Brandaktuell 2013 - Feuerwehr Mooskirchen

ff.mooskirchen.at

Brandaktuell 2013 - Feuerwehr Mooskirchen

Vorwort

Brandaktuell 2013

Das Team

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner!

Bereits zum fünften Mal dürfen wir Ihnen nun unseren Jahresbericht Brandaktuell

präsentieren. Auch im vergangenen Jahr hat sich wieder viel getan. Mit dem

Einsatzleitfahrzeug für den Bezirk Voitsberg wurde die FF Mooskirchen weiter

aufgewertet, eine Vielzahl von Einsätzen und Übungen musste bewältigt werden, viele

Stunden wurden für die Ausbildung und für die Aufbringung finanzieller Mittel

aufgewendet. Wie immer berichten wir in dieser Ausgabe ausführlich darüber.

Auch diesmal wünschen wir Ihnen wieder viel Spaß beim Lesen!

OBI Ing. Philipp Müller & OLM DI (FH) Martin Huber

Sehr geehrte Bevölkerung !

Erlauben Sie mir, dass ich Ihnen in einigen Zeilen einen kurzen Rückblick auf ein sehr

anstrengendes aber auch mannschaftlich sehr erfolgreiches Jahr 2012 gebe.

Im Jahr 2012 gab es viele Brandeinsätze in der Gemeinde sowie im Abschnitt und auch die

Naturkatastrophen blieben leider nicht aus. So mussten unsere Kameradinnen und Kameraden

auch bei Überschwemmungen entsprechend rasch Hilfe leisten. Eine Vielzahl an verschiedenen

Einsätzen – Brände, überflutete Keller, aber auch technische Einsätze auf der Straße – erfordern

ein breites Wissen und die entsprechende Ausbildung. Dafür haben unsere Kameradinnen und

Kameraden im vergangenen Jahr wieder unzählige Stunden für die Ausbildung im In- und

Ausland aufgebracht. Aus- und Weiterbildung ist zu einem unerlässlichen Teil der jährlichen

Aufgaben geworden. Dafür möchte ich an dieser Stelle allen Kameradinnen und Kameraden

danken, dass sie bereit waren ihre wertvolle Freizeit dafür einzusetzen.

All diese positiven Eindrücke in unserer Feuerwehr haben auch im letzten Jahr wieder dafür

gesorgt, einen Zuwachs von 13 Mitgliedern zu haben.

Es waren genau diese Werte, die bei den neuen Mitgliedern den Ausschlag gegeben haben, ihre

Freizeit in die Feuerwehr zu investieren und sich somit für die Gemeindebürger freiwillig und

unentgeltlich einzusetzen. Sehr erfreulich war es auch zu sehen, dass sich unter den neuen

Mitgliedern sechs Jugendliche für eine sinnvolle Freizeitgestaltung in der Feuerwehrjugend

entschieden haben.

Damit wir all diese Herausforderungen auch in Zukunft bewerkstelligen können, benötigen wir

auch die entsprechende finanzielle Unterstützung.

In diesem Zusammenhang dürfen wir uns bei OBR Bgm. Engelbert Huber und allen

Gemeinderäten für die richtungsweisende Entscheidung einer Neuanschaffung des RLFA

2000/200 sehr herzlich bedanken.

Wir wissen, dass wir auch diese Investition in die Zukunft nicht ohne die großzügige

Unterstützung der Bevölkerung meistern können. In diesem Zusammenhang darf ich Sie schon

jetzt ersuchen, uns bei dieser Investition in die Zukunft zu unterstützen.

Abschließend darf ich allen Partnerinnen und Partnern unserer Kameradinnen und Kameraden

für das entgegengebrachte Verständnis danken.

Ihnen wünsche ich für das neue Jahr alles Gute und viel Gesundheit!

Ihr Feuerwehrkommandant

ABI Josef Pirstinger

ABI Josef Pirstinger

2


Feuerwehr Mooskirchen

Vorwort

OBR Bgm. Engelbert Huber

Verehrte Bewohnerin,

verehrter Bewohner!

Mit der Informationsbroschüre „brandaktuell“ haben unsere beiden verantwortlichen Redakteure, OBI

Ing. Philipp Müller und OLM Dipl.Ing (FH) Martin Huber, ein Medium geschaffen, das umfassend und

anschaulich die vielfältigen Arbeiten in unserer Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Jahr 2012 zeigt.

Auch dieses, jetzt schon „alte“ Jahr hat uns gottlob von schweren Einsätzen, von katastrophen-ähnlichen

Ereignissen verschont. Alles, was an Arbeit zu bewältigen war, hat dennoch ausgereicht, war ernüchternd

und hat die Grenzen des Möglichen aufgezeigt.

Umfangreiche Bemühungen haben einem sehr wichtigen Projekt gegolten:

dem für ein neues Einsatzfahrzeug.

Mit vielen anderen Kameraden in unserer Wehr unter dem immer einfühlsam agierenden

Kommandanten, ABI Josef Pirstinger, haben die beiden Redakteure erstklassige, so in unserem

Bundesland noch nicht gesehene Arbeiten auf sich genommen, eine Ersatzbeschaffung vorzubereiten,

öffentliche Ausschreibungsergebnisse zu bewerten und damit auch auftragsfertig zu machen.

Mein „Beitrag“ zum wichtigen Werk „RLF-A 2000/200“ hat sich damit darauf beschränken können,

Förderungsmittel von Landesfeuerwehrverband und Land Steiermark so ausreichend zugesichert zu

erhalten, dass die unerlässliche Ersatzbeschaffung mit Mitteln der Marktgemeinde Mooskirchen und

nicht unerheblicher Eigenleistung unserer FF auch finanzierbar ist.

Ich danke hier für das erfreuliche Zeichen des Miteinanders, des einhelligen Bekenntnisses im

Gemeinderat, unseren freiwillig tätigen KameradInnen zweckmäßige, moderne Geräte zur Verfügung zu

stellen.

Unsere weiblichen und männlichen Feuerwehrmitglieder haben 2012 wieder eine hohe Anzahl von

Stunden freiwillig geleistet, Schulungen und Weiterbildungen besucht, sich Leistungsprüfungen

unterzogen und Kontakte zu anderen Wehren im In- und Ausland gepflogen. Im kommenden Jahr – vom

14. bis 18. Juli 2013 – freuen wir uns, für Freunde aus Deutschland, Tschechien und Polen Gastgeber eines

Internationalen Feuerwehr-Jugendzeltlagers sein zu dürfen.

Ohne Ihre Hilfe, verehrte Bewohnerin und verehrter Bewohner, wird das eine und andere (etwa der

Ankauf von RLFA) nicht zu bewältigen sein. Deshalb ersuche ich Sie auf diesem Wege sehr herzlich, die

Anliegen unserer FeuerwehrkameradInnen nach Ihren Möglichkeiten zu unterstützen. „Vergelt's Gott“

für jede Gabe – sie ist ein ganz wesentlicher Beitrag zum Ganzen!

Vielmals DANKE sage ich – als der gesetzlich Verantwortliche – unseren Wehrmitgliedern für alles, was so

vorbildlich, im Interesse der Hilfe an Mitmenschen, geleistet wurde.

In nunmehr neuer Funktion bringe ich der FF Mooskirchen für den Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg

gleichzeitig Anerkennung und Hochachtung für beispielgebendes Wirken zum Ausdruck.

Gemeinsam – mit Ihnen und für Sie – wollen wir unserer Feuerwehr Zukunft geben.

Deshalb nochmals mein Ersuchen um Ihre tatkräftige Unterstützung.

Beste Gesundheit, Kraft und Freude wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen.

Mit den besten Empfehlungen

OBR Bgm. Engelbert Huber

3


Brandaktuell 2013

Aktivstand

Mitglieder

OLM

Bloder Horst

FM

Bogdan Manuel

LM

Dirnberger Alois

ABI

Draxler Franz

FM

Draxler Thomas

BI

Draxler Erwin

LM d.F.

Eder Patrick

LM

Engelbogen Thomas

HFM

Fließer Daniel

LM

Fließer Fanz

LM d.S.

Fuchsbichler Stefan

FM

Gaar Andreas

LM

Gogg Andreas

OFM

Graschi Dominik

HLM

Graschi Josef

FM

Graschi Marcel

OFM

Grinschgl Martin

HFM

Ing. Gröblbauer Christian

HLM

Gschier Johann

FM

Gschier Emanuel

LM d.F.

Herunter Franz

OLM

Herunter Wolfgang

HLM d.F.

Hitty Erwin

LM

Hitty Johann

HFM

LM

Hochstrasser Christofer Hochstrasser Johann

OFM

Hochstrasser Julia

FM

Ing. Hofer Ewald

OLM d.F.

Hojnik Stefan

FM

Horvath Csaba

FM

Hörmann Johannes

OBR

Huber Engelbert

OLM d.S.

DI(FH) Huber Martin

OFM

Kanner Elisabeth

OLM d.V.

Konrath Gerhard

OFM

Lackner Daniel

BM

Lechthaller Martin

LM d.F,

Lemsitzer Florian

OFM

Lemsitzer Lisa

FM

Lemsitzer Manfred

HFM

Matlas Anton

LM d.F.

Muhrer Dominik

OBI

Ing. Müller Philipp

LM

Niggas Christian

LM

Niggas Josef

LM

Niggas Peter

LM d.F.

Nocker Andreas

HBM d.V.

Orgl Hugo

ABI

Pirstinger Josef

6


Feuerwehr Mooskirchen

Mitglieder

Aktivstand

FKUR

OFM

Mag. Pristavec Wolfgang Rothschedl Christoph

OFM

Rothschedl Wolfgang

FM

Sabathy Thorsten

OFM

Schalk Stefan

FM

Schantl Clemens

FM

Schantl Reinhard

HLM

Schilling Johannes

LM

Schlögl Günter

FM

Schneebauer Hannes

FM

Schreiner Rene

FM

Schulz Andrea

HLM d.F.

Schulz Manfred

OFM

Schulz Michael

FM

Schütz Kevin

HFM

Spari Martin

BFA

Univ. Prof. Dr. Stark Gerhard

FM

Steiner Christa

OFM

Strauss Ermano

FM

Teichtmeister Fabian

OFM

Strauss Silvio

LM d.F.

Töscher Georg

HLM d.F.

Töscher Josef

LM

Toswald Peter

FM

Turk Heinz

LM

Ing. Wipfler Andreas

LM d.V.

Wolf Norbert

HFM

Zach Florian

HLM

Zweiger Ernst

LM d.V.

Zweiger Katrin

OFM

Zweiger Vanessa

Ehrendienstgrade

ELFR

Draxler Erwin

EOLM

Hochstrasser Gerold

EHLM

Holzer Josef

ELM

Holzer Josef

Feuerwehrjugend

ELM

Lemsitzer Franz

EOBI

Trost Franz

JFM

Gröblbauer Markus

JFM

Schlögl Alexander

JFM

Schulz Patrick

JFM

Toswald Florian

JFM

Toswald Stefan

JFM

Urban Matthias

JFM

Woitsch Thomas

7


Brandaktuell 2013

Mitglieder

Neue Kameraden treten den Dienst an!

Andreas Gaar

16 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Zimmerer-Lehrling

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe

Hobbys: Skifahren, Fussball

Warum habe ich mich für den Dienst in

der FF entschieden?

Mir gefällt die Kameradschaft in

der Feuerwehr Mooskirchen.

Durch meine Ausbildung bei der

FF kann ich der Allgemeinheit

helfen!

Emanuel Gschier

28 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Prüfingenieur

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe,

EDV Beauftragter Stv.

Hobbys: Fussball, Tischtennis

Warum habe ich mich für den Dienst in

der FF entschieden?

Ich möchte meinen Mitbürgern

gerne ehrenamtlich helfen. Die

Feuerwehr bietet mir viele

interessante Möglichkeiten und

Herausforderungen.

Ewald Hofer

34 Jahre

Wohnhaft in Weinberg

Beruf: Redakteur

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe

Hobbys: Fussball, Technik

Warum habe ich mich für den Dienst in

der FF entschieden?

Die Feuerwehr bietet mir nicht

nur die Möglichkeit für soziales

Engagement sondern hat auch

Potential um technische

Interessen zu verfolgen!

Csaba Horvath

39 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Chefkoch

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe

Hobbys: Sport jeder Art

Warum habe ich mich für den Dienst in der

FF entschieden?

Ich möchte den Menschen in

Mooskirchen für Ihr Entgegenkommen

etwas zurückgeben.

Die Feuerwehr ist ein wichtiger

Bestandteil meiner Integration in

Mooskirchen!

Andrea Schulz

41 Jahre

Wohnhaft in Weinberg

Beruf: Kellnerin

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe,

Jugendarbeit

Hobbys: Schwimmen, Rätselraten

Warum habe ich mich für den Dienst in der

FF entschieden?

Da meine gesamte Familie

bereits bei der Feuerwehr aktiv

ist und ich bei der Jugendarbeit

mitarbeiten möchte!

Kevin Schütz

17 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Einzelhandelskaufmann

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe

Hobbys: Sport

Warum habe ich mich für den Dienst in

der FF entschieden?

Da mir die Kameradschaft sehr

gefällt und es eine sehr gute

Möglichkeit ist, anderen

Menschen zu helfen!

Christa Steiner

49 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Bandagistin

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe,

Jugendarbeit

Hobbys: Stocksport, Skifahren

Warum habe ich mich für den Dienst in der

FF entschieden?

Mir gefällt der Umgang untereinander

in der Feuerwehr

Mooskirchen und ich möchte die

Jugendarbeit unterstützen!

Fabian Teichtmeister

16 Jahre

Wohnhaft in Stögersdorf

Beruf: LWS Schüler

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe,

Jugendarbeit

Hobbys: Fussball, Jagd

Warum habe ich mich für den Dienst in der

FF entschieden?

Mir gefällt der kameradschaftliche

Umgang in der

Feuerwehr. Ich möchte mich

weiterbilden und lernen wie ich

in Not geratenen helfen kann.

Peter Toswald

32 Jahre

Wohnhaft in Mooskirchen

Beruf: Forstarbeiter

Funktion bei der Feuerwehr:

Mitglied in einer Löschgruppe

Hobbys: Skifahren, Stocksport

Warum habe ich mich für den Dienst in

der FF entschieden?

Die Feuerwehr hatte für mich

schon immer einen sehr großen

Stellenwert. Auf Grund eines

Wohnortwechsels trat ich von

der FF Landscha in die

FF Mooskirchen über!

8


Brandaktuell 2013

Jahresbericht 2012

FF Markt Mooskirchen Gesamtausrückungen

Veranstaltungen

FW-Jugend 42

32

Verwaltung

91

Technische Einsätze

111 Brand Einsatz 20

Ausbildung

135

1.219

166

Techn. Dienste

Sonstige

291

Aufbr. finanz. Mittel

181

Gesamt: 1.069 Ausrückungen

Erläuterung der Begriffe:

Technische Einsätze:

Dabei handelt es sich um Einsätze wie etwa Menschenrettung nach Verkehrsunfällen, Rettung von Menschen aus

verschiedenen Zwangslagen und Bergen von Unfallfahrzeugen. Auch die Beseitigung von Sturmschäden oder das

Auspumpen von Kellern fällt in diese Kategorie.

Brand Einsätze:

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier ausschließlich um Brände. In diese Kategorie fallen Fahrzeug- und

Wohnungsbrände ebenso wie Wald- und Wiesenbrände.

Ausbildung, Übungen:

In diese Kategorie fallen alle Tätigkeiten, die von Kameraden im Zuge von Ausbildungen an der Feuerwehrschule oder

an anderen Ausbildungsstätten erbracht werden. Seit 2010 sind auch unsere Übungen in dieser Rubrik abgebildet.

Verwaltung:

Hier handelt es sich um alle administrativen Tätigkeiten, die durch Kommando und Ausschuss erbracht werden. Auch

Besprechungen mit der Mannschaft werden hier erfasst.

Technische Dienste:

Darunter fallen alle Tätigkeiten wie Wartung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Gerätschaften.

Veranstaltungen:

Hier werden die aufgewendeten Stunden für den Besuch von Bällen, Feuerwehrfesten, aber auch Kirchgängen bzw.

Begräbnissen zusammengefasst.

Aufbringen finanzieller Mittel:

In diese Kategorie fallen Tätigkeiten wie die Sammelaktion für unseren Feuerwehrball aber auch sämtliche

Veranstaltungen der eigenen Feuerwehr.

Sonstiges:

Hier werden Tätigkeiten zusammengefasst, die keiner der obigen Gruppen zugeordnet werden können, z.B.

Repräsentations- und Pressearbeiten, Tätigkeiten im Rüsthaus, aber auch alle Planungen für das Fahrzeug RLFA.

FW-Jugend:

Hier werden alle Aktivitäten der Feuerwehrjugend erfasst. Das sind z.B. Jugendbewerbe, Ausbildungen, Bewerbe und

Teilnahmen an Jugendlagern.

10


Feuerwehr Mooskirchen

Einsätze 2012

LKW-Unfall - Wirtschaftsgebäudebrand

20.01.2012 - Serienunfall auf der

Südautobahn

Minusgrade und darauffolgender

Regen machten die Fahrbahnen in der

W e s t s t e i e r m a r k s p i e g e l g l a t t !

Ein Sattelzug kam auf der eisglatten

Fahrbahn der Südautobahn vor der

Ausfahrt Mooskirchen in Fahrtrichtung

Klagenfurt am 20.01.2012 kurz nach

06:00 Uhr ins Schleudern, durchdrang

die erste Mittelleitschiene und kam

schließlich schwer beschädigt quer

über die Fahrbahn zum Stehen.

In weiterer Folge fuhr auch ein PKW auf

dieses Schwerfahrzeug auf und bohrte

s i c h i n d e n S a t t e l a n h ä n g e r.

A u f d e r G e g e n f a h r b a h n , i n

Fahrtrichtung Wien, war ein LKW mit

Anhänger unterwegs. Dieser Lenker

Der LKW blockierte die gesamte Autobahn.

sah den Unfall auf der Gegenfahrbahn,

versuchte zu bremsen und kam durch

das Bremsmanöver ebenfalls ins

S c h l e u d e r n . D e r H ä n g e r z u g

überschlug sich und blieb im

S t r a ß e n g r a b e n l i e g e n . E i n

nachkommender LKW des gleichen

Transportunternehmens hielt sofort an,

um die Unfallstelle abzusichern und

LKW-Bergung mit Spezialgeräten

um seinem Kollegen zu helfen. Leider

konnte ein PKW-Lenker nicht mehr

rechtzeitig bremsen und fuhr auf den

abgestellten LKW auf. Ein weiterer

PKW kam ebenfalls ins Schleudern

und fuhr gegen die Mittelleitwand.

Der Hängerzug verlor während des

Schleudervorganges einen Teil seiner

Ladung - rund 20 Fässer lagen in der

Wiese neben der Autobahn. In diesen

200-Liter-Fässern befand sich

Kunstharz, das zum Glück keine

Umweltgefahr darstellte und unter

Anleitung der Chemikerin der

Landesregierung fachgerecht entsorgt

wurde.

Die Freiwilligen Feuerwehren

Mooskirchen, Söding und Steinberg

trafen alle notwendigen Maßnahmen

am Unfallort. Die ausgeflossenen

Treibstoffe wurden fachgerecht

gebunden, die Unfallstellen wurden

abgesichert und die Aufräumarbeiten

dieses "Schlachtfeldes" wurden

vorgenommen. Zum Glück wurden bei

diesem Serienunfall keine Personen

v e r l e t z t , e s e n t s t a n d j e d o c h

erheblichen Sachschaden! Durch das

rasche und fachgerechte Handeln der

Einsatzkräfte konnte die Südautobahn

nach einigen Stunden wieder frei

passiert werden.

1 2 . 0 2 . 2 0 1 2 - G r o ß b r a n d i n

Krottendorf

In den Morgenstunden des 12.

Februars wurde die Feuerwehr

M o o s k i r c h e n z u e i n e m

Wirtschftsgebäudebrand am Satzberg

in Krottendorf gerufen.

Aufgrund des fehlenden Löschwassers

wurden die Feuerwehren des

Abschnittes 3 (Gaisfeld, Krottendorf,

Köppling, Hallersdorf, Mooskirchen,

Söding, Steinberg und Ligist) sowie die

Feuerwehren Krems und Voitsberg

alarmiert. Im Pendelverkehr wurde mit

den Tanklöschfahrzeugen die

Löschwasserversorgung sichergestellt.

Außerdem stellte die

Feuerwehr Mooskirchen einen

A t e m s c h u t z t r u p p f ü r d i e

Löscharbeiten.

Ein Übergreifen der Flammen auf die

Nebengebäude konnte erfolgreich

verhindert werden.

Wirtschaftsgebäude im Vollbrand

15


Brandaktuell 2013

Einsätze 2012

Brand - Großeinsätze für die Feuerwehren

06. 07. 2012 - Dachstuhlbrand nach

Blitzschlag

Die schweren Gewitter im Großraum

Voitsberg - Köflach streiften am Freitag,

dem 6. Juli auch Mooskirchen.

Daraufhin kam es in Fluttendorf bei

Mooskirchen zu einem Dachstuhlbrand

nach einem direkten Blitzeinschlag.

Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz

Die Feuerwehr Mooskirchen wurde von

der LLZ "Florian Steiermark" um 16:47

U h r m i t d e m A l a r m s t i c h w o r t

Brandverdacht alarmiert. Da sich zu

diesem Zeitpunkt schon einige

Kameraden aus Vorsorge vor dem

Gewitter im Rüsthaus befanden, war

d i e F F M o o s k i r c h e n s o f o r t

einsatzbereit und konnte sofort

ausrücken.

Schon bei der Anfahrt wurde deutlich,

dass sich aus dem Brandverdacht ein

Dachstuhlbrand entwickelt hatte.

Sofort wurden von der Einsatzleitung

die Feuerwehren Söding und Pirkhof

(DL) nachalarmiert.

Der Erstangriff der Feuerwehr

Mooskirchen wurde unter schwerem

Atemschutz mit einem Hochdruckrohr

durchgeführt. Dabei wurde das

Kaltdach vom Atemschutztrupp mit

Hilfe von Motorsägen geöffnet.

Gleichzeitig konnte vom TLFA mittels

des zweiten HD-Rohres und einem

C-Strahlrohr das Dach von außen

gekühlt werden.

Aufgrund des Ausmaßes wurden von

der Einsatzleitung weiters die

Feuerwehren Breitenbach-Hötschdorf

und Lannach mit TLFs und schwerem

Atemschutz nachalarmiert. Nach

Eintreffen der Feuerwehr Söding

konnte nun auch der zweite

Atemschutztrupp der FF-Mooskirchen,

a u s g e r ü s t e t m i t Tw i n P a c k -

A t e m s c h u t z g e r ä t e n , a u f d e n

Dachboden geschickt werden.

Die Löschfahrzeuge der Feuerwehren

Söding und Mooskirchen stellten

p a r a l l e l z w e i L ö s c h w a s s e r -

versorgungen vom nur 200 Meter

entfernten Ehgartner-Teich her, womit

die Wasserversorgung gesichert

werden konnte.

Dieser Einsatz war auch die Feuertaufe

für das in Mooskirchen stationierte

Einsatzleitfahrzeug. ABI Franz Draxler

baute mit dem ELF eine stationäre

E i n s a t z l e i t u n g u n d e i n e n

Atemschutzsammelplatz auf. Somit

konnten die fünf eingesetzten

Atemschutztrupps besser koordiniert

werden und sich auf Anordnung

ablösen.

Von den Feuerwehren wurde das Dach

im Zuge der Löscharbeiten von beiden

Seiten abgedeckt, um zu den restlichen

Glutnestern gelangen zu können.

W e i t e r s w u r d e a u c h d i e

Zwischendecke zum Dachboden

geöffnet in der sich ebenfalls weitere

Glutnester befanden. Die drei

eingesetzten Wärmebildkameras der

FF Mooskirchen und Söding leisteten

dabei wertvolle Dienste.

Nach mehr als einer Stunde konnte von

der Einsatzleitung „Brand Aus”

gegeben werden! Der Einsatz war aber

für die Feuerwehren damit noch lange

nicht beendet. Nach und nach wurde

der Brandschutt vom Dachstuhl

entfernt. Von der Einsatzleitung

wurden nach Absprache mit der

Versicherung ein Abfall-Container und

ein Kran-LKW der Zimmerei Lemsitzer

angefordert, die die Arbeiten

wesentlich erleichterten. Insgesamt

standen bei dem Einsatz in Fluttendorf

7 8 M a n n d e r F e u e r w e h r e n

Mooskirchen, Söding, Pirkhof,

Breitenbach-Hötschdorf und Lannach

mit 13 Fahrzeugen im Einsatz!

Die Feuerwehr Mooskirchen konnte

Wasserversorgung vom nahegelegenen Teich

nach 4 1/2 Stunden Einsatz wieder ins

Rüsthaus einrücken und die Geräte

versorgen. Um 22:00 Uhr konnte die

Einsatzbereitschaft wieder an Florian

Steiermark gemeldet werden.

Durch das rasche und gezielte Handeln

der Feuerwehren konnte größerer

Schaden abgewendet werden! Auch

d i e b e r e i c h s ü b e r g r e i f e n d e

Zusammenarbeit mit den Feuerwehren

aus Deutschlandsberg funktionierte

bestens!

27. 09. 2012 - Großbrand in

Unterwald

Dachstuhl im Vollbrand

Die Feuerwehr Mooskirchen wurde von

der örtlich zuständigen Feuerwehr

Ligist zu einem Großbrand alarmiert. In

einem Wirtschaftsgebäude in

Unterwald bei Ligist war ein Brand

ausgebrochen, der sich in kürzester

Zeit zu einem Großbrand ausbreitete.

Die FF Mooskirchen stellte einen

Atemschutztrupp und unterstützte die

Löscharbeiten.

Weiters wurde von der Einsatzleitung

das in Mooskirchen stationierte ELF

nachalarmiert. Das speziell für solche

Großschadenslagen konzipierte

Fahrzeug fungierte als mobile

K o m m a n d o z e n t r a l e f ü r d i e

Einsatzleitung.

Trotz Großeinsatz brannte das Haus bis auf die

Grundmauern nieder.

16


Feuerwehr Mooskirchen

Einsätze 2012

Tragischer Unfall am Tunnelportal

03. 09.2012 - Unfall am Tunnelportal

I n d e n M o r g e n s t u n d e n d e s

3 . S e p t e m b e r s w u r d e n d i e

Feuerwehren Mooskirchen, Steinberg

und Ligist auf die A2 alarmiert. Aus

unbekannter Ursache war ein Lenker

mit seinem PKW frontal gegen das

Westportal des Assingbergtunnels

gekracht.

"PKW frontal gegen Tunnelportal,

e i n e P e r s o n v e r m u t l i c h

eingeklemmt - Fahrzeugbrand!"

lautete der Einsatzbefehl der

Feuerwehr-Landesleitzentrale

"Florian Steiermark".

Bereits wenige Minuten nach der

Alarmierung rückte die Feuerwehr

Mooskirchen laut Ausrückordnung mit

KRF-S Tunnel, TLF 3000 und KRF-S

auf die A2 aus. Erste Probleme gab es

allerdings bereits auf der Anfahrt zur

Unfallstelle, durch den gesperrten

Tunnel kam es zu einem Rückstau,

leider funktionierte die Rettungsgasse

diesmal nicht.

Da sich der Einsatzort in Fahrtrichtung

Wien befand, musste der erste

L ö s c h a n g r i f f d e r F e u e r w e h r

Mooskirchen über die Leitschienen

erfolgen.

Beherzte Autofahrer, die den Unfall

beobachtet hatten und stehen

geblieben waren, unternahmen beim

Eintreffen der Feuerwehren noch erste

Löschversuche. Da sich der PKW aber

bereits fast vollständig im Vollbrand

befand, zeigte dies wenig Erfolg.

trotz Aufpralldämpfer - PKW stark deformiert

Mit Hilfe der Polylöschanlage des

KRF-S Tunnel konnte der Brand sofort

unter Kontrolle gebracht werden. Die

Mannschaft des in der Zwischenzeit

eingetroffenen RLF Steinberg

übernahm die weiteren Löscharbeiten

mit einem HD-Rohr unter schwerem

Atemschutz.

Der PKW-Lenker war im stark

deformierten PKW eingeklemmt,

b e r e i t s b e i m E i n t r e f f e n d e r

E i n s a t z k r ä f t e k o n n t e n k e i n e

Lebenszeichen mehr festgestellt

w e r d e n . M i t H i l f e v o n d r e i

hydraulischen Rettungsgeräten der

Feuerwehren Mooskirchen und

Steinberg wurde sofort mit der

Befreiung des PKW-Lenkers aus dem

Wrack begonnen. Durch den Einsatz

von hydraulischen Stempeln konnte

d e r Vo r d e r w a g e n d e s A u d i s

weggedrückt werden und der teilweise

verbrannte Leichnam aus dem

Fahrzeug geborgen werden.

Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehren kam für den Lenker jede Hilfe zu spät.

S t r e s s v e r a r b e i t u n g n a c h

belastenden Einsätzen!

Einsatzkräfte sind häufig mit psychisch

belastenden Situationen konfrontiert,

die nicht von jedem gleich verarbeitet

werden. Für derartige Fälle stehen den

steirischen Feuerwehren sogenannte

Peers zur Verfügung, die den

Einsatzkräften bei der Bewältigung

dieser Ereignisse helfen sollen.

Um die Erlebnisse dieses Einsatzes

besser verarbeiten zu können, fand

noch am gleichen Abend, eine

E i n s a t z n a c h b e s p r e c h u n g m i t

Bereichsfeuerwehrarzt Dr. Gerhard

Stark statt, die von den Mooskirchner

Kameraden gerne angenommen

wurde.

Auch Feuerwehrmänner sind

nur Menschen!

17


Brandaktuell 2013

Übungen 2012

Herausfordernde Übungen für die FF Mooskirchen

20. 04. 2012 – Abschnittsübung in

Steinberg

Bei der ersten Abschnittsübung des

Abschnittes 3 war die FF Mooskirchen

wieder besonders gefordert.

Ein Wirtschaftsgebäudebrand und ein

Verkehrsunfall mit zwei PKWs machte

den Einsatz aller acht Feuerwehren

d e s A b s c h n i t t e s 3 u n d d e r

FF Gundersdorf (BFV DL) notwendig.

Während die Feuerwehren Steinberg,

Ligist, Krottendorf, Köppling,

Hallersdorf, Gaisfeld und Gundersdorf

bei dem Wirtschaftsgebäudebrand

e i n g e s e tzt w a r e n , w a r e n d i e

Feuerwehren Söding, Köppling und

Mooskirchen bei dem Verkehrsunfall im

Einsatz.

Zwei Fahrzeuge waren auf der

Autobahnbrücke aus unbekannter

Ursache miteinander kollidiert und

anschließend über die Brücke gestürzt.

Drei Personen wurden dabei schwer

verletzt in ihren Fahrzeugen

eingeklemmt.

N a c h d e m s i c h E i n s a t z l e i t e r

LM Thomas Engelbogen ein Bild von

der Lage gemacht hatte, wurden die

Aufgaben entsprechend verteilt. Die

Mooskirchner Kameraden mussten

dabei eine schwerverletzte Person aus

einem am Dach liegenden PKW retten.

Bevor jedoch mit den eigentlichen

Rettungsarbeiten begonnen werden

konnte, musste das Fahrzeug zuerst

m i t d e m S t a b - F a s t - S y s t e m

entsprechend abgestützt und gesichert

werden. Erst dann konnte eine

Zugangsöffnung zu der verletzten

Person geschaffen werden, die

anschließend entsprechend versorgt

werden konnte. Nachdem eine

entsprechende Rettungsöffnung

geschaffen wurde, konnte die Person

mit Hilfe des Spineboards schonend

u n d a c h s e n g e r e c h t a u s d e m

verunfallten Fahrzeug gerettet werden.

01. 12. 2012 – Abschlussübung

Den Abschluss der Übungstätigkeiten

des vergangenen Jahres bildete wie

immer die alljährliche Abschlussübung,

bei der diesmal drei Szenarien von den

M o o s k i r c h n e r K a m e r a d I n n e n

abgearbeitet werden mussten.

Station 1: Wirtschaftsgebäudebrand

Im Stall des Anwesens Zweiger in

M o o s k i r c h e n w a r e i n B r a n d

ausgebrochen, zwei Personen wurden

im Gebäude eingeschlossen. Die

Mannschaft von TLF Mooskirchen

startete einen Innenangriff unter

schwerem Atemschutz und konnte die

beiden vermissten Personen mit Hilfe

der Wärmebildkamera rasch auffinden.

Durch den Einsatz des Druckbelüfters

Foto: Thomas Maier LFV-Stmk.

konnte das Gebäude binnen kürzester

Zeit wieder rauchfrei gemacht werden

und es konnte "Brand Aus" gegeben

werden.

Schaffen einer Rettungsöffnung

Station 2: Verkehrsunfall mit

Menschenrettung

Ein PKW kollidierte mit einem Traktor

samt Pflug. Der Lenker wurde unter

d e m G e s p a n n e i n g e k l e m m t .

Als erstes wurden von den Teams

KRF-S und KRF-S Tunnel der

Brandschutz aufgebaut und der Pflug

mittels hydraulischem Stempel gegen

ein weiteres Absinken gesichert.

Nach der Fixierung konnte das

Fahrzeugdach eingeschnitten und mit

dem zweiten Rettungszylinder nach

oben gedrückt werden, womit eine

Rettungsöffnung geschaffen wurde.

Mit dem Spineboard konnte der Patient

danach achsengerecht aus dem

Fahrzeug gerettet werden.

Station 3: Personenrettung vom Silo

Aus ungeklärter Ursache befand sich

eine bewusstlose Person auf einem

Futtersilo.

Das MRAS-Team des LF Mooskirchen

stieg so schnell wie möglich zur Person

auf und brachte diese in eine stabile

Seitenlage. Währenddessen wurde die

Korbtrage auf den Silo gezogen. Nach

der Umlagerung wurde der Patient

gesichert vom Silo abgeseilt und den

Feuerwehrsanitätern zur weiteren

Versorgung übergeben.

Ein Mitglied des MRAS-Teams seilt sich nach

der Menschenrettung vom Silo ab.

Ernestine Raudner

Gartenbau

Hafnerweg 8, 8562 Mooskirchen

Tel. 03137 / 4075

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 08.00 bis 12.30 und 14:30 bis 18.00

Sa. 08.00 bis 12.30

aufwendige Stabilisierung des PKWs

18


Feuerwehr Mooskirchen

Ausbildung

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.

Austria 2012

Die erste österreichische Version

der Rescue Days - die mittlerweile

w e l t w e i t g r ö ß t e

Ausbildungsveranstaltung für

technische Hilfeleistung - fand von

15.-16. September in St. Valentin

(NÖ) statt.

Mit dabei waren auch die Mooskirchner

Kameraden BM Martin Lechthaller, OBI

Ing. Philipp Müller und OLM DI (FH)

Martin Huber.

Das Team der FF Mooskirchen mit

Gastausbildern aus den USA

Aufgrund der steigenden Zahl von

Ve r k e h r s u n f ä l l e n , d e m s t e t i g

wachsenden Verkehrsaufkommen und

auch aufgrund der sich immer rasanter

entwickelnden Fahrzeugtechnologien,

stehen die Einsatzkräfte bei ihren

Einsätzen immer wieder vor neuen

Herausforderungen.

Daher wurden die Rescue Days vor

zehn Jahren von der Firma Weber-

Hydraulik ins Leben gerufen. Bei

diesen Seminaren werden die

Teilnehmer von den erfahrenen

Ausbildern des Weber-Hydraulik

Ausbilderteams durch Theorie und

Praxis begleitet und erfahren alles

W i s s e n s w e r t e z u n e u e n

Fahrzeugtechnologien und neuen

Rettungstechniken.

Neben Theorievorträgen zu den

Themen Medizinische Rettung / Team

Ressource Management, LKW-

Rettung, Massenanfall von Verletzten

und neuen Fahrzeugtechnologien

w a r e n n e u n a n s p r u c h s v o l l e

Praxisstationen von den Teilnehmern

zu bearbeiten. Die Stationen PKW in

Dach- und Seitenlage, PKW auf

Barriere, PKW gegen Traktor, LKW-

U n f a l l , B u s - U n f a l l u n d n e u e

Fahrzeugtechnologien brachten die

Sämtliche Rettungstechnik wurden in Gruppenübungen trainiert.

Teilnehmer gehörig ins Schwitzen.

Dabei musste zuerst eine Person in

Z u s a m m e n a r b e i t m i t e i n e m

Notarztteam aus dem Fahrzeug

gerettet werden - für beide Seiten eine

wirklich lehrreiche Erfahrung! Danach

k o n n t e n n o c h v e r s c h i e d e n e

Rettungstechniken unter der Anleitung

der erfahrenen Trainer an den

Fahrzeugen geübt werden. In einer

abschließenden Feedbackrunde

wurden das Vorgehen der Teams noch

einmal kurz besprochen und allfällige

Fragen geklärt.

Erstmalig fanden zeitgleich auch die

„Rescue Days MED” statt, bei denen

Notarztteams von Rotem Kreuz und

Arbeiter Samariter Bund aus

Training an aktuellen Fahrzeugmodellen

Niederösterreich teilnahmen um die

Versorgung von Traumapatienten in

Zusammenarbeit mit den Feuerwehren

zu trainieren.

Insgesamt wurden an diesem

Wochenende 64 PKWs - darunter acht

aktuelle BMW-Modelle - vier Busse,

n e u n L K W - K a b i n e n u n d e i n

Eisenbahnwaggon zu "Kleinholz"

verarbeitet.

D i e V e r a n t w o r t l i c h e n d e r

FF St. Valentin und der Firma Weber-

H y d r a u l i k h a b e n a n d i e s e m

Wochenende ganze Arbeit geleistet.

Auch das internationale Ausbilderteam

– neben österreichischen Ausbildern

waren auch Ausbilder aus Deutschland

und den USA mit dabei – stand immer

mit kompetenten Ratschlägen zur

Seite.

Für die Mooskirchner Kameraden war

dieses Wochenende wieder einmal

eine äußerst lehrreiche Erfahrung,

besonders die Möglichkeit an aktuellen

Automodellen zu arbeiten war dabei

ganz besonders interessant!

Link zu allen Fotos:

„Rescue Days Austria”

www.ff-mooskirchen.at

19


Brandaktuell 2013

Hört man damit auf, treibt man zurück!

Ausbildung

Atemschutz Heißausbildung bei FEUREX

Aufgrund der ausgezeichneten

Erfahrungen, die die Kameraden im

Jahr 2009 und 2010 im Feurex

H e i ß a u s b i l d u n g s z e n t r u m i n

Oberhausen (Bayern) machten, nahm

auch in diesem Jahr wieder ein Trupp

der FF Mooskirchen an der Ausbildung

B300 "Firefighter Spezial" teil. Dieser

z w e i t ä g i g e K u r s s o l l d e n

Atemschutzgeräteträgern Basiswissen

im Umgang mit dem Hohlstrahlrohr

sowie das richtige Eindringen in einen

Brandraum und das Verhalten bei

einem Flash-Over vermitteln.

Ein dreiköpfiger Trupp, bestehend aus

LM d.F. Andreas Nocker, LM .d.F

Patrick Eder und OFM Ermano

Strauss, machte sich daher am 6. Mai

2012 auf den knapp 500 km langen

Weg nach Bayern.

Das 3-köpfige Team nach dem harten Training

Strahlrohrtraining

Pünktlich um 08:00 Uhr morgens

startete die 2-tägige Ausbildung mit

einem Theorievortrag, in dem der

Vortragende über Löschtechniken,

A p p l i k a t i o n s r a t e ( M A R ) u n d

Strahlrohrführung referierte. Mit

diesem theoretischen Rüstzeug

gestärkt, ging es sofort in den Praxisteil

des Trainings, das für den Selbstschutz

wahrscheinlich wichtigste Training, der

richtige Umgang mit der „Waffe“ des

F e u e r w e h r m a n n e s – d e m

Hohlstrahlrohr. Nach einigen sehr

hilfreichen Tipps der ausgezeichneten

Trainer wurde das Training Schritt für

Schritt gesteigert, um den Ernstfall so

gut wie möglich simulieren zu können.

Zuerst ohne Pressluftatmer und mit

Sicht, um ein Grundverständnis für den

Umgang mit dem Strahlrohr zu

bekommen und anschließend mit

angelegtem Pressluftatmer und ohne

Sicht, um die Schwierigkeit und

körperliche Anstrengung zu erhöhen.

Eben genau die Voraussetzungen mit

denen ein Feuerwehrmann auch im

Einsatz in einem verrauchten Raum

zurechtkommen muss.

„Trockentraining” mit dem Hohlstrahlrohr

Wärmegewöhnung

Die „Waffe“ unter Kontrolle, wurde

unseren Kameraden dann in der

dreiteiligen Wärmegewöhnungsanlage

(WGA) so richtig eingeheizt. Dabei

waren ein Hindernisparcours, eine

P e r s o n e n s u c h e u n d e i n

abschließender Löschangriff zu

bewältigen. Hier konnten die

Geräteträger auch den Unterschied

zwischen richtiger und falscher

Löschtechnik (Applikationsrate) am

e i g e n e n L e i b e r f a h r e n . B e i

Temperaturen von 150 bis 300 °C und

starker körperlicher Beanspruchung

wurden Teilnehmer wie Material

g l e i c h e r m a ß e n g e f o r d e r t .

Nach einer dreiviertel Stunde war der

erste Durchgang beendet und die

Teilnehmer konnten beim Mittagessen

neue Kräfte für die nächsten Aufgaben

sammeln. Der zweite Teil der

H e i ß a u s b i l d u n g u m f a s s t e d i e

Türöffnungsprozedur, das Vorgehen im

Brandraum und das Blocken des Flash-

Overs.

Dancing Angels, Roll-Over, Flash-

Over

Nach den ersten heißen Übungen des

Vortages stand am zweiten Tag nun

d a s H i g h l i g h t f ü r j e d e n

Atemschutzgeräteträger auf dem

Programm: das Flash-Over Training.

Wie gewohnt wurde zuerst in einem

Theorievortrag erklärt wie und warum

es zu diesem Phänomen kommt, wie

man erste Anzeichen dafür erkennen

und vor allem wie man sich davor

s c h ü t z e n k a n n . M i t d i e s e m

Basiswissen ausgestattet ging es auch

schon ab in die Flash-Over-Anlage.

Nach einer ersten theoretischen

Unterweisung über den Ablauf im

Container und dem Vorbereiten des

Brandraumes war es auch schon

soweit, die ersten Flammenzungen und

Durchzündungen konnten beobachtet

w e r d e n . D a n n w u r d e n d i e

Durchzündungen immer heftiger und

auch die Temperatur stieg. Doch damit

nicht genug, nun mussten die

Teilnehmer auch eine Notentrauchung

mit dem Hohlstrahlrohr durchführen

und einen Flash-Over blocken, um sich

und die Kameraden effektiv zu

schützen.

Auch diesmal war es wieder eine sehr

l e h r r e i c h e E r f a h r u n g f ü r d i e

Mooskirchner Kameraden, die von der

kameradschaftlichen Atmosphäre und

den äußerst kompetenten Trainern

begeistert waren.

Link zu allen Fotos:

„Feurex

Atemschutzausbildung”

www.ff-mooskirchen.at

20


Feuerwehr Mooskirchen

Ausrüstung

ELF - Einsatzleitfahrzeug ...

Seit kurzem verfügen die steirischen

F e u e r w e h r e n – n a c h

e n t s p r e c h e n d e n B e s c h l u s s -

fassungen im Landesfeuerwehrausschuss

– über sechs neue

Einsatzleitfahrzeuge (ELF). Eines

dieser Fahrzeuge, zuständig für den

Bereich Voitsberg, wurde am

23. Februar an die Feuerwehr

Mooskirchen übergeben.

Das Fahrzeug dient bei größeren

Schadenslagen dem Einsatzleit- bzw.

Führungsstab als Führungshilfsmittel

und Kommunikationszentrale an der

Einsatzstelle, um die eingesetzten

Kräfte ortsunabhängig koordinieren zu

können und ist Schnittstelle bzw.

Bindeglied zwischen alarmierender

L e i t s t e l l e u n d w e i t e r e n

Einsatzorganisationen vor Ort.

D a s n a c h V o r g a b e n d e s

L a n d e s f e u e r w e h r v e r b a n d e s

Steiermark gefertigte ELF ist ein

Sonderfahrzeug, das von einem

eigenen Arbeitskreis in mehrjähriger

Vorbereitung und Planung entwickelt

w u r d e . D a n k e n t s p r e c h e n d e r

technischer Ausstattung ermöglicht

d a s n e u e F a h r z e u g d e m

Einsatzleitpersonal vor Ort ein

w e s e n t l i c h e f f i z i e n t e r e s u n d

komfortableres Arbeiten.

Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg

getragen.

Die Notwendigkeit für Fahrzeuge

dieser Art, welche auf lange Sicht eine

Einsparung bei Kommandofahrzeugen

bringen, zeigen nicht nur die

umfassenden Katastropheneinsätze,

sondern auch die komplexen

Gefahrguteinsätze vergangener Jahre.

So stehen den Einsatzkräften im ELF

an zwei Arbeitsplätzen moderne

K o m m u n i k a t i o n s m e d i e n u n d

Informationsquellen ortsunabhängig

zur Verfügung, von wo aus einerseits

notwendige Kommunikations- und

Führungsmaßnahmen getroffen

werden können und andererseits auch

e i n e d e m e n t s p r e c h e n d e

E i n s a t z k o o r d i n a t i o n u n d

Die Gesamtkosten dieses Fahrzeuges

inklusive der Beladung bzw. techn.

Ausstattung belaufen sich auf 155.000

Euro, finanziert aus KAT-Mitteln. Die

laufenden Betriebskosten werden vom

ELF - Sützpunktfahrzeug des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg, stationiert in Mooskirchen

umfangreiche Ausstattung im Heck

einsatzbereites Fahrzeug mit aufgebautem Antennenmast und Vorzelt

21


Brandaktuell 2013

... die mobile Einsatzzentrale

Ausrüstung

-dokumentation mit Lagekarten und

Einsatztagebuch erfolgen.

14 Mann starkes ELF-Einsatzteam

der FF Mooskirchen.

Das Fahrzeug kann zu jeder Tagesund

Nachtzeit von jedem Feuerwehreinsatzleiter

im Bezirk für größere

Einsätze angefordert werden.

E i n e s p e z i e l l a m F a h r z e u g

ausgebildete Mannschaft, unter der

Leitung von BM Martin Lechthaller,

stellt diese Einsatzbereitschaft sicher.

Auch Kameraden von anderen

Feuerwehren wurden unter der Leitung

von Bereichsfunkbeauftragen BI Dipl.

Ing. Johannes Vallant in Mooskirchen

auf das Fahrzeug eingeschult, um so

im Ernstfall das Fahrzeug im Einsatz

bedienen zu können.

E r s t e E i n s ä t z e e r f o l g r e i c h

gemeistert!

Nach zahlreichen Übungen im Bezirk

kam das Fahrzeug am 6. Juli 2012

ausgerechnet bei einem Dachstuhlbrand

in Mooskirchen zu seinem ersten

Einsatz. Das ELF bewährte sich als

zentrale Anlaufstelle am Einsatzort und

als Atemschutzsammelplatz.

Ein weiterer Einsatz folgte beim

W i r t s c h a f t s g e b ä u d e b r a n d i n

Unterwald (Gemeinde Ligist).

zwei Funkarbeitsplätze im Mannschaftsraum

Informationen vom Fahrzeughersteller - Iveco Magirus:

Wie geht es weiter mit unserem Standort in Österreich?

Unser Standort in Kainbach wird für unsere Kunden in Österreich auch

weiterhin erhalten bleiben. In Zukunft unterscheiden wir am Standort

zwischen Sonderfahrzeugen, wozu wir auch Kleinfahrzeuge zählen, und

Standardfahrzeuge. Die Sonder- und Kleinfahrzeuge werden wir weiterhin in

Graz fertigen. Bei den Standardfahrzeugen sehen wir vor, schrittweise ein

gewisses Grundgerüst zu standardisieren und das Fahrgestell aus Ulm zu

beziehen. Der kundenspezifische Innenausbau sowie sämtliche

österreichischen Besonderheiten sollen allerdings wie gewohnt in Kainbach

vervollständigt werden.

Ebenfalls werden alle für den Kunden relevanten Bereiche wie Vertrieb,

Service, Auslieferung, Qualität und Auftragsbearbeitung bestehen bleiben.

Was ändert sich für den Kunden in Österreich?

Für den Kunden wird sich daher zunächst einmal nichts ändern. Denn wir

wollen auch in Zukunft Ihre Projekte von der Angebotserstellung bis zur

Auslieferung vollständig über unseren Standort in Kainbach umsetzen und

das in gewohnter Art und Weise.

Wir werden aber in Zukunft unsere Produkte auch weiterhin kontinuierlich

verbessern. Mit Abschluss der Integration und dem Aufbau des

Kompetenzzentrums in Ulm sollen Sie einen deutlichen Vorteil erleben, etwa

durch eine bessere Ersatzteilversorgung, Serienqualität, kürzere Lieferzeit

und nicht zuletzt geringere Kosten.

Ing. Christian Reisl - Iveco Magirus

1. Einsatz für das ELF - Dachstuhlbrand in

Mooskirchen

Wirtschaftsgebäudebrand in Unterwald

22


Feuerwehr Mooskirchen

Veranstaltungen

WM-Sounds - Partytime Disco 2012

5-Jahres-Jubiläum - die ultimative

Party in Mooskirchen!!

Feiern bis zum Abwinken...

Mehr als 100 freiwillige HelferInnen

m a c h t e n d i e M e g a p a r t y i n

Mooskirchen auch diesmal wieder zu

einem vollen Erfolg und auch das WM-

Sounds DJ-Team zog wieder alle

Register und heizte den Besuchern am

Mainfloor so richtig ein. Auch diesmal

wieder mit gewaltiger Light- und

Das Partytime-Team der FF Mooskirchen

Lasershow, eigener Black-Music Bar,

Cocktail-Bar, RedBull-Bar, Videoshow,

WM-Sounds Foto-Corner und vielem,

vielem mehr...

Absoluter Star der Partytime 2012 war

aber Special Guest fii - der mit seiner

live looping beatbox show die

Stimmung zum Kochen brachte!

Für die Sicherheit der Besucher

sorgten neben einem Security-

Unternehmen auch diesmal wieder die

MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes

Lieboch sowie die Rettungshundebrigade

Staffel Voitsberg.

Wie immer gilt ein riesengroßer Dank

unseren Sponsoren für die finanzielle

4. August 2012 - WM Sounds Partytime Feuerwehr Mooskirchen mit mehr als 1.500 Besuchern!

U n t e r s t ü t z u n g , d e r K a p e l l e n -

gemeinschaft Zirknitzberg für die

Bereitstellung des WC-Wagens, der

Firma Elektro Hojnik für die Betreuung

der Elektroinstallation und den Firmen

Zach und Draxler für die Verköstigung!

Ganz besonders bedanken möchten

wir uns auch bei Familie Wolf aus

Zirknitzberg, die spezielle Bar-

Elemente für die Black-Club Bar

gefertigt hat!

Auch in diesem Jahr möchten wir

uns wieder bei allen freiwilligen

Helferinnen und Helfern sowie bei

der Mooskirchner Bevölkerung sehr

herzlich für das entgegengebrachte

Ve r t r a u e n u n d Ve r s t ä n d n i s

bedanken!

27


Brandaktuell 2013

Veranstaltungen

Feuerwehrball - Der Ball in Mooskirchen

Feuerwehr Ball Mooskirchen - Top

Ballereignis in der Lipizzanerheimat

Wer glaubte, der Ball des Vorjahres

könnte nicht mehr getoppt werden, der

irrte. Einmal mehr war es dem

Ve r a n s t a l t u n g s t e a m r u n d u m

OBI Ing. Philipp Müller gelungen, das

Top-Ballereignis in der Weststeiermark

noch einmal auf eine andere Stufe zu

heben.

W i e d e r e i n m a l w a r d i e v o n

LM d.S. Stefan Fuchsbichler

choreographierte Polonaise das

Eröffnungs-Highlight schlechthin.

D a n a c h k o n n t e n d i e b e i d e n

K o m m a n d a n t e n

ABI Josef Pirstinger und OBI Ing.

Philipp Müller wieder zahlreiche

Ehrengäste herzlich begrüßen.

Ebenso waren Abordnungen der

Nachbarfeuerwehren und des Roten

K r e u z e s d e r E i n l a d u n g d e r

Mooskirchner Kameraden gefolgt.

Mit dem danach folgenden Walzer war

der Ball dann offiziell eröffnet und alle

„Tanzwütigen" konnten zu den Klängen

der Musikgruppe „Die 5 Steirer” das

Tanzbein schwingen.

Kellerbar

Wer es gerne etwas moderner haben

wollte, war einen Stock tiefer genau

richtig. Im Discozelt heizte das

Mooschurch DJ-Team den Gästen in

der „feel the fire” Disco so richtig ein.

Wollte man zwischendurch seinen

Durst stillen, so wurde man an einer der

fünf Bars fündig. An der Disco-, der

Fire- und der Caribbean-Bar konnte

man sich bis zum „Grauwerden“, dem

Tagesanbruch, über mangelndes

Interesse nicht beklagen.

Kurz nach Mitternacht konnten dann

wieder wertvolle Preise an die

f r e u d i g e n G e w i n n e r d e r

Eintrittskartenverlosung übergeben

werden. Erstmals wurde auch ein

Schätzspiel durchgeführt, bei dem das

Gesamtalter aller Mooskirchner

Feuerwehrkameraden erraten werden

musste. Auch hier konnten wertvolle

Preise an die Gewinner übergeben

werden.

Erst als es längst hell wurde, ging

e i n b e s t e n s b e s u c h t e r u n d

stimmungsvoller Ball zu Ende!

28


Feuerwehr Mooskirchen

Feuerwehrjugend

Jugendfeuerwehr Mooskirchen

Mooskirchen wieder im Mittelpunkt

der Feuerwehrjugend

Genau 87 Jugendliche, darunter auch

zwölf im Alter von 10-11 Jahren, haben

sich der Abschlussprüfung um das

Wissenstestabzeichen Gold, Silber

u n d B r o n z e s o w i e a u c h i m

Wissenstestspiel um das gleiche

Edelmetall gestellt.

Mit 21 Quereinsteigern aus dem

Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg

hat sich auch eine sehr große Anzahl

an Damen und Herren außerhalb der

Jugendzeit für den Einstieg in den

Feuerwehrdienst entschieden und die

Prüfung mit Bravour.

A u f g r u n d e i n e r s e h r g u t e n

V o r b e r e i t u n g d u r c h d e n

Ortsjugendbeauftragten in unserer

Wehr konnten alle Teilnehmer das

Edelmetall erhalten.

die Jugendmannschaft der FF Mooskirchen

Die große Anzahl an Jugendlichen

zeigte uns wieder einmal, dass wir uns

u m u n s e r e Z u k u n f t i m

Feuerwehrwesen keine Sorgen

machen brauchen. Aber auch der

Erfolg, dass alle Jugendlichen und

Quereinsteiger die Prüfung mit

Auszeichnung abgelegt haben, zeigt

von einer sehr guten Vorbereitung in

den Ortsfeuerwehren. OBI Harald

Sorger als Bereichsjugendbeauftragter

war und ist auch immer sehr bemüht,

d i e O r t s b e a u f t r a g t e n d u r c h

Schulungen zu unterstützen.

Bewerb um das Jugendleistungsabzeichen in Hallersdorf

Jugendleistungsbewerb 2012 in

Hallersdorf

Am Samstag, den 9. Juni 2012 fand in

H a l l e r s d o r f d e r F e u e r w e h r -

j u g e n d l e i s t u n g s b e w e r b d e s

B e r e i c h s f e u e r w e h r v e r b a n d e s

Voitsberg statt. Trotz des schlechten

W e t t e r s n a h m e n s e h r v i e l e

Jugendgruppen teil. Dabei trat die

Jugendfeuerwehr Mooskirchen mit

Unterstützung der Feuerwehr Köppling

in einer Bronze- und Silbergruppe

s o w i e m i t e i n e r G r u p p e i m

Bewerbsspiel in Bronze an.

Bei nasser Bewerbsbahn und

schlechten Witterungsverhältnissen

e r r e i c h t e n w i r t r o t z d e m d e n

Bezirkssieg in Bronze und Silber. Auch

unsere 10-Jährigen erreichten den

Bezirkssieg im Bewerbsspiel. Unsere

Betreuer waren sehr stolz und wir

konnten den Bewerbstag erfolgreich

beenden.

Landes-Skirennen am Kreischberg

A m 2 8 . 0 1 . 2 0 1 2 f u h r d i e

Feuerwehrjugend zum Landes-

Skirennen am Kreischberg.

Um 06:00 Uhr in der Früh startete

unsere Fahrt von Mooskirchen aus,

ü b e r s G a b e r l n a c h M u r a u .

Ab 09:00 Uhr konnten wir uns auf die

Pisten des Kreischberges stürzen und

so den ganzen Vormittag bestens für

das Renntraining nutzen.

Drei Jugendliche und zwei Betreuer

nahmen dann am offiziellen Rennen

des Landesfeuerwehrverbandes teil.

Stefan Toswald erreichte den ersten

Platz bei den 10-jährigen Jugendlichen

im Bezirk Voitsberg.

Marcel Graschi belegte den ersten

Platz und René Schreiner den zweiten

Platz in der Wertung des Jahrganges

96/97!

Das praktische und theoretische Wissen wurde

geprüft.

voller Einsatz beim Hindernislauf

viel Spaß am Kreischberg

29


„Ich vertraue mein

Leben doch keinem

an, der seines noch

nie riskiert hat.“

Sehen wir auch so.

Denn euer Einsatz ist das,

was uns vorantreibt.

Die beste Feuerwehrausrüstung wird von Feuerwehrleuten gebaut. Das wusste schon

Conrad Dietrich Magirus. Er war vor 148 Jahren der Gründer unseres Unternehmens und

dazu ein leidenschaftlicher Feuerwehrmann. In dieser Tradition entwickeln und bauen

wir für Euch die modernsten und zuverlässigsten Drehleitern und Kombinationsfahrzeuge,

Lösch- und Tanklöschfahrzeuge, Flugfeld- und Industrielöschfahrzeuge, sowie Pumpen

und Tragkraftspritzen. Zum Beispiel die geniale Gelenkdrehleiter M 32 L-AS mit 4,7m

Gelenkarmlänge und beeindruckenden Ausladungswerten. Auch heute noch sind viele

bei IVECO MAGIRUS Feuerwehrkameraden. Deshalb wissen wir genau, was Ihr für

eure Einsätze braucht.

www.iveco-magirus.at

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