Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.« - EFG Siegen-Geisweid

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Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.« - EFG Siegen-Geisweid

Gemeindebrief der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Siegen-Geisweid (Baptisten)

Zur Veröffentlichung

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»Kehrt um! Denn das

Himmelreich ist nahe.«

Photo: SaM


Kontakt

Impressum

GEMEINDELEITER

Uwe Zielke

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E-Mail: Gemeindeleiter@

EFGSiegen-Geisweid.de

JUGENDPASTOR

Daniel Kliemt

An den Weiden 5

57078 Siegen

Tel. 0271 3039590

Fax: 0271 3039564

E-Mail: Daniel.Kliemt@gmx.de

MITGLIEDERVERZEICHNIS

Salih Güner

Tel. 0173 6578286

E-Mail: s.guener@t-online.de

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Tel./privat: 0271 81198

Tel./dienstl.: 0271 89039231

Mobil: 0160 91132982

E-Mail: Gemeindekassierer@

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Girokonto und Missionskonto

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Kto.-Nr. 189200

BLZ 500 921 00

Zur Veröffentlichung

HERAUSGEBER

Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde (Baptisten)

Siegen-Geisweid

Diesterwegstraße 13 – 15

57078 Siegen

www.EFGSiegen-Geisweid.de

GESTALTUNG & REDAKTION

SaM – Sascha Müller-Harmsen

Tel. 0271 68194293

E-Mail: sam@samkomm.de

TERMINE

Redaktionsschluss dieser Ausgabe:

14. November 2010

Nächster Redaktionsschluss:

12. Dezember 2010

Der Gemeindebrief ist auf Wunsch auch in

doppelter Größe (A4) erhältlich. Regelmäßigen

Bedarf bitte bei der Redaktion anmelden.

Der Gemeindebrief ist ebenfalls als »PDF-

Datei« per E-Mail erhältlich: Anforderung bitte

per E-Mail an Sascha Müller-Harmsen senden.

2 Gemeinde Aktuell 12/2010


»Welchem Navi folgen wir?«

Gedanken zum Monatspruch im Dezember 2010 aus Matthäus 3, 2

Impuls

Das Himmelreich ist nahe.«

Welch eine tolle und freudige

Aussage! Die Aussicht auf das

Himmelreich ist zum Greifen nah!

Dieser Botschaft zu folgen, ist das

Größte, was wir uns wünschen. Mit

Gott zusammen zu sein! Mit ihm Zeit

zu verbringen, Gemeinschaft zu haben

mit ihm. Die Sehnsucht, das zu

erleben, was wir glauben, wird gestillt.

Das ist das Ziel! Ein schönes und

gutes Ziel! Wichtig

ist, dass wir wissen,

wie wir an dieses

Ziel kommen.

Wenn wir früher

mit dem Auto in den

Urlaub unterwegs

waren, mussten wir

Karten studieren und

einen Routenplan bis

zu unserem Ziel

festlegen. Hatten wir uns dennoch

verfahren, konnten wir auf den

Beifahrer schimpfen, weil er uns nicht

den richtigen Weg gewiesen hat. Dann

mussten wir anhalten, uns neu orientieren

und wieder losfahren. Meistens

sind wir dann auch angekommen, aber

es war auf jeden Fall sehr spannend.

Heute haben wir es wesentlich

einfacher. Wir tippen den Zielort in

unser Navi ein und lassen uns von dem

elektronischen Helfer satellitengesteuert

über GPS (Global Positioning

System) auf dem schnellsten oder

kürzesten oder ökonomischsten Weg

sicher dorthin führen. Durch genaues

Hinhören und Vertrauen auf das

System, können wir uns auf die

»Kehrt um!

Denn das

Himmelreich

ist nahe.«

Matthäus 3,2

Richtungshinweise und Ansagen (fast)

blind verlassen. Und in der Regel

erreichen wir problemlos das eingegebene

Ziel. Sollten wir uns trotzdem

verfahren, weist uns das System

freundlich-penetrant darauf hin:

»Drehen Sie – wenn möglich – um!«

Wer umkehren soll, ist auf dem

falschen Weg. Er kommt nicht an das

Ziel, er verfehlt es, wenn er nicht den

richtungsändernden Ansagen folgt. Nur

wenn wir umkehren

und hören, wo es

lang geht, haben wir

die Chance, das

gesetzte Ziel zu

erreichen. Sicher

zum Ziel zu kommen,

zum Himmelreich,

zu Gott, zu

unserem Herrn!

Hoffentlich hören

wir richtig hin und lassen uns auf die

Kurskorrektur ein.

Jetzt kommt die Adventszeit, die Zeit

der Kerzen, der gemütlichen Atmosphäre

in unseren Häusern. Wir

bereiten uns auf Weihnachten vor. Lasst

uns bewusst in diese schöne Zeit

gehen, um uns auch auf die Wiederkunft

unseres Herrn Jesus Christus

vorzubereiten. Lasst uns auf die

Kurskorrektur hören, die uns zu Jesus

leiten will. Lasst uns still werden, damit

wir sie auch hören.

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist

nahe.

Ich wünsche Euch eine gesegnete

Advents- und Weihnachtszeit.

Euer Rüdiger Kassühlke

Rüdiger

Kassühlke

Gemeinde Aktuell 12/2010 3

Stellv.

Gemeindeleiter


Reisebericht

Berlin ist eine Reise wert

Besuch des Ersten Baptistischen Frauenkongress‘ – Berlin 2010

Berlin ist eine Reise wert.« Zu

diesem positiven Ergebnis

kamen wir, als wir am

Sonntagabend, dem 7. November

wieder auf der Heimreise im Intercity

saßen. Ein schönes und interessantes

Wochenende in der Hauptstadt lag

hinter uns fünf Frauen aus dem

Siegerland, denn wir waren bei einem

historischen Ereignis – dem 1. Kongress

des Frauenwerkes unseres baptistischen

Gemeindebundes – mit dabei.

Nachdem wir am Freitag Mittag

bereits in der Hauptstadt angekommen

waren, und schon die ersten Erfahrungen

mit den Vor- und Nachteilen

der Berliner U- und S-Bahn gemacht

hatten, checkten wir in unserem Hotel,

einem Haus aus der Gründerzeit, ein.

Und weil noch viel Zeit bis zum ersten

Programmpunkt des Kongresses am

Abend blieb, fuhren wir gemeinsam zu

den »Hackeschen Märkten«, in

Berlin-Mitte. Unsere gute Laune konnte

selbst der Dauerregen an diesem Tag

nicht vertreiben.

Rund 230 Frauen kamen zum

Kongress in die Gemeinde Berlin-Schöneberg

und fanden hier ideale Bedingungen

für solch eine Veranstaltung

vor. Im Foyer, das offen zum Gemeindesaal

gebaut wurde, hatte man die

Gelegenheit, sich an verschiedenen

Ständen zu informieren. Das Frauenwerk

stellte sich ebenso vor, wie die

Marburger Medien. Eine Schmuckdesignerin

bot ihre wunderschönen

Stücke an, eine Malerin zeigte einen

Querschnitt aus ihren Arbeiten und

vieles mehr.

Abends hatten wir die erste Veranstaltung

im Rahmen des Kongresses

und wurden herzlich vom Gemeindepastor

Michael Noss begrüßt. Er stellte

die Gemeinde Schöneberg mit ihrer

vielfältigen Arbeit vor. Wir staunten

nicht schlecht, als er sagte, dass

mittlerweile 60! Arbeitszweige mit

etwa 2 500 Mitarbeitern (haupt- und

ehrenamtlich) ihre Ursprünge in dieser

Gemeinde haben. Zum Beispiel

konnten wir gleich neben dem

Gemeindezentrum noch die Reste

eines ehemaligen Hospitals sehen, das

inzwischen abgebrochen wird und

einem Seniorenheim weichen muss. Es

gibt u.a. im Winterhalbjahr zweimal

wöchentlich eine »Suppenküche« in

den Gemeinderäumen. Außerdem steht

eine Mehrzweckhalle auch den

Sportvereinen aus der Umgebung zur

Verfügung.

Die musikalische Umrahmung des

ersten Veranstaltungsabends war

wirklich gut gelungen. Eine Mischung

aus Solostücken und gemeinsam

gesungenen Liedern stimmte uns auf

den Kongress ein. Anschließend hörten

4 Gemeinde Aktuell 12/2010


Reisebericht

wir einen Vortrag von Nicole Witzemann.

Sie sprach über den Dienst von

Frauen in der Gemeinde. Dabei

beschrieb sie auch wie sich allein in

den letzten 100 Jahren die Rolle der

Frau in unserer Gesellschaft verändert

hat. Bei einer Zeit der Begegnung mit

Getränken und Brezeln im professionell

eingerichteten Speiseraum im

Untergeschoss ging dieser Tag gemütlich

zuende.

Beim Mittagessen am Samstag kamen

interessante Gespräche mit den

Teilnehmerinnen des Frauenkongress‘

zustande.

»Das Weib schweige?« Zu diesem

Thema hörten wir am Samstagmorgen

einen Vortrag von Joachim Molthagen.

Er war bis 2005 Professor für Alte

Geschichte an der Universität Hamburg.

Inzwischen ist er im Ruhestand.

Er ist aktives Mitglied der EFG Hamburg-Hamm.

Sein besonderes Interesse

gilt der Arbeit an biblischen Texten,

wobei er Wert darauf legt, Glauben

und Denken, wissenschaftliches

Arbeiten und persönliche Frömmigkeit

zusammenzuhalten.

Prof. Joachim Molthagen beeindruckte

uns mit seiner Fachkompetenz und

so konnten wir seinen Argumentationen

gut folgen, in denen er aufzeigte,

dass Unterschiede, die in unserer

menschlichen Welt so bedeutsam sind,

in Christus nicht mehr gelten (Paulus

nennt in Galater 3,28 Juden und

Griechen, Sklaven und Freie, Männer

und Frauen). An vielen Stellen zeige

sich, dass gerade in den ersten Christengemeinden

Frauen wie Männer in

allen Bereichen des Gemeinde lebens

aktiv waren, auch in der Verkündigung

des Evangeliums und im Belehren

anderer. Prof. Molthagen erwähnte

neben vielen anderen Frauen besonders

Priscilla, die Apollos unterrichtet

hat und einen erfolgreichen und

großen Hausbibelkreis gründete, den

sie zusammen mit ihrem Mann Aquila

leitete. (Wir haben CDs von allen

Vorträgen bestellt – bei Interesse bitte

melden.)

Am Nachmittag stand ein weiteres

interessantes Referat auf dem Programm,

denn Bärbel Boy machte

einmal mehr deutlich, dass Gott starke

Frauen in allen Positionen haben will.

»Es ist nicht gut, dass der Mensch allein

ist – auch nicht in der Führungsetage«.

Diese These begründete die engagierte

Unternehmerin aus Kiel mit diversen

Statistiken, in denen aufgezeigt wird,

dass dort wo Frauen mit in Leitungsfunktionen

sind, ein höherer Profit

erzielt wird. In den Jahren 2003–2005

hatten diejenigen europäischen

Unternehmen mit dem höheren Anteil

an Frauen in Führungspositionen zum

Gemeinde Aktuell 12/2010 5


Reisebericht

Beispiel 48 Prozent höheren Gewinn

als der Branchendurchschnitt. Bärbel

Boy, die selbst Mutter von drei Kindern

ist und sich seit vielen Jahren ehrenamtlich

in ihrer Gemeinde einsetzt –

zurzeit in der Jungschar, einige Jahre

auch als Gemeindeleiterin – erläutert,

dass wir uns im gesellschaftlichen

Umfeld auf einen deutlich wachsenden

Anteil an Führungsfrauen gefasst

machen müssen. Das gilt genauso auch

in den Gemeinden, in denen ihrer

Meinung nach die Frauen noch viel

mehr präsent sein und sich ihrer Gaben

und Talente bewusst werden sollten.

Das soll nicht heißen, dass jede Frau

bei sich Führungsqualitäten suchen

soll, aber es bedeutet, dass Frauen, die

Leitungsgaben haben, diese in der

Gemeindearbeit viel selbstverständlicher

einbringen sollten. Dazu

brauche es aber Freiräume zum

gabenorientierten Dienst und ein

gegenseitiges Fördern in allen Dienstbereichen.

Für den Samstag Abend hatten sich

die Leiterinnen des Frauenwerkes etwas

ganz Besonderes einfallen lassen. Sie

organisierten einen Gala-Abend mit

einem wunderbaren Buffet und

Live-Musik mit Pamela Pilz und

Stephan Schill. Am Klavier wurden die

beiden von Michael Noss begleitet.

Benjamin Stoll, ein Schauspieler, der

ebenfalls Mitglied einer Berliner

Baptistengemeinde ist, brachte die

Frauen in der festlich dekorierten Mehrzweckhalle

mit seinem Kabarett-Programm

zum Lachen. Das neue

Leitungsteam des Frauenwerkes wurde

ebenfalls vorgestellt. Ein wirklich

gelungener Festabend rundete so den

ersten Frauenkongress ab.

Am Sonntag Nachmittag ging unser

Intercity wieder in Richtung Siegerland,

doch wir wollten natürlich noch

einiges von der Hauptstadt sehen und

so machten wir uns auf, um die

wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie

das Brandenburger Tor, das Holocaust-

Denkmal, den Reichstag, das Kanzleramt

und einiges mehr zu entdecken.

Und als wir uns am neuen Berliner

Hauptbahnhof wieder trafen, waren wir

alle einhellig der Meinung: »Das war

wirklich ein klasse Wochenende.« Und

schon auf der Rückfahrt schmiedeten

wir Pläne für die nächste Reise, die

Frauen unserer Gemeinde gemeinsam

unternehmen könnten.

Petra Schneider, Bettina Neumann,

Gudrun Otto, Elke Kassühlke,

Marion Janeczek

6 Gemeinde Aktuell 12/2010


Anstoß

WEIHNACHTEN

Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure

Kinder,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr einem Menschen helft,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn du versuchst, deinem Leben einen

neuen Sinn zu geben,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr einander anseht

mit den Augen des Herzens,

mit einem Lächeln auf den Lippen,

ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe.

Denn es ist geboren der Friede.

Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.

Denn es ist geboren die Hoffnung.

Denn es ist geboren die Freude.

Denn es ist geboren Christus der Herr.

Gemeinde Aktuell 12/2010 7


Aus dem Gemeindeleben

Coole Spiele, viel

Bewegung und lebendige

Bibelarbeiten

Bericht von der BU-Freizeit vom 29. bis 31. Oktober 2010

Am letzten Oktoberwochenende

fand die BU-Freizeit im Kloster

Arnstein statt. Es haben insgesamt

gut 50 Leute aus sechs Gemeinden

dieser Region teilgenommen. Von

unserer Gemeinde waren das Katharina

Hees, Leonie Kassühlke, Robert Probsdorfer,

Bent-Oliver Risse und Nina

Timmermann. Als Mitarbeiter waren

Daniel Kliemt und Kristina Fehler dabei.

Das Thema hieß »Trinität – drei Einigkeit

Gottes: Vater, Sohn, heiliger Geist.«

Hier einige Stimmen von uns

Teilnehmern:

»Das war ein ganz guter Ort, weil

das ein Kloster war und wir viel

Platz zum Spielen hatten und eine

große Wiese in der Nähe war …«

»Das Thema war cool, weil wir viel

über die drei Einigkeit Gottes

gelernt haben und Spaß mit den

Mitarbeitern gehabt haben. Sie

haben die Bibelarbeiten sehr

lebendig gestaltet, so dass sie uns

sehr berührt haben …«

»Die anderen Kinder waren sehr

nett, wir hatten sehr viel Spaß und

wir konnten sehr viel miteinander

machen, obwohl wir uns nicht

kannten. Auch die Mitarbeiter

waren super, die für die Freizeit und

uns sehr viel Zeit investiert haben.«

»Die Spiele waren cool, weil wir

uns viel bewegen konnten und

Teamwork zeigen mussten …«

Ich fand die Freizeit war sehr

vielfältig. Die Mitarbeiter haben

eine sehr coole Freizeit gestaltet

und wir Kinder haben uns meist

richtig gut verstanden. Was ich cool

fand war, dass wir am Morgen mit

einem Lied und einem Getränk

geweckt wurden. Wir hatten auch

ein Freizeiträtsel, was richtig viel

Spaß gemacht hat. Und jeder aus

unserer Gemeinde hat das Rätsel

gelöst …

Folgende Spiele wir haben gespielt:

Leiterli-Spiel, ein Such- und

Rätselspiel zum Thema des Wochenendes

British Bulldog – Irish Eagle

Megaball

Twinball

Als es Nacht wurde im Kloster

Falls ihr das oben erwähnte Rätsel

auch lösen wollt, könnt ihr es gerne

mal probieren: »Er kam, sah und starb

mit nur zwei Stichen, obwohl er noch

bei vollem Bewusstsein war.« Was ist

passiert? Hier ein kleiner Tipp, es ist

eine biblische Geschichte. Die Lösung

könnt ihr bei uns abholen.

Katharina Hees, Leonie Kassühlke,

Robert Probsdorfer, Bent-Oliver Risse

und Nina Timmermann

8 Gemeinde Aktuell 12/2010


Aus dem Gemeindeleben

Je dunkler es um uns wird,

desto mehr müssen wir die Herzen

öffnen für das Licht von oben.

Edith Stein

Gemeinde Aktuell 12/2010 9


Aus dem Gemeindeleben

Gebet für die Gemeinde

Was sind die Inhalte der regelmäßigen Gebetstreffen seit Oktober?

Manchmal frage ich mich, wie

Gott eigentlich wirkt in

dieser Welt. Ist es das

Handeln, welches er bestimmt? Sind es

die Worte, die er durch uns spricht?

Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

Klar ist jedoch, dass uns manches

alltägliche Wunder gar nicht bewusst

ist. Es kommt unauffällig und verschwindet

ebenso.

Wir möchten Gottes Handeln in

unserer Gemeinde sichtbar machen

und konkret für Anliegen der Gemeinde,

unserer Stadt und auch für private

Dinge beten. Daher laden wir seit

Oktober dieses Jahres einmal im Monat

zum Gebetsabend in der kleinen

Kapelle ein und zusätzlich an jedem

Sonntagmorgen ab 9.15 Uhr zum

Frühgebet vor dem Gottesdienst.

Termin für monatlichen Gebetsabend

ist der zweite Dienstag im Monat, der

nächste also am 14. Dezember um

19.30 Uhr. Es geht nicht darum, lange

Reden über Gebet zu halten. Wir beten

einfach für unsere Gemeinde, weil es

uns wichtig ist, Gott um Hilfe und

Weisheit zu bitten. Und Gott tut

Wunder, immer wieder. Daher notieren

wir unsere Gebetsanliegen und blicken

beim nächsten Abend darauf zurück,

was passiert ist. Ich möchte an dieser

Stelle herzlich dazu einladen, dabei zu

sein, ein leises oder lautes Gebet

mitzusprechen. Wer es nicht zu dem

genannten Termin schaffen kann, ist

herzlich eingeladen auch von zuhause

mitzubeten. Daher möchten wir an dieser

Stelle einen Auszug der Gebetsanliegen

abdrucken:

Fabs-Arbeit

Tanke-Arbeit

Gemeindeleitung

Kliemts/Menns

Senioren

Abenteuerland

Gebet für die Ehen der Gemeinde

JesusHouse

Gebet für Stadt/Land/Staat

Missionare

Schulen

Kranke

Philip Neumann

10 Gemeinde Aktuell 12/2010


Termine

Team C in Concert

19. Dezember

Große Kapelle

17 Uhr

Gemeinde Aktuell 12/2010 11


Termine

Veranstaltungen im Dezember

Datum Tag Uhrzeit Veranstaltung Predigt / Leitung

5. So 10.00 Gottesdienst

mit Abendmahl

Horst Wiedenhaupt

Rüdiger Kassühlke

7. Di 19.45 Gemeinderat Älteste und Diakone

12. So 10.00 Gottesdienst

mit Zeugnissen

Philip Neumann

Uwe Zielke

13. Mo 20.00 Frauenkreis Wellersberg Heidi Neuser

14. Di 14.00 Seniorenkreis

Adventliedersingen

Gudrun Otto

19.30 Gebetstreffen Philip Neumann

19. So 10.00 Gottesdienst Daniel Kliemt

Michael Utsch

17.00 Konzert mit »Team C«

Große Kapelle

21. Do 19.45 Gemeindeleitung Älteste

24. Fr 16.00 Christvesper Daniel Kliemt

Team

26. So 10.00 Gottesdienst

Kein Abenteuerland

31. Fr 18.00 Silvesterandacht zum Jahresabschluss

2010

Mike Ponsford

Klaus E. Neuser

Uwe Zielke

Rüdiger Kassühlke

Termine zum Vormerken

9.–16. Januar 2011: Allianzgebetswoche (11. Januar bei uns) +++ 27. Februar 2011: Mitgliederversammlung

(Vorwahl zum Gemeinderat) +++ 27. März 2011: Jahresmitgliederversammlung

(u.a. Hauptwahl zum Gemeinderat) +++ 1.–3. Juli 2011: Gemeindefreizeit Flensunger Hof/Mücke

Gemeinde Aktuell 12/2010 13


Neues vom Kap

Informationen von Familie Dichristin aus Südafrika

Aus der Mission

Liebe Freunde, Verwandte,

Unterstützer und Interessierte,

während es in Deutschland

jeden Tag ein bisschen kälter wird,

zieht hier mit großer Geschwindigkeit

und hohen Temperaturen der Sommer

ein. Verständlich wird dann auch, dass

die meisten Südafrikaner nie von

Frühling oder Herbst reden – es gibt

einfach nur Sommer oder Winter, und

der Übergang ist recht kurz.

einmal klar, wie toll sich alle in dem

Jahr weiterentwickelt haben und es war

nicht so einfach, sie jetzt wieder ziehen

zu lassen.

Auswertungstage mit

Volontären

Ende August ging die Dienstzeit von

fünf Volontären zu Ende. In den

Auswertungstagen kam viel Dankbarkeit,

viele wertvolle Lernerfahrungen

und viel Positives zur Sprache mit dem

Fazit, dass alle sich wieder für ein

Volontariat entscheiden würden.

Einiges war aber auch schwer zu

verdauen, manchmal schmerzhaft und

hat in diesen Tagen noch mal Kraft

gekostet, zum Beispiel das Gefühl, als

Weiße manchmal nicht oder nur als

Geldquelle willkommen zu sein,

Vorurteile, die einzureißen unmöglich

scheint. In den Tagen wurde uns noch

Einführung der neuen

Volontäre

Eine Woche später, Anfang September,

kamen bereits unsere drei neuen

Volontäre an. Sie sind inzwischen

schon über sechs Wochen in ihren

Einsatzstellen und haben sich gut

eingelebt. Lina hilft in Temba in der

Nähe von Pretoria in der Gemeinde

und hauptsächlich im Kindergarten.

Jan und Julia haben von den vorigen

Volontären die Arbeit in der Computerschule

und das Fußballprojekt in

Pampierstad übernommen. Alle drei

haben sich gut und bisher problemlos

eingewöhnt – so das Ergebnis der

ersten Auswertungsgespräche – was

uns natürlich sehr freut!

Besuch im Ost- und Westkap

Matze hat in den letzten beiden

Wochen viele Stunden in Bussen,

Flugzeugen und auf Flughäfen verbracht.

In der Ostkap-Provinz hat er

mit seinem Chef Owen Nkumbi ein

Ortschaft und zwei Projekte besucht, in

Gemeinde Aktuell 12/2010 15


Aus der Mission

denen Xolile Madolo mehr als 60 Leute

in Mitarbeiterführung und Grundlagen

von HIV und AIDS geschult hat. Wir

durften nun dabei sein, Zertifikate

mitbringen und kurze Workshops

halten. Ermutigend an dieser Geschichte

ist, dass Baba Madolo, wie wir hier

sagen, in unserem ehrenamtlichen

Vorstand sitzt und die Region Ostkap

vertritt. Er ist ein Vorbildmultiplikator:

Wie besessen gibt er weiter, was er von

uns in Trainings gelernt hat und kopiert

unsere Trainingskonzepte mitten im

Niemandsland des Ostkaps. Das freut

uns ungemein. Dass er dabei kein Blatt

vor den Mund nimmt und in Liebe die

Wahrheit zum Thema AIDS und

Ausgrenzung sagt, ist ein echter Segen.

Im Westkap hat Matze ein paar

Freunde getroffen, die die Lausanner

Konferenz besucht haben. Dabei nutzte

er die Gelegenheit, unser Projekt vor

Ort und Pastor Leon zu besuchen. Er

leitet ein Theaterprojekt und eine

Suppenküche, gründet gerade eine

Gemeinde und seine Frau hat einen

Kindergarten aufgemacht. In einem

zweiten Kindergarten sagte die Leiterin,

dass sie die Arbeit angefangen habe,

weil Leon sie so sehr motiviert. Und

wir selbst versuchen, Leon zu motivieren.

Ich wünsche mir selbst sehr, dass

Gottes Segen so seine Kreise zieht.

Ganz persönlich hat mich sehr gefreut,

dass unser Freund Gofi Müller „unser“

Südafrika kennengelernt hat. Als Gast

der Lausanner Konferenz bekam er

einen kleinen Einblick in beide Seiten

von Südafrika. Und nachdem wir bei

zwei Heimataufenthalten bei Müllers

in Marburg Heimat gefunden haben,

konnte ich nun ein bisschen zurückgeben.

So darf das gerne sein!

Update Spieltherapie-

Workshop

Unser Training „Helping Bereaved

Children Through Play“ (Trauernden

Kinder durch Spiel helfen“), das im

AIDS Desk seit Anfang des Jahres

stattfindet, ist in seiner letzten Phase.

Zurzeit arbeiten die Teilnehmerinnen

mit Gruppen von bis zu 12 Kindern,

die einen oder beide Elternteile

verloren haben. Bitte betet, dass alle

eine Gruppe zusammenstellen können

und das Einverständnis der Erziehungsberechtigten

bekommen, dass sie viel

Einfühlungsvermögen aufbringen und

das Leben der Kinder verbessern

können. Voraussichtlich im Februar

wird es einen abschließenden Berichtstag

geben, an dem die Teilnehmerinnen

dann auch festlich ihre Zertifikate

überreicht bekommen.

Assessment-Prozess

Ein weiterer Schwerpunkt ist zurzeit

die Netzwerkarbeit mit all unseren HIV

und AIDS-Organisationen in der Baptist

Convention. Teil unseres Arbeitsplans

für die nächsten zwei Jahre ist es, die

Organisationen dadurch zu stärken,

dass sie voneinander lernen und stärker

zusammenarbeiten. Um das überhaupt

möglich zu machen, haben wir vor ein

paar Wochen einen über lange Zeit

entwickelten Fragebogen und eine

16 Gemeinde Aktuell 12/2010


Aus der Mission

Anleitung an unsere Organisationen

geschickt und dies auch in vielen

persönlichen Besuchen genauer erklärt.

Die Organisationen sollen damit selbst

herausarbeiten und sich bewusst

werden, was ihre Stärken sind und was

sie anderen Organisationen beibringen

können und neues Selbstbewusstsein

bekommen. Einige haben eine sehr

starke und effektive Arbeits- und

Organisationsstruktur, andere sind sehr

stark darin, Gelder zu beantragen,

wieder andere haben Mitarbeiterinnen,

die im Anlegen von Gemüsegärten, in

der Arbeit mit Kindern oder in Pflege

sehr gut geschult sind – nur um einige

Beispiel zu nennen.

Weiter ist geplant, Workshops vor

Ort in den stärkeren Organisationen

durchzuführen, zu denen dann andere

Organisationen eingeladen werden.

Auf lange Sicht sollen die Organisationen

dadurch mehr voneinander

abhängen und weniger von externen

Schulungen z.B. durch uns.

Vorbereitungen und Ausblick…

Wie immer am Jahresende steht der

Welt-AIDS-Tag am ersten Dezember

und dann die Bundeskonferenz der

Baptist Convention an. Für den

Welt-AIDS-Tag packen wir gerade wie

auch schon letztes Jahr ein Materialpaket

für alle Gemeinden.

Mit roten Schleifen, Aufklebern,

einem Predigt-Vorschlag und Ideen

rund um das traditionelle Anzünden

einer Kerze zum Gedächtnis an

AIDS-Opfer wollen wir ermutigen, dass

Gemeinden am 28. November oder

5. Dezember Aktionen in ihre Gottesdienste

einbauen. Bitte betet, dass viele

Gemeinden von dem Material Gebrauch

machen und es dazu dient, dass

Vorurteile abgebaut und Menschen mit

HIV liebevoll in Gemeinden unterstützt

werden. Wer Interesse hat, kann diese

(englischsprachigen) Ideen auch gerne

von uns per Email anfordern.

Von 10.–14. Dezember werden wir

auf der Bundeskonferenz wieder einen

Informationsstand mit Broschüren und

Arbeitsheften rund um HIV und AIDS

haben. Auch hier wollen wir mit

Gemeinden in Kontakt kommen und

sie ermutigen, aktiv zu werden. Esther

recherchiert und bestellt hierfür bereits

Material bzw. erstellen wir auch

welches selbst.

Offene Positionen, ungewisse

Zukunft

Bereits seit Mai dieses Jahres wird

mit mehr oder weniger Nachdruck

nach einem Manager für den HIV und

AIDS-Desk gesucht. Owen Nkumbi soll

weiter als Koordinator erhalten bleiben.

Letztendlich hat sich immer noch

niemand mit der geeigneten Qualifikation

beworben und es ist offen, wie die

Suche nun weitergeht. Vieles liegt

dadurch momentan in der Arbeit brach,

es fehlt an Führung und Struktur, was

auch uns persönlich belastet und

unsere Arbeit erschwert.

Auch der Generalsekretär der Baptist

Convention, Paul Msiza, der für uns als

Leiter und Stütze im Hintergrund sehr

Gemeinde Aktuell 12/2010 17

xxx


Aus der Mission

wichtig ist, sollte Ende 2010 seine

Dienstzeit beenden. Hier ist ebenfalls

kein Nachfolger in Sicht, was dazu

führt, dass alle Zukunftsplanung sehr

vage ist. Bitte betet, dass sich für beide

Positionen fähige und engagierte

Personen finden, denen es nicht um

Geld oder Prestige geht, sondern

darum, die Arbeit mit Vision und

Relevanz anzugehen.

Familie

In diesen Tagen schlagen

wir uns mit der endgültigen

Entscheidung herum, ob

Noa ab Januar in die

deutsche Schule gehen wird,

die ca. eine Busstunde von

hier entfernt ist, oder ob sie

weiter auf die englische Schule geht

und das für einen späteren Übergang

nach Deutschland auch reicht – gerne

dürft ihr dafür beten!

Für Leif konnten wir ab Januar einen

Kindergartenplatz in einem Kindergarten

sichern, der uns von vielen Seiten

empfohlen wurde. Nach einer schlimmen

Erfahrung mit der letzten Kindertagesstätte

freuen wir uns darüber, da er

sonst wenig bis keinen Kontakt zu

gleichaltrigen Kindern hat und sich

jetzt oft einfach langweilt.

Wir haben wie immer gegen

Jahresende mehr Besuch als sonst und

sind so auch mehr in den Organisationen

unterwegs, um sie vorzustellen.

Belastend ist für Matze und Esther

gerade, dass kaum Vorgaben oder

Struktur seitens der BCSA kommen und

wir oft mit unserer Arbeit komplett auf

uns gestellt sind. Das bedeutet viel

Selbstorganisation, -motivation und –

disziplin und letztendlich viel Kraftaufwand.

Bitte betet, dass wir gut damit

zurechtkommen, die Vision behalten

und dass sich die Personalsituation im

AIDS-Desk bald klärt.

Finanzen

Dass der Südafrikanische Rand im

Laufe des letzten Jahres immer stärker

im Verhältnis zum Euro geworden ist,

ist ein Grund dafür, dass die finanzielle

Situation der EBM in Südafrika zurzeit

angespannt bleibt. Mit anderen

Worten: Das in Deutschland aufgebrachte

Geld ist hier nur

circa 70 Prozent von dem

Wert, was es vor einem Jahr

noch wert gewesen wäre.

Vielleicht möchte ja der

eine oder die andere

überlegen, die EBM in der

Abdeckung der Kosten für

die laufende Arbeit in Südafrika mit

einer Einzelspende zu unterstützen?

Wir würden uns freuen! Gerne dürft ihr

auch für die Schulgebühren unserer

Kinder geben. Gemeinsam mit den

Kids unserer Kollegen (Familie Strecker)

bezahlt die EBM Schul- und Vorschulgebühren

für sechs Missionarskinder.

Wir wünschen Euch allen einen

schönen Herbst mit vielen Sonnentagen.

Wir melden uns wieder vor

Weihnachten und werden dann noch

über den Welt-AIDS-Tag und die

Bundeskonferenz berichten.

Vielen Dank für Euer Interesse und

Eure Unterstützung! Herzliche Grüße

von

Matze, Esther, Noa und Leif

Johannesburg,

den 22. Oktober 2010

Noa, Leif, Esther und Matthias Dichristin,

P.O. Box 2297, 1710 Florida,

South Africa, Tel. 0027.11.4722856,

www.dichristin.de

18 Gemeinde Aktuell 12/2010


Buchtipps

Gott zu vertrauen, heißt

an die Zukunft zu glauben

Unter dem

Magnolienbaum

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© Gerth 2010

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14,99 Euro

Bettina

Neumann

Das ist ja mal klasse«, dachte

ich. »Ein Buch, das schon auf

den ersten Seiten damit

anfängt, wo andere aufhören, nämlich

damit, dass eine junge Frau einen

Heiratsantrag von einem attraktiven,

selbstbewussten und tief gläubigen

Mann bekommt und ihn auch noch

annimmt«.

Doch damit ist die Geschichte von

»Unter dem Magnolienbaum« nicht zu

Ende. Heiratet Ellen, die ihr Leben im

beschaulichen Beaufort in South

Carolina lebt, wirklich den jungen

dynamischen Pastor Jeremiah, der den

Ruf in die Großstadt bekommt und

fortan damit beschäftigt ist, sein Leben

in der neuen Gemeinde aufzubauen?

Kann sie mit ihm Schritt halten, ihre

eigene Welt verlassen, in der sie sich

eine gut gehende Kunstgalerie erarbeitet

hatte, die sie liebt und in der sie

sich wohlfühlt? Wird sie mit dem

zielstrebigen Pastor ein Haus in einem

anderen Bundesstaat kaufen und dort

eine Zukunft in einer großen Gemeinde

haben?

Es scheint so, denn sie plant fortan

ihre Zukunft weit weg von Beaufort

und vermietet ihr Haus an den verwitweten

Heath, der mit seiner kleinen

Tochter Alice hier für ein halbes Jahr

wohnen will. Er ist Freizeit-Schriftsteller

und im Hauptberuf als Anwalt in einer

New Yorker Kanzlei tätig. Doch

plötzlich steht Heath schon einen

Monat zu früh vor der überraschten

Ellen, die mitten in den Hochzeitsvorbereitungen

steckt. Um ihn nicht

wieder zwei Tagesreisen zurück zu

schicken, disponiert die junge Frau um

und so kann Heath trotzdem im Haus

bleiben.

Wer im letzten Jahr »Das Cottonfield-

Cafe« von der gleichen Autorin gelesen

hat, wird sich schnell in diesen

schönen Roman einfinden und auch,

wer die Leute von Beaufort erst

kennenlernt, hat Spaß an diesem

kurzweiligen Buch. Ich habe es mit viel

Freude gelesen und kann es nur

empfehlen.

Bettina Neumann

Ich weiß nicht,

wohin Gott mich führt,

aber ich weiß, dass er mich führt.

Gorch Fock

20 Gemeinde Aktuell 12/2010


Lebe, liebe, handle –

und verändere die Welt

Buchtipps

Joyce Meyer schreibt sehr

anschaulich in diesem Buch

über ihre revolutionäre Idee, die

Liebe zu leben. Was soll ich sagen, ich

liebe dieses Buch, es spricht mir aus

dem Herzen. Jetzt mache ich mit bei

der Revolution der Liebe und ich

wünsche mir so sehr, dass ihr euch

auch anstecken lasst und wir gemeinsam

die Liebe leben – in unserem

Alltag und in der Gemeinde. Das wird

alles verändern.

»Predige das Evangelium zu jeder

Zeit; wenn nötig, gebrauche Worte.«

(Franz von Assisi) »Die Menschen um

uns herum wollen wissen, ob Gott

existiert, was der Sinn des Lebens ist

und warum die Welt so voll Bösem ist,

wenn Gott tatsächlich existiert. Ich bin

überzeugt, dass gelebte Liebe ihre

Fragen beantworten könnte. Gott ist

Liebe. Es gibt ihn tatsächlich und er

zeigt sich den Menschen meistens

durch uns.« In diesem Buch kommen

auch einige andere Autoren zu Wort,

unter anderem der Beitrag von Pastor

Paul Scanlon hat mich sehr erschüttert.

Die Gemeinde ist Gottes Wiedergutmachung

für eine leidende Welt, schreibt

er. Trifft das auf unsere Gemeinde zu?

Wir denken oft dabei an große Taten,

aber: »Es gibt keine große Taten, nur

kleine Taten mit großer Liebe getan«

– so Mutter Theresa. Die Wurzel allen

Übels ist die Selbstsucht, so schreibt

Joyce Meyer und da kann ich ihr nur

zustimmen. Wenn ich Gott von Herzen

liebe und möchte, dass er durch mich

wirken kann, darf ich freudig dieses

Gebet sprechen: »Herr, ich gebe dir

meine Augen, meine Ohren, meinen

Mund, meine Hände, meine Füße,

mein Herz, mein Geld, meine Gaben,

Talente und Fähigkeiten, meine Zeit

und meine Kraft. Gebrauche mich, um

heute für andere ein Segen zu sein.«

Nun kann ich sagen, einer alleine wird

nicht viel bewirken. Das stimmt nicht.

»Die Gleichgültigkeit findet eine

Ausrede, die Liebe eine Lösung« so

Joyce Meyer. Schon Edward Everett

Hale (1822–1909, Geistlicher des

US-Senats) erkannte: »Ich bin nur ein

einzelner Mensch, aber ich bin ein

Mensch. Ich kann nicht alles tun, aber

ich kann etwas tun und ich werde mich

nicht weigern, etwas zu tun, nur weil

ich nicht alles tun kann.« Diesen Satz

musste ich öfter lesen, um ihn richtig

zu verstehen.

»Wir sollen Kanäle sein, durch die

Gottes Liebe zu den Menschen fließen

kann, keine Rückhaltebecken.« Ich

möchte ein solcher Kanal sein. »Wenn

menschliche Liebe an ihre Grenzen

stößt – was sie oft tut –, ist Gottes Liebe

immer noch da, um das zu vollenden,

was getan werden muss.« »Jeder will

die Welt verändern, aber keiner will

sich selbst verändern« (Leo Tolstoi) –

dabei fängt Veränderung bei mir an:

Ich höre mit den Ausreden auf und

fange an, Mitgefühl zu zeigen.

Ich stehe auf gegen Ungerechtigkeit

und verpflichte mich, Gottes Liebe

durch einfache Taten weiterzugeben.

Ich weigere mich, untätig zu bleiben.

Dazu bin ich fest entschlossen. Ich

bin die Revolution der Liebe.

Marion Janeczek

The Love

Revolution

Joyce Meyer

253 Seiten

11,00 Euro

Marion

Janeczek

Gemeinde Aktuell 12/2010 21


Buchtipps

Entdecke Deinen Platz

im Leben

Ganz Du

selbst!

Max Lucado

© 2009 SCM

Hänssler, 224

Seiten,

Euro 16,95

Fühlst du dich schon seit einiger

Zeit müde, ausgelaugt,

unzufrieden und lustlos? Es

kann sehr gut sein, dass es daran liegt,

dass du den richtigen Platz im Leben

noch nicht gefunden, oder ihn aus den

Augen verloren hast. Doch da braucht

man nicht verzagen, es gibt eine

Lösung: das Buch von Max Lucado

»Ganz Du selbst! – Deinen Platz im

Leben entdecken« ist eine gute Hilfe.

Mir ging es vor ein paar Wochen so

und ich habe das Buch von Max

Lucado entdeckt und mit großer

Neugier gelesen. Den optimalen Punkt,

so nennt es Max Lucado, finde ich,

indem ich ihn in meiner Einzigartigkeit

suche. Er beschreibt sehr einfach und

leicht verständlich, wie ich den optimalen

Punkt herausfinden kann und so

wieder meine Lebensfreude und

Zufriedenheit zurück erlange. Das

wiederum führt zu einem ausgeglichenen

Leben, das mich stark dafür

macht, meinem Platz zur Ehre Gottes

auszufüllen, also meine Bestimmung

zu erfüllen. Was wäre, wenn Max

Lucado seine Einzigartigkeit des

Schreibens nicht umgesetzt hätte?

Dieser Gedanke kam mir beim Lesen

in den Sinn. Natürlich geht uns die

Arbeit nicht immer leicht von der Hand

und es ist auch mit Aufwand und

Unannehmlichkeiten verbunden, aber

wenn Gott mich für eine Aufgabe

bestimmt hat, gibt er auch Kraft, Freude

und Segen dazu!

»Denn ich weiß genau, welche Pläne

ich für euch gefasst habe, spricht der

Herr. Mein Plan ist, euch Heil zu geben

und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft

und Hoffnung.« Jeremia 29,11

Ich danke Gott für den reichen Segen

in meinem Leben und freue mich auf

das, was er noch für mich bereithält.

Viel Freude und Segen beim Lesen und

Umsetzen.

Marion Janeczek

»Die Hirten kehrten wieder um,

priesen und lobten Gott für alles,

was sie gehört und gesehen hatten,

wie denn zu ihnen gesagt war.«

Lukas 2,20

22 Gemeinde Aktuell 12/2010


Regelmäßige Kreise

Regelmäßige Kreise

Ansprechpartner Wann? Wo?

Stephan Karnath

0271 89498

Mittwoch

n. Absprache

Heidi & Klaus Neuser

0271 24173

Mittwoch

14-tägig

n. Absprache

Johannes Reiswich

0271 800720

Mittwoch

15.00 Uhr

Am Westhang 3

(bei Engels)

Petra & Hartmut Schneider

0271 870487

Freitag

14-tägig

n. Absprache

Dagmar Tarhuna

0271 3132554

n. Absprache n. Absprache

Die hier vorgestellten sowie alle anderen am Markt

verfügbaren Bücher – zum Beispiel Schulbücher etc. –

sind am Büchertisch im Foyer erhältlich.

Gemeinde Aktuell 12/2010 23


Regelmäßige Veranstaltungen

SONNTAG

MONTAG

DIENSTAG

9:15 Gebetskreis

10:00 Gottesdienst

10:00 Abenteuerland (Kindergottesdienst 3 – 11 Jahre)

10:00 Biblischer Unterricht ab 12 Jahre

20:00 Frauenkreis Wellersberg (jeden 2. Montag im Monat)

Kontakt: Heidi Neuser Tel.: 0271 24173

10:00 Zwergentreff

14:00 Seniorenkreis (2. Dienstag im Monat)

Kontakt: Gudrun Otto Tel. 0271 87188

MITTWOCH

16:00 Tanke (Offene Arbeit) bis 21:00

20:00 Hauskreise (2. + 4. Mittwoch siehe Plan)

DONNERSTAG

FREITAG

SAMSTAG

15:00 Frauengruppe (14-tägig)

17:00 Teenkreis

20:00 Sport für alle (Michael Otto)

15:00 Handarbeitskreis

19:00 Jugend

15:00 FABS

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