T A G E 2 0 1 0 - WIR | Das Magazin für Unternehmerfamilien

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T A G E 2 0 1 0 - WIR | Das Magazin für Unternehmerfamilien

T A G E 2 0 1 0

16.-18. SEPTEMBER 2010 – RITTERGUT REMERINGHAUSEN – STADTHAGEN

Das Zwei-Generationen-Symposium für Unternehmerfamilien • Geschlossene Veranstaltung für Unternehmerfamilien

Kreativität der Jugend, Kraft der Erfahrenen –

Gemeinsam verändern

www.wirmagazin.de

VERANSTALTER


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Begrüßung

Petra Gessner,

Redaktion wir-Magazin

Sabine Strick,

Redaktion wir-Magazin

Verehrte Leser, liebe Gäste,

zum dritten Mal lädt das wir-Magazin Unternehmerfamilien

zum generationsübergreifenden Treffen

ein, diesmal in die Region Hannover auf das Rittergut

Remeringhausen in Stadthagen. Hier diskutieren

im ersten Teil die jungen Gesellschafter

mittelständischer Unternehmen über Unternehmertum,

Rollenfindung und Familienbeziehungen. Im

zweiten Teil stößt die Senior-Generation hinzu, um

dann gemeinsam in Workshops an familien- und

unternehmensspezifischen Fragen zu arbeiten. Beide

Veranstaltungsteile stehen in diesem Jahr unter

dem Motto „Kreativität der Jugend, Kraft der Erfahrenen

– Gemeinsam verändern“. Es geht um Veränderungsprozesse

innerhalb der Familie oder innerhalb

des Unternehmens, die einerseits durch interne

Faktoren wie den Einstieg der Nachfolgergeneration

und andererseits durch externe Faktoren wie

die Wirtschaftskrise angestoßen werden. Dieser

Wandel fordert von Familienunternehmen vor allem

eins: eine aggressive Innovations- und Veränderungsbereitschaft.

Das fällt Familienunternehmen

einerseits aufgrund ihrer kurzen Entscheidungswege

und großen Flexibilität leicht, und andererseits tun

sie sich besonders schwer, alte Strukturen aufzubrechen.

Traditionsbewusstsein und der dringende

Wunsch, Bestehendes zu bewahren, verhindern oft

die notwendige Radikalität und Kompromisslosigkeit

im Umgang mit Veränderungen.

Wir freuen uns auf spannende Workshops, anregende

Vorträge, neue Ideen und einen frischen Wind in

den ehrwürdigen Gemäuern des Ritterguts Remeringhausen

mit seiner 400-jährigen Familientradition.

Schon jetzt danken wir allen Referenten für

ihren Einsatz und die Bereitschaft, ihre teilweise

sehr persönlichen Erfahrungen mit anderen Unternehmerfamilien

zu teilen.

Seien Sie unser Gast auf den wir-Tagen 2010.

Wir freuen uns auf Sie.

Herzlichst Ihre

Petra Gessner Sabine Strick


Begrüßung

Tania von Schöning

Nicolaus von Schöning

Liebe Gäste und Teilnehmer der wir-Tage,

das Rittergut Remeringhausen eignet sich wie kaum

ein anderer Ort, um das Thema Generationenfolge

zu erleben.

Remeringhausen (früher „Remerhusen“) diente

vermutlich zunächst den römischen Truppen unter

Arminius als befestigter Spähposten hinter den

feindlichen Linien. Auf Dauer hielt es aber dem

Mangel an germanischer Gastfreundschaft nicht

stand.

Es folgten einige Jahrhunderte als Haubarg, bevor

unsere Vorfahren die römischen Befestigungen im

Vorfeld des 30-jährigen Krieges bewohnbar machten.

Seither kann man von einem familiengeführten

Gutsbetrieb sprechen, auf dem wir – als 19. Generation

– Sie willkommen heißen.

Die Übergabe an die jeweils nächste Generation war

selten problemlos. Gab es „nur“ Töchter, wurde an

einen Neffen vererbt. Starb der Erbe vor der Übergabe,

wurde zur Not auch an einen 12-jährigen Enkel

übergeben. Ein Tagebucheintrag aus dem Jahr 1618

„...wider ham se mir den Müller erschlagen.“ lässt

unwirtliche Zeiten erahnen.

Dann folgten prunkvolle Jahre. Man baute Lustgärten

und trug barocke Kleider.

Zur Mitte des 20. Jahrhunderts diente das Gut als

Flüchtlingslager.

Und schließlich, im Spätsommer 2010, ist Remeringhausen

Treffpunkt für Deutschlands Familienunternehmen.

Wir freuen uns auf Sie.

Familie von Schöning

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Programmübersicht

Junioren-Programm

Donnerstag, 16. September 2010

8.30 Uhr

Registrierung und Begrüßungskaffee

9.00-10.30 Uhr

Vortrag & Workshop

Ehrlichkeit lernen – Der Umgang mit Eltern, Geschwistern

und anderen Gesellschaftern

Günter Niehüser, Schönstatt Patres

10.30-11.00 Uhr

Kaffeepause

11.00-12.30 Uhr

Parallelworkshops

Konkurrenten oder Verbündete?

Vom schwierigen Umgang mit den Geschwistern

Dr. Bettina Daser, Kirsten Baus Institut für Familienstrategie

Carola Landhäuser, Hark Treppenbau GmbH

Eingeheiratet – Wie funktioniert die Zusammenarbeit

zwischen Firmenchef und Schwiegersohn?

Dr. Ralph Mühleck, Liebich & Partner Management- u. Personalberatung AG

Dr. Tom A. Rüsen, Wittener Institut für Familienunternehmen

12.30-14.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

14.00-15.30 Uhr

Parallelworkshops

Entscheidungsfindung im Gesellschafterkreis

Philipp Baumhauer, BundschuhBaumhauer Gesellschaft von Architekten mbH

Torsten Groth, Wittener Institut für Familienunternehmen

Gibt es einen idealen Einstieg ins Familienunternehmen?

Valentin von Arnim, Iris von Arnim GmbH

Jennifer von Bernstorff, Bankhaus Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG

15.30-16.00 Uhr

Pause

16.00-17.30

Workshop

Haltung: Der Geist der Familie und des Unternehmens

Axel Schmittknecht, GROW AG Akademie für Führungskunst

ab 18.30 Uhr

Cross-Crocket und gemeinsames Abendessen


Programmübersicht

Junioren- und Senioren-Programm

Freitag, 17. September 2010

8.30 Uhr

Registrierung und Begrüßungskaffee

9.00-10.30 Uhr

Parallelworkshops für Junioren

Passive Gesellschafter – Wie kann ich sie für das

Unternehmen begeistern?

Jan-Klaus Tänzler, William Prym GmbH & Co. KG

Justus Kammüller, TRUMPF GmbH + Co. KG

Radikal verändern – Verjüngungskur

für Familienunternehmen

Reynier van Bommel, Schoenfabriek Wed. J.P. van Bommel

10.30-11.00 Uhr

Kaffeepause

11.00-12.30 Uhr

Parallelworkshops für Junioren

Erben – Zwischen Gefühl, Kalkül und Gesetz

Timm Mittelsten Scheid, Vorwerk & Co. KG

Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer, Kanzlei Feddersen, Heuer & Partner

Das Verhältnis zwischen Familie und Fremdmanager

Bernward Brenninkmeijer, RCO-Partners Network

12.30-14.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

11.00-12.30 Uhr

Parallelworkshops für Senioren

Gute Unternehmer und gleichzeitig gute Eltern –

eine Herausforderung

Raphael M. Zehetbauer, Human Success GmbH

Starthilfe für Stifter

Alexander Brochier, Brochier Stiftung

12.30-14.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

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Programmübersicht

Zwei-Generationen-Programm

Freitag, 17. September 2010

14.00-15.30 Uhr

Zwei-Generationen-Workshops

Der Beirat – Belastung oder Bereicherung?

Rosely Schweizer, Dr. August Oetker KG

Prof. Dr. Marcus Labbé, Labbé & Cie. GmbH

Erfolgreich verändern: Wie gehe ich mit Konflikten um,

die mit Wandel einhergehen?

Dr. Daniel Terberger, KATAG AG

Verkauf des Familienunternehmens – Der Fall „Ihr Platz“

Heinrich H. Frömbling, Ihr Platz GmbH + Co. KG

Dr. Tom A. Rüsen, Wittener Institut für Familienunternehmen

Denken Sie selbst, bevor es andere für Sie tun –

Strategien hinterfragen und Veränderungen umsetzen

Julia Esterer, Dr.-Ing. Ulrich Esterer GmbH & Co. KG

Reinhard Vanhöfen, Vancore - The Strategy Consultants GmbH

15.30-16.00 Uhr

Kaffeepause

16.00-18.00 Uhr

Filmvortrag & Diskussion

Filmportrait eines Familienunternehmens:

VON LICHT UND SCHATTEN

Anna Ditges, punktfilm Anna Ditges

ab 18.30

Sektempfang

ab 19.30

Dinner mit freundlicher Unterstützung

der Deutsche Beteiligungs AG

Begrüßung

Wilken von Hodenberg, Deutsche Beteiligungs AG

Dinnerspeech

Dirk Roßmann, Dirk Rossmann GmbH

Musikalisches Rahmenprogramm

SOLID JAZZ


Programmübersicht

Zwei-Generationen-Programm

Samstag, 18. September 2010

8.30 Uhr

Registrierung und Begrüßungskaffee

9.00-9.15 Uhr

Begrüßung

Andreas Brodtmann, Bankhaus Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG

9.15-10.45 Uhr

Vortrag

Das „wir“ gewinnt –

Familienzusammenhalt und Langlebigkeit

Prof. Dr. Torsten M. Pieper, Kennesaw State University/ USA

10.45-11.15 Uhr

Kaffeepause

11.15-12.45 Uhr

Paneldiskussion

Nachfolge und die Übertragung von Firmenanteilen:

Wer erhält wie viele Anteile?

Bernward Brenninkmeijer, RCO-Partners Network

Peter Pohlmann, POCO-Domäne Holding GmbH

Andrea Prym-Bruck, William Prym GmbH & Co. KG

12.45-14.00 Uhr

Zwei-Generationen-Lunch mit freundlicher Unterstützung

von Vancore – The Strategy Consultants GmbH

Entdeckungsreise

auf dem Rittergut mit Tania und Nicolaus von Schöning

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16. SEPTEMBER

Vortrag & Workshop 9.00-10.30 Uhr

Ehrlickeit lernen – Der Umgang mit Eltern, Geschwistern und

anderen Gesellschaftern

Meinungen, Wahrnehmungen und Gefühle in Unternehmerfamilien werden selten ausgesprochen – besonders bei unangenehmen Themen. Oft

aus Sorge, man könne den anderen verletzen und einen Stein ins Rollen bringen, dessen Weg unkontrollierbar wird, und Familie und Unternehmen

schaden. Wie bringe ich den Mut auf, Unangenehmes offen anzusprechen? Wie gehe ich mit den Reaktionen um? Wie kann ein solcher

Dialog gelingen? Nach einer Einführung nähert sich die junge Generation diesem Thema in Gruppenarbeit an.

SPRECHER

Günter Niehüser,

Supervisor und Trainer,

Ökonom der

Schönstatt Patres

MODERATORIN Sabine Strick, wir-Magazin

Günter Niehüser war nach einer Ausbildung

zum Bankkaufmann und Tätigkeit im

Außenhandel bei der Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank

34 Jahre Mitglied der katholischen

Gemeinschaft „Schönstatt Patres“. Er absolvierte

Studien in Philosophie, Theologie und Soziologie.

Anschließend spezialisierte er sich in sozialen

Verhaltenswissenschaften und Pastoralpsychologie.

Er ist Mitglied in der Gesellschaft für wissenschaftliche

Gesprächspsychotherapie. Seit 1990 ist er in der

Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren, seit

2004 auch im Bereich Finanzen für die Gemeinschaft

tätig.


16. SEPTEMBER

Parallelworkshops 11.00-12.30 Uhr

Konkurrenten oder Verbündete?

Vom schwierigen Umgang mit den Geschwistern

Die üblichen Geschwisterkonflikte werden in Familienunternehmen oft verstärkt. Geschwister konkurrieren um eine (Führungs-)Position

im Unternehmen. Der Wunsch nach beruflichem Erfolg vermischt sich mit dem Streben nach Anerkennung im Familienkreis. Oft wird die

persönliche Beziehung zwischen Geschwistern dadurch belastet.

SPRECHERINNEN

SPRECHER

Dr. Bettina Daser, Beraterin,

Kirsten Baus Institut für Familienstrategie

Dr. Bettina Daser ist seit 2010 Beraterin am Kirsten Baus Institut

für Familienstrategie. Zuvor war sie langjährige Mitarbeitern

der Johann Wolfgang Goethe-Universität/ Frankfurt am

Main (Arbeitsschwerpunkt psychoanalytische Sozialpsychologie)

und des Sigmund-Freud-Instituts.

Dr. Ralph Mühleck, Liebich & Partner Management- und

Personalberatung AG

Dr. Ralph Mühleck war nach Studium und Promotion zunächst

für Roland Berger tätig. 1998 wechselte er zur Weber

Haus GmbH & Co. KG. Dort war er Geschäftsführer, dann geschäftsführender

Gesellschafter. 2010 folgten der Ausstieg bei

WeberHaus und der Wechsel zu Liebich & Partner. Zudem

sitzt er im Aufsichtsrat und Beirat verschiedener Unternehmen.

Carola Landhäuser, Geschäftsführerin,

Hark Treppenbau GmbH

Carola Landhäuser hat mehrere Führungsaufgaben in der

Horstmann-Gruppe inne, unter anderem ist sie Geschäftsführerin

der Hark Treppenbau GmbH. Sie ist nach ihrem Studium

in das Familienunternehmen eingestiegen, war aber bereits

während des Studiums dort aktiv. Carola Landhäuser hat drei

Schwestern und sechs Kinder.

Eingeheiratet – Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen

Firmenchef und Schwiegersohn?

11.00-12.30 Uhr

Wer in eine Unternehmerfamilie einheiratet und operative Verantwortung im Geschäft übernimmt, ist einem komplexen Beziehungsgeflecht

ausgesetzt. Dr. Ralph Mühleck hat erfahren, wo die Konfliktlinien in diesem Geflecht verlaufen und wie Konflikte eskalieren. Gemeinsam mit

Dr. Tom Rüsen und den Teilnehmern werden Lösungswege erarbeitet.

Dr. Tom A. Rüsen, geschäftsführender Direktor,

Wittener Institut für Familienunternehmen

Dr. Tom A. Rüsen ist geschäftsführender Direktor des Wittener

Institutes für Familienunternehmen (WIFU) der Universität

Witten/Herdecke. Schwerpunkte seiner Forschungs-, Beratungs-

und Lehrtätigkeit sowie seiner Publikationen sind die

Untersuchung von Konflikten und Krisen in Familie und Unternehmen

und die Entwicklung praxisnaher Lösungskonzepte.

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16. SEPTEMBER

Parallelworkshops 14.00-15.30 Uhr

Entscheidungsfindung im Gesellschafterkreis

In der Öffentlichkeit hört man oft: Die Gesellschafterfamilie hat geschlossen und einstimmig entschieden. Aber was genau steckt dahinter?

Welche Arbeit muss innerhalb der Familie geleistet werden, um alle ins Boot zu holen? Welche Rolle spielen die Generationen und Familienstämme?

Ein Erfahrungsbericht mit anschließender Diskussion.

SPRECHER

SPRECHER

Philipp Baumhauer, Geschäftsführer,

BundschuhBaumhauer Gesellschaft von Architekten mbH

Philipp Baumhauer ist Geschäftsführer der BundschuhBaumhauer

Gesellschaft von Architekten mbH. Nach seinem Architekturstudium

arbeitete er in diversen Berliner Architekturbüros

sowie an eigenen Projekten. 2008 folgte schließlich die

Gründung der Büropartnerschaft BundschuhBaumhauer. Seit

2009 ist Philipp Baumhauer zudem Mitglied im Familienrat

der Merck KGaA.

Gibt es einen idealen Einstieg ins Familienunternehmen?

Valentin von Arnim, geschäftsführender Gesellschafter,

Iris von Arnim GmbH

Valentin von Arnim fing 2002 nach seinem Studium bei Goldman

Sachs in New York an. Dort arbeitete er im Treasury, bevor

er 2004 in die Principal Investment Area wechselte. 2006

ging er zurück ins Familienunternehmen und übernahm den

internationalen Vertrieb. 2008 wurde er Geschäftsführer und

übernahm die Verantwortung für die Bereiche Marketing &

Sales.

Torsten Groth, wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Wittener Institut für Familienunternehmen

Torsten Groth ist Geschäftsführer des Management-Zentrums

Witten und wiss. Mitarbeiter am Wittener Institut für Familienunternehmen

(WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Seine

Beratungsschwerpunkte liegen auf der Führung und Organisation

von Familienunternehmen, Nachfolgemanagement, Gesellschafterstrategie

und Gesellschafterqualifizierung.

Jennifer von Bernstorff, Prokuristin,

Bankhaus Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG

14.00-15.30 Uhr

Immer wieder wird nach einem Patentrezept gesucht, um den Erfolg einer Nachfolge zu garantieren. Jennifer von Bernstorff und Valentin von

Arnim berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. In Gruppen arbeiten die Teilnehmer die zentralen Fragestellungen heraus, mit denen

sich potenzielle Nachfolger auseinandersetzen müssen.

Jennifer von Bernstorff sammelte nach einer Banklehre und

einem Wirtschaftsstudium in London Erfahrung in der Unternehmensberatung.

Anfang 2006 trat sie in die Dienste der

1590 gegründeten Berenberg Bank. Sie ist im Berenberg

Unternehmer Office für Fragen von Familienunternehmen

zuständig.


16. SEPTEMBER

Workshop 16.00-17.30 Uhr

Haltung: Der Geist der Familie und des Unternehmens

Werte und Kultur gelten als die weichen Erfolgsfaktoren. Doch wenn sich die Nachfolge- und die Elterngeneration bewusst mit Werten

auseinandersetzen, geht es ans harte Eingemachte. Wie kann ein Dialog zustande kommen und geführt werden? In Gruppen erarbeiten die

Teilnehmer gemeinsam, woran sich ein guter Geist festmachen lässt.

SPRECHER

Axel Schmittknecht,

Gründer,

GROW AG Akademie für

Führungskunst

MODERATORIN Petra Gessner, wir-Magazin

Axel Schmittknecht ist Gründer der Unternehmensberatung

GROW AG Zürich-Berlin. Er

ist innovativer Berater zum Thema Potentialentfaltung

und Begleiter von Kulturprozessen. Sein

Fokus liegt insbesondere in der Beratung von Unternehmen

und im Coaching von Führungskräften

und jungen Potentialträgern aus großen und mittleren

Unternehmen zu den Themen Unternehmensund

Führungskultur sowie Persönlichkeitsentwicklung.

In seinen Beratungs- und Seminarprogrammen

werden neue und erprobte Erkenntnisse aus

der Psychologie, Neurobiologie sowie Philosophie

in einen ökonomischen Kontext gesetzt und vermittelt.

Axel Schmittknecht ist Initiator der Reihe

"Macher von Morgen".

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Neue Wege gehen: Stammbaum der niederländischen Unternehmerfamilie van Bommel im Comic-Design.


17. SEPTEMBER

Parallelworkshops für Junioren 9.00-10.30 Uhr

Passive Gesellschafter –

Wie kann ich sie für das Unternehmen begeistern?

Nicht alle Gesellschafter arbeiten im Familienunternehmen mit. Einerseits, weil es der Gesellschaftervertrag verhindert, andererseits, weil die

eigenen beruflichen Interessen in eine andere Richtung gehen. Wie schafft man es, passive Gesellschafter einzubinden, um zwei Langfristziele

zu erreichen – das Unternehmen zu entwickeln und die Familie zusammenzuhalten? Workshop mit Gruppenarbeit.

SPRECHER

Radikal verändern –

Verjüngungskur für Familienunternehmen

SPRECHER

Jan-Klaus Tänzler, Gesellschafter,

William Prym GmbH & Co. KG

Jan-Klaus Tänzler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts

für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim.

Überdies ist er Gesellschafter der William Prym GmbH & Co.

KG, einem Familienunternehmen in 15. Generation. 2006 arbeitete

er als Vertreter der jungen Generation an der Überarbeitung

des Gesellschaftervertrages mit.

Reynier van Bommel, Managing Director,

Schoenfabriek Wed. J.P. van Bommel

Reynier van Bommel stieg nach Studium und verschiedenen

Stationen in italienischen und französischen Schuhunternehmen

1999 in das Familienunternehmen ein. Seit März 2009 ist

er CEO. Gemeinsam mit seinen Brüdern Floris und Pepijn hat

er die Marke entscheidend verjüngt. Die neue Floris-van-Bommel-Linie

ist heute für die Hälfte des Umsatzes verantwortlich.

Justus Kammüller, Gesellschafter,

TRUMPF GmbH + Co. KG

Justus Kammüller ist die dritte Generation im Maschinenbaukonzern

TRUMPF. Er studiert BWL und hat mit einem Studienkollegen

die Firma MSV GmbH, einen Vertrieb für erneuerbare

Energien, aufgebaut. Zudem unterstützt er die SchlaU Schule

München, eine Schule für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge,

in Sachen Spenden und Öffentlichkeitsarbeit.

9.00-10-30 Uhr

Junge Gesellschafter steigen mit vielen Ideen ins Familienunternehmen ein. Ihr Gestaltungsdrang wird oft von festgefahrenen Strukturen und

traditionsbewussten Mitarbeitern gebremst. Es geht auch anders: Reynier van Bommel, niederländischer Schuhfabrikant in der neunten Generation,

hat die Traditionsmarke gemeinsam mit seinen Brüdern radikal verjüngt, unter anderem mit selbstproduzierten Rock-Commercials

auf MTV und Claims wie “since 1734, bla bla bla etc.”. (Fallstudie mit anschließender Diskussion in englischer Sprache)

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17. SEPTEMBER

Parallelworkshops für Junioren 11.00-12.30 Uhr

Erben – Zwischen Gefühl, Kalkül und Gesetz

Wer Unternehmensteile zu vererben hat, hat die Qual der Wahl. Soll nur ein Kind erben? Oder alle? Zu gleichen Teilen? Oder soll nur der

Anteile halten, der auch führt? Soll eine Zersplitterung der Anteile in den nachfolgenden Generationen verhindert werden? Dürfen Ehepartner

oder uneheliche Kinder auch erben? Jede Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen. Nur selten fühlen sich alle Familienmitglieder gerecht

behandelt.

SPRECHER

Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter,

Vorwerk & Co. KG

Timm Mittelsten Scheid lebt in München und promoviert

in Physischer Geographie. Seit 1996 ist er Gesellschafter des

traditionsreichen Familienunternehmens Vorwerk, seit 2003

ständiger Gast im Beirat von Vorwerk. Als Gesellschafter der

jungen Generation soll er sukzessive an eine mögliche aktive

Rolle im Beirat oder in der Familie herangeführt werden.

Das Verhältnis zwischen Familie und Fremdmanager

SPRECHER

Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer, Rechtsanwalt und Partner,

Kanzlei Feddersen, Heuer & Partner

Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer ist Partner der Kanzlei Feddersen,

Heuer & Partner. Er ist spezialisiert auf Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrecht,

Nachfolgeplanung, Familienrecht, Steuerrecht

und Kunstrecht und berät Unternehmerfamilien und

Adelsfamilien bei der Übertragung von Familienvermögen.

Zudem ist er Honorarprofessor an der Universität Heidelberg.

11.00-12.30 Uhr

Nachfolger bewegen sich nicht nur im Spannungsfeld zu den eigenen Eltern und Geschwistern, sondern auch zu den leitenden Angestellten.

Diese sind manchmal schon viel länger im Unternehmen, kennen Mitarbeiter, Kunden und die Strukturen im Unternehmen. Manchmal sind

sie sehr enge Vertraute des Vaters. Wie und wo positionieren sich Nachfolger in diesem Beziehungsgeflecht? Gibt es Regeln im Umgang mit

Fremdmanagern? Gruppenarbeit mit anschließender Diskussion.

Bernward Brenninkmeijer, Gründer,

RCO-Partners Network

Bernward Brenninkmeijer war bis 1998 Mitglied der Direktion

C&A Österreich und von 1997-2000 an der Schaffung von

C&A Europe beteiligt. Seit 2001 ist er selbständiger Berater

mit dem Schwerpunkt Familienunternehmen. 2008 folgte die

Gründung von RCO-Partners, dessen Konzept seinen Fokus

auf umfassende Vorgehensweisen für Familienunternehmen

und deren Familien bei strategischen Weichenstellungen legt.


17. SEPTEMBER

Parallelworkshops für Senioren 11.00-12.30 Uhr

Gute Unternehmer und gleichzeitig gute Eltern –

eine Herausforderung

Kinder von Unternehmerfamilien wachsen unter spezifischen Sozialisierungsbedingungen auf, die ihr Können und Wollen massiv beeinflussen.

Diese Bedingungen zu erkennen ist die Voraussetzung für eine verantwortungsvolle Erziehung, die richtige Nachfolgeentscheidung und

den kränkungsarmen Umgang mit den anderen Familienmitgliedern. Wie erkennen die Eltern, ob ein Kind für die Nachfolge geeignet ist? Der

Workshop vermittelt Fakten und erarbeitet in Gruppen Lösungen.

SPRECHER

Starthilfe für Stifter

SPRECHER

Raphael M. Zehetbauer, Unternehmersohn und Gründer,

Human Success GmbH

Dipl.-Theologe Raphael M. Zehetbauer ist Inhaber der Human

Success GmbH. Zunächst war er Geschäftsführer der väterlichen

Unternehmensgruppe, die er bis 2001 für eine Beteiligungsgesellschaft

der Metro-Holding, Schweiz, managte.

Heute widmet er sich als systemischer Coach Unternehmerfamilien

bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Alexander Brochier, Geschäftsführer, A. Brochier Holding

GmbH & Co. KG sowie Gründer und Vorstand, Brochier Stiftung

Alexander Brochier gründete 1992 seine eigene Kinderstiftung.

Die Erfahrung zeigte, wie aufwendig der Aufbau und die

Verwaltung einer Stiftung in Deutschland sind. Daraufhin half

er, ein Stiftungszentrum zu etablieren, das Stiftern beim Stiften

hilft. Heute betreut stifterzentrum.de rund 800 Stifter aus

Deutschland mit einem Vermögen von etwa 100 Mio. Euro.

11.00-12.30 Uhr

Viele Mitglieder aus Unternehmerfamilien engagieren sich für gesellschaftliche, soziale oder humanitäre Projekte. Die wenigsten haben für

diese Aktivitäten eigens eine Stiftung gegründet, weil sie Verwaltungsaufwand und Kosten scheuen. Alexander Brochier zeigt, wie man auch

mit begrenzten Mitteln eine gemeinnützige Stiftung gründen kann und welche Vorteile damit einhergehen.

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JUNIOREN-PROGRAMM

Das Programm ist von Donnerstagmorgen bis Freitagvormittag 10.30 Uhr

ausschließlich den jungen Gesellschaftern von Familienunternehmen

vorbehalten. Ab 11 Uhr geht es weiter mit getrennten Workshops

für Junioren und Senioren.

Spätsommer auf R

400 Jahre Tradition, sei

derzeit bewohnt und b

Wo könnten Jun

über die Kraft zu bew


ZWEI-GENERATIONEN-PROGRAMM

Mit dem Nachmittagsprogramm am Freitag beginnt der Zwei-Generationen-Teil.

In gemeinsamen Workshops und Vorträgen diskutieren Junioren und Senioren

über Unternehmertum, Rollenfindung und Familienbeziehungen.

ittergut Remeringhausen

t 17 Generationen in Familienbesitz,

ewirtschaftet von drei Generationen.

g und Alt besser diskutieren

ahren und die Kraft zu erneuern?


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17. SEPTEMBER

Zwei-Generationen-Workshops 14.00-15.30 Uhr

Der Beirat – Belastung oder Bereicherung?

Jede Familie muss selbst entscheiden, mit welchen Rechten und Pflichten ein Beirat ausgestattet sein soll. Welche Funktionen kann er bei der

Nachfolge erfüllen? Welche Rolle spielt er für den Übergebenden, welche für den Übernehmenden? In Gruppen werden beide Generationen

gemeinsam erarbeiten, wie ein Beirat aussehen und wie er arbeiten könnte, um eine Stütze für den Generationenwechsel zu sein.

SPRECHER

Erfolgreich verändern: Wie gehe ich mit Konflikten um, die mit

Wandel einhergehen?

SPRECHER

Rosely Schweizer, Gesellschafterin,

Dr. August Oetker KG

Rosely Schweizer ist Beiratsvorsitzende der Henkell & Co. Sektkellerei

KG. In den Jahren 2007-2009 war sie zudem Vorsitzende

des Beirats der Dr. August Oetker KG. Schweizer war neun

Jahre lang CDU-Landstagsabgeordnete in Baden-Württemberg.

Überdies war sie acht Jahre als Vorsitzende des Landesverbandes

des Wirtschaftsrates der CDU tätig.

Prof. Dr. Marcus Labbé, geschäftsführender Gesellschafter,

Labbé & Cie. GmbH

Prof. Dr. Marcus Labbé unterstützt Familienunternehmen in

Aufsichts- und Beiratsfragen sowie bei der Besetzung von

Fremdmanagern. Familiennachwuchs bereitet Prof. Labbé auf

die Übernahme von Beiratsmandaten vor. Als erfahrener

Coach begleitet er die nachrückende Familiengeneration

sowie den übergebenden Unternehmer auch anlässlich und

während der Nachfolge.

14.00-15.30 Uhr

Als Dr. Daniel Terberger ins Familienunternehmen einstieg, kannte es nur eines: In einem wachsenden Markt ging es immer aufwärts. Doch

der Wind hatte sich gedreht. Das Unternehmen musste sich auf einen schrumpfenden Markt einstellen. Das forderte Veränderungen auf allen

Ebenen, in allen Köpfen. Dr. Terberger erzählt, wie er Gesellschafter und Führungskräfte vom neuen Kurs überzeugte und wie er mit den daraus

entstandenen Konflikten umging. Erfahrungsbericht mit anschließender Diskussion.

Dr. Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender,

KATAG AG

Dr. Daniel Terberger, dritte Generation im Familienunternehmen,

zog mit 30 Jahren in den Vorstand der KATAG AG ein.

Zuvor war er bei McKinsey und der Deutschen Bank in Frankfurt,

Hongkong und New York tätig. Während dieser Zeit promovierte

er zudem in Harvard zu dem Thema „Konfliktmanagement

in Familienunternehmen“.


17. SEPTEMBER

Zwei-Generationen-Workshops 14.00-15.30 Uhr

Verkauf des Familienunternehmens – Der Fall „Ihr Platz“

Krisen in einem Familienunternehmen folgen einem typischen Verlauf. Nach einer Einführung von Dr. Tom Rüsen in die Entwicklung und

Eskalation von Krisen skizziert Heinrich Frömbling die Geschichte seines ehemaligen Familienunternehmens „Ihr Platz“. In kleinen Gruppen

erörtern die Teilnehmer, ob und wie die Konflikte bei „Ihr Platz“ hätten verhindert werden können.

SPRECHER

SPRECHER

Heinrich H. Frömbling, ehemaliger Gesellschafter,

Ihr Platz GmbH + Co. KG

Heinrich H. Frömbling war bis 2005 in Führungspositionen

der Ihr Platz GmbH + Co. KG, einem ehemaligen Familienunternehmen

in vierter Generation, tätig. Er verantwortete

u.a. den Bereich Ware und restrukturierte den Bereich Logistik.

Seit 2006 ist Frömbling selbständiger Unternehmerberater für

mittelständische bzw. familiengeführte Unternehmen.

Denken Sie selbst, bevor es andere für Sie tun –

Strategien hinterfragen und Veränderungen umsetzen

Julia Esterer, Geschäftsführerin,

Dr.-Ing. Ulrich Esterer GmbH & Co. KG

Julia Esterer ist 2008 in das von ihrem Großvater gegründete

Familienunternehmen eingestiegen, das sie gemeinsam mit

ihrem Vater leitet. Davor war sie für zehn Jahre bei der BMW

Group tätig. Mit ihren Erfahrungen zur Arbeitsweise eines

Großkonzerns im Rücken hat sie im eigenen Unternehmen

von Beginn an interne Strukturprojekte umgesetzt.

Dr. Tom A. Rüsen, geschäftsführender Direktor,

Wittener Institut für Familienunternehmen

Dr. Tom A. Rüsen ist geschäftsführender Direktor des Wittener

Institutes für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke.

Schwerpunkte seiner Forschungs-, Beratungsund

Lehrtätigkeit sowie seiner Publikationen sind die Untersuchung

von Konflikten und Krisen in Familie und Unternehmen

und die Entwicklung praxisnaher Lösungskonzepte.

Reinhard Vanhöfen, Geschäftsführer,

Vancore – The Strategy Consultants GmbH

14.00-15.30 Uhr

Strategische Neuausrichtung: Mal fordert der Markt ein radikales Umdenken, mal führt die gemeinsame Unternehmensführung von Junior,

Senior und Fremdmanager zu einer Strategieanpassung. Aber auch, wenn Konsens darüber herrscht, dass etwas passieren muss, hapert es oft

an der Umsetzung. Die Teilnehmer lernen durch praktische Beispiele wie Veränderungen umgesetzt werden. Dabei bringen Sie im Vorfeld Ihre

eigenen Fragen ein, z.B. Wie richte ich ein Führungsteam neu aus? Wie gestalte ich einen Strategieprozess?

Reinhard Vanhöfen hat in den letzten Jahren zahlreiche Strategieprojekte

globaler Mischkonzerne und mittelständischer

Unternehmen in Europa und Asien geleitet. Kern seines Beratungsansatzes

ist die Generierung von Ideen und Konzepten

aus dem Unternehmen heraus. Nur wenn Mitarbeiter selbst

Inhalte erarbeiten und Ergebnisse umsetzen, kann Veränderung

im Unternehmen wirklich stattfinden.

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17. SEPTEMBER

Filmvortrag & Diskussion 16.00-18.00 Uhr

Filmportrait eines Familienunternehmens:

VON LICHT UND SCHATTEN

Anlässlich eines Jubiläums entsteht oft der Wunsch, Firmen- oder Familiengeschichte zu dokumentieren. Der unbefangene Blick von außen

ermöglicht dabei, auch Vergessenes zu erinnern und sich auf neue Art und Weise mit Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Filmemacherin Anna Ditges hat über den Zeitraum von einem Jahr einen Dokumentarfilm über ein niedersächsisches Familienunternehmen

gedreht. Sie berichtet über den nicht immer einfachen, aber umso spannenderen filmischen Entstehungsprozess.

SPRECHERIN

Anna Ditges,

Filmemacherin

und Produzentin,

punktfilm Anna Ditges

MODERATORIN Petra Gessner, wir-Magazin

Anna Ditges, geboren 1978 in Bonn, ist Filmemacherin.

Sie studierte Film und Fernsehen

an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Ihr Diplomfilm wurde 2003 im WDR ausgestrahlt

und auf internationalen Festivals gezeigt. 2005

gründete sie schließlich ihre eigene Produktionsfirma

punktfilm Anna Ditges mit Sitz in Köln.

In ihrem Filmportrait über ein international agierendes,

norddeutsches Familienunternehmen beleuchtet

Anna Ditges neben den Abläufen von

Produktionsprozessen insbesondere die Verquickungen

von Familie und Firma. Die für die Bundesrepublik

charakteristische Zeit des Wirtschaftswunders –

mit ihrem rasanten Wachstum und dem anschwellenden

ökonomischem Erfolg – wirft ihre Schatten:

Glanz und finanzieller Reichtum gehen einher mit

gravierenden, privaten Entbehrungen und bringen

außer dem Ruhm auch tief einschneidende,

schmerzliche Erfahrungen mit sich. Die erlebte

Geschichte und die Religiosität der Gründerfamilie

führen zu einer Firmenphilosophie, welche die

christlichen Werte und den Menschen in den

Vordergrund stellt.

Anna Ditges stellt inhaltlich und künstlerisch

hochwertige Filme für Fernsehen und Kino

her, die Menschen berühren und bewegen.

Für die erste Produktion von punktfilm, das mehrfach

ausgezeichnete Kino-Debüt „Ich will dich –

Begegnungen mit Hilde Domin“ 2007, setzte Anna

Ditges neben der Regie auch Kamera, Schnitt sowie

die Produktion um. Es folgten diverse Geschichtsbeiträge

über die NS- und Nachkriegszeit für die

Sendereihe „Meine Geschichte“ im Auftrag von

WDR und Phoenix. Anna Ditges geht davon aus,

dass der kreative Entstehungsprozess eines jeden

Films hoch sensible Teamarbeit erfordert und legt

bei ihren Produktionen besonderen Wert auf die

Zusammenarbeit mit Protagonisten, Redakteuren

und Team.


Dinner

T A G E 2 0 1 0

Freitag,

17. September

18.30 Uhr // Sektempfang

19.30 Uhr // Dinner mit freundlicher Unterstützung der

Begrüßung durch Wilken von Hodenberg,

Vorstandssprecher, Deutsche Beteiligungs AG

// Dinnerspeech von Dirk Roßmann

// SOLID JAZZ

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17. SEPTEMBER

Dinner mit Dinnerspeech

Überleben im deutschen Einzelhandel.

Dirk Roßmann – Ein Familienunternehmer erzählt.

SPRECHER

Dirk Roßmann,

Dirk Rossmann GmbH

Nirgendwo sonst ist der Preiskampf härter als

im deutschen Einzelhandel. Familienunternehmen

wie Tengelmann, Aldi oder Lidl

liefern sich seit Jahren einen so gnadenlosen Preiskampf,

dass internationale Wettbewerber wie z.B.

WalMart zähneknirschend das Feld räumen. Aber

auch bei Konsumelektronik, Bau- oder Drogeriemärkten

jagt ein Tiefstpreis den anderen. Jahr für

Jahr müssen kleine und mittelgroße Anbieter angesichts

der Marktmacht der Großen aufgeben.

Einer, der im Verdrängungswettbewerb den

Kopf oben behalten hat, ist Dirk Roßmann. Er

schmiedete aus einem einzelnen SB-Drogeriemarkt

Deutschlands drittgrößte Drogeriemarktkette.

Rossmann beschäftigt heute über 20.000 Mitarbeiter

in Deutschland und erzielt einen Jahresumsatz

von rund 3,5 Milliarden Euro in Deutschland und

weitere 1,1 Milliarden in Osteuropa.


17. SEPTEMBER

Musikalisches Rahmenprogramm

SOLID JAZZ

Das SOLID JAZZ TRIO des Saxophonisten Alexander Hartmann präsentiert swingenden Jazz gemischt mit Blues, Latinjazz

und Soul. Mit ihren Interpretationen klingen die Musiker nie aufdringlich, aber immer mitreißend authentisch. Ihnen gelingt

es mit viel Drive und Dynamik, ihre Spielfreude auf das Publikum überspringen zu lassen, so dass Jazzkenner und

Neugierige gleichermaßen angesprochen werden. Seit Anfang der 90er Jahre spielt SOLID JAZZ in verschiedenen Besetzungen auf

Festivals und in Clubs. Auf den wir-Tagen wird Alexander Hartmann (Sax) von Tilman Denecke (Gitarre) und Lars Gühlcke (Bass)

begleitet.

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w

g e w i n

r

n t


18. SEPTEMBER

Begrüßung 9.00-9.15 Uhr

SPRECHER

Andreas Brodtmann, persönlich haftender Gesellschafter,

Bankhaus Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG

Andreas Brodtmann ist seit 2009 persönlich haftender Gesellschafter

der Berenberg Bank. Schwerpunkte der Tätigkeiten in

seiner über 25-jährigen Laufbahn sind mehrere Führungspositionen

in der institutionellen Vermögensverwaltung und im

internationalen Private Banking in Deutschland und der

Schweiz.

Vortrag 9.15-10.45 Uhr

Das „wir“ gewinnt –

Familienzusammenhalt und Langlebigkeit

Wenn Familienmitglieder im Unternehmen mitmischen, geht es schief. Das zumindest behaupten viele Managementtheorien, die eine strikte

Trennung von Familie und Unternehmen propagieren. Die internationale Forschung zu Familienunternehmen kommt jedoch zu dem Ergebnis,

dass gerade das aktive Einwirken von Familienmitgliedern auf das Unternehmen deren Erfolg ausmacht. Vorausgesetzt, die Familie zieht

an einem Strang. Prof. Dr. Torsten M. Pieper erläutert, wie Familienzusammenhalt und Langlebigkeit von Unternehmen zusammenhängen.

SPRECHER MODERATORIN Sabine Strick, wir-Magazin

Prof. Dr. Torsten M. Pieper, Juniorprofessor,

Kennesaw State University/USA

Prof. Dr. Torsten M. Pieper ist Juniorprofessor für Management

und Entrepreneurship sowie Forschungsbeauftragter des Cox

Family Enterprise Center der Kennesaw State University in Georgia/USA.

In seiner Forschung beschäftigt er sich u.a. mit den

Ursachen und Mechanismen des Zusammenhalts erfolgreicher

Unternehmerfamilien. Er selbst stammt aus einer Unternehmerfamilie.

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18. SEPTEMBER

Paneldiskussion 11.15-12.45 Uhr

Nachfolge und die Übertragung von Firmenanteilen:

Wer erhält wie viele Anteile?

Unternehmerfamilien quält immer die gleiche Frage: Verteile ich die Firmenanteile gleichmäßig auf alle meine Kinder, weil ich alle gleich liebe?

Oder soll derjenige alle oder die meisten Anteile erhalten, der operativ die Verantwortung übernimmt? Was empfinden Eltern und Kinder

als gerechten, transparenten und fairen Entscheidungsprozess? Auf welche Konflikte muss man während dieses Prozesses vorbereitet sein?

SPRECHER

MODERATOR Boris Karkowski, wir-Magazin

Bernward Brenninkmeijer, Gründer,

RCO-Partners Network

Bernward Brenninkmeijer war bis 1998 Mitglied der Direktion

C&A Österreich und von 1997-2000 an der Schaffung von

C&A Europe beteiligt. Seit 2001 ist er selbständiger Berater

mit dem Schwerpunkt Familienunternehmen. 2008 folgte die

Gründung von RCO-Partners, dessen Konzept seinen Fokus

auf umfassende Vorgehensweisen für Familienunternehmen

und deren Familien bei strategischen Weichenstellungen legt.

Andrea Prym-Bruck, Gesellschafterin und Beiratsmitglied,

William Prym GmbH & Co. KG

Andrea Prym ist Gesellschafterin und Beiratsmitglied der William

Prym GmbH & Co KG. Im Laufe ihres beruflichen Lebens

spezialisierte sie sich auf Industriegeschichte, wobei die Rolle

der Frauen und der Übergang von einer Generation zur nächsten

im Fokus stehen. Sie ist ausgebildete Wirtschaftsmediatorin

und berät Unternehmerfamilien im Konfliktfall. Überdies

engagiert sie sich als Coach für Frauen in der Wirtschaft.

Peter Pohlmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats,

POCO-Domäne Holding GmbH

Der gelernte Einzelhandelskaufmann war in verschiedenen

Positionen in Industrie- und Handel tätig, bevor er 1979 als

Existenzgründer seine Unternehmeraktivitäten begann.

1989 erfolgte die Gründung der POCO–Einrichtungsmärkte.

2007 folgte die Fusion mit der Domäne-Einrichtungsmärkte

GmbH und die Übernahme der Möbelix-Märkte. Mittlerweile

gibt es 87 Märkte in ganz Deutschland.


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Engagierte Unternehmen

VERANSTALTER

MITVERANSTALTER

WEITERE ENGAGIERTE

UNTERNEHMEN

WISSENSCHAFTLICHER

PARTNER

FINANCIAL GATES GmbH

wir – Das Magazin für Unternehmerfamilien

Ansprechpartnerin: Katharina Aiginger

Bismarckstraße 24 • 61169 Friedberg

Telefon: 0 60 31/ 73 86-17 06 • Telefax: 0 60 31/ 73 86-29

E-Mail: k.aiginger@wirmagazin.de

Berenberg Bank

Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG

Ansprechpartner: Dr. Marc Breidenbach

Neuer Jungfernstieg 20 • 20354 Hamburg

Telefon: 0 40 / 3 50 60-4 78 • Telefax: 0 40 / 3 50 60-9 31

E-Mail: marc.breidenbach@berenberg.de

Deutsche Beteiligungs AG

Ansprechpartner: Thomas Franke

Kleine Wiesenau 1 • 60323 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 / 9 57 87-3 07 • Telefax: 0 69 / 9 57 87-3 91

E-Mail: thomas.franke@deutsche-beteiligung.de

Universität Witten/Herdecke

Wittener Institut für Familienunternehmen

Ansprechpartner: Dr. Tom A. Rüsen

Alfred-Herrhausen-Straße 50 D • 58448 Witten

Telefon: 0 23 02 / 9 26-5 19 • Telefax: 0 23 02 / 9 26-5 61

E-Mail: tom.ruesen@uni-wh.de

MAZARS GmbH

Ansprechpartner: Joerg Schoberth

Martin-Luther-Platz 26 • 40212 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 83 99-7 05 • Fax: 02 11 / 83 99-7 08

E-Mail: joerg.schoberth@mazars.de

Vancore • The Strategy Consultants GmbH

Ansprechpartnerin: Sonja Wegner

Talstraße 23 • 60437 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 / 50 92 99-7 90 • Fax: 0 69 / 50 92 99-7 99

E-Mail: wegner@vancoregroup.com


Rittergut Remeringhausen, seit 400 Jahren in Familienbesitz.


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Veranstaltungshinweise

ANMELDUNG HOTELEMPFEHLUNGEN

Exklusivitätsvorbehalt

Die wir-Tage sind eine geschlossene Veranstaltung für

Unternehmerfamilien.

Ehrengäste nutzen mit dem persönlichen Registrierungscode

ihres Gastgebers bitte das Onlineformular unter

http://ehrengast.wirmagazin.de

Teilnehmer registrieren sich online unter

www.wirmagazin.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Ansprechpartnerin:

Katharina Aiginger, Projektmanagerin Events,

FINANCIAL GATES GmbH

Bismarckstraße 24, 61169 Friedberg

Telefon: 0 60 31 / 73 86-17 06

E-Mail: k.aiginger@wirmagazin.de

Veranstaltungsort

Rittergut Remeringhausen

31655 Stadthagen

Telefon: 0 57 25 / 70 11 88

www.remeringhausen.de

Zimmerreservierungen

Allen Teilnehmern der wir-Tage stehen in den nachfolgenden,

ausgewählten Hotels Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Zimmer aus diesen Kontingenten können Sie direkt in

den Hotels unter dem Stichwort wir-Tage reservieren:

Gerber Hotel La Tannerie

Stadthagen

Telefon: 0 57 21 / 98 60

E-Mail: info@gerber-hotel.de

www.gerber-hotel.de

Lage: ca. 6 Fahrminuten zum Rittergut

Hotel zur Amtspforte

Stadthagen

Telefon: 0 57 21 / 98 40

E-Mail: info@hotel-zur-amtspforte.de

www.hotel-zur-amtspforte.de

Lage: ca. 6 Fahrminuten zum Rittergut

Ringhotel Tallymann

Bad Nenndorf

Telefon: 0 57 23 / 61 67

E-Mail: tallymann@t-online.de

www.hotel-tallymann.de

Lage: ca. 10 Fahrminuten zum Rittergut

Aparthotel Berlin Bad Nenndorf

Bad Nenndorf

Telefon: 0 57 23 / 9 45 60

E-Mail: info@aparthotelberlin.net

www.aparthotelberlin.net

Lage: ca. 10 Fahrminuten zum Rittergut


Veranstaltungshinweise

ANREISE ANFAHRTSSKIZZE

Das Rittergut Remeringhausen befindet sich am Rande der Bückeberge,

die den nördlichen Ausläufer des Naturparks Weserbergland

bilden. Remeringhausen liegt ca. 30 km westlich von

Hannover und 4 km östlich von Stadthagen, in zehn Minuten

Fahrzeit zur nächsten Autobahnauffahrt.

Mit dem Auto

Verlassen Sie die A2 an der Abfahrt Bad Nenndorf und fahren

Sie auf die Bundesstraße B65 in Richtung Stadthagen.

Biegen Sie auf der B65 nach ca. 10 km auf Höhe Kobbensen

links ab in Richtung Reinsen. Durchfahren Sie das Dorf Heuerßen

und biegen Sie gut 200 Meter hinter dem Ortsausgang

rechts ab nach Remeringhausen. Autofahrer mit einem Navigationssystem

geben am besten Heuerßen als Zielort ein.

Mit der Bahn

Sie erreichen das Rittergut Remeringhausen über den Bahnhof

Hannover mit dem ICE. Dort steigen Sie in die Regionalbahn

Richtung Stadthagen. Von dort sind es ca. sechs Fahrminuten

mit dem Taxi bis zum Rittergut.

Mit dem Flugzeug

Vom Flughafen Hannover zum Rittergut Remeringhausen benötigen

Sie ca. 35 Minuten.

Shuttleservice

Für Ihren Transfer an den Veranstaltungstagen zwischen Rittergut

Remeringhausen und den Hotels steht Ihnen ein kostenfreier

Shuttleservice zur Verfügung.

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VERANSTALTER

MITVERANSTALTER

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PARTNER

www.wirmagazin.de

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