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Ultraschall-Energiezähler Ultrasonic energy meter - ICM ...

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English<br />

Deutsch<br />

<strong>Ultraschall</strong>-Energiezähler<br />

<strong>Ultrasonic</strong> <strong>energy</strong> <strong>meter</strong><br />

Installationsanleitung V1.1<br />

Installation Guide V1.1


Deutsch<br />

1. ALLGEMEIN<br />

Diese Anleitung wendet sich an ausgebildetes Fachpersonal und<br />

enthält keine allgemeinen Arbeitsschritte.<br />

Eine umfangreiche Einbau- und Bedienungsanleitung ist unter der<br />

Adresse www.hydro<strong>meter</strong>.de zu finden.<br />

Wichtig!<br />

Die Plombierung am Energiezähler darf nicht verletzt werden! Eine<br />

verletzte Plombierung hat das sofortige Erlöschen der Werksgarantie<br />

und der Eichung zur Folge. Die mitgelieferten Kabel dürfen<br />

weder gekürzt noch auf andere Weise verändert werden.<br />

Hinweise:<br />

Vorschriften für den Einsatz von Energiezähler sind<br />

zu beachten!<br />

Die Installation darf nur durch einen Fachbetrieb des<br />

Installations- und/oder Elektrogewerbes vorgenommen werden.<br />

Das Personal muss mit der Installation und dem Umgang elektrischer<br />

Geräte sowie der Niederspannungsrichtlinie geschult sein.<br />

Medium: Wasser ohne Zusätze.<br />

Die Mediumstemperatur ist festgelegt mit 5...130°C (150°C)<br />

Temperaturbereich abhängig von Variante und Nenngröße.<br />

Bei Betauung ist die vergossene Variante zu wählen.<br />

Die Betriebs-/ Umgebungsbedingungen sind festgelegt mit<br />

5 … 55°C; IP54; 93%rel. Feuchte.<br />

Weitere Details zu den Varianten können der umfangreichen<br />

Einbau- und Bedienungsanleitung entnommen werden. Diese sind<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Zum Auslesen/ Parametrisieren dient die Software IZAR@SET, zu<br />

finden im Internet unter www.hydro<strong>meter</strong>.de


Deutsch<br />

2. MONTAGE DES ENERGIEZÄHLERS<br />

Der Energiezähler wird, je nach Bauform und Applikation (Wärme-,<br />

Klima- oder Kältezähler), entweder im warmen Zweig oder im<br />

kalten Zweig der Anlage eingebaut, wie auf dem Typenschild<br />

angegeben ist. Dabei ist der Durchflusssensor so einzubauen, dass<br />

die Flussrichtung mit der auf dem Sensor angegebenen Pfeilrichtung<br />

übereinstimmt.<br />

Bei dem Einbau ist darauf zu achten, dass der Durchflusssensor<br />

immer mit Flüssigkeit gefüllt ist. Beruhigungsstrecken vor und<br />

hinter dem Durchflusssensor sind nicht erforderlich. Die Montage<br />

kann sowohl in waagerechten als auch in senkrechten Rohrstücken<br />

vorgenommen werden, allerdings nie so, dass sich Luftblasen<br />

im Zähler ansammeln können. Wir empfehlen den Durchflusssensor<br />

gekippt einzubauen.


Deutsch<br />

Auf einen ausreichenden Abstand zwischen dem Zähler und<br />

möglichen Quellen elektromagnetischer Störungen (Schalter,<br />

Elektromotoren, Leuchtstofflampen, usw.) achten. Das Rechenwerk<br />

muss ab 90°C Mediumstemperatur oder bei T Wasser<br />

< T Umgebung<br />

(Applikation als Kältezähler oder Wärme-/Kältezähler) abgenommen<br />

werden und in ausreichendem Abstand von Wärmequellen<br />

montiert werden. Hierzu steht ein Wandhalter (Lieferumfang) oder<br />

eine Absetzhalterung (optional) zur Verfügung. Zur Erleichterung<br />

der Demontage des Energiezählers empfiehlt sich der Einbau von<br />

Absperrventilen vor und nach dem Energiezähler. Der Zähler sollte<br />

für Service- und Bedienpersonal bequem erreichbar installiert<br />

werden. Eine abschließende Inbetriebnahme ist durchzuführen<br />

und zu dokumentieren.<br />

T: 5 … 90°C T: 5 … 130°C/150°C<br />

T Wasser<br />

> T Umgebung<br />

T Wasser<br />

< T Umgebung<br />

Absetzhalterung<br />

Wandmontage


Deutsch<br />

3. EINBAU DER TEMPERATURFÜHLER<br />

Die Temperaturfühler vorsichtig behandeln! Die Fühlerkabel sind<br />

mit farbigen Typenschildern versehen.<br />

Zählertyp Fühler-Kennz. Klemme Einbauposition<br />

Energiezähler<br />

im Rücklauf<br />

Energiezähler<br />

im Vorlauf<br />

Kältezähler<br />

im Rücklauf<br />

Kältezähler<br />

im Vorlauf<br />

Klimazähler<br />

im Rücklauf<br />

Klimazähler<br />

im Vorlauf<br />

Rot 5 Hot 6 hohe Temp.<br />

Blau 7 Cold 8 am Zähler<br />

Rot 5 Hot 6 am Zähler<br />

Blau 7 Cold 8 tiefe Temp.<br />

Blau 7 Cold 8 tiefe Temp.<br />

Rot 5 Hot 6 am Zähler<br />

Blau 7 Cold 8 am Zähler<br />

Rot 5 Hot 6 hohe Temp.<br />

Rot 5 Hot 6 hohe Temp.<br />

Blau 7 Cold 8 am Zähler<br />

Rot 5 Hot 6 am Zähler<br />

Blau 7 Cold 8 tiefe Temp.<br />

Rot: Fühler im warmen Zweig, Blau: Fühler im kalten Zweig.<br />

Der Infoschleife kann der programmierte Einbauort entnommen<br />

werden.<br />

Der freie Temperaturfühler kann in ein Kugelventil oder eine für<br />

diesen Fühlertyp konformitätsuntersuchte Tauchhülse montiert<br />

werden. Bei dem Einbau in eine Tauchhülse muss der Fühler bis<br />

zum Boden der Tauchhülse eingeschoben und fixiert werden. Für<br />

den Einbau in das Kugelventil liegt ein 5-teiliges Verschraubungsset<br />

in separatem Beutel bei. Auf einen symmetrischen Einbau<br />

der Fühler ist zu achten. Ein verkürzen oder verlängern der<br />

Anschlussleitungen ist nicht zulässig. Die maximale Kabellänge<br />

beträgt 10m.<br />

Vorzugsweise sind die Fühler direkt eintauchend zu installieren.<br />

Einen O-Ring mit dem beiliegendem Stift in die Fühlerbohrung<br />

einführen. Die Messingschraube bzw. Kunststoffschraube nur<br />

handfest (2-3Nm) anziehen; die Verschlussschraube mit ca. 12Nm<br />

anziehen.


Deutsch<br />

1 2 3 4 5.1 5.2 6<br />

4. SPANNUNGSVERSORGUNG<br />

4.1 Batterie<br />

In der Standardversion ist eine 3,6V DC Lithium-Batterie eingebaut.<br />

Die Batterie darf nicht aufgeladen oder kurzgeschlossen<br />

werden. Umgebungstemperaturen unter 40°C begünstigen die<br />

Lebensdauer der Batterie. Gebrauchte Batterien sind an geeigneten<br />

Sammelstellen zu entsorgen! Bei Benutzung von falschen<br />

Batterie-Typen besteht Explosionsgefahr.<br />

4.2 Netzteil<br />

Netzteile mit 24V AC oder 230V AC (Schutzklasse 1) können<br />

jederzeit um- oder nachgerüstet werden. Der Berührungsschutz<br />

ist jederzeit zu installieren. Es darf auf keinen Fall zwischen zwei<br />

Phasen angeklemmt werden, da sonst das Netzteil zerstört wird.<br />

Die Zuleitung ist mit max. 6A abzusichern und gegen Manipulation<br />

zu schützen.<br />

Das Netzteil meldet dem Zähler, ob Netzspannung anliegt. Im<br />

Falle des Netzausfalles übernimmt die Stützbatterie (CR2032) am<br />

Netzteil die Spannungsversorgung für bis zu 1 Jahr. LCD-Werte<br />

(nach Tastendruck), Datum und Uhrzeit werden weiterhin aktuell<br />

gehalten, jedoch sind alle Messfunktionen inkl. Durchflussmessung<br />

außer Betrieb. Die Kommunikation über die optionalen Module<br />

M-Bus, RS485, RS232 oder der optischen Schnittstelle bleiben<br />

erhalten, reduzieren jedoch die Lebensdauer der Stützbatterie. Der<br />

Funk ist jedoch im Falle des Netzausfalles abgeschaltet.


Deutsch<br />

5. ERWEITERUNGSMODULE<br />

Der Energiezähler hat zwei Steckplätze für Erweiterungsmodule.<br />

Steckplatz 1<br />

Pulse In (2x)<br />

Pulse In (2x)/Out (1x)<br />

RS232<br />

M-Bus<br />

RS485<br />

L-BUS (für ext. Funk)<br />

Analog Out (2x)<br />

Steckplatz 2<br />

Pulse In (2x)<br />

Pulse Out (2x)<br />

Pulse In (2x)/Out (1x)<br />

RS232<br />

M-Bus<br />

RS485<br />

L-BUS (für ext. Funk)<br />

Die Module sind nach der<br />

Tabelle verwendbar und<br />

kombinierbar. Nicht enthaltene<br />

Kombinationen sind<br />

nicht zulässig. Diese Module<br />

sind ohne Rückwirkung auf<br />

die Verbrauchserfassung und<br />

können ohne Verletzung der<br />

Eichmarke nachgerüstet werden. Die einschlägigen ESD- (Elektrostatische<br />

Entladungen) Vorschriften sind zu beachten. Für<br />

Schäden (insbesondere an der Elektronik), die aus<br />

deren Nichtbeachtung resultieren, wird keine Haftung<br />

übernommen.<br />

5.1 Montage der Module<br />

1. Das Rechenwerk öffnen durch Abklappen der seitlichen Verschlüsse.<br />

2. Das Moduls auf dem entsprechenden Steckplatz einrasten und das<br />

vorgebogene Flachbandkabel beidseitig vorsichtig aufstecken.<br />

3. Den Deckel schließen<br />

und vor dem Plombieren<br />

des Gehäusedeckels<br />

das ordnungsgemäße<br />

Funktionieren des<br />

Zählers durch<br />

Betätigen der<br />

Drucktaste<br />

überprüfen.<br />

Steckplatz 1<br />

Steckplatz 2<br />

Testausgang


Deutsch<br />

5.2 Kommunikationsmodule<br />

Der Zähler unterstützt zwei Kommunikationskanäle über gleiche<br />

oder auch verschiedene Schnittstellen. Bei Funkbetrieb ist noch<br />

ein zusätzliches Kommunikationsmodul verwendbar. Das Protokoll<br />

ist für beide Kanäle verschieden und ab Werk voreingestellt. Es ist<br />

jedoch mittels IZAR@Set- Software kundenspezifisch definierbar.<br />

Jeder Kanal verfügt über eine eigene Primäradresse. Es existiert<br />

allerdings nur eine Sekundäradresse, die ab Werk der Seriennummer<br />

entspricht.<br />

5.2.1 M-Bus<br />

Beim M-Bus-Kommunikationsmodul handelt es sich um eine serielle<br />

Schnittstelle zur Kommunikation mit externen Geräten (M-Bus<br />

Zentrale), z.B. IZAR@CENTER. Es können mehrere Zähler an eine<br />

Zentrale angeschlossen werden. Auf dem Modul ist eine 2-polige<br />

Klemmleiste mit den gekennzeichneten Anschlüssen<br />

24, 25 angebracht.<br />

· Der Anschluss ist polaritätsunabhängig und galvanisch<br />

getrennt<br />

· M-Bus-Protokoll genormt nach EN 1434-3;<br />

· 300 oder 2400 Baud (auto Baud detect)<br />

· Anschlussmöglichkeit 2 x 2,5 mm²;<br />

· Stromaufnahme: Eine M-Bus-Last<br />

5.2.2 Kommunikation via Funk<br />

Der integrierte Funk ist eine Schnittstelle zur Kommunikation mit<br />

Hydro<strong>meter</strong> Funk- Empfänger.<br />

Die unidirektionale Kommunikation ist spezifiziert mit:<br />

· Gesendet wird alle 6 ... 25s (variabel, abhängig von der Protokolllänge)<br />

· Das Funkmodul greift immer auf die aktuellen Zählerregister zu


Deutsch<br />

· Übertragungsfrequenz: 868MHz oder 434MHz<br />

· Zum Empfangen des Protokolls stehen verschiedene Hydro<strong>meter</strong><br />

Empfänger zur Verfügung (z.B. Bluetooth, GPRS, LAN, …)<br />

· Protokoll entspricht „Open-Metering“ oder „HYD –Standard“<br />

und ist verschlüsselt.<br />

· Auslesearten: Walk-By, Drive-By, Fixed-Network<br />

5.2.3 Kommunikationsmodul RS-232<br />

Das Kommunikationsmodul RS-232 ist eine serielle Schnittstelle<br />

zur Kommunikation mit externen Geräten, z.B. PC; 300 oder 2400<br />

Baud.<br />

Auf dem Modul ist eine 3-polige Klemmleiste mit den gekennzeichneten<br />

Anschlüssen 62(Dat), 63(Req) und 64(GND) angebracht.<br />

Zum Anschluss wird ein spezielles Adapterkabel (Bestell<br />

Nr. 087H0121) benötigt. Die Kabelfarben sind wie angegeben<br />

anzuschließen.<br />

62 = brown<br />

63 = white<br />

64 = green<br />

5.2.4 Kommunikationsmodul RS-485<br />

Das Kommunikationsmodul RS-485 ist eine serielle Schnittstelle<br />

zur Kommunikation mit externen Geräten, z.B. PC; 2400 Baud.<br />

Auf dem Modul ist eine 4-polige Klemmleiste mit den gekennzeichneten<br />

Anschlüssen D+,<br />

D-, +12V- angebracht. Das<br />

Modul benötigt eine externe<br />

Versorgungsspannung von<br />

12Vdc ±5V.


Deutsch<br />

5.3 Funktionsmodul Impulseingang<br />

Modul für zwei zusätzliche Impulszähler.<br />

Der Pulseingang 1 ist mit „I1- |_”, Eingang 2 mit „I2 - |_” gekennzeichnet.<br />

· Pulseingänge sind programmierbar (IZAR@SET) mit einer Wertigkeit:<br />

1, 2.5, 10, 25, 100, 250, 1000, 2500 Liter pro Puls.<br />

· Als Einheiten sind alle im Zähler verfügbaren Energieeinheiten,<br />

die Volumeneinheit m³ sowie ohne Einheit möglich.<br />

· Eingangsfrequenz ist im Bereich


Deutsch<br />

· Externe Versorgung: Vcc = 3-30V DC<br />

· Ausgangsstrom


Deutsch<br />

· passiv; externe Spannungsversorgung: 10…30V DC<br />

· Stromschleife 4 … 20mA wobei 4mA = 0 Wert; 20mA = programmierter<br />

Max. Wert<br />

· Überlast bis 20,5mA, dann Fehlerstrom<br />

· Fehler werden mit 3,5mA oder 22,6mA ausgegeben (programmierbar)<br />

· Ausgangswerte: Leistung, Durchfluss, Temperaturen<br />

5.7 Testausgang<br />

Dieser seitlich befindliche Testausgang ist für Prüfstellen vorgesehen.<br />

Es gibt hier vom Hersteller zwei Spezialkabel:<br />

1. Volumenprüfpulse<br />

2. Energieprüfpulse<br />

Weitere Spezifikationen (Pulswertigkeit, Pulsdauer/Pause, Pulsfrequenz)<br />

sind der Prüf- und Testanleitung zu entnehmen.


Deutsch<br />

6. ANZEIGE<br />

Um die vom Rechenwerk erzeugten Daten im Display anzuzeigen,<br />

sind verschiedene Fenster mit zugeordneten Anlageninformationen<br />

(z.B. Energiemengen, Betriebstage, Wassermengen, aktuelle<br />

Temperaturen, Maximum- Werte) als nacheinander abrufbare<br />

Schleifenfunktionen angelegt. Der Energiezähler verfügt über 6<br />

unterschiedliche Anzeigeschleifen:<br />

Hauptschleife, Stichtagsschleife, Infoschleife, Impulseingangsschleife,<br />

Tarifschleife, Monatsschleife.<br />

Der Fenster- Inhalt jeder Schleife ist nahezu frei programmierbar.<br />

Diverse Anzeigefenster bestehen aus bis zu sieben im 2s-4s Rhythmus<br />

wechselnden Wertanzeigen. Zur schnellen visuellen Erfassung<br />

sind die Schleifen im Display mit den Ziffern 1 bis 6 gekennzeichnet.<br />

Standardmäßig ist die Hauptschleife mit den aktuellen Daten,<br />

wie z.B. für Energie, Volumen, Durchfluss programmiert.<br />

7. EINFACHE BEDIENUNG<br />

Mit der Drucktaste können die einzelnen Anzeigen weitergeschaltet<br />

werden. Dabei wird zwischen kurzen und langen Tastendrücken<br />

unterschieden. Mit einem kurzen Tastendruck (3 Sekunden) wird in die nächste Anzeigeschleife<br />

weitergeschaltet. Das Fenster „Energie“ (Sequenz 1.1) der Hauptschleife<br />

ist die Grundanzeige. Wird die Taste ca. 4 Minuten nicht<br />

betätigt, schaltet der Zähler die Anzeige automatisch ab um Strom<br />

zu sparen (Ausnahme: im Fehlerfall). Bei erneutem Tastendruck<br />

befindet sich der Zähler in der Grundanzeige. Mit der IZAR@SET<br />

Software lassen sich die Einstellungen der Schleifen kundenspezifisch<br />

programmieren.


Deutsch<br />

8. FEHLER-CODES<br />

Bei Auftreten eines Fehlers wird in der Hauptschleife der Fehler-<br />

Code eingeblendet. Durch Tastendruck sind alle anderen Fenster<br />

weiterhin auswählbar. Nach ca. 4min ohne Tastendruck erscheint<br />

automatisch wieder die Fehler- Code Anzeige.<br />

Sobald die Fehlerursache behoben ist, verschwindet die Fehleranzeige<br />

automatisch. Alle Fehler, die länger als 6min anstehen,<br />

werden im Fehlerspeicher abgelegt.<br />

Fehleranzeige<br />

C - 1<br />

E 1<br />

E 3**<br />

E 4<br />

E 5<br />

E 6**<br />

E 7<br />

E 8<br />

Fehlerbeschreibung<br />

Grundpara<strong>meter</strong> im Flash oder RAM zerstört<br />

Temperaturbereich außerhalb [-19,9 °C...199,9 °C] z.B. Fühlerkurzschluss,<br />

Fühlerbruch<br />

Vorlauf- und Rücklauffühler vertauscht<br />

Hardwarefehler US-Messung z.B. Wandler bzw. Ansteuerung defekt oder<br />

Kurzschluss<br />

Kommunikation nicht möglich (zu häufiges Auslesen)<br />

Durchflussrichtung Volumenmessteil falsch<br />

Kein sinnvolles <strong>Ultraschall</strong>-Empfangssignal z.B. Luft in der Messstrecke<br />

Keine primäre Spannungsversorgung (nur bei Netzteil)<br />

Versorgung über Backupbatterie<br />

Batterie fast leer; rechnerische Lebensdauer erreicht<br />

Leckage: Rohrbrucherkennung<br />

Leckage: Leckerkennung Energiezähler<br />

E 9<br />

E A*<br />

E b*<br />

E C* Leckage: Leck Impulseingang 1<br />

E d* Leckage: Leck Impulseingang 2<br />

* optional<br />

** Applikationsabhängig<br />

9. KONFORMITÄTSERKLÄRUNG FÜR GERÄTE NACH MID<br />

Hiermit erklärt die HYDROMETER GmbH, dass diese Produkte den<br />

wesentlichen Anforderungen der folgenden Richtlinien entsprechen:<br />

EMV-Richtlinie (2004/108/EG)<br />

R&TTE-Richtlinie (1999/5/EG)<br />

MID-Richtlinie (2004/22/EG)<br />

DE-10-MI004-PTBxxx DE-10-MI004-PTBxxx<br />

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.hydro<strong>meter</strong>.de<br />

Mat.-Nr. 3019509 · 06/2010


English<br />

Deutsch<br />

<strong>Ultraschall</strong>-Energiezähler<br />

<strong>Ultrasonic</strong> <strong>energy</strong> <strong>meter</strong><br />

Installationsanleitung V1.1<br />

Installation Guide V1.1


English<br />

1. GENERAL<br />

This installation guide is intended for trained personnel and does<br />

not contain any basic working steps.<br />

A comprehensive Installation and User Guide is available at<br />

www.hydro<strong>meter</strong>.de.<br />

Important!<br />

The seal on the <strong>energy</strong> <strong>meter</strong> must not be damaged! A damaged<br />

seal will result in immediate invalidation of the factory warranty<br />

and verification. The cables supplied with the <strong>meter</strong> must not be<br />

shortened or changed in any other way.<br />

Notes:<br />

The regulations on the use of <strong>energy</strong> <strong>meter</strong>s must<br />

be observed!<br />

The <strong>meter</strong> installation is only to be performed by an<br />

installation and/or electrical contractor using personnel<br />

trained in the installation and use of electrical<br />

equipment and familiar with the Low Voltage Directive.<br />

Medium: Water without additives.<br />

The specified medium temperature is 5...130 °C (150 °C).<br />

The temperature range depends on variant and nominal size.<br />

The encapsulated variant is to be used if condensation is expected.<br />

The specified operating/ambient conditions are 5 … 55 °C; IP54;<br />

93 % rel. humidity.<br />

Further details about the variants can be obtained from the<br />

comprehensive Installation and User Guide. Compliance with this<br />

guide is essential.<br />

The IZAR@SET software is used for readout/parametrization and is<br />

obtainable on the Internet at www.hydro<strong>meter</strong>.de


English<br />

2. INSTALLATION OF ENERGY METER<br />

Depending on the design and application (heat, air conditioning<br />

or cooling <strong>meter</strong>), the <strong>energy</strong> <strong>meter</strong> is installed in either the hot<br />

or cold line of the system as indicated on the type plate. The flow<br />

sensor must be installed so that the direction of flow corresponds<br />

to the direction of the arrow on the sensor.<br />

Ensure that the flow sensor is always filled with liquid during<br />

installation. Calming sections before and after the flow sensor<br />

are not necessary. The <strong>meter</strong> can be installed in both horizontal<br />

and vertical pipe sections, provided air bubbles cannot collect in<br />

the <strong>meter</strong>. We recommend installing the flow sensor in a tilted<br />

position.


English<br />

Make sure the <strong>meter</strong> is installed sufficiently far away from possible<br />

sources of electromagnetic interference (switches, electric<br />

motors, fluorescent lamps, etc.). For medium temperatures of<br />

90 °C or more or if T water<br />

< T ambient<br />

(application as cooling <strong>meter</strong> or<br />

heat/cooling <strong>meter</strong>), the integrator must be removed from the<br />

<strong>meter</strong> and installed a sufficient distance away from heat sources.<br />

A wall holder (supplied with <strong>meter</strong>) or a spacer holder (optional) is<br />

available for this purpose. It is recommended that stop valves be<br />

fitted before and after the <strong>energy</strong> <strong>meter</strong> to simplify removing the<br />

<strong>meter</strong>. The <strong>meter</strong> should be installed in a conveniently accessible<br />

position for service and operating personnel. Initial operation is to<br />

be carried out and recorded after installation.<br />

T: 5 … 90 °C T: 5 … 130 °C/150 °C<br />

T water<br />

> T ambient<br />

T water<br />

< T ambient<br />

Spacer holder<br />

Wall mounting


English<br />

3. INSTALLATION OF TEMPERATURE SENSORS<br />

Handle the temperature sensors carefully! The sensor cables are<br />

fitted with coloured type labels:<br />

Meter type Sensor marking Terminal Installation position<br />

Energy <strong>meter</strong> in<br />

return line<br />

Energy <strong>meter</strong><br />

in forward line<br />

Cooling <strong>meter</strong><br />

in return line<br />

Cooling <strong>meter</strong><br />

in forward line<br />

Air conditioning<br />

<strong>meter</strong> in return line<br />

Air conditioning<br />

<strong>meter</strong> in forward line<br />

Red 5 Hot 6 Forward<br />

Blue 7 Cold 8 On <strong>meter</strong><br />

Red 5 Hot 6 On <strong>meter</strong><br />

Blue 7 Cold 8 Return<br />

Blue 7 Cold 8 Forward<br />

Red 5 Hot 6 On <strong>meter</strong><br />

Blue 7 Cold 8 On <strong>meter</strong><br />

Red 5 Hot 6 Return<br />

Red 5 Hot 6 Forward<br />

Blue 7 Cold 8 On <strong>meter</strong><br />

Red 5 Hot 6 On <strong>meter</strong><br />

Blue 7 Cold 8 Return<br />

Red: sensor in hot line, blue: sensor in cold line.<br />

The programmed installation location is shown in the information<br />

loop.<br />

The free temperature sensor can be installed in a ball valve or in<br />

a pocket conforming to the requirements for this type of sensor.<br />

If the sensor is installed in a pocket, it must be inserted as far as<br />

the bottom of the pocket and secured. For installation in a ball<br />

valve, a 5-piece coupling set is enclosed in a separate bag. Make<br />

sure the sensor is mounted symmetrically. The connecting cables<br />

must not be shortened or extended. The maximum cable length is<br />

10 m.<br />

The sensors should preferably be installed directly immersed.<br />

Insert one O-ring in the sensor hole using the mounting pin supplied.<br />

Only tighten the brass or plastic screw by hand (2-3 Nm);<br />

tighten the plug screw with a torque of approx. 12 Nm.


English<br />

1 2 3 4 5.1 5.2 6<br />

4. POWER SUPPLY<br />

4.1 Battery<br />

A 3.6 V DC lithium battery is fitted in the standard version. The<br />

battery is not to be charged or short-circuited. Ambient temperatures<br />

below 40 °C extend the life of the battery. Used batteries<br />

must be disposed of at suitable waste collection points. Caution<br />

risk of explosion if battery is replaced by an incorrect type.<br />

4.2 Mains unit<br />

24 V AC or 230 V AC mains units (Protection Class 1) can be<br />

changed or retrofitted at any time. The protective safety cover<br />

must be installed at all times. Never connect between two phases,<br />

as this would destroy the mains unit. The cable is to be fused at<br />

max. 6 A and protected against manipulation.<br />

The mains unit notifies the <strong>meter</strong> if mains voltage is present. If<br />

the mains fails, the backup battery (CR2032) in the mains unit<br />

provides the power supply for up to 1 year. The LCD readings (on<br />

pressing button) and the date and time are still updated, but none<br />

of the measuring functions work, incl. the flow rate measurement.<br />

Communication still functions over the optional M-Bus,<br />

RS485 and RS232 modules or the optical interface, but reduces<br />

the life of the backup battery. The radio function is switched off in<br />

the event of mains failure.


English<br />

Slot 1 Slot 2<br />

Pulse In (2x)<br />

Pulse In (2x)/Out (1x)<br />

RS232<br />

Pulse In (2x)<br />

Pulse Out (2x)<br />

5. EXTENSION MODULES<br />

The <strong>energy</strong> <strong>meter</strong> has two<br />

slots for extension modules.<br />

M-Bus<br />

RS485<br />

L-BUS (for ext. radio)<br />

Analogue Out (2x)<br />

RS232<br />

M-Bus<br />

RS485<br />

L-BUS (for ext. radio)<br />

The modules can be used<br />

and combined as shown<br />

in the above table. Combinations<br />

not shown are not<br />

permitted. These modules<br />

have no effect on consumption recording and can be fitted retrospectively<br />

without damaging the verification mark.<br />

The relevant ESD regulations (electrostatic discharge)<br />

must be observed. No liability is accepted for damage<br />

(especially to electronic circuits) resulting from failure<br />

to comply with the ESD regulations.<br />

5.1 Installation of modules<br />

1. Open the integrator by releasing the side catches.<br />

2. Engage the module in the relevant slot and carefully connect<br />

the pre-formed ribbon cable at both ends.<br />

3. Close the lid and check<br />

the <strong>meter</strong> for correct<br />

operation by pressing<br />

the pushbutton.<br />

Renew the seal of<br />

the housing lid if<br />

the <strong>meter</strong><br />

functions correctly.<br />

Pulse In (2x)/Out (1x)<br />

Slot 1<br />

Slot 2<br />

Test output


English<br />

5.2 Communication modules<br />

The <strong>meter</strong> supports two communication channels over the same<br />

or different interfaces. An additional communication module<br />

can be used in radio operation. The protocol is different for each<br />

of the two channels and is preset ex works, but can be set to<br />

customer-specific requirements using the IZAR@Set software.<br />

Each channel has its own primary address, but only one secondary<br />

address exists, which is set to the serial number ex works.<br />

5.2.1 M-Bus<br />

The M-Bus communication module is a serial interface for communication<br />

with external devices (M-Bus control centre), e.g.<br />

IZAR@CENTER. A number of <strong>meter</strong>s can be connected to a control<br />

centre. The module contains a 2-pole terminal strip with terminals<br />

marked 24, 25.<br />

· The connection is not polarity-conscious and is electrically<br />

isolated<br />

· M-Bus protocol to EN 1434-3 standard<br />

· 300 or 2400 bauds (auto baud detect)<br />

· Connection for 2 x 2.5 mm² wires<br />

· Current drawn: one M-Bus load<br />

5.2.2 Communication over radio<br />

The integrated radio module is an interface for communication<br />

with Hydro<strong>meter</strong> radio receivers.<br />

Unidirectional communication has the following specification:<br />

· The module sends every 6 ... 25 s (variable, depending on protocol<br />

length)<br />

· The radio module always accesses the current <strong>meter</strong> registers


English<br />

· Transmission frequency: 868 MHz or 434 MHz<br />

· Various Hydro<strong>meter</strong> receivers are available for receiving the protocol<br />

(e.g. Bluetooth, GPRS, LAN, …)<br />

· The protocol corresponds to the Open Metering or HYD standard<br />

and is encrypted<br />

· Reading modes: walk-by, drive-by, fixed network<br />

5.2.3 RS232 communication module<br />

The RS232 communication module is a serial interface for communication<br />

with external devices, e.g. PC; 300 or 2400 bauds.<br />

The module contains a 3-pole terminal strip with terminals<br />

marked 62(Dat), 63(Req) and 64(GND). A special adapter cable is<br />

required for connection (order no. 087H0121). The coloured wires<br />

are to be connected as shown:<br />

62 = brown<br />

63 = white<br />

64 = green<br />

5.2.4 RS485 communication module<br />

The RS485 communication module is a serial interface for communication<br />

with external devices, e.g. PC; 2400 bauds only.<br />

The module contains a 4-pole terminal strip with terminals marked<br />

D+, D- und +12-. The module needs an external power supply<br />

of 12 V DC ±5 V.


English<br />

5.3 Pulse input function module<br />

Module for two additional pulse counters.<br />

Pulse input 1 is marked as “I1 - |_” and input 2 as “I2 - |_”.<br />

· Pulse inputs are programmable (IZAR@SET) for a value of:<br />

1, 2.5, 10, 25, 100, 250, 1000, 2500 litres per pulse<br />

· Possible units are all the <strong>energy</strong> units available in the <strong>meter</strong>, the<br />

volume unit m³ or no unit<br />

· Input frequency is in the range


English<br />

· External supply: Vcc = 3-30 V DC<br />

· Output current


English<br />

· Passive; external power supply: 10…30 V DC<br />

· Current loop 4 … 20 mA,<br />

where 4 mA = 0 value; 20 mA = programmed max. value<br />

· Overload up to 20.5 mA, then fault current<br />

· Errors are generated at 3.5 mA or 22.6 mA (programmable)<br />

· Output values: power, flow rate, temperatures<br />

5.7 Test output<br />

This test output located on the side is intended for use by test<br />

centres.<br />

The manufacturer provides two special cables for this:<br />

1. Volume test pulses<br />

2. Energy test pulses<br />

Other specifications (pulse value, pulse duration/break, pulse frequency)<br />

can be obtained from the Inspection and Test Instruction.


English<br />

6. DISPLAY<br />

To show the data generated by the integrator in the display,<br />

various windows are provided as loop functions that can be called<br />

up in succession to display the system information associated<br />

with each window (e.g. <strong>energy</strong> amounts, running days, water<br />

amounts, current temperatures, maximum values). The <strong>energy</strong><br />

<strong>meter</strong> has 6 different display loops:<br />

main loop, day loop, information loop, pulse input loop, tariff<br />

loop and month loop.<br />

The window content of each loop can be programmed almost as<br />

desired. The various display windows comprise up to seven displays<br />

that change at intervals of 2 – 4 s. The loops in the display<br />

are numbered from 1 to 6 to help the user find his way around<br />

quickly. The main loop is programmed with the current data as<br />

default setting, e.g. for <strong>energy</strong>, volume and flow rate.<br />

7. SIMPLE OPERATION<br />

The pushbutton is used to switch through the various displays.<br />

The button can be pressed for a short or long time. A short press<br />

of the button (3 seconds) switches to the next display<br />

loop. The “Energy” window (sequence 1.1) in the main loop is<br />

the basic display. The <strong>meter</strong> automatically switches off the display<br />

to save power if the button is not pressed for approx. 4 minutes<br />

(except in the event of a fault) and returns to the basic display<br />

when the button is pressed again. The loop settings can be programmed<br />

to suit customer-specific requirements using the IZAR@<br />

SET software.


English<br />

8. ERROR CODES<br />

The error code is displayed in the main loop if an error occurs. All<br />

the other windows can still be selected by pressing the button.<br />

The error code display appears again automatically if the button is<br />

not pressed for approx. 4 minutes.<br />

The error display disappears automatically as soon as the cause of<br />

the error has been cleared. All errors present longer than 6 minutes<br />

are saved in the error log.<br />

Error display Error description<br />

C - 1<br />

Basic para<strong>meter</strong> error in flash or RAM<br />

E 1<br />

Temperature range exceeds [-19.9 °C...199.9 °C] e.g. sensor short-circuit,<br />

sensor break<br />

E 3** Forward and return sensor reversed<br />

E 4<br />

Hardware error in ultrasonic measurement e.g. transducer or drive defective<br />

or short-circuit<br />

E 5<br />

Communication not possible (too frequent reading)<br />

E 6** Wrong direction of flow in volume measuring component<br />

E 7<br />

No meaningful ultrasonic receive signal e.g. air in the measuring path<br />

E 8<br />

No primary power supply (only if mains unit used), supply is via backup battery<br />

E 9<br />

Battery almost flat; calculated lifetime expired<br />

E A*<br />

Leakage: pipe break detected<br />

E b*<br />

Leakage: leakage detected in <strong>energy</strong> <strong>meter</strong><br />

E C* Leakage: leakage pulse input 1<br />

E d* Leakage: leakage pulse input 2<br />

* optional<br />

** application-dependent<br />

9. DECLARATION OF CONFORMITY FOR DEVICES<br />

AFTER MID<br />

HYDROMETER GmbH hereby declares that these products conform to the<br />

essential requirements of the following directives:<br />

EMC Directive (2004/108/EC)<br />

R&TTE Directive (1999/5/EC)<br />

MID Directive (2004/22/EC)<br />

DE-10-MI004-PTBxxx DE-10-MI004-PTBxxx<br />

More information is also available at www.hydro<strong>meter</strong>.de<br />

Mat.-Nr. 3019509 · 06/2010

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