Merkblatt Einführung in die Pensionskasse - Züriwerk

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Merkblatt Einführung in die Pensionskasse - Züriwerk

Pensionskasse

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Pensionskasse Züriwerk

Entstehungsgeschichte:

Bis Ende Jahr 1996 waren wir als angeschlossene Unternehmung (A.U.) bei der Versicherungskasse der Stadt

Zürich. So konnten wir weder bei der Anlagepolitik mitbestimmen noch hatten wir ein Mitspracherecht beim

Verteilen der Gewinne. Wir konnten nichts daran ändern, dass die Versicherungskasse den angeschlossenen

Unternehmungen nur den vom BVG (Gesetz für berufliche Vorsorge) vorgeschriebenen Mindestzins gutschrieb.

Deshalb beschloss der Stiftungsrat, eine eigene teilautonome Pensionskasse zu gründen.

Was heisst „teilautonom“

Das Kapital für die Altersvorsorge wird durch den Stiftungsrat der Pensionskasse angelegt. Er zahlt auch die

Renten. Die Risiken hingegen werden durch eine Versicherung, der Mobiliar, abgedeckt:

Nicht autonom sind die

unkalkulierbaren Risiken wie Invalidität durch Krankheit oder Unfall Pensionskassen-

Invalidenrente

Vorzeitiger Tod (also vor der Pensionierung) der z.B. eine Witwen-,

Witwer- und/oder Kinderrente auslösen würde. Diese Risiken versichern

wir bei der Mobiliar. D.h. wir zahlen den so genannten Risikobeitrag

an die Mobiliar. Er ist auf der Lohnabrechnung separat aufgeführt.

Autonom ist das kalkulierbare

Risiko

Altersrenten werden aufgrund der bis zur Pensionierung ersparten

und verzinsten Beitragszahlungen berechnet. Bei der Pensionierung

wird das gesamte Kapital sichergestellt und daraus die Altersrenten

überwiesen. Das Ungewisse ist hier, welches Alter die Pensionierten

erreichen. Überschreiten sie ein bestimmtes Alter (ca. 80 Jahre), bedeutet

das, dass die Pensionskasse mehr Renten bezahlt, als für diese

Person einbezahlt und zusammen mit dem Zins dem individuellen

Konto gutgeschrieben worden ist.

Es gibt hauptsächlich zwei verschiedene Pensionskassen-Systeme. Das eine ist das Beitragsprimat, das andere

das Leistungsprimat.

Beim Beitragsprimat werden nebst der Freizügigkeitsleistung des früheren Arbeitsgebers die Altersgutschriften

der/des Versicherten, die Beiträge der Arbeitgeberin und die Zinsen einem individuellen Konto

gutgeschrieben. Bei der Pensionierung wird das bis dahin aufgehäufte Kapital in eine regelmässige Rente

umgerechnet oder bei Kapitalbezug ausgezahlt.

Die Pensionskasse überweist nun monatlich die Rente bis zum Tod. Sie trägt das Risiko, wenn jemand älter

wird als der Durchschnitt und sie profitiert, wenn jemand vor Erreichen des Durchschnittsalters stirbt und

weder Lebenspartner- noch Waisenrenten auszuzahlen sind.

Beim Leistungsprimat, das die Versicherungskasse der Stadt Zürich früher verwendete, wurde von einer anwartschaftlichen

Rente ausgegangen. Es wurde ausgerechnet, wie viel Rente jemand erhalten soll, z.B. 60 %

vom letzten Lohn, und darauf basierend wurden die monatlichen Abzüge gerechnet. So kam es, dass man

bei jeder Lohnerhöhung einen Einkauf für die höhere Rente leisten musste, was bei steigendem Alter immer

teurer wurde. So musste man schnell einmal 10’000 bis 20‘000 Franken und mehr pro Lohnerhöhung abzahlen,

damit als Rente die 60 % des letzten Lohnes gewährleistet blieben.

Das Leistungsprimat war vor allem für ältere ArbeitnehmerInnen ein schweres Handicap. Sie mussten grosse

Summen an Kapital mitbringen und oft hatten Arbeitgeber in den Statuten vorgesehen, dass sie sich bei

Einkäufen beteiligen. Je älter jemand war, desto teurer kam diese Person den Arbeitgeber, was bewirkte,

dass ältere ArbeitnehmerInnen nicht mehr eingestellt wurden, selbst wenn sie für den Job bestens qualifiziert

waren. Das Leistungsprimat wurde mittlerweile bei den meisten Pensionskassen, auch bei Stadt und

Kanton Zürich, abgeschafft.

erstellt: Beatrice Oehler / 1.11.2005 in Kraft / Anzahl Seiten: 1.5.2013 / 5

freigegeben: Sabine Santer / 1.5.2013 Dokuname / Version: Einführung in die Pensionskasse

Züriwerk – Stiftung für Menschen mit geistiger Behinderung im Kanton Zürich


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Organisation der Pensionskasse Züriwerk

Die Pensionskasse ist eine eigene, unabhängige Stiftung mit einem eigenen Stiftungsrat. Der setzt sich paritätisch,

also zu gleichen Teilen, zusammen aus zwei Arbeitnehmer- und zwei Arbeitgebervertretern. Die Personen

werden im Informationsorgan der Pensionskasse, dem „Forum“, bekannt gegeben.

Die ArbeitnehmervertreterInnen sind die AnsprechpartnerInnen für Fragen rund um die Pensionskasse. Auch

Wünsche, Ideen und Themen für die Pensionskasseninfos, das „Forum“, nehmen sie gerne entgegen.

Neuwahlen werden alle vier Jahre abgehalten, also im Jahr 2012 für die Periode von 2013 bis 2016, usw. Die

ArbeitgebervertreterInnen werden vom Stiftungsrat Züriwerk ernannt.

Mit welchen Firmen ausserhalb Züriwerk arbeitet die Pensionskasse zusammen

Walser Vorsorge AG

ist für die Buchhaltung der Pensionskasse zuständig, erstellt die Versicherungsausweise;

überprüft, ob unsere Leistungen dem Gesetz entsprechen

Zentex AG

prüft als Revisionsstelle die Arbeit der Walser Vorsorge AG, erstell den Revisionsbericht

für den Stiftungsrat der Pensionskasse und für das kantonale

Amt für berufliche Vorsorge

Auxor SA

ist unsere Expertin für alle komplizierten Versicherungsfragen. Sie prüft auch

unser Reglement und ob wir unsere Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder

nach der Pensionierung auch erbringen können

Covasys AG

obliegt die optimale Anlage unseres Kapitals nach den Anlagevorschriften,

die der Stiftungsrat der Pensionskasse erlassen hat

Bank Julius Baer AG

ist unsere Depotbank: hier werden alle Wertschriften aufbewahrt

Zürcher Kantonalbank

Kantonale und Bundesämter

für unser Kontokorrentkonto: alle Prämien und Freizügigkeitsleistungen von

früheren Arbeitgebern werden auf dieses Konto überwiesen, alle Rechnungen

und Renten wie auch die Freizügigkeitsleistungen des austretenden

Personals werden ab diesem Konto bezahlt. Die Überschüsse gehen an die

Bank Baer zum Anlegen in Aktien, Obligationen, etc.

prüfen, ob dem Gesetz Genüge getan wird und ob die Pensionskasse gesund

ist. Bei einer Unterdeckung z.B. reagieren sie sofort und verlangen Sanierungsmassnahmen

Aufgaben des Stiftungsrats

Der Stiftungsrat der Pensionskasse trifft sich in der Regel zweimal jährlich. Er überprüft die Jahresrechnung,

die von der Walser Vorsorge AG erstellt wird und bespricht die Verwendung der Überschüsse mit dem Verantwortlichen

der Walser und mit dem Revisor. Der Revisor prüft die Buchhaltung, die Einhaltung der Vorschriften

im Reglement und überwacht die gesetzeskonforme Bildung der Reserven.

Der Stiftungsrat legt die Verzinsung der Guthaben fest unter Berücksichtigung der Vorschriften.

Der Stiftungsrat legt die Anlagekriterien fest, zusammen mit unserem Berater bei der Vermögensberatung

Covasys AG. Dabei gilt es, das Börsengeschehen zu beobachten, sich zu informieren über die wirtschaftlichen

und finanzpolitischen Entwicklungen in der Vergangenheit und in der nächsten Zukunft.

Der Stiftungsrat ist verantwortlich dafür, dass die Risiken dem Vorsorgezweck angepasst sind. Bei grobfahrlässigem

Verhalten haftet der Stiftungsrat persönlich.

Wohneigentum

Bezug von Alterskapital: Für den Erwerb von Wohneigentum kann das Alterskapital, das bis zum 50. Altersjahr

angespart wurde, bezogen werden. Dieses Kapital wird bei Bezug versteuert. Wird das Wohneigentum

wieder verkauft, muss dieser Betrag der aktuellen Pensionskasse zurückerstattet werden (Grundbucheintrag).

Dann allerdings erhält man auch den Steuerbetrag wieder zurück.

Verpfändung von Alterskapital: Wenn die Hypothekarzinsen tragbar sind, kann man der Bank das Alterskapital

verpfänden. So bleibt das Alterskapital in der Pensionskasse und wird auch verzinst. Die Bank hat ein

Pfandrecht darauf, wenn die Hypo-Zinsen nicht bezahlt werden. Es werden keine Steuern fällig; im Gegenteil,

die Hypothekarzinsen können vom Einkommen abgezogen werden.

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Wer wird bei der Pensionskasse versichert

Seit der Gesetzesrevision für Berufliche Vorsorge (BVG) wurde die Einstiegsgrenze gesenkt. Nun müssen alle

in die Pensionskasse eintreten, die einen Lohn von mindestens Fr. 21'060.— (2013) pro Jahr verdienen. Angestellte

ab einem Invaliditätsgrad ab 70 % können der Pensionskasse nicht beitreten.

Wie werden die Pensionskassen-Prämien berechnet

Altersgutschriften: Vom Jahreslohn wird der Koordinationsabzug (entspricht in etwa der AHV-Altersrente, im

Jahr 2013: Fr. 24'570.—) abgezogen. Das ergibt das versicherte Einkommen. Darauf werden die Prämien

gerechnet (siehe Art. 23.1 des Pensionskassen-Reglements). Die Arbeitgeberin übernimmt die Differenz zu

den jährlichen Altersgutschriften gemäss Art. 6.

Risikoprämien: Die Risikoprämien sind die Versicherungsprämien für die Invaliditäts- und Todesfallversicherung.

Sie werden zwischen den ArbeitnehmerInnen und der Arbeitgeberin aufgeteilt. Die ArbeitnehmerInnen

bezahlen zur Zeit 1,5 % und die Arbeitgeberin 3 %.

Zusatzbeiträge: Unter besonderen Umständen müssen Zusatzbeiträge erhoben werden. Im Jahr 2009 ist der

Deckungsbeitrag infolge der schlechten Börsensituation auf unter 100 % gesunken. Versicherte und Arbeitgeberin

äufneten mit einen paritätischen Zusatzbeitrag die Reserven, bis der Deckungsgrad von 100 % erreicht

war. Ein Deckungsgrad von 100 % bedeutet, dass das Guthaben der Versicherten „gedeckt“ ist. Würden

alle Angestellten zum gleichen Zeitpunkt austreten, könnte allen ihr Guthaben mitgegeben werden.

Versicherungsausweis

Der Versicherungsausweis mit den aktuellen Daten wird ungefähr mit dem Lohn Februar oder März des

neuen Jahres verteilt. Er wird von der Walser Vorsorge AG erstellt.

Folgende Erläuterungen sollen helfen, die Angaben zu verstehen:

Personaldaten:

Bitte kontrollieren und Fehler oder Veränderungen melden.

Alterskapital am Ende des Vorjahres:

Total vorhandene Einlagen anfangs Jahr

Altersgutschriften des laufenden Jahres

Zinsgutschriften des laufenden Jahres

Total vorhandenes Alterskapital Ende laufendes Jahr

Altersguthaben BVG

Lohndaten

Grundlohn

Versicherter Jahreslohn (Sparen und Risiko)

Bedeutung:

Guthaben am 1.1. auf eigenem Konto

Altersgutschriften von AN und AG

Zinsgutschrift auf dem Kapital per Ende letztem

Jahr

Kapital per Anfang Jahr + Beiträge

laufendes Jahr + Zinsgutschrift

Altersguthaben nach dem gesetzlich vorgeschriebenen

Minimum

Aktueller Jahreslohn

Jahreslohn minus Koordinationsabzug

(z.Z. Fr. 24'570.--, bzw. entsprechend dem Pensum.

Jemandem mit einem 60 % Pensum wird

auch nur 60 % vom Koordinationsabzug abgezogen

= höherer versicherter Lohn)

Versicherte Leistungen

Die ersten drei Positionen beziehen sich auf die Leistungen zum Zeitpunkt der reglementarischen Pensionierung

im Alter von 65 Jahren (Rücktrittsalter für die Pensionskasse).

Das projizierte Alterskapital ist die Summe, die sich bei gleich bleibendem Beschäftigungsgrad und mit der

jährlichen Verzinsung ergibt. Diese Summe ist rein hypothetisch, da sowohl der Lohn wie auch die Verzinsung

immer wieder ändert. Für die effektiven Leistungen ist das Kapital massgebend, das zum Zeitpunkt der

Pensionierung auf dem individuellen Konto ist.

Die voraussichtliche jährliche Altersrente ergibt sich aus dem oben erwähnten Alterskapital. Ebenso die

jährliche Pensionierten-Kinderrente. Zu den einzelnen Positionen werden die Artikel-Nummern aus dem

Pensionskassen-Reglement angegeben. So kann man ohne langes Suchen auch die genaue Formulierung

nachschauen.

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Die Altersleistungen bei vorzeitiger Pensionierung zeigen ungefähr die Renten, die man bei vorzeitiger Pensionierung

erwarten kann. Sie sind mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zinssatz verzinst. Können die Guthaben

höher verzinst werden, erhöht sich auch die Rente.

Dann folgen die Leistungen bei Invalidität und an Hinterlassene bei vorzeitigem Tod.

Die Finanzierung hingegen zeigt nicht nur die eigenen Beiträge, sondern auch jene der Arbeitgeberin. In

den Spartopf gelangen nur die Sparbeiträge, die Risikobeiträge gehen an die Mobiliar für die Rentenversicherungen

bei Invalidität oder vorzeitigem Tod. Allfälligen Zusatzbeiträge müssen jenem Zweck gutgeschrieben

werden, für den sie erhoben wurden.

Bemerkung

Austrittsleistung per 31.12. des laufenden Jahres

Maximal möglicher Einkauf

Maximal möglicher Vorbezug für Wohneigentum

Austrittsleistung per 1.1. . .

Kapital per 1.1.ds. plus Zins bis zum 31.12.ds.

plus Sparbeiträge des laufenden Jahres.

Für diesen Betrag ist man zu tief versichert. Diese

Summe kann man einzahlen (auch Raten möglich),

wenn eine höhere Versicherung angestrebt

wird. Diese Einkäufe können bei der Steuererklärung

vom Einkommen abgezogen werden.

kann zum Kauf von Wohneigentum (Selbstgebrauch)

bezogen werden.

Diese Angabe gewährleistet, dass die Versicherten

aller Pensionskassen periodisch (ca. alle drei

Jahre) erfahren, wie gross ihr Alterskapital ist.

Diese Angabe hat für uns keine Bedeutung, da

wir ja jedes Jahr einen aktuellen Ausweis erhalten.

Die weiteren Angaben betreffen bestehende Einträge und betreffen nur jene, die bereits einen

Vorbezug getätigt haben.

Pensionierung

Vorzeitige Pensionierung ist ab zurückgelegtem 58. Altersjahr möglich. Auf dem Vorsorgeausweis, den wir

jeweils Anfang des neuen Jahres erhalten, wird die voraussichtliche Rente für die sieben Jahre vor der Pensionierung

mit 65 Jahren aufgelistet. So ist man jederzeit informiert, wie hoch die Rente ungefähr sein wird.

Die ordentliche Pensionierung bei der Pensionskasse Züriwerk erfolgt nach vollendetem 65. Altersjahr.

Umwandlungssatz

Mit dem Umwandlungssatz wird das Kapital in Renten umgewandelt. Ab dem 1. Januar 2013 kommen die

nachfolgenden Umwandlungssätze zur Anwendung:

Alter

Pensionierungsjahr

2013 2014 2015 2016

58 5.0 % 4.9 % 4.8 % 4.7 %

59 5.2 % 5.1 % 5.0 % 4.9 %

60 5.4 % 5.3 % 5.2 % 5.1 %

61 5.6 % 5.5 % 5.4 % 5.3 %

62 5.8 % 5.7 % 5.6 % 5.5 %

63 6.0 % 5.9 % 5.8 % 5.7 %

64 6.2 % 6.1 % 6.0 % 5.9 %

65 6.4 % 6.3 % 6.2 % 6.1 %

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Kapitalauszahlung

Wird das Alterssparkapital bis ein Jahr vor dem Altersrücktritt „gekündigt“, kann man es beim Austritt bar

auszahlen lassen. Für Leute mit Erfahrung in Geldanlagen ist das sicher eine interessante Alternative. Allerdings

gilt zu beachten, dass die Kündigung unwiderruflich ist. Einmal gekündigtes Alterskapital kann im

Nachhinein nicht mehr in eine Rente umgewandelt, sondern muss in bar bezogen werden.

Pensionierung

Unabhängig davon, ob eine Pensionierung vorzeitig oder zum offiziellen Zeitpunkt stattfindet, die Stelle

muss gekündigt und der Austritt für die Pensionskasse ganz normal abgewickelt werden.

Pensionierte im Züriwerk

Die pensionierten Personen werden zentral erfasst und betreut. Sie erhalten die Pensionskassen-Information

„Forum“ zugestellt. In regelmässigen Abständen müssen sie eine Lebensbescheinigung abgeben. Die Verantwortung

dazu liegt bei der Geschäftsführung der Pensionskasse Züriwerk.

Versicherungsfälle während der Anstellung

(Zuständig für Schadenmeldungen ist die Geschäftsführung der Pensionskasse)

Die Risikoversicherung der Pensionskasse erbringt folgende Leistungen:

Prämienbefreiung: Bei Krankheits- oder Unfallabsenzen von länger als drei zusammenhängenden Monaten

werden die Alterssparbeiträge sowohl für die versicherte Person wie auch für die Arbeitgeberin übernommen.

Da die Anmeldung bei der Krankentaggeldversicherung innert 30 Tagen gemacht werden muss, kann

der Mobiliar eine Kopie dieser Anmeldung gesandt werden; die Mobiliar stellt dann die nötigen Formulare

zu.

Invalidenrente: Wird eine versicherte Person durch Krankheit erwerbsunfähig, kommt in den meisten Fällen

eine Invalidenrente zur Auszahlung, nach Ablauf der Kranken und in Ergänzung zur IV-Rente. Bei Unfällen ist

die Unfallversicherung zuerst leistungspflichtig. Da auch die Unfallversicherung eine lebenslange Rente bei

Erwerbsunfähigkeit ausrichtet, übernimmt die Risikoversicherung der Pensionskasse höchstens die Differenz

bis zur versicherten Summe. Alle Sozialversicherungen sind in der Regel ergänzend leistungspflichtig.

Witwen-, Witwer- und Waisenrenten: Stirbt eine versicherte Person und hinterlässt eine Familie (Ehepartner,

Lebenspartner, Kinder), leistet die Mobiliar die entsprechenden Renten.

Die Verantwortung für die rechtzeitige Anmeldung sowie die Überwachung der korrekten Abwicklung liegt

bei der Geschäftsführung. Die Aufgaben können an ein Werk delegiert werden.

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