magazin - Ausgabe November 2011 - Postauto

postauto.ch

magazin - Ausgabe November 2011 - Postauto

magazin

W as die Schweizerische Post bewegt

Ausgabe November 2011

Wunderkind Nino Niederreiter

«Ich habe mich eigentlich nie für ein

Ausnahmetalent gehalten.» Seite 22

Grüne Mobilität Die Post setzt im grossen

Stil auf umweltschonenden Elektroantrieb

und nimmt eine Pionierrolle ein. Seite 14

Armenhaus Europas

Seite 24

«2 × Weihnachten» bringt Hilfspakete nach Moldawien.


BENJAMIN, DAVID & GOLIATH

TOP SCORER

Jeder hat das Zeug zum Top Scorer – dank

der Nachwuchsförderung von PostFinance.

Als langjährige Hauptpartnerin des Schweizer Eishockeys engagieren wir uns

von der Nachwuchsförderung mit dem PostFinance Top Scorer bis hin zum

Sponsoring der Nationalmannschaft. Mehr über unser Engagement erfahren

Sie unter www.postfi nance.ch/hockey

EishockeyNachwuchs_Ins_205x283-5_d.indd 1 24.10.11 14:17


Fotos: Martin Stollenwerk, Stefan Walter, Herb e rt

Zimmermann,

Amer

Kapetanović

, Matthias

Hofstetter

; Cover: Getty Images, Amer Kapetanović

magazin November 2011 3

Editorial

Segen aus der Schweiz

Der Winter ist für Pöstler kein «Schleck».

Sie müssen fl ugs Schneeketten montieren,

wie Andreas Abplanalp, wenn er mehrmals

täglich von Brienz auf den Hasliberg

fährt (Seite 19). Oder sie hören sich wie

Sacha Matti 20-mal das gleiche «Samichlaussprüchli»

an (Seite 13). Der Hobby-

Chlaus und Postbote steht am 24. Dezember

zusammen mit mehreren Tausend Kolleginnen

und Kollegen im Einsatz, während

andere in Chiasso jeden Wunschbrief

ans Christkind persönlich beantworten

(Seite 21) – letztes Jahr immerhin 17 000!

Aber die Pöstlerinnen und Pöstler legen

sich nicht nur an Weihnachten gerne mächtig

ins Zeug, wie eine Personalumfrage

zeigt (Seite 21). Und ihr grosses Engagement

wird von den Kundinnen und Kunden auch

sehr geschätzt (Seite 5).

Freiwillige der Post helfen jeweils auch

beim Sortieren der Pakete für «2 × Weihnachten»,

eine Spendenaktion der Post, des

SRK und der SRG SSR. Für die 30-jährige

Ana Bargan, die sechs Kinder ernähren

muss, sind die Lebensmittel aus der Schweiz

«ein Segen». Sie gehört zu jenen 20 Pro-

zent von Moldawiens Bevölkerung, die in

totaler Armut leben. Was dies bedeutet,

zeigt die exklusive «magazin»-Reportage

ab Seite 24. Der bosnische Fotograf Amer

Kapetanović zeigt die Menschen in ihrer

Umgebung, nichts beschönigend, aber immer

würdevoll. Begegnen wir ihnen mit

der gleichen Würde, liebe Leserinnen und

Leser, indem wir unseren Wohlstand mit

ihnen teilen. Zwischen dem 24. Dezember

und dem 7. Januar können Sie an jeder

Poststelle Hilfspakete gratis aufgeben.

Daria Lederrey

Chefredaktorin

SILVER AWARD HONORS

06 10

Briefklinik Falsch adressiert

oder leicht lädiert – hier wird den

«Kummerkindern» geholfen.

13

Postbote Teamleiter Sacha Matti

aus Grosshöchstetten ist ein

äusserst begehrter Samichlaus.

Postkarten-Wettbewerb

Schicken Sie dem «magazin» Ihr

Lieblingsfoto von Ihrer Gemeinde!

24

Schwerpunkt Pakete aus der

Schweiz lindern die Armut

in Moldawien. Helfen Sie mit!

Aktuell

05 News Am 11. Dezember fi ndet der Fahrplanwechsel statt.

06 Patient Brief Zu Besuch in der Briefklinik in Zürich-Mülligen.

08 Studie Trotz E-Mail und SMS ist der Brief in der Schweiz weiterhin beliebt.

09 Impressum

10 Wettbewerb Gesucht sind Lieblingsfotos von Schweizer Gemeinden.

11 Das historische Bild Zahlungsverkehr via Postcheck (1956).

13 Postbote Warum Sacha Matti als Samichlaus nicht jedem Kind ein Säckli gibt.

14 Klimaschutz Bekenntnis der Post zum Elektroantrieb und zur Solarenergie.

14 Laufsportagenda Die wichtigsten Termine für Laufsportler.

Service

15 News Wie Sie einfach und sicher Geld ins Ausland überweisen.

16 Das Serviceposter Die wichtigsten Brief- und Paketpreise auf einen Blick.

18 Gewinnen Sie! Unser Kreuzworträtsel und alle Wettbewerbspreise.

19 Fensterplatz Mit PostAuto-Fahrer Andreas Abplanalp auf den Hasliberg.

Dialog

21 News Ein neues Buch über die Geschichte der Schweizerischen Post.

22 Eishockey Das «magazin»-Interview mit Supertalent Nino Niederreiter.

24 Schwerpunkt Wie «2 × Weihnachten» Hoffnung nach Moldawien bringt.

30 Leserreise Erleben Sie mit PostAuto die weltberühmte Côte d’Azur.

Frohe Festtage!

Alle Abgabetermine und Öffnungszeiten fi nden

Sie auf unserem Serviceposter auf Seite 16.


NEU: mit Sondervorlagen

für Weihnachten

Sie wollen Weihnachtskarten,

die sich Ihren Ideen anpassen?

Mit SwissPostCard gestalten auch Sie in wenigen Minuten eigene

Postkarten online – z. B. Ihre Weihnachtsgrüsse. Laden Sie einfach

eigene Bilder hoch und kombinieren Sie diese mit Vorlagen aus

unserer Bildgalerie. Dann nur noch einen Text dazu und als echte

Postkarten versenden – in der Schweiz sowie ins Ausland.

Jetzt auf www.post.ch/swisspostcard

SWI 9665 Anzeige_wc.indd 1 28.10.2011 13:31:29 Uhr


Fotos: Die Schweizerische Post, Anita Baumann, iStockphoto

magazin November 2011 Aktuell 5

Aktuell

Die Briefmarke

Die Mitternachtsmesse wurde bis Mitte des 18. Jahrhunderts

in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstags

gefeiert. Diese ursprüngliche Tradition

spiegelt sich in der Bezeichnung «Christmette» wider,

die sich bis heute erhalten hat. Auch die Post pfl egt

ihre Weihnachtstradition und beschert jedes Jahr

stimmungsvolle Sondermarken. Damit das Christkind

auch ja jedes Päckli und jeden Kartengruss

als Weihnachtspost erkennt. DL

Briefmarken ab sofort erhältlich unter

Πwww.post.ch/philashop

Swiss Post Solutions

Servicecenter in New York

Im Oktober hat Swiss Post Solutions,

ein Bereich der Schweizerischen

Post, in Long

Island City bei New York ein

Verarbeitungscenter erö� -

net. Dort digitalisieren

Spezialisten rund um

die Uhr und sieben Tage

die Woche Kundendokumente

und vereinfachen

und bündeln so

deren Verarbeitungsprozesse.

In den USA hat

Swiss Post Solutions Niederlassungen

in New York,

Chicago, Los Angeles, San

Francisco und Washington.

Weltweit beschä� igt

der Postbereich über

6000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in 15 Ländern

(in Europa, Asien

und den USA). RH

Πwww.swisspostsolutions.com

Kundenumfragen

Hohe Zufriedenheit

Einmal im Jahr fühlt die Schweizerische

Post ihrer Kundscha�

den Puls. Ein externes Institut

hat mehrere zehntausend Privat-

und Geschä� skunden in der

Schweiz befragt. Bestnoten erhielt

die Briefzustellung mit 91

von 100 Punkten. Die Leistungen

der Poststellen wurden von Privatkunden

mit 87 Punkten bewertet.

Sehr zufrieden sind auch

PostFinance-Privatkunden, sie

vergeben 86 Punkte, einen mehr

als im Vorjahr. Die Zusatzumfrage

zu den Postagenturen ergab

ebenfalls gute Resultate: Privatkunden

bewerten die Post im

Dorfl aden erneut mit 75 Punkten,

Geschä� skunden mit 73 (einen

mehr als 2009). Für den Gesamtkonzern

liegt die Kundengunst

bei 79 Punkten, einem weniger

als im Vorjahr. RH

Aufsicht

Post gegen Geldwäscherei

Die Schweizerische Post untersteht

dem Geldwäschereiges etz.

Kün� ig wird sie dabei von der

Finanzmarktaufsicht (FINMA)

beaufsichtigt. Die Post – und

mit ihr PostFinance – erhält damit

den Status einer direkt

unterstellten Finanzintermediärin,

dies voraussichtlich per

1. Dezember 2011. Bis anhin

wurde die Post bei der Bekämpfung

der Geldwäscherei durch

die Selbstregulierungsorganisation

(SRO) der Post kontrolliert.

Diese wurde wiederum von der

FINMA beaufsichtigt. RH

Πwww.postfi nance.ch

PickPost

Netz vergrössert

Über 350 PickPost-Stellen bei Poststellen,

SBB-Bahnhöfen oder

Tankstellen gibt es in der Schweiz

mittlerweile – bald sind es doppelt

so viele. Anfang 2012 erweitert

die Post das PickPost-Stellennetz

um weitere 350 Standorte.

Es wird immer einfacher,

nie mehr ein Paket zu verpassen:

Kunden, die sich für PickPost

registriert haben, erhalten ein

SMS und/oder ein E-Mail, wenn

eine Sendung gekommen ist.

Innert einer Woche können sie

diese dann abholen. Und das

alles gratis. RH

Πwww.post.ch/pickpost

Poststelle Horgen

Aus eins mach zwei

Die Horgener haben ihre Poststelle

am Bahnhof wieder. Nach

acht Mona ten Umbauzeit erhalten

sie dafür gleich die Post und

PostFinance unter einem Dach.

Am 17. Oktober hat die schweizweit

erste Poststelle mit integriertem

Beratungsangebot von Post-

Finance erö� net. Sechs o� ene

Schalter (kein Panzerglas mehr),

eine Beratungszone für Finanzproduk

te von PostFinance, ein

Shop mit Markenartikeln und

eine Wartezone stehen für die

Kundscha� bereit. RH

PostAuto

Fahrplanwechsel

Zwei Dinge sollte man nicht verpassen,

wenn die Tage kürzer

und die Nächte länger werden:

die Umstellung auf Winterzeit

Ende Oktober und den nationalen

Fahrplanwechsel Mitte

Dezember. Dieses Jahr fi ndet

er am 11. Dezember statt. Regionale

Änderungen und Informationen

der PostAuto-Linien rufen

Reisende am bequemsten online

ab. Dort wartet auch ein gros -

ser Wettbewerb mit Preisen wie

einem Winterwochenende und

Generalabos. RH

Πwww.postauto.ch/fahrplan


6 Aktuell

Im «Emergency Room»

der Post

Ob zerrissen, unvollständig adressiert oder gar unadressiert, die Post gibt keinen Brief verloren.

In Briefkliniken sorgen Mitarbeitende mit chirurgischer Sorgfalt und detektivischem Spürsinn dafür,

dass die Sendungen an ihr Ziel gelangen. Ein Besuch in Zürich-Mülligen.

Text: Ruth Hafen

«Schwester, das Zehnerskalpell! Tupfer!

Klammer!» Derlei hört man in dieser Klinik

sicher nie, obwohl die «Patienten» mitunter

ziemlich mitgenommen hier ankommen.

Auch Adrenalin wird hier keines ausgeschüttet.

Dafür kommt Klebeband zum Einsatz,

Fingerspitzengefühl, detektivischer

Spürsinn, Geduld. In verschieden grossen

Stücken liegt nun in einer grauen Kiste, was

im Neuzustand einmal Couvert hiess; die

weniger lädierten Briefe haben vielleicht

bloss einen grossen Schlitz – diese Wunden

sind schnell mit einem Stück Klebeband verschlossen,

der Brief mit einem Entschuldigungskleber

versehen.

In der Briefklinik im Briefzentrum Zürich-Mülligen

werden aber nicht nur kaputte

Couverts geflickt. Hierhin gelangen auch

alle Briefe, die nicht sortiert oder zugestellt

werden können, weil die Adresse unvollständig

ist und gleichzeitig der Absender

fehlt. Zwischen 7000 und 10 000 Sendungen

täglich lassen so zu wünschen übrig. Doch

in 80 Prozent der Fälle können die fehlenden

Angaben ausfindig gemacht werden. In

einer Ecke wartet ein Stapel, der mit «im

Hause» beschriftet ist: fehlgeleitete Firmenpost.

Irgendwer hat in irgendeiner Firma

in einem unkonzentrierten Moment die

falsche Kiste erwischt. Zum Glück sind in

diesem Fall die Couverts sauber und vollständig

adressiert und können an den

Absender retourniert werden.

Flinke Finger und findige Köpfe

Das Briefzentrum Zürich-Mülligen ist ein

Ort der Superlative: An einem normalen Tag

rollen bis zu 7,5 Millionen Sendungen (von

schweizweit total 15 Millionen) über die 13

Kilometer Förderband. Gut 1000 Leute

arbeiten hier in drei Schichten von morgens

um sechs bis am nächsten Morgen um vier.

In den verbleibenden zwei Stunden werden

die Maschinen gewartet. 1500 bis 2000 beschädigte

Sendungen, 35 davon stark, landen

pro Tag auf den Arbeitstischen in der

Briefklinik. Tönt nach viel, ist aber weniger

als ein Promille der «Tagespost» im Brief-

Nicht alles eignet sich für den Versand im Couvert – und landet dann prompt lädiert, weil falsch verpackt, in der

Briefklinik. Lose Fundstücke werden zur Nachforschung nach Chiasso gebracht. Dank viel Spürsinn löst dort das

sechsköpfige Team rund ein Viertel aller Fälle.

Fotos: Stefan Walter


magazin November 2011 Aktuell 7

zentrum. Draussen in der Halle ist es laut,

die Förderbänder rattern, manchmal tutet

ein Alarm. In der Briefklinik hingegen ist

es ruhig. Im Team von Hans von Känel arbeiten

35 Leute. Auch hier, genau wie in

der Sortierung, sind es vor allem Frauen.

Sorgfältiger seien sie, schneller, sagt von

Känel. Auf den Pulten liegt mehr oder weniger

Geflicktes. Hier verhelfen flinke Finger

und findige Köpfe so manch verirrter oder

lädierter Sendung über die Zielgerade. Postleitzahlen

nachschlagen, Couverts flicken,

Schriften entziffern: Stille Sorgfalt ist am

Werk.

Adressiert an den lieben Gott

«Eigentlich ist es ja schön, zu sehen, wie sehr

die Leute der Post vertrauen», sagt Hans von

Känel. Da kämen Briefe ohne Postleitzahl

oder solche aus dem Ausland, adressiert an

«Roger Federer, Switzerland» oder auch

schlicht mal an den lieben Gott. Erstaunlich

sei auch, was die Leute einfach in ein Couvert

stecken: Schlüssel, Memorysticks, Geld.

In der Sortiermaschine werden harte Gegenstände

oft aus dem Couvert gedrückt. Im

besseren Fall hat nur das Couvert einen

Schlitz, im schlechteren fällt der Gegenstand

heraus und wird zum Fundstück. Solche

losen Fundstücke gehen nach Chiasso,

wo sich das sechsköpfige Team von René

Kyburz an die Arbeit macht. Rund 130

Gegenstände landen dort täglich, 2010 waren

das immerhin 33 000 Stück (mit einer

Aufklärungsquote von knapp 25 Prozent).

Zwei Wochen dauert eine durchschnittliche

Nachforschung. Flink am Computer müsse

sein Team schon sein, sagt Kyburz, «aber genauso

wichtig ist ein feines Gespür und viel

Fantasie. Zudem müssen meine Leute die

Landessprachen beherrschen, denn die

Fundgegenstände kommen aus der ganzen

Schweiz». Eine schöne Abwechslung sei jeweils

die Aktion Christkind im Advent (siehe

auch Seite 21). Von Känel erinnert sich an

wundersame Begebenheiten; etwa als ein

lädiertes Päckli, das von Indien nach Pakistan

sollte, als unanbringlich bei ihm landete.

Ebenfalls ein Fall für die Briefklinik. Aber

auch hier gilt: Wunder dauern eben manchmal

etwas länger. n

Damit Ihr Brief nicht in

die Klinik muss:

Vollständige Adresse hinschreiben

Postleitzahl nicht vergessen

Absender angeben

Für Schlüssel, Stifte und Ähnliches ein

wattiertes Couvert (Luftpolster)

benützen

Geduld und Geschicklichkeit sind in der

Briefklinik gefragt: Anna Abbruzzese setzt

einen beschädigten Brief zusammen 6 ,

bevor sie ihn mit einem Kleber versehen

an den Absender zurückschickt 5 .

Ihre Arbeit gleicht dabei schon mal einem

Puzzle-Spiel 4 .

6

5

1

Im Briefzentrum Zürich-Mülligen kümmern

sich 35 Mitarbeitende, hauptsächlich

Frauen, um die Briefpatienten 2 , wie

Dione-Maria Copat, die hier gerade eine

neue Ladung lädierter Briefe holt 1 oder

in einem Neben raum einen Stapel regennasser

Couverts zum Trocknen auslegt 3 .

2

3

4


8 Aktuell

D ie Post setzt auf den Brief

D er Brief ist in der Schweiz noch immer sehr beliebt. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien, die

d ie Schweizerische Post durchführen liess. Er wird auch in Zukunft Kerngeschäft der Post bleiben.

Text: Manuel Fuchs

Von der Liebeserklärung bis zur Geburtsanzeige,

von der Bewerbung bis zur Kündigung,

von der Rechnung bis zur Mahnung –

es gibt 1000 gute Gründe, einen Brief zu

verschicken. Trotzdem nehmen sich immer

weniger Menschen die Zeit, ihre Gedanken

und Ideen auf Briefpapier zu bringen. Zumindest

privat kommuniziert man heute

lieber per SMS, E­Mail oder via Facebook.

Botschaften können so sekundenschnell

verbreitet werden. Oft sind sie genauso

schnell wieder vergessen. Ein Brief hingegen

kann überraschen, wird aufgehoben

und manchmal auch nach Jahren wieder

gelesen.

Für die Schweizerische Post ist der Brief

aber noch viel mehr: Er ist das Kernprodukt

schlechthin und untrennbar mit dem Unternehmen

verbunden. Gleichzeitig ist das

Geschäft mit Briefen und Werbesendungen

auch heute noch ein wichtiges finanzielles

Standbein, das zahlreiche Arbeitsplätze

schafft: Mehr als 19 000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter setzen rund um die Uhr

alles in Bewegung, damit täglich 15 Millionen

Sendungen von A nach B gelangen.

Starke Argumente für den Brief

Doch wie schaut die Zukunft des Briefs aus?

Wie beliebt ist er bei Herrn und Frau Schweizer?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten,

hat die Post zwei unabhängige Studien

in Auftrag gegeben. Dabei wurden

1100 Privatpersonen und 450 Unternehmen

in der Deutsch­ und Westschweiz befragt.

Die Resultate sprechen eine klare Sprache:

Der Brief ist nach wie vor sehr beliebt –

sowohl bei den Absendern als auch bei

den Empf ängern (siehe Diagramme). Sieben

von zehn Privatpersonen wünschen sich

beispielsweise, Rechnungen oder Lohnabrechnungen

auch künftig in Papierform zu

erhalten. Vor allem bezüglich der Datensicherheit

gibt es bei elektro nischen Nachrichten

noch immer Bedenken. Aber auch

Unternehmen setzen weiterhin auf den

Brief: 97 Prozent der befragten Firmen verschicken

ihre Geschäftsbriefe immer noch

auf dem postalischen Weg.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass

der physische Brief nicht an Attraktivität

verloren hat – erstaunlicherweise auch bei

den jüngeren Alterskategorien. Die Post ist

daher überzeugt, dass sich der Brief langfristig

gegen die elektronische Konkurrenz

wie E­Mail oder SMS behaupten wird. n

Briefe haben auch für die Jüngeren nichts von ihrer Attraktivität verloren: Mehr als 19 000 Mitarbeitende der Post

setzen sich rund um die Uhr dafür ein, dass täglich 15 Millionen Sendungen an ihr Ziel gelangen.


magazin November 2011 Aktuell 9

P apierrechnungen sind beliebter

71 Prozent der befragten Personen möchten Rechnungen auch künftig per

Briefpost erhalten. Nur 21 Prozent wünschen eine Zustellung per E-Mail.

8 Prozent haben keine Vorliebe. Am Brief wird vor allem die höhere Wertigkeit

und Verbindlichkeit geschätzt.

21% 71%

Keine Vorlieben / Andere Elektronische Zustellung Postalische Zustellung

8%

B riefpost wirkt persönlicher

62 Prozent der befragten Personen fühlen sich durch postalische Werbung

persönlich angesprochen. Nur bei 23 Prozent ist dies bei E-Mail-Werbung

der Fall.

15%

23%

62%

Keine Vorlieben / Andere Elektronische Zustellung Postalische Zustellung

Briefe

erzeugen mehr Aufmerksamkeit

58 Prozent der befragten Personen gaben an, per Briefpost verschickte

Werbung häufiger zur öffnen, als wenn sie per E-Mail versandt wurde.

Nur bei 9 Prozent war das Gegenteil der Fall.

33% 9% 58%

Keine Vorlieben / Andere Elektronische Zustellung Postalische Zustellung

«Ein Brief ist wirkungsvoller»

Glauben Sie an die Zukun� des Briefs?

Ulrich Hurni: Auf jeden Fall. Brie� otschaften

haben mehr Gewicht. Deshalb glaube ich,

dass der Brief auch kün� ig eine Schlüsselrolle

in unserer Kommunikation spielen wird.

Die elektronische Kommunikation

boomt. Wird der Brief verdrängt?

Natürlich hat das E-Mail seinen festen Platz

in der täglichen Kommunikation. Trotzdem:

Der Brief ist wirkungsvoller und verbindlicher.

Rechnungen, Mahnungen oder Lohnabrechnungen

sind für die Mehrzahl der

Schweizer zu vertraulich, als dass man sie

einfach per E-Mail erhalten möchte.

Lohnt es sich heute überhaupt noch,

auf den Brief zu setzen?

Der Brief lebt! Im vergangenen Jahr hat die

Schweizerische Post 2,4 Milliarden adressierte

Briefe zugestellt. Mit einem Gewinn

(EBIT) von 199 Millionen Franken war das

Geschä� mit Briefen und Werbesendungen

2010 ein wichtiges Standbein des Unternehmens.

Unter anderem hil� dies, das fl ächendeckende

Poststellennetz mitzufi nanzieren.

Wie viele Briefe werden in zehn Jahren

noch verschickt werden?

Verlässliche Prognosen sind schwierig. Seit

2001 nahm die Menge der versandten Briefe

jährlich um ein bis zwei Prozent ab. Damit

stehen wir viel besser da als die meisten anderen

Länder. Wir rechnen damit, dass sich

dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzt.

Die Resultate unserer Studie zeigen

jedoch, dass der Brief in der Schweiz nach

wie vor eine grosse Akzeptanz geniesst.

Was macht die Post, um den Mengenrückgang

zu stoppen?

Die Post kann den Rückgang nicht au� alten.

Bei der Mengenentwicklung spielt auch die

wirtscha� liche Lage eine grosse Rolle. Im

ersten Halbjahr 2011 sind die Briefmengen

sogar leicht gestiegen. Wichtig ist: Wir werden

weiterhin massiv in die Qualität der

Briefzustellung investieren. So haben wir

seit September die Leerungszeiten der Briefkästen

verlängert. Mit solchen Massnahmen

wollen wir sicherstellen, dass der Brief langfristig

ein attraktives Kommunikationsmittel

bleibt. MF

Ulrich Hurni (53) leitet den

Konzernbereich PostMail

seit 2009. Der Bereich ist für die

Verarbeitung und Zustellung

von Briefen, Zeitungen und Werbesendungen

in der Schweiz

zuständig.

Fotos: Die Schweizerische Post; Quelle Grafi ken: Die hier erwähnten Studienresultate wurden im Herbst 2010 und Frühjahr 2011 durch die Marktforschungsinstitute GfK Switzerland AG und Polyquest AG im Auftrag der Schweizerischen Post erhoben.

Impressum

Herausgeberin

Die Schweizerische Post

Kommunikation

Viktoriastrasse 21

Postfach

3030 Bern

www.post.ch/magazin

magazin@post.ch

Konzept

Arnold. Inhalt und Form AG

Chefredaktion

Daria Lederrey (DL)

Kommunikation

Öffentlichkeitsarbeit

Die Schweizerische Post

Produzent

www.arnold.inhaltundform.com

Michael Krobath (MK)

Autorinnen/Autoren

Manuel Ackermann (MA)

Hans-Ueli Friedli (HF)

Manuel Fuchs (MF)

Monika Gurtner (MG)

Claudia Grasso (CG)

Ruth Hafen (RH)

Michael Krobath (MK)

Gestaltung und Layout

www.arnold.inhaltundform.com

Petra Hennek, Petra Feusi (Projektmanagement)

Übersetzung und Korrektorat

Sprachdienst, Die Schweizerische Post

Lithografi e

Marti Media AG

www.marti-media.ch

Anzeigen

Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien

Sebastian Adrian

www.fachmedien.ch, Telefon 043 444 51 02

Druck

Tamedia AG, Druckzentrum

www.tamedia-druckzentrum.ch

Sprachen/Aufl age

Deutsch: 1 451 100

Französisch: 635 470

Italienisch: 119 810

©

Die Schweizerische Post. Nachdruck mit

schriftlicher Erlaubnis der Kommunikation

der Post gestattet.

Kundendienst der

Schweizerischen Post

Montag bis Freitag 7.30–18.30 Uhr

Samstag 8–12 Uhr

Telefon: 0848 888 888

Fax: 0844 888 888

kundendienst@post.ch


10 Aktuell

D er Postkarten-Wettbewerb

machen

Sie mit!

Der im letzten «magazin» lancierte Wettbewerb «Wer fotografi ert die Schönste im ganzen Land?»

übertrifft alle Erwartungen: Rund 1000 Leserinnen und Leser haben uns bereits ein Foto zugeschickt.

Der Wettbewerb läuft noch bis am 10. Januar 2012. Machen auch Sie mit. Fotografi eren Sie das

schönste Postkartensujet Ihrer Gemeinde. Laden Sie es ins Internet und motivieren Sie Ihre Freunde

und Bekannten, Ihre Postkarte zu bewerten. Πwww.post.ch/schoeneschweiz

PLZ/Ort 3043 Uettligen (BE)

Foto Peter Schudel

PLZ/Ort 5452 Oberrohrdorf (AG)

Foto Ernst Baumann

PLZ/Ort 6914 Carona (TI)

Foto Heidrun Hoesli

PLZ/Ort 6084 Hasliberg Wasserwendi (BE)

Foto Isabelle Viva

PLZ/Ort 6900 Lugano (TI)

Foto Claudia Marzocchi

PLZ/Ort 7514 Sils/Segl Maria (GR)

Foto Renzo Papini

PLZ/Ort 1116 Cottens (VD)

Foto Rose-Marie Jaggi

PLZ/Ort 5634 Merenschwand (AG)

Foto Jan Seleger



magazin November 2011

Gewinnen Sie

tolle Preise im

Gesamtwert von über

CHF 10 000.–

PLZ/Ort 3185 Schmitten (FR)

Foto Yvar Wider

PLZ/Ort 7050 Arosa (GR)

Foto Jade Minh Nguyen

Foto: Mathias Hofstetter; Quelle: Museum für Kommunikation, Bern

D as historische Bild

1956

Aktuell 11

Postcheckamt in Bern. Der Postcheckverkehr wurde erst nach

dem Zweiten Weltkrieg von einem breiten Publikum entdeckt, besonders

in den Sechziger- und Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts. 1956,

als diese Aufnahme im Postcheckamt Engehalde in Bern entstand,

zählte man in den 25 Postcheckämtern noch deutlich unter 300 000 Postcheckkonten.

Während Jahrzehnten bearbeiteten Hunderte Assistentinnen

die Zahlungsbelege manuell. Bereits 1906 hatten die eidgenössischen

Räte das Gesetz über den Postcheck- und Girodienst in Kraft

gesetzt und die Post mit der Grundversorgung im Zahlungsverkehr beauftragt.

Erst die schrittweise Automatisierung ab Anfang

der Siebzigerj ahre

machte den Postzahlungsverkehr weniger personalintensiv. Seit 1996

gibt es nur noch sieben Verarbeitungszen tren – doch diese bewirtschaften

inzwischen 4,2 Millionen Postkonten. HF


Anzeigen

• 47 Original-Briefmarken

• Themen reich illustriert

• Hintergründe in vier Sprachen

CHF 66.–

Jahrbuch der

Schweizer Briefmarken

2011

Bestellen Sie das

Jahrbuch jetzt unter

Tel. +41 (0)848 66 55 44

oder über

www.post.ch/philashop

Inserat_Magazin_Jahrbuch.indd 1 30.09.11 07:57

Grosser Winterwettbewerb

zum Fahrplanwechsel

Am 11. Dezember ist Fahrplanwechsel.

Alle Infos: www.postauto.ch/fahrplan

PostAuto verlost 10 GA 2. Klasse, 14 Winterwochenenden

und viele weitere attraktive Preise.

Mitmachen und gewinnen unter: www.postauto.ch/fahrplan

205x135_de_Ins_Fahrplanwechsel.indd 1 26.10.11 10:44


Fotos: Stefan Walter

magazin November 2011 Aktuell 13

Der Postbote

1 0 Fragen an:

S acha Matti, Grosshöchstetten (BE)

Name Sacha Matti

Wohnort Mirchel (BE)

Alter 40

Hobbys Hornussen, Eishockey, Motorradfahren,

Samichlaus

Angestellt bei der Post Seit 23 Jahren

1. Wie kam es, dass Sie Pöstler wurden?

Ein Onkel von mir war bei der Post, und

ich dur� e ihn als Kind begleiten. Das faszinierte

mich, und so begann ich 1988 mit der

Lehre in Konolfi ngen. Es folgten drei Jahre

im Bahnpostamt in Bern. Später wurde ich

Lehrmeister, und seit fast vier Jahren bin ich

nun Teamleiter in Grosshöchstetten.

2. Was macht ein Teamleiter?

In meinem Fall ist es so, dass ich für 15 Mitarbeiter

verantwortlich bin. Wir decken das

Gebiet Konolfi ngen sowie die Ortscha� en

Gysenstein, Niederhünigen und Oberhünigen

ab, insgesamt sind das rund 3000 Haushalte.

Neben der administrativen Arbeit

stelle ich auch weiterhin die Post zu.

3. Wie beginnt Ihr Arbeitstag?

In der Regel stehe ich um 5 Uhr auf und

fahre die drei Kilometer von Mirchel, wo

ich wohne, zur Zustellstelle in Grosshöchstetten.

Um 6 Uhr beginnt die Arbeit, gegen

8 Uhr gibt es Ka� ee und Gipfeli. Vorher

bringe ich keinen Bissen herunter.

4. Schon bald ist wieder Advents zeit

und damit Hochsaison für die Post.

An Spitzentagen bewältigt sie

über eine Million Pakete und bis zu

20 Millionen Briefsendungen. Wie

wirkt sich das auf Ihre Arbeit aus?

Es beginnt bereits Ende Oktober mit den

Werbesendungen fürs Weihnachtsgeschä� .

Im November kommt die private Weihnachtspost

hinzu und zirka ab dem Klausentag

gehts mit den Paketen los. Unsere

Fahrzeuge sind dann randvoll, und gelegentlich

benötigen wir sogar ein Depot zum

Zwischenlagern.

5. In Ihrer Freizeit amten Sie als

Samichlaus. Wie kam das?

Angefangen hat es vor vielen Jahren mit

Arbeitskollegen in Münsingen, als wir vor

der Post den Kindern ein Klausensäckli verteilten.

Daneben zog ich auch privat einen

Samichlausdienst auf. Letztes Jahr kamen

rund 70 Kinder in unsere Hütte am Waldrand,

und zu jedem sagten wir etwas Persönliches.

6. Wie hält man 70 Verse aus?

Indem man sich nichts anmerken lässt.

Schliesslich muss man bei jedem Kind gleich

aufmerksam sein. Aber es gibt schon Versli,

die man locker 20-mal zu hören bekommt.

Letztes Jahr war das: «Samichlaus du liebe

Maa, gäll ich mues kei Ruete haa. Lieber

e Tafele Chocolat, s Papier chasch wider ume

haa.»

7. Haben Sie schon einmal einem

Kind kein Säckli gegeben?

Bei unserer Feier nicht. Aber wir gehen auch

auf Weihnachtsmärkte. Dort ist es auch

schon vorgekommen, dass ich kein Säckli

verteilt habe, weil ein Kind zu frech war.

8. Inwiefern ist der 24. Dezember ein

besonderer Arbeitstag für Sie?

Man tri� t mehr Kundinnen und Kunden zu

Hause an, da viele bereits freihaben. Und hie

und da bekommt man ein kleines Dankeschön

– eine Flasche Wein oder ein Couvert

mit einem Nötli drin. Nach Arbeitsschluss

sitze ich mit meinen Mitarbeitern zusammen,

und wir trinken ein Glas Wein.

9. Wie feiern Sie persönlich

Weihnachten?

Traditionell versammelte sich die ganze Familie

bei der Grossmutter und sie kochte

jeweils «Hamme» und «Herdöpfelsalat». Leider

ist sie verstorben, und es ist unklar, wie

es weitergeht.

10. Wären Sie nicht Postbote,

was dann?

Vielleicht Forstwart, wie ein anderer Onkel

von mir. Oder Koch. Am liebsten koche

ich Währscha� es wie Bratwurst mit Rösti.

Die mache ich mit Speck und ganz viel

Anke. Das ist heutzutage zwar verpönt, aber

schaurig fein. MK


14 Aktuell

A uf zur grünen Mobilität

N icht nur für die gesamte Rollerfl otte, sondern in jedem Fahrzeugsegment

s etzt die Post künftig auf den umweltschonenden Elektroantrieb. Ab 2012

p roduziert die Post auch eigenen Solarstrom.

Die grüne Flotte der Post: Hybridpostauto, eShare-Auto, Gasfahrzeuge, Elektroroller und E-Bike.

Text: Manuel Ackermann

Während die Entwicklung hin zu mehr

Energieeffizienz im Gebäudebereich in

der Schweiz rasch voranschreitet, nehmen

die Emissionen der Mobilität weiter zu. Als

Unternehmen mit der grössten Fahrzeugfl

otte in der Schweiz stellt sich die Schweizerische

Post der grossen Herausforderung,

die Emissionen auch in diesem Bereich zu

senken. Bereits heute verfügt die Post über

2000 Elektroroller, mehr als jedes andere

Unternehmen in Europa.

Um ihrem Umweltziel, bis 2013 den jährlichen

CO 2-Ausstoss um 15 000 Tonnen zu

senken, einen grossen Schritt näher zu kommen,

hat sie jetzt einen grundlegenden Entscheid

gefällt: Wird ein Roller ersetzt, dann

nur noch durch einen Elektroroller. Damit

wird die Flotte der über 7500 Roller spätestens

im Jahr 2016 zu 100 Prozent elektrisch

sein. Dr. Jörg Beckmann, Direktor der vom

TCS gegründeten Mobilitätsakademie, attestiert

der Post ein mutiges Vorgehen: «Während

andere noch darüber diskutieren, ob

der Elektroantrieb nur eine ‹grüne› Mode-

erscheinung ist, scha� t die Post Fakten.»

Für ihre Elektrofahrzeuge bezieht die Post

Schweizer Windkra� , den allgemeinen Bedarf

deckt sie mit Strom aus Wasserkra� .

Kün� ig produziert die Post selbst umweltfreundlichen

Strom. Bereits weit fortgeschritten

ist die Planung für eine Fotovoltaikanlage

von ca. 26 000 Quadratmetern auf

dem Briefzentrum Mülligen, geplant sind

weitere Sol aranlagen auf geeigneten Postgebäu

den. Dies ergäbe eine Stromproduktion

von über 6000 MWh pro Jahr und würde rund

vier Prozent des Strombedarfs der Post decken.

«Der Elektroantrieb hat in jedem Fahrzeugsegment

eine grosse Zukun� », ist Jörg

Beckmann überzeugt. Die Post testet deshalb

laufend neue Fahrzeuge. Seit Sommer 2011

sind zum Beispiel zwei elektrisch betriebene

Lieferwagen in der Briefzustellung im Einsatz.

Zudem scha� t PostAuto weitere zehn

Hybridbusse mit einem bis 30 Prozent tieferen

Dieselverbrauch an. Und mit PubliBike

und eShare stellt die Post auch für die letzte

Meile d ie grüne Mobilität sicher. n

Laufagenda

Basler Stadtlauf

Datum 26. November 2011

Distanzen 1 bis 10 km

Πwww.baslerstadtlauf.ch

Sehenswürdigkeiten präsentiert – der

Lauf führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten

der Stadt am Rheinknie vorbei.

Einige davon werden den Teilnehmern

auf den Medaillen und mit den dazu

gehörenden Texten auf sympathische

Weise näher gebracht. Sie verleihen so

dem stimmungsvollen Traditionslauf

zusätzliches Gewicht.

Zürcher Silvesterlauf

Datum 11. Dezember 2011

Distanzen 1,4 bis 8,6 km

Πwww.silvesterlauf.ch

Attraktiv für alle – mit über 17 000 Anmeldungen

zählt der Zürcher Silvesterlauf

zu den drei grössten Schweizer

Volksläufen. Zur Erfolgsgeschichte hat

sich der nunmehr älteste Schweizer

Stadtlauf aber erst in den letzten Jahren

entwickelt.

Bremgarter Reusslauf

Datum 25. Februar 2012

Distanzen 0,5 bis 2,4 km / 6,5 km / 11 km

Πwww.reusslauf.ch

Kerzerslauf

Datum 17. März 2012

Distanzen 0,3 km / 1,4 km / 5 km / 15 km

Πwww.kerzerslauf.ch

Infos unter

Die Post unterstützt die schönsten Laufv eranstaltungen

und fördert damit den grössten

Breitensport der Schweiz.

Πwww.post.ch/laufsport


Fotos: Isabelle Favre, Erwin Züger, Die Schweizerische Post, iStockphoto

magazin November 2011 Service 15

Service

Finanzratgeber

Welche Möglichkeiten habe ich bei PostFinance,

Geld ins Ausland zu überweisen?

Beat Witschi,

Mitglied der Geschäftsleitung

und Leiter Produkte bei

PostFinance

Wer privat oder geschäftlich Geld ins

Ausland überweist, möchte das zuverlässig,

schnell und möglichst kostengünstig

tun. PostFinance bietet Ihnen

diese Möglichkeiten:

«Giro international»: Überweisen

Sie Geld von Ihrem Privat- oder Depositokonto

auf ein Post- oder Bankkonto

im Ausland zu vorteilhaften Konditionen.

Sie bestimmen die Währung,

in der der Betrag im Ausland gutgeschrieben

wird. Die Überweisung ist

mit Zahlungs-/Dauerauftrag, elektronisch

via E-Finance oder am Postschalter

möglich. Die Gutschrift beim Empfängerfinanzinstitut

trifft in der Regel

innert drei Arbeitstagen ein – wenn

es eilt, mit «Giro international urgent»

am selben oder nächsten Arbeitstag.

Überweisungen in Euro in den

EWR-Raum sind mit «Giro international

SEPA» am günstigsten; bei einer

elektronischen Auftragserteilung (z. B.

via E-Finance) kostenlos. SEPA-Zahlungen

werden innert maximal drei

Bankwerktagen auf dem Empfängerkonto

gutgeschrieben.

Mit «Cash international» überweisen

Sie Bargeld oder einen Check an

einen Empfänger im Ausland, der kein

Post- oder Bankkonto hat. Die Überweisung

ist möglich mit Zahlungs-/

Dauerauftrag, EZAG, via E-Finance

oder am Postschalter. Die Auszahlung/

Zustellung erfolgt innert fünf bis acht

Arbeits tagen.

«Western Union» ermöglicht weltweiten

und minutenschnellen Bargeldtransfer

in über 200 Länder an einen

der weltweit 386 000 Western-Union-

Vertriebsstandorte. Dort holt der

Empfänger das Geld ab. Mit E-Finance

sparen Sie bis zu 60 Prozent gegenüber

der Bareinzahlung am Schalter.

Bei Fragen nutzen Sie das Onlinekontaktformular

auf www.postfinance.ch/

zahlungsverkehr oder rufen Sie uns an

unter 058 667 97 67.

Alle Infos unter

Πwww.postfinance.ch/zahlungsverkehr

Πwww.postfinance.ch/e-finance

Adventsangebot

Mach auf die Tür …

Im Advent bereut es wohl manch

Erwachsener, kein Kind mehr

zu sein. Der Adventskalender

übt nämlich

eine magische

Anziehungskra�

aus. Es ist

aber nicht nötig,

dem eigenen Nachwuchs

beim Türchenö�

nen Konkurrenz zu

machen: Den Adventskalender

der

Post gibts nämlich

gratis am Schalter

bei allen Poststel -

len und online auf

postshop.ch. Die

Erwachsenen dürfen

diese Türchen

ö� nen, ohne Kindertränen zu

pro vozieren, und hinter jedem

wartet ein Angebot, teilweise

in limi tierter Stückzahl. RH

Πwww.postshop.ch

PostAuto

Billette für Sparfüchse

Der Kluge reist im Zuge, der Sparfuchs

mit dem Postauto, denn

nun kommt er so billiger weg. Als

einziges Busunternehmen

in der

Schweiz bietet PostAuto noch

bis 20. Februar 2012 Tickets mit

Preisermässigungen von bis zu

40 Prozent an. Dieses Angebot

gibt es allerdings nur online. Die

Billette können frühestens 14 Tage

und spätestens einen Tag vor

der Reise bezogen werden; sie

werden mit Kreditkarte oder

PostFinance Card bezahlt und zu

Hause ausgedruckt. RH

Πwww.postauto.ch/sparbillette

Lesesto�

Zeitung im Massanzug

Traumha� : den Wirtscha� steil

aus der «Finanz und Wirtscha� »,

den Lokalteil aus der «Südostschweiz»,

für den Sport den

«Tages-Anzeiger». Oder genau andersrum?

MyNewsp aper machts

möglich. Die gedruckte personalisierte

Zeitung gibts in drei Aboversionen

für jeweils drei, sechs

oder zwölf Monate. Das Zweiwochen-Probeabo

kostet 30 Franken.

Wer viel unterwegs ist, hat

ab 21 Franken im Monat weltweit

Zugri� auf das E-Paper. RH

Πwww.post.ch/mynewspaper

Neue App-Funktion

Mit dem Handy einzahlen

Heute können Mobiltelefone der

Generation iPhone oder Android

ausser Kochen ja fast alles. Etwa

Rechnungen zahlen. Das zumindest,

wenn der Besitzer Kunde

bei PostFinance ist. Als erstes

Finanzinstitut in der Schweiz

bietet PostFinance eine App an,

mit der Einzahlungen auch mit

dem Handy erfasst und bezahlt

werden. So geht das: den Einzahlungsschein

via Handykamera

mit «Scan + Pay» scannen und

Zahlungen freigeben. Das Login

funktioniert wie bei E-Finance.

Auch Funk tionen wie Überweisungen

in Franken, Euro und

Dollar, Sal doabfrage und Börsenkursinformationen

bietet die

App. RH

Πwww.postfi nance.ch/mobile

E-Finance

Saldo im Griff

Wir alle kennen es, dieses leicht

unheimliche, nagende Gefühl

nach der Shoppingtour: Habe ich

über die Stränge geschlagen?

Wie hoch ist eigentlich die Limite

meiner Kreditkarte? Inhaberinnen

und Inhaber einer Post-

Finance-Kreditkarte können das

alles einfach online im E-Finance

nachschauen: Kreditkartensaldo,

Bewegungen des laufenden

Monats und der drei letzten Monate,

Kreditlimite und monatlichen

Gesamtumsatz. RH

Πwww.postfi nance.ch/kreditkarten

Frankieren

Briefmarken posten

Karte geschrieben, Brief verfasst,

Päckli geschnürt – und jetzt noch

die Briefmarke drauf! Zu kaufen

gibts die online im Phi lashop,

in den Philatelie- und Poststellen.

In der Deutschschweiz und

im Tessin haben auch rund 1000

«k kiosk»-Verkaufsstellen Briefmarken

im An gebot, in der Romandie

rund 180 Verkaufsstellen

von Naville, Relay, Press & Web

oder News café. RH

Πwww.post.ch/philashop


D ie wichtigsten

B rief- und Paketpreise

Z um Herausnehmen und Aufbewahren: die wichtigsten Versandpreise, gültig seit 1. April 2011.

Format B4 35,3 × 25 cm Format B5 25 × 17,6 cm

bis Format B4 / B5

und

bis 2 cm Dicke

und

bis 1000 g Gewicht

100

Newscafé oder online bestellen.

Πwww.post.ch/briefmarken

Πwww.post.ch/webstamp-privatkunden

Schweiz

Europa

1 Zustellung an Werktagen (Montag bis Samstag).

2 Keine Zustellung samstags.

3 Effektive Laufzeiten sind von der Destination abhängig.

4 Keine Zustellung samstags und sonntags. Bei Aufgabe

am Samstag erfolgt die Zustellung am Dienstag;

bei PostPac Economy in Ausnahmefällen am Mittwoch.

5 Paketannahme: am Vortag in der Regel bis 12 Uhr,

in über 200 ausgewählten Poststellen bis 16 Uhr.

Πwww.post.ch/postpac-prio

über 2 cm Dicke

oder

über Format B4

oder

ab 1000 g Gewicht

Briefmarken kaufen

Bei der Post, am k kiosk,

bei Naville, Relay, Press & Web und

Schweiz

1.

Grösse

Wie gross ist mein Brief?

bis Format B5

bis 25 × 17,6 cm

bis Format B4

bis 35,3 × 25 cm

bis Format B5

bis 25 × 17,6 cm

bis Format B4

bis 35,3 × 25 cm

1.

Gewicht

Wie schwer

ist mein Paket?

2.

Gewicht

2.

Poststelle

Wie schwer

ist mein Brief?

A

P R I O R I T Y

P R I O R I T A I R E

3.

A

Zeit und Preis

Wann muss mein Brief beim Empfänger sein?

Wie muss ich meinen Brief frankieren?

morgen 1 in 2–3 Werktagen 2

P R I O R I T Y

P R I O R I T A I R E

1–100 g A-Post 1.– B-Post –.85

101–250 g A-Post 1.30 B-Post 1.10

1–500 g A-Post 2.– B-Post 1.80

501–1000 g A-Post 4.– B-Post 3.60

in 2–4 Werktagen 3 in 4–10 Werktagen 3

1–20 g Priority 1.40 Economy 1.30

21–50 g Priority 2.60 Economy 2.20

51–100 g Priority 3.70 Economy 2.90

1–100 g Priority 4.30 Economy 3.80

101–250 g Priority 7.– Economy 4.90

251–500 g Priority 12.50 Economy 8.50

501–1000 g Priority 17.– Economy 10.50

Weitere Formate und die Preise für alle übrigen Länder finden Sie unter

Πwww.post.ch/versandkalkulator

morgen 4 / 5

PostPac Priority

Zeit und Preis

Wann muss mein Paket beim Empfänger sein?

Wie muss ich mein Paket frankieren?

übermorgen 4

PostPac Economy

bis 2 kg 9.– 7.–

bis 5 kg 11.– 9.–

bis 10 kg 12.– 10.–

bis 20 kg 18.– 15.–

bis 30 kg 25.– 22.–

Die Preise für Pakete ins Ausland finden Sie unter

Πwww.post.ch/versandkalkulator

Was mache ich, wenn ich weitere Fragen habe?

www.post.ch/schalter

Im virtuellen Postschalter

fi nden Sie ausführliche

Informationen.

Antworten erhalten

Sie in Ihrer

nächsten Poststelle.

0848 888 888

Ihre telefonische

Poststelle.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Post und die dazu gehörenden Verkaufs broschüren inklusive Angaben der Preise bilden in ihrer jeweils gültigen Fassung die Grundlage für das Dienst lei stungsangebot der Post.

Die Angebote und Preise gelten auch für das Fürstentum Liechtenstein. Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Preise Inland inklusive Mehrwertsteuer. Alle Preise in CHF.

Versandkalkulator

Schnell und einfach

zum richtigen Preis!

Πwww.post.ch/versandkalkulator

Weihnachtspost

Rechtzeitig

versenden

Die Aufgabetermine und

Öffnungszeiten der Post,

damit Ihre Geschenke

pünktlich unter dem Christbaum

liegen.

Briefe Aufgabetermin

Schweiz

Swiss-Express «Mond»¹ 23.12.2011

A-Post 22.12.2011

B-Post 20.12.2011

Europa

URGENT 21.12.2011

Priority 14.12.2011

Economy 7.12.2011

Übrige Länder

URGENT 20.12.2011

Priority 7.12.2011

Economy 30.11.2011

Pakete Aufgabetermin

Schweiz

Swiss-Express «Mond»¹ 23.12.2011

PostPac Priority2 22.12.2011

PostPac Economy 21.12.2011

Europa

URGENT 20.12.2011

Priority 9.12.2011

Economy 2.12.2011

Übrige Länder

URGENT 17.12.2011

Priority 2.12.2011

Economy 25.11.2011

Ein- und Aus -

zahlungen auf

Jahresende Zahlungstermin

Zahlungsverkehr

Am Postschalter 28.12.2011

Zahlungsaufträge auf

Papier bei PostFinance 28.12.2011

Zahlungsaufträge

elektronisch im E-Finance

bis 23 Uhr freigeben 29.12.2011

Einzahlungen auf

das Vorsorgekonto 3a

Am Postschalter

Zahlungsaufträge

auf Papier bei

27.12.2011

PostFinance A-Post 27.12.2011

B-Post 23.12.2011

1 Aufgabe bis Annahmeschluss

am Abend; garantierte

Zustellung am Folgetag bis

11 Uhr.

2 Aufgabe bis Annahmeschluss

am Mittag, spätestens 12 Uhr.

Poststellen an Festtagen

länger geöffnet

Während der Feiertage

verlängert die Post die

Öffnungs zeiten ihrer

Poststellen. Am 24. und

31. Dezember sind die

Posts chalter in den 250

grössten Poststellen je-

weils bis 16 Uhr geöffnet.

Die detaillierten Öff nungszeiten

sind ab Anfang

Dezember bei jeder Poststelle

an geschlagen.


18 Service

Währungscode

für

Euro

überlegen

KleinstSchlaglebewort der

Frz. RewesenvolutionGehirnstrommessung

italienisch:

er

Glückspilze gesucht!

Gewinnen Sie

attraktive Preise!

PostFinance Classics Seite 21

«Carmina Burana» mit der Philharmonie

Baden-Baden und dem Schweizer Classic

Festival Chor.

Je 2 × 2 Tickets für folgende Konzerte:

Bern, Casino 13.12.2011, 19.30 Uhr

Basel, Stadtcasino 16.12.2011, 19.30 Uhr

Luzern, KKL 19.12.2011, 19.30 Uhr

Zürich, Tonhalle 28.12.2011, 19.30 Uhr

Name

Vorname

Strasse

PLZ/Ort

Apostel

Insel Ort nord- nicht

SMS der Grön- Senden im Sie westlich das Wort diese POM1 und die

länderZürich-

Signau oder

† 1758

see (BE) jene

Stadt an 919 (z. B. POM1 Bern)

Gebirgszug

im Telefon Kanton 0901 919 009

Glarus

(CHF 1.–/SMS oder Anruf ab Festnetz)

Volltreffer

b. Kegeln

(alle ...)

mundartlich:

hiesig

Männerkurzname

8

kant.

Wäsche

Auto- Grösse: (franz.)

zeichen S M L

Saiten-

Strasse auflage

der

Gitarre

PLZ/Ort

Hochfläche

im Alpsteingebiet

(AI)

1

SMS Senden Sie das Wort das POM2 Abk.: und Parl. die

Scheren Unter-

Grösse an 919 (z. derB.

POM2 M) suchungs

2

Schafe

kommission

Telefon Ruhe-, 0901 919 010

Säugling Polster-

zuckern

möbel (CHF 1.–/SMS oder Anruf ab Festnetz)

grösste

Imbiss

Ausstel-

Teilnahmeschluss: (engl.)

12. Dezember lung

4

Berns2011

Abk.:

oben

angeführtBodenstaubwischer

Umlaut

schnell

machen

(sich ...) 5

TV-

Zubehör

Abk.: Euro- Abk.:

päischeArRekrutikelnumtenmerierungschule Teilnahmeschluss: 5. Dezember 2011

Schweizer Eishockey Seite 23

3 × 1 Fantrikot der Schweizer

Nationalmannschaft

Speise-

Name fisch

Vorname

Posträtsel

schneefrei

Lösungswort

1 2 3

4

5

6

Zeile

mit

Einzug

7

in

Betrieb

Name

Vorname

Strasse

PLZ/Ort

SMS Senden Sie das Wort POM3 plus das

Lösungswort an 919 (z. B. POM3 Apfel)

Telefon 0901 919 020

(CHF 1.–/SMS oder Anruf ab Festnetz)

Teilnahmeschluss: 12. Dezember 2011

Talon einsenden an:

Die Schweizerische Post

Stichwort «magazin», 3024 Bern

Wettbewerbsbedingungen: Die Gewinnerinnen und

Gewinner der Wettbewerbspreise werden schriftlich

benachrichtigt. Keine Bar auszahlung der Preise. Über den

Wett bewerb wird keine Korrespondenz geführt. Gleiche

Gewinnchancen bei Teilnahme via SMS, Telefon oder Talon.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

8

7

Ort im

Rhonetal

(VD)

Frühlingsfest

Fliegenlarve

Missgunst

Abk.:

Alpentransitbörse

Träger

der Erbanlagen

(Abk.)

zuvor,

zunächst

Abk.:

Ablage

HalbgeschichtwüchsigerlicheJahr- (engl.) bücher

ein

Bindewort

Elend

altes

schweiz.

Hohlmass

CH-abessinischer

Minister

† 1916

schweiz.

Kompon.

Volkmar,

†1948

Das Posträtsel

Apostel

der Grönländer

† 1758

Gebirgszug

im

Kanton

Glarus

Währungscode

für

Euro

6

1

überlegen

Kleinstlebewesen

Gehirnstrommessung

kant.

Auto-

zeichen

Speisefisch

italienisch:

er

Saitenauflage

der

Gitarre

3

Hundename

Säugling

Imbiss

(engl.)

Abk.:

oben

angebesitzführtanzeigendes

Fürwort Bodenstaubwischer

schneefrei

so gut

wie

möglich

Freizeitarbeit

Kantone

®

Schlagwort

der

Frz. Revolution

2

s1318.0-3

2

Ruhe-,

Polstermöbel

Insel

im

Zürichsee

Hochfläche

im Alpsteingebiet

(AI)

3

Ort nordwestlich

Signau

(BE)

Volltreffer

b. Kegeln

(alle ...)

Wäsche

(franz.)

4

1

zuckern

Umlaut

5

nicht

diese

oder

jene

mundartlich:

hiesig

Männerkurzname

8

das

Scheren

der

Schafe

4

5

grösste

Ausstellung

Berns

schnell

machen

(sich ...)

TV-

Zubehör

6

Abk.: EuropäischeArtikelnummerierung

Zeile

mit

Einzug

Abk.: Parl.

Untersuchungskommission

7

Abk.:

Rekrutenschule

in

Betrieb

8

7

Ort im

Rhonetal

(VD)

In den Top 100 der «nützlichsten

Schweizer E-Shops»!

· portofreie Lieferung

· bestellen ohne Registrierung

· Rechnungsoption für

registrierte Kunden

· über 2 Millionen Produkte

Frühlingsfest

Fliegenlarve

Missgunst

Mitmachen und diese tollen Preise gewinnen!

(Teilnahme siehe Talon in der linken Spalte)

1. – 5. Preis

Sony 46"

Full HD LED-TV

46EX710

im Wert von je

CHF 999.–

6. – 10. Preis

Sony 40"

Full HD LED-TV

40EX605

im Wert von je

CHF 699.–

11. – 15. Preis

Standard 26"

HD Ready LCD-TV

SR2651

im Wert von je

CHF 349.–

Abk.:

Alpentransitbörse

Träger

der Erbanlagen

(Abk.)

zuvor,

zunächst

Abk.:

Ablage

HalbgeschichtwüchsigerlicheJahr- (engl.) bücher

ein

Bindewort

Elend

altes

schweiz.

Hohlmass

CH-abessinischer

Minister

† 1916

schweiz.

Kompon.

Volkmar,

†1948

6

3

Hundename

besitzanzeigendes

Fürwort

so gut

wie

möglich

Freizeitarbeit

Kantone

®

s1318.0-3

Auflösung der letzten Ausgabe: Souvenir

Gewinner auf Πwww.post.ch/magazin

16. – 25. Preis

Clint F4

DAB + Digitalradio

im Wert von je

CHF 159.–


Fotos: Die Schweizerische Post, Mike Niederhauser/www.merlinphotography.ch, © swisstopo (BA110498)

magazin November 2011 Service 19

Fensterplatz

Brienz–Hasliberg (BE)

U nterwegs mit Andreas Abplanalp

Andreas Abplanalp (46) fährt seit 2007

Postauto. Vorher war er Hochbauzeichner und

Bauführer. Der Hobbyschütze ist zum zweiten

Mal verheiratet und Vater von zwei erwach-

senen und zwei schulpfl ichtigen Kindern.

«Der Blick hinunter auf den Brienzersee,

wie er so strahlend blaugrün daliegt, oder

von Hasliberg aus sehen, wie der Rosenlauigletscher

weiss herüberfunkelt, das

berührt mich einfach immer wieder. Die

Schönheit der Natur nützt sich in meinen

Augen nie ab, obwohl ich diese Strecke

mehrmals pro Woche fahre, manchmal

sogar drei- bis viermal am Tag. In der

Stunde, die die Fahrt dauert, überwinden

wir 400 Höhenmeter; die Bergstrecke ist

abwechslungsreich, aber auch recht anspruchsvoll.

Vor allem im Winter, wenn

ich unterwegs auf die Schnelle noch

Schneeketten montieren muss, kommt

mir meine ruhige Hand zugute. Die meisten

meiner Fahrgäste wollen in der kalten

Jahreszeit nach Hasliberg zum Skifahren,

im Sommer lockt der Ballenberg vor allem

die Schweizer Touristen an. Mir gefällt

der Kontakt zu den ausländischen Gästen

– viele Japaner kommen hierher, aber

auch Inder, Engländer, Deutsche und Holländer.

Zwischen Brünig und Brienzwiler

fahren wir unter einer Felsnase durch,

das fi nden alle immer spektakulär. Aber

unübertro� en bleibt der Blick auf den

Brienzersee und die Berner Alpen.» RH

Brienz

Ballenberg

Brünigpass

Hasliberg Reuti

Brienz–Ballenberg–Brienzwiler–Brünig–

Hasliberg Reuti (Hasliberg-Linie), Kurs 31.151

Film schauen und gewinnen! Machen Sie

mit beim mobilissimo-Wettbewerb von PostAuto,

der noch bis 31. März 2012 läuft! Tipps

und Onlineteilnahme unter www.postauto.ch,

Webcode 10002.

8.20 Uhr Brienzersee: Er ist einer der saubersten Seen der

Schweiz. Das Gletscherwasser färbt ihn türkis- bis smaragdgrün.

8.34 Uhr Unterwegs: Zwischen Oberschwanden und

Hofstetten hält das Land, was das nahe Freilichtmuseum

Ballenberg verspricht: unverbaute Schweizer Idylle.

8.25 Uhr Brienz: Der Bahnhof liegt direkt am See. Und die

Qual der ÖV-Wahl nahe – Zug, Schiff oder doch Postauto?

9.05 Uhr Hasliberg Hohfluh: gut bewachter Schneehäslitransport

mit dem Postauto. Im Wintersportgebiet Meiringen-Hasliberg hat sich

schon manches Skihäsli zum Pistenteufelchen gemausert.

9.55 Uhr Hasliberg Reuti: Zuerst die Fahrt mit dem «Alpen Tower Express» auf die Mägisalp. Dann wachsen auch der zahmsten

Schnee-Eule Adlerflügel – der «Eagle Express», die erste Achter-Gondelbahn im Berner Oberland, fährt zum Alpen Tower hinauf.


Frühlingserwachen mit Hansi Hinterseer

Ein wunderschönes Wochenende in den Bergen mit dem Superstar der Volksmusik!

Reisehit 120 Vom 12. - 15. April 2012

DIE REISEHÖHEPUNKTE:

- Bezaubernder Königsee mit Schifffahrt

- Urchiger Tiroler Abend mit Tanz & Musik

- Romantische Kutschenfahrt durch die die Tiroler Bergwelt

- Frühlingserwachen in Kitzbühel

- Grosses Hansi Hinterseer Konzert in Salzburg

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag, Donnerstag 12. April 2012

Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in die Region Kitzbüheler Alpen, wo uns der

Hotelier bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet.

2. Tag, Freitag 13. April 2012

Ein wunderschöner Tag erwartet Sie heute. Nach einem ausgiebigen Frühstück

fahren wir nach Oberndorf. Hier erwartet Sie eine sehr interessante Führung auf

einem typischen Tiroler Bauernhof. Danach laden wir Sie auf eine wildromantische

Pferdekutschenfahrt durch die wunderschöne Berglandschaft - lehnen Sie

sich zurück und geniessen Sie dieses einmalige Erlebnis! Zur Stärkung werden wir

nach der Kutschenfahrt auf dem Hof mit lokalen Köstlichkeiten und feinem Kaffee

verköstigt! Später geht es weiter in die mondäne Gamsestadt Kitzbühel, wo Ihnen

genügend Zeit zum Verweilen, Einkaufen oder Spazieren bleibt! Am Abend steigt

dann in Salzburg das grosse Konzert von Hansi Hinterseer! Freuen Sie sich auf

einen schönen Abend mit dem Superstar!

3. Tag, Samstag 14. April 2012

Nach dem Frühstück führt uns heute Morgen die Fahrt ins verträumte Berchtesgadener

Land – freuen Sie sich auf den Königsee, unbestritten einer der schönsten

Seen Europas! Umgeben von einer herrlichen Bergwelt und geschmückt mit

dem romantischen Kirchlein St. Bartholomä, trägt er seinen Namen völlig zu recht.

Der fjordartige Königssee ist still, geheimnisvoll und schimmert im wunderschön

verschiedenen Grüntönen. Um seine bezaubernde Schönheit in allen Facetten zu

erleben, unternehmen wir eine tolle Schifffahrt von Schönau nach St. Bartholomä.

Da lohnt es sich, das kleine, schmucke Kirchlein anzusehen welches einsam am Ufer

steht. Zurück im Hotel bleibt Ihnen später noch etwas Zeit sich auszuruhen ehe wir

für Sie zum Abschluss zu einem urchigen Tiroler Abend mit währschafter Hausmannskost

und Live Musik einladen. Freuen Sie sich auf einen geselligen und

fröhlichen Abend in bester Gesellschaft!

4. Tag, Sonntag, 15. April 2012

Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck

die Heimreise an.

Noch mehr sparen -

bis 100% REKA-Checks!

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Hansi Hinterseer

Beschauliches Kitzbühel

Schiffsfahrt auf dem Königsee

Geniessen Sie eine Kutschenfahrt

Busreisepartner mit

Qualitätsgütesiegel!

Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in

die Region Kitzbüheler Alpen und zurück

✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten

Kategorie

✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet

✓ 1 x feines Abendessen im Hotel

✓ 1 x urchiger Tiroler Abend mit

Hausmannskost und Live-Musik

✓ 1 x Kaffee und lokale Köstlichkeiten

in Oberndorf

✓ Ausflug Königsee mit Schifffahrt

✓ Romantische Pferdekutschenfahrt

✓ Eintritt und reservierte Plätze zum

Hansi Hinterseer Konzert in Salzburg

am 13.4.2012 (Kat 4)

✓ Bei Buchung bis zum 23.12.2011 eine

Überraschungs-CD

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während

der ganzen Reise

Aktionspreis gültig bis 23.12.2011

Preis pro Person im Doppelzimmer

im Gasthof Fr. 495.im

3-Sterne-Hotel Fr. 545.im

4-Sterne-Hotel Fr. 595.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:

Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.-

Aufpreis Kat. 3 beim Konzert: Fr. 20.-

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Buchung

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bern, Biel, Diepoldsau, Luzern,

Olten, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun,

Wil SG, Winterthur, Zürich

schWeiZ

DeutschlanD

Innsbruck

italien

Salzburg

Kitzbühel

Österreich

Holiday Partner, Kesslerstrasse 9, 8952 Schlieren

Veranstalter: Ihr Spezialist Holiday für volkstümliche Partner, Dorfstrasse Gesellschaftsreisen!

21, Urdorf

Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!

Tel. 0848 00 11 66 www.volksmusik-reisen.ch

§

4 Reisetage inkl. Konzert ab nur

Fr. 495.-


Fotos: Die Schweizerische Post, iStockphoto

magazin November 2011 Dialog 21

Dialog

Die Zahl

83 von 100 Punkten vergeben die Mitarbeitenden

der Post auf die Frage na ch dem persönlichen

Engagement für ihre Arbeitgeberin. Rund 50 000 Mitarbeitende

in 20 Ländern sind bei der Personalumfrage

2011 unter anderem zu ihrem Engagement, ihrer

Arbeitssituation und ihrem Unternehmen im Allgemeinen

befragt worden. Die Personalzufriedenheit

ist in fast allen Bereichen gestiegen, am höchsten

liegt sie mit 80 Punkten bei PostFinance. RH

Weihnachtsservice

Himmlische Post

Ob Christkindli und Samichlaus

motorisiert sind, ist nicht bekannt.

Aber fl ink müssen sie

sein. Auch wenn ihnen jedes Jahr

sechs Mitarbeitende der Post in

Chiasso helfen, die Kinderbriefe

zu beantworten, die aus dem Inund

Ausland kommen: Sie müssen

sich sputen. Die Antworten

sollen ja schliesslich nicht bis

Ostern liegen bleiben. Ehrensache,

dass Samichlaus und

Christkindli jeden Brief persönlich

beantworten und mit einem

kleinen Präsent versehen. 2010

waren das fast 17 000 Briefe. Die

Antwortbriefe tragen eine Sondermarke

und den Stempel der

Poststelle Bern-Bethlehem. RH

Gesundheit

Vorbildliche Arbeitgeberin

Die Sti� ung Gesundheitsförderung

Schweiz verleiht ein Qualitätslabel

an Unternehmen, die

sich besonders um die Gesundheit

ihrer Mitarbeitenden kümmern.

Aktives Gesundheitsmanagement

schafft bessere

Arbeitsbedingungen und führt

zu bewussterem Gesundheitsverhalten.

Vier Bereiche der Post

hatten es schon, im Oktober

haben drei weitere das Label

«Friendly Workspace®» erhalten:

die PostAuto Schweiz AG, die

Swiss Post International Management

AG und die Swiss Post

International Schweiz. RH

Πwww.gesundheitsfoerderung.ch

PubliBike

Vom Zug aufs Velo

Wer mit dem ÖV unterwegs ist,

muss planen. Welches Tram oder

welchen Bus nehme ich, wenn ich

am Bahnhof ankomme? Wann

und von wo fahren sie? In Luzern

erübrigt sich diese Frage seit letztem

August. Gleich beim Bahnhof

stehen für registrierte Kunden

Mietvelos und E-Bikes von Publi-

Bike, einem Projekt von Post-

Auto, SBB und Rent a Bike. Die

Frage heisst nun wohl eher: Wo

ist meine Velo klammer? RH

Πwww.publibike.ch

Postgeschichten

Gelb bewegt

Das Buch «Gelb bewegt – Die

Schweizerische Post ab 1960»

zeichnet ein abwechslungsreiches

Bild der bewegten Postgeschichte.

Wie war das, als

die PTT umgewandelt wurde in

die Schweizerische Post und die

Swisscom? Die Autoren, alles

Mitarbeitende der Post, beleuchten

die Entwicklung des Kerngeschäfts

des Unternehmens

von der klassischen Post zur

inno vativen Allrounderin. Das

Buch erscheint im Stämpfl i Verlag,

Bern. RH

Energiee� zienz

Post spart Energie

Seit 2006 hat die Post zusammen

mit dem Verein energo die Energiee�

zienz im Visier. Alle Neubauten

haben Minergiestandard,

und auch die 52 posteigenen

Gebäude werden energiee� zienter:

So wird etwa die Warmwassertemperatur

gesenkt, die

Beleuchtung und die Klimatisierung

optimiert. Das spart bis zu

20 Prozent Energie. RH

PostFinance Classics

Fortuna im Konzertsaal

Als Carl Or� 1934 auf die Man uskripte

von Vagantenliedern stiess,

soll er sich hingesetzt und gleich

den ersten Chorsatz «O Fortuna»

skizziert haben. Der Grundstein

zu «Carmina Burana» war gelegt.

Fortuna war ihm hold, und

er konnte mit diesem Werk

Triumphe feiern. Nach der Uraufführung

1937 schrieb er seinem

Verleger: «Alles, was ich bisher

geschrieben habe und Sie leider

gedruckt haben, können Sie nun

einstampfen.» Er hat recht behalten:

Seine Carmina Burana faszinieren

seitdem ein breites Publikum.

PostFinance Classics bringt

dieses monumentale Chorwerk

im Dezember in die Schweiz. Die

Philharmonie Baden-Baden und

der 200-köpfi ge Classic Festival

Chor aus der Schweiz führen

Orffs mitreis sende Musik in

Genf, Bern, Basel, Luzern und

Zürich auf. RH

Πwww.postfi nance.ch/events

Gewinnen Sie 2 × 2 Tickets pro

Konzert. Mehr auf Seite 18.


22 Dialog

« Als wäre es ein

K ampf ums Leben»

E r ist 19 und gilt als das grösste Schweizer Eishockeytalent aller Zeiten.

E in Gespräch mit dem Churer Nino Niederreiter über Prügeleien, Neid

u nd das Leben als Wunderkind.

Nino Niederreiter: «Ich will nicht arrogant erscheinen.»

Fotos: Getty Images

Interview: Michael Krobath

Hier in der Churer Eishalle hat

alles angefangen. Wie kamen Sie

zum Eishockey?

Nino Niederreiter: Durch einen

Nachbarsbub. Ich war fünf, als er mich

zum Training mitnahm. Und schon

am ersten Tag habe ich gemerkt: Das

ist es – ich will Profi werden.

Und wann haben Sie realisiert,

dass Sie etwas Besonderes sind?

Als ich in die Bünder U13-Auswahl

kam, begann ich zu ahnen, dass ich

wohl nicht ganz so schlecht sein

kann. Aber das galt auch für die anderen,

denn der Jahrgang 1992 war

brutal stark. Für ein Ausnahmetalent

hielt ich mich eigentlich nie.

Sie rasen förmlich durchs Leben

und brechen sämtliche Rekorde.

Was war der bisher verrückteste

Moment Ihrer Karriere?

Das war wohl der Penalty im All-Star-

Game der nordamerikanischen Juniorenliga.

Beim Anlaufen warf ich

einen Handschuh aufs Eis, um den

Torhüter abzulenken. Dann versenkte

ich den Puck einhändig im hohen

Eck. Heute würde ich mich das nie

mehr getrauen.

Wieso?

Die Tribünen waren voll mit Scouts

der Profiklubs, und wäre der Puck

nicht reingegangen, hätte das saublöd

ausgesehen. Sie hätten mich wohl als

zu leichtsinnig oder arrogant abgestempelt.

Der Trick wurde ein YouTube­

Hit und machte Sie berühmt.

Eine Marketingidee Ihres

Agenten?

Im Gegenteil. Er empfahl mir einen

weniger riskanten Trick. Aber ich

wollte beweisen, dass ich trotz meiner

Körpergrösse technisch beschlagen

bin, und sagte mir: jetzt oder nie.

Als ich ihm das per SMS mitteilte,

schrieb er zurück: «Du spinnst. Lass

das bleiben.»

Wie schaffen Sie es, in den

entscheidenden Momenten über

sich hinauszuwachsen?

Ich habe gelernt, den Druck ins Positive

zu drehen. Dabei hilft mir vermutlich,

dass ich mit 13 mit dem

Mentaltraining begann.

Nino Niederreiter (19) wuchs in Chur auf und

spielte bereits mit 16 mit dem HC Davos in der

National League A. Mit 17 wechselte der kräftige

Stürmer (1,85 Meter, 92 Kilo) zu den Junioren

von Portland. Mit 18 wurde er von den New

York Islanders in der ersten Runde als Nummer

fünf gedraftet – so früh wie kein Schweizer vor

ihm. Im selben Jahr wurde er an der U20-WM ins

All-Star-Team gewählt, und er debütierte in der

Schweizer A-Nationalmannschaft.


magazin November 2011 Dialog 23

Wie kamen Sie darauf?

Meine Mutter hatte die Idee und meldete

mich gegen meinen Willen dort

an. Ich hielt es für einen ziemlichen

Hokuspokus.

Und? Ist es Hokuspokus?

Überhaupt nicht, wir reden einfach

miteinander. Meine Schwäche sind

die Selbstzweifel – manchmal frage

ich mich, ob ich wirklich gut genug

bin. Die Mentaltrainerin zeigt mir

dann auf, wie weit ich schon gekommen

bin und dass ich den Rest auch

noch schaffen kann.

Letztes Jahr unterschrieben

Sie bei den New York Islanders

einen Vertrag über 2,825 Millionen

Dollar pro Jahr ...

... Ein beträchtlicher Teil davon sind

Erfolgsprämien. In der ersten Saison

habe ich einen Bruchteil davon verdient.

Wie haben Sie sich gefühlt?

Ich war sehr erleichtert, da ich nun

nicht mehr auf die finanzielle Unterstützung

meiner Eltern angewiesen

bin. Sie investierten viel Geld in mein

Hobby, was nicht einfach war für sie.

Wie haben Sie sich bei ihnen

bedankt?

Sie haben sich eine Power-Plate-Maschine

gewünscht, ein Fitnessgerät

für den Heimgebrauch.

Wer Sie reden hört, vergisst,

dass Sie erst 19 sind. Fühlen Sie

sich unter Gleichaltrigen wohl?

Meine besten Freunde sind tatsächlich

alle älter als ich. Vielleicht liegt es

daran, dass ich immer mit den Älteren

auf dem Eis stand.

Hatten Sie jemals eine unbeschwerte

Jugend?

Wenn sich die Schulkollegen in der

Freizeit trafen, war ich meistens am

Trainieren. Ich musste Prioritäten setzen,

da ich unbedingt ein erfolgreicher

Hockeyspieler werden wollte.

Das war ein innerer Druck, der nicht

von meinen Eltern kam. Im Gegenteil:

Meiner Mutter wäre es lieber gewesen,

ich hätte etwas anderes gemacht.

Was macht Ihnen sonst noch

Freude im Leben?

Ich bin sehr gesellig, wobei ich mich

auch mit meinen Freunden am liebsten

sportlich messe. Sei es beim Tennis,

Golfen, Schiessen oder Bowling.

Seit Kurzem mache ich auch Yoga,

um vom Hockey etwas Abstand zu

gewinnen.

Welche Menschen beeindrucken

Sie?

Meine Eltern, die meine Schwester

und mich ganz ordentlich erzogen

haben – wie ich finde.

Von den Sportlern beeindruckt

mich Roger Federer: sein Selbstvertrauen,

sein Auftreten, seine Kommunikation.

Ich habe noch nie eine

Negativschlagzeile über ihn gelesen.

Da kann ich viel von ihm lernen.

Oft heisst es, in der Schweiz

herrsche eine Neidkultur.

Können Sie das bestätigen?

Etwas seltsam finde ich schon, dass

sich Menschen nach Jahren plötzlich

wieder mit mir verabreden wollen,

seit ich in der NHL bin.

Wie reagieren Sie?

Es fällt mir schwer, nein zu sagen,

weil ich nicht arrogant erscheinen

möchte. Das habe ich wohl von

meiner Mutter. Das muss ich noch

lernen. In der jeweils kurzen Zeit, die

ich in der Schweiz verbringe, möchte

ich mit jenen Menschen zusammen

sein, die mir am Herzen liegen.

Die NHL ist eine raue Welt.

Europäer gelten dort als

Weichlinge.

Ja, und weil ich zeigen wollte, dass

ich es draufhabe, habe ich von Beginn

weg versucht, gelegentlich

einen ordentlichen Check zu landen.

Mein Vorbild ist der Schweizer Luca

Sbisa von den Anaheim Ducks, der in

der NHL unerschrocken Duftmarken

setzt.

Eben jener Sbisa sagte: «Ich

würde über Leichen gehen.»

Und im gleichen Interview

meinte er, dass er auch Nino

«Ich hielt

mich eigentlich

nie für

ein Ausnahmetalent.»

P ostFinance fördert das Schweizer Eishockey

Nino Niederreiter

PostFinance ist die starke Partnerin des Schweizer Eishockeys. Ihr Engagement als Hauptsponsorin

der Swiss Ice Hockey Association und der National League geht dieses Jahr in die elfte

Saison. Zudem unterstützt die Finanzdienstleisterin elf Klubs der National League und investiert

in die Stars von morgen. Mit der Unterstützung der Swiss Ice Hockey Academy verstärkt

PostFinance nun ihre nachhaltige Nachwuchsförderung. Dank dieses Kompetenzzentrums, wo

ab 2013 Spieler, Trainer und Funktionäre ausgebildet werden, will das Schweizer Eishockey

langfristig mit allen Junioren-Nationalmannschaften in der Weltspitze vertreten sein.

Gewinnen Sie 3 × 1 Fantrikot der Schweizer Nationalmannschaft.

Talon Seite 18.

Niederreiter vermöbeln würde,

wenn dies sein Coach verlange.

Gilt das auch umgekehrt?

Klar. Wir verstehen uns privat sehr

gut, aber in einem Match würde ich

ihn nötigenfalls vermöbeln.

Macht das Spass?

Ganz ehrlich: mir nicht. Aber einer

Schlägerei darf man im Hockey nie

ausweichen. Man muss sich wehren,

als wäre es ein Kampf ums Leben.

Trainiert man eigentlich das

Prügeln?

In Nordamerika lernt man das von

klein auf. Und im Training geht es

manchmal richtig zur Sache, weil

einer dem Coach zeigen will: Hey,

mit mir ist zu rechnen – ich will

einen Platz im Team.

Existiert bei diesem extremen

Konkurrenzdenken über haupt

so etwas wie Mannschaftsgeist?

Ich erlebe das Team wie eine Familie,

die zusammenhält, wenn es darauf

ankommt. Aber richtige Freundschaften

gibt es nicht. Schon gar nicht

unter Spielern, die auf der gleichen

Position spielen. Im Juniorenteam

von Portland lebten zwei Stürmer bei

derselben Gastfamilie, aber nur

einer besass ein Auto. Er fuhr jeweils

ohne den Teamkollegen ins Training.

So was würde ich nie machen.

Sind die Schweizer zu

an ständig?

Wir teilen zu wenig aus, uns fehlt

wohl der letzte Wille. Ansonsten gäbe

es mehr Schweizer in der NHL,

denn das Talent dazu wäre vorhanden.

Das gilt auch fürs Nationalteam.

Wir müssen lernen, frecher und aggressiver

zu spielen, ohne Angst

vor grossen Namen. Dann reicht es

bestimmt einmal für eine Medaille.

Vielleicht schon an der nächsten

Weltmeisterschaft 2012 in Schweden

und Finnland.

Nicht besonders furchteinflössend

wirkt aber auch Ihr Übername

«El Niño» – «das Kind».

Das war das Wortspiel eines Fernsehreporters

anlässlich der Junioren-

WM 2010, wo ich einer der jüngsten

Spieler war.

Wie werden Sie den Namen

jemals wieder los?

Niño bedeutet nicht nur «das Kind»,

sondern auch «der Sturm». Ich bin

ein Stürmer, der vor dem Tor rumwirbelt.

Das passt doch.

Sie wirken unheimlich cool.

Macht Sie eigentlich irgendwas

nervös?

Ja, etwa wenn ich auf Englisch ein

Interview geben muss. Oder wenn

mich Unbekannte erkennen und ansprechen.

Das ist mir peinlich. n


24 Dialog

Anisia und Mihai Panosh

«Wir haben unser Leben lang den Boden bestellt;

jetzt haben wir keine Kraft mehr.» Anisia Panosh

Ortschaft Criuleni

Familienmitglieder 2 Senioren

Anisia und Mihai sind seit 55 Jahren verheiratet. Anisia kümmert sich um ihren taub blinden

Mann und pflegt den Gemüsegarten. Ihr einziger Sohn ist bei einem Autounfall umgekommen.

Den Lebensunterhalt bestreiten sie mit ihren Renten – 60 und 80 Franken monatlich. Unterstützung

erfahren sie einzig durch die Hilfspakete von «2 × Weihnachten».

Hilfe

für die

N ach dem Zerfall der Sowjetunion stürzte Moldawien

L and Europas. Die Schweiz und das Rote Kreuz helfen

L ebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs.


magazin November 2011 Dialog 25

Ärmsten

in eine schwere Krise. Zwanzig Jahre danach ist es das ärmste

Bedürftigen im Rahmen der Aktion «2 × Weihnachten» mit

Text: Claudia Grasso

Bilder: Amer Kapetanović

Die knotigen Hände von Mihai

und Anisia Panosh umfassen einander sanft.

Die tiefe, hellblaue Decke und die Vorhänge

umrahmen die winzige Welt des Ehepaars,

deren Zentrum der Ofen ist. Seit 55 Jahren

wissen die beiden, dass sie aufeinander zählen

können. Heute ist dies nötiger denn je:

Mihai ist taubblind. «Das Leben war nie so

schwierig wie heute. Wir haben unser Leben

lang den Boden bestellt; jetzt haben wir keine

Kraft mehr. Nur das Rote Kreuz hilft uns»,

seufzt die 78-jährige Anisia. Ihr Blick streift

den Garten, wo Zwiebeln, Sellerie, Erbsen

und Karotten wachsen. Das Ehepaar Panosh

ist allein, seit der Sohn bei einem Verkehrsunfall

ums Leben kam. Ihre Renten – 60 und

80 Franken im Monat – müssen zum Leben

reichen.

Hier in Criuleni – 20 Kilometer nordöstlich

der Hauptstadt Chisinau – sind sie nicht

die Einzigen, die darben müssen. In derselben

Strasse lebt die alte Witwe Godoroca.

Sie habe zwar Kinder, klagt sie, doch hätten

diese alle Brücken hinter sich abgebrochen.

«Mein Sohn arbeitet in Russland und hat

sich aufgegeben. Meinen zwei Töchtern

reicht das Geld kaum für die eigenen Familien.

Ich fühle mich sehr allein», erzählt sie

mit wuterstickter Stimme. «Zu den Zeiten

der UdSSR gings uns besser, am Monatsende

hatten wir Geld und etwas zu essen.»

20 Jahre sind inzwischen seit dem Zerfall

der Sowjetunion vergangen. Seither entwickelt

sich die Republik Moldawien zum

Armenhaus Europas. Zerrieben von politischen

Ränkespielen und ethnischen Spannungen

(70 Prozent der Bevölkerung ist

rumänischer, 20 Prozent russischer Herkunft)

musste sie der Abspaltung ihrer östlichen

Region Transnistrien ohnmächtig zusehen.

Bis heute ist das Bruttoinlandprodukt

von Moldawien nicht mehr auf das >


26 Dialog

> Niveau von 1990 gestiegen. Statistiken

der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit

(DEZA) zeigen, dass 70 Prozent

der Bevölkerung auf dem Land keinen

Zugang zu Wasser und akzeptablen Sanitäreinrichtungen

haben. 20 Prozent leben in

totaler Armut, eine Million Menschen sind

emigriert. Zurück bleiben die Kinder – wenn

sie Glück haben in der Obhut der Grosseltern.

«Es gibt ganze Dörfer von allein oder

bei den Grosseltern lebenden Kindern»,

bestätigt Georgette Bruchez, Leiterin des

DEZA-Kooperationsbüros in Moldawien.

Schockierende Armut in Europa

«Es ist bitter, das zuzugeben, aber obwohl

unser Land alles hätte, um zu prosperieren,

können wir die sozialen, politischen und

wirtschaftlichen Probleme nicht überwinden»,

sagt Larisa Birca, Präsidentin des

Moldawischen Roten Kreuzes (MRK). «Zum

Glück können wir seit sieben Jahren auf

‹2 × Weihnachten› zählen». Die Spendenaktion

der Schweizerischen Post, des Schweizerischen

Roten Kreuzes und der SRG SSR

sammelt für verschiedene osteuropäische

Länder Lebensmittel und Hygieneartikel

(siehe Seite 29).

Mit der Unterstützung von 22 Filialen und

2500 Freiwilligen verteilt das MRK die Spenden

aus der Schweiz und hilft dort, wo es an

staatlicher Hilfe fehlt. Denn Moldawiens

Politik ist handlungsunfähig: Seit zwei Jah -

ren gelingt es nicht, einen Präsidenten zu

wählen, der dem Land eine Richtung weisen

könnte. Verständlich, dass die Menschen den

Mut verlieren. «Wir haben so viele leere Versprechungen

gehört, dass wir keine Kraft

mehr haben, uns zu wehren», erklärt Tania

Durnescu, Leiterin Internationale Beziehungen

des MRK. Korruption ist an der Tagesordnung,

in höheren Kreisen und im Alltag.

«Schockierend, dass in Europa, so nah von

uns, Menschen in grösster Not leben», findet

auch Josef Reinhardt, Leiter der Aktion

«2 × Weihnachten» beim Schweizerischen

Roten Kreuz (SRK).

Durch eine sanfte Hügellandschaft verlassen

wir auf holprigen Strassen die Hauptstadt

in Richtung Ungheni an der Grenze zu

Rumänien. In der Luft wirbelt Pappelflaum.

Die bunt gestrichenen Holzhäuser sind von

Gärten umgeben. An den Kreuzungen blicken

Christusfiguren feierlich auf die Strasse.

Elena Gavrisov, 67, Leiterin des lokalen

Sitzes des MRK, führt uns zu ihren Schützlingen:

«In den letzten Jahren hat die Armut

übermässig zugenommen, und der Staat hat

uns aufgegeben. Es fehlt an allem: haltbaren

Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Windeln

für die Kinder und die Betagten.»

Im Dorf Todireshti besuchen wir die Familie

von Ana Bargan. Zwei der sechs Kinder

hat ihre Schwester zurückgelassen. Im Hof

des blaugrünen Hauses tummeln sich Hühner,

Gänse, Enten, ein Kalb und ein struppiger

Hund. «Wir leben von dem wenigen, was der

Garten hergibt. Die Lebensmittel aus der

Schweiz sind ein Segen», erklärt Ana, die mit

ihren 30 Jahren eher wie 50 ausschaut. «Ich

will, dass die Kinder zur Schule gehen und es

einmal besser haben als ich.» Tochter Elena,

in dreckigen Kleidern, erzählt, dass sie jeden

Tag zu Fuss zur Schule gehe und Turnen ihr

Lieblingsfach sei. Im Vorratsraum lagern nur

Brot und Milch. Geheizt wird mit Holz. Wasser

holt man vom Dorfbrunnen. Und das WC?

«Wir gehen einfach nach draussen», erklärt

Anas Mutter. In der Nähe wohnt auch Hlaria

Strugati, Jahrgang 1933. Ihr Haus ist >

Republik Moldau

Hauptstadt Chisinau

2

Fläche 33 843 km

Bevölkerung 4 267 000 Einwohner

Durchschnittslohn 150 bis 200 Franken pro Monat

Larga

Rumänien

Moldawien

Todireshti

Ungheni

Chisinau

Criuleni

Fortsetzung auf Seite 28

Ukraine

Schwarzes Meer

Familie Bargan

«Ich will, dass die Kinder es einmal

besser haben als ich.» Ana Bargan

Ortschaft Todireshti

Familienmitglieder 6 Kinder, 3 Erwachsene

Die Familie Bargan lebt in einem Dorf auf dem Land, nahe der rum

und Toilette. Wasser holt die Familie am Brunnen.


magazin November 2011 Dialog 27

änischen Grenze, in einer trostlosen Behausung ohne Strom

Hlaria Strugati ist Witwe und lebt in einem Haus, das sie von der Schwester geerbt hat. Die alleinstehende

Frau ist gehbehindert und ganz von der Hilfe des Moldawischen Roten Kreuzes abhängig.

Hlaria Strugati

«Ich will nicht ins Heim. Hier bin ich geboren,

hier will ich sterben.» Hlaria Strugati

Ortschaft Todireshti

Familienmitglieder 1 Seniorin


28 Dialog

> ärmlich, aber sauber. Sie zeigt uns

ihren einzigen Identitätsausweis: einen

Pass der UdSSR. Der Diabetes zwingt sie, sich

beim Gehen auf zwei Stöcke zu stützen.

Als sie das Paket von «2 × Weihnachten» in

Empfang nimmt, murmelt sie verschämt:

«Multumesc», danke.

Beinahe für Schnaps verkau�

«2 × Weihnachten» erreicht auch die 30 Kinder

im Waisenhaus AMIC in Larga, an der nördlichen

Grenze zur Ukraine, das Kinder aus

prekären familiären Situationen aufnimmt.

«Sie lieben Pingpong und Fussball», erklärt

eine Erzieherin. Die Leiterin der Einrichtung,

Elena Iacubencu, hat weniger Erbauliches zu

berichten: «Ein Mädchen wurde fast vom Vater

für eine Flasche Alkohol verkau� . Ein anderes

wurde von der Mutter, weil es zwei Rubel

verlor, so verprügelt, dass es nicht mehr

spricht.» Viele Kinder hat die Polizei hergebracht.

«Die meisten Eltern besuchen ihre

Kinder nie. Wir versuchen, ihnen ein möglichst

normales Leben zu bieten, bringen ihnen

Kochen und Bügeln bei, schicken sie zur

Schule.» Die spärliche Hilfe des Staates tri� t

nur sporadisch ein. Die Kleider, Spielsachen

und Lebensmittel von «2 × Weihnachten» sind

ein Geschenk des Himmels. n

Weitere Bilder der Reportage unter

Πwww.post.ch/magazin-moldawien

Svetlana und Grigory

«Nur meine zwei Kinder geben

meinem Leben Sinn.» Svetlana

Ortschaft Todireshti

Familienmitglieder 2 Kinder, 2 Erwachsene

Svetlana ist 44 und lebt für ihre Kinder. Beide sind geistig behindert; der Ehemann hat Epilepsie. Mit viel Mut hält die Frau ihre

Familie über Wasser. Sie haben keinen Strom mehr, weil sie ihn «abgezweigt» hatten und vom Nachbarn angezeigt wurden.


magazin November 2011 Dialog 29

AMIC, Zentrum für die Aufnahme von

Kindern aus gefährdeten Familien

«Wir versuchen, diesen Kindern zu zeigen,

was ein normales Leben ist.» Elena Iacubencu, Leiterin von AMIC

Ortschaft Larga

Bewohner im Waisenhaus 30 Kinder

«2 × Weihnachten» wird 15

Jedes Zimmer im Waisenhaus ist andersfarbig

gestrichen und beherbergt vier Kinder zwischen

4 und 16 Jahren. Die Kinder leben in einem

liebe vollen Umfeld und entdecken hier neu, was

es bedeutet, in sauberen Verhältnissen in einem

klar strukturierten Alltag zu leben.

Seit 15 Jahren lindert «2 × Weihnachten» die Not dort, wo Weihnachten nicht so opulent

ausfällt wie bei uns. Die Kampagne ist eine wohltätige Aktion der Schweizerischen Post, des

SRK und der SRG SSR. Vom 24. Dezember 2011 bis 7. Januar 2012 können Sie in jeder Post-

stelle Pakete mit Spenden gratis aufgeben. Die Post transportiert sie ins Logistikzentrum des

SRK in Wabern bei Bern, wo der Inhalt sortiert und zugeteilt wird: Ein Teil kommt Bedürftigen

in der Schweiz zugute, ein anderer Familien und sozialen Institutionen in Moldawien, Weissrussland

und Bosnien-Herzegowina. Lesen Sie nach, welche Lebensmittel, Hygieneartikel und

Güter des täglichen Bedarfs besonders hilfreich sind: Œ www.2xweihnachten.ch


30 Dialog

Leserangebot

Sonnige Côte d’Azur

Saint-Tropez und Monte Carlo

Diese Reise bietet Ihnen ein sonniges Highlight

nach dem anderen: Sie besuchen das durch die

Filmfestspiele bekannte Cannes und fahren an den

charmanten und weltberühmten Ort Saint-Tropez.

Sie erleben hautnah die Faszination der Côte

d’Azur und entdecken in Grasse das Geheimnis

der Parfümherstellung. Ein Abstecher nach Nizza

und der Besuch des mondänen Monte Carlo runden

das attraktive Programm ab.

Tag 1: Schweiz – Cannes

Fahrt, Abendessen und Übernachtung im Hotel

im ehemaligen Fischerdörfchen Cannes.

Tag 2: Schifffahrt und Saint-Tropez

Nach dem Frühstück machen wir eine Schifffahrt

von Sainte-Maxime nach Saint-Tropez. Die Ortschaft

wird von einer Zitadelle überragt, von der

man einen unvergleichlichen Ausblick hat. Freier

Aufenthalt in Saint-Tropez. Rückfahrt mit der

Fähre nach Sainte-Maxime. Gemeinsames Abendessen

und Übernachtung in Cannes.

Tag 3: Côte d’Azur und Grasse

Nach dem Frühstück freuen wir uns auf eine

Führung mit Ganztagesreiseleitung an der be-

zaubernden, azurblauen Küste. Sie werden in

Grasse, der Welthauptstadt der Düfte, von der

Parfümfabrik Galimard in die Geheimnisse der

Parfümherstellung eingeweiht, bevor Sie die

dazugehörigen Blumenfelder «La Source parfumée»

in Gourdon besichtigen. Danach besuchen

Sie eine Confiseriefabrik, in der nicht nur Früchte

nach traditioneller Art kandiert, sondern auch

Blumen zu delikaten Leckereien verarbeitet werden.

Abendessen und Übernachtung in Cannes.

Tag 4: Nizza und Monte Carlo

Am vierten Tag brechen wir nach dem Frühstück

nach Nizza auf. Bei einer Stadtführung entdecken

Sie die Altstadt, die eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten

bietet. Danach geht es zum

letzten Highlight der Reise: nach Monte Carlo,

magisch inmitten der Felsen der Alpen und des

blauen Mittelmeers gelegen. Hier haben Sie Zeit,

auf eigene Faust die an kulturellen Bauten reiche

Stadt zu bewundern, bevor wir gemeinsam zu

Abend essen.

Tag 5: Heimreise in die Schweiz

Wir frühstücken und fahren voller schöner Erinnerungen

zurück in die Heimat.

23. – 27. April 2012

Preise pro Person

m Im Doppelzimmer CHF 972.–

m Zuschlag Einzelzimmer CHF 210.–

Im Preis inbegriffen

m Fahrt im PostAuto-Reisecar****

m Durchgehende Reisebegleitung

m 4 Übernachtungen mit Frühstück im

4-Sterne-Hotel in Cannes

m 4 Abendessen

m Schifffahrt in der Bucht von St. Tropez

m Fährüberfahrt St. Tropez – Ste. Maxime

m Tagesausflug Côte d’Azur

m Besichtigung Parfümfabrik in Grasse

inkl. Blumenfelder

m Besichtigung Confiseriefabrik

m Stadtführung Nizza

m Lokale deutschsprachige Reiseleitung

auf den Führungen

m Lokale deutschsprachige Ganztagesreiseleitung

am dritten Tag

m Reiseunterlagen inkl. Reiseführer

m Taxen und Gebühren

Nicht inbegriffen

m Getränke

m Annullierungskosten und SOS-Schutz

ab CHF 30.–

Reise vom 23. – 27. April 2012

Abfahrt in Biel, Bern, Olten, Luzern,

Basel, Aarau, Zürich, St. Gallen, Sargans,

Diepoldsau, Landquart, Chur

Information und Reservation

Π058 386 31 70

Πwww.postauto.ch/reiseangebote

Webcode 10532

Πtraumreisen@postauto.ch

Die Côte d’Azur ist ein Fest für die

Sinne: Nirgends ist das Meer

blauer, nirgends duftet es besser.

Eine Reise mit PostAuto

Fotos: Frank Deterding (2008), JMDZ/Fotolia.com, viragoanja/Fotolia.com


«Endlich ein Unternehmen,

bei dem meine Initiative

gefragt ist.»

Wir bewegen mehr als Güter, Geld und Informationen.

Wir bewegen Menschen, weltweit.

Die Schweizerische Post. Menschen, die bewegen.

www.post.ch/jobs

ImageAnz_205x283_5_111026.indd 1 26.10.11 16:12


weltneuheit!

SHOP

Spezialangebote für für die die Leserinnen

Leserinnen

und und Leser Leser des des «magazins» «Magazin» der Die Post

Post

Artikel / Grösse / Farbe Menge Preis Adresse Code: «magazin» Die Post 11/11

Datum/Unterschrift

IHRER GESUNDHEIT UND FITNESS ZULIEBE

inklusive

• 16 Aufsteckbürsten

• 1 powerpod lAdestAtion

• 1 reise-necessAire

MADE OF NASA

MEMORY - FOAM

Bürodrehstuhl

ERGOTEC SYNCHRO PRO

698.– statt* 1598.–

(mit Lederbezug) statt* 1298.– 498.–

Nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen konzipierter, anatomisch perfekt ausgeformter, hochprofessioneller

Bürodrehstuhl: arretierbare Synchromechanik; Sitzhöheneinstellung per Sicherheitsgaslift;

individuelle Körpergewichtseinstellung; ergonomischer „MEMORY FOAM“ Bandscheiben-/Muldensitz

(S/M, L/XL); atmungsaktive, unverwüstliche Netzrückenlehne für

rückenschonendes und ermüdungsfreies Arbeiten ohne „Festschwitzen“; verstellbare

Lumbalstütze (Unterstützung d. Wirbelsäule/Bandscheibe); verstellbare Kopf-/Nackenstütze

(abnehmbar); 12-fach höhen-/seitenverstellbare Armlehnen mit gepolsterten Armauflagen;

geeignet für alle Bürotätigkeiten, insbesondere Bildschirmarbeitsplätze. Sitzmasse: (HxBxT) 48-65 x

S / M L / XL 52.5 x 48.5 cm, Gewicht: 22 kg, Bedienungs- und Montageanleitung

in d, f, i, e. 2 Jahre Garantie. 5 Fusskreuze: Holz/Bambus, Alu matt,

Alu poliert, Alu schwarz matt, Alu schwarz poliert; inkl. Teppichrollen

(Hartbodenrollen optional erhältlich für CHF 20.-/5 Stk.)

Farben Stoff: 1. guava, 2. yellow, 3. domingo, 4. curacao, 5. costa, 6. steel, 7. paradise,

8. olive, 9. demerera, 10. sombrero, 11. havana, 12. montserat; Farbe Leder: schwarz

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Intensiv Klopfmassagegerät ITM

statt* 149.– 119.–

Mit zuschaltbarem Infrarotlicht. Zur Auflockerung, Entspannung

und Durchblutungsförderung der Muskulatur

durch intensive, tiefenwirkende, wohltuende Klopfmassage

(stufenlos regulierbar). Wirkungsvoll zur Lockerung

von Verspannungen und Verkrampfungen und zur

Erwärmung des Gewebes. Ohne Kraftaufwand können

Schultern, Rücken, Beine oder sogar die Fusssohlen bequem

massiert werden. Bedienungsanleitung in d, f, i, e. 3 Jahre Garantie.

Haar-,Gesichts-,& Zahnpflegeset

FAZOR ® 5 IN 1

statt* 498.– 169.–

Rasierer mit 5 Scherköpfen; Für Nass- und Trockenrasur; Bart- und Langhaarschneider

mit justierbarem Präzisionsscherkopf; Ohr-/Nasenhaartrimmer; Präzisions-Barthaartrimmer;

Oszillierende Akkuzahnbürste; Reise-Necessaire (22 x 44 cm); Power-System (100 - 240 V,

Schnellladung, Lithium-Ionen-Akkus, etc.);

Reiseschloss; PowerPod Ladestation;

Farben: 1. schwarz, 2. weiss, 3. anthrazit

Wander-/Trekkingstöcke ERGOLITE PROTEC ANTISHOCK

statt* 179.– 98.–

3-teiliger Wander-und Trekkingstock aus hochwertiger hightech Aluminiumlegierung 7075 T6 mit

AntiShock-System u. WolframCarbide-Spitze. Obergriff aus temperaturregulierendem Kork mit

verlängertem EVA-Full-Foam Contourgriff zum Kürzerfassen. 15% abgewinkelter Griff

für ergonomische Griffhaltung, , 2 auswechselbare, verstellbare Handschlaufen,

Sommer-/Winterteller. Äusserst stabiles Modell, sehr sehr hohe Bruchsicherheit,

verstellbar 77 bis 140 cm, inkl. Trage- und Aufbewahrungstasche.

Farben: blau/grün/silber/schwarz

Bestellungen: CARESHOP GmbH, c/o Bürgerspital Basel, Ruchfeldstrasse 15, 4142 Münchenstein

Telefon 0848 900 200, Fax 0848 900 222, www.careshop.ch

Druckfehler vorbehalten. Preise inkl. MwSt., zuzüglich Versandspesen.

Lieferung solange Vorrat. *Summe der Einzelpreise

Outdoor-/Funktionshose TITANIUM 3 IN 1

statt* 349.– 149.–

Leichte, robuste und zuverlässige Funktionshose mit durchgehendem, abgedecktem,

seitlichem Reissverschluss (RV); optimal als Trekking-u. Skihose;

passend zu TITANIUM 6 IN 1-Jacke; ergonomischer Schnitt; abnehmbare Hosenträger

für Aussen-/Fleecehose; Halbelastbund mit Klett verstellbar; 4 abgedeckte,

wasserabweisende RV-Taschen; Special Winter-/Ski-Package: 1 herausnehmbare

Innenfleece-Hose mit hochgezogener Brust-/Rückenpartie, 2 Seitentaschen,

1 Känguru-RV-Brusttasche; abnehmbarer, elastischer Schneefang mit

Rückhalteschlaufe; Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/wasserdichte

HIMATEX-Membrane und besonders reiss-/abriebfestes RipStop-Obermaterial

an Knien/Gesäß/Knöchelinnenseiten; alle Nähte wasserfest verschweisst;

Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2 /24h);

HIMALAYA OUTDOOR ® Leichte, robuste und zuverlässige Funktionshose mit durchgehendem, abgedecktem,

seitlichem Reissverschluss (RV);

passend zu TITANIUM

senträger für Aussen-/Fleecehose; Halbelastbund mit Klett verstellbar; 4 abgedeckte,

wasserabweisende RV-Taschen;

nehmbare Innenfleece-Hose

taschen, 1 Känguru-RV-Brusttasche; abnehmbarer, elastischer Schneefang mit

Rückhalteschlaufe; Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/wasserdichte

HIMATEX-Membrane und besonders reiss-/abriebfestes RipStop-Obermaterial

an Knien/Gesäß/Knöchelinnenseiten; alle Nähte wasserfest verschweisst;

Wassersäule:

by Omlin. 100% Made in Nepal.

11

Farben: 1. gelb, 2. orange, 3. rot, 4. skyblue, 5. iceblue,

6. blau, 7. springgreen, 8. olive, 9. grau, 10. schwarz.

9 Grössen: 2XS, XS, S, M, L, XL, 2XL, 3XL, 4XL

Name/Vorname

Strasse

PLZ/Ort

Telefon

E-Mail

1

• optimiertes Modell

• überarbeitete Masse

• leichteres Gewicht

2

Outdoor-/Funktionsjacke

TITANIUM 6 IN 1

statt* 698.– 198.–

Hochwertige, himalaya-/alpenerprobte, für höchste Ansprüche,

mit viel technischer Raffinesse konzipierte Outdoorjacke

(4-Jahreszeiten); unterlegter 2-Weg Front-Reissverschluss

(RV) mit Kinnschutz; 2 grosse RV-Brust-Innentaschen; 3 Netz-/Velours-

Innentaschen; 4 RV-Aussentaschen; alle RV stark wasserabweisend

und zusätzlich abgedeckt; Cool-System RV-/Klettöffnung in Achselhöhle;

verstell- und abnehmbare, im Kragen einrollbare, helmtaugliche Kapuze

mit Schirm; einhandbedienbarer, klettverstellbarer Ärmelabschluss;

elastische Saum-/Taillenkordel; inkl. 2 herausnehmbarer Polar

Innenfleece-Jacken (mittel-/hochisolierend: 300/400g/L, div. RV-Aussen-/Innen-Taschen);

Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/

wasserdichte HIMATEX-Membrane; Nähte wasserfest verschweisst;

Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2 /24h);

Special Winter-/Ski-Package: herauszipbarer, elastischer

Hüft-Schneefang für Aussen-/Fleecejacke; Tickettasche auf Ärmel;

herausklappbare, transparente Skiabotasche; im Kragen

verstaubare Helm-/Kopfmaske; 1 Sturm-/Gesichtsmaske;

HIMALAYA OUTDOOR ® by Omlin.

100% Made in Nepal.

11 Farben: 1. gelb, 2. orange, 3. rot, 4. skyblue,

5. iceblue, 6. blau, 7. springgreen, 8. olive, 9. grau, 10. schwarz.

9 Grössen: 2XS, XS, S, M, L, XL, 2XL, 3XL, 4XL

1

2

3

Multifunktions-Rucksack X-TRAIL

HYDROLITE 27+5

statt* 298.– 129.–

Extrem vielseitig ausgestatteter Multifunktions-Rucksack

inkl. vollisoliertem Trinksystem (3 Liter); effektive, tri-direktionale

AirPortTM-Rückenbelüftung, ErgoFoamTM-Rücken-/Hüftgurtpolster; RV-Hauptfach

inkl. Steckfach, Bauch- und Brustgurt, anatomisch geformte Schultergurte

mit SuspensionStrap-System, Front-Netzriemenfach, 2 seitliche Gummizugfächer,

Trekkingstockhalterung; div. Kompressions-/Fixierriemen und Gummi-

züge für Schlafsack, Helm, usw.; 3M-Reflektionsapplikationen, Regencover,

Handytasche, CD-/MP3-Halter, Organizer, Laptoptasche, Portemonnaie, uvm.

Ideal für alle Outdooraktivitäten (Wandern, Trekking, Skifahren, Biken, Klettern)

und Freizeit. Material: robuster Diamond-/Dobby Ripstop. Volumen: 27+5 Liter.

Farben: 1. orange, 2. rot, 3. iceblue, 4. olive, 5. schwarz

Besuchen Sie unsere «Careshop» Verkaufsgeschäfte:

• 4051 Basel, Aeschenvorstadt 55, Telefon 061 227 92 76

Montag-Freitag 10.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr

• 4500 Solothurn, Bielstrasse 23, Telefon: 032 621 92 91

Mo geschlossen • Di-Fr 14.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr

4

3

4

5

5

6

6

1

7 8

7 8

2

3

9

9

4

10

10

5

Bestellungen: Telefon 0848 900 200, Fax 0848 900 222, www.careshop.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine