6

Prozent und immer noch 1,4 Prozentpunkte

unter die westdeutsche und

gung ist. Etwa durch ihre Mitarbeit

beim Wirtschaftsforum Donnersberger

Land oder mit speziellen Veranstaltungriff,

ist schon lange in der Gegen-

0,7 unter die rheinland-pfälzische gen für Unternehmer – zur Informawart

angekommen. Jetzt gilt es,

Arbeitslosenquote.

tion, zum Gedankenaustausch und zur

mit einem angebot hochqualifizierter

arbeitsplätze die region

zukunftssicher zu machen.

Damit die Region wirtschaftlich

Schritt hält, hat sich 2002 das Wirtschaftsforum

Donnersberger Land“

Kontaktpflege. Nicht zuletzt aber ist

sie selbst mit ihren rund 300 Mitarbeitern

und 15 Filialen sowie ihren Leis-

kons tituiert, um die regionalen Rahtungen in Sachen Aus-, Fort- und Weimenbedingungen

für eine positive terbildung ein wichtiger und

Entwicklung der Unternehmen zu ver- zuverlässiger Arbeitgeber.


SozIAle SichErhEit

Der aufgeklärte Patron

ludwig von gienanth (1767-1848), Inhaber der eisen- und kupferschmelz zu hochstein im

Eisenhüttenwerk Eisenberg:

Gienanths zweiter nordpfälzischer

Standort. Seine Wurzeln reichen

bis ins frühe 18. Jahrhundert als

Graf carl august von nassau dort

kanton Winnweiler, war nicht nur der erfolgreichste pfälzische unternehmer seiner zeit,

ein wassergetriebenes hammer-

er gründete auch die erste Betriebskrankenkasse Deutschlands.

werk betrieben hatte. im Jahr

1800 kaufte ludwig von Gienanth

S icherheit war bei dem sonst so

wagemutigen Mann ein wichti-

das areal und baute es zu einer

produktionsstätte für Eisenguss

aus. hier wurde auch Ende des

ger Bestandteil seines Denkens. Lud-

vorletzten Jahrhunderts der

wig von Gienanth, der Patron von

zentnerschwere Klöppel für die

Hochstein, wusste um die Gefahren,

Kaiserglocke im dom zu Köln

denen sich seine Arbeiter immer wie-

gegossen. der Stich stammt aus

der ausgesetzt sahen. Und sie schienen

ihn sehr zu beschäftigen. Denn

kaum ein Tag verging ohne Horrormel-

dem Jahre 1900.

dungen – entweder kamen sie aus den

bahncheF

26

Gruben am Donnersberg oder aus den

beiden Schmelzen. Oder auch aus dem

Karlstal bei Trippstadt, wo die Familie

seit 1804 eine der damals be deutendsten

Eisenproduktionsstandorte Süddeutschlands

unterhielt. Oder aus Eisenberg,

dem anderen nordpfälzischen

Werk.

Krüppel und Tote waren der Tribut,

den die ungestüme Industrialisierung

damals überall forderte. Von Arbeitsschutz

keine Spur und von einer Berufsgenossenschaft

auch nicht. Ludwig

von Gienanth hatte aus einem Kleinbetrieb

in nur wenigen Jahren einen Konzern

geschmiedet, dessen Schürf- und

Produktionsstätten über die gesamte

Pfalz verstreut waren. Statt Roheisen

Und diesem blieben die Aktivitäten

am Donnersberg nicht verborgen.

Schon König Ludwigs Vorgänger Max

Joseph hatte 1817 den Hugenotten-

Spross zum „Reichsrat der Krone Bayerns“

ernannt. Damit war Ludwig von

Gienanth Mitglied der zweiten Kammer

– der erste Protestant, der in dieses

Gremium berufen wurde. Die Nähe

zu München gründete aber nicht nur

auf geschäftlichen Ambitionen.

Die beiden Ludwigs hegten viel

Sympathie füreinander. Auf der einen

Seite der König, der aus seinem Bauernland

ein modernes Reich schaffen

wollte, in dem Kunst und Wissenschaft

blühen und Bayern zu einem führenden

Staat in Europa werden sollten;

Gienanth gezwungen, eine Betriebskrankenkasse

zu gründen, um damit

die Folgen von Unfällen wenigstens

halbwegs zu mildern. Gienanths Firma

finanzierte das Projekt zum größten

Teil selbst. Mit dieser in der deutschen

Sozialgeschichte bis zu diesem Zeitpunkt

einzigartigen Aktion bewegte

sich „der Herr“, wie Ludwig von

Gienanth ehrfurchtsvoll von seinen

Arbeitern genannt wurde, in einer gewissen

Tradition. Um bei seinen Leuten

den Existenzdruck zu mindern und

ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu

vermitteln, gab er ihnen schon früher

eigene Wohnungen, in denen sie mit

ihren Familien leben konnten: kleine

Häuser mit Küche, Stube, Keller und

Gienanth

„Hurrah die Gäul!“, schrieb

er im Juni 1865 an das

Komitee der Alsenzbahn.

Die Begeisterung kannte

bei Carl von Gienanth

(1818-1890), Ludwigs Enkel,

keine Grenzen. Wenige

Tage zuvor hatten sich die

preußische und die bayerische

Regierung darauf

verständigt, eine Eisenbahn

durchs Alsenztal zu legen.

Für den Hochsteiner Industriellen

ging damit ein

Traum in Erfüllung: Keine

Ochsengespanne mehr,

die aus Kaiserslautern die

Saarkohle in das Fabrikdorf

27

und Kupfer lieferte man nun auf ein-

andererseits der unermüdliche Fabrik- Speicher; vor dem Haus ein Gärtchen,

karrten, und auch keine

mal Eisenöfen und Eisenträger, Kanoherr

aus einer kaum erschlossenen Ge- daneben der Kuhstall. Was für die Ar-

nervigen Reisen mehr nach

nen und Kugeln, Waffeleisen und Bedürfnisanstalten.

Fast alle Öfen, die in

deutschen Wohnstuben für biedermei-

wurde. August Becker zitiert in seinem

Klassiker „Die Pfalz und die

Streng und gerecht: So sahen

ihn die menschen rings um

den donnersberg – und so

gend, der immer wieder mit innovativen

Ideen die mächtige englische und

belgische Konkurrenz herausforderte.

beiter galt, sollte auch für die Menschen

in der Region gelten. Die 1832

gegründete „Von Gienanthsche Wohl-

München und Berlin, wo er

Kanzlisten von der Notwendigkeit

seiner Bahn übererliche

Behaglichkeit sorgten, stammten

aus Hochstein.

Mit jedem Produkt, das dort die

rußigen Schuppen verließ, stieg auch

Pfälzer“ (1857) Volkes Stimme: „Ludwig

von Gienanth wurde von König

Ludwig in den Freiherrnstand erhoben,

ohne dass dies der Familie den

sah er sich wohl auch selbst.

ludwig von Gienanth, Spross

hugenottischer Einwanderer

aus dem Schweizer Jura,

nutzte die Schätze aus dem

Häuser mit Schweineställen

und Gärten für die Arbeiter

Eine Innovation ganz besonderer Art

tätigkeitsstiftung“, eine Armenstiftung

für die Bewohner von Hochstein,

Schweisweiler und Falkenstein, sorgte

dafür, dass kein Bewohner dieser Dörzeugen

musste. 1871 kam

es am Tunnel Altenhof bei

Enkenbach zum ersten

Spatenstich. Die Nordpfalz

das Ansehen des Unternehmens. Par- schlicht bürgerlichen Anstrich neh-

erloschenen Vulkan, um in sei-

brachte das Jahr 1833. Nachdem die fer, aus denen die meisten seiner Ar-

hatte den Anschluss an den

allel dazu wuchs die wirtschaftliche men konnte. Die Pfälzer sind stolz

ner unmittelbaren umgebung

Meldungen über Arbeitsunfälle in beiter kamen, in die Not abstürzte.

Rest der Welt gefunden.

Macht. Gienanth war der mit Abstand

reichste pfälzische Unternehmer, des-

auf sie und das Volk sagt: ,Der

Gienanth ist so reich, dass er eine

das erste pfälzische Firmenimperium

hochzuziehen.

seinen Betrieben – wohl auch durch

das Herumexperimentieren mit neuen

Die Gienanthsche Betriebskrankenkasse,

die in Eisenberg ihren Sitz

sen Erfolg auch von der Bevölkerung Straße mit lauter Goldstücken platten

Produktionstechniken – rasant zuge- hatte, wurde 170 Jahre alt, 2003 fusio-

mit großer Bewunderung registriert könnte; er ist reicher als der König.’“

nommen hatten, sah sich Ludwig von nierte sie mit der BKK Pfalz.


SichErE ADReSSe

kompetenz und Vertrauen

Qualifizierte Mitarbeiter, ein modernes Verständnis von Partnerschaft, indi viduelle Ange-

dAS

nEuESTE rund

um ihr GELd?

Fordern Sie unseren

Online-newsletter an.

www.sparkassedonnersberg.de

Problemlösungen

Weil eine langfristige Kundenbindung gegenseitiges

Kennen und ein hohes Maß

von Vertrauen Überzeugungsarbeit voraussetzt,

kann die Sparkasse Donnersberg

ihren Privat-, Vermögens- und Firmenkunden

mit maßgeschneiderten Konzepten

zur Seite zu

stehen. Das bedeutet:

Dass die Berater

alles unternehmen,

um für Privatkunden

pas sende Produkte

zu finden, dass Vermögenskunden

mit

individuellen Konzepten zum Aufbau ihres

Port folios rechnen können und dass Firmenkunden

durch spezielle Beratungen

und günstige Kredite gefördert und in

ihren Markt begleitet werden.

bote für geschäfts- und Privatkunden sowie gesellschaftliches, sportliches

und kulturelles engagement machen die Sparkasse Donnersberg zu einer

unverzichtbaren Adresse bei der Daseinsvorsorge in ihrer Region.

Ausbildung

Zwei adressen, ein institut, viele Kompetenzen:

die hauptgeschäftsstellen der Sparkasse in

Kirchheimbolanden (oben) und rockenhausen.

Zehn neue Azubis

Dass der Banker-Beruf auch in Zeiten von

Währungs-, Schulden- und Wirtschaftskrise

nichts von seiner Attraktivität verloren

hat, beweist wieder einmal der Run auf

die Ausbildungsplätze, die alljährlich bei

der Sparkasse Donnersberg zu vergeben

sind. Insgesamt sind damit seit vergangenem

August wieder 30 Auszubildende unter

Vertrag. Neben der klassischen Bankkauffrau-/Bankkaufmann-Ausbildung,

die

ab 2011 von sieben Azubis angesteuert

wird, bietet die Sparkasse Donnersberg in

Kooperation mit der FH Kaiserslautern für

drei Kandidaten das duale Studium zum

Bachelor of Arts an. Bewerbungen für

2012 können online unter der Rubrik Karriere

bei www.sparkasse-donnersberg.de

eingereicht werden.

Perspektive

Die Sparkasse Donnersberg ist

nicht nur Marktführerin, sondern

auch das einzige noch

selbstständige Kreditinstitut im

Donnersbergkreis. Sie hat ihren

Hauptsitz in Rockenhausen.

Mit seiner Fähigkeit und

Strahlkraft ist das Haus als

Partner für Privatkunden und

Wirtschaft in der Region unentbehrlich.

Die Sparkasse wird,

und das ist das erklärte Ziel

des Vorstandes, ihre Position

weiter ausbauen. Nicht nur,

was ihre Rolle als erste Anlauf-

Adresse neuer Industrien/Unternehmen

betrifft, sondern

auch als Adresse für die Daseinsvorsorge

insgesamt.

Bilder von

Kinderhand

Frei von Modezwängen, kommerziellen

Interessen, Routine,

Manierismen und Effekthascherei

spiegeln Bilder von

Kinderhand unverfälschten Gestaltungswillen

wider. Die unbefangene

kindliche Weltsicht,

meist mit großem Ernst zu

Papier gebracht, ist mal anrührend,

mal lustig, aber immer

betrachtenswert.

Mit Farben, Techniken und

Materialien bildnerisch expe -

ri men tieren zu dürfen, macht

bereits Vorschulkindern unbändigen

Spaß. Diese Freude

übertrug sich auf die Besucher

Fiktive und reale Gewinne

28

Spielerisch und doch hautnah Einblicke in das Wirtschaftsgeschehen zu erhalten,

ist der Zweck des bundesweiten Schüler-Wettbewerbs „Planspiel Börse“. Tägliche

Beobachtung der Kurse und aufmerksames Verfolgen der Entwicklungen von Unternehmen,

Märkten und politischen Einflüssen sind die Voraussetzungen, um mit Aussicht

auf Erfolg zu investieren. Jutta Kreis, die den Wettbewerb für die Sparkasse Donnersberg

organisiert, lud die Gewinnerteams des Jahres 2010 mit ihren Lehrern zu

einer Tagesfahrt nach Frankfurt ein. Börse und Flughafen standen auf dem Besichtigungsprogramm,

die Sieger durften sich zudem über einen 150-Euro-Scheck freuen.

29

der Kundenhalle in

Kirchheimbolanden, wo

die Sparkasse die Werke

von Junior-Künstlern aus

dem Kindergarten der Partnerstadt

Louhans ausstellte.

Beeindruckt war auch das

Publikum in der Rockenhausener

Kundenhalle von der kindlichen

Umsetzung eines Glaubensthemas:

Schützlinge der

Katholischen Kindertagesstätte

St. Sebastian in Rockenhausen

drückten in der Vorweihnachtszeit

in Objekten und Bildern

ihre Vorstellungen über „Kreuze,

Jesus und die Kinder“ aus.

Kinder in ihrer bildnerischen

Kreativität zu bestärken und

Sparkassenkunden an kindlicher

Schaffensfreude teilhaben

zu lassen, sind die erklärten

Ziele solcher in lockerer Folge

präsentierten Ausstellungen.

Aufgabe Allgemeinwohl

Sparkassen sind die einzigen Geldinstitute Deutschlands,

die einen Teil ihrer Gewinne wieder an die

All gemeinheit zurückgeben, und zwar an kulturelle,

soziale und sportliche Einrichtungen und Projekte.

In der Nordpfalz wird das seit 170 Jahren praktiziert –

von der Bezirkssparkasse Kirchheimbolanden (ab

1839) und von der Bezirkssparkasse Rockenhausen

(ab 1854). Einige Millionen Mark und Euro dürften es

seither gewesen sein, die – statt bei anonymen Aktionären

– in Kindergärten, Behinderteneinrichtungen,

Feuerwehren, Rotem Kreuz, Tierschutz-, Sport- und

Gesangvereinen ankamen. Oder bei den Künstlern

des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz (Foto oben).


SichErE ADReSSe

Bewegen

macht schlau

Er ist zwar keine offizielle Olympiadisziplin,

aber es gibt ihn

trotzdem – den „Kinder-Triathlon“:

Sofa, Kühlschrank, Fernseher.

Reimar Bezzenberger,

Dozent am Sportinstitut der TU

Darmstadt, kennt sich hier aus.

Schließlich berät er den „Bewegungskindergarten

des Landkreises

Bergstraße“ in Biblis.

Im Kahnweilersaal der Sparkasse

in Rocken hausen lauschten

53 Erzieherinnen aus dem Donnersbergkreis

dem Sportwissenschaftler.

Dieser hatte zwei

Botschaften dabei: Erstens

sorgt „Kinder-Triathlon“ für

Konzen trationsschwäche sowie

mangelnde Bewegungs- und

Sinnes erfahrung, und zweitens

brauchen sich die Kindergärten

des Landkreises überhaupt nicht

zu verstecken. Bezzenberger:

„Ich bin begeistert, welche Bedeutung

Bewegung in Ihren Kindergärten

hat – soweit sind die

Kindergärten in Hessen noch

lange nicht.“ Nach dem Informationsaustausch

überreichten Mirjam

Mergenthaler, Leiterin des

Referates Werbung/Öffentlichkeitsarbeit,

und Teamkollegin

Manuela Schatto 8.000 Euro an

die Erzieherinnen und Erzieher.

Begegnungen

der dritten Art

Unter dem Dach der Berufsbildenden

Schule Donnersbergkreis bildet die Fachschule

für Sozialpädagogik in Rockenhausen

staatlich anerkannte Erzieher und

Erzieherinnen aus. Im ersten Jahr ihrer

fachtheoretischen Ausbildung – sie dauert

zwei Jahre, es folgt ein zwölfmonatiges

Berufspraktikum – nahmen Schüler an

dem Projekt „Kreatives Gestalten“ teil.

Die Grundidee: Wer sein schöpferisches

Potenzial zu nut -

zen weiß, kann

später als Erzieher

diese Fähigkeit

auch bei seinen

Schützlingen im Kindergarten

fördern.

Deka GoLF-cUP 2012

Am 14. Juli steigt auf dem Gelände des Golfclubs Donnersberg

am Röderhof wieder die Qualifikationsrunde der „Region Mitte“

um den Deka Golf-Cup. Die Sieger dieses Wettbewerbs aus

den fünf Wertungsklassen werden im August beim Finale auf

dem Green des Hanauer Golfclubs Wilhelmsbad starten.

Sparkasse präsentiert „De Höhner“

Im 40. Jahr ihres Bestehens wird die Kölner Stimmungs-Kultband „Höhner“ am 20.

September 2012 die Donnersberghalle zum Kochen bringen. Jens Streifling (Klarinette),

Hannes Schöner (Bass), Peter Werner (Keyboards), Frontmann Hennig Krautmacher,

Janus Fröhlich (Schlagzeug) und John Parsons (Gitarre) schaffen es zu jeder

Jahreszeit, ihr Publikum in Karnevalstimmung zu versetzen. „Wo mir sin is Kölle“ – das

singen de Höhner nicht nur, das erreichen sie auch. Wetten, dass?

Ihre Kreativität sollten die angehenden

Erzieher am Herstellen phantasievoller

Puppen erproben. Was dabei herauskam,

zeigte die Sparkasse in der Kundenhalle

der Hauptgeschäftsstelle Rocken hausen.

Engel, Zwerge und bislang in der Märchenwelt

noch nicht gesichtete Gestalten

wie von einem anderen Stern bevölkerten

zum Vergnügen nicht nur der kleinen

Sparkassen-Besucher drei Wochen lang

das Foyer. Zugleich war die Ausstellung

dieser beispielhaften Produkte eines offensichtlichinteressantenUnterrrichts

eine gelungene

Werbung

für die Berufsbildende

Schule –

ein nicht unbeabsichtigter

Effekt.

Der Deka Golf-Cup erfreut sich bundesweit größter Beliebtheit:

Insgesamt 8.000 Golferinnen und Golfer nahmen im

Sommer 2011 auf Einladung der Sparkassen an einem der

70 lokalen Golfturniere teil. Für das Jahr 2012 erwarten die

Veranstalter mindestens 8.200 Golfer.

Unterhaltung

mit Nährwert

Wer kennt sie nicht, das gute

Essen und die guten Vorsätze?

Da haben die Traumfiguren aus

der Werbung gerade noch gefehlt

– und Patric Heizmann.

Der Bestseller-Autor („Ich

mach mich mal dünn“) hat sich

in seiner Show „Ich bin dann

mal schlank“ mit leicht verdaulicher

Bildersprache und bissigem

Witz dieses Themas angenommen.

Die 400 Gäste der

alljährlichen Kundenveranstaltung

quittierten Heizmanns

Motto „Schluss mit dem Komplizierten“

in der Rockenhausener

Donnersberghalle mit viel

Lachen und Beifall. Denn

schließlich wurden hier nicht

zeitgeistiger Diät- und Magerwahn

gepredigt, sondern auf

glaubwürdige und sympathische

Weise Ernährungstipps

von hohem Nutzwert gegeben.

Neben den Tipps konnten die

Gäste schon während der

Show erste Schritte zur gesunden

Ernährung gehen – zur

Smoothie-Bar mit ihren frisch

zubereiteten Fruchtgetränken

und dem damit verbundenen

Vitamin-Kick.

WechSeL iM VorStanD

Ohne Gegenstimme berief der Kreistag Matthias Roth (links) als

Nachfolger von Harald Glatte (rechts) in den

Vorstand der Sparkasse Donnersberg. Glatte

geht zum 30. Juni 2012 in den Ruhestand.

Roth, bislang stellvertretendes Vorstandsmitglied,

wird ab 1. Juli den Betriebs- und Steuerungsbereich

verantworten. Der Rockenhausener wurde vom Verwaltungsrat

vorgeschlagen und setzte sich gegen 16 Bewerber durch.

Alles, was Gut tut

beispiel kultur. Der elf

Jahre alte Realschüler Vladimir

Lang aus Rockenhausen

(rechts) gewann in seiner Altersgruppe

den zweiten Platz

beim Landeswettbewerb „Jugend

musiziert“ in Mainz. Aus

der Hand von Sparkassen-

Privatkundenberater Jürgen

Spieß erhielt er dafür als Anerkennung

ein Geschenk. „Ich spiele

schon seit sieben Jahren Klavier“, verrät

Vladimir: Bach, Brahms, Prokofieff. Dass

die Interpretation klassischer Meister viel

Arbeit und Mühe (Vladimir Lang: „Ich übe

täglich anderthalb Stunden“) voraussetzt,

schreckt den Nachwuchsmusiker und

Hobbyfußballer nicht vor weitergehenden

Überlegungen: „Ich möchte gerne mein

ganzes Leben lang Klavier spielen.“ Die

Sparkasse Donnersberg ist ein großer

Musik-Förderer. So unterstützt sie beispielsweise

neben dem deutschlandweiten

Projekt „Jugend musiziert“ auch die Kreismusikschule

Donnersberg sowie zahlreiche

lokale Gesangs- und Musikvereine.

beispiel Sport.

Die Sparkasse

Donnersberg fördert

gemeinsam mit

den beiden Kaiserlauterer

Sparkassen

das Fair Play im

Amateurfußball mit

Geldpreisen und

Pokalen. „Zielgruppen“ sind Mannschaften,

Vereine und Zuschauer.

Der Fairplay-Wettbewerb im Fußballkreis

Kaiserslautern-Donnersberg will damit

auf eindrucksvolle Weise dokumentieren,

dass Fußball etwas anderes ist als nur

eine Bühne für einige Krawallmacher.

Bei der Preisverleihung

im Stiftskeller der

Stadtsparkasse Kaiserslautern

unterstrich Günther Bolinius

die Werte Teamgeist und

soziales Verhalten. Ohne sie

gäbe es letztlich auch keine

sportlichen Erfolge. Der Vorstandsvor

sitzende der Sparkasse

Donnersberg freute sich über die

große Beliebtheit des Wettbewerbs, der

vom Südwestdeutschen Fußballverband

durchgeführt wird. Die Gewinner wurden

in fünf Kategorien ermittelt. Nach der

Siegerehrung hob Ex-FCK-Star Ratinho

(Foto li. unten) den Fairplay-Gedanken

hervor: „Ohne den Respekt vor dem Gegenspieler,

dem Verein und den Zuschauern

ist Fußball nur eine halbe Sache.“

30 31

beispiel Gemeinsinn. Mit 3.000 Euro

unterstützt die Sparkasse Donnersberg

die neugegründete Bürgerstiftung Marienthal.

Vorstandsvorsitzender Günther

Bolinius (2.v.r.) zeigte sich bei der Spendenübergabe

an den Stiftungsvorsitzenden

und Ortsvorsteher Richard Schmidt

(2.v.l.) davon überzeugt, dass diese Form

kooperativen Bürgersinns immer mehr an

Bedeutung gewinnen wird. Aktuell kümmert

sich die Bürgerstiftung Marienthal

um die Verbesserung des Ortsbildes.


SichErE DAten SichErE ADReSSe

Veranstaltungen der Sparkasse Donnersberg

rückbLick 2011

01. –18.02. präsentation der preisträger des Sparkassen hauptgeschäftsstelle

denkmalpreises rheinland-pfalz Kirchheimbolanden

10.05. 8. KnaX-infotag „rettung – Erste hilfe“ anne-Frank-Grundschule, rockenhausen

07.06. 3. donnersberger unternehmerfrühstück

mit Gedächtnistrainer markus hofmann

mobotix aG, langmeil

16.07. deka-Golfturnier Golfclub am donnersberg

12.08. Kulturnacht in Kirchheimbolanden: revue aus hauptgeschäftsstelle

den produktionen des Blauen hauses Kirchheimbolanden

12.08. deka Golf-cup 2011, turnier um die Finalteilnahme Golfclub Wilhelmsbad

25.08. Vortragsveranstaltung für Erzieher/innen des donnersbergkreises hauptgeschäftsstelle rockenhausen,

mit Sportwissenschaftler reimar Bezzenberger Kahnweilersaal

08.09. tagesfahrt nach Frankfurt mit dem Siegerteam

des Wettbewerbs „planspiel Börse“

Börse Frankfurt, Flughafen

15.09. auszeichnung der fairsten Fußball-mannschaften der Saison 2010/11 Stadtsparkasse Kaiserslautern,

des Fußballkreises Kaiserslautern-donnersberg Stiftskeller

23.09. Show mit Fitnesstrainer patric heizmann

„ich bin dann mal schlank“

donnersberghalle, rockenhausen

27.09. Siegerehrung der Gewinner des „KnaX-Sicherheitstages“ polizeidienststelle rockenhausen

14. - 25.11. ausstellung mit Bildern von mario andruet hauptgeschäftsstelle rockenhausen,

Kundenhalle

22.11. „typgerecht anlegen“, Veranstaltung donnersberghalle, roter Saal,

nur für Frauen mit Starvisagist ivan Saputera rockenhausen

30.11. 4. Benefizkonzert mit den „Jackson Singers“ hauptgeschäftstelle rockenhausen,

Kundenhalle

1.12. Kinder aus 13 Kindergärten des Geschäftsgebietes

der Sparkasse schmücken Weihnachtsbäume

niederlassungen der Sparkasse

1.12. 9. KnaX-Kinotag Vtr-turnhalle rockenhausen,

Weierhof-aula, Scala-Kino, Eisenberg

12. – 23.12. ausstellung mit holzschnitzereien von Erwin neumayr hauptgeschäftsstelle rockenhausen,

Kundenhalle

Mehr Platz

im Hirn

Zum 3. Unternehmer-Frühstück

der Sparkasse Donnersberg

fanden sich etwa 140 Gäste in

der Langmeiler Firma Mobotix

AG ein. In entspannter Atmosphäre

Kontakte pflegen, vertiefen

und neue knüpfen – das

sind schon wichtige Gründe,

sich die Veranstaltung nicht

entgehen zu lassen.

Mit dem Auftritt des Gedächtnistrainers

Markus Hofmann,

Direktor des Steinbeis-Transfer-Instituts,

wurde das Ereignis

noch vergnüglicher und

lehrreicher.

Der Gedächtnisakrobat zeigte,

wie man sich „mehr Speicherplatz

im Oberstübchen“ schaffen

könne. Unterschiedlichste

Merktechniken, welche die

logischen und emotionalen

Potenziale der Zuhörer in den

Dienst des Gedächtnisses stellen

(das ist der entscheidende

Trick), ließen jeden spüren,

dass außergewöhnliche Merkfähigkeiten

keine Hexerei sind.

Teilzeit-Galerie

Die Kundenhallen der Sparkasse Donnersberg

waren nie bloß als Orte nüchterner

Geldgeschäfte geplant. Großzügig dimensioniert,

sollen sie auch Stätten der Begegnung

in angenehmer

Atmosphäre sein –

Begegnung mit anderen

Menschen

oder deren Werken.

Regelmäßig stellt

deshalb die Sparkasse

Donnersberg ihre

vom Publikum gut

frequentierten Kundenhallen in Rockenhausen

und Kirchheimbolanden Künst -

lern unterschiedlichster Stilrichtungen

zur Verfügung, die etwas zu zeigen haben

– das sind in erster Linie professionelle

bildende Künstler aus der Region.

So bot im vergangenen Jahr eine Retrospektive

farbenfrohe Bilder aus dem

Nachlass der Katzenbacher Malerin und

Grafikerin Ann Blaum.

Gospel für ruanda

ÄrZte aUFS LanD

Sie könnte zu einer sozialen Zeitbombe werden – die medizinische

Unterversorgung auf dem Lande. Damit es nicht soweit

kommt, hat die Kreisverwaltung Donnersberg ein Projekt be -

schlossen, das es in Deutschland nur noch im Landkreis Elbe-

El ster (Brandenburg) gibt: Zwei Medizinstudenten erhalten für

die Zeit zwischen Physikum und Approbation ein monatliches

Stipendium in Höhe von 500 Euro. Die Sparkasse Donnersberg

Allrounder Uwe von Trotha (Schauspieler,

Kabarettist, Autor, Rock musiker, Maler)

überraschte mit heiter-hintersinnigen

Darstellungen (siehe unten). Und Mario

Andruets düsterer Realismus zog die

Blicke auf seine großformatigen Bilder.

Das Spektrum der

Exponate ist so

breit, dass jeder

Besucher sein Lieblingsbild

darunter

entdecken konnte.

Bemerkenswerte

Arbeiten waren

aber auch unter

den Bildern zu finden, die von Schülern

der Integrierten Gesamtschule (Jahrgangsstufen

fünf bis 13) angefertigt wurden.

Eindrucksvoll war bereits die von

der schu lischen Bläser-AG musikalisch

umrahmte Vernissage dieser Ausstellung,

wie Mirjam Mergenthaler, Leiterin des

Referats Werbung/Öffentlichkeitsarbeit

der Sparkasse Donnersberg, in ihrer

Begrüßungsansprache betonte.

32 33

aUSbLick 2012*

harter konDitionSteSt

Eine Höhendifferenz von 418 Metern auf einer Strecke von 7,2 Kilometern

– der Donnersberglauf Ende Februar, zugleich 1. Lauf zum Pfälzer

Berglauf-Pokal, verlangte den Teilnehmern Höchstleistungen ab. Als

Hauptsponsor des Mannschaftslaufs ging die Sparkasse Donnersberg

mit einem eigenen Team an den Start: (von links) Albert Luja (Azubi),

Petra Weber (Zweigstellenleiterin Albisheim), Maria Di Bussolo-Haag

(Sachbearbeiterin), Daniel Baumgartl (Azubi), Elena Girus (Azubi),

Niclas Bauer (Azubi).

19.04. Vortragsveranstaltung „mein tanz auf dem Börsenparkett“ Festhaus „haus Gylnheim“ in Göllheim

mit Joachim llambi

07. –10.06. Sparkassen-Fußball-camp mit ratinho Waldstadion Eisenberg

12.06. Vortragsveranstaltung für Erzieher/innen des hauptgeschäftsstelle rockenhausen,

donnersbergkreises zur Krippen-pädagogik, mit doro Wasllau, Kahnweilersaal

institut für lehrerfort- und Weiterbildung, mainz

26.06. Fair play preisverleihung

14.07. Sparkassen-Golfturnier mit deka Golf-cup 2012 Golfclub am donnersberg

10.08. Kulturnacht in Kirchheimbolanden: revue aus hauptgeschäftsstelle

den produktionen des Blauen hauses Kirchheimbolanden

04.09. 4. unternehmerfrühstück mit trigema-chef Wolfgang Grupp

20.09. Konzert „die höhner“ donnersberghalle, rockenhausen

17.11. 10. KnaX-Kinotag Jubiläumsveranstaltung

voraussichtl. 5. Benefizkonzert hauptgeschäftsstelle rockenhausen,

dezember Kundenhalle

ganzjährig ausstellungen in den Kundenhallen hauptgeschäftsstellen

* Stand März 2012

® Ruanda, das rheinland-pfälzische Partnerland

im Herzen Afrikas, stand im Mittelpunkt

des 4. Benefiz-Weihnachtskonzerts

der Sparkasse Donnersberg. Die

Jackson Singers, das bekannte amerikanische

Gospel-Ensemble, lieferte in der

Schalterhalle in Rockenhausen ein Konzert

der Extraklasse ab – mit Liedern von

Mahalia Jackson, Billie Holiday und Aretha

Franklin. Der Erlös des Kartenverkaufs

ging, wie schon beim ersten Benefiz-Konzert

2008, in das Ruanda Projekt.

übernimmt die vollen Kosten. – Voraussetzung: Die Jung-

Mediziner verpflichten sich für mindestens vier Jahre als niedergelassener

Arzt, als Klinikarzt oder im öffentlichen Gesundheitswesen

zu arbeiten. Sparkassen-Verwaltungsratsvorsitzender

Landrat Winfried Werner: „Damit ist uns ein kleiner Schritt

in Richtung bessere ärztliche Versorgung gelungen.“

Info: Kreisverwaltung Kirchheimbolanden.


34

zuM SchluSS

Sie sind weniger

Spielzeuge als Zeitdokumente:deshalb

stehen die

kleinen Kunstwerke

der großen puppensammlung

von Karin

heinz im … – ja

wo denn genau?

Szenen aus dem

puppenleben vergangenerJahrhunderte

führen die

Besucher auf

eine Zeitreise.

Lassen Sie

Preisrätsel

mit uns die Puppen tanzen!

Die Sparkasse Donnersberg lädt ein

zur Mega-Party mit der Kölner Stimmungs-Band

„Die Höhner“. Mit ein wenig

Glück haben Sie und Ihre Begleitperson

freien Eintritt, wenn Sie bei

unserem Preisrätsel mitmachen: Unter

allen Teilnehmern, welche die richtige

Lösung gewusst haben, verlosen wir

dreimal je zwei Karten

für das Konzert der „Höhner“

am 20. September 2012 in der Donnersberghalle,

Rockenhausen.

den dom lassen sie zwar in Kölle, aber

ihren Kölner Frohsinn bringen die „höhner“

garantiert zu jedem Konzert mit.

beantWorten Sie

nUr DieSe FraGe:

Wie heißt das Museum im Landkreis

Donnersberg, wo die abgebildete

Puppensammlung zu bewundern ist?

Die Sammlung von Karin Heinz zeigt

die Entwicklung der Technik und des

Zeitgeschmacks am Beispiel von Puppen

aus Pappmaché, Porzellan und

Celluloid. Übrigens: Im selben Haus,

das nach seinem Bauherren benannt

ist und heute ein Museum beherbergt,

rekonstruiert ein Diorama die berühmte

Schlacht am Hasenbühl von 1298.

Wie heißt dieses Haus und das gleichnamige

Museum?

Schreiben Sie die Lösung mit Ihrer

Anschrift auf eine frankierte Postkarte

und schicken Sie diese an:

Sparkasse Donnersberg

Mirjam Mergenthaler

Redaktion BEI UNS.

Damian-Kreichgauer-Straße 7

67806 Rockenhausen

oder per E-Mail an

Mirjam Mergenthaler

marketing@sparkasse-donnersberg.de

einsendeschluss ist der 31. August

2012 (Poststempel). Sie können aber

auch Ihre Lösung schriftlich bei Ihrer

Sparkassenfiliale abgeben. Teilnahmeberechtigt

sind alle BEI UNS-Leser mit

Ausnahme der Mitarbeiter der Sparkasse

Donnersberg. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Viel Glück!

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