Dezember 2013 bis Februar 2014 - Alt Lichtenberg

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Dezember 2013 bis Februar 2014 - Alt Lichtenberg

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde

Lichtenberg

Lichtblick

Wer euch aufnimmt, der nimmt

mich auf; und wer mich aufnimmt,

der nimmt den auf, der mich gesandt

hat. Evangelium nach Matthäus 10, 40.

Ich habe nichts gegen Fremde. Einige

meiner besten Freunde sind Fremde.

Aber diese Fremden da sind nicht von

hier. Ein Einwurf nach Methusalix aus

dem Asterix-Band Das Geschenk des

Caesars. Aber wo stehen wir? Wo steht

unsere Gemeinde wirklich?

• Die Flucht aus Ägypten

• Als Asylbewerber in Deutschland

• Die Gemeinde als Herberge

syl

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014


Lebendiger Adventskalender

In Lichtenberg öffnet sich vom

1. bis 24. Dezember

jeden Tag eine Tür zur kurzen Besinnung,

und für ein kleines Angebot:

auch die Kirchen sind mit dabei.

1. Advent 1. Dezember 17.00 Uhr

vor dem Rathaus, Möllendorffstraße 6

Eröffnung des Adventskalenders

auf dem Lichtermarkt

2. Advent 8. Dezember 17.00 Uhr

Katholische Mauritiuskirche

Mauritiuskirchstaße 1

Offenes Singen und Glühwein

3. Advent 15. Dezember 17.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Loeperplatz (Möllendorffstraße)

Offenes Singen und Glühwein

4. Advent 22. Dezember 17.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

Offenes Singen und Glühwein

Silvester am Fennpfuhl!

Herzliche Einladung zur Silvesterfeier im Gemeindezentrum Am Fennpfuhl!

Beginnen wollen wir mit einem Taizé-Gebet um 18 Uhr. Wer kommt, möge bitte etwas für das gemeinsame

Abendbrot mitbringen. Wenn Sie dabei sein wollen, wäre es gut, wenn Sie uns über das Gemeindebüro

(Fon 97104944) Bescheid sagen könnten, aber auch spontane BesucherInnen sind uns willkommen!

Editorial

Willkommen!

Willkommen in Deutschland – in Berlin – in der evangelischen Kirchengemeinde

Lichtenberg. Im glücklichsten Fall: „Willkommen zu Hause“.

Im Flüchtlingsfall: „Angekommen in der Notunterkunft“. Etwa ein Viertel der

in Berlin aufgenommenen Flüchtlinge sind in Lichtenberg untergebracht. Seit

Ende 2012 bietet ein früheres Wohnheim für den offenen Vollzug am Fennpfuhl

für etwa 150 Flüchtlinge Obdach. Ein Jahr zuvor waren dort noch einige

Brüder aus Taizé zur Vorbereitung des Europäischen Jugendtreffens untergebracht.

Dieses Objekt ist zur Herberge von ganz unterschiedlichen Menschen

geworden: Straftäter, Geistliche und Flüchtlinge. Doch lange geblieben ist dort

keiner. Sie waren oder sind zu Gast in Lichtenberg, in unserem Gemeindegebiet.

Die derzeitige Form der Gastfreundschaft hat einen bekannten Namen:

Asyl – ein Zufluchtsort, der Menschen außerhalb ihres Heimatlandes temporären

Schutz vor Gefahr und Verfolgung bietet.

Heute ist das Asylverfahren umfassend gesetzlich geregelt. Doch die Akzeptanz

gegenüber fremden Nachbarn oder gar die Kontaktaufnahme mit ihnen

lässt sich nicht vorschreiben. Mit diesem Lichtblick wollen wir Ihnen einen verständlichen

Einblick in das heutige Asylrecht geben. Eine Doppelseite haben

wir auch den Wurzeln des Asyls gewidmet. „Ich bin ein Fremder gewesen und

ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25, 35) – eine biblische Botschaft, die

seit jeher auch Kirchen in die humanitäre Verantwortung für Flüchtlinge ruft.

Schließlich ist die Erfahrung der Flucht ein zentrales Thema unserer Religion.

Dem Begriff Kirchenasyl sind Sie bestimmt auch schon einmal begegnet. Wir

haben uns daher in diesem Zusammenhang mit der Gemeinde als Herberge

befasst.

Ebenfalls in dieser Ausgabe des Lichtblicks finden Sie alle Termine für die

Gottesdienste, Kirchenmusiken und Gemeindegruppen für die nächsten drei

Monate. Lassen Sie sich auf die Advents- und Urlaubszeit einstimmen. Außerdem

stellen wir Ihnen den Kreis junger Erwachsener vor und haben ausführliche

Informationen zum neu gewählten Gemeindekirchenrat für Sie.

Sina Schuster

2 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 3


Die Flucht nach Ägypten

Als Einziger der Evangelisten berichtet

Matthäus über die Flucht

der Eltern Jesu mit dem neugeborenen

Jesuskind nach Ägypten. Josef, so erfahren

wir, wurde im Traum vom Engel

des Herrn gewarnt, dass Herodes

das Kind töten wolle. Tatsächlich, so

berichtet Matthäus weiter, ließ Herodes

in Betlehem und der ganzen Umgebung

alle Kinder unter zwei Jahren

töten. Nach dem Tod des Herodes erschien

der Engel abermals dem Josef,

und die Familie kehrte zurück nach

Israel und ließ sich in Nazaret nieder.

Historisch beweisen lässt sich diese

Überlieferung nicht. Außerhalb des

Matthäusberichts finden sich über die

Flucht nach Ägypten apokryphe, also

nicht in das Neue Testament aufgenommene

Texte, die regional unterschiedliche

Legenden über das Leben

Jesu enthalten, darunter auch Erzählungen

über den Aufenthalt in Ägypten,

die aber eher als Ausdruck der

Volksfrömmigkeit denn als Tatsachenberichte

zu verstehen sind. Nachweisbar

ist die selbst für damalige Verhältnisse

ungewöhnliche Grausamkeit des

Herodes, nicht aber der Kindermord

zu Betlehem.

Die Vielfältigkeit der Beziehungen

des jüdischen Volkes zum übergroßen,

über lange Zeiten auch übermächtigen

Nachbarn im Süden lässt sich hier nur

skizzieren. In alttestamentlicher Zeit

war Israel des Öfteren von ägyptischen

Truppen besetzt. Vielmals waren große

jüdische Gruppen – freiwillig als

Flüchtlinge oder zwangsweise als Sklaven

– in Ägypten angesiedelt. Teile des

Sprüchebuchs oder auch das Gleichnis

vom reichen Mann und vom armen

Lazarus gehen auf die ägyptische

Weisheitsliteratur zurück. Insbesondere

die Geschichten um den Jakobssohn

Josef, der es bis zum obersten

Verwalter Ägyptens brachte, und um

Moses, der als Findelkind von der

Aus Ägypten habe ich

meinen Sohn berufen.

Hosea 11, 1

Tochter des Pharaos adoptiert wurde

und der später mit Gottes Hilfe die

Flucht aus Ägypten ertrotzte, deuten

die starke Wechselwirkung zwischen

den ägyptischen und den jüdischen

Traditionen an. Von den in der römischen

Kaiserzeit in Ägypten lebenden

acht Millionen Menschen waren eine

Millionen jüdischen Glaubens und

500.000 Griechen.

Das Evangelium des Matthäus wendet

sich in seinem missionarischen

Eifer insbesondere an die Juden, auch

an die außerhalb Palästinas lebenden,

um sie zum Christentum zu bekehren.

Diese Intention spiegelt sich nicht nur

in eindeutig antijudaistischen Passagen,

die in der späteren Geschichte

immer wieder antisemitische Stimmungen

befeuerten, sondern auch

im Bemühen des Evangelisten, das

Leben und Wirken Jesu in die Linie

der alttestamentarischen Vorhersagen

zu stellen. So wird von Matthäus die

Flucht als Erfüllung der Vorhersage

Hoseas gedeutet: „Aus Ägypten habe

ich meinen Sohn gerufen“ (Hosea 11,

1). Der Kindermord findet sein entsprechendes

Vor-Echo bei Jeremia:

„Eine Stimme ward in Rama gehört,

viel Klagen und Jammern, Rahel, die

um ihre Kinder weint, und wollte sich

nicht trösten lassen; denn sie sind dahin“

(Jeremia 31, 15).

Besonders deutlich wird die Beziehung

zwischen der Fluchterzählung

des Matthäus und der Mosegeschichte,

wenn man Letztere in den „Jüdischen

Altertümern“ des Josephus betrachtet.

Ein priesterlicher Schriftgelehrter

in Ägypten verkündet dem König die

kommende Geburt eines Retters; der

König fürchtet sich vor ihm und lässt

alle männlichen Kinder töten. Der Vater

Moses, in großer Sorge wegen der

kommenden Geburt, wird im Traum

durch Gott beruhigt und die Geburt erfolgt

schmerzlos. Drei Monate lang behalten

die Eltern das Knäblein daheim

und setzen es dann auf dem Nil aus.

Bibel

In den einzig im Matthäusevangelium

biblisch überlieferten Geschichten

über die Verkündigung der Geburt

Jesu durch den Engel, die Huldigung

durch die Sterndeuter aus dem Osten,

die Verfolgung durch Herodes und die

Flucht nach Ägypten kann man die

Absicht erkennen, die Einzigartigkeit

Jesu auf verschiedenste Weise zu belegen.

„In Gottes Hand“, so der Neutestamentler

Eduard Schweizer, „liegt die

ganze Geschichte, die seit der Erwählung

Abrahams auf Jesus als ihr Ziel

hinausläuft“ .

Insbesondere für die Christenheit in

Ägypten hatte und hat die Geschichte

über das Exil des kindlichen Messias

und seiner Eltern eine große Bedeutung.

So wissen wir vom Kirchenvater

Irenäus, dass die Anwesenheit Jesu alle

Kinder dort geheiligt habe .

Die von Matthäus zitierte Klage der

Rahel zeigt aber auch in die Zukunft

des Menschensohnes: Der spätere

Kreuzestod Jesu trifft ebenso wie der

Mord an den Kindern in Betlehem ein

Kind Rahels, und Rahel klagt.

Matthias Orphal

Rembrandt van Rijn:

Flucht nach Ägypten

(Ausschnitt), 1625

Das Wissen der

ägyptischen Christen

Am 1. Juni begeht die koptische

Kirche, die Kirche in Ägypten, den

Festtag zur Ankunft von Jesus,

Maria und Josef in Ägypten. Das

Fest geht auf die beim Evangelisten

Matthäus (2,13-17) erwähnte Flucht

der Jesusfamilie zurück. Koptische

Apokryphen berichten detailliert über

diese Flucht.

Fast jeder Ort, an dem Josef, Maria,

Jesus und die in den Evangelien nicht

erwähnte Hebamme Salome auf ihrer

knapp ein Jahr dauernden Flucht

rasteten, wurde zu einer Wallfahrtsstätte.

Marienerscheinungen werden

dort bis in unsere Tage berichtet.

Prophetische Texte der hebräischen

Bibel kündigen dabei die spätere

Entstehung der koptischen Kirche

an. So heißt es bei Jesaja (19,19):

„An jenem Tag wird es für den

Herrn mitten in Ägypten einen

Altar geben.“ Tatsächlich liegt Deir

al-Muharraq, der südlichste Ort

der Flucht der Heiligen Familie, mit

seiner nach koptischer Überlieferung

von Christus selbst nach Ostern gegründeten

Kirche exakt im geografischen

Mittelpunkt Ägyptens.

Peter Radziwill

4 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 5


Asyl

Als Flüchtling in Deutschland – Vom Leben in einer Zwischenwelt

Flüchtlinge leben zunächst immer in

einer Zwischenwelt; manche kürzer,

die meisten länger. Sie können nicht

vor und nicht zurück. Flüchtlinge müssen

das Warten lernen und die Unsicherheit

ertragen. Auch Sami lernte in

Deutschland vor allem das Warten.

Vor etwas mehr als vier Jahren war

Sami nach Deutschland gekommen.

Damals war er 23 Jahre alt. Sami stammt

aus Afghanistan. Dort hat er versucht,

afghanischen Jugendlichen die Demokratie

näher zu bringen. Doch die Demokratie

in Afghanistan ist schwach

und Sami wurde mit Tod bedroht. Er

floh nach Deutschland. Sami hatte

Glück, denn seine Familie konnte Geld

für ein Flugticket sammeln.

Jeder Mensch, der politisch verfolgt

wird, kann in Deutschland Asyl beantragen.

So steht es in Artikel 16a des

Grundgesetzes. Dazu muss der Mensch

nur in einer Behörde – auch der Polizei

– sagen: Ich möchte Asyl. Wird an

der deutschen Grenze festgestellt, dass

der Flüchtling in einem anderen EU-

Land mit Fingerabdrücken registriert

ist, kann er bei uns kein Asylverfahren

durchführen und wird zurückgewiesen.

Flüchtlinge müssen in dem Land der

Europäischen Union, welches sie zuerst

betreten, ihren Asylantrag stellen.

Das regelt das Dublin-II-Abkommen.

Hat ein solcher Flüchtling die deutsche

Grenze bereits passiert, kommt

er in Abschiebegewahrsam. Sind die

Flüchtlinge mit dem Flugzeug eingereist

oder haben bei der Durchreise

durch andere EU-Staaten keine Spuren

hinterlassen, wird ihr Asyl-Antrag

aufgenommen und das Verfahren

nimmt seinen Lauf. Zunächst wohnen

sie dann in einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Als ersten Aufenthaltstitel

erhalten die Flüchtlinge eine Aufenthaltsgestattung.

Diese gilt, solange das

Asylverfahren nicht abgeschlossen ist.

Auch Sami verbrachte die ersten drei

Artikel 16a,

Grundgesetz:

‚Politisch Verfolgte

genießen Asylrecht.‘

Monate in Deutschland in einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Dann wurde er

in ein Übergangswohnheim verlegt.

Übergangswohnheime gibt es in ganz

Deutschland. Die Flüchtlinge werden

nach bestimmten Schlüsseln und

Schwerpunkten auf die Heime verteilt.

Jede Stadt und jeder Landkreis muss

eine bestimmte Anzahl von Asylbewerbern

aufnehmen und versorgen.

Manche Heime liegen in Städten, andere

in Industriegebieten fern von jedem

Geschäft. Auch die Ausstattung

der Heime ist sehr unterschiedlich.

Jedem Flüchtling stehen neben den

Gemeinschaftsküchen und -bädern

ein Bett, ein Schrank, ein Stuhl und

zwischen vier und sechs Quadratmeter

Wohnfläche zu.

Auch Sami teilte sich ein großes

Zimmer mit vier anderen männlichen

Flüchtlingen aus verschiedenen Herkunftsländern.

Oft kam es zu Streitereien

über die Sauberkeit.

Für seinen Lebensunterhalt bekam

Sami Geld. Mit dem Geld konnte er

sich die Lebensmittel und die Kleidung

kaufen, die er wollte. In einigen

Landkreisen und Städten sind noch

Gutscheine üblich. Sami durfte sich

auch im ganzen Bundesland aufhalten,

allerdings nicht darüber hinaus. In

manchen Bundesländern ist die Residenzpflicht

auf den Landkreis oder die

Stadt beschränkt.

In den Übergangswohnheimen verbringen

die Flüchtlinge zumeist ein

Jahr, oft auch länger. Sami hätte gerne

etwas anderes gemacht, als im Heim zu

sitzen. Er wollte Deutsch lernen und

arbeiten, da er in Deutschland niemandem

auf der Tasche liegen wollte. Sami

hatte sogar schon eine Arbeitsstelle

gefunden. Er wollte in einem Imbiss

aushelfen. Doch Sami hatte keine Arbeitserlaubnis.

Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung

erhalten in den ersten neun Monaten

keine Arbeitserlaubnis. Danach

muss das Arbeitsamt drei Monate

versuchen, die offene Stelle an einen

Bevorrechtigten deutschen Staatsbürger

und dann an einen EU-Bürger zu

vermitteln. Erst dann können die Arbeitgeber

einen Asylbewerber einstellen.

So lange wartet kein Arbeitgeber,

wenn er eine Arbeitskraft braucht.

Auch die Sprachkenntnisse sind oft ein

großes Hindernis. Asylbewerber haben

keinen Anspruch auf Sprachkurse.

Sami durfte also nicht arbeiten und

er durfte kein Deutsch lernen. Abgesehen

von einigen Einkaufstouren

in die Stadt tat Sami also den ganzen

Tag nichts. Er hatte auch oft Heimweh.

Sami vermisste seine Eltern, seine Geschwister

und er sorgte sich um sie.

Der unsichere Aufenthaltsstatus, die

beengten Wohnverhältnisse und die

Untätigkeit belasten Leib und Seele.

Flüchtlinge werden in den Heimen

oft krank. Typisch sind Erkältungen,

Kopf- und Rückenschmerzen sowie

psychische Erkrankungen.

Hinzu kommt das Gerichtsverfahren.

Auch Samis Asylantrag war zunächst

abgelehnt worden. Sami klagte

dagegen. Um seine Anwältin bezahlen

zu können, musste Sami Schulden

aufnehmen.

Nach Deutschland kommen Einzelpersonen

und Familien. Oft kommen

die Eltern nur mit den jüngeren

Kindern. Die älteren Kinder, die selbst

schon Familien haben, bleiben im Herkunftsland.

In den Übergangswohnheimen

greift für Kinder sofort die deutsche

Schulpflicht. Da die Kinder kein

Deutsch sprechen, ist es bei älteren

Kindern oft schwierig, sie in eine Klassenstufe

einzuordnen. Der Schulalltag

der Kinder bringt immerhin Struktur

in den Alltag der Eltern. Die Eltern sehen

aber auch, dass ihre Kinder Schwierigkeiten

in der Schule haben.

Sami konnte das Übergangsheim

nach etwas über einem Jahr verlassen.

Er fand eine kleine Wohnung bei einer

Wohnungsbaugesellschaft. Sami hatte

noch immer nur eine Aufenthaltsgestattung.

Er durfte zwar jetzt arbeiten, aber

Deutsch hatte er nur auf der Straße gelernt.

Sami begann sich in einer Ausländerinitiative

zu engagieren. Gemeinsam

veranstaltete man Begegnungen

und Feste. Manchmal traf sich Sami mit

anderen Flüchtlingen und einer Gruppe

deutscher Männer in einem Park,

wo sie gemeinsam Fußball spielten.

Nach zwei Jahren wurde Samis Asylantrag

im Klageverfahren abgelehnt. Da

sich in seiner Heimatstadt die Sicherheitslage

jedoch dramatisch verschlechtert

hatte, erhielt Sami eine Duldung

als Flüchtling. Eine Duldung bedeutet,

dass sich der Flüchtling jederzeit zur

Ausreise bereit halten muss, falls sich

die Lage in seinem Herkunftsland verbessert.

Duldungen werden deshalb nur

befristet ausgestellt. Noch immer konnte

Sami offiziell kein Deutsch lernen

oder einfach eine Arbeit aufnehmen.

Dabei hätte er so gern in seinem Beruf

als Sozialarbeiter gearbeitet. Sami hatte

in Kabul sogar studiert und einen Berufsabschluss

geschafft. In Deutschland

wurde ihm der Abschluss aber nicht

anerkannt, da die Abschlüsse nicht als

vergleichbar gelten. Sami würde ganz

von vorne anfangen müssen. Die Berufsabschlüsse

der meisten Asylbewerber

werden nicht anerkannt und auch

die Schulabschlüsse werden oft nicht

berücksichtigt. Ein Asylbewerber kann

in seinem Herkunftsland einen Studienabschluss

erreicht haben, in Deutschland

gilt er ohne entsprechende und

vergleichbare Nachweise als ohne schulische

Ausbildung.

Nach drei Jahren konnte Sami endlich

doch noch eine Wiederaufnahme

seines Asylverfahrens erreichen. Es war

ihm gelungen, neue Beweise für seinen

Asylantrag vorzulegen. Schließlich bekam

Sami die ersehnte Aufenthaltserlaubnis.

Auch eine Aufenthaltserlaubnis

ist keine Niederlassungserlaubnis. Eine

Aufenthaltserlaubnis ist immer befristet.

Doch jetzt kann Sami endlich einen

Deutschkurs besuchen, sich endlich

Arbeit suchen und endlich dort in

Deutschland wohnen, wo er möchte.

Einsam ist Sami allerdings immer

noch. Ihm fehlen seine Eltern, seine

Geschwister, die Speisen und die Gerüche

seines Landes und seiner Stadt. Die

Zwischenwelt aber hat Sami verlassen.

Vorerst. Sven Oliver Lohmann

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Interview

„Das sind Fremdlinge vor unsern Toren, denen ist zu helfen“

Heike Marquardt war von 1991 bis

2013 zunächst Ausländer-, dann

Integrationsbeauftragte von Lichtenberg.

Ich traf sie kurz nach ihrer Rückkehr

von einer vierwöchigen Reise

nach Vietnam, noch voll mit den frischen

Erlebnissen.

Was waren Ihre Aufgaben als Integrationsbeauftragte?

Zunächst mal war ich in der Verwaltung

für die Zugewanderten zuständig,

aktuell sind das 42.000. Dann natürlich,

die Verwaltung fit zu machen, also interkulturell

zu öffnen. Dass ein Zugewanderter

genauso behandelt wird wie

jeder andere Lichtenberger. Da musste

man anfangs dicke Bretter bohren. Allmählich

wurden dann Leitlinien und

kommunale Integrationsmaßnahmen

verbindlich eingeführt. Ja und dann,

ein Netzwerk aufzubauen von Vereinen,

Organisationen – ich spreche jetzt

von der Gründung des Migrantenrates

Lichtenberg, der wirklich ein Gremium

bürgerschaftlichen Engagements ist,

das es in Berlin so nur hier in Lichtenberg

gibt. Wir haben von Anfang an gesagt:

Wir sind unabhängig. Und das hat

natürlich meine Arbeit auch erleichtert,

weil ich immer eine Lobby hatte im Migrantenrat.

Gibt es was, worauf Sie im Rückblick

besonders stolz sind?

Na ja, stolz ... es ist ja mein Job gewesen.

Ich bin schon sehr zufrieden mit

dem, was in der Verwaltung passiert ist.

Und ich bin natürlich auch sehr, sehr

dankbar, ich sehe das als Christin auch

als Gnade an, dass ich in diesen 23 Jahren

vielen Tausend Menschen helfen

konnte.

1999 haben der Migrantenrat und

ich ein Projekt in Schulen begonnen,

Gemeinde kann „eine

Willkommenskultur

schaffen, Menschen

einladen, mit ihnen

musizieren, essen,

sie zu den Festen bitten.“

das bis heute besteht. Es ist eine Lesung

und ein Gespräch: Philosophieren mit

Kindern und Jugendlichen übers Anders-

und Fremdsein. Das hat bisher

12.000 Kinder und Jugendliche erreicht.

Ich hab über 3000 Briefe bekommen

nach diesen Gesprächen. Daraus soll

nächstes Jahr ein Buch werden: „Ganz

schön anders!“

Im letzten Sommer hat das neue Asylbewerberheim

in Hellersdorf Schlagzeilen

gemacht. Was haben Sie in dieser

Situation getan?

In Lichtenberger Heimen wohnen

zurzeit mit 1200 die meisten Flüchtlinge

in Berlin. Was haben wir gemacht?

Wir haben uns das Heft nicht aus der

Hand nehmen lassen, die Bevölkerung

besser und nachhaltiger informiert

und an Runden Tischen einbezogen.

Nicht alle waren freundlich, ist ja klar.

Aber es gab eben auch ganz viele Leute,

die gesagt haben: Ich hab hier noch

Wintersachen, ich möchte gerne Spielsachen

abgeben. Und wir haben dort

eine funktionierende Betreuung. Sie

können nicht in ein Haus 400 Menschen

stopfen, die auch ängstlich sind,

die sich nicht auskennen, und nun

macht mal. Sondern Sie müssen einen

Pförtner haben, Sozialarbeiter, zwingend,

auch mehrsprachige. Ämter sind

regelmäßig vor Ort. Wir haben sehr

viele Roma-Kinder, die noch nie zur

Schule gegangen sind. Die mussten

erst einmal vorbereitet werden, dass

sie morgens um Acht auf der Matte

zu stehen haben. Und das machen sie

gerne, sie sind so verrückt darauf, was

zu lernen. Gesundheitsamt, Schulen,

Heimbetreiber und Ehrenamtliche leisten

hier einen tollen Job.

Am heutigen Tag, wie wir hier sitzen,

sind 24 Millionen Menschen weltweit

auf der Flucht. Wenn Leute sagen: Das

Boot ist voll und wir können doch

nicht alle … Wir nehmen nicht alle, wir

nehmen einen ganz geringen Prozentsatz

auf – zu dem wir auch verpflichtet

sind, weil wir nun mal ein reiches Land

sind. Ich bin der Meinung, das sind

Fremdlinge vor unsern Toren, denen

ist zu helfen.

Denen ist zu helfen – wie kann Gemeinde

dabei mithelfen?

Eine Willkommenskultur schaffen,

Menschen einladen, mit ihnen musizieren,

essen, sie zu den Festen bitten.

Zu sagen, unsere Türen sind offen, egal,

woher ihr kommt. Ich denk mal, das

können Gemeinden leisten. Dass man

Kinder zusammenbringt, die dann

spielen, und dass man mit den Erwachsenen

betet und singt und eine gute

Zeit hat. Die gehen doch da raus und

nehmen was mit. Und unsere Alteingesessenen

nehmen auch was mit.

Zum Schluss möchte ich noch auf Ihre

Reise nach Vietnam zu sprechen kommen.

Ich hab dort Projekte gefunden, darunter

die Organisation OSCA, die mir

besonders am Herzen liegt, die sich

um Kinder kümmert, die wegen eines

schweren Gendefekts mit Hasenscharten

geboren wurden, auch aufgrund

von Agent Orange, das im Krieg von

Amerika versprüht wurde. Diese Kinder

haben in Vietnam keine Chance,

jemals ein normales Leben zu führen.

Mit Schweizer und deutscher Unterstützung

operiert und therapiert OSCA

die Kinder und schenkt ihnen wieder

ein Lächeln: Aiding to smile. Bei manchen

Kindern ist der Befund so schwer,

dass sie acht- oder zehnmal operiert

werden müssen.

Wir haben für drei Kinder Operation

und Therapie bezahlt: 500 Dollar für

ein Kind, eigentlich ein Spottpreis, um

ihm eine Lebensperspektive zu geben.

Und wenn man dann sieht, was aus

diesen Kindern geworden ist, dass sie

singen, sprechen, dass sie den Weg ins

Leben gehen können, dann geht einem

das Herz auf.

Wie ist eigentlich Ihre Nähe zu Vietnam

entstanden?

Wir haben in Lichtenberg ein Drittel

aller Berliner Vietnamesen, nämlich

6500. In meine Sprechstunde kamen

in den 90er Jahren Frauen mit Kindern,

die taub und blind waren; die

abgeschoben werden sollten, weil sie

dem deutschen Arbeitsmarkt nicht zur

Verfügung stehen. Der Anblick dieser

Kinder hat mich nie losgelassen. Und

ich hab dann gesagt: Wenn ich im Ruhestand

bin, gehe ich da hin und guck

mir das an und werde versuchen, für

diese Kinder etwas zu tun. Denn leider

hat auch Deutschland damals im

Vietnamkrieg Chemikalien für dieses

Agent-Orange-Entlaubungsgift an die

USA geliefert. Vietnam ist das Land in

der Welt, wo flächendeckend die Natur

am nachhaltigsten zerstört wurde.

Ja, das ist der Hintergrund, ein sehr

emotionaler. Ich habe ja den Vietnamkrieg

als Jugendliche und junge

Erwachsene in den Medien miterlebt.

Und diese Eindrücke lassen einen nie

mehr los. Das prägt sich so ein, und

deshalb Vietnam.

Die Fragen stellt Jens Galley

8 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 9


Herberge

Die Gemeinde als Herberge

Eine Herberge ist ein gastfreundliches

Haus für Menschen, die unterwegs

sind. Christen verstehen sich

als solche Menschen. Wir sind auf

dem Weg zu einer zukünftigen Stadt,

einer neuen Welt. Ein wenig ist der

Weg auch schon das Ziel, denn die

Vision der zukünftigen Stadt strahlt in

die bestehende Welt hinein und macht

den Weg heller, als er es sonst wäre.

Da die Reise auf unserem Lebensweg

nicht nur Vergnügen, sondern

oft eher beschwerlich ist, brauchen

wir für Ruhepausen und Erholung

die Herberge am Weg. Das kann und

soll die Gemeinde sein, auch unsere

Gemeinde. Nicht nur sonntags, sondern

ebenso an den Werktagen treffen

sich unter den Dächern unserer Gemeindezentren

am Fennpfuhl und in

der Möllendorffstraße Christen und

Nichtchristen, Junge und Alte, „Leistungsträger“

und Hartz-IV-Empfänger,

Blutspender und Tanzbegeisterte,

Sporttreibende und Musizierende,

bildende Künstler und viele andere.

In den Zeiten der Wende hatten wir

unsere Türen auch für politische Diskussionen

geöffnet. „Ohne Angst miteinander

reden“ – war das Motto dieser

Veranstaltungen. Lediglich Leuten,

die sich mit fremdenfeindlichen oder

rassistischen Parolen gegen andere

Gäste richten, müssten wir den Ausgang

zeigen, was aber bisher nicht nötig

war. Die Räume und die Zeiten für

Gebet, Lob und Dank, für das Hören

auf das stärkende und heilende Wort

der Bibel sind der eigentliche Service

der Herberge Gemeinde. Der verträgt

sich aber durchaus mit den anderen

Dienstleistungen. Alles zusammen

kann Atempause und Stärkung für

den Weg sein. Das ist mehr als „fit for

Eine

perfekte Herberge

ist unsere

Gemeinde nicht,

aber wir

geben uns Mühe.

fun“. Es ist Hilfe zum Leben. Neben

der Pfarrkirche, dem Pfarrhaus und

dem Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

sind auch viele Wohnungen von

Gemeindegliedern Herbergen, z.B.

wenn wir Gäste aus unseren Partnergemeinden

bei uns aufnehmen oder

– wie beim Jahreswechsel 2011/2012

– als fast hundert junge Menschen aus

mehreren europäischen Ländern zum

Taizé-Treffen für vier Nächte eine

Bleibe bei uns fanden. Sogar einige

gastfreundliche Familien, die nicht

zur Kirche gehören, hatten sich an

der Aktion beteiligt. Seit langem laden

sich Gemeindeglieder gegenseitig

ein. Die Treffen der Hauskreise sind

Ruhepausen und Erholung, Stärkung

für den Weg, wie der Gottesdienst am

Sonntag, wenn auch auf andere Weise.

Stärkung für den Lebensweg erfahren

seit langem in unserer Gemeinde

Menschen, die beschwerliche Reisen

im wörtlichen Sinn hinter sich gebracht

haben, um in unserem Land, in

unserer Stadt ihre Heimat zu finden.

Ich meine die Russlanddeutschen, von

denen die Älteren noch die Deportation

aus den Wolgagebieten nach

Kasachstan in schlimmer Erinnerung

haben. Dort waren sie die schief angesehenen,

manchmal angefeindeten

Deutschen. Es ist nicht leicht für sie,

nun hier als die „Russen“ bezeichnet

zu werden. Unsere Gemeinde hat

denen, die das Angebot nutzen, das

Heimischwerden in Lichtenberg erleichtert.

Außerdem feiert eine selbständige

russlanddeutsche Gemeinde

jeden Sonntag um 13 Uhr ihren Gottesdienst

in der Pfarrkirche, hin und

wieder mit uns gemeinsam. Im Pfarrhaus

teilt sie sich mit uns die Räume.

Schwieriger als für die Deutschen aus

Russland ist es für Afrikaner, sich hier

zu Hause zu fühlen. In der Kirche Am

Andrei Rubljow: Heilige Dreifaltigkeit, um 1400

Fennpfuhl trifft sich an jedem Sonnabend

das „House of Prayers“ (Haus

der Gebete, der Beter) – eine afrikanische

Gemeinde. Damit schränken wir

unsere Möglichkeiten ein, die Räume

z.B. für Familienfeiern und Gemeindeveranstaltungen

zu nutzen, aber wir

denken, dass gerade für die Afrikaner

Raum sein muss in unserer Herberge.

Wir wissen, dass viele Menschen, die

in unserem Land Zuflucht suchen,

abgewiesen werden. In besonderen

Härtefällen erhalten sie dann Asyl in

der Kirche. Unsere Gemeinde unterstützt

den Verein “Asyl in der Kirche“,

wenn auch nur als zahlendes Mitglied,

weil unsere Räume für von der „Abschiebung“

bedrohte Menschen nicht

geeignet sind. Eine andere ebenfalls

wichtige Herbergs-Funktion mussten

wir aufgeben, weil es dafür an

ehrenamtlichem Personal fehlt: das

Abendcafé für Wohnungslose. Eine

perfekte Herberge mit Komplettangebot

ist unsere Gemeinde also nicht,

aber wir geben uns Mühe, eine gute

Herberge zu sein. Zögern Sie darum

nicht, unsere Angebote anzunehmen.

Sie können auch gern den „Lichtblick“

als Gästebuch benutzen und in einem

Leserbrief Kritik oder Lob äußern und

Vorschläge machen. Das „Herbergspersonal“

wird sich alles zu Herzen

nehmen und daraus lernen. Vielleicht

möchten Sie selbst es aber verstärken,

um unsere Herberge attraktiver zu

machen und sie noch mehr zu öffnen

für alle, die Ruhe und Stärkung auf

ihrem Lebensweg brauchen? In jedem

Fall sind Sie herzlich eingeladen in die

Herberge Gemeinde.

Helmut Wilhelm

10 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 11


Wort

Gott wird abwischen alle Tränen von

ihren Augen, und der Tod wird nicht

mehr sein, noch Leid noch Geschrei

noch Schmerz wird mehr sein; denn das

Erste ist vergangen.

Und der auf dem Stuhl saß, sprach:

Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21, 4+5

Für die einen mag es verheißungsvoll

klingen, dass alles neu gemacht

wird – für andere erscheint Neues als

der Schrecken schlechthin, denn: Was

wird mit dem Vertrauten, Bewährten,

in dem man sich gut eingerichtet hat?

Wohin und wie wird es weiter gehen?

Die Weihnachtszeit vor allem, aber

auch der Jahreswechsel verbinden erstaunlicherweise

beides: Neues und

Bewährtes. Mit der Ankunft Gottes in

unserer Welt verbindet sich die Hoffnung

auf Veränderung, Erneuerung,

auf ein Hinwegfegen alles dessen, was

das Leben bedrückt, Menschen klein

und abhängig macht, was Leid zufügt.

Und gleichzeitig: … alle Jahre wieder …

Jedes Jahr geben wir dieser Hoffnung

Gestalt in unseren Gottesdiensten und

Feiern – möglichst unverändert.

Jedes neue Jahr betrachten wir als

einen neuen Anfang, geschenkte Zeit,

denn das alte ist so schnell vergangen

und Manches ist liegen geblieben. Wir

12 I Lichtblick

begeben uns wieder in den Lebensrhythmus

von Werden und Vergehen,

der gerade am Beginn eines Jahres

besonders spürbar ist, wenn die Tage

länger werden. Auch hier verbindet

sich Vertrautes mit einem Neuanfang.

Doch wer in einer aussichtslos erscheinenden

Situation steckt, weil sich das

Leben so gestaltet, dass scheinbar keine

eigene Handlungsmöglichkeit besteht,

der will nur noch, dass ein Ende

hat, was quält. Oft genug können wir

es uns für unser eigenes Leben nicht

vorstellen, wie es wieder gut werden

kann. Gucken wir auf unsere Welt,

unser Land und manche gesellschaftlichen

und politischen Entwicklungen,

entscheidet sich manch eine/r für Resignation

und Bitternis. Der Text aus

der Offenbarung sagt: Das Zutrauen

in die Verheißung Gottes, der Glaube

daran, dass weder Tod noch Leid noch

Schmerz sein sollen nach Gottes Willen,

hilft, unsere Welt, unser kleines

Leben auch so zu sehen: heil. Und hilft

auch, selbst so zu leben – das Heil Gottes

im Blick, ihm Asyl zu geben.

Britta Albrecht-Schatta

Kalender

Guter Hoffnung

Wir sind „guter Hoffnung“, denn Gott wird Mensch und kommt uns nahe.

Das wollen wir gemeinsam feiern und dazu einladen.

Sonntag 2. Advent 8. Dezember

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

11.00 Uhr Familiengottesdienst

12.00 Uhr Mittagsimbiss

anschließend Basar, Basteln, Backen und ...

14.00 Uhr Offenes Adventsliedersingen

16.00 Uhr Adventsmusik im Kerzenschein

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014


Kirchenmusiken

Gottesdienste

Der Eintritt in unsere Kirchenmusiken ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Alte Pfarrkirche Lichtenberg – Loeperplatz (Möllendorffstraße) | Gemeindezentrum Am Fennpfuhl – Paul-Junius-Straße 75

8. Dezember Sonntag

2. Advent

16.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Adventsmusik

im Kerzenschein

Chor- und Instrumentalmusik

im Advent

Cantionata Lichtenberg

Kinderchor

Instrumentalisten

musikalische Leitung:

Ulrike Schindler

24. Dezember Heilig Abend

23.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musik und Meditation

Stille Nacht, heilige Nacht

Cantionata Lichtenberg

Ulrike Schindler

(musikalische Leitung)

Peter Radziwill (Texte)

21. Dezember Samstag

16.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Ein Kind ist uns geboren

Chormusik zum Advent

Kammerchor Jeunesse Berlin

Leitung: Gerhard Löffler

26. Dezember 2. Christtag

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musikalischer Gottesdienst

Wir singen dir, Immanuel

Cantionata Lichtenberg

Ulrike Schindler

(musikalische Leitung und Orgel)

Ulrike Kolb (Lesungen)

Peter Radziwill

(Liturgie und Verkündigung)

8. Februar Samstag

16.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Orgel mit Saiten

Musik für Orgel und Violine

Steve Hertel (Violine)

Hartmut Angermüller (Orgel)

22. Dezember Sonntag

4. Advent

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musikalischer Gottesdienst

Alle warten

Cantionata Lichtenberg

Instrumentalisten

Ulrike Schindler (musikalische

Leitung und Orgel)

Constance Heller (Lesungen)

Peter Radziwill

(Liturgie und Verkündigung)

18. Januar Samstag

17.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

L‘arte del flauto

Kammerkonzert mit unbekannten

Werken aus der Zeit des Barock

Camerata musica „Jean-Baptiste-

Loeillet“

Uta Naßler (Blockflöten)

Erdmute Fehr (Querflöte)

Hartmut Fehr (Querflöte)

Bettina Henke (Violoncello)

Johannes Mehlhorn (Cembalo)

Dezember

30. November

Samstag vor dem

1. Advent

1. Advent

1. Dezember

2. Advent

8. Dezember

3. Advent

15. Dezember

4. Advent

22. Dezember

Heilig Abend

24. Dezember

Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

Alte Pfarrkirche

Lichtenberg

Loeperplatz (Möllendorffstraße)

18.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

(Peter Radziwill) anschließend Abendimbiss (bitte etwas zu Essen mitbringen)C

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Matthias Orphal)

11.00 Uhr

Familiengottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta) 00 b

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Peter Radziwill)

15.00 Uhr

Christvesper

(Britta Albrecht-Schatta)

17.00 Uhr

Christvesper

(Helmut Wilhelm)G

ottesdienst zum Kreiskirchentag

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Peter Radziwill)

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Peter Radziwill)

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.30 Uhr

Musikalischer Gottesdienst

(Peter Radziwill)

16.00 Uhr

Christvesper

(Peter Radiziwill)

18.00 Uhr

Christvesper

(Peter Radiziwill)

23.00Uhr

Musik und Meditation

in der Christnacht (Peter Radziwill)

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014


Gottesdienste

Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

Alte Pfarrkirche

Lichtenberg

Loeperplatz (Möllendorffstraße)

Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

Alte Pfarrkirche

Lichtenberg

Loeperplatz (Möllendorffstraße)

Januar Dezember

1. Christtag

25. Dezember

2. Christtag

26. Dezember

1. Sonntag nach

dem Christfest

29. Dezember

Altjahrsabend

(Silvester)

31. Dezember

Neujahr

1. Januar

2. Sonntag nach

dem Christfest

5. Januar

Sonntag

nach Epiphanias

12. Januar

2. Sonntag

nach Epiphanias

19. Januar

10.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Britta Albrecht-Schatta)

10.00 Uhr

Singegottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

18.00 Uhr

Taizé-Gebet

anschließend Silvesterfeier

kein Gottesdienst

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Peter Radziwill)

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Erdmuthe Remoli)

10.30 Uhr

Musikalischer Gottesdienst

(Peter Radziwill)

kein Gottesdienst

10.30 Uhr

Gottesdienst

10.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Britta Albrecht-Schatta)CC

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Matthias Orphal)

Januar

Februar

noch 2. Sonntag

nach Epiphanias

19. Januar

3. Sonntag

nach Epiphanias

26. Januar

4. Sonntag

nach Epiphanias

2. Februar

Letzter Sonntag

nach Epiphanias

9. Februar

Septuagesimae

16. Februar

Sexagesimae

23. Februar

Estomihi

2. März

18.00 Uhr

Taizé-Gebet

10.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Britta Albrecht-Schatta)

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Matthias Orphal)

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.00 Uhr

Gottesdienst

(Carsten Unbehaun)

18.00 Uhr

Taizé-Gebet

10.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Helmut Wilhelm)

10.00 Uhr

Gottesdienst

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Peter Radziwill)

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Carsten Unbehaun)

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.30 Uhr

Gottesdienst

(Britta Albrecht-Schatta)

10.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

(Carsten Unbehaun)

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014


Gruppen und Termine

Kinder und Jugend

KinderKirche

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

jeden Freitag in der Schulzeit 15.00 Uhr

15.00 Uhr für Kinder bis zur 2. Klasse

16.00 Uhr für Kinder von der 3. bis 6.

Klasse

Konfirmanden

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Mittwoch in der Schulzeit

17.30 Uhr

Junge Gemeinde

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Mittwoch in der Schulzeit

18.00 Uhr

Gemeindegruppen

Glaubenskurs

auf Anfrage

Kreis junger Erwachsener

für Menschen von 25 bis 35 Jahren

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Freitag 19.30 Uhr

20. Dezember

17. Januar

21. Februar

Teestunde am Samowar

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeweils Sonntag 17.00 Uhr

26. Januar Frauenlebengeschichten, Lesung

Britta Albrecht-Schatta, Lieder und

Arien von Bach bis Schubert mit Maria

Carozza und Hartmut Angermüller

23. Februar

Bibel für Neugierige

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

Donnerstag 18.00 Uhr

9. Januar: Babylon und das neue Jerusalem

Offenbarung 17,1 – 22,5

23. Januar: Wahrheit der Prophetie und

Parusie, Nachwort zum Buch

Offenbarung 22,6–21

Seniorenakademie

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

Donnerstag 10.30 Uhr

5. Dezember | 16. Januar | 30. Januar |

13. Februar | 27. Februar

Kreis 60plus

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

am 3. Dienstag im Monat 17.00 Uhr

17. Dezember | 21. Januar | 18. Februar

Frauenkreis

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

am 2. Montag im Monat 16.00 Uhr

9. Dezember: Adventsfeier

13. Januar: Jahreslosung Psalm 73,28

10. Februar

Seniorenkreis

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Mittwoch 14.00 Uhr

Gymnastik „fit in jedem Alter“

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Mittwoch

16.00 Uhr ab 70jährige

17.15 Uhr ab 40jährige

Musik

Eltern-Kind-Singen

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

jeden Donnerstag 16.15 Uhr

Kinderchöre

Pfarrhaus Möllendorffstraße 33

jeden Freitag in der Schulzeit

15.00 Uhr für Kinder ab 9 Jahren

16.00 Uhr für Kinder von 4 bis 9 Jahren

Cantionata Lichtenberg

Gemeindechor

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Mittwoch um 19.30 Uhr

(ab 18.45 Uhr Singen für Einsteiger)

Flötenensemble

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

jeden Donnerstag 19.00 Uhr

Neue Ausstellung

im Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl

ab Dezember 2013:

„Das Spiel

der Farben“

Neues aus der Arbeit

der Montagsmaler ...

Eröffnung der Ausstellung:

Sonntag, 8. Dezember

nach dem

Familiengottesdienst

Mini

Gottes

dienste

für Vorschulkinder

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Loeperplatz (Möllendorffstraße)

am 3. Mittwoch im Monat 9.30 Uhr

18. Dezember mit Krippenspiel |

15. Januar | 19. Februar

Lichterfahrt

Am Mittwoch, dem 18. Dezember

2013, unternimmt

der Seniorenkreis am Nachmittag

vom Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

aus seine traditionelle und

sehr beliebte Fahrt in die Berliner

Umgebung. Die Teilnehmer bekommen

dabei Sehenswürdigkeiten

spannend erklärt und tauschen

diese spätestens bei Kaffee oder

Tee in einem originellen Restaurant

lebhaft aus. Auf der Rückfahrt

blicken sie abschließend auf weihnachtlich

erleuchtete Berliner Straßen

und Plätze.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie

sind wieder herzlich eingeladen

und erhalten nähere Informationen,

die bis zum Redaktionsschluss

noch nicht vorlagen, rechtzeitig im

Gemeindebüro bzw. Schaukasten.

Gottesdienste in

Seniorenzentren

Josef-Orlopp-Straße 13

Montag 11.00 Uhr

2. Dezember | 3. Februar

Judith-Auer-Straße 8

Donnerstag 16.00 Uhr

19. Dezember | 23. Januar

Möllendorffstraße 29

Montag 10.00 Uhr

24. Februar

Möllendorffstraße 90B

Mittwoch 16.00 Uhr

4. Dezember | 5. Februar

Rhinstraße 105

Sonntag 3. Advent 10.30 Uhr

15. Dezember

Mittwoch 15.30 Uhr

29. Januar | 26. Februar

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014


Liebe Kinder,

Studieren geht über ...

du

nach Deutschland kommen

Menschen aus fast allen Ländern

der Erde. Manche kommen

zu Besuch, weil sie Deutschland

bereisen und kennenlernen

wollen. Andere kommen,

weil sie auf der Flucht sind vor

Verfolgung, Krieg und Armut.

dein Vater

deine Mutter

Schon seit allen Zeiten haben

Menschen die Orte verlassen,

an denen sie geboren wurden.

Und das geschieht auch heute

noch häufiger als Ihr denkt. Wo

sind Eure Eltern geboren worden,

wo Eure Großeltern? Fragt

doch einfach mal nach!

Mutter deines Vaters

Vater deines Vaters

Mutter deiner Mutter

Vater deiner Mutter

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr

die Ergebnisse Eurer Untersuchung

hier auf dieser Seite eintragen.

Wir versprechen Euch:

Ihr werdet überrascht sein!

Es grüßte Euch

Euer Lichtblick-Team

Mutter deiner Oma

Vater deiner Oma

Mutter deines Opas

Vater deines Opas

Mutter deiner Oma

Vater deiner Oma

Mutter deines Opas

… drei Monate: Alle fünf Jahre haben

Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeit,

eine Studienzeit zu nehmen. Diese

Auszeit vom pfarramtlichen Alltag

soll bewirken, dass die „Studierenden“

angeregt werden und neue Impulse erhalten,

Entschleunigung erleben und

eigenen berufsbezogenen Ideen und

Interessen vertieft nachgehen können.

Von Februar bis April wird Pfarrer

Peter Radziwill so eine Studienzeit

nehmen. Sein Arbeitshema ist das

Wirken von Johannes Schleuning in

Lichtenberg zwischen 1935 und 1945:

Die Jahre nach 1933 waren für die

evangelischen Kirchen in Deutschland

und in besonderer Weise in

Berlin eine Zeit der begeisterten Zustimmung

zum Nationalsozialismus,

dann aber auch bald die Zeit des Kirchenkampfes.

Während in der Öffentlichkeit

die Zeit zwischen 1933 und

1945 als Zeit der Auseinandersetzung

zwischen den mit dem Nationalsozialismus

faktisch gleichgesetzten

Deutschen Christen und der – auch in

Opposition oder im Widerstand gegen

den Nationalsozialismus befindlichen

– Bekennenden Kirche gesehen wird,

waren die wirklichen Prozesse sehr

viel differenzierter. Das wird auch in

dem Wirken von Johannes Schleuning

deutlich. Einerseits war er führendes

Mitglied der Deutschen Christen, deren

Leiter in Lichtenberg und aktives

Mitglied der NSDAP. Er vertrat die

nationalsozialistische Ideologie und

führte einen scharfen Kampf gegen

die Bekennende Kirche, gerade auch

in der eigenen Gemeinde. Andererseits

deutet sich auch an, dass er sich

auch um einen Ausgleich zwischen

den verschiedenen innerkirchlichen

Positionen bemüht hat.

Die Studien können Sie immer aktuell

verfolgen unter: peterradziwill.

blogg.de

Für Vertretung ist gesorgt

Carsten Unbehaun ist kein Unbekannter

in unserer Gemeinde. Bereits

2009 hatte er für sechs Monate die

Vertretung von Britta Albrecht-Schatta

übernommen. Jetzt hilft er erneut

als Prädikant und Gemeindehelfer für

drei Monate während der Studienzeit

von Peter Radziwill. Diese Vertretung

übernimmt er neben seiner Tätigkeit

in der Gemeinde Hellersdorf, wo er

seit 2009 arbeitet.

Carsten Unbehaun wurde 1959 in

Hannover geboren und ist mit einer

evangelischen Pfarrerin verheiratet.

Seine Familie wohnt in Tempelhof.

Er hat in Marburg, Sheffield und Berlin

Theologie studiert und hat fast 20

Jahre in der Jugend- und Erwachsenenbildung

gearbeitet und dann sein

Vikariat gemacht.

Sie erreichen

Carsten Unbehaun unter

+49 170 3078502 oder

carsten.unbehaun@kilib.de

Vater deines Opas

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 21


Gewählte Älteste bei der GKR-Wahl am 20. Oktober 2013

Miriam Orphal (*1992) studiert

Bioinformatik an der

Freien Universität Berlin.

Seit 2008 ist sie Mitglied im

Gemeindebeirat und singt

projektweise in der Cantionata

Lichtenberg mit. Sie

erhofft sich eine gute Alters–

und Interessenmischung im

Gemeindekirchenrat.

Dörthe Zauber (* 1978) ist

Musikerin und Musikpädagogin.

Seit 2004 gehört

sie zur Gemeinde. Seit zwei

Jahren arbeitet sie beim Kirchenmusikstammtisch

mit,

um die musikalische Arbeit

in der Gemeinde zu unterstützen.

„Ich möchte mich

gerne dafür engagieren,

dass mehr Familien mit ihren

Kindern den Weg in die

Gemeinde finden.“

Dieter Bräuer (* 1938) ist

Mathematiker im Ruhestand.

Seit 2010 arbeitet er

im Gemeindekirchenrat mit,

seit 2012 war er Vorsitzender

in Alt-Lichtenberg. „Ich

möchte mich für das geistige

Leben in der Gemeinde

engagieren.“

Jens Galley (* 1963) ist

Ausbilder und Systemadministrator

wurde in der Gemeinde

Am Fennpfuhl konfirmiert.

Er engagiert sich

besonders in der Kirchenmusik

und für Taizé-Gebete.

Ihm sind interessante und

vielfältige Gottesdienste

wichtig, die die gesamte Gemeinde

ansprechen und so

zum Zentrum der Gemeinde

werden.

Uwe Klinghammer (* 1956)

ist Ingenieur und Heilerziehungspfleger.

Er ist seit

2009 in der Gemeinde und

seit 2010 im Gemeindekirchenrat.

Besonders mit

geistlichen Impulsen regt er

die Gemeindearbeit immer

wieder neu an. Der Gottesdienst

ist ihm wichtig, in

dem er auch als Lektor mitwirkt.

„Das geistliche Leben

liegt mir besonders am Herzen.“

Helmut Wilhelm (* 1945),

Chemiker, nach Theologiestudium

beim Kirchlichen

Fernunterricht als Prädikant

beauftragt, seit 1976

Mitglied der Gemeinde Am

Fennpfuhl. Er leitet Gottesdienste

in unseren Kirchen

und in einem Seniorenheim.

Die attraktive Gestaltung

der Gottesdienste in unserer

Gemeinde sieht er als

Schwerpunkt der Arbeit

auch des GKR.

Martin Wehlan (* 1964) ist

Chemiker und Patentanwalt.

Seit 2004 ist er Mitglied des

Gemeindekirchenrats. Er

möchte sich vor allem für

eine vielfältige Arbeit mit

Kindern und Jugendlichen

einsetzen.

22 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 23


Kreis junger Erwachsener

Wer an einem dritten Freitag im

Monat das Gemeindezentrum

am Fennpfuhl besucht, trifft in der

Regel auf eine kleine Gruppe junger

Erwachsener um die 30. Im Wintergarten

sitzen sie bei einer Tasse Tee

gemütlich zusammen und warten

zunächst darauf, ob vielleicht noch

jemand kommt. Weiterbildungen,

Urlaube, Familienfeste oder Konzerte

– es gibt unzählige Gründe warum

immer mal wieder jemand verhindert

ist. Aber es gibt mindestens genauso

viele Gründe, warum diese Gruppe

seit einem Jahr besteht. Nachdem die

jungen Erwachsenen ihre Ausbildung

oder Studium beendet haben, sind sie

(wieder) nach Lichtenberg gekommen.

Doch mittlerweile sind sie für die Junge

Gemeinde zu alt und für den Seniorenkreis

zu jung. Ein Angebot für

Menschen zwischen 25 und 35 Jahren

gibt es nur in sehr wenigen Kirchengemeinden.

Helmut Wilhelm hatte

daher im letzten Sommer die Initiative

ergriffen und ein Treffen für diese

Zielgruppe arrangiert. Bei vielen ihrer

Zusammenkünfte ist er zur Freude

des Kreises weiterhin dabei und gibt

Anregungen für Gespräche und Themen.

Oftmals sind Redewendungen

der Aufhänger, um einen Blick in die

Bibel zu werfen. Aber auch Beiträge

aus der Kirchenzeitung zu christlicher

Ethik regen spannende Diskussionen

an. Auf dem Programm der Gruppe

standen im Laufe des Jahres Kinobesuche,

die Fête de la Musique zum

Sommeranfang und gemeinsames

Grillen im Gemeindezentrum. Mit

großer Begeisterung wurden bei den

Treffen mitunter auch Bücher vorgestellt.

Helmut Willhelm entdeckte

in dem Buch „Oasen der Sehnsucht

– Von Gärten im Verborgenen“ eine

Erzählung über einen Apfelpfarrer,

der das Konzentrationslager Dachau

überlebt hat. Die ergreifende Schilderung

über den geistlichen Pomologen

hat den Kreis bei mehreren Kannen

Apfeltee sehr bewegt – und endete in

einen fröhlichen Spieleabend.

Was sich nach einer etablierten

jungen Gemeindegruppe anhört, ist

eigentlich ein kleiner Kreis, der sich

noch von der Starthilfe nährt, die

Helmut Wilhelm und Britta Albrecht-

Schatta weiterhin geben. Ein paar Teilnehmer

mehr würden schon ausreichen,

damit die Gruppe groß genug ist,

um auf eigenen Füßen zu stehen. Der

Kreis junger Erwachsener ist offen für

Ideen und neue Gesichter – ob alleine,

zu zweit oder als Familie. Kommen

Sie beispielsweise am 17. Januar 2014

vorbei oder geben Sie diese Einladung

weiter, mit dem Versprechen, dass alle

Interessierten eine herzliche Begrüßung,

spannende Gespräche und gemeinsame

Ausflüge erwarten.

Sina Schuster

50 Cent am Tag sind nicht die Welt

Füreinander – miteinander

Einige Bewohner des Seniorenheimes

„Judith Auer“ folgten kürzlich einer

Einladung der Evangelischen Gemeinde

am Fennpfuhl, die uns seit Ende des

Jahres 2012 mit regelmäßigen Gottesdiensten

erfreut, wofür wir sehr dankbar

sind. Nun (am 12.9.) war es so weit.

Wir wollten uns die Kirche ansehen. Es

war alles vorbereitet. Der Prediger, Herr

Wilhelm, Herr und Frau Finck, Frau Friederich

und ein netter Herr, dessen Name

mir entfallen ist, sorgten mit großem

Engagement für einen freundlichen und

reibungslosen Ablauf. Wir waren voller

Erwartungen. Allein der äußere Anblick

des Gotteshauses, ein Refugium inmitten

eines Parks und dennoch nahe gelegen

an einer belebten Straße. Kontrastreich!

Mit 50 Cent am Tag

können Sie in Uganda ein Aidswaisenkind

unterbringen, verpflegen und unterrichten.

Empfänger: KKV Süd-Ost

IBAN: DE39 2106 0237 0000 160 440

BIC: GENODEF1EDG

Zahlungsgrund:

Schulgeld Uganda/ Lichtenberg

(bitte immer angeben)

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Informationen:

AG Uganda

Irene Jacobsen

E-Mail: irene.jacobsen@kilib.de

Leserbrief

Man bat uns zu Tisch in den Gemeinschaftsraum,

durch dessen großzügig

angelegte Glasfenster zeitgemäß die nahe

Herbstsonne mit grün-gelbem Laub der

Bäume uns erfreute und mit dem flinken

Gebaren einiger Eichhörnchen, welche

möglicherweise schon bemüht, Wintervorräte

anzulegen. In gemeinsamen

Gesprächen mit Gastgebern und Gästen

berührten wir die Themen und Probleme

des Alltags in ihrer Vielfalt. Wir erfuhren

auch von dem Zusammenschluss

der Kirchengemeinden Alt-Lichtenberg

und Fennpfuhl. Wir bekamen die Möglichkeit,

alles anzuschauen, hörten Geschichtliches

über die Kirche von Anbeginn

und vom breiten Spektrum ihrer

Angebote und Nutzung. Wir lobten Gottes

Schöpfung mit Gesang, dankten und

baten ihn im Gebet um seine Gnade, die

er uns immer wieder zuteil werden lässt,

denn wir wissen, ein Glaube, der sich im

Danken äußert, hat erfahren, dass Gott

alle Dinge zum Besten wendet. Es war ein

schöner und erlebnisreicher Nachmittag,

für den wir denen danken möchten, die

uns diese Begegnung ermöglichten. Wir

wünschen den Kirchengemeinden, allen

Mitgliedern, die im Dienst der Kirche

stehen, Gottes Segen und viel Freude in

ihrer Berufung, Menschen Gottes Wort

nahe zu bringen.

Elffriede Helsinger

im Namen der Besucherinnen und

Besucher aus dem Seniorenheim „Judith

Auer“

24 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 25


Advent und Christfest

Eselin – Erlösung – Maria – Krippe – Wort

Wenige Worte genügen, um zu verstehen. An den Evangelientexten vom 1. Advent bis zum 2. Christtag wird das deutlich … und wenn Sie den ganzen Text lesen wollen, schlagen Sie einfach nach.

8. Dezember 2. Advent

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Gottesdienst

11.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Familiengottesdienst

anschließend Basar

16.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Adventsmusik im Kerzenschein

24. Dezember Heilig Abend

15.00 Uhr und 17.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Christvesper

16.00 Uhr und 18.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Christvesper

23.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musik und Meditation

Matthäus 21,1–9

Matthäus 11,2–6

Lukas 1,46–55

Johannes 1,1–5.9–14

30. November Samstag

18.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Ökumenischer Gottesdienst

1. Dezember 1. Advent

10.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Gottesdienst

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Gottesdienst

15. Dezember 3. Advent

10.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Gottesdienst

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Gottesdienst

21. Dezember Samstag

16.00 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Ein Kind ist uns geboren

Chormusik zum Advent

22. Dezember 4. Advent

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musikalischer Gottesdienst

25. Dezember 1. Christtag

10.00 Uhr

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Gottesdienst mit Abendmahl

26. Dezember 2. Christtag

10.30 Uhr

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Musikalischer Gottesdienst

Lukas 21,25–33

Lukas 1,14–20

26 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 27


Einladung zum

‚Urlaub vor der Tür‘

Am 5. und 6. Februar 2014 jeweils

von 10.00 bis 16.00 Uhr führt der

Seniorenkreis im Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl seine diesjährige „Bildungsreise“

(sprich: Urlaub vor der

Tür) durch. Die Seniorinnen bereisen

Ägypten – ein interessantes nordafrikanisches

Land. Ägypten befindet sich

gesellschaftlich im Umbruch und hat

von Natur aus viel unwirtliche Wüste

und als kostbare Lebensquelle etwas

Wasser. Gegenwärtig inmitten des

„Arabischen Frühlings“ dienen Wasserströme

auch als Hoffnungssymbol

für Ägyptens besonders gebeutelte

Christinnen und Christen. Christliche

und muslimische Proteste für Frieden

und Gerechtigkeit mögen in Ägypten

wie Wasserströme in der Wüste Bahn

brechen.

Bitte

vormerken!

Gemeinderüstzeit

vom 16. bis 18. Mai 2014

in Hirschluch

Inmitten ihres Protestes um soziale

Gerechtigkeit steht die heutige Situation

besonders der ägyptischen Frauen

im Blickpunkt dieser Reise. Unter dem

Thema „Ströme in der Wüste“ erhalten

die Teilnehmer interessante Lichtbildervorträge,

Alltägliches, Musik und

Gebete über Land und Leute in Ägypten

an beiden Tagen.

Christa Pietzsch

Auch hierzu sowie zum Weltgebetstag

am Freitagabend, dem 7. März,

sind Gäste herzlich willkommen.

Zur Vorbereitungsgruppe

der Rüstzeit sind alle

Interessierten eingeladen.

Die Gruppe trifft sich das

nächste Mal am 21. Januar

um 18.00 Uhr im Gemeindezentrum

Am Fennpfuhl,

Paul-Junius-Straße 75

Kontakt

Britta Albrecht-Schatta

9252525 britta.albrechtschatta@kilib.de

28 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 29

Für St. P.

Warum ein Atheist wie ich

gern in eine Kirche geht…

Getauft (beim ersten Versuch fiel

die Taufe aus: Bombe vom Himmel,

an einem 20. Juli, wurde nachgeholt),

als Kind manchmal gebetet,

konfirmiert (beim ersten Versuch fiel

die Feier wegen einer Kinderkrankheit

aus und wurde wie die Jugendweihe

nachgeholt), mit 18 Jahren die Verstandesentscheidung:

Austritt aus der

evangelischen Kirche. Die Zweifel waren

zu groß geworden. Gesellschaftliche

und persönliche Entwicklungen

schoben „Kirche“ an den Rand meiner

Gefühle und Gedanken.

Nun „etwas“ älter geworden, gehe

ich seit etwa zehn Jahren öfter – nicht

nur als neugieriger Reisender sakrale

Bauwerke, ihre Handwerker und

Künstler außen und innen bestaunend

– zwischen den Gläubigen, zumeist

nach ihnen, durch Kirchentüren.

Mir öffnet sich eine Welt des Zusammenhangs

von Klang, Farben,

Sprache, Formen und ich suche im inneren

Spektrum ein Stück Harmonie.

Symbolik, Rituale, das Wort der Seelsorgerinnen

oder Seelsorger, von denen

manche mir nahe stehen, weil sie

vielleicht an den unvergessenen, gütigen

Pfarrer meiner Kindheit erinnern,

weil manche christlichen (auch muslimische

u.a.) Brüder in der Jugend und

später Freunde wurden?

Gedanken

Schwer zu bestimmen, was meiner

Gefühlswelt so nahe kommt: Die Orgel,

die so unendliche Bibel, das magische

Kreuz eigener Wege der Zerrissenheit

und des sich Findens?

Immer erneut aus dem Humus der

Begierden und des Sehnens erwacht,

hat dann auch eine Kirche, wie ein besonderer

Mensch, eine Gemeinschaft,

mit ihrer besonderen Sinnlichkeit viel

Platz auch für mich – Konzerte, Andachten,

mitunter eine Predigt oder

stilles Verharren. Dem Besucher entsteht

gar solch kleine Sehnsucht nach

der Einzigartigkeit religiöser Gemeinschaften.

Nun, meine Selbstbestimmung fand

ich anders, immer aber ist mir Ihr Ort,

liebenswerte Christen, auch für mich

ein Ort der Selbstbesinnung auf die

Ordnung im Chaos, Erneuerung.

Helfen, rechte Wege zu gehen, kann

eine Predigt oder ein Psalm der Wahrheit

zum Licht zu verhelfen, wenn

mein Wissen nicht reicht, zwischen

Freude und Trauer, zwischen Schmerz

und Trost, zwischen Furcht und Hoffnung

mir Neugier und Vertrauen zu

erhalten.

Ob Sie Sirenen oder Harfen von innen

hören, ob „der Teufel aus Gott“

oder woher auch immer kommt, den

Sinn zu suchen in so vielem Unsinn

(der Welt, des eigenen Lebens), hat

Kirche mir nie geschadet. Deshalb

wird auch ein kritischer Geist sich

nicht schämen müssen.

Übrigens: Ich wurde am Fuße der

Wartburg geboren, also auch mit Luther

und Bach erwachsen, wanderte

an der Hand und allein über Höhen,

von denen man ganz Deutschland sah

(zeitweise hieß es „beide Deutschland“),

hatte bereits als Kind einen

Narren an der Geschichte und an

Geschichten wie Gedichten gefressen

und, seit 1970 Berliner, allen meinen

Kindern und Ehefrauen nicht nur

Tennisplätze sondern auch diese Orte,

Burgen und Kirchen gezeigt.

Leidenswege, Glauben (woran auch

immer), Hoffnungen haben meinen

Respekt wie erwartungsvolle Jugend,

die nie endende Liebe oder ein Fels,

ein Baum, eine Blume oder das unendliche

Meer und auch dessen Tiere.

Das Netz vom Fischer Petrus berührt

mich mehr als das Internet.

Genug, ich komme also nicht zu

Euch, weil ich als Schreiber auch hier

eine Bühne fand, wofür ich jetzt mal

Danke sage, z.B. Dr. Andreas Reich,

Alfred Kunz, Peter Radziwill, Matthias

Orphal und nicht zuletzt Frau Britta

Albrecht-Schatta (jemand vergessen?

Ja: C.S.W., Baptisten, KEH, St. Joseph,

dem Museum Kesselhaus), sondern

weil es mir gut tut. Nur die Hölle ist

ohne Hoffnung.

Ihr lebendiger Charly Braun

Jochen Charly Braun

15. Oktober 2013


Wir gratulieren zum Geburtstag

Geburtstagsfeiern

Wir laden alle Gemeindeglieder ab dem 70. Geburtstag jedes

Jahr zu einer Geburtstagsfeier ins Gemeindezentrum Am Fennpfuhl,

Paul-Junius-Straße 75, ein, am Donnerstag, 5. Dezember,

um 14.00 Uhr die Geburtstagskinder der Monate September

bis November, am Donnerstag, 6. März, um 14.00 Uhr

die Geburtstagskinder der Monate Dezember bis Februar. Bitte

melden Sie sich im Gemeindebüro an.

Impressum

Lichtblick

Dezember 2013 – Januar – Februar 2014

Herausgeber:

Gemeindekirchenrat der evangelischen

Kirchengemeinde Lichtenberg

Redaktion:

Britta Albrecht-Schatta, Jens Galley, Matthias Orphal,

Christa Pietzsch, Peter Radziwill, Sina Schuster,

Helmut Wilhelm

Gestaltung:

Sven Oliver Lohmann

Auflage: 3.300

Druck:

Druckerei Well, Berlin-Lichtenberg

Kontakt:

Paul-Junius-Straße 75 10369 Berlin

Fon 97104944 sven.oliver.lohmann@kilib.de

Die nächste Ausgabe erscheint Ende Februar 2013.

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:

15. Januar 2014

Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2007.

Anzeige

30 I Lichtblick Dezember 2013 – Januar – Februar 2014 I 31


Kontakte

Internet

www.kirche-lichtenberg.de

Gemeindebüro

Paul-Junius-Straße 75,

10369 Berlin

Fon 97104944

Fax 97104946

buero@kilib.de

Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Freitag

9.00 bis 12.00 Uhr und

Mittwoch 14.00 bis 16.00 Uhr

Küsterin

Christine Tammer

Fon 97104944

christine.tammer@kilib.de

Gemeindekirchenrat

Dr. Martin Wehlan

Fon 97604044

martin.wehlan@kilib.de

Dr. Dieter Bräuer

Fon 5503413

dieter.braeuer@kilib.de

Gemeindepädagogin

(Am Fennpfuhl)

Britta Albrecht-Schatta

Fon 9252525

britta.albrecht-schatta@kilib.de

Sprechzeit

im Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75:

Dienstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

Pfarrer

(Alt-Lichtenberg)

Peter Radziwill

Fon 55151193

oder 0174.3179605

peter.radziwill@kilib.de

Sprechzeiten

im Pfarrhaus Möllendorffstraße 33:

Dienstag und Donnerstag

16.00 bis 17.30 Uhr

Studienzeit ab 1. Februar

Vertreten ab 1. Februar durch

Prädikant und Gemeindehelfer

Carsten Unbehaun

Fon 0170 3078502

carsten.unbehaun@kilib.de

Sprechzeit im Pfarrhaus

Möllendorffstraße 33:

Donnerstag 18.00 bis 19.00 Uhr

Kirchenmusik

Ulrike Schindler

Fon 52678933

ulrike.schindler@kilib.de

Arbeit mit Kindern und Familien

Sophie Schicketanz

Fon 0176 27364948

sophie.schicketanz@kilib.de

Einrichtungen

Kindertagesstätte

Schottstraße 6

Montag bis Freitag

7.00 bis 17.00 Uhr

Leiterin Maria Rißmann

Fon 55487932

kita@kilib.de

Laib und Seele

Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl

Paul-Junius-Straße 75

Freitag 13.00 bis 14.00 Uhr

Kontakt über Christine Tammer

Fon 97104944

buero@kilib.de

Kinderclub MFG

Paul-Junius-Straße 75

Multikulturelle Freizeitarbeit

im Gartenhaus

Fon 97104945

offenearbeit@verbundev.de

BEJoS

Beratung und Einzelbegleitung von

Jugendlichen und jungen Erwachsen ohne

Schwelle (mit Jugendtreff)

Paul-Junius-Straße 75

Fon 97104945

bejos@verbundev.de

Konto

Empfänger: KKV Süd-Ost

IBAN: DE39 2106 0237 0000 160 440

BIC: GENODEF1EDG

Zahlungsgrund: Lichtenberg

(bitte immer angeben)

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