Prof. Dr. med. Walter Fröscher - JoJo Schulmeister

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Prof. Dr. med. Walter Fröscher - JoJo Schulmeister

EPILEPSIE

FORUM

B A D E N - W Ü R T T E M B E R G

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg · Jahrgang 2


i

Impressum

Landesverband der Epilepsie-Selbsthilfegruppen

Baden-Württemberg gem. e. V.

Haussmannstrasse 6, 70188 Stuttgart

Tel.: 0711-21 55 -111

Fax.: 0711-21 55 -113

E-Mail: kontakt@lv-epilepsie-bw.de

Ursula Schuster

Ursula Wagner

Dieter Fritzenschaft

Susanne Viehbacher

Redaktion:

Ursula Schuster/Nils Hemmen

Redaktionsadresse:

Emil-Adolff -Straße 14

72760 Reutlingen

E-mail: agentur@promonet.de

Redaktionsschluss für kommende Ausgabe:

15.06.2005


Vorwort von Ursula Schuster:

Liebe Mitglieder und Freunde des

Landesverbandes...

... sicher werdet Ihr Euch wundern, dass Ihr nach so kurzer

Zeit schon wieder ein Epilepsie-Forum im Briefkasten vorfindet.

Dies hat aber seinen besonderen Grund, denn nach unserem

erfolgreichen Seminar und der Verabschiedung von

Prof. Dr. med. Walter Fröscher in der Weissenau, wollten

wir Euch die Gelegenheit geben, allen die nicht teilnehmen

konnten, Näheres darüber zu erfahren. Außerdem sehen

wir es gleichzeitig als Hommage an Walter Fröscher

an. Da unser Seminar von den Pharmafirmen Desitin, UCB,

Smith-Kline, Pfizer und Sanofi finanziell unterstützt wurde,

sind wir jetzt auch in der Lage, dieses Epilepsie-Forum zu

publizieren.

Ganz herzlichen Dank allen Unterstützern. Danken

möchte ich auch Nils Hemmen, dem Verleger unserer Zeitung

und seinem Team, die sich für die gut gelungene Gestaltung,

vor allem auch unseres Titelblattes einsetzen, Gedanken

machen und immer hilfsbereit sind. Last, but not

least, darf ich nicht vergessen, mich bei Wolfgang Kupi zu

bedanken, der in Zukunft aus beruflichen Gründen nicht

mehr mitarbeiten kann. Wolfgang hat jahrelang eine konstruktive

Arbeit geleistet, war unsere Antriebskraft und es gäbe keine

Seminare, wenn es ihn nicht gegeben hätte.


Benachteiligungen von Menschen

mit Epilepsie verhindern

Bild v. l. n. r.:

Birgit Löffl er

und Silke Fritzlar.

Aktueller Bericht

Epilepsie-Tagung in Weissenau informativ und hochkarätig

Mit Benachteiligungen kennen die beiden

sich ebenfalls gut aus: Silke Fritzlar aus Dusslingen

bei Tübingen und Birgit Löffl er aus

Karlsruhe. Beide sind in der jeweiligen Selbsthilfegruppe

im eigenen Ort aktiv, beide sind

selbst von Epilepsie betroff en und beide sind

Anfang März nach Ravensburg gereist, um an

der dortigen Epilepsie-Tagung im Zentrum für

Psychiatrie (ZfP) des ehemaligen Klosters Weissenau teilzunehmen.

Eine Veranstaltung, die auch dieses Jahr wieder der Landesverband

der Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg organisiert

hat.

Prof. Dr. med. Walter Fröscher, der scheidende Leiter der

Abteilung Neurologie und Epiletologie am ZfP Weissenau,

brachte gleich zu Anfang der Tagung, in seiner Begrüßungsansprache

an die etwa 100 Teilnehmer auf den Punkt, was letztendlich

stets der moralische Antrieb sämtlicher Aktivitäten von

Behandlung und Forschung in Sachen Epilepsie sein muss: Jegliche

Benachteiligungen von Menschen mit Epilepsie zu verhindern.

Am besten durch Heilung und wenn das nicht möglich

ist, dann zumindest durch adäquate Stärkung des individuellen

Patienten in einer vorurteilsbehafteten Welt - so wie es

eine Referentin nach Fröscher dazu treff end ergänzt hat. Doch

schön der Reihe nach:

Die eff ektive Stärkung eines von Epilepsie Betroff enen kann

und muss idealerweise von verschiedenen therapeutischen

Aktionsbereichen ausgehen. Und genau um diese Aktionsbereiche

bzw. um den jeweilig neuesten Stand in den einzelnen

Disziplinen ging es bei der diesjährigen Epilepsie-Tagung

in Weissenau. Ein sehr vielfältiges und gehaltvolles Programm,

das da nicht nur Silke und Birgit erwartete. Das Neueste aus der

Antiepileptika-Forschung war hier genauso Programm wie die

Themen „Biofeedback“ oder auch „Operationen“. An

=>


die einzelnen Fachvorträge anschließende Frage-/Antwortrunden

gaben ausführliche Gelegenheit, das Thema zu vertiefen

bzw. den Abgleich des Gehörten mit persönlichen Erfahrungen

der Teilnehmer zu vollziehen. Eine bisweilen äußerst spannende

Konfrontation zwischen den neuesten Erkenntnissen der

Wissenschaft und den Alltagserfahrungen von Patienten.

Los ging es nach den jeweiligen Eröffnungsansprachen zur

Tagung gehalten von Uschi Schuster, der Vorsitzenden des

Landesverbandes der Epilepsie-Selbsthilfegruppen Baden-

Württemberg, Wolfgang Rieger, dem Geschäftsführer des ZfP

Weissenau sowie Prof. Dr. Walter Fröscher, dann sogleich mit

dem ersten Fachvortrag zum Thema: ‘Epilepsie und Öffentlichkeit’

und Eckhard Middelmann aus Hamburg. Es war schon äußerst

bemerkenswert, was der Apotheker und Gesundheitsreferent

an Informationen gleich als Auftakt in die Veranstaltung

einbrachte. Zum Beispiel die statistische Tatsache, dass

Deutschland in der Belastung mit Vorurteilen zum Thema Epilepsie

auf dem gleich hohen prozentualen Niveau liegt wie Indien!

Andere Nationen hingegen wie Kanada oder Italien verfügen

über einen weit aufgeklärteren Wissensstand der Bevölkerung

zum Thema. Die Barrieren einer vorurteilsbehafteten

Welt abzubauen - auch dazu konnte Herr Middelmann einiges

sagen. So zum Beispiel seine Ausführungen über die derzeit

aktuellen Öffentlichkeitsaktionen „Menschen mit einer Epilepsie

besser verstehen“ und deren neueste Variation: „Kinder mit

einer Epilepsie besser verstehen“. Diese Aktion ist zwangsläufiges

Resultat einer Erkenntnis, die sich mehr und mehr durchsetzt:

Je früher Betroffene und Nicht-Betroffene miteinander zu

tun bekommen, desto weniger wahrscheinlich wird die dauerhafte

Zementierung von Vorurteilen im Erwachsenenalter.

Danach präsentierte Angela Giray, Sozialpädagogin im Sozialen

Dienst der Klinik Weissenau, neueste Erkenntnisse in der

ganzheitlichen Betreuung und Therapie von Patienten. Anhand

von sehr eindrücklichen Einzelfallbeispielen demonstrierte sie

die qualitative Verbesserung von Lebenssituationen durch sorgfältige

Betrachtung und Bearbeitung einzelner Konfliktbereiche

im Umfeld des Patienten. Hierzu gehören beispielsweise die

tatsächliche Gewährleistung einer regelmäßigen Einnahme von

Medikamenten, genauso wie die Entwicklung passender Freizeitaktivitäten

oder auch konkrete Hilfen in finanziellen, =>

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

Seite 5


Hintergrund

versicherungstechnischen oder auch psychologischen Fragen

des Alltags.

Das Thema des Folgereferenten Dr. med. Lars Tomaschek war

vorwiegend auf die Belange von Eltern betroff ener Kinder abgestimmt.

Der Arzt der St. Lukas-Klinik Liebenau, widmete sich

eingehend der Tatsache, dass „die Erziehung eines anfallkranken

Kindes deutlich schwerer ist als die eines gesunden“. Insbesondere

ging er hier auf einzelne, besonders schwierige Lebensabschnitte

in der Kindheit und Jugend eines Patienten

vom Säuglingsalter bis ins junge Erwachsenenalter ein. Themen

wie „der regelmäßige Schlaf im Jugendalter“ wurden erläutert,

genauso wie ganz praktische Tipps, inwieweit unter Umständen

das Tragen einer Sonnenbrille in der Disco die Anfalls-Gefährdung

mindern und das jugendliche Selbstwertgefühl erhalten

kann. Oder was es alles rund um das Thema Führerschein

zu beachten gilt, wenn sich diese Fragen in das Leben eines

jungen Patienten drängen. Besonders interessant auch das Fazit

Dr. med. Lars Tomascheks, was den augenblicklichen Aufklärungsstandard

im pädagogischen Alltags-Betrieb von Kindergärten

und Schulen anbelangt: Hier ließ sich doch auch eine

sehr eindrückliche Linie zu den Aussagen des Referenten

Middelmann ziehen, denn die wesentlichen Stützpfeiler einer

gesellschaftlichen Aufklärung, die Kindergärtner und Lehrer

in unserem Land, zeigen sich in der überwiegenden Mehrzahl

derzeit wohl immer noch eher desinteressiert am Thema

Epilepsie. Hier gibt es also - laut Dr. med. Lars Tomaschek - für

alle Beteiligten noch wirklich sehr, sehr viel zu tun.

Birgit Löffl er, 46 jahre - Eff ekt aus Weissenau:

denkt trotz negativer Erfahrungen noch einmal über eine

grundsätzliche Untersuchung nach. Gutes Bild von Weissenau.

Erfahrungen mit Ausgrenzungen: früher in Schule („guck mal da

kommt die Dumme wieder...“), wurde in Kindheit nie medikamentös

behandelt trotz verdacht auf Epilepsie („Ihre Tochter ist

doch nicht verrückt...“).

Ergotherapie als wichtiger Bestandteil der Epilepsie-Therapie

war das Thema eines Vortrags von Angela Hägele, Ergo- =>


therapeutin in der Weissenau, der wegen Krankheit von der

Kollegin Huesniye Bilgic- dennoch sehr eindrücklich und interessant

- vorgetragen wurde. Besonders bemerkenswert hier:

zum einen der Zusammenhang von verschiedenen Patienten-

Typen und der jeweiligen Auswahl der zu fertigenden Arbeiten

bzw. zu bearbeitenden Materialien, zum anderen aber auch

das grundsätzliche Festlegen und Erreichen übergeordneter

Ziele mittels Ergotherapie, das dann wiederrum zur Erhöhung

der persönlichen Lebensqualität von Patienten führt. All dieses

wurde sehr eindrücklich anhand konkreter Fallbeispiele erläutert

und veranschaulicht.

Hintergrund

Silke Fritzlar, 39 Jahre - Effekt aus Weissenau:

Zog für sich aus der Epilepsie-Tagung den Schluss, dass Operationen

nicht immer das angesagte Mittel sind. Ausgrenzungserfahrungen

in der Schule, wobei da die Lehrer manchmal fast

schlimmer waren als die Mitschüler („...die spielt uns doch nur

was vor!“). Fühlt sich von nahestehenden Menschen manchmal

zu sehr behütet und geschont.

Dass das Thema „Epilepsie und Depressionen“ kein Einzelfall-

Thema ist, belegte Prof. Dr. med. Volker Fausts Referat nach der

Mittagspause. Zwar häufig durch medikamentöse Begleiterscheinungen

bedingt, jedoch ebenfalls auch ganz im Zeichen des allgemeinen

Aufwärtstrends der sogenannten „gesunden Bevölkerung“

stehend, steigt der Anteil depressiver Störungen auch im

Bevölkerungsanteil der Epilepsiekranken stetig an und hier gilt

genau wie bei allen anderen Bevölkerungsgruppen: Informationen

und Aufklärung für Betroffene und Angehörige sind der allererste

Schritt zur konkreten Hilfe und Verbesserung.

Dr. med. Raimund Webers Vortrag im Anschluss war auch ein

sehr eindrücklicher und informativer Appell, sich dem Thema

„Rehabilitation für Epilepsie-Kranke“ eingehender zuzuwenden,

vor allem auch aus dem Grund, weil es eine solche derzeit noch

gar nicht gibt! Hier wurde auch deutlich spürbar, wie sehr der

Mediziner aus Wangen auf die gesellschafts-politische Kraft einer

funktionierenden Betroffenen-/Behandler-Achse setzt, um =>

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

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eine eff ektive Rehabilitation Epilepsie-Kranker in Zukunft ins

Leben rufen zu können.

Dr. Carmen Uhlmann, Diplom-Psychologin am ZfP Weissenau,

gab in ihrem anschließenden Vortrag sehr anschauliche Einblicke

in die Technik des Biofeedbacks, das für den Patienten

nach Erlernen der Methode ein eigen-steuerbares Instrument

zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Anfällen sein kann. Mittels

einer Art mitgebrachten Oszillographen erläuterte sie dabei

sehr anschaulich die im Vorfeld der Methode stehenden

Lernschritte zur Erlernung dieser Technik.

Danach ging es - quasi im „pharmazeutischen Doppelpack“

- erneut hochgradig und informativ zu Sache. Prof. Dr.

med. Walter Fröscher, der scheidende Leiter der Weissenauer

Abteilung Neurologie und Epileptologie, referierte über die

neuesten Antiepileptika und deren jeweilige Spezialisierungen

auf bestimmte Anwendungsbereiche, während sein Kollege

und designierter Nachfolger, Dr. med. Hartmut Baier, zu dieser

Zeit noch Oberarzt im schweizerischen Epilepsiezentrum

Zürich und ebenso Leiter der dortigen Poliklinik, über das Thema

„Kombinierbarkeit von Antiepileptika mit anderen Medikamenten“

sehr aufschlussreiche Auskünfte gab und hier auch etliche

Fragen aus dem Auditorium beantworten konnte.

„Last but absolutely not least“ gab Jan Raape, Arzt am ZfP

Weissenau, noch interessante Ein- und Überblicke zum weit

gefassten Thema „Operationen bei Epilepsie“. Wann und mit

welchen Aussichten auf Erfolg sollte eine Operation überhaupt

erwogen werden? Wie sieht es mit den Risiken aus? Wie läuft

das Ermittlungs-Procedere im Vorfeld einer Operation ab? Viele

sehr interessante Antworten auf viele Fragen. Das Thema war

als Schlusspunkt der Tagung geradezu ideal gewählt, da viele

Betroff ene die erhaltenen Informationen mit ihrer persönlichen

Situation abglichen und sich hieraus noch sehr viel interessanter

Gesprächsstoff mit anderen Tagungsteilnehmern bis in den

gemütlichen Teil des Abends ergaben. Überhaupt, so fanden

auch Silke und Birgit, war die diesjährige Epilepsie-Tagung wieder

mal auf jeden Fall die Reise wert, da sich eine Menge Informationen

mit nach Hause nehmen ließen, sei es zur konstruktiven

Verwendbarkeit in eigener Sache bzw. zur Weitergabe an

Daheimgebliebene im Rahmen der Selbsthilfe-Arbeit.


Galerie

Die Referentinnen und Referenten der diesjährigen Epilepsie-Tagung in

Ravensburg im Überblick:

Ursula

Schuster

Wolfgang

Rieger

Angela Giray Dr. med. Lars

Tomaschek

Dr. med. Raimund

Weber

Dr. Carmen

Uhlmann

Prof. Dr. med.

Walter Fröscher

Huesniyc

Bilgic

Dr. med. Hartmut

Baier

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

Eckhard

Middelmann

Prof. Dr. med.

Volker Faust

Jan Raape

Seite 9


Portrait

Dr. med. Hartmut Baier

Seit 1. April 2005 ist Dr. med. Hartmut Baier der neue Leiter

der Abteilung für Neurologie und Epileptologie des Zentrums

für Psychiatrie Die Weissenau, Ravensburg.

Er tritt somit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Walter

Fröscher an.

Studium:

• 1979 bis 1980 Universität Göttingen

• 1980 bis 1985 Universität Heidelberg

Approbation:

November 1985

Promotion:

Universität Heidelberg November 1985

Assistenzarzttätigkeiten:

• Oktober 1986 bis März 1992, Neurologischpsychiatrische Abteilung

des Albertinen Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen

• April 1992 bis April 1997, Klinik Mara I, Epilepsiezentrum

Bethel

Oberarzttätigkeiten:

• Mai 1997 bis September 2001, Oberarzt der Neurologischen

Klinik des Rehabilitationskrankenhauses Ulm, Leiter der Epilepsie-Sprechstunde

der Universität Ulm

• Oktober 2001 bis März 2005, Oberarzt im Schweizerischen

Epilepsie-Zentrum Zürich, Leiter der Poliklinik

Tätigkeit seit 1. April 2005:

Chefarzt der Abteilung für Epileptologie des

ZfP Die Weissenau Ravensburg


Portrait

Prof. Dr. med. Walter Fröscher

Den Lebenslauf von Prof. Dr. med. Walter Fröscher im Einzelnen

zu dokumentieren, würde unseren Rahmen sprengen

und das ganze Epilepsie-Forum beanspruchen. Somit

muss ich mich auf einige Punkte beschränken und aus meiner

subjektiven Ansichtsweise, das Wichtigste zusammenfassen.

Walter Fröscher wurde 1941 in Biberach a. d. Riss geboren

und hat auch dort das Abitur gemacht. Seine Studienzeit

verbrachte er überwiegend in Tübingen, wobei ich ihm damals

– auch in Tübingen lebend – (leider) nicht über den Weg

gelaufen bin. 1973 erhielt er die Anerkennung als Arzt für Neurologie

und Psychiatrie.

Aus seinem Lebenslauf zu entnehmen, war Walter Fröscher

in der Aus- und Weiterbildung ein absoluter Allroundmann.

Angefangen beim Röntgenarzt, Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten,

Fachkunde Strahlenschutz, Ausbilder der EEG-

Gesellschaft und 1982 Ernennung zum Professor. (Alles in der

Universitätsklinik in Bonn.) 1985 wurde er leitender Arzt der

Neurologischen Abteilung des Psychiatrischen Krankenhauses

Weissenau.

1990 haben wir Walter Fröscher zum wissenschaftlichen

Beirat unseres Landesverbandes der Epilepsie-Selbsthilfegruppen

gewählt. Seither ist er auch der behandelnde Arzt meines

Sohnes geworden. Ebenso wurden viele andere Patienten aus

Baden-Württemberg an Walter Fröscher oder an die Neurologie

in Weissenau vermittelt. Jeder hatte eine optimale Therapie

erfahren können und deshalb ist uns allen klar, dass das Ausscheiden

von Walter Fröscher für uns einen großen Verlust bedeutet.

Sein umfangreiches Wissen über Epileptologie, seine

Zwischenmenschlichkeit und sein subtiler Humor und vieles,

vieles mehr, werden wir mit Sicherheit vermissen. (Dabei gäbe

es noch mehr auf diesem Gebiet zu berichten.) Tröstlich ist

zu wissen, dass Walter Fröscher ab und zu in der Praxis von Dr.

Rauber in Markdorf zu erreichen ist.

=>

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

Seite 11


ABCD

Näheres werden wir im Epilepsie-Forum mitteilen oder kann

bei uns im Landesverband in Erfahrung gebracht werden.

Auf alle Fälle wünschen wir Herrn Walter Fröscher alles erdenklich

Gute für den wohlverdienten Ruhestand und hoff en,

dass er unserem Landesverband mit Rat und Tat verbunden

bleibt. Ursula Schuster

Prof. Dr. med. Walter Fröscher erhält von Ursula Schuster einen

Präsentkorb zur Verabschiedung


stellungen vorgenommen wurde. Auch die Zulassung von Pregabalin

hat seit September 2004 zur Folge, dass nahezu jeder

„pharmako-resistente“ Patient mit unbefriedigender Anfallssituation

Pregabalin als neuen Hoffnungsträger erhält. Aufgrund

der bisher vorliegenden Daten aus den internationalen Studien

können wir von einer guten Verträglichkeit von Pregabalin

ausgehen und haben im Verlauf der letzten drei Monate in

der offenen Anwendung keine gegenteiligen Erfahrungen gemacht.

Die Patienten geben in der Eindosierungsphase manchmal

Gang-Unsicherheit und Schwindel als Nebenwirkung an,

seltener einmal auch Benommenheit. In vielen Fällen sind diese

Symptome in den darauf folgenden Wochen rückläufig. Eine

prozentuale Analyse kann wegen der noch niedrigen Fallzahlen

erst später durchgeführt werden.

Wie schneidet Pregabalin hinsichtlich seiner Verträglichkeit

im Vergleich mit anderen Antiepileptika ab?

Dr. Hoffmann: Nach derzeitigem Wissensstand entspricht

die Substanz in ihrem allgemeinen Nebenwirkungsprofil dem

der anderen modernen Antikonvulsiva. Bessere Aussagen dazu

können wir nach Betrachtung der Follow-up-Zeiträume unserer

Patienten im ersten Quartal 2005 treffen. Es gibt Gewichtszunahmen,

von denen die Patienten im Verlauf der multizentrischen

Studien berichteten. Ob diese in der offenen klinischen

Therapie eine Rolle spielen, bleibt abzuwarten. In unserem

Bonner Epilepsiezentrum führen wir derzeit eine Anwendungsstudie

durch, die ein besonderes Augenmerk auf Gewichtsveränderungen

legt.

Mit welcher Startdosis sollte eine Therapie mit Pregabalin beginnen,

wo liegt in der Regel die Ziel- und wo die Höchstdosis?

In welchen Abständen sollte die Dosishöhe überprüft

werden?

Dr. Hoffmann: In den klinischen Studien wurde die Behandlung

mit Pregabalin sofort mit 2 x 75 mg/Tag begonnen, der

niedrigsten wirksamen Dosis. Auch im klinischen Alltag kann

dies als Anfangsdosis gelten. Die Steigerung kann in wöchentlichem

Abstand um je 150 mg erfolgen bis zu einer Maximaldosis

von 2 x 300 mg/Tag, zwei Einzeldosen genügen. In der

klinischen Anwendung bei schwer betroffenen Epilepsie- =>

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

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Patienten kann es manchmal hilfreich sein, mit 1 x 75 mg/Tag

zu starten und langsam aufzudosieren, da auch schon bei niedrigen

Tagesdosierungen positive Eff ekte erwartet werden können.

Denn gerade Epilepsie-Patienten bevorzugen im Verlauf

ihrer langen Erkrankung eine vorsichtigere Titration. Bei Patienten

mit desolater Anfallssituation ist es jedoch sehr hilfreich,

ein Präparat zur Verfügung zu haben, dass durch die Möglichkeit

einer schnellen Aufdosierung innerhalb weniger Tage seine

Wirksamkeit entfaltet. Hier scheint ein großer Vorteil von

Pregabalin zu liegen. Bislang gilt die Kombination von Pregabalin

mit gängigen Antikonvulsiva als unkritisch. Jedoch sollte

beachtet werden, dass Pregabalin z. B. die Wirkung von Alkohol

verstärkt. Die Patienten haben individuell unterschiedliche

Verträglichkeitsbereiche bei den Antikonvulsiva, sie entsprechen

bei Pregabalin dem gesamten Dosisspektrum von 75

bis 600 mg/Tag.

In welchem Dosisbereich haben Sie die besten Therapieerfahrungen

mit Pregabalin gemacht?

Dr. Hoff mann: Die höchste Responderrate, teilweise mit Anfallsfreiheit,

konnten wir bei unseren bisher untersuchten Patienten

mit einer Tagesdosis von 600 mg Pregabalin beobachten.

Einige Patienten zeigten auch unter 300 mg/Tag Pregabalin eine

gute Anfallsreduktion, können aber aufgrund von Nebenwirkungen

nicht auf höhere Dosierungen eingestellt werden. Uns

sind aber auch positive Berichte bekannt, nach denen Patienten

unter eine Tagesdosis von 150 mg Pregabalin eine deutliche

Anfallsreduktion erreichten.

Epilepsie-Patienten sind oft multimorbid und nehmen mehrere

Medikamente ein, Arzneimittelinteraktionen spielen demnach

eine wichtige Rolle. Werden unter Pregabalin Interaktionen

mit anderen Medikamenten, z. B. Antidepressiva, beobachtet?

Dr. Hoff mann: Bislang gehen wir aufgrund der experimentellen

Daten und der Studienergebnisse davon aus, dass Pregabalin

keine Wechselwirkungen mit Präparaten aus der Gruppe

der Antidepressiva, Neuroleptika, Diuretika bzw. zu Medikamenten

aus dem kardiovaskulären Bereich aufweist. Bei dem

Einsatz von Pregabalin in Kombination mit Lorazepam =>


sollte man beachten, dass die Wirkung des Benzodiazepins potenziert

werden kann. Es fehlen derzeit allerdings Daten dazu,

ob die gesamte Gruppe der Benzodiazepine von dieser verstärkenden

Wirkung betroffen ist.

Ein rascher Wirkeintritt ist für die Patienten-Compliance sehr

wichtig. Wie schnell setzt Ihren Erfahrungen nach die Wirkung

von Pregabalin ein?

Dr. Hoffmann: Die klinischen Daten aus der offenen Behandlung

seit September sind noch unzureichend. Den Studienergebnissen

zufolge tritt die Wirkung von Pregabalin, z. B.

in der Dosis von 150 mg/Tag, bereits innerhalb der ersten Woche

ein. Diese Dosis kann ab dem ersten Tag der Therapie verabreicht

werden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen

modernen Antikonvulsiva, die oft über viele Wochen hinweg

einschleichend verabreicht werden müssen, um nicht durch

Unverträglichkeiten einen Therapieabbruch zu provozieren.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Wirksamkeit von Pregabalin

in der Behandlung von Patienten mit partieller Epilepsie?

Wie hoch sind die Responderraten, bei wievielen Patienten

wird Anfallsfreiheit erreicht?

Dr. Hoffmann: Unsere Erfahrungen nach der Zulassung reichen

noch nicht aus, um hierzu verbindlich Stellung nehmen

zu können. Wir können derzeit allerdings auf Kasuistiken zugreifen,

die eine gute Effizienz von Pregabalin belegen. In den

vergangenen Wochen stellten sich mehrere Patienten nach

Pregabalin-Eindosierung vor und zeigten eine Anfallsreduktion

von mehr als 50%. Ein männlicher Patient, 41 Jahre alt, mit

zuvor mehrfach wöchentlich auftretenden fokalen Anfällen, ist

nun seit acht Wochen anfallsfrei. Die Datenlage aus klinischen

Studien variiert je nach Design, es wurden Ansprechraten zwischen

30% und 51% erzielt.

Wo liegen die Tagestherapiekosten von Pregabalin?

Dr. Hoffmann: Derzeit liegen die Kosten für eine Pregabalin-

Tagesbehandlung bei nur etwa 3,50 bis 4,50 Euro. Mit diesen

relativ niedrigen Medikamentenkosten wird aus unserer Sicht

ein wichtiger Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten geleistet.


Von der Forschung bis zur

Marktreife – die Geschichte

eines Antikonvulsivums

Seit ca. 6 Jahren arbeiten nun schon verschiedene Forschungsdisziplinen

im Labor eines pharmazeutischen Unternehmens

an der Entwicklung eines neuen Arzneimittels. Sie vergleichen

und bewerten molekulare Zellstrukturen von Gesunden und

erkrankten Personen um die Beeinfl ussbarkeit mittels chemischer

Stoff e zu ergründen. Parallel dazu durchstöbern Spezialisten

international zugängliche Datenbanken und sammeln

veröff entlichte Grundstrukturen von Substanzen, die in Computersimulationen

erfolgversprechende Ergebnisse zeigten.

Ungefähr 10.000 Substanzen sind in der „Präklinischen Phase“

bestimmt, entwickelt und untersucht worden. Fein säuberlich

wurde jeder Schritt und jedes Ergebnis dieser Forschungsphase

dokumentiert. Von den 10.000 Substanzen sind vielleicht

noch 20 Substanzen übrig geblieben. Diese werden jetzt von

den Wissenschaftlern genauer untersucht. Die ermittelten Daten

geben Auskunft darüber, wie sich die einzelnen Substanzen

„in Vitro“ – also in Labortestungen - verhalten. Die an dem

Forschungsobjekt beteiligten Wissenschaftler besitzen jetzt ein

umfangreiches Wissen über folgende Bereiche:

• Wie wirkt die Testsubtanz A, B, C, D usw. auf den Organismus

z. B. Haupt- und Nebenwirkungen,

• Wie wirkt die Testsubstanz A, B, C, D usw. im Organismus -

z. B. Verstoff wechselung und Ausscheidungswege,

• Ab welcher Dosis sind schädliche Wirkung zu erwarten –

z. B. auf andere Körperorgane, das Blutbild, das Nervensystem,

die Fortpfl anzungfähigkeit usw..

Im Falle der Entwicklung eines neuen Antiepileptikums geht

der Beginn der Forschung in den Labors der UCB bis in =>


die 1980er Jahre zurück. Zum damaligen Zeitpunkt gab es zwei

international anerkannte Testverfahren für antiepileptische Substanzen.

Sie sind unter den Abkürzungen MES und PTZ in der

Fachwelt bekannt und wurden unter anderem von der amerikanischen

Gesundheitsbehörde FDA benutzt, um neue Wirkstoffe

auf ihre antikonvulsive Wirkung zu testen. Anfang der

1990er Jahre wurde von der FDA mit dem „Kindling-Verfahren“

ein weiteres Testmodell in den „Methodenkatalog“ zur Bestimmung

antiepileptisch wirkender Arzneimittel aufgenommen.

Bei den genannten Testverfahren werden in tierexperimentellen

Studien durch elektrische und chemische Reize cerebrale

Krampfanfälle ausgelöst. Neuentwickelte Antikonvulsiva müssen

in diesem Härtetest belegen, dass sie epileptische Anfälle

unterbinden oder zumindest in ihrer Intensität abschwächen

können.

Hat eine neuentwickelte Substanz alle Härtetests erfolgreich

bestanden, kommt eine weitere wichtige Phase.

„Klinische Forschung“

Wegen der unterschiedlichen Zielsetzungen wird unterschieden

in „Phase I – IV-Studien“

Hier eine kurze zusammenfassende Übersicht, die noch im

Einzelnen vorgestellt werden:

Phase I: Test an freiwilligen Gesunden

An bis zu 50 gesunden Freiwilligen (Probanden) wird die

Wirkung am Menschen erprobt. Prüfparameter sind: Sicherheit

und Verträglichkeit, sowie die Frage, was das Arzneimittel

im Körper eines Menschen macht, da tierexperimentelle Forschungsergebnisse

nicht immer auf den Menschen übertragbar

sind (Pharmakokinetik).

Phase II:Prüfung eines Arzneimittels an wenigen Patienten

An 50 – 200 Patienten wird das neue Arzneimittel erprobt.

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Prüfparameter: Wirksamkeit

(auch im Vergleich zu Placebo) unter strengen Ein- und

Ausschlusskriterien, Verträglichkeit, optimale Dosisfindung, =>

Sonderausgabe Nr. 1/ 2005 · Epilepsie Forum Baden-Württemberg

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Phase III: Prüfung eines Arzneimittels an vielen Patienten

Bevor ein Arzneimittel zugelassen und in der Apotheke erworben

werden kann, muss es seine klinische Wirksamkeit an

einer großen Patientenzahl (oft mehrere Tausend) dokumentieren.

Prüfparameter: Wirksamkeit (auch im Vergleich zu Placebo),

Verträglichkeit, Langzeiterfahrung auch unter Alltagsbedingungen.

Phase IV: Prüfung nach der Zulassung des Arzneimittels an einer

Vielzahl von Patienten unter Alltagsbedingungen

Vor dem Start zur „Phase I – Prüfung“ sind aber noch umfangreiche

Vorbereitungen nötig.

1.) Die für diese Forschungsphasen geltenden Vorschriften sind

in den „Leitlinien zur Guten Klinischen Praxis“ (Good Clinical

Practice – GCP) zusammengefasst. Festgelegt ist u.a. die Aufklärungs-

und Fürsorgepfl icht gegenüber Patienten und Probanten

und die Verantwortlichkeiten derjenigen, die die Prüfung

durchführen. Genau festgelegt sind auch die Dokumentationspfl

icht und der Umgang mit den Daten. Diese Leitlinien bedeuten

für das verantwortliche Unternehmen im Vorfeld, dass eine

leistungsfähige Datenbank angelegt werden muss. Sie umfasst

die:

• Dokumentation des bisherigen Wissens zur Prüfsubstanz,

• Eine gewissenhafte Nutzen-Risiko-Bewertung auf der Basis

der bislang gewonnenen pharmakologisch-toxikologischen

Daten

• Ein ausführlicher Prüfplan mit Begründung des Prüfvorhabens

und dessen Beschreibung

• Eine detaillierte Information für die in der Prüfphase beteiligten

Prüfärzte

• Unterlagen zur Aufklärung von teilnehmenden Freiwilligen

an der jeweiligen Prüfung mit eine neu entwickelten Substanz

und deren Einverständniserklärung

• Eine ordnungsgemäße Versicherung für Teilnehmer einer klinischen

Prüfung gegen eventuelle Gesundheitsschäden

=>


2.) Bevor die Prüfung nach „Phase I“ beginnen kann, muss sicher gestellt

sein, dass das zu prüfende Arzneimittel nach dem derzeit in

der EU geltenden „Leitfaden einer guten Herstellungspraxis für Arzneimittel“

(Good Manufacturing Practice – GMP) produziert wurde.

Beispielsweise ist in diesem Leitfaden auch die Verpflichtung festgelegt,

dass der Hersteller von jedem produzierten Prüfpräparat eine

ausreichende Menge von „Rückstellungsmuster“ und die dazugehörigen

Analysezertifikate aufzubewahren hat, so dass eine eventuelle

Prüfung durch unabhängige Einrichtungen u. U. auch noch nach Jahren

möglich ist.

3.) Alle für die Prüfung gesetzlich vorgeschriebenen und notwendigen

Unterlagen – einschließlich des Prüfplanes - müssen nun bei der

zuständigen, vom Pharmahersteller unabhängigen Ethik-Kommission,

sowie bei der jeweils zuständigen Bundesoberbehörde eingereicht

werden. In Deutschland waren das bisher das „Institut für Arzneimittel

und Medizinprodukte“ - BfArM und/oder (je nach Zuständigkeit)

das „Paul-Ehrlich-Institut“ – PEI.

Mitte des Jahres 2005 soll das BfArM durch die „Deutsche Arzneimittelagentur“

– DAMA ersetzt werden. Mit der Überführung der bisherigen

Bundesbehörde BfArM in die DAMA als eigenständige Agentur

soll nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums ein effektives

Zulassungsmanagement auf hohem, wissenschaftlichem Niveau

aufgebaut werden.

Erst nach deren Zustimmung kann mit der klinischen Prüfung begonnen

werden.

Fortsetzung folgt.


Aktueller Stand der Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg (Okt. 2004)

Tuttlingen: Peter Werner

Klingenstr. 3

78606 Seitingen

Telefon: 07464-98 96 57

Nürtingen: Rosemarie Keller

Vogelsangstrasse 31

72667 Schlaitdorf

Telefon: 07127-1 82 59

Freudenstadt: Carmen Decker

Am Förstereck 3

72250 Freudenstadt/Kniebis

Telefon: 07442-12 16 22

Aalen: Josef Mühlberger

Eichwaldstr. 32

73430 Aalen

Telefon: 07361-6 67 52

Homepage: www.shg-epilepsie-aalen.de

E-mail: shg-epilepsie-aalen@gmx.de

Tübingen: Rosemarie Keller

Vogelsangstrasse 31

72667 Schlaitdorf

Telefon: 07127-1 82 59

Off enburg: Martina Guidotti

Am Bleichacker 39c

79183 Waldkirch

Telefon: 07681-49 14 13

Heidenheim Elterngruppe:

Charlotte Rollwagen

Fleinheimer Strasse 9

89564 Nattheim

Telefon: 07321-7 28 63

Bad Bellingen-Bamlach:

Helga Hugenschmidt

Im Kirschgarten 8

79415 Bad Bellingen

Telefon: 07635-27 69

Tübingen Elterngruppe:

Frau Balázs

Poltringer Hauptstr. 55,

72119 Ammerbuch-Poltringen

Telefon: 07073-47 14

Pforzheim/Enzkreis: Monika Fritzsche

Amselweg 2

75417 Mühlacker

Telefon: 07041-4 57 28

Karlsruhe: Susanne Viehbacher

Parkstrasse 38

76131 Karlsruhe

Telefon: 0721-69 45 44

E-mail: shg-epi-ka@t-online.de

Bad Mergentheim: Werner Schäff ner

St.-Markus-Str. 27

97922 Lauda-Königshofen

Telefon: 09343-53 67

Martina Raab-Heck

Scheefstrasse 70

72074 Tübingen

Telefon: 07071-2 36 54

Rottweil: Uwe Loschen

Eisenbahnstrasse 52

78628 Rottweil

Telefon: 0741-120 49

Laupheim:

Josefi ne Kozlowski & Rita Leicht

Glatzer Weg 6

88471 Laupheim,

Telefon: 07392-83 34 (J. Kozlowski)

Telefon: 07392-28 71 (R. Leicht)

Biberach/ Ravensburg Elterngruppe:

Katja Friedrich

Am Hopfengarten 2

88273 Fronreute-Blitzenreute

Telefon: 07502-94 44 93

Uhldingen: Barbara Anders

Wiesenstr. 4

88690 Uhldingen-Mühlhofen

Telefon: 07556-9 67 44

Schwäbisch Gmünd: Klaus Meyer

St.-Hedwig-Strasse 32

73529 Schwäbisch Gmünd

Telefon: 07171-8 60 04

Schwäbisch Hall: Hilde Egner

Brenzstrasse 9

74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791-5 14 01

Mannheim/Ludwigshafen

Interessengemeinschaft:

Christine Wagner

Auf der Vogelstang 7

68309 Mannheim

Telefon: 0621-70 25 23

Böblingen: Angelika Martenson

Herdweg 33

71032 Böblingen

Telefon: 07031-22 42 12

Ulm: Dieter Wachter

Schlehenbühl 3

89075 Ulm

Telefon: 0731-9 50 98 18

Sigmaringen: Susanne Grimm

Schelmengrube 22

72510 Stetten a.k.M.

Telefon: 07573-95 81 51

Esslingen: Alfred Schlipf

Seewiesenweg 9

73734 Esslingen

Telefon: 0711-3 45 48 46

Waldshut-Tiengen:

Sigrid Scheuble

Küssnacher Str. 20

79801 Hohentengen-Lienheim

Telefon: 07742-72 48

Heinz Lauth

Telefon: 0621-81 10 99 (nach 18.00 Uhr)

Fax: 0621-81 10 42

E-mail: anfallskrankemannheim@web.de

Stuttgart: Edeltraud Böhringer

Stadionstrasse 34

70771 Leinfelden-Echterdingen

Telefon: 0711-79 90 00

Freiburg: Ruth Dangel

Brunnenstrasse 1

79288 Gottenheim

Telefon: 07665-70 28

Wernau: Annette Kolb

Bergstrasse 7

73249 Wernau

Telefon :07153-3 18 87

Mannheim Elterngruppe:

Dieter Fritzenschaft

Blautannenstrasse 8

68804 Altlußheim

Telefon: 06205-3 71 78

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