Paulsner Musigblattl

scat666

Festschrift zum 250järigen Jubiläum der Musikkapelle St. Pauls
www.mk-stpauls.it

‘s Paulsner

Musigblattl

zum 250. Jubiläum

der Musikkapelle St. Pauls


Inhalt

Impressum

Herzlich Willkommen! 3

Wir stellen uns vor... 5

Unsere Jugend 10

6 Fragen an... 14

Stimmen aus der Kapelle... 22

Die Moderation 25

...die letzten 25 Jahre 28

...aus dem Fotoarchiv 34

Zahlen-Zuggerlen 39

‘s Paulsner Musigblattl

Zeitschrift der Musikkapelle St. Pauls

Jänner 2014

Herausgeber

© Musikkapelle St. Pauls

Redaktionsteam

Hans Finatzer, Petra Kager, Lisa Ohnewein,

Leni Plunger, Almut Sparer, Maria Toll

Text- und Bildmaterial

Konrad Ellemunter, Armin Frei, Peter Frei, Oskar Frei, Siegfried

Kollmann, Karlheinz Sanin, Roland Walcher-Silbernagele

Fotos

© Johannes Fein

© foto okay d. Barbara Obkircher

© Seppi Werbefoto

© Hans Finatzer

© Musikkapelle St. Pauls

Titelbild

© Petra Kager

Grafik und Layout

Petra Kager

Druck

Druckerei Karo Druck KG, Frangart

Adresse

Musikkapelle St. Pauls

Schloss-Warth-Weg 18

39057 St. Pauls/Eppan

info@mk-stpauls.it

www.mk-stpauls.it


3

Herzlich Willkommen!

Liebe Paulsnerinnen und Paulsner,

anlässlich des 250-jährigen

Bestehens der Musikkapelle St. Pauls

ist es mir eine Ehre, Sie zu unserem

Jubiläumsjahr zu begrüßen.

Die Musikkapelle St. Pauls zählt mit

ihren 250 Jahren zu den ältesten

Musikkapellen unseres Landes und

bildet einen wichtigen Bestandteil

im Kulturgeschehen unseres Dorfes.

In welcher Vielfalt sie tätig ist, soll in

dieser Ausgabe der Vereinszeitung

kurz umrissen werden.

In Anerkennung und Dankbarkeit gedenken wir aller Männer

und Frauen, die mit viel Einsatz, Freude und Liebe zur Musik

unseren Verein geführt und unterstützt haben. Weiters bedanke

ich mich sehr herzlich bei der gesamten Bevölkerung, bei

Freunden, Gönnern, Vereinen und politisch Verantwortlichen

unseres schönen Dorfes für die gute Zusammenarbeit und

Unterstützung.

Unseren Musikantinnen und Musikanten danke ich für die

Bereitschaft und die unzähligen Stunden, welche sie der Musik

widmen. Besonderen Dank spreche ich den Partnerinnen und

Partnern und ihren Familien aus. Durch ihr Verständnis und ihre

moralische Unterstützung tragen sie die Musik der Jubelkapelle

wesentlich mit.

Gemeinsam zu musizieren verbindet Menschen und begleitet

sie sowohl bei freudigen wie auch traurigen Anlässen.

Besonders in unserer schnelllebigen Zeit spielen Musik und

Tradition eine immer bedeutendere Rolle. Die Musikkapelle

möge auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens

unseres Dorfes bleiben und einen festen Platz im Herzen der

Mitbürgerinnen und Mitbürger haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Einheimischen und Gästen

ein harmonisches und unterhaltsames Jubiläumsjahr.

Der Obmann

Franz Schweigkofler

Geschätztes Paulsner Publikum!

Die Musikkapelle St. Pauls

durch dieses 250-Jahr-Jubiläum

begleiten zu können, erfüllt mich

mit Freude und auch etwas Stolz.

Eine Kapelle zu führen, welche

eine lange Tradition hat wie in

St. Pauls, bedeutet für mich auch

eine große Verantwortung. Den

Spagat zu schaffen zwischen

Wahrung der Tradition und das

Sich-Öffnen für Neues ist eine stete

Herausforderung. Dass dies seit

Jahren gut gelungen ist, beweisen

die steigenden Mitglieder- und Zuhörerzahlen bei den Proben

und Konzerten. An dieser Stelle möchte ich meinen Vorgängern

Konrad Ellemunter, Arnold Leimgruber und Siegfried Kollmann

ein Lob für die unübertreffliche Aufbauarbeit aussprechen.

Als Kapellmeister ist man direkt am Geschehen, probt und

arbeitet mit den Musikanten, erlebt wie ein Werk zustande

kommt und ist schlussendlich verantwortlich, wenn es

aufgeführt wird. Diese intensive Arbeit wird von Ihnen, liebes

Publikum, regelmäßig durch Ihre Anwesenheit und Ihren

Applaus belohnt. Nicht nur der Applaus ist es, der mich an

St. Pauls bindet, es sind die vielen netten und mit der örtlichen

Kultur verwachsenen Menschen, die für diese Musikkapelle seit

vielen Jahren Großartiges leisten.

Mit Erstaunen stelle ich immer wieder fest, wie sehr die

Musikkapelle in der Dorfgemeinschaft verwurzelt, gebraucht

und geschätzt wird. Ich glaube genau das unterscheidet

St. Pauls, neben dem großen Kirchturm, von vielen anderen

Dörfern.

Musizieren bedeutet für mich mehr als Tradition wahren, es ist

ein Lebensgefühl, eine Lebensqualität, die man nicht missen

mag. Zum Glück gibt es 70 weitere Menschen, die so denken

wie ich. Ohne Idealismus, Fleiß und manchmal harte Arbeit

wäre der Erfolg nur halb so schön.

Ein besonderes Anliegen ist mir auch die Jugend. Ohne sie gibt

es keine Zukunft. Die Jungmusikanten von heute tragen diesen

Verein mit Engagement in die Zukunft weiter. Viele von ihnen

besuchen die Musikschule, bilden sich fort und sind mit Freude

bei der Jugend- und Musikkapelle. Dies ist nur möglich, wenn

es Vorbilder gibt, die schon teilweise Jahrzehnte bei dieser

Jubelkapelle mit Engagement dabei sind.

Liebes Publikum, ohne Sie macht das schönste Konzert wenig

Sinn. Unterstützen Sie auch weiterhin ihre Musikkapelle

St. Pauls, wenn sie durch die Gassen zieht, bei kirchlichen

Anlässen auftritt oder bei den zahlreichen Konzerten im

Jahreskreis. Kameradschaft, die Liebe zur Musik und Pflege des

Brauchtums sind unsere Leitmotive.

Der Kapellmeister

Hans Finatzer


Herzlich Willkommen!

4

Werte Musikinteressierte, liebe Paulsner Musig!

Die Musikkapelle St. Pauls vollendet im heurigen Jahr ein

Vierteljahrtausend ihres Bestehens und gehört somit nicht nur

zu den ältesten Vereinen der Gemeinde Eppan, sondern ganz

Südtirols. Ein Jubiläum, auf das wir alle sehr stolz sind!

In diesen 250 Jahren hat sich die Welt grundlegend geändert

und die Weltgeschichte ging auch an der Musikkapelle St. Pauls

nicht spurlos vorüber. In einer zum 225-jährigen Bestehen

verfassten Festschrift können wir vielmehr nachlesen, wie

sehr Kriege, politische Umwälzungen und Krisenzeiten das

Bestehen der Musikkapelle auf eine harte Probe und zeitweise

sogar zum Erliegen gebracht haben. Aber immer, so bald es nur

möglich war, hat die Kapelle sich wieder formiert, hat wieder

die Höhepunkte im Jahreslauf, die kirchlichen und weltlichen

Festlichkeiten ebenso wie traurige Anlässe mit passender Musik

umrahmt und begleitet. Sie hat die Geschichte ihres Dorfes

St. Pauls mitgeprägt!

Dabei hat die Musikkapelle immer Schritt gehalten mit der

Zeit und sich modernisiert, ihre Mitgliederzahl ist gewachsen

und das inzwischen erreichte musikalische Niveau, am besten

festzustellen beim jährlichen Saalkonzert, ist beeindruckend.

Vorbildlich ist die Jugendarbeit der Musikkapelle, die in enger

Zusammenarbeit mit der Musikschule erfolgt und nur dank des

Einsatzes hochmotivierter Vereinsmitglieder, allen voran des

Obmanns und des Kapellmeisters, möglich ist. Die Begeisterung

und der Eifer, mit denen die Jugendlichen bei der Sache sind,

lassen an einer hoffnungsvollen Zukunft der Musikkapelle keine

Zweifel aufkommen! Dabei ist für viele die Mitgliedschaft bei

der Musikkapelle eine Leidenschaft, die ein Leben lang anhält:

Dies beweisen die Ehrungen beim jährlichen Fest der hl. Cäcilia

für 15-, 25-, 40-, 50- oder sogar 60-jähriges Mitwirken. Aus

diesem Grund ist die Musikkapelle auch so fest im Dorfleben

verankert und die Dorfgemeinschaft von St. Pauls liebt und

schätzt ihre Musikkapelle, denn was wäre ein Dorfleben ohne

sie?

Wir schließen uns der großen Gratulantenschar, die sich

sicherlich einstellen wird, gerne an und wünschen der

Musikkapelle St. Pauls ein Jubiläumsjahr 2014 voller

musikalischer und festlicher Höhepunkte. In der Überzeugung,

dass sie noch viele Menschen mit ihrer Musik beglücken wird,

wünschen wir ihr weiterhin viel Erfolg und Freude und danken

ihr von Herzen für ihren Einsatz, denn „sine musica nulla vita“!

Der Bürgermeister

Wilfried Trettl

Die Kulturreferentin

Walburga Kössler

Geschätzte Mitglieder der

Jubelkapelle!

Liebe Musikfreunde!

Das 250-Jahr-Bestandsjubiläum

der Musikkapelle St. Pauls stellt im

jubilierenden Verein selbst, im Ort

St. Pauls und sicher in ganz Südtirol

einen ganz besonderen Höhepunkt

dar, gehört die Musikkapelle doch zu

den ältesten ganz Tirols.

Im fernen Jahre 1764 fanden sich

schon 11 Pfarrmusikanten zum

gemeinsamen Musizieren

zusammen. Auch von den nachfolgenden Jahrzehnten gab

es immer wieder Hinweise von Aktivitäten. Obwohl die

Kriegszeiten und die Zeit des Faschismus fast wieder das Aus

bedeutet hätten, gelang es der Vereinsführung durch viel

Einsatz, Klugheit und Zähigkeit, die Musikkapelle am Leben zu

erhalten.

Die Mitglieder waren durch die Begeisterung zur Musik, durch

viel Idealismus, Fleiß, kontinuierliche Aufbauarbeit und durch

zielstrebige Kapellmeister sogar im Stande, sich deutlich

weiterzuentwickeln und musikalisch sehr gute Leistungen zu

erzielen.

Für diesen großen Einsatz zur Erheiterung der Menschen, zur

Erhaltung und Weitergabe unserer Kultur, aber auch für die

Treue zum Verein, danke ich jeder einzelnen Musikantin und

jedem einzelnen Musikanten von Herzen und gratuliere

aufrichtig zum großen Jubiläum.

Eine besondere Hochachtung verdienen sich alle bisherigen

Obmänner, Kapellmeister und Jugendleiter, die über viele Jahre

hindurch ihre ganze Kraft und Begeisterung für das Musizieren

und ein harmonisches Vereinsleben hergegeben haben.

Ein aufrichtiger Dank ergeht stellvertretend an den jetzigen

Vorstand mit Obmann Franz Schweigkofler und Kapellmeister

Hans Finatzer an der Spitze.

Möge dieses Jubiläumsfest viele Herzen erfreuen, den Aktiven

neue Motivation zum Musizieren schenken und dazu beitragen,

dass junge Menschen gerne der Musikkapelle St. Pauls

beitreten!

Der Verbandsobmann

Pepi Fauster


5

Wir stellen uns vor...

Vorstelung Musikkapelle

Hoch soll sie leben...!

Die Paulsner Musig feiert den Runden – sie begleitet geistige

und weltliche Anlässe seit 250 Jahren. Nachgewiesen ist das

noch gar nicht so lange, erst Prof. Karl Zani hatte im Zuge der

Erstellung der Festschrift von 1989 das Protokoll des Eppaner

Schießstandes von 1764 ausgewertet. Deshalb hatte die Kapelle

im Jahr 1913 noch das 100-Jährige gefeiert, und so mancher

Trachtengurt und die Vereinsfahne sind mit der Jahrzahl 1813

bestickt.

Jetzt aber ist glatt ein Viertel Jahrtausend vergangen, seit

dem bezeichnenden Umzug von 1764, und wir halten kurz

inne, schauen zurück und dann gerne nach vorne in unser

Jubiläumsjahr.

Vor 25 Jahren ist die umfassende Festschrift entstanden, die von

den Anfängen der Musik in Tirol im Allgemeinen und in St. Pauls

im Besonderen erzählt. Von ersten Auftritten zu verschiedenen

Feierlichkeiten im 18. und 19. Jahrhundert, von schwierigen

Jahrzehnten während und zwischen der Weltkriege und der

Aufbruchstimmung danach – bis hin zu ersten Glanzzeiten mit

vielen erfolgreichen Teilnahmen an diversen Wertungsspielen.

Das vorliegende Vereinsblatt hingegen spiegelt unsere

Kapelle wieder, wie sie heute ist: knapp 70 musikbegeisterte

Musikantinnen und Musikanten. Ein bunt gemischter Haufen,

von der Schülerin bis zum Pensionist, der die Paulsner

Traditionen gerne hochhält und verschiedenste Feiern

(mit)gestaltet. Wo neben der Geselligkeit und der

Kameradschaft viel Wert auf Jugendarbeit, auf Aus- und

Weiterbildung, auf Spiel in kleinen Gruppen gelegt wird.

Allein die gesamte Musikkapelle probt für ca. 30 Auftritte im

Jahr an etwa 80 Abenden. Das Musikjahr beginnt traditionell

mit dem Cäciliensonntag und wird von Ausrückungen im Dorf,

Konzerten und Festen strukturiert.

Allerlei statistische Zuckerlen, Porträts und Bilder hat

das Redaktionsteam zusammengetragen, in der jüngsten

Vereinsgeschichte gestöbert und damit eine Momentaufnahme

der Musikkapelle St. Pauls zu ihrem 250. Bestandsjahr gemacht.

Alles Aktuelle ist auf unserer Internetseite www.mk-stpauls.it

nachzulesen.

Wie sehr unser Verein in der Dorfgemeinschaft verwurzelt

ist, zeigt die große Bereitschaft, in dieser Vereinszeitung zu

inserieren. Den Gönnern danken wir herzlich dafür und laden

die Leserschaft ein, über die Werbung nicht drüberzulesen,

sondern sich mit uns über so viel Unterstützung zu freuen –

Unterstützung, die ohne den Einsatz von Franz und Rudl nicht

möglich gewesen wäre. Dankeschön! Euch, liebe Leserschaft,

wünschen wir viel Vergnügen!

Eure Paulsner Musig


Wir stellen uns vor...

6

Die Paulsner Böhmische

Die Paulsner Böhmische besteht bereits seit vielen Jahrzehnten

und hat einen hohen Stellenwert im musikalischen

Dorfgeschehen. Ihre Mitglieder sind allesamt Paulsner

Musikanten und spielen bei Anlässen wie Festen, Feiern,

Eröffnungen, Kirchtagen und Einweihungen.

Ihr Repertoire reicht von traditionellen Märschen über Walzer

und Polkas im Egerländer-Stil bis hin zum heute so beliebten

böhmisch-mährischen Stil; moderne Stücke und Soli runden

das Programm ab.

>> hinten: Hanspeter Giuliani, Lorenz Giuliani, Franz Schweigkofler, Erich Haas, Egon Baur,

Thomas Pfeifer, Klaus Ohnewein, Fritz Kager, Rudi Mederle

vorne: Karl Pircher, Heinz Plunger, Manfred Rautscher, Martin Stadler (2009)

>> hinten: Beniamin Groza, Samuel Ebner, Michael Plattner, Tobias Palma, Armin Frei

vorne: Andreas Weiss, Gottfried Hofer, Ignaz Ebner, Daniel Springeth, Alexander Mederle,

Christian Springeth (2013)

Die Paulsner Jungböhmische

Unsere Jungböhmische wurde im Jahr 2006 gegründet und

spielt seither regelmäßig zu traditionellen Anlässen wie

Musig- und Dorffest, Feuerwehr-, Herbst- und Törggelefest,

zu Erntedank sowie bei Frühschoppen, Feiern, Kirchtagen,

Geburtstagen und Einweihungsfeiern.

Sie besteht derzeit aus 11 Musikanten, alle aus den Reihen

der Musikkapelle St. Pauls. Nicht nur Musig-Jungs haben stets

gerne bei dieser jungen Musikergruppe mitgespielt, auch

Musig-Medls begleiteten sie mit Freude und Ehrgeiz bei ihren

Auftritten.

Fast jedes Mitglied spielt ein anderes Instrument, so dass jede

Stimme einzeln besetzt ist; das fördert die Motivation der

Musikanten und zeigt das Können jedes Einzelnen.

Die Jungböhmische spielt hauptsächlich und am liebsten Polkas

und Märsche, auch einige Walzer und Landler sind dabei, sowie

Unterhaltungs- und Stimmungsmusik.

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Restaurant


7

Wir stellen uns vor...

Zwiefl Brass

Diese reine Blech-Formation besteht aus engagierten und

erfahrenen Musikern aus den Reihen der Musikkapelle

St. Pauls. Da das Ensemble meist als Quintett auftritt, setzt

es sich klassisch aus zwei Trompeten, einer Posaune, einem

Waldhorn und einer Tuba zusammen. Je nach Anlass kann aber

die Besetzung variieren, z.B. in Kombination mit Schlagzeug.

Die Musiker umrahmen Feiern, Einweihungen, Feste, Bälle,

Kirchenkonzerte von Pauls Sakral aber auch private Anlässe

wie Geburtstage, Hochzeiten und Beerdigungen mit Musik,

die von Barock bis in die Moderne reicht. Auch traditionelle

Blasmusik kommt nicht zu kurz und so wird auch Böhmische

und Mährische Blasmusik interpretiert.

>> Philipp Kager, Peter Frei, Isidor Resch, Florian Kofler, Harald Schweigkofler, Vera Psenner

(2011)

Die Paulsner Tanzlmusig

Im September 1993 war die erste Probe im Keller beim

Silbernagele. Das Musizieren in der kleinen Gruppe hatte es

diesen Musikanten angetan, die bodenständige Volksmusik.

Wenn möglich sollte auswendig gespielt werden, so wie es in

der Schlerngegend noch heute gepflegt wird.

Am Anfang eine reine Klarinettenbesetzung: Karl Pircher und

Siegfried Kollmann spielten die Hauptstimmen, Tuba Roland

Walcher, Posaune Hannes Petermair und Harfe spielte Heidi

Rieder, die als einzige Erfahrung mit der echten Volksmusik

mitbrachte. Dann einige Wechsel: statt Siegfried kam Franz

Schweigkofler mit dem Flügelhorn, die Ventilposaune

übernahm Fritz Kager. Simone Großgasteiner von der Kalterer

Höhe spielte das Hackbrett. Klaus Lun spielte Steirische und

Flügelhorn, bis er sich ganz dem Bergradeln widmete und von

Rudi Mederle ersetzt wurde.

Anlässe gab es genug, zu denen die Paulsner Tanzlmusikanten

gerufen wurden: Bälle, Musikantentreffen, Einweihungen,

Hochzeiten und Erstbesteigungen. Gar bis nach Wien wurde

gefahren, in die Steiermark, nach Bayern, nach Strasbourg und

Nordtirol.

Im Radioprogramm des Senders Bozen waren die Paulsner zu

hören, sehen konnte man sie im Fernsehen des Bayerischen

Rundfunks, beim ZDF-Sonntagskonzert und in der Sendung

„Klingendes Österreich“ mit Sepp Forcher.

>> Simone Großgasteiger, Karl Pircher, Heidi Rieder, Fritz Kager, Rudi Mederle, Franz

Schweigkofler, Roland Walcher-Silbernagele (2007)

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9

Wir stellen uns vor...

Die Brassband Überetsch

Dieses Bläserensemble, unter der Leitung des Kapellmeisters

Hans Finatzer, wurde 2008 ins Leben gerufen. Die Formation

besteht aus ambitionierten Amateuren aus St. Pauls, dem

Überetsch und angrenzenden Gemeinden.

Strahlender Klang, beeindruckende Virtuosität und dynamisch

in einer Sekunde von 0 auf 100, das macht den Reiz dieser

Blasmusik-Besetzung aus – aber dass sie auch weich und

filigran zu Werke gehen kann.

Knapp drei Monate bereiten sich die Musiker jedes Jahr

intensiv auf die Konzerte im November vor und können immer

wieder mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten.

Darüber hinaus setzt die Brassband Überetsch im Rahmen ihrer

Konzerte einheimische Solisten in Szene.

und viele mehr...

>> Franz Schweigkofler, Rudi Mederle, Hanspeter Giuliani, Fritz Kager, Oskar Schweigkofler

(Fanfarenbläser, 2006)

Wann immer es braucht, schließen sich Paulsner Musikanten

gerne zu kleineren Formationen zusammen, um geistliche

wie gesellige Anlässe zu umrahmen. Wie etwa die Turmbläser

zu Heiligabend, die die Frohe Botschaft in St. Pauls, Berg,

Missian und Unterrain musikalisch überbringen. Oder die

Weisenbläser im gesamten Jahreskreis sowie Bläsergruppen

zur Adventszeit, wenn die lebende Krippe durch die Dorfgassen

zieht und die nunmehr schon zur schönen Tradition gewordene

Krippenausstellung eröffnet wird.

>> hinten: Oswald Haas, Sebastian Kössler, Harald Schweigkofler, Christian Springeth, Klaus

Ohnewein, Daniel Springeth

vorne: Alexander Pircher, Erich Haas, Gottfried Hofer, Martin Stadler, Egon Baur

(Salzburger Böhmische, 2005)

Die Fanfarenbläser, hoch zu Ross, führen oft Festumzüge und

Jubiläumsparaden an. Im Rahmen der Konzertreihe Pauls-

Sakral sind vermehrt MusikantInnen aus unserem Verein zu

hören. Hingegen bei einer Hochzeit in Anif 2005 gründete sich

die Salzburger Böhmische, die seither regelmäßig im privaten

Kreis auftritt.


unsere Jugend

10

Wie alles begann...

Am 13. Dezember 1997 wurde Christoph Stadler zum ersten

Jugendleiter in der Geschichte der Musikkapelle gewählt.

Von nun an lagen dem Verein der musikalische Nachwuchs

und seine Ausbildung noch mehr am Herzen. In enger

Zusammenarbeit mit der Musikschule und mit einer starken

Dorfpräsenz konnten immer mehr Kinder und Jugendliche

Freude an der Musik erleben und in die musikalische

Gemeinschaft mit eingebunden werden. Gemeinsam mit

dem ehemaligen Kapellmeister Arnold Leimgruber und der

Musikkapelle Girlan organisierte Christoph die Bläserwochen

auf Schloss Matschatsch, bei der Musik, Spiel und Spaß im

Vordergrund standen. Dies war die erste Möglichkeit für

unsere JungmusikantInnen, in einer jungen, lustigen und

musikbegeisterten Truppe zu musizieren.

2001 übernahm Leni Plunger dann das Amt der

Jugendleiterin und erstmals ging es im Juli zu den Bläsertagen

auf die Mendel. Rund 30 interessierte Kinder und Jugendliche

wurden dort von Paulsner Musikanten in kleinen Gruppen

unterrichtet und lernten Stücke mit der Jugendkapelle ein. Das

Konzert unter der Leitung von Siegfried Kollmann wurde im

Rahmen des traditionellen Musig-Grillens zum Besten gegeben.

In Zusammenarbeit mit dem damaligen Vizekapellmeister

Isidor Resch wurde erstmals die Jugendkapelle St. Pauls ins

Leben gerufen. Isidor studierte mit den jungen Musikanten

und Musikantinnen ein spannendes und abwechslungsreiches

Programm ein. Dieses wurde dann zur Eröffnung vom Paulsner

Kirchtigsball präsentiert. Acht Jahre lang leitete Isidor die

Jugendkapelle mit viel Humor und Können und brachte sie auf

ein beachtliches Niveau.

2004 trat Jugendleiter Peter Frei in Lenis Fußstapfen.

Weiterhin fanden die Jungbläsertage auf der Mendel statt.

Peter setzte sich besonders für die Aus- und Weiterbildung der

jungen Musikanten und Musikantinnen ein.

2009 übernahm Christoph Stadler die musikalische Leitung

der Jugendkapelle. Mit viel Einsatz und Engagement leitete

Christoph die Jugendkapelle durch abwechslungsreiche,

schwungvolle und auch anspruchsvolle Konzerte und schaffte

es, die jungen Nachkömmlinge zu motivieren und begeistern.

Im Juli 2009 verbrachten wir erstmals die Jungbläsertage

auf Perdonig. Obgleich der Ort wechselte und einige neue

Gesichter dazu kamen, blieb eines immer gleich: das

Wetter. Die Bläsertage wurden von so heftigem Sturm und

Regenschauer heimgesucht, dass die Kinder die Nacht zu Hause

verbringen mussten. Seit 2001 gab es bis heute kein Jahr, in

dem der Regen an diesem Wochenende ausblieb. Mittlerweile

sind wir das schlechte Wetter so gewöhnt, dass wir uns nichts

mehr anmerken lassen und einfach das Beste daraus machen.

Im Jahr 2010 übergab Peter Frei sein Amt an Lisa Ohnewein.

Sie ist seither Jugendleiterin der Musikapelle und hat tatkräftig

bei der Entstehung der Jugendkapelle Eppan mitgewirkt.

>> Gottfried u. Gabriel Hofer, Markus Rufin, Sophia Kössler, Kathrin u. Marion Haas,

Annika Sparer (Klarinettenregister, Perdonig 2012)

>> Ulrich Kager, Lorenz Ohnewein, Tobias Palma (Euphoniumregister, Perdonig 2012)

>> Lutz Dentinger, Peter Schweigkofler, Moritz Weinreich, Manuel Haas, Christian

Springeth, Franz Schweigkofler (Hohes Blech, Mendel 2007)

>> Dietmar Huber, Verena Weiss, Martin Stauder, Valentin Frötscher, Sara Rufin, Almut

Sparer, Konstantin Kössler (Saxophonregister, Perdonig 2008)


11

unsere Jugend

Die Musikkapelle stellt sich vor

Seit jeher war es unserer Musikkapelle ein großes Anliegen, die

Grundschule und vor allem die Schüler in das Musikgeschehen

mit einzubeziehen. Um die verschiedenen Instrumente und

unseren Verein vorzustellen wurden des Öfteren Klassen

der Grundschule ins Probelokal eingeladen. Die Schüler

konnten so die verschiedenen Instrumente kennenlernen und

ausprobieren. Ein besonderes Highlight war „Bandland“ von

Derek Bourgeois, ein Gesprächskonzert für Kinder. Der Sprecher

Heinz Sanin und Kapellmeister Hans Finatzer schafften es, mit

einer auf unsere Kapelle maßgeschneiderten, kindgerechten

Inszenierung des Stückes die Kinder zu begeistern. Dies konnte

man besonders am freudigen Ausprobieren der Instrumente

nach dem Konzert feststellen.

Die Jugendkapelle Eppan

Unter der Leitung des Kapellmeisters Christoph Stadler

wurde im Frühjahr 2011 die Jugendkapelle Eppan gegründet.

Im Rahmen des vierten Jugendkapellen-Treffens in Eppan

schlossen sich die vier Kapellen unserer Gemeinde zusammen

und stellten eine ortsübergreifende Jugendkapelle zusammen.

Mit viel Einsatz probten die 45 Kinder und Jugendlichen und

erzielten dadurch einen sehr guten Erfolg beim Wertungsspiel.

Die große Begeisterung der Mitwirkenden und viele positive

Rückmeldungen haben dazu geführt, dass die Jugendkapelle

bis zum letzten Jahr weitergeführt wurde. Auch in Zukunft

möchten wir uns dafür einsetzen, dass sie weiterhin besteht.

Die Jugendkapelle heute

Zurzeit besteht die Jugendkapelle aus 30 motivierten

Jungmusikantinnen und Jungmusikanten. Unser jüngstes

Mitglied ist gerade mal acht Jahre und das älteste 16. Die

musikalische Leitung der Jugendkapelle liegt seit kurzer Zeit

in den Händen von Bernhard Pattis, der die junge Truppe mit

viel Humor durch ein abwechslungsreiches Programm führt,

welches wir beim Paulsner Kirchtag zum Besten geben werden.

Wenn auch du bereits ein Instrument spielst oder eines lernen

möchtest, dann melde dich einfach bei uns. Wir freuen uns

sehr über musikalischen Nachwuchs!


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6 Fragen an...

14

...Konrad Ellemunter

>> Kapellmeister von 1976 - 1995

Wie hast Du die Musikkapelle St. Pauls

bei Deinem Amtsantritt vorgefunden?

Bereits vor meinem Amtsantritt im Jahre

1976 hatte die Musikkapelle St. Pauls ein

relativ gutes Niveau.

Es gab eine Reihe hervorragender

Musikanten. Der Nachwuchs wurde

früher vom Kapellmeister bzw. von

guten Musikanten aus der Kapelle

herangebildet. Nach Eröffnung der

Musikschule im Jahre 1974 – damals vom

Südtiroler Kulturinstitut finanziert –

konnte die Unterweisung der

Jungmusikanten von ausgebildeten

Musiklehrern übernommen werden.

Die instrumentale Besetzung der Kapelle

war eine damals bei Dorfkapellen übliche.

Es fehlten vor allem: Querflöten, Hörner,

Pauken sowie ein erweitertes Schlagzeug.

Die Hörner wurden von Genishörnern

ersetzt. Als Begleitinstrument war auch

noch eine „Es-Trompete“ im Einsatz. Aber

es gab bereits ein Saxophonregister, in

dem auch mein erster Obmann Richard

Kössler das Baritonsaxophon spielte.

Für gehobenere Musik wurden

Transkriptionen bekannter Komponisten

einstudiert wie z.B. Ouvertüren oder

Arien bzw. Walzer usw. aus Operetten und

Opern. Passende Originalkompositionen

für Blasmusik unserer Besetzung gab es

außer Märschen und Polkas noch recht

wenige. Unsere Pioniere auf diesem

Gebiet waren vor allem Sepp Thaler und

Sepp Tanzer.

Worauf hast Du in Deiner Arbeit

besonderen Wert gelegt?

Bei meiner Arbeit habe ich besonders

auf gute Stimmung und möglichst

saubere Tonqualität Wert gelegt.

Diese beiden Aspekte erfordern von

allen Musikantinnen und Musikanten

gediegenes Üben und fleißigen

Probenbesuch.

Welches waren die musikalischen

Höhepunkte?

Musikalische Höhepunkte gab es

in 19 Jahren viele. Aber besonders

erwähnen möchte ich die im Jahre 1978

eingeführten Saalkonzerte, die eigentlich

die langen winterlichen Auftrittspausen

bis zum traditionellen Osterkonzert

verkürzen sollen.

Was ist Dir von den menschlichen

Kontakten in guter Erinnerung?

Die menschlichen Kontakte waren mir

immer sehr wichtig. Kameradschaft mit

allen Musikanten war für mich oberstes

Gebot. Denn nur wenn das Menschliche

stimmt, kann auch musiziert werden.

Obmann Walter Ohnewein (scherzhaft

auch bester Obmann Europas), mit dem

ich 18 Jahre gemeinsam die Kapelle leiten

durfte, war in dieser Hinsicht – neben

allen anderen Vorzügen – für alle ein

Vorbild, was für die Kapelle ungemein

wertvoll war. Ich freue mich immer sehr,

wenn ich sehe, dass man mich nach so

vielen Jahren meines Abschieds von der

Musikkapelle St. Pauls noch nicht ganz

vergessen hat.

Gibt es sonst noch irgendeine

besondere Erinnerung?

Besondere Erinnerungen sind für mich

auch kirchliche Anlässe wie Messen,

Prozessionen und Beerdigungen, wobei

man sich aufgrund der vielen Menschen,

die gerne gute Musik hören, möglichst

gut vorbereiten sollte. Beeindruckend

war für mich, als wir im Rahmen

einer Deutschlandfahrt in der Basilika

vom Kloster Eberbach in Etville am

Rhein (Nähe Rüdesheim), wo auch die

meisten Innenaufnahmen zum Film

„Der Name der Rose“ gedreht wurden,

in der überwältigenden Akustik den

„Manhattan-Choral“ spielen durften.

Was wünschst Du der Musikkapelle

St. Pauls?

Abschließend wünsche ich der

Musikkapelle St. Pauls weiterhin

gewissenhaftes Musizieren mit ihrem

kompetenten Kapellmeister Hans Finatzer

und dem tüchtigen Obmann Franz

Schweigkofler.


15

6 Fragen an...

...Arnold Leimgruber

>> Kapellmeister von 1995 - 2000

Wie hast Du die Musikkapelle St. Pauls

bei Deinem Amtsantritt vorgefunden?

Die Musikkapelle St. Pauls hatte schon

damals eine sehr gute ausgeglichene

Besetzung in allen Registern. Auch der

Vorstand leistete gute Arbeit.

Worauf hast Du in Deiner Arbeit

besonderen Wert gelegt?

Besonderen Wert legte ich in der Wahl

der Werke eines Konzertprogrammes.

In den Programmen waren verstärkt

Kompositionen zu finden, welche in

Südtirol noch nie oder kaum gespielt

wurden. Da die Jugend die Zukunft einer

Musikkapelle ist, habe ich besonderen

Wert auch auf die Jugendarbeit gerichtet.

Die Jugendarbeit hatte auch damals

sehr gut funktioniert und lag beim

Jugendleiter Christoph Stadler in

hervorragenden Händen.

Welches waren die musikalischen

Höhepunkte?

Die musikalischen Höhepunkte waren

vor allem das alljährliche Saalkonzert,

welches von der Bevölkerung von

St. Pauls durch ihre Anwesenheit

honoriert wurde. Aber auch andere

gut gelungene Konzerte in St. Pauls

und außerhalb gehören zu den

Höhepunkten. Das Konzert auf Schloss

Boymont war schon eine besondere

Herausforderung. Auch das Mitwirken an

einem Wertungsspiel stellte einen großen

musikalischen Wert dar.

Was ist Dir von den menschlichen

Kontakten in guter Erinnerung?

Ich habe bei der Musikkapelle St. Pauls

sehr viele nette Leute kennen gelernt.

Die Zusammenarbeit mit dem damaligen

Obmann Florian Donà war auch sehr

angenehm.

Gibt es sonst noch irgendeine

besondere Erinnerung?

Leider habe ich den Abschied von der

Musikkapelle St. Pauls nicht in guter

Erinnerung.

Ein Sprichwort von Maria -Theresia

Radloff: „Wir sollten nicht über Menschen

reden, sondern mit ihnen“.

Was wünschst Du der Musikkapelle

St. Pauls?

Ich wünsche der Musikkapelle St. Pauls

weiterhin viel Freude, Offenheit und

Ehrgeiz für die Blasmusik.

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17

6 Fragen an...

...Siegfried Kollmann

>> Kapellmeister von 2000 - 2010

Wie hast Du die Musikkapele St. Pauls

bei Deinem Amtsantritt vorgefunden?

Bei meinem Amtsantritt habe ich eine

recht sauber spielende Musikkapelle

vorgefunden. Einen Blasmusikkörper mit

einem guten und ausgeglichenen Klang.

Das hatte sicher auch damit zu tun, dass

bereits über viele Jahre junge Musikanten

in die Kapelle eingegliedert worden

waren, die eine gute Ausbildung in der

Musikschule genossen hatten.

Worauf hast Du in Deiner Arbeit

besonderen Wert gelegt?

Mir war es immer wichtig, dass wir

das ganze Jahr über eine Leistung

bringen konnten. Dass die Marschmusik

bei allen Auftritten schneidig, aber

auch wuchtig klang. Und dass bei

den zahlreichen Konzerten im Laufe

des Jahres das Publikum mit einem

abwechslungsreichen und gefälligen

Programm rechnen konnte.

Welches waren die musikalischen

Höhepunkte?

Musikalische Höhepunkte sind mir

mehrere in Erinnerung. Dazu gehört

natürlich die CD-Aufnahme im Jahr

2009. Auch die Saalkonzerte 2004 und

2005 mit schönen und gut gelungenen

Musikstücken wie der „Titanic“ und „The

Saint and the City“. Ein bisschen Wehmut

ist beim Gedanken an die beiden

Wertungsspiele dabei: Wir haben beide

Male sehr gut gespielt, aber leider knapp

(um einen beziehungsweise einen halben

Punkt) die Plätze (einmal den ersten und

einmal den zweiten) verfehlt, die perfekt

gewesen wären.

Was ist Dir von den menschlichen

Kontakten in guter Erinnerung?

Viele gemeinsame Stunden, nicht zuletzt

nach den Proben beim „Guten Tropfen“.

Viel Spaß und Lachen. Da ich vorher

schon 20 Jahre lang Mitglied der Kapelle

war, habe ich aber auch eine andere

Erfahrung gemacht: Wenn man ganz

vorne steht, kann es mit der Zeit etwas

einsam um einen herum werden. Man ist

halt nicht mehr einer wie alle anderen.

Ach ja, und ... Ines!

Gibt es sonst noch irgendeine

besondere Erinnerung?

Eine besondere Erinnerung habe ich

an einige letzte Konzerte im Jahreslauf.

Gemeint sind jene Mitte September im

Pavillon von St. Pauls. Die Musikanten

hatten von der langen Saison her

einen guten Ansatz und die Stücke

entsprechend gut drauf. Als Kapellmeister

kann man bei so einem Konzert Dinge

tun, die man vorher nie gemacht hat,

zum Beispiel das Tempo wechseln oder

Aushalter machen, wo vorher noch nie

einer war. Es geht immer gut. Irgendwie

hatte man eine Ahnung, man könnte

noch viel ausgefallenere Dinge tun, und

es würde sicher nicht schief gehen. War

schon ein geiles Gefühl.

Was wünschst Du der Musikkapelle

St. Pauls?

Ich wünsche der Musikkapelle St. Pauls,

dass sie immer besser wird, dabei einen

guten Zusammenhalt bewahrt und der

Traditionsmusik einen wichtigen Platz

einräumt.

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Es fehlen: Patrizia Sparer, Luzia Thaler, Michael Wieland


Kager, Tobias Palma, Armin Frei

s Zublasing, Manuel Haas, Gebhard Eisenstecken, Samuel Ebner, Johannes Kössler, Klaus Ohnewein, Michael Plattner, Harald Schweigkofler

her, Thomas Huber, Maria Weinreich, Ines Hertscheg, Almut Sparer, Oswald Menghin, Stephan Zublasing, Martin Stadler, Peter Frei

en, Verena Weiss, Kathrin Haas, Silvia Sparer, Walter Ohnewein, Marion Haas, Annika Sparer, Heinz Kager

newein, Karin Stuppner-Prossliner, Franziska Kössler, Andrea Sparer, Sophia Mederle


Stimmen aus der Kapelle...

22

Die Musikkapelle bedeutet für mich...

Lorenz

Ohnewein

Euphonist seit 2012

Die Musikkapelle bedeutet für mich Spaß am Musizieren

und Treffen von Freunden. Außerdem gefällt mir das

Kennenlernen von verschiedenen Musikstücken und die

Kameradschaft im Verein.

Petra

Kager

Flötistin seit 1997

Die Musikkapelle bedeutet mir sehr viel. Ich bin mit ihr

schon seit meiner Kindheit verbunden, da mehr oder

weniger alle aus meiner Familie bei der Kapelle spielen

bzw. spielten. Wir haben schon immer musiziert und so

könnte ich mir ein Leben ohne die Musik schon gar nicht

mehr vorstellen.

Walter

Ohnewein

Klarinettist seit 1954

Die Musikkapelle bedeutet für mich sehr viel. Das konnte ich in der bald 60-jährigen Mitgliedschaft feststellen. Natürlich gibt

es auch viele harte Stunden, aber die schönen überwiegen. Dies konnte man hauptsächlich bei den Ausflügen bemerken.

Die Kameradschaft in so einem Verein wird wirklich groß geschrieben – ich hatte es jahrelang mit echten Kolleg(innen) zu

tun. Diese Erfahrung möchte ich nie missen!

Wie lange ich noch bleiben werde, weiß ich noch nicht – es hängt von verschiedenen Umständen ab.

Jedenfalls, ein/e Musikant/in zu sein ist auch in der heutigen, schnelllebigen Zeit noch eine schöne Sache, auch wenn sie mit

vielen Opfern und Entbehrungen verbunden ist.

Man sollte auch eine gewisse Leistung erbringen und das kommt meistens nicht von alleine! Hab‘ keine Angst – werde auch

du ein/e Musikant/in!

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23

Stimmen aus der Kapelle...

Isidor

Resch

Posaunist seit 1996

…Freude am gemeinsamen Musizieren

…Gemeinschaft zwischen Jung und Alt

…wohltuende Emotionen ausleben

…unser Publikum zu begeistern

…sinnvolle Freizeitgestaltung, um geistig fit zu bleiben.

Die Musikkapelle ist ein sehr wichtiger Verein, der das

Dorfleben positiv beeinflusst.

Ines

Hertscheg

Saxophonistin seit 2004

...die große Liebe zum „Alt“-Kapellmeister Siegfried

Kollmann. Und natürlich auch: Freundschaft, Spaß am

gemeinsamen Musizieren, Tradition wahren.

Es ist immer wieder schön zu erleben, was jeder Einzelne

durch das Zusammenspiel in der Gruppe bewirken kann

und welches Klangerlebnis dadurch entsteht.

Verena

Zublasing

Marketenderin seit 2004

...Freundschaften, die mir wichtig sind, das Tragen und

Erhalten der Überetscher Festagstracht, ein Teil der

Dorfgemeinschaft zu sein, lange Tage und kurze Nächte,

jede Menge Spaß und vieles, vieles mehr!

Franz

Oberrauch

Schlagzeuger

Ich spiele bei der Jugendkapelle, weil es mir sehr gut

gefällt in einer Gemeinschaft zu spielen, und auch mein

Vater bereits bei der Musikkapelle war. Am meisten

Spaß macht mir das Spielen von richtig „coolen“ Stücken

am Schlagzeug.


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25

Die Moderation

Herzlich Willkommen,

zum Kapellensaal der Musikkonzert! Falsch! Mist! Ich

muss mich konzentrieren. Und von den Ehrengästen

niemanden vergessen. Die Lippen sind spröde und nervös

bin ich heute. Warum ist der Kapellmeister nie nervös?

Nur noch eineinhalb Stunden und schon beginnt das

Konzert! Die Generalprobe verlief nicht besonders gut!

Ob er diese Ruhe und Leichtigkeit nur spielt?

Ah, ja! Jetzt aber! Jetzt muss er doch durchgreifen. Die

Mädels und Burschen werden übermütig. „Konzentration,

bitte!“

„Einspielen“ - pünktlich um halbsieben war ausgemacht!

Auf der Bühne. Samt Instrument. Es ist nun halbsieben.

Doch flötet dort nur die Querflöte, eine Klarinette macht

Fingerübungen und die Oboe wird angeknabbert. Zwei

Flügelhörner schlendern durch den Saal. „Groschtet?

Nana, in gonzn Tog afn Schleppr gsessn!“ … „Dr Müller.

Rechts oubm. Kreizegg!“ Die Schlagzeuger schrauben

und drehen, verstellen und schieben, tröten und klingeln,

schubsen und ziehen sich an den Haaren. Gelächter!

„Konzentration bitte!!! Wo sind die Trompeten?!“

„Rauchen? Hereinholen! Aber schnell! Wir müssen

beginnen!“

„C-DUR“ Es scheppert! „Nanana! Net asou! Bitte! Tiemr

ins konzentriern!“

Achtunddreißig Buchstaben muss der Kapellmeister

nur sagen! Und schon klingt es prächtig durch den

großen Saal. Jetzt schwebt die Spannung knisternd im

Raum. Man sieht sie, die Spannung. In den Gesichtern

der Musikanten. „Tonleiter! Eins-zwei - Wo bleibt

der Rhythmus?“ Die Mädchen mustern heimlich die

Frisuren der Kolleginnen. Der Obmann runzelt die

Stirn. Er überlegt sich sicherlich noch die abschließendaufmunternden

Worte zum Konzert.

Das Einspielen ist fertig. Applaus für den Kapellmeister.

Der Obmann: „Nach dem Konzert gibt’s Wienerschnitzel.“

Applaus für den Obmann. „Auch die Frauen sind

eingeladen.“ Großer Applaus für den Obmann. „Jetzt

aber! Konzentration!“ mahnt der Kapellmeister. „Mit

Preiselbeeren?“ Gelächter!

Herzlich Willkommen zum Saalkonzert der Musikkapelle

St. Pauls! Passt. Es kann losgehen!

Heinz Sanin


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...die letzten 25 Jahre

28

Vergangenes, Vergessenes, Vergnügliches...

Wir sind 250 Jahre alt! Und wie es auch bei dem eigenen

Geburtstag meist nicht anders ist, fieberten wir bereits einige

Zeit vorher der Feier entgegen, schwelgten rührselig in lilablass-blauen

Erinnerungen, erzählten uns kichernd Anekdoten

aus vergangenen Zeiten und bestaunten zudem die Schatten

glorreicher Taten im Spiegel, an der Tracht und am Instrument.

An den letzten Geburtstag können wir uns nur noch vage

erinnern; nicht weil wir zu viel gefeiert haben, sondern weil er

nun schon eine Weile zurück liegt. Am 11. Juni 1989 haben wir

das letzte Mal unseren Jubeltag offiziell zelebriert: Anlässlich

unseres 225-jährigen Bestehens begleiteten Fanfarenreiter

herrliche Festwagen durch die Gassen von St. Pauls. Damals wie

auch heute erinnern wir uns zurück an die ursprünglichen 11

Pfarrmusikanten, die sich „mittels Aufspielung einer tirggischen

Music“ am 14. Februar 1764 am Festzug der Eppaner Schützen

von St. Anna bis St. Pauls beteiligt hatten. Seit dieser letzten

Feier 1989 sind 25 weitere erfolgreiche Jahre vergangen, auf die

wir mit Freude und Begeisterung zurück blicken.

1989 - 1993

11. März 1989

11. Juni 1989

Das Festkonzert anlässlich des 225-jährigen Jubiläums im Kultursaal von St. Michael

erweist sich als würdiger Auftakt für das Jubiläumsjahr: „Der bewährten Musikkapelle

St. Pauls unter der sicheren Stabführung von Kapellmeister Konrad Ellemunter gelang

wieder einmal ein beglückendes Konzert mit ausgezeichneten musikalischen und

technischen Leistungen.“ (Dolomiten, 4. April 1989)

Die Jubiläumsfeier der Musikkapelle beginnt mit einem Weckruf um 7 Uhr und einem

Festgottesdienst im Dom von St. Pauls. Der anschließende Festakt und die Vorstellung

der Festschrift von Karl Plunger und Karl Zani finden im Schulhof der Grundschule

statt. Nach einem gemeinsamen Schmaus im Restaurant „Schwarzer Adler“ zieht

ein Festumzug mit Fanfarenbläsern durch die Dorfgasse unter großer Teilnahme der

Dorfbevölkerung. „Verbandsobmann Robert Meraner bezeichnete das seltene Jubiläum

als historischen Meilenstein in der Geschichte des Klangkörpers.“ (Tiroler Volkskultur,

Jul./Aug.1989)

15. August 1989

Obmann Walter Ohnewein und Kapellmeister Konrad Ellemunter erhalten in Innsbruck

die Verdienstmedaille des Landes Tirol.


29 ...die letzten 25 Jahre

8. - 11. Juni 1990

9. März 1991

30. April - 2. Mai 1992

13. September 1992

23. - 25. Juli 1993

Die Kapelle begibt sich auf eine Auslandsfahrt nach Anspach in Hessen und überzeugt

durch ein gelungenes Konzert im Festzelt: „Die Freunde der konzertanten Blasmusik

waren begeistert von einem über zweistündigen Konzert der Musikkapelle St. Pauls.

„Einfach spitze, was die 51 Musiker boten!“, so die Veranstalter.

Im Kultursaal von St. Michael findet

das alljährliche Frühjahrskonzert statt,

bei dem zum ersten Mal auch „zwei

Flötistinnen, die nun auch die Paulsner

‚Männerdomäne‘ zu durchbrechen

scheinen“, mitwirken (Gemeindeblatt,

22. März 1991) – und das nur drei

Jahre, nachdem die Vollversammlung

vom 17. Dezember 1988 mit größter

Entschiedenheit gegen ein solches

Vorhaben war.

>> Birgit Kager, Leni Plunger

Die Paulsner Musikanten fahren zum Südtirol-Tag nach Wien, zu welchem sie mit

einem Standkonzert im Ehrenhof von Schönbrunn beitragen und sich am Festmarsch

vom Heldenplatz zur Hofburg beteiligen.

Für die Fernsehsendung „Klingendes Österreich“ wird der „Heimatland Marsch“ von

Sepp Thaler in Ton und Film im Kultursaal von St. Michael sowie in den Gassen von

St. Pauls aufgenommen.

Anlässlich der 700-Jahr-Feier der südhessischen Gemeinde Merzhausen beteiligt sich

die Kapelle an den dortigen Feierlichkeiten mit einem abendlichen Konzert im voll

besetzten Festzelt und nimmt zusammen mit über 50 handwerklichen und bäuerlichen

Vereinen an einem großen Festumzug teil.

1994 - 1998

6. August 1994

14. Oktober 1994

Für eine Fernsehproduktion filmt das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die

Musikkapelle marschierend und musizierend bei einem Einzug durch die Paulsner

Dorfgasse.

Zum 80. Geburtstag des Ehrenbürgers Silvius Magnago überbringen die Musikanten

ihre Glückwünsche und umrahmen die Feierlichkeiten zur Überreichung des

Ehrenringes der Gemeinde Eppan an den Alt-Landeshauptmann auf Schloss Korb.

>> Ohnewein Walter, Silvius Magnago, Konrad Ellemunter


...die letzten 25 Jahre

30

29. Juni - 2. Juli 1995

28. Juni 1997

Die Paulsner reisen nach Frankfurt und gratulieren mit mehreren Konzerten im

Festzelt der Turngesellschaft Jügesheim-Rodgau zum 100-jährigen Jubiläum.

Unvergessen bleiben die Besichtigung des Rhein-Main-Flughafens sowie der Auftritt der

Stimmungskanone Tony Marshall im Disco-Zelt.

Im bayerischen Steingaden nimmt die Musikkapelle an den Feierlichkeiten des

850-jährigen Gründungsjubiläums des Klosters zu Steingaden teil. Während die gesamte

Kapelle den feierlichen Festgottesdienst im Welfenmünster gestaltet, bei mehreren

Konzerten ihr musikalisches Können zum Besten gibt und sich am historischen Festzug

beteiligt, unterhalten Böhmische und Tanzlmusig die begeisterten Festbesucher bis in

die frühen Morgenstunden.

1999 - 2003

27. Juli 1999

Mit zackigen Märschen werden die ersten Paulsner Weinkulturwochen auf dem

Dorfplatz eröffnet. Seit mittlerweile 15 Jahren lockt dieses alljährliche Großereignis mit

einer Vielzahl an Veranstaltungen, wie z.B. Konzertabenden, Theaterdarbietungen und

Weinseminaren, Gäste von nah und fern nach St. Pauls. Das musikalische Mitwirken ist

für die Paulsner Musikanten so selbstverständlich wie die Liebe zum Paulsner Wein.

6. August 2000

Im Rahmen der Weinkulturwochen veranstaltet die Musikkapelle ein Abendkonzert

im mittelalterlichen Burghof von Schloss Boymont. In den folgenden drei Jahren

wird dieses Klangerlebnis inmitten ehrwürdiger Gemäuer durch das gesangliche und

musikalische Mitwirken der Überetscher Jagdhornbläser, der Missianer Singfreunde und

des Chorvereins St. Pauls ergänzt.


31

...die letzten 25 Jahre

20. Juli 2001

26. Juli 2001

18. Jänner 2003

Ein weiteres idyllisches Bühnenbild bietet sich den Besuchern des einmaligen

Seekonzerts in Montiggl. Während den Konzertgehern eine gelungene

Musikaufführung vor malerischer Kulisse im Gedächtnis bleibt, erinnern sich die

Musikanten leider nur an die Hartnäckigkeit aufdringlicher Stechmücken.

Zum ersten Mal lädt die Kapelle zum abendlichen Konzert im Schlosshotel Korb

ein. Mittlerweile ist dieser Abend ein traditioneller Programmpunkt der Paulsner

Weinkulturwochen. Von Jahr zu Jahr zieht es immer mehr Besucher nach Missian, die

auf der romantischen Schlossterrasse den Melodien der Paulsner lauschen.

Gewappnet mit dicker Baumwollunterwäsche klopfen die Paulsner Musikanten

erstmals mit musikalischen Neujahrsgrüßen an die Türen der Dorfbewohner. Seither

trifft sich die Kapelle alljährlich eine Woche vor dem Kirchtagsball früh morgens

auf dem Dorfplatz und überbringt, aufgeteilt in kleineren Gruppen, der gesamten

Dorfbevölkerung bei einem schwungvollen Ständchen die besten Wünsche für das

neue Jahr und eine Einladung zur Paulsner Kirchtagsfeier.

18. Oktober 2003

Mit der Einweihung des neuen Probelokals bezieht die Musikkapelle großzügige

Räumlichkeiten. Der akustisch optimierte Probenraum und der komfortable

Aufenthaltsraum bieten genug Platz für die mitgliederstarke Kapelle.

Foto Probelokal


...die letzten 25 Jahre

32

2004 - 2008

26. - 28. Mai 2006

8. - 9. Juli 2006

11. März 2007

Anlässlich des 18. Bezirksmusikfestes des Verbandes Südtiroler Musikkapellen (VSM)

in St. Michael beteiligt sich die Paulsner Kapelle bei der Marsch- und Konzertwertung

durch Juroren und erreicht den stolzen 3. Platz in der Gesamtwertung.

Die Paulsner fahren zum Musikfest nach Bregenz und feiern das 190-jährige Bestehen

der Bürgerkapelle Wolfurt im dortigen viel besuchten Festzelt.

Aufgrund der Umbauarbeiten im Kultursaal von St. Michael findet das traditionelle

Frühjahrskonzert im Theatersaal des Waltherhauses in Bozen statt. Seit 2010 ereignet

sich dieser alljährliche musikalische Höhepunkt wieder im neu gestalteten Eppaner

Kultursaal.

31. August -

2. September 2007

Die Paulsner Musikanten statten der Trachtenkapelle Puchberg am Schneeberg und

dem Bläserensemble ‚Standerlpartie‘ einen mehrtägigen Besuch ab und feiern das

130-jährige Bestehen der niederösterreichischen Kapelle bei einem festlichen Umzug

und Konzerten im Festzelt.

2009 - 2013

23. - 26. April 2009

5. - 7. Juni 2009

In Zusammenarbeit mit dem Tonstudio Golser und mit der Unterstützung von Hans

Finatzer wird die CD „Paulsner Klänge“aufgenommen.

„Den Leistungsstand der Musikanten und Musikantinnen zu dokumentieren, ihr

musikalisches Programm im Tiroler Gedenkjahr festzuhalten, dem treuen Publikum der

Musikkapelle St. Pauls und allen Freunden der Blasmusik eine Freude zu bereiten: Das

war der Grund, diese CD aufzunehmen.“ (Kapellmeister Siegfried Kollmann)

Insgesamt mehr als 2000 Musikanten aus Österreich, Südtirol, Liechtenstein, Slowenien

und Kanada treffen sich in Wien zum 30. Österreichischen Blasmusikfest. Bei der

großen Festparade vom Heldenplatz zum Rathausplatz marschiert auch eine Formation

Südtiroler Musikkapellen mit: Die Kapellen aus Bozen/Gries, Leifers und

St. Pauls nehmen an der dortigen Marschierbewertung mit „sehr gutem“ Erfolg teil und

unterhalten das Publikum mit einer gekonnten Choreographie zum Thema „Bergisel-

Schlacht“. Mit Musik, Gesang und theatralischem Können leisten sie somit ihren Beitrag

zum Gedenkjahr „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“


33

...die letzten 25 Jahre

11. April 2010

Für die Fernsehsendung „Klingendes Land“ (RAI Sender Bozen), gestaltet von Siegfried

Kollmann, wird die Kapelle in Bild und Ton bei einem Einzug durch die Dorfgasse

und während einer Probe aufgenommen. Dieses gelungene Porträt umreißt die

Vereinsgeschichte der Musikkapelle und weist auf ihre zahlreichen Auftritte hin.

7. Mai 2011 Die Paulsner nehmen in Salzburg an den „Festspielen der Blasmusik“ teil, bei denen

Musikgruppen aus Österreich, Bayern und Südtirol die unterschiedlichsten Facetten

der Blasmusik auf dem Residenzplatz präsentieren. „Es war ein toller Erfolg, der uns

zeigt, dass in Salzburg neben all den klassischen Angeboten auch eine Veranstaltung

dieser Art hervorragend angenommen wird“, so die Organisatoren.

2. - 4. März 2012

28. Juli 2012

Viele der Paulsner Musikanten freuen sich auf einen wiederholten mehrtägigen

Aufenthalt in Rasdorf. Bereits sieben Jahre zuvor besuchte die Kapelle die osthessische

Gemeinde Rasdorf im Landkreis Fulda und nahm an den Feierlichkeiten der Festwoche

zum 1225-jährigen Bestehen des Ortes teil. In Erinnerung bleiben wird außerdem die

Fahrt unter Tage in das dortige beeindruckende Bergwerk.

Ein besonderer konzertanter Abend findet im Schlosshotel Korb statt: Die russischstämmige,

international gefeierte Sopranistin Olga Tselinskaia gibt, begleitet von der

Paulsner Kapelle, bekannte Operettenarien von Franz Lehár und Johann Strauß zum

Besten. Des weiteren wird das 3-teilige Tongemälde „Die Etsch“ von Sepp Thaler mit

einer Bildershow des Etschtales vom Ursprung bis zur Mündung aufgeführt.

27. - 28. August 2013

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen den Gemeinden

Eppan und Anif werden in Anif bei Salzburg zwei unvergessliche Tage verbracht, an

denen sich alte Bekannte wieder sehen und neue Freundschaften geknüpft werden.

Bei schweißtreibenden hochsommerlichen Temperaturen marschieren die Kapellen

St. Pauls und Anif gemeinsam durch die Ortschaft und gestalten einen feierlichen

Festgottesdienst im malerischen Wasserschloss von Anif. Das einmalige musikalische

Geschenk der Anifer an die Gemeinde Eppan: der von Vizekapellmeister Franz Eibl

komponierte Marsch „Auf die Freundschaft“.


...aus dem Fotoarchiv

34

>> Jubiläumsjahr 1989

>> Jubiläumsjahr 1989

>> Jubiläumsjahr 1989 >> Paulsner Böhmische, Herz-Jesu 1990

>> Cäcilia-Feier 1991 >> Frühjahrskonzert 1992 >> Frühjahrskonzert 1992

>> Frühjahrskonzert 1995 >> Cäcilia-Feier 1998 >> Dorffest 2000

>> Faschingsumzug 2000

>> Fronleichnamsprozession 2005

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35

...aus dem Fotoarchiv

>> Rasdorf 2005 >> Rasdorf 2005

>> Neujahrsständchen 2006 >> Hochzeitsfeier 2008

>> Rasdorf 2005

>> Fronleichnamsprozession 2008

>> Hochzeitsfeier 2008

>> Fronleichnamsprozession 2009

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...aus dem Fotoarchiv

36

>> 30. Österreichisches Blasmusikfest in Wien 2009 >> Festspiele der Blasmusik in Salzburg 2011

>> Frühjahrskonzert 2011

>> Osterkonzert 2011 >> Dankesfeier für Rudolf Frötscher 2011

>> Frühjahrskonzert 2012 >> Frühjahrskonzert 2012

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37 ...aus dem Fotoarchiv

>> „Bandland“: Gesprächskonzert für Kinder2013 >> Frühjahrskonzert 2013

>> Ostern 2013

>> Musig-Grillen 2013 >> Weinangerhof 2013

>> Musig Medls 2014


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Zahlen-Zuggerlen

Auch wenn wir Traditionen hochhalten – Modernisierung und

„Frauenquoten“ machen auch vor der Paulsner Musig nicht

Halt. Hier ein statistischer Querschnitt mit einem Dank an

die fleißigen Schriftführer, die immer brav Listen geführt und

Ordnung in den Zetteln gehalten haben:

So um die 60 Musikanten zählte die Musikkapelle St. Pauls in

den letzten Jahrzehnten. Letzthin ist ein Anstieg zu vermerken,

wobei die Mädchen deutlich zugelegt haben. Immer noch

sind alle Altersstufen vertreten, heute ist mit 75 Jahren Walter

Ohnewein der Senior der Kapelle und mit unglaublichen 60

Vereinsjahren gleichzeitig der Dienstälteste. Im Jubeljahr 1989

waren das Anton Haas und Richard Stein mit 43 Dienstjahren.

Im Schnitt waren die damals 57 Musikanten seit 16 Jahren

aktives Mitglied der Musikkapelle. Heute beträgt der

Durchschnitt über 18 Jahre. „Vereinstreuer“ sind da nur die

„Musiggurten“, die – wenn das letzte Loch nicht mehr passt – an

einen Jüngeren oder Schmäleren weitervererbt werden.

Die jüngsten Musikanten heuer sind mit 14 Jahren Ulrich Kager

und Lorenz Ohnewein. Vor 25 Jahren war es Stephan Stadler mit

13 Jahren.

Unsere Kapelle ist ein typischer Dorfverein, der über Jahrzehnte

mehrere Generationen einer Familie einbindet. So waren 1989

von den 57 Musikanten 23 eng miteinander verwandt (Kinder

bzw. Geschwister). Heute sind es 42 von 67 Musikanten. Die

Familie Ohnewein ist derzeit mit Arnold, Klaus, Michl, Lisa und

Lorenz über drei Generationen vertreten.

Noch viele aktive Musikanten haben schon das Jubeljahr

1989 mitgefeiert. Die Fleißigen unter ihnen haben seither

nicht weniger als 3.000 Probenstunden „abgesessen“. Dabei

unzählige Male die knapp 30 Märsche und das „schwarze

Büchl“ mit den 30 Trauer- und Prozessionsmärschen gespielt.

Insgesamt umfasst das Notenarchiv über 1.000 Stücke von

568 verschiedenen Komponisten und ist ständig im Wachsen

begriffen.

Gesamtzahl und Altersgruppen

Zusammensetzung der Musikkapelle

Obmänner

Vorstand und Funktionäre 2014:

Alois Kager 1945-1969

Richard Kössler 1969-1977

Walter Ohnewein 1977-1995

Florian Donà 1995-2003

Harald Schweigkofler 2003-2007

Franz Schweigkofler seit 2007

Kapellmeister

Josef Paizoni 1947-1976

Konrad Ellemunter 1976-1995

Arnold Leimgruber 1995-2000

Siegfried Kollmann 2000-2010

Hans Finatzer seit 2010

Obmann:

Obmann-Stellvertreter:

Kapellmeister:

Kapellmeister-Stellvertreter:

Kassier:

Jugendleiterin:

Schriftführerin und Presse:

Beiräte:

Notenarchivare:

Stabführer:

Zeugwarte:

Fähnrich:

Magazineur:

Webseite:

Franz Schweigkofler

Thomas Huber

Hans Finatzer

Christoph Stadler

Gottfried Hofer

Lisa Ohnewein

Franziska Kössler

Klaus Ohnewein, Tobias Palma,

Martin Stadler, Rudi Mederle

Maria Toll, Walter Ohnewein

Erich Haas

Michael Plattner, Manfred Rautscher,

Thomas Zublasing

Lorenz Giuliani

Markus Palma

Armin Frei


Die Musikkapelle St. Pauls spielt für Sie:

>> beim Saalkonzert am 29. März 2014. Im Kultursaal

von St. Michael bringen wir unter anderem das Konzert für

vier Hörner von Heinrich Hübler auf die Bühne. Ein weiterer

Höhepunkt und ein Novum in der Welt der Blasmusik stellt

das Klavierkonzert „Westcoast Concerto“ mit der Solistin

Gertrud Schneider Bonatta aus St. Pauls dar. Freuen Sie sich

auf das unterhaltsame und anspruchsvolle Programm.

>> bei der Jubiläumsfeier: am Freitag, 30. Mai,

bieten wir unseren traditionellen Festbetrieb mit guter

Unterhaltungsmusik an.

Am Samstag, 31. Mai, finden sich am frühen Abend die

Musikkapellen Andrian, Frangart, Girlan, St. Michael und

Kaltern auf dem Dorfplatz zusammen. Darauf folgt ein

Galakonzert der Musikkapelle Algund.

Abgerundet werden die Feierlichkeiten am Sonntag,

1. Juni mit Messe, Einzug und Festakt auf dem Festplatz

und Konzerten der Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg,

Bürgerkapelle Lana und Bürgerkapelle Gries.

>> bei den renommierten Promenadenkonzerten

in Innsbruck, am Mittwoch, 2. Juli. Die Einladung in

die Tiroler Landeshauptstadt ist eine große Ehre und

Herausforderung für unsere Kapelle. Umso mehr freuen

wir uns über heimische Unterstützung.

Und ausserdem noch am...

>> 01.01. unter den Paulsner Linden

>> 18.01. zum Neujahrswünschen

>> 26.01. zum Paulsner Kirchtag

>> 23.02. zum Gefallenengedenken

>> 30.03. für unsere Firmlinge

>> 20.04. ein Marschkonzert mit Ostergrüßen

>> 27.04. für alle Erstkommunikanten

>> 11.05. mit unserer Feuerwehr zu Floriani

>> 28.05., 27.06., 28.06. bei Abendkonzerten, u.a. in

St. Pauls und Kaltern

>> 22.06. zur Fronleichnamprozession

>> 26.07. Konzert der Musikkapelle Kuchl (Salzburg) in

Schloss Korb im Rahmen der Weinkulturwochen

>> 14.-15.08. zum traditionellen Paulsner Musigfest

>> 06.-07.09. zum Paulsner Dorffest

>> 14.09. zur Sieben-Schmerzen-Prozession

>> 23.11. zum Cäciliensonntag

>> 24.12. mit den Turmbläsern in St. Pauls, Berg, Missian,

Unterrain

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