STADTOASE - des Bund Naturschutz Kronach - Bund Naturschutz in ...

kronach.bund.naturschutz.de

STADTOASE - des Bund Naturschutz Kronach - Bund Naturschutz in ...

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Fotos eines

Jahres in der

Kreisgruppe

Kronach des

Bundes

Naturschutz


Inhalt

INHALT

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Vorwort ............................................................................................................................. 4

Vorstellung des BN-Teams ............................................................................................... 6

Impressum ......................................................................................................................... 9

Naturschutz braucht deine Kreativität Uwe Längenfelder zum 60. Geburtstag .............. 10

STADTOASE/Umweltbildung

STADTOASE Ein quicklebendiges Jahr ......................................................................... 14

STADTOASE 25 Brücken für die Wasseramsel ............................................................ 15

STADTOASE WaldZeitReise ......................................................................................... 16

STADTOASE Auszeichnungen ..................................................................................... 19

STADTOASE Bilanz 2011 .............................................................................................. 20

STADTOASE 4 Augen sehen mehr ............................................................................... 23

Kindergruppe


............................................................................. 22


Jahresprogramm 2012 ................................................................... 25

Umwelt vor Ort

Wildkatze willkommen ....................................................................................................... 26

Vogeldiplom ....................................................................................................................... 29

Termine 2012

Veranstaltungen der Kreisgruppe Kronach ........................................................................ 30

Terminplan des BN-Stammtisches .................................................................................... 32

Termine der Jugendgruppe ............................................................................................... 33

Jugendgruppe des BN

Jugendliche starten ins zweite Gruppenjahr ..................................................................... 34

Übernachtung in Fichtenzweigenhütten ........................................................................... 36

Flächenschutz vor Ort

Flächen der Kreisgruppe im Landkreis .............................................................................. 38

Flächenfraß Lerchenhoftrasse ........................................................................................... 40

Wir setzen uns ein

Atom-Mahnwachen ............................................................................................................ 42

Kundgebung zum 25. Jahrestag von Tschernobyl............................................................. 44

Landkreis Kronach gentechnikfrei ..................................................................................... 46

Weihnachtsbaumaktion ..................................................................................................... 47

Reisen in die Natur

Herbstfahrt in das Biosphärenreservat Rhön ..................................................................... 48

Maiwanderung am Grünen Band bei Nordhalben.............................................................. 52

Radtour: Steinreich in Steinwiesen .................................................................................... 54

Eindrücke von der Kräuterwanderung 2011 ...................................................................... 58

- 3 -


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VORWORT

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ie ging es Ihnen in diesem Winter? Da

wartet man auf ihn, und er kommt und

kommt nicht. Sofort tauchen bange Fragen auf,

ob der extrem milde Winter Auswirkungen auf

eine mögliche Insektenplage im kommenden

Sommer haben wird, oder ob Heerscharen von

Schnecken unser mühsam gezüchtetes Gemüse

verzehren werden. Die Natur wird einen milden

Winter sehr wohl verkraften und mit den ihr eigenen Methoden antworten.

Manche Tier- und Pflanzenarten werden sich besser vermehren, andere

werden die kurzfristigen Verlierer sein. Das Gleichgewicht

Gefressen-W

sich vielleicht

andere Lebensraumgesellschaften ergeben. Nur wir Menschen werden die

Auswirkungen, als Einzelart, intensiv spüren. Der Klimawandel ermöglicht zwar

einen Kartoffelanbau in Grönland, lässt aber unsere letzten Gletscher, und

damit wichtige Wasserreserven in den Hochgebirgen (-ein Großteil des

indischen Subkontinentes ist vom Süßwasser der Himalaya Gletscher

abhängig), verschwinden. Die am dichtesten besiedelten Regionen, die

Küstenregionen werden mittelfristig nur mit extrem hohem Aufwand oder gar

nicht besiedelbar bleiben, die Gebirgstäler sind in Gefahr von Steinmassen

verschüttet zu werden, da die Erosion Felsmassive lockern wird. Ein einzelner

milder Winter ist zwar noch nicht der Klimawandel, aber die globale

Erderwärmung ist eindeutig nachgewiesen und wir Menschen müssen

reagieren. Zwei Wege stehen grundsätzlich offen. Entweder wir reduzieren die

Treibhausgase (Kohlenstoffdioxid und Methan) mit aller Kraft oder wir nehmen

das Verschwinden von lebenswerten Lebensräumen in Kauf und stellen uns

auf ein ganz anderes Leben mit Starkwindereignissen, Dürren und viel mehr

Menschen auf viel weniger Siedlungsfläche ein.

W

W

ir in der Kreisgruppe Kronach versuchen diese Problematik Kindern und

Jugendlichen in vielen Programmbausteinen unserer Bildungsstation

SADTOASE zu vermitteln. Unsere Herbstfahrten in die Nationalparks,

Naturparks und Biosphärenreservate zeigen, dass auch mal ein Urlaub ganz in

der Nähe erholend, spannend und bereichernd sein kann. Unser Einsatz für

Moorgebiete, für Bergwälder und für Hecken und Talauen, aber auch für die

Versorgung mit Lebensmitteln aus dem Nahraum ist ein Beitrag den

Treibhausgasausstoß geringer zu halten.

- 4 -


E

VORWORT

in kleiner Etappensieg auf diesem Weg macht uns ein wenig stolz. Stadt

Kronach und der Landkreis Kronach haben beschlossen, ein Zeichen zu

setzen für eine Landwirtschaft ohne Einsatz von gentechnisch verändertem

Saatgut und gentechnisch veränderten Futtermitteln. Der BN-Landesverband

und die BN-Kreisgruppe Kronach informierten dazu in vielen Gesprächsrunden,

in öffentlichen V

Gentechnik-

freien Zone über alle Parteigrenzen hinweg hat zusammen mit den

Umweltverbänden (BN, LBV und Greenpeace), aber auch mit vielen anderen,

betroffenen Gruppierungen (z.B. Bund Bayerischer Milcherzeuger,

Landesverband Bauern, Imker) die Stadtrats- und Kreistagsentscheidung

vorbereitet. Der bäuerliche Familienbetrieb gibt wahrscheinlich die beste

Antworten auf den Klimawandel, indem er aus einer Vielzahl von regionalen

Saatpflanzen auswählen kann, anstatt von Monsanto Einheitssaatgut zu

beziehen oder indem er Klima angepasste Viehrassen weiterzüchten kann

anstatt Normhochleistungsvieh in den Ställen zu mästen.

W

elch große Akzeptanz besonderes Fleisch hat, sieht man am Beispiel des

Rhönschafes oder der Rhönforelle, aber auch am Erfolg der BNAktion

Weidewelt, die heimische Rinderarten im Weidebetrieb fördert.

D

ie Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur. Und wir brauchen

Sie, die uns aktiv bei Landschaftspflegeeinsätzen, bei Bildungsveranstaltungen

und bei Planungsvorhaben helfen, aber auch, darüber hinaus

durch Ihre Mitgliedschaft im BN, Gehör bei Ämtern und Politik verschaffen.

Ihr !

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Die Kreisgruppe Kronach des Bund Naturschutz hat eine neue Homepage, sie

lautet:

www.kronach.bund-naturschutz.de

Auch unsere Mailadresse hat sich geändert, nämlich:

kronach@bund-naturschutz.de

Bitte mailen Sie uns, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren wollen und über

aktuelle Veranstaltungen der Kreisgruppe informiert werden wollen.

- 5 -


BN-VORSTAND

Uwe Längenfelder

(1. Vorsitzender)

Am Kehlgraben 5

96317 Kronach

Tel.: 09261 92382

Lehrer an der RS I

Christiane Geipel

(2. Vorsitzende)

Hella Krist

(Schatzmeisterin)

Petersleite 15

96317 Kronach

Tel.: 09261 3221

Hausfrau

Werner Tremel

(Delegierter)

Reuth, Dorfstr. 21

96369 Weißenbrunn

Tel.: 09261 4404

Studienrat i. R.

Bergstr. 17

96349 Steinwiesen

Tel.: 09262 9675

Hausfrau

Dirk Eilers

(Schriftführer)

Mozartstr. 1

96317 Kronach

Tel.: 09261 629764

Lehrer an der RS I

- 6 -


BN-VORSTAND

Fritz Maier

(Ersatzdelegierter)

Am Steig 123

96364 Marktrodach

Tel.: 09261 962773

Förster

Uli Dautel

(Beisitzer)

Am Kehlgraben 19

96317 Kronach

Tel.: 09261 52478

Stadtförster

Klaus Bauer

(1. Vorsitzender OG

Stockheim)

Königsberger Str. 1b

96342 Stockheim

Tel.: 09265 5143

Helma Heinkele

(Umweltbüro)

Kaulangerstr. 66

96317 Kronach

Tel.: 09261 3429

Sekretärin

Polsterer

Susanne Meier

(Stadtoase,

Kindergruppe Mausohren)

Innerer Ring 12

96317 Kronach

Tel.: 09261 63230

- 7 -

Erzieherin


BN-VORSTAND

Christine Neubauer

(Landschaftspflege,

Flächenbetreuung,

Jugendgruppe)

Äußerer Ring 31

96317 Kronach

Tel.: 09261 52827

Umweltschutztechnikerin

Elisabeth Hoffmann

(Kindergruppe Mausohren)

Joh.Nik.-Zitter-Str. 6

96317 Kronach

Tel.: 09261 506890

Hans Haake

(Jugendgruppe,

moderne Medien)

Grössau 10

96332 Pressig

Tel.: 09265 5595

Diplom-Ökonom

Ärztin

Beate Singhartinger

Zum Stübental 3

96317 Kronach

Tel.: 09261 64687

Dipl.-Ing. Landschaftspflegerin

Barbara Förster

(Bauleitplanung,

Landschaftspflege)

Höfleser Mühle 3

96317 Kronach-Höfles

Tel.: 09261 51414

Diplom-Biologin, Hausfrau

- 8 -


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BN-VORSTAND

Amtsgerichtsstraße 14%

96317 Kronach%

Tel.: 09261 94404

Fax: 09261 506460

E-mail:

kronach@bund-naturschutz.de

Internet:

www.kronach.bund-naturschutz.de !

Vorstand: Uwe Längenfelder, 1. Vorsitzender

Christiane Geipel 2. Vorsitzende

Dirk Eilers, Schriftführer

Hella Krist, Schatzmeisterin

Delegierte: Werner Tremel

Fritz Meier

Beisitzer: Uli Dautel

Mitarbeiterinnen: Helma Heinkele

Susanne Meier

OG Stockheim: Klaus Bauer / Stockheim (Tel.: 09265 5143)

Kindergruppe: Susanne Meier

Elisabeth Hofmann

Jugendgruppe: Christine Neubauer

Hans Haake

Auskunft und Beratung:

Die Geschäftsstelle ist geöffnet:

Montag 13:00 -16:00 Uhr

Freitag 9:00 Uhr 12:00 Uhr

und nach Absprache

Bankverbindung: Raiffeisenbank Sparkasse

Küps-Mitwitz-Stockheim Kulmbach-Kronach

Kto.-Nr.: 151 904 Kto.-Nr.: 240 320 531

BLZ: 770 690 44 BLZ: 771 500 00


Druck: Appel & Klinger, Schneckenlohe Auflage: 1.000 Stück

- 9 -


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, UWE!

Uwe Längenfelder bei der Maiwanderung 2008 zwischen

Burggrub und Mitwitz entlang des Grünen

Bandes

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Uwe Längenfelder

zum 60. Geburtstag

Uwe Längenfelder kam als

Realschullehrer 1980 an die

Realschule I Kronach. Seine

Freude an den Fächern Erdkunde

und Biologie beschränkte

er jedoch nicht nur

auf den Unterricht. Die Natur

zu entdecken und zu beschützen,

das gehört für Uwe zu

seinen Idealen, die er durch

seine Fächerwahl gerne an-


es doch selbstverständlich,

dass man sich für die Natur


age.

In den 80ern kam er zur BN-Kreisgruppe, ohne groß abzuwägen, nahm er

1990 den Posten des Vorsitzenden von Hella Krist an.

Natur wird oft da weniger geschätzt, wo sie zur Genüge vorhanden zu sein

scheint. Wen stören da große Bauvorhaben, die ja allzu gerne mit Fortschritt

und Arbeitsplätzen begründet werden. Der Bund Naturschutz versteht sich als

Anwalt der Natur, die auch im grünen Frankenwald immer wieder bedroht ist.

Die erste große Auseinandersetzung musste Uwe Längenfelder in den 90er

Jahren um das Lamitztal bei Wallenfels ausfechten. Die Flößer hätten gerne

das Tal für die Tourismus-Flößerei aufgestaut, um jederzeit das Flößen möglich

zu machen. Nicht nur ein ökologisch wertvolles Tal wäre verloren gegangen,

sondern auch die Wilde Rodach mit ihren Anschlussflüssen hätte durch

den unregelmäßigen Durchfluss Schaden genommen.

- 10 -


Umwelt naturnah erlebbar machen: Eine

Kanutour 2003 an der Altmühl.

UWE LÄNGENFELDER ZUM 60. GEBURTSTAG

Wegen des Widerstands der BN Kreisgruppe

Kronach musste das Projekt schließlich

aufgegeben werden. Auch wenn der Donnerhall

gegen den BN aus Wallenfels lange

nachhält, gibt es für das Dorf eine positive

Spätfolge: Das Lamitztal wird als Ausgleichsfläche

für die Umgehungsstraße ökologisch

umgestaltet: Die Fichten in den

Talauen werden gefällt und damit das Tal

für wertvolle Arten geöffnet vom touristischen

Nutzen ganz zu schweigen.

Weitere Schwerpunkte in der Konfrontation

mit Ämtern, Partei(en?) und Politikern waren

der geplante vierspurige Ausbau der B 173

bei Trieb und Hochstadt, die einfach über

ein Vogelschutzgebiet gelegt werden sollte.

Der BN gewann den Prozess beim Obers-

- 11 -


Uwe Längenfelder stellt den Teilnehmern

eine Wandertour der

Herbstfahrt 2011 in der Rhön vor.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, UWE!

Uwe Längenfelder als Gesprächspartner der Politik: Fair und kommunikativ,

das Ziel vor Augen. Hier beim Informationsabend zur

Agro-Gentechnik 2008.

ten Verwaltungsgericht

in Leipzig,

und obwohl damit

klar war, dass der

vom Straßenbauamt

gezeichnete

Plan Unrecht war,

galt der BN als Totengräber

der Region.

Auch hier

wurde Uwe oft befragt,

oft angegriffen.

Die Austritte

von Städten und

Gemeinden des

Landkreises sprechen

hier Bände.

In diesen Situationen zeigte sich auch hier eine besondere Eigenschaft von

Uwe: Mit Geduld, bewundernswerter Ruhe und guten Argumenten begegnet

Uwe selbst eingefleischten Gegnern der Sache des BN. Seine Rolle als Moderator

wurde bei verschiedenen Gelegenheiten vielfältig gelobt: So zum Beispiel

bei der Diskussion um ein Hackschnitzelheizwerk im Gewerbegebiet Kronach.

Dass Uwe bei all den politischen Auseinandersetzungen noch erhebliche positive

Akzente für den BN Kronach und darüber hinaus setzen konnte, ist besondershervorzuheben.

Auf seine

Initiative fanden

die ersten

Herbstfahrten in

die Nationalparkgebiete

der neuen

Bundesländer

statt. Mit der Beteiligung

an der

Landesgartenschau

in Kronach

begann eine

neue Ära im BN

Kronach: Der

- 12 -

2002 mit viel

Herzblut umgestalteteBauwagen

war Zentrum


UWE LÄNGENFELDER ZUM 60. GEBURTSTAG

des Umweltbildungsstandes. Daraus entwickelte sich die STADTOASE, das

Vorzeigeprojekt der Kreisgruppe, die jährlich rund 3000 Menschen, vorwiegend

Kinder, die Schönheit rund die Geheimnisse der Natur näher bringt.

Den Landkreis positiv ökologisch mitgestalten, die Freude an der Natur und am

Umweltschutz zu vermitteln und zu leben, diese Kernaufgabe ist ihm gut gelungen.

Ein Drittel seines Lebens ist Uwe nun Antreiber der Kreisgruppe Kronach des

Bund Naturschutzes Bayern. Er leitet die Vorstandssitzungen, die Jahreshauptversammlungen

und Klausurtagungen. Er nimmt sich Zeit für die Kreisgruppentreffen,

die Delegiertentagungen, die vielen Termine und Treffen innerhalb

und außerhalb des Landkreises. Er ist der verlässliche Ansprechpartner

bei kleinen und großen Problemen, beim richtigen Anbringen des Vogelhäuschens

und bei Stellungnahmen zu öffentlichen Plänen.

Viele, viele Dinge könnte man hier noch aufzählen, den ganzen Heuaufguss

mit von Uwe angezettelten oder begleiteten Projekten füllen. Doch kürzen wir

hier nun ab und sagen: Danke für 20 Jahre Vorstandschaft der Kreisgruppe

Kronach des Bund Naturschutz und herzlichen Glückwunsch!

Dirk Eilers

- 13 -


STADTOASE

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Rückblick auf 2011

Während das Gelände der

STADTOASE am Kaulanger oft

einen herbstwinterlich, dann wieder

vorfrühlingshaft verträumten

Eindruck macht, ahnt man kaum,

dass es die Basis für ganz viel

Aktivität und Lebendigkeit ist. 2011 war sogar das

lebhafteste STADTOASE Jahr im neunjährigen Bestehen. Die Umweltbildungseinrichtung

des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Kronach verzeichnete einen neuen Besucherrekord:

Insgesamt 3365 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren im Landkreis Kronach gemeinsam

mit STADTOASE zu 165 Exkursionen, Aktionen, Projekt- und Ferienprogrammtagen in

der Natur unterwegs und aktiv.

Ist es outdoor im STADTOASE Gelände zu ungemütlich,

wird die Forscherausrüstung aus dem

Bauwagen in den PKW umgeladen, findet das

Programm an und in Schulen und Einrichtungen

statt, oder wird von dort aus losgelaufen, warmgelaufen

in interessante Lebensräume am Schul-

und Wohnort. Zwölf Grund- und Hauptschulen

nutzen diesen Vorortservice der STADTOASE.

Besonders in den Sommermonaten kommen

zahlreiche Klassen und Gruppen aus Kronacher

Schulen, sowie als Gäste des Schullandheims

und der Festungsherberge in das Areal der

STADTOASE, gehen im bunten Bauwagen ein

und aus, staunen und betrachten, welche und wie

viele Pflanzen- und Tierarten solch grüne Insel inmitten der Stadt beherbergen kann.

Die Stadt Kronach stellt die wertvolle,

auf diese Wiese bestens genutzte

Grünfläche dem Bund Naturschutz für

seine Bildungsarbeit zur Verfügung.

Manch Vorübergehender wundert sich

vielleicht über etwas mehr Wildnis.

Die ist bewusst so gewollt und wird so

gebraucht, damit hier viele Pflanzen-

und Tierarten leben und überleben

können, damit es viel Interessantes in

der Stadt zu entdecken gibt.

Hier trifft sich auch jeweils an einem

Nachmittag im Monat die Kindergruppe

des Bund Naturschutz, die "Gro-

- 14 -


STADTOASE

ßen Mausohren". Für sie ist die STADTOASE wie ein Garten, der Bauwagen ihre eigene

"Peter Lustig"-Adresse. Das Gelände hat keinen Zaun - es ist offen für alle zum Hineinschauen.

Kommen auch Sie einfach einmal vorbei und herein, wenn Türen und Fenster offen

sind, wenn gerade viel los und trotzdem Zeit für ein Gespräch ist.

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Im letzten Jahr wurde ein "gewöhnlicher"

STADTOASE Gewässertag für

sechzehn Schulklassen aus acht

Schulen im Landkreis Kronach zu einem

besonderen Gewässerprojekttag.

Die Schüler der vierten und achten

Jahrgangsstufe erforschten im Rahmen

des Artenschutzprojektes "Wasseramselbrücken"

zuerst "ihr" schulnahes

Fließgewässer, die Rodach,

Kronach, oder Hasslach mit der versteckten

Lebensvielfalt unter Wasser.

Leider nicht live durch Beobachtung, dafür mittels Bild und Informationen lernten

sie eine besondere Vogelart kennen, die an klaren und schnell fließenden

Bächen und Flüssen vorkommt und mit ihrer Anwesenheit Indikator für intakte

Mittelgebirgsgewässer und beste Wasserqualität ist: Die Wasseramsel.

Die Schüler waren fasziniert von

Tauchleistung, Fortbewegung unter

Wasser und logischer Taktik bei der

Nahrungssuche dieses kleinen Vogels

und dachten sich weiter in notwendige

Lebens- und Überlebensbedingungen

hinein. Zum Abschluss ihres Projekttages

fertigten sie spezielle Wasseramselnistkästen,

insgesamt 36 Stück, die

das Nistplatzangebot im Siedlungsgebiet

verbessern können.

Noch vor Weihnachten führte die

Flussmeisterei des Wasserwirtschaftsamtes

Kronach die Montage der inzwischen

in der Werkstatt wetterfest ge-

- 15 -


STADTOASE

machten Wasseramselkästen aus und

erfüllte dabei die notierten Standortwünschen

der Schüler. Aufmerksamen

Betrachtern fallen sie vielleicht auf -

die nagelneuen Nisthilfen unter insgesamt

25 Brücken und Stegen im Landkreis:

in Ludwigsstadt an der Loquitz,

an der Hasslach von Förtschendorf bis

zum Landesgartenschaugelände, an

der Kronach z.B. bei Herrenmühlsteg

und Spitalbrücke und an den zahlreichen

Rodachbrücken, die erste beim

Dreiherrenstein bei Nordhalben bis

nach Oberlangenstadt.

Wasseramselnistkästen genau und

stabil zu bauen, war die Herausforderung

für die Schüler. Die Nistkästen unter Brücken an Betonpfeilern - an sonst

nicht erreichbaren Stellen zu montieren, wurde zur Herausforderung für die

Mitarbeiter der Flussmeisterei. An dieser Stelle ein Dankeschön an das Wasserwirtschaftsamt,

dass die Wünsche der Nistkastenerbauer ernstgenommen

und realisiert hat, an die Schreinerei Hetzel in Steinberg für die Anfertigung der

Nistkastenbausätze.

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369 Kinder gingen mit STADTOASE Ferienprogramm

2011 "auf Reisen"

Für alle Kinder im Landkreis Kronach hält STADTOASE jedes Jahr ein neues

Ferienprogramm bereit, das sie einlädt, ihre nahe und bekannte Umgebung

neu - einmal anders zu entdecken. Im vergangenen Jahr arbeiteten neun Schülerinnen

und Schüler aus achten und neunten Klassen von vier Kronacher

Schulen mit. Es sind Anja Basler, Anna Schlagenhaft, Franziska Krüger, Kristin

Ruppert, Katharina Hartel, Julian Alferi, Jörg Sesselmann, Luis Wagner und

Valentin Reinhard. Gemeinsam haben sie das Ferienprogramm für Kinder in

Teamarbeit konzipiert, vorbereitet und realisiert.

Anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder stand diesmal die Nutzung

des Waldes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Mittelpunkt, hieß es

- 16 -


für die Kinder: "Kommt mit durch

Wald und Zeit - zu einer "Wald-

ZeitReise". Es erwartete sie Abenteuer

wie im Urwald, vielfältiges

handwerkliches Arbeiten mit Holz

und Papier und handfeste Waldarbeit.

In den Pfingst- und Sommerferien,

insgesamt fünf Wochen lang, war

das STADTOASE-Team von Ort

zu Ort unterwegs, insgesamt in

neun Städten und Gemeinden des

Landkreises, wo viele Kinder reisebereit

warteten. Im "Urwald" halfen

die Jugendlichen als große

Helfer den kleinen Werkzeugmachern,

aus Feuersteinen und vor

Ort gesuchtem Astholz u.a. Rindenschaber,

Holzbohrer und

STADTOASE

Steinäxte herzustellen. Die neuen Steinzeitwerkzeuge wurden gleich auf ihre

Funktionstüchtigkeit beim Anlegen eines "Waldfeldes" und beim Herstellen von

Holzlöffeln und -schmuck getestet.

Aus dem "Urwald" zurück, ging es zu ortsansässigen Firmen, die Holz verarbeiten,

oder mit Papier arbeiten. Ob im Sägewerk der Familie Methfessel in Steinbach

Haide, oder der Familie Wachter in Hirschfeld, ob in der Holzhandlung

Wich-Schwarz in Marktrodach, ob

in der Schreinerei Bayer in

Teuschnitz, oder Schreinerei Hetzel

in Steinberg, in der Druckerei

Hauguth in Neuses, sowie in der

Papierfirma Spindler in Tettau -

überall konnten die Kinder zuerst

bei der Arbeit über die Schulter

schauen, danach in einer selbst

eingerichteten Holz- oder Papierwerkstatt

aktiv werden und überdimensionale

Spielwürfel, Brotzeitbretter

aller Formen, oder Miniaturhausboote

anfertigen.

Damit der Wald auch in Zukunft

gesund und vielfältig ist, uns mit

Vorsicht, dass beim Zubereiten der Waldmahlzeit

nicht die wertvollen Getreidekörner vom Mahlstein

rollen!

- 17 -


STADTOASE

Rohstoffen versorgen kann, muss jetzt alles bedacht und getan werden. Gemeinsam

mit den jeweiligen Revierförstern konnten die Kinder an diesem

STADTOASE Ferientag richtige Forstarbeiten ausführen: halbgroße Fichten

fällen, kleine Fichten heraussägen, Weiden in Feuchtbiotop stecken und dabei

Laubbäumen für mehr Mischwald im Frankenwald wichtige Starthilfe geben.

Angestrengte Arbeit machte hungrig und gesammeltes Brennholz spendete die

richtige Kochhitze für einen Tiegel voll Waldbeerenmarmelade - Portionsweise

abgefüllt für das nächste Sonntagsfrühstück oder gleich warm probiert aufs

Brot.

Insgesamt 369 Kinder waren mit STADTOASE auf WaldZeitReise unterwegs.

Ein Dankeschön für die Unterstützung des STADTOASE Ferienprogramm richtet

sich an Städte und Gemeinden des Landkreises Kronach für die gemeinsame

Organisation, an Firmen, Revierförster des AEL, sowie an den Bayerischen

Staatsforst als Veranstaltungspartner und an das Bayerischen Staatsministerium

für Umwelt und Gesundheit sowie an die Oberfrankenstiftung als Projektförderer.

Nach 20 Tagen gemeinsamen "Unterwegssein" und nun richtig "eingespielt

sein" mussten sich alle im Ferienprogrammteam ein wenig trösten: Ja, im

nächsten Jahr gibt es wieder eine neue Ferienprogrammtournee durch unseren

Landkreis ... und dazu bereits die ersten Ideen.

Denn`s Werbung


STADTOASE

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Mit neuen STADTOASE Ferienprogramm legen

wir wieder los - vielleicht sogar als 10 + 1 Team.

Das große Thema der Umweltbildung Bayern ist

"die Ernährung". Wir wollen mit den Kindern an

verschiedenen Orten im Landkreis eine "Küche

Open Air" einrichten, Küchentische, -regale und

eine Spüle aus mitgebrachten Brettern, Ziegelsteine

und Wannen bauen, auch Backöfen und

Kochherde konstruieren, sie mit der Energie des

Holzes und der Sonne beheizen und schließlich

für "Frühstück", "Mittagessen" und "Abendbrot"

toasten, rösten, kochen und backen. Bis aus unserer

Idee ein dreitägiges jeweils vierstündiges

Programm wird - da gibt es bis zu den Pfingstferien

und Programmstart noch viel zu tun ... und

nach den Ferien endlich die ganz große Party für

unsere noch nicht gefeierte Auszeichnung:

Das STADTOASE Ferienprogramm mit Jugendlichen

für Kinder ist 2011 und 2012 offizielles Projekt

der UN Dekade für Bildung für Nachhaltigkeit

Erneut mit Qualitätssiege ausgezeichnet

Susanne Maier

%

Auch im Jahr 2011 hat Susanne Maier das


lten.

Wenn man sieht, mit welchem Engagement

und mit welcher Akribie Veranstaltungen von ihr

geplant und durchgeführt werden, kann man die

Beliebtheit der STADTOASE im ganzen Landkreis

verstehen. 2012 feiert Susanne Jubiläum:

10 Jahre STADTOASE! Herzlichen Glückwunsch!!!

- 19 -


'

Veranstaltungengesamt

STADTOASE

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3 - 6 Jährige

7 - 10

Jährige

90-83:';


STADTOASE

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Umweltbildungsprogramm für Kinder und Erwachsene -

für Familien, Vereine und Interessenten jeden Alters

Wir gehen in die Natur und suchen, entdecken, untersuchen:

"Gleiches ist doch anders"

Wir laden ein zu folgenden zehn Veranstaltungen:

18. Januar: Blaumeise, Kohlmeise, Tannenmeise und noch mehr

29. Februar: Unterwegs auf leisen Pfoten - Wildkatze und Luchs

21. März: Hoch hinauf Lärche und Lerche

18. April: Verschiedene Völker - Ameisen

16. Mai: Eins, zwei, drei, vier, fünf - Blüten und Blätter

20. Juni: Tagpfauenauge und Nachtpfauenauge

18. Juli: Rauchschwalben und Mauersegler über Dorf und Stadt

19. September: Blattwerkstatt

24. Oktober: Haselnuss und Walnuss eine Nuss keine Nuss

21. November: Hafer und Dinkel - Strohsterne und Weihnachtsbäckerei

Jung und Alt - Klein und Groß:

Herzlich willkommen zum gemeinsamen Naturerleben!

Treffpunkt: Spielplatz, BRK Mehrgenerationenhaus

Friesener Str. 51, Kronach

16.00 18.00 Uhr

Unkosten:

-

Information und

Anmeldung:

Susanne Meier, STADTOASE, BN Kronach

- 21 -

Tel.: 09261 / 63230


MAUSOHREN

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Maxima, Sophie und Annika sind bereits ein eingespieltes

Team. Mit leuchtenden Farben zauberten sie

Blütenblätter auf die Baumscheibe und trauten sich

sogar, die große Standbohrmaschine zu bedienen.

- 22 -

Im Winter zogen die Mausohren

von der STADTOASE ins BN Büro,

gestalteten dort ein Tafelbild

mit ihren Naturerlebnisse in der

Winterstadt, das von nun an als

"Aushängeschild" das BN-Büro

schmückt.

Bunte Blumen für Bienen - riesig

groß und aus massivem Holz, fertigten

die "Große Mausohren" bei

ihrem Februartreffen. Sie sollen in

diesem Jahr gemeinsam mit vielen

echten Blumen auf Kronachs Wiesen

"blühen". Statt Nahrung bieten

die Holzblumen mit zahlreichen

Bohrlöchern vielen Wildbienenarten

Quartier, in das sie gesammelten

Pollen und Nektar für die

nächste Wildbienengeneration eintragen

und in den Niströhren eine

"Kinderstube" nach der anderen

bauen können.

Das Wasserwirtschaftsamt lieferte

"wie bestellt" im März einen beachtlichen

Berg Weidengeäst in

die STADTOASE. Nun konnte

tüchtig losgearbeitet werden. Aus

den biegsamen Zweigen entstanden

kleine Zäune als Beeteinfassung

und ein Weidentipi, etwas

schief und krumm, aber alle hatten

Platz darin. Der immer noch riesige

Zweigeberg war das Beste: ein

wunderbar federndes Trampolin

für 1 - 2- -3 - 4 - 5 - alle hüpfenden

Mausohren!


MAUSOHREN

"Keine Angst vor Brennnesseln!" Wir schürten ein kleines Frühlingsfeuer und

brieten uns leckere Brennnesseleierkuchen, die erstaunlicher Weise nicht mehr

brannten, richtig lecker schmeckten.

Im Mai war "Frühlingspicknick im Grünen" angesagt, wurde in der Wiese der

STADTOASE auf Decken und Tüchern Gesundes und Buntes aufgetafelt mit

der besonderen Herausforderung eines müllfreien Picknicks. Diese begann

schon beim gemeinsamen Einkauf. Zuerst wurden spezielle Einkaufstaschen

für spezielle Produkte wie Backwaren, Obst, Gemüse und Milchprodukte angefertigt

und schließlich mitgenommen.

Beim Einkauf galt kritisch hinzuschauen nach dem Verpackungsaufwand der

Waren. Papierverpackung und Pfandflaschen erhielten "Vorfahrt" hinein in den

Einkaufswagen oder -korb. Die nächste Herausforderung er- wartete

die Kinder beim Eierkochen ohne Energie aus der Steckdose. Der

Solarkocher hätte noch ein paar Sonnenstrahlen mehr gebraucht

- der Warmwasserbereiter hat für warmes Aufwaschwasser

gesorgt, denn Wegwerfgeschirr war out. Zum

Schluss gab es keine Spur von Müll beim grünen Picknick

im Grünen, nur paar Schalen für den Komposthaufen.

- 23 -


MAUSOHREN

In der Rolle von Robinson landeten wir beim Junitreffen an -

auf einer unbekannten grünen Inseln in der Stadt, die wir auf

anwesende Lebewesen hin erforschten. Doch nicht ganz wie Robinson!

Jeder hatte seinen selbstgefertigten Forscherkoffer mit Mess- und Hilfsmitteln

dabei, um "auf der Insel" für alle Entdeckungen richtig ausgerüstet zu sein.

Statt Juli-Treffen stand die Übernachtung am Fluss - im Schullandheim an der

Hammermühle auf dem Programm, doch leider hatten viele Mausohren irgendwie

volles anderes Programm - waren wir nur eine sehr kleine Mausohren-

"Familie".

Im Herbst ernteten wir in der STADTOASE Äpfel und Holunderbeeren, stellten

Müsliriegel und Früchtetee her und steckten neue Hecken, wo wir den Erfolg

erst so richtig im Frühling sehen: Ob dann aus jedem Zweig ein neuer Strauch

geworden ist und neue Blättchen austreibt?

Und schon neigte sich das Mausohrenjahr

zu Ende - wurde das BN Büro

zur Weihnachtswerkstatt. Glänzende

Stoffstreifen, Schnüre und Kordeln,

leere, unbeschriebene Papierreste,

bunte Kalenderblätter, Draht, Wollreste

- alles zu schade wegzuwerfen!

Diese Materialien wurden mitgebracht,

ausgebreitet und neu verarbeitet

zu Weihnachtsgeschenken, Adventkalendern,

unzerbrechlichen

Baumkugeln und vielseitigen bunten

Notizbücher. Dann hieß es: "Auf Wiedersehen

im neuen Jahr!"

Susanne Meier und Elisabeth Hoffmann

Anzeige


MAUSOHREN

!"#$%&'(")*+,"(-%./#$0)1)"220%%%%%%%%%%%%%%%%%3',)0*2)41)'55%6786%

Hallo, alle Großen Mausohren,

hallo, wer bei uns mitmachen möchte,

wir sind die Kindergruppe der Bund Naturschutz Kreisgruppe Kronach und haben

uns eine geheimnisvolle Tierart für unseren Namen ausgesucht:

das Große Mausohr, die größte einheimische Fledermausart.

Für die Großen Mausohren, unsere Kindergruppe gibt es für 2012 ein neues

Programm. Und stellt euch vor, es soll einmal um "das" Lieblingsessen gehen:

Spaghetti und Schokolade natürlich und darüber hinaus was uns außerdem gut

schmeckt, gesund ist, aus der Region kommt, selbst erzeugt werden kann,

umweltverträglich und fair gehandelt ist!

Treffpunkt ist meist bis auf einige Ausnahmen der zweite Mittwoch im Monat

von 15.00 17.00 Uhr in der STADTOASE.

11.01.12: Weltreise durch den "EineWeltladen" zu Schokolade

08.02.12: Mühlbachwanderung & Schlottermühlebesichtigung

14. 03.12: OsterEIERsuche auf dem Biobauernhof

25.04.12: Wir bauen ein Gurkenzelt und ein Kartoffelhochhaus

09.05.12: Gemüsegarten im Tetrapack

13. 06.12: Wildbienenhotel in Lehmbauweise

25. 07.12: Spaghettis auf der Wäscheleine

26. 09.12: Hochhauskartoffeln mit Butter und Salz

10.10.12: Heißkaltes aus der Hecke: Rote Grütze und Haselnusseis

14.11.12: Süße Crunchies und glänzende Strohsterne

Dez. 2012: Weihnachtsbaumholen

Hast Du Lust mitzumachen und dabei zu sein? Dann sehen wir uns ja vielleicht

bald. Bitte nicht vergessen: 2 Materialeuro für den Nachmittag!

Leiterinnen der BN Kindergruppe:

Susanne Meier Elisabeth Hoffmann Caterine de Simon

09261 / 63230 09261 / 506890

BN Büro: 09261 / 94404 - 25 -


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O

WILDKATZE

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#+!,-++*./!!

bwohl ich von Kindheit an viel re Obhut nehmen. Damit kann sich

im Wald unterwegs war, mir unsere Kreisgruppe beim gemein-

Baumarten, Moose, Flechten, Pilze, samen BUND und Bund Naturschutz

Tierspuren, ja die Tiere des Waldes, in Bayern Projekt "Ein Rettungsnetz

sogar die vorsichtige erneute Rück- für die Wildkatze" beteiligen und

kehr des Luchses bekannt waren, Wissen und Handlungsbedarf wei-

tauchte für mich vor kurzem ganz tergeben. Mit der Zusage hieß es


t- nun Bekanntschaft zu schließen mit

nicht wirklich sichtbar, aber der Europäischen Wildkatze. Leider

im Bewusstsein, dass es sie in unse- ist das nicht in der Natur durch Beren

Wäldern gibt noch, oder in Zuobachten, sondern nur mittels Inforkunft

mit unserer Hilfe wieder häufimationen über ihr Leben möglich.

ger.

Doch durchwandere, durchjogge,

durchstreife ich jetzt so manchen

Unsere BN Kreisgruppe mit der

Wald, sehe ich ihn wieder etwas an-

Umweltbildungseinrichtung STADTders,

mit den Lebensraumbedingun-

OASE erhielt im letzten Jahr eine

gen, die eine Wildkatze benötigt und

Anfrage, ob wir für die Region Obersucht.

Info



A

ls ausgesprochenes Waldtier

Bayern übernehmen und eine große setzt sie keine Pfote auf ausge-

Kiste mit Materialien zum Thema räumte kahle Landschaft. Sie

Wildkatze und Waldverbund in unse- braucht ausgedehnte und struktur-

- 26 -


eiche Wälder, verbindende Hecken

mit Deckung und Verstecken aller

Art: ungestörte trockene und warme

Tagesruheplätze und für die Aufzucht

der Jungen, Kinderstuben in

Baum-, oder Wurzelhöhlen, ruhenden

Holzstapeln oder gar in verlassenen

Hütten und Ruinen.

Hauptsächlich in der Dämmerung

und nachts begibt sie sich auf Beutestreifzug,

schleicht sich an, lauert

und greift diese aus dem Sprung:

Rötelmäuse, Spitzmäuse, Waldmäuse,

Gelbhalsmäuse. Zur Orientierung

in der Dunkelheit sind ihre

Sinne besonders spezialisiert, öffnen

sich ihre Pupillen sehr weit, um möglichst

noch viel Licht einzulassen,

wird dieses reflektiert, sozusagen

doppelt genutzt. Lange Tasthaare

ragen über das Gesicht hinaus und

geben räumliche Meldung. Der Ge-

Mit der Wildkatze in den Wald

TIERE


Baldrian sind sicher die Favoriten.

Die Winter werden für junge Katzen

zur ersten Überlebensprobe im eigenen

Revier - Winter mit viel

Schnee für die Waldkatzen um so

mehr. Im Tiefschnee kommen sie

nicht vorwärts und kaum an 12 Mäuse

als benötigte Tagesnahrungsration

heran.

usgedehnte und vernetzte Wälder

sind in unserem Landkreis

vorhanden, mit ihnen vielleicht auch

eine Wildkatze, oder zwei, drei oder,

vier - einen bis 33 Quadratkilometer

Revier braucht jedes Tier!

Macht es Sinn, eine so seltene,

(fast) nie sichtbare Tierart in den Mittelpunkt

von Waldexkursionen,

Wald- und Projekttagen zu stellen?

Ich denke JA! Susanne Meier

Die Kreisgruppe Kronach mit

STAD

-

noch werden möchten, neue Möglichkeiten,

das Thema in ihre Arbeit mit

Kindergruppen, Schulklassen, zu Familienfreizeiten

und Vereinsausflügen

mitzunehmen. Wir halten dafür bereit

die BUND Wildkatzen- und

Biodiversitätskiste mit umfangreichen

Forschungs- und Untersuchungsausrüstungen,ausgearbeitete

Unterlagen und Anleitungen.

Die Ausleihe erfolgt gegen eine

Gebühr

Das STADTOASE Wildkatzenprogramm

mit Nutzung der Wildkatzenkiste

innerhalb des Programms

- 27 -

A

Immer der Nase nach: Die Schüler der 3 a der

VS Stockheim Ben Beranek, Sally Schatz und

Jonas Friedrich bei der "Installation" der Duftmäuse

und dem Versuch, sie ebenso herausfinden

zu können, wie die Wildkatze.


WILDKATZE

Das neue STADTOASE

Wildkatzen - Programm

beinhaltet folgende Angebote:

Kontakt für Anfragen,

Planung und Informationen:

Susanne Meier Tel.: 09261 / 63230

Helma Heinkele im BN-Büro

Tel.: 09261 / 94404 .

Das Jahr der Wildkatze (Sommer / Herbst, Herbst / Winter, Frühling)

für Grundschulklassen, Kindergärten, Familienwanderungen, als einmalige

Waldexkursion, oder mehrmaliger Waldbesuch mit anschaulichen Informationen,

Spielen, Aktionen zur Lebensweise und jahreszeitlichen Aktivitäten

der Wildkatze: Sinnesleistungen, Reviersuche, Beutefang, Jungtieraufzucht,

Gefahren

Wo Wildkatze und Luchs "Guten Tag sagen" - Rückkehr der beiden

Waldkatzen in den Frankenwald für 5. Klasse Hauptschule / Realschule

mit inhaltlichem Schwerpunkt: Vergleich und Gegenüberstellung zweier

Säugetiere, auch Einbeziehung der Hauskatze, Aussehen und Lebensweise

dieser einheimischen Wildtiere /Säugetiere, ihre Lebensbedingungen

Viel Wald ist Vielfalt für 8. Klasse Hauptschule / Realschule mit inhaltlichem

Schwerpunkt: Waldverbund, Biodiversität und Vernetzung des Lebens

im Wald an Hand der Wildkatze, Kartierung, Artenvielfalt in ausgewähltem

Waldareal untersuchen und dokumentieren

Wir würden uns über gewecktes Interesse an der Wildkatze freuen, auf gemeinsame

neue Walderlebnisse - sicher ohne Wildkatze, aber sicher mit ihrer

Sichtweise. Susanne Meier

Die Schüler der 3 a der VS Stockheim Jan Moser, Justin Martin, Julian Schmidt und Manuel Müller

sind gespannt, ob am Lockstock Tierspuren ablesbar sind.

- 28 -


TIERE

!"#$%&'(")*#+(,-./,#0)

Bund Naturschutz bringt die Vogelvielfalt in

Wald und Garten nah



- und Gartenvögel

weckt uns nun wieder im lang erwarteten Frühjahr.

Die Vögel sind auf Partnersuche oder verteidigen

schon ihr Revier. Wie schön wäre es doch, wenn wir

die gefiederten Sänger an ihrem Gesang unterscheiden

könnten. Der begeisterte, versierte Vogelliebhaber

Karl Rahm lädt zu einem kleinen Vogelstimmen-Kennenlernkurs

ein. An zwei Abenden werden

heimische Singvögel anhand von Bildern und

Tonaufnahmen vorgestellt und Wissenswertes über

die Biologie der Tiere erläutert. Stimmerkennübungen machen auch Sie sicher

im Bestimmen der Arten. Bei der folgenden Vogelwanderung können sie dann


Wir bitten Sie; sich bis

18. April 2012 für dieses

Seminar anzumelden.

(Telefon: 09261

94404 - Anrufbeantworter

oder per E-Mail:

bn-kronach@vrweb.de).

Termine:

Seminar Teil 1: Donnerstag, 03.05.2012,

19:30 21.00 Uhr im BN-Büro

Seminar Teil 2: Freitag, 04.05.2012,

19:30 21:00 Uhr im BN-Büro,

Exkursion: Samstag, 05.05.2012,

Uhrzeit und Ort nach Vereinbarung

- 29 -

Kosten: keine, mitzubringen: Interesse

an der Natur und für die

Exkursion ein Fernglas

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