Download des Mannschaftsmagazins als PDF (ca. 12 MB - DBS

dbs.npc.de

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Paralympics

LONDON 2012 ͵ MANNSCHAFTSMAGAZIN

Das Team

Unsere Athleten für London

London ruŌ

Das Porträt einer Weltstadt

Goldorte

Alle Termine und WeƩkampfstäƩen


super

super

Auf dieses Team

können Sie sich verlassen.

Sport und Bewegung sind ein wichtiger Faktor zur Gesunderhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes. Als Heilberufler

sehen die Apotheker es als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, sich im Handlungsfeld Sport und Gesundheit zu engagieren.

Daher unterstützt die ABDA als Spitzenorganisation der 21.200 Apotheken mit ihren 149.000 Mitarbeitern seit 2008 die Paralympische

Bewegung. Als Partner des DBS fördern wir nachhaltig den Behindertensport in Deutschland und setzen uns für Werte wie Leistung,

Toleranz und Integration ein. Seit den Olympischen Winterspielen 2010 sind wir auch Co Partner der deutschen Olympiamannschaft. Wir

werden sie in diesem Jahr zu den Olympischen Spielen begleiten und in enger Abstimmung mit ihren Ärzten für zusätzliche Sicherheit

bei den Athleten sorgen. Wir freuen uns darauf, die deutsche Olympiamannschaft und die

Paralympische Mannschaft in London nach Kräften zu unterstützen. www.abda.de

DR. HANSͳPETER FRIEDRICH

Bundesminister des Innern

Vorbilder für viele Menschen!

Nach den atmosphärisch wie auch sportlich beeindruckenden

Spielen von Peking werden die XIV. Paralympischen

Sommerspiele dieses Jahr in London

ausgetragen. Rund 4.000 Athleten aus 160 NaƟonen

werden teilnehmen und ihre Leistungen bei 503 Entscheidungen

in 20 Sportarten unter Beweis stellen.

Es freut mich, dass in drei verschiedenen Disziplinen

erstmals seit dem Jahr 2000 auch Sportler mit intellektueller

BeeinträchƟgung an den Start gehen werden.

Die sportliche Konkurrenz wird in London größer

denn je sein. Ein hartes Training war zur Vorbereitung

notwendig. Ich drücke den deutschen AthleƟnnen

und Athleten die Daumen, dass sich diese Mühen

während der Spiele auszahlen und sie bei den WeƩkämpfen

ihre Bestleistungen abrufen können. Mit

ihren Erfolgen werden unsere Paralympioniken auch

einen Beitrag zur FesƟgung der Stellung Deutschlands

im internaƟonalen Sport leisten. Dafür bin ich ihnen

sehr dankbar.

„Inspire a generaƟon“ – das MoƩo der diesjährigen

Paralympischen Spiele weist darauf hin, dass die

Sportlerinnen und Sportler Zuschauer auf der ganzen

Welt inspirieren werden. Ihre Ausstrahlung wird Millionen

von Menschen ermuƟgen, ein akƟves Leben

zu führen und Sport zu treiben. Durch ihre außergewöhnlichen

Leistungen werden die Paralympioniken

somit Vorbilder für andere Menschen – egal ob mit

oder ohne Behinderung.

Ich freue mich, dass diese BotschaŌ durch die Spiele

von London einmal mehr unübersehbar in die Öffentlichkeit

getragen wird. Das Interesse an den

Paralympischen Spielen ist so hoch wie noch nie. In

Deutschland haben die öffentlich-rechtlichen

Sender ARD und ZDF die Dauer der Übertragungen

von den Paralympics erheblich ausgeweitet. Insgesamt

werden weit über 8.000 Journalisten aus der

ganzen Welt aus London berichten.

Es wird mir eine besondere Freude sein, die WeƩkämpfe

vor Ort zu verfolgen und zahlreiche Mitglieder

der deutschen MannschaŌ in London kennenzulernen.

Mein besonderer Gruß gilt dem Chef de Mission,

seinem Team, den Trainern und Betreuern, Ärzten

und Physiotherapeuten, den Angehörigen der AthleƟnnen

und Athleten und den Sponsoren. Sie alle

tragen Ihren Teil zur Unterstützung der deutschen

MannschaŌ bei. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

Ihnen allen, aber besonders den AthleƟnnen und

Athleten, sowie allen Fans wünsche ich fröhliche und

erfolgreiche Spiele!

Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB

Bundesminister des Innern

Editorial London 2012 3


© Allianz SE, Germany

Katrin Green, Sprinterin

Partner des International

Paralympic Committee.

Believe in yourself.

allianz.com/believe3

Hoffentlich Allianz versichert.

06 12 30

Inhalt

03 GRUSSWORT

06 DIE MAGIE DER SPIELE

Emotionale Momente der Paralympischen

Spiele 2008 in Peking

09 GRUSSWORTE

12 LONDON

Die Gastgeberstadt der XIV. Paralympischen

Sommerspiele im Porträt

14 BOGENSCHIESSEN

Die Mannschaft hofft auf eine Medaille

15 LEICHTATHLETIK

Green und Popow wollen Gold

16 RADFAHREN

Gold in den Straßen und auf der Bahn

17 REITEN

Die Dressurreiter sind die Goldfavoriten

19 JUDO

Geschwister Brussig träumen von Gold

Bewegende Momente der deutschen Athleten bei den Paralympischen Spielen 2008 in

Peking sehen Sie ab Seite 06. WIe Kapitän Jürgen Schrapp mit den deutschen Sitzvolleyballern

endlich seine erste Paralympische Medaille gewinnen will, lesen Sie auf Seite

29. Die Basketballerinnen stehen in London vor dem großen Wurf - Alles ab Seite 30.

20 GEWICHTHEBEN

Mit Bestleistung aufs Siegertreppchen

22 RUDERN

Auf Kurs Richtung Medaille

23 SEGELN

Die Garanten für deutsche Medaillen

24 SPORTSCHIESSEN

Angriff auf die Medaillenränge

25 SCHWIMMEN

Ein starkes Team im Aquatics Center

26 TISCHTENNIS

Weltmeister Nikelis mit Gold-Chancen

29 SITZVOLLEYBALL

Die Herren sind reif für die Medaille

30 ROLLSTUHLBASKETBALL

Die deutschen Damen wollen Gold

32 ROLLSTUHLTENNIS

Medaillen-Durststrecke beenden

33 ROLLSTUHLFECHTEN

Simone Briese-Baetke hofft auf eine

Medaille mit Florett und Degen

34 MEDAILLENSPIEGEL

Ewiger Medaillenspiegel und Medaillenspiegel

der Spiele in Peking 2008

36 DIE WETTKAMPFTERMINE

Alle Entscheidungen der XIV. Paralympischen

Sommerspiele auf einen Blick

40 DEUTSCHES HAUS &

WETTKAMPFSTÄTTEN

London bietet den Athleten einen bunter

Mix aus Tradition und Zukunft

44 PARALYMPISCHES JUGENDͳ

LAGER

Mit der Deutschen Behindertensportjugend

die Paralympics live erleben

46 WAS MACHT EIGENTLICH ... ?

Ein Interview mit dem vierfachen

Tischtennis-Paralympicssieger Rainer

Schmidt

Inhalt London 2012 5


6

Ein unvergessliches Fest des

Sports: die Paralympischen

Spiele 2008 in Peking. Die

deutschen Athleten jubelten

über 14 Gold-, 25 Silber- und

20 Bronzemedaillen.

Die

Magie

der Spiele

London 2012 Magische Momente

Straßenradsportler

Michael Teuber nach

seinem Sieg im Zeit -

fahren (links). Die far -

benfrohe Schlussfeier

beendet die Paralympischen

Spiele 2008

(rechts).

Silber für die deut -

schen Rollstuhlbasket -

ball-Damen (links).

Erst im Finale unterliegen

sie den USA.

Gold-Küsschen:

Katrin Green und ihr

Mann Roderick nach

ihrem Sieg über die

200m (rechts).

Schwimmerin Kirsten

Bruhn gewinnt in

Peking fünf Medaillen

(ganz rechts).

Thomas Grimm

bejubelt Silber über

200m Brust (links).

Silber auch für Heinrich

Popow, der sich

mit 100m-Sieger Earle

Connor aus Kanada

freut (rechts).

Magische Momente London 2012 7


Barrierefreie Reiseziele –

individuell reisen mit der Bahn!

Tourismusverband

Fränkisches Seenland

Die Deutsche Bahn bietet Reisenden mit Handicap umfangreiche Services

und spezielle Angebote. Auch die Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele

in Deutschland“ hat sich auf die besonderen Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter

Gäste eingestellt (www.barrierefreie-reiseziele.de).

In einer gemeinsamen Kooperation wurden nun erstmals individuelle

Mobilitätspakete entwickelt, die Wünsche und Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter

Urlauber bei An- und Abreise inkl. Anschlussmobilität,

Hotelwahl und Rahmenprogramm in den Mittelpunkt stellen.

Aktuelle Informationen unter www.bahn.de/reiseziele-barrierefrei

Die Bahn macht mobil.

MiƩendrin

FRIEDHELM JULIUS BEUCHER

Präsident

Deutscher Behindertensportverband

Für alle Menschen mit Behinderung, die Sport treiben,

sind die Paralympischen Spiele ein Höhepunkt.

Sie finden wie immer unmiƩelbar nach den Olympischen

Spielen am selben Ort staƩ. So wird deutlich,

dass wir nicht am Rand stehen, sondern als gleichrangig

wahrgenommen werden. Wir müssen uns nicht

verstecken. Wir sind miƩendrin und freuen uns auf

London 2012.

Ein Millionenpublikum in aller Welt wird die Paralympischen

Spiele in den Medien verfolgen. Alle Zuschauerinnen

und Zuschauer werden wieder erleben,

zu welch spektakulären Höchstleistungen unsere AthleƟnnen

und Athleten fähig sind.

Alle wollen aufs Siegertreppchen. Nur drei in jeder

Sportart können es schaffen. Aber alle, die sich für

London qualifizieren konnten, haben das Zeug dazu,

unter die Besten zu kommen. Entscheidend wird die

Tagesform sein und – wie im Leben – auch ein wenig

Glück.

Besonders erfreulich finde ich, dass es wieder gelungen

ist, ein Jugendlager zu organisieren. Zahlreiche

Nachwuchssportler/innen werden in London dabei

sein und erstmals paralympische LuŌ schnuppern.

Während wir für unsere Spitzensportler die Daumen

drücken, denken wir an die vielen HunderƩausend

Menschen mit Behinderung, die keine Medaillen

anstreben, sondern die in den Vereinen regelmäßig

Sport treiben, weil es fit hält, das Selbstbewusstsein

stärkt und Spaß macht. Ihnen gilt unsere Hochachtung

genauso wie den Paralympics-Teilnehmern. Sie

und die vielen ehrenamtlichen Helfer werden jubeln

wie ich, wenn es unserer MannschaŌ gelingt, in London

gut abzuschneiden.

Friedhelm Julius Beucher

Präsident

Deutscher Behindertensportverband e.V.

NaƟonal Paralympic CommiƩee Germany

Grußwort London 2012 9


DR. KARL QUADE

Chef de Mission

Die FaszinaƟon der Spiele hautnah erleben

Für AthleƟnnen und Athleten sind die Paralympischen

Spiele die größte Herausforderung ihrer sportlichen

Lauĩahn. Die WeƩkämpfe sind von einer so enormen

Leistungsdichte geprägt, dass wir äußerst knappe

Entscheidungen und somit spannende WeƩkämpfe

erleben werden. Ich bin mir sicher, dass die MannschaŌ

an die Erfolge früherer Paralympischer Spiele

anknüpfen wird, denn der spürbaren Begeisterung

der Paralympischen Spiele wird sie, genauso wie wir

alle, nicht entkommen können.

Das deutsche Team mit 150 AthleƟnnen und Athleten

besteht zum Teil aus erfahrenen und erfolgreichen

AthleƟnnen und Athleten. Aber auch die

verstärkte Nachwuchsarbeit macht sich im Team

bemerkbar. Die Arbeit des Deutschen Behindertensportverbandes

zielt darauf, rechtzeiƟg junge KräŌe

auszubilden und an die Weltspitze heranzuführen.

Ich freue mich, dass viele junge AthleƟnnen und Athleten

es geschaŏ haben, sich trotz der hohen Normen

für dieses Team zu qualifizieren. Speziell für die

Unterstützung dieser Gruppe geht mein Dank an die

Landesverbände, Vereine und die vielen Menschen im

Hintergrund.

Der Paralympische Sport in Deutschland steht für

einen dopingfreien, sauberen Sport. Unsere Athle­

Ɵnnen und Athleten sind Vorbilder und BotschaŌer

für Spitzenleistung, Fairplay, FreundschaŌ und Verständigung.

Ich bin der festen Überzeugung, dass

unsere MannschaŌ die Chance einer sympathischen

Darstellung Deutschlands in der Welt nutzen wird.

Ich wünsche unseren Sportlerinnen und Sportlern

in London, dass sie ihre persönlichen sportlichen Ziele

erreichen und die einzigarƟ ge FaszinaƟ on Paralympischer

Spiele erfahren, erleben und empfi nden, und

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine informaƟve

Unterhaltung mit diesem MannschaŌ smagazin, in

dem Sie alles Wissenswerte über die Paralympischen

Spiele sowie die Mitglieder unserer MannschaŌ erfahren.

Dr. Karl Quade

Chef de Mission/ Vizepräsident Leistungssport DBS

DR. THOMAS BACH

Präsident

Deutscher Olympischer Sportbund

Olympiasieger Floreƪechten

Montreal 1976

Miteinander den Sport erleben

Seit Monaten ist in London die Vorfreude

auf den Beginn der Olympischen

Spiele und auf die Paralympics spürbar:

Auf dem Trafalgar Square werden die

Stunden bis zu den Eröffnungsfeiern

auf Anzeigetafeln heruntergezählt. Alle

AthleƟnnen und Athleten dürfen sich

auf ein junges, sachkundiges, begeisterungsfähiges

und faires Publikum

freuen, das mit seiner InternaƟonalität

dem mulƟ kulturellen Zusammenleben

der NaƟonen im Olympischen

Dorf entspricht. Das Miteinander der

Olympischen Bewegung und der Paralympics

gibt wichƟge Impulse für

die GesellschaŌ. Diese Signale haben

dazu geführt, dass das Interesse am

Sport in den vergangenen Jahren

enorm gesƟegen ist. Die deutschen

Paralympics-Teams und der Deutsche

Behindertensportverband haben daran

Vorbilder für unsere GesellschaŌ

Knapp drei Wochen nach dem Ende

der Olympischen Spiele werden einige

Tausend AthleƟnnen und Athleten

sowie HunderƩausende Besucher für

ein großarƟges Fest des Sports, der

Inklusion und der Völkerverständigung

sorgen – vom 29. August bis zum 9.

September finden in London die XIV.

Paralympischen Sommerspiele staƩ.

Die deutsche MannschaŌ wird mit

ihren 150 Sportlerinnen und Sportlern

und 100 Betreuerinnen und Betreuern

wieder einen entscheidenden Beitrag

zum Erfolg der Spiele leisten. Im Vordergrund

stehen natürlich die sportlichen

Leistungen unserer MannschaŌ.

Es ist gelungen, eine erfolgversprechende

Mischung aus erfahrenen Athleten

und auch vielen jungen Talenten

zusammenzustellen – ein gutes Fundament

für die ZukunŌ!

Unser Team wird nicht nur durch

sportliche Leistungen, sondern auch

durch ein sympathisches AuŌreten

glänzen. Ich freue mich sehr darauf,

die MannschaŌ bei meinem Besuch der

Paralympischen Spiele in London zu

treffen!

Auch abseits des WeƩkampfgeschehens

sorgt der Deutsche Behindertensportverband

für weitere Highlights.

Hier hat das paralympische Jugendlager,

bei dem Jugendliche mit und ohne

Behinderung gemeinsam die Spiele

erleben können, aus meiner Sicht einen

besonderen Stellenwert.

In diesem Sinne wünsche ich der

MannschaŌ in Namen aller Mitglieder

des Sportausschusses des Deutschen

Bundestages viel Erfolg, unvergessliche

Spiele und auch den Zuschauern, ob an

den WeƩkampfstäƩen oder am Fernsehgerät,

begeisternde Erfahrungen!

Herzlichst Ihre

maßgeblichen Anteil. Herausragende

Vorbilder und engagierte Arbeit haben

dazu beigetragen, dass sich immer

mehr Menschen mit Behinderung vom

Sport begeistern lassen. Die große

und leistungsstarke MannschaŌ , die

der DBS nominiert hat, bringt dies

eindrucksvoll zum Ausdruck. Sie wird

unser Land im Kreis der besten SportnaƟonen

der Welt würdig vertreten

und das in sie gesetzte Vertrauen in

vollem Umfang rechƞerƟ gen. Meine

guten Wünsche gelten schließlich auch

den Zuschauern und Gästen, die unvergessliche

Momente erleben werden.

DAGMAR FREITAG

Vorsitzende des Sportausschusses

des Deutschen Bundestages

10 London 2012 Grußwort Grußwort London 2012 11


Szenestadt mit TradiƟon

London

Die britische Hauptstadt ist Gastgeber der

Paralympischen Spiele 2012. Sie gilt als die

modernste, aufregendste und größte Metropole

Europas. Lesen Sie hier, was es alles in der

Stadt an der Themse zu entdecken gibt.

12 London 2012

In London sind TradiƟon und Moderne

überall gegenwärƟg. Neben historischen

Bauten wie dem Tower of London

oder dem Buckingham Palace hat sich

die Stadt in den vergangenen zwei

Jahrzehnten zu einer modernen Weltmetropole

entwickelt. Erst vor wenigen

Wochen wurde auf der Südseite der

Themse der mit 310 Metern aktuell

höchste Wolkenkratzer Europas eingeweiht.

Die Spitze von „The Shard“ soll

laut Londoner WeƩeramt an jedem

vierten Tag im Jahr sogar für einige

Stunden über den Wolken liegen.

HYDE PARK

Gemeinsam mit den anderen königlichen

Parks bildet er die „grüne Lunge“

der Innenstadt. 1637 für die Allgemeinheit

zugänglich gemacht, kann

man dort heute Booƞ ahren, Bowlen,

Fischen, Picknicken oder Reiten.

BUCKINGHAM PALACE/

QUEEN

Hier residieren Königin Elizabeth II., ihr

Mann Prinz Philip sowie die restlichen

Mitglieder der königlichen Familie.

Das 1703 erbaute Gebäude wird bei

offiziellen Anlässen für den Empfang

von ausländischen Staatsoberhäuptern

genutzt. Bewacht wird der Palast von

der Guards Division, der Leibgarde der

Queen.

DOWNING STREET

MiƩen im Stadtzentrum liegt der offizielle

Wohnsitz des Premierministers.

Die Tür des Hauses mit der Nummer 10

besitzt von außen kein Schlüsselloch

und kann somit nur von innen geöffnet

werden. Aktueller Bewohner ist seit

2010 David Cameron.

MADAME TUSSAUDS

Das WachsfigurenkabineƩ wurde 1835

von Marie Tussaud eröffnet. Dort triŏ

man u. a. auf Hollywoodstar Johnny

Depp, Boxlegende Muhammad Ali oder

US-Präsident Barack Obama.

BIG BEN

Wenngleich der Name „Big Ben“ im

Volksmund gern für die Uhr am Turm

des briƟ schen Parlamentsgebäudes

verwendet wird, bezeichnet er eigentlich

die größte und schwerste der fünf

darin befi nd lichen Glocken.

LONDON EYE

Mit einer Höhe von 135 Metern ist das

„Auge von London“ das derzeit höchste

Riesenrad Europas. Bei opƟmalen

WeƩerbedingungen erstreckt sich die

Sichtweite auf bis zu 40 Kilometer über

London hinweg.

ST. PAUL´S CATHEDRAL

Die 300 Meter nördlich der Themse

gelegene Kathedrale ist eine der

größten der Welt. Sie ist der Sitz der

Anglikanischen Kirche und beheimatet

die mit 16,5 Tonnen schwerste Glocke

Britanniens. 1981 heirateten dort Prinz

Charles und Prinzessin Diana vor mehr

als 3.500 Gästen.

TATE MODERN

Das weltweit größte Museum für moderne

und zeitgenössische Kunst zeigt

u. a. Werke von Vincent van Gogh, Sal-

vador Dalí, Pablo Picasso, Paul Gauguin

und Andy Warhol.

TOWER OF LONDON

Früher war er Gefängnis und HinrichtungsstäƩe,

heute ist er ein beliebtes

Tourismusziel. Neben den Wohnräumen

der königlichen Leibgarde gibt es

im Tower auch die briƟ schen Kronjuwelen

zu bestaunen.

TOWER BRIDGE

Die 1894 eröffnete kombinierte Klappund

Hängebrücke ist nach dem nahe

gelegenen Tower of London benannt.

Sie ist 244 Meter lang und ihre beiden

Türme sind 65 Meter hoch. Für den

Schiffsverkehr lässt sich die Fahrbahn in

weniger als einer Minute hochfahren.

LONDON FASHION WEEK

Zwei Mal jährlich werden dort die

neusten Fashiontrends präsenƟert.

Während im Februar die FrühjahrskollekƟonen

gezeigt werden, steht im Oktober

die Herbst- und Wintermode im

Fokus. Neben den Shows in New York,

Mailand und Paris gehört sie miƩlerweile

zu den „Big Four“ der weltweiten

Modeschauen.

LONDON UNDERGROUND

Das älteste U-Bahn-Netz der Welt

wurde 1863 eröffnet und verbindet

noch heute die Stadt- und Außenbezirke

Londons. Mit derzeit 402 Kilometern

Gesamtstrecke wird sie lediglich

von der Metro in Shanghai übertroffen.

London 2012 13


Katharina ScheƩ, MaƩhias

Alpers, Trainer Mathias

Nagel ( hinten von links),

Mario Oehme, Maria

Droste (vorn von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

140

(88 Männer/52 Frauen)

WETTBEWERBE:

9

AUSTRAGUNGSORT:

Royal Artillery Barracks

14 London 2012 Bogenschießen

Im Visier: Vielseitige

die Top 10 Allrounder

Die deutschen Bogenschützen zielen in London 2012

auf die Medaillen.

Der Bogensport ist eine traditionelle

paralympische Sportart.

Sie befindet sich seit 1960 fest

im Programm. Konzentration, Ausdauer

und die Stabilisation der Oberkörpermuskulatur

sind dabei gefordert.

Unterteilt werden die Teilnehmer in

Schützen, die im Rollstuhl sitzen und

Schützen, die in der Lage sind, selbstständig

zu stehen und die Wettkämpfe

daher im Stehen oder auf einem Stuhl

sitzend zu absolvieren. Geschossen

wird aus 70 Metern Entfernung auf

eine 122 Zentimeter große Zielscheibe,

die in Ringe eingeteilt ist. Ein Treffer in

die Mitte zählt zehn Punkte, während

es für den äußersten Ring einen Zähler

gibt. Der Wettbewerb beginnt mit der

Qualifikation, in der jeder Athlet zweimal

36 Pfeile zur Verfügung hat. Über

die Zwischenrunde (18 Pfeile) werden

die Teilnehmer für den Endkampf ermittelt.

Dort machen die besten acht

Schützen mit jeweils zwölf Pfeilen den

Sieg unter sich aus.

PEKING TOPPEN

In Peking landete die deutsche Mannschaft

auf dem sechsten Platz. Bundestrainer

Mathias Nagel hofft in London

auf eine bessere Platzierung.

Die Sprinter Katrin Green und Heinrich Popow wollen in

London mit Gold ihre Karrieren krönen.

Die Leichtathletik umfasst die

meisten Einzeldisziplinen und

Teilnehmer bei den Paralympischen

Spielen. Ausgetragen werden

dieselben Disziplinen wie bei den

Olympischen Spielen, mit Ausnahme

von Hürden- und Hindernislauf, Stabhochsprung

sowie Hammerwurf. In

den Wettkämpfen sind Rollstühle,

Prothesen als Hilfmittel oder Helfer

für Blinde erlaubt. Die Teilnehmer

sind dabei durch eine sehr komplexe

Klassifizierung unterteilt, die die Behinderungsklassen

der einzelnen Athleten

berücksichtigt, so dass es insgesamt 20

verschiedene Klassen in den Bahnwettkämpfen

und 25 verschiedene Klassen

in den Technikwettbewerben gibt.

DIE ERFOLGE VON PEKING

WIEDERHOLEN

In Peking 2008 gewannen die deutschen

Athleten fünfmal Gold, neunmal

Silber und siebenmal Bronze. Zu den

deutschen Medaillenhoffnungen in

London zählen u. a. Vanessa Low, Katrin

Green, Heinrich Popow, Wojtek

Czyz, Matthias Schröder (alle Sprint,

Weitsprung), Birgit Kober (Speerwerfen),

Mathias Mester (Diskus,

Speerwerfen, Kugelstoßen), Claudia Nicoleitzik

(Sprint), Markus Rehm (Staffel,

Weitsprung), Jana Schmidt (Kugelstoßen,

Weitsprung), Marc Schuh (Sprint)

und Thomas Ulbrich (Fünfkampf).

F

Wollen in London 2012 die

Erfolge von Peking 2008

wiederholen: das Team der

paralympischen Leichtathleten

mit ihren Trainern.

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER IN LONDON:

1.100 (740 Männer/360 Frauen)

WETTBEWERBE: 170

AUSTRAGUNGSORT:

Olympiastadion, The Mall

KURZPORTRÄT

HEINRICH POPOW

Der 28-Jährige hat bei

Paralympischen Spielen

bereits Silber und

Bronze gewonnen. Als

amtierender Weltmeister

über 100 m und im

Weitsprung gilt er speziell

über die Sprintdistanz

als Top-Favorit. Der EM-

Titel 2012 bestätigt das.

LeichtathleƟk London 2012

15


Prof. Heiner Baur, Michael

Teuber, Hans-Peter Durst,

ChrisƟan Meier, Pierre

Senksa, Tobias Graf, Stef -

fen Warias, Erich Winkler,

KersƟn Brachtendorf,

Oliver Kempel, Walter

Marquardt, Dr. Anja

Hirschmüller, Heidi Hoch,

Nancy Burdach, Alexandra

Schade, Hermann Frei,

Patrick Kromer (stehend

von links); Bernd Jeffre,

Andrea Eskau, Vico

Merklein (vorn von links).

Goldhoffnung Mit Piaffen

auf Rädern zu Gold

Mit dem Handbike, dem Rad oder auf dem Tandem

wollen die Radsportler in Richtung Gold rollen.

Die erfahrenen deutschen Dressurreiter gehören in

London zu den Goldfavoriten.

Der Radsport wird bei den Paralympischen

Spielen auf der

Straße und auf der Bahn ausge-

REKORDLER WOLLEN MEHR

Die Weltrekordler über die Marathondistanz,

Andrea Eskau und Vico

Bei den Paralympischen Spielen

werden die Wettkämpfe ausschließlich

in der Disziplin Dres-

nur ein oder zwei Gliedmaßen sind behindert

(Grad 4).

tragen. Während der Straßenradsport Merklein, gehen ebenfalls als Gold-

sur ausgetragen. Gezeigt werden in VIERBEINIGE GOLDHOFFNUNG

seit 1988 paralympisch ist, wird auf der kandidaten im Handbike an den Start.

einem 40x20 Meter großem Viereck in In Peking errungen die deutschen Rei-

DATEN & FAKTEN

Bahn erst seit 1996 gefahren. Dabei

werden je nach Behinderung Zwei- und

Eskau, die auch bei den Paralympischen

Winterspielen 2010 in Vancouver

zwei verschiedenen Wettkämpfen vorgegebene

Figuren des Internationalen

ter dreimal Gold, einmal Silber und

zweimal Bronze. Auch in London haben

TEILNEHMER

Dreiräder oder Tandems benutzt. Für Medaillen im Biathlon und Langlauf

Behinderten-Reitverbandes und eine sie wieder eine große Chance auf die

IN LONDON:

Blinde übernimmt ein „Pilot“ vorn auf gewann, durfte in Peking bereits

selbstkreierte Kür mit Musik. Zusätzlich Medaillenränge: Mit Hannelore Bren-

225

dem Tandem das Lenken des Rads. über Gold im Straßenrennen jubeln.

gibt es noch einen Mannschaftswettner, Britta Näpel, Angelika Trabert und

(155 Männer/70 Frauen)

Rollstuhlfahrer nutzen Handbikes. Die Merklein reist mit der Empfehlung

kampf. Zur Orientierung dienen den Stefan Zeibig geht ein international

WETTBEWERBE:

Streckenlänge variiert von 1,5 bis 100 von WM-Silber im Zeitfahren an die

Reitern große Buchstaben am Boden. erfahrenes Team an den Start. Ergänzt

50 (32 Straße/18 Bahn)

Kilometern - je nach Startklasse. Themse. 2008 verpasste der 34-Jährige

Unterteilt werden die Teilnehmer in wird dieses mit jungen Talenten wie

AUSTRAGUNGSORT: Auch im Radsport war die deutsche noch die Qualifikation für die Spiele. vier Startklassen: Alle vier Extremitäten der Deutschen Meisterin Lena Weifen.

Velodrome, Mannschaft 2008 sehr erfolgreich. sind beeinträchtigt (Grad 1), nur die

Brands Hatch, Kent Insgesamt fuhren sie zu dreimal Gold, Beine sind behindert (Grad 2), die Athsechsmal

Silber und viermal Bronze. leten sind blind oder die Bewegung der

Arme ist eingeschränkt (Grad 3) oder

Claudia Rosenberg, Alina

Rosenberg (Eratzreiterin und

Betreuerin v. Magellan),

Dr. BernadeƩe Unkrueer

(MannschaŌsƟerärzƟn), Dr.

Angelika Trabert, Dr. Sabine

Staemmler-Kienzle (MannschaŌsƟerärzƟn,

Betreuerin

v. Ariva AvanƟ), Hannelore

Brenner (Betreuerin v.

Women of the World), Bernhard

Fliegl (Bundestrainer),

BriƩa Näpel (Betreuerin v.

Aquilina), BriƩa Bando

(MannschaŌsleitung), Lena

Weifen, Anne Thielen (MannschaŌspysiotherapeuƟn),

Heidi Weifen (von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

78

WETTBEWERBE:

11 (Männer und Frauen

starten gemeinsam)

AUSTRAGUNGSORT:

Greenwich Park

16 London 2012 Radfahren Reiten London 2012 17


Sport fördern

Science For A Better Life

Vanessa Low

Lebensfreude steigern

Vanessa Low ist eine der talentiertesten

Leichtathletinnen Deutsch lands im Behindertensport.

Die Ausübung ihres Sports

bedeutet für sie gleichermaßen Ausgleich

und Erfüllung.

Sie steht stellvertretend für alle, die mit

großem Willen und vorbildlichem Einsatz

tagtäglich ihre Behinderung meistern. Und

damit vielen Menschen Hoffnung und

Lebens freude geben.

Das ist einer der Gründe, warum Bayer

den Behindertensport för dert. Mit großem

Einsatz ist Bayer auch im Spitzensport,

Breiten- und Nachwuchssport engagiert.

Und das seit 1904.

www.sport.bayer.de

Bayer – Offizieller Förderer des

Behindertensports in Deutschland

Judo

Der sanfte Goldweg

Die Geschwister Brussig träumen nach Silber und Bronze

von Gold in London – Matthias Krieger aber auch.

Im Judo gehen ausschließlich Blinde

oder Menschen mit Sehbehinderung

an den Start. Die Wettkämpfe

sind dabei in Gewichtsklassen unterteilt,

bei Männern sieben (60 kg bis

+100 kg) und Frauen sechs (48 kg bis

+70 kg). Ein Kampf dauert in jeder

Klasse fünf Minuten. Währenddessen

erringen die Judoka Punkte, indem sie

bestimmte Techniken anwenden. Gewonnen

hat der Athlet mit den meisten

Punkten oder aber, wenn er seinen

Gegner für mindestens 25 Sekunden

festhält, ohne dass dieser sich befreien

kann (sogenanntes „ippon“). Diese Regeln

entsprechen den gleichen Regeln,

die auch für Judoka ohne Behinderung

gelten, die einzige Ausnahme bildet die

Berührung des Gegners vor Beginn des

Kampfes, um den Kämpfern die nötige

Orientierung zu geben.

MEDAILLENFAVORITEN FÜR

DEUTSCHLAND

Ramona und Carmen Brussig, die in

Peking 2008 die Silber- und Bronzemedaille

errungen haben, gelten in London

wieder als Medaillenfavoritinnen.

Auch Matthias Krieger will nach seinen

Erfolgen bei den letzten Welt- und Europameisterschaften

vorne angreifen.

Von links: Trainer Stefan

Saueressig, SebasƟan

Junk, Ramona Brussig,

MaƩhias Krieger, Carmen

Brussig, Oliver Upmann,

CheŌ rainerin Carmen

Bruckmann

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

132

(84 Männer/48 Frauen)

WETTBEWERBE:

13 (7 Männer/6 Frauen)

AUSTRAGUNGSORT:

ExCeL

Judo London 2012 19


Mario Hochberg mit

seinem Trainer und

Physiotherapeuten

Thomas Mersdorf

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

200

(120 Männer/80 Frauen)

WETTBEWERBE:

20 (je 10 Gewichtsklassen

bei Männern und Frauen)

AUSTRAGUNGSORT:

ExCeL

20 London 2012 Gewichtheben

Bankdrücker

träumt von Gold

Mario Hochberg will mehr als 210 Kilogramm stemmen,

um eine Medaille in London zu gewinnen.

Seit 1964 gehört das Gewichtheben

zum Programm der Paralympischen

Spiele. Startberechtigt

sind Athleten, die beim Stemmen der

Gewichte ihre Arme voll oder lediglich

mit einer Einschränkung von nicht

mehr als 20 Grad im Ellenbogengelenk

ausstrecken können. Die Einteilung der

Teilnehmer erfolgt in je zehn Gewichtsklassen

(Männer 48 bis +100 kg,

Frauen 40 bis +82,5 kg) und nicht nach

ihrer Behinderung.

Gestemmt werden die Gewichte

während der Athlet mit dem Rücken

auf der Bank liegt (sogenanntes „Bankdrücken“).

Dabei nimmt er das Gewicht

mit der Stange auf seine Brust. Ertönt

vom Schiedsrichter das Signal, hat er

zwei Minuten Zeit, das Gewicht hochzustemmen

- so lange bis ein weiteres

Signal ertönt. Um einen Versuch erfolgreich

abzuschließen, kann der Athlet

drei Anläufe unternehmen. Bei jedem

weiteren Versuch wird das Gewicht um

2,5 Kilogramm erhöht.

IN LONDON ENDLICH

AUFS SIEGERTREPPCHEN

Bei den Paralympischen Spielen 2008

erreichte Mario Hochberg mit einem

Gewicht von 210 Kilogramm den fünften

Platz. In London 2012 will er endlich

eine Medaille gewinnen.

Auf dem Sprung

nach London

Als ofzieller Provider der Paralympischen

Spiele 2012 drücken wir den

deutschen Athleten die Daumen. Wir

unterstützen ab dem 22. August alle

Sportler weltweit mit einem Team

von rund 80 Technikern in der Ottobock

Werkstatt mit technischem Support.

Für optimale Voraussetzungen – wenn

es darauf ankommt!

www.ottobock.com/paralympics


Katrin SpliƩ (Steuerfrau),

Kai KrisƟan Kruse, Tino

Kolitscher, Astrid Hengsbach,

Anke Molkenthin

(von links)

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

96

(je 48 Männer und Frauen)

WETTBEWERBE:

4

AUSTRAGUNGSORT:

Eton Dorney

22 London 2012 Rudern

Ruderer wollen Segler greifen

eine Medaille nach Gold

Das deutsche Ruderteam mit Steuerfrau Katrin Splitt

nimmt Kurs auf London und die Medaillenränge.

Rudern ist die jüngste Sportart

bei den Paralympischen Spielen.

Erst seit 2008 in Peking werden

Wettkämpfe in dieser Sportart ausgetragen.

Das Bootsmaterial und die

Bootsausrüstung werden an die körperlichen

Bedingungen der Athleten angepasst

(z.B. mit speziellen Sitzen). Die

Wettkämpfe werden in vier Bootsklassen

ausgetragen, an denen Menschen

mit verschiedenen Behinderungen

gemeinsam teilnehmen. Unterschieden

werden „Vierer“ mit Steuermann/-frau,

bei denen ein Athlet nur ein Ruder

bewegt (Riemen), „Doppelzweier“, bei

denen jeder Athlet zwei Ruder bewegt

(Skull), und dem „Einer“, in dem der

Athlet aufrecht sitzend am Sitz fixiert

ist, um so mit den Schultern und Armen

rudern zu können.

BUNT GEMIXTES

DEUTSCHES TEAM

Das deutsche Team in London setzt sich

aus Kai Kristian Kruse, Anke Molkenthin

sowie Tino Kolitscher, Astrid Hengsbach,

Christiane Quirin, Martin Lossau

und ihrer Steuerfrau Katrin Splitt zusammen.

Außerdem hat sich Johannes

Schmidt für den „Einer“ qualifiziert. Die

deutschen Ruderer konnten bereits bei

Welt- und Europameisterschaften in

die Medaillenränge rudern. Dies wollen

sie auch in London 2012 schaffen.

Das paralympische Segeln ist seit seiner Premiere vor

zwölf Jahren ein Garant für deutsche Medaillen.

Segeln gehört seit 2000 zum

Programm der Paralympischen

Spiele. Zunächst wurde in den

Bootsklassen 2.4mR (Einmann-Kielboot)

und Sonar (Dreimann-Kielboot)

gestartet. 2008 in Peking kam noch

SKUD 18 (Zweimann-Kielboot) hinzu.

Das paralympische Segeln vereint Athleten

mit unterschiedlicher Behinderung

in einem Boot. Jedes Crewmitglied

bekommt eine Klassifikationszahl, die

eine Bewertung der Behinderung angibt.

Die Gesamtwertung eines Bootes

muss dabei unter 14 liegen, damit alle

Crews auf einem ähnlichen Niveau

ihrer Fähigkeiten bewertet werden

können. Die deutschen Segler starten

in den Klassen 2.4mR und Sonar.

AUF ANHIEB GOLD

Bereits die Premiere in Sydney verlief

für die deutschen Segler mit Gold für

Heiko Kröger (2.4mR) und Silber für

Jens Kroker, Peter Münter und Hans-

Peter Reichl (Sonar) sehr erfolgreich.

2008 sicherte sich Jens Kroker, dieses

Mal zusammen mit Robert Prem und

Siegmund Mainka, den Sieg. Kröger

sowie Kroker, Prem und Mainka zählen

auch in London wieder zu den

Medaillenkandidaten. Zum deutschen

Segelteam gehören neben Chef- und

2.4mR-Trainer Bernd Zirkelbach noch

Sonar-Coach Christian Bittner, der

Meteologe Joachim Piesker, die Physiotherapeutin

Christina Groll sowie

Bootsmann Christian Bauer.

Joachim Piesker, ChrisƟan

Bauer, ChrisƟna Groll,

Heiko Kröger, Jens Kroker,

Bernd Zirkelbach, ChrisƟan

BiƩner (hinten von links);

Siegfried Mainka, Robert

Prem, Lasse Klötzing (vorn

von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

80

(je 12-68 Männer und

Frauen)

WETTBEWERBE:

3

AUSTRAGUNGSORT:

Weymouth Bay

Segeln London 2012 23


Uwe Knapp, Andrea Busch,

Manuel Krüger, SebasƟan

Roloff, Peter Rechenberger,

Andreas Schäfers, Natascha

Hiltrop, Michael Schaub,

Frank Heitmeyer, Manfred

Gohres (hinten von links);

Josef Neumaier, Anja

Maurer, Jürgen Weiß,

Leopold Rupp, Norbert

Gau, Manuela Schmer -

mund (vorn von links).

(Nicht alle nominiert)

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

140

(100 Männer/40 Frauen)

WETTBEWERBE:

12

AUSTRAGUNGSORT:

Royal Artillery Barracks

24 London 2012 Sportschießen

Es wird scharf Ein starkes

geschossen Team

Mit acht Athleten wollen die deutschen Sportschützen

einen Angriff auf die Medaillenränge wagen.

Schwimmweltmeister Sebastian Iwanow greift

nach seiner ersten paralympischen Medaille.

Seit den Spielen von 1976 ist das

Sportschießen paralympisch. Ein

spezielles Klassifizierungssystem

nern ausgeübt. Die deutschen Sportschützen

zählen spätestens seit dem

Dreifachgold für Siegmar Henker 1984

Als eine der ältesten Behindertensportarten

zählt Schwimmen

bereits seit 1960 zum para­

macht es möglich, dass sich Schützen in New York und Stoke Mandeville zu

lympischen Programm. Die Klassifi­

mit unterschiedlicher Behinderung in den regelmäßigen Medaillensammlern

zierung der Athleten erfolgt in Seh-,

einem gemeinsamen Wettkampf mes­ bei Paralympischen Spielen.

Körper- und geistige Behinderung.

sen können. Die Athleten sind in die

Die Unterschiede zum olympischen

Klassen SH1 (ohne Gewehrauflagestän­ ZWEIMAL SILBER IN PEKING

Schwimmsport liegen lediglich in der

der) und SH2 (mit Gewehrauflagestän­ Zum Top-Team für London gehören Na­

frei wählbaren Startposition (vom

der) aufgeteilt. Darüber hinaus werden tascha Hiltrop, Manuela Schmermund

Startblock mit oder ohne Hilfe, sitzend

noch die Kategorien „liegend“ und und Josef Neumaier. Insgesamt werden

vom Startblock, neben dem Startblock

„stehend“ unterschieden. In insgesamt acht Athleten in den Royal Artillery

oder aus dem Wasser) und dem so

zwölf Wettbewerben wird entweder Barracks an den Start gehen. In Peking

genannten „Tapping“. Bei sehbehin­

mit dem Gewehr oder der Pistole, 2008 holten Manuela Schmermund

derten Schwimmern darf ein Helfer

aus 10m, 25m bzw. 50m Entfernung und Norbert Gau jeweils mit dem Luft-

(„tapper“) dem Athleten mit einem

geschossen. Sechs davon werden von gewehr aus 10m die Silbermedaille. Stab bzw. einem akustischen Signal bei

beiden Geschlechtern im Mixed und Das letzte Gold sicherte sich ebenfalls der Wende oder dem Zielanschlag den

jeweils drei nur von Frauen oder Män- Schmermund 2004 in Athen. Abstand zum Bahnende signalisieren.

BRUHN MIT FÜNF MEDAILLEN

Erfolgreichste Schwimmerin in Peking

war Kirsten Bruhn, die gleich fünf Medaillen

(einmal Gold, einmal Silber,

dreimal Bronze) gewinnen konnte.

Bemerkenswert ist auch die Leistung

der mehrfachen Welt- und Europameisterin

Daniela Schulte. 1996 gewann

sie im Alter von 14 Jahren schon zwei

paralympische Goldmedaillen mit der

Staffel und zweimal Silber in Einzeldisziplinen.

2012 zählen Bruhn und

Schulte wieder zum starken deutschen

Team, dem auch der Weltmeister von

2010 über 100m Freistil Sebastian

Iwanow angehört. Im Gegensatz zu den

beiden wartet er noch auf sein erstes

Edelmetall bei den Spielen.

Tanja Gröpper, Verena SchoƩ,

Anke Conradi, Kirsten Bruhn

(unten von links); Elena Krawzow,

Daniela Schulte, Julia Kabus,

Maike Naomi SchniƩger, Stefanie

Weinberg, ChrisƟane Reppe, Marion

Haas-Faller (Trainerin), Niels

Grunenberg (2. R. von links); Ute

Schinkitz (Bundestrainerin), SebasƟan

Iwanow, Vera Thamm, Swen

Michaelis, Torben Schmidtke (3.

R. von links); Bernhard von Welck

(Team-Manager), Eric Werner

(Trainer), Tobias Pollap, Daniel

Simon, MarƟn Schulz, Christoph

Burkard, Phillip Semechin

(DiagnosƟktrainer), Dörte Paschke

(Trainerin) (4. R. von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER IN LONDON:

600 (340 Männer/260 Frauen)

WETTBEWERBE: 148

AUSTRAGUNGSORT:

Aquatics Center

KURZPORTRÄT

DANIELA SCHULTE

Seit 1995 gehört die heute

30-Jährige zur Weltspitze im

Schwimmen. Zehn Welt- und

elf Europameistertitel konnte

die Berlinerin in dieser Zeit

gewinnen. Nach einer Babypause

von knapp vier

Jahren, gelang ihr 2008 ein

grandioses Comeback. 2011

erschwamm sie sich jeweils

vier Goldmedaillen bei EM

und WM.

Schwimmen London 2012

25


Die Tischtennis-NaƟonalmannschaŌ

mit ihren

Betreuern und Trainern

während des letzten vor -

paralympischen Weltranglistenturniers

in Lasko,

Slowenien.

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

276

(174 Männer/102 Frauen)

WETTBEWERBE:

29

AUSTRAGUNGSORT:

ExCeL

26 London 2012 Tischtennis

Gut gerüstet

nach London

Holger Nikelis geht als amtierender Einzelweltmeister

und Nummer eins an die Tischtennisplatten in London.

Von Anfang an ist Tischtennis

Programmteil der Paralympischen

Spiele. Gespielt wird

entweder im Stehen oder sitzend im

Rollstuhl. Hinzu kommt eine Klassifizierung

je nach Grad der Behinderung.

Die Klassen 1 bis 5 starten im Rollstuhl,

während die von 6 bis 10 stehend agieren.

Die Gruppe 11 beinhaltet Sportler

mit geistiger Behinderung. Der Teamwettbewerb

kann darüber hinaus auch

von Spielern unterschiedlicher Klassen

bestritten werden. Gespielt wird dann

in der Gruppe des Athleten mit der

geringsten Behinderung. Der einzige

Unterschied zu den herkömmlichen

Regeln liegt im Aufschlag der Rollstuhl-

Athleten. Der Ball muss dabei über die

Grundlinie des Tisches gespielt werden.

Geht er jedoch zu einer Seitenlinie heraus,

oder durch die Rotation zurück

zum Netz, muss der Aufschlag wiederholt

werden.

NIKELIS MIT GOLDͳCHANCEN

Als Weltranglistenerster und Einzelweltmeister

von 2010 ist Holger

Nikelis der Topfavorit auf den Titel

in der Startklasse 1. Auch im Teamwettbewerb

haben die Deutschen als

amtierende Vizeweltmeister Medaillenhoffnungen.

Erfolgreichster deutscher

paralympischer Tischtennispieler ist

Rainer Schmidt. Im Einzel und Team

gewann er bis 2008 insgesamt viermal

Gold und dreimal Silber.

PUSH THE

LIMITS

ENJOY THE GAMES


Jürgen Vorsatz (Co-Trainer),

Volker Groß (Scout,

Spielbeobachter), Stephan

Henne (Physiotherapeut),

Christoph Herzog, Sebas­

Ɵan Czpakowski, Heiko

Wiesenthal, Torben

Schiewe, Alexander Schiff -

ler, Bundestrainer Rudi

Sonnenbichler (hinten

von links); Thomas Renger,

Jürgen Schrapp, Stefan

Hähnlein, Barbaros

Sayilir, Peter Schlorf

(vorn von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

198

(110 Männer/88 Frauen)

WETTBEWERBE:

2

AUSTRAGUNGSORT:

ExCeL

28 London 2012 Sitzvolleyball

Reif für die

Medaille

Seit 1980 ist Sitzvolleyball paralympisch. Kapitän Jürgen

Schrapp träumt in London von einer Medaille.

Wenn ein Sportler 267 Länderspiele

bestritten hat und

sein Team seit 14 Jahren

als Kapitän aufs Feld führt, dann muss

er besondere Fähigkeiten besitzen.

Der Sitzvolleyballer Jürgen Schrapp hat

sie. Sein Mannschaftskamerad Heiko

Wiesenthal beschreibt den 37-Jährigen

als „Sitzvolleyballverrückten“. Eine

Einschätzung, die Schrapp sofort unterschreiben

würde: „Für mich ist es

einfach ein faszinierender Sport und ich

versuche sowohl an mir selbst zu arbeiten,

denke aber auch über neue taktische

Varianten nach, die uns als Team

weiterbringen.“ 14 deutsche Meisterschaften,

zwei Gewinne des Europapokals

der Landesmeister mit Bayer 04

Leverkusen sowie einen Vizewelt- und

-europameistertitel haben ihm diese

„Besessenheit“ eingebracht.

DER TRAUM VON EDELMETALL

Doch einen Traum hat der zweifache

Vater noch: eine Medaille bei Paralympischen

Spielen. 2004 schien sie

zum Greifen nah. Sowohl im Halbfinale

gegen Bosnien-Herzegowina als auch

im Spiel um Platz drei gegen Ägypten

unterlag man erst im fünften Satz mit

13:15. Dennoch sind die Spiele von

Athen Schrapps bisheriger Karrierehöhepunkt.

In London gilt es, zunächst

Russland und Ägypten zu schlagen, um

den Favoriten Bosnien und Iran möglichst

lange aus dem Weg zu gehen.

Foto: Ralf Kuckuck

Leidenschaft beflügelt.

www.lufthansa.com/sport

Teamgeist, Fairness und Bereitschaft zur Höchstleistung:

Solche grundlegenden sportlichen Werte zählen auch bei Lufthansa. Deshalb

engagieren wir uns seit vielen Jahren für den deutschen Sport. Als Partner

des Deutschen Behindertensportverbandes, des Deutschen Olympischen

Sportbundes und als Nationaler Förderer der Sporthilfe mit Patenschaften für

den Sportnachwuchs. Und natürlich indem wir die deutschen Teams weltweit

an den Start fliegen.


MaƩhias Heimbach, Sercan

Ismail, Thomas Böhme, Jan

Haller, Björn Lohmann (vorn

von links); André Bienek,

Thomas Gundert, Dirk

Köhler, SebasƟan Wolk,

SebasƟan Magenheim, Andreas

Kreß, Dirk Passiwan

(MiƩe von links); Bärbel

Börgel (Physio), Techniker

Markus Ocasek, Team-Manager

Christoph Küffner,

Bundestrainer Nicolai Zel­

Ɵnger, Team-ÄrzƟn Petra

Michel-Leutheuser (hinten

stehend von links).

Foto: Marco Kessler Mediashots

Die deutschen Damen wollen Gold

USA dreimal besiegt

Rollstuhlbasketball zählt in den USA und Großbritannien zu

den beliebtesten Sportarten. Auch in Deutschland gewinnt

es zunehmend an Bedeutung.

Erfunden wurde Rollstuhlbasketball

zeitgleich in den USA und

Großbritannien. Dort spielten es

nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem

verwundete Veteranen. Seit den ersten

Paralympischen Spielen 1960 in Rom

ist die Sportart fest im Programm. Das

Spielfeld, die Korbhöhe und die Zählweise

entsprechen den Regeln des klassischen

Basketballs. Hat ein Spieler die

Kontrolle über den Ball erlangt, darf er

ohne zu Dribbeln seinen Rollstuhl noch

zweimal anschieben. Der Ball kann

dabei in den Schoß gelegt, jedoch nicht

zwischen die Knie geklemmt werden.

Gespielt wird in vier Vierteln à zehn Minuten.

Aufgrund des Klassifizierungssystems

können Spieler unabhängig vom

Grad ihrer Behinderung (PKZ 1 bis 4,5)

Teil einer Mannschaft werden. Die Athleten

auf dem Feld dürfen den Gesamtwert

von 14 aber nicht überschreiten.

Dieses Vergehen wird umgehend mit

einem technischen Foul bestraft.

HERREN AUF RANG ZWEI

Die deutschen Herren konnten 2011

ihren bisher größten Erfolg erringen.

Bei den Europameisterschaften in Nazaret,

Israel, gewannen sie wie bereits

1999 die Silbermedaille. Im Finale verlor

die Mannschaft von Bundestrainer

Nicolai Zeltinger gegen Großbritannien.

Im Mai 2012, beim internationalen

Turnier in Frankfurt am Main, belegten

sie ebenfalls den zweiten Rang. Dieses

Mal war die USA im Endspiel zu stark.

In der Vorrunde hatte man noch gegen

die Amerikaner triumphiert. Dennoch

ist mit den Basketballherren in London

durchaus zu rechnen. „Es war unser

erster Auftritt mit dem paralympischen

Kader. Wir haben dabei unser Ziel erreicht

und mit dem Vorrundenerfolg

über die USA sogar noch ein i-Tüpfelchen

draufgelegt“, erklärte Bundestrainer

Nicolai Zeltinger.

DAMEN WOLLEN REVANCHE

Die deutschen Damen zählen spätestens

seit 1974 zu den internationalen

Spitzenmannschaften. Zuletzt wurden

sie sechsmal in Folge Europameister.

Insgesamt stehen neun Titel und zwei­

mal Silber auf der Habenseite. 2008

bei den Paralympischen Spielen und

2010 bei den Weltmeisterschaften in

Birmingham musste man sich jeweils

nach Niederlagen gegen die USA mit

Platz zwei zufriedengeben.

Im Mai 2012 gelang den Korbjägerinnen

aber das, was ihnen zuvor nie

gelungen war. Sie schlugen die Amerikanerinnen

in einem Finale. „Für uns

war es vor den Paralympischen Spielen

mental ganz wichtig zu sehen, dass wir

die USA in einem Endspiel endlich mal

schlagen können“, freute sich Bundestrainer

Holger Glinicki. Zwei weitere

Siege folgten. Zuletzt Ende Juni im

Finale des hochklassig besetzten North

American Cup.

Johanna Welin, Maya

Lindholm, Annabel Breuer,

Anne Briesmann, Edina

Müller, Birgit Meitner, Annika

Zeyen (vorn von links);

BriƩ Dillmann, Mareike

Adermann, Heike Friedrich,

Marina Mohnen, Gesche

Schünemann, Bundestrainer

Holger Glinicki

(MiƩe von links); Pia

Briegel (Physio), Co-Trainer

Marcel Hesse, Team-Arzt

Dr. Jürgen Völpel, Team-

Manager Timo Bauer

(hinten stehend von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

264

(144 Männer/120 Frauen)

WETTBEWERBE:

2

AUSTRAGUNGSORT:

Basketball Arena, North

Greenwich Arena

30 London 2012 Rollstuhlbasketball Rollstuhlbasketball Portrait MannschaŌ London smagazin 2012 31


Katharina Krüger,

Bundestrainer Christoph

Müller, Sabine Ellerbrock

(von links).

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

112

(64-80 Männer/32-48

Frauen)

WETTBEWERBE:

6

AUSTRAGUNGSORT:

Eton Manor

32 London 2012 Rollstuhltennis

Spiel, Satz und Die Frau der

Edelmetall? zwei Klingen

Vor zwölf Jahren gab es für die deutschen Tennisasse die

letzte Medaille. Sabine Ellerbrock will das nun ändern.

Seit 1992 schlagen die Athleten

den gelben Filzball über die Netze

der paralympischen Tennisanlagen.

Erfunden wurde das Rollstuhltennis

in den Siebziger Jahren in den USA.

Mittlerweile zählt es zu den weltweit

beliebtesten Sportarten für Menschen

mit Behinderung. Die Athleten haben

für die Wettkampfzulassung eine erhebliche

Funktionseinschränkung oder

einen totalen Ausfall einer oder beider

Beine medizinisch nachzuweisen.

Rollstuhltennis folgt den Regeln des

Internationalen Tennisverbandes (ITF).

Allerdings darf der Ball zweimal aufkommen,

da die Arme gleichzeitig den

Schläger halten und für die Fortbewegung

des Rollstuhls eingesetzt werden

müssen. Der erste Aufprall muss im

Spielfeld erfolgen, während der zweite

gegebenenfalls auch außerhalb aufkommen

kann. Um Medaillen wird bei

den Paralympischen Spielen im Einzel,

Doppel und Mixed gespielt.

ELLERBROCK MIT CHANCEN

Aus deutscher Sicht gab es 2000 in Sydney

das bisher letzte Edelmetall. Insgesamt

beläuft sich die Bilanz auf einmal

Silber und viermal Bronze. In London

dürfte die Weltranglistenvierte Sabine

Ellerbrock die besten Chancen auf

eine Top-Platzierung haben. Neben ihr

gehört auch die Nummer 13 der Welt,

Katharina Krüger, zur Mannschaft.

Deutsche Herren sind nicht am Start.

Simone Briese-Baetke ist die Nummer eins im Florett und

Degen. Die erste paralympische Medaille soll nun folgen.

Das Rollstuhlfechten ist ein Kind

der ersten paralympischen

Stunde. Gekämpft wird mit

dem Degen, Florett oder Säbel. Die

Sportler sind in zwei Kategorien eingeteilt.

Dabei wird zwischen Fechtern mit

einer vollständig intakten Rücken- und

Bauchmuskulatur und denen ohne

unterschieden. Im Gegensatz zum

Fußgänger-Fechten sind die Athleten

mit ihrem Rollstuhl in einem 110-Grad-

Winkel zur Mittellinie am Boden

befestigt. Die Armlänge bestimmt

den Abstand zwischen den Fechtern.

Bei Degen und Säbel wird dieser so

gewählt, dass einer der Sportler bei

ausgestrecktem Arm und aufrechtem

Sitz mit der Spitze seiner Waffe gerade

den Ellenbogen seines Gegners berührt.

Dieser muss dabei seinen Arm

im rechten Winkel in Richtung seines

Kontrahenten halten. Beim Florett ist

die Distanz geringer. Hier gilt die Ellenbeuge

als Maßstab. Während beim

Florett nur der Rumpf als Trefferfläche

dient, zählen im Säbel- und Degenfechten

auch die Arm- und Maskentreffer.

TOP MIT DEGEN UND FLORETT

Simone Briese-Baetke greift in London

nach ihrer ersten Medaille bei Paralympischen

Spielen. Als Führende in den

Weltranglisten und mehrfache Weltcupssiegerin

im Florett und Degen hat

die 46-jährige Deutsche gleich in zwei

Disziplinen gute Karten.

Simone Briese-Baetke

möchte mit Unterstützung

von CheŌrainer Swen

StriƩmaƩer für Medaillen

im Rollstuhlfechten sorgen.

DATEN & FAKTEN

TEILNEHMER

IN LONDON:

100

(60-76 Männer/24-40

Frauen)

WETTBEWERBE:

12

AUSTRAGUNGSORT:

ExCeL

Rollstuhlfechten London 2012 33


MEDAILLENSPIEGEL

Paralympische Sommerspiele

EWIGER MEDAILLENSPIEGEL DER PARALYMPISCHEN SOMMERSPIELE

Platz Kürzel MannschaŌ Gold

1 USA USA 665

2 GBR Großbritannien 485

3 GER Deutschland 456

4 CAN Kanada 359

5 FRA Frankreich 318

6 AUS Australien 291

7 NED Niederlande 245

8 POL Polen 236

9 SWE Schweden 213

10 ESP Spanien 176

11 CHN China 142

12 ITA Italien 130

13 ISR Israel 122

14 NOR Norwegen 106

15 JAP Japan 104

MEDAILLENSPIEGEL DER PARALYMPISCHEN SOMMERSPIELE IN PEKING 2008

Platz Kürzel MannschaŌ

1 CHN China

2 GBR Großbritannien

3 USA USA

4 UKR Ukraine

5 AUS Australien

6 RSA Südafrika

7 CAN Kanada

8 RUS Russland

9 BRA Brasilien

10 ESP Spanien

11 GER Deutschland

12 FRA Frankreich

13 KOR Südkorea

14 MEX Mexiko

15 TUN Tunesien

IMPRESSUM

Herausgeber

Deutscher Behindertensportverband e.V. – RealisaƟ on und Druck

NaƟ onal Paralympic CommiƩ ee Germany Medienfabrik Gütersloh GmbH

– Im Hause der Gold-Kraemer-SƟŌ ung – Carl-Bertelsmann-Straße 33

Tulpenweg 2-4 D-33311 Gütersloh

50226 Frechen

Tel. +49 (0)5241 23480-0

Tel: 02234-6000-0

Fax: 02234-6000-150

Homepage: www.dbs-npc.de

www.medienfabrik.de

E-Mail info@medienfabrik.de

34 London 2012 Medaillenspiegel

Silber Bronze Gesamt

592 613 1870

474 461 1420

442 424 1322

292 296 947

302 292 912

311 279 881

206 177 628

216 174 626

205 152 570

168 175 519

117 82 341

144 171 445

115 121 358

99 85 290

96 109 309

Quelle: InternaƟ onal Paralympic CommiƩee

Gold Silber Bronze Gesamt

89 70 52 211

42 29 31 102

36 35 28 99

24 18 32 74

23 29 27 79

31 3 6 30

19 10 21 50

18 23 22 63

16 14 17 47

15 21 22 58

14 25 20 59

12 21 19 52

10 8 13 31

10 3 7 20

9 9 3 21

Quelle: InternaƟ onal Paralympic CommiƩee

Bereichsleitung Layout

Tobias Uffmann Carola Brand

RedakƟon Bildbearbeitung

Marketa Marzoli (V.i.S.d.P.);

Yves Brummel, Jochen BüƩner,

Achim HeƩ wer

Katharina Nürmberger, Bildnachweis

Michael Siedenhans DBS, Picture Alliance, privat

RedakƟonsassistenz RedakƟonsschluss

Jessica Sewerin 5. August 2012

`

Wir sind bereit

für den großen Wurf.

Rollstuhlbasketball-NaƟonalmannschaŌ,

Silbermedaille Paralympische Spiele Peking 2008

UNSER TEAM FÜR LONDON

Die Paralympischen Spiele vom 29. August bis 9. September 2012

www.facebook.com/

DeutscherBehindertensportverband


LONDON 2012

XIV. Paralympische Spiele 29. August - 9. September

SCHIESSEN ROLLSTUHLBASKETBALL 3 MONTAG • TAG 6 ROLLSTUHLBASKETBALL ROLLSTUHLFECHTEN ROLLSTUHLTENNIS

M 10m LuŌgewehr, stehend (SH1) F Vorrunde: FRA - GER (ZDF ab 10:30 Uhr live) M Vorrunde: GER - POL F FloreƩ, Einzel (B): Halbf./Finale F Einzel: Halbfinale

13:30 The Royal ArƟ llery Barracks 16:15 Basketball Arena REITSPORT 21:45 Basketball Arena 18:45 ExCeL 13:00 Eton Manor

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Vorrunde: GER - USA

14:00 Basketball Arena

SCHIESSEN

M/F LuŌpistole 10m (SH1): Finale

17:00 The Royal ArƟ llery Barracks

M/F Einzel (Grad II): Kür

10:00 Greenwich Park

BOGENSCHIESSEN

4 DIENSTAG • TAG 7

(ARD ab 10:30 Uhr live)

LEICHTATHLETIK

M/F 1500m (T13), Kugelstoßen (F11/12/

34), Diskuswerfen (T13/40), 100m (T12),

GEWICHTHEBEN

M -100kg: Gruppe A

13:35 ExCeL

RADSPORT

M Einzelzeiƞahren, Bahn (C4-5): Finale

15:00 Velodrome

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 1-11): Viertel-, Halbf.

17:00 ExCeL

M Recurve (W1/W2/stehend):

Halbfinale/Finale

11:00 The Royal ArƟ llery Barracks

REITSPORT

M/F Einzel (Grad III/IV): Kür

10:00 Greenwich Park

Weitsprung (F20), 1500m (T12/ 20/46/54),

200m (T11/34), 400m (T12/36/46)

20:00 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Viertelfi nale I/II

14:00 Basketball Arena

RADSPORT

M Einzelverfolgung, Bahn (C1-C3): Finale

16:45 Velodrome

JUDO

M -73kg, -81kg: Halbfinale/Finale

17:00 ExCeL

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 2-4/6/9): Quali

17:40 ExCeL

SCHWIMMEN

M/F 50m SchmeƩerling (S7), 50m FreisƟl

(S10), 100m FreisƟl (S11), 400m

FreisƟl (S8), 100m Rücken (S9): Finale

JUDO

M -100kg: Halbfinale/Finale

17:30 ExCeL

SCHWIMMEN

M/F 50m FreisƟl (S11/13), 100m FreisƟl

(S5), 200m FreisƟl (S2), 400m FreisƟ l (S6),

100m Schm. (S10), 100m Brust (SB7/8)

18:30 AquaƟ cs Centre

LEICHTATHLETIK

F Kugelstoßen (F54/55/56), 100m (T13/

35/38), 200m (T36/46/52), Speerwerfen

(F33/34/46), Dreisprung (F46), 800m (T37)

20:05 Olympiastadion

LEICHTATHLETIK

M/F Kugelstoßen (F11/12/42/44), Diskuswerfen

(F35/36), Weitsprung (F46)

11:05 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Vorrunde: MEX - GER

11:45 Basketball Arena

SITZVOLLEYBALL

M Vorrunde: GBR - GER

12:00 ExCeL

ROLLSTUHLTENNIS

F Einzel, Doppel: Achtelfinale

12:00 Eton Manor

SITZVOLLEYBALL

M Vorrunde: EGY - GER

10:00 ExCeL

ROLLSTUHLFECHTEN

F FloreƩ, Einzel (B): Vorrunde

10:30 ExCeL

BOGENSCHIESSEN

F Recurve-Einzel (W1/W2/stehend)

11:00 The Royal ArƟ llery Barracks

LEICHTATHLETIK

M/F Weitsprung (F11), Speerwerfen

(F52/53), Kugelstoßen (F37/57/58)

11:05 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Viertelfi nale III/IV

20:00 Basketball Arena

LEICHTATHLETIK

F 4 x 100m-Staff el (T35/38)

22:15 Olympiastadion

5 MITTWOCH • TAG 8

(ZDF ab 10:30 Uhr live)

SITZVOLLEYBALL

M Viertelfinale I - III

10:00 ExCeL

TISCHTENNIS

BOGENSCHIESSEN

M/F MannschaŌ (off en): Halbf./Finale

15:00 The Royal ArƟ llery Barracks

SCHIESSEN

M Dreistellungskampf 50m Gewehr

(SH1): Finale

15:00 The Royal ArƟ llery Barracks

TISCHTENNIS

M MannschaŌ : Vorrunde/Viertelfinale

(Klasse 1-2/4-8)

17:30 ExCeL

SCHWIMMEN

M/F 50m FreisƟl (S9), 400m FreisƟl

18:30 AquaƟ cs Centre

LEICHTATHLETIK

M/F Diskuswerfen (F40/57/58), Weit-

2 SONNTAG • TAG 5

(ARD ab 10:30 Uhr live)

SCHIESSEN

M/F 25m Sportpistole (SH1): Finale

17:50 The Royal ArƟ llery Barracks

ROLLSTUHLTENNIS

F Einzel, Doppel: Viertelfinale

12:00 Eton Manor

M MannschaŌ: Vorrunde (Kl. 1-2/4-8)

10:00 ExCeL

ROLLSTUHLFECHTEN

(S10), 100m Rücken (S12), 100m Brust

(SB5), 200m Lagen (SM8)

18:30 AquaƟ cs Centre

sprung (F42/44), 200m (T35), Kugelstoßen

(F52/53), 100m (T34), 400m (T37)

20:05 Olympiastadion

REITSPORT

M/F Einzel (Grad III/IV): MeisterschaŌ

10:00 Greenwich Park

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 2/4/9-10): Finale

18:15 ExCeL

SCHIESSEN

M/F 50m LuŌgewehr (SH1): Finale

12:30 The Royal ArƟ llery Barracks

F Degen, Einzel (B): Vorrunde/Viertelf.

10:30 ExCeL

BOGENSCHIESSEN

ROLLSTUHLFECHTEN

F Degen, Einzel (B): Halbfinale/Finale

18:45 ExCeL

29 MITTWOCH • TAG 1

(ARD ab 22:00 Uhr)

ERÖFFNUNGSZEREMONIE

21:30 Olympiastadion

30 DONNERSTAG • TAG 2

(ZDF ab 12:00 Uhr live)

REITSPORT

M/F MannschaŌ (Grad II): Kür

10:00 Greenwich Park

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 2-4/6/8/9): Quali

10:00 ExCeL ExCeL

JUDO

F 48kg, -52kg: Vorkämpfe

12:00 ExCeL

SCHIESSEN

F LuŌgewehr 10m, stehend (SH1): Finale

13:00 The Royal ArƟ llery Barracks

RADSPORT

M Einzelzeiƞahren, Bahn (C1-3): Finale

15:00 Velodrome

SCHIESSEN

M LuŌpistole 10m (SH1): Finale

16:15 The Royal ArƟ llery Barracks

JUDO

F -48kg, -52kg: Halbfinale/Finale

17:00 ExCeL

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 2-10): Quali

17:00 ExCeL

RADSPORT

F Einzelverfolgung, Bahn (C1-3/5): Finals

17:07 Velodrome

SCHWIMMEN

M/F 100m Rücken (S6/7), 100m

SchmeƩerling (S8/9), 200m Lagen

(SM10), 400m FreisƟl (S12): Finals

18:30 AquaƟ cs Centre

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Vorrunde: GBR - GER

20:00 Basketball Arena

31 FREITAG • TAG 3

(ARD ab 10:30 Uhr live)

REITSPORT

M/F MannschaŌ (Grad III/IV): Kür

10:00 Greenwich Park

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 4-8/10): Quali

10:00 ExCeL

RADSPORT

F Einzel Tandem, Bahn (B): Finale

10:30 Velodrome

LEICHTATHLETIK

M/F Kugelstoßen (F42/44), Weitsprung

(F37/38), Diskuswerfen (F35/36), Club

Werfen (F31/32/51),

11:05 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Vorrunde: GER - COL

11:45 Basketball Arena

JUDO

M -73kg, -81kg: Vorrunde

12:00 ExCeL

SITZVOLLEYBALL

M Vorrunde: GER - MAR

12:00 ExCeL

1 SAMSTAG • TAG 4

(ZDF ab 10:00 Uhr live)

REITSPORT

M/F Einzel (Grad II): MeisterschaŌ

10:00 Greenwich Park

TISCHTENNIS

M/F Einzel (Klasse 1/3-10): Quali/

Viertelfinale

10:00 ExCeL

LEICHTATHLETIK

M/F Diskuswerfen (F11/12), 200m

(T42), Club Werfen (F31/32/51), Kugelstoßen

(F54-56), Weitsprung (F13)

11:05 Olympiastadion

JUDO

M -100kg: Vorrunde

12:00 ExCeL

SITZVOLLEYBALL

M Vorrunde: RUS - GER

12:00 ExCeL

ROLLSTUHLTENNIS

F Einzel: 1. Runde

12:00 Eton Manor

RADSPORT

F Einzelzeiƞahren, Bahn (C1-C5)

15:00 Velodrome

RADSPORT

M Einzelverfolgung, Bahn (C4/C5)

16:15 Velodrome

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Vorrunde: JPN - GER

16:15 Basketball Arena

TISCHTENNIS

M Einzel (Klasse 3/6): Finale

11:15 ExCeL

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Vorrunde: GER - CHN

11:45 Basketball Arena

LEICHTATHLETIK

M/F Weitsprung (F42/44), 100m (T44),

Speerwerfen (F12/13), Kugelstoßen

(F35/36), Diskuswerfen (F42), 5000m (T54)

12:00 Olympiastadion

RUDERN

M/F Einer (AS)/Mixedvierer (LTA)

12:10 Eton Dorney, Buckinghamshire

SCHIESSEN

M/F 25m Freie Pistole (SH1): Finale

13:00 The Royal ArƟ llery Barracks

RADSPORT

F Tandem Verfolgung, Bahn (B): Finale

15:40 Velodrome

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Vorrunde: GER - CAN

16:15 Basketball Arena

SCHWIMMEN

M/F 50m FreisƟl (S8), 100m FreisƟ l (S13),

200m FreisƟl (S14), 100m Rücken (S11),

100m Schm. (S12), 200m Lagen (SM7)

18:30 AquaƟ cs Centre

LEICHTATHLETIK

M/F 100m (T12/36-37/52-54), 200m

(T11/44/46), Speerwerfen (F44), Weitsprung

(F46), 400m (T13/53), 5000m (T54)

20:10 Olympiastadion

SCHWIMMEN

M/F 100m FreisƟl (S7), 100m Brust

(SB11), 200m Lagen (SM6/12)

18:30 AquaƟ cs Centre

LEICHTATHLETIK

M/F Speerwerfen (F33/34/52/53),

Weitsprung (F20), Diskuswerfen (F11),

400m (T13/52/54), 100m (T51/53),

5000m (T21), 1500m (T11/37)

20:05 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Viertelfi nale I/II

14:00 Basketball Arena

ROLLSTUHLFECHTEN

F FloreƩ, Einzel (B): Viertelfinale

14:30 ExCeL

SCHWIMMEN

M/F 50m FreisƟl (S6/S7), 100m FreisƟ l (S12),

400m FreisƟl (S9), 100m Rücken (S8/10)

18:30 AquaƟ cs Centre

M/F MannschaŌ (off en): Viertelfinale

11:00 The Royal ArƟ llery Barracks

LEICHTATHLETIK

M/F Weitsprung (F36), Diskuswerfen

(F54-56), Kugelstoßen (F32/33/37/38)

11:05 Olympiastadion

RADSPORT

M/F Einzel-, Mixedzeiƞ ahren, Straße

(B/C1-C5/H1-H4/T1-2)

11:30 Brands Hatch

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Viertelfi nale III/IV

20:00 Basketball Arena

LEICHTATHLETIK

M/F Weitsprung (F37/38), Speerwerfen

(F12/13/54-56), 1500m (T20),

Kugelstoßen (F20), 800m (T12/53/54),

100m (T11/42/46/52), 200m (T37)

20:05 Olympiastadion

LEICHTATHLETIK

M 4 x 100m-Staff el (T42/46)

20:10 Olympiastadion

SITZVOLLEYBALL

M Viertelfi nale IV

22:00 ExCeL

6 DONNERSTAG • TAG 9

(ARD ab 10:30 Uhr live)

TISCHTENNIS

M/F MannschaŌ: Vorrunde (Kl. 1-3/6-10)

10:00 ExCeL

LEICHTATHLETIK

M/F Diskuswerfen (F37/51-53), Dreisprung

(F11), Kugelstoßen (F40)

11:05 Olympiastadion

RADSPORT

M/F Straßenrennen (C1-C5)

11:30 Brands Hatch

ROLLSTUHLTENNIS

F Einzel: Halbfinale

Doppel: Spiel um Platz 3

12:00 Eton Manor

36 London 2012 Die WeƩkampŌermine Die WeƩkampŌermine London 2012 37


LONDON 2012

XIV. Paralympische Spiele 29. August - 9. September

SEGELN LEICHTATHLETIK ROLLSTUHLBASKETBALL SCHWIMMEN

M Ein-/Drei-Mann Kielboot: M/F Kugelstoßen (F32/33/ 34/46), 200m F Spiel um Platz 3/Finale M/F 100m Brust (SB12/13), 100m

Medaillenrennen (T12/34-36/38/44/53), 800m(T36/54), 20:00 Basketball Arena FreisƟl (S6), 200m Lagen (SM11)

12:00 Weymouth and Portland

SCHIESSEN

F Dreistellungskampf 50m Gewehr (SH1)

Speerwurf (F57/58), 400m (T12), Diskuswerfen

(F44), 100m (T13/44/46)

20:03 Olympiastadion

LEICHTATHLETIK

M/F 100m (T35/42), Diskus (F32-34/

37-38) Kugelstoßen (F20), Weitsprung

18:42 AquaƟ cs Centre

LEICHTATHLETIK

M/F 200m (T12), 400m (T11/44/46/53),

13:45 The Royal ArƟ llery Barracks SITZVOLLEYBALL (F13), 200m (T13/53), 5000m (T11), 100m (T11/34/36/37/54), Hochsprung

ROLLSTUHLBASKETBALL

F Halbfinals

14:00 Basketball Arena

SITZVOLLEYBALL

M Halbfi nale I

15:00 ExCeL

RADSPORT

M/F Straßenrennen (C1-C 5)

15:30 Brands Hatch

TISCHTENNIS

M/F MannschaŌ : Halbfinale (Kl. 1-10)

17:30 ExCeL

SCHIESSEN

M/F 50m Sportpistole (SH1): Finale

17:50 The Royal ArƟ llery Barracks

SCHWIMMEN

M/F 100m FreisƟl (S8/10), 400m

FreisƟl (S7), 200m Lagen (SM9)

18:30 AquaƟ cs Centre

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Halbfi nale II

22:00 ExCeL

7 FREITAG • TAG 10

(ZDF ab 10:30 Uhr live)

LEICHTATHLETIK

M/F Speerwerfen (F40), Diskus (F51-53),

Weitsprung (F11/12)

11:03 Olympiastadion

ROLLSTUHLTENNIS

F Doppel: Spiel um Platz3/Einzel: Finale

13:00 Eton Manor

TISCHTENNIS

M/F MannschaŌ (Kl. 1-5/9-10): Halbf.

13:00 ExCeL

RADSPORT

M/F Straßenrennen (H2-H4)

15:00 Brands Hatch

TISCHTENNIS

M/F MannschaŌ (Kl. 1-5/9-10): Finale

18:00 ExCeL

800m (T52), 400m (T54), 1500m (T54)

20:05 Olympiastadion

8 SAMSTAG • TAG 11

(ARD ab 10:30 Uhr live)

TISCHTENNIS

M/F MannschaŌ (Klasse 4-6/10): Finale

11:00 ExCeL

LEICHTATHLETIK

M/F Kugelstoßen (F57/58), Dreisprung

(F12) Speerwerfen (F54-58/37/38),

200m (T38), 400m (T37)

11:05 Olympiastadion

RADSPORT

M/F Straßenrennen (B/T1-2)

11:30 Brands Hatch

ROLLSTUHLTENNIS

F Doppel: Finale

13:00 Eton Manor

SITZVOLLEYBALL

M Spiel um Platz 3/Finale

(F46), 800m (T13/46), Kugelstoßen

(F40), 200m (T12/52), 4x400m-Staffel

(T53/54)

20:00 Olympiastadion

ROLLSTUHLBASKETBALL

M Spiel um Platz 3/Finale

20:00 Basketball Arena

TISCHTENNIS

M MannschaŌ (Klasse 9-10):

Finale

20:00 ExCeL

SCHWIMMEN

M 4x100m-Lagenstaffel (34 Pkt)

21:32 AquaƟ cs Centre

9 SONNTAG • TAG 12

(ZDF ab 16:00 Uhr live)

LEICHTATHLETIK

M/F Marathon (T12/46/54)

09:00 The Mall

SCHLUSSFEIER

M Halbfinals

17:00 ExCeL 21:30 Olympiastadion

20:00 Basketball Arena SCHWIMMEN

M/F 50m FreisƟl (S3/12), 100m FreisƟ l (S9), TISCHTENNIS

400m FreisƟl (S11), 200m Lagen (SM13) M/F MannschaŌ (Klasse 4-5/9-10): Finale

18:30 AquaƟ cs Centre 17:30 ExCeL

38 MannschaŌsmagazin Die WeƩkampŌermine

Bronze, Silber,

GOLD, Reiseland

Deutschland.

www.germany.travel/Gold


40

In einer Stadt, die Geschichte

und Moderne so vereint wie

London, ist auch die Auswahl

der Wettkampforte ein Mix aus

Tradition und Zukunft.

MannschaŌ smagazin Vancouver

Deutsches Haus

auf einen Blick

&

WeƩkampfstäƩen

Die Reiter dürfen

ihre WeƩ kämpfe

im Greenwich Park

(links) austragen.

Das Deutsche Haus

(rechts) ist in den

Docklands beheimatet.

Im AquaƟ cs Centre

(links) finden ab dem

30. August die Paralympischen

SchwimmweƩ -

bewerbe staƩ. Die Halle

bietet Platz für 17.500

Zuschauer.

DIe Basketball Arena

(rechts) ist Schauplatz

der Rollstuhlbasketball

und -rugbyveranstaltungen.

Sie besitzt ein

Fassungsvermögen von

10.000 Plätzen.

Die Copper Box (links)

erinnert von außen an

das Abbild einer Kupferschachtel.

Bis zu

7.000 Menschen

können dort die Goalballspiele

verfolgen.

Im 80.000 Plätze

fassenden Olympiasta -

dion (rechts) kämpfen

die Leichtathleten

um Medaillen. Es ist

zudem der Ort der

Zeremonien.

Deutsches Haus & Vancouver WeƩkampfstäƩen MannschaŌ London smagazin 2012 41


Wegweisend barrierefrei

Das Deutsche Haus Paralympics

Die Errichtung des ersten gemeinsamen Hauses ist

nicht lange her. 2010 war das, im Nicklaus North Golf

Club in Whistler, aus Anlass der Spiele von Vancouver.

Wo zunächst die Deutsche OlympiamannschaŌ ihren

Treff punkt haƩe, kam kurz danach die Deutsche Paralympische

MannschaŌ zusammen – wohlgemerkt im

selben Gebäude, aber in einer eigenen InsƟtuƟ on: Das

Deutsche Haus Paralympics erlebte damals seine winterliche

Premiere. Nun, bei den Spielen 2012, entsteht

es erstmals im Sommer – wieder ist eine Barriere abgebaut,

die Sportler mit und ohne Behinderung viele

Jahre trennte.

KURZE WEGE ZU DEN WETTKAMPFSTÄTTEN

Diesmal wird ein früheres Lagerhaus zum Hort für

beide Teams. Das Museum of London Docklands

(MoLD) ist außen aus Backstein und innen off en für

alle – SƟchwort Barrierefreiheit, diesmal konkret. Zugänglich

zu sein, zählt überhaupt zu den EigenschaŌen

des Deutschen Hauses und des Deutschen Hauses

Paralympics: Das MoLD liegt im Distrikt Canary Wharf,

die meisten SportstäƩen sind keine zehn Kilometer

enƞernt, Wassertaxis erreichen die Tower Bridge in 20

Minuten. Zwischen dem 30. August und dem 8. September

finden hier rund 350 Sportler mit Handicap und

akkrediƟerte Gäste täglich ab 16 Uhr Einlass.

Die Deutsche Sport-MarkeƟng als offi zielle Vermarktungsagentur

des Deutschen Behindertensportverbandes

(DBS) gestaltet und organisiert den naƟonalen

Paralympics-Treffpunkt – gemeinsam mit dem DBS und

seinen WirtschaŌspartnern. Voran die Messe Düsseldorf,

seit Jahren an der AusstaƩung Deutscher Häuser

beteiligt, sowie die vier NaƟonalen Förderer des DBS,

deren Sach-, Service- und finanzielle Leistungen dem

Projekt zu seiner professionellen Form verhelfen. So

richtet die ABDA, die Bundesvereinigung Deutscher

Apothekerverbände, eine Apotheke im MoLD ein. Dort

wird auch eine Vertreterin der NADA zugegen sein,

um Fragen (nicht nur) von Sportlern zu beantworten.

Mit einem Handbike-Modul und einem Themenabend

spricht die ABDA vor allem die weiteren Gäste an.

THEMENABENDE MIT DBSͳPARTNERN

Wer, etwa nach einem Handbike-Selbstversuch, Ruhe

sucht, findet sie bei anderen DBS-Partnern. So in der

Lounge des NaƟonalen Förderers Allianz, Unterstützer

42 London 2012 Deutsches Haus & WeƩkampfstäƩen

Das Museum of London Docklands ist während der Paralympischen

Spiele der Treffpunkt für die deutschen Athleten und Gäste.

auch des InternaƟonalen Paralympische Komitees

(IPC), oder in jener von Audi im Außenbereich des

Hauses. Oder man nimmt einen Drink an der Milchbar

des Co-Förderers BDM, des Bundesverbandes

Deutscher Milchviehhalter. Journalisten können sich

in die Medien-Lounge der Deutschen Telekom zurückziehen,

um zu arbeiten oder um auf Bildschirmen die

WeƩkämpfe bei ARD und ZDF zu verfolgen. Weitere

InformaƟonen erhalten sie außer bei den abendlichen

Pressekonferenzen des DBS im gedruckten NewsleƩer,

den ein RedakƟonsteam der Medienfabrik Gütersloh

täglich erstellt.

UMFANGREICHER SHUTTLEͳSERVICE

Und wer das Deutsche Haus Paralympics einmal eilig

verlassen muss, kann den ShuƩle-Service des Partners

Audi nutzen. Der NaƟonale Förderer des DBS stellt

zwölf Limousinen für Gäste, zwei MulƟvans für MannschaŌsmitglieder

sowie vier Prototypen des Hybridmodells

A1-Etron samt Fahrer bereit.

Messe Düsseldorf


Go!

DBS

Deutsche Behindertensport JJuu en e n

Jugendlager der Deutschen Behindertensportjugend startklar

Die Premiere gab es bei den Paralympics 1992

in Barcelona. In London organisiert die Deutsche

Behindertensportjugend (DBSJ) schon zum

sechsten Mal das Paralympische Jugendlager.

44 London 2012 Paralympisches Jugendlager

London, wir

kommen!

baros Sayilir war in Peking Teilnehmer

des Paralympischen Jugendlagers – in

London startet er als Stammspieler der

Sitzvolleyball-NaƟonalmannschaŌ. Er

berichtete von seinen Erfahrungen und

gab interessante Einblicke in die sportlichen

Entwicklungsmöglichkeiten.

In London erwartet die Teilnehmer

des Paralympischen Jugendlagers

vom 28. August bis 9. September ein

abwechslungsreiches Programm. Fast

Sie erleben die Paralympics haut- täglich besuchen sie WeƩkämpfe, bei

nah: 38 Jugendliche, darunter der Eröffnungs- und Abschlussfeier

sechs Jugendliche ohne Behin- sind sie mit dabei. Für den Deutschen

derung, reisen mit 13 Betreuern nach Behindertensportverband sind sie die

London. Ziel ist es, sich von der Atmo- Aushängeschilder gelungener Nachsphäre

inspirieren zu lassen. Aber nicht wuchsarbeit. Sie präsenƟeren sich nicht

nur: Die Teilnehmer sollen animiert nur im Stadion, sondern auch bei verwerden,

sich von den Leistungen ihrer schiedenen Empfängen und bei ihrem

Vorbilder aus der Deutschen Paralym- Jugendabend. Vertreter aus PoliƟk und

pischen MannschaŌ anstecken und WirtschaŌ, die zu den Freunden des

moƟvieren zu lassen. Wie das gehen DBSJ-Jugendlagers zählen, haben ihren

kann, erfuhren die Jugendlichen Anfang Besuch zu dieser Veranstaltung bereits

Mai bei einem Vortreffen in Köln. Bar- zugesagt.

Die Teilnehmer des Jugendlagers sind

mit Begeisterung bei der Sache.

Der BDM – in Sachen

Milch die Nase vorn!

Wir wünschen den deutschen Athleten

in London 2012 stets eine Nasenlänge Vorsprung!

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM) ist die Interessensvertretung der aktiven, zukunftsorientierten

Milcherzeuger. Er setzt sich für eine nachhaltige und vielfältige Milchwirtschaf zum Nutzen aller ein. Die Milcherzeuger des

BDM kämpfen für faire Marktbedingungen, die es ihnen ermöglichen, ihre Betriebe zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Sie wollen ihr Einkommen über ihre Arbeit und ihr Produkt erwirtschafen, ohne existenziell von Steuergeldern des Staates

abhängig zu sein. Der BDM ist Mitglied im European Milk Board, das Milcherzeugerverbände aus 14 europäischen Ländern

vertritt. Weitere Infos unter www.bdm-verband.de.

Die Partnerschaf mit dem Deutschen Behindertensportverband ist Ausdruck der Solidarität und des Respekts der Milcherzeuger

für die Athleten, die ihre individuellen Herausforderungen annehmen, nach vorne schauen und Spitzenleistungen bringen.


Was macht eigentlich

Rainer Schmidt?

Lieber Arm ab als arm dran – Rainer Schmidt ist der erfolgreichste

deutsche Tischtennispieler bei Paralympischen Spielen. Er gewann vier

Gold- und drei Silbermedaillen. Und was macht er heute?

VITA I RAINER SCHMIDT

GEBOREN:

18. Februar 1965

BERUF:

Evangelischer Theologe

SPORTLICHE ERFOLGE:

Viermal Gold im Team und

Einzel bei Paralympischen

Spielen (1988, 1992, 2000

und 2004), mehrfacher Welt-

Peking 2008 waren Ihre letzten Paralympischen

Spiele. Was machen Sie

seitdem? Ich spiele weniger Tischtennis

und arbeite dafür umso mehr. Als

Dozent im Pädagogisch-Theologischen

InsƟtut der Evangelischen Kirche im

Rheinland beschäŌige ich mich mit dem

Thema „Inklusion“ und halte Vorträge

vor Lehrern, Eltern und Kindern in Schulen

und KindertagesstäƩen. Dabei geht

es darum, alle Beteiligten für dieses

Thema fit und kompetent zu machen.

London 2012 findet ohne den Sportler

Rainer Schmidt staƩ. Bedauern Sie

das? Wenn ich heute in der Bezirks-

Rainer Schmidt heute:

Der studierte Theologe

und Pfarrer ist oŌ als

Moderator unterwegs –

nicht nur beim 60-jährigen

Jubiläum des

DBS (links), sondern

auch im Deutschen

Haus bei den Paralympics

2012.

der Lauf der Zeit. Obwohl: Es wird kribbeln,

wenn die Kollegen in London um

die Medaillen spielen.

Werden die Spiele in London anders

sein als in Peking? In Peking haben

wir perfekte Spiele erlebt. Besser geht

es nicht. Deswegen hoffe ich, dass die

Engländer ein bisschen mehr LeichƟgkeit

und Humor beisteuern werden.

Wo werden Sie die Paralympischen

Spiele erleben? Der Deutsche Behindertensportverband

hat mich

eingeladen, im Deutschen Haus zu

moderieren. Das hat mir schon bei den

und Europameister klasse an der PlaƩe stehe, merke ich, Paralympischen Winterspielen 2010 in

dass ich nicht mehr so gut bin wie zu Whistler viel Spaß gemacht. Offenbar

meiner besten Zeit. Auch mein Bäuch- hat das auch den Gästen gefallen. Deslein

ist seitdem gewachsen. Das ist halt wegen soll ich es nochmal machen.

46 London 2012 Was macht eigentlich …?

Leistungsstark

mit Handicap.

Wer mit Behinderung Sport treibt, der beweist Mut, Ehrgeiz und einen großen Willen, sein Leben aktiv zu gestalten.

Wer um paralympische Ehren kämpft, der beweist Professionalität, Teamgeist und die Fähigkeit, für ein großes Ziel harte

Arbeit auf sich zu nehmen.

Wir sind stolz auf unsere paralympischen Athleten. Und wir haben Respekt vor ihren Leistungen.

All das macht Behindertensportler zu echten Vorbildern, zu Menschen, deren

Engagement und Aktivitäten die Deutsche Telekom gerne unterstützt..

Informieren Sie sich und besuchen Sie uns:

http://www.telekom-neue-sporterfahrung.de/

http://www.facebook.com/TelekomNeueSporterfahrung


Ein Audi. Ohne Kompromisse.

Die Audi Fahrhilfen.

Unser Motto „Vorsprung durch Technik“ spiegelt sich im Bereich Fahrhilfen auf besondere Weise wider. Für Menschen, die im Alltag

hinsichtlich ihrer Mobilität Kompromisse machen müssen, ist der Audi A1 Sportback* mit Mobilitätshilfe eine erstklassige Lösung.

Individuell. Hochwertig. Voller Sportlichkeit. Setzen Sie auf die vielen Möglichkeiten, Technologien und Ausstattungsvarianten, die

Ihrer Mobilität neue Horizonte eröffnen. Hinweise auf spezielle Konditionen sowie aktuelle Sonderaktionen erhalten Sie unter unserer

Servicenummer 0800/5 51 11 11. Weitere Informationen auf www.audi.de/fahrhilfen oder per E-Mail an fahrhilfen@audi.de

* Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 5,9–3,8; CO -Emission in g/km: kombiniert 139–99.

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