1 Lichterkette 11. März 2012 - IG Metall Salzgitter-Peine

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1 Lichterkette 11. März 2012 - IG Metall Salzgitter-Peine

Lichterkette 11. März 2012

Mit einer Lichterkette verbinden wir am Fukushima-Jahrestag,

am Sonntag, den 11. März 2012 um 19.00 Uhr alle

Atommüll-Brennpunkte im Braunschweiger Land:

• Firma Eckert&Ziegler in BS Thune

• ASSE II

• Schacht KONRAD

Unser Treffpunkt: Ab 18.30 Uhr direkt vor

dem Volkswagenwerk - Tor 1

80 km Gedenken an die Opfer von Fukushima und Kritik

am unverantwortlichen Umgang mit Atommüll.

Ein Jahr nach Fukushima laufen immer noch Atomanlagen

und mit der Rückholung aus der ASSE II ist nicht begonnen

worden. In Schacht Konrad soll der selbe Fehler gemacht

werden. Wir akzeptieren kein „Restrisiko“, keine „Niedrigstrahlung“

und keine Flutung des Atommülls.

Stoppt endlich den verantwortungslosen Umgang mit ASSE

II, Morsleben, Gorleben, Schacht KONRAD und bei Eckert &

Ziegler durch die zuständigen Behörden und Ministerien!

Betriebszeitung der IG Metall im VW-Werk Salzgitter Ausgabe 1/2012

Inhalt

Seite 1: Lichterkette am 11.März 2012

Seite 2: 25 Mio Euro für die Werkssanierung

Seite 3: Wolfsburg AG - Gleichbehandlung

auch bei den TeamsprechernInnen

Seite 4: Ausstellung:

„Gerade dich Arbeiter, wollen wir!“

Seite 5: Jubiläum der Jugendbegegnungsstätte

in Auschwitz

Seite 6: Frauenanteil in höheren Lohngruppen erhöht

Neue Infokästen der VKL

Seite 7: Zustandsbericht der 7642

Wareneingang Halle 4

Seite 8: Veranstaltungen im März

Frauentag am 8. März

Tag gegen Rassismus am 21. März

1


Schon seit Jahren fordert der

Betriebsrat mehr Mittel für die

Sanierung von zum Teil unhaltbaren

Missständen in unserem

Werk. Nicht zuletzt müssen

Gesetze und Richtlinien zum

Umweltschutz und zur Arbeitssicherheit

eingehalten werden.

In diesem Jahr sollen allein für

die Erhaltung und Sanierung

der Infrastruktur unseres Werkes

– die so genannte Grundlast

- über 25 Millionen Euro

ausgegeben werden.

2

25 Millionen Euro für die Sanierung unseres Werkes

• Ersatz von Schwerpunktstationen Halle 4

• Ersatz 6kV-Schaltanlage Heizhaus

• Umsetzung Konzern-Brandschutz-Richtlinie

• Trinkwassertrennstationen

• Wärmerückgewinnung Halle 4

• Wärmerückgewinnung Techn. Absaugungen („Heatsaver“)

• Erprobung Blockheizkraftwerke

• Kapazitätserhöhung Kühlwasser Halle 4

• Verbesserung der Luftqualität in den Hallen.

weitere Dachsanierungen

Fenster und Tragwerksreinigungen

Neben den abgebildeten Maßnahmen

sind noch geplant:

Hinzu kommt eine ganze Reihe

an Sauberkeitsmaßnahmen,

über die wir gesondert informieren

werden.

Der Betriebsrat geht davon

aus, dass die über die PR 60

genehmigten Gelder auch alle

von unserem Controlling genehmigt

werden, d.h. die BMs

freigegeben werden. Und dass

genügend Personal für die Um-

Büroumbauten

Ersatz 20kV-Schaltanlagen

setzung der Maßnahmen zur

Verfügung steht!

Dies ist leider auch nicht selbstverständlich.

Sanierung von Trafostationen

weitere Toilettensanierungen

Sanierung des Hochstromschienennetzes

in Halle 4

Ersatz der Hallengrundbeleuchtung


In den Montagen wird nun auch

die Teamarbeit eingeführt.

Da dort Hand in Hand mit den

Kolleginnen und Kollegen der

Wolfsburg AG gearbeitet wird,

hat der Betriebsrat sich dafür

eingesetzt, dass auch Kolleginnen

und Kollegen der Wolfsburg

AG in die Funktion des

Teamsprechers ernannt werden

können.

In der Kostenstelle 7227 hatte

sich für Gruppe zwei niemand

freiwillig gemeldet, so dass

Sandro Pauka, Vertrauensmann

und Kollege der Wolfsburg

AG, von seinen neun

Kolleginnen und Kollegen als

Teamsprecher vorgeschlagen

wurde.

„Ich habe mich sehr über das

Vertrauen und die Bestätigung

meiner Arbeit gefreut“, sagt

Sandro. „Erst wurde geklärt, ob

ich alle Voraussetzungen dafür

erfülle, unter anderem muss ich

alle 51 Arbeitsplätze unserer

Linie kennen und auch ausführen

können. Und als dann Betriebsrat

und Abteilungsleiter

grünes Licht zu meiner Person

gegeben haben, bin ich

jetzt seit Ende Januar offiziell

als Teamsprecher

der Gruppe zwei, die aus

fünf Volkswagen-Stammbeschäftigten

und vier

Beschäftigten der Wolfsburg

AG besteht, tätig“.

Sandro hat bereits an einem

Seminar teilgenommen,

um sich auf seine

neue Funktion vorzubereiten.

„Es war wichtig

für mich zu lernen, wie

ich Präsentationen ausarbeite

und Konfliktlösungen

herbeiführe“, betont

Teamarbeit – Bei uns werden alle gleich behandelt!

Sandro.

Meike Seeliger hat ihr

Seminar noch vor sich

und hofft dort alles an

die Hand zu bekommen,

was sie als Teamsprecherin

braucht.

Auch sie soll demnächst

in der 7137 diese Aufgaben

in ihrer Gruppe

übernehmen. Sie ist

Stammbeschäftigte bei

Volkswagen und schon

seit Anfang an dabei. Sie

war auch schon als Multiplikatorin

eingesetzt,

so dass ihre Gruppe sie

und ihren Stellvertreter

als Teamsprecher vorgeschlagen

hat.

„Letztendlich entschieden

haben dann Betriebsrat

und Personalabteilung“,

sagt Meike.

Und sie ergänzt: „Ich

finde es richtig gut,

dass die Gruppen wieder mehr

Selbstverantwortung übernehmen,

indem wir An- und Abwesenheiten

eigenständig planen

und freue mich auf die neue

Meike Seeliger bei der Pflege des PCB (Prozess-Control-Board).

Herausforderung, zum Beispiel

auch die Produktqualität meiner

Kolleginnen und Kollegen

am Schadenstisch zu vertreten“.

Der Kollege Sandro Pauka von der Wolfsburg AG ist schon soweit qualifizert,

dass er alle Arbeitsplätze in seiner Linie bedienen kann.

3


In der Zeit vom 6. bis 16.

Dezember 2011 besuchten

insgesamt knapp 300 Auszubildende

des Volkswagenwerkes

Salzgitter die Ausstellung

„…gerade Dich, Arbeiter,

wollen wir!“ in den Räumen

der Coaching GmbH.

Die Ausstellung wurde in Kooperation

der Hans-Böckler-

Stiftung und des Deutschen Gewerkschaftsbunds

initiiert, um

die Ereignisse und politischen

Bewegungen aus dem Jahr 1933

ins Gedächtnis zurückzuholen.

Sie befasst sich außerdem mit

der zentralen Frage „Warum

die Arbeiterschaft den Durchmarsch

der Nazis nicht begrenzen

konnte“ und versucht aus

der Sicht von heute Antworten

darauf zu finden.

Andreas Blechner, unser Betriebsratsvorsitzender,

freute

sich über die große Resonanz:

„Dieses Kapitel in der Geschichte

Deutschlands muss aktuelles

Thema bleiben“, so Blechner,

„so dass auch die jungen

Generationen sich damit auseinandersetzen,

um eine Wiederholung

in der Zukunft zu

verhindern“.

4

Ausstellung: „…gerade Dich, Arbeiter, wollen wir!“

Nur wenige hatten den Mut, sich

auch öffentlich zu verweigern.

Gerhard Graw und Walter Gruber

vom Bündnis gegen Gewalt

und Fremdenfeindlichkeit führten

die Jugendlichen durch die

Ausstellung und gaben hinterher

Anregungen zur Diskussion.

„Natürlich habe ich die

jungen Menschen provokant

Gerd Graw vom Bündnis gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit diskutiert

mit VW Azubis.

gefragt, ob so etwas heute

wieder passieren könnte“, sagt

Graw, „dabei war ich überrascht

über die politischen Äußerungen

und das rege Interesse an

der Diskussion insbesondere

der jungen Frauen“.

Die Jugendlichen waren sich

einig, dass politische Auseinandersetzungen

unbedingt

geführt werden müssen. Auch

nach dem Besuch der Ausstellung

wurde unter den Auszubildenden

weiter diskutiert. „Viele

Teilnehmer waren erschrocken

über die Details der Geschehnisse

und hinterher sehr nachdenklich“,

bekräftigt Serdar

Tastan, Vorsitzender der Jugend-

und Auszubildendenvertretung.

Er hatte die Ausstellung

gemeinsam mit Andreas

Blechner und Personalleiter

Peter Raußendorf im Rahmen

der Jugend- und Auszubildendenversammlung

eröffnet.

Die TeilnehmerInnen der Jugendversammlungverabschiedeten

einen Appell an die

Menschen der Stadt Salzgitter,

an die Jugendlichen und Auszubildenden

aller ansässigen

Betriebe sowie an die Schülerinnen

und Schüler der Region

zur Bildung einer Allianz gegen

Rechts: „Lasst uns gemeinsam

für Demokratie, Menschenwürde

und Toleranz aufstehen“,

forderten sie, denn

Salzgitter ist bunt und nicht

braun – Salzgitter passt auf“.

Alle Beteiligten zogen ein positives

Fazit und empfehlen, die

Ausstellung in ähnlicher Form

auch in anderen Betrieben zu

thematisieren und zu präsentieren.

Die Ausstellung ist auch im

Internet verfügbar: http://

www.boeckler.de/pdf/ausstellung_1933_katalog.pdf


25 Jahre internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz „Oswiecim“

Am 5. Dezember 2011 fand in

Auschwitz die Jubiläumsveranstaltung

zum 25-jährigen

Bestehen der Jugendbegegnungsstätte

Oswiecim statt.

Neben ehemaligen Häftlingen

waren Vertreter aus der Politik,

eine hochrangige VW-Delegation

und Auszubildende

aus den VW Standorten bei

dieser Veranstaltung anwesend.

Seit 23 Jahren nehmen Auszubildende

der VW Werke an

einem Jugendaustausch mit

polnischen Jugendlichen in der

internationalen Jugendbegegnungsstätte

teil. Volkswagen

und das Land Niedersachsen

haben die Begegnungsstätte

von Anfang an unterstützt.

Mit ihrer Arbeit vor Ort, tragen

die jungen Menschen dazu bei,

dass die Gedenkstätte gepflegt

und erhalten bleibt. Insgesamt

haben mehr als 2000 Auszubildende

an diesem Programm

teilgenommen. Dieses Engagement

würdigten jetzt der

Niedersächsische Ministerpräsident

David Mc Allister, VW

Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.

Martin Winterkorn und VW Konzernbetriebsratsvorsitzender

Bernd Osterloh. Die Auszubildenden

von Volkswagen tragen

damit ein Stück zur Versöhnung

zwischen den Völkern bei.

Für die jahrzehnte lange Unterstützung

durch Volkswagen

und das Land Niedersachsen

wurden Mc Allister, Winterkorn

und Osterloh stellvertretend

mit der Skulptur „Gabe der Erinnerung“

geehrt.

Das umgedrehte „B“ am Eingang des

Lagers

Diese Auszeichnung in Form eines

umgedrehten „B“s steht für

den stummen Widerstand der

damaligen KZ Häftlinge, die bei

der Herstellung des Schildes

„ARBEIT MACHT FREI“ den Buchstaben

B auf den Kopf gestellt

hatten.

Zwei ehemalige Häftlinge aus

dem KZ Auschwitz-Birkenau

lobten den Einsatz der vielen

jungen Leute: „Für uns, ehemalige

Häftlinge, steht die Tätigkeit

der Begegnungsstätte

Die Auszubildende Evelyn Wasser

aus Salzgitter hat an der Veranstaltung

in Auschwitz teilgenommen.

Evelyn schilderte ihre

Erlebnisse so:

„Bereits im September war ich

beim Jugendaustausch mit anderen

VW Azubis aus Salzgitter

und polnischen Jugendlichen dabei.

Die Arbeit die wir dort leisten

ist enorm wichtig. Die Pflege der

Gedenkstätte wäre ohne den ehrenamtlichen

Einsatz der vielen

jugendlichen Helfer nicht zu bewältigen.

Wir haben in diesen zwei

Wochen Baracken gereinigt, Hecken

geschnitten, Laub gefegt und

den Stacheldraht an den endlosen

Absperrzäunen erneuert. Besonders

interessant fand ich das konservieren

von Schuhen ehemaliger

exemplarisch für die Überwindung

der Schrecken der Vergangenheit.“,

sagte Zofia Posmysz.

„Treffen mit den Jugendlichen

wurden zu einem wichtigen

Teil meines Lebens, denn damit

habe ich die Hoffnung, dass die

junge Generation wachsam und

immun gegen verbrecherische

Ideologien sein wird“, und sie

ergänzt: „Dieser Begegnungsort

ist wichtig für die jungen

Menschen und auch für uns

ehemalige Häftlinge.“

Evelyn Wasser aus Salzgitter und ein polnischer Kollege legen an der Todesmauer

im KZ Auschwitz einen Kranz nieder.

Häftlinge. Durch das Konservieren

werden sie für den Ausstellungszweck

haltbar gemacht.

Neben diesen Arbeiten haben wir

sehr viel über diesen schrecklichen

Teil der deutschen Geschichte

gelernt. Mehr als es ein

Geschichtsbuch oder Film je hätte

darstellen könnten.

Ich finde es gut, dass sich Volkswagen

dort nach wie vor engagiert.“

Zum Abschluss der Feierlichkeiten

zum 25-jährigen Bestehen

der Jugendbegegnungsstätte legten

Evelyn und die anderen Jugendlichen

gemeinsam mit den

vielen Ehrengästen einen Kranz

an der sogenannten Todesmauer

im Stammlager Auschwitz nieder.

5


In den letzten Monaten konnte

mit Unterstützung des Betriebsrates

erwirkt werden, dass die

Frauen entsprechend ihrer

Qualifikation in die quotierten

Entgeltgruppen 13 und 14 entwickelt

wurden.

„Bereits Mitte 2011 haben wir

im Rahmen einer Analyse über

alle Werke hinweg im Gleichstellungsausschusses

auf Ge-

6

Neue Infokästen der Vertrauenskörperleitung an allen Werktoren

Die Inforeiter der Vertrauenskörperleitung

an den Werk-

toren gaben in der Vergangenheit

ein schönes Bild mehr ab.

Jetzt wurden an allen Werktoren

neue, feststehende Infoschaukästen

installiert.

Die alten Aufstellreiter waren

nicht mehr zeitgemäß. Sie waren

sehr schwer, nicht Wasserdicht

und die Plexiglasscheiben

waren von der Sonne bereits

stark ausgeblichen. Zudem

waren sie an einigen Stellen

scharfkantig und damit auch sicherheitstechnisch

nicht mehr

in Ordnung.

An einigen Werktoren standen

teilweise bis zu vier Aufsteller.

Die BKK, die VW Bank usw. nutzen

ebenfalls den Eingangsbereich

zum Werk für ihre Werbung

bzw. Aktionen. Deshalb

standen die Reiter ständig im

Frauenanteil in höherwertigen Tätigkeiten erhöht!

samtbetriebsratsebenefestgestellt, dass in Salzgitter der

Anteil an Frauen als Spezialistinnen

in den Fachbereichen

zu niedrig ist“, stellt Anja Wolters-Maas,

Betriebsrätin dar.

Gemeinsam mit Detlef Kays,

Sprecher des Tarifausschusses,

wurde recherchiert und

festgestellt, dass wir durchaus

sehr gut qualifizierte Frauen in

Die Betriebsräte Anja Wolters-Maas und Detlef Kays setzen sich für eine

bessere Besetzung von Frauen in höherwertigen Tätigkeiten ein.

Die neuen Infotafeln der Vertrauenskörperleitung (links) geben ein schöneres

Erscheinungsbild ab. Eine Beleuchtung entsprechende soll ebenfalls

noch installiert werden.

Weg und zum Schluss sind einige

sogar verschwunden.

Das war ein Zustand, den wir so

nicht länger hinnehmen konnten.

Es hat zwar etwas länger

gedauert, aber jetzt haben wir

Salzgitter an Bord haben, diese

aber nicht in den entsprechenden

Tätigkeiten arbeiten. „In

Gesprächen mit den Vorgesetzten

haben wir dann nach und

nach bewirken können, dass

die Kolleginnen gemäß ihren

Ausbildungen auch entsprechende

Fachaufgaben in den

Entgeltgruppen 13 und 14 bekleiden“,

freut sich Detlef.

Und auch Petra Kühn, Frauenbeauftragte

am Standort hat die

Gespräche mit den Vorgesetzten

unterstützt. „Frauen sind

manchmal weniger fordernd

als ihre männlichen Kollegen,

trotz sehr guter Qualifikation“,

sagt Petra Kühn. „Schlussendlich

konnten wir bislang den

Anteil an Frauen in den quotierten

Entgeltgruppen in den letzten

Monaten von einer Frau im

Oktober 2011 auf 5 Frauen im

Februar 2012 erhöhen“, freut

sich Anja.

vier schöne, neue und hoffentlich

informative Infokästen, die

zusätzlich auch noch beleuchtet

werden sollen.


Der Wareneingang im Rampenbereich

Halle 4 ist nicht

das, was man sich als Arbeitsplatz

hier im Werk Salzgitter

wünscht. Doch gerade in solch

einem Bereich, in dem Tag für

Tag, Menschen aus externen

Firmen verkehren, sollte sich

Volkswagen eigentlich von einer

besseren Seite präsentieren.

Eine Grundreinigung und

etwas helle Farbe würde sicherlich

in diesem Bereich schon einiges

bewirken.

Im Gegensatz zum Rampenbereich

in Halle 1! Dort wo regelmäßig

die Betriebsversammlungen

stattfinden ist alles relativ

hell und freundlich. Dagegen

wirkt der Bereich des Wareneingangs

in der Halle 4 als wäre

dort die Zeit stehengeblieben.

Dabei gehören doch beide Bereiche

zur gleichen Kostenstelle.

Schaut man in der Halle 4 auf

den Rampenbereich sieht man

durch Öl Nebel verdreckte Wände

und Decken sowie einen

Fußboden der ziemlich ramponiert

erscheint.

Der Hallenbodenbereich

Viele Leuchtstoffröhren der Deckenbeleuchtung

sind defekt.

Durch die Fensterfront dringt

nur verhältnismäßig wenig

Licht ein. Aber auch nur dann,

wenn sich keine Waggons davor

befinden.

Der Wareneingang - eine Kostenstelle.....zwei Welten !

Ein Blick auf den Rampenbereich in Halle 4. Der gesamte Bereich wirkt nicht

gerade einladend und das Hallenlicht funktioniert nur sehr eingeschränkt!

Die Fenster sind, wie die meisten

hier im Werk zwar uralt,

doch lassen sich einige gar

nicht mehr schließen. Die KollegInnen

haben sie mit Balken

abgestützt, damit sie vom Wind

nicht aufgeweht werden.

So versuchen die KollegInnen die

Fenster geschlossen zu halten!

Leider befindet sich auch der

Pausenraum für die KollegInnen

in keinem akzeptablen

Zustand. Die Mängel wurden

schon mehrfach angesprochen,

doch leider ohne Erfolg.

Der Fußboden im Pausenraum

Und der Deckenbereich

Sicher nur eine Lapalie, doch diese

Kühlschranktür ist bereits seit ihrem

Einbau nicht in Ordnung!

Auch das Sicherheitslager ganz

in der Nähe macht auf den ersten

Blick keinen „sicheren“ Eindruck.

Direkt im Fahrstraßenbereich

sind Scheiben defekt

und bilden ein Unfallrisiko.

Das Sicherheitslager in Halle 4

Die Tatsache, dass viele dieser

Mängel leicht abzustellen sind,

aber trotzdem nicht abgestellt

werden, trägt auf Dauer nicht

gerade zur Motivation bei den

KollegInnen bei.

7


Frauentag am 8. März 2012

Traditionell werden an diesem

Tag zu Schichtbeginn alle

Frauen mit einer Rose an den

Werktoren begrüßt. Und wie jedes

Jahr zum internationalen

Frauentag am 8. März findet

hier im Werk ein Frauenkaffee

statt.

Von 9.00-16.00 Uhr gibt es im

Sektor 2 Kaffee und Kuchen,

der gegen eine kleine Spende

für einen Guten Zweck erworben

werden kann. Zusätzlich

haben die Vertrauensfrauen

wieder eine Tombola mit vielen

tollen Preisen organisiert. Auch

die Einnahmen aus der Tobola

Tag gegen Rassismus am 21. März 2012

Im Rahmen einer Vertrauensleute-Sondersitzung

findet am

21. März, dem internationalen

Tag gegen Rassismus eine Veranstaltung

im Sektor 2 statt.

Für die Früh- und Normalschicht

beginnt diese Veranstaltung um

9.00 Uhr und in der Spätschicht

um 14.15 Uhr.

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte

stellt dafür eine Ausstellung

über das KZ Drütte zur Verfügung.

Darüber hinaus wird ein

Kleinkino installiert indem diverse

politische Filme und Aktionen

der IG Metall zu sehen

sein werden.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Gegen eine kleine Spende

können kulinarische Genüssen

8

Betriebsrat im Netz:

Hier gibt es immer aktuelle Informationen!

http:\\br-sz.wob.vw.vwg

oder im Internet über das Mitarbeiterportal:

www.wir-bei-volkswagen.de

unter VW Welt - Standorte - Betriebsratsgremien.

Das Portal ist für alle Beschäftigten zugänglich!

Veranstaltungen

werden hinterher gespendet.

Am Abend findet im Kultiplex

Kino, Berliner Straße 4, in Salzgitter

Lebenstedt die Abendveranstaltung

zum internationalen

Frauentag statt. Eintritt ist frei!

Ab 18 Uhr gibt es einen Sektempfang

und ab 18.45 Uhr die

offizielle Begrüßung im Kino

„Gondel“.

Anschließend läuft, passend

zum Frauentag, der Film „WE

WANT SEX“ über eine Gruppe

von Ford-Arbeiterinnen die in

der Vergangenheit gegen ihre

schlechten Arbeitsbedingungen

und für gleichen Lohn in

den Streik getreten sind.

aus aller Welt probiert werden.

Die Eröffnungsreden werden

von Andreas Blechner, Persolnalleiter

Peter Raussendorf,

VK-Leiter Björn Harmening und

dem Migrantensprecher Ediz

Nisanci gehalten.

Wer mit einer Essenspende die

Veranstaltung unterstützen

möchte, kann sich bei Ediz Nisanci

unter der BIK Nr: 18776

melden.

Ab 18 Uhr findet im Gewerkschaftshaus

die Abendveranstaltung

mit einer Theateraufführung

des alevitischen

Kulturvereins statt. Für das

leibliche Wohl ist auch dort gesorgt.

Impressum:

IG-Metall Salzgitter-Peine,

verantwortlich:

Wolfgang Räschke (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Frank Lange, frank.lange@volkswagen.de, Telefon: 2259

Druck:

Druckerei Schubert, Salzgitter

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