Golfclub - Golf Nordhessen

golfnordhessen.de

Golfclub - Golf Nordhessen

www.golfnordhessen.de

Ausgabe Nr. 29 • November 2008

zum Mitnehmen

GOLF Nordhessen

Das Golfjournal für die Region

Einfach mehr Drive ...

Wenn Träume wahr werden

EPD-Pro James Ruth triumphiert in Praforst

Vera Krug v. Einem

Wissmannshoferin

halbiert ihre Vorgabe

Werden Sie Champion!

Indoor-Serie am Simulator

im Golfpark Gudensberg

Quinta da Ria

Robinson eröffnet

neuen Club an Algave


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Liebe Leserin,

Lieber Leser,

welcher Ihrer Träume ist in dieser Saison in

Erfüllung gegangen? James Alexander Ruth

fällt die Antwort auf diese Frage leicht.

Nach seinem erfolglosen Anlauf im vergangenen

Jahr belegte der 23-jährige Engländer bei

dem von der Job AG unterstützten Saisonfinale

der European Professional Development

Tour in Praforst Rang 7 und qualifizierte sich

damit als Champion für die zweite Liga der

europäischen Cracks. Mehr dazu lesen Sie auf

den Seiten 6 und 7.

Doch nicht nur Ruth hat Grund zur Freude.

Auch zahlreiche Nordhessen haben sportliche

Akzente gesetzt. Wolfgang Tietz und seine

Supersenioren-Nationalmannschaft erreichten

Platz 3 bei den Europameisterschaften im

holländischen Prise d‘Eau (S. 9), der Fuldauer

Peter Fiedler belegte Rang 2 bei den Hessischen

Seniorenmeisterschaften (S. 32), und

Mike McLean schaffte in Bad Vilbel erneut den

Sprung unter das Spitzentrio der hessischen

Golflehrer (S. 36).

Eine tolle Saison hat die Wissmannshoferin

Vera Krug von Einem hinter sich. Gestartet mit

Vorgabe 54, schaffte es die Rosdorferin, ihr

Handicap binnen fünf Monaten zu halbieren.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Aufsteigerin

des Jahres (S. 12)!

Wie man sich dem Golfsport auf künstlerischem

Weg nähern kann, zeigt der Pfälzer

Rainer Stocké auf beeinduckende Weise.

Mit etwas Glück können Sie einen von drei

faszinierenden Bildbänden gewinnen, die der

Kreative kürzlich veröffentlicht hat (S. 10).

Die nächsten Monate werden hierzulande

kalte Temperaturen bringen – Eis und Schnee

statt Sonne satt. Werden Sie vor dem Hintergrund

die Koffer packen und nach Süden

fliegen, um dort zu golfen? Wenn ja, so bietet

Robinson mit seinem neuen Club Quinta da Ria

an der Algarve ein attraktives Ziel (S. 18).

Ein tolles sportliches Event läuft in den

nächsten vier Monaten im Golfpark Gudensberg.

Am dortigen Simulator wird die aktuelle

Winterserie ausgespielt – powered by GOLF

NORDHESSEN. Attraktive Preise winken. Halten

Sie sich in Form und machen Sie mit (S. 34)!

Seine ersten Gehversuche auf der Driving-Range

und dem Putting-Green hat Volker Link vor

einigen Wochen gemacht. Begleitet von Fotograf

Mario Zgoll, übte er unter fachkundiger

Anleitung des Kasseler Pros Andrew Winstanley.

Wie der neue Audi-Chef mit den Eisen und

Hölzern zurecht gekommen ist, lesen Sie auf

Seite 52.

Das große Fest steht vor der Tür. Wenn Sie

Tipps für ein passendes Geschenk unter dem

Weihnachtsbaum suchen, werden Sie in diesem

Heft fündig. Goldschmiedin Ines Aechtner

(S. 40) und Einrichtungsexperte Sebastian

Plath (S. 54) nehmen im Interview Stellung,

das richtige Equipment hat der Internethändler

www.all4golf.de im Angebot (S. 41), und

die österreichische Marke Allsport (S. 56)

lässt viele modebegeisterte Herzen höher

schlagen.

Soweit einige der News und Highlights in der

aktuellen Ausgabe. Ihnen danke ich auch im

Namen des Bernecker-Verlags für Ihre Verbundenheit

in den vergangenen zwölf Monaten,

wünsche Ihnen viel Spaß bei der Champions-

Night, dem rauschenden gesellschaftlichen

Saisonabschluss im Kasseler Audi-Zentrum,

bei der tollen Indoor-Turnierserie in Gudensberg

– und beim Lesen,

Ihr

Rainer Lomen

Chefredakteur

Auf unsere Möbel wäre

jeder Schreiner stolz!

Sie interessieren sich für Naturholzmöbel

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... dann sollten Sie uns besuchen

– es erwartet Sie ein

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Wir freuen uns und nehmen

uns Zeit für Sie.

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Frankfurt

7

GolfNordhessen 3


Inhalt

TOP-STORIES

6

06 Den Weg in die Challenge Tour gebahnt

Brite James Alexander Ruth gewinnt EPD-Klassement

08 „Mein Dank geht an Dr. Müller-Wohlfahrt“

Interview mit Professional Christoph Günther

09 Mit 70 Jahren direkt auf das Treppchen

Supersenior Wolfgang Tietz mit Team auf EM-Rang 3

10 Mit Gemälden und Composings am Ball

Womit sich der Künstler Rainer Stocké beschäftigt

12 Ohne Pause durch die kalten Monate

Wissmannshoferin Vera Krug von Einem spielt weiter

13 Duo Röhrig/Keskari vor Gail/Engel

Neue Vierer-Champions bei Hessenmeisterschaften

14 Master-Urkunde für Hardenberger Top-Pro

Stefan Quirmbach präsentiert Arbeit über kurzes Spiel

15 Wie sich Oppenheim am Grün engagiert

Renommiertes privates Bankhaus in der Offensive

16 Wilhelmshöher Routinier blickt zurück

Dr. Arne Brockhoff über golferische Anfänge in Kassel

18 Wenn 36 Bahnen ins Golfparadies führen

Robinson landet Coup an portugiesischer Ostalgarve

„Endlich bin ich

wieder gesund!“

Im Gespräch mit Professional

Christoph Günther

Seite 8

10

12 18

GOLFCLUBS DER REGION

20 Golfclub Escheberg

Manfred Reuter brilliert mit Heinz Ehrhardts Reimen

Fuchs Challenge bringt Spende für SOS-Kinderdörfer

EHG-Golfer reisen nach Hardenberg und Ballenstedt

22 Golfclub Bad Arolsen

Gottschalk und Freiberg bei Clubmeisterschaften vorn

23 Golfclub Waldeck

Marion Stracke dominiert Waldecker Sparkassen-Cup

Begehrter Präsidenten-Cup geht an Stefan Schaller

24 Golfclub Bad Wildungen

Georg Schuster macht das Rennen am längsten Tag

Quellenclassic-Gesamtsieg für Elke Henneberg

25 Golfclub Gut Wissmannshof

Hartfuß/Lammel holen Eishockey-Cracks aufs Gut

Senioren spielen im Gedenken an Hermann Cammert

26 Golfclub Kassel

Traditionsreicher Optiker Hess-Preis an Henning Tabel

DTM-Modellflitzer als Preis beim Audi-Jugendcup

Wilhelmshöher Clubmannschaft schafft Klassenerhalt

28 Golfclub Hardenberg

Laura-Sophie Zurmöhle & Luisa-Maxime Huß in Form

Wo kulinarische Köstlichkeiten nach der Runde winken

30 Golfclub Willershausen

Dr. Michael Küpper als neuer Pressesprecher aktiv

GolfNordhessen 4


Inhalt

31 Golfclub Oberaula

Professional Fabian Becker bei TÜV-Trophy zu Gast

Hans-Joachim Schönemann holt sich den Schade-Cup

32 Golfclub Fulda

Peter Fiedler auf Rang 2 unter Hessens Senioren

33 Golfclub Marburg

Gerhard Kempf macht Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

34 Golfpark Gudensberg

Werden Sie Champion bei winterlicher Indoor-Runde!

Damit es nach der

Runde schmeckt

Neues Konzept für das

Hardenberger Golfrestaurant

Seite 29

EVENTS, PROMIS & SPECIALS

35 Blühende Oase der Ruhe und Inspiration

Hotel Freigeist wendet sich an Golfer & Tagungsgäste

36 Kasseler Mike McLean hinter Lothar Jahn

Professional Zweiter bei Hessischen Meisterschaften

37 4.140 Euro gehen an die Krebshilfe

Social Cup am Twistesee bringt einen tollen Erlös

38 Große Freude bei Charity-Empfängern

Wohin das Geld des erfolgreichen Lions-Cups fließt

40 Was die Schmuckexpertin rät

Interview mit Kasseler Goldschmiedin Ines Aechtner

41 Im Internet zum richtigen Schlägersatz

Unter www.all4golf.de gibt‘s viele attraktive Produkte

42 Wie Chefs bei der Belegschaft punkten

JobTickets machen den Weg zum Arbeitsplatz frei

44 Wenn die Stunde der Wahrheit schlägt

Was die Redaktion Promis in den Mund gelegt hat

46 Die Plätze der Region und Nachbarschaft

Nordhessens Golfziele im Überblick

50 Aldiana hat neue Zielgruppen im Visier

Volker Schwartz und Co. erobern Bad Griesbach

51 So erhält das Team den richtigen Biss

Dr. Michael Caar Mannschaftszahnarzt der Huskies

52 Auch am Grün ist aller Anfang schwer

Audi-Chef Volker Link absolviert erste Trainingseinheit

53 Mit maßgeschneiderten Lösungspaketen

Was HDI-Gerling den Golfern zu bieten hat

54 Wenn der Schwan in Nordhessen einzieht

Gespräch mit dem Raumkultur-Profi Sebastian Plath

55 Via Saunabaden zu mehr Gesundheit

Wie das Bad Arolser Freizeitbad Arobella punktet

56 Aus der Alpenrepublik zum Mode-Olymp

Österreichische Marke Allsport sorgt für Furore

57 Kurhessische zu Gast bei guten Freunden

Oberaulaer Gruppe besucht Club Rotenburg/Wümme

58 Mit dem Duo Richter/Gartz an die Spitze

Pro Jochen Lupprian löst Ticket für Challenge Tour

28

34 40

56

GolfNordhessen 5


TopStories

Die größte Stunde in Ruths Karriere

EPD Tour: Tobias Dier entscheidet Praforster Saisonfinale für sich

Joerg Lorenz leitet

Kasseler Job-Team

Der Hauptsponsor des Praforster EPD-Finales,

die Job AG, ist sowohl in Göttingen

als auch in Kassel mit Filialen vertreten.

Die Niederlassung in der Documenta-Stadt

hat seit kurzem einen neuen Leiter. Es ist

Joerg Lorenz.

Die Schwerpunkte seines Team sind der

gewerblich-technische sowie der kaufmännische

Bereich. „Die Spezialisierung

auf die beiden Felder ermöglicht es uns,

unsere Kunden zielgenau zu beraten sowie

zeitnah, kompetent und flexibel mit dem

gesuchten Personal zu unterstützen“, betont

Lorenz. Außerdem können Bewerber

und Mitarbeiter auf ihrem Karriereweg

noch individueller beraten, informiert und

begleitet werden.

„Kundenorientierte Auftragsbesetzung

und eine gute Betreuung der Mitarbeiter

sind unsere Stärken“, so Lorenz.

„Aktuell suchen wir qualifizierte Fachkräfte,

Berufseinsteiger sowie Berufsumsteiger“,

erläutert er. Besonders gute

Chancen haben vor allem Fachhelfer mit

Auto oder Staplerschein, Facharbeiter wie

Schlosser, Schweißer und Elektriker sowie

im kaufmännischen Bereich Mitarbeiter

für Call Center.

Seit vergangenem Jahr haben Job AG-

Bewerber einen besonderen Service, der

die flexible und effektive Personalvermittlung

vervollständigt. Stellensuchende

können sich kostenlos im Online-Portal

„my Job AG“ auf eine Stelle bewerben

und ein eigenes Bewerberprofil anlegen.

„Nach einmaliger schneller und kostenloser

Registrierung haben sie mit ihrem

persönlichen Zugangscode jederzeit die

Möglichkeit, ihre Bewerbung einzusehen“,

erklärt Pressesprecherin Andrea Neuland.

Tobias Dier trotzte den schlechten Wetterbedingungen und schloss den spannenden Wettbewerb

vor den Toren Hünfelds neun Schläge unter Par als strahlender Champion ab. Fotos: nh

Am Ende eines Turniers gibt es gewöhnlich

lediglich einen Sieger. Aber vielleicht ist es

dieser Unterschied, der das von der Fuldaer

Job AG gesponserte Praforster Saisonfinale

der EPD Tour vor den Toren Hünfelds so besonders

machte. Dort werden jedes Jahr im

Oktober nach dem letzten Putt bis zu sechs

Spieler gefeiert. Neben dem Gewinner des

mit 30.000 Euro dotierten Turniers sind es

die fünf Professionals, denen es gelungen

ist, als Top-Scorer der Serie das Ticket für

die Challenge Tour der folgenden Saison zu

lösen.

Der Nürnberger Tobias Dier sicherte sich

in Praforst nach drei Runden neun Schläge

unter Par den Turniersieg – und war davon

„selbst völlig überrascht“, wie er gestand,

„damit hätte ich nie gerechnet“. Der Challenge

Tour-Spieler, der eine Einladung zum

Turnier erhalten hatte, nutzte das große

Event, um Spielpraxis für die Qualifying

School zu sammeln, bei der er sich auf die

European Tour zurückspielen will.

Zweimal hatte Dier in seiner Karriere dort

bereits gewonnen, 2000 und 2001. Der Triumph

in Hünfeld war seither der erste Turniersieg

für den 32-Jährigen. Verdutzt und

zugleich hocherfreut zeigte sich Dier ob der

Tatsache, hatte er doch an den drei Tagen

„endlich wieder einmal so Golf gespielt, wie

ich mir das vorstelle und wie es sein sollte“.

Der Engländer James Alexander Ruth sicherte

sich souverän den Gesamtsieg der EPD-Tour und

wird 2009 sein Glück in der zweiten europäischen

Liga, der Challenge Tour, suchen.

GolfNordhessen 6


TopStories

Mächtig Selbstvertrauen tankte er durch

seine Runden von 68, 72 und 67 Schlägen.

Damit hielt Dier sämtliche Konkurrenten in

Schach. Zum Beispiel Kariem Baraka, ebenfalls

Challenge Tour-Spieler. Der Münchener

hatte das Feld nach zwei Tagen und 71 bzw.

62 Schlägen angeführt. Doch eine 75er-Runde

am Finaltag mit Bogeys an den Löchern

15, 16 und 18 ließen ihn den möglichen

Sieg und auch ein Stechen verpassen.

Rang 2 teilte er sich schließlich mit Nicolas

Meitinger (70, 67, 71). Auch der vergab

die Chance zu Sieg und Play-off auf den

Schlusslöchern – durch Bogeys an den Spielbahnen

15 und 17.

Trost für den Kölner, der wie Baraka und

Dier zum Kader des Golf Team Germany gehört:

Für den geteilten 2. Platz gab‘s 2.204

Euro Preisgeld – genug, um den 3. Platz in

der Rangliste zu verteidigen.

Dennis Küpper verteidigt Rang 5

Weil das EPD-Event der Job AG der letzte

Wettbewerb der Saison ist, gehört dem Turniersieger

große Aufmerksamkeit. Noch größere

Beachtung aber finden die fünf Spieler,

die nach dem letzten Putt die Plätze 1 bis 5

der Order of Merit belegen. Vor dem Turnier

konnten sich der Engländer James Alexander

Ruth sowie die Deutschen Max Kramer, Nicolas

Meitinger und Christoph Günther bereits

sicher sein, den Sprung in die höhere Liga

zu schaffen. Unklar war lediglich, ob sie

als Nummer 1, 2, 3, 4 oder 5 in die nächste

Spielklasse wechseln würden.

Nur hinter dem Fünftplatzierten, Dennis

Küpper, stand ein größeres Fragezeichen.

Denn rechnerisch hatten noch Daniel Alexander

Froreich und Patrick Niederdrenk die

Chance, den Krefelder einzuholen.

Doch Küpper machte bereits in der ersten

Runde in Hünfeld mit 67 Schlägen, dem

besten Resultat des Tages, klar, dass er

nicht daran dachte, sich im letzten Augenblick

verdrängen zu lassen. Am Ende der 54

Löcher belegte er Platz 7 und ließ damit

sowohl Froreich als auch Niederdrenk hinter

sich – im Turnier und im Wettstreit um den

Qualifikationsplatz für die Challenge Tour.

Qualifikationsplatz 1 und damit den Pokal

für den Gesamtsieg der Saison holte sich

souverän der Engländer James Alexander

Ruth. Drei Turniere entschied der 23-Jährige

aus Tavistock 2008 für sich, 23.440,93 Euro

sammelte er bei 20 Turnieren auf seinem

Preisgeld-Konto, keine einzige Veranstaltung

hatte er ausgelassen.

2007 hatte Ruth den 5. Rang um ganze 49

Euro verpasst und „den Fehler gemacht,

nicht alle Turniere zu spielen. Aus diesem

Fehler habe ich gelernt“, sagte er nach

seinem 7. Platz in Hünfeld, der noch einmal

1.044 Euro bzw. Ranglistenpunkte brachte.

Die EPD-Serie hält der Engländer für die bei

weitem beste der Satellite Touren in Europa:

„Ich glaube, sie bereitet am besten auf die

Challenge Tour vor. Es gibt 20 Turniere, eine

richtige Saison. Wer sich durchgesetzt hat,

der besteht auch auf der Challenge Tour.“

Außerdem seien die Plätze hervorragend,

alle Veranstaltungen gut organisiert und die

Kameradschaft unter den Spielern hervorragend.

Ruth: „Das ist mir wichtig.“

Wie bedeutend für ihn der Sieg ist, zeigte

er in Hünfeld, wo er seine Eltern und gute

Freunde einfliegen ließ, damit sie dabei sein

konnten – am größten Tag in der Karriere

des James Alexander Ruth.

Beim Praforster ProAm sorgten zwei Escheberger

für Furore. Giuseppe di Giglio siegte zusammen

mit seinen Partnern Krister Hallin, Ralf

Bundrock und Dirk Pfaffenbach. Peter-Ray...

... Chapman belegte gemeinsam mit Pro Murray

Spence, Martin Bosch und Jürgen Eiselt den

zweiten Platz vor dem Quartett Kramer, v. Falkenhausen,

Günther und Mienhard.

GolfNordhessen 7


TopStories

Das Tal der Tränen liegt hinter ihm

Professional Christoph Günther über seine sportlichen Perspektiven

Routinier Christoph Günther hat eine hervorragende

Saison hinter sich. Vorzeitig qualifizierte

sich der Professional auf der EPD-Tour,

der dritten Liga der europäischen Spieler,

für einen Platz unter den Top Five und

sicherte sich damit das begehrte Ticket für

die European Challenge Tour. Im Gespräch

mit Redakteur Rainer Lomen blickt Günther

auf die Spielzeit zurück, spricht über seine

gesundheitlichen Probleme aus dem Vorjahr

und macht deutlich, welche sportlichen Perspektiven

er für seine Profi-Karriere sieht.

Christoph Günther, wie ist die aktuelle Saison

für Sie gelaufen?

Ich bin sehr zufrieden. Nach meinen gesundheitlichen

Problemen im Vorjahr bin ich

überraschend gut gestartet, sehr viel besser

als erwartet. Dass es mir dann gelungen ist,

so konstant weiter zu spielen, ist toll.

Welches waren die gesundheitlichen Handicaps,

die Ihnen 2007 zu schaffen gemacht

haben?

Ich hatte große Probleme mit meinem

Ellenbogen, so dass ich insgesamt sieben

Monate pausieren musste. Es war eine sehr

frustrierende Zeit, da ich nur zuschauen

konnte und die Fortschritte lange auf sich

warten ließen.

Haben Sie in der Phase daran gedacht, Ihren

Beruf als Golfspieler an den Nagel zu hängen?

Ja, es gab Momente, als ich daran gezweifelt

habe, dass ich es schaffen würde, einmal

wieder erfolgreich als Profi zu spielen.

Andererseits habe ich während dieser Phase

gemerkt, wie wichtig mir das Golfspielen und

das Turnierleben ist. Als es dann langsam

wieder aufwärts ging, habe ich manchmal im

Stillen gedacht: Der Tag und die Runde waren

eher schlecht, aber es war immerhin ein Tag

auf dem Golfplatz...

Insofern hat mich diese negative Phase

insgesamt doch beflügelt. Ich genieße das

Golfspielen heute sehr viel mehr als früher!

Wer hat ihnen geholfen, wieder gesundheitlich

auf die Beine zu kommen?

In erster Linie waren das Dr. Müller-Wohlfarth

als Mediziner und mein Physiotherapeut

Wolfgang Bunz aus Ulm. Ohne die

beiden wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Haben Sie im Zuge Ihres Comebacks Änderungen

an Ihrem Spiel oder Ihrem Schwung

vorgenommen?

Mit meinem Pro-Kollegen Marcel Haremza

habe ich eine Firma gegründet, die den

Namen Project Golf Sports trägt. Darin haben

wir unsere sportlichen und wirtschaftlichen

„Dass ich gesundheitlich wieder so gut auf die

Beine gekommen bin, verdanke ich vor allem

Dr. Müller-Wohlfarth und meinem Physiotherapeuten

Wolfgang Bunz“, hebt Professional

Christoph Günther hervor.

Fotos: nh

Interessen zusammengefasst. Mit der Folge,

dass wir seit dem letzten Winter den gleichen

Trainer haben, was uns beiden hilft. Wir

arbeiten sehr strukturiert. Dadurch hat sich

beispielsweise mein langes Spiel erheblich

verbessert, es ist deutlich konstanter

geworden.

Wie beurteilen Sie vor dem Hintergrund Ihre

sportlichen Perspektiven im kommenden Jahr

auf der Challenge Tour?

Ich werde die nächste Saison so angehen wie

diese, mir keinen Druck machen und immer

mein Bestes geben. Dann schauen wir mal,

wo mich der Weg hinführt. Klar, dass mich

auf Dauer die European Tour reizen würde.

Aber auch die Asien Tour wäre ein tolles Ziel.

Was macht die Asien Tour für Sie so reizvoll?

Ich habe als Kind auf dem malayischen Teil

Borneos gelebt und dort das Golfen gelernt.

Insofern bin ich mit der Lebensart und dem

Klima vertraut – und es zieht mich wieder

dort hin.

GolfNordhessen 8


TopStories

Rang 3 bei Europameisterschaften

Supersenioren: Kasseler Wolfgang Tietz steigt auf das Treppchen

70 Jahre und älter muss man sein: Seit 1999 treffen sich die

besten Supersenioren-Nationalmannschaften bei den Europameisterschaften,

um ihren Champion zu ermitteln. Diesmal fand das

Turnier im holländischen Prise d’Eau statt.

Am Start waren acht Brutto-Mannschaften (Zählspiel) und 15 Netto-Teams

(Stableford), die aus jeweils sechs Spielern bestanden.

Die deutsche Brutto-Mannschaft bildeten Rekordnationalspieler

Hans Lampert (Kronberg/Handicap 6,1), Eckhard Huber (Frankfurt/4,8),

Matthew Doocey (Burgdorf/6,2), Erhard Rosenkranz

(Bonn-Godesberg/7,8), Dr. Wolfgang Rolf (Stahlberg/9,1) und der

Nordhesse Wolfgang Tietz (Kassel-Wilhelmshöhe/10,1).

Gespielt wurden drei Runden – Bestball, Auswahl-Drive und Einzel.

Am Ende ging es denkbar knapp zu: Europameister wurden die mit

zwei reamateurisierten Professionals agierenden Spanier mit 646

Schlägen. Es folgten England (649 Schläge) und Deutschland (651

Schläge).

Nach der Abschlussfeier richtete sich der Blick bereits auf das

Turnier im nächsten Jahr. Wolfgang Tietz: „2009 finden die Super

Senior Championships in Island statt.“

Der Golfsport verbindet weit über die nationalen Grenzen hinweg: Nordhesse

Wolfgang Tietz zusammen mit dem Briten Noel Rees, dessen Mannschaft

hinter den überragenden Spaniern den zweiten Platz belegte.

GolfNordhessen 9


TopStories

Von Vögeln & fantastischen Fischen

Künstler Rainer Stocké über Kreatives, Golfsport und seine Träume

Herr Stocké, seit wann sind Sie künstlerisch

aktiv?

Im Alter von 14 Jahren habe ich mit dem

Fotografieren angefangen. Insbesondere die

Schwarzweiß-Fotografie hatte es mir angetan.

Gewinnen Sie starke

Szenarien am Grün!

Rainer Stockés Publikation „Starke Golfer-

Szenarien“ setzt auf Foto-Composings

„für engagierte Golfer“, so der Künstler.

Das Vorwort stammt aus der Feder von

Karlfriedrich Geissler.

Es geht um ungewöhnliche Motive und

Situationen, „wie sie im Leben eines Golfers

vorkommen. Also Golferlebnisse der

besonderen Art“, erläutert der Kreative

aus der Pfalz.

Zu haben ist das vom Landauer Höma-Verlag

veröffentlichte Werk zum Preis von

23,50 Euro im Buchhandel. Die ISBN-Nummer

lautet 978-3-937329-26-0.

Wenn Sie eines der drei Bücher gewinnen

möchten, die GOLF NORDHESSEN verlost,

dann beantworten Sie bitte diese Frage:

In welchem Verlag ist Stockés Publikation

„Starke Golfer-Szenarien“ erschienen?

Die Antwort notieren Sie bitte auf einer

Postkarte und senden diese bis 10. Februar

2009 an den Bernecker-Verlag, Rainer

Lomen, Unter dem Schöneberg 1, 34212

Melsungen. Viel Glück!

20 Motive aus dem Bilderbuch werden als

Kunstdrucke in limitierter Auflage von 100

Exemplaren verkauft. Im massiven Ahorn-

Echtholzrahmen eingefasst, geschützt mit

Glas und von einem Passepartout umgeben,

hat der Künstler jedes Werk einzeln

per Hand signiert. Der Komplettpreis pro

Kunstdruck (inklusive Verpackung und

Versand oder Lieferung) beträgt 119 Euro,

einschließlich Mehrwertsteuer.

Fünf Euro pro Stück gehen als Spende an

die Aktion des Lions-Clubs Ludwigshafen

„Tor zur Pfalz“ zu Gunsten aidskranker

Mütter und Kinder. Weitere Infos gibt‘s

unter der Adresse www.stocke.de, art &

more.

Rainer Stocké in der kreativen Aktion. „Die Kunst liegt im Weglassen mir nicht wichtiger Bildelemente“,

hebt er hervor.

Fotos: nh

Nach dem Abitur begann ich, Fotodesign und

Malerei zu studieren. 1971 folgten meine

ersten Ausstellungen in Deutschland und

Frankreich, meiner Wahlheimat.

Welches waren die ersten Objekte bzw. Projekte,

denen Sie sich künstlerisch genähert haben?

In meinem ersten künstlerischen Projekt mit

dem Titel „Portfolio 1“ ging es um ausgewählte

Fotografien. Bilder aus der Camargue

standen im Mittelpunkt – Landschaften und

Menschen in St. Marie de la mer. Es erschien

in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren.

Weitere Portfolios folgten – alle in

schwarz-weiß. Bis heute sind 17 Bildbände

über meine Malerei oder Fotobücher mit Autoren

wie Gerhard Zwerenz, Karl Krolow, Ludwig

Harig und Karlfried Geissler erschienen.

Wann und aus welchem Anlass kamen Sie auf

die Idee, das Golfen zum Thema zu machen?

Es waren die vielen Geschichten, die man

sich während und nach dem Golfen erzählt,

die einen zum Schmunzeln bringen. Und man

weiß nicht, ob es die ganze Wahrheit ist oder

nicht...

Vor zwei Jahren begann ich mit Foto-Composings

und verarbeitete solche Stories. Die Bilder

waren ziemlich gefragt, so dass ich mich

entschloss, limitierte Kunstdrucke von 19

Motiven zu machen. Ein Teil des Verkaufserlöses

geht an den Verein aidskranker Mütter

und Kinder in Mannheim und Ludwigshafen.

Im Laufe der Zeit entstanden viele weitere

Bilder. In der Folge bot mir der Höma-Verlag

an, einen Bildband zu veröffentlichen.

Was macht aus Ihrer Sicht den Reiz der Disziplin

aus – sportlich wie künstlerisch?

Es ist das Spiel gegen keinen Gegner, sondern

das Spiel gegen sich selbst. Es gibt im Grunde

keinen Gegner – alle Fehler gehen auf das

eigene Konto. Und das ist manchmal richtig

bitter...

Man muss sich konzentrieren und entspannen.

Genauso wie bei der Kunst. Mit Gewalt oder

Kraft geht nichts. Es ist die Leichtigkeit der

Dinge, die alles ausmacht!

Wie gehen Sie an ein neues Bild bzw. eine neue

Arbeit heran?

Bei dem Golfzyklus habe ich mir meine

Visionen skizziert und dann die notwendigen

Fotos für das Composing geschossen. Die

Fotos entstanden auf vielen Golfplätzen

– vorwiegend in Deutschland, aber auch in

GolfNordhessen 10


TopStories

Südfrankreich, etwa in Beauvallon oder in

St. Maxime. Zum Teil habe ich auch Archivbilder

benutzt. Im Vordergrund steht immer

das fertige Bild, das im Kopf latent vorhanden

ist. Die Auswahl der Details ist wichtig und

ein sehr diffiziler Prozess.

visuelle Umsetzung ist eine sehr persönliche

Sache, die sich auch aus einer gewissen

Stimmung heraus positioniert. Erste Skizzen

werden festgehalten. Diese entstehen meist

im stillen Kämmerlein oder auch so nebenbei,

damit ich nichts vergesse.

Dann geht’s ans Reine. Und die diversen

Sujets werden zusammengefügt – bis das

fertige Bild da ist.

Welche Techniken setzen Sie dazu ein?

In der Fotografie ist es die digitale Technik,

die mich fasziniert. Man hat ungeahnte

Möglichkeiten und Horizonte, die sich auftun.

Man muss sich fragen, wie die Wirklichkeit,

wie das reale Abbild aussieht. Es

ist fast nicht mehr zu unterscheiden – Lüge

und Wahrheit.

In meiner Malerei male ich unwirkliche sureale

Landschaften, die man im fantastischen

Realismus ansiedeln kann. Dann entstehen

auch meine Paradiesvögel und fantastischen

Fische als Collagen oder in Mixed Media auf

Leinwand.

Wovon lassen Sie sich inspirieren?

Eigentlich immer von Menschen und der Natur

oder der Umgebung sowie dem Umfeld,

in dem diese sich bewegen. Wünsche, Nöte,

Erlebnisse und Bewegendes finden sich in

vielen meiner Bilder.

In meinen Fotos reduziere ich gern auf das

Wesentliche. Die Kunst liegt im Weglassen

mir nicht wichtiger Bildelemente.

In welchen Schritten bzw. Etappen entstehen

Ihre Werke?

Zunächst wird die Idee geboren, die sich

aus erlebten Situationen oder Erzählungen

mit Freunden bzw. Betroffenen ergibt. Die

Welches künstlerische Projekt gehört zu den

Träumen, die Sie bislang noch nicht haben

verwirklichen können?

Dass ich keine Träume habe, darf ich eigentlich

nicht sagen. Aber ich muss sagen, dass

es mir möglich war, bis heute alle künstlerischen

Projekte oder Ziele zu realisieren.

Es gibt eine Sache, die ich vage andeuten

kann, da diese sich in meinem Kopf noch

nicht genau darstellt, wie sie ablaufen

kann.

Es sind Fotos von Kindern und Menschen

in Not, die ich zur Zeit mache. Im Moment

würde ich diese gern in Riesenformaten an

verkehrsstarken Punkten aufhängen, um

damit mehr Aufmerksamkeit für sie zu erreichen.

Denn es ist unglaublich, was es in

unserer zivilisierten Welt noch an Not und

Hilfsbedürftigkeit gibt.

Fantastische Wesen auf der Leinwand

Rainer Stocké, geboren am 6. Juni 1951, lebt und arbeitet in Frankenthal sowie im französischen

Ramatuelle. Seit 1970 präsentiert er seine Werke bei nationalen und internationalen

Einzel- sowie Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Die Veröffentlichungen finden

sich darüber hinaus in zahlreichen Büchern, Bildbänden, Kalendern und Magazinen.

Stockés künstlerische Schwerpunkte liegen in der Fotografie und Malerei (siehe auch

www.rainer-stocke.de). Seine meist in Mischtechnik gefertigten Gemälde und Composings

(Mixed Media) der letzten Jahre erreichen durch die Reduzierung der abgebildeten Gegenstände

und die Hinwendung zur Farbe, zum farblichen Ausdruck, eine intensive fantasieanregende

Wirkung auf den Betrachter. So tauchen in den Bildern fantastische Wesen und

Kompositionen auf, die die Leinwand und die Foto-Composings bevölkern.

GolfNordhessen 11


TopStories

Handicap in einer Spielzeit halbiert

Vera Krug von Einem drückt ihre Stammvorgabe von 54 auf 26,7

Vera Krug von Einem: „Pro Ralf Hartfuß hat mir schnell klargemacht, dass eine Winterpause dazu

führen würde, dass ich im folgenden Frühjahr wieder von Neuem beginnen müsste.“ Vor dem

Hintergrund spielt sie auch in der kalten Jahreszeit Golf.

Foto: nh

Im Juni 2007 legte die Wissmannshoferin

Vera Krug von Einem auf der Anlage Gut Ising

am Chiemsee ihre Platzreife-Prüfung ab. Am

54er-Handicap der freiberuflich in der eigenen

Kanzlei tätigen Rechtsanwältin änderte sich

zunächst nichts.

Doch mit regelmäßigen Trainerstunden bei

Head-Pro Ralf Hartfuß sorgte die Niedersächsin,

die ihren Trakehner Lex Barker täglich

reitet, ab Juli für die Grundlage ihres rasanten

Aufstiegs in dieser Saison. Dreimal pro Woche

spielte sie fortan neun Löcher auf Gut Wissmannshof

und dem Willershausener Kurs, wo

sie häufig mit ihrem Ehemann Christian am

Wochenende unterwegs war.

Auf Ralf Hartfuß‘ Empfehlung kaufte Krug von

Einem sich im September ihren ersten Driver.

Mit dem neuen Schläger erreichte sie größere

Weiten. In der Wintersaison blieb sie am Ball.

Bis zu viermal pro Woche ging die Newcomerin

auf den Platz. „Während der Woche spielte ich

immer häufiger 18 Löcher, am Wochenende

begleitete mich mein Ehemann Christian“,

berichtet Krug von Einem.

Am 21. April dieses Jahres zahlte sich ihr

Trainingsfleiß erstmals während eines Turniers

auf Gut Ising aus. 42 Punkte sammelte die

Ehrgeizige und drückte ihr Handicap von 54

auf 48. Am Tag darauf wiederholte die Rechtsanwältin

das Kunststück, erzielte erneut 42

Zähler und hatte fortan die Vorgabe 42. Weiter

ging‘s in atemberaubendem Tempo. Mitte

Mai beim Neunloch-Rabbitwettbewerb auf

Gut Wissmannshof sprangen 45 Punkte heraus

und Ende Juli waren es 39. Als sie schließlich

beim Early Morning-Cup im August den Vogel

abschoss und mit fantastischen 49 Zählern ins

Clubhaus zurückkehrte, hatte Krug von Einem

ihr Handicap binnen fünf Monaten mehr als

halbiert, von 54 auf 26,7 gesenkt.

Golf hat mich von meinem ersten Schlag mit

dem Eisen 7 an auf der Driving-Range auf Gut

Ising fasziniert“, blickt sie zurück. Das habe

nicht zuletzt daran gelegen, dass sich die

ersten Erfolge, nämlich gerade Schläge, recht

schnell einstellten.

Nachdem sie viele Jahre Tennis gespielt und

dann zum Reitsport gewechselt war, „war mir

von Anfang an klar, dass man es bei dieser

Sportart nur durch regelmäßiges Spielen und

vor allem Training mit einem Pro zu Erfolgen

bringen kann“, erklärt die Rosdorferin. Auf

Gut Wissmannshof fand sie den richtigen

Trainer: Ralf Hartfuß. Krug von Einem: „Er hat

mir schnell klargemacht, dass eine Pause im

Winter dazu führen würde, dass ich im Frühjahr

von Neuem beginnen müsste.“

Deshalb spielte sie durch. Die Schläge auf

vereisten Fairways „und mitunter bei eisigem

Wind forderten mich und gaben dem Spiel

eine neue Dimension“, hebt sie hervor.

Schließlich sollte ihr Handicap 2008 unter die

magische 30er-Grenze fallen. Das wusste auch

Hartfuß. Er reagierte zunächst zurückhaltend,

„er wollte mich bremsen“, berichtet die

Newcomerin.

In der Tat: „Das geht alles viel zu schnell“,

habe er zu seiner Spielerin gesagt, räumt

Hartfuß ein. Ob der Head-Pro es wirklich so

meinte? Jedenfalls empfahl er der Aufsteigerin,

an möglichst vielen Turnieren teilzunehmen.

Nur so werde sie eine Chance haben, ihr

Ziel zu erreichen.

Und er machte ihr Mut: „Du kannst es schaffen.“

Recht sollte Hartfuß behalten.

Ein guter Begleiter bei ihrem steilen Aufstieg

war Rudi Homma. Der Handicap 14-Golfer, der

täglich spielt, stand Krug von Einem bereits

zur Seite, als ihre Fairway-Schläge „noch

kürzer als 50 Meter waren“. Von ihm, unterstreicht

sie, „habe ich viel gelernt, nicht nur

durchs Zusehen.“ Insbesondere seine Tipps bei

der Schlägerwahl in schwierigen Situationen

hätten ihr sehr geholfen.

Den besten Rat gab er ihr während einer

Runde, als gar nichts mehr klappen wollte.

„Du musst den linken Arm gerade halten“,

machte er ihr klar. Mit Erfolg. Krug von Einem

spielte danach ihre beste Runde. „Auch heute

ist das immer mein wichtigster Gedanke beim

Spielen. Das klappt meistens“, erläutert sie.

Nachdem eine Verletzung sie in den vergangenen

zwei Monaten zurückwarf, hat die

Rosdorferin mittlerweile das Wintertraining

aufgenommen und übt regelmäßig unter den

kritischen Augen von Ralf Hartfuß. „Es gibt

eine Menge zu tun. Mein Schwung muss stabilisiert

und verbessert werden, um Kontinuität

und mehr Weite im Spiel zu erreichen“, sagt

sie. Schließlich soll ihr Handicap auf Talfahrt

bleiben. In der nächsten Saison will Krug von

Einem die 20er-Grenze knacken.

„Ralf meint, das könnte ich schaffen“, freut

sie sich.

Rainer Lomen

GolfNordhessen 12


TopStories

Vier Schläge vor der Konkurrenz

Röhrig/Keskari überzeugen als neue hessische Vierer-Champions

Der Stellenwert der Hessischen Vierermeisterschaften,

die als Klassischer Vierer über zwei

Runden ausgespielt wird, steigt von Jahr zu

Jahr stetig. Die Qualität des Teilnehmerfeldes

und die Anzahl der Meldungen sprechen für

sich. Auf den Bad Homburger Bahnen galten

die Frankfurter Nationalspieler Martin Keskari

und Maximilian Röhrig als Favoriten, zumal

Röhrig bereits bei mehreren internationalen

Turnieren seine herausragende Form unter Beweis

gestellt hatte. So überraschte es nicht,

dass die beiden bereits in der ersten Runde

ein Ausrufezeichen setzten. Mit 69 Schlägen

blieben sie als einziges Duo unter Par.

Damit verdrängten sie die lange Zeit in

Führung liegenden Katharina Söhnlein und

Theresa Marcus. Die beiden hatten kurz zuvor

beim hessischen Jugendländerpokal die Silbermedaille

geholt und trumpften mit einer

74er-Runde auf. Mit einer 73 schoben sich

Alexander Lange und David Knorr (Kiawah)

auf Platz 2. Die als Mitfavoriten gestarteten

Neuhofer Kevin Giulini und Benedict Gebhardt

enttäuschten mit einer 80 und vergaben

bereits früh ihre Titelchancen.

Ihre vier Schläge Vorsprung ließen sich Röhrig/Keskari

nicht nehmen und entschieden

damit den Kampf um Platz 1. Eine Par-Runde

bedeutete insgesamt 139 Schläge für die

beiden und 1 unter Par.

Als erstes der vorn platzierten Teams kamen

Söhnlein und Marcus ins Clubhaus. Sie

spielten in der zweiten Runde eine 75 und

mussten nun abwarten, was die Konkurrenz

machte.

Ganz unbeachtet spielten sich die Dillenburger

Christian Engel und Karsten Gail, Überraschungssieger

des Vorjahres, Schlag um

Schlag nach vorn. Nach 77 sowie 70 Schlägen

rangierte das Team zunächst auf einem Medaillenplatz.

Doch bereits im nächsten Flight kamen

Thorsten Koch und Peter N. Klüh mit einer

starken Runde ans letzte Loch. Mit einem

Birdie an der 18 hätten sie Engel/Gail noch

abfangen können. Doch Klühs Annäherung

misslang und mit dem Doppelbogey am letzten

Loch spielten beide eine 69. Damit waren

sie schlaggleich mit Söhnlein/Marcus, aber

wegen der besseren zweiten Runde vor den

beiden Mädchen platziert.

Nun konnten nur noch Lange/Knorr das Tableau

verändern. Doch das Duo ließ der guten

Auftaktrunde nur eine 76 folgen und fiel auf

Platz 5 zurück. Hinter Röhrig/Keskari holten

damit Gail/Engel Silber und Koch/Klüh die

Bronzemedaille.

Marc vom Hagen

GolfNordhessen 13


TopStories

Hohe Ehrung für Stefan Quirmbach

Zusammen mit Trio erhält Hardenberger Top-Pro die Master-Urkunde

Sie haben sich viele Monate intensiv mit dem

Golfspiel und dem Golfsport auseinandergesetzt,

recherchiert, geforscht und ihr neu

gewonnenes Wissen in einer umfangreichen

Arbeit zu Papier gebracht. Von den neuen

Erkenntnissen profitieren alle Golflehrer der

PGA of Germany und damit deren Schüler.

Im Fall der Master-Arbeiten des Jahres 2008

kommt das neue Know-how speziell den Auszubildenden

zum Diplom-Golflehrer zu Gute.

Denn drei der vier Master-Arbeiten bilden

umfangreiche Kapitel des neuen Ausbildungshandbuchs

der PGA of Germany, das im

Juni erschienen ist und auf über 700 Seiten

nicht nur den aktuellen Stand der Golfwissenschaft,

des Lernens und Lehrens zusammenfasst,

sondern auch bahnbrechende

Erkenntnisse präsentiert, die weltweit zum

ersten Mal beschrieben und veröffentlicht

worden sind.

Stefan Quirmbachs Master-Arbeit befasst

sich auf 40 Seiten mit der Golftechnik im

kurzen Spiel. „Mein Anliegen war es, diesen

wesentlichen Teil des Golfspiels seiner

Bedeutung entsprechend umfangreich und

detailliert zu beschreiben“, so Quirmbach.

Dabei nähert sich der Chef der Hardenberger

Golfschule dem Thema auf eine neue Weise.

„Bisher ging man davon aus, dass ein Chip

ein eher flacher und ein Pitch ein eher hoher

Annäherungsschlag ist. Ich habe mir aber angesehen,

was der Ball bei den verschiedenen

Annäherungen auf dem Grün macht: Wenn

er ausrollt, ist es ein Chip. Wenn er schnell

stoppt, ist es ein Pitch. Wenn der Ball eine

besonders hohe Flugkurve hat, ist es ein Lob.

Diese Dreiteilung des kurzen Spiels ist in der

Theorie neu und so bisher nicht beschrieben.

In der Praxis aber ist das genau die Art, wie

die weltbesten Professionals spielen.“

Das sind Erkenntnisse, die sowohl der

amerikanische Golfwissenschaftler Dr. Ralph

Mann bestätigte als auch umfangreiche

Tests mit einem Golfroboter bewiesen. „Wir

können aufgrund der neuen Definition die

tatsächlichen Schläge besser verstehen,

besser beschreiben und damit auch richtig

lehren“, so Quirmbach. Der 47-Jährige ist nun

der einzige PGA Professional, der sowohl den

Titel eines Fivestar-Professionals der PGAs of

Europe trägt als auch den eines PGA Master-

Professionals.

Mit zahlreichen fundamentalen Fragen rund um

die Technik des kurzen Spiels hat sich der Chef

der Hardenberger Golfschule in seiner 40-seitigen

Master-Arbeit beschäftigt. Foto: nh

Analyse, Material und Marketing

Gleich zwei Kapitel des neuen Ausbildungshandbuchs

stammen aus der Feder von

Oliver Heuler, Leiter der Golfschule des Golf

& Country Clubs Fleesensee. Der 41-Jährige

sorgte für eine völlige Überarbeitung des

Kapitels „Golftechnik – langes Spiel“, das

130 Seiten umfasst.

Außerdem neuer Bestandteil der „Bibel“ der

Golflehrer-Azubis ist das Kapitel „Methodik

und Didaktik“. Dort schildert Heuler auf 80

Seiten, wie der Golflehrer seine Erkenntnisse

dem Schüler so vermittelt, dass dieser

nötige Änderungen beispielsweise am

Schwung begreifen und nachhaltig erfolgreich

umsetzen kann.

„Das Erste, was ein Golflehrer können muss“,

so Heuler, „ist eine gute Analyse. Er muss

erkennen, weshalb beispielsweise ein Schüler

sliced.“ Mit Hilfe von Flussdiagrammen

lasse sich das strukturiert analysieren. Dann

aber gehe es darum, die richtigen Korrekturen

zu vermitteln. „Oft weiß der Lehrer

genau, was der Schüler machen müsste, um

nicht mehr zu slicen. Aber er weiß nicht,

wie er ihn dahin bekommt. Das erkläre ich

im neuen Kapitel Didaktik.“

Mit „Materialkunde und Schlägerreparatur“

hat sich Oliver Neumann beschäftigt. Der

Head-Professional des Golf- und Landclub

Regensburg hat das aktuelle Golfschlägerund

Ballmaterial eingehend analysiert und

erklärt auf über 200 Seiten exakt, was es im

Schlägerbau, beim Schlägerfitting und bei

der Materialwahl zu beachten gilt. „Mir war

es wichtig, keine Werbeslogans der Hersteller

wiederzugeben, sondern zu erklären,

wie man einen Schläger fehlerverzeihend

macht.“ Die Regelpäpste des Golfsports, so

Neumanns Erkenntnis nach über eineinhalb

Jahren Forschung, „haben der Industrie

strenge Normen gegeben. Die Hersteller versuchen

nun, möglichst nahe an die Grenzbereiche

heranzukommen“.

Martin Pyatt schließlich hat sich mit

dem „Marketingkonzept eines Golfclubs“

auseinandergesetzt und zu dem Thema

seine Master-Arbeit verfasst. „Golfanlagen,

die Erfolg haben wollen, sollten sich klar

auf eine Sache spezialisieren. Sie müssen

ihre USP, ihre Unique Selling Proposition,

herausstellen“, so der 43-jährige Head-Professional

vom Club Wasserburg Anholt.

Er fügt hinzu: „Es gilt, die eigenen Ziele

herauszustellen, die Konkurrenz zu analysieren

und sich dann auf die eigenen Stärken

zu konzentrieren.“

In Wasserburg-Anholt sind das die Jugendarbeit,

fundierte Trainingskonzepte und

erfolgreicher Mannschaftssport. Über ein

Jahr lang hat Pyatt an seiner Master-Arbeit

geschrieben, die Erkenntnisse füllen nun 38

Seiten. Der zweifache Familienvater stammt

aus dem englischen Windsor, unterrichtet

aber seit 19 Jahren in Deutschland.

Mit den vier neuen Master-Professionals

gibt es nun 17 Mitglieder der PGA of Germany,

die die höchste Graduierungsstufe erreicht

haben. Der Grad des Master-Professionals

wird auf Lebenszeit verliehen und setzt

eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit

voraus, die neue Erkenntnisse in relevanten

Bereichen des Golfsports beinhaltet.

GolfNordhessen 14


TopStories

In Nordhessen nun in der Offensive

Warum das Bankhaus Sal. Oppenheim auf den Golfsport setzt

Sal. Oppenheim unter anderem auf musikalische Highlights. „Wir

wollen Oppenheim in Regionen, in denen wir noch nicht so bekannt

sind, ins Gespräch bringen“, erklärt Teufel.

Die Gegend um Koblenz will das Geldhaus intensiver in den Blick

nehmen. Gleiches gilt für Mittel- sowie Nordhessen. Von Frankfurt

aus bearbeitet sein Team Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Den Platz in Bad Ems habe sein Haus auf Empfehlung gewählt. Und

man sei sehr zufrieden, „es ist eine tolle Anlage“, konstatiert Teufel.

Mit der Zielgruppe ins Gespräch zu kommen und den Kontakt zu

halten, sei ein langfristiger Prozess. Vor dem Hintergrund würden

weitere geeignete Events folgen.

Neben dem Stammhaus, das seit 220 Jahren in Köln zuhause ist, betreibt

Sal. Oppenheim Niederlassungen in München, Stuttgart, Frankfurt,

Berlin, Hamburg. Diese Einheiten haben in den letzten Jahren

einen höheren Stellenwert und mehr Autonomie erhalten, wenn es

darum geht, den Bekanntheitsgrad ihres Hauses vor Ort zu steigern

und dessen vielfältige Angebote ins Gespräch zu bringen. Das gilt

insbesondere für die Felder Vermögensverwaltung und Investment-

Banking.

Rainer Lomen

„Wir wollen unser Haus dort ins Gespräch bingen, wo wir noch nicht so

bekannt sind“, erklärt Günther Teufel, Chef der Frankfurter Oppenheim-

Niederlassung, hier zusammen mit seiner Flightpartnerin. Foto: nh

Viele namhafte Unternehmen nutzen heute den Golfsport im Rahmen

ihres Marketings. Insbesondere geht es darum, mit aktuellen

und potenziellen Kunden in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu

kommen oder im Kontakt zu bleiben.

Zum Kreis der genannten Firmen zählt das renommierte Bankhaus

Sal. Oppenheim. Es hat den nordhessischen Markt ins Visier genommen

und machte im Sommer mit einer hochkarätigen kulturellen

Veranstaltung im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe auf sich aufmerksam.

Im Herbst folgte ein glänzend ausgestattetes Golf-Event im traditionsreichen

Club Bad Ems. Günther Teufel, Chef der Niederlassung

Frankfurt, sieht Golfturniere als geeignet an, „um sein Haus in

einer neuen Region gesellschaftlich zu integrieren“. Daneben setzt

GolfNordhessen 15


TopStories

Das ewige Streben nach Perfektion

Dr. Arne Brockhoff über gesammelte Steine und das Reh Mathilde

Sein 50-jähriges Jubiläum feierte der Golfclub

Kassel-Wilhelmshöhe in dieser Saion. Dr. Arne

Brockhoff gehört zu den Mitgliedern, die sich

an die Anfänge des Traditionsvereins erinnern.

„Wenige Wochen nach der Gründung traten

meine Eltern dem Club bei“, blickt er zurück

und fügt mit einem süffisanten Lächeln hinzu:

„In Ausübung ihrer Erziehungsgewalt meldeten

sie auch mich als jugendliches Mitglied

an.“

Der Youngster zeigte sich darüber alles andere

als glücklich. Seine favorisierten Sportarten

waren Tennis und Basketball. „Golf war für

mich ein unattraktiver Altmännersport,“

bringt er es auf den Punkt.

Das änderte sich jedoch rasch. Dr. Brockhoff:

„Als Spielertyp ergriff mich bald die Faszination

des Golfspiels – mit dem ewigen Streben

nach Perfektion und dem Kampf gegen die

eigene Unzulänglichkeit. Daran hat sich bis

heute nichts geändert.“

Kassel hatte damals, im Jahr 1958, noch keinen

eigenen Platz. Arnes erste Schritte in den

Golfsport fanden deshalb in Bad Wildungen

statt. Sonntags unternahmen seine Eltern

Ausflüge in den beliebten Kurort, um bei Rudi

Sommer ihre ersten Trainerstunden zu nehmen

– und der Junior war fast immer dabei.

Wenig später überredete Sommer seinen

Freund Sigi Mühlbauer, von Bayern nach

Nordhessen aufzubrechen und in Kassel die

Trainerstelle zu übernehmen. Seitdem wurden

Bälle von der Stelle des heutigen Übungsgrüns

unterhalb des Clubhauses aus in Richtung der

damals noch niveaugleichen Ehlenerstraße

geschlagen und verschwanden meistens im

hüfthohen Gras – nicht selten beobachtet von

dem fast zahmen Reh Mathilde...

Einen besonders nachhaltigen Eindruck bei

dem Nachwuchsspieler hinterließen die vielen

so genannten „Steinsammel-Parties“. In der

Euphorie der Gründungsphase entzog sich

niemand dieser Pflicht.

Dr. Bockhoff: „Eindrucksvoll war für mich als

Jugendlicher auch, wie Wochenende für Wo-

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GolfNordhessen 16


TopStories

chenende ehrbare und wohlsituierte Kasseler

Bürger gelegentlich gar bäuchlings im hohen

Gras lagen, etwa im Gegenhang der heutigen

Bahn 11, um ihren Ball im Wert von 2,50 Mark

mit grabenden und scharrenden Bewegungen

zu suchen.“

er über 20 Jahre in verschiedenen Funktionen

aktiv. Als Spielführer engagierte er sich

in seinem Heimatclub, elf Jahre diente der

Nordhesse dem Hessischen Golfverband als

Sportwart und zwei Jahre verstärkte er einen

Ausschuss des Deutschen Golfverbands.

Seit Anfang der 70er-Jahre gehörte Dr. Arne

Brockhoff der erfolgreichen Kasseler Clubmannschaft

an.

Fotos: nh

Nach und nach verbesserte Brockhoff sein

Spiel. Auch wenn er, wie er gesteht, nicht

allzu viel übte: „Ich muss gestehen, nie

sehr intensiv trainiert zu haben. Das ist

wahrscheinlich auch der Grund, warum

ich kein wirklich guter Spieler geworden

bin. Selbst in besseren Zeiten wies mein

Golfspiel doch immer wieder erratische Züge

auf.“

Genug des Understatements. Ohne reichlich

Talent und so mancher Stunde auf der

Driving-Range wird keiner zum Single-Handicapper.

Brockhoff schaffte es.

Seinen sportlichen Höhepunkt erreichte er

mit Handicap 4. Die Vorgabe berechtigte

den Nordhessen, an den Deutschen Meisterschaften

teilzunehmen. „Leider kam ich

damals nicht über die Qualifikationsrunde

hinaus“, bedauert Brockhoff.

„In der Folge kamen mit Beruf, Familie und

einem Hund Handicaps hinzu“, räumt er ein.

Die Zahl der Sockets habe bedrohlich zugenommen

und die Vorgabe sei kontinuierlich

nach oben gegangen. Mittlerweile gebe es

jedoch „zarte Hinweise, dass das Tal der

Tränen durchschritten sein könnte.“

Der Kasseler Clubmannschaft gehörte Brockhoff

seit Anfang der 70-er Jahre an. Gern

erinnert er sich an den Start der Hessenliga

1977.

Doch nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern

auch abseits der Fairways engagierte

sich der promovierte Jurist. Insgesamt war

Als Sportwart war der Kasseler Jurist elf Jahre

im Hessischen Golfverband aktiv, zwei Jahre

engagierte er sich im Deutschen Golfverband.

Vor kurzem hat sich der langjährige Kali und

Salz-Manager aus dem Berufsleben zurückgezogen.

„Als Ruheständler habe ich nun Zeit,

einige Male in der Woche neun Löcher zu

spielen“, freut er sich. Als begeisterten Ballspieler

fasziniert es ihn nach wie vor, „immer

wieder zu versuchen, dem nie erreichbaren

Ziel völliger Perfektion wenigstens

einen kleinen Schritt“ näher zu kommen. Ein

gut, „Mitte Blatt getroffener Schlag ist für

mich höchstes Glück und beinahe wichtiger

als das Gesamtergebnis“, unterstreicht er.

Großen Reiz hat aus seiner Sicht das Lochspiel.

Denn es ähnele „der mir vom Basketball

vertrauten Man to Man-Situation, also

dem direkten sportlichen Wettkampf.“

Golf könne sowohl erholsames Gesellschaftsspiel

als auch anspruchsvoller Sport sein.

Brockhoff: „Ich halte es für wichtig, beide

Aspekte gleichrangig zu beachten.“

In dem Kontext beobachtet er mit Sorge,

dass der Sport mitunter in den Hintergrund

gerate. Vielerorts dominieren aus seiner

Sicht „aufwändig gesponserte Events mit

fast luxuriösem Charakter“.

Deshalb freut er sich, dass der Kasseler Club

die Balance nicht verloren habe, sondern

kontinuierlich eine gesunde, sportliche

Einstellung zeige. Brockhoff hebt hervor:

„Dazu gehört die gute Jugendförderung bei

uns, auch wenn die Jugendlichen uns Alten

ständig die Preise wegnehmen!“

Rainer Lomen

GolfNordhessen 17


TopStories

Zwei Topplätze in unberührter Natur

Robinson eröffnet Club Quinta da Ria an der portugiesischen Algarve

„Mit den beiden unmittelbar an unseren

Club angrenzenden 18 Loch-Plätzen Quinta

da Ria und Quinta de Cima haben wir ein

fanstastisches neues Duo für die Golfer im

Angebot. Das muss uns erst einmal jemand

nachmachen“, gerät Dieter Hoffmann ins

Schwärmen. Die vom renommierten amerikanischen

Golfplatz-Architekten Rocky

Roquemore entworfenen Anlagen lösen bei

dem erfahrenen Robinson-Golfchef zu Recht

große Erwartungen aus.

Die zwei im Landschaftsschutzgebiet Ria

Formosa entstandenen Kurse bieten abwechslungsreiche

Fairways und faszinierende

Ausblicke auf den Atlantik. Und das in direkter

Nachbarschaft zu dem neuen Club, den

Robinson im Juli an der Küste der portugiesischen

Ostalgarve eröffnet hat.

Das Resort verfügt über 285 Zimmer in vier

Kategorien. Der Küstenstreifen, der an das

Clubgelände grenzt, ist mit vorgelagerten

Sandbänken, Inseln und Lagunen ein Highlight

für Wander- und Naturbegeisterte.

Mit einem breiten Wellness-Angebot wendet

sich der Cluburlaub-Spezialist an Alleinreisende

und Paare. Das gilt nicht zuletzt im

Hinblick auf die so genannten Wellfit-Suiten.

„Dort können die Gäste mit Musik und Düften

sowie einer Auswahl verschiedener Kissen

und Decken ihre individuelle Wohlfühlatmosphäre

und ihren persönlichen Schlafkomfort

gestalten“, erläutert Eric Schumann, stellvertretender

Clubchef.

Zu den Einrichtungen gehört außerdem das

Wellfit-Spa mit Gruppen-Fitnessraum, Fitness-Studio,

finnischer Sauna, Dampfbad und

Solarium. Tennisbegeisterte Urlauber schlagen

auf insgesamt vier Plätzen auf.

Ausflüge führen beispielsweise ins ganze 16

Kilometer entfernte spanische Nachbarland.

Aber auch das kleine portugiesische Dorf

Cacela Velha oder der historische Stadtkern

von Faro sind lohnende Ziele.

Wer Rundreisen bevorzugt, dem wird die

viertägige Exkursion „Fiesta Sevilla“ mit

Stationen in Sevilla und Cadiz gefallen. Oder

der dreitägige Trip in die attraktive Hauptstadt

Lissabon.

Zurück zum Golfsport: Quinta da Ria ist

schon kein Geheimtipp mehr. Das kann der

Österreichische Golfverband (ÖGV) bestätigen.

Der ÖGV ist sogar noch einen Schritt

weitergegangen und hat dem Club den Titel

„Offizieller Partner des Österreichischen

Golfverbandes“ verliehen. Die Anlage dient

damit als Trainingsstätte der rund 70 besten

ÖGV-Cracks. Die Organisation wurde 1931

gegründet und ist mit 100.000 Mitgliedern

der wichtigste Fachverband für den Golfsport

in der Alpenrepublik. „Erstmals im Februar

Bernhard Starke GmbH • Kohlenstraße 49–51 • 34121 Kassel

Fon (0561) 2007-117 • www.starke.de • Email: bueroplanung@starke.de

GolfNordhessen 18


TopStories

wird der ÖGV auf den zwei anspruchsvollen

Plätzen und seinen hervorragenden Übungseinrichtungen

mehrere Trainingslager für seine

Leistungsträger aus dem Amateurbereich

durchführen und die Nationalspieler auf die

Saison vorbereiten“, freut sich Hoffmann und

Sarigerme an der Südwest-Küste der Türkei

ein weiteres Ziel hinzukommen. „Mit der bei

Clubgästen bereits beliebten Anlage wollen

wir unsere Marktführerschaft weiter ausbauen“,

gibt sich Robinson-Geschäftsführer

Sören Hartmann selbstbewusst.

Golferparadies Belek

Apropos Türkei: Wer in den nächsten Monaten,

in denen es hierzulande trübe, kalt und

ungemütlich ist, bei angenehmen Temperaturen

und unter wärmender Sonne Golf

spielen möchte, der ist dort goldrichtig. Mit

ergänzt, er sei stolz, „dass wir den Verband Er fügt hinzu: „Wir freuen uns, damit unseren

von unserem attraktiven Golfangebot in Portugal

überzeugen konnten“.

auf den Malediven ein zusätzliches Ziel in

Gästen im Sommer neben dem neuen Club

Europa zu bieten.“ Die Sarigerme-Destination

Ab Mai viertes Ziel in der Türkei wird neben den bestehenden Clubs Pamfilya/Side,

Nobilis/Belek und Camyuva/Kemer

Ein weiteres beliebtes Robinson-Golfziel

hat sich in den letzten Monaten herausgeputzt.

Nach der umfassenden Modernisierung Eingebettet in eine faszinierende Land-

Hartmanns vierte Anlage in der Türkei sein.

erstrahlt der ägyptische Club Soma Bay in schaft, liegt Sarigerme etwa 20 Minuten

neuem Glanz. Neben der Renovierung sämtlicher

Zimmer sind 22 hochwertige Suiten einem langen, feinsandigen Strand, „einem

vom Flughafen Dalaman entfernt direkt an

neu im Angebot. „Das Hauptrestaurant wurde der schönsten Strände der Türkei“, hebt der

vergrößert und verfügt über eine Außenterrasse

mit mehr als 200 weiteren Sitzplätzen“, Die Anlage erstreckt sich über 283.000

Geschäftsführer hervor.

so Pressesprecherin Sabine Ernst.

Quadratmeter und hat nach der Erweiterung

Neu ist die Relax-Zone am Strand, die so 318 Zimmer, Suiten und Juniorsuiten. Mit

genannte Chillout-Bar mit Dachterrasse vier Quarzsand- und zehn Sandtennisplätzen

sowie der „Body&Mind-Raum und eine Panoramasauna

mit Blick auf das Rote Meer“, tion sollen dort auch Tennis- und Segelfans

sowie einer umfangreichen Wassersportsta-

erklärt Ernst. Im Mai 2009 soll mit dem Club auf ihre Kosten kommen.


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••

durchschnittlichen 15 bis 22 Grad in den

Wintermonaten bietet das Land gute Bedingungen,

um auch von November bis März den

Schläger zu schwingen.

In den vergangenen zehn Jahren ist an der

türkischen Riviera ein wahres Golferparadies

entstanden. Mittlerweile verfügt beispielsweise

die Region Belek über insgesamt sechs

18 Loch-Plätze. Kurze Transferwege zwischen

den einzelnen Kursen erlauben den Golfern,

innerhalb eines Urlaubs auf verschiedenen

Greens zu spielen. Die meisten Hotels liegen

zudem direkt am Meer. So können Golffans

nicht nur ihrem Hobby nachgehen, sondern

zwischendurch auch entspannt am Strand

entlang schlendern.

Rainer Lomen

Hinweis der Redaktion: Ein ausführliches Interview

mit Robinson-Golfmanager Dieter Hoffmann

lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe.

GolfNordhessen 19


Golfclub

Wenn Heinz Ehrhardt vorbeischaut...

Escheberger Damen und Herren messen sich bei Chapman-Vierer

„Hinter eines Baumes Rinde

wohnt die Made mit dem Kinde...“

Manfred Reuter alias Heinz

Erhardt sorgte für gelungene

Anschläge auf die Lachmuskeln

seines Publikums. Foto: nh

„Wir im neuen Clubhaus“. So lautete das Motto des Turniers „Damen mit

Herren“. Diesmal waren die Herren Gastgeber. Gespielt wurde ein Chapman-Vierer

mit zusammengelosten Flights. So gingen Paarungen auf die

Runde, die nie zuvor miteinander gespielt hatten.

Gemeinsam ehrten die Captains Annelie Hofeditz-Neill und Heinz Hilmar

Büchling die Besten. Der Sieg in der Klasse A ging an Barbara Grochtdreis

und Wilfried Viehmann (46 Pkt.). Einen Punkt weniger erzielten

Verena Dobiesz und Günter Kuhn – der Altmeister spielt sich regelmäßig

herunter und dürfte auf seine „alten Tage“ noch einstellig werden...

Dritte wurden Brigitte Hainzinger und Dr. Wolfgang Ohlenmacher (44).

In der Klasse B war das Team Petra Pötter/Dr. Michael Herrmann (45)

das Maß der Dinge. Dr. Herrmann schwärmte: „Petra erkenne ich an

ihrem tollen Schwung aus mehreren Kilometern Entfernung!“ Offensichtlich

hat er sich einiges bei ihr abschauen können... Einen Punkt

dahinter folgten Gabriele Funke und Jürgen Hempelmann. Beide ergänzten

sich großartig. Mit 42 Punkten ging der dritte Platz an Brigitte

Stückrath und Walter Schuhmacher.

Die Klasse C gewannen Anita Büchling und Hans-Jürgen Eskuche (47),

das „Dream Team“ des Tages. Alle Fehler, die der eine machte, bügelte

der (die?) andere aus! Zweite wurden Ellen Herrmann und Manfred

Kohler. Einen Punkt weniger erzielten Marion Siebert und Walter Beyer.

Seine langen und geraden Abschläge und ihre sicheren Putts ergaben

eine perfekte Kombination.

Die Longest Drives schlugen Sylvia Sintram und Norbert Kreß, bei dem

sich das Training mit Pro Tony Feminis sehr positiv bemerkbar macht.

Nearest to the Pin plazierten Petra Pötter und Günter Kuhn ihre Bälle.

Für die folgende musikalische Untermalung sorgte einmal mehr Albert

Klein. Als besonderes Schmankerl erwies sich Manfred Reuters Auftritt

als Heinz Erhardt. Mit perfektem Timing, in originellem Outfit, mit passendem

Tonfall, perfekt vorgetragen – Reuter erhielt zu Recht großen

Beifall.

Hans Jürgen Eskuche

Fünf Cent pro Schlag für die Kinder

Dieter Weingarten mit bester Runde bei Escheberger Fuchs Challenge

Bei strahlend blauem Himmel startete die Fuchs Challenge der auf

Escheberger Anlage. Die Fahrzeuge des Autohauses Jakob blitzten in

der Morgensonne, drei Erfrischungsstände erwarteten die 60 Aktiven

aus den Clubs Peine Edemissen, Gahlenz/Chemnitz, Fehmarn, Waldeck,

Wissmannshof, Wilhelmshöhe und Escheberg.

Bei der Fuchs Challenge handelt es sich um eine deutschlandweite,

offene Turnierserie. Unterstützt wird das Event vom deutschen Kraftfahrzeuggewerbe.

Den Besten winkt das Ticket zum Finale in Wiesloch

Baiertal.

Das Wettspiel diente einem guten Zweck: Für jeden Schlag auf der Runde

spendete Fuchs fünf Cent an die SOS-Kinderdörfer.

Den Straightest Drive der Damen schlug Gabriele Scholl, den der Herren

Axel Taube. Nearest to the Pin platzierten Sabine Schroeder sowie Uwe

Heise ihre Bälle.

In der Klasse A hatte Dieter Weingarten (39) die Nase vorn. Die B-Klasse

entschied Werner Berger (44) für sich, die Gruppe C Birgit Lass (48

Punkte).

Als Bester der Klasse D machte Otfried Bohrer (48) auf sich aufmerksam.

Der Newcomer nutzte das Turnier, um seine Vorgabe auf 30 zu

verbessern.

Mit einem großartigen italienischen Buffet fand das Event seinen Abschluss.

„Im kommenden Jahr werden wir wieder zum Turnier einladen“,

versprach Fuchs-Verkaufsleiter Dietmar Neubauer. „Unser Dank geht an

unseren neuen Kooperationspartner, Peter Jakob, vom Kasseler Autohaus

Jakob“, hob Manager Alexander Raupp hervor.

GolfNordhessen 20


Golfclub

Spaß an Lammels Film

Escheberger Herren besuchen Hardenberg

Herzlichen Glückwunsch: Heinz Büchling gratuliert Gesamtsieger Walter Alheid zu dessen glänzender

Form, die er bei der Turnierreise unter Beweis gestellt hatte.

Fotos: nh

Die von Dieter Krause vorbildlich organisierte

Reise der Escheberger EHG-Golfer führte über

Hardenberg an die Ausläufer des Unterharzes

nach Ballenstedt im Landkreis Quedlinburg

– eine Stadt mit großer geschichtlicher Vergangenheit.

Zunächst wurde der Hardenberger Göttingen-

Course gespielt. Es handelt sich um einen

anspruchsvollen Platz mit schnellen Grüns

und parkähnlichem Baumbestand, was gelegentlich

zu hören war...

Auf der Terrasse des Clubhauses trafen sich

die Akteure nach der Runde. Gemeinsam

brachen sie nach Ballenstedt auf, um an den

folgenden beiden Tagen den Platz Meisdorf

zu spielen.

Beeindruckt zeigten sich die 16 Teilnehmer

der Reise vom guten Zustand des Schlosshotels

Ballenstedt. 1996 war es abgerissen und

anschließend mit viel Liebe zum Detail wieder

aufgebaut worden. Heute erstrahlt es in

neuem Glanz. Die dazugehörige Schlossanlage,

das Museum und das historische Theater

begrenzen den Schlossplatz großzügig.

Zum geselligen Teil gingen die Escheberger

an der Bar des Hotels über. Genau auf die

Zahl der Teilnehmer ausgelegt, bot sie den

passenden Rahmen für ausgiebige Analysen

der zurückliegenden Golfrunde. Die

angeregte Unterhaltung kurbelten Ernst

Eduard Lammel und Manfred Reuter auf ihre

originelle Weise kräftig an. An Lammels

Video-Reportagen erfreuen sich die Akteure

auch im Nachhinein; sie bringen zahlreiche

Erinnerungen an den Aufenthalt in Ballenstedt

zurück.

In der Nettoklasse A (über drei Runden) war

Senior Walter Alheid nicht zu schlagen. Mit

94 Punkten siegte er vor Manfred Reuter (86)

und Hans-Jürgen Eskuche (86).

In der Gruppe B setzte sich Helmut Schmidt

(87) im Stechen gegen Norbert Kreß durch.

Dritter wurde Albert Klein.

Wilfried Siebert sammelte 90 Nettopunkte.

Da er das Turnier auf dem Hardenberg nicht

gespielt hatte, kam er jedoch nicht in die

Wertung.

Die drei Tage vergingen wie im Flug. Das

ausgezeichnete Wetter passte zur glänzenden

Stimmung der Escheberger.

Beim malerischen Sonnenuntergang, den die

Aktiven von der Burgterrasse aus genossen,

war man sich schnell einig, auch 2009 wieder

auf große Fahrt zu gehen. Dieter Krause hat

dem Vernehmen nach schon mit der Planung

begonnen...

Heinz Büchling

25

jähriges Jubiläum

vom 28.04 - 10.05.08-50%






GolfNordhessen 21


Golfclub

Marc Freiberg schafft Überraschung

Mit drei konstanten Runden zum Clubmeistertitel am Twistesee

Fast 100 Golferinnen und Golfer kämpften

um die begehrten Meistertrophäen. Den

souveränen Gesamtsieg sicherten sich Alena

Gottschalk und Marc Freiberg.

In der ersten Runde der Senioren setzte

sich Karl Führ sieben Schläge über Par an

die Spitze, dicht gefolgt von Titelverteidiger

Wilfried Ahrens. Als Verfolger lauerten

Heinz Körner und Manfred Zoske.

Während der zweiten Runde wechselte die

Führung. Ahrens bestätigte seine Form,

wiederholte seine Vortagesleistung und

setzte sich mit einem Schlag Vorsprung an

die Spitze. Neun Senioren schafften den Cut

und qualifizierten sich für das Finale.

Auch hier bestägtigte Ahrens die Führung

(212). Vizemeister wurde Manfred Zoske

(217) vor Karl Führ (218).

Bei den Seniorinnen setzte sich Hanne

Brandt mit einer 80er-Runde an die Spitze,

Wenn die Pokale

in der Sonne glänzen:

Präsident Lothar

Remmele zusammen

mit (v.l.n.r.) den

Bruttosiegern Marc

Freiberg und Alena

Gottschalk sowie

Spielführer Udo

Lossau. Foto: nh

dicht gefolgt von Christa Lehmann und Ursel

Damm.

Sechs Seniorinnen bewältigten den Cut und

starteten in die Schlussrunde. Die Bruttowertung

sicherte sich Hanne Brandt mit 168

Schlägen. Dahinter platzierten sich Carla

Drückler (171) und die 78-jährige Annemarie

Quägwer (181).

Unter den Mädchen war Titelverteidigerin

Rebecca Josephy das Maß der Dinge.

Mit zwei Runden von jeweils 87 Schlägen

sicherte sie sich den Titel. Die zwölfjährige

Juliane Scheele (221) folgte auf Rang 2 vor

Bea-Sophie Boos (222). Zehn Schläge über

Par setzte sich Sebastian Josephy nach der

der ersten Runde der Jungen an die Spitze.

Der Sechzehnjährige ließ einen Klassedurchgang

fünf über Par folgen und siegte

mit 141 Schlägen. Der Vizetitel ging an Jan

Machulla (177) vor Steffen Sinemus (180).

Bei den Damen blieb die Überraschung aus.

Acht Schläge über Par auf der ersten Runde

sorgte Medizinstudentin Alena Gottschalk

für das Ausrufezeichen. Daniela Bleckwedel

und Uschi Wiehle kamen dahinter ins Ziel.

Drei weitere Damen schafften den Cut.

Bleckwedel spielte fünf Schläge über Par

eine glänzende Finalrunde und erreichte

Platz 2 hinter Titelverteidigerin Gottschalk.

Dritte wurde Uschi Wiehle.

Im Herrenfeld zeigte Andreas Motyl zum

Auftakt zwei Schläge über Par eine Topleistung.

Die Verfolgergruppe führten Christian

Landau (67), Miles Rasch (68) und Marc

Freiberg (69) an.

In der zweiten Runde setzten sich Freiberg

und Landau mit 67er-Durchgängen an die

Spitze. Es folgten Rasch sowie Motyl, der

seine Normalform nicht erreichte.

Am Finaltag gingen neun Herren an den

Start, die Besten als Letzte. Im ersten

Flight starteten Lars Thöne, Rainer Hümmecke

und Youngster Dennis Fitz. Den zweiten

Flight bildeten Udo Lossau, Andreas Motyl

und Oliver Stuhl.

Fitz drehte mächtig auf und spielte die

beste Runde des Tages. Leider reichte es mit

213 Schlägen nur zum vierten Platz. Rasch

schwächelte und belegte mit 210 Schlägen

Patz 3. Auch Landau blieb mit elf Schläge

über Par hinter den Erwartungen zurück. In

der Endabrechnung reichten 208 Schläge für

den Vizetitel. Überraschungssieger mit Runden

von 69, 67 und 67 Schlägen auf der Par

63-Anlage wurde Marc Freiberg. Udo Lossau

GolfNordhessen 22


Golfclub

Sensationeller Eagle für Gabi Elsner

Marion Stracke in glänzender Form beim Waldecker Sparkassen-Cup

Marion Stracke und Stefan Schaller heißen

die Sieger des Waldecker Sparkassen-Cups.

Die Bad Wildungerin sammelte sensationelle

35 Bruttopunkte, spielte die beste Runde des

Tages und setzte sich bei den Damen gegen

Wiebke Herguth (33) sowie Inga Henneberg

(21) durch.

Bei den Herren gelangen Stefan Schaller

ebenfalls 35 Bruttopunkte. Er verwies Hans

Günther Jakob (31 Pkt.) und Jörg Friedrich

Schmeisser (31) auf die Plätze.

In der Klasse A siegte Jakob mit 40 Zählern

vor Schmeisser (38) und Herguth (38). Ruth

Daume (39) machte das Rennen in der Gruppe

B, gefolgt von Sabine Ebert (38) sowie

Waltraud Schlott (37).

In der Klasse C waren 43 Punkte für den

Sieg notwendig. Sie erreichte Gabi Elsner,

der an Bahn 12 sogar ein Eagle gelang. Willi

Kirschner (40) wurde Zweiter vor Christa

Leonhäuser (37).

Die Sonderwertungen dominierten Marion

Stracke, Dr. Friedrich Niederquell, Inga Henneberg

und Hendrik Fincke.

Im Rahmen der Siegerehrung übergab

Die Tickets für das Regionalfinale des Deka-Cups gingen an (von links nach rechts) Stefan Schaller,

Marion Stracke, Ruth Daume, Gabi Elsner und Hans Günther Jakob.

Foto: nh

Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse Waldeck-Frankenberg, die Tickets

für das Regionalfinale des Deka-Cups an die

Qualifikanten Marion Stracke, Ruth Daume,

Gabi Elsner, Hans Günther Jakob und Stefan

Schaller. Stefan Schaller

Fünf Schläge über Par zum Erfolg

Single-Handicapper Stefan Schaller gewinnt den Präsidenten-Cup

Stefan Schaller ist der Sieger des Waldecker

Präsidenten-Cups. Mit 78 Schlägen setzte er

sich gegen Wiebke Herguth (80) sowie Dirk

Strippelmann (81) durch. Es folgten Hartmut

Voigt (82) und Stephan Knolle (83).

Die Klasse A dominierte der Jugendliche

Lukas Jung (68). Er verwies Carola Seiler (72),

Hartmut Voigt (72) und Markus Hess (72) auf

die Plätze.

In der B-Klasse siegte Hans Walter Drüen (69)

vor dem Marburger Marc Charissé (70) und

Laura Zielke (70). 41 Zähler waren notwendig,

um die Gruppe C zu gewinnen. Katja Fenge

rangierte vor Thomas Zielke (34) und Malte

Plücker (33). Mit den Longest Drives warteten

Wiebke Herguth und Philipp Wende auf.

Nearest to the Pin war die Sache von Laura

Zielke und Marc Charissé. Stefan Schaller

GolfNordhessen 23


Golfclub

Gesamtsieg geht an Elke Henneberg

Kirix Vermögensverwaltung unterstützt das Quellenclassic-Endspiel

Sonnenüberflutet zeigte sich das Quellenclassic-Endspiel

mit Petrus im Bunde. Mehr

als 60 Teilnehmer gingen an den Start. Die

Sponsoren um Karl Heinz Fritz von der Kirix-

Vermögensverwaltung AG und Cortal Consors

begrüßten jeden Aktiven persönlich mit

einem Tee-Geschenk.

Auch kulinarisch blieben keine Wünsche

offen: Nach den ersten neun Bahnen winkte

die Rundenverpflegung, vor der Siegerehrung

gab es ein leckeres Grill-Buffet.

Also beste Voraussetzungen für hervorragenden

Sport. Und den lieferten die

Akteure. Die Bruttowertung der Herren

dominierte Philipp Schultheis (31) vor

Christoph Pehlke (30) und Dr. Benedikt

Schultheis (28). Vanessa Brandenstein (23)

war bei den Damen das Maß der Dinge. Sie

gewann überlegen, gefolgt von Brigitte

Schäfer (19) sowie Elke Henneberg (16). In

der Gruppe A siegte Albert Kotzian (39) vor

Brigitte Schäfer (37) und Christoph Pehlke

(36), Phillip Schultheis (36) und Wulf Bopp

(35 Pkt.).

Den Sieg der B-Gruppe sicherte sich Wisan

Plangkamon (44). Hinter ihm kamen Rolf

Kieckebusch (39), Norbert Wiskandt (38),

Hartmut Feldbusch (35) und Leonie Jonas

(34) ins Ziel.

Die Klasse C dominierte Peter Strauss mit

sensationellen 50 Zählern. Es folgten Sigrid

Linke (40) und Dr. Marta Krüger (38).

Die Sonderwertung „Nearest to the Pin“

gewannen Wisan Plangkamon sowie Sabine

Carll-Rutow. Die Straighest Drives gelangen

Routinier Hans-Günter Jakob und Annelie

Bochmann.

Der Gesamtsieg der Quellenclassic-Serie

ging an Elke Henneberg. Sie hatte an allen

vier Turnieren der Serie teilgenommen und

142 Nettopunkte gesammelt. Zweiter wurde

Peter Schultheis (136). Carmen Rhein

Wo ist eigentlich mein Ball geblieben? Beim

Quellenclassic-Endspiel wurde mitunter an

ungewöhnlichen Stellen und in luftigen Höhen

nach der Kugel gesucht. Foto: Christoph Fritz

Drives am längsten Tag

Georg Schuster bei Sonnenwend-Turnier vorn

Das Sonnwend-Turnier führt über 36 Bahnen.

24 mutige Golferinnen und Golfer gingen

um 7.00 Uhr auf die erste Runde. Nach einer

kurzen Pause begann der zweite Durchgang

um 12.15 Uhr.

Das Bruttoklassement der Herren entschied

Georg Schuster mit 152 Schlägen für sich.

Bei den Damen lag Olga Henneberg (171)

vorn. In der Gruppe A gingen die Preise an

Timo Rasmus (142), Inge Henneberg (144),

Christoph Pehlke (144) und Arne Göhle (145).

Zum Besten der B-Klasse avancierte Thitiwat

Plangkamon (150), gefolgt von Marco Melchin

(151) und Elke Henneberg (153).

Die Gruppe C gewann Mirko Werner (145) vor

Martina Dahl (147) sowie Ingrid Heyn (149).

Der jüngste Teilnehmer, Leon Schuster, spielte

außerhalb der Wertung. Er verbesserte seine

Vorgabe in jeder Runde um einen Schlag.

Carmen Rhein

Erfolg für guten Zweck

Trotz Unwetterwarnungen starteten 54

Golfer beim Kinderkrebshilfe-Turnier. Ein

Startgeld war nicht fällig. Die Akteure entschieden,

was sie spenden wollten. So kam

die Summe von 1.900 Euro zusammen.

Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg ließ es

sich nicht nehmen, für jeden Schlag eines

Spielers zehn Cent hinzuzufügen. Mit 5.336

Schlägen erhöhte sich der Spendenbetrag

um 534 auf insgesamt 2.434 Euro.

Als Bruttosiegerin ließ sich Marion Stracke

(32) feiern. Dr. Martin Schnaubelt (31)

folgte auf Rang 2. Die A-Klasse dominierte

Werner Schrauf (38) vor Dr. Martin Schnaubelt

(38) und Emanuel Pusch (36).

Mit 44 Punkten hatte Thomas Pehlke die

Nase in der Gruppe B vorn. Dahinter rangierten

Marvin Meitzel (44) sowie Winfried

Schmidt (40). In der Gruppe C gewann Anne

Arnold (48), gefolgt von Melanie Manns

(45) und Dr. Michael Krüger (45).

Die Longest Drives sicherten sich Robert

Carll und Marion Stracke. Dr. Benedikt

Schultheis platzierte seinen Ball Nearest to

the Pin. Carmen Rhein

GolfNordhessen 24


Golfclub

Sieben unter Par als Maß der Dinge

Eishockey-Prominenz bei Trophy von Ralf Hartfuß und Daniel Lammel

Die Trophy von Professional Ralf Hartfuß und

Daniel Lammel erwies sich erneut als besonderes

Highlight. Viele frühere Eishockey-Kameraden

des Duos kamen.

Mario Feigl, Kollo und Shane Tarves gehörten

ebenso dazu wie der aktuelle Aktive der

Kassel Huskies, Manuel Klinge. Aus 800 Kilometern

Entfernung reiste selbst Pavel Cagas

an, um mit seinem ehemaligen Weggefährten

Stephane Richér, mit dem er in Mannheim

Deutscher Meister geworden war, eine Runde

zu spielen.

Das Turnier lief als Dreier-Scramble. Der Modus

versprach gute Ergebnisse.

Die „Schafskälte“ sorgte für den einen oder

anderen Schauer. Freibier ließ die Stimmung

dennoch deutlich steigen...

Eine neue Formel zur Handicap-Berechnung,

von Lothar Kaulbarsch erarbeitet, verteilte

die Teamvorgaben gerecht auf die Flights.

Der Bruttosieg ging an Heinz Arend, Walter

Oppermann und Ralf Schleifenbaum. Das

Trio hatte es auf 43 Zähler gebracht und war

glänzende sieben Schläge unter Par geblieben.

Dahinter rangierten die Teams Tim-Marlo

Kaiser, Thomas Alt und Wolfgang Reuper

(41) sowie Olaf Schlesinger, Axel Keuneke

und Axel Schwarz (40).

Im Nettoklassement siegten Mario Feigl,

Die Kasseler Eishockey-Legenden um Shane Tarves, Pavel Cagas und Mario Feigl kamen nach der

Runde mit den Gastgebern Ralf Hartfuß und Daniel Lammel sowie den Bruttobesten des Turniers

zusammen.

Foto: Andrea Klug

Kollo und Bernd Pressler (75 Pkt.) vor Daniela

Fuhrmann, Regina Waldeck und Konrad

Michael Weber (71 Pkt.). Den dritten Platz

belegten Petra und Detlef Liedtke sowie Barbara

Dobberkau (62 Pkt.). Die Longest Drives

gingen an Tim-Marlo Kaiser und Dr. Ute

Gillessen. Die Nearest to the Pin-Wertung

gewannen Helga Stahlberg und Wolfgang

Witzel. Im Anschluss an die Runde und die

Siegerehrung winkte ein leckeres Abendessen.

Danach erklang Live-Musik – und es

wurde munter gefeiert. Andrea Klug

Im Gedenken an den großen Initiator

Wissmannshofer Senioren spielen Cammert-Gedächtnisturnier

Einmal jährlich kommen die Wissmannshofer

Senioren zu einem Turnier zusammen, das dem

Gedenken an den verstorbenen Gutsbesitzer

Hermann Cammert gewidmet ist. 1957 hatte

Cammert in der fünften Generation 100 Hektar

Wald und 115 Hektar traditionell bewirtschaftete

landwirtschaftliche Nutzfläche übernommen.

Von Ackerbau und Viehzucht trennte er sich

schnell. Sein Interesse galt der hochtechnisierten

Agrarwirtschaft, insbesondere der Produktion

von Gras-Presslingen, einer wertvollen,

eiweißhaltigen Tiernahrung.

Bereits 1990 hatte er die Idee, auf seinem Gelände

einen Golfplatz zu bauen. Die einmalige

Lage des Gutes und die dazu gehörigen großen

Gebäude legten eine solche Initiative nahe.

Die idealen landwirtschaftlichen Voraussetzungen,

ein Geschenk der Natur, boten zudem

die Chance, die ehemaligen Grünflächen ökologisch

anspruchsvoll zu renaturieren und einer

sinnvollen sowie zeitgerechten Alternative zur

Agrarwirtschaft zuzuführen. So entstand ein

Natur- und Freizeitparadies mit hohem Erholungswert

sowohl für Golfer als auch Gäste.

Hermann Cammert starb im Juni 2003 bei

einem tragischen Unfall. Aus diesem Anlass

legten die Senioren, vertreten durch Edith und

Siegfried Krätke, am Jahrestag erneut eine

farbenprächtig bepflanzte Blumenschale am

Grab ab.

Beim Gedächtnisturnier gingen 67 Senioren an

den Start. Das Wettspiel lief als Vierer-Scramble.

Den Bruttosieg holten sich Dr. Eberhard,

Margit Paucksch, Lothar Kaulbarsch und

Hedwig Wendel. Die Nettoklasse dominierte

das Quartett Walter Peiker, Harald von Donop,

Horst Bäte und Istvan Vida, gefolgt von Theo

Rothfuchs, Hilmar Walter, Brigitta Eggenweiler

und Bernd Bieber. Rang 3 sicherte sich das

Team Arno und Irmhild Becker sowie Renate

und Cornelius Kop vor Hannelore und Wolfgang

Arend, Ute Imke und Sigrid Glahn. Andrea Klug

GolfNordhessen 25


Golfclub

Viel Gesprächsstoff für zehn Monate

Traditionsreicher Optiker Hess-Preis geht an Henning Tabel

Präsident Lorenz Köstner (links) und Sponsor Dr. Hans-Wilhelm Hess (Vierter von rechts) gratulierten

den Siegern (von links) Wolfgang Höhne, Maik Fahrenkrug, Manfred Haake, Henning Tabel, Nicola

Mütterthies, Uwe Schön, Günther Kasper, Erich Hauptmann und Axel Spude. Foto: Michael Schräer

Es war für manche ein langer Weg, das Ziel

nur durch beste sportliche Leistung zu

erreichen: Am Ende waren es 35 Akteure,

die sich für den Kasseler Optiker Hess-Preis

qualifizierten. Die Gewinner der Monatspreise

traten an, „um die Sieger der Sieger zu

ermitteln“, wie es Präsident Lorenz Köstner

während der Siegerehrung formulierte.

Mit dem sportlich besten Ergebnis von 31

Punkten sicherte sich Henning Tabel den

Sieg in der Bruttowertung. Zweiter wurde

Axel Spude (28).

Zum Champion der A-Klasse avancierte Erich

Hauptmann (34). Im Stechen setzte er sich

gegen Günther Kasper (34) durch.

Die Gruppe B entschied Maik Fahrenkrug (34)

für sich. Zweiter wurde Dr. Hubert Rühlmann

(30 Pkt.). In der Klasse C gewann Uwe Schön

(35) vor Nicola Mütterthies (34). Wolfgang

Höhne (40) war Bester der D-Gruppe, gefolgt

von Manfred Haake (37). Bereits zum 34. Mal

richtete Dr. Hans-Wilhelm Hess das Turnier

aus. Es nimmt damit einen besonderen

Stellenwert in dem Club ein, der in diesem

Jahr sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hat.

„Diesen Preis musst du nehmen“, habe der

erste Kasseler Pro, Siggi Mühlbauer, seinerzeit

zu ihm gesagt, so Hess. Über den Pokal

werde das ganze Jahr gesprochen.

„Die Tradition des Optiker Hess-Preises wird

fortgesetzt“, sagte der Sponsor zu. Die 35.

Auflage folgt 2009. Michael Schräer

Bitte Vorsicht in der Tempo 30-Zone!

Marten Schmidt gewinnt DTM-Flitzer bei Kasseler Audi-Jugendcup

Lob und Anerkennung war den jungen Teilnehmern

nach der Runde, dem gemeinsamen

Grillen sowie einer Erfrischung gewiss.

„Ihr habt super gespielt“, hob die Kasseler

Jugendwartin Ulrike Köstner hervor, nachdem

der Audi-Jugendcup unterhalb des Herkules

ausgespielt worden war. Und auch Volker Link,

Geschäftsführer des Audi Zentrums Kassel,

zollte dem Nachwuchs großen Respekt ob der

glänzenden Leistungen, mit denen die Youngster

aufgewartet hatten.

Für Bruttosieger Marten Schmidt (19 Pkt.)

hatte Link den passenden Preis: einen superschnellen

DTM Audi A4, der im Original 450

PS stark ist, als Modell mit Batteriebetrieb

und Fernsteuerung immerhin über 30 km/h

schnell. Daher sein Rat: „Vorsicht in Tempo

30-Zonen.“ Gespielt wurde in zwei Gruppen.

Die A-Klasse entschied Ties Tiessen (40) für

(Hinten) M. Exler,

M. Heinecker, J. H.

Soika, M. Lobert,

G. Schmidt, R. Mintz,

V. Link, M. Schmidt,

J. Rühlmann, J.

Beisheim, T. Tiessen,

J. Stey, R. Heuertz,

(vorn) Julius v. Kieckebusch,

J. F. Hesse,

M. Hesse, F. Schmatz,

A. Schmidt, L. Wolter,

S. Schmatz, L. Winstanley,

K. Schmidt, J.

Caprano, P. Schmidt.

sich. Es folgten Johannes Rühlmann (39), Lukas

Wolters (37) und Georg Schmidt (35). Die

Gruppe B dominierte Max Lobert mit 64 Zählern.

Dahinter kamen Jan Hendrik Soika (46),

Anneka Schmidt (35) sowie Karen Schmidt

(34) ins Ziel. Michael Schräer

GolfNordhessen 26


Golfclub

Sieg über Neuhof

Kasseler Mannschaft hält Klasse

Küchen à la carte

Barrierefreie Küchen

Küchen-Erweiterung

Küchen-Renovierung

Meine Küche mein Geschmack!

Die Kasseler Mannschaft setzte sich am letzten Spieltag gegen Neuhof

durch: (vorn von links) Caddy Tim Marlo Kaiser, Kristin Göcke, Henning Tabel,

Jan Koschella, Axel Spude, (hinten von links) Vizekapitän Rolf Ruge,

Caddy Christina Ruszczynska, Stefan Sachs, Stefan Scheel, Heiko Schink,

Benjamin Smith, Caddy Johannes Caprano, Björn Schmidt und Kapitän

Matthias Krieger.

Foto: Michael Schräer

Die Sensation des Hessentitels blieb aus, mit dem dritten Platz in der

1. Hessenliga sicherte sich das Wilhelmshöher Team jedoch den Klassenerhalt.

„Und beendet die Saison erhobenen Hauptes“, so Captain

Matthias Krieger.

Die deutliche 2,5 : 9,5-Niederlage in Frankfurt sorgte dafür, dass es

zum Schluss noch einmal spannend wurde. Vieles war möglich, auch

der Abstieg aus der höchsten hessischen Klasse. Der 7,5 : 4,5-Heimsieg

gegen Neuhof machte jedoch alles klar und hatte zum Ergebnis,

dass die Nordhessen die Saison punktgleich mit dem Zweitplatzierten

Neuhof abschlossen. Hessenmeister ist Frankfurt, Hanau steigt ab.

„Wir haben unser Ziel erreicht“, freut sich Krieger. Alle drei Heimspiele

gewannen die Wilhelmshöher, mussten auf den fremden Plätzen aber

auch drei Niederlagen einstecken. „Nächstes Jahr werden wir mit neuen

jungen Spielern noch stärker sein. Dann wollen wir nicht nur die

Klasse erhalten, sondern um den Titel spielen“, erklärt der Captain.

Neben der Heimstärke wäre dann ein Auswärtssieg nötig. Der gelang

in Frankfurt nicht. Die Südhessen waren mit ihren drei Nationalspielern

in stärkster Besetzung angetreten. Dennoch seien die Matches

„alle sehr eng“ gewesen, betont Kassels Ranglistenerster Jan Koschella.

Er hatte sich einen der Kasseler Punkte in Frankfurt mit einem

Eagle an der 17 gesichert.

Auf heimischen Grüns standen Koschella und Co. also unter Druck,

ein Sieg musste her. Danach sah es zunächst nicht aus. Die Vierer

gingen an die Gäste aus Neuhof, die in die acht Einzel mit einer 3 : 1-

Führung starteten. Die Wilhelmshöher aber behielten die Ruhe, viele

der acht Spieler hatten früh die Nase vorn und gaben ihre Führung

bis zum 18. Grün nicht mehr ab. Am Ende standen sechs Siege, ein

geteiltes Spiel und eine Niederlage zu Buche und damit der Sieg sowie

der Klassenerhalt.

Michael Schräer

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GolfNordhessen 27


Golfclub

Mit Platzrekord zum Sieg

3. Ranglisten-Cup: Parker vor Zurmöhle und Huß

Mit ihrem dynamischen Schwung spielte sich Luisa-Maxime Huß beim Ranglistenwettspiel des Verbands Niedersachsen-Bremen

bis auf Rang 3 vor.

Foto: Florian Fischer

Golf der Extraklasse und zum Teil grandiose Ergebnisse

gab es beim dritten Ranglistenwettspiel des

Verbands Niedersachsen-Bremen auf dem Hardenberger

Niedersachsen Course. 56 Spieler, unter

ihnen sieben Lokalmatadoren, suchten die Herausforderung

über 36 Löcher.

In der offenen Damenklasse setzte sich Greta Lange

vom Bremer Club Zur Vahr durch. Mit Runden von 81

und 86 Schlägen war sie das Maß der Dinge.

Bei der offenen Herrenklasse hatte der Oldenburger

Sebastian Brisch zum dritten Mal in Folge die Nase

vorn. Brisch gewann mit 151 Schlägen (77 und 74)

vor den beiden Braunschweigern Dr. Andreas Stamm

(153) und Peter Cairns (156).

Die Hardenberger Jan Philipp Schütte (158) und

Dominik Ruszczynski (159) erreichten die Ränge 6

und 8. Florian Fischer (164) belegte Platz 16.

Für die besten Ergebnisse des Wochenendes waren

die Spielerinnen und Spieler in der Altersklasse

bis 18 Jahre zuständig. Hinrich Arkenau vom Club

Brettberg-Lohne sorgte mit einer 69er-Runde (drei

Schläge unter Par) für den Paukenschlag und gab

seine Führung nicht mehr aus der Hand. Dahinter

platzierten sich Alexander Lauer (Rethmar Links)

und Alexander Lautenschläger (Club am Meer).

Nikolai Krokowski als Siebter und Jan-Christian

Leibecke (Platz 15) sorgten für die Highlights aus

Hardenberger Perspektive.

Bei den Mädchen sorgte die Pyrmonterin Georgina

Parker für Furore. Mit 71 Schlägen (1 unter Par)

stellte sie einen neuen Platzrekord auf und legte

damit den Grundstein für ihren Sieg vor den beiden

Hardenbergerinnen Laura-Sophie Zurmöhle und

Luisa-Maxime Huß.

Florian Fischer

GolfNordhessen 28


Golfclub

Saisonale Leckereien am Grünrand

Golfrestaurant Gut Levershausen präsentiert sein neues Konzept

Das traditionsreiche Golfrestaurant Gut Levershausen

erstrahlt nach den Renovierungsarbeiten

in neuem Glanz. Im Anschluss an die

Runde können sich die Gäste nun im sportlich-eleganten

Ambiente des umgestalteten

Fachwerkhauses mit mediterranen Speisen

verwöhnen lassen. Eine saisonale Wochenkarte

rundet das kulinarische Angebot ab.

„Auch für Nichtgolfer stellt das Restaurant

ein idyllisches Ausflugsziel sowie eine ideale

Event-Location für private Anlässe jeder Art

dar. In der angrenzenden und ebenfalls neu

geschaffenen Lounge kommen Raucher in

behaglicher Clubatmosphäre voll auf ihre Kosten“,

erläutert Pressesprecherin Anja Mikulla.

Der großzügige, verglaste Wintergarten bietet

150 Personen Platz. Die weitläufige Sommerterrasse

direkt am Golfplatz wurde für

weitere 100 Gäste ausgelegt. Das Restaurant

sowie die Raucherlounge verfügen über weitere

60 Sitzplätze.

Küchenchef des Golfrestaurants ist Christian

Grote (36). Für den reibungslosen Ablauf im

Service sorgt Sebastian Walbrecht (22).

Die Stationen des gebürtigen Westfalen Grote

waren das Vital-Hotel „Alter Meierhof“ in

Glücksburg, das Restaurant „Manne Pahl“ in

Kampen/Sylt sowie das Hotel „Wassersleben“

in Flensburg. Walbrecht stammt aus Göttingen

und schloss seine Ausbildung zum Hotelfachmann

im Sommer 2005 im Relais & Châteaux

Hardenberg Burghotel ab. Anschließend war er

im Gourmet-Restaurant Novalis sowie im Hotel

Freizeit In tätig.

Geöffnet ist das Golfrestaurant Montag bis

Sonntag durchgehend von 10.00 bis 23.00

Uhr. In der Küche wird bis 21.00 Uhr gearbeitet.

Tischreservierungen laufen unter der

Telefonnummer 05551-61866, Veranstaltungsanfragen

gehen an 05503-981647. „Weitere

Informationen gibt‘s im Internet unter der

Adresse www.hardenberg-golfresort.de“, so

Mikulla.

GolfNordhessen 29


Golfclub

Neuer Pressesprecher auf dem Gut

Dr. Michael Küpper für Öffentlichkeitsarbeit in Willershausen aktiv

Als neuer Pressewart und Schriftführer gehört

Dr. Michael Küpper dem aktuellen Vorstand des

Clubs Gut Willershausen an. Fotos: nh

Dr. Michael Küpper ist neuer Pressesprecher

des Golfclubs Gut Willershausen. Der

45-Jährige, der klassische Archäologie

studierte, leitete als Journalist zunächst

ein Forschungsprojekt an der Marburger

Philipps-Universität. Danach war Küpper

als Herausgeber regionaler Zeitschriften

– unter anderem eines Sportmagazins – und

Fotograf tätig.

Derzeit beschäftigt der Nordhesse sich freiberuflich,

wie er erklärt, „mit Belletristik-

Manuskripten“.

Zum Golfsport kam Küpper im September

2007. Sein aktuelles Handicap liegt bei 41.

Im Rahmen der Veränderungen im Vorstand

und der Umstrukturierung des Cubs Gut

Willershausen übernahm der bekennende

Kreta-Fan das Amt des Pressewarts und

Schriftführers.

GolfNordhessen 30


Golfclub

Direkter Weg von Qualifying School

Professional Fabian Becker als Gast bei der Oberaulaer TÜV-Trophy

Nach der gelungenen Premiere 2007 luden Geschäftsführer

Falk Börsch und Marketing-Chef

Uwe Schilling zur zweiten Auflage der TÜV-

Trophy nach Oberaula. Der nächtliche Regen

in der Nacht vor dem Turnier ließ bei einigen

der 97 Aktiven Skepsis aufkommen. Doch die

Vorhersagen stimmten, und so begleitete

Sonnenschein und ein zum Teil kräftiger Wind

die Spieler.

Als besonderer Gast hatte sich Fabian Becker

angesagt. Direkt von der Qualifying School

kam er nach Nordhessen.

Nach neun Bahnen und der Zwischenverpflegung

wurde ein Chip-Wettbewerb durchgeführt.

Der Erlös in Höhe von 150 Euro ging an

die Jugendförderung des Kurhessischen Clubs.

Die Bruttowertung der Herren gewann Vasilios

Salampasidis mit 29 Zählern. Der Lokalmatador

und Clubmeister siegte vor dem Waldecker

Thomas Schilling (25) sowie Hardy Könemann

(24).

Ute Oeste hatte bei den Damen die Nase vorn.

Ihre 23 Bruttopunkte waren das Maß der

Dinge. Es folgten Marion Hochfeld (20) und

die Wissmannshoferinnen Dr. Ulrike Gartz (19)

und Katrin Söder 15).

Darf ich meinen Lieblingswitz erzählen? Sponsor Uwe Schilling und Lokalmatador Uwe Bein hatten

viel Spaß bei der zweiten Auflage der TÜV-Trophy.

Foto: Dieter Schachtschneider/nh

Die A-Klasse entschied Hardy Könemann (36)

für sich. Zweiter wurde Marion Hochfeld (34)

vor Uwe Schmahl (33).

Dieter Rover (40) avancierte zum Sieger der

Gruppe B. Hinter ihm platzierten sich Andreas

Fricke (34) und der Escheberger Heinz Brede

(34). Als Bester der C-Klasse ließ sich Alexander

Felde (40) feiern. Katrin Söder (39) wurde

Zweite, Joachim Vogelsberg (37) Dritter.

Die Longest Drives gingen auf das Konto von

Dr. Ulrike Gartz und Vasilios Salampasidis. Mit

den präzisesten Schlägen zum Grün warteten

Lena Tadauskene sow ie Dieter Dracker auf.

Frank Gerhard /Rainer Lomen

Schönemann schlägt die Konkurrenz

AMG-Boliden glänzen bei Mercedes-Benz Schade-Cup in der Sonne

Mit der mittlerweile dritten Auflage des Oberaulaer

Mercedes-Benz Schade-Cups meinte es

der Wettergott gut. Über 100 Golfer dankten

Petrus und folgten der Einladung des Autohauses

Schade & Sohn.

Am Rande des Turniers hatten die Teilnehmer

die Möglichkeit, sich ausgesuchte Fahrzeuge

der PKW-Palette mit dem Stern anzuschauen.

Für die neue C-Klasse von AMG und das

AMG E65 Cabrio galt das genauso wie für die

S-Klasse 320 CDI, den Smart sowie die neue

B-Klasse. Neben Produkten von Mercedes-

Benz und Smart bietet das Haus Schade die

Marke Skoda an. Das Turnier verlief perfekt.

Während der Runde sorgte der Sponsor für

das leibliche Wohl, im Anschluss winkte das

gemeinsame Abendessen. Gute Ergebnisse gab

es viele. Hans-Joachim Schönemann gewann

die Bruttowertung mit herausragenden 32

Zählern und verbesserte sein Handicap auf

4,5. Insgesamt drückten 20 Akteure ihre Vorgabe.

Was für die Bedingungen und den guten

Platzzustand spricht! Frank Gerhard

GolfNordhessen 31


Golfclub

Bogey an Bahn 17 kostet den Titel

Fuldaer Peter Fiedler Zweiter bei Hessischen Seniorenmeisterschaften

Die Hessenmeisterschaften der Senioren und

Seniorinnen im Frankfurter Golfclub verbuchte

eine hervorragende Resonanz. Hatte das Turnier

im Jahr zuvor noch unter wenigen Meldungen

gelitten, so mussten diesmal wegen der vielen

Anmeldungen die Vorgabengrenzen deutlich

reduziert werden.

Bei den Seniorinnen gingen die Länderpokal-

Spielerinnen Constanze Roschild (Hanau) und

Nicolle Eicke-Huth (Kronberg) als Favoritinnen

in das zweitägige Event über 36 Löcher. Nach

dem Auftakt führte dann auch Roschild mit 80

Schlägen.

Überraschend konnte Ruth Nelsen (Kronberg)

das gleiche Ergebnis spielen und war somit

schlaggleich an der Spitze. Insgesamt ging es

eng zu, da vier weitere Spielerinnen einen bzw.

zwei Schläge dahinter folgten, darunter Eicke-

Huth mit einer 81.

Constanze Roschild hatte in den Wochen zuvor

durch tolle Leistungen auf fremden Plätzen auf

sich aufmerksam gemacht. Da verwunderte es

nicht, dass sie auf der zweiten Runde das Kommando

übernahm und sich Loch um Loch eine

Führung erarbeitete. Der Schlüssel dazu war,

dass sie es am besten verstand, die schwierigen

Bunker des Kurses zu vermeiden. Fünf Pars auf

den schweren Löchern zu Beginn der Runde

sorgten für einen beruhigenden Vorsprung.

Mit der besten Turnierrunde von 78 holte sich

Roschild gleich bei ihrer ersten Teilnahme

ungefährdet den Titel. Vier Schläge dahinter

sicherte sich die Neuhoferin Marion Kaufmann

die Vize-Meisterschaft.

Kaufmann, die 2000 das Turnier gewonnen

hatte, zeigte bereits mit einer Klasseleistung

bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

der Senioren, dass sie in guter Verfassung ist.

Sie spielte zwei konstante Runden von je 81

und konnte so Eicke-Huth um einen Schlag auf

Platz 3 verdrängen. Nelsen konnte dem Druck

des Leader-Flights nicht stand halten und nahm

viele der schwierigen Bunker mit, so dass sie

am Ende auf Platz 5 abfiel und Jung-Sook Ambrosius

(Lich) passieren lassen musste.

Birkenstock kommt, sieht und siegt

Bei den Senioren ging es noch spannender zu.

Nach seinen Siegen 1996 und 2002 erreichte der Fuldaer Routinier Peter Fiedler diesmal Rang 2 bei

den hessischen Meisterschaften der Senioren.

Foto: Archiv

Nach der ersten Runde führte Peter Fiedler, der

mit Abstand das beste Handicap aller Senioren

aufwies. Der Fuldaer war schon 2002 und 1996

Meister geworden, so dass er als erfahrener

Spieler die Situation an der Spitze des Feldes

kennen sollte...

Allerdings war er mit seiner 76 am ersten Tag

nicht allein. Heinz-Dieter Upahl (Rhein-Main)

spielte ebenfalls eine 76. Mit in den Leader-

Flight für den zweiten Tag kam Bernd Stuhlmann

(Bad Orb), der bereits in der Vergangenheit

öfter vorn mitgespielt hatte.

Stuhlmann spielte am ersten Tag eine 78,

musste aber bereits frühzeitig in der zweiten

Runde feststellen, dass es nicht sein Tag werden

würde, und fiel zurück. Sang Gun Lee (Hof

Hausen) und Rainer Birkenstock (Rhein-Main)

waren mit ihrer 79 des ersten Tages genauso in

Reichweite wie einige Spieler mit 80 Schlägen,

darunter der erfahrene Wolfgang Teske

(Frankfurt) und Titelverteidiger Dieter Christian

(Friedberg).

So konnte sich der hessische Länderpokal-Spieler

Jong Nam Choe (Biblis) nach seiner 80 mit

einer 77 nach vorn spielen und war zunächst

der Führende im Clubhaus. Aber bereits auf

der Finalrunde war zu sehen, dass Rainer

Birkenstock konzentriert und bissig unterwegs

war. Mit präzisen Schlägen und seinem guten

kurzen Spiel holte er sich nach neun Löchern

mit Birdies an Loch 5 und 7 mit 1 über Par

die Führung. Fiedler war wegen Doppelbogeys

an Loch 2 und 8 bereits einen Schlag hinter

Birkenstock zurück gefallen. Allerdings musste

Birkenstock ebenfalls ein Doppelbogey an Loch

12 hinnehmen, so dass es spannend blieb. Mit

einem Bogey an Loch 17 beraubte sich Fiedler

dann allerdings seiner Siegchancen und Birkenstock

konnte mit der besten Turnierrunde von

75 Schlägen das Turnier gewinnen.

Auch für Rainer Birkenstock war es, wie bei

Constanze Roschild, bei seiner ersten Teilnahme

gleich der Titel. Fiedler belegte zwei

Schläge dahinter Platz 2 vor Choe (157) und

Upahl (158) sowie den schlaggleichen Thomas

Kahl (Frankfurt, 159) und Jürgen Meilinger

(Rhein-Main).

Der Frankfurter Hartmut Emich entschied die

Nettowertung überlegen für sich. Mit dem

höchsten Handicap gestartet, konnte er sich

insgesamt sieben Schläge unterspielen und

gewann so vor Thomas Kahl. Marc vom Hagen

GolfNordhessen 32


Golfclub

In Dänemark ereilte ihn das Virus

Gerhard Kempf betreut Marburger Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

Gerhard Kempf kümmert sich mit großem

Engagement um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

der Marburger Anlage. Seine Lebenspartnerin

und er gehören dem Oberhessischen

Club seit 2004 an.

Kennengelernt hatte das Duo das Golfspielen

während eines Urlaubs in Dänemark. „Zuhause

schauten wir uns nach einem passenden Club

um und wurden auf das Herzlichste in Marburg

begrüßt“, berichtet Kempf.

Vom ersten Tag an fühlten sich beide wohl

und wurden rasch integriert. Ihre Platzreife-

Prüfung sowie Proberunden absolvierten sie

mit drei Vorstandsmitgliedern – heute ist der

Manager als Schriftführer und Pressesprecher

selbst Mitglied des Vorstands.

Was reizt ihn am Golfspielen? Diese Frage,

räumt Kempf ein, habe er sich schon häufig

gestellt und sei immer wieder zu neuen

Antworten bzw. Schwerpunkten gekommen.

„Als eigentlich nicht sehr sportlicher Typ bin

ich beeindruckt, wie schnell man mit Disziplin

und Training das Spiel erlernen und sich innerhalb

weniger Jahre herunterspielen kann“,

sagt er.

Den Worten hat Kempf Taten folgen lassen.

Sein aktuelles Handicap liegt bei 14,8, die

Vorgabe seiner Partnerin Monika Sellmann,

Gründungsmitglied der neuen Damen-Nettoliga

(DNL), bei 13,7.

Niemals spiele man gegeneinander, immer

nur gegen sich selbst – „abhängig von der

Tagesform, von Fremdeinflüssen in Beruf und

Familie, vom Wetter und vom Platz“, beobachtet

der Hesse. Die Flightpartner spielen für

ihn durchaus eine Rolle. Wenn der Ehrgeiz der

anderen und die Spielstärke vorbildlich sind,

versucht er mitzuhalten. Vieles habe er sich in

den letzten Jahren von seinen Mitspielern abgeschaut,

„aber auch auf unsere Pros Trevor J.

Rigby und Malcolm Mc Gregor Welsh gehört“.

Am liebsten spielt Kempf mit Freunden vorgabewirksame

Runden – mit anschließendem

geselligen Beisammensein, etwa beim wöchentlichen

Herren-Mittwoch. Die Serie wird

nach seiner Einschätzung in Marburg „von

Hermi-Captain Matthias Klein hervorragend

organisiert und durchgeführt“.

Der Club, der 2008 sein 35-jähriges Bestehen

feiern konnte, hat sich positiv entwickelt.

Kempf selbstbewusst: „Wir verzeichnen einen

stetigen Mitgliederzuwachs, mehr und mehr

Greenfee-Spieler und einen bestens hergerichteten

Platz, dessen Attraktivität sich in

vielen anderen Clubs herumspricht.“

2003 war der Marburger Platz auf 18 Bahnen

erweitert worden. Die „weitsichtige Investition“

hat sich aus Sicht des Pressesprechers

gelohnt. Zwar müsse der Vorstand das „Geld

zusammenhalten“, um die Schulden abzutragen.

Trotzdem seien Verbesserungen auf

dem Platz, wie der neue Teich an Bahn 10,

„Zuhause schauten wir uns nach einem passenden

Club um und wurden in Marburg herzlich

begrüßt“, erinnert sich Pressesprecher Gerhard

Kempf.

Fotos: nh

am Maschinenpark und im Clubhaus möglich.

Als nächstes Projekt plant der Vorstand, die

Clubterrasse zu erweitern und zu überdachen.

„Denn die Teilnehmerzahl bei den Turnieren

wird ständig höher“, begründet Kempf den

Schritt.

Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse

und den Tageszeitungen war aus seiner Sicht

in der Vergangenheit mitunter unbefriedigend.

Vor dem Hintergrund gehe es darum,

„unseren Club und den Golfsport regelmäßiger

und deutlicher in der Öffentlichkeit zu

zeigen“.

Erste fruchtbare Ansätze dazu sind bereits

gelungen. Dabei haben zu Kempfs Freude viele

Clubmitglieder geholfen, „die sich und ihre

Firma mit Inserationen in den betreffenden

Zeitungen als Förderer zeigen“.

Als begeisterter Golfer arbeitet er gern für

seinen Club. „Als Dank bekomme ich viel frische

Luft beim Spiel sowie Freundschaft und

Sympathie“, so der Pressesprecher.

Als vorteilhaft sieht er es an, wenn auch der

Partner vom Golfvirus infiziert ist. „Glücklicherweise

ist das bei mir der Fall“, räumt

Gerhard Kempf ein.

Rainer Lomen

GolfNordhessen 33


Golfpark

Werden Sie Sieger der Winterserie!

Indoor-Runde im Golfpark Gudensberg von Dezember bis Mitte März

Bernecker-Verlagschef Ralf Spohr: „Auf unserer

Homepage www.golfnordhessen.de lassen sich

die Ergebnisse und aktuellen Zwischenstände

jederzeit abrufen.“ Fotos: Mario Zgoll/nh

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen

gehen in den Keller. Haben nun die Golfschläger

Pause? Sind Schneebälle statt Golfbällen

angesagt?

Keineswegs. „Jetzt erst recht“, lautet die

Devise. Denn es fällt der Startschuss für die

Winter-Indoorserie im Golfpark Gudensberg,

powered by GOLF NORDHESSEN.

Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, beginnt

die Qualifikationsphase. In der ersten Runde

kann jeder Teilnehmer, eingeteilt in die Handicapklassen

A (0 bis 36,3) und B (36,4 bis 54),

dreimal neun Löcher auf zwei verschiedenen

Plätzen im Gudensberger Simulator spielen.

Bei dem Zählspiel nach Stableford werden

jeweils die Nettoschläge gewertet. Die beiden

besten Rundenergebnisse zählen.

Anmeldungen nimmt der Golfpark Gudensberg

(Ziegelei 1, 34281 Gudensberg, Telefax

05603/930733, info@golfpark-gudensberg.

de, www.golfpark-gudensberg.de) unter der

Telefonnummer 05603/930730 entgegen. Die

Spieltermine können nach Absprache mit den

Gudensberger Betreibern zwischen dem 6. Dezember

und 25. Januar frei gewählt werden.

Dann kommt der Cut. Der verläuft bei exakt

50 Prozent. Das heißt: Jeweils die Hälfte der

Starter bleibt im Rennen und erreicht die

nächste Runde.

In der zweiten Phase ist ein 18 Loch-Zählspiel

mit Nettowertung angesagt. Die wiederum

frei wählbaren Termine sind zwischen den 26.

Januar bis 11. März zu legen. Für das begehrte

Finale am Samstag, 14. März, qualifizieren

sich die vier besten Spieler beider Klassen.

Und wo wird gespielt? Während der Qualifikation

geht es über die Bahnen des Parkland

Golf- and Country Clubs und Myrtle Beach.

In der zweiten Runde ist der Spyglass Hill

Golf Course Trumpf. Und zum Finale winkt der

exklusive Pebble Beach Golf Links Course.

Die Herren schlagen von gelb ab, Damen von

rot. Es wird auf zwei Meter „Gimme“ geputtet.

Pro Runde gibt es einen Mulligan. „Schließlich

soll der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen“,

betont Philipp Oster. Der Pro des Golfparks

wird zusammen mit Hans Wilhelm Kleppe,

Dennis Hilgenberg und Kama Gartz-Chef Holger

Gartz die Wettspielleitung übernehmen.

Das Startgeld für die Qualifikationsphase

beträgt 25 Euro pro Neunlochrunde. „Von

Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 14.00

Uhr gewähren wir eine Ermäßigung auf 20

Euro für die neun Bahnen“, so Golfpark-Chef

Kleppe. Die zweite Runde, die über 18 Löcher

führt, kostet zehn Euro. Für das Finale fallen

keine zusätzlichen Kosten an.

„Teilnahmebedingungen sind die Platzreife

und Freude am Indoor-Golf“, erklärt Hans

Wilhelm Kleppe. Alle Turnierteilnehmer

können während der Wettspielmonate weitere

Proberunden spielen. Der ermäßigte Preis pro

Stunde am Simulator beträgt 20 Euro.

„Als Preise winken ein Hotelgutschein für

ein verlängertes Wochenende sowie diverse

attraktive Sachpreise im Wert von über 600

Euro“, erläutert Ralf Spohr, als Leiter des

Bernecker-Verlags für GOLF NORDHESSEN

zuständig. Die Fuldataler Kama Gartz GmbH

stellt allein drei schicke Fleeceteam-Jacken

der Marke McForsum zur Verfügung.

Online wird der neue Wettbewerb von GOLF

NORDHESSEN kompetent begleitet. Auf der

Homepage www.golfnordhessen.de lassen sich

die Ergebnisse und aktuellen Zwischenstände

jederzeit aufrufen. Klar, dass GOLF NORDHES-

SEN in der April-Ausgabe auf das Ereignis und

die Champions der Winterserie ausführlich

eingehen wird.

Also: Viel Glück, reichlich Spaß und ein

gutes Spiel auf den virtuellen Fairways in

Gudensberg!

Drives im Golfparadies: Auf den virtuellen Bahnen von Myrtle Beach, Parkland, Spyglass Hill und

Pebble Beach wird die attraktive Gudensberger Indoorserie ausgespielt.

GolfNordhessen 34


Golfszene

Wo Fische über der Lobby schweben

Hotel Freigeist wendet sich an Golfer, Tagungsgäste und Reisende

Elegantes Design mitten im Grünen: Kürzlich

öffnete das Northeimer Hotel Freigeist seine

Pforten. In einem idyllischen Waldgebiet, weit

ab von Lärm und Alltagsstress gelegen, wendet

sich das Haus mit seinen 62 Zimmern und

dem weiträumigen Tagungs- sowie Bankettbereich

sowohl an Erholungssuchende als auch

an Geschäftsreisende – als Oase der Ruhe und

Inspiration.

„Das innovative Design hält durch großzügige

Fensterfronten die umgebende Natur

immer präsent und kombiniert moderne sowie

zeitlose Elemente“, so Pressesprecherin Anja

Mikulla. Für Golfer, Freizeitreisende und

Tagungsgäste gleichermaßen interessant, gibt

das Hotel dem Tourismus in der Region einen

neuen Impuls. Zum Start kostet die Übernachtung

im Einzelzimmer 69 Euro, im Doppelzimmer

99 Euro. Die genannten Preise gelten bis

März 2009.

40 überwiegend regionale Firmen waren am

Um- und Ausbau des Hotels Freigeist beteiligt.

Die Eigentümer, Carl Graf von Hardenberg

und Georg Rosentreter, haben fünf Millionen

Euro investiert. Die hochwertigen, geölten

Eichendielen in den Zimmern sowie Bankett-,

Tagungs- und Restauranträumen stammen aus

dem Hardenberg-Holzhandel, den Ferdinand

Graf von Hardenberg betreibt.

Binnen acht Monaten wurde die 2.300 Quadratmeter

große Hotelfläche saniert und das

Haus um 1.700 Quadratmeter erweitert. Das

Resultat ist ein großzügiges Ambiente mit viel

Tageslicht und „Raum zum Durchatmen“, so

Mikulla.

Das gestalterische Konzept setzt auf klare

Linien und schnörkelloses Design. An der

Innenausstattung war die Firma Groebner-Interior

aus Hamburg beteiligt. Melanie Thöne,

Leiterin des Gräflichen Landsitzes Hardenberg,

erläutert: „Naturmaterialien wie Eichenböden

oder eine gemauerte Natursteinfassade

vermitteln ein gemütliches Flair und sind eine

Hommage an die charmante Landschaft, die

das Hotel umgibt.“

Dabei geht nichts ohne Kontraste: Klare

Akzente setzen ein eigens für das Hotel

gestalteter Kamin aus Stahl im Restaurant-

und Barbereich sowie der elegante stählerne

Treppenaufgang zur Empore über dem

Eingangsbereich. Ein gelungener Farbmix aus

warmem Beige und frischen Tönen wie türkis

und violett bestimmen den eleganten Auftritt

des Hotels.

Originalwerke des Berliner Künstlers Goran

Djurovic verleihen dem Haus einen individuellen

Charakter: „Meine Arbeiten passen

einfach in das Konzept des Hotels Freigeist.

Sie sind vieldeutig und nicht auf Meinungen

oder Botschaften bedacht. Jeder Betrachter

kann sich selbst in den Bildern entdecken,“ so

Djurovic. Seiner Kreativität zu verdanken ist

eine eindrucksvolle Installation aus Messingfischen,

die in luftiger Höhe über der Lobby

und im Restaurant schweben.

Das Restaurant serviert überwiegend regionale

Speisen mit frischen Produkten aus Südniedersachsen.

„Geöffnet ist es von Dienstag

bis Sonntag jeweils von 12.00 bis 14.00 Uhr

und von 18.00 bis 21.30 Uhr“, so Thöne.

Anja Mikulla: „Weitere Infos gibt es im Internet

unter www.hotel-freigeist.de.“

GolfNordhessen 35


Golfszene

Pro Mike McLean schafft den Sprung

Kasseler auf dem Treppchen bei den hessischen Meisterschaften

Obwohl er sehr wenig Zeit findet, um zu trainieren,

verblüfft Mike McLean die Konkurrenz

immer wieder mit glänzenden Runden. Als

Zweiter der hessischen Meisterschaften gelang

dem Kasseler erneut ein toller Coup. Foto: nh

Auf der Anlage des Bad Vilbeler Clubs Lindenhof

gingen die Hessenmeisterschaften über

die Bühne. Der parkähnliche Kurs spielt sich

für die Cracks nicht lang, jedoch muss man

wegen der vielen Wasserhindernisse seine

Schläge genau platzieren. Der Wind machte

es den Spielern ebenfalls nicht einfach und

verbließ so manchen Ball...

Da die Spitzenspieler, wie die Nationalspieler

Maximilian Röhrig und Martin Keskari sowie

die Brüder Kirstein und Mark Schwibinger bei

den Herren und Pia Halbig bei den Damen,

nicht mitspielten, gab es keine eindeutigen

Favoriten. So verwundert es nicht, dass es

gerade bei den Herren so eng wie noch nie

zuging.

Am Ende trennten die ersten sechs Spieler

lediglich zwei Schläge. So blieben am ersten

Tag auch vier Spieler unter Par, die man vorher

nicht zu den Titelkandidaten gezählt hatte.

Kevin Giulini (Neuhof) und Lukas Richter

(Zimmern) überzeugten mit einer 70 und Konstantin

Foohs (Rhein Main) und Ralph Thierer

(Bad Nauheim) mit einer 71. Bereits am ersten

Cut scheiterte mit Alexander Lange (Kiawah)

einer der beiden Plus-Handicapper.

Nach der 2. Runde verschob sich das Bild

und es gab neue Spieler im Leader-Flight. Es

führte nun überraschend David Knorr (Kiawah)

mit zwei Par-Runden vor Benedict Gebhardt

(Neuhof) mit 1 über Par und Konstantin Foohs

mit 2 über Par.

Für den ersten Paukenschlag in der Finalrunde

sorgte Holger Naumann (Bensheim). Mit einer

68 überzeugte er, konnte sich aber nur kurzfristig

über seine Führung freuen. Denn auch

der 18-jährige Simon Dahlmann (Frankfurt)

gelang eine 68. Nachdem Dahlmann zuvor eine

73 und eine 77 gespielt hatte, musste er nun

im Clubhaus abwarten, was diese Runde im

Kampf um die Meisterschaft wert war.

In den folgenden Flights war keiner, der Dahlmann

abfangen konnte. Auch Ralph Thierer

(Bad Nauheim, 71+76+73), der lange aussichtsreich

im Rennen lag schaffte es nicht,

am Führenden vorbei zu ziehen. Kevin Giulini,

der bereits in der ersten Runde mit einer 70

aufhorchen ließ, kam an das letzte Loch nach

einer 78 am morgen mit 2 unter Par. Damit

lag er gleichauf mit Dahlmann, musste aber

an dem schweren Par 3 ein Bogey notieren, so

dass er einen Schlag hinter Dahlmann zurückfiel.

Der vor der Finalrunde führende David

Knorr konnte mit einer 76 nicht mehr an seine

Leistung der ersten beiden Runden anknüpfen

und fiel ebenfalls zurück. Nur Benedikt

Gebhardt (Neuhof, 72+73+73) schaffte es

ebenfalls 2 über Par für das Turnier zu spielen.

Somit musste um den Sieg gestochen werden

(Loch 10). Gebhardt gelang ein Superdrive 25

Meter vor das Grün, während Dahlmann seinen

Drive nach rechts in das Rough verzog. Sein

zweiter Schlag blieb an einem Baum hängen,

so dass er erneut an der Reihe war. Doch mit

einem Zauberschlag aus 40 Metern, den er

zum Birdie einlochte, setzte er Gebhardt unter

Druck.

Gebhardt konterte mit einem guten Pitch

knapp hinter die Fahne. Jedoch verschob er

den folgenden Putt aus etwas mehr als einem

Meter, so dass Dahlmann seinen ersten Titel

feiern konnte.

Team erreicht Rang 3

Bei den Damen deutete alles vor der letzten

Runde auf einen Zweikampf zwischen Julia

Gasche (Main Taunus) und Anna Riss (Hanau)

hin. Gasche ging mit Runden von 75 + 71 und

drei Schlägen Vorsprung vor Riss (74 + 75)

auf die Runde. Mit im Leader-Flight war Anna

Kellermann (Hanau), die trotz guter Schläge

für sie enttäuschende Runden von 75 und 78

spielte.

Doch wer dachte, dass sieben Schläge für eine

Aufholjagd zu viel sind, der sah sich getäuscht.

Loch für Loch kam Kellermann näher.

Neun Löcher vor dem Ende waren Riss und

Gasche schlaggleich und Kellermann noch drei

Schläge dahinter.

Riss verlor den Anschluss an Gasche mit einer

7 auf der leichten Bahn 11. Gasche konnte bis

Loch 13 ihre Führung halten, verlor jedoch

auf der 15 einen Ball und blockte auf der anschließenden

16 den Drive weg. Mit 5 über auf

den Löchern 15 und 16 musste sie Kellermann

vorbei ziehen lassen.

Am Ende hatte sich Kellermann mit einer 74

und zwei Schlägen Vorsprung den Titel vor

Gasche geholt. Riss spielte in der Schlussrunde

eine 82 und holte sich damit Bronze.

Bei den Professionals entwickelte sich der

Wettbewerb bereits nach der ersten Runde

zum Zweikampf. Glen Hutcheson (Weilrod) und

Lothar Jahn (Spessart) spielten jeweils eine

66. Da konnte selbst Karsten Kellner (Neuhof)

mit einer guten 71 nicht mehr mithalten.

Nach neun Löchern der zweiten Runde hatte

Hutcheson einen kleinen Vorsprung, den

er aber auf den folgenden Löchern abgab.

Während Jahn mit einer 70 erneut unter Par

blieb, musste Hutcheson mit einer 74 einen

Vierschläge-Rückstand vor der letzten Runde

hinnehmen.

Jahn reichte in der letzten Runde eine 76,

um den Sieg mit vier Schlägen nach Hause

zu bringen. Hutcheson musste nach einem

Wasserball am letzten Loch Platz 2 mit dem

Kasseler Routinier Mike McLean teilen.

Der Hessenpokal, eine Teamwertung im Rahmen

der Meisterschaften, ging an des Team

Neuhof. Giulini (70), Gebhardt (72), Josef

Hausberger (74) und Alexander Kröning (78)

blieben sechs Schläge vor Rhein Main. Für

Rhein Main spielten Konstantin Foohs (71),

Nick Meilinger (73), Alexander Wenz (78) und

Lukas Foohs (84).

Die Kasseler Mannschaft vertrat Nordhessen

glänzend. Mit drei Schlägen Rückstand auf

Rhein Main erreichten die Golfer vom Herkules

Platz 3.

Marc vom Hagen

GolfNordhessen 36


Golfszene

Aber der Ball liegt leider im Rough

Social Cup am Twistesee bringt Erlös von 4.140 Euro für Krebshilfe

Sponsor Wolfgang Amberg vom Wolfhagener Autohaus Ostmann und

Turnierinitiatorin Ute Vehrs-Schmidt (von links nach rechts) freuten

sich zusammen mit den Bruttosiegerinnen Ellen Hebeler und Christa

Roggenland über die gelungene sechste Auflage des Social Cups am

Twistesee.

Foto: nh

Die sechste Auflage des beliebten Social Cups Nordhessen am Twistesee

erfreute sich großer Resonanz: 88 Golferinnen aus den Clubs Bad

Arolsen, Bad Driburg, Bad Wildungen, Kassel-Wilhelmshöhe, Waldeck,

Gut Wissmannshof und Escheberg gingen bei sonnigem Wetter an den

Start.

Um auf dem Neunloch-Platz einen reibungslosen Verlauf zu garantieren,

starteten die Spielerinnen in zwei Gruppen auf den von Manager

Andreas Motyl und seinen Greenkeepern hervorragend gepflegten Fairways

und Greens. Da ein Vierer mit Auswahldrive auf dem Programm

stand, war nach dem Abschlag der Ball zu bestimmen, der im Wechsel

weiter gespielt werden sollte. Häufig konnte man die Worte vernehmen:

„Dein Ball liegt zwar näher zum Grün, aber leider im Rough.“ Da

fiel die Entscheidung nicht schwer...

Nach dem Spiel fanden sich alle Akteure zum gemeinsamen Abendessen

und zur Siegerehrung im Restaurant des Clubs ein. Die Gastronomie

engagierte sich tatkräftig für den guten Zweck und bot nicht nur eine

großzügige Rundenverpflegung, sondern auch ein tolles Dinner.

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die erneut zahlreiche wertvolle

Preise auslobten. Herausragend der Bruttopreis: Die Siegerinnen durften

sich über ein Audi-Cabrio freuen, das das Wolfhagener Autohaus

Ostmann jeweils für acht Tage zur Verfügung stellte!

Ziel des Benefizturniers war es, einmal mehr einen ansprechenden Erlös

für den guten Zweck zu erzielen. Durch ihren Verzicht auf das Greenfee

trug die Bad Arolser Anlage zusammen mit Spendern zu der stattlichen

Summe von 4.140 Euro bei. Den Betrag übergab Initiatorin Ute Vehrs-

Schmidt dem Vorsitzenden des Förderkreises Krebsprojekthilfe Kassel,

Dr. Dieter Fink.

Der Bruttosieg ging an Christa Roggenland/Ellen Hebeler. Die A-Klasse

dominierten die Bad Arolserinnen Daniela Thoene/Daniela Bleckwedel.

In der B-Gruppe setzten Ingrid Meister und Margrit Pauksch die

Akzente. Als Beste der C-Gruppe ließen sich Elke Rudolph/Heidemarie

Soose feiern.

Ursel Buscheck-Scheuch

HUMORVOLL!

Ehrendes Gedenken an den

Künstler Maarten Thiel

Ein Künstler, der den Social Cup über viele Jahre gefördert hat,

ist Maarten Thiel. Noch im vorletzten Jahr lud der Kreative das

Organisationsteam des Wettbewerbs und die Ladies-Captains der

Clubs in seine Räume nach Kassel ein und stellte einige Auschnitte

seiner vielfältigen Arbeiten vor.

Am 20. September starb Maarten Thiel nach kurzer, schwerer

Krankheit. Mit ihm verliert Nordhessen nicht nur einen begnadeten

Künstler, sondern auch einen kommunikativen und stets liebenswerten

Menschen. Die Golfer in der Region werden Maarten

Thiel ein ehrendes Gedenken bewahren.

GOLF IN DER KARIKATUR

Im Jubiläumsjahr des Deutschen Golfverbandes druckfrisch erschienen

ist „GOLF in der Karikatur“. Mehr als ein Dutzend renommierter

Karikaturisten wie Liebermann, Hanel, Linkert, Reisinger, Plassmann u. a.,

bekannt aus den großen Tageszeitungen und Wochenmagazinen, sticheln

und stricheln nach Herzenslust rund ums Grün.

Für Clubs und Unternehmen liefern wir das Buch kurzfristg als

„Sonderedition in limitierter Aufl age,“ mit clubindividuellem Titellabel

oder Logo. Für Golfer eine unterhaltsame Lektüre, für Clubs und

Unternehmen ein aktuelles, tolles Präsent und Werbemittel...

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GolfNordhessen 37


Winterzeit – Weihnachtszeit – Geschenkezeit

Jetzt an liebevolle Geschenke denken.

Golfszene

Jubel bei Kindern

Lions-Clubs verteilen Turniererlös

Die Tage werden kürzer und die gemütlichen Abende

zu Hause länger.

Unser Tipp: Gestalten Sie jetzt mit Ihren

Lieblingsfotos individuelle und ganz persönliche

Weihnachtsgeschenke!

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Beim Benefizturnier der Kasseler Lions-Clubs in Wilhelmshöhe spielten

die 80 Golferinnen und Golfer 9.100 Euro ein. Die stolze Summe

resultiert aus Startgeldern, Spenden und den Sponsorenbeiträgen

vieler Firmen aus Nordhessen.

„Das Geld kommt Jugendlichen in der Region Kassel zugute“, erklärt

Frank Beisheim, Sprecher des Organisationsteams. Der Vellmarer

„Verein zur Ausbildung, Beratung, Integration und Arbeit“, Vabia,

erhielt 4.000 Euro. „Vabia setzt sich für die Qualifizierung sowie

Integration benachteiligter und behinderter Menschen ein, um ihnen

den Berufseinstieg zu erleichtern“, so Jacqueline Greinert.

3.000 Euro gingen an den Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene

im Krankenhaus“. Maren Eisler: „Unterstützt wird damit der Bau

eines Hauses, in dem Eltern bei den Krankenhausaufenthalten

ihrer Youngster untergebracht werden.“ Darüber hinaus sollen die

Räumlichkeiten mit Spielzeug für die kleinen Patienten ausgestattet

werden, um sie vom Klinikaufenthalt abzulenken.

An den Verein der Förderer und Freunde des Kasseler Wilhelmsgymnasiums

flossen 2.000 Euro. Sie werden für den Bau des so genannten

WG-Hauses an der Fulda eingesetzt. „Neben der Nutzung für

den Rudersport soll das Haus anderen Gruppen aus der Schule sowie

weiteren Interessenten für Veranstaltungen zur Verfügung stehen“,

macht Nicola Mütterthies deutlich.

In einer Feierstunde im Schlösschen Schönfeld wurden die Spenden

vom Organisationsteam und den Präsidenten der Lions-Clubs an die

Vertreter der drei Fördervereine übergeben. „Wir freuen uns, dass bei

unserem zweiten Benefizturnier für Kinder und Jugendliche der Region

alle gewonnen haben, insbesondere die Geförderten“, so Frank

Beisheim abschließend.

Im Kramladen der Sprachbilder

Szenenwechsel. Rückblende: Bei dem Lions-Turnier vor einem Jahr

sorgte der vom Bernecker-Verlag engagierte Rolf Henn, alias Luff, für

Furore. Am Halfway-House nahm sich der eloquente Schnellzeichner

jeden einzelnen Teilnehmer vor und fertigte binnen weniger Sekunden

eine Karikatur an.

„Ein paar Haare mehr habe ich schon“, kommentierte Präsident

Lorenz Köstner, als er sein Porträt betrachtete. Und auch Wolfgang

Tietz monierte, er sei doch allzu kahl(köpfig) davongekommen.

Das Schnellzeichnen, wie Rolf Henn es bei dem Event in Wilhelmshöhe

mit großer Resonanz praktizierte, bildet für den Kreativen

eine willkommene Abwechslung. Auf diesem Nebenschauplatz wird

er rund 30-mal pro Jahr aktiv. Die Anlässe variieren: Die Bandbreite

reicht vom Firmenjubiläum über Ausstellungseröffnungen bis hin zu

Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. In der Hauptsache engagiert sich

Luff als politischer Karikaturist. Das ist sein Tagesgeschäft.

Das Talent zum Zeichnen war bei ihm bereits als kleinem Jungen unübersehbar.

„Sobald ich einen Stift in die Hand bekam, fing ich an,

zu malen und zeichnen“, blickt er zurück. Kein Blatt Papier war vor

ihm sicher. Sämtliche Dokumente mussten weggeschlossen werden.

Schon als Youngster erschloss er sich zeichnerisch die Welt. Geprägt

durch seinen Vater, einen Piloten, dienten häufig der benachbarte

Flugplatz in Idar-Oberstein und dessen Maschinen als Motive.

GolfNordhessen 38


Golfszene

Fröhliche Mienen nach der gelungenen Charity-Aktion: Im Rahmen einer Feierstunde im Kasseler

Schlösschen Schönfeld wurden die ansprechenden Erlöse des Lions-Benefizturniers in Höhe von

über 9.000 Euro an die drei nordhessischen Empfänger übergeben. Foto: Rainer Lomen

Nach den Jets stiegen die Automobile zu den

Favoriten seiner künstlerischen Darstellungen

auf. In der Schule kamen Comics hinzu.

Diese passten glänzend in die Schülerzeitung,

in der mancher Lehrkörper den spitzen

Strichen Henns zum Opfer fiel.

Die Grundlagen für den späteren Beruf waren

bereits gelegt. In Mainz studierte das heutige

Mitglied des Lions-Clubs Idar-Oberstein

Kunsterziehung. Nach dem zweiten Staatsexamen

entschied er sich gegen den Job als

Lehrer und für die künstlerische Freiheit.

„Heute bin ich froh, dass ich den Weg eingeschlagen

habe“, betont der Karikaturist.

Für diverse Tageszeitungen ist er seit vielen

Jahren tätig. Die meisten Aufträge erhält der

Meister des exakten und pointierten Strichs

von der Stuttgarter Zeitung.

Zur Politik und seinen Repräsentanten hält

Henn bewusst eine deutliche Distanz. „Das

ist eine wichtige Voraussetzung, um in

diesem Job Erfolg zu haben“, formuliert er

sein Credo. Nur so könne man das mitunter

perfide Theater erkennen und richtig aufs

Korn nehmen, das sich vor einem abspiele.

Völlig autonom sucht sich Luff täglich in

den Vormittagsstunden sein nationales bzw.

internationales Thema. Gegen Mittag beginnt

er zu zeichnen und erstellt bis ca. 16.00 Uhr

seine Karikatur des Tages. Diese bietet er

den Verlagen bzw. Zeitungen an.

Die Verbreitungsgebiete der einzelnen Titel

überschneiden sich nicht, so dass Interessenkollisionen

vermieden werden und jede

Redaktion die Luffsche Zeichnung für ihren

Leserkreis exklusiv publiziert. Die Folge:

An einem Tag finden sich seine Karikaturen

ein- oder zweimal im Blätterwald wieder, am

anderen sind es acht oder zehn Abdrucke.

Dass sein Vorschlag überhaupt nicht angekommen

ist, hat Luff bislang lediglich

zweimal hinnehmen müssen – und das bei

knapp 4.500 Karikaturen, die er in seiner 20-

jährigen Laufbahn erstellt hat.

Welche Themen greift er besonders gern

auf? Henn lehnt sich zurück und grinst: „Am

schönsten ist es, wenn man sich ungebremst

seiner Schadenfreude über die misslungenen

Versuche von Politikern hingeben kann, ihre

linken Touren zu vertuschen.“

Wenn er an eine Aufgabe herangeht, denkt

Henn nicht sofort in Bildern. „Wichtig ist

zunächst, zu einer klaren Aussage zu finden,

die möglichst einfach und präzise in einem

Halbsatz zu fassen ist“, analysiert er.

Erst dann nimmt er die zeichnerische Umsetzung

in den Blick. Eine große Rolle spielen

dabei Sprichwörter oder Bilder, die in unserer

Sprache angelegt sind – egal, ab jemand

einem anderen auf den Schlips tritt, ob einer

durch die Blume spricht oder ob jemand

seinem Zeitgenossen aufs Dach steigt.

„In diesem üppigen Kramladen bediene ich

mich gern“, räumt er ein. Rainer Lomen

Wir arbeiten für Ihr Lächeln – mit langjähriger Erfahrung

Unser Service für Sie:

· Kostenvoranschläge für den Zahnersatz,

auf Wunsch mit Bild

· Planungsbilder über die angestrebte Versorgung

· Allergietests

· Auswahl der Zahnfarbe

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der ästhetische Wert unserer Arbeiten ist uns besonders wichtig.“

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GolfNordhessen 39


Special

Roségold sorgt für den Unterschied

Schmuckexpertin Ines Aechtner über Trends – und den Amethyst

„Metalle wie Platin und Weißgold bleiben Klassiker und werden nie ihren Stellenwert verlieren“, ist sich Ines Aechtner sicher.

Fotos: nh

Mit ihrem attraktiven Schmuck setzt Goldschmiedin

Ines Aechtner seit vielen Jahren

Akzente in Nordhessen und darüber hinaus.

Im Interview äußert sich die Kasselerin zu

Trends, Farben – und Klassikern.

Frau Aechtner, welche aktuellen Farben, Formen

und Materialien sind beim Schmuck im

Herbst und Winter besonders angesagt?

Der Schmuckherbst 2008 zeigt sich genauso

bunt, wie man es von ihm aus der Natur

kennt. Die Edelsteinfarben sind kräftig, so

wie es etwa der Amethyst, der Trend-Edelstein

dieses Herbsts und Winters, vor Augen

führt. Der Amethyst, in seinen verschiedensten

Violettabstufungen von leichtem

Flieder bis zum dunklen Purpur, ist ein Stein

mit einer einzigartigen Farbpalette und zu

allen Farben wunderbar kombinierbar. Sehr

edel kommt er in Kombination mit karamel,

orange und platingrau zur Geltung.

Welche Trends gefallen Ihnen besonders gut?

Mein Motto zum Trend heißt: Tragen, was

nicht jeder hat! Bei den momentanen Trends,

wie bei Armbändern, die man nach Lust und

Laune mit Anhängern verschiedener Materialien,

Farben und Formen ergänzen und austauschen

kann, läuft man doch recht schnell

Gefahr, an den mittlerweile breit gestreut

angebotenen Abwandlungen der Grundidee

im Massentrend unterzugehen. Wer will das

schon?

Inwieweit greifen Sie aktuelle Trends in Ihren

Arbeiten auf?

Ich meide Trends, da mir und meinen Kunden

die Individualität und Handschrift meiner

Schmuckentwürfe sehr wichtig ist.

Welche Akzente setzen Sie derzeit?

Seit mehr als acht Jahren verarbeite ich

neben Weißgold und Platin konsequent das

sanft schimmernde 750er-Roségold anstatt

Gelbgold, weil ich es zur Hautfarbe sehr viel

weicher und harmonischer finde als das im

Vergleich relativ kühl wirkende 750er-Gelbgold.

Ein kleiner, aber feiner Unterschied,

der jeder Frau schmeichelt!

Was ist derzeit eher out? Was sollte die modebewusste

Frau in diesem Herbst bzw. Winter

nicht oder bestenfalls dezent tragen?

Nach wie vor sind Schmucksets, die aus Ring,

Ohrringen, Kette, Brosche und Armband bestehen

und formal sowie farblich die gleiche

Aussage haben, weniger zeitgemäß. Nichts

desto trotz kann man beispielsweise maximal

zwei Stücke, wie Ring und Kette bzw. Kette

und Armband, kombinieren – aber bitte nicht

alles zusammen. Hier gilt wie immer: weniger

ist mehr...

Welche Entwicklungen erwarten Sie im kommenden

Jahr? Was kündigt sich für die nächste

bzw. übernächste Saison an?

Südseeperlen – je größer, desto schöner –

werden auch im nächsten Jahr ein perfekter

Begleiter für jeden weiblichen „Schwanenhals“

sein. Als unaufdringliche Ergänzung

kann ein seitlich edles, aber untergeordnetes

Schloss positioniert werden, das man, je

nach Anlass und Laune, auch hinten tragen

und damit die Pracht der Perlen dokumentieren

lassen kann.

Roségold wird endlich eine ganz große Rolle

spielen, mit seiner sanften Ausstrahlung

die Sinne ansprechen und die Traditionsfarbe

Gelb gekonnt ablösen. Ein wunderbarer

Edelmetallton für Schmuck, der direkt auf der

Haut getragen wird, und eine reizvolle Farbe,

insbesondere in Kombination mit zimtfarbenen

Brillanten...

Und noch ein Tipp: Weiße Metalle wie Platin

und Weißgold bleiben Klassiker und werden

nie ihren Stellenwert verlieren!

Kontakt:

Ines Aechtner

Galerie für zeitgenössischen Schmuck

Friedrichsstraße 15 • 34117 Kassel

Telefon: 0561/18402

ines-aechtner-schmuck@arcor.de

www.ines-aechtner.de

GolfNordhessen 40


Special

Wedges und Bags unter dem Baum

www.all4golf.de mit vielen Geschenkideen für das Weihnachtsfest

An attraktiven Geschenkideen für Golfer zum bevorstehenden Fest

mangelt es dem Internet-Anbieter www.all4golf.de nicht. Wie wäre

es mit einem neuen Wedge unter dem Weihnachtsbaum, das den Weg

aus dem Sand erleichtert? Oder einem schicken Bag? Hier einige

Vorschläge.

Für leichtes Spiel aus dem Bunker eignet sich das Alien Shot Saver

Wedge. Der Schläger hilft auch Newcomern und weniger versierten

Golfern beim Spiel aus dem Hindernis. Die speziell geformte Sohle

und der recht massive Kopf verhindern ein „Steckenbleiben“ im

Sand. Die passende Haube wird gleich mitgeliefert. Die Bestellnummer

unter www.all4golf.de lautet 2522000.

Ein gutes Spielgefühl liefert Callaway mit seinem Schläger HX Tour

56. Im Vergleich zum HX Tour ist er deutlich strapazierfähiger und

erlaubt mehr Spin für optimale Kontrolle am Grün. Der patentierte

Kern ist schneller, weicher und bringt enorm viel Weite vom Tee

weg.

weiter auf Seite 42

SCHENKENSWERT!

Ein Jahresabonnement der Golf Nordhessen

Heidi Döring wird das atemberaubende Schauspiel

nicht so schnell vergessen – auch nicht

die friedlich äsende Giraffe in den Wipfeln der

Amarula-Bäume, die neugierig beobachtet, ob

die Golferin den Ball trifft oder nicht...

Suchen Sie eine Geschenkidee?

Wie wäre es mit einem Jahresabo der

Golf Nordhessen für nur 16 (4 Ausgaben p. a.)

Info, Beratung und Bestellung unter

Tel.: 05661 731-420 • E-Mail: info@bernecker.de

A. Bernecker Verlag GmbH • Unter dem Schöneberg 1 • 34212 Melsungen

Tel. 05661 731-0 • Fax 05661 731-400 www.bernecker.de • info@bernecker.de

GolfNordhessen 41


Special

Die superweiche Schale aus Urethan liefert

außergewöhnlich viel Kontrolle beim kurzen

Spiel, ermöglicht eine bisher unerreicht

genaue Herstellung und steigert gleichzeitig

die Haltbarkeit (Bestellnummer 111516

unter www.all4golf.de).

Als Platzwunder gilt der Bennington Quiet

Organizer. Bei dem Cartbag haben die Schläger

keine Chance zu klappern. Dafür sorgt

der durchgängige, neunfache Eisendivider,

der dreifache Holzdivider und die separate

Putterröhre, die außen angebracht ist.

Zu den Extras gehört die Transporthaube,

der Tragegurt, ein Regenschirmhalter, sechs

Außentaschen sowie ein robuster Handtuchhaken.

4,1 kg schwer und 108 cm hoch

ist das Bag in den Farben Schwarz/Silber,

Schwarz/Rot, Braun/Beige oder Schwarz

erhältlich. Die Bestellnummer: 328912.

Bei der Izzo-Puttmatte handelt es sich um

den „Golfplatz“ für zuhause oder im Büro.

Hier wird jeder zum Champion! Die Matte

mit den Maßen 93 x 279 cm verfügt über

drei Löcher. Ein ideales Trainingsgerät zur

deutlichen Verbesserung des Scores in der

kalten Jahreszeit (Bestellnummer 410203

unter www.all4golf.de).

Wie die Chefs punkten

JobTicket für Bus und Bahn in Nordhessen

Wetten, dass? Glückliche Mitarbeiter sind

motiviert! Sie sind leistungsbereiter, kreativer

und seltener krank. Das JobTicket für

Busse, Trams und RegioTrams in Nordhessen

ist ein zeitgemäßes Angebot zur Mitarbeitermotivation,

ein Beitrag zum positiven

Unternehmensimage – und einer für die

Umwelt auch. Mehr als 240 Firmen, Institutionen

und Verwaltungen bieten ihren

Beschäftigten bereits diese besondere Kombination

an, darunter das Volkswagen-Werk

in Baunatal, mit rund 13.000 Mitarbeitern

Nordhessens größter Arbeitgeber, und die

Firma SMA in Niestetal.

Das Ticket umfasst alle Vorteile einer Jahreskarte,

jedoch zu einem deutlich günstigeren

Preis. Bereits ab fünf Beschäftigte

können Unternehmen die Vereinbarung

schließen und erhalten einen Preisnachlass.

Bis zu 25 Prozent Rabatt sind bei zentraler

Bestellung und Koordination möglich.

Die Arbeitnehmer können sich zwischen der

allgemeinen Jahreskarte und der Neunuhr-

Jahreskarte entscheiden. Letztere ist von

montags bis freitags ab 9.00 Uhr bis Betriebsschluss,

am Wochenende und an den

Feiertagen ganztags gültig. Da die Angestellten

die Rabatte nur über ihren Arbeitgeber

erhalten, bedeuten sie eine direkte

Unternehmensleistung.

Hinzu kommt der indirekte monetäre

Beitrag: Die Lebenshaltungskosten steigen

und einen bedeutenden Anteil daran haben

die Kraftstoffkosten. Arbeitnehmern bleibt

auch dadurch weniger Realeinkommen übrig.

Wie hoch die Kosten durch regelmäßige

Fahrten mit dem Pkw zwischen Wohnort und

Arbeitsplatz tatsächlich sind und wie sich

diese Ausgaben im Vergleich zu Fahrten mit

Bussen und Bahnen ändern, kann jeder mit

dem Kraftstoffkostenrechner der KVG unter

www.kvg.de selbst errechnen. Mit dem Job-

Ticket unterstützen Unternehmer somit ihre

Mitarbeiter auch indirekt finanziell - zumal

die Tickets, die mit einem Rabatt bis zehn

Prozent versehen sind, auf jede beliebige

Person übertragen werden können.

Darüber hinaus kann die Familie von Montag

bis Freitag ab 19.00 Uhr, am Wochenende

und Feiertag ganztags kostenlos mitgenom-

GolfNordhessen 42


Special

men werden. JobTicket-Inhaber profitieren

außerdem von zahlreichen ermäßigten Eintrittspreisen

in Städtischen Bädern, Kinos

und Museen.

Ein zweiter Pluspunkt betrifft die Parkflächen

am Betrieb. Viele Unternehmen und

ihre Mitarbeiter klagen über Parkplatznot:

Die Flächen auf dem Firmengelände sind oft

zu knapp bemessen für den regelmäßigen

Ansturm zu Arbeitsbeginn. Und weiter entfernt

sein Auto abzustellen, ist unbequem

und zeitraubend.

Davon abgesehen, bedeuten längere Fahrten

zum Arbeitsplatz, vor allem bei Regen

und Schnee, nachts oder im Morgengrauen

Stress. Verspätungen durch Staus oder Parkplatzsuche

sind ein zusätzliches Problem für

den Arbeitnehmer ebenso wie den Unternehmer.

Mit einem JobTicket pendeln die

Angestellten sicher und zuverlässig mit Bus,

Tram oder RegioTram von ihrem Wohnort zur

Arbeitsstätte.

Das JobTicket lässt sich außerdem mit dem

Parkplatzangebot der Betriebe kombinieren.

KVG und NVV beraten Unternehmen und

„Das JobTicket eröffnet den Unternehmern die

Chance, mehrere positive Attribute zeitgleich

zu verwirklichen“, unterstreicht Andreas Helbig,

Chef der KVG und der Kasseler Städtische

Werke AG.

Foto: nh

Institutionen, wie sich beides clever miteinander

verbinden lässt.

Und schließlich spielt das positive Unternehmens-Image

eine Rolle. Mit dem JobTicket

ebnen Unternehmen ihren Mitarbeitern

den günstigen Weg in die ÖPNV-Welt. Damit

signalisieren sie zugleich soziale Verantwortung

und ökologisches Handeln zur Minderung

von CO2-Ausstoß und einer besseren

Klimabilanz, sie leisten einen Beitrag gegen

verstopfte Straßen und für die Sicherheit

ihrer Beschäftigten.

„Das JobTicket eröffnet Unternehmern somit

die Chance, mehrere positive Attribute

zeitgleich zu verwirklichen“, betont Andreas

Helbig, Chef der KVG und der Kasseler Städtische

Werke AG.

Für Unternehmen in Kassel und im Kassel-

Plus-Gebiet bietet die KVG weitere Informationen

bei Constance Depzinski, Telefon

0561/3089-144, oder Stefan Kortmann,

Telefon 0561/3089-153, E-Mail: jobticket@

kvg.de. Ansprechpartner für Unternehmen

ist Norbert Lopatta, Telefon 0561/70949-41,

E-Mail: norbert.lopatta@nvv.de.

Gewinnen Sie exclusive

VIP-Freikarten!

Für das Handball-Länderspiel

am 4.1.2009 in Kassel

Wie heißt die Handball-Länderspiel-Partie

am 4. Januar 2009 in Kassel?

A) Deutschland – Schweden :

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1) 1 x 2 VIP-Tickets für das

Handball-Länderspiel

am 4.1.2009

2–4) 3 x 2 Freikarten für ein

MT Melsungen-Heimspiel

5–10) Ein Bernecker-Handtuch

Teilnahmeschluss: 17.12.2008/12 Uhr.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein Gewinnspiel der Bernecker Mediagruppe • www.bernecker.de

GolfNordhessen 43


Promis

„Im Frühjahr eröffnen wir unseren weltweit einzigartigen

Wettbewerb – es geht um den Absolutely Very Longest Drive

über den Twistesee!“

Bad Arolser Jungsenioren-Mannschaft (Bad Arolsen)

„Das beste Schwungtraining läuft in den heiligen Hallen bei

Ballgreen in der Kasseler Friedrich-Ebert-Straße!“

Heiko Schink und Fitnesstrainer Gazi Avakhti (Kassel)

„Es gibt starke Teams.

Und es gibt Vater und

Sohn!“

Philipp und Peter

Pawlenka (Escheberg)

„Mit oder ohne Gänseliesel – den grandiosesten Blick in ganz

Niedersachsen hat man an unserer Bahn 18!“

Siegerinnen und Sieger des Hardenberger Proshop-Cups

(Hardenberg)

„Warum ich Pebble

Beach so liebe? Wegen

der Caddies, deren

Handicaps meist deutlich

unter denen der

Spieler liegen...“

Michael Schramm

(Wissmannshof)

„Mit meiner Kamera bin ich häufig vor Ort an Grün 18. Dort

fotografiere ich dann immer den jeweils letzten Putt der Runde

– und den Jubel der Akteure...“

Lutz Jannasch (Kassel)

GolfNordhessen 44


Promis

„Als Fans der Farben

grün und weiß stehen

wir natürlich auf Werder

Bremen!“

Julia und Dennis

Hilgenberg (Gudensberg)

„Die schönsten Pokale zwischen Paris und Moskau gibt‘s bei uns am Twistesee!“

Champions der letztjährigen Bad Arolser Clubmeisterschaften (Bad Arolsen)

„Wo wir unser kurzes Spiel

trainieren? Natürlich an den

Par 3-Löchern im Golfpark

Gudensberg!“

Anne Schröder, Roland Singbartl

und Inge Köhler (Gudensberg)

Fragezeichen über Fragezeichen. In diesem Feld bedenken wir heute keinen Prominenten

aus der Region mit einem flotten Spruch. Denn wir möchten SIE dafür

gewinnen, uns in dem Zusammenhang zu unterstützen.

Unsere Frage lautet: Haben Sie einen originellen Schnappschuss, der sich für die

Rubrik eignet?

Prima. Dann mailen Sie uns das Foto an golfnordhessen@bernecker.de zu – und

nennen Sie den Fotografen sowie die Person(en), die zu sehen ist/sind. Die drei

besten Einsendungen bzw. Fotos, die bis zum Ende der Saison im Verlag eingehen,

prämieren wir mit Überraschungspreisen!

GolfNordhessen 45


Golfplätze

Golfclub

Anschrift

Telefon

Telefax

eMail

Internet

Sekretariat

Präsident

Schriftführer(in)

Schatzmeister

Spielführer(in)

Platzwart/

Greenkeeper

Vizepräsident

Jugendwart(in)

Golflehrer

Clubmanagement

Geschäftsführer

Anfahrt

GC Kassel-Wilhelmshöhe

Golfclub

Kassel-Wilhelmshöhe e. V.

Ehlener Straße 21

34131 Kassel

0561 33509

0561 37729

mail@golfclub-kassel.de

www.golfclub-kassel.de

Ina Wolter,

Sandra Nähler

Lorenz Köstner

Hermann Wenner

Jörn Töldtau

Dieter Schaefer

Wolfgang Kretschmer,

Stewart Macintosh

Jörn Thöldtau, Dieter Schaefer

Ulrike Köstner

Paul Smith, Mike McLean, Andrew

Winstanley

Julia Görg

N. N.

A 44 Kassel-Dortmund, Ausfahrt

Kassel-Süd, Richtung Kassel-

Wilhelmshöhe-Herkules.

Oder: Von Kassel kommend über

die Wilhelmshöher

Allee oder Kohlenstraße in die

Druseltalstraße. Das Clubhaus

liegt am Habichtswald.

GC Waldeck am Edersee

Golfclub Waldeck

am Edersee e. V.

Domänenweg 2

34513 Waldeck

05623 9989-0

05623 9989-15

waldeck@golf.de

www.gc-waldeck.de

Katharina Hoffart, Gaby Gebel,

Christiane Schmaler, Carina Tymko

Dr. Dieter Herguth

Wolfram Reetz

Malte Plücker, Martin Dörflinger

Stefan Schaller

Hans Heinrich Hankel

Klaus Günther

Barbara Jung

Regis Gustave, Philipp Oster,

Nigel Warren

Thomas Schilling

Stephan Vogl

Von Süden: A 7 Würzburg-Kassel,

Ausfahrt 84 Homberg Richtung

Bad Wildungen, kurz vor Bad

Wildungen rechts B 485 Richtung

Korbach-Sachsenhausen, nach 13

km links Richtung Waldeck, kurz

vor Ortsende links zum Golfplatz.

Von Norden: A 44 Kassel-Dortmund,

Ausfahrt 67 Zierenberg,

B 251 Richtung Korbach, hinter

Freienhagen links Richtung Netze,

3 km hinter Netze auf der B 484

rechts Richtung Waldeck, kurz vor

Ortsende links zum Golfplatz.

GC Gut Wissmannshof

Golfclub

Gut Wissmannshof e. V.

Gut Wissmannshof

34355 Staufenberg-Speele

05543 9103-30

05543 9103-50

gcgutwissmannshof@t-online.de

www.golf-kassel.de

Antje Werner,

Andrea Klug

Joachim Schalke

Brigitte Brandt

Gerhard Hartmann

Ulf Schein

Fa. Ravior und Borgolte,

Marcus Benzin

Brigitte Brandt

Harald Burger

Ralf Hartfuß,

N. N.

Joachim Schalke

A 7 Ausfahrt Hann. Münden-

Lutterberg, Richtung Lutterberg,

dort rechts Richtung Speele bis

zur Beschilderung Gut Wissmannshof.

Platzbeschreibung

Länge

Damen: 4.909 m, CR 70,8

Slope 121

Herren: 5.570 m, CR 69,2

Slope 124

Par: 70

Länge

Damen: 5.532 m, CR 74,6

Slope 123

Herren: 6.305 m, CR 73

Slope 127

Par: 73

Länge

Damen: 5.244 m, CR 74,6

Par: 73, Slope 129

Herren: 5.836 m, CR 71,8

Par: 72, Slope 127

Spielgebühren

Platz

Mo.-FR.

Sa. + So. + Feiertage

Spielgebühren

Driving Range

Spielgebühren

Jugendl./Student.

Mitgliederzahl

Aufnahmemöglichkeit

40,00 (VcG 60,00)

50,00 (VcG 75,00)

5,00

50 % Ermäßigung

877

Ja

40,00

50,00

6,00

50 % Ermäßigung

835

Ja

40,00

50,00

5,00

50 % Ermäßigung

860

Ja

GolfNordhessen 46


Golfplätze

GC Zierenberg-Gut Escheberg

Golfclub

Zierenberg Gut Escheberg

34289 Zierenberg

05606 531972

05606 531973

sekretariat@golfclub-escheberg.de

www.golfclub-escheberg.de

Gabriela Mainusch,

Ilse Gutschank, Michaela Weise

Clemens Glässner

Dr. Dirk Schröter

Matthias Knieling

Kevin Neill

Heinz Schulz

W. Biermann, H. J. Eskuche

Ralf Schwantes

Anthony Feminis

Norman H. Jenkins,

Alexander Raupp

Heinz Schulz

A 44 Kassel-Dortmund, Ausfahrt

Zierenberg, rechts Richtung

Ehlen, in Ehlen links abbiegen

Richtung Zierenberg, in

Zierenberg vor Bahnübergang

links Richtung Oberelsungen,

500 m hinter Friedrichsaue rechts

ab nach Escheberg.

GC Bad Arolsen

Golf- und Landclub

Bad Arolsen e. V.

Zum Wiggenberg 33

34454 Bad Arolsen

05691 62844-4

05691 62844-5

info@golf-arolsen.de

www.golf-arolsen.de

Andreas Motyl, Silke Schütt,

Barbara Seidler

Lothar Remmele

Carola Seiler

Helmut Kossmann

Udo Lossau

Eckhard Funke

Manfred Damm, Claus Alscher

Ulrike Josephy

Hugh Cairns

Andreas Motyl

Andreas Motyl, Hugh Cairns

A 44 Kassel-Dortmund, Ausfahrt

Breuna Richtung Volkmarsen,

Bad Arolsen in Wetterburg zum

Strandbad abbiegen. Nach ca.

800 m links zum Parkplatz abbiegen,

links halten und der

Beschreibung folgen.

Von Dortmund: A 44 Dortmund-

Kassel, Ausfahrt Diemelstadt-

Rhoden Richtung Bad Arolsen

auf der B 252, in Bad Arolsen

links auf die B 450 Richtung

Twistesee und der Beschilderung

zum Strandbad und zum Golfplatz

folgen.

GC Bad Wildungen

Golfclub

Bad Wildungen e. V.

Talquellenweg 33

34537 Bad Wildungen

05621 3767

05621 960363

gc-bad-wildungen@t-online.de

www.gc-bad-wildungen.de

Carmen Rhein

Wulf Bopp

Jürgen Trumpp

Helmut Heck

Winfried Schmidt

Christoph Lohstöter,

Jens Schneider

N. N.

Georg Schuster

Sascha Ludwig

N. N.

N. N.

BAB Hannover-Kassel-Frankfurt,

Ausfahrt Südkreuz Kassel

Richtung Fritzlar, Ausfahrt

Wabern Richtung Bad Wildungen,

durch die Stadt über die

Brunnenallee bis hin zum San.

Fürstenhof, links Dr. Born-Straße

bis Talquellenweg und dann

rechts zum Golfplatz abbiegen.

GC Rittergut Rothenberger Haus

Golfclub Rittergut

Rothenberger Haus

37115 Duderstadt

05529 899-2

05529 899-5

gc-rittergut-rothenbergerhaus@t-online.de

www.golf-ohne-grenzen.de

Siegfried Esseln

Günter Jahn

Hans-Helmut Herbold

Jörg Schmidthals

Joachim Müller

Heinrich Renneberg

Klaus Schulze-Niehoff

Günther Hintzmann

Neil Reid

N. N.

N. N.

BAB-Abfahrt Nr. 72, Göttingen-

Nord, B 27 befahren Richtung

Braunlage/Harz. In Gieboldehausen

B 27 (vor Aral, rechts)

verlassen und über Rüdershausen,

Rhumspringe nach Hilkerode.

In Hilkerode links nach

Brochthausen. Ortseingang

Brochthausen links Richtung

Zwinge und dann der Beschilderung

zum Golfplatz folgen.

Länge

Damen: 5.394 m, CR 72,9

Slope 126

Herren: 6.122 m, CR 71,2

Slope 123

Par: 72

Länge

Damen:

rot: 3.306 m, CR 61,6 Slope 108

orange: 3.096 m, CR 60,3 Slope 102

Herren:

gelb: 3.796 m, CR 62,5 Slope 114

blau: 3.579 m, CR 61,5 Slope 110

Par: 63

Länge

Damen: 5.061 m, CR 72,6

Slope 130

Herren: 5.549 m, CR 70,0

Slope 133

Par: 70

Länge

Damen: 5.250 m, CR 73,3

Slope 125

Herren: 5.984 m, CR 71,8

Slope 126

Par: 72

40,00

50,00

34,00

40,00

40,00 (VCG 60,00)

50,00 (VCG 75,00)

30,00

40,00

8,00

5,00

5,00

8,00 inkl. Kurzplatz

50 % Ermäßigung

720

Ja

50 % Ermäßigung

641

Ja

50 % Ermäßigung

433

Ja

50 % Ermäßigung

528

Ja

GolfNordhessen 47


Golfplätze

Golfclub

Anschrift

Telefon

Telefax

eMail

Internet

Sekretariat

GC Oberaula

Kurhessischer Golfclub

Oberaula Bad Hersfeld e. V.

Am Golfplatz Hausen

36280 Oberaula

06628 9154-0

06628 9154-24

info@golfclub-oberaula.de

www.golfclub-oberaula.de

Monika Wettlaufer

Golfclub Hardenberg e. V.

Golfclub Hardenberg e. V.

Levershausen

37154 Northeim

05551 90838-0

05551 90838-20

info@gchardenberg.de

www.gchardenberg.de

Lore Exner

Rhön e. V. Fulda

Golfclub

Rhön e. V. Fulda

Postfach 1403

36004 Fulda

06657 1334

06657 914809

info@golfclub-fulda.de

www.golfclub-fulda.de

Annette Staples

Präsident

Schriftführer(in)

Schatzmeister

Spielführer(in)

Platzwart/

Greenkeeper

Vizepräsident

Jugendwart(in)

Golflehrer

Clubmanagement

Geschäftsführer

Anfahrt

Peter Bickhardt

Renate Etz

Arno Seelen

Traudel Oster

Ralf Schär

Siegfried Wagner

Hartmut Vaupel

Andrew McQueen

Frank Gerhard

N. N.

A 7 Ausfahrt Kirchheim-Niederaula-Oberaula,

von dort nach

Hausen, von der Ortsmitte links

ca. 1 km bis zum Golfplatz (der

Beschilderung folgen).

Klaus Menge

Norbert Hoffmann

Werner Große

Ernst-Wilhelm Balssen

Ferdinand Graf von Hardenberg

Carl Graf von Hardenberg

Hans-Werner Buchholt

St. Quirmbach, J. Fronczak,

M. Dyck, J. Kerkmann, R. Milich

Norbert Hoffmann

Norbert Hoffmann

A 7 Ausfahrt Nörten-Hardenberg

(zwischen Göttingen Nord und

Northeim) über die B 3 in

Richtung Northeim; kurz vor

Sudheim Abzweigung rechts in

Richtung Katlenburg; nach

ca. 3 km links Golfplatz.

Werner Noll

Dieter Rocholl

Jürgen Kremer

Eberhardt Lauer

Peter Fiedler, Gerd Göb,

Winfried Scheller

Dieter Rocholl

Jürgen H. Stroscher

Christian Becker, Nick Staples,

Julius Sommer, Max. Henrich

Nick Staples

N. N.

Autobahn (A 7), Ausfahrt Fulda

Nord oder Süd, B 27 Richtung

Fulda, Abfahrt Tann/Rhön,

stets Richtung Tann/Rhön, bis

Hofbieber, 12 km östlich von

Fulda. Der Golfplatz befindet sich

direkt in Hofbieber.

Platzbeschreibung

Spielgebühren

Platz

Mo.-FR.

Sa. + So. + Feiertage

Spielgebühren

Driving Range

Spielgebühren

Jugendl./Student.

Mitgliederzahl

Aufnahmemöglichkeit

Länge

Damen: 5.324 m, CR 73,5

Slope 125

Herren: 6.041 m, CR 71,6

Slope 130

Par: 72

40,00

50,00 (Freitag ab 12.00 Uhr)

6,00

Ermäßigung für Jugendliche

und Studenten

670

Ja

Göttingen Course

Damen: 5.300 m, CR 73,2;

Slope 130, Herren: 5.970 m,

CR 71,1; Slope 130 Par: 72

Niedersachsen Course

Damen: 4.994 m, CR 73,2;

Slope 126, Herren: 6.069 m,

CR 73,4; Slope 131 Par: 72

Early Morning, After Work: 25

Göttingen Course: 45,00

Niedersachsen Course: 55,00

GC: 54,00; NC: 64,00

kostenfrei

50 % Ermäßigung

1.040

Ja

Länge

Damen: 4.880 m, CR 70,3

Slope 125

Herren: 5.487 m, CR 68,5

Slope 127

Par: 70

35,00

45,00

5,00

50 % Ermäßigung

727

Ja

GolfNordhessen 48


Golfplätze

Golf Club Marburg e. V.

Oberhessischer Golfclub

Marburg e. V.

Maximilianhof

35091 Cölbe-Bernsdorf

06427 9204-0

06427 9204-1

info@golf-club-marburg.de

www.golf-club-marburg.de

Herta Klute, Anna Kroul

Bernd Bonn

Gerhard Kempf

Margit von Klopotek-Doering

Thorsten Wiederhöft

Jörg Bauscher,

Andreas Walger

Dieter Rektorschek

Andreas Schwarz

Trevor Rigby,

Malcolm Welsh

N. N.

N. N.

Ab Stadtmitte Marburg 7 km

über die Autobahn Richtung

Kassel, Abfahrt Kassel, dann

an der Kreuzung B 3 nach links

abbiegen. Nach 500 m vor der

Ortschaft Bernsdorf rechts der

Beschilderung folgen.

Von Kassel kommend an der

B 3-Kreuzung am Chausseehaus

rechts, auf der Landstraße bleiben

und vor der Ortschaft Bernsdorf

rechts. Beschilderung folgen.

Hofgut Praforst e. V.

GC Hofgut Praforst e. V.

Golfanlagen Praforst

Dr. Detlev Rudeldorff-Allee 3

36088 Hünfeld

06652 997-0

06652 997-55

info@praforst.de

www.praforst.de

Birgit Heibutzki,

Monika Langenscheidt

Wigbert Biedenbach

N. N.

N. N.

Thomas Sedelmayr

Klaus Ebert

S. Müller-Rossbach, W. Staminski

Carlo Dehler

Robert Kiefer

N. N.

W. Biedenbach, T. Sedelmayr

Von der A 7 kommend, Abfahrt

Hünfeld/Schlitz, Richtung

Hünfeld, nach 3 km finden Sie

rechts die Golfanlagen.

GC Gut Willershausen

GC Gut Willershausen e. V.

Bergring 4

OT Willershausen

37293 Herleshausen

05654 9204-0

05654 9204-1

info@golf-gut-willershausen.de

www.golf-gut-willershausen.de

Petra Patzig

Karla Blaurock

Dr. Michael Küpper

Gisela Löffler

Matthias Koch

Michael Götting

Klaus-Dieter Meier

Michael Götting, Volker Eisenhuth

Clive Guyatt

N. N.

N. N.

Aus Richtung Kassel: über die

B 7 bis Netra, in Netra dem

Schild „Golfanlage” folgen,

Richtung Herleshausen; durch

Altefeld, weiter Richtung

Herleshausen; ca. 500 m nach

Altefeld links abbiegen nach

Willershausen.

Golfpark Gudensberg

Golfpark Gudensberg

Ziegelei 1

34281 Gudensberg

05603 93073-0

05603 93073-3

info@golfpark-gudensberg.de

www.golfpark-gudensberg.de

Barbara Kleppe

N. N.

N. N.

N. N.

N. N.

N. N.

N. N.

N. N.

Philipp Oster

N. N.

Hans Wilhelm Kleppe

A 49 Kassel-Marburg Ausfahrt

Gudensberg, weiter Richtung

Fritzlar, letzte Einfahrt

Gudensberg (bei Big Drum)

und der Beschilderung Golfpark

folgen.

Länge

Damen: 5.156 m, CR 72,7

Slope 128

Herren: 6.003 m, CR 71,8

Slope 131

Par: 72

Seit 3. Oktober 2003

18-Loch-Platz

Länge

Damen: Rot 5.317 m, CR 73,7

Slope 126

Herren: Gelb 6.036 m, CR 71,6

Slope 123

Par: 72

Länge

Damen: 3.984 m, CR 65,5

Slope 117

Herren: 4.642 m, CR 65,1

Slope 125

Par: 68

öffentlicher Siebenloch-Kurzplatz

alle Bahnen Par 3

Länge Damen: 650 m

Länge Herren: 780 m

40,00

50,00

36,00

46,00

33,00 (VcG 39,00)

39,00 (VcG 45,00)

16,00 Tageskarte

18,00 Tageskarte

6,00

8,00

5,00

5,00 / 6,00

50 % Ermäßigung

709

Ja

50 % Ermäßigung

1.260

Ja

50 % Ermäßigung

286

Ja

Ermäßigung

GolfNordhessen 49


Golfszene

Vor allem die Golfspieler im Visier

Im April eröffnet Aldiana seinen Club im Eldorado Bad Griesbach

Der Touristikanbieter geht in die Offensive: Ab April 2009 pachtet

Aldiana das bisherige Fünfsterne-Hotel König Ludwig in Bad Griesbach

von der Hartl-Gruppe. Seit September wird das Haus umgebaut

und modernisiert, um ab dem Frühjahr den Bedürfnissen der Gäste

gerecht zu werden.

Pressesprecherin Dorothea Hohn: „Die Renovierung umfasst die komplette

Modernisierung der Gästezimmer sowie die Neugestaltung der

gesamten Lobby.“ Darüber hinaus wird ein neuer Animations- und

Entertainment-Bereich mit Disco und Miniclub in den Hotelkomplex

integriert.

„Wir freuen uns, dass wir ab dem kommenden Jahr erstmals mit

einer Clubanlage in Deutschland vertreten sein werden. Das gibt

unserer Expansionsstrategie eine neue Dynamik“, unterstreicht

Geschäftsführer Volker Schwartz. Ziel sei es, mit der Integration der

Clubanlage neue Zielgruppen anzusprechen und die Region für alle

Generationen attraktiv zu machen.

Das in Niederbayern gelegene Hartl-Resort Bad Griesbach ist das

Golf-Eldorado Deutschlands. Mit dem neuen Club baut Schwartz‘ Unternehmen

sein Golfangebot im touristischen Markt weiter aus und

„Mit der Clubanlage im bayerischen Bad Griesbach wollen wir neue

Zielgruppen ansprechen und die Region für alle Generationen attraktiv

machen“, erläutert Aldiana-Geschäftsführer Volker Schwartz.

Foto: nh

richtet sich damit in erster Linie an Liebhaber des grünen Sports.

Thomas Grünewald, Golf-Chef bei Aldiana, hebt hervor: „Keine

andere Region bietet eine vergleichbare Anzahl an 18 Loch-Golfplätzen.“

Er freut sich darüber, dass seine Gäste dort künftig

„das einzige Golfodrom mit Golfakademie in Deutschland nutzen“

können.

Über den Golfsport hinaus soll das Programm von Fitness und

Reiten bis hin zu Nordic-Walking, Mountainbiking und Radfahren

reichen. Wanderer erwartet ein 130 Kilometer langes Wegenetz

durch die malerische Landschaft des Rottals.

„Aldiana ist mit seinem Know-how als Anbieter von Cluburlaub

und Golfspezialist der ideale Partner für unser Resort, mit dem

wir zahlreiche Synergien schaffen werden. Wir sind sicher, dass so

viele neue Gäste, vor allem junge Menschen und Familien, in die

Region kommen“, erklärt Ottmar Barbian, der Geschäftsführer der

Hartl GmbH.

Verfügen wird der Club über insgesamt 170 Zimmer und Suiten

sowie einen großzügigen Wellness-Bereich, inklusive des eigenen

Thermalbades. Das Bad Griesbacher Thermalmineralwasser

kommt aus über 1.000 Metern Tiefe an die Oberfläche und ist seit

Menschengedenken als ein erfolgreiches Heilmittel bekannt und

geschätzt.

Darüber hinaus wird Aldiana eine Tennishalle, drei Tennissandplätze

und einen Abenteuerspielplatz für Kinder betreiben. „Das urige

Restaurant „Zum Heurigen“ wollen wir als A-la-Carte-Restaurant

betreiben“, kündigt Vertriebschef Thomas Bienmüller an. Das beliebte

Ziel soll auch externen Gästen offen stehen.

GolfNordhessen 50


Golfszene

So hat das Team den richtigen Biss

Dr. Michael Claar neuer Mannschaftszahnarzt der Kassel Huskies

Dr. Michael Claar hat die zahnärztliche Betreuung

der Kassel Huskies übernommen. „Ich

freue mich über diese spannende Aufgabe.

Es ist mir eine große Ehre und Freude, die

Huskies in der Deutschen Eishockey-Liga zu

unterstützen“, so der Mediziner.

Dr. Michael Claar ist gemeinsam mit Dr. Ute

Hilgenberg und Dr. Hans-Peter Claar in der

Zahnarztpraxis am Leipziger Platz tätig.

Diese wurde bereits im Jahre 1929 gegründet

und zählt damit zu den ältesten und renommiertesten

Praxen in der Region.

Nach dem Zahnmedizinstudium hat Dr. Michael

Claar an der Medizinischen Hochschule in

Hannover eine dreijährige Weiterbildung für

zahnärztliche Chirurgie und Implantologie

erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Jahr 2005

besitzt er die international höchste Zertifizierung

des implantologischen Weltverbandes

ICOI.

Zahnimplantate bieten die perfekte Möglichkeit,

fehlende Zähne naturgetreu zu ersetzen

und werden seit über 30 Jahren erfolgreich

eingesetzt. „Wissenschaftliche Untersuchungen

zeigen, dass Zahnimplantate sehr zuverlässig

funktionieren und damit den Patienten

Kaukomfort und Lebensqualität zurückgeben

können“, so Dr. Claar.

Der Mediziner hält Vorträge im In- sowie Ausland

und besucht jährlich mehrere Kongresse

und Fortbildungen, um sich permanent auf

dem neuesten Stand zu halten. Er hebt hervor:

„Die Weiterentwicklungen in allen Bereichen

unseres Berufes sind spannend. Neue Materialien

und Operationstechniken ermöglichen

Ihren Fans in Nordhessen bieten die Eishockey-Cracks sportliche Highlights und jede Menge spannende

Partien.

Foto: Kassel Huskies

So wie bei den Kassel Huskies auf dem Eis ist auch in der Zahnarztpraxis am Leipziger Platz Teamgeist

gefragt.

Foto: nh

uns heute, auch Patienten mit ungünstigen

Voraussetzungen optimal zu helfen.“

Gerade bei Patienten, die einen herausnehmbaren

Zahnersatz tragen oder diesen

vermeiden möchten, sind Zahnimplantate eine

interessante Behandlungsalternative. Dabei

werden moderne Möglichkeiten der Computertechnik

eingesetzt, die eine sehr schonende

Behandlung erlauben.

Die Zahnärzte am Leipziger Platz sind neben

dieser Spezialisierung auch Anlaufpunkt für

Patienten, die eine einfühlsame und schonende

allgemeinzahnärztliche Behandlung

suchen. „Die umfassende Betreuung unserer

Patienten ist uns sehr wichtig“, betont

Dr. Michael Claar. Durch die Zusammenarbeit

mit einem Facharzt für Anästhesie ist es möglich,

Vollnarkosebehandlungen für alle Altersklassen

in der Praxis ambulant anzubieten.

Dr. Claar erläutert: „Insbesondere Angstpatienten,

die seit Jahren keinen Zahnarzt

mehr aufgesucht haben, können wir durch die

Narkosebehandlung gut helfen.“

Befragt nach seinen Erwartungen und

Wünschen für die aktuelle Eishockeysaison

antwortet Dr. Claar: „Ich wünsche unserer

Mannschaft viele Siege und möglichst wenig

Verletzungen der Zähne. Damit ist für die

Saison zahnmedizinisch ALLES CLAAR!“

GolfNordhessen 51


Golfszene

Wenn der Ball 180 Meter weit fliegt

Audi-Chef Volker Link absolviert erste Trainingseinheit auf der Range

Da geht es lang: Fachkundig angeleitet vom Kasseler Professional Andrew Winstanley, lernte Audi-Manager Volker Link die ersten Schritte auf der

Driving-Range und dem Übungsgrün kennen.

Fotos: Mario Zgoll

Erinnern Sie sich an Ihre ersten Schläge auf

der Driving-Range? Motiviert von Bernecker-

Verlagsleiter Ralf Spohr, erlebte Volker Link,

Chef des Kasseler Audi-Zentrums, vor wenigen

Wochen seine Premiere auf der Übungswiese

unter dem Herkules. Unter der fachkundigen

Anleitung des Kasseler Pros Andrew Winstanley

absolvierte der Manager eine (zu)packende

Trainingseinheit. Fotograf Mario Zgoll begleitete

den Newcomer dabei mit seiner Kamera.

Anschließend zeigte sich Link begeistert. Das

Training mit dem routinierten Pro habe ihm

sehr gut gefallen. Winstanley gehe äußerst

„professionell und einfühlsam heran, einfach

toll“. Erstmals einen Golfschläger in der Hand

gehalten zu haben, sei „ungewohnt, aber

nicht ungewöhnlich“ gewesen.

In den vergangenen Jahren lernte Link verschiedene

Sportarten kennen und schätzen.

Fußball und Handball gehörten genauso dazu

wie Tennis und Tischtennis. Auf dem Weg

eignete der Manager sich viel Ballgefühl an,

das ihm nun auf der Driving-Range und dem

Übungsgrün half.

Gleichwohl, räumt Link ein, sei es nicht

einfach, den Ball richtig zu treffen. Schließlich

solle „ja dann auch noch die Flugbahn

stimmen.“

Doch ließen die ersten Erfolgserlebnisse

nicht lange auf sich warten. Ein wenig stolz

verweist der neue Kasseler Audi-Chef darauf,

dass seine weitesten Bälle immerhin 180

Meter geflogen seien.

Was macht aus seiner Sicht den Reiz der

Disziplin aus? „Die Ruhe und Naturverbundenheit.

Aber auch die netten Leute, die

man auf dem Weg kennen lernt“, erklärt

Volker Link.

Im nächsten Jahr will er häufiger an den kleinen

weißen Ball schlagen. Seine Platzreife-

Prüfung will der Newcomer gleich zu Beginn

der neuen Saison in Angriff nehmen.

GolfNordhessen 52


Golfszene

Maßgeschneidert

Gespräch mit Giuseppe Di Giglio

„Wir unterstützen die

Deutschen Golflehrermeisterschaften

und nehmen

als Partner der Verbände

PGA, Golf Management

Verband, Greenkeeper

Verband Deutschland und

Bundesverband Golfanlagen

an der Entwicklung

des Golfsports in Deutschland

teil“, erklärt der

Kasseler Vertriebsmanager

Giuseppe Di Giglio, der dem

Escheberger Club angehört.

Foto: nh

Sein Haus ist seit vielen Jahren rund um die Fairways und Grüns aktiv.

Giuseppe Di Giglio, Leiter der Kasseler Gebietsdirektion der HDI-Gerling

Vertrieb Firmen und Privat AG, nimmt dazu Stellung.

Herr Di Giglio, inwieweit engagiert sich Ihr Unternehmen im Golfsport?

Wir unterstützen die Deutsche Golflehrermeisterschaft der PGA und

nehmen als Partner der Verbände PGA, Golf Management Verband,

Greenkeeper Verband Deutschland und Bundesverband Golfanlagen

an der Entwicklung des Golfsports teil. Mit den Verbänden haben wir

gemeinsam Versicherungslösungen zu Sonderkonditionen entwickelt.

Was hat Otto Normalverbraucher davon? Oder der Golfer?

Wir versichern Golfanlagen, -plätze sowie -vereine und bieten den

Professionals die Absicherung rund um ihre Bedürfnisse. Amateurgolfer

erhalten bei HDI-Gerling Sonderkonditionen im privaten Bereich.

Für welche Versicherungsbereiche gelten die besonderen Vorteile?

Als Dienstleistung für den privaten Bereich bieten wir mit Hilfe unseres

Analyse-Instruments Finanz- und Vorsorgeplan ein umfassendes

Beratungsmodell, bei dem die individuellen Wünsche und Ziele unserer

Kunden berücksichtigt werden. Firmen und Freiberufler erhalten maßgeschneiderte

Lösungskonzepte. Gerade in diesen Kundenbereichen

verfügen wir von HDI-Gerling über umfangreiche Erfahrungen.

Wie sieht ein Beispiel dazu aus?

Die Sonderkonditionen sind von Sparte zu Sparte verschieden. Bei

der Autoversicherung zum Beispiel sind es 7,5 Prozent und können,

wie bei der privaten Haftpflichtversicherung, auf bis zu 20 Prozent

Nachlass auf den Normaltarif steigen.

Was muss ein Interessent konkret tun, um diese Vorteile zu nutzen?

Sie oder er sollte einen Termin zur Beratung bei meinen Mitarbeiterinnen,

Frau Beller oder Frau Kulpe, vereinbaren. Diese werden den

jeweiligen Experten informieren, der umgehend aktiv wird.

GolfNordhessen 53


Special

„Haben unser Haus neu erfunden!“

Im Gespräch mit dem Kasseler Raumkultur-Profi Sebastian Plath

Sebastian Plath: „Der Erfolg der ersten Wochen

hat uns positiv überrascht.“ Foto: nh

Herr Plath, was hat Sie veranlasst, mit ihrem

Geschäft von Bettenhausen ins Herz von Kassel

zu ziehen?

Die Ulrich Plath GmbH ist seit über 30 Jahren

aktiv im Objekteinrichtungsgeschäft tätig,

die letzten zehn Jahre davon im Unternehmenspark

Kassel in Bettenhausen. Seit Jahren

agieren wir unter den Top 3 der Branche in

Kassel. Trotzdem fragen wir uns jeden Tag

erneut: Warum sollen die Kunden zu uns kommen?

Warum sollen die Kunden bei uns kaufen

und nicht bei anderen Objekteinrichtern in

Kassel? Wie können wir unseren Kunden noch

mehr Nutzen bieten? So ergriffen wir sofort

die Möglichkeit zur Veränderung, als sich die

Ladenzeile an der Markthalle zur Miete anbot.

Wir haben uns selbst noch einmal neu erfunden:

neues Logo, neue Kollektionen, neuer

Standort mitten in Kassel.

Welche Vorteile bietet der neue Standort Ihren

Kunden?

Mit unserem Standortwechsel senken wir beim

Kunden die Hemmschwelle eines Besuches.

Architekten, Planer oder Unternehmenslenker

zum Beispiel wissen die Woche über vor lauter

Arbeit nicht, wo ihnen der Kopf steht – wenn

sie aber am Wochenende in der Markthalle

zum Einkaufen oder Frühstücken gehen, dann

ist es doch ein schönes Finale, danach bei uns

vorbeizuschauen und schöne Möbel anzusehen,

auszuprobieren, sich bei einem Glas Prosecco

inspirieren zu lassen. Das Angenehme

kann mit dem Nützlichen verknüpft werden,

Parkplätze sind ausreichend in der Nähe und

die Markthalle kennt nun wirklich jeder.

Welche Trends machen Sie derzeit auf dem

Markt für Objekteinrichtungen aus?

Die Gesellschaft steht ganz im Zeichen der Individualisierung:

Man kann sich via Internet

seine eigenen Sportschuhe kreieren oder sein

eigenes Parfum zusammenstellen. Warum soll

ich am Arbeitsplatz darauf verzichten?

Als Chef möchte ich doch nicht irgendjemanden

einstellen. Sondern ich möchte den

bestmöglichen Mitarbeiter, den ich bekommen

kann. Wie ernst genommen fühlt sich dieser

Mitarbeiter, wenn er in ein liebloses, nur

unter Kostengesichtspunkten eingerichtetes

Büro kommt? Wenn ich schon die meiste Zeit

des Tages im Büro zubringe und unter einem

enormen Druck permanent Hochleistung

erbringe, dann sollte es auf meine Bedürfnisse

und Individualität zugeschnitten sein.

Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass die

Einrichtung ein notwendiges Hilfsmittel ist,

um Hochleistungen zu erbringen – Spitzensportler

haben ja auch das beste Equipment.

Inwieweit greifen Sie diesen Trend auf?

Mit unserem neuen Showroom tragen wir dem

Megatrend der Individualisierung Rechnung.

Wir zeigen, dass man mit einfachen Mitteln

eine abwechslungsreiche Umgebung erschaffen

kann, in der der Arbeitsplatz eine

Quelle der Kraft und der Inspiration ist. Die

Planungen dazu erstellen wir mit eigenen oder

uns partnerschaftlich verbundenen Innenarchitekten.

Gute und verlässliche Handwerksbetriebe,

vom Boden bis zur Tapete, können

wir dem Kunden empfehlen. Gern begleiten

oder koordinieren wir auch die Maßnahmen.

Wir erleben unsere Einrichtungsempfehlungen

im Selbstversuch, wir arbeiten ja mitten im

Showroom: flexible Arbeitstische, Leuchten

mit integrierter Kühlung, kurze informelle

Gespräche in Loungesesseln, Präsentationen

am interaktiven Bildschirm und so weiter. Wir

probieren immer wieder neue Lösungen aus

und lassen diese Erfahrungen in unsere Arbeit

einfließen.

Inwieweit setzen Sie in Ihrem Sortiment bzw. in

Ihrer Angebotspalette aktuell neue Akzente?

Neu in unserer Kollektion ist die Marke COR.

COR ist im Privatmarkt die Nummer 1 im

hochwertigen Polstermöbelsegment. Wir wollen

helfen, dass COR auch bei gewerblichen

Kunden bekannt wird.

Hier schließt sich der Kreis: Wenn ich eh die

meiste Zeit im Büro bin, warum hole ich mir

dann nicht ein schönes Sofa ins Büro und

nutze es dort, anstatt dass es zuhause steht

und keiner darauf sitzt? Mit der Kollektion

„Fritz Hansen“ haben wir die Klassiker aus Dänemark

mit den Entwürfen von Arne Jacobsen,

Hans J. Wegner oder Piet Hein im Programm.

Das ist einfach gutes Design - zeitlos und es

bewegt die Menschen. Der Vorstandsvorsitzende

von Fritz Hansen, Jakob Holm, hat es

auf den Punkt gebracht: „Wir verkaufen keine

Produkte. Mit unseren Produkten stärken wir

vielmehr das Image und den Lifestyle von

Menschen und Unternehmen!“

Welche Ziele visieren Sie an?

Der außerordentliche Erfolg der ersten Wochen

hat uns selber überrascht. Der neue Laden

wird gut angenommen und frequentiert.

Es ist unser Anspruch, die Dinge immer

wieder neu zu präsentieren, für die Kunden

die Spannung zu halten. Neben veränderten

Exponaten werden wir immer wieder Events

für unsere Kunden durchführen. 2008 werden

verschiedene Stilikonen 50 Jahre alt, etwa das

Ei und der Schwan von Arne Jacobsen. 1958

entworfen für das Royal Kopenhagen Hotel,

ist der Charme der Möbel ungebrochen. Es ist

uns gelungen, ein Exemplar der Sonderedition

„Schwan“ zu ordern: weltweit wird es 1.958

Stück in dieser exklusiven Ausführung geben

- schwanenweißes Leder, perlweißes Gestell

mit Silberband und Anhänger, auf dem die

Identifikationsnummer eingraviert ist.

Dieses außergewöhnliche Stück Designgeschichte

werden wir unseren Kasseler Kunden

zum Ende des Jahres präsentieren und anbieten.

Es wird spannend bleiben.

GolfNordhessen 54


Special

Wohlige Wärme bringt gute Laune

Beliebtes Bad Arolser Freizeitbad Arobella setzt auf Saunaspaß pur

Wer jetzt mit dem regelmäßigen Saunabaden

beginnt, stärkt dadurch seine Abwehrkraft

und kommt so mit großer Wahrscheinlichkeit

gesund durch das Winterhalbjahr. Die Sauna

ist Balsam für die Seele: In der wohligen

Wärme kann sich der „gestresste“ Körper optimal

entspannen und die durch das finnische

Bad freigesetzten Endorphine, also Glückshormone,

sorgen für uneingeschränktes

Wohlbefinden und gute Laune. In der Saunalandschaft

des Bad Arolser Freizeitbades

Arobella findet der Liebhaber des Wechselbades

eine Anlage, die kaum Wünsche offen

lässt. Mit Meditationssauna (80°C), Sanarium

(60°C), Kaminsauna (90°C), der patentierten

Erdsauna (110°C) und der Aufgusssauna

(90°C), in der stündlich Aufgüsse zelebriert

werden, ist das Angebot umfassend. Abgerundet

wird es durch ein Dampfbad (50°C)

und eine Infrarotwärmekabine.

Zur ersehnten Abkühlung gibt es Schlauchgüsse,

Schwallbrausen, ein Tauchbecken und

das 45 Quadratmeter große Abkühlbecken im

Außenbereich. Die anschließende Ruhephase

kann mit wohltuenden Massagen und Fußbädern

verschönert werden, bevor einer der

beiden Ruheräume aufgesucht wird.

Zur Stärkung zwischendurch bietet das

Bistro im Saunabereich leichte Speisen und

erfrischende Getränke. Ein Highlight für

alle Saunafans ist die Mitternachtssauna am

letzten Samstag im Monat, zu der die Anlage

bis 1.00 Uhr geöffnet ist. Zusätzlich wird zu

diesem Event die Freizeithalle mit Whirlpools,

Sprudelliegen oder Strömungskanal ab

21.00 Uhr als textilfreie Zone genutzt.

Weitere Informationen und Auskünfte gibt

das Freizeitbad Arobella (Schlesienstr. 23,

34454 Bad Arolsen) unter der Telefonnummer

05691-806200. Geöffnet ist die Einrichtung

täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr, freitags

und samstags bis 23.00 Uhr. Dienstags ist

Damensauna angesagt.

GolfNordhessen 55


Special

Mit Swarovski-Steinchen und Nieten

Die österreichische Marke Allsport setzt auf neueste Materialien

„Beim Spirit für unsere aktuelle Golfkollektion

haben wir uns bewusst für einen anderen

Designansatz entschieden. Wir wollen uns

im Markt abheben und nicht nur ladylike und

elegant rüber kommen. Schließlich ist das

Golfen modernes Lebensgefühl mit einem

Schuss Country-Style. Und Golfplätze liegen

inmitten wunderschöner Landschaften, sie

verbinden das ländliche Leben vor teilweise

atemberaubenden Kulissen mit Modernität

und Exklusivität“, erklärt Kathrin Ludescher,

Geschäftsführerin bei Allsport.

Der Mix ist in den Orderrunden bisher sehr gut

angekommen. Und die Österreicher zeigen sich

außerordentlich zufrieden mit dem Ergebnis.

„Die Kunden sind begeistert von der Kollektion.

Besonders das klassische Karomuster im

Used-Charakter sowie die floralen Stiches auf

Jacken im angesagten schmalen Fitting wurden

super verkauft“, freut sich Verkaufsleiter

Bernd Dappen.

Als ein Highlight gilt das hochmoderne Material

in der Fleecekollektion. Jacken und

Westen aus Zweilagen-Softfleece mit Fieldsensor

perfektionieren das Spiel zwischen

Funktionalität und Mode. „Fieldsensor ist ein

hydrophobes Garn aus Polyester-Hohlfasern,

die aufgrund ihrer speziellen Struktur die

Feuchtigkeit hervorragend transportieren“, so

Pressesprecherin Nathalie Marth.

Das neueste und effektivste „Moisture-Management-Fabric“

ist voll atmungsaktiv und

schnell trocknend. Die gerauhte Innenseite

des Gewirkes konserviert die Körperwärme,

transportiert aber den Schweiß nach außen

und gibt optimalen Komfort durch sein geringes

Gewicht.

Funktionale Meryl-Polos haben grobe Stiches

an den Außennähten. Und zartschimmernde

Swarovski-Steinchen stehen in spannendem

Kontrast zu metallischen Nieten.

Nieten sind der Joker der Kollektion: Sie tauchen

immer da auf, wo man sie nicht vermutet.

Sie setzen Akzente „und sind das stylishe

Augenzwinkern zur eleganten Schnittführung

der Golflinie“, erklärt die Pressesprecherin.

Die Hosen kommen schmal und sportiv oder

lässig im Baggy-Stil in gewaschenen Karomustern

oder frischen Unifarben wie Rot und

Weiß daher. Viele funktionale Taschen und

Krempellösungen sorgen für chice Bequemlichkeit

beim Golfen. Jacken und Pullunder

aus Soft-Fleece sind mit Bändchen, Ton in

Ton-Stiches und Bommeln die spannend-charmante

Ergänzung. Die Farben reichen von Rosa

und Rot in Kombination mit Grau und Orange.

Blau gibt es in vielen Abstufungen und wird

mit Kiesel und Naturweiß ergänzt.

Die Fleece-Linie setzt Akzente mit Allover-

Flowerdrucken bei den Wende-Jacken. Die

Überzieher haben kleine Blumenmuster und

legere Känguruh-Taschen. Die Kollektion wird

in zwei hochwertigen Qualitäten angeboten.

Der beidseitig gerauhte italienische Leichtfleece

ermöglicht eine elegante, körpernahe

Schnittführung und garantiert eine hervorragende

Passform. Sehr funktional ist der

einseitig geraute Fleece. Auf der Außenseite

verfügt er über eine modische Jerseyoptik und

Griffigkeit. Die Innenseite ist leicht aufgeraut,

was für ein angenehm leichtes Tragegefühl

sorgt und zudem die Körperwärme länger

speichert – eine wichtige Eigenschaft für alle

sportlichen Outdoor-Aktivitäten.

„Die Farben sind Eisblau, Pink, Schwarz und

Weiß“, macht Nathalie Marth deutlich.

GolfNordhessen 56


Golfszene

Wo Freunde sind

Oberaulaer besuchen Rotenburg

Mit dem bei Bremen gelegenen Club Rotenburg/Wümme unterhalten

die Oberaulaer seit langem freundschaftliche Beziehungen. Abwechselnd

finden jeweils jährlich Treffen statt. Diesmal reisten 16 Nordhessen

nach Norden.

Bereits zur Proberunde präsentierte sich der Platz in ausgezeichnetem

Zustand. Das hervorragende Wetter über alle drei Tage hinweg tat ein

Übriges.

In „Prüsers Gasthof“, einem Viersterne-Hotel in der Nähe des Golfplatzes,

fühlten sich die Oberaulaer wohl. Dort fand das „Come together“

mit den Freunden aus dem Norden statt. Die Stimmung war prächtig,

die Gespräche im Hotelgarten zogen sich bis Mitternacht hin.

Das erste Turnier lief nach dem Scramble-Modus. Bei der Flight-Einteilung

achteten die Gastgeber darauf, dass jeweils ein Akteur aus

beiden Clubs ein Team bildete.

Der Hitze hielten alle Teilnehmer stand. Es gab keine Ausfälle. An die

Runde schloss sich das traditionelle Spargelessen an – Spargel ohne

Ende, Schinken und Schnitzel. Die Siegerehrung nahmen Präsident

Rüdiger Gallè und Senioren-Captain Walter Weier gemeinsam vor.

Über Rang 1 der Nettowertung freuten sich Ute Oeste und Harry

Mohns (42). Es folgten Helga Scharsack und Herbert Röver (41), Marion

Mohns und Lothar Oeste (40), Marie-Luise Brand und Rüdiger Gallé

(40) sowie Waltraud Heinzerling und Erich Scharsack (40).

Die Bruttopreise gingen an die Teams Ute Oeste/Harry Mohns (33)

und Marion Mohns/Lothar Oeste (30). Der Abend klang im Garten des

Hotels harmonisch aus.

Einige unersättliche Golfer aus Oberaula nahmen das Angebot an, am

folgenden Tag noch einmal den Platz in Wümme zu spielen – und zwar

kostenlos!

Fazit: Alte Freundschaften wurden aufgefrischt, neue geschlossen. Die

Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der die Nordhessen empfangen

wurden, war einmal mehr überwältigend.

Die Wümme-Golfer stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass ihr Motto

Golfen unter Freunden“ kein Werbeslogan ist, sondern gelebt wird. So

herrscht bereits Vorfreude auf den Gegenbesuch 2009...

GolfNordhessen 57


Golfszene

Mit nordhessischer Hilfe nach oben

Pro Jochen Lupprian löst das begehrte Ticket für die Challenge Tour

Mit zwei überaus überzeugenden Vorstellungen in Fleesensee und Ballena spielte sich Professional

Jochen Lupprian zur Final Stage im nordspanischen Catalunja vor. Ob es ihm dort gelingt, die

Karte für die European Tour zu lösen?

Foto: Axel Sauerwein/nh

Der von den nordhessischen Firmen, Gebäudereinigung

Richter und Kama Gartz & Co.

GmbH, gesponserte Professional Jochen

Lupprian hat sich erneut in die Eliteklasse

vorgespielt. Bei der ersten Stufe der European

Tour Qualifying School auf der Anlage in

Fleesensee setzte er sich mit einem Score

von -16 nach vier Runden souverän durch.

Anfang November folgte im spanischen Club

Ballena nahe Jerez der zweite Streich. Auch

dort bewies der Routinier Nervenstärke und

schaffte die Qualifikation für die so genannte

Final Stage nach Runden von 69, 71, 67

und 67 Schlägen mit einem Gesamtergebnis

von 14 Schlägen unter Par.

„Damit hat er bereits die begehrte Karte

für die Challenge Tour 2009 in der Tasche“,

freut sich Dr. Ulrike Gartz von der Kama

Gartz & Co. GmbH, die seit 2007 für Jochen

Lupprian tätig ist.

Und, wer weiß, vielleicht gelingt Lupo, wie

seine Freunde ihn nennen, bei der Final

Stage im nordspanischen Catalunya bei

Girona noch der ganz große Wurf. Betreut

wird er dort einmal mehr vom ehemaligen

Wissmannshofer Pro Nigel German, „der ihn

auch schon in der 2. Stage als Caddie unterstützt

hat“, so Dr. Gartz.

Impressum | Golf Nordhessen

Verlag und Herausgeber:

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Unter dem Schöneberg 1 | 34212 Melsungen

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Unter dem Schöneberg 1 | 34212 Melsungen

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Gudensberg, Andrea Klug, Kirix Vermögensverwaltung, Barbara Kleppe, Vera Krug von Einem,

Kassel Huskies, Dr. Michael Küpper, Günter Kuhn, Rainer Lomen, Udo Lossau, Andreas, Motyl, Katharina

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Kleppe, Andrea Klug, Dr. Michael Küpper, Günter Kuhn, Udo Lossau, Andreas Motyl, Ingo Pijanka, Alexander

Raupp, Carmen Rhein, Stefan Schaller, Michael Schräer, Rainer Stockè, Wolfgang Tietz

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