Gmaa-Brilln-Rätsel für die ganze Familie ... - Freie Wähler Bayern

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Gmaa-Brilln-Rätsel für die ganze Familie ... - Freie Wähler Bayern

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Ausgabe

Juli 2007

die Freien Wähler in der Gemeinde

Kammerstein haben eine neue Satzung.

Aufgrund verschiedenlichter Erfordernisse

haben wir nunmehr den

Ortsverband in einen eingetragenen

Verein überführt.

Wir werden unsere bisher sehr erfolgreiche

kommunalpolitische Arbeit in der

Gemeinde Kammerstein auch als Freie

Wähler Kammerstein e.V. fortsetzen.

Ziele der Freien Wähler

Viele Mitbürger fragen uns immer wieder

nach unserem Parteiprogramm. Was sind

unsere Ziele? Ein Parteiprogramm werden

Sie jedoch bei den Freien Wähler nicht

finden!

Dies hat zum einen den Grund, dass wir

keine Partei sind. Zum anderen widerspricht

ein für alle Freien Wähler verbindliches

Programm dem Grundgedanken

der Freien Wähler.

Mitglieder mit Erfahrung und Profil

Jedes unserer Mitglieder, wie auch jeder

Mandatsträger, ist nur seinem Gewissen

verpflichtet und trifft seine Entscheidung

aus seiner Erfahrung heraus zum Wohle

der Gemeinde. Dies ist auch eine der Stärken

der Freien Wähler in der Kommunalpolitik.

Unsere Mandatsträger sind Mitbürger mit

großem Engagement und einem reichen

Erfahrungsschatz. Dies gewährleistet, dass

in den Entscheidungsgremien bürgernahe,

sinnvolle und vor allem machbare

Beschlüsse gefällt werden.

Mitglieder stellen sich vor

Wir haben in den vorausgehenden Gmaa-

Brilln immer wieder die Gelegenheit

genutzt, Ihnen unsere Mitglieder vorzustellen.

Auch in dieser Ausgabe haben wir Klaus

Götz aus Haag sowie Manfred Gilch und

Oliver Luschka aus Barthelmesaurach

interviewt.

Die Befragten wollen Ihnen ihre Beweggründe

nennen, warum sie bereit sind

aktiv die Kommunalpolitik in unserer

Gemeinde mitzugestalten und warum sie

sich insbesondere bei den Freien Wählern

engagieren.

Die Freien Wähler sind online

Seid Anfang dieses Jahres haben wir unseren

Internet-Auftritt erstellt und wollen

Ihnen auch auf diesem Wege die Möglichkeit

zur Information zur Verfügung

stellen. Die sogenannten „neuen Medien“

werden immer wichtiger.

Da Politik sehr stark von Informationen

beeinflusst wird, wollen wir uns auf unserer

Homepage vorstellen und Ihnen zeit-

nah interessante Neuigkeiten präsentieren

und Sie über unsere Termine informieren.

Grüne Gentechnik

Die Gemeinde Kammerstein hat auf ihren

gemeindeeigenen Flächen den Einsatz der

sogenannten „Grünen Gentechnik“

untersagt. Dieser Beschluss unseres

Gemeinderates war vorbildlich und hat

Signalwirkung auch für andere Gemeinden.

Warum? Brauchen wir die Gentechnik im

Lebensmittelbereich? Dies sind Fragen,

die wir uns stellen müssen. Dies erfordert

von uns mündigen Bürgern das Sammeln

von Informationen, damit wir uns eine

Meinung bilden können.

Frau Andrea Dornisch aus Kammerstein

hat uns freundlicherweise einen Artikel

zum Thema zur Verfügung gestellt.

Bei entsprechender Gewichtung der

Informationen bin ich zu der Überzeugung

gelangt, dass wir Verbraucher uns

nicht als Versuchskaninchen für Chemieund

Lebensmittelkonzerne zur Verfügung

stellen müssen nur um die Profite dieser

Unternehmen zu steigern.

Wegen der Wichtigkeit des Themas befassen

wir uns in dieser Ausgabe der

Gmaa-Brilln schwerpunktmäßig mit der

„Grünen Gentechnik“.

Viel Freude beim Lesesn!

Ihre FREIEN WÄHLER

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Bernd Weiß

1. Vorsitzender


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Kurznachrichten

Einen tollen Erfolg erzielte unser

Gemeindebürger Andreas Bier aus

Günzersreuth. Andreas Bier wurde

2. Gauschützenmeister beim 54.

Gauschießen im Schützengau Schwabach-Roth-Hilpoltstein.

Andreas Bier

tritt für die SG Condor e.V. Schwabach

an, deren Schützenmeister er

auch ist. Wir gratulieren dem erfolgreichen

Luftgewehrschützen und

wünschen weiterhin „Gut Schuss“.

****

Auf der Kreistagsliste

der Freien Wähler für

die Kreistagswahl im

März 2008 werden die

Freien Wähler in der

Gemeinde Kammerstein

voraussichtlich

mit drei Kandidaten

vertreten sein. Bürgermeister

Walter Schnell,

gleichzeitig stv. Landrat,

will weiterhin die Interessen

der Gemeinde auf

Landkreisebene engagiert

vertreten.

Kreis- und Gemeinderat

Richard Götz will

ebenfalls seine erfolgreiche

Arbeit im Kreistag

fortsetzen. Mit Bernd

Weiß aus Putzenreuth

wird erstmals unser örtlicher

FW-Vorsitzender

für den Kreistag kandidieren.

Sportlerehrung des Landkreises Roth

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Sportlern

und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Uwe Reinwand, Kammerstein

2. Bayerischer Meister im Triathlon-Olympische Distanz (TM45)

2. Deutsche Meister im Duathlon, „Team Power Bärs Rednitzhembach“

2. Deutsche Meister im Triathlon-Mitteldistanz (AK 40-49),

„Team Power Bärs Rednitzhembach“

Sebastian Reinwand, Kammerstein

10. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im 3000 m-Lauf

3. Bayerischer Meister im 800 m-Lauf –Halle-

1. Mittelfränkischer Meister im Crosslauf (Jugend A)

2. Bayerische Meister im Crosslauf mit dem Nagel running team SC Roth 52

1. Mittelfränkische Meister im Crosslauf (Jugend A)

mit dem Nagel running team SC Roth 52

3. Bayerische Meister im 10 km-Straßenlauf (Männer)

mit dem Nagel running team SC Roth 52

Jutta Konrad, Büchenbach/Mildach

1. Platz bei der Europameisterschaft mit der Deutschen Nationalmannschaft

im Eisstockschießen

Doris Schubert, Mildach

2. Deutsche Meisterin im Zielwettbewerb, Eisstockschießen

2. Bayerische Meisterin im Zielschießen, Eisstockschießen

1. Bezirksmeisterin im Zielwettbewerb, Eisstockschießen

Matthias Lämmermann, Kammerstein/SV Barthelmesaurach

1. Deutscher Meister im Kegeln (Senioren B)

Gerrit Kerkau, Barthelmesaurach

1. Bezirksmeister im Zielwettbewerb (Junioren U23) im Eisstockschießen

Eisstockschützen Neumühle, Neumühle

Meistertitel im Landkreis Roth durch die 1. Eisstock-Damenmannschaft

Meistertitel im Landkreis Roth durch die 1. Eisstock-Mixedmannschaft

Meistertitel im Landkreis Roth durch die 1. Eisstock-Herrenmannschaft

5. Platz in der Bundesliga,

3. Deutscher Meister in der Wintersaison und

4. Platz in der Bayernliga in der Sommersaison

durch die 1. Eisstock-Damenmannschaft

Meistertitel in der Bezirksoberliga und Aufstieg in die Landesliga

durch die 2. Eisstock-Herrenmannschaft

2. Platz in der Kreisliga durch die 3. Eisstock-Herrenmannschaft


Bürgerstammtisch

der Freien Wähler

in Volkersgau

„Wir möchten noch stärker mit unseren

Bürgern ins Gespräch kommen“! –

Mit diesen Worten begrüßte FW-Vorsitzender

Bernd Weiß etwa 30 Bürgerinnen

und Bürger im Gasthaus Hechtel.

Die Freien Wähler laden

regelmäßig zu Bürgerstammtischen

ein. Jetzt war Volkersgau an der Reihe.

Dazu gab es Informationen aus erster

Hand. Bürgermeister Walter Schnell und

die anwesenden FW-Gemeinderäte Klaus

Götz und Richard Götz erläuterten die

wichtigsten Überlegungen und Planungen

im Gemeindegebiet. Investitionsschwerpunkt

bleibt in den nächsten beiden

Jahren das Aurachtal.

Ausführlich erläuterte der Bürgermeister

die Chancen der Dorferneuerung und

Flurneuordnung. Die Verfahren für Günzersreuth

und Rudelsdorf seien mittlerweile

angeordnet. Auch die Dörfer im

Volkachtal könnten, sofern sie das wollten,

davon profitieren.

Die Bürger zeigten sich mit der Arbeit der

Gemeinde recht zufrieden. Kritisiert wurde

die noch nicht in allen 16 Dörfern der

Gemeinde ausreichend vorhandene DSL-

Versorgung. Bürgermeister Schnell konnte

hierzu auf viele Initiativen der Gemeinde

gegenüber der „unbeweglichen“

Telekom verweisen.

Straßenbezeichnungen vorgeschlagen

Michael Volkert aus Putzenreuth sprach

das Problem der Hausnummerierung

bzw. der Straßennamen in einigen Dörfern

an. Er forderte die Beibehaltung der

Ortsnamen und die Bezeichnung der

Straßen durch Großbuchstaben. In vielen

Dörfern im Landkreissüden funktioniere

dies gut. Von den Diskussionsteilnehmern

wurde vorgeschlagen die Hausnummern

dann neu zu ordnen. Dies sei vor

allem für Notfälle wichtig. Walter Schnell

schlug eine Information und Bürgerbefragung

im nächsten Mitteilungsblatt vor.

Kreis- und Gemeinderat Richard Götz

berichtete von den anstehenden Investi-

tionen im Schulbereich auf Landkreisebene.

Er verwies auf gewaltige Anstrengungen

im Feuerwehrwesen seitens der

Gemeinde.

„Die Kinderkrippe im Kammersteiner

Kindergarten ist eine wichtige Maßnahme“

erklärte Gemeinderat Klaus Götz aus

Haag. Die Gemeinde Kammerstein habe

sich in den letzten Jahren zu einer kinderund

familienfreundlichen Gemeinde entwickelt.

Lob für Volkersgauer Vereine

Lob und Dank erhielten die Volkersgauer

von Bürgermeister Walter Schnell. „Die

Jubiläumsfeierlichkeiten der Freiwilligen

Feuerwehr und des Soldaten- und Kriegervereins

waren vorbildlich, die Organisation

war perfekt“. Er dankte den beiden

Vorsitzenden Albert Köhler und Peter

Zeitler sowie der außerordentlich engagierten

Mannschaft.

Schließlich ging Bernd Weiß auf die

Gemeinderatswahl 2008 ein. Er wolle sich

um ein Gemeinderatsmandat bemühen.

Erfreut zeigte er sich über die große

Anzahl junger und profilierter Kandidaten

für die Gemeinderatswahl.

Herzliche

Einladung!

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Jubiläumsfestzug in Volkersgau.

Am Sonntag, 9. September 2007,

laden die Freien Wähler in der

Gemeinde zu ihrem Familientag mit

Fahrradsuchfahrt ein.

Die Veranstaltung findet auf dem idyllisch

gelegenen Dorfanger in Mildach

an der Aurach statt. Das Sommerfest

beginnt um 14 Uhr und endet gegen

19 Uhr. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


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Meinung

Die Enteignung unserer

Nahrung: Manipulieren,

Patentieren, monopolisieren,

globalisieren

„Beherrsche die Energie,

und du beherrschst die Nation.

Beherrsche die Nahrung,

und du beherrschst die Menschen.“

(Henry Kissinger, ehemaliger

amerikanischer Außenminister)

Schon 1974 manifestierte Kissinger in

einem Memorandum (NSSM 200), dass

Hunger eine wirksame Methode ist, das

Bevölkerungswachstum zu steuern und

gegebenenfalls die Bevölkerung vor allem

in den rohstoffreichen Entwicklungsländern

zu reduzieren.

Der Internationale Währungsfond

(IWF), die Weltbank und die UNO wurden

veranlasst, sich dem Junktim (Verbindung

verschiedener politischer Maßnahmen)

„Geburtenkontrolle gegen

Hilfsprogramme“ zu unterwerfen. NSSM

200 wird als nicht offizielle Politik der

USA bis heute fortgeführt. Der sogenannte

„Population Council“ verpflichtet sich

als internationale, gemeinnützige Organisation,

mit ihren Tätigkeitsfeldern Biomedizin,

Gesundheitswesen und Sozialwissenschaft

dem Wohl der „reproduktiven

Gesundheit“ der gegenwärtigen

Bevölkerung und deren Nachkommen zu

dienen. Der Begriff reproduktive Gesundheit

erinnert an das alte Gespenst der

Eugenik bzw. der „Zuchtwahl“ des

Dritten Reiches.

Mit der Monopolisierung unserer Nahrungsresourcen

ist ein geopolitisches

Instrumentarium zur Steuerung des

Wachstums der Weltbevölkerung entstanden.

Hält der gegenwärtige Trend an,

könnten die USA in zehn Jahren die Nahrungsmittelversorgung

eines großen Teiles

unseres Planeten kontrollieren und damit

über ein Machtinstrument verfügen, das

sogar gegenüber der militärischen Macht

Vorrang haben könnte.

(Quelle: „Die Saat des Bösen“, Antonio

Andrioli, Richard Fuchs, emu-Verlag)

Wem nützt die

„Agro-Gentechnik“?

Sie bietet keinerlei Nutzen für Ernährung

und die Gesundheit für Mensch und Tier.

Die Preise für genveränderte Produkte

(Saatgut und zugehöriges Spritzmittel)

sind wesentlich höher als für konventionelle

Produkte, der Ertrag ist gefallen, der

Pestizid- und Herbizidverbrauch gestiegen,

genmanipulierte Pflanzen verbreiten

sich unkontrolliert, eine Koexistenz zwischen

genveränderten und konventionellen

Pflanzen ist unmöglich. Es entstehen

herbizidresistente Superunkräuter.

Bauern werden zu Sklaven der Saatgutmultis,

die Landwirte werden betrogen,

ausgebeutet und ruiniert. Wissenschaftler

werden gekauft, Studien gefälscht oder

vertuscht. Keine Versicherung versichert

die Risiken der AGRO-Gentechnik.

Führende Großbanker haben Feilmeier

im Gespräch bestätigt, sie würden mit

Genpflanzen kontaminierte Böden nicht

beleihen, d.h. der Grund wäre wertlos. In

den USA, wo genverändertes Saatgut seit

nahezu 10 Jahren flächendeckend verbreitet

ist, verschwinden in manchen Regionen

bis zu 80% der Bienen! Was, wenn sie

an den Genkonstrukten und dem extensiven

Herbizideinsatz sterben? Jeder weiß,

einmal ausgebrachte genveränderte Pflanzen

sind nicht rückholbar! Über 600 neutrale

Wissenschaftler warnen eindringlich

vor gesundheitlichen Gefahren, wie Allergien,

Krebs, Superviren, Missgeburten,

Unfruchtbarkeit usw..

Die Agro-Gentechnik ist eine Risikotechnologie,

welche die Existenz alles Lebens

auf der Erde bedrohen kann!

Frau Merkel missachtet in unverantwortlicher

Weise sowohl den Wählerwillen, als

auch ihre Verpflichtung dem deutschen

Volke zu dienen. Die Beratergremien und

die Zulassungsbehörden der EU sind

durchsetzt von Lobbyisten aus der Pharma-

und Chemieindustrie. Frau Merkel

ignoriert die Abneigung der Bevölkerung

gegenüber dieser Technologie und riskiert

ein unkontrolliertes Massenexperiment

mit dem Verbraucher als Versuchskaninchen

und ungewissem Ausgang.

Das Schlimmste, was noch auf uns

zukommen kann, wäre die Einführung

von sogenannten Pharma-Pflanzen, die

verschreibungspflichtige Medikamente

enthalten. Einige dieser Stoffe sind z.B.

Impfstoffe, Blutverdünner, Wachstumshormone

und empfängnisverhütende

Mittel. Wer will die herkömmlichen

Pflanzen von den Pharmapflanzen noch

unterscheiden?

Kein Politiker, der noch einen gesunden

Menschenverstand besitzt, würde

eine solche Technologie zulassen!

„Erfolg ist Beharrlichkeit“

Es liegt in der Macht der Verbraucher, ob

wir diese wahnsinnige Technologie zulassen

oder nicht. Manche Menschen sagten

mir, dass sie gar nichts darüber wissen

wollen, weil alles so schrecklich und aussichtslos

sei.


Ich finde, gerade jetzt ist die Zeit reif, zu

handeln. Wenn wir beharrlich und mit

Geduld unseren Weg weiter gehen, wenn

unser Ziel vom brennenden Verlangen

begleitet ist, dieses auch zu erreichen,

wenn Misserfolge dazu führen, dass wir

unsere Anstrengungen noch verdoppeln,

dann ist uns alles möglich! Da uns die

Medien mit keinem Wort über die Gefahren

der Gentechnik aufklären, müssen wir

Bürger uns gegenseitig aufklären.

Am 31. Mai kündigte die Sendung

„Monitor“ in der Tageszeitung den Beitrag

„Neue Zweifel – Ist Genmais wirklich

ungefährlich?“ an. Ich freute mich, dass

endlich einmal ein kritischer Beitrag im

Fernsehen kommen sollte, doch als ich

abends den Fernseher anmachte, war das

Programm geändert. Ich rief bei der ARD

an und man sagte mir, der Beitrag sei

kurzfristig aus dem Programm genommen

worden.

Kammerstein lehnt Anbau von

veränderten Pflanzen ab

Gentechnikfreie

Gemeinde

Der Gemeinderat Kammerstein lehnt

den Anbau von genveränderten Pflanzen

auf gemeindlichen Flächen und

gemeindlichem Pachtland ab. Einstimmig

hat das Ratsgremium einen entsprechenden

Beschluss gefasst. Mit dieser

Entscheidung hat die Gemeinde

Kammerstein eine Vorreiterrolle übernommen.

Wie Bürgermeister Walter Schnell ausführte,

könne die Verwendung der so

genannten „grünen Gentechnik“ eine

Reihe gravierender Risiken für Menschen

und Natur bergen. Dies könne insbesondere

durch die Gefahr von Auskreuzungen

von genveränderten Pflanzen in

benachbarte, nicht genveränderte Pflanzen

der gleichen Kulturart geschehen.

Kläranlagen

mit biologischem

Filterschacht

Regenwassertank

Unsere Gemeinde hat ein Zeichen gesetzt.

Das ist ein erster Schritt in Richtung eines

„gentechnikfreiem Landkreises“. Das gibt

Auch bei der Einhaltung der derzeit vorgeschriebenen

Schutzabstände könne der

Pollenflug bei genveränderte Pflanzen

eine Kontamination von Nachbarfeldern

verursachen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass es

bisher kaum verbindliche Regelungen für

den Anbau von genveränderten Pflanzen

gibt. Damit sei das friedliche, gleichberechtigte

Mit- und Nebeneinander verschiedener

Anbauformen ohne gegenseitige

Beeinträchtigung durch die grüne

Gentechnik gefährdet. Vertreter der

Landwirtschaft machten im Gemeinderat

deutlich, dass sie die Verwendung von

gentechnisch veränderten Pflanzen ebenfalls

ablehnen.

Bürgermeister Walter Schnell wollte das

Verbot nicht nur auf verpachtete

gemeindliche Flächen beschränken. Die

Regelung müsse daher auch alle von der

Gemeinde direkt bewirtschaftete Flächen

beinhalten. Ähnliche Vorsichtsmaßnahmen

empfahl er auch anderen Verpächtern,

den Kirchengemeinden sowie den

Vereinen mit Grundbesitz.

Seite 5

uns Kraft weiterzukämpfen! Gentechnikfreie

und regionale Produkte werden der

Markt der Zukunft sein! Wenn wir positiv

und zuversichtlich denken, werden wir

Erfolg haben. Sollen unsere Bundespolitiker

ihre Genkartoffeln und ihren Genmais

doch selber essen!

Im Übrigen: kürzlich las ich in der Kent-

Depesche „mehr wissen, besser leben“,

dass Monsanto in der Kantine seiner englischen

Zentrale gentechnikfreie Kost serviert,

da die Mitarbeiter Angst vor möglichen

gesundheitlichen Schäden haben!

Sollte uns das nicht etwas nachdenklich

stimmen?

Bürgerinitiative Gesundheitsforum

Roth/Schwabach „gentechnikfreie

Region“

Andrea Dornisch, Tel. 09122/82383

Kammerstein

Für Gentechnik

„… Der Raiffeisenverband warnte

vor zu strengen Einschränkungen

beim Anbau gentechnisch veränderter

Pflanzen in Deutschland. „Wir

können an diesen Produkten im

Endeffekt nicht vorbei“, sagte Verbandspräsident

Manfred Nüssel

(CSU)“.

In vielen Staaten seien gentechnisch

veränderte Pflanzen zugelassen,

während sie in Europa „aus politischen

Gründen“ nicht genehmigt würden.

Klar müsse aber sein, dass das Risiko

kalkulierbar sei.

Der Verband hält den von Bundesagrarminister

Horst Seehofer (CSU)

geplanten Abstand zwischen herkömmlichen

Pflanzen und Genmais-

Feldern von 150 Metern für ausreichend.

…“ aus: NZ v. 15.06.2007


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Grüne Gentechnik kritisch

hinterfragen

David gegen Goliath

Der kanadische Bauer Percy Schmeiser

ist dem Streit mit dem Konzern Monsanto

nicht ausgewichen und hat teuer

dafür bezahlt. Doch er kämpft weiter

gegen Gentechnik auf den Feldern.

Weil er weiß, was sie anrichtet.

Interview

Percy, Sie haben vor dem Menschenrechtsauschusses

der Vereinten Nationen in

Genf die kanadischen Regierung beschuldigt,

Menschenrecht der Verbraucher und

Landwirte zu verletzten. Was werfen Sie

ihr konkret vor?

Kanada hat vor zehn Jahren den Anbau

von genmanipuliertem Raps und Soja

erlaubt. Mit der Einführung dieser Genpflanzen

haben die kanadischen Bauern

jegliche Selbstbestimmung verloren. Ihr

Land wird mit Gen-Raps und Gen-Soja

kontaminiert mit allen negativen Konsequenzen:

zerstörte Ernten, zerstörte Existenzen.

Gibt es dafür konkrete Beispiele?

Viele. Ein Bespiel bin ich selbst: Meine

Frau und ich haben über 40 Jahre lang

Raps angebaut und gezüchtet. Wir hatten

Sorten entwickelt, die speziell an die

regionalen Bedingungen angepasst waren.

1998 stellte sich heraus, dass unsere Rapsfelder

und damit unser Saatgut mit Gen-

Raps von Monsanto verunreinigt waren.

Die Arbeit von über 40 Jahren war zerstört.

Hat Monsanto den Schaden ersetzt?

Von wegen. Monsanto hat uns vorgeworfen,

ihr Saatgut illegal angebaut zu haben

und uns vor Gericht auf Patentzahlungen

verklagt. Die ersten zwei Instanzen gaben

Monsanto Recht. Sie entschieden, dass es

egal ist, wie der Gen-Raps auf unsere Felder

gelangte. Der Raps sei das Eigentum

von Monsanto. Wir mussten Monsanto

unser gesamtes Saatgut ausliefern. Das

bedeutet, du kannst als Bauer über Nacht

deine gesamte Ernte und dein Saatgut verlieren,

weil der Wind deine Felder mit

Gen-Pflanzen kontaminiert, die du gar

nicht haben willst.

Was sagt dazu das Gericht?

Der oberste Gerichtshof von Kanada

bestätigte 2004 die Eigentumsrechte von

Monsanto, entschied aber, dass wir keinen

Cent an Monsanto zahlen müssen. Der

Konzern wollte eine Million kanadische

Dollar, das sind etwa 700.000 Euro. Das

wäre das Ende unserer Farm gewesen.

Allerdings mussten wir unsere Gerichtskosten

selbst tragen. Die beliefen sich auf

400.000 Dollar.

Was sagten die anderen Farmer?

Ich bekam sehr viel Unterstützung. Aber

viele Farmer hatten Angst sich öffentlich

zu äußern. Monsanto drohte den Bauern,

wenn ihr euch hinter Schmeiser stellt,

dann seid ihr dran. Monsanto hat

konzerneigene Privatdetektive. Sie marschieren

ohne Erlaubnis über die Felder

und stehlen dort Saatgut oder Pflanzen,

um sie auf Monsanto-Gene untersuchen

zu lassen. Wenn ein Farmer sie erwischt

und mit dem Gericht droht, dann lachen

sie nur und sagen: Verklag` uns dorch.

Wenn wir mit dir vor Gericht fertig sind,

hast du keine Farm mehr.

Welche wirtschaftlichen Folgen hatte der

Anbau von Gen-Raps und Gen-Soja in

Kanada?

Die Landwirte haben Exportprobleme bei

Raps und Soja, weil viele Länder genmanipulierte

Produkte ablehnen. In Kanada

gibt es kein gentechnikfreies Raps- und

Sojasaatgut mehr. In vielen Futtermitteln

ist Soja oder Mais aus gentechnischem

Anbau enthalten. Die großen Futtermittelhersteller

wollen das auch. Die Imkerei

ist zerstört, weil der gesamte kanadische

Honig mit genmanipuliertem Erbgut

kontaminiert ist.

Was können die EU und Deutschland aus

den kanadischen Erfahrungen lernen?

Die wichtigste Lektion ist: Es gibt keine

Koexistenz, keinen Sicherheitsabstand.

Die Ausbreitung genmanipulierter Organismen

(GMO) lässt sich nicht kontrollieren.

Die Wahlfreiheit ist verloren, wenn

GMO eingeführt werden. Ich höre hier

dieselben Argumente, die uns 1996

erzählt wurden: hohe Ernten, weniger

Chemikalien, Bekämpfung des Hungers.

Nichts davon ist wahr.

Nach zwei Jahren sanken die Erträge um

15 Prozent bei Soja und um 7 Prozent bei

Raps. Die Qualität ist nur noch halb so

gut. Hinzu kommt, dass die Getreide-

Bauern jetzt dreimal so viel Pestizide brauchen,

weil sich der pestizidresistente Raps

ihrer Nachbarn als Super-Unkraut in

Getreidefeldern ausbreitet.

Percy Schmeiser: Bauer und Saatgutzüchter,

wohnt in Bruno in der westkanadischen

Provinz Saskatchewan und

besitzt eine 600 Hektar große Farm. Er

war lange Bürgermeister und auch einige

Jahre Abgeordneter im Parlament der

Provinz.

Monsanto: Agrarchemie- und Gentechnik-Konzern,

bei Gentechnik-Saatgut

hat der Konzern 90 Prozent Marktanteil.

Termine

Am Dienstag, 21. November 2007,

findet um 19.30 im Gasthaus Meermann

in Mildach die Jahreshauptversammlung

der Freien Wähler

mit Nominierung der Kandidaten

für die Kommunalwahl statt.

****

Die Freien Wähler laden herzlich

zum nächsten Bürgerstammtisch

ein. Dieser findet am Donnerstag,

20. September 2007, um 20 Uhr im

Gasthaus Gundel in Barthelmesaurach

statt.


Im Gespräch mit

Oliver Luschka

Warum bist Du bei den Freien

Wählern aktiv?

Ich habe mich für die Freien Wähler entschieden,

um auch aktiv an der Entwicklung

und Gestaltung unserer Gemeinde

mitzuwirken.

Denn meiner Meinung nach ist es besser

was zu machen, als sich danach zu

beschweren!

Lebst Du gern in der Gemeinde

Kammerstein?

Ja! Es gibt noch jede Menge Vereine und

Gruppen, die sich bemühen das Leben in

unserer Gemeinde interessant zu gestalten,

seien es Kirchweih- und Dorffeste,

die Sportvereine mit den verschiedensten

Angeboten für alt und jung. Und zu guterletzt

kennt jeder jeden und man hilft

sich gegenseitig, das ist nicht überall so!

Was schätzt Du in unserer

Gemeinde?

Besonders schätze ich an unserer Gemeinde,

dass es immer weitergeht, überall was

passiert, seien es diverse Baumaßnahmen,

Gewerbeansiedlungen, das Schaffen neuer

Arbeitsplätze, Nahversorgung für die

Bürger.

Welche besonderen Interessen hast

du neben der Kommunalpolitik?

Bei mir dreht sich alles um die vier F:

Familie, Firma, Feuerwehr, Fußball!

Wobei beim Fußball eher der passive Teil

überwiegt. Anders in der Familie mit drei

Mädels und der Firma mit vier Mann. Seit

1988 bin ich bei der FF Barthelmesaurach

aktiv, der ich seit 2004 als Kommandant

vorstehe.

Oliver Luschka,

Barthelmesaurach,

36 Jahre, verheiratet, 3 Kinder,

Zimmermeister,

Feuerwehrkommandant

Seit wann lebst du in der

Gemeinde Kammerstein?

Kurz nach meiner Geburt, also 1971, bin

ich in die Gemeinde gekommen und seither

nicht mehr von ihr los!

Hast du ein Lebensmotto?

„Immer Ruhe bewahren, irgendwie bringen

wir´s schon hin!“

Impressum:

Herausgeber: Freie Wähler Kammerstein e.V.,

1. Vorsitzender Bernd Weiß,

Putzenreuth 8a, 91126 Kammerstein

Auflage: 1200 Exemplare

Redaktion: Paul Bindner, Klaus Götz, Johann Vetter,

Walter Schnell, Manfred Gilch, Oliver Luschka

Bernd Weiß

Für namentlich gekennzeichnet Beiträge

sind die jeweiligen Verfasser verantwortlich

Layout: Roland Pichert

Druck: infowerk ag, Nürnberg, Kontakt Roland Pichert

Nachtrab & Sohn

GmbH

Beratung, Planung und Bau

von Heizungs- und Sanitäranlagen, Solartechnik

Ölbrenneranlagen,

Fußbodenheizungen,

Solarheizungen,

Wärmepumpen,

Reparaturen,

Landtechnik

91126 Kammerstein, Dorfstr. 5, Telefon 09122/3553

Seite 7

Kurznachrichten

1985 wurde die Partnerschaftsurkunde

zwischen der italienischen

Kommune Quinzano (Stadtteil von

Verona) und der Gemeinde Kammerstein

feierlich unterzeichnet. Im Vorjahr

fand ein Jubiläumsbesuch in Italien

statt. Über Pfingsten waren die

italienischen Freunde zum Gegenbesuch

in unserer Gemeinde. Der SV

Barthelmesaurach und der AC Quinzano

können auf eine 30jährige

Freundschaft zurückblicken.

****

„20 Jahre Partnerschaft“

Farbige Bilder vom Besuch 2006 in

Verona-Quinzano zusammengestellt

in einem 48-seitigen Fotobuch.

Für 20,– Euro erhältlich in der

Gemeindeverwaltung Kammerstein.

****

Auf ihr 60jähriges Gründungsjubiläum

blicken der SV Barthelmesaurach

und der SV Kammerstein in

diesem Jahr zurück. Beiden Sportvereinen

gratulieren wir herzlich. Danke

für Euere tolle ehrenamtliche Arbeit!

****

Eine neue Mannschaft führt den

Jugendtreff „Ramunguskeller“.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Harald

Peipp, zum 2. Vorsitzenden Daniel

Gsänger, zur 1. Vorsitzenden Sabine

Sippel und zur 2. Vorsitzenden Sandra

Günzel gewählt. Wir wünschen

viel Erfolg.


Seite 8

Im Gespräch mit

Klaus Götz

Warum bist Du bei den Freien

Wählern aktiv?

Schon in meiner Jugend war ich in der

ELJ-Kammerstein als Vorstand tätig. Ich

fand es damals schon wichtig mich für

Andere einzusetzen und gemeinsam etwas

zu bewegen. Ich engagiere mich gern bei

den FW, weil dort jeder seine eigene

Sichtweise vertreten kann und trotzdem

gemeinsam an einem Strang gezogen

wird.

Welche politischen Themen sind

Dir besonders wichtig?

Ich finde es sehr wichtig, dass unsere

Gemeinde für Familien noch attraktiver

Die Freien Wähler (FW) im Landkreis

Roth sehen keine Notwendigkeit für

eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten.

Bei einer erweiterten Kreisvorstandssitzung

in Schwanstetten zeigten

sich die Verantwortlichen in den

Gemeinden und im Landkreis Roth

erleichtert darüber, dass das Liberalisierungslager

innerhalb der CSU-Landtagsfraktion

keine Mehrheit für eine

weitere Freigabe der Ladenöffnugszeiten

fand. Damit hoffen die FW, dass es

auch bei der Abstimmung im Landtag

bei der jetzigen Regelung bleibt.

FW-Kreisvorsitzender Walter Schnell:

„Unsere Gesellschaft leidet nicht in erster

Linie darunter, dass ein paar Konsumartikel

zu wenig verkauft werden, sondern

darunter, dass die Familien immer mehr

auseinander gerissen werden.“ Dies wäre,

so die einhellige Meinung bei den FW,

gerade bei den Beschäftigten im Einzelhandel

bei einer weiteren Ausdehnung der

Arbeitszeiten die Folge. Schnell verwies

auf das Grundgesetz der BRD, in dem

Ehe und Familie unter dem besonderen

wird und setze mich deshalb besonders für

Projekte ein, die Kindern und Jugendlichen

zu Gute kommen.

Welche besonderen Neigungen hast

Du neben der Kommunalpolitik?

Neben meiner Tätigkeit als Gemeinderat

und 2. Vorstand bei den FW, spiele ich seit

vielen Jahren bei der Schwabacher-Blasmusik

Trompete und Flügelhorn. Als

stellv. Jugendbeauftragter engagiere ich

mich auch jedes Jahr im Ferienprogramm

der Gemeinde. Und meine Familie darf

natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Hast Du ein Lebensmotto oder ist

Dir ein bestimmter Spruch wichtig?

Sich nicht zu wichtig zu nehmen, zufrieden

sein und sich an den kleinen Dingen

des Lebens freuen.

Mein Motto könnte lauten: "Wenn du das

Leben liebst, liebt es dich auch“.

Freie Wähler sehen keine Notwendigkeit für eine Verlängerung

der Ladenöffnungszeiten

Schutze der staatlichen Ordnung stünden.

Schichtdienst und Arbeit bis tief in die

Nacht sei bei vielen Berufen, wie bei Polizei

oder in Krankenhäusern, zwar an der

Tagesordnung. Dort sei dies trotz negativer

Konsequenzen für die Betroffenen leider

unvermeidlich. Stv. Kreisvorsitzender

Peter Weidner: „Es ist nicht sinnvoll und

nicht notwendig, z. B. Verkäuferinnen,

ohne zwingende Notwendigkeit dasselbe

Los zuzuweisen.

Sonn- und Feiertage sind tabu

Sonn- und Feiertage müssen nach Auffassung

der Freien Wähler völlig tabu bleiben.

Die Politik sollte den Schutz von

Sonn- und Feiertagen ernst nehmen und

dazu den Empfehlungen der Kirchen folgen,

meinte stv. Landrat Walter Schnell.

Familien und Vereine bräuchten gemeinsame

Schnittstellen.

Kinder und Beruf müssen vereinbar

sein

Werner Winter, stv. FW-Landesvorsitzender

aus Wendelstein, warb für die Vereinbarkeit

von Kindererziehung und Berufs-

Klaus Götz,

Haag,

38 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,

Landmaschinenmechanikermeister,

Gemeinderat

tätigkeit. Winter: „Öffnungszeiten von

Kinderbetreuungseinrichtungen wären

nicht deckungsgleich mit den Arbeitszeiten

der Mütter. Noch weniger Eltern

könnten sich nach Feierabend um ihre

Kinder kümmern. Auch die Erfahrung

der letzten Verlängerung der Öffnungszeiten

zeigt, dass die Anzahl der Beschäftigten

im Einzelhandel gesunken ist, dafür

aber die Unkosten gestiegen sind.

Walter Schnell: „Vor allem Klein- und

Familienbetriebe wären die Verlierer einer

weiteren Liberalisierung. Gewinner sind,

wenn überhaupt, höchstens die großen

Handelsketten.“ Walter Schnell forderte

abschließend zu einer breiten öffentlichen

Diskussion des Pro und Contra auf.


Im Gespräch mit

Manfred Gilch

Warum bist Du bei den Freien

Wählern aktiv?

Weil ich der Meinung bin, in der Kommunalpolitik

sollte man aktiv sein, ohne

Zwang und ohne Partei. Ich denke, bei

den Freien Wählern ist man somit am

besten aufgehoben.

Was gefällt Dir an den Freien

Wählern?

Ich kann offen und ohne jeglichen Zwang

meine Meinung und Anschauung im

Gemeinderat und bei den Freien Wählern

einbringen.

Warum lebst Du gern in der

Gemeinde Kammerstein?

Ich bin in Barthelmesaurach geboren, lebe

gerne auf dem Lande und möchte durch

meine Mithilfe die Gemeinde Kammerstein

mit allen ihren Orten weiter bringen.

Was schätzt Du in unserer

Gemeinde?

Unsere Gemeinde ist ländlich strukturiert

und überschaubar.

Welche politischen Themen sind

Dir besonders wichtig?

Ich freue mich in Deutschland (Bayern)

geboren zu sein und möchte an „Alle“ in

unserer Gemeinde appelieren, positiv zu

denken, denn wir können und müssen

mit und in unserer Heimat zufrieden sein.

Unsere Vorfahren mussten bestimmt

schlimmere Zeiten durchmachen und

haben uns nicht vorgejammert, sondern

geformt.

Welche Entwicklung der letzten

Jahre war aus Deiner Sicht für unsere

Gemeinde besonders wichtig?

Gewerbegebiet Barthelmesaurach – Einkaufszentrum

in Kammerstein – Dorferneuerungen

in fast allen Dörfern – Kanalisierung

des Volkachtales, der Orte

Rudelsdorf und Günzersreuth – Erwerb

und Erneuerung des Rathauses – Erneuerung

des Kanalnetzes im Altort Barthelmesaurach

und Ausbau des Dorfplatzes

von Barthelmesaurach.

Welche besonderen Interessen hast

du neben der Kommunalpolitik?

Ich bin mit dem SV Barthelmesaurach

eng verbunden. Ich war 34 Jahre in der

Vorstandschaft und 20 Jahre Abteilungsleiter

und Spielleiter der Fussballabteilung.

Ausserdem bin ich in der Kirchengemeinde

Barthelmesaurach sehr aktiv, z.B.

Kirchenvorsteher seit 19 Jahren, Vertrauensmann

im KV, Redakteur des Barthelmesauracher

Kirchenblattes. Mich

Manfred Gilch,

Barthelmesaurach,

58 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,

EDV-Fachmann,

Gemeinderat,

Kirchenvorstand

Seite 9

interessiert eigentlich jegliche Art von

Sport und betreibe ihn auch gerne.

Musikalisch bin ich im Singkreis aktiv. In

der Freiwilligen Feuerwehr bin ich seit

meinem 16. Lebensjahr.

Seit wann lebst Du in der

Gemeinde Kammerstein?

Ich bin in Barthelmesaurach (1949) geboren

und lebe somit seit meiner Geburt in

unserer schönen Gemeinde.

Kurznachrichten

In der Gemeinde Kammerstein gibt

es auch in der Zukunft wichtige Verbandsvertreter

landwirtschaftlicher

Organisationen. Anni Peipp aus

Kammerstein wurde von der Landfrauengruppe

im Landkreis zur Kreisbäuerin

gewählt. Unser Kreis- und

Gemeinderat Richard Götz aus

Günzersreuth engagiert sich als stv.

Kreisobmann im Bayerischen Bauernverband.

Als 2. Vorsitzender der

Forstbetriebsgemeinschaft Heideck/

Schwabach ist Kurt Volkert aus

Kammerstein tätig. Wir gratulieren

zur Wahl und wünschen viel Freude

und Erfolg!

****

Die Kommunale Verdienstmedaille

erhielt Bürgermeister Walter

Schnell. Bei einem Festakt in

Ansbach überreichte Regierungspräsident

Karl Inhofer im Auftrag von

Innenminister Günther Beckstein

diese hohe Auszeichnung. Mit der

Verdienstmedaille ehrt der Innenminister

Persönlichkeiten, die sich im

besonderen Maße um die kommunale

Selbstverwaltung verdient gemacht

haben. Wir gratulieren unserem engagierten

Bürgermeister!


Seite 10

Gmaa-Brilln-Rätsel

für die ganze Familie

Internet-Rallye

Diesmal begeben wir uns mit unserer Rätselseite in das Medium Internet. Da fast

in jedem Haushalt ein Internetzugang verfügbar ist, dürfte die Internet-Rallye für

die meisten zu lösen sein.

Gesucht wird eine FW-Hochburg in der Gemeinde Kammerstein.

Gewinner

Wir freuen uns außerordentlich über

die rege Teilnahme an unserem Gmaa-

Brilln-Rätsel und hoffen, dass das neue

Rätsel für eine ähnliche Resonanz

sorgt.

Aufgrund der Vielzahl der Einsendungen

wurden die Gewinner gezogen.

Familie Zeller aus Kammerstein gewann

einen Regenschirm und ein Design-Apfelschälmesser.

Erika Helmreich aus Putzenreuth

gewann einen USB-Stick und

ein Design-Apfelschälmesser. Kristina

Kastner aus Barthelmesaurach gewann

ein Design-Apfelschälmesser und einen

Rucksack, Armin Bindner aus Waikersreuth

gewann eine Sporttasche

Wir wünschen allen Gewinnern viel Freude

mit ihren Preisen und danken allen,

die mitgemacht haben. Wir danken auch

Günther Meermann für immer neue

Rätsel.

Hoffentlich finden Sie das neue Rätsel

ebenso interessant. Es warten wieder

attraktive Preise auf die Einsender.

Die Preisträger: Familie Zeller, Erika Helmreich, Kristina Kastner und Armin Bindner.

1. Auf welches noch nicht ganz „aktuelles“

Ereignis wird auf der Homepage der

Freien Wähler in der Gemeinde Kammerstein

hingewiesen? fw-kammerstein.de

2. Wie ist der Vorname des Kassiers der

Freien Wähler in der Gemeinde Kammerstein?

fw-kammerstein.de

3. Wie ist der Vorname des „Dienstälteren“

der beiden Kreisräte der Freien Wähler in

der Gemeinde Kammerstein? fw-kammerstein.de

4. Wie ist der Vorname des Gemeinderats

der Freien Wähler in Kammerstein, der

auch Kreisrat ist? fw-kammerstein.de

5. Mit welchem Ortsteil von Verona besteht

eine jahrzehntelange Partnerschaft? Kammerstein.de

6. Welches Gebäude ist auf der Internetseite

www.kam-on.de abgebildet? Kam-on.de

7. Welche Drauracher Sehenswürdigkeit ist

auf der Homepage der Gemeinde Kammerstein

„On the Top“? Kammerstein.de

Viel Spaß beim Surfen wünscht

Günther Meermann

Auflösung des letzten Gmaa-Brilln-Rätsels:

Rätsel 1: 6 mal war das F im Text versteckt.

Rätsel 2: Der Bus fährt nach links (Die Türen zum

Einsteigen sind auf der gegenüberliegenden Seite).

Rätsel 3.1: Der Hundertjährige Krieg dauerte (mit

Unterbrechungen) von 1337 bis 1453. Also 116

Jahre.

Rätsel 3.2: Der Panama-Hut wird seit 1630 in den

Provinzen Manabí und Azuay in Ecuador hergestellt.

Rätsel 3.3: Der Festtag der russischen Oktoberrevolution

ist am 25. Oktober in der julianischen (orthodoxen)

Zeitrechnung. Dies entspricht unserem

7. November (gregorianisch).

Rätsel 3.4: Der Name Kanarieninsel hat etwas mit

Seehunde zu tun (vom lateinischen: Insel der Seehunde).

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