Baden-Württemberg

tanzsport.de

Baden-Württemberg

T BW•LTVB•HTV•TRP•SLT

Christian und

Sandra Grziwok

Diego Martinez und

Natalija Veremeeva

D AS I NFOMAGAZIN DER L ANDESTANZSPORTVERBÄNDE IM G EBIET S ÜD

Platz vier

und zwei

bei der

Jugend-DM

Baden-Württemberg

Landesmeisterschaften

Rock’n’Roll

40 Jahre TC Staufen

Bayern

Landesmeisterschaften

Ligaende und Ligastart

Bayernpokal

Hessen

Landesmeisterschaften

Rückblick auf

DM Latein

Trainerfortbildung

LM-Termine 2005

Rheinland-Pfalz

Landesmeisterschaften

Tanzsporttage in

Kaiserslautern

Saarland

Saarbrücken steigt auf

Swing & Step erscheint

monatlich als eingeheftete

Beilage des Tanzspiegels für

die Landestanzsportverbände

im Gebiet Süd.

Herausgeber: Die LandestanzsportverbändeBaden-Württemberg

(http://www.tbw.de),

Bayern, Hessen

(http://www.htv.de),

Rheinland-Pfalz, Saarland

Redaktion: Ulrike Sander-Reis,

Tanzwelt Verlag (Leitung).

Heidi Estler (TBW), Matthias

Huber (LTVB), Cornelia Straub

(HTV), Margareta Terlecki (TRP),

Oliver Morguet (SLT).

Alle weiteren Angaben: siehe

Impressum Tanzspiegel

Titel-Gestaltung:

Roland vom Heu

Mai 2004

IMPRESSUM


Joachim und

Marianne Dürr,

Senioren II A

Eduard und

Renate Theil,

Senioren II B

Dr. Gerhard und

Rosemarie Osswald,

Senioren II C.

2

Baden-Württemberg

Neue Gesichter

bei den Senioren II

DDie Freude über den Sieg war

Gerhard und Elvira Otterbach

ins Gesicht geschrieben. Im vergangenen

Jahr konnten sie bei der Landesmeisterschaft

der Senioren II S Standard

wegen Krankheit nicht an den Start gehen.

"Am letzten Wochenende sah es schon wieder

danach aus. Aber die beginnende Grippe

konnte ich zum Glück diese Woche mit guten

Hausmitteln erfolgreich bekämpfen", verriet

Gerhard Otterbach. Otterbachs entschieden

alle fünf Finaltänze klar für sich, obwohl sie

auch einige Einsen an die zweitplatzierten

Josef und Silvia Volz abgeben mussten. Für

das Ehepaar Volz ist die Meisterschaft der

Einstieg bei den Senioren II. Zugleich wurden

sie mit diesem Ergebnis saarländische Meister.

Mangels Paaren war ihnen eine eigene

saarländische Meisterschaft verwehrt und

die Landessportwarte ermöglichten ihnen

den Start in Baden-Württemberg.

Der Vizemeistertitel ging an Klaus und Irene

Kast, die sich im vergangenen Jahr noch im

Semifinale tummelten. Als die beiden nach

dem Finale die ersten Glückwünsche entgegennahmen,

mochten sie es zuerst gar nicht

glauben. Erst nach eingehender Erklärung

konnten sie sich richtig über den "Vize" freuen.

Mit Platz vier erhielten die Vorjahressieger

Jens und Friederike Hogh-Binder die

Bronzemedaille. Sie hatten den Einstieg nach

einer wirtschaftlich begründeten Auszeit im

vergangenen Jahr wieder geschafft. Wie

auch Otterbachs sind Reiner und Rosita Aust

sowie Manfred Lange/Rita Klipfel-Lange

bereits in Senioren III startberechtigt. Umso

mehr waren die beiden Paare mit dem Ergebnis

sowie den Plätzen fünf und sechs zufrieden,

so sagten sie. Einzig das siebtplatzierte

Paar Eckard und Ursula Hetzel war nicht ganz

glücklich: "Hätten die Saarländer nicht bei

uns mitgetanzt, wären wir im Finale gewesen."

Landestrainer Klaus Bucher zeigte sich zufrieden

mit den Leistungen der S-Klasse und

kommentierte das Finalergebnis mit den

Worten: "Es war wohltuend, einige neue

Gesichter im Finale zu haben." Oberbürgermeister

Dr. Horst Sieber lobte den Verein in

seiner Ansprache für seine Aktivitäten und

übergab dem Siegerpaar den Ehrenpreis der

Stadt Sinsheim.

Gerhard und Elvira Otterbach,

Senioren II S. Foto: Leonhardt

Gerade als die erste Meisterschaft des Tages,

die der Senioren II D, ihrem Höhepunkt entgegensteuerte,

wollte Turnierleiter Horst

Mayer dem Ganzen bereits nach der ersten

offenen Wertung ein Ende setzen. Zuschauer

und Paare nahmen es gelassen und er hatte

die Lacher letztendlich auf seiner Seite. Peter

und Monika Neumaier entschieden die dann

doch getanzten drei Finaltänze für sich und

holten sich den Meistertitel. Doch damit nicht

genug der Medaillen, dachten sie sich. Wohl

auch die Wertungsrichter, denn in der nachfolgenden

C-Klasse gab es die zweite

Medaille, diesmal Silber.

Dies allerdings nur äußerst knapp, denn beinahe

wäre es noch eine Goldene geworden.

Doch die Skating-Regel entschied und so

mussten die Reutlinger hier Dr. Gerhard und

Rosemarie Osswald den Vortritt lassen. Diese

freuten sich besonders über den Sieg mit der

Begründung "wir sind ja III-er". Dies wies

Landessportwart Klaus Theimer bei der Siegerehrung

gleich zurück: "Das ändert ja

nichts an gutem Tanzen".

Osswalds wiederholten das "Spiel" in der B-

Klasse, denn auch hier wurden sie als Sieger

der C Vizemeister in der B-Klasse. Der Meistertitel

ging mit allen gewonnenen Tänzen

glasklar an Eduard und Renate Theil. Sie hatten

mit diesem Start erst ihr zweites B-Turnier

bei den IIern bestritten und freuten sich

über ihren Aufstieg in die A-Klasse.

32 der 35 möglichen Bestwertungen zogen

die Wertungsrichter für Joachim und Marianne

Dürr, an deren Sieg es in der A-Klasse also

nichts zu rütteln gab. Beinahe wäre ihnen

dieser Landesmeistertitel allerdings entgangen,

denn bei der kurz zuvor stattgefundenen

Senioren I A-Meisterschaft schrammten

sie mit dem vierten Platz nur knapp am Aufstieg

vorbei, dem sie nun nicht mehr entkamen.

Alle Siegerpaare erhielten neben Urkunden

und Medaillen des Verbandes einen besonderen

Pokal in Form eines gläsernen Tanzschuhs,

gesponsert von Landestrainer und

gleichzeitig Sinsheimer Clubtrainer Klaus

Bucher. Er attestierte insbesondere der Dund

C-Klasse einen "erstaunlich gutes

Niveau" und ergänzte: "Besser als die entsprechende

Klasse der Senioren I".

Den Organisatoren des TSC Rot-Gold Sinsheim

war ein gut strukturierter Turnierablauf

beim Senioren II-Meisterschaftstag gelungen.

Der Zeitplan wurde bestens eingehalten.

HEIDI ESTLER

Senioren II D (10 Paare)

1. Peter und Monika Neumaier, TSC

Schwarz-Weiß Reutlingen (3)

2. Karl und Lilo Kunstfeld, 1. TSC Kirchheim

unter Teck (8)

3. Rolf und Waltraud Fischer, TSC Sibylla

Ettlingen (10)

4. Kurt und Hannelore Schleßmann,

TSC Gelb-Blau d. DJK Unterbalbach

(11)

5. Peter Scheufele/Renate Lachenmaier,

TSC Welfen Weingarten (15)

6. Jos Gielen/Evi Friebel, TSC Weiß-

Gold Waghäusel (16)

7. Karl-Heinz und Gisela Hockenberger,

TSC Rot-Gold Sinsheim (21)

Senioren II C (8)

1. Dr. Gerhard und Rosemarie Osswald,

TC Neckartal Pleidelsheim (6)

2. Peter und Monika Neumaier, TSC

Schwarz-Weiß Reutlingen (6)


Das Finale der A-Klasse. Fotos: Estler

3. Gerhard und Birgit Ponsel, TSC Rot-

Gold Sinsheim (14)

4. Edwin und Hiltrud Santner, TSC Rot-

Gold Sinsheim (15)

5. Eberhard und Dr. Blanka Mandel,

Blau-Gold Casino Mannheim (21)

6. Doka und Gordana Mitic, TSCWelfen

Weingarten (22)

Senioren II B (5)

1. Eduard und Renate Theil, TC Neckartal

Pleidelsheim (5)

2. Dr. Gerhard und Rosemarie Osswald,

TC Neckartal Pleidelsheim (14)

3. Ernst-Wilhelm Schaulinski/Dr. Birgit

Arnold, ATC Blau-Rot Ravensburg

(15)

4. Gerhard und Erika Rühle, TSC Rot-

Gold Sinsheim (16)

5. Klaus und Herta Waldow, TSA d. TSG

Weinheim (24)

Senioren II A (12)

1. Joachim und Marianne Dürr, TSC

Rot-Weiss Karlsruhe (5)

2. Dr. Richard Schöllhorn/Monika Brunkow,

ATC Blau-Rot Ravensburg (10)

3. Johann Schramm/Tatjana Windisch,

TSC Rot-Gold Sinsheim (15)

Das Treppchen der S-Klasse.

4. Dieter und Gisela Wessel, TSA der

TG Biberach (20)

5. Michael Steinwascher/Viktoria Rapoport,

Schwarz-Weiß-Club Esslingen

(25)

6. Hermann und Edeltraud Miltner, TSC

Rot-Gold Sinsheim (30)

Senioren II S (24)

1. Gerhard und Elvira Otterbach,

Schwarz-Weiß Club Pforzheim (5)

2. Josef und Silvia Volz, TSC Residenz

Ottweiler (10)

3. Klaus und Irene Kast, ATK Suebia

Stuttgart (17)

4. Jens und Friederike Hogh-Binder,

TTC Rot-Weiss Freiburg (19)

5. Reiner und Rosita Aust, TSA der TSG

Weinheim (24)

6. Manfred Lange/Rita Klipfel-Lange,

TSC Astoria Karlsruhe (30)

WR Fikret Bilge (TSC Astoria Tübingen),

Ronald Frowein (Grün-Gold Casino

Wuppertal), Volker Günther (TSA d.

TSV Schmiden), Ulla Mader-Krämer

(TSA d. TSV Ansbach), Klaus Simen

(TSZ Stgt.-Feuerbach), Klaus Simon

(Blau-Gold Casino Mannheim), Walter

Spindler (TTC Rot-Weiß Freiburg)

Baden-Württemberg

Jesper Birkehoj/Anna Kravchenko –

verletzt auf der DM. Foto: Estler

Fünf Tage

danach

"Es geht mir schon wieder besser und ich

kann mit dem Bein auch bereits vorsichtig

auftreten," schilderte Jesper Birkehoj fünf

Tage nach der Deutschen Meisterschaft S-

Latein in Bremerhaven seinen Gesundheitszustand.

Jesper zog sich bereits in seiner ersten Runde

der hochkarätigen Meisterschaft eine Verletzung

zu. Genauer gesagt. handelt es sich um

einen Adduktoren-Anriss. Er tanzte unter

ärztlicher Betreuung weiter bis zum Finale.

Auch fachkundigen Zuschauern fiel keinerlei

Beeinträchtigung auf. "Jesper und Anna

haben super getanzt bis zum Schluss!" Doch

dieser kam leider genau zwei Tänze zu früh.

Jesper brach im Finale beim Paso Doble auf

der Fläche zusammen. "Es ging einfach nicht

mehr. Ich konnte nicht einmal mehr auftreten",

erzählte Jesper ein wenig traurig.

Schließlich hatten die beiden den Deutschen

Vizemeistertitel fast schon in der Tasche. Es

wäre der Dritte gewesen. Die ersten drei

Tänze entschieden sie klar für sich, mussten

dann aber zwei sechste Plätze hinnehmen.

So reichte es am Ende eben nur für Platz drei.

Besonders schade deshalb, weil damit auch

die Qualifikation für Europa- und Weltmeisterschaft

dahin sind.

Trotzdem lassen sich Jesper und Anna nicht

entmutigen. "Es ist zwar wirklich blöd gelaufen,

doch so ist das eben im Sport. Wir können

es auch nicht ändern." Nach der Zwangs-Trainingspause

wollen sie selbstverständlich weitertrainieren

und weiterhin vorne liegen. Und

so lange ist es nun auch wieder nicht hin bis

zur Deutschen im nächsten Jahr...

HEIDI ESTLER

3


4

Baden-Württemberg

Turnierveranstaltungen sollen

nicht mehr ausfallen

Überarbeitete Empfehlung für die Anmeldung/Durchführung

von Turnierveranstaltungen

Die folgende Empfehlung für die Durchführung

von sogenannten Turnierblöcken soll

helfen, das Angebot sinnvoll zu strukturieren

und mit Hilfe von Doppelstartmöglichkeiten

für Turnierpaare attraktiv zu ma-chen. Die

Vorteile einer grundlegenden Blockbildung

sind:

– Sie verhindert den Ausfall von ganzen Turnierveranstaltungen.

– Sie berücksichtigt die vorhandenen Doppelstartmöglichkeiten,

was die Attraktivität

für Turnierpaa-re erhöht.

– Sie berücksichtigt die Kombinationsmöglichkeit

von Turnieren.

– Sie berücksichtigt die Wertungsrichter-

Kosten.

Block Startgruppen Turnierart Startklassen Anzahl Turniere

1 Kinder, Jun I, Jun II, Jug Standard D, C 8

2 Kinder, Jun I, Jun II, Jug Latein D, C 8

3 Jun I, Jun II, Jugend Standard B, A 4

4 Jun I, Jun II, Jugend Latein B, A 4

5 Hauptgr., HG II, Sen I Standard D, C 6

6 Hauptgr., HG II, Sen Latein D, C 6

7 Hauptgr., HG II, Sen I Standard B, A, (S) 6 (9)

8 Hauptgr., HG II, Sen Latein B, A, (S) 6 (9)

9 Sen I, Sen II, Sen III Standard D, C 6

10 Sen I, Sen II, Sen III Standard B, A, (S) 6 (9)

Ein Block muss nicht vollständig angeboten werden (die S-Turniere sind nur optional vorgesehen).

Denkbar sind unzählige weitere Varianten wie z.B.

Mischung Startgruppen Turnierart Start- Anzahl

aus Block klassen Turniere

6+7 Hauptgruppe, HG II, Sen Latein D

Hauptgruppe, HG II, Sen Standard B 6

3+4+8 Jun I, Jun II, Jugend Standard B

Jugend, Hauptgruppe, HG II Latein A 6

9+4 Sen II, Sen III Standard C

Jun I, Jun II, Jugend Latein B 5

Bemerkungen

– Es können auch zwei oder mehr Blöcke für

einen Turniertag angemeldet werden.

Dabei können die Blöcke auch geschachtelt

werden. Doppelstartmöglichkeiten und

Mittanzmöglichkeiten für die Sieger sollten

bei der Zeitplanung berücksichtigt werden.

– Zu beachten sind die Termine der Landesmeisterschaften,

da es wenig Sinn macht,

nach Landes-meisterschaften die gleichen

Klassen als offene Turniere anzubieten.

– Weiter zu berücksichtigen sind Wettkampfplan,

da RL, SDM, DM sowie große

internationale Turnie-re (Blackpool, Cervia,

Liège, Austrian Open etc.) bei den Sund

zum Teil auch bei den A-Paaren Vorrang

genießen.

– Ein jugendgerechter Zeitplan ist wichtig

bei Jugendturnieren.

Die "Blockbildung"

hat sich bewährt!

Der TBW veröffentlichte 2002 zum ersten

Mal eine Empfehlung für die Anmeldung/

Durchführung von Turnierveranstaltungen.

Die Empfehlung von sogenannten Turnierblöcken

sollte helfen, das Angebot sinnvoll

zu strukturieren und mit Hilfe von Doppelstartmöglichkeiten

für Turnierpaare attraktiv

zu machen.

Inzwischen haben sich erste Erfolge eingestellt.

Im Jahr 2003 konnten die Vereine, die

sich an der Empfehlung für die Durchführung

von Turnieren mit Blockbildung orientiert

haben, zum Teil erstaunliche Starterzahlen

vermelden. Offene Turniere, durchgeführt

auf einer Fläche, mit weit über 100 Paaren

pro Turniertag am Start sprechen wohl eine

deutliche Sprache.

Natürlich kann auch die Blockbildung / strukturierte

Turnieranmeldung in Einzelfällen den

Ausfall von Turnieren nicht verhindern. Beispielsweise

zeigten sich vor allem bei

Jugendturnieren immer dann schwache Teilnehmerzahlen,

wenn in (benachbarten) Landesverbänden

große Jugendturnierveranstaltungen

stattfanden. Hier ist durch die Veranstalter

bei der Planung und Anmeldung eine

sorgfältige Recherche erforderlich.

Mit Sicherheit muss aber nicht ein gesamter

Turniertag abgesagt werden, wie es in der

Vergangenheit immer wieder vorkam, denn

die Vielzahl der angebotenen Blöcke mit

ihren Varianten schafft Alternativen und

Kombinationsmöglichkeiten.

19 Veranstalter beherzigten 2003 die

momentan immer noch als Empfehlung und

nicht als Pflicht (wie in anderen Landesverbänden)

herausgegebene Blockbildung.

Nachfolgend sind beispielhaft einige Turniere

aufgelistet, deren Starterzahlen bei den empfohlenen

Blöcken für sich sprechen:

ATC Blau-Gold Heilbronn, 25.10.03 (12

Turniere, 120 Paare): HG C-St (12),

HG II C-St (12), HG B-St (7), HG II B-

St (11), HG D-Lat (21), HG C-Lat (17),

HG II D-Lat (5), HG II C-Lat (7); Kinder

D-Lat (12), Kinder C-Lat (0), Jun I

D-Lat (8), Kinder D-St (3), Kinder C-

St (0), Jun I D-St (5)

ATC Blau-Gold Heilbronn, 26.10.03 (10

Turniere, 107 Paare): HG D-St (11),

HG II D-St (8), HG A-St (14), HG II A-

St (17), HG B-Lat (20), HG A-Lat (10),

HG II B-Lat (11), HG II A-Lat (6), Jun II

D-Lat (7), Jun II D-St (3)

1. TC Ludwigsburg, 15.11.03 (13 Turniere,

69 Paare): Kinder D-St (5), Kinder

C-St (0), Jun I C-St (0), Jun I D-St/Jun

II D-St (5), Jun II C-St (5), Jug D-St

(5), Jug C-St (0), Kinder D-Lat (13),

Kinder C-Lat (0), Jun I C-Lat (5), Jun I

D-Lat/Jun II D-Lat (4), Jun II C-Lat

(6), Jug D-Lat (6), Jug C-Lat (6), Jun

I B-Lat (0), Jun II B-Lat (3), Jug B-Lat

(3), Jug A-Lat (3)

Termin war gleichzeitig mit Franken-

Dancefestival

TSA der TSG Weinheim, 23.11.03 (5 Turniere,

39 Paare): Jun I B-Lat (0), Jun

II B-Lat (0), Jug B-Lat (5), Jug A-Lat

(0), HG B-Lat (12), HG A-Lat (11), HG

II B-Lat (5), HG II A-Lat (6)

Termin war gleichzeitig mit Baltic

Youth Open


Baden-Württemberg

Ortswechsel wegen

großen Andrangs

Rock´n´Roll Landesmeisterschaften in Bretten

120 Paare waren bei den "Freaky Frogs" im

badischen Bretten bei den offenen badenwürttembergischen

Landesmeisterschaften

zu Gast. So viele Paare hatten die Ausrichter

nicht erwartet, so dass kurzfristig sogar der

Veranstaltungsort gewechselt werden musste.

Ein sehr gut besuchtes Turnier also, bei

dem sogar Paare aus Belgien und der

Schweiz vor gut 500 Zuschauern an diesem

Tag ihre Sieger suchten.

In der Schülerklasse war nach der Vorrunde

der Favorit gefunden: Die Rosenheimer meisterten

auch die Zwischen- und Endrunde

derartig überlegen, dass man gespannt sein

darf, was dieses Paar national erreichen wird.

Auch die Juniorenklasse war fest in bayerischer

Hand, obwohl hier die Überlegenheit

nicht so eindeutig war. Das Finale hatte ein

hohes Niveau, einige dieser Paare werden

wohl auch bei den Ranglistenturnieren eine

große Rolle spielen.

In den Erwachsenenklassen setzten sich meistens

die Favoriten durch, obwohl es auch

mitunter eng herging. In der D-Klasse gab es

keinen Favoriten, jedoch zeigte sich im Finale

der Sieger eindeutig. Sehr viel enger konnte

man vor dem Finale in der C-Klasse die

Wertung vermuten. Jedoch gelang nicht alles

bei den Herausforderern aus Karlsruhe und

Gaimersheim, die durchaus um den Sieg hätten

mittanzen können. So konnten die Böblinger

ihren "Titel" aus dem vorigen Jahr

erfolgreich und letztendlich doch souverän

verteidigen; ihr Auftritt in der Endrunde war

bestechend.

Das engste Finale und das aufregendste sah

sicher die B-Klasse. Derartig eng war nachher

die offene Wertung, eindeutige Majoritäten

auf den vorderen Plätzen gab es nicht. Der

Sieg ging letztendlich an die Teddybears

nach Iserlohn. Die beiden standen somit

innerhalb einer Woche zum zweiten Mal auf

dem Treppchen ganz oben. Eigentlich wären

sogar zwei Paare mit der exakt gleichen Wertung

auf dem 1. Platz gewesen, wäre da

nicht die Kontrolle der Turnierleitung gewesen.

Das Heilbronner Paar tanzte seinen

Akrovortrag auf zu schnelle Musik.

Immerhin sechs Paare starteten in der A-

Klasse. Auch hier siegte der Favorit mit souveräner

Leistung. Sowohl in der Beintechnik

als auch in der Akrobatikrunde war das Paar

aus Hassloch nicht zu schlagen.

Zwei Punkte waren an diesem Tag auffällig:

Aus baden-württembergischer Sicht ist festzustellen,

dass im Nachwuchsbereich dringend

Handlungsbedarf besteht. Die Ergeb-

5


6

Baden-Württemberg

nisse in den Jugendklassen waren doch

bedenklich. Zum zweiten fiel auf, dass durch

die Neuerungen in der TSO (eigene Musik in

der Endrunde) die Paare immer mehr Richtung

1:25 Min. Tanzdauer tendieren, obwohl

doch die Länge 1:30 Min. sein sollte. Außerdem

musste die Turnierleitung einige (wenige)

Paare disqualifizieren, weil diese Paare

entweder zu kurz oder, wie in der B-Klasse,

zu schnell tanzten.

Eine locker-flockige Veranstaltung mit guter

Organisation wurde vom RRC Bretten dargeboten.

Obwohl die Melanchthon-Städter erst

ihr zweites Turnier präsentierten, hat das

Team um Alexander Gropp diese Aufgabe

mit Bravour gelöst.

RALF M. SCHIEßWOHL

Schüler (28 Paare)

1. Christina Ertl/Marco Schmidberger,

RRC Rosenheim

2. Nadine Schneider/Tobias Bludau,

Rockin’ Team Hassloch

3. Kathrin Müller/Till Christmann, TV

Wehen

Landesmeister: Ann-Kathrin Anderer/Markus

Anderer, Flying Petticoats

Waldbronn

Junioren (23)

1. Julia Ertl/Timo Rolle, RRC Rosenheim

2. Sarah Wielsch/Andreas Schaaf,

Rockin' Team Hassloch

3. Nadine Gregoire/Jan-Hendrick Hansen,

RRC Teddybears Iserlohn

Landesmeister: Isabelle Walter/

André Nadal, Rockin' Hippos MTV

Ludwigsburg

D-Klasse (14)

1. Kyra Knickel/Daniel Webelholz,

1. RRC Frogger Büdingen

2. Julia Ziegler/Daniel Knecht, RRC Pep

Steps Neuler-Schwenningen (Landesmeister)

3. Anna Schramm/Sebastian Schramm,

RRC Bubble Gum Nürnberg

C-Klasse (15)

1. Svenja Koop/Arne Koop, RRC Böblingen

(Landesmeister)

2. Isabell Flade/Steffen Flade, RRC Böblingen

3. Katja Machelett/Sebastian Rott, RRC

Teddybears Iserlohn

B-Klasse (23)

1. Fabiana Nicosia/Tim Grothmann,

RRC Teddybears Iserlohn

2. Julia Krein/Dennis Herzberger,

Gießener GTC 74

3. Nicole Bock/Manfred Bock, RRC

Böblingen (Landesmeister)

A-Klasse (6)

1. Meike Lameli/André Di

Giovanni,Rockin' Team Hassloch

2. Dorothée/Thorsten Döbbemann, TV

Wehen

3. Griet Verheyen/Wim Wounters,

Rock-Fifty-5 Dessel (Belgien)

Landesmeister: Eva Brassel/Papick

Taboada, RRC Böblingen

"Ne Freudestund

isch nit verwehrt"

40 Jahre TC Staufen im Breisgau

Der TC Staufen hielt sich an diese Empfehlung

des alemannischen Dichters Johann

Peter Hebel und feierte sein 40jähriges

Bestehen mit einer Tanz-Gala im Kurhaus

Bad Krozingen. Wer mit einer "Gala" Frackzwang

und Sektkübel-Turnier verbindet, sah

sich (angenehm) überrascht: Der Abend

wurde zu einer alemannisch-gemütlichen,

fast familiären Geburtstagsfeier auf gepflegtem

Niveau. Anfängliche Bedenken, der Kursaal

in Bad Krozingen könnte für den gerade

52 Mitglieder zählenden Club eine Nummer

zu groß sein, waren rasch verflogen, als nach

ganz kurzer Zeit alle Plätze verkauft waren.

Die Gäste aus dem Markgräflerland konnten

reichlich nach guter Musik der Kurt-Rieger-

Band tanzen und erlebten ein Unterhaltungsprogramm,

das die Mitglieder des reinen

Breitensportvereins mit ihren Trainern selbst

auf die Beine stellten.

Sechs Paare zeigten mit der Latein-Formation

"Viva Amerika", dass auch Nicht- Turnier-

Tänzer tanzsportliche Leistung auf das Parkett

legen können - der herzliche Beifall für

die Paare, den Trainer und Choreographen

Walter Spindler sowie die Schneiderin war

berechtigt. Für das Standard-Training des

Clubs ist Markus Zunker verpflichtet. Er und

seine Partnerin Tetiana Antonenko als mehrfache

Schweizer Standardmeister - zuletzt

2003 - begeisterten mit einer exzellenten

Standard-Show. Schließlich bewies der

Latein-Trainer des Clubs, Walter Spindler,

zusammen mit Sandro Zandonella sein

komödiantisches Talent mit der Dance-

Comedy-Show "Willmore & Daisy".

"Aus den Resten von zwei Tanzkursen formierte

Liesel Haaf aus Staufen 1964 den

Club", wie der Staufener Bürgermeister

Benitz in seiner kurzen und heiteren Ansprache

erwähnte. Er kam "trotz knapper Kassen"

nicht ganz mit leeren Händen und überbrachte

die Glückwünsche auch gleichzeitig

für den ebenfalls anwesenden Bürgermeister

von Bad Krozingen und damit "Hausherrn",

Dr. Ekkehart Meroth. Bei der ersten offiziellen

Vorstandswahl 1968 wurde Oberregierungslandwirtschaftsdirektor

Fritz Fünfgeld 1. Vorsitzender

und Eugen Fritz aus Freiburg wurde

als Trainer verpflichtet. Eugen Fritz, damals

mit seiner Partnerin Ute Streicher erfolgreiches

deutsches Professionalpaar, konnte an

diesem Abend als Ehrengast manch ehemali-

gen Tanzschüler begrüßen und freute sich

über die Leistungen "seines alten" Clubs!

Seit 1980 ist der TC Staufen außerordentliches

Mitglied im TBW, und seither gehört

Annemarie Wagner dem Vorstand an,

zunächst als Sportwartin, seit dem Tod ihres

Mannes als 1. Vorsitzende. Als Dank und

Anerkennung für diese 25 Jahre erfolgreiche,

ehrenamtliche Arbeit - oft mehr Amt als Ehre,

ohne Diäten und Abfindungen - wurde sie an

diesem Abend mit der Verdienstnadel des

TBW in Silber ausgezeichnet, und der Verein

erhielt den Ehrenteller des Verbandes. TBW-

Ehrenpräsident Heinrich Scherer wies in seiner

Laudatio darauf hin, dass im Vereinsname

das Wort "Sport" zwar nicht vorkomme, die

Mitglieder dennoch Sport treiben, nur eben

mit anderen Maßstäben und mit anderen

Zielen: nicht Kampf um Medaillen und Turniersiege,

sondern Tanzen als Ausgleichssport,

aus Freude an der Bewegung nach

Musik, auch als Wettbewerb um das DTSA -

und nicht zu vergessen: zur Pflege der Geselligkeit.

Die Tanz Gala zum Club-Jubiläum 40

Jahre TC Staufen hat das eindrucksvoll

belegt.

H. SCHERER


Baden-Württemberg

Überraschung zum Saisonende

Mit einer faustdicken Überraschung endete

die 1. Bundesliga der Lateinformationen in

Ludwigsburg. Seriensieger TSG Bremerhaven

musste erstmals den Newcomern vom Grün-

Gold-Club Bremen den Platz auf dem obersten

Treppchen überlassen. Voll motiviert

holte sich das junge Team um die Trainer

Roberto Albanese und Uta Deharde die

Majorität von vier Wertungsrichtern auf Platz

eins. In den "Kampf" der "Nordlichter" nicht

mehr eingreifen konnte das Team des TSZ

Aachen. Zum Saisonabschluss musste man

sich mit einem klaren dritten Platz begnügen.

Dahinter holte sich die Mannschaft des 1. TC

Ludwigsburg auf heimischem Parkett der formationserprobten

Rundsporthalle glasklar

den vierten Platz mit dem Votum aller sieben

Wertungsrichter.

Das Lateinteam des TSC Residenz Ludwigsburg.

Zum zweiten Mal konnte die TBW-Breitensportwartin

Gisela Fritsche den Wanderpokal

für die meisten DTSA-Abnahmen im Land

nach Öhringen vergeben. Den Rahmen dafür

bot ein gemütlicher Tanz-Nachmittag mit gut

100 Clubmitgliedern.

Da der Club den Pokal bereits im vergangenen

Jahr für damals 217 Abnahmen erhalten

hatte, erhielt der Vorsitzende Wilhelm Püngel

dieses Mal "nur" eine Plakette für den Sockel

des Kelches. Mit einem großen Blumenstrauß

bedankte sich Fritsche stellvertretend für die

vielen engagierten Trainer und Betreuer im

Club, ohne die die stattliche Anzahl von 282

DTSA-Teilnehmern 2003 nicht möglich

gewesen wäre, bei Margot Püngel, der Frau

des Vorsitzenden und "guten Seele" des Vereins:

"Ich hoffe, dass ich auch im nächsten

Jahr wieder nach Öhringen kommen darf, um

Jlarer Vierter Platz: 1. TC Ludwigsburg. Fotos: Zeiger

Den "Preis" für den besten Nachwuchs muss

man neidlos dem B-Team vom Grün-Gold-

Bremen zuerkennen. Als Aufsteiger etablierten

sich die

"kleinen" Bremer

eindeutig

auf dem fünften

Platz.

Mit "Glück im

Unglück" könnte

man die Saison

des zweiten Aufsteigers

TSC

Residenz Ludwigsburg

umschreiben. Sie

ertanzten sich

den Wanderpokal dann endgültig dem rührigen

Öhringer Club zu überlassen. Vielleicht

schaffen Sie ja die magische Zahl von 300

Teilnehmern. Ein gute Zahl wäre doch 301",

ermutigte Gisela Fritsche.

Möglich wäre es bei weit mehr als 500 Mitgliedern

in zehn Breitensportgruppen, fünf

Turniergruppen, zwei Stepptanzgruppen,

etlichen Jazztanz- und Hip-Hop-Gruppen

sowie unzähligen Kindergruppen. Besonders

die Jugend hatte zum Erfolg bei der DTSA-

Prüfung beigetragen. 98 Kinder und Jugendliche

hatten teilgenommen und mit Bravour

bestanden. Gisela Fritsche war von der Idee,

die Übergabe des Pokals bei einem Tanznachmittags

vorzunehmen, so begeistert,

dass sie bei einigen Tänzen zusammen mit

ihrem Ehemann Peter auf der Fläche gesichtet

wurde.

BEATE RAU/VOLKER GÜNTHER

nach drei achten Plätzen nun zweimal hintereinander

den sechsten Platz. Damit bewies

das Team von Trainer Peter del Fabro seine

Bundesliga-Tauglichkeit. Leider ein bisschen

zu spät, denn in der Gesamtwertung blieb es

dennoch beim achten Platz knapp hinter dem

TTH Dorsten. Beide Teams tanzen in der

nächsten Saison wieder in der zweiten Liga,

während sich das B-Team des TSZ Aachen

knapp den Klassenerhalt sichern konnte.

Auf der Europameisterschaft im Mai in Bremen

wird Deutschland durch die TSG Bremerhaven

und den Grün-Gold-Club Bremen

vertreten. Mal sehen, ob der ausländischen

Konkurrenz dann eine "steife Brise" ins

Gesicht wehen wird.

PETER JOCHAM

DTSA-Wanderpokal für Öhringen

Gisela Fritsche (Mitte) gratuliert dem

TSC Rot-Weiss Öhringen. Foto: privat

7


8

Bayern

Programmvielfalt

ist nicht alles

Landesmeisterschaft Hauptgruppe B/A-Standard,

Senioren S-Latein

M

it einer durch den unerwarteten

Wintereinbruch hervorgerufenen

einstündigen

Verspätung begann die Landesmeisterschaft

der Hauptgruppe B-Standard, bei der am

Ende 26 Paare am Start waren. Wie meist in

den B-Klassen lagen die Leistungen der Paare

recht weit auseinander. Programmvielfalt ist

halt nicht alles, wenn dadurch die Taktsicherheit

und Musikalität des Tanzens fast völlig

verloren gehen.

Im sieben Paare starken Finale setzten sich

Georg Dechsler/Larissa Latzer klar gegen die

Konkurrenz durch. Bereits in den Zwischenrunden

hatten sich das Münchner Paar

durch sein qualitativ hochwertiges Tanzen

für den späteren Gewinn des Meistertitels

empfohlen. Auch wenn es die sehr unterschiedlichen

Wertungen im Langsamen Walzer

noch nicht erwarten liessen, sollte sich

auch auf den Folgeplätzen im Laufe des Finales

so gut wie nichts mehr ändern. Mit fünf

mal dem 2. Platz sicherten sich Viktor

Fischer/Alexandra Rehn eindeutig den Vizemeistertitel.

Platz 3 ging an David Weikersdorfer/Stephanie

Elkeles, die sich nur im

Langsamen Walzer den Gesamt-Vierten

Arthur Franz/Manuela Killian geschlagen

Fünf Paare bei den Senioren Latein.

Siegerehrung für die Hauptgruppe B-Standard. Fotos: Müller

geben mussten. Diese wiederum rutschten

nach dem 3. Platz im Langsamen Walzer im

Tango sogar bis auf Platz 5 nach hinten; dies

genügte aber nicht für Martin Marks/Olga

Benz, die am Ende Fünfte wurden. Einig

waren sich die Wertungsrichter auch über die

Vergabe der beiden fehlenden Finalplätze

(siehe Übersicht).

Langsamer Walzer Endrunde Hauptgruppe

A-Standard: Ein Führender ohne jede Einser-

Wertung und zwei wertungsgleiche "Verfolger"

auf dem geteilten zweiten Platz - für

Spannung war gesorgt. Aber bereits der

Tango brachte die Vorentscheidung: Mit dem

zweiten Platz im Tango lagen zwar Anton

und Oksana Pasternak weiterhin in Führung,

aber die eigentlichen Favoriten Christian und

Sandra Grziwok entschieden diesen Tanz

bereits mit klarer Majorität für sich. Daran

sollte sich in der Folge auch nichts mehr

ändern: Der Wiener Walzer ging mit allen

Einsen an Grziwoks und auch im Slowfox und

im Quickstep hatten sie mit jeweils drei Einsen

ihre Konkurrenz nicht zu fürchten. Neben

dem Bayerischen Meistertitel ertanzten sie

sich damit auch den Aufstieg in die Sonderklasse.

Deutlich enger ging es da schon zwischen

Pasternaks und Elmar Schmidt/Rebekka

Lösing (Puchheim) beim Kampf um den Vizemeistertitel

zu: Den Wiener Walzer teilten

sich beide Paare, im Slowfox lagen die Puchheimer

vorne, der Quickstep ging dann wieder

an das Nürnberger Paar. Am Ende sicher-


B-Meister Georg Drechsler/

Larissa Latzer

ten sich Anton und Oksana Pasternak mit

dem bessern Start und 2,5 Punkte Vorsprung

den Vizemeistertitel. Für Schmidt/Lösing

blieb die Bronzemedaille. Auf den folgenden

Plätzen war die Reihenfolge weitgehend einheitlich:

Martin Soutier/Claudia Bader wurden

in allen fünf Tänzen Vierte. Platz 5 ging

an Sebastian Spörl/Kristina Rodionova, die

nur den Wiener Walzer an die Sechsten

Jakob und Anna Komor abgeben mussten.

Mit keinen Überraschungen wartete das Turnier

der Senioren S-Latein auf. Andreas Krause/Karin

Saleina ertanzten sich mit überzeu-

Siegerehrung für die Hauptgruppe A-Standard.

genderLeistungen klar den

Meistertitel. Nur

im Paso Doble

sahen die WertungsrichterHarald

und Anja

Dormann, die

Vizemeister wurden,

vor dem

Münchner Paar.

Ansonsten gab

es, abgesehen

von für das

Ergebnis unbedeutendenVerschiebungen

in

Einzelwertungen,

im weiteren

Verlauf des Finales

keine Besonderheiten.

Ausgerichtet

wurde die Landesmeisterschaft

vom TTC

Erlangen, der

zugleich seinen

31. Rot-Weiß-

Ball feierte. Routiniert

führten

Landesmeister

A-Standard:

Christian und

Sandra Grziwok.

Erika Reißlandt und Herbert Schnappauf

durch die Turniere - langweilig wurde es nie,

auch dank des Showauftritts "Brasilianischer

Kampftanz", und die anfängliche Verspätung

war schnell wieder fast vollständig aufgeholt.

MATTHIAS HUBER

Bayern

Hgr. B-Standard

1. Georg Drechsler/Larissa Latzer, TSC

Metropol München

2. Viktor Fischer/Alexandra Rehn, Gelb-

Schwarz-Casino München

3. David Weikersdorfer/Stephanie Elkeles,

TSC Metropol München

4. Arthur Franz/Manuela Killian, TSA

des TSV Ansbach

5. Martin Marks/Olga Benz, Gelb-

Schwarz-Casino München

6. Andreas Pletsch/Monika Walz, TSC

Savoy München

7. Thomas Nadler/Kerstin Hajek, TSC

Metropol München

Semifinale

8. Stefan Numberger/Bianca Burghardt,

TSC Savoy München

9. Richard und Karin Büttner, TSC

Savoy München

10. Marco und Sabine Masini, Gelb-

Schwarz-Casino München

Hgr. A-Standard

1. Christian und Sandra Grziwok, TSC

Rot-Gold-Casino Nürnberg

2. Anton und Oksana Pasternak, TSC

Rot-Gold-Casino Nürnberg

3. Elmar Schmidt/Rebekka Lösing, TSC

Alemana Puchheim

4. Martin Soutier/Claudia Bader, 1. TSZ

Freising

5. Sebastian Spörl/Kristina Rodionova,

TSC Roth

6. Jakob und Anna Komor, Gelb-

Schwarz-Casino München

Fortsetzung auf der nächsten Seite

WRPeter Stiefel (Gelb-

Schwarz-Casino

München), Peter

Schramm (TSC

Schwarz-Gold-Casino

Schwindegg),

Dietrich Rupp (TSC

Excelsior Dresden),

Dietmar Gürtler

(TSC Blau-Gold

Salzburg), Helga

Wüstner (TC

Schwarz-Weiß

Nürnberg)

9


10

Bayern

Ligaende und

Ligastart in Nürnberg

Landes- und Oberliga Latein beginnt Saison, zweite

Bundesliga Standard setzt Schlußpunkt für dieses Jahr

Landesliga Latein

Vier Ligen waren am Nürnberger Formationswochenende

am 13. und 14. März zu

sehen. Am Samstag begann die Veranstaltung

mit dem Saisonauftaktturnier der Landesliga

Bayern Latein. Dort konnte sich das

A-Team der TSA Blau-Silber Neumarkt mit

"Salsa Caliente" den Turniersieg sichern,

gefolgt vom Landshuter B-Team, dem E-

Team des TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg

und dem Team aus Gammelsdorf. Auf den

letzten beiden Plätzen lagen das B-Team des

Grün-Gold-Clubs aus München und das

Team des Clubs des Rosenheimer Tanzsports.

Regionalliga Standard

Weiter ging es mit dem vierten Saisonturnier

der Regionalliga Standard. Dort blieb praktisch

alles beim alten, das A-Team des Rot-

Fortsetzung von Seite 9

Semifinale

7. Andre Schwab/Christine Wedderwille,

1. TSZ Freising

8. Maxim Janzen/Kirsten Krause, Gelb-

Schwarz-Casino München

9. Oliver Simon/Sandra Dumser, TSC

Metropol München

10. Roman Kröcker/Angela Bode, TSC

Blau-Gold Regensburg

11. Matthias Kohlbauer/Martina Regele,

Central-Casino München

12. Erwin Hämmerle/Simone Mitlehner,

TSZ Augsburg

Senioren S-Latein

1. Andreas Krause/Karin Saleina, Gelb-

Schwarz-Casino München

2. Harald und Anja Dormann, TTC

Erlangen

3. Reinhard und Monika Mell von Mellenheim,

TC Rot-Gold Würzburg

4. Götz Bierbaum/Maren Müller-Bierbaum,

TSC Savoy München

5. Jürgen und Gabriele Klein, TSC Rot-

Gold-Casino Nürnberg

6. Dragan Gartner/Sibille Vinzens, 1.

TSZ Freising

Weiß-Klubs aus Kassel gewann erneut überzeugend

gewinnen, gefolgt vom klaren

Zweitplatzierten aus Bayreuth. Auf den weiteren

Plätzen folgten die Teams aus Ludwigsburg

(B-Team), Rüsselsheim und Neu-

Anspach. Das kleine Finale mussten das

Mainzer B-Team und das Team des UTSC

Choice Graz bestreiten.

Zweite Bundesliga

Standard

Am Sonntag startete die Veranstaltung mit

dem letzten Saisonturnier der 2. Bundesliga

Latein. Die wichtigen sportlichen Entscheidungen

um Auf- und Abstieg waren bereits

vor diesem Turnier gefallen, aber dennoch

zeigten alle Teams nochmals hervorragende

Leistungen. Im kleinen Finale setzte sich eine

durch Krankheit und Verletzungen auf sechs

Paare dezimierte Achener Mannschaft gegen

die B-Teams aus Wesel und Bremerhafen

durch, die damit den Weg in die Regionalliga

antreten müssen. Im großen Finale blieb

praktisch alles wie gehabt, das A-Team des

TC Hanse Wesel siegte mit "Ritmo de Carnaval"

und der Traumwertung "11111", gefolgt

vom ebenso klaren Zweiten aus Velbert mit

"Jazz Hot". Diese beiden Teams steigen in die

1. Bundesliga Latein auf. Der dritte Platz

wurde noch mal heiß umkämpft von den

Teams aus Bochum ("Dance with me") und

Nürnberg ("Moulin Rouge"), wobei am Ende

das Bochumer Team die Nase knapp vorne

hatte. Der fünfte Platz ging klar an die TSG

Backnang mit "George Michael".

Oberliga Latein

Das letzte Turnier des Wochenendes war das

Saisonauftaktturnier der Oberliga Bayern

Latein. Hier musste sich im kleinen Finale das

D-Team des TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg

mit "Sister Act" dem B-Team der TSG Fürth

mit "West Side Story" geschlagen geben. Im

großen Finale klar auf Platz vier platzierte

sich das A-Team des Grün-Gold-Clubs aus

München ("Tina Turner"). Die ersten drei

Teams machten es dann extrem spannend.

Alle drei Teams erhielten eine Wertung mit

einer Majorität auf dem zweiten Platz, so

dass unmittelbar nach der Wertung einige

Sekunden vergingen, bis allen klar war, wel-

chen Platz wer erreicht hatte. Somit siegte

das A-Team des TSG Bayreuth mit "Salsa

Caliente" knapp gefolgt vom C-Team des TSC

Rot-Gold-Casino Nürnberg, dem sogenannten

"Allstar-Team" mit dem Thema "Udo Jürgens",

ebenso knapp gefolgt vom A-Team

der TSG Fürth mit dem "Tanz der Vampire".

Abwechslung wurde i der Ausrechenpause

noch geboten durch das Standard-A-Team

des TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg, das sich

am Vorabend in Oldenburg mit einem

beachtlichen 4. Platz in der 2. Bundesliga

Standard als Aufsteiger fest etabliert hat.

Durchgeführt wurde das Nürnberger Turnierwochenende

wie gewohnt ohne Probleme

und besonders am Sonntag sorgte das

begeisterungsfähige Publikum für eine tolle

und faire Atmosphäre.

Heimturnier für

Landeshuter

Latein-Team

INGO KÖRBER

Am Faschingssonntag richtete die Tanzsportabteilung

der TG Landshut das dritte Turnier

der Regionalliga Latein aus. Dem B-Team aus

Nürnberg gelang es nicht, gegenüber dem

Team aus Tuttlingen aufzuholen; es landete

erneut auf dem neunten Platz. Um den zweiten

Platz lieferten sich die Teams aus Rüsselsheim,

Maintal und das A-Team der TG

Landshut ein spannendes Rennen: Nachdem

jede der drei Formationen einen fast fehlerfreien

Durchgang ihrer Choreographie

gezeigt hatte, waren die Wertungen dementsprechend

unterschiedlich.

Zur Enttäuschung der Landshuter belegte die

Heimmannschaft den vierten Platz. Einig

waren sich die Wertungsrichter über die Leistung

des B-Teams des 1. TC Ludwigsburg:

Mit fünf ersten Plätzen gewann das in dieser

Saison ungeschlagene Team auch dieses Turnier.

Damit sind das Ludwigsburger B-Team

und das A-Team aus Rüsselsheim die stärksten

Aspiranten auf eine Teilnahme am Relegationsturnier

am 22. Mai in Rüsselsheim.

PHILIPP RENNER/INGO KÖRBER


Bayern

Bayernpokal noch

nicht überall bekannt

Zweites Turnier der Hauptgruppe

Der Bayernpokal für die Hauptgruppe

kommt allmählich ins

Rollen, auch wenn sich die Turnierserie

bei den Paaren offensichtlich noch

nicht herumgesprochen hat. Mit einem schönen

Turnier setzte der TTC Erlangen die Serie

für die C- und A-Klassen Standard und Latein

aus.

"Ein paar mehr Paare könnten es schon sein",

so Landessportwart Kurt Haas in einer kurzen

Ansprache. Lediglich in den A-Klassen,

20 Paare in Standard und 14 in Latein, gab es

halbwegs akzeptable Starterzahlen.

Anton und Oksana Pasternak haben sich für

dieses Jahr wohl viel vorgenommen. Nachdem

die beiden am Wochenende zuvor

bereits das Latein- und das Standardturnier

der Jugend A im Bayernpokal gewonnen hatten,

war nun die Hauptgruppe dran. Das Paar

zeigte sich von Beginn an souverän und zog

wenig überraschend ins Finale ein. Die 22

Bestnoten, die ihnen die Wertungsrichter in

der Endrunde zustanden, vervollständigten

das Bild.

Ebenso klar schafften es Diethard Govekar/Regina

Baier auf den 2. Platz vor Maxim

Janzen/Kirsten Krause. Spannung gab es im

Ringen um den vierten Platz zwischen Norbert

Bliesze/Julia Brix (Trier) und Lorenz Filser/Bianca

Herget (Savoy München). Das Trierer

Paar gewann Tango, Wiener Walzer und

Slowfox und hatte damit die Nase vorn.

Fünf Paare tanzten über zehn bzw. neun

Tänze und hatten damit ihren Tag erst in der

A-Latein beschlossen. Von diesen Paaren

erreichten zwei das Finale. Roman

Kröcker/Angela Bode erreichten wie in Standard

den 6. Platz. Die Geschwister Pasternak

waren auch in diesem Finale dabei und hätten

sicher erneut gewonnen.Der Sieg ging

jedoch an Bernd Bannach/Katja Hausmann

mit vier gewonnen Tänzen. Lediglich Cha-

Cha ging an die Geschwister Pasternak. Auch

die übrige Platzverteilung verlief relativ klar

(siehe Übersicht).

In der Hauptgruppe C-Standard konnten die

acht Paare ausreichend tanzen, denn es

Sieger in der A-Klasse: Anton und

Oksana Pasternak. Foto: Müller

wurde neben der Vorrunde noch eine Zwischenrunde

durchgeführt. Die zehn Punkte

für die Wertung des Bayernpokals nahmen

Stefan Brucker/Sabine Korger mit nach Hause

nehmen. Alle C-Paare zeigten solide, ansprechende

Leistungen, die sich auch in der Wertung

widerspiegelten. Brucker/Korger waren

klar vorne, dahinter war das Feld leistungsmäßig

eng zusammen. Mit gut getanztem

Tango und Slowfox und ein bisschen Glück

erlangten Dennis Trenkle/Sylvia Gessler den

zweiten Platz. Der dritte Platz konnte erst im

Skating-System entschieden werden. Hier

lagen Peter Killmeyer/Sylvia Vogler vor Heiko

Merz/Sabine Schemm.

Soviel Spannung konnten die fünf C-Latein-

Paare nicht bieten. Frank Drenda/Vicky

Brückner ertanzten sich klar den Sieg vor

Christian Acker/Christiane Michlbauer und

Rudolf und Doris Aust.

NICOLE KRAUSSER

C-Standard

1. Stefan Brucker/Sabine Korger, TSG

Bavaria Abt. Augsburg

2. Dennis Trenkle/Sylvia Gessler, TSC

Royal Heilbronn

3. Peter Killmeyer/Sylvia Vogler, TSK

Studio XIV Wien

4. Heiko Merz/Sabine Schemm, TTC

Erlangen

5. Michael Schulz/Inge Schulz, TSC

Wolfgangsee

6. Ralf Tatge/Michaela Hirschmann,

TTC Erlangen

A-Standard

1. Anton Pasternak/Oksana Pasternak,

TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg

2. Diethard Govenar/Regina Baier, TSC

Blau-Gold Salzburg

3. Maxim Janzen/Kirsten Krause, Gelb-

Schwarz-Casino München

4. Norbert Bliesze/Julia Brix, TSC Treviris

Trier

5. Lorenz Filser/Bianca Herget, TSC

Savoy München

6. Roman Kröcker/Angela Bode, TTC

Blau-Gold Regensburg

C-Latein

1. Frank Drenda/Vicky Brückner, TC Kristall

Jena

2. Christian Acker/Christiane Michlbauer,

TSA d. SV Aschau/Inn

3. Rudolf Aust/Doris Aust, TSG Bavaria

Abt. Lauf

4. Daniel Geis/Larissa Radovic, TSG i.

TCC Neumarkt

5. Jörg Meißner/Antje Hansen, TSK

Residenz Dresden.

A-Latein

1. Bernd Bannach/Katja Hausmann,

TSA d. ESV Ingolstadt

2. Anton Pasternak/Oksana Pasternak,

TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg

3. Marco Bichlmaier/ Vera Bataklieva,

TSA d. SV Aschau/Inn

4. Jens Löbbermann/Olesja Schichel,

TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg

5. Günther Scherer/Silke Hoffmann,

TSG Fürth

6. Roman Kröcker/Angela Bode, TTC

Blau-Gold Regensburg

WRSylvia Bauer (TTC

Erlangen), Susanne

Brauner, Claus

Brauner (beide GSC

München), Harald

Kraus (TSA d. TSV

Ansbach), Günther

Leybold (TSA d.

SpVg Ahorn), Dr.

Peter Otto (TTC

München

11


WRDieter Brühl (TC

Blau-Orange

Wiesbaden), Thomas

Hlebig (TC

Der Frankfurter

Kreis), Eva Jurica

(TSA der SG Dietzenbach),

Utz

Meseberg (ATC

Oranien Diez-LimburgBad-Camberg),

Stefan

Ossenkop (TSC

Rödermark), Dieter

Weber (Gießener

TC 74), Harald

Wenzel (Rot-

Weiss-Klub Kassel).

12

Hessen

Festlicher Rahmen

für die Meister

Landesmeisterschaft Hauptgruppe II D/C/B Standard

D

em Schwarz-Silber Frankfurt ist

eine ausgezeichnete Organisation

der Hessischen Meisterschaften

der Hauptgruppe II D/C/B Standard

gelungen. Sicherlich ungewöhnlich, dass eine

II B-Klasse ihre Meisterschaft im Rahmen

eines Balles austrägt. Die Stadthalle in Hofheim

war am Abend restlos ausverkauft. Die

Paare haben den festlichen Rahmen und die

große Aufmerksamkeit sichtlich genossen.

Ruth Stühler hat zusammen mit ihrem Mann

Walter sowie dem Organisationsteam die

Paare und Offiziellen mit Aufmerksamkeiten

und Geschenken überhäuft.

Hauptgruppe

II D-Standard

Der Tag begann mit einer überschaubaren

Gruppe von acht Paaren in der II D. Die Paare

zeigten durchweg eine ansprechende Leistung.

Christian und Michaela Karau verpassten

um ein Kreuz das Finale. D-Klassen sind

nicht leicht zu werten. Da kommt es schon

mal zu unterschiedlichen Auffassungen des

Wertungsgericht, das aus sieben erfahrenen

hessischen Wertungsrichtern zusammengestellt

war. Ziemlich sicher waren sie sich bei

der Vergabe des Meistertitels an Dr. Roman

Bux/Karin Lehner. Ganz anders sah dies bei

Daniel Heß/Almut Schaal aus. Sie erhielten

von eins bis vier alle Wertungen und holten

sich trotzdem die Silbermedaille knapp vor

Volker Berlenbach/Carla Debes. Die weitere

Reihenfolge: siehe Übersicht. Die Paare auf

den Plätzen 1-3 stiegen durch die Sonderregelung

bei einer Landesmeisterschaft und

das Paar auf Platz 5 durch Erreichen der

erforderlichen Plätze und Punkte auf.

Endrunde

1. Dr. Roman Bux/arin Lehner, TSC

Blau-Orange Wiesbaden (3)

2. Daniel Heß/Almut Schaal, TSZ Blau-

Gold Casino Darmstadt (7)

3. Volker Brelenbach/Carla Debes, TSC

Schwarz-Gold Aschaffenburg (8)

4. Christoph Grimm/Susanne Schnapparelle,

1. Maintaler TSC Blau-Weiß

(12)

5. Jörg Dechert/Claudia Sedlacek-

Dechert, TZ Heusenstamm (15)

6. Oliver und Gaby Defren, TSC Rot-

Weiß Viernheim (18)

Recht gute Leistungen zeigten die sechs Paare der Endrunde bei der Meisterschaft

der Hauptgruppe II D in der Stadthalle in Hofheim. Foto: Straub

Hauptgruppe

II C-Standard

Mit 18 Paaren war die Meisterschaft gut

bestückt. Neun Kreuze brauchte man, um

das Semifinale zu erreichen, 14 fürs Finale.

Mindesten vier der sieben Wertungsrichter

entschieden sich für Artur Wagner/Heike

Schäfer und dies reichte den beiden, um als

eindeutige Sieger dieser Meisterschaft vom

Parkett zu gehen. Kuriose Mischwertungen

entschieden über Silber für Thomas Scherer/Annette

Dorn und Bronze für Christoph

Schliechenmaier/Diana Moll. Frank Grob/Dr.

Tanja Stiller belegten trotz zwei dritten Plätzen

nur den 4. Platz. Jens und Angela Cosmo

und Andreas Hennecken/Heike Schauß auf

den Plätzen 5 und 6 konnten nicht um die

Entscheidung um die Medaillen eingreifen.

Alle Paare der Endrunde entschieden sich für

den Aufstieg.

Endrunde

1. Artur Wagner/Heike Schäfer, TSC

Rödermark (5)

2. Thomas Scherer/Annette Dorn, TTSC

Kronberg (10)

3. Christoph Schlichenmaier/Dana Moll,

ATSC Marburg (11)

4. Frank Grob/Dr. Tanja Stiller, TSC Barbarossa

Gelnhausen (14)

5. Jens und Angela Cosmo, TSC Rot-

Weiß Rüsselsheim (21)

6. Andreas Hennecken/Heike Schauß,

TC Blau-Orange Weilburg (23)

Semifinale

7. Carsten Kretschmar/Daniela Görig,

TSA des OSC Vellmar

8. Jörg und Alexandra Heberer, TSC

Rödermark

9. Hans Göbelt/Andrea Proksch, TSZ

Blau-Gold Casino Darmstadt

10. Frank Rubbel/Lena Betz, TSZ Blau-

Gold Marburg

11. Dr. Roman Bux/Karin Lehner, TSC

Blau-Orange Wiesbaden

Hauptgruppe

II B-Standard

Nur zwei der Aufsteiger der C-Klasse nutzten

die Gelegenheit, Ballatmosphäre zu schnuppern

und vergrößerten das Starterfeld auf

die erfreulich große Zahl von 24 Paaren. Die

zwölf Paare des Semifinales hatten immerhin

die Hälfte der Konkurrenten hinter sich gelassen.

Dies setzte nochmals Energien frei. So

konnten sich Thomas Martin/Veronika

Galambos-Martin von Platz 11 auf den 7./8.

Platz verbessern, den sie gemeinsam mit

Markus und Ines Reuter belegten.

Zwei Paare waren mit der maximalen Anzahl

von 35 Kreuzen in das Finale gelangt. Den

Langsamen Walzer entschieden Wenzel und

Galina Tinnis (Wiesbaden) knapp mit 4:3 für

sich. Im Slowfox waren ihre Kontrahenten

Dietmar Thies/Martina Bruhns (Frankfurt)

siegreich, doch war zu diesem Zeitpunkt die

Entscheidung schon zu Gunsten des Wiesba-


dener Paares gefallen. Mit sehr gemischten

Wertungen, aber in der Platzziffer eindeutig,

holten sich Andé Distler/Sybille Schaffer die

Bronzemedaille. Bei Daniel Jakob/Melanie

Ecker waren sich die Wertungsrichter uneins.

Die Majorität sah sie jedoch auf Platz vier

vor Thomas Henske/Simone Möws und Anatoli

Savitski/Sviatlana Epimashko. Keines der

Endrundenpaare entschied sich für einen

Aufstieg.

Endrunde

1. Wenzel und Galina Tinnis, TSC Blau-

Orange Wiesbaden (6)

2. Dietmar Thies/Martina Bruhns,

Schwarz-Silber Frankfurt (9)

3. André Distler/Sybille Schaffer, TC Der

Frankfurter Kreis (15)

4. Daniel Jakob/Melanie Ecker, TSA des

TuS Griesheim (21)

5. Thomas Henske/Simone Möws, TSC

Rödermark (24)

6. Anatoli Savitski/Sviatlana Epimashko,

Blau-Gold Casino Darmstadt (30)

Semifinale

7./8. Thomas Martin/Veronika Galambos-Martin,

TSC Rödermark

7./8. Markus und Ines Reuter, TC Der

Frankfurter Kreis

9. Markus Hofmeier/Anke Lüllmann,

TSC Metropol Hofheim

10./11. Andreas Dax/Solveig Winge, TSZ

Blau-Gold Marburg

Jan-Peter Schulz/Stephanie Seidemann,

TSC Metropol Hofheim

12. Thilo Zerbe/Sandra Diegelmann,

Giessener TC 74

CORNELIA STRAUB

Artur Wagner/Heike Schäfer überzeugten

mit ihren harmonisch,

fließenden Bewegungsabläufen die

Mehrzahl der Jury und holten sich

damit die Goldmedaille in der Hgr. II

C-Klasse. Foto: Straub

Hessen

Rückblick auf

Bremerhaven

Deutsche Meisterschaft S-Latein

Nur 98 Paare waren an die Nordseeküste

gereist, um an der Deutschen Meisterschaft

S-Latein teilzunehmen. Die Stadthalle in Bremerhaven

war als Austragungsort sehr gut

geeignet, allerdings gab es einige organisatorische

Mängel.

Die hessische Delegation umfasste zwölf

Paare sowie Präsident, Landessportwart und

Pressesprecherin. Sie erlebten eine klare

Titelverteidigung der Hessischen Meister

Franco Formica/Oksana Nikiforva (siehe auch

Bericht im überregionalen Teil). Ohne ernsthafte

Konkurrenz tanzten sie für ein Publikum,

dass etwas nordisch unterkühlt diese

Meisterschaft verfolgte. Es war eine etwas

emotionslose Veranstaltung. Trauriger Höhepunkt,

war das verletzungsbedingte Ausscheiden

von Jesper Birkehoj/Anna Kravchenko

im Paso Doble.

Stanislav Galinov Kaltchev/Mihaela Hari

Ganeshavel (TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt)

verpassten um nur ein Kreuz das Semifinale.

Sie hatten ebenso wie ihre Clubkameraden

Michele Soriano /Vanessa Grillo von

der ersten Runde am Mittag auf der Tanzfläche

gestanden. Michele und Vanessa

belegten in ihrem dritten gemeinsamen Turnier

den 19. Platz Beide Paare haben sich

somit ein Sternchen ertanzt und sind im

nächsten Jahr von der Vorrunde befreit.

Wegen ihres guten Abschneidens im Vorjahr

hatten Ronak und Tasmin Spamer (TC Nova

Gießen) zwei Sternchen und griffen erst in

Stanislav Galinov Kaltchev/Mihaela

Hari Ganeshavel, der Neuzugang des

TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt aus

Bulgarien, war das zweitbeste hessische

Paar. Foto: Straub

der Runde der besten 48 Paare in die Meisterschaft

ein. Nach Ronaks Autounfall hatten

sie jedoch einen deutlichen Trainingsrückstand.

Dies wirkte sich auf die Gesamtpräsentation

erheblich aus, so dass das

Geschwisterpaar einen für sie sicherlich nicht

befriedigenden 31./34. Platz belegt. Auf diesem

Rang waren auch Eugen Khod/Xenia

Yuzhakova (Rot-Weiss-Klub Kassel) zu finden,

die sich damit um zehn Plätze verbesserten.

Zwei junge Nachwuchspaare freuten sich

über das Erreichen des Achtelfinales. Thomas

Staab/Natalija Li (TSC Schwarz-Gold Aschaffenburg),

die erst bei der Hessischen A-Meisterschaft

in die S-Klasse aufgestiegen

waren, tanzten sich ohne Erfolgsdruck auf

Platz 43/44. Nur knapp dahinter lag das

Jugendpaar Michl Göbler/Susanne Vogel

(Rot-Weiß Club Gießen). Beide Paare haben

die Erwartungen mehr als erfüllt. Hier die

Platzierungen der weiteren hessischen Paare:

57. Dirk Thalheim/Judith Vogeley, TSC

Fischbach

61./62. Alexander Seibert/Julia Maria

Uebelacker, TC Blau-Orange Weilburg

79. Sascha Hohmann/Zorica Jovanonic,

TSC Metropol Hofheim

84./85. Kevin Kern/Nina Hablowetz, TSC

Metropol Hofheim

90./94. Markus Leinweber/Tanja Münster,

TSC Fulda

CORNELIA STRAUB

Ein Mammutprogramm

absolvierten

Michl Göbler/Susanne

Vogel. Von der

DM Latein fuhren sie

in der Nacht noch

nach Hause. Um 3.30

Uhr in der Frühe

erreichten sie ihr Bett

und standen um

16.00 Uhr schon wieder

bei der Landesmeisterschaft

Hgr. A

Standard auf dem

Parkett. Foto: Straub

13


14

Hessen

Die Kulturhalle in Rödermark

platzte teilweise aus allen Nähten,

als der Meisterschaftstag

zwischen der Senioren I A- und der Senioren

II S-Klasse zum Höhepunkt kam. Das Orga-

Team des TSC Rödermark war dem Ansturm

jeder Zeit gewachsen und hatte auch für die

letzten Gäste des achtstündigen Turniermarathons

noch Erfrischungen zu bieten. Alle

Turnierpaare der Endrunden erhielten Pokale

und Blumen. Besondere Aufmerksamkeit

erregten die wirklich stattlichen Pokale, die

der Hessische Minister des Innern und für

Sport, Volker Bouffier, jedem Meisterpaar zur

Verfügung gestellt hatte. Auch Landrat Peter

Walter und Bürgermeister Alfons Maurer hatten

Pokale gestiftet, die die Paare als bleibendes

Andenken mit nach Hause nehmen

konnten.

Einen Marathonturniertag hatten auch die

fünf außerhessischen Wertungsrichter sowie

die Verantwortlichen des Hessischen Tanzsportverbandes

in der Turnierleitung zu

absolvieren. Aber alle zeigten sich mit dem

Verlauf sehr zufrieden.

Senioren II D

Schön, dass sich in diesem Jahr wieder vier

Paare im fortgeschrittenen Alter entschieden

haben, ihr Hobby etwas sportlicher zu betreiben.

Zwei Paare entschieden sich für den

Aufstieg, die beiden anderen Paare wollen

noch etwas Erfahrung bei offenen Turnieren

sammeln.

1. Horst und Marianne Fuchs, 1. Maintaler

TSC Blau-Weiß (3)

2. Robert Kotzmann/Gabriele Ebinger/Kotzmann,

TSC Schwarz-Gelb

Nidda (7,5)

3. Wolfram und Mila Brod, TC Maingold-Casino

Offenbach (8,5)

4. Werner Schultheis/Iska Laudan, TSC

Grün/Gelb Neu-Anspach (11)

Senioren II C

Ein Paar der sieben gestarteten erreichte

nicht die Endrunde. Da es sich um ein Aufsteigerpaar

handelte, war dies sicherlich zu

verschmerzen. Gut vorbereitet und absolut

überzeugend in ihrer Leistung ertanzten sich

Jürgen und Maria-Cristina Richter den Meistertitel

und stiegen damit in die B-Klasse

auf. Ebenso klar, mit allen möglichen Zweien,

holten sich Jan Willemsen/Ulrike Willmann

die Silbermedaille. Zwei Dreien in ihrer recht

gemischten Bewertung des ersten Finaltanzes

schien Hans und Ingrid Schradin zu beflügeln.

In den nächsten drei Tänzen hielten sie

die Vizemeister der D-Klasse Robert Kotzmann/Gabriele

Ebinger-Kotzmann in Schach

und holten sich die Bronzemedaille. Kurt und

Fünf Landestitel

Kamilla Desch erlebten ein Wechselbad der

Gefühle. Im Langsamen Walzer lagen sie

noch auf Rang drei. Im Tango wurde sie auf

fünf eingestuft. Im Slowfox war es nur noch

der 6. Platz. In der Endabrechung konnten sie

den 5. Platz knapp vor Wolfgang und Christel

Jorissen retten.

1. Jürgen und Maria-Christina Richter,

TSA Blau-Gelb SG Weiterstadt (4)

2. Jan Willemsen/Ulrike Willmann, TSC

Tanz usw.! Frankfurt (8)

3. Hans und Ingrid Schradin, Crea

Dance Sport Club Kassel (13)

4. Robert Kotzmann/Gabriele Ebinger-

Kotzmann, TSC Schwarz-Gelb Nidda

(17)

5. Kurt und Kamilla Desch, TSC Blau-

Gold Flörsheim (20)

6. Wolfgang und Christel Jorissen, TSC

Rot-Weiß Rüsselsheim (22)

Senioren I B

So langsam füllten sich die Ränge der Kulturhalle

und die Atmosphäre heizte sich allmählich

auf, als die 13 Paare der Senioren I B ihre

Meisterschaft begannen. Die Vergabe der

Medaille glich einer Clubmeisterschaft des TC

Blau-Orange Wiesbaden. Keine 24 Stunden

nach dem Sieg bei der Hauptgruppe II B-Meisterschaft

in Hofheim holten sich Wenzel und

Galina Tinnis ihren zweiten Titel an diesem

Wochenende. Erst Ende Januar waren Wolfgang

Kurz/Marion Masson als Meister der

Senioren I C-Meisterschaft aufgestiegen und

holten sich nun klar die Silbermedaille. Die im

Vereinswettstreit unterlegenen Thomas und

Endlich konnte in Hessen wieder eine

Meisterschaft der Senioren II D-Klasse

ausgetragen werden. Foto: Fuchs

Susanne Langkavel freuten sich über die

Bronzemedaille. Bestes "nichtwiesbadener"

Paar waren Sven und Gabi Sauer auf Platz

vier vor Can Kosaca/Regina Dickey und Dirk

und Annette Andrä.

1. Wenzel und Galin Tinnis, TSC Blau-

Orange Wiesbaden (5)

2. Wolfgang Kurz/Marion Masson, TSC

Blau-Orange Wiesbaden (10)

3. Thomas uns Susanne Langkavel, TSC

Blau-Orange Wiesbaden (15,5)

Großkampftag für Wenzel und Galina

Tinnis: drei Meisterschaften an einem

Wochenende mit zwei Siegen und dem

zweiten Platz bei den Senioren I A.

Foto: Apelt


in Rödermark vergeben

Begeistertes Publikum feiert die Senioren

Reichlich beschenkt mit Pokalen und

Blumen stellten sich die Endrundenpaare

der Senioren II C Landesmeisterschaft

zum Siegerfoto auf.

Foto: Straub

4. Sven und Gabi Sauer, TSC Fulda

(19,5)

5. Can Kosaca/Regina Dickey, Rot-Weiß

Club Gießen (25)

6. Dirk und Annette Andrä, Tanz-Freunde

Fulda (30)

Seminfinale

7. Ralf Jonas/Marion Ruhm, TSC Blau-

Orange Wiesbaden

8. Erwin Butzbach/Steffi Oertl-Butzbach,

TSA der TSG 1847 Bürgel

9. Karl-Heinz und Diane Kirchhof, TSC

Blau-Weiß Eppertshausen

10. Tony Schott/ Heidi Dörr-Faulstich,

TSG Marburg

Die Endrunde der Senioren I A. Foto: Apelt

Senioren I A

Mit 26 Paaren war dies nicht nur quantitativ

die beste Meisterschaft dieses Tages. Die

guten Leistungen aller sechs Finalpaare

brachte die Stimmung zum Überkochen.

Wertungsrichter Gerhard Hanus verglich die

Begeisterung der Zuschauer mit der auf einer

deutschen Meisterschaft. Thomas und Christiane

Laux hatten zehn Jahre pausiert und

die Meisterschaft zum Wiedereinstieg

genutzt. Daß dieser Versuch ein Triumph

werden würde, hatten sie selbst nicht erwartet.

Nur eine Bestnote fehlte ihnen am Ende

zum Sieg. Sie stellten fest, dass sie reif für die

S-Klasse sind und nutzten die Chance, mit

nur einem Turnier in die höchste Klasse aufzusteigen.

Thomas und Christine Laux:

in zehn Jahren Pause nichts verlernt. Foto: Apelt

Hessen

Alle Hochachtung vor den konditionellen Leistung

von Wenzel und Galina Tinnis. Das

sympathische Paar aus Wiesbaden hatte am

Abend zuvor 20 Tänze bis zum Sieg in der

Hauptgruppe II B getanzt. Nur 15 Stunden

später holten sie mit 15 weiteren Tänzen den

nächsten Siegerpokal und nun standen sie

nach weiteren 20 Tänzen erneut ganz oben

auf dem Siegertreppchen der Senioren I A-

Klasse. Mit neuem Frack nahm Wenzel Tinnis

gemeinsam mit seiner Frau Galina die Glückwünsche

zum Vizemeistertitel entgegen.

Weil ihr Tanzpartner aus beruflichen Gründen

das Tanzen aufgeben musste, sah sich die

Vorjahresvizemeisterin Ursula Gierok nach

einem neuen Tänzer um und wurde im TSC

Tanz usw.! Frankfurt fündig. Mit Andreas

Gußmann kam sie auf Anhieb auf den Bronzerang.

Unglücklich über den ungeliebten 4.

Platz zeigte sich Detlef Heindel mit seiner

Partnerin Rosa Schommartz. Zufrieden über

das Erreichen der Endrunde waren dagegen

die beiden Paare auf den Plätzen 5 und 6. Die

beiden Paare, die auch in Rödermark trainieren,

genossen ein halbes Heimspiel. Guido

Pohlmann/Ulrike Meyer belegten Platz fünf

vor Wolfgang Klother/Anette Kinne. Noch

ein Paar konnte den Aufstieg in die Sonderklasse

feiern. Mit dem 9. Platz hatten sich Dr.

Richard Stoll/Petra Colloseus die letzten

Punkte für die Sonderklasse ertanzt.

1. Thomas und Christiane Laux, TSA

Blau-Gelb der SG Weiterstadt (5)

2. Wenzel und Galina Tinnis, TSC Blau-

Orange Wiesbaden (10)

3. Andreas Gußman/Ursula Gierok, TSC

Tanz usw.! Frankfurt (15)

4. Detlef Heindel/Rosa Schommartz,

Schwarz-Gold Aschaffenburg (20)

15


WRGerhard Hanus

(TSG Biesigheim),

Sascha Horn

(Grün-Weiß-Klub

Köln), Marliese

Kleineheismann

(TC Ludwigshafen

Rot-Gold), Klaus

Richterich (TSA

des Kirchheimer

Sport Club), Manfred

Rau (TSC

Schwarz-Gold

Casino Saarbrücken).

16

Hessen

Die Endrunde der Senioren II S.

Foto : Apelt

5. Guido Pohlmann/Ulrike Meyer, TSC

Telos Frankfurt (25)

6. Wolfgang Klother/Annette Kinne,

Schwarz-Silber Frankfurt (30)

Semifinale

7./8. Klaus-Jürgen Dunkel/Susanne

Schmidt, Giessener TC 74

7./8. Richard und Rosel Popp, TSA Blau-

Gelb der SG Weiterstadt

9. Dr. Richard Stoll/Petra Colloseus,

Akademischer Tanzsportclub Marburg

10. Burkhard und Babsi Kolb, TSA Blau-

Gelb der SG Weiterstadt

11. Torsten Meyrowitz/Diane Mongellaz,

TSC Blau-Orange Wiesbaden

Senioren II S

Durch einige krankheitsbedingte Ausfälle

minimierte sich das Teilnehmerfeld der Senioren

II S-Klasse auf 18 Paare. Die Vorjahresvizemeister

Herbert und Erika Frieß hatten

sich dem Hausbau gewidmet und waren des-

Seriensieger Willi und Christa Bauer.

Foto: Apelt

halb nicht auf dem Leistungsniveau des vergangenen

Jahres. Daher freuten sie sich, die

leistungsstarke Endrunde erreicht zu haben

und waren auch mit dem 5. Platz zufrieden.

Bei allen anderen Finalpaaren sah man eine

deutliche Verbesserung ihrer Leistung. Am

erneuten Titelgewinn der Seriensieger Willi

und Christa Bauer zweifelte niemand. So

setzten sie mit der Platzziffer 6 ihre Siegesserie

fort. Ingo und Angelika Lischka verbesserten

sich um einen Platz und holten die Silbermedaille.

Die größte Leistungssteigerung

aber zeigten Franz und Dietlinde Desch. Sie

waren im vergangenen Jahr noch Anschlusspaar

zum Finale gewesen und nahmen nun

die Bronzemedaille von HTV-Vizepräsident

Wolfgang Thiel entgegen. Ulrich Spreng/Ute

Heinz verbesserten sich auf Platz vier. Manfred

und Ursula Hüttges feierten unter dem

Jubel ihrer Fangemeinde den erstmaligen

Einzug ins Finale und belegten Platz 6.

1. Willi und Christa Bauer, TSA Blau-

Gelb der SG Weiterstadt (6)

2. Ingo und Angelika Lischka, TSC

Schwarz-Weiß Bad Homburg (9)

3. Franz und Dietlinde Desch, TC Der

Frankfurter Kreis (15)

4. Ulrich Spreng/Ute Heinz, TSC Rot-

Weiß Viernheim (20,5)

5. Herbert und Erika Frieß, TSC Rödermark

(24,5)

6. Manfred und Ursula Hüttges, TC Der

Frankfurter Kreis (30)

Semifinale

7./9. Samuele und Bruni DiLucente, TSC

Blau-Orange Wiesbaden

Dr. Andrew Stephen und Cheryl Miller,

TC Der Frankfurter Kreis

Wilfried und Marion Find, Rot-Weiß

Club Gießen

10. Heinz und Silvia Drees, TSC Rot-

Weiß Lorsch

11./12. Siegfried und Renate Hauschke,

Rot-Weiss-Klub Kassel

Heinz und Ilse Ländner, TSC Blau-

Weiß Eppertshausen

CORNELIA STRAUB

Grundzüge der

Bewegungslehre

von Rudolf von

Laban und der

Transfer zum

Turniertanzen

Am Rosenmontag richtete die

Tanzsporttrainervereinigung

wieder den Rosenmontagstreff

in den Clubräumen des TC Blau-Orange

Wiesbaden aus, in dessen Rahmen eine überfachliche

Trainerfortbildung stattfand. Referent

Holger Nitsche - ehemaliger Weltmeister

der Amateure Latein - referierte über die

Grundzüge der Bewegungslehre von Rudolf

von Laban und erweiterte dies um eine eigene

Interpretation und einen Transfer zum

Turniertanzen.

Thema und Referent waren so verlockend,

dass neben der Führungsspitze der TSTV

(Sony Schöneberger, Niko Riedl, Adalbert

Wigger) auch zahlreiche A-Trainer unter den

ca. 100 Zuschauern waren, um den Worten

des Meisters zu lauschen. Zur Freude vieler

waren auch Ralf Müller und Olga Müller-

Omeltchenko unter den Teilnehmern, so dass

es sich anbot, beide für einzelne Demonstrationen

mit einzubeziehen. (Es war schon

interessant zu sehen, wie sich zwei ehemalige

Weltmeister, die früher eine Zeit lang

direkte Konkurrenten waren, aber nie miteinander

getanzt haben, sich miteinander

bewegen.)

Zu Beginn wurden einige wesentliche Grundbegriffe

geklärt. So sind im Zusammenhang

mit dem Tänzer Musik, Bewegung, Balance,

Energie, Paartanzen, Charakteristik, Choreo-

Holger Nitsche bei seinem Vortrag.

Fotos: Panther


Weltmeisterliche

Trainerfortbildung

graphie, mentale Stärke und Fitness zu sehen

(wobei Holger hier insbesondere Musik und

Paartanzen wichtig waren). Im Zusammenhang

mit der Bewegung sind Motivation,

Design (Struktur der Bewegung), Dynamik,

Rhythmus und Ausdruck von Bedeutung.

Eines der Hauptthemen des Lehrgangs stellten

die vier Bewegungsfaktoren (Kraft, Zeit,

Raum und Bewegungsfluss dar). Diese sind

definiert als "natürliche Gegebenheiten, welche

Bewegung aktivieren".

Im Bereich der Kraft wirken Schwerkraft und

Muskelkraft gegeneinander. Oft wird auch

ein von außen fehlender Widerstand durch

einen muskulär selbst hergestellten Widerstand

simuliert. Ein typisches Beispiel hierfür

sind Flamenco-Armbewegungen, bei denen

die Arme derart nach oben geführt werden,

als wirke ein Druck von außen auf sie ein.

Bei der Zeit wurden neben Geschwindigkeit,

Tempo und Rhythmus vor allem Akzente hervorgehoben.

Hier demonstrierte Holger verschiedene

Varianten am Beispiel einer Samba

Bota Fogo:

Impuls (Akzent am Anfang)

Impact (Akzent am Ende)

Swing (Akzent in der Mitte)

Rebound (erst Impact, dann Impuls)

Merksatz hierzu: "Eine plötzlich oder allmählich

entstehende Spannung kann einer rhythmisch

wichtigen Bewegung eine Betonung

oder einen Akzent geben."

Als dritter Bewegungsfaktor wurde der

Raum beleuchtet. Holger erläuterte, wie man

durch bewussten Gebrauch und das Verständnis

von Raum Aufmerksamkeit erzeugen

kann. Dabei geht der Fokus des Tänzers

über die eigene "Bewegungsglocke" (den

Raum, den man durch Bewegen der Arme,

Beine etc. unmittelbar erreichen kann) hinaus.

Ein ähnlicher Effekt kann im Paartanzen

auch durch das Verschmelzen zweier Bewegungsglocken

entstehen: Wenn zwei Tänzer

sich treffen, entsteht aus zwei einzelnen

Kinesphären eine "Paarkinesphäre", die

wesentlich größer ist als die Summe der einzelnen

Kinesphären.

Letzter Faktor ist der Bewegungsfluss. Hier

wird zwischen gebundenen (kontrollierten)

und freien Bewegungen unterschieden.

Merksatz: "Aufmerksamkeit, Absicht und

Entscheidung sind Phasen der inneren Vorbereitung

einer äußeren körperlichen Aktion.

Der Fluss verbindet die Bewegungsfaktoren

und gibt dem inneren Antrieb - bezogen auf

die Bewegungsfaktoren - einen konkreten

äußeren Ausdruck."

Aus den drei primären Bewegungsfaktoren

(Kraft, Zeit und Raum) ergeben sich verschiedene

Bewegungstypen, die auch als Antriebsaktionen

bezeichnet werden. Laban definierte

acht elementare Antriebsaktionen

(drücken, stoßen, wringen, peitschen, gleiten,

tupfen, schweben und flattern), mit

denen man prinzipiell jede Bewegungsform

beschreiben kann, und die allesamt auf die

primären Bewegungsfaktoren zurückzuführen

sind. Durch eine Ausprägungskombination

dieser Bewegungsfaktoren entstehen

genau diese acht verschiedenen Antriebsaktionen.

Anmerkung des Verfassers: Man kann dies

auch mathematisch herleiten, wenn man bei

den Bewegungsfaktoren immer nur die

jeweiligen Extremausprägungen berücksichtigt.

Damit ergeben sich zwei mögliche

Hessen

Zustände für drei Bewegungsfaktoren. Daraus

resultieren 2/3 = 8 Antriebsaktionen.

Die Ausprägung dieser Bewegungsfaktoren

nennt man Energie- oder Antriebsqualitäten.

Dabei reicht die Skala von "gegen die Bewegungsfaktoren

Ankämpfen" bis zum

"Erspüren" derselben. Bei der (Schwer-)kraft

entspricht dies kraftvoll bis zart, bei der Zeit

plötzlich bis allmählich und beim Raum direkt

bis indirekt.

Hierzu ein Beispiel:

Eine kraftvolle Bewegung (Kraft), die plötzlich

(Zeit) und direkt (Raum) ausgeführt wird,

entspricht einem Stoßen.

Ist diese Bewegung nun allmählich statt

plötzlich, entspricht sie einem Drücken.

Auch viele Tanzfiguren lassen sich damit klassifizieren.

So gibt es für verschiedene Tänze

charakteristische Antriebsaktionen:

Samba: peitschen, tupfen, flattern, wringen

Cha Cha: stoßen, tupfen, wringen

Rumba: wringen, drücken, stoßen

Übergänge von Bewegungen (auch Mutationen

genannt) werden in harmonische Übergänge

(nur eine Bewegungsqualität verändert

sich, dadurch entsteht relativ wenig

Akzent) und unharmonische Übergange

(akzentuierter, da sich mindestens zwei Faktoren

ändern) klassifiziert. Insbesondere die

unharmonischen Übergänge lassen das Tanzen

interessant und abwechslungsreich

erscheinen.

Durch diese Ideen bekommt das Tanzen eine

völlig neue Komplexität. Damit dies für einen

"normalsterblichen Tänzer" überhaupt realisierbar

ist, lautet Holgers Empfehlung, die

Schritte so einfach wie möglich zu halten, die

Körperbewegung aber (schrittweise aufbauend)

so komplex wie möglich zu gestalten.

Dadurch wird das Tanzen sowohl für den

Zuschauer als auch für den Tänzer selbst

interessanter. Trotz des sehr anspruchsvollen

und teilweise vielleicht etwas trockenen Themas

schaffte Holger es, dieses kurzweilig und

interessant zu vermitteln, was nicht zuletzt

seinem großen Bewegungstalent zu verdanken

ist. Leider lassen sich die meisten Ideen

auf den ersten Blick nur für das Lateintanzen

17


18

Hessen

Holger Nitsche mit

Olga Omeltchenko ...

umsetzen, wenn man einige Ansätze jedoch

weiter durchdenkt, wird schnell klar, dass

auch im Standardtanzen dieselben Prinzipen

gelten.

Anmerkung des Verfassers: Als Denkansatz

kann man beispielsweise in einem Schwungtanz

versuchen, mit dem Bewegungsfluss zu

experimentieren und gebundene und freie

Bewegungen gezielt einzusetzen.

Die Lehrgangsteilnehmer dankten dem Referenten

für seine Ausführungen und hervorragende

Präsentation mit standing ovation.

Bleibt zu hoffen, dass es der TSTV auch im

nächsten Jahr wieder gelingt, einen so ausgezeichneten

Referenten für den Rosenmontagstreff

zu gewinnen. Die Messlatte wurde

in diesem Jahr auf jeden Fall wieder ein

ganzes Stück höher gelegt.

ROBERT PANTHER

... und mit Ralf Müller. Fotos: Panther

Landesmeisterschaften 2005

Datum Klasse Veranstalter

23.01.05 Sen. I D Standard TSC Telos Frankfurt

Sen. I C Standard Stadthalle Bergen, Frankfurt

Hgr. D Standard Fläche: 12x16, Eintritt: 5 €

Hgr. C Standard

13.02.05 Kinder I/II D Latein Schwarz-Rot-Club Wetzlar

Kinder I/II C Latein Clubheim-Bürgerhaus Nauborn

Junioren I D Latein Fläche: 11x16,

Junioren I C Latein Eintritt: 3 € Erw.,

Junioren I B Latein Kinder bis 14 Jahre frei

Junioren II D Latein

Junioren II C Latein

Junioren II B Latein

19.02.05 Hgr. B Latein TSC Rödermark

Hgr. A Latein Kulturhalle Rödermark

Hgr. S Latein Fläche: 12x16, Eintritt: 6 €

20.02.05 Jugend D Latein TSC Blau-Orange Weilburg

Jugend C Latein Stadthalle Alte Reitschule, Weilburg

Jugend B Latein Fläche: 15x15, Eintritt: 3 €

Jugend A Latein

12.03.05 Hgr. II D Standard TC Blau-Gold Wiesbaden

Hgr. II C Standard Bürgerhaus Wiesbaden-Delkenheim

Hgr. II B Standard Fläche: 12x18, Eintritt: 5 € Erw.,

2 € Kinder unter 18 Jahre

13.03.05 Sen. II D Standard TSC Main-Kinzig-Schwarz-Gold Hanau

Sen. II C Standard Kongresszentrum Hanau

Sen. I B Standard Fläche: 14x19, Eintritt: 5 €

Sen. I A Standard

Sen. II S Standard

03.04.05 Hgr. B Standard Rot-Weiss-Club Giessen

Hgr. A Standard Bürgerhaus Langgöns

Sen. S Latein Fläche: 12x16, Eintritt: 4 € Erw., 2 € Kinder

05.06.05 Hgr. D Latein TSC Rot-Weiß Lorsch/Bergstraße

Hgr. C Latein Nibelungenhalle

Sen. D Latein Fläche: 11x13

Sen. C Latein

17.09.05 Sen. I S Standard Rot-Weiss-Club Giessen

Hgr. S Standard Kongresshalle Gießen

Fläche: 12x18, abends mit Ball

18.09.05 Kinder I/II D/C Standard TSC Fulda

Junioren I D/C/B Standard TSC Clubheim

Junioren II D/C/B Standard Fläche: 10x16,

Jugend D/C/B/A Standard Eintritt: 5 € , 1 Person als Fahrer je Paar

25.09.05 Sen. III D Standard TanzsportZentrum Heusenstamm

Sen. III C Standard Kultur- und Sportzentrum Martinsee

Sen. III B Standard Fläche: 15x20, Eintritt: 5 €

Sen. III A Standard

Sen. III S Standard

16.10.05 Hgr. II A Standard TSC Maingold-Casino Offenbach

Hgr. II S Standard Bürgerhaus Hausen

Fläche: 14x17, Eintritt: 5 €

23.10.05 Hgr. II D Latein Grün-Gold TSC Dreieich

Hgr. II C Latein Bürgerhaus Sprendlingen

Hgr. II B Latein Fläche: 13x17, Eintritt: 5 €

Hgr. II A Latein

Hgr. II S Latein

13.11.05 Sen. II B Standard TSC Fischbach

Sen. II A Standard Stadthalle Kelkheim

Fläche: 12x15, Eintritt: 6 €


Rainer und Tanja Dielmann

verteidigen Titel

Hessische Meisterschaft Rock’n’Roll

S

echs Monate nach dem World Cup

der Schüler und Junioren und dem

European Cup der B-Klasse in Bad

Hersfeld, richtete der RRC Lauterbach am 6.

März die Landesmeisterschaft in den Großsporthallen

Lauterbach aus. Über einhundert

Paare waren gemeldet. Doch in der Nacht

zum Veranstaltungstag brach in Hessen und

Deutschland erneut der Winter ein. Schnee

und Glatteis behinderten die Anreise, so dass

letztendlich knapp 90 Paare an den Start

gehen konnten.

Der Ausrichter startete um 14 Uhr die Vorund

Zwischenrunden in Erwartung der

Dinge, die am Veranstaltungstag noch kommen

sollten; denn mit der neuen Turnier- und

Sportordnung, die seit dem 1. Januar 2004

gilt, wusste keiner der Organisatoren, was

auf ihn zu kommt. Nicht umsonst wurden in

der Turnierleitung ein Turnierleiter und drei

Beisitzer eingesetzt, die von zwei Protokollern

des Ausrichters unterstützt wurden.

Weiterhin kamen in Lauterbach zwei Zeitnehmer

zum Einsatz, die unabhängig voneinander

die Zeiten der tanzenden Aktiven aufgenommen

haben, so dass der Turnierleitung

zwei Messungen pro Paar vorlagen.

DRBV-Vizepräsident Horst Petermann

sprach Antje Beß für ihren jahrelangen

ehrenamtlichen Einsatz Lob und

Dank aus. Mit ihr freute sich auch

Bundesjugendwart Volker Vorbrodt

(links) über die Auszeichnung.

Während der Abendveranstaltung wurde

durch den HRRV die Tradition der vergangenen

Jahre fortgesetzt, denn die Landesmeisterschaft

in Hessen war auch in diesem Jahr

Mittelpunkt von zwei Ehrungen. Die erste

Ehrung des Abends wurde durch den DRBV

ausgesprochen. Eigens hierfür reiste der

Vizepräsident des DRBV Horst Petermann

nach Lauterbach und ehrte Antje Beß für

ihren ehrenamtlichen Einsatz im Jugendbereich

auf Vereins-, Landes- und Bundesebene.

Etwas später am Abend ehrte Thorsten

Offermann den hessischen Wertungsrichter

Klaus Cramer, der seit 20 Jahren als Wertungsrichter

im Einsatz ist, mit der Ehrennadel

in Gold.

Landesergebnis

A-Klasse

1. Rainer und Tanja Dielmann, RRC

8nach6 Bad Homburg

2. Steffen Fritzel/Diana Haas, RRC

8nach6 Bad Homburg

3. Torsten und Dorothée Döbbemann,

TV Wehen

Landesergebnis

B-Klasse

1. Sebastian Hanel/Kathrin Schneider, 1.

RRC Frogger Büdingen

2. Dennis Herzberger/Julia Krein,

Gießener Tanzclub 74

Landesergebnis

C-Klasse

1. Markus und Verena Mudrak, Gießener

Tanzclub 74

2. Michael Schüller/Sonja Slavik, TSC

Rödermark

3. Jan Steffen Falk/Isabelle Puschner, 1.

RRC Frogger Büdingen

Landesergebnis

Junioren

1. Lukas Moos/Christina Bischoff,

Gießener Tanzclub 74

2. Simon Franzen/Janine Barbehön, TV

Wehen

3. Tobias Roth/Michele Woitschek,

Gießener Tanzclub 74

Landesergebnis

Schüler

Hessen

Die mehrfachen Meister der A-Klasse

Rainer und Tanja Dielmann hatten

nicht nur die hessische Konkurrenz

voll im Griff, sondern besiegten souverän

auch die weiteren Konkurrenten.

Fotos: Offermann

1. Marcel Heide/Katharina Bürger, TV

Wehen

2. Till Christmann/Kathrin Müller, TV

Wehen

3. David Schug/Svenja Link, TV Wehen

THORSTEN OFFERMANN

EU-Cup in

's-Hertogenbosch

Thomas und Michaela

Wicke auf Platz zwei

Am 6. März tanzten Michaela und Thomas

Wicke (TSC Calypso Offenbach) im niederländschen

's-Hertogenbosch um den Titel

beim IDSF International Senioren Latin-EU-

Cup. Es trafen sich neun Paare aus vier Nationen.

Von Beginn an zeigten Wickes ihre

Ambitionen auf einen der vorderen Plätze. Im

Finale (jeweils zwei Paare aus England und

Belgien, ein holländisches Paar und Wickes)

wurden unter verdeckter Wertung bis zum

letzten Tanz hochklassige Leistungen

gezeigt. Nach über einer Stunde Wartezeit

wurden mit der Siegerehrung die Paare von

der Spannung erlöst. Für das Ehepaar Wicke

kam ein in allen Tänzen klarer zweiter Platz

und damit der Vizemeistertitel heraus.

CORNELIA STRAUB

19


WRRalf Ball (TSC

Astoria Karlsruhe),

Dr. Martin

Holderbaum (TSC

Blau-Gold

Saarlouis), Edgar

Link (TSC Maingold

Casino

Offenbach), HeidemarieNeuenfeld

(TSC Fischbach),

Sigrid

Simon (TSC Kurpfalz

Brühl)

20

Rheinland-Pfalz

Ehepaar Kiefer wieder

an der Spitze

Landesmeisterschaften der Senioren

I

m Laufe der vergangenen Jahre wurden

die Landesmeisterschaften der Senioren

II S-Standard - in der Regel zusammen

mit den Senioren I D-, C- und B-Standard -

des öfteren "nur" im Rahmen einer Sportveranstaltung

ausgetragen. So auch am 13.

März in der Dahlberghalle in Essingen bei

Landau, bestens ausgerichtet vom TSC Landau.

Zufrieden sein durften die startenden

Paare auch mit der ausgesprochen großen

Publikumszahl, darunter Christine Schneider,

die Landtagsabgeordnete aus Edenkoben,

und Ortsbürgermeister Hartmut Doppler, die

sichtlichen Spaß am Zuschauen hatten. Ein

kleiner Wermutstropfen für die Paare: Sie

mussten mit einem Kunststoffboden vorliebnehmen,

der - wie zu hören war - anscheinend

nicht ganz einfach "zu betanzen"

gewesen sei. Die im Vorjahr ausgefallene

Meisterschaft der Senioren I B konnte mit

fünf Paaren ausgetragen werden.

Senioren II S (5 Paare)

Auch im zweiten Jahr nach dem Wechsel von

der Senioren I S in die Senioren II S brauchten

sich Bernd und Monika Kiefer (TC Rot-Weiss

Casino Mainz) keinerlei Gedanken darüber

machen, ob ihnen ein anderes Paar den Titelgewinn

streitig machen könnte. Schon beim

Eintanzen machten sie erwartungsgemäß

unmissverständlich deutlich, dass sie weiterhin

unangefochten die Landesspitze

anführen. Das Publikum genoss ihre exzellenten

Tanzpräsentationen, mit denen sie mit

großem Abstand das Feld - darunter in diesem

Jahr erstmals nur zwei Senioren III S-

Siegerehrung für die Senioren II S.

Paare - dominierten. Der Lohn für ihr Können:

der konkurrenzlose Gewinn aller fünf

Tänze. Vizelandesmeister wurden mit dem

Gewinn des Langsamen Walzer, Wiener Walzer

und Slow wieder Dr. Hans-Wolfgang

Scheuer (TC Rot-Weiß Kaiserslautern, PZ 12).

Nachdem sich Scheuers vergangenes Jahr

mit 24 Zweien über alle fünf Tänze klar als

Landeszweite durchsetzen konnten, rückten

ihnen dieses Mal Elmar und Luzia Straßburger

(TSC Ingelheim), schon 2003 nach dem

Wechsel von der Senioren I S-Klasse auf der

Verfolgerspur, gefährlich näher und belegten

letztendlich (mit Platz zwei im Tango und

Quick, Platz drei im Langsamen Walzer und

Slow, Rang fünf im Wiener Walzer und der

Platzziffer 15) Platz drei. Das Kaiserslauterer

Paar verbuchte Platz zwei im Langsamen

Walzer für sich, musste sich im Tango mit

Platz drei begnügen, behauptete sich dann

im Wiener Walzer und Slow wieder recht klar

auf Platz zwei und im Quick auf Platz drei.

Den Kampf um die Plätze vier und fünf machten

die beiden Senioren III S-Paare unter sich

aus, wobei Gerd und Bärbel Biehler (TSC

Landau, PZ 20) mit einem dritten Platz im

Wiener Walzer, Rang vier im Tango, Slow

und Quick und Platz fünf im Langsamen Walzer

als Vierte das Turnier beendeten. Jakob

und Gretel Schätzl (TSC Ingelheim, PZ

23)reichte es mit zwei vierten und drei fünften

Plätzen auf Platz fünf. Alfred und Jutta

Winkler (TSC Gelb-Schwarz-Casino Frankenthal),

die letztjährigen

Dritten, gingen nicht

an den Start.

Senioren I D

(5 Paare)

Jahrelang wechselten

kaum wettbewerbsorientierteBreitensportpaare

in den

Turnierbereich, seit

einiger Zeit scheinen

doch ab und an wieder

einige Paare, die

in der Regel gerne

Standard und Latein

Die Senioren I D. Fotos: Terlecki

Bernd und Monika Kiefer.

tanzen, den Wechsel in den Leistungssport

anzugehen. So vergangenes Jahr Winfried

und Edith Ketten (TSA Blau-Weiß im TV Germania

Trier), die zwischenzeitlich schon der

C-Klasse tanzen. Dieses Mal traten gleich

zwei im Breitensport erfolgsverwöhnte bei

der Landesmeisterschaft an und kämpften

auf Anhieb um die beiden vorderen Plätze.

Verdient holten sich Jürgen und Gabriele Zipp

(TSC Neuwied) mit 25 Einsen den Titel. Im

Februar waren die beiden erstmals zu einem

D-Turnier nach Hamburg gefahren, hatten

gewonnen, waren als Sieger auch in der C-

Klasse angetreten und gewannen erneut.

Eindeutig ertanzten sich Dr. Matthias Wolz/


Frank und Uschi Bracke,

Landesmeister der Senioren I C und B

Sabine Kremer-Wolz (TC Rot-Weiß Kaiserslautern)

- sie engagiert sich im Kaiserslauterer

Verein auch als Vize-Präsidentin - mit 25

Zweien die Silbermedaille.

Dritte wurden (mit Platz drei im langsamen

Walzer und Tango, PZ 10) Dr. Klaus und Dr.

Inge Haase-Aschoff (TSC Crucenia Bad

Kreuznach), vierte Reinhard Becker/Bettina

Hamm (TSC Worms) mit zwei vierten und

einem dritten Platz (PZ 11) und Fünfte (PZ

15) über alle drei Tänze Jörg Zitzke/Angelika

Braun (TSC Ingelheim).

Senioren I C (7 Paare)

Mit dem glatten Gewinn aller vier Tänze und

25 Einsen setzten sich Frank und Uschi

Bracke (TC Rot-Weiss Casino Mainz) durch. Er

hatte vor mehr als zehn Jahren schon einmal

in der A-Klasse getanzt, für sie war es das

erste Turnier überhaupt. Zweite über alle vier

Tänze wurden Rafael und Dr. Eva Ewers (TSC

Treviris Trier). Um Platz drei kämpfen die Ehe-

Siegerehrung Senioren I C

paare Zipp (TSC Neuwied), die Sieger aus der

D-Klasse, und Winfried und Edith Kettern

(TSA des TV Germania Trier), 2003 nach dem

Wechsel aus dem Breitensport Vize-Landesmeister

der D-Klasse. Doch schafften es die

Neuwieder, in drei Tänzen Platz drei zu belegen

(PZ 13). Das Ehepaar Kettern erkämpfte

sich im Tango Platz drei und Rang vier (PZ

15). Klare fünfte wurden Christian

Klamtt/Monika Corbet (TSC Landau, PZ 20)

und sechste Klaus und Petra Engel (TSC Neuwied,

PZ 24).

Senioren I B (5 Paare)

"Das passiert nicht bei jedem Turnier und

auch nicht bei jeder Landesmeisterschaft,

dass sich ein Paar an einem Tag gleich zwei

Titel ertanzt", sagte TRP-Vizepräsident Alois

Foltz, als Turnierleiter im Einsatz, nachdem

Frank und Uschi Bracke (TC Rot-Weiss Casino

Mainz) als Siegerpaar in der B-Klasse mittanzten

und auch diese Meisterschaft mit

dem nahezu glatten Gewinn aller fünf Tänze

(mit 21 Einsen und vier Zweien) für sich verbuchten.

"Geträumt haben wir schon davon,

Landesmeister zu werden, dass es dann aber

gleich zu zwei Siegen reichen sollte, damit

haben wir auf keinen Fall gerechnet", kommentierte

der Mainzer den hochverdienten

Doppelerfolg. Bernd Hoyer (Tanzgemeinschaft

Neuwied), im Jahr 2000 mit einer

anderen Partnerin schon mal Landesmeister

in der A-Klasse - plazierte sich mit Rita Bogdan

über alle fünf Tänze (mit vier Einsen und

21 Zweien) auf Platz zwei. Karl-Heinz und

Margit Priemer (TC Royal Ludwigshafen, PZ

16), die dritten der C-Klasse des vergangenen

Jahres, belegten über vier Tänze - im

Wiener Walzer wurden sie vierte - Rang drei.

Wolfgang und Gitta Jung (TSC Gelb-Schwarz

Casino Frankenthal, PZ 20), im Jahr 2003 die

Sieger der C-Klasse, wurden vierte, fünfte

Ralf und Renate Höfle (TSC Schwarz-Gold

Neustadt, PZ 24).

MARGARETA TERLECKI

Rheinland-Pfalz

Zum Abschluß

stark

Superstimmung im westfälischen Ibbenbüren.

Über 600 begeisterte Zuschauer

genossen beim Abschlussturnier der ersten

Bundesliga die Darbietungen der Standardformationen.

Allen voran zeigte der Deutsche

Meister, das A-Team vom Braunschweiger

TSC, unangefochten seine Weltklasse. Nicht

weniger beeindruckend war der zweite Platz

des 1. TC Ludwigsburg. Auf den Plätzen drei

bis fünf behauptete sich die Mannschaft des

OTK Schwarz-Weiß Berlin vor dem Braunschweiger

B-Team und der A-Formation des

TSC Düsseldorf Rot-Weiß. Auf Platz 6 zeigte

das A-Team des TC Rot-Weiss Casino Mainz

seine beste Saisonleistung und bewies damit,

dass der Ligaerhalt vor den Verfolgern vom

TC Blau-Weiß Berlin gerechtfertigt war. Die

Berliner sowie Schwarz-Gold Göttingen müssen

in der nächsten Saison wieder in der

zweiten Bundesliga antreten. Stephan Frank,

der Trainer der Mainzer, erklärte: "Es tut gut,

auch beim letzten Turnier die guten Leistungen

noch einmal bestätigt zu bekommen.

Wir freuen uns riesig, zum dritten Mal zur

Deutschen Meisterschaft im November nach

Düsseldorf fahren zu können."

Auch das B-Team

auf Platz sechs

Vollbesetzt mit rund 400 Schaulustigen und

Schlachtenbummlern wurde das Sportzentrum

Mainz-Laubenheim am "Schaltjahres-

Sonntag" zur Arena für die Regionalliga Standard

und die Oberliga Latein. Den weitesten

Weg unter den sieben Standardformationen

hatte mit 700 Kilometer in rund zehnstündiger

Busfahrt die Mannschaft des TSC Choice

Graz, Österreich, die eine respektable Leistung

bot. Den Heimvorteil hatte das B-Team

vom TC Rot-Weiss Casino Mainz, das sich mit

"Conquest of Paradise" im kleinen Finale auf

dem 6. Platz knapp vor der Mannschaft aus

Graz behaupten konnte. Damit fehlt dem B-

Team zum Klassenerhalt nur noch ein weiterer

6. Platz. "Wir sind mit unserer Truppe

nicht gerade überbesetzt, aber wir haben

eine reale Chance, in der Liga zu bleiben",

zeigte sich Trainer Tillmann Weißer optimistisch.

Im großen Finale siegte das A-Team

vom Rot-Weiß Klub Kassel vor dem B-Team

des 1. TC Ludwigsburg und der TSG Bayreuth.

Acht Lateinmannschaften präsentierten sich

mit einer für Oberliga-Verhältnisse beachtlichen

Kampfstärke und Ausstrahlung. Dass

die Wertungsrichter zum Teil sehr unterschiedliche

Entscheidungen trafen, lag an

den dichten Leistungen der Formationen. Am

Ende setzte sich die TSG Badenia Weinheim

an die Spitze, gefolgt vom TSC Schwarz-Gold

Altenburg und der TSA Rüsselsheim A.

JÜRGEN KARL/TEM

21


22

Rheinland-Pfalz

Das ist einfach toll - Turniertanz

und Breitensport zusammen bei

einer Veranstaltung", sagte Dr.

Hans-Wolfgang Scheuer (Tanz-Club Kaiserslautern),

nachdem er und seine Frau Angelika

mit 25 Einsen souverän das Turnier der Senioren

II S-Klasse im Rahmen der siebten Kaiserslauterer

Tanzsporttage für sich entscheiden

konnten.

Zum zweiten Mal war es dem Tanz-Club Rot-

Weiß Kaiserslautern am 20. und 21. März,

hervorragend gelungen, in der großen Sporthalle

und in der Mehrzweckhalle der

Geschwister-Scholl-Schule in Kaiserslautern,

und damit unter einem Dach, Wettkämpfe im

Leistungs- und Breitensportbereich durchzuführen.

An den Start gingen in elf Turnieren

100 Turnierpaare, zum Breitensportwettbewerb

kamen 36 von ursprünglich 43 gemeldeten

Paaren. Bedauerlicherweise mussten

mangels Paaren die Turniere der Junioren II

B-Latein- und der Jugend C-Standardklasse

ausfallen.

Während am Sonntag in der großen Sporthalle

(im Gebäude unten) die Turnierpaare

ihre Runden drehten, präsentierten in der

Mehrzweckhalle (im Gebäude oben) die Breitensportler

in drei Altersgruppen bis zu sieben

Standard- und Lateintänze dem zahlreichen

Publikum und den Wertungsrichtern

Adolf Bernd (TC Grün-Orange Kaiserslautern),

Christoph Groß (TC Rot-Weiß Kaiserslautern)

und Roland Schluschaß (TSC Ingelheim).

Vorher, zwischendurch und nach den

letzten Tänzen hatten die Wettbewerbsteilnehmer

Gelegenheit, die Turnierpaare beim

Die Breitensportgruppe bei den Kaiserslauterer Tanzsporttagen. Foto: privat

Turniere und Breitensport

unter einem Dach

7. Kaiserslauterer Tanzsporttage

D

Tanzen zu beobachten, umgekehrt fanden

auch Turnierteilnehmer, die bei den Wettkämpfen

eingesetzten Wertungsrichter und

die Zuschauer, die eigentlich "nur" zu den

Turnieren gekommen waren, immer wieder

auch den Weg in die Halle, in der die Breitensportler

auf der großzügig bemessenen Parkettfläche

von 16,5 x 10 Quadratmetern

(immer vier Paare drehten ihre Runden auf

der Fläche) tanzten.

Bald herrschte insbesondere in der Mehrzweckhalle

die bei Breitensportwettbewerben

so beliebte familiäre Atmosphäre. Viele

der Paare kennen sich seit langem. Doch

waren zwischenzeitlich einige der "guten"

Breitensportpaare verschiedener Altersgruppen

in den Turnierbereich gewechselt. Glücklicherweise

haben gleichzeitig aber wohl etliche

Paare, die bislang noch keine Wettbewerbserfahrung

gesammelt haben oder

eventuell erst vor kurzem aus dem "Just for

Fun"-Bereich zu den etwas "strammer" trainierenden

wettbewerbsorientierten Breitensportlern

gewechselt waren, Spaß daran

gefunden, sich im Wettstreit mit anderen zu

messen und "bewerten" zu lassen. Natürlich

ohne Rangabstufung. Jeder erhält im Breitensport

(bei entsprechender Leistung) ja die

Chance, einen ersten Platz zu erreichen. Man

hat es dabei natürlich etwas schwer, sich im

Kreise der "renommierten" Paare zu behaupten.

Mathias Lindner, Turniertänzer der

Hauptgruppe C-Standard, war zum ersten

Mal bei einem Breitensportwettbewerb

dabei und legte die passende Musik auf.

Dabei beobachtete er teilweise ein großes

Leistungsgefälle zwischen den Paaren. Einige

der Paare hätten eigentlich hier "nichts zu

suchen", sondern gehörten in den Turnierbereich.

Unterschiede in den Tanzfolgen in

Standard und Latein und auch in der Qualität

- zwischen Turniertanz und Breitensport -

sind tatsächlich manchmal kaum herauszusehen.

Und wenn, dann eher in Latein.

Auch in diesem Jahr hatte sich der Rot-Weiß

viel Mühe bei der Auswahl der Musik gegeben.

Es habe, wie vielerorts zu hören war,

dann auch tatsächlich wieder viel Spaß

gemacht, die Musikstücke (für jeden Tanz

wurden drei Titel zum Wechseln ausgesucht)

zu vertanzen. Wichtig ist im Breitensport,

dass der Takt richtig herausgehört wird.

Gleichzeitig kann man aber auch einen

schmissigen Cha Cha Cha oder Jive viel ausdrucksstärker

austanzen als einen "tranigen".

Großen Beifall für ihre fetzigen Showauftritte

an beiden Tagen erhielten die großen Kinder-

Jugendtanzgruppen (im Club tanzen derzeit

nahezu 200 Kinder und Jugendliche) sowie

die Seniorentanzgruppen des Vereins. Die

Bewunderung gehörte dabei insbesondere

der Breakdance- und Freestylegruppe, in der

auch Trainer Christian Zander seine akrobatischen

und tänzerischen Erfahrungen (in

HipHop) wirkungsvoll zum Besten gab.

Natürlich durften dabei Fercan Feyzu und

Alexander Malachinski, die neben dem Turniertanzsport

auch in dieser Tanzsparte aktiv

sind, nicht fehlen.

MARGARETA TERLECKI


Rheinland-Pfalz

Ein Feuerwerk an

Farbe und Bewegung

Landesmeisterschaften im Garde- und Schautanzsport

Glanzvoller Auftritt im glänzenden

Rahmen - in Speyers frisch

renovierter Stadthalle präsentierten

sich unter der Schirmherrschaft von

Ministerpräsident Kurt Beck die 15. Rheinland-Pfalz-Meisterschaften

des Garde- und

Schautanzsportverbands Rheinland-Pfalz

(GSV) mit

Bühnentanzsport für jeden Geschmack. Zum

ersten Mal seit 1994 war der Speyerer TSC

wieder Ausrichter der Landesmeisterschaften;

an der Attraktivität des Garde- und

Schautanzsports besteht kein Zweifel, denn

die Karten fanden im bereits im Vorverkauf

reißenden Absatz. Schon frühzeitig trafen die

ersten Tanzgruppen mit ihren Fans ein, und

bald war die Stadthalle von buntem Leben

erfüllt, leuchtende Farben und viel Glanz und

Glitter beherrschten die Szene. Nach dem

Schminken und Kostümieren im Kleinen Saal,

der komplett für die rund 500 Aktiven zur

Garderobe umgestaltet wurde, ging es zu

Aufwärm- und Dehnübungen im abgeteilten

Eintanzbereich im Foyer und schließlich zum

Aufmarsch auf die Bühne im Großen Saal, wo

das bunte Schauspiel seinen Lauf nahm eine

einzigartigen Mischung aus originellen Ideen,

farbenprächtigen Kostümen und sportlichem

Wettkampf. Liebe und Leidenschaft im Zigeunerlager,

das nächtliche Treiben der Schaufensterpuppen

und das Pariser Mittelalter

mit den Glöckner von Notre-Dame wurden

ebenso tänzerisch umgesetzt wie der vollkommene

Einklang mit der Musik bei den

ausgefallenen Freestyle-Tänzen mit extravaganten

Kostümen und dem Wirbel von Farben

und Bewegung beim Modern Jazz - nicht

zu vergessen die Domäne des Speyerer Gastgebers,

dem klassischen Gardetanz der Stilrichtungen

Marsch und Polka. Dem Schatzmeister

des Deutschen Verbands für Gardeund

Schautanzsport (DVG) Lothar Müller und

der Speyerer Fasnachtsprinzessin und

Boxweltmeisterin Silke Weickenmeier, die

gemeinsam die Siegerehrung vornahmen,

machte die ausgelassene Stimmung rund um

das Siegerpodest sichtlich Spaß. Mit einem

großen Dankeschön an die Aktiven und die

Jury gingen die 15. Rheinland-Pfalz-Meisterschaftenzu

Ende.

Die Landesmeister Schautanz Charakter

Hauptklasse: "Im Zigeunerlager",

Les Papillons Gensingen. Foto: privat

Die Landesmeister

Gardetanz Marsch Schülerklasse:

Little Dolphins, TV Birlenbach-

Fachingen

Gardetanz Marsch Jugendklasse:

Starlights, Speyerer TSC

Gardetanz Solo Jugendklasse: Monika

Elftmann, TV Birlenbach-

Fachingen

Gardetanz Polka Jugendklasse: Blue

Dolphins, TV Birlenbach-Fachingen

Schautanz Charakter Jugendklasse:

"Ein kunterbunter Tag mit dem

Glöckner", TV Bad Salzig

Schautanz Freestyle Jugendklasse:

Hands Up, TV Eich

Schautanz Modern Jugendklasse:

Hands Up, TV Eich

Gardetanz Solo Hauptklasse: Irina

Klaus, Speyerer TSC

Gardetanz Polka Hauptklasse: Starlights,

Speyerer TSC

Schautanz Charakter Hauptklasse:

"Im Zigeunerlager", Les Papillon

Gensingen

Schautanz Freestyle Hauptklasse:

Rhapsodie, TV Eich

Schautanz Modern Hauptklasse:

Rhapsodie, TV Eich

Meisterehrung im

Mainzer Schloss

10. Sportlerehrung der

Sportjugend Rheinland-

Pfalz

Mit Urkunden, Ehrenzeichen und Präsenten

aus der Hand des Ministers des Inneren und

für Sport Walter Zuber und des Präsidenten

des Sportbundes Rheinland-Pfalz Prof. Dr.

Rüdiger Sterzenbach wurde die Sportjugend

für die Erfolge im Jahr 2003 geehrt - im festlichen

Rahmen des Mainzer Kurfürstlichen

Schlosses wurden die Deutschen Meister

sowie die Erst- bis Drittplazierten auf internationalen

Wettkämpfen in den unterschiedlichsten

Sportarten ausgezeichnet. Aus dem

Garde- und Schautanzsportverband (GSV)

Rheinland-Pfalz waren vier Tanzformationen

dabei; der Speyerer TSC mit seiner Trainerin

Melanie Weisenburger und der TV Eich mit

seiner Trainerin Christiane Baumgartner-

Thorn gehören schon zu den "Stammgästen"

bei der Meisterehrung des Landessportbundes.

Ehrenplakette

in Bronze

Formation Taifuns,

Speyerer TSC, Deutscher

Meister und

Europameister Gardetanz

Marsch

Jugendklasse

Formation Free Exercise,

TV Eich, Vize-

Europameister

Schautanz Freestyle

Jugendklasse

Ehrenplakette

in Silber

Formation Starlights,

Speyerer TSC, Deutscher

Meister Gardetanz

Marsch und

Polka Juniorenklasse,

Europameister

Gardetanz Marsch

Juniorenklasse

Formation Hands Up,

TV Eich, Bronzemedaille

der Europameisterschaften

Schautanz Freestyle

Jugendklasse

23


Josef und Silvia Volz.

Foto: Estler

Für den

Titel zum

TBW

Josef und Silvia

Volz tanzten auf

der Landesmeisterschaft

Baden-

Württemberg der

Senioren II S mit

(siehe Bericht auf

Seite zwei) und

belegten dort

den zweiten

Platz. Für das

Ehepaar Volz ist

die Meisterschaft

der Einstieg bei

den Senioren II.

Zugleich wurden

sie mit diesem

Ergebnis saarländische

Meister.

24

Saarland

Training verdoppelt,

Ziel erreicht

DDas A-Team des SV Saar 05

Saarbrücken ist in die erste Bundesliga

der Standard-Formationen

aufgestiegen. In allen Turnieren der

zweiten Bundesliga erreichte die Mannschaft

von Trainer Dr. Michael Karst den zweiten

Platz. Er bedeutet nicht nur den Aufstieg in

die erste Liga, das Team nimmt damit erstmals

an der deutschen Meisterschaft teil.

Die Mannschaft war nahezu unverändert

zum Vorjahr in die Zweitliga-Saison gegangen,

was eine kontinuierliche Arbeit und

Weiterentwicklung ermöglichte. Ein weiteres

Erfolgsrezept: Direkt nach der Saison 2003,

bereits im April vergangenen Jahres, hatte

die Formation mit der neuen Choreografie

Saarbrücken steigt in die erste Liga auf

begonnen, anstatt, wie sonst üblich, erst einmal

eine Pause einzulegen. So stand die neue

Choreografie zu Evergreens von Paul Anka im

Groben schon vor der Sommerpause. Zudem

hatte die Mannschaft ihr Training nach der

Saison 2003 komplett umgestellt: Das Pensum

wurde in etwa verdoppelt. Dazu wurde

in unterschiedlichen Trainingseinheiten gearbeitet:

Einstudieren der Choreografie, Bilder

und Linien einschließlich Kontrolle per Video,

tänzerische Leistung und Techniktraining

wegen der neuen anspruchsvolleren Schrittfolgen.

Diese Mischung hat sich im Laufe der

Saison in ihren Schwerpunkten verschoben,

das Prinzip wurde aber beibehalten. Die Trainer

waren hierfür Fikret Bilge (Choreografie),

Kathie Krick (Technik und tänzerische Lei-

Die Mannschaft des SV Saar 05 tanzte sich in die erste Liga und hat es in der

nächsten Saison mit Braunschweig und Ludwigsburg zu tun. Fotos: privat

stung) und Michael Karst (Choreografie und

Ausführung). Dieses "Trainer-Team" hat sehr

gut zusammengearbeitet.

Die knappe personelle Besetzung mit acht

Herren und zehn Damen, von denen eine

noch durch Operation ausfiel, war nach Einschätzung

von Dr. Karst im Nachhinein kein

Problem, sonder eher ein Vorteil: "So hatte

jeder seine Positon und wir brauchten im

Training nicht ständig zu wechseln. Bei

Krankheit waren dann zwar Positionen nicht

besetzt, aber zu den Turnieren konnten wir

zum Glück immer komplett antreten." Für

das letzte Turnier am 13. März in Oldenburg

wurde allerdings mit Irma Besch-Albers

eine Dame reaktiviert, die eigentlich bereits

nach der Saison 2003 aufgehört hatte.

Seiner Mannschaft bescheinigte Dr. Michael

Karst eine vorbildliche Motiviation nach dem

Motto "Die Umstände sind günstig: Aufstieg

jetzt oder nie". Für das Team ging ein Traum

in Erfüllung, für den alle hart gekämpft

haben: die erste Teilnahme an der deutschen

Meisterschaft am 13. November in Düsseldorf

und dann die Saison 2005 gegen die

Spitzenteams wie Braunschweig und Ludwigsburg.

Das Tüpfelchen auf dem I ist das Heimturnier

am 5. März in Saarbrücken. Noch dazu wird

der Dachverein Saar 05 im kommenden Jahr

100 Jahre alt. Und die Weichen für die neue

Saison sind schon gestellt: Bereits Mitte März

hat die Mannschaft die Marschrichtung und

strategische Ausrichtung diskutiert und

abgestimmt. OLIVER MORGUET