Gemeindebrief Lutherkirche München - paul grafik

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Gemeindebrief Lutherkirche München - paul grafik

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LUTHERKIRCHE

o f f e n + m u t i g + t a t k r ä f t i g

Gemeindebrief

Nr. 1/2013 Februar – April

Schwerpunktthema:

SATT


EV.-LUTH. KIRCHENGEMEINDE LUTHERKIRCHE

www.lutherkirche-muenchen.elkb.org

... wenn Sie mehr über das Gemeindeleben

erfahren wollen

I M P R E S S U M

Der Gemeindebrief, herausgegeben

von der Lutherkirche,

erscheint vierteljährlich

und kostenlos.

Redaktion:

C. Müller-Tief, J. Röhner,

A. Schmid, A. Spitzauer,

V. Übler (v.i.S.d.P.)

Layout + Titel: S. Paul

www.paul-grafik.de

Fotos in dieser Ausgabe:

Brot für die Welt, Gustav-

Adolf Kirche, W. Hoge, S.

Paul, P. Riegert, V. Übler,

Illustrationen: Emma

Paul, Sarah Schlechte,

Sophie Schlechte

Druck:

offprint@dopm.de

Titelfoto: Plakate, Brot für die Welt, Seite 2+4: Sabine Paul

Pfarramtsbüro

Martin-Luther-Straße 4, 81539 München

Sekretärin: Sarah Schuster

Tel.: 69 79 89-60, Fax: 6979 89-89

E-Mail: pfarramt@lutherkirche-muenchen.de

Mo–Mi, Fr 10–12 Uhr

Do 16–19 Uhr

Pfarrerinnen:

Karin Wolfgang (Pfarramtsleitung)

Tel.: 69 79 89-63 und 6979 89-83

Verena Übler Tel.: 6639 46

Diakon: Helmut Brunsch Tel.: 6979 89-65

Vikar: Simon Stritar Tel.: 0176/9665 66 54

Altenheimseelsorge:

Pfarrerin Barbara Franke

Tel.: 0172/1 32 60 80

Telefonseelsorge

0 800 111 0 111 (evangelisch)

0 800 1110 222 (katholisch)

Kantorin: Dorothea Leberfinger

Tel.: 6 92 45 86

Hausmeister/Mesner: Artur Kurz

Büroassistent: Michael Schmotz

Raumpflege: Eva Cepiga

Unsere Räume:

Kirche: Rondell an der Bergstraße

Gemeindehaus: Weinbauernstr. 9

Diakonie im Münchner Süden e. V.

Tel.: 69 79 89-61

Ökumenische Sozialstation, Häusliche Alten- und

Krankenpflege, Giesing-Harlaching GmbH

Tel.: 6 92 72 84

Alten- und Service-Zentrum Untergiesing

Tel.: 66 11 31

Vertrauensleute des KV: N.N.

BANKVERBINDUNGEN

Lutherkirche:

Evang. Kreditgenossenschaft eG,

Kassel BLZ 520 604 10

Beiträge etc.: Konto 1 423 096

Spenden: Konto 501 423 096

Diakonie im Münchner Süden e.V.:

Evang. Kreditgenossenschaft eG,

Kassel BLZ 520 604 10

Konto 2 423 090

Jahreslosung 2013:

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern

die zukünftige suchen wir.

Liebe Leserinnen und Leser

für dieses Jahr haben wir uns im Redaktionsteam vorgenommen,

das Schwerpunktthema jeder Ausgabe des Gemeindebriefes

in Beziehung zur Bibel zu setzen. In dieser

Ausgabe finden Sie Gedanken zum Sattwerden und zum

Hungern, zum täglichen Brot und dem Brot des Lebens, zum

Essen in früheren Zeiten sowie Rezepte nach der Bibel.

Nachdem der Schwerpunkt des letzten Gemeindebriefes die

Wahl des Kirchenvorstands war, stellen wir Ihnen dieses Mal

natürlich die frisch gewählten Mitglieder des Kirchenvorstandes vor.

Sie werden in den kommenden sechs Jahren die Geschicke unserer

Gemeinde mitbestimmen. Die Mitglieder des letzten Kirchenvorstandes

haben beispielsweise die Entscheidung getroffen, unserer

Orgel eine Generalüberholung zu gönnen. Seit Oktober begleitet

Frau Leberfinger damit nun die Gottesdienste in neuer Klangfülle,

was vielen von Ihnen sicherlich schon aufgefallen ist.

Wir möchten Sie einladen zu den verschiedenen Gottesdiensten

und Veranstaltungen rund um Ostern, zum Tischabendmahl am

Gründonnerstag, zur Feier der Osternacht mit Osterfeuer vor der Kirche,

zur schon legendären Osterdult und vielen anderen. Die Termine

finden Sie wie immer in den gelben Seiten, weitere Einzelheiten

auf den Seiten darum herum.

Außerdem möchten wir Sie einladen, mal über den Tellerrand unseres

Gemeindegebietes zu schauen. Wissen Sie, welche evangelischen

Gemeinden an unser Gemeindegebiet angrenzen? Mit

Emmaus und Philippus zusammen feiern wir im Januar die Waldweihnacht,

die Luther-Jugend fährt gemeinsam mit Emmaus ins

Zeltlager… Aber wen gibt es da sonst noch? In dieser und den

folgenden Ausgaben möchten wir Ihnen unsere direkten Nachbargemeinden

vorstellen.

Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen eine anregende

Lektüre und eine fröhliche Osterzeit.

Claudia Müller-Tief

Hebr. 13,14

3


Essen in der Bibel

»Essen hält Leib und Seele zusammen«

– so heißt ein altes Sprichwort.

Die Menschen der Bibel waren davon

überzeugt. Das Buch der Bücher ist

voll von Geschichten rund um‘s Essen.

Zunächst geht es vegetarisch los.

Schon nach 30 Versen gibt Gott im

1. Buch der Bibel, in der Schöpfungsgeschichte,

alle grünen Pflanzen zum

Verzehr frei.

Abraham wird als ausgesprochen guter

Gastgeber geschildert, wobei zu seiner

Zeit auch Fleisch schon längst auf dem

Speiseplan steht.

Oft geht es um große Gefühle, wenn

Foto: Sabine Paul

Essen aufgetischt wird. Eifersucht zum

Beispiel spielt bei Abrahams Enkel Jakob

eine große Rolle. Mit einem Linsengericht legt er seinen Zwillingsbruder

Esau herein, und mit einer gebratenen Ziege dann auch

gleich noch den eigenen Vater, Isaak.

Schon hier wird deutlich, dass es in der Bibel beim Thema Essen

nicht nur um das Sattwerden an sich geht. Oft spielt auch das spirituelle

Sattwerden im Zusammenhang mit Mahlzeiten eine Rolle.

Wenn z.B. 5 Fische und 2 Brote über 5000 Menschen satt machen,

dann ist das auch ein Hinweis darauf, dass die Worte Jesu unbegrenzt

den Appetit der Menschen nach Erkenntnis stillen können.

Immer wieder geht es dabei um Brot. Wenn von Brot die Rede ist,

geht es um die Beziehung von Gott und Mensch. Keine Zeit zum

langen Brotbacken war, als Gott das unterdrückte Volk Israel aus

Ägypten befreite. Es blieb nur Zeit für das erste »Fast Food« überhaupt,

für ungesäuerte Brote »to go«.

Mit Brot wurde der erschöpfte und mutlose Elias von einem Engel

Gottes unter dem Ginsterstrauch gestärkt – im körperlichen und

geistigen Sinn.

Die Emmausjünger erkannten erst, als ihr Begleiter das Brot brach,

dass Jesus selbst es war, der mit ihnen gegangen war – und sie

getröstet hat.

Im Johannesevangelium sagt Jesus schließlich von sich selbst: »Ich

bin das Brot des Lebens!«

Brot hält uns am Leben, aber wir leben trotzdem nicht vom Brot

allein. Wenn wir im Vaterunser beten: ›Unser tägliches Brot gib uns

heute‹, dann sind damit auch die Bedürfnisse gemeint, die über das

Essen und Trinken hinausgehen. Am Leben hält uns mehr als Brot,

nämlich Gemeinschaft, Solidarität und Respekt. Brot macht uns

körperlich satt, der Glaube an Jesus Christus im spirituellen Sinn.

Verena Übler

Unser täglich Brot...

Brot, von alters her das wichtigste Grundnahrungsmittel der Menschen,

war immer auch von großer kultureller und spiritueller Bedeutung.

Vielen Völkern galt Brot als göttlich und heilig, lange Zeit

wurde »Brotfrevel« schwer bestraft. Auch heute noch möchte man

sein Brot am liebsten noch ursprünglich und natürlich, die Realität

sieht aber meistens anders aus.

Schon vor 10.000 Jahren begannen Menschen damit, wild wachsendes

Getreide zu kultivieren. Zunächst wurden die Getreidekörner

zerrieben und mit Wasser auf heißen Steinen zu flachem Fladenbrot

verarbeitet, dem Urbrot. Bald jedoch revolutionierten die

Ägypter die Brotherstellung: Sie entwickelten die ersten Öfen aus

Lehm und Ton, in denen die Brote durch höhere Temperaturen und

geschlossene Hitze zu voluminösen, krustigen Laiben gebacken

werden konnten. Die zweite große Neuerung bei der Brotherstellung

war die Entdeckung der Wirkung von Hefen durch das Gärenlassen

des rohen Teiges. Durch die Hefen wurde das Brot nun lockerer und

feiner im Geschmack. Von Ägypten aus gelangten die neuen Brotbackkenntnisse

über das Römische Reich bis nach Nordeuropa, wo

das Brot bald wichtigstes Grundnahrungsmittel wurde und weite Teile

der Bevölkerung mehr oder weniger satt machte.

4 5

Foto: Sabine Paul


An der Herstellung des Brotes änderte sich bis in unsere Zeit hinein

recht wenig. Geändertes Ess- und Konsumverhalten des modernen

Verbrauchers fordern aber neue Herstellungsmethoden. Während früher

Brot nur »täglich« verlangt wurde, erwartet der Verbraucher heute

zu jeder Tageszeit ofenfrische Ware. Ein Bäcker muss außerdem eine

sehr große Auswahl an verschiedenen Brotsorten und anderen Backwaren

anbieten können, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein. Die

Qualität muss gleichbleibend hoch und ohne Schwankungen sein,

Backfehler kann sich ein Bäcker nicht mehr leisten. Dabei soll Brot

möglichst wenig kosten. Nur wenige herkömmliche Bäckereien können

bei diesen Anforderungen überhaupt noch bestehen, der Großteil

der Backwaren wird heute in Deutschland in Supermärkten oder

Backhandelsketten verkauft. Teiglinge werden zentral in Backfabriken

komplett fertig hergestellt und bis zur Auslieferung oft wochenlang

gelagert und am Verkaufsort nur noch aufgebacken. Aus der alten

Brotbackkunst ist heute ein industrieller Prozess geworden.

Teiglockerungs- und Backmittel sowie Emulgatoren machen den Brotbackprozess

schneller und effizienter. Um den früher oft 24 Stunden

währenden Gärungsprozess zu beschleunigen wird entweder einfach

mehr Hefe eingesetzt, oder diese durch Teigsäuerungsmittel ganz

ersetzt. Durch den abgekürzten Säuerungsprozess gehen jedoch

wesentliche Aromastoffe verloren. Dieser Verlust wird heute weitläufig

durch die Zugabe von Enzymen kompensiert, welche zusätzlich

wie Katalysatoren wirken und Gärung und Säuerung beschleunigen.

Durch Enzyme lässt sich der Teigling außerdem länger lagern, das

fertig gebackene Brot bleibt sogar länger frisch. Bei den riesigen

Mengen, die Großbackbetriebe heute produzieren, ist zudem eine

gleichbleibende Konsistenz des Brotes essenziell. Durch Enzyme

lässt sich auch das schnell und billig bewerkstelligen, die Brotsorten

bekommen durch die Fremdstoffe das gewollte einheitliche Format

mit gleichbleibendem Geschmack und immer gleicher Kruste. Enzyme

müssen im Gegensatz zu anderen Zusatzstoffen nicht auf Etiketten

ausgewiesen werden; als Verbraucher kann man also davon

ausgehen, dass ein Grossteil der im Handel erhältlichen Backwaren

mit Enzymen behandelt wurde. Nur in einigen wenigen alternativen

Backstuben und Bäckereien kann man noch traditionell hergestelltes

Brot ohne Zusatzstoffe erhalten. Was viele Jahrhunderte selbstverständlich

war, einfaches Brot aus Mehl, Wasser und Hefe, ist heute

ein rares Gut und hat seinen Preis, den sich nicht mehr jeder leisten

kann oder mag.

Jeannine Roehner

Essen zu Luthers Zeiten

Bekanntlich wurde bei Luthers

gern und viel gegessen,

zu den Tischreden kamen

unzählige Gäste. Was genau

wurde aber aufgetischt, wie

ernährten sich die Menschen

in Mitteleuropa vor 500 Jahren?

Dies hing vor allem davon

ab, welcher gesellschaftlichen

Schicht man angehörte.

Hauptnahrungsmittel der

einfachen Gesellschaftsschichten

war Getreide, grob

gemahlen mit Beimischungen

von Kleie, Bucheckern und Balthasar Denner »Alter Mann beim Essen« (1727,

Eicheln. Meistens wurde es Eremitage St. Petersburg) Foto: sonntagsblatt

als eingedickter Getreidebrei

gereicht, da arme Menschen oft keinen Zugang zu einem Backofen

hatten. Gemüse wurde ebenfalls als Arme-Leute-Speise angesehen,

Kohl, Rüben, Hülsenfrüchte machten einen großen Teil

der täglichen Ernährung aus. In armen Familien war es üblich, den

ganzen Tag einen großen Kessel auf dem Feuer zu haben in dem

ständig ein Eintopf vor sich hin köchelte und alle neuen Zutaten,

derer man habhaft werden konnte, einfach hinein geworfen wurden.

Geleert oder gesäubert wurde der Kessel kaum. Fleisch gab es in

den unteren Gesellschaftsschichten selten, meistens auch nur in

Form von Innereien und Würsten. Zum Würzen der Speisen standen

nur heimische Gewürze wie Petersilie, Rosmarin oder Knoblauch

zur Verfügung, die gerade neu entdeckten, importierten Gewürze

wie Pfeffer, Safran oder Zimt waren für die einfache Bevölkerung

nicht erschwinglich. So war die Nahrung der einfachen Menschen

meistens eintönig und wenig abwechslungsreich.

Ganz anders die Ernährung bei den oberen Gesellschaftsschichten

wie Adel, Klerus oder reichen Kaufleuten. Hier galt Nahrung als

wichtiges Statussymbol, mit möglichst großer Vielfalt an Speisen,

vollen Tischen und Nahrungsverschwendung wollte man seinen

Reichtum zur Schau stellen. Wichtigstes Grundnahrungsmittel war

6 7

Foto: Sabine Paul


Am Erntedankfest

war der Altarraum

reich geschmückt

Foto: Wilfried Hoge

auch hier das Getreide, hier jedoch fein gemahlenes Roggen- oder

Weizenmehl, das zu Brot verarbeitet wurde. Fleisch wurde viel und

reichlich gegessen, neben den bekannten Haustieren wie Schweinen,

Rindern und Hühnern auch für uns eher ungewöhnliche Tierarten

wie Schwäne, Reiher und Pfauen. Fleisch wurde auf alle möglichen

Weisen zubereitet, geschmort, gebraten, gefüllt, als Pastete,

oder oft auch nur verarbeitet zur aufwändigen Tischdekoration. Besonders

begehrt war Wild, denn die Jagd war nur den obersten Gesellschaftsschichten

vorbehalten. Als Delikatesse galten auch Igel,

Eichhörnchen und Singvögel. Auch Fisch wurde gerne gegessen,

besonders natürlich zur Fastenzeit, während der man aber meist

ebenso ausschweifend wie sonst speiste. Eine beliebte Speise in

wohlhabenden Haushalten waren Früchte, die vor allem gekocht

und zusätzlich gesüßt genossen wurden. Ein absoluter Luxus waren

die gerade erst in Mitteleuropa eingeführten Orangen, damals

noch Pomeranzen genannt. Überhaupt leistete man sich gerne als

exotisch geltende Lebensmittel wie Auberginen, Zucchini, Nelken,

Mandeln und Feigen. Ebenfalls ein Statussymbol waren die »neuen«

Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Muskatnuss, Vanille und Safran. Wer es

sich leisten konnte, nutzte diese Gewürze im Übermaß, so dass

viele Speisen für uns heute sicherlich ungenießbar gewesen wären.

Gewürzen schrieb man außerdem eine heilende und vor Seuchen

schützende Wirkung zu.

Der recht wohlhabende Haushalt der Katharina von Bora war weithin

bekannt für gute und abwechslungsreiche Kost. Im Sommer

wurde viel Geflügel verzehrt, ein alltägliches Gericht war zum Beispiel

Huhn in Mandelmilch. Schwein und Rind gab es meistens nur

im Herbst und Winter, da man es nur schlecht konservieren konnte.

Süßwasserfisch aus den naheliegenden Teichen wurde ebenfalls

häufig gegessen. Gereicht wurde zu Fleisch und Fisch Brot und Gemüse

aus den eigenen Gärten. Hier wurde eine Vielzahl von Gemüse,

Kräutern und Obst wie Rüben, Kohl, Bohnen, Kürbisse, Holunder,

Nüsse, Pflaumen, Äpfel, Kirschen und Weintrauben angebaut,

darunter auch damals exotische Pflanzen wie Melonen und

Pfirsiche. Viel gegessen wurden auch getrocknete und lang

haltbare Hülsenfrüchte wie Hirse, Erbsen und Linsen aus

der Vorratskammer. Eingelegtes Gemüse wie saure Gurken

und Sauerkraut ergänzten im Winter die Mahlzeiten.

Getrunken wurde in allen Gesellschaftsschichten Wein

und Bier in unterschiedlicher Qualität. Wasser war

meistens unsauber und konnte nicht getrunken werden.

Bierbrauen gehörte wie Kochen und Backen zur Wirtschaft

eines größeren Haushaltes selbstverständlich dazu,

auch Katharina von Bora war berühmt für ihr selbst

gebrautes Bier.

Jeannine Roehner

Essen

– ein Menschenrecht

Das Recht auf Nahrung ist als Menschenrecht völkerrechtlich in

Artikel 11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale

und kulturelle Menschenrechte festgeschrieben und in Artikel 25

der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte enthalten. Allerdings

ist dieses Recht häufig nicht einklagbar, da viele Staaten die

Menschenrechte nicht in ihren Verfassungen verankert haben. So

sterben weltweit täglich 24.000 Menschen an Hunger und Unterernährung,

davon 18.000 Kinder unter 5 Jahren*. Dass Menschen

hungern, vor allem in Kriegsgebieten und in der Folge von Naturkatastrophen,

ist bekannt und findet bei entsprechenden Ereignissen

auch immer kurz Eingang in die Berichterstattung der weltweiten

Medien. Weitaus weniger publik, aber nicht weniger katastrophal

in den Auswirkungen, ist neben Hunger und Unterernährung auch

die Mangelernährung. Nicht allein die Quantität der aufgenommenen

Nahrung ist wichtig, sondern auch ihre Qualität. Gerade Kinder

sterben, wenn ihrer Nahrung über einen längeren Zeitraum wichtige

Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Zudem kann Mangelernährung

im Kleinkindalter die Entwicklung des Gehirns nachhaltig und

irreparabel beeinträchtigen. In vielen Gebieten Afrikas, Südasiens

und Lateinamerikas haben Hunderttausende von Kindern keinen

Zugang zu ausreichend nährstoffhaltiger Nahrung. Ihre Gehirne sind

unwiderruflich deutlich weniger entwickelt als die ihrer Altersgenossen

in reicheren Gegenden, sie bleiben ihr Leben lang geistig stark

beeinträchtigt.

Neben den hinlänglich bekannten Vitamin-Mangel-Erkrankungen

wie Blindheit, Skorbut und Rachitis ist auch Noma eine Folge von

Mangelernährung. Die Krankheit war in Europa bis Mitte des 19.

Jahrhunderts weit verbreitet, tritt heute bei uns aber praktisch nicht

mehr auf. Das geschwächte Immunsystem des Kindes kann mit den

im Mund befindlichen Bakterien nicht mehr umgehen. Die Krankheit

Das letzte Abendmahl

von Leonardo

Da Vinci, schmückt

das Dominikanerkloster

Santa Maria

delle Grazie in

Mailand.

8 9


eginnt daher meist mit einer Zahnfleischentzündung und zerfrisst

allmählich das ganze Gesicht, zuerst das weiche Gewebe, später

auch die Knochen. Wenn die Kiefer zerstört sind, verhungern die

Kinder, weil sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen können. Die,

die überleben, sind für den Rest ihres Lebens schwer gezeichnet

und dadurch gesellschaftlich isoliert.

Das heißt, aufgrund von Vitamin- und Mineralstoffmangel können

Millionen Kinder ihre körperlichen und geistigen Möglichkeiten nicht

voll entfalten, sie haben von Anfang an keine Chance.

Nach wie vor wird Hunger oft als Schicksalsschlag verstanden, bedingt

durch äußere Einflüsse wie Krieg oder Dürre. Aber Nahrung

ist ein Menschenrecht und Hunger folglich eine Menschenrechtsverletzung.

Das Bewusstsein, dass jeder Mensch einen Anspruch

auf Nahrung hat, ist noch längst nicht allgemein verbreitet, auch

bei uns nicht. So erfreuen sich Fonds aus dem Agrarbereich zunehmender

Beliebtheit ungeachtet der Tatsache, dass diese Fonds die

Lebensmittelpreise gerade in Drittweltländern weiter rapide in die

Höhe treiben. Unmittelbar davon betroffen sind die Ärmsten der

Armen.

Solange Nahrung ein Spekulationsobjekt ist und solange das Recht

auf Nahrung nicht weltweit als Grundrecht für alle Menschen gesetzlich

verankert wird und Priorität in der Durchsetzung genießt – so

lange werden wohl noch viele Menschen verhungern und Kinder von

Anfang an ihrer Möglichkeiten beraubt werden.

Claudia Müller-Tief

*lt. Angabe der FAO (Food and Agriculture Organization of the UN)

Kinder in Sierra Leone. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Brot für die Welt.

Was Maria dem Josef kochte

– Die Ernährung zur

Zeit Jesu war einfach

und gesund

Kichererbsen und Fladenbrot: Das waren die Grundnahrungsmittel für

einfache Leute zu Jesu Zeiten. Die Speisen damals waren zwar bescheiden,

aber oft gesünder als heutzutage. Maria und Josef haben

einfach und hauptsächlich vegetarisch gegessen, ist Sonja Wieland,

eine Expertin für historische Küche, überzeugt.

»Fleisch stand bei ärmeren Leuten selten auf dem Speiseplan. Doch

auch ohne Fleisch haben sich die Menschen im Heiligen Land gesund

ernährt. Selbst Gladiatoren kamen ohne Fleisch aus und aßen stattdessen

nahrhafte Hülsenfrüchte.« Natürlich ist es schwer, mit Sicherheit

zu wissen, was die Menschen zur Zeit der Geburt Christi vor rund

2.000 Jahren im Heiligen Land aßen, räumt Wieland ein. Aber es gibt

Anhaltspunkte, zum Beispiel Aussagen aus der Bibel. »Dort sind über

100 Zutaten erwähnt.«

Selbst ein Rezept für Fladenbrot sei in der biblischen Geschichte von

Elia und der armen Witwe zu finden. Auch die jüdischen Speisegebote

geben Aufschluss über die damalige Küche, sagt die passionierte

Köchin, die schon mehrmals in Israel und in den palästinensischen

Gebieten war und sich dort über Rezepte und Traditionen der orientalischen

Küche informiert hat.

Auf ihrer Reise nach Bethlehem hatten Maria und Josef zusätzlich zum

Fladenbrot vielleicht noch Kichererbsen, Bohnen oder Linsen sowie

getrocknete Früchte dabei – alles Nahrungsmittel, die nahrhaft waren,

lange frisch blieben und leicht zu transportieren waren. Außerdem bedienten

sie sich mit dem, was sie am Wegesrand fanden. Zudem sei

es naheliegend, dass sich die Menschen zur biblischen Zeit von Nahrungsmitteln

ernährt haben, deren Reste dann den Tieren gegeben

wurden. Esel und Rind wurden, so steht es in der Bibel, mit »würzigen

Kräutern«, wie den Kichererbsen, gefüttert. Judith Kubitscheck

Kupferstich

von Raphael

Sadeler,

Jesus, Maria

und Joseph

in Ägypten.

10 11


Rezepte

Das Rezept:

Kichererbsensalat aus

dem Heiligen Land

Diesen Salat nach einem

alten palästinensischen Rezept

könnten nach Ansicht

der Koch-Expertin Sonja

Wieland auch schon Maria

und Josef gegessen haben:

Zutaten für vier Personen:

600 g gekochte Kichererbsen

(aus der Dose oder frisch

zubereitet)

4 Frühlingszwiebeln

4 Esslöffel Petersilie

6 Esslöffel Olivenöl

4 Esslöffel Zitronensaft

Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, eine

Knoblauchzehe

Verarbeitung:

Frühlingszwiebeln in kleine

Stücke schneiden, Petersilie

hacken, alle Zutaten

mischen und mit Kreuzkümmel,

Salz und Pfeffer abschmecken.

BIBELKUCHEN RÄTSEL REZEPT

Backrezept für bibelkundige Menschen!

Lösen Sie das Bibelrätsel und

backen Sie damit einen leckeren Kuchen.

Man nehme Bibelkenntnisse und

Humor, würze dies mit etwas Geduld,

– und schon ist der Bibelkuchen fertig!


ZUTATENLISTE für 1 Kuchen: 1 Bibel.



ZUBEREITUNG: Nach dem Aufschlagen

der Bibelstelle kann man dort die

Zutaten entnehmen (zum Teil aus Teilwörtern

oder durch Zusammensetzen).

Also: Man nehme ... die Bibelstelle ...

und trage aus ihr die Zutat ein!



ZUTATEN:

1,5 Tassen 5. Buch Mose 32,14a;

6 Stück Jeremia 17,11a;

2 Tassen Richter 14,18a;

4,5 Tassen 1. Könige 5,2;

2 Tassen 1. Samuel 30,12a (die kleinen

runden);

0,75 Tassen 1. Kor 3,2;

2 Tassen Nahum 3,12 (fein gehackt);

1 Tasse 4. Buch Mose 17,23b (gerieben)



1 Prise 3. Buch Mose 2,13

3 TL Sprüche 7, 17 (nur das Letztgenannte!)


sowie 1 Pk Backpulver.

ZUBEREITUNG:
Salomon 23,14 – das

heißt somit, fest kneten, rühren. Alle

oben angeführten Zutaten, ausgenommen

der geriebenen Mandeln, kräftig

verrühren.

Honigkuchen, ja das backen

wir nun nämlich, auf ein mit Backpapier

ausgelegtes Backblech streichen

(oder in Springform füllen), mit

Mandeln bestreuen.

BACKROHR:
Im

vorgeheizten Backrohr bei 180 –

200°C für ca. 40–60 Min backen.
Nach

dem Erkalten in mundgerechte Würfel

schneiden und kredenzen.

Köstlich!

Foto: Sabine Paul

Illustration: Sarah Schlechte

Die Karwoche und Ostern

Ostern ist das älteste christliche Jahresfest. Im Laufe der Jahrhunderte

haben sich bestimmte Bräuche und Gewohnheiten herausgebildet,

um an die Passion Jesu, seinen Tod und seine Auferstehung

zu erinnern.

Es wird dabei ein Bogen gespannt vom ersten Sonntag der Passionszeit

bis zum Pfingstfest. Im Zentrum dieses Osterfestkreises

steht die Karwoche, von Palmsonntag bis Ostersonntag.

Der Palmsonntag steht im Zeichen des Einzugs Jesu in Jerusalem,

der abendliche Gottesdienst am Gründonnerstag erinnert an die

Einsetzung des Heiligen Abendmahls, Karfreitag wird als Tag des

Leidens und Sterbens Jesu gefeiert, Karsamstag ist der Tag der

Grabesruhe, und Ostersonntag schließlich ist der Tag der Auferstehung,

der schon in den frühen Morgenstunden mit der Feier der

Osternacht eröffnet wird.

Tischabendmahl am Gründonnerstag

Der Gründonnerstag ist besonders durch das Gedächtnis der Einsetzung

des Heiligen Abendmahls geprägt. In diesem Jahr wollen

wir daran in einem besonderen Gottesdienst mit einer Tischabendmahlsfeier

erinnern.

Wir werden uns im Nebenzimmer der Kirche (»Gemeindewohnzimmer«)

rund um eine lange Tafel versammeln und im Rahmen eines

kleinen Essens (Imbiss) das Abendmahl als Tischabendmahl feiern.

Bitte melden Sie sich dazu im Pfarramt an, damit wir besser planen

können (aber auch wenn Sie sich spontan entscheiden, sind Sie

willkommen!).

12 13

Foto: Wilfried Hoge


Sie sind herzlich eingeladen,

diese besondere Woche mitzufeiern:

24. März – Palmsonntag 10 Uhr

Gottesdienst (Pfarrerin Wolfgang)

Im Anschluss: Vernissage zur Kunstausstellung

von Lothar Kaspar Wurm

(siehe Ankündigung, S. 21)

28. März – Gründonnerstag

19 Uhr Andacht mit Feier des Tischabendmahls

/ Pfarrerin Übler und Team

– Bitte im Pfarramt anmelden

(siehe Ankündigung S. 13)!

29. März – Karfreitag

10 Uhr Abendmahlsgottesdienst /

Pfarrerin Wolfgang

Wer hat keine Angst vor

Kleber an den Fingern?

Der und die ist richtig

in der Lutherkirchen-

Bastel-Stube!

Am Freitag, 15.3. von

16–18 Uhr werden wir

im Nebenraum der

Kirche kreativ.

15 Uhr Kirchenmusikalische Andacht

zur Feier der Todesstunde Jesu /

Pfarrerin Wolfgang

31. März – Ostersonntag

5 Uhr Feier der Osternacht mit Taufe,

Abendmahl und anschließendem Frühstück

/ Übler, Brunsch und Team

10 Uhr Abendmahlsgottesdienst /

Pfarrerin Wolfgang

1. April – Ostermontag

10 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst der

Luther-, Emmaus- und Philippuskirche in

der Emmauskirche, Laurinplatz 12

Oster-Bastelei für Kinder

Alle Kinder ab 6 Jahren

sind herzlich eingeladen.

Bitte sag im Pfarramt

Bescheid, damit wir

wissen wie viele Bastelzutaten

wir besorgen

müssen.

Kostenbeitrag: 2 €.

GOTTESDIENSTE

in der Lutherkirche–sonntags, 10.00 Uhr

Beim Abendmahl werden stets Traubensaft und Wein gereicht

Die Kirche ist zu Gebet und Andacht geöffnet; werktags von 8 bis 16 Uhr

Sa, 2. Februar, 11 Uhr

Taufgottesdienst / Wolfgang

3. Februar – Sexagesimae

Abendmahlsgottesdienst / Wolfgang

Sa, 9. Februar, 11 Uhr

Taufgottesdienst / Stritar

10. Februar – Estomihi »Sei mir ein

starker Fels« Gottesdienst / Brunsch

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Luthercafé

17. Februar – Invokavit

»Er hat mich gerufen«

Abendmahlsgottesdienst / Pfarrer

Dr. Pelikan

24. Februar – Reminiscere »Gedenke,

Gott« Gottesdienst / Stritar

anschließend Empfang zur Verabschiedung

von Vikar Stritar

Freitag, 1. März, 18 Uhr

Weltgebetstag zusammen mit den

Gemeinden Heilig Kreuz und St. Franziskus

in Hl. Kreuz (Pfarrheim Ecke

Gietl-/Untere Grasstraße)

3. März – Okuli »Meine Augen«

Abendmahlsgottesdienst / Brunsch

17 Uhr Frühjahrskonzert (S. 18)

10. März – Lätare »Freue dich«

Gottesdienst / Dr. Beck

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Luthercafé

Samstag, 23. März, 11 Uhr

Taufgottesdienst / Wolfgang

24. März – Palmsonntag

Gottesdienst / Wolfgang

anschließend Vernissage zur Kunstausstellung

von Lothar Wurm

28. März – Gründonnerstag, 19 Uhr

Andacht mit Tischabendmahl / Übler

Bitte im Pfarramt anmelden!

29. März – Karfreitag, 10 Uhr

Abendmahlsgottesdienst / Wolfgang

15 Uhr Kirchenmusikalische Andacht zur

Todesstunde Jesu / Wolfgang

31. März – Ostersonntag, 5 Uhr

(Achtung: Zeitumstellung!)

Osternacht mit Taufen und Abendmahl /

Übler, Brunsch und Team

anschließend Osterfrühstück in der Kirche

10 Uhr Abendmahlsgottesdienst /

Wolfgang

1. April – Ostermontag, 10 Uhr

gemeinsamer Gottesdienst mit der Emmaus-

und der Philippusgemeinde in der

Emmauskirche

7. April – Quasimodogeniti

»Als die Neugeborenen«

Abendmahlsgottesdienst / Brunsch

Luther-Café

Nach dem Gottesdienst noch ein bisschen

beieinander bleiben, eine Tasse

Kaffee oder Tee trinken, in Kontakt

kommen, reden und …

An jedem 2. Sonntag im Monat im

hinteren Teil der Lutherkirche

17. März – Judika

»Richte mich, Gott«

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen

und Konfirmanden /

Übler und Team

14 15

Die Bastelfrauen:

Gisela Bartels und

Sibylle Wadepohl.

Illustration: Sophie Schlechte


Samstag, 13. April, 11 Uhr

Taufgottesdienst / Wolfgang

14. April – Misericoridias Domini

»Die Barmherzigkeit des Herrn«

Gottesdienst / Wolfgang

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Luthercafé

Samstag, 20. April, 17.30 Uhr

Vorabendgottesdienst zur Konfirmation

/ Übler und Team

21. April – Jubilate »Jubelt!«

Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation

/ Übler und Team

28. April – Kantate »Singet«

Gottesdienst / Brunsch

5. Mai – Rogate »Betet«

Abendmahlsgottesdienst / N.N.

KIRCHENMUSIK

Alle Musikgruppen treffen sich im

Chorraum der Lutherkirche.

Kinderflötenkreise

montags und donnerstags,

16–18 Uhr

Flötenorchester

montags, 19.30–21 Uhr

Saxofonquartett

montags, 18–19 Uhr

Chor für Jung und Alt

mittwochs, 19.30–21 Uhr

KlariSax (Klarinetten und Saxofone)

donnerstags, 19–19.30 Uhr: Übungsstunden

und Einzelstimmprobe

19.30–21 Uhr: Zusammenspiel

Wir suchen…

(Frühjahr, Sommer, Advent) und Feste

mitzubringen.

Wir bieten…

keinen finanziellen Ausgleich, dafür

jedoch das Ergebnis einer Gemeinschaft,

die sich ein besonderes Ziel

gesetzt hat.

Wir erwarten…

keine ausgebildeten Sänger im

Singkreis der Lutherkirche und keine

Profimusiker für unsere Musikgruppen,

sondern Menschen, die bereit

sind, etwas Zeit für die Gemeinschaft

zu investieren.

Wenn Sie…

also gerne singen oder ein Instrument

spielen, z.B. Blockflöte, Violine,

Klarinette oder Saxofon, dann kommen

sie doch vorbei und probieren

Sie aus, ob es Ihnen bei uns gefällt.

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen

Sie mich doch einfach an:

Dorothea Leberfinger, Kantorin der

Lutherkirche, Tel. 6 92 45 86

GOTTESDIENSTE

in den Altenheimen

Wohnstift am Entenbach,

Entenbachstraße 29

montags, 17 Uhr im Vortragssaal am

4.2., 4.3. und 15.4.

Seniorenresidenz

»Am Wettersteinplatz«,

St.-Johannes-Kapelle

dienstags, 16 Uhr am 5.2., 5.3. und

16.4.

Münchenstift-Haus St. Martin

St.-Martin-Straße 34

Besuche nach Wunsch.

St.-Alfons-Heim

Am Bergsteig 12

Besuche nach Wunsch.

Altenheim St. Franziskus

Hans-Mielich-Straße 4

Besuche nach Wunsch.

Zu allen Gottesdiensten in den

Altenheimen ist die Gemeinde sehr

herzlich eingeladen!

MEDITATION

Offene Übungsgruppe

Sitzen – Schweigen – Bewegen – Tanzen

– Erfahrungen (mit)teilen

im Nebenraum der Lutherkirche

dienstags, 19–20.30 Uhr, am 05.2.,

19.2., 5.3., 19.3., 9.4. und 23.4.

Leitung:

Gerlinde Singldinger, Tel. 6 51 65 61

Stellvertr.:

Anneliese Spitzauer, Tel. 65 74 95

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich,

einfach vorbeikommen und

mitmachen.

ÖKUMENISCHER

BESUCHSDIENST

Lutherkirche – Hl. Kreuz

Monatlich Mittwochnachmittag.

Näheres über Diakon Brunsch,

T. 69 79 89 65

TREFFPUNKTE FÜR

ÄLTERE MENSCHEN

politische Tagesgeschehen und seine

Hintergründe. Kosten 1,50 €

Erzählcafé

Senioren erzählen aus ihrem Leben

dienstags, 14.30 Uhr am 19.2.:

Diavortrag mit Hr. Rüffler: »Zu Fuß

und mit dem Kamel durch den Sinai«

– Bilder einer Wüstenwanderung;

12.3.: Diavortrag mit Hr. Rüffler: »Im

Land des Fürsten Dracula – Siebenbürgen«;

16.4.: Treffen mit griechischen

Frauen

Gemeinsamer Mittagstisch

Senioren kochen für Senioren preiswerte

und schmackhafte Mittagsmenüs

donnerstags, 12 Uhr (außer in den

Ferien). Anmeldungen bei Frau Doll,

Tel. 6 92 16 08. Kosten 3,50 €

Seniorengymnastik

dienstags, 9.45–10.45 Uhr (außer in

den Ferien) mit Frau Hummy.

Kosten 1,50 €

Gesellige, fröhliche Tänze für Jung

und Alt Entfällt bis auf Weiteres. Im

Frühjahr geht es mit neuem Schwung

wieder los!!!

ANGEBOTE FÜR MENSCHEN

MIT BEHINDERUNG

Singen ohne Barrieren

im Gemeindehaus der Lutherkirche

um 14 Uhr am Samstag, 2.2., 2.3.,

20.4. und 11.5.

Musikalische Leitung:

Kantorin Dorothea Leberfinger

Kontakt:

Marion Geiger, Tel. 2 01 65 80

Freizeitclub für Erwachsene mit und

Damen und Herren, die gerne singen

Gesprächskreis – Fragen der Zeit,

Senioren-Appartements

ohne geistige Behinderung in Kooperation

mit der Lebenshilfe e.V.

oder musizieren und bereit sind,

donnerstags, 14.30 Uhr am 7.2.,

Reichenhaller Straße 7

etwas Zeit für die Mitgestaltung

21.2., 7.3., 21.3., 11.4., 25.4.,

dienstags, 17 Uhr im Vortragsraum

mittwochs, 18–20 Uhr, Leitung:

unserer Gottesdienste und Konzerte

16.5. mit Herrn Andreas Bohm,

am 05.02., 05.03., 16.04.

Wolfgang Dobler, Tel. 6 92 89 04

Politologe; Gespräche über das

16 17


TREFFEN MIT

WOHNUNGSLOSEN

»Ökumenischer Arbeitskreis« Gemeinden

der offenen Tür

Frühstücksgespräch im Pfarrheim von

Hl. Kreuz ab 8 Uhr: 28.2. und 14.3.

Begegnungsnachmittage im Gemeindehaus

der Lutherkirche ab 14 Uhr:

23.2. und 23.3.

ANGEBOTE FÜR

JUGENDLICHE

Veranstaltungsort: Jugendkeller im

Gemeindehaus – wenn nicht anders

vermerkt

Jugendcafé, sonntags 17–21 Uhr

Kontakt: Johannes Büttner,

Tel. 0152-53 84 54 37,

Frühjahrskonzert

3. März 2013

17 Uhr, Lutherkirche

Choräle von

Johann Sebastian Bach

Barockmusik für Blockflöten

Jazzmusik für Klarinetten und

Saxofone

Leitung:

Kantorin Dorothea Leberfinger

Jugendgruppe »Konfis 2011-2012«

Kontakt: Edwina Gramotke,

Tel. 0170-7 74 01 53, Johannes

Büttner, Tel. 0152-53 84 54 37,

Leonie Tief, Tel. 0176-21 76 78 24

Die Konfirmation wird am 21. April

2013 gefeiert. siehe Seite 31

MÜTTER, VÄTER, KINDER

Krabbelgottesdienst ist am 28.4. um

11.30 Uhr.

Kinderflohmarkt, Seite 21

Osterbastelei, Seite 14

BIBELGRUPPEN

Begegnungen im Glauben

Reden über Gott und die Welt

– es darf auch gelacht werden.

Jeden letzten Montag im Monat:

25.2., 25.3. und 29.4.

um 19.30 Uhr im Gemeindehaus,

Kontakt:

Gisela Bartels,Tel. 6 51 79 56

Bibel teilen – Bibelgespräch

jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat

um 20 Uhr im Gemeindehaus

Kontakt: Barbara Nickolai,

T. 62 48 96 99

BESONDERE

VERANSTALTUNGEN

Exerzitien im Alltag, Seite 34

Ich bin dann mal hier, Seite 20

Osterzeit, Seite 13

Weltgebetstag, Seite 21

Osterdult, Seite 25

ARBEIT MIT MIGRANTEN

UND MIGRANTINNEN

Die Nachbarschaftshilfe – deutsche

und ausländische Familien, Goethestraße

53, 80336 München, Tel.

53 71 02 (Aktuelle Veranstaltungen

finden Sie auf www.die-nachbarschaftshilfe.de)

Café der Nationen:
Jeden Mittwoch

von 10 bis 12 Uhr in der Philippuskir-

»Einfach Spitze,

dass du da bist!«

Wo? Natürlich beim

Kindergottesdienst!

Wer? Alle Kinder im

Kindergartenalter und alle,

die schon in die Schule

gehen.

Wann? Am Sonntag um 10 Uhr.

Wo? Zunächst in der Lutherkirche.

Wir beginnen mit allen und nach

dem ersten Lied gehen die Kinder

in einen anderen Raum (aber

keine Angst, die Eltern sind ganz

nah!) und feiern und singen und

basteln und beten und spielen

dort weiter.

Herzliche Einladung

zum

nächsten Kindergottesdienst

Wir freuen uns

auf Euch!

Das KiGo-Team

Die nächsten Termine:

10.2. Die Schöpfungsgeschichte

10.3. Jesus geht über‘s Wasser

14.4. Lass Dich überraschen!

(Zum Vormerken: 5.5. / 9.6.)

che. Inzwischen trifft sich eine kleine

Gruppe von Frauen regelmäßig im

Café. Die Frauen kommen aus Polen,

Armenien, Afghanistan und Nigeria -

und wünschen sich nichts mehr, als

deutsche Frauen kennenzulernen, um

mit ihnen Deutsch zu sprechen und

Deutschland auf diese Weise besser

kennenzulernen. Unser ganz besonderer

Aufruf geht deshalb an die

weiblichen Mitglieder der Gemeinde,

uns in unserem »Café der Nationen«

zu besuchen. Wir freuen uns auf Sie!


LiteraturMenü Polen: Freitag,

26.4.2013 um 17.30 Uhr im Gemeindehaus

der Lutherkirche. Köchinnen

und Köche treffen sich bereits um 15

Uhr. Wieder einmal wollen wir Ihnen

ein Land näher bringen: Musik, Tanz

und vor allem Literatur aus Polen

stehen diesmal im Mittelpunkt. Die

Literatur wird von der Geschichtenerzählerin

Monika Wendel vorgetragen.

Wie immer werden wir nach dem Literaturteil

zusammen ein landestypisches

Menü essen.

TAUFEN

Oktober – Januar

Johann Deuser

Ella Effaga Toung

Vincent Grebhardt

Ben Hegendörfer

Carla Forster

Vera Deppe

Markus Bratschke

TRAUUNGEN

Oktober – Januar

Marion Förste und Jens Daniel

Verena und Christopher Rölle

18 19


BEERDIGUNGEN

Oktober – Januar

Günther Korsing, 84 Jahre

Walburga Knöbel, 94 Jahre

Margot Lickert, 90 Jahre

Ina Philipps, 73 Jahre

Stand: 7. Januar 2013

Vorankündigung

Glaubenskurs

Schon jetzt möchten wir Ihnen Lust

machen auf 5 Abende im Juni/Juli

rund um den Glauben,

sei es zur Auffrischung oder zur

Vorbereitung auf die Taufe oder aus

Lust am theologischen Gespräch.

Ein Flyer wird demnächst ausliegen.

Bei Interesse können Sie sich

aber auch jetzt schon im Pfarramt

melden, dann werden Sie persönlich

eingeladen.

Flohmarkt für Kinderkleidung

Erstmals veranstaltet die

Lutherkirche einen Flohmarkt für

Kinderkleidung.

Wann? Samstag, 13. April 2013

Uhrzeit? 14–17 Uhr

Wo? Im Gemeindehaus,

Weinbauernstr. 9

Kosten? Pro Tisch 3€ Gebühr

und 1 Kuchen

Was? Gebrauchte, saubere

Kinderkleidung

»Ich-Bin-Dann-Mal-

Hier«

›Hier‹, damit ist die Lutherkirche

gemeint, genauer gesagt das Gemeindehaus

(Weinbauernstraße

9). Und ›hier‹ besteht die Möglichkeit,

in lockerer, geselliger

Atmosphäre einmal im Monat zusammenzukommen.

Mal wird ein

Film geschaut, mal wird gekocht.

Mal radelt man in einen Biergarten,

mal diskutiert man über ein

Thema. Mal geht man zum Bowlen

und mal werden Plätzchen

gebacken. Nichts muss, viel kann

passieren an Austausch, Kennenlernen,

Geselligkeit und Kontakt.

Neugierig? Einfach mal vorbeikommen!

Weitere Termine und

Themen zeitnah auf der Homepage

der Lutherkirche.

Mehr Infos

auch bei bei Andreas Walter

[andy-hoepfigheim@gmx.de] oder

Verena Übler [vuebler@web.de].

Was noch? Kaffee und Kuchen und

Ratschn im

»Café zum Weinbauern«

Die Idee: Sie verkaufen für Ihr Portemonnaie,

die Standgebühr und der

Erlös von Kaffee und Kuchen kommen

der Familienarbeit der Lutherkirche

zu Gute.

Anmeldung ab 9.3.2013 bei

Sibylle Wadepohl, Tel. 62509398

Illustration: Emma Paul

Ein etwas anderer Gottesdienst

– nicht nur für Frauen:

Unter diesem Motto steht der Ökumenische

Weltgebetstag 2013, der von

Frauen des Weltgebetstagskomittees

aus Frankreich vorbereitet wurde.

Die Frauen haben eine Liturgie entworfen,

die in Gebeten, Liedern und Verkündigung

zum Ausdruck bringt, was

es bedeutet, Vertrautes zu verlassen

und plötzlich ›fremd‹ zu sein. Mutig

wird die Frage der Gastfreundschaft

thematisiert, gerade auch im Hinblick

auf die gesellschaftlichen Bedingungen

in unserer ›Festung Europa‹.

In Verbundenheit mit den Frauen und

Männern aus Frankreich feiern wir zusammen

mit den Gemeinden Heilig

Kreuz und St. Franziskus einen ökumenischen

Gottesdienst:

Freitag, 1. März 2013

um 18 Uhr im Pfarrsaal Heilig Kreuz

(Ecke: Gietl-/Untere Grasstraße)

Kunstausstellung in der

Lutherkirche

Zur Ausstellung »Passion« von Lothar

Kaspar Wurm in der Karwoche laden

wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Eine kleine Vernissage findet im Anschluss

an den Gottesdienst am

Palmsonntag in der Lutherkirche statt

(ca. 11 Uhr; Eingang: Rondell an der

Bergstraße).

Dauer der Ausstellung:

24.3. - 1.4.2013

20 21


Engel unserer Gemeinde:

Zwölf neue »Engel«

für die Gemeinde

Die Gemeindemitglieder der Lutherkirche haben gewählt und einen neuen Kirchenvorstand

bestimmt. Am 1. Advent wurden im Gottesdienst folgende Personen

in ihr Amt als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher eingeführt:

im Jahr 2006: 6,2%) Die höchste Wahlbeteiligung gab es in der

Altersgruppe der über 60 jährigen Frauen!

Ich danke für die Bereitschaft der 20 Kandidierenden, die sich in einer

großen Gemeinde zur Wahl gestellt haben und nun zum größten

Teil dem gewählten bzw. erweiterten Kirchenvorstand angehören.

Beides ist nicht leicht: zu wählen (wenn man kaum jemand kennt,

vielleicht gerade erst zugezogen ist), aber auch sich zu engagieren

(wir sehen uns nicht automatisch in einem geographisch weitläufigen

Gemeindegebiet).

Gisela Bartels

Markus Graf

von Armansperg

Andrea

Bartelt Gering

Andreas Köck

Barbara

Franke

Stefanie Kerst

Achim Schmid

Carmen

Marschner

Florian Weber

Gerlinde

Singldinger

Henrike Steen

Gudula

Stöcker

Hermann Will

Verena Übler

Karin

Wolfgang

Neben diesen Männern und Frauen, die ehrenamtlich die Leitungsfunktion für

die Gemeinde ausüben, sind auch die Pfarrerinnen Karin Wolfgang, Barbara

Franke und Verena Übler mit Sitz und Stimme im Kirchenvorstand. Außerdem

gehört dem Gremium Diakon Helmut Brunsch an.

Erstmals hat unsere Gemeinde die sogenannte »vereinfachte« Briefwahl angeboten,

d.h. allen Gemeindegliedern wurden die Briefwahlunterlagen zugeschickt.

Landesweit hatte etwa ein Drittel aller Kirchengemeinden diesen Weg

beschritten. Leider mussten 116 Stimmzettel als ungültig gewertet werden, da

das Wahlverfahren offenbar zu kompliziert oder verwirrend war. Die zuständigen

landeskirchlichen Gremien versprechen Verbesserung für 2018!

Für unsere Gemeinde lag dank der aufwendigen Mitarbeit des Wahlausschusses

folgendes Ergebnis vor: 6,6 % hatten gewählt (im Jahr 2000 waren es 4%,

Daher danke ich allen, die gewählt haben und bitte Sie heute alle:

gehen Sie auf einzelne Kirchenvorsteher zu, mit ihren Anregungen

und Fragen. Begleiten Sie unseren neuen Kirchenvorstand mit ihrer

Fürbitte, ihrem Gebet. Denn der Kirchenvorstand ist die geistliche

und organisatorische Gemeindeleitung, in seiner Verantwortung

wird in den nächsten Jahren die Gestaltung des Gemeindelebens

ebenso liegen, wie die Verwaltung der Ressourcen. u.a. wird sich

dieser Kirchenvorstand Gedanken machen müssen über ein langfristiges

Konzept unserer Immobilien (Kirche, Gemeindehaus, Pfarramt).

Davon werden Sie in unseren nächsten Gemeindebriefausgaben

immer wieder lesen.

22 23


Der bisherige Kirchenvorstand hat einige Weichenstellungen für die

Zukunft getragen, nicht zuletzt die große Orgelrenovierung. Emotional

waren Abschiede und Wechsel im Team zu verkraften und

gleichzeitig die Zukunft und die Alltagsarbeit im Blick zu behalten.

Für alle gegenseitige Beratung und Begleitung in menschlichen und

organisatorischen Umbruchzeiten sage ich »Danke«, verbunden mit

dem Wunsch, dass jede Kirchenvorsteherin und jeder Kirchenvorsteher,

egal ob wiedergewählt oder nicht, auch einen persönlichen

Gewinn aus diesem Engagement für die Gemeinde mitnehmen

kann. Wie sagen wir in Bayern? »Vergelts Gott«! In diesem Sinne

verabschiede ich mich vom »alten« Kirchenvorstand und freue mich

nun auf eine konstruktive und menschlich offene und herzliche Zusammenarbeit

mit den »neuen« Frauen und Männern im Kirchenvorstand.

Pfarrerin Karin Wolfgang, Vorsitzende des Kirchenvorstandes

Christbaum ade mit Isargraffel

Ein Generationen übergreifendes Kunstwerk

wird am 12. April am Hans-Mielich-Platz enthüllt.

Gemeinsam mit den Naturindianerkids der Agilolfingerschule, dem

Caritas Alten- und Pflegeheim in der Hans-Mielich-Straße und allen

die Lust am Sachensuchen haben, werden die Isarstrände abgesucht.

Die Fundstücke werden von den Naturindianerkids unter

künstlerischer Leitung von Sabine Paul an den Stamm des letzten

Christbaums, vom 7.12.2012, installiert.

Die nächsten Isargraffel-Sammel-Termine:

8.2., 1.3. und 5.4. ab ca. 14.15 Uhr, Agilolfingerschule

Wer Interessantes findet, kann die Stücke auch

ausserhalb der Termine abgeben:

Tel. 0172-8177660 oder Mail: paulgrafik@gmx.de

Am 1. Feb. 14 Uhr

enthüllt die ›Gesellschaft

zur Befreiung der Konfektionsgröße‹

eine Skulptur

für mehr Rücksicht auf

Individualitätam Hans-

Mielich-Platz. Mehr auf:

www.mehrplatzzumleben.de

Foto: Sabine Paul

Osterdult der Lutherkirche

EierEierEierEierundnochmalEier

– die handbemalten

Ostereier sind die Schmuckstücke

der Osterdult und

sollten an keinem Osterstrauss

fehlen!

Aber auch sonst gibt es wie

immer von A wie Antiquitäten

bis Z wie Zentrifuge alles,

was das Herz begehrt.

Überzeugen Sie sich selbst

und finden Sie das eine

oder andere, das Sie schon

immer gesucht haben!

Vor oder nach dem Einkauf

kann man bei Suppe und

Würstel bzw. Kaffee und Kuchen

gemütlich zusammensitzen.

»Dass die Leute sich

wohlfühlen, vielleicht ein

Schnäppchen machen und

nebenbei Gutes tun – darum

geht es«, sagt Organisatorin

Dorothea Leberfinger.

Der Erlös kommt sozialdiakonischen

Projekten der

Gemeinde der Lutherkirche

zugute. »Seit über 40 Jahren

wirken wir so in den

Stadtteil hinein«, ergänzt

sie stolz.

Der Hobby- und Trödelmarkt findet am Samstag, 16. März, von 9–18

Uhr, am Sonntag, 17. März, von 11–17.30 Uhr und am Montag, 18.

März, von 15–17 Uhr im Gemeindehaus der Lutherkirche, Weinbauernstr.

9, statt.

Bitte bringen Sie Sachspenden in der Woche vor der Dult zwischen 8

und 15 Uhr im Gemeindehaus vorbei. (Was wir nicht entgegennehmen:

Altpapier, Zeitschriften, Kleidung, Schuhe, Möbel, nichtfunktionsfähige

Elektroartikel).

24 25


Unsere

evangelischen Nachbargemeinden

Nord

West

Der

Blick

über

den

Zaun

Unsere ev.-luth. Lutherkirche in Giesing (von Architekt: Hans Grässel

erbaut 1926-1927) hat sieben evangelische Nachbargemeinden.

Die Kirchengemeinden sind aus drei Münchner Prodekanaten,

die alle zum Dekanat* München gehören.

Vier Nachbar-Kirchengemeinden im Prodekanat München-Süd (zu

dem die Lutherkirche, 1 auch gehört)

•2 Emmauskirche Harlaching

(Franz Lichtblau und Ludwig Bauer, 1963-1964);

•3 Himmelfahrtskirche Sendling

(Georg Zeitler, Saalumbau 1919-1920);

•4 Passionskirche Obersendling (Friedrich Zeitler, 1968-1970);

•5 Philippuskirche Giesing

(Franz Lichtblau und Ludwig Bauer, 1963-1964);

Zwei Nachbar-Kirchengemeinden im Prodekanat München-Mitte

•6 Lukaskirche Lehel

•7 St. Johannes Haidhausen

Eine Nachbar-Kirchengemeinde im Prodekanat München-Südosten

•8 Gustav-Adolf-Kirche, Ramersdorf

4

3

Mitte

6

7

1

5 8

2

Ost

Was hat der König von Schweden

mit Ramersdorf zu tun?

Ganz einfach: Er ist der Namensgeber unserer Nachbarin,

der Evang.-Luth. Gustav-Adolf-Kirche!

Und das kam so:

Obwohl Ramersdorf bereits 1864 nach München

eingemeindet worden war, gehörten die dortigen Protestanten

zu der um 1830 gegründeten Gemeinde

St. Paulus in Perlach. In den Jahren 1928 bis 1930

wurde von der Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG

(Gewofag) die Siedlung Neu-Ramersdorf erbaut. Dadurch

war auch die Zahl der Protestanten angestiegen.

Im »Haus Elisabeth« in der Rosenheimer Straße,

das dem Verein »Heim für alleinstehende Frauen und

Mädchen e. V.« gehörte, wurden in einem Raum auf einem kleinen

barocken Altar aus einer Kapelle im Oberland Gottesdienste

abgehalten. 1931 wurde der ›Evangelische Verein Neuramersdorf‹

gegründet. (1. Vorsitzender Georg Scheuerpflug, Ehrenvorsitzender:

Pfarrer Bomhard von St. Paulus in Perlach). Schon in

der Gründungsversammlung wurde unter großem Beifall der Vorschlag

gemacht, einen Kirchenchor zu gründen. 1932 hielt Pfarrer

Bomhard einen Lichtbildervortrag über Gustav Adolf II., König

von Schweden. Dessen Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg in

Deutschland verhinderte einen Sieg des kaiserlichen Lagers der

Habsburger und sicherte damit indirekt die Existenz des deutschen

Protestantismus. Dieser Vortrag wirkte nach, doch bis zur

Namensgebung der Gemeinde sollten noch ein paar Jahre vergehen.

In der Zwischenzeit belebte sich durch den Dienstantritt des

König Gustav Adolf

von Schweden.

Quelle: Württembergische

Landesbibliothek

Süd

Südost

*Was ist ein Dekanatsbezirk? Mehrere Kirchengemeinden bilden zusammen einen Dekanatsbezirk

(einem Landkreis vergleichbar), an dessen Spitze ein Dekan oder eine

Dekanin steht. Die Leitung der Dekanatsbezirke liegt bei der Dekanatssynode, deren

Mitglieder von den jeweiligen Kirchengemeinden bestellt werden. Mehrere Dekanatsbezirke

bilden zusammen einen Kirchenkreis (einem Regierungsbezirk vergleichbar).

Info auch auf: http://www.bayern-evangelisch.de/www/ueber_uns/dekanatsbezirke.php

Das sanierte Gemeindehaus.

Foto: Gustav-Adolf-

Kirche

26 27


Abschied von Vikar Simon Stritar

Beim Sommerfest

wurden alle satt.

Foto: Gustav-Adolf-

Kirche

»ständigen Vikars« Daniel Schöffel das Gemeindeleben zusehends.

Ende 1933/Anfang 1934 entschloss sich die Stadt München in

Ramersdorf eine Mustersiedlung zu errichten. Der Initiator, Stadtrat

Guido Harbers, hatte maßgeblichen Einfluss auf die Errichtung

der Siedlung und schuf als Baumeister eine Kirche, die sich nach

seiner Vorstellung vollkommen in das Siedlungsbild einpassen sollte.

1935 wurde der Kirchbau und 1936 das Gemeindehaus mit

Pfarrhaus vollendet. Die Kirche erlitt im Krieg wenige Schäden, das

Gemeindehaus jedoch wurde 1944 zerstört. Mit viel Eigeninitiative

gelang es der Gemeinde, die Kirche wieder nutzbar zu machen.

Nachdem 1949 die selbstständige Evang.-Luth. Pfarrei München

- Gustav-Adolf-Kirche errichtet worden war, konnte 1951 das Gemeinde-

und Pfarrhaus nach den alten Plänen wieder aufgebaut werden.

Durch Umbau und Erweiterung erhielt das Gemeindezentrum

1963/64 seine jetzige Gestalt.

Ein Team von 2 Pfarrern, Kantor, Gemeindereferentin i.R., Sozialpädagogin

und weiteren neben- und ehrenamtlichen Personen stellt ein

aktives Gemeindeleben auf die Beine. Dazu gehören:

Eine Welt Laden, KirchenCafe, gemeinsame Jugendarbeit mit der

Jesaia Kirche, Martinifest, Sommerfest, Mitarbeiterempfang, Theatergruppe,

Gospelchor, Mendelssohnchor, Gymnastik, Yoga, TaiChi.

Die Gemeinde berbergt außerdem die Schwedische Lutherische Gemeinde.

Der Gemeindebrief »Aufbruch« erscheint 4x jährlich in einer Auflage

von 2.200 Stück.

Adresse: Hohenaschauer Str. 3, 81669 München

www.gustav-adolf.de

asp/vü

Fackelzug-Foto: Peter Riegert

Foto: Sabine Paul

Dank an unseren

Vikar Simon Stritar

»Alles hat seine Zeit«, heißt es im Buch

des Prediger Salomo. Dass diese Weisheit

auch für Vikare gilt, haben wir nun

wieder einmal durchzubuchstabieren:

Das Vikariat von Herrn Stritar endet

mit seinem Abschiedsgottesdienst am

24.2.13.

Herzliche Einladung!

Lieber Simon,

jetzt bist Du richtig bei uns angekommen

und durch das bestandene zweite

theologische Examen (Gratulation!)

»frei«, dich in der Gemeinde mit deinen

Stärken und deinem Interesse einzubringen,

und nun geht es schon auf

den Abschied zu. Aber es geht jetzt

nicht in weite Ferne: Ich freue mich mit

Deiner Frau und Dir, dass ihr bald eine

Stelle in Olching teilen werdet, und so

hoffentlich auch etwas Zeit bleibt für

Eure kleine Familie.

Du wirst uns fehlen und Du hast

gezeigt, dass ein Vikar durch und mit

»vier« Mentorinnen sich anleiten und

bestärken lassen kann. Dafür meinen

besonderen Respekt! Vor allem im

Bereich der Konfirmandenarbeit hast

Du junge Menschen begleitet und deinen

Glauben lebendig werden lassen.

Danke !

Behüt Dich Gott, lieber Simon

Deine Mentorin

Karin Wolfgang

Aller Anfang ist

schwer, das ist freilich

keine geheime

Weisheit mehr, aber,

wenn ich diese Zeilen

schreibe, dann

spüre ich auch, dass

auch das Ende für

mich nicht leicht ist.

In diesem Februar endet wie im Flug

mein Vikariat in der Lutherkirche und es

war eine schöne Zeit bei Ihnen.

Liebe Giesinger, bei Ihnen allen möchte

ich mich für diese Zeit bedanken. Ich

denke da an die herzlichen Begegnungen

und Gespräche, die wir miteinander

hatten, die Gottesdienste mit Ihnen, an

die spaßigen Konfistunden mit Euch, an

die Osternacht, natürlich an meinen Examensgottesdienst

mit voller Kirche an

einem Montag und an vieles mehr!

Danke auch an alle Haupt- und Ehrenamtlichen,

die zweieinhalb Jahre lang mich

dabei unterstützt haben und mir ans Herz

gewachsen sind.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich

natürlich noch meiner Gemeindementorin

Pfarrerin Karin Wolfgang und meiner Mentorin

für die Konfirmandenarbeit Pfarrerin

Verena Übler aussprechen. Beide haben

mich mit meinen Ecken und Kanten unter

ihre Fittiche genommen und ich konnte

viel von beiden lernen. Dankeschön!

Liebe Giesinger, ich würde mich freuen,

Ihnen allen noch einmal bei meinem Abschiedsgottesdienst

am 24.2. persönlich

»auf Wiedersehen« sagen zu können.

Gottes Segen für Sie und Ihre Lieben!

Simon Stritar

28 29


Kinder- und Jugendausschuss-Wahl

Kaum war die Kirchenvorstands-Wahl vorbei, stand

schon die nächste Wahl an, die der Jugendvertreter

und Jugendvertreterinnen im KJA. Dieser Ausschuss

ist zuständig für die Planung der Jugendarbeit,

für die Nutzung des Jugendkellers und alles,

was rund um die Jugendarbeit so anfällt.

Zur Wahl standen am 9.12. einige ehrenamtlich

sehr engagierte Jugendliche. Und gewählt wurden

für die nächsten zwei Jahre:

Johannes Büttner, Malte Fechner, Sascha Pilipovic

und Leonie Tief.

Herzlichen Glückwunsch! Auf gute Zusammenarbeit

freut sich Eure (Jugend-)Pfarrerin Verena Übler.

»Konfirmation heißt Bekräftigung«

Seit September sind 19 junge Menschen dabei, ihren Kinderglauben

abzustreifen und neue Weg mit Gott zu entdecken. Bei fast

allen haben die Eltern entschieden, sie mit der Taufe Gott anzuvertrauen.

Bald werden sie nun selbst mit ihrem »JA« ihre Taufe bekräftigen

und damit deutlich machen, dass sie weiterhin zur Familie

Gottes gehören wollen.

Sie sind herzlich eingeladen, unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden

bei diesem wichtigen Schritt zu begleiten. Bitte kommen

Sie zu den folgenden Gottesdiensten und zeigen Sie

damit, dass auch Sie sich über die zukünftigen »vollwertigen«

Mitglieder unserer Gemeinde freuen!

17. März 2013 / 10 Uhr Vorstellungsgottesdienst

(die Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalten

von A–Z diesen Gottesdienst und zeigen damit, was

sie im Kurs bisher gelernt haben)

21. April 2013 / 10 Uhr Konfirmation (ja, zu diesem

Gottesdienst werden viele Gäste kommen, aber auch

für Sie, liebe Luther-Leute, ist Platz! Feiern Sie mit!)

Team: Florian Weber, Verena Übler, Anna

Lisa Spitzauer, Kamil Zewergs, Nikolai

Hilz, Simon Stritar (nicht im Bild)

von links nach rechts: Sascha Pilipovic, Malte Fechner, Johannes Büttner und

Leonie Tief. Foto: Anna Lisa Spitzauer

Konfis: Elisabeth Balz, Jan Bohnenkämper, Kilian Brenner, Anna Franziska Brunner, Charlotte Erdmenger,

Lea Gersch, Stella Marie Höllerer, Korbinian Kääb, Rabea Kaut, Elina Köster, Sophie Knieper, Julian Nickel,

Oskar Nindl, Leander Mathoi, Martin Penzkofer, Luka-Leon Schulz, Alva Sprave, Franziska Steingruber, Michael

Tellioglu Fotos: Verena Übler

30 31


Die Orgel mit

neuem Klang..

Fotos:

Sabine

Paul

Am 13. Dezember war es endlich so weit; Der Orgelsachverständige

aus Nürnberg, Herr Schumann,

spielte auf der renovierten und gereinigten Orgel in

unserer Kirche. Dieser »Abnahmetermin« in Anwesenheit

von Frau Leberfinger/ Organistin, Herrn Eder/Orgelbauer

und meiner Person als Pfarramtsvorstand

setzte den Endpunkt unter eine aufwendige Arbeit,

die nach 40 Jahren ohne Reinigung notwendig war.

Herr Schumann formuliert es so: »Die Simon-Orgel

in der Lutherkirche wurde von der Orgelbaufirma

»Frenger & Eder« gründlich gereinigt und umfangreich

technisch sowie klanglich überarbeitet. Viele verschlissene

Teile der elektrischen Registertratur und

der Windversorgung mussten gänzlich erneuert werden.

Das gesamte Pfeifenwerk (mit weit über 2000

Holz- und Metallpfeifen) ist gesäubert, überarbeitet,

nachintoniert und neu eingestimmt worden. Die Orgel

erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Die Kirchenmusik

in der Lutherkirche wird durch dieses klangvolle

Instrument sicher für viele Jahre bereichert werden.«

Ich will an dieser Stelle allen danken, die dafür gespendet

haben, insgesamt wurden 11.717,15 €

gegeben. Mein Dank gilt auch dem letzten Kirchenvorstand

für seinen einstimmigen Beschluss und

Rückhalt, denn die Abschlussrechnung wird bei ca.

70.000.-€ liegen und dafür nehmen wir auch einen

großen Betrag aus unseren Rücklagen. Aber wer seit

dem 1. Advent im Gottesdienst die Orgel jetzt hört,

wird sicher mit einstimmen: das ist uns die Orgel

wert!

Wer, wie ich, gesehen hat, in wie viele Teile und Pfeifen

und Kleinwerke eine Orgel zerlegt werden kann,

wie viel Handarbeit es braucht und Geduld, der kann

nur staunen und sich freuen, dass die Königin der

Instrumente jetzt so strahlt und hell und sauber

erklingt zum Lob Gottes. Und ich wünsche Frau Leberfinger,

die nun auf einer neuen Orgelbank sitzen

kann, dass sie nach soviel Mühe und Betreuung der

Arbeiten, eine rechte Freude hat, wenn sie auf dieser

Orgel nun spielt.

Karin Wolfgang

Foto: Verena Übler

Sicher ist Ihnen bei einem Ihrer letzten Gottesdienstbesuche auch

aufgefallen – die Orgel klingt anders! Heller, voller, reiner.

Die ganze Mechanik, also der Weg von jeder Taste bis zur Pfeife

(das können bis zu 15 m sein!) wurde kontrolliert und nachgestellt,

damit die Ansprache der Töne pünktlichst kommt. Die ca. 2500

Pfeifen (von 1cm – 3 m Länge) wurden im Laugenbad von innen

und außen gesäubert. Kleinteile mussten ausgetauscht werden,

7 Bälge wurden neu bespannt, weil sie undicht waren. Das ganze

Innenleben der Orgel wurde mit Hilfe vieler Flaschen »Meister Propper«

gereinigt.

Jede Pfeife musste beim Wiedereinbau neu intoniert werden, d.h.

sie wurde auf ihre Klangfarbe überprüft, gestimmt und dem heutigen

Musikgeschmack angepasst.

Nun ist die Orgel in der Lutherkirche wirklich wieder die Königin der

Instrumente, und das Spielen und Üben macht so richtig Spaß!

Dorothea Leberfinger

32 33


?

Exerzitien im Alltag 2013

In guten menschlichen Beziehungen zu leben, schenkt uns Geborgenheit,

mitten in der Unwägbarkeit unseres Alltags. Solche Beziehungen sind

nicht machbar, aber wir können für sie empfänglich sein und sie pflegen.

So ist auch unsere Beziehung zu Gott ein Geschenk, das wir wahrnehmen

und annehmen können und dürfen.

Als Mose Gott am brennenden Dornbusch nach seinem Namen – seinem

Wesen – fragt, erhält er die Antwort: »Ich bin der Ich-Bin-Da!« (Es ist auch

die Übersetzung möglich: »Ich bin da für dich!«)

Dietrich Bonhoeffer beschreibt aus dem Gestapo-Gefängnis heraus seine

Gotteserfahrung mit den Worten: »Von guten Mächten wunderbar

geborgen...«

In den Exerzitien im Alltag versuchen wir durch üben der Achtsamkeit

mitten in unserem alltäglichen Leben und dem Austausch unserer Erfahrungen,

uns der Wirklichkeit der immerwährenden Gegenwart Gottes

bewusst zu werden. Der Zusage »Ich bin da für dich!« mit einem hörenden

Herzen vertrauen zu lernen.

Gönnen Sie sich die Zeit und die Möglichkeit, Achtsamkeit phantasievoll

und ohne Leistungsdruck zu üben.

Zusammen mit Christinnen und Christen des Pfarrverbandes Heilig Kreuz

beginnen wir in der Passionszeit den Übungsweg und laden vom 21.2. bis

21.3.2013 zu Exerzitien im Alltag ein. Wir treffen uns einmal wöchentlich,

donnerstags um 20 Uhr im Gemeindehaus der Lutherkirche, um zu hören,

miteinander zu singen, zu beten und Erfahrungen auszutauschen.

Schriftliche Impulse geben Hinweise und Anregungen für den Übungsweg

während der Woche.

Wir freuen uns über alle Menschen, die sich mit uns auf den Weg machen.

Anmeldung (erleichtert uns die Planung) bitte bis 18.2.2013 im

Pfarramt der Lutherkirche,Tel. 69 79 89 60 oder bei

Barbara Nickolai, Tel. 62 48 96 99.

Viel Spass und Erfolg

Rüber:

1 Geflügelbein, 9 span. Artikel, 10 Ekelausruf,

11 Berliner, 15 Aufschneidzimmer, 17 Eng- Schott- &

Irland mit Wales, 19 Kfz: Aalen, 20 HAselNUssTAfel,

22 färbt Milch braun, 24 Einspruch, 26 Rechtschreibbuch,

28 Tomate, 30 Zugvogel, 32 Würstelwürze,

34 Windschatten, 36 Speisengrundlage, 40 Gsundmacher,

41 Lösungswort, 47 Boss, 48 3er-vorsilbe,

49 Außerordentlich, 50 Nicht sie, 51 mal 3=Weihnachtsmannruf,

52 Flach, 54 altgriechische Münze,

55 Vorspeise, 57 nicht voll, 58 mutlose Baumfrucht,

60 Bruderopfer, 62 das Rote in Caprese, 65 engl.

mich, 66 Tankstelle, 69 Salzwasser, 70 englische

Lüge, 71 Kren, 75 arg selten, 77 griech. Göttin der

Morgenröte, 78 Zwiebelgewächs, 82 to... or not to...,

83 schaut sich jeder mal von unten an, 85 lustiger

Mister, 86 vom Kolumbus, 87 italienisch ja, 88 haben

Euro und Dollar gemeinsam, 90 mit Wasser

Kerkerdiät, 91 Mückenbeschäftigung, 92 kleiner

Berliner Gauner

Runter:

1 Anruf, 2 Zugmaschine, 3 Anrede, 4 Faultier, 5 römisch

11, 6 Fleischspeise, 7 geschüttelter Luftreifen,

8 Kochgerät, 11 schließt den Magen, 12 5,5 ist

normal bei Seite, 13 ungewürzt, 14 Dampf..., Rohr...

oder, 16 Vater, 17 fertig gekocht, 18 Riesenschlange,

21 chem. Zeichen: Tellur, 23 Erdapfelstampf,

?

Das Rätsel dieser Ausgabe:

Das Lösungswort des Rätsels im letzten Gemeindebrief war:

LOESUNGSWORT.

Der Gewinner ist: Herr Andreas Dumont. WIR GRATULIEREN!

Rätsel

Der Gewinn dieses Rätsels: Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir

ein Osterei von Frau Leberfinger.

Bitte schicken Sie die Lösung per Post an das »REDTeam des Gemeindebriefs«,

Martin-Luther-Str. 4, 81539 München.

In der Kirche abgeben oder per E-Mail: pfarramt@lutherkirche-muenchen.de

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77 78 79 80 81 82

83 84 85 86

87 88 89 90

91 92

24 absolut ohne irgend einen Sinn, 25 Austriasender,

Getränk, 56 Kübel, 59 Buchverlag, 61 englische

27 Spielkarte, 29 Gewürzpflanze, 31 Geschwin-

Biene, 63 Teiggrundlage, 67 Haftstrafe, 68 Skataus-

digkeitsmesser, 33 Kartoffel, 35 ist keine, 37 Einkauf,

ruf, 69 Kinderbringer, 72 Planet, 73 tut gut bei Er-

38 nicht Global, 39 engl. essen, 40 nicht Sie, kältung, 74 gelbe ..., Karotte, 76 Abt in Frankreich,

41 Pilze, 42 englischer Er, 43 Kaltspeise, 44 Nudelgericht,

79 Weg, 80 englisches Auto, 81 Kopf-Arzt, 84 nicht

45 Rauschgift, 46 Süßspeise, 53 engl. Du, 89 Normalnull

hfos

34 35

?

??

Ecke

Ausgabe 1/2013

Einsendeschluss: 22.3.13

?

Lösungswort des Rätsels (41 rüber) 1/13 ist:

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __


Postvertriebsstück

B 11055 F

Entgelt bezahlt

DPAG

Ökumenische Sozialstation - Giesing-Harlaching

Ambulante Häusliche Altenpflege

Martin-Luther-Str.6

81539 München

Schon mehr als 30 Jahre sorgt die Ökumenische Sozialstation

Giesing-Harlaching dafür, dass sich hilfsbedürftige Menschen

»Zu Hause in guten Händen« fühlen. 1976 wurde die Einrichtung

gegründet, seit 2011 gehört sie zur Hilfe im Alter gGmbH

der Inneren Mission München.

Wir bieten alten und kranken Menschen eine qualitativ hochwertige

Pflege zu Hause an und respektieren dabei selbstverständlich

den Wunsch unserer Klienten, so lange wie möglich

in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

Unser Team besteht aus examinierten Pflegefachkräften und

Pflegehilfskräften.

Gerne unterstützen wir Sie im Alltag – unabhängig von Ihrer

Konfession, Herkunft oder Ihrem Alter.

Frau Barbara Wurzer, die Pflegedienstleitung, berät Sie gerne:

Telefon: 089 / 692 72 84

Fax: 089 / 692 77 45

E-Mail: bwurzer@im-muenchen.de

Internet: www.oeso.de

Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief: 6.4.2013

Der Überweisungsträger für Renovierung der Orgel und Familienarbeit

wurde zum steuervergünstigten Zweck vom Verleger kostenlos beigefügt.

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