die komplette Pressemeldung herunterladen. - Michael Strachowitz

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Aus ga be: Oktober 2012 · Preis: 3,85 € ZKZ 66685 www.net work-kar ri e re.com

Europas größte Wirtschafts-Zeitung für den Direktvertrieb

„It’s no trick – it’s

Network-Marketing!“

Network-Marketing-Trainer Michael Strachowitz im Network-Karriere-Gespräch

Cengiz Ehliz: „Man

muss im Network

auch einmal zurück

auf Los gehen“

Markus Hofmann: Hoffmann: Katrin Seifarth: Auf

Männer, willkommen

Stöckelschuhen in

im unbekannten

Balance den

Gehirn der Frau

eigenen Weg gehen

Sven Martini: Mit

RICI-Urlaubs-Network

schnell gutes

Geld verdienen

Top-Trainer Andreas

Buhr: Ein offenes

Gespräch mit

Verleger Bernd Seitz

Tun Sie sich was Gutes, lesen Sie was Gutes: Die Network-Karriere.

Der neue Katalog

von ENERGETIX

Bingen ist da

www.energetix.tv


Titelinterview

Michael Strachowitz kennt die

Branche und ihre Mechanismen

wie kaum ein anderer.

Sein Schwerpunkt liegt auf den

langfristigen Aspekten des Geschäfts.

Ihn interessiert nicht,

was einer der immer wieder

schnell aufsteigenden „Super-

Stars“ nach kurzer Zeit verdient.

Er will wissen, ob der

Erfolg nachhaltig und dauerhaft

ist. Deshalb hat er auch

keine Botschaft für Leute, die

Network-Marketing als Werkzeug

betrachten, um schnell,

mühelos und auf Kosten anderer

reich zu werden.

E

www.net work-kar ri e re.com ● Oktober 2012 Sei te 17

„It’s no trick – it’s Network-Marketing“!

r glaubt allerdings fest

daran, dass dieses Ver-

triebssystem eine wun-

derbare Möglichkeit für all diejenigen

ist, die nach einem besseren

und erfolgreicheren Leben streben

und bereit sind, dafür hart

und ausdauernd zu arbeiten. Er

weiß aus eigener Erfahrung, dass

eine solide aufgebaute Organisation

eine jahrzehntelang sprudelnde

Quelle für lukrative Einkommen

sein kann. Michael Strachowitz besuchte

den Verlag der Network-

Karriere und unterhielt sich mit

Verleger Bernd Seitz über die Vergangenheit

und die Zukunft der

Network-Marketing-Branche.

Network-Karriere: Sie sind der

wohl bedeutendste Network-

Network-Marketing-Trainer Michael Strachowitz im Network-Karriere-Gespräch

Marketing-Trainer des deutschsprachigen

Raums, aber auch in

vierzehn weiteren europäischen

Staaten und in der Türkei haben

Sie mit Ihren Trainings gut zu

tun. Wer wie Sie in mehr als

zwan zig Jahren hunderttausende

Networker trainiert, muss das

Geschäft bestens kennen, also

selber aktiver und erfolgreicher

Vertriebspartner gewesen sein.

Michael Strachowitz: Das ist richtig.

Nur vorplappern geht nicht,

man muss schon seine eigene Erfahrung

einbringen und die richtigen

Wege, aber auch die berühmten

Stolperfallen kennen. Man

muss jede Stufe dieses Geschäfts,

die Höhen und die Tiefen, selber

durchlebt haben um die Menschen

dieser Branche an die Hand

zu nehmen und ihnen praktisches,

umsetzbares Wissen vermitteln zu

können.

Meine Laufbahn im Network-

Marketing begann im Jahre 1977

bei der deutschen Tochtergesellschaft

des auch heute noch weltweit

größten Unternehmens dieser

Branche. Zusammen mit meiner

Frau Gabriele gelang es mir in

nur fünf Jahren eine europaweite

Verkaufsorganisation mit schließlich

weit über 20.000 neben- und

hauptberuflichen Vertriebspartnern

aufzubauen.

Im Jahre 1982 erreichte ich die

oberste Hierarchie-Stufe im Vertriebssystem

dieses Unterneh-

mens, genannt „Kronen-Botschafter“.

Damit gehörte ich zur kleinen

Elite von nur drei Vertriebspartnern,

die diese Stufe zu diesem

Zeitpunkt in Deutschland erreicht

haben. Bis zum heutigen Tage wurde

diese Leistung nur noch von

zwei weiteren Führungskräften in

Deutschland erbracht.

Seit Ende der 80er-Jahre genieße

ich die Ernte aus meinem

Organisationsaufbau und arbeite

seitdem als Unternehmensberater,

Fachtrainer, Referent und Coach

mit den Schwerpunkten Direkt-

vertrieb, Network-Marketing und

Strukturvertrieb. Mit besonderer

Hingabe widme ich mich zudem

den Themen Kommunikation,

Rhetorik, Erfolgstraining und Talententwicklung.

NK: Sie gehören zu den echten

Network-Marketing-Pionieren,

die den zunächst recht steinigen

Weg des damals MLM oder

Strukturvertrieb genannten Geschäftsmodells

mitgegangen

sind. Hat diese Branche bereits

eine Geschichte?

Michael Strachowitz: Natürlich,

diese Branche hat sich in den letzten

fünfzig, sechzig Jahren gewaltig

verändert. Man kann durchaus

sagen, sie hat Geschichte gemacht:

Beginnen wir zunächst einmal bei

der Bezeichnung: Network-Marketing,

MLM, Strukturvertrieb und

Emp fehlungsmarketing. Diese Begriffe

– und es gibt noch einige

mehr – bezeichnen alle ein bestimmtes

Vertriebssystem, das in

den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts

zu seinem Siegeszug in

Europa angetreten ist. Ähnlich wie

die Geschäftsidee des Franchising

wurde es anfangs nicht ernst genommen,

dann verdächtigt, auch

verunglimpft, aber schließlich als

Teil unserer facettenreichen Ökonomie

akzeptiert.

Klassische Direktvertriebe, die

von Tür zu Tür oder im Party-Verkauf

Haushalts- und Reinigungsgeräte,

Garsysteme, Möbel oder

Tisch- und Bettwäsche verkauften,

gibt es schon seit über einhundert

Jahren. Manch einer spricht abfällig

von „Klinkenputzern“ – eine

unfaire Herabwürdigung tüchtig

arbeitender Außendienst-Verkäufer.

Deren einzige Einkommensquelle

ist die Provision auf persönlich

verkaufte Waren oder Dienstleistungen.

Ein hartes, aber einträgliches

Geschäft – bis zu einer

gewissen Einkommensgröße. Der

Verdienst lässt sich nur durch mehr

Kunden und höhere Umsätze pro

Verkaufsabschluss steigern. Das

lässt sich nicht beliebig ausdehnen.

Den eigenen Entwicklungsmöglichkeiten

sind also dort natürliche

Grenzen gesetzt.

MLM, Network-Marketing und

Strukturvertriebe haben diese Beschränkungen

aufgehoben – mehr

dazu später. Den Anfang machten

die Strukturvertriebe aus dem

Finanzdienstleistungsbereich. Aus

den USA kam eine schillernde,

später berüchtigte Persönlichkeit

namens Bernhard „Bernie“ Cornfeld.

Mit seiner Firma IOS brachte

er die Idee des Fondsparens und

das Konzept des Strukturvertriebs

nach Deutschland. Das Ganze

endete mit der Vernichtung von

rund einer Milliarde D-Mark Spargeldern

in einem gewaltigen Skandal.

Der Branche tat er damit keinen

Gefallen. Aber es war der Anfang

des Strukturvertriebs-Gedankens

in Deutschland. Bemerkenswert

ist nämlich, dass die Gründer

aller heute existierenden großen

Finanz-Struktur-Vertriebe ursprünglich

Führungskräfte im Vertrieb der

alten IOS waren. Dort hatten sie

ihr Handwerk gelernt und wussten

nun, welche Fehler es zu vermeiden

galt. Entstanden sind so

riesige und renommierte Strukturvertriebe

mit Milliarden-Umsätzen,

in deren Aufsichts- und Beiräten

heute Persönlichkeiten aus Politik

und Wirtschaft, gelegentlich sogar

ein Ex-Bundeskanzler, sitzen. Einer


Sei te 18 www.net work-kar ri e re.com ● Oktober 2012

Titelinterview

dieser ganz großen Macher im

Strukturvertrieb ist bekanntlich

Carsten Maschmeyer, der den Network-Karriere-Lesern

durch seinen

Bestseller-Abdruck bestens bekannt

sein dürfte.

NK: Ja, wir arbeiten mit Carsten

Maschmeyer sehr eng zusammen.

Er ist nicht nur der wohl

erfolgreichste Strukturvertriebler

Europas, sondern auch ein

begnadeter Networker, der sein

Netzwerk virtuos spielt. Aber zurück

zur Branche. Wie ging es

weiter?

Michael Strachowitz: Dann kamen

die ersten Warenvertriebe

im MLM-System nach Deutschland

– viele auch wieder aus den

USA. Leider waren darunter auch

Schmuddelkinder der Branche,

denn sie agierten nach dem Prinzip

illegaler Schneeball- und Pyramiden-Systeme.

Es ging nicht so

sehr um die Beratung und den Verkauf

von Produkten an den Endverbraucher,

sondern mehr darum,

leichtgläubigen Laien mit dem

Versprechen märchenhaften Reichtums

überhöhte Warenbestände

aufs Auge oder besser in die Garage

zu drücken.

NK: Ein trauriges Kapitel in der

Geschichte der Branche, das

heute noch in den Köpfen vieler

Verbraucher, aber auch der

Medien und Meinungsbildner

steckt. Wir hören diese Vorbehalte

immer wieder bei unseren

Interviewgesprächen mit den

Spitzenpolitikern des Landes.

Michael Strachowitz: Die Network-Karriere

leistet mit diesen Politiker-Interviews

der Branche einen

unschätzbaren Dienst. Sie hat in

den vergangenen Jahren erheblich

dazu beigetragen, die Akzeptanz

des Network-Marketing-Geschäfts

wesentlich zu verbessern.

Ich kenne viele Geschäftspartner,

die zu ihren Kunden- oder Sponsorgesprächen

die Network-Karriere

als Beispiel für die Seriosität

der Branche auf den Tisch legen.

Das ist eine großartige Leistung

Ihres Verlages, die insbesondere

von den partizipierenden Unternehmen

weit mehr gewürdigt werden

sollte. Aber Respekt haben

wohl alle vor der Network-Karriere.

Wie Sie mit einem Machtwort die

gegenseitigen Abmahnorgien gegenüber

den Vertriebspartnern der

jeweiligen Konkurrenten beendet

haben, war eine journalistische

Meisterleistung, die Ihnen von Seiten

der betroffenen Vertriebspartner

viel Sympathie einbrachte.

NK: Danke für die Blumen, es

ist schön, dies aus berufenem

Munde zu hören. Aber kommen

wir zurück zur Geschichte der

Branche. Wie ging es weiter?

Michael Strachowitz: Mit Beginn

der siebziger Jahre entwuchs die

Branche ihren Flegeljahren. Die

ersten wirklich seriösen und renommierten

MLM-Unternehmen

betraten die Bühne – und hatten

unter dem schlechten Image zu

leiden, dass die halbseidenen Vorgänger

erzeugt hatten. Wie Sie bestätigen,

bis heute hält sich das

alte Vorurteil, Network-Marketing

sei generell ein illegales oder zumindest

unseriöses System, was

natürlich Unsinn ist. Solche Geschäftspraktiken

sind heute gar

nicht mehr möglich, da hat der Gesetzgeber

einen Riegel vorgeschoben.

Trotz allen Vorbehalten und Gerüchten:

Die Großen der Branche

erzeugen weltweit Milliarden-Umsätze

und dies seit Jahrzehnten.

Sie beschäftigen hunderttausende

von Vertriebspartnern, zahlen

ihre Steuern, geben vielen fest angestellten

Mitarbeitern einen Arbeitsplatz

und engagieren sich in

sozialen und kulturellen Projekten.

Daneben gibt es eine Vielzahl von

(noch) kleinen Unternehmen, die

Farbe in die Szene bringen und

mit neuen Produkt- und Dienst-

leistungsideen beweisen, was mit

Network-Marketing alles möglich

ist.

Als Warensortiment werden

über diesen Vertriebsweg vor allem

Nahrungsmittel (auch für Tiere),

Nahrungsmittelergänzungen, Gesundheitsprodukte,Körperpflegemittel,

Haushalts- und Autoreiniger,

Kosmetik und Düfte verkauft. Neu

dazugekommen sind, nach der

Liberalisierung einstiger Monopol-Märkte,

Telekommunikations-

Dienstleistungen, Gas, Wasser

und Strom.

Recht erfolgreich behaupten sich

in kleineren Nischen des Marktes

auch Hobbyartikel, Schmuck, Kleidung,

Reisen und Benzin- oder

Motorölzusätze für Autos. An den

angebotenen Warengruppen ist

zu erkennen, dass das Geschäft

am besten mit Verbrauchsartikeln

funktioniert, die immer wieder

nachbestellt werden.

Denn das Geschäft steht auf

zwei Säulen:

● Dem Verkauf von Produkten an

den Endverbraucher

● Dem Anwerben, Betreuen und

Ausbilden weiterer Vertriebspartner

Da über 90 Prozent der Vertriebspartner

ihr Geschäft nebenberuflich

von zu Hause aus betreiben,

arbeiten sie – zumindest am Anfang

ihrer Karriere – in ihrem persönlichen

Bekanntenkreis. Wenn

sich die verkauften Produkte nicht

verbrauchen würden, käme das

eigene Umfeld nur ein einziges

Mal als Kundschaft in Frage. Ohne

Wiederholungskäufe wäre das Geschäft

ein Strohfeuer, das schnell

wieder erlischt. Mit Verbrauchsprodukten

hingegen lassen sich treue

Stammkunden erzeugen, die bei

entsprechender Pflege über Jahre

bei der Stange bleiben.

Die meisten der oben genannten

Produkte verbrauchen sich

nicht nur, es sind auch Waren, die

jeder braucht – ob Frau, Mann

oder Kind. Deshalb kommen alle

Nachbarn, Freunde, Kollegen und

Bekannte nicht nur als Kunden,

sondern auch als potenzielle Vertriebspartner

in Frage. Weil sie alle

auch Konsumenten sind, können

sie durch den Eigengebrauch sehr

schnell Erfahrungen mit den Produkten

gewinnen. Learning-bydoing

wird das auch gerne genannt.

Genau dieser Punkt macht

die Sache für viele so interessant:

Noch während sie lernen, können

sie ihr Geschäft aufbauen, Kunden

und Partner gewinnen und schon

das erste Geld verdienen.

NK: Wie sieht es mit den mit den

Produkten im Finanzdienstleistungsbereich

aus?

Michael Strachowitz: Strukturvertriebe

im Finanzdienstleistungs-

Bereich haben da ein etwas

schwereres Los: Sie haben keine

Verbrauchsprodukte und müssen

daher schneller zu anderen Kundengruppen

vordringen. Vertriebspartner

dieser Organisationen haben

deshalb eine Technik bis zur

Perfektion – den Aufbau einer

Empfehlungskette. So werden sie

dann von einem Kunden zum

nächsten weitergereicht. Auch ist

ihr Lernbedarf höher, denn

schließ lich tragen sie Verantwortung

für das Geld ihrer Kunden. In

den meisten Unternehmen wird

daher der Neuling von einem erfahrenen

und gründlich ausgebildeten

Betreuer an der Hand genommen

und begleitet. Der Lohn

dieser größeren Mühe ist allerdings

dann auch eine deutlich höhere

Provision pro Abschluss. Verdient

ein Waren-Networker beim Verkauf

einiger Tuben, Fläschchen

und Dosen vielleicht zehn bis 50

Euro pro Kunde, so können beim

Verkauf einer Lebensversicherung

schon einige hundert, bei größeren

Abschlüssen sogar einige tausend

Euro anfallen. Ob Warenverkauf

oder Finanzvertrieb – beides

hat seine Vor- und Nachteile. Es

bleibt letztlich eine Mentalitätsund

Geschmacksfrage, für wel-

Die Gemeinschaft macht im Network- Marketing das Geschäft.

An der Größe des aufgebauten Teams und dessen Umsätzen

orientiert sich das passive Einkommen.

ches Geschäft sich jemand entscheidet.

NK: Beim Warenverkauf haben

wir zwei Begriffe, die oftmals

falsch interpretiert werden: Direktvertrieb

und Network-Marketing.

Die gleichen Produktgattungen

und trotzdem ein völlig

unterschiedliches Geschäftsmodell?

Michael Strachowitz: Die Macht

der Duplikation ist die eigentliche

Faszination, die Network-Marketing,

MLM oder das Strukturvertriebsgeschäft

ausübt: Das persönliche

Einkommen ist nicht nur wie

beim klassischen Direktvertrieb auf

die Provisionen aus eigenen Verkäufen

begrenzt, es gibt zusätzlich

noch eine anteilige Vergütung auf

die Vertriebsleistung der rekrutierten

und betreuten Partner.

Das bedeutet enorme Einkommensmöglichkeiten:

Theoretisch

Vita

sind es sogar unbegrenzte Möglichkeiten.

Denn jeder kann selbst

bestimmen, wie viele Partner er

anwirbt und ausbildet. Jeder entscheidet

selbst, wie groß seine Gesamtorganisation

werden soll. Unter

diesem Gesichtspunkt verblüfft

es dann nicht mehr so sehr, dass

es in der Branche eine erstaunliche

Zahl von Einkommensmillionären

gibt. Darunter sind Leute mit

den unterschiedlichsten Biografien.

Sie kommen aus allen sozialen

Schichten und Gesellschaftsbereichen.

Es sind Leute mit Universitätsbildung

oder Hauptschulabschluss.

Sie haben sich das Sys -

tem zunutze gemacht und – oft

in mehreren Ländern – riesige

Gruppen mit vielen tausend Vertriebspartner

aufgebaut. Da genügt

eben eine Beteiligung von wenigen

Prozent oder gar Promille an

den Umsätzen, um wohlhabend

zu werden. Um es mit den Wor-

erreichte er im Jahre 1982 die

obers te Hierarchie-Stufe im Vertriebssystem

dieses Unternehmens,

genannt „Kronen-Botschafter“.

So gehörte er zur kleinen Elite

von nur drei Vertriebspartnern, die

diese Stufe zu diesem Zeitpunkt

in Deutschland erreicht haben. Bis

zum heutigen Tage wurde diese

Leistung nur noch von zwei weiteren

Führungskräften in Deutschland

erbracht.

Seit Ende der 80er-Jahre ge-

Laufbahn im Network-Marketing nießt M. Strachowitz die Ernte aus

im Jahre 1977 bei der deutschen seinem Organisationsaufbau und

Tochtergesellschaft des auch heu- arbeitet seitdem als Unternehte

noch weltweit größten Untermensberater, Fachtrainer, Referent

nehmens dieser Branche. und Coach mit den Schwerpunkten

In nur fünf Jahren baute er zu- Direktvertrieb, Network-Marketing

sammen mit seiner Frau Gabriele und Strukturvertrieb. Mit besonde-

eine europaweite Verkaufsorganirer Hingabe widmet er sich auch

sation mit schließlich weit über den Themen Kommunikation, Rhe-

20.000 neben- und hauptberuflitorik, Erfolgstraining und Talentche

Vertriebspartnern auf. Damit entwicklung.


Titelinterview

ten eines bekannten Werbe-Slogans

zu sagen: „It’s no trick – it’s

Network-Marketing“!

Jeder hat sein eigenes Motiv,

um im Network-Marketing einzusteigen.

Nicht jeder will reich werden,

aber sehr viele suchen einen

lukrativen Zusatzverdienst. Sie

möchten sich ein wenig Luxus

gönnen. Andere wollen sich eine

hauptberufliche Existenz aufbauen

um nicht mehr von einem unsicheren

Arbeitgeber abhängig zu

sein. Sie wollen von der Globalisierung

profitieren und nicht deren

Opfer werden. Manche Mutter

will nach der Kinderphase wieder

zurück ins Berufsleben, aber

die Familie nicht vernachlässigen

dieses Geschäft macht es möglich.

Andere bauen sich mit Network-Marketing

eine eigene Altersversorgung

auf, weil sie den offiziellen

Institutionen nicht mehr trauen.

Wieder andere wollen einfach

nur neue, interessante Menschen

kennen lernen. Mancher Rentner

will sich nicht auf das Ausführen

seines Dackels reduzieren und

sucht noch eine Herausforderung.

Um es zusammenzufassen: Die

Branche Network-Marketing bietet

jedem etwas. Das macht den

Reiz dieses Geschäftes aus: Es ist

nicht einfach nur eine bestimmte

Form des Marketings oder des

Verkaufens – es ist auch eine Art

Weltanschauung, eine Art zu leben.

So sind gegenseitige Ermutigung,

der Trost bei Rückschlägen, das

Spenden von Anerkennung, das

An zei ge

Kümmern um den Geschäftspartner

und der optimistische Blick

nach vorne feste Bestandteile der

Arbeits- und Verhaltensweisen in

erfolgreichen Organisationen. Natürlich

kann man gutes Geld verdienen

– es ist aber auch einfach

nur schön, dabei zu sein.

NK: … es ist einfach nur schön,

dabei zu sein. Das wäre eigentlich

ein schöner Schlusssatz für

dieses Interview. Aber ein Thema

interessiert uns noch: Sie

sind nun 35 Jahre sehr eng mit

der Network-Marketing-Branche,

man kann schon sagen

„verbandelt“. Was hat sich, einmal

abgesehen von neuen Firmen,

immer neuen Produkten

und einem besseren Image in

dieser langen Zeit verändert?

Michael Strachowitz: Lassen Sie

mich bei dieser Frage in meine

aktive Vertriebszeit zurückgehen.

Ich denke, damals war das Geschäft

an und für sich nicht einfacher,

anders vielleicht. Aber wir

hatten Spaß an unserem Geschäft.

Die Vertriebspartner waren eine

große Familie, die sich gegenseitig

half, wenn Not am Mann war.

Es wurde weit mehr gelacht als

heute.

Ja und es gab noch kein Internet.

Die Sponsoren trafen ihre

Teampartner regelmäßig und zeigten

ihnen wie das Geschäft funktioniert.

Und auch die Kundenbeziehungen

waren meiner Meinung

nach intensiver, persönli-

www.net work-kar ri e re.com ● Oktober 2012 Sei te 19

cher. Ich glaube nicht daran, dass

man nur mit dem Internet und E-

Mails Team partner und Kunden

gewinnen kann. Das Network-

Marketing-Geschäft ist ein Mensch-

zu-Mensch-Geschäft. Das sollte es

auch in Zukunft sein.

NK: Jetzt haben wir doch noch

ein knackiges Schlusswort be-

Aufregende Weihnachten für viele Heimkinder. Die Leserinnen und

Leser der Network- Karriere zeigen mit ihrem Spielzeug- Päckchen,

dass es jemand gibt, der an diese Kinder denkt.

www.network-karriere.com

kommen. Vielen Dank.

Michael Strachowitz: Darf ich zum

Schluss auch noch eine Frage stellen?

NK: Gerne …

Michael Strachowitz: Sie sammeln

seit Beginn der Network-

Karriere zu Weihnachten Spielsachen

für Kinder in deutschen Kinderheimen.

Ich finde diese Aktion

wunderschön und sehr ansprechend

und möchte sie gerne bei

meinen kommenden Trainings

entsprechend promoten. Gibt es

ihre Heimkinder-Spielzeug-Sammlung

auch in diesem Jahr?

NK: Natürlich gibt es diese Aktion

auch in diesem Jahr. Viele unserer

Leserinnen und Leser warten

schon darauf. Ich denke, es ist

wichtig, dass die Schenkenden

aktiv eine Kleinigkeit für wildfremde

Kinder kaufen können und

dies meist auch noch ganz liebevoll

einpacken. So sind sie mit ihren

Gedanken und ihrem Herzen

bei diesen armen Kindern in den

Kinderheimen.

Zudem kommt es nicht auf

den Wert dieser Geschenke an:

Ein paar Murmeln, ein kleines

Auto oder ein Quartett gibt es für

einen Euro! Jeder kann das geben,

was er oder sie geben kann.

Die ganze Sammlung und Auslieferung

macht wohl eine Heidenarbeit,

aber ich habe dabei

den schönsten Job der Welt: Ich

sehe viele kleine Händchen, die

beim Ausladen helfen und ich

schaue in strahlende Kinderaugen,

die danke sagen.

Ihnen auch ein herzliches Dankeschön

für die Promotion der

Aktion bei Ihren kommenden

Trainings. Was Sie aber nicht davon

entbindet, wieder einmal in

einen Spielwarenladen zu gehen.

Darf ich Ihnen die Richtung vorgeben:

Junge, 5 Jahre alt.

Da erinnere ich mich an Verona

Pooth, der ich während eines

Interviews die gleiche Aufgabe

auf den Weg gegeben habe. Ein

paar Tage später rief sie mich an:

„Hier ist Verona, ich habe von

meinen Freundinnen Geld gesammelt

für Ihre Kinderheim-

Spielsachen. Jetzt bin ich in einem

riesigen Spielzeug-Markt.

Was soll ich kaufen? ...“ Kurz darauf

kam ein überlanger Lieferwagen,

bis unters Dach voller Spielsachen.

Verona Pooth hatte mal

richtig Shopping gemacht.

Den Lieferwagen lassen wir bei

Ihnen weg, aber sonst sind Ihrer

Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Für alle, die schon jetzt ihr Heimkinder-Weihnachtsgeschenk

schi cken

wollen:

Network-Karriere

Spielzeuglager

Boslerstr. 29

D-71088 Holzgerlingen

Auch wenn es gut gemeint ist:

Bitte legen Sie keine Lebensmittel

in Ihr Weihnachtspäckchen.

© GKM-Zentralredaktion GmbH

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