P R O G R A M M A U S S T E L L U N G E N ... - keltenjahr 2012

keltenjahr2012.de

P R O G R A M M A U S S T E L L U N G E N ... - keltenjahr 2012

KELTEN

JAHR

2012

PROGRAMM

AUSSTELLUNGEN

VERANSTALTUNGEN

KELTEN

JAHR

2012


INHALT

BETEILIGTE ORTE 3

GRUSSWORT 4

VERANSTALTUNGEN 6

JAHRESPLANER 56

GROSSE LANDESAUSSTELLUNG 61

ADRESSEN 62

IMPRESSUM 63

AKTUELLE HINWEISE


und Informationen zu den Veranstaltungen

finden Sie auf der Homepage

www.keltenjahr2012.de

BETEILIGTE

ORTE

ASPERG

BAD URACH

BALINGEN

BOPFINGEN

KELTEN

JAHR

2012

EBERDINGEN-HOCHDORF

ESSLINGEN AM NECKAR

FREIBURG

HEIDELBERG

REGION HEIDENGRABEN

HEILBRONN

HERBERTINGEN- HUNDERSINGEN

KONSTANZ

MANNHEIM

MÜNSINGEN

NAGOLD

NEUENBÜRG

REUTLINGEN

RIEDLINGEN

SIGMARINGEN

SINGEN

STUTTGART

VILLINGEN-SCHWENNINGEN

WÜRTINGEN

3


GRUSSWORT

Liebe Leserin, lieber Leser,

2012 steht Baden-Württemberg ganz

im Zeichen der Kelten! Anlass und

zugleich Höhepunkt ist die große

Landesausstellung „Die Welt der

Kelten“, die im September 2012 in

Stuttgart er öffnet wird. Das Landesamt

für Denkmalpflege im Regierungspräsidium

Stuttgart hat hierfür

in Zusammen arbeit mit der Gesellschaft

für Archäo logie in Württemberg

und Hohenzollern e.V., dem

Archäologischen Landes museum Baden-Württemberg,

dem Förderkreis

Archäologie in Baden e.V. und den

KeltenWelten e.V. ein umfang reiches

Begleitprogramm zusammen gestellt.

Zahlreiche Museen, Gemeinden,

Ver eine und sonstige Institutionen

bieten in diesem Jahr unterschiedlichste

Veranstaltungen an, die sich

mit dem Thema „Kelten“ beschäftigen.

Ziel des „Keltenjahres 2012

ist es, die vielen keltischen Stätten

in Baden-Württemberg der breiten

Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Baden-Württemberg gehörte in der

Antike zum Kernraum der keltischen

Kultur. Vieles spricht dafür, dass keltische

Zivilisation und keltische Kunst

im 6. Jahrhundert v. Chr. im Raum

zwischen Württemberg und Burgund

entstand. Reichtum und Komplexität

dieser frühkeltischen Welt wurden

1978 durch die sensationelle Entdeckung

des Fürstengrabes von Eber-

4

dingen-Hochdorf schlagartig deutlich.

Aber auch Aufsehen erregende

archäolo gische Entdeckungen der

letzten Jahre haben die Kelten wieder

in den Fokus der Öffentlichkeit

gerückt. Jüngstes Beispiel hierfür

ist die Ausgrabung eines reichen

Fürs tinnengrabs des 6. Jh. v. Chr.

nahe der Heuneburg. In einer spek -

takulären Blockbergung wurde im

Dezember 2010 das komplette,

80 Tonnen schwere Grab durch das

Landesamt für Denkmalpflege ge -

borgen. Zurzeit wird die Grabkammer

unter Laborbedingungen frei -

präpariert. Erste Funde werden in

der Ausstellung „Entdeckungen.

Höhepunkte der Landesarchäologie“

bis April 2012 in Tübin gen und Freiburg

zu sehen sein.

Parallel zur vorliegenden Broschüre

gibt es auch eine Internetseite. Unter

www.keltenjahr2012.de können aktu -

elle Informationen zu den Veranstaltungen

abgerufen werden.

Im Namen der gesamten Landes -

denk malpflege wünsche ich Ihnen

inter es sante Besuche und Ausflüge

im „Kelten jahr 2012“ in Baden-

Württemberg.

Ingo Rust MdL

Staatssekretär im Ministerium

für Finanzen und Wirtschaft

Oberste Denkmalschutzbehörde

Frühkeltischer Fürstensitz Heuneburg

KELTEN

JAHR

2012

5


AKTUELLE HINWEISE


und Informationen zu den Veranstaltungen

finden Sie auf der Homepage

www.keltenjahr2012.de

6

VERANSTALTUNGEN

ASPERG

KELTEN

JAHR

2012

Als markant sichtbare Landmarke,

die die Stadt Asperg und die Region

mittleres Neckartal um etwa 90 m

überragt, hat der Hohenasperg zu

allen Zeiten die Menschen angezogen.

Von 650 – 400 v. Chr. war der Ho -

henasperg ein überregional bedeutsames

Zentrum frühkeltischer Zeit.

Die Vielzahl der den Berg umgebenden

Prunkgräber und Großgrab -

hügel zeugen eindrucksvoll davon.

So brachten die in Asperg ge legenen

beiden Prunkgräber „Klein aspergle“

und „Grafenbühl“ ein zigartige, kulturgeschichtlich

bedeutende Funde

u.a. zwei Sphingen und zwei goldene

Trinkhornenden zutage. Sie lassen

auf Macht, Reichtum und Einfluss

eines mäch tigen keltischen

Ge schlechtes schließen. Zusammen

mit den enga gierten „Keltenfreunden

Asperg“ (2010 mit dem Förderpreis

des Archäologie-Preises Baden-

Württemberg ausgezeichnet) vermittelt

die Stadt Asperg aktuelles

Wissen und archäologische Ergebnisse

an die Öffentlichkeit.

Geführte Bustour auf dem Kelten -

weg des Landkreises Ludwigsburg

mit Besuch des

Keltenmuse ums Eberdingen-

Hochdorf

So., 23. Sept. 2012, 9.30 Uhr

Treffpunkt: am Hohenasperg, Schubartstr.

(beim Löwentor),

71679 Asperg

Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Vortrag: „Neue Forschungen

zu den frühen Kelten am Hohen -

asperg“

Mo., 15. Okt. 2012, 19.30 Uhr

Keltensaal, Marktplatz 2,

71679 Asperg

Beschreibung: Zu sehen ist zudem

ab diesem Abend bis einschließlich

21. Okt. 2012 die Wanderausstellung

des Vereins KeltenWelten – Keltische

Stätten in Deutschland e.V.

Referentin: Dr. Ines Balzer

Spaziergang vom Hohenasperg

über den Grafenbühl zum Kleinaspergle

„Die Asperger Keltenstätten“

So., 21. Okt. 2012, 10 Uhr

Treffpunkt: am Hohenasperg, Schubartstr.

(beim Löwentor),

71679 Asperg

Fotoausstellung von Rose Hajdu:

„Erde und Licht – Subjektive Be geg -

nungen mit keltischen Funden und

Fundplätzen“

Vernissage: Mo., 12. Nov. 2012,

Ausstellung: Di., 13. Nov. 2012 bis

Ende Jan. 2013

Information und Anmeldung:

Stadt Asperg, Kultur+Öffentlichkeits -

arbeit, Marktplatz 1, 71679 Asperg,

Tel. 07141/269-231 oder

per E-Mail kultur@asperg.de

BAD URACH


Internationale Kunstausstellung:

„Keltische Kunst ins Bild holen“.

Malerei, Plastiken, Grafik,

Foto grafie, Goldschmiedearbeiten,

Textilkunst, Keramik, Glaskunst,

Schmiedearbeiten, Steinmetz -

arbeiten

Mo., 17. Sept. bis So., 25. Nov. 2012

Bad Urach, Stadtmuseum Klostermühle,

Hermann-Prey-Platz 3,

72574 Bad Urach

Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr., Sa.

14– 17 Uhr, Do. 14–18 Uhr,

So. 10–12 und 13–17 Uhr, feiertags

geschlossen

7


KELTENJAHR 2012

Weitere Informationen unter:

www.kelten-heidengraben.de

www.badurach.de

www.grabenstetten.de

Vortrag: „Macht auf die Tür,

die Tor macht weit ...“ –

Handel und Wandel im Umfeld

des spätkeltischen Oppidums

Heidengraben

Do., 22. Nov., 20 Uhr

Schlossmühle,

Willi Dettinger Saal

Graf-Eberhard-Platz 10

72574 Bad Urach

Referent: Gerd Stegmaier M.A.

BALINGEN

Heimatkundliche Vereinigung

Zollernalb e.V.

Der Verein mit Sitz in Balingen setzt

sich u.a. für die Pflege der Heimatund

Landeskunde sowie die Erforschung

heimatlicher Geschichte,

auch der Kunst- und Naturgeschichte,

ein. Angeboten werden u.a. Vorträge

sowie ein- und mehrtägige Ex -

kursionen. Der Verein gibt die Zei t -

schrift „Heimatkundliche Blätter

Zollernalb“, eine monatliche Beilage

des „Zollern-Alb Kuriers“, als Mit -

teilungsblatt heraus, worin auch Be -

richte über Geschichte, Kunst, Kultur,

Wirtschaft, Naturwissenschaften

Politik oder Persönlich keiten erscheinen.www.heimatkundlichevereinigung.de

Exkursion zur Landesausstellung

in Stuttgart

Sa., 13. Okt. 2012, ab ca. 8.30 Uhr,

ab Balingen, ganztägig

nähere Information ca. 3 Monate

vor der Veranstaltung unter

8

www.heimatkundliche-vereinigung.de

(Aktuelles/Termine);

hier auch Anmeldemöglichkeit.

Referent: Dr. Andreas Zekorn

Vortrag: Kelten und keltische

Höhensiedlungen in der Region

Zollernalb

Mi., 14. Nov. 2012, 20 Uhr,

ca. 1 Stunde

Landratsamt Zollernalbkreis,

Hirschbergstr. 29, 72336 Balingen

Referent: Dr. Christoph Morrissey

BOPFINGEN

Bopfingen – die alte Reichsstadt

am keltischen Fürstensitz Ipf

Der Bopfinger Hausberg Ipf mit seinen

668 m beeindruckt vor allem

durch seine umfangreichen Befesti-

Ipf bei Bopfingen

KELTEN

JAHR

2012

gungsanlagen. Neueste Grabungen

auf dem Berg haben ergeben, dass

es sich hier um einen frühkeltischen

Fürstensitz handelt.

Am Fuße des Ipf, in einem Informationspavillon,

informieren Tafeln

über Fauna, Flora und Geschichte

des Berges.

Um den Ipf gibt es Spuren eines

Siedlungsumfeldes mit herrschaftlichen

Rechteckhöfen und einem

nachgebauten Großgrabhügel.

Vortrag: „Die Religion der Kelten

– ein neuer Zugang zu einer

alten Frage“

Bopfingen, Schranne im Alten

Rathaus, Marktplatz 1

Fr., 3. Feb. 2012, 19 Uhr,

ca. 1. Stunde

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

ev. Kirchengemeinde

Beschreibung: Bei allen interessanten

Erkenntnissen über Geschichte

und Kultur der Kelten der vergan ge -

nen Jahre ist auf die Religion der Kel -

ten nur wenig Licht gefallen. Einmal,

weil sie nur wenig fassbare materielle

Zeugnisse hinterlassen hat. Zum

anderen weil die neuzeit liche Archäologie

der Religion insgesamt wenig

Bedeutung beimisst.

Vom theologischen Standpunkt aus

gesehen jedoch waren alle Kulturen

der Vergangenheit auf Religion aufgebaut

und bis in die alltäglichst en

Verrichtungen hinein mit Religion

durchtränkt.

Die Religionssoziologie liefert ein

inzwischen bewährtes Raster, in

das sich archäologische Funde und

die Zeugnisse griechischer, römischer

und inselkeltischer Literatur

zur Re ligion der Kelten einordnen

lassen.

So ergibt sich ein stimmiges und

erstaunlich konturiertes erstes Bild

der keltischen Religion, weitab von

esoterischen Phantasien.

Referent: Pfr. Michael Rau


KELTENJAHR 2012

Kleine Entenkopffibel vom Ipf

Vortrag: „Achtzig Tonnen Keltengrab:

Das neu entdeckte Fürstinnengrab

von der Heuneburg“

Bopfingen, Schranne im Alten

Rathaus, Marktplatz 1

Fr., 16. März 2012, 19 Uhr, ca. 1. Std.

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Mit der ewigen Ruhe

ist es für die Überreste einer keltischen

Fürstin erst einmal vorbei.

Ihr 2500 Jahre altes Grab wurde nahe

der antiken Siedlung Heuneburg

ausgehoben.

Das Grab wird das Bild über die Keltenzeit

verändern, da seine Holz -

wände wegen des feuchten Bodens

nahe einem Bach, noch sehr gut erhalten

sind. Dadurch ist eine genaue

Jahresbestimmung des Begräbnisses

möglich.

In der Keltenforschung ist eine exakte

Datierung eine Seltenheit, denn

die Kelten hinterließen kaum Schriften,

ihre Häuser waren zumeist aus

Holz und Lehm gebaut und sind bis

heute längst verrottet.

Das Grab ist der wichtigste Fund

aus der Zeit der Kelten in Baden-

Württem berg seit 32 Jahren, es ist

ein Meilenstein für die Rekonstruktion

der Sozialgeschichte der Kelten.

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

10

Vortrag: „Das Rätsel um

die Steinpackung im späthallstattzeitlichenRechteckhof

„Bugfeld“ bei

Kirchheim-Osterholz“

Bopfingen, Schranne im

Alten Rathaus, Marktplatz 1

Fr., 27. April 2012, 19 Uhr,

ca. 1 Stunde

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Die Ausgrabungen

des Rechteckhofplatzes im ,Bugfeld‘

in den Jahren 2004 bis 2006 erbrachten

einen ungewöhnlichen

Steinbefund, der über einem zuvor

dicht besiedelten Areal angelegt

worden war. In der Nordostecke

des Rechteckhofes fand sich in geringer

Tiefe unmittelbar nach dem

Humusabtrag eine von zahl reichen

Steinen bedeckte Fläche von ins -

gesamt 266 m². Nördlich der Alpen

ist eine solche Steinpackung in einem

Siedlungsbereich bisher einzigartig.

Die Interpretation stellte deshalb

eine besondere Herausforderung

dar.

Die detaillierte Befundauswertung

sowie die äußerst umfangreichen

Recherchearbeiten nach vergleich -

baren baulichen Phänomenen, die

weit über den westhallstattzeitlichen

Kulturraum hinausgehen, lieferten

überraschende Resultate. Diese

unterstreichen die Bedeutung der

Hofanlage, die über eine wirtschaftlich

orientierte Funktion hinausgeht,

und die Frage nach einem

kultisch-religiösen Konzept am

„Fürs tensitz Ipf“ während der Hallstattzeit

aufkommen lassen.

Referentin: Katharina Fuhrmann M.A.

KELTEN

JAHR

2012

Führung: „Neue Forschungen

zum früh keltischen Fürstensitz

am Ipf“

Treffpunkt: Infopavillon am Ipf

Fr., 11. Mai 2012, 16 Uhr

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Referent: Prof. Dr. Rüdiger Krause

Vortrag: „Der Ipf im Kontext

der frühkeltischen Fürstensitze

Mitteleuropas“

Bopfingen, Schranne im Alten

Rathaus, Marktplatz 1

Fr., 11. Mai 2012, 19 Uhr

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Die neuen Forschungen

zum frühkeltischen Fürstensitz

auf dem Ipf haben ergeben,

dass der Berg im Kontext der frühkeltischen

Fürstensitze im 6. und

5. Jh. v. Chr. in Mitteleuropa eine

prominente Rolle eingenommen

Schwarzfigurige Keramik

hat. In dem Vortrag werden die Besonderheiten

und

die in divi du ellen Charakteristika

verschie dener Fürstensitze vergleichend

betrachtet und in den histo -

rischen Rahmen der frühen Kelten

gestellt.

Referent: Prof. Dr. Rüdiger Krause

Führung: „Der Ipf und die Kelten“

Bopfingen, Parkplatz am Ipf, beim

Infopavillon. Über die Landstraße

Bopfingen-Kirchheim zu erreichen.

Der Weg ist ausgeschildert.

27. Mai, 3. Juni , 10. Juni, 17. Juni,

24. Juni, 1. Juli, 8. Juli, 15. Juli, 22. Juli,

29. Juli, 5. Aug., 12. Aug., 19. Aug.,

26. Aug., 2. Sept. und 9. Sept. 2012,

jeweils 14 Uhr, ca. 60–90 Minuten.

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Die Führung beschäftigt

sich mit der Flora, Fauna und

Geologie des Ipfs und gibt Auskunft

zur Geschichte der Kelten auf und

um den Ipf. Eine Anmeldung für die

Führung ist nicht notwendig.

Die Kosten betragen 4 Euro für Er-


KELTENJAHR 2012

wachsene. Kinder zahlen keine Gebühr.

Das Geld wird dem Stadtführer

über geben.

Führung für Familien:

„Das Leben der Kelten am Ipf“

Bopfingen, Parkplatz am Ipf,

beim Infopavillon. Über die Land -

straße Bopfingen-Kirchheim zu

erreichen. Der Weg ist ausgeschildert.

Di., 7. Aug. 2012, 14–16 Uhr

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Die Familienführung

richtet sich speziell an Kinder im

Alter von 7 bis 12 Jahren. Bei der

Führung im keltischen Gewand wird

den Kleinen das Leben der Kelten

näher gebracht.

Eine Anmeldung für die Führung

bei der Stadtverwaltung Bopfingen

(Tel. 07362/801-26) ist notwendig.

Die Kosten betragen 4 Euro/Person.

Das Geld wird dem Stadtführer

übergeben.

Mindestteilnehmerzahl: 10

Bilderausstellung: „Der Ipf –

ein frühkeltischer Fürstensitz

in alten und neuen Ansichten“

Bopfingen, Marktplatz 1,

Schranne im Alten Rathaus.

Eröff.: Mo., 7. Nov. 2012, 18 Uhr;

7. Nov. bis 16. Dez. 2012

Veranstalter: Stadt Bopfingen und

der Förderverein „Keltischer Fürstensitz

Ipf-Bopfingen und Kirchheim

am Ries e.V.“

Beschreibung: Schwerpunkt der

Aus stellung ist der Ipf, ein früh -

keltischer Fürstensitz, dessen Darstellung

in Bildern und Fotos aus

verschiedenen Perspektiven immer

wieder begeistert. Es werden auch

12

alte Grafiken mit Ansichten des Ipfs

zu sehen sein. Insgesamt bietet die

Ausstellung ein umfassendes Bildmaterial,

wie es bisher noch nicht

zu sehen war.

EBERDINGEN-

HOCHDORF

In den siebziger Jahren wurde bei

Hochdorf/Enz, 25 km nordöstlich

von Stuttgart, die völlig unberührte

Grabkammer eines frühkeltischen

Fürsten entdeckt und mit moderns -

ten Methoden ausgegraben.

Die Fülle der wissenschaftlichen Er -

Rekonstruierte Grabanlage

von Eberdingen-Hochdorf

KELTEN

JAHR

2012

kenntnisse über den Lebensstil der

Hallstattfürsten und die tech nischen

Fertigkeiten der Handwerker des

6. Jh. v. Chr. stellt das Kelten museum

Eberdingen-Hochdorf/Enz in anschaulicher

Wei se dar. Höhepunkt

des Muse ums besuchs ist die Besichtigung

der re konstruierten Grabkammer

des Fürs ten mit ihrer prunk -

vollen Ausstattung. Im Frei bereich

des Muse ums gruppieren sich Wohn,

Werkstatt- und Speiche r gebäude zu

einem keltischen Gehöft. Der mächtige

Grab hügel ist an der Originalfund

stelle 500 m vom Museum entfernt

wieder aufgeschüttet worden.

Sonderausstellung:

„Erde und Licht – Subjektive

Begegnungen mit Keltenfunden“.

Die Foto grafin Rose Hajdu zu Gast

im Keltenmuseum

8. Okt. 2011 bis 11. März 2012

Keltenmuseum Eberdingen-Hochdorf

Vortragsreihe: „Die Welt der

Kelten“ 21. Zyklus

Veranstaltungen in Zusammenarbeit

mit der Gesellschaft für Archäologie

in Württemberg u. Hohenzollern e.V.

Veranstaltungsort: Gemeindehalle

Eberdingen-Hochdorf, Beginn jeweils

19.30 Uhr.

„Kelten am Bodensee und im

Hegau – Spuren einer faszinierenden

Kultur”

Fr., 2. März 2012

Referent: Dr. Jürgen Hald


KELTENJAHR 2012

„Keltische Höhensiedlungen

im Nordschwarzwald”

Di., 13. März 2012

Referent: Dr. Günther Wieland

„Widderkopfmännchen“ und

„Mauerlängsbinder“

Neue Erkenntnisse zum keltischen

Oppidum auf dem Donnersberg

(Nordpfalz)

Di., 27. März 2012

Referentin: Dr. Andrea Zeeb-Lanz

„Zur Archäologie der Kelten am

Mittel- und Niederrhein”

Di., 17. April 2012

Referent: Prof. Dr. Hans-E. Joachim

Blick in die rekonstruierte Grabkammer

von Eberdingen-Hochdorf

Sommerprogramm

mit Vorführungen, Kursen und

Mit mach aktionen an den

Wochen enden

Mai bis August 2012

Informationen zum umfangreichen

Gesamtprogramm ab Januar 2012

unter www.keltenmuseum.de

oder im Sommerprogramm-

Prospekt, zu bestellen unter

Tel. 07042/78911.

„Keltischer Sonntag“

Keltisches Leben mit Handwerksvorfüh

rungen im Freibereich

des Museums und Bewirtung

Veranstaltung zum Internationalen

Museumstag 2012, 20. Mai 2012,

11–18 Uhr

Beschreibung: Keltisches Leben mit

KELTEN

JAHR

2012

Handwerksvorführungen im Frei -

bereich des Museums und Be wir -

tung durch den Förderverein Kelten -

museum Eberdingen-Hochdorf/

Enz e.V.

Kinderferienprogramm

mit Werkstatt:

7. bis 12. Aug.,

jeweils 14–17 Uhr

Beschreibung: Verschiedene

Themennachmittage für Kinder

zwischen 8 und 12 Jahren mit

der Archäologin Andrea Skamletz,

Teil nahme pro Kind 12 Euro

(bei Teilnahme an mehreren Nachmittagen

11 Euro).

Die Anmeldung muss bis spätestens

zwei Tage vor der Aktion beim

Keltenmuseum erfolgen:

Tel. 07042/78911 oder E-Mail:

keltenmuseum@t-online.de

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt

6 Kinder, Höchstteilnehmerzahl

12 Kinder. Essen und Getränke

für die Pause sind selbst mitzu -

bringen.

7. August 2012:

Woher weiß man das? –

Die Archäologin erklärt (Armband).

8. August 2012:

Des Fürsten neue Kleider –

Kleidung bei den Kelten (Brettchenweben).

9. August 2012:

Das Gold des Fürsten – Keltischer

Schmuck (Punzieren).

10. August 2012:

Mit Sorgfalt gemacht – Keltisches

Handwerk (Lederbeutel).

11. August 2012:

Fürsten & Bauern – Kelten rund

um Hochdorf (Fibel).

12. August 2012:

Wildschweinbraten und Haferschleim

– Ernährung in

keltischer Zeit (bemalter Teller).

Abendführungen

durch das Museum

am 5. jedes Monats von 19.30–

20.30 Uhr

Eintritt und Führung 5 Euro/Person,

Anmeldung unter 07042/78911

erforderlich.

Sonderausstellung:

„Zeit genossen des Kelten -

fürsten“

Winterhalbjahr 2012/2013

15


KELTENJAHR 2012

maligen Freien Reichsstadt und der

Menschen, die hier leb(t)en. Zahl -

reiche Gegenstände aus dem Alltag

zeichnen ein Bild vom Leben in frü -

heren Jahrhunderten. Der Rundgang

erstreckt sich von der ersten urkundlichen

Erwähnung im Testa-

KELTEN

JAHR

volle Goldschmuck der lo kalen kelti- des keltischen Münzwesens be -

schen Elite ausgestellt.

h an

2012

delt der Vortrag auch die Frage

Erstmals seit dem Jahre 1989 werden nach der Funktion der Scheibchen

die reichhaltigen archäologischen aus Edelmetall: Handelt es sich da-

Fundobjekte aus der Sammlung des bei tatsächlich um eine Währung

Stadtmuseums wieder öffentlich zu oder um Opfergaben an die Götter?

sehen sein. Ergänzt werden die wert- Referentin: Christiane Be necke M.A.

ment des Abtes Fulrad von

vollen Objekte aus dem eigenen

St. Denis im Jahre 777 n. Chr. Bestand durch aufschlussreiche und Vortrag: „Bleistift – Laser –

bis in die Mitte des 20. Jahr- spektakuläre Funde aus der Region Satellit“

hunderts. Die ständige Aus- von der Steinzeit bis zu den

Di., 24. Jan. 2012, 19.30 Uhr

stellung wird mit regelmä ßi - Römern, darunter zahlreiche Stücke Stadtmuseum im Gelben Haus,

gen Wech selaus stel lungen

aus der Keltenzeit.

Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen

zu Themen der Stadt- und

am Neckar

Kultur geschichte ergänzt.

Vortrag: „Gold, Silber, Potin. Beschreibung: Die wissenschaftliche

Hafenmarkt 7,

Das keltische Münzwesen“

Dokumentation von archäologischen

73728 Esslingen am Neckar

Do., 8. Dez. 2011, 19.30 Uhr

Fundstellen findet heute nicht mehr

www.museen-esslingen.de

Stadtmuseum im Gelben Haus, nur mit dem Bleistift statt. Durch

Tel. 0711/3512-3240

Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen den Einsatz von modernsten Tech-

Korallenkette aus einem Grab bei Sirnau, Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 14–18 Uhr am Neckar

nologien bieten sich im Bereich der

6. Jh. v. Chr.

So., feiertags 11–18 Uhr

Beschreibung: Die goldenen so ge- Feldarchäologie völlig neue Un ter -

Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag,

nannten Regenbogenschüsselchen suchungsmöglichkeiten – mit ver -

Silvester und Montag geschlossen

üben auf Laien und Wissenschaftler blüffenden Ergebnissen, wie an hand

ESSLINGEN a.N.


Sonderausstellung:

eine große Faszination aus. Neben

der Entstehung und Entwicklung

von Beispielen aus der aktu ellen

Kel tenforschung anschaulich de-

Landesamt für Denkmalpflege im „Feuerstein und Keltengold.

monstriert wird.

Regierungspräsidium Stuttgart

Als Mitveranstalter der Großen Lan-

Archäologische Schätze

aus Esslingen und der Region“

Anthropomorpher Bronzeanhänger aus einem

Grab bei Sirnau, 6. Jh. v. Chr.

Referent: Dr. Jörg Bofinger

desausstellung „Die Welt der Kelten. 29. Okt. 2011 bis 19. Feb. 2012

Keltensonntag. Für Kinder von

Zentren der Macht, Kostbarkeiten Öffnungszeiten und Anschrift: siehe

6 bis 15 Jahren

der Kunst“ bietet das Landesamt für oben

So., 5. Feb. 2012, 14–17 Uhr

Denkmalpflege Führungen zu ver- Beschreibung: Die Ausstellung im

Stadtmuseum im Gelben Haus,

schiedenen Themen der keltischen Stadtmuseum im Gelben Haus zeigt,

Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen

Archäologie im Landesamt für Denk- dass seit 50 000 Jahren Menschen

am Neckar

malpflege in Esslingen an. Nähere ihre Spuren im heutigen Stadtgebiet

Beschreibung: Welche Kleidung

Informationen entnehmen Sie bitte hinterlassen haben.

tru gen die Kelten? Wie sah ein

der Homepage

Von der Zeit der steinzeitlichen Jäger

kelt i scher Soldat aus? Was gab es

www.keltenjahr2012.de.

und Sammler bis zu den Römern

in der Keltenzeit zu essen? Und was

Landesamt für Denkmalpflege der Spätantike geben die archäo lo gi -

ist eine Fibel? Wir gehen auf Ent-

im Regierungspräsidium Stuttgart, schen Funde zwischen Filderebene

deckungsreise und erleben die Welt

Berliner Straße 12, 73728 Esslingen, und Schurwaldhöhen einen Einblick

vor über 2500 Jahren. Gemeinsam

Tel. 0711/904 45 109

in das Leben der Menschen lange

mit Experten der experimentellen

vor unserer Zeit. Neben Ge gen stän -

Archäologie stellen wir Fibeln,

Stadtmuseum im Gelben Haus, den des täglichen Gebrauchs, wie

Regenbogenschüsselchen, Bänd-

Esslingen am Neckar

beispielsweise Werkzeuge und Kerachenweberei

und andere keltische

Das Stadtmuseum im Gelben Haus mikgefäße, werden auch Waffen aus

Gerätschaften her.

präsentiert die Geschichte der ehe- Stein oder Metall sowie der pracht-

Kosten: 2,50 Euro + Eintritt.

16

17


KELTENJAHR 2012

Öffentliche Führung durch die

Sonderausstellung „Feuerstein

und Keltengold. Archäologische

Schätze aus Esslingen und der

Region“

So., 27. Nov. 2011, 15 Uhr,

Mo., 26. Dez. 2011, 15 Uhr,

Fr., 6. Jan. 2012, 15 Uhr

Stadtmuseum Im Gelben Haus,

Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen

Führungen für Gruppen und

Schulklassen

Beschreibung: Führungen durch die

Sonderausstellung während der gesamten

Ausstellungsdauer können

beim Stadtmuseum gebucht werden.

Speziell für Schulklassen werden

(auch vormittags) altersgerechte

Führungen angeboten, in deren

Anschluss museumspädagogische

Aktionen stattfinden.

Finissage der Ausstellung „Feuer -

stein und Keltengold. Archäologische

Schätze aus Esslingen und

der Region“

So., 19. Feb. 2012, 17 Uhr

Stadtmuseum im Gelben Haus,

Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen

Beschreibung: Nach einer abschließenden

Führung lassen wir die Ausstellung

gemeinsam bei einer kleinen

Stärkung ausklingen. Dabei gibt

es die Gelegenheit zum Gespräch

mit der Ausstellungskuratorin.

FREIBURG

Archäologisches Museum

Colombischlössle

Von den ältesten Kunstwerken Südbadens

bis zum mittelalterlichen

Freiburg: Das Archäologische Muse -

um im 1859/61 erbauten Colombi -

schlössle verführt zu einer Reise

18

durch die Jahrtausende. Die neu-

go tische Villa birgt altsteinzeitliche

Frauenstatuetten, Zeugnisse der

Me tallproduktion aus der Bronzezeit

und Kostbares aus keltischen

Fürstengräbern, wie die älteste Glasschale

nördlich der Alpen.

In neu gestalteten Räumen werden

die Errungenschaften der Römer

in Handwerk, Alltag und Militär anschaulich

präsentiert. Regionale

Funde aus dem Frühmittelalter und

die alamannische Schatzkammer

runden das Repertoire des Muse -

ums ab. Modelle und pädagogische

Stationen veranschaulichen die Besonderheiten

und Lebensumstände

jeder Epoche.

Rotteckring 5

79098 Freiburg

Tel. 0761/201-2571

Öffnungszeiten: Di bis So 10–17 Uhr

www.freiburg.de/museen

Kostümführung: Der Keltenfürst

lädt ein

Mo., 9. April 2012, 12 Uhr

Archäologisches Museum Colombi -

schlössle

Beschreibung: Während der circa

40-minütigen Kostümführung weiht

der Keltenfürst von Kappel-Grafenhausen

die Gäste in die Geheimnisse

seines Lebens ein. Die Besucher

schauen dem Fürsten bei den

Vor bereitungen für ein bedeutendes

Be gräbnis über die Schulter und er -

fa h ren Interessantes über die Bräu -

che der frühen Kelten.

Eintritt: 3 Euro

Veranstaltungsgebühr: 2 Euro

Kinder bezahlen keinen Eintritt,

Teilnehmerzahl begrenzt.

Hinterzarten, keltische Siedlung Tarodunum

KELTEN

19


KELTENJAHR 2012

Familienführung: Gold, Glas und

Geschmeide – Keltische Prunkgräber

in Südbaden

Mo., 28. Mai 2012, 12 Uhr

Archäologisches Museum

Colombischlössle

Beschreibung: Der Archäologe

Tal und auf dem Berg – Heidelberg

im 4. Jahrhundert v. Chr.“.

Der Förderkreis Archäologie in Ba -

den e.V. unterstützt seit mehr als

vier Jahrzehnten die Archäologie

in Baden. Mit rund 1300 Mitgliedern

ist er ein wichtiger und sehr reger

KELTEN

JAHR

Forschungseinrichtung mit starker stattzeit bis zu den Funden aus der

kulturwissenschaftlicher Ausrich- Viereckschanze

2012

von Ladenburg. Im

tung. Im Bereich der Ur- und Früh- Themenschwerpunkt „Heiligenberg“

geschichte liegen die Forschungs- wird das bedeutendste archäologischwerpunkte

einerseits auf dem sche Geländedenkmal Nordbadens

Neolithikum und der Bronzezeit in Szene gesetzt. Der wunderschöne

des östlichen Mittelmeerraums und Museumsgarten bietet eine maß-

Chri s tian John M.A. gibt Einblicke Interessenverband, der das Beitrags- Süd osteuropas, andererseits auf stabsgetreue Kopie der Jupitergigan-

in die Lebens- und Glaubenswelt und Spendenaufkommen seiner

den mittelalterlichen Epochen Westtensäule von Ladenburg.

der Kelten. Goldener Schmuck, Mit glieder gezielt, schnell und uneu

ropas. Landschafts- und umwelt- Anfang 2012 wird das Museum nach

imposante Waffen und kostbare bürokratisch einsetzt.

archäologische Fragestellungen Umbauarbeiten der Öffentlichkeit

Importwaren zeugen von der Macht Er bietet: Aktuelles zur Archäologie

sowie die theoretischen und metho- wieder zugänglich sein.

und dem Einfluss der keltischen im Lande, interessante Jahrestagundischen Grundlagen des Faches

Fürsten.

gen an immer wechselnden Veran-

bilden zeit liche und räumliche Quer- Eröffnung der Kabinettausstellung

Eintritt: 3 Euro

staltungsorten, Exkursionen, Führunschnittsthemen. „Kelten am Fluß – Handel

Veranstaltungsgebühr: 2 Euro

gen und Vortragsveranstaltungen

Einen umfassenden Überblick über und Verkehr am Unteren Neckar

Kinder bezahlen keinen Eintritt, mit anerkannten Fachleuten, Infor-

die wechselvolle Geschichte Heidel- Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Teilnehmerzahl begrenzt.

mationen über laufende Ausgrabunbergs erhält der Besucher im Kur pfäl- Hauptstr. 97

gen und Forschungsarbeiten, Auszischen

Museum der Stadt. In ner - Mi., 18. April 2012, 18 Uhr (bis 26.

halb der breit gefächerten kunst- und Aug. 2012)

kulturgeschichtlichen Sammlungen Beschreibung: Die kleine Präsenta-

des Hauses ist neben der Römertion zeigt erstmals alle wichtigen

zeit den Kelten besonders viel Raum Zeugnisse keltischer Zeit an einem

gewidmet. Der Rundgang im Unter- Ort. Im Mittelpunkt steht dabei der

geschoss beginnt mit dem Un ter - Heiligenberg, der zu dieser Zeit für

kiefer des weltberühmten Homo das gesamte Untere Neckarland die

Heidelbergensis und beschreibt die Funktion eines Zentralortes inne -

keltische Geschichte des unteren hatte. Hinweise auf eine dichte Sied-

Neckarlandes anhand archäologilungslandschaft zu beiden Seiten

scher Funde von der frühen Hall- des Neckars geben eine Vielzahl von

Einzelfunden aus den Stadtteilen

Kopf einer keltischen Großplastik, gefunden

in Heidelberg-Bergheim

Der Heiligenberg bei Heidelberg

Bergheim und Neuenheim.

HEIDELBERG

Kurpfälzisches Museum, Institut

für Ur- und Frühgeschichte

und Vorderasiatische Archäologie

der Universität Heidelberg

und der Förderkreis Archäologie

in Baden e.V.

Baden-Württemberg steht 2012 ganz

im Zeichen der Kelten! Anlass und

zugleich Höhepunkt des Keltenjahres

ist die große Landesausstellung

„Die Welt der Kelten. Zentren der

Macht – Kostbarkeiten der Kunst“,

die ab 15. September an zwei Orten

in Stuttgart gezeigt wird. Das Kurpfälzische

Museum, das Institut für

Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische

Archäologie der Universität

Heidelberg und der Förderkreis

Archäologie in Baden e.V. beteiligen

sich mit einem abwechslungsreichen

und umfangreichen Programm an

diesem Keltenjahr. Einer der Höhepunkte

des Heidelberger Keltenjahres

ist die Kabinettausstellung im

Kurpfälzischen Museum „Kelten im

20

künfte und Gutachten zu archäo logi

schen Funden. Die Mitglieder

erhalten die „Archäologischen Nachrichten

aus Baden“ und die „Archäologischen

Ausgrabungen in Baden-

Württemberg“ als kostenlose Jahresgabe

sowie weitere Publikationen

und Fachbücher zur Landesarchäologie

zu vergünstigten Preisen.

Das Heidelberger Institut für Urund

Frühgeschichte und Vorderasi -

atische Archäologie versteht sich

als interdisziplinäre archäologische


KELTENJAHR 2012

Vortrag: „Frühkeltische Fürstensitze:

Neue Ausgrabungen und

Forschungen zwischen Burgund

und Württemberg“

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstr. 97, Großer Salon

Mi., 25. April 2012, 19 Uhr

KELTEN

JAHR

flechtens oder des Töpferns mit der Sommerzeit 2012: „Alles andere

Töpferscheibe vorführen. Mitwirken- als

2012

von gestern: Ein Keltenschatz

de sind u.a. Prof. Dr. Clemens Eib- für Kinder“

ner (Institut für Ur- und Frühge- Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

schichte und Vorderasiatische Ar- Hauptstr. 97

chäologie der Universität Heidel- Do., 23. und Fr., 24. Aug. 2012,

berg), Dr. Ilka Brändle

10–12 Uhr

Eintritt: 2 Euro

(Kurpfälzisches Museum Heidel- Beschreibung: In diesem Ferien -

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

berg) und Archaeo-Experience programm könnt ihr euch einen ei-

(www.archaeo-experience.de).

genen kleinen Keltenschatz herstellen:

Fibeln, Amulette, Armbänder

und Ketten. Für Kinder ab 6 Jahren,

Materialkosten 5 Euro. Anmeldung

unter Tel. 06221/58 34 000.

Referentin: Dr. Ilka Brändle

Vortrag: „Der Glauberg –

ein frühkeltischer ,Fürstensitz‘

in der Wetterau“

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstr. 97, Großer Salon

Mi., 2. Mai 2012, 19 Uhr

Eintritt: 2 Euro

Referentin: Dr. Ines Balzer

Archäologische Tagesexkursion

auf den Glauberg

Treffpunkt: Heidelberg, Parkplatz

hinter der Stadthalle

So., 6. Mai 2012, 8 Uhr

Beschreibung: Bericht aus der Arbeit

des Forschungszentrums am Glauberg

und Einführung in die Archäologie

des Glaubergs. Führung durch

die Ausstellung, Vorstellung des

Museumskonzeptes und der Spezi -

fika des Neubaus, Besuch des Frei -

geländes.

Unkostenbeitrag: 20 Euro

Teilnahme nur nach vorheriger ver -

bindlicher Anmeldung unter:

Kurpfälzisches Museum

Schiffgasse 10

69117 Heidelberg

Tel. 06221/58 34 000

E-Mail: archaeologie@heidelberg.de

Referentin: Dr. Ines Balzer

Archäologische Tagesexkursion

auf den Donnersberg

Treffpunkt: Heidelberg, Parkplatz

hinter der Stadthalle

So., 10. Juni 2012, 10 Uhr

22

Beschreibung: Besuch der obertägig

sichtbaren Denkmäler und Rekonstruktionen

mit Erläuterungen der

begleitenden Archäologin; u.a.: viereckige

Erdwallanlage (Viereckschanze),

Gelände des sog. „Schlackenwalles“,

original restaurierter Ausschnitt

eines Stückes der keltischen

Stadtmauer, Mauermodell im Maßstab

1:1, Begehung der Versturzwälle

der Stadtmauer zu einer der originalen

Toranlagen, rekonstruiertes Eingangstor

in das Oppidum. Für einen

Mittagsimbiss im Freien bietet sich

das Restaurant Waldhaus/Kelten -

hütte an zentraler Stelle oben auf

dem Bergplateau an.

Unkostenbeitrag: 20 Euro

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher

Anmeldung unter:

Kurpfälzisches Museum

Schiffgasse 10

69117 Heidelberg

Tel. 06221/58 34 000

E-Mail: archaeologie@heidelberg.de

Referentin: Dr. Andrea Zeeb-Lanz

„Die Kelten kommen

in’s KMH“: Ein Keltentag für

die ganze Familie ...

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstr. 97

So., 1. Juli 2012, 11–18 Uhr

Beschreibung: Dieser Familiensonntag

steht ganz im Zeichen der Kelten.

Zwischen 11 und 18 Uhr werden

im idyllischen Museumsgarten zahlreiche

Vorführ- und Mitmachaktionen

angeboten. Kleine und große

Besucher können Feuer schlagen, Fibeln

herstellen und feine Spiralarmbänder

drehen. Münzen und andere

Objekte lassen sich in keltischem

Gussverfahren gießen. Außerdem

kann man Handwerkern über die

Schulter schauen, welche historische

Techniken wie die des Korb-

Tagesexkursion zum Zentrum

keltischer Eisenherstellung in

Neuenbürg mit keltischer Eisenverhüttung

im originalgetreu

nachgebauten Rennfeuerofen

Treffpunkt: Heidelberg, Parkplatz

hinter der Stadthalle

So., 8. Juli 2012, 10 Uhr

Beschreibung: Verhüttungsexperiment

mit Eisen- und Manganerz

(Pochen; Beschickung des Rennofens;

Schmelzvorgang; gegen Abend

Ausräumung des Rennofens; jeweils

Erläuterung der einzelnen Stufen

des Verhüttungsvorgangs).

Unkostenbeitrag: 20 Euro

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher

Anmeldung unter:

Kurpfälzisches Museum

Schiffgasse 10

69117 Heidelberg

Tel. 06221/58 34 000

E-Mail: archaeologie@heidelberg.de

Referenten: Dr. Guntram Gassmann

und Dr. Günther Wieland

Vortrag: „Keltische Eisenproduktion

im Nordschwarzwald –

Archäologische Forschungen im

Neuenbürger Erzrevier“

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstr. 97, Großer Salon

Mi., 11. Juli 2012, 19 Uhr

Eintritt: 2 Euro

Referenten: Dr. Guntram Gassmann

und Dr. Günther Wieland

Keltenfest auf dem Heiligenberg

Vortrag: „Der Heiligenberg –

Wächter einer Landschaft.“

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstraße 97, Großer Salon

Mi., 15. Aug. 2012, 19 Uhr

Eintritt: 2 Euro

Referent: Dr. Peter Marzolff

Vortrag: „Der frühkeltische

Fürs tensitz von Bad Dürkheim? –

Die Ergebnisse der Grabungen

auf der Heidenmauer und der

Limburg“

Kurpfälzisches Museum Heidelberg,

Hauptstr. 97, Großer Salon

Mi., 5. Sept. 2012, 19 Uhr

Eintritt: 2 Euro

Referent: Dr. Thomas Kreckel

23


KELTENJAHR 2012

Wanderung zu den Kelten auf

den Heiligenberg

Treffpunkt: Heidelberg, Parkplatz

hinter dem Stephanskloster

So., 9. Sept. 2012, 11 Uhr

Beschreibung: Mit Dr. Günther Wieland

und Dr. Peter Marzolff. Beide

sind ausgewiesene Kenner der keltischen

Kultur bzw. des Heiligenberges

und werden Sie zu den größtenteils

versteckten Hinterlassenschaften

der Kelten auf dem Heiligenberg

führen.

Am Ziel der Wanderung erwartet Sie

Kaffee und Kuchen im Gasthaus

„Waldschenke“ und ein Mitmachprogramm

keltischer Techniken mit

Dr. Ilka Brändle und Archaeo-Experience

(www.archaeo-experience.de):

Legen Sie selbst Hand an, wenn es

unter anderem darum geht,

Schmuck herzustellen oder Feuer

zu schlagen.

Unkostenbeitrag: 8 Euro

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher

Anmeldung unter:

Kurpfälzisches Museum

Schiffgasse 10

69117 Heidelberg

Tel. 06221/58 34 000

E-Mail: archaeologie@heidelberg.de

Tagesexkursion zum Zentrum

keltischer Eisenherstellung in

Neuenbürg mit keltischer Eisenverhüttung

im originalgetreu

nachgebauten Rennfeuerofen

(in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft

für Archäologie in Württemberg

und Hohenzollern e.V.)

So., 7. Okt. 2012

ab Stuttgart (Näheres wird noch

bekanntgegeben)

Beschreibung: Verhüttungsexperiment

mit Eisen- und Manganerz.

Pochen, Beschickung des Rennofens,

Schmelzvorgang, gegen Abend

24

Ausräumung des Rennofens, jeweils

Erläuterung der einzelnen Stufen

des Verhüttungsvorgangs.

Unkostenbeitrag: 20 Euro

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher

Anmeldung unter:

Gesellschaft für Archäologie in Württemberg

und Hohenzollern e.V.

Berliner Str. 12

73728 Esslingen

Tel. 0711/57 744 167

www.gesellschaft-archaeologie.de

E-Mail: mail@gesellschaftarchaeologie.de

Referenten: Dr. Guntram Gassmann

und Dr. Günther Wieland

Besuch der Landesausstellung

„Die Welt der Kelten.

Zentren der Macht –

Kostbarkeiten der Kunst“

Treffpunkt: 9.30 Uhr, vor dem Eingang

des Kunstgebäudes Stuttgart,

Schlossplatz 2

So., 14. Okt. 2012, 10 Uhr

Beschreibung: 10 Uhr Kunstgebäude

Stuttgart, Schlossplatz 2. Führung

Themenblock „Zentren der Macht“

mit Ausstellungskuratorin Dr. Caro -

line von Nicolai.

14 Uhr Landesmuseum Württemberg,

Schillerplatz 6. Führung Themenblock

„Kostbarkeiten der Kunst“

mit Ausstellungskurator Thomas

Hoppe M.A.

Eintritt für beide Ausstellungen:

15 Euro.

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher

Anmeldung unter:

Kurpfälzisches Museum Heidelberg

Schiffgasse 10

69117 Heidelberg

Tel. 06221/58 34 000

E-Mail: archaeologie@heidelberg.de

KELTEN

JAHR

2012

REGION

HEIDENGRABEN

Förderverein Heidengraben e.V.

Der überregionale Verein mit Sitz in

Grabenstetten wurde 2005 gegründet.

Er setzt sich ein für die Erhaltung,

den Schutz und die Bekanntmachung

der Kulturdenkmäler des

Heidengrabens sowie den Erhalt

und die Förderung des Keltenmuseums

Heidengraben in Grabenstetten.

Er unterstützt weitere Forschungen

in Zusammenarbeit mit dem

Landesamt für Denkmalpflege und

dem Institut für Ur- und Frühgeschichte

der Universität Tübingen.

Der Förderverein Heidengraben e.V.

betreut das Keltenmuseum Heidengraben

der Gemeinde Grabenstetten

und bietet Vorträge und Führungen

im Keltenmuseum und im Gelände

des Oppidums Heidengraben an.

Angeboten werden auch eintägige

Exkursionen und Aktionstage für

Kinder und Erwachsene.

Er organisiert Sonderausstellungen,

um insbesondere die regionale Geschichte,

Kunst, Handwerk und Kultur

der Kelten des Oppidums Heidengraben

bekannt zu machen.

Rekonstruierte Toranlage vom Oppidum

Heidengraben

Am Tag des Museums und am Tag

des Denkmals finden regelmäßig

Sonderaktionen statt.

Im Frühjahr des Keltenjahres 2012

wird das Keltenmuseum Heidengraben

nach einem Umbau mit größeren

Räumen neu eröffnet.

In Zusammenarbeit mit der Stadt

Bad Urach wird im Keltenjahr die

Sonderausstellung:

„Kunst der Kelten ins Bild holen“

mit Arbeiten internationaler Künstler

vorbereitet, die ab Mitte September

in Bad Urach zu sehen sein wird.

Keltenmuseum Heidengraben

Böhringerstr. 3, 72582 Grabenstetten

Öffnungszeiten: So. 14–17 Uhr

www.kelten-heidengraben.de

Führungen für Gruppen auf

Anfrage

Gemeinde Grabenstetten

Tel. 07382/387,

www.grabenstetten.de

Förderverein Heidengraben e.V.

Tel. 07382/1798,

www.kelten-heidengraben.de

FAKT – Förderverein für Archäo logie

Kultur und Tourismus e.V., Lichten -

steinweg 3, 73268 Erkenbrechtsweiler

www.fakt-ev.com

www.albmagazin.com

www.keltenjahr2012.de


KELTENJAHR 2012

Vortrag: „Ein Ring für die Götter:

Der silberne Halsreif von

Trichtingen und der keltische

Opferkult“

Di., 27. März 2012, 19 Uhr

Sportheim, Auf dem Berg 1 (über

Seestraße), 72582 Grabenstetten

Bürgerhaus, Uracher Str. 4 (neben

Rathaus), 73268 Erkenbrechts weiler

Referent: Prof. Dr. Martin Bartelheim

KELTEN

JAHR

von weiteren bedeutenden Fund -

plätzen.

2012

Die archäologischen Funde

spiegeln die Bedeutung der Anlagen

und der Lebenswelt der einstigen

Bewohner wider, sie zeigen faszi -

nierende Kunst, technisches Knowhow

und weitreichende Handels -

Referent: Thomas Hoppe M.A.

beziehungen. Mitmachstationen

und eigene Kindertafeln machen

die Ausstellung auch für Schüler

und Familien attraktiv.

Vortrag: „Die Mittlere Alb und

ihr Vorland: ein lange verges -

senes Zentrum alter Eisenproduktion“

Fr., 15. Juni 2012, 19 Uhr

Aula der Schule, Dettinger Str. 17,

72584 Hülben

Referent: Dr. Guntram Gassmann

Vortrag: „Kult und Macht:

Das Oppidum Heidengraben,

ein bedeutender Zentralort

der keltischen Zeit“

So., 19. Aug. 2012, 19 Uhr

Zelt auf der Burg Hohen Neuffen

(über Erkenbrechtsweiler)

Referent: Gerd Stegmaier M.A.

Vortrag: „Bleistift – Laser –

Satellit: Der Weg zur

modernen Feldarchäologie“

Mi., 22. Aug. 2012, 19 Uhr

Zelt auf der Burg Hohen Neuffen

(über Erkenbrechtsweiler)

Referent: Dr. Jörg Bofinger

Vortrag: „Spätkeltische Viereckschanzen

in Südwestdeutschland“

Fr., 19. Okt. 2012, 19 Uhr

Aula der Schule, Dettinger Str. 17,

72584 Hülben

Referent: Dr. Frieder Klein

Vortrag: „Wie wohnten die Kelten?

Ein Jahrtausend Siedlungsgeschichte

vor den Römern“

Fr., 9. Nov. 2012, 19 Uhr

26

Internationales Keltenfest

27. bis 29. Juli 2012

Flugplatz Hülben

Beschreibung: Im Rahmen des

Keltenjahres wird beim Heiden -

graben erstmals auch ein Keltenfest

mit verschiedenen historischen

Dar stellungsgruppen veranstaltet.

Im Mittelpunkt steht dabei die

hoch wertige und authentische Darstellung

keltischen Lebens in

den Jahrhunderten vor Christus,

als Kelten auf dem Heidengraben

siedelten.

Keltisches Oppidum Heidengraben,

Albtrauf mit Hohen Neuffen, Baßgeige

und Lenninger Tal

Kelten-Sonderausstellung

Kalats, Kelten,Tiguriner –

Archäologie am Heidengraben

1. Juli bis 26. Aug. 2012

ehemalige Grundschule, Schulstr. 51,

73252 Lenningen-Hochwang

Veranstalter: FAKT, Förderverein für

Archäologie, Kultur und Tourismus

e.V., Lichtensteinweg 3, 73268 Erkenbrechtsweiler,

www.fakt-ev.com sowie

Landesamt für Denkmalpflege

im RP Stuttgart und RP Tübingen,

Referate Denkmalpflege

Beschreibung: Die Ausstellung bietet

Einblicke in die reiche keltische

Geschichte der vorderen Alb vom

8. bis ins 1. Jh. v. Chr.

Im Mittelpunkt stehen der

Heidengraben als größte keltische

Wallanlage Europas mit seinen Siedlungen

und die ältere Grabhügel -

nekropole beim Burrenhof, umrahmt

MÜNSINGEN

Biosphärenzentrum

Schwäbische Alb

Das Biosphärenzentrum Schwäbische

Alb ist das Hauptinformationszentrum

des Biosphärengebiets

Schwäbische Alb. Es empfängt Be -

sucher in zwei stilvoll renovierten


KELTENJAHR 2012

Gebäuden des Alten Lagers in Münsingen-Auingen

mit einer interaktiven

Schau, kleinen Gruppenräumen

und einem großen Vortragssaal,

dem Biosphären-Kino. Auf

der Ausstellungsfläche von rund

450 m 2 kann mehr über die Biosphären

reservate weltweit, den

angrenzenden Truppenübungsplatz

Münsingen, die heimischen Wälder,

Imkerei, Beweidung und die

Stadt-LandBeziehungen in der Region

erfahren werden.

Biosphärenzentrum

Schwäbische Alb

Von der Osten Str. 4

(Altes Lager)

75525 Münsingen-Auingen

Tel. 07381/93 293 831, E-Mail:

biosphaerenzentrum@rpt.bwl.de

Vortrag: „Die Stadt im Kornfeld:

Neue Ergebnisse zur keltischen

Besiedlung des Heidengrabens

und der Vorderen Alb“

Mi., 4. Juli 2012, 19.30 Uhr, Bio -

sphärenzentrum Schwäbische Alb

Referent: Gerd Stegmaier M.A.

HEILBRONN

Städtische Museen Heilbronn

Die archäologische Sammlung

der Städtischen Museen Heilbronn

mit der Geschichte von der Steinzeit

vor über 7000 Jahren bis ins

Mittelalter wird im historischen

Deutschhof präsentiert. Ein Highlight

stellen die jungsteinzeitlichen

Skelettfunde des Massengrabes

von Talheim dar. Die Rekonstruktion

eines keltischen Salzsiedeofens

il lustriert die Salz gewinnung und

ihre Bedeutung für die Region. Alltagskultur,

Militär geschichte und

reli giöse Zeugnisse stehen im Mit -

28

telpunkt des Römerraumes. Waffen

und Schmuck aus alamannischen

und fränkischen Gräbern sowie ein

mittelalterlicher Lederschuh vom

Heilbronner Marktplatz zeigen den

Reichtum aus den Anfängen der

Stadt.

Ausstellung: „Keltische Funde

im Heilbronner Land –

zum Keltenjahr 2011/2012

20. Sept. 2011 bis 30. Sept. 2012

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Beschreibung: Imposante Fürstengräber

hat die Heilbronner Region

bisher nicht zu bieten. Dennoch

be legen Funde seit der Hallstattzeit

die keltische Besiedlung. Vor allem

Beigaben aus Gräbern zeigen die

Verzierungselemente auf Keramik

und im Metall. Unscheinbare Bruchstücke

von Tonbechern zeugen von

der Salzgewinnung vor über 2500

Jahren. Das neue Metall Eisen wurde

zu Waffen und Werkzeugen verar -

beitet. Umfangreiche Untersuchungen

in zwei so genannten Viereckschanzen

bei Nordheim sind noch

nicht abschließend ausgewertet,

führten aber bereits zur Interpretation

dieser Anlagen als Gutshöfe.

Die Götterwelt der Kelten können

wir lediglich aus den Steindenkmälern

der Römer erschließen, die kel -

tische Elemente auch im römischen

Götterhimmel erkennen lassen.

Vorlesestunde:

„Keltische Abenteuer“

So., 8. Jan. 2012, 15 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Beschreibung: Mit Bildern, Mal -

aktion und Duftorgel.

Referentin:

Kerstin Chittka-Wittig M.A.

Eiserne Gerätschaften aus der keltischen

Viereckschanze bei Nordheim

KELTEN

JAHR

2012

Vortrag: „Die Viereckschanzen

von Nordheim im Spiegel

der spätkeltischen Besiedlung

des Heilbronner Raumes“

Do., 19. Jan. 2012, 19 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referentin: Dr. Andrea Neth

Familiennachmittag: „Geniale

Erfindungen: ,Neue‘ Metalle und

die keltische Kunst des

Punzierens”

So., 4. März 2012, 15 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referenten: Dipl.-Geogr. Wolfgang

Kaschte und Maud Springer

Vortrag: „Die Kelten und ihr Salz

– Archäologische Funde aus

Heilbronn und die internationale

Salinenforschung“

Di., 6. März 2012, 19 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referent: Dr. Martin Hees

Familien-Wochenende: „Keltische

Schmiedekunst“: Vorführungen

„Die keltische Verschlusssache –

Entstehung einer eisenzeitlichen

Gewandspange“

Sa., 24. und So., 25. März 2012,

jeweils 11–17 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Beschreibung: Frank Trommer

und die Arbeitsgruppe prähistorischer

Metalltechnologie, Blaubeuren,

im Innenhof; Offene Werkstatt;

Führungen in der Kelten-Ausstellung

mit Dr. Christina Jacob.

Ferienwerkstatt: „Woher stammt

der Osterhase? Auf den Spuren

keltischer Osterbräuche“

Mi., 11. April 2012, 10–13 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referentin: Jutta Stähle

Offene Werkstatt: „Keltische

,Accessoires‘ aus Birkenrinde

und Bast“

So., 29. April 2012, 14–16 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6,

74072 Heilbronn

Referentinnen: Brigitte Machinek

und Jutta Stähle (mit Forscher-

Fragebogen)

Führung:

„Keltische Götterwelt zum Internationalen

Museumstag”

So., 13. Mai 2012, 15 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referentin:

Kerstin Chittka-Wittig M.A.

29


KELTENJAHR 2012

Blick in die Ausstellung mit rekonstruiertem

Salzsiedeofen

Aktionstage für Schulklassen

Töpferaktion: „Keltische Ornamente

und Muster“

Di., 12. bis Fr., 15. Juni 2012, jeweils

10–12 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referentinnen: Lore Krämer-Bacher

und Dipl.-Geogr. Birgit Hummler

(Führung Viereckschanze/Salz -

siedeofen)

Offene Werkstatt:

Auf den Spuren des keltischen

„Goldes“: Sole sieden, Salze

nutzen

So., 1. Juli 2012, 14–16 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referenten: Dr. Martin Hees und

Christine Daniel (mit Forscher-

Fragebogen)

Entdeckungsreise für Museumszwerge

(3 bis 5 Jahre):

Kräuter, Duft und Zaubereien

Mi., 12. Sept. 2012, 15 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Anmeldung Tel. 07131/56 4542

Referentin: Christine Daniel

30

Familiennachmittag: „Keltische

Geheimnisse“ zum 4. Kiwanis-

Kindertag in den Städtischen

Museen Heilbronn

So., 23. Sept. 2012, 14–17 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referentin: Dr. Christina Jacob

Offene Werkstatt: Auf den

Spuren des keltischen „Goldes“:

Sole sieden, Salze nutzen

So., 7. Okt. 2012, 14–16 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn

Referenten: Dr. Martin Hees und

Christine Daniel (mit Forscher-

Fragebogen)

Frühkeltischer Fürstensitz Heuneburg

KELTEN

JAHR

2012

Familiennachmittag:

Geniale Erfindungen: „Neue“

Metalle und die keltische Kunst

des Punzierens

So., 11. Nov. 2012, 15 Uhr

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6,

74072 Heilbronn

Referenten: Dipl.-Geogr. Wolfgang

Kaschte und Maud Springer

Neuer Workshop für Schul -

klassen: Kult und Religion:

Die römisch-keltische

Götterwelt und ihre Rituale

(mit Zuordnungsspiel)

Städtische Museen Heilbronn,

Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn,

Tel. 07131/56 30 92,

www.museen-heilbronn.de

Referentin: Dr. Christina Jacob

HERBERTINGEN

Heuneburg

Die Heuneburg an der oberen Donau

gehört zu den bedeutendsten

archäologischen Fundstätten Mitteleuropas

und kann als älteste Stadt

im gesamten Raum nördlich der

Alpen gelten. Die Ausgrabungsbefunde

lassen keinen Zweifel daran,

dass sich hier zwischen ca. 620 und

480 v. Chr. eines der wichtigsten

Siedlungs-, Wirtschafts- und Machtzentren

der älteren Eisenzeit, ein so

genannter frühkeltischer Fürstensitz,

befand. Heute gilt die Heuneburg

als einer der Entstehungsorte der keltischen

Kunst und Kultur.

Nähere Informationen zu den genannten

und weiteren Veranstaltungen

(z.B. Vorführungen, Kurse)


KELTENJAHR 2012

Funde aus dem Fürstinnengrab am Bettelbühl

bei Herbertingen

entnehmen Sie bitte unserer

Homepage www.heuneburg.de

oder fordern Sie diese an:

Keltenmuseum Heuneburg,

Museumsverwaltung,

Holzgasse 6, 88518 Herbertingen,

Tel. 07586/92 08 38,

E-Mail: info@heuneburg.de

Sonderausstellung: „Erde und

Licht – Subjektive Begegnungen

mit Keltenfunden“ im Heuneburgmuseum

Mitte April 2012 bis Ende Okt. 2012

Bilder der Fotografin Rose Hajdu

Wanderung entlang des Archäologischen

Wanderweges Heuneburg

So., 1. Mai 2012, 9 Uhr

Treffpunkt:Parkplatz Freilicht -

museum

Beschreibung: Die Umgebung der

Heuneburg glänzt mit einer großen

32

Zahl von vorgeschichtlichen Geländedenkmälern.

Diese, die Heuneburg

und das Heuneburgmuseum

sind durch einen 8 km langen archäologischen

Wanderweg verbunden.

Dauer der Wanderung einschließlich

Vesperpause ca. 3,5 Stunden.

Führung: “Die Heuneburg unter

Einbeziehung der aktuellen

Grabungstätigkeiten und unter

Würdigung der Verdienste

des Altertumsvereins 1851 e.V.

bei den Grabungen im 19. Jh.”

Sa., 12. Mai, 15 Uhr, Heuneburg

Veranstalter: Altertumsverein

Riedlingen 1851 e.V.

Referentin: Sabine Hagmann M.A.

Radtour vom Frühkeltischen

Fürstensitz Heuneburg

bei Herbertingen zur Großen

Heuneburg bei Upflamör

Mai/Juni 2012

Nähere Informationen entnehmen

Sie bitte der Homepage

www.heuneburg.de

KELTEN

JAHR

2012

Besucherführungen im Freilichtmuseum

und Mitmachaktionen

Juni 2012 bis September 2012

jeden Sonntag 14 Uhr Besucher -

führung im Freilichtmuseum sowie

14.30–16.30 Uhr Mitmach aktion für

Groß und Klein.

Keltenfest mit zahlreichen

Aktionen im Freilichtmuseum

Juni 2012

Nähere Informationen entnehmen

Sie bitte der Homepage

www.heuneburg.de

Ein Sommerabend im Museum

Sa., 21.Juli 2012, 18– 22 Uhr

Beschreibung: Begeben Sie sich auf

eine Kelten reise der besonderen Art.

Den Auftakt bildet ein Begrüßungstrunk.

Im Anschluss erwarten Sie

ein informativer Rundgang durch

das Freilichtmuseum sowie ein Imbiss

mit keltischen und regionalen

Speisen. Den Abend können Sie

gemütlich im Sonnenuntergang ausklingen

lassen.

Sommerferienprogramm

mit Taschenlampenführung,

Glas perlendrehen, Kinder -

führung, Wanderung etc.

Do., 26. Juli bis So., 9. Sept. 2012

Freilichtmuseum Heuneburg

Nähere Informationen entnehmen

Sie bitte der Homepage

www.heuneburg.de

Führung: „Ausgrabungen

auf der Heuneburg“

Fr., 27. Juli 2012, 14 Uhr,

Treffpunkt: Besucherparkplatz

der Heuneburg

Veranstalter: Hohenzollerischer

Geschichtsverein e.V.

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

Abendführung im Freilicht -

museu m

Fr., 3. Aug. 2012, 19.30–20.30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Freilicht -

museum

Exkursion zur Landesausstellung

„Die Welt der Kelten.

Zentren der Macht –

Kostbarkeiten der Kunst“

in Stuttgart

Okt. 2012

Nähere Informationen entnehmen

Sie bitte der Homepage

www.heuneburg.de

Abendführung

im Heuneburgmuseum

Fr., 19. Okt. 2012, 19.30–20.30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Heuneburg -

museum


KONSTANZ

Archäologisches Landesmuseum

Baden-Württemberg (ALM)

Das Archäologische Landesmuseum

Baden-Württemberg (ALM), am

14. März 1992 eröffnet, versteht sich

mit seiner mehr als 3000 m2 KELTEN

ein vor Immenstaad aus dem Bodensee

geborgener, über 600 Jahre

alter Lastensegler zu bewundern.

Dieses einzigartige Beispiel alter

Schiffsbautechnik ist eingebettet

in eine Präsentation zur Schifffahrt

gro-

in Baden-Württemberg vom Einbaum

bis zum Dampfschiff.

ßen Ausstellungsfläche als Schau- Das Haus bietet zunächst einen

fenster der Archäologie in Baden- Querschnitt von den steinzeitlichen

Württemberg. Den imposanten Rah- Pfahlbauten des 4. Jt. v.Chr. bei

men bildet der ehemalige Konvent- Hornstaad am Untersee bis hin zur

bau des Klosters Petershausen aus neuzeitlichen Porzellanmanufaktur

dem 18. Jh., dessen Wurzeln bis in von Ludwigsburg. Bundesweit ein-

das 10. Jh. zurückreichen.

zigartig ist die große Abteilung, die

Auf drei Stockwerken machen archä- sich ganz der Mittel alterarchäologie

ologische Funde, Modelle und Re- widmet. Der neu gestaltete Konkonstruktionen

die Vergangenheit stanzraum gibt einen hervorragen-

wieder lebendig. Im Mittelpunkt den Überblick über die Geschichte

stehen Methoden und Ergebnisse der Stadt Konstanz. Anhand moder- Im Archäologischen Landesmuseum Konstanz

der Landesarchäologie. Seit dem ner Medientechnik können die Besu-

Jahr 2000 ist im Anbau des ALM cher die einzelnen Siedlungsepo-

das älteste Schiff vom Bodensee, chen und ihre Entwicklung nachvoll- merowingerzeitlichen Adelsgrab von

ziehen. Spektakulär sind auch die

Trossingen mit seiner fast vollstän-

Im Archäologischen Landesmuseum Konstanz spektakulären Holzfunde aus dem

dig erhaltenen Leier. Ein umfangreiches

Führungs- und Aktionsangebot

sowie Sonderausstel lungen, Museumsfeste,

Ferienprogramme und

Vortragsreihen machen das ALM zu

einem immer in teres san ten

Besuchs ziel für alle, die Spaß an der

Archäologie haben und mehr wissen

wollen über das tägliche und z.T.

außergewöhnliche Leben der Menschen

vergangener Kulturen.

Archäologisches Landesmuseum,

Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz

www.konstanz.alm-bw.de

KELTENJAHR 2012

Großes Keltenfest

So., 18. März 2012, 10–18 Uhr

Archäologisches Landesmuseum

Beschreibung: Zur Feier seines

20-jährigen Bestehens veranstaltet

das Archäologische Landesmuseum

Baden-Württemberg ein großes Keltenfest.

Vorführungen und Präsen -

tationen von verschiedenen Archäotechnikern

und Reenactmentgruppen

werden durch viele Mitmachaktionen

für Kinder ergänzt. Die Erläuterung

beispielsweise von Schmiedetechniken

oder der

Textil her stell ung, Kampfvorführungen

und die „Keltische Modenschau“,

bei der die Besucherinnen

und Be sucher selbst in ein keltisches

Gewand schlüpfen können,

vermitteln ein anschauliches Bild

keltischen Lebens.

Abend der Archäologie:

„Die Kel ten – Keltische Fürsten

zwischen Hochdorf und

Heuneburg”

Mi., 18. April 2012, 18–21 Uhr

Archäologisches Landesmuseum

Beschreibung: Zwei kürzere Vorträge

(jeweils 30 Min.) mit anschließendem

Umtrunk und Möglichkeit zur

Diskussion.

„Die Heuneburg, ein Fürstensitz

und sein Umfeld”

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

35


Vortrag: „Die Welt der Kelten.

Eine Einführung in die große

Landesausstellung ,Die Welt

der Kelten. Zentren der Macht –

Kostbarkeiten der Kunst‘“

Do., 21. Juni 2012, 19.30 Uhr

rem, Anna-Reiss-Saal,

Museum WeltkulturenD5,

68159 Mannheim

Referent: Dr. Klaus Wirth

Vortrag: „Kelten/Gallier

in Italien“

Do., 12. Juli 2012, 19.30 Uhr

rem, Anna-Reiss-Saal, Museum

Weltkulturen D5, 68159 Mannheim

Referent: Dr. Wolfgang David

Vortrag: „Keltische Höhensiedlungen

im Nordschwarzwald“

Do., 20. Sept. 2012, 19.30 Uhr

rem, Anna-Reiss-Saal, Museum

Weltkulturen D5,

„Die Kline von Hochdorf, Kunst und

68159 Mannheim

Elitekultur”

Referent: Dr. Günther Wieland

Referent: Thomas Hoppe M.A.

Vortrag: „Metallurgie der

Abend der Archäologie:

Eisenzeit“

Die Kelten: Von Grabhügeln und

Do., 18. Okt. 2012, 19.30 Uhr

Moorfunden

rem, Anna-Reiss-Saal, Museum

Mi., 23. Mai 2012, 18–21 Uhr

Weltkulturen D5,

Archäologisches Landesmuseum

68159 Mannheim

Beschreibung: Zwei kürzere Vorträge

Referent: Dr. Roland Schwab

(jeweils 30 Min.) mit anschließendem

Umtrunk und Möglichkeit zur

Vortrag: „Kelten im Mannheimer

Diskussion.

Raum“

Do., 15. Nov. 2012, 19.30 Uhr

„Die Kelten im Hegau”

rem, Anna-Reiss-Saal, Museum

Referent: Dr. Jürgen Hald

Weltkulturen D5,

68159 Mannheim

„Keltische Naturheiligtümer in Süd-

Referenten: Benedikt Stadler M.A.

westdeutschland”

und Katrin Ludwig M.A.

Referentin: Dr. Caroline von Nicolai

Exkursion zur Großen Landesausstellung

nach Stuttgart und


zum Heidengraben

MÜNSINGEN

So., 21. Okt. 2012, 7.30–20 Uhr

Start: Archäologisches Landesmuseum,

Benediktinerplatz 5,

78467 Konstanz

Veranstalter: Freunde und Förderer

des Archäologischen Landesmuseums

Baden-Württemberg

Beschreibung: Besuch der Großen

Landesausstellung „Die Welt der

Kelten“ in Stuttgart mit beiden Teil -

ausstellungen. Anschließend Fahrt

zum Heidengraben bei Grabenstetten.

Besichtigung von Wall- und Toranlage

des Oppidums sowie des

Grabhügelfeldes Burrenhof.

Referentinnen: Dr. Barbara Theune-

Großkopf und Dr. Caroline von

Nicolai


Siehe Region Heidengraben

MANNHEIM

KELTENJAHR 2012 KELTEN

JAHR


2012

Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

(rem genannt) haben sich in

den letzten Jahren zu einem international

agierenden Museumskomplex

entwickelt. In den Bereichen Archäologie,

Weltkulturen und Fotografie

zählen sie heute zu einem herausragenden

Ausstellungsstandort und

bedeutenden Forschungszentrum in

Deutschland und Europa. Auf nationale

und internationale Aufmerksamkeit

stoßen auch die Sammlungen

des Museums Zeughaus zur

Kunst- und Kulturgeschichte, Theater-

und Musikgeschichte und Fotografie

sowie zur Antike oder auch

zur Geschichte Mannheims und der

Region.

Reiss-Engelhorn-Museen/rem,

Förderkreis Archäologie

in Baden e.V.

Museum Weltkulturen D5

68159 Mannheim

Tel. 0621/293 31 50

NAGOLD

Museum im Steinhaus

Das Museum im Steinhaus wurde

1989 eröffnet. Es ist im ältesten

Gebäude der Stadt untergebracht.

Als Ausstellungsfläche stehen etwa

300 m2 , verteilt auf drei Ebenen,

zur Verfügung. Das Haus versteht

sich als Ort der Auseinandersetzung

mit Geschichte und Gegenwart Nagolds

und der Region.

Im Steinhaus gibt es keine Dauerausstellung.

Das ist das besondere

am Nagolder Museum. Stattdessen

informiert ein Videofilm über die

wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen

der Stadtgeschichte. Dazu

werden in Themenschau ein zelne

Im Archäologischen Landesmuseum

Aspekte der Stadtgeschichte vertieft.

Konstanz

Die Laufzeit dieser Ausstellungen

liegt zwischen ein und drei Jahren.

Jedes Jahr wird nach einem „rollierenden

System“ die am längsten

gezeigte Ausstellung abgebaut und

durch eine neue ersetzt. Abgerundet

wird dieses Angebot von Kunst- und

kulturgeschichtlichen Ausstellungen.

Das Nagolder Museum ist also niemals

„fertig“. Durch seine ständig

wechselnden Ausstellungen bleibt

es interessant und lädt immer wieder

zu einem erneuten Besuch ein.

Museum im Steinhaus

Badgasse 3, 72202 Nagold

Tel. 07452/681-282

steinhaus@nagold.de

Öffnungszeiten: Di., Do., So. von

14–17 Uhr,

(erweiterte Öffnungszeiten während

der Landesgartenschau 2012)

Sonderausstellung: „Vom Korn

der frühen Jahre“

Fr., 27. April bis So., 7. Okt. 2012

Museum im Steinhaus

Beschreibung: Die Ausstellung the-

36

37


KELTENJAHR 2012

matisiert den prähistorischen Ackerbau.

Sie beschäftigt sich mit einer

zentralen Frage: Wie gelang es, die

Grundlage für das tägliche Überleben

zu sichern? Botanische Zeugnisse

aus archäologischen Grabungen

sind zu sehen. Außerdem werden

die Methoden der Archäobotanik

erklärt.

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

Auf einem markanten Umlaufberg

hoch über der Enz gelegen ist das

Schloss Neuenbürg zu einem kulturellen

Höhepunkt der Region geworden.

Das Zweigmuseum des Badischen

Landesmuseums Karlsruhe

beherbergt ein „begehbares Theater“,

in dem das Schwarzwald-Märchen

„Das kalte Herz“ gezeigt wird. Ge -

leitet von Schlossdiener Ambrosius

erkunden die Besucher die ebenfalls

ungewöhnlich gestalteten Schlossräume

und lassen sich kurzweilig

Neuenbürg

über Schloss, Stadt und Region

informieren. Ein vielfältiges Ausstellungs-

und Veranstaltungsprogramm

aus den Sparten Musik und

Bildende Kunst, Wald- und Kultur -

geschichte lassen Besuche im

Schloss Neuenbürg zu einem Erlebnis

werden. Auf halbem Weg zum

„Städtle“ ist die St. Georgs-Kirche

mit spätmittelalterlichen Wandmalereien

einen Abstecher wert.

Aktionstag:

„Sensen aus Neuenbürg.

Von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert”

So., 20. Mai 2012, 14–17 Uhr

Schlossgarten Schloss Neuenbürg

Beschreibung: Bei Ausgrabungen

um 1930 wurden auf dem Schlossberg

neben keltischer Keramik auch

eiserne Werkzeuge gefunden. Mittlerweile

konnten Archäologen in der

Umgebung von Neuenbürg die bislang

älteste Eisenproduktion (7./ 6.

Jh.) nördlich der Alpen nachweisen.

Sie gehen davon aus, dass hier hoch

spezialisierte, für einen überregionalen

Bedarf arbeitende Handwerker

Ausgrabung Rennofen bei Neuenbürg

KELTEN

JAHR

2012

tätig waren und aus dem produzierten

Eisen teilweise auch gleich in

Neuenbürg eiserne Gerätschaften,

u.a. Sensen, hergestellt wurden.

Für die Qualität des Eisens aus dem

Nordschwarzwald spricht, dass nach

der Gründung einer Sensenfabrik

1803 Neuenbürg zwischen 1850 und

1930 wieder zu einem Zentrum der

Sensenherstellung, zeitweise sogar

weltmarktführend wurde.

Der Archäo-Metallurge Frank Trommer

aus Blaubeuren führt vor, wie

Eisen vor 2500 Jahren geschmiedet

wurde. Die hier tätigen Archäologen

Dr. Günther Wieland und Dr. Guntram

Gassmann erläutern die Arbeitsabläufe

vom ersten Finden des

Erzes über die Produktion bis hin

zum Verhandeln des produzierten

Eisens. Parallel dazu ist im Museum

eine kleine Schau zur Herstellung

von Sensen zu sehen.

Aktionstag: „Keltische Eisenverhüttung

im originalgetreu nachgebauten

Rennfeuerofen”

So., 8. Juli 2011 sowie So., 7.Okt.

2011, jeweils 10 bis ca. 18 Uhr

Treffpunkt: Neuenbürg (Enzkreis),

Verhüttungs platz beim Besucherbergwerk

„Frisch glück“ (an der Straße

von Neuenbürg zum Stadtteil

Waldrennach)

Veranstalter: Stadt Neuenbürg und

„Frischglück“-Arbeitsgemeinschaft

Neuenbürger Bergbau e.V.

Kontakt: Stadt Neuenbürg, Kulturamt,

Rathausstr. 2, 75305 Neuenbürg,

Tel. 07082/791030, E-Mail:

bergwerk@neuenbuerg.de oder

Museum Schloss Neuenbürg, Elke

Osterloh, Tel. 07082/792862

Beschreibung: Verhüttungsexperiment

mit Eisen- und Manganerz (Pochen;

Beschickung des Rennofens; Schmel zvorgang;

gegen Abend Ausräumung

des Rennofens; jeweils Erläuterung

der einzelnen Stufe des Verhüttungsvorgangs)

Zusatzangebote: Führungen (gegen

Eintrittsgeld) durch das historische

Eisenerzbergwerk „Frischglück“ sowie

Exkursion zum ehemaligen Grabungsplatz

„Schnaizteich“ bei Waldrennach

Referenten: Dr. Guntram Gassmann

und Dr. Günther Wieland

REUTLINGEN

Die Volkshochschule Reutlingen:

Ungewöhnliches und Innovatives

ergänzt die klassischen Bildungs -

an gebote von der allgemeinen

und kulturellen Bildung bis zu den

Fremdsprachen und der beruflichen

Fortbildung. Mit Musikschule, Ju -

gendkunstschule, Abendgymnasi -

um, Berufsfachschule für Ergothera-

39


KELTENJAHR 2012

pie, Business & Management Ins -

titut, Reutlinger Gesundheitsaka de -

mie u.a. Einrichtungen in enger Verzahnung

und mit zahlreichen Synergieeffekten

bietet sie einen starken

Bildungsverbund. Wirkungsvolle

Qualitätsmanagementsysteme gewährleisten

die hohe Qualität des

Unterrichts und machen die Volkshochschule

Reutlingen, drittgrößte

VHS in Baden-Württemberg, zu ei -

nem ergebnisorientierten und hoch

effizienten Bildungsdienst leister in

der Region.

Vortrag: „Die Kelten“

Mo., 27. Feb. 2012, 18.15–20 Uhr,

Mo., 5. März 2012, 18.15–20 Uhr

Haus der Volkshochschule,

Raum 215, Spendhausstr. 6,

72764 Reutlingen

Veranstalter: VHS Reutlingen,

Tel. 07121/336100

Referent: Eberhard Zacher

Befestigungsanlagen auf der Achalm

Vortrag: „Die Kelten in Südwestdeutschland“

Mo., 21. Mai 2012, 15–17 Uhr

Haus der Volkshochschule,

Raum 215, Spendhausstr. 6,

72764 Reutlingen

Veranstalter: VHS Reutlingen,

Tel. 07121/336100

Beschreibung: Einführungsvortrag

zur Vorbereitung auf die Große

Landesausstellung

Referent: Eberhard Zacher

Archäologisches Symposium:

„Die Kelten auf der

Schwäbischen Alb“

Sa., 23. Juni bis So., 24. Juni 2012

Kommo-Haus, Hirschstr. 3,

72813 St. Johann-Würtingen

Veranstalter:

VHS Reutlingen,

Tel. 07121/336100

Exkursion:

„Keltische Spuren zwischen

St. Johann und Grabenstetten“

Sa., 24. Juni 2012, 7.30–19 Uhr

KELTEN

JAHR

2012

Abfahrt: Reutlingen, Alter Omnibus-

Bahnhof

Veranstalter: VHS Reutlingen,

Tel. 07121/336100

Keltentage St. Johann

So., 25. Juni bis So., 1. Juli 2012

St. Johann-Würtingen, Gestütshof

Veranstalter: Gemeinde St. Johann,

Tel. 07122/82990

Bitte fordern Sie den Sonderprospekt

an. Vorträge, Theater, Kino,

Workshops, Keltendorf, Keltenmarkt,

Irish Folk.

Exkursion zur Heuneburg

Juli 2012

Bitte fordern Sie den Sonder -

prospekt an Veranstalter:

VHS Reutlingen, Tel. 07121/336100

Vortrag: „Zwischen Wällen

und Gräben: Keltische Höhensiedlungen

und ihr Umfeld

auf der Mittleren Alb“

Do., 18. Okt. 2012, 19.30–21.30 Uhr

Landratsamt Reutlingen,

Großer Sitzungssaal,

Bismarckstr. 47,

72764 Reutlingen

Veranstalter: Landkreis Reutlingen

Referent: Dr. Christoph Morrissey

RIEDLINGEN

Altertumsverein Riedlingen

1851 e.V.

Ein Teil der von den Mitgliedern des

Altertumsvereins 1851 e.V. zwischen

1851 und 1880 ergrabenen Funde ist

im Museum „Schöne Stiege“, einem

Ackerbürgerhaus des 16. Jh., ausgestellt.

Besonders interessant sind

hierbei Schmuckstücke aus Bronze,

die in Riedlingens Umgebung, am

Rande der Schwäbischen Alb, gefun-

den wurden. Herausragende Fundstücke

wie ein Lignitring und Repliken

der Goldreifen von

der Heuneburg sind Exponate der

Landesausstellung.

www.museum-riedlingen.de

Öffnungszeiten: April bis Dez.

Di., Sa. 15–17, So. 14–17 Uhr

Führung: Die Heuneburg unter

Einbeziehung der aktuellen

Grabungstätigkeiten und unter

Würdigung der Verdienste

des Altertumsvereins 1851 e.V.

bei den Grabungen im 19. Jh.

Sa., 12. Mai 2012, 15 Uhr

Heuneburg

Referentin: Sabine Hagmann M.A.

Vortrag: „Jahr der Kelten 2012

Di., 25. Sept., 20 Uhr

KSK Riedlingen

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

Fahrt zur Landesausstellung

nach Stuttgart

Sa., 29. Sept. 2012

Nähere Informationen entnehmen

Sie bitte der Homepage

www.museum-riedlingen.de

SIGMARINGEN

Veranstaltungen des Hohen -

zollerischen Geschichts -

vereins e.V.

Der Hohenzollerische Geschichtsverein

hat sich zum Ziel gesetzt,

die Erforschung der Geschichte und

Landeskunde des ehemaligen Ho -

henzollern und der umgebenden

Gebiete zu fördern und gewonnenes

Wissen zu verbreiten.

Er ist Herausgeber der wissenschaftlichen

Zeitschrift für „Hohenzollerische

Geschichte“ und der heimat-

41


KELTENJAHR 2012

Konische Bernsteinperle aus dem Fürstinnengrab

am Bettelbühl bei Herbertingen

kundlichen Zeitschrift „Hohen -

zol lerische Heimat“, organisiert

Ex kursionen unter der sachkundigen

Führung von Fachleuten und

ver anstaltet öffentliche Vorträge

namhafter Wissenschaftler.

Vortrag: „Keltische Höhen -

siedlungen im Bereich Hohen -

zollerns“

Mo., 7. Mai 2012, 20 Uhr

Staatsarchiv Sigmaringen,

Karlstr. 1+3, 72488 Sigmaringen

Referent: Dr. Christoph Morrissey

42

Lanze aus Singen

Vortrag: „Keltische Höhen -

siedlungen im Bereich Hohen -

zollerns“

Di., 8. Mai 2012, 20 Uhr

Hohenzollerisches Landesmuseum,

Schlossplatz 5, 72379 Hechingen

Referent: Dr. Christoph Morrissey

Führung: „Ausgrabungen

auf der Heuneburg“

Fr., 27. Juli 2012, 14 Uhr

Treffpunkt: Besucherparkplatz

der Heuneburg

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

SINGEN

Das Archäologische Hegau-

Museum Singen

Seit seiner Gründung in den drei -

ßiger Jahren wurde das Hegau-

Museum systematisch zu einem

der größten regionalen Museen

für Vor- und Frühgeschichte des

Landes Baden-Württemberg aus -

gebaut. Die Sammlung archäologischer

Funde belegt beinahe lückenlos

die menschliche Siedlungs-

KELTEN

JAHR

2012

geschichte der westlichen Bodensee -

region.

Breit vertreten ist die Epoche der

Kelten mit beiden Unterabschnitten:

der Hallstatt- und der Latènezeit.

Den Beginn macht das so ge -

nannte „Singener Schwert“, einer

der ersten Eisenfunde in Süddeutschland.

Weitere Informationen unter

www.hegau-museum.de

Vortrag: „Von Schwertern und

Pflugscharen – Die Schmiedekunst

der Kelten“

Di., 6. März 2012, 19 Uhr

Hegau-Museum,

Am Schlossgarten 2, 78224 Singen

Beschreibung: Erstaunlich innovativ

und geradezu perfekt war das

Können der Kelten im Umgang mit

dem Eisen. Die von ihnen entwickelte

Schmiedekunst hat bis heute

Bestand. Zwar waren sie nicht die

Entdecker der Eisentechnologie –

das Wissen darum stammt aus

dem Vorderen Orient –, doch die

Vera r beitung des kostbaren Wert-

Frühkeltischer Fürstensitz Heuneburg,

archäologische Ausgrabung mit Studenten

im Sommer 2009

stoffes beherrschten die Kelten

meis terlich. Zahlreiche Fundstücke

aus der Sam mlung des Hegau-

Museums zeugen vom großen

handwerklichen Geschick der keltischen

Schmiede.

Referent: Friedrich Krause

Vortrag: „Kelten am Hohen -

he wen – Archäologische Unte r -

suchun gen zwischen Anselfingen

und Welschingen“

Di., 20. März 2012, 19 Uhr

Bürgerhaus, Auf der Höhe 5,

78234 Engen-Anselfingen

Beschreibung: Kreisarchäologe

Dr. Jürgen Hald berichtet in einem

kurzweiligen Vortrag über die jüngs -

ten archäologischen Untersuchungen

einer großen eisenzeitlichen

Siedlung am Fuße des Hohenhewens.

Das schon in der Jungsteinzeit

als Friedhof genutzte Gelände

wurde vor etwa 2300 Jahren von

frühen Kelten über weite Flächen

besiedelt. Die Ausgrabungen haben

wichtige Erkenntnisse zum keltischen

Siedlungswesen im Hegau

erbracht und erlauben spannende

Einblicke in eine der faszinie rends -

ten Epochen der Urgeschichte.

Referent: Dr. Jürgen Hald


KELTENJAHR 2012

Vortrag: „80 Tonnen Keltengrab –

Entdeckung, Bergung und

Ausgrabung des neuen keltischen

Fürstinnengrabes von

der Heuneburg“

Mi., 25. April 2012, 20 Uhr

Stadthalle Singen

Beschreibung: Im Herbst 2010 wurde

unweit der Heuneburg (Kr. Sigmaringen)

ein Kammergrab des

frühen 6. Jahrhunderts v. Chr. entdeckt.

Aufgrund der Erhaltungsbedingungen

und der hohen Qualität

der Grab bei gaben wurde die gesamte

Grabkammer im Block geborgen

und in einer spektakulären Aktion

als Schwer transport ins Labor be -

fördert.

In seinem spannenden Vortrag

berichtet der Ausgräber von der

auf regenden Bergung des Grabes

und stellt die bisherigen Ergebnisse

des au ßer gewöhnlichen Projektes

vor.

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

Exkursion: „Die frühkeltische

Heuneburg und ihr archäolo -

gisches Umfeld“

Sa., 12. Mai 2012

Beschreibung: Die ganztägige Bus-

Exkursion unter Leitung von Dr. Jürgen

Hald führt an die Obere Donau

zum frühkeltischen Fürstensitz Heuneburg.

Wir begeben uns auf Entdeckungsreise

in die frühe Eisenzeit

des 8.–5. Jh. v. Chr.

Das Burgplateau mit teilrekonstruierter

Lehmziegelmauer und Hausbauten,

die Außensiedlung, die

mächtigen Fürstengrabhügel und

andere imposante Geländedenkmäler

lassen die Welt der frühen Kelten

wieder lebendig werden. Anmeldung

und weitere Informationen unter

07731/85244.

Referent: Dr. Jürgen Hald

44

Vortrag: „Keltische Eisenpro -

duktion im Nordschwarzwald“

Di., 19. Juni 2012, 19 Uhr

Hegau-Museum,

Am Schlossgarten 2, 78224 Singen

Beschreibung: Bereits seit den

1930 er Jahren ist eine frühlatènezeitliche

Siedlung bei Neuenbürg im

Nordschwarzwald nachgewiesen.

Man fragte sich bald, was die Kelten

bewogen hatte, sich in dem landwirtschaftlich

unergiebigen Buntsandsteingebirge

des Nordschwarzwaldes

anzusiedeln. Aber erst 1995/

1996 gelang der Beweis, dass die

Kelten schon vor 2500 Jahren hier

Eisenerze in beträchtlichem Umfang

abgebaut und verhüttet haben.

Mehrere Verhüttungsareale wurden

in den letzten Jahren untersucht.

Sie erlauben einen detaillierten Einblick

in die keltische Eisenproduktion.

Referenten: Dr. Guntram Gassmann

und Dr. Günther Wieland

Fahrradtour: „Kultur-Velo:

Keltische Grabhügel auf dem

Bodanrück“

Fr., 20 Juli 2012, 15 bis ca. 18 Uhr

Allensbach-Hegne, Parkplatz Meisterklause

beim Schwarzenberg

Beschreibung: Per Velo führt Dr. Jürgen

Hald zu Grab hügeln auf dem

Bodanrück zwischen Konstanz und

Stockach. Besichtigt werden Grabhügelgruppen

der Bronze- und Eisenzeit.

Die etwa 20 km lange Radstrecke

führt von Allensbach-Hegne

durch das schöne Waldgebiet des

Bodanrücks bis zum Gemeinmerker

Hof und zurück. Da keine großen

Steigungen zu überwinden sind,

eignet sich die kurze Tour für jeden,

der mit dem Rad die heimische

Archäologie erforschen möchte.

Anmeldung und Infos: 07731/85244.

Referent: Dr. Jürgen Hald

KELTEN

JAHR

2012

Exkursion: „Der Magdalenenberg

bei Villingen – ein früh -

keltischer Fürstengrabhügel

auf der Baar“

Sa., 6. Okt. 2012

Beschreibung: Die Ganztagesexkursion

unter Leitung von Dr. Jürgen

Hald führt auf die Baar zum größten

Grabhügel der Eisenzeit in Mittel -

europa. Von Vil lingen wandern wir

vor die Tore der Stadt, um das im -

posante Grabmonument zu erklimmen.

Weiterhin be suchen wir das

Franziskanermuse um, wo die Funde

aus dem Großgrabhügel und die

konservierte hölzerne Grabkammer

bestaunt werden können.

Anmeldung und weitere

Informationen unter 07731/85244.

Referent: Dr. Jürgen Hald

Vortrag: „Den Kelten auf

der Spur – Neue Wege der

Dokumentation und

Visualisierung von Grabungs -

befunden“

Di., 16. Okt. 2012, 19 Uhr

Hegau-Museum,

Am Schlossgarten 2, 78224 Singen

Beschreibung: David Bibby berichtet

über neuste Methoden der Grabungstechnik

und digitale Er fassung

archäologischer Befunde sowie deren

Visualisierung. Als Beispiele für

die fantastischen Möglichkeiten dieser

Dokumentationsmethoden und

der virtuellen Rekonstruktion dienen

ihm verschiedene archäologische

Ausgrabungen in Baden-

Württemberg. Darunter die frühkeltische

Heuneburg an der Oberen Donau

sowie das spekta ku läre Prunkgrab

„Bettelbühl“, das unweit des

Fürstensitzes aufwendig untersucht

wurde.

Referent: David Bibby

Exkursion: „Die Welt der Kelten –

Ausstellungsbesuch in Stuttgart“

Sa., 8. Dez. 2012

Beschreibung: Ziel der Ganztages ex -

kursion unter Leitung von Dr. Jürgen

Hald ist die Große Landesausstellung

mit herausragenden Originalfunden

der keltischen Kunst und Alltagskultur

an zwei Stan d orten um den

Stuttgarter Schloss platz. Im Kunstgebäude

wird im Themenblock „Zentren

der Macht“ die Entwicklung der

früh keltischen Fürs tensitze und der

keltischen Zivilisation vom Beginn

der Eisenzeit bis zur Ankunft der

Römer behandelt. Der Ausstellungsteil

„Kostbarkeiten der Kunst“ im

Alten Schloss stellt das einzigartige

Kunstschaffen der antiken Kelten in

den Mittelpunkt. Anmeldung und

weitere Informationen unter

07731/85244.

Referent: Dr. Jürgen Hald

STUTTGART

Gesellschaft für Archäologie

in Württemberg und Hohen -

zollern e.V.

Die Gesellschaft für Archäologie in

Württemberg und Hohenzollern e.V.

versteht sich als Ansprechpartnerin

für alle, die sich für die Vor- und

Früh geschichte unseres Landes

interessieren. Durch eine enge Zu -

sam men arbeit mit der archäo lo -

gi schen Den k malpflege können wir

unsere Mitglie der zeitnah durch

verschiedene Ver anstaltungen über

aktuelle Ausgrabungen und Forschungen

sowie Publikationen in -

formieren.

Jedes Mitglied erhält das Buch „Archäologische

Ausgrabungen in Ba -

den-Württemberg“ als Jahres gabe.

Gesellschaft für Archäologie in Würt -

45


KELTENJAHR 2012

t emberg und Hohenzollern e.V.

Berliner Str. 12, 73728 Esslingen,

Tel. 0711/57744154,

www.gesellschaft-archaeologie.de,

E-Mail: mail@gesellschaftarchaeologie.de

„Die Welt der Kelten“

Die Vortragsreihe wird anlässlich der

großen Landesausstellung „Die Welt

der Kelten – Zentren der Macht –

Kostbarkeiten der Kunst“ von der

Gesellschaft für Archäologie in Württemberg

und Hohenzollern e.V. in

Zusammenarbeit mit dem Landesamt

für Denkmalpflege und dem Ministerium

für Finanzen und Wirtschaft

veranstaltet.

Der Hohenasperg, im Vordergrund

das Kleinaspergle

Vortrag: „Fürstensitze und

Fürstengräber: Die Anfänge

der keltischen Kulturen

im 7. bis 5. Jh. v. Chr.“

Do., 19. Jan. 2012, 19 Uhr

Berta-Benz-Saal,

Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19,

70174 Stuttgart

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

Vortrag: „Heiligtümer,

Menschenopfer und Druiden –

Die Religion der Kelten im

S piegel der antiken Literatur

und modernen Archäologie“

Do., 16. Feb. 2012, 19 Uhr

Berta-Benz-Saal, Haus der

Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19,

70174 Stuttgart

Referent: Prof. Dr. Bernhard Maier

Silberring von Trichtingen

KELTEN

Vortrag: „Die Rohstoffgewinnung

der Kelten“

Do., 15. März 2012, 19 Uhr,

Berta-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart

Referent: Prof. Dr. Thomas Stöllner

Vortrag: „Keltische Viereck -

schanzen: Befestigte Gutshöfe

und Herrensitze – Die ländliche

Be siedlung Südwestdeutschlands

in spätkeltischer Zeit

(2./1. Jh. v. Chr.)“

Do., 19. April 2012, 19 Uhr,

Berta-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart

Referent: Dr. Günther Wieland

Vortrag: „Oppida – Zentren

der Macht“

Do., 3. Mai 2012, 19 Uhr

Berta-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19,

70174 Stuttgart

Referentin: Prof. Dr. Susanne Sievers

47


KELTENJAHR 2012

Vortrag: „Gold für Krieger:

Die Kelten und die Mittelmeerwelt

im Spiegel der Münzen“

Do., 24. Mai 2012, 19 Uhr

Berta-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19,

70174 Stuttgart

Referent: Dr. David G. Wigg-Wolf

Vortrag: „Von Rom nach

Bibracte. Eine keltische Stadt

wird römisch“

Do., 14. Juni 2012, 19 Uhr

Berta-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Str. 19,

70174 Stuttgart

Referentin: Prof. Dr. Sabine Rieckhoff

Rekonstruktion einer keltischen Siedlung

Rechteckhof bei Bopfingen

Exkursionen 2012

Tagesexkursion: „Späte Kelten

im nordöstlichen Baden-Württemberg“

Sa., 28. April 2012

Abfahrt in Stuttgart um 8 Uhr

Preis: 30 Euro

Schriftliche Anmeldung bis 31. März

2012 an die Gesellschaft für Archäologie

in Württemberg und Hohenzollern

e.V.

Führung: Prof. Dr. Dieter Planck und

Dr. Günther Wieland

Geführte Wanderung: „Archäolo -

gi scher Lehrpfad Federlesmahd“

Sa., 5. Mai 2012 13.45 Uhr

Treffpunkt: Haltestelle Sportzentrum

Leinfelden, Anfahrt mit Bus 828 von

Filderstadt oder von Tübingen

KELTEN

JAHR

2012

Beschreibung: Der Lehrpfad erschließt

ein ausgedehntes Grab -

hügelfeld der frühkeltischen Zeit

und eine spätkeltische Viereckschanze.

Ein Grabhügel wurde wieder aufgeschüttet

und mit einer Steinstele

versehen. Es finden sich dort auch

andere Nachbildungen keltischer

Steinstelen.

Schriftliche Anmeldung bis 20. April

2012 an die Gesellschaft für

Archäologie in Württemberg und

Hohenzollern e.V.

Führung: Prof. Dr. Dieter Planck

Tagesexkursion:

„Die Kelten am Glauberg“

So., 27. Mai 2012

Abfahrt: 8 Uhr in Stuttgart

Preis: 35 Euro

Schriftliche Anmeldung bis 30. April

2012 bei der Gesellschaft für Archäologie

in Württemberg und Hohenzollern

e.V.

Führung: Dr. Jörg Biel

Tagesexkursion: „Magdalenenberg

bei Villingen und Dreifaltigkeitsberg

bei Spaichingen“

Sa., 15. Sept. 2012

Abfahrt: 8 Uhr in Stuttgart

Preis: 30 Euro

Schriftliche Anmeldung bis 15. August

2012 bei der Gesellschaft

für Archäologie in Württemberg und

Hohenzollern e.V.

Führung: Dr. Jörg Bofinger

Geführte Wanderung:

„Heidengraben“

Fr., 21. Sept. 2012, 10 Uhr

Treffpunkt: Rathaus Erkenbrechtsweiler

Beschreibung: Bei dieser Wanderung

werden Teile des Oppidums Heidegraben

(Ende 2. und 1. Jh. v. Chr.)

besichtigt, das fast das gesamte

Bergplateau einnimmt und mit einer

Fläche von 1660 ha das größte in

ganz Mitteleuropa ist. Sichtbar sind

noch Wallanlagen, die Toranlage bei

Erkenbrechtsweiler und das Grab -

hügelfeld beim Burrenhof.

Schriftliche Anmeldung bis 1. September

2012 bei der Gesellschaft

für Archäologie in Württemberg und

Hohenzollern e.V.

Führung: Dipl. Ing. Dieter Müller

Tagesexkursion:

„Eisenbergbau in Neuenbürg“

So., 7.Okt. 2012

Abfahrt: 9 Uhr in Stuttgart

Preis: 35 Euro

Beschreibung: Führung und Erläuterungen

vor Or durch Dr. Guntram

Gassmann, Dr. Günther Wieland

sowie Bergwerksführer des Vereins

49


KELTENJAHR 2012

„Besucherbergwerk Frischglück“.

Schriftliche Anmeldung bis 15. September

2012 bei der Gesellschaft für

Archäologie in Württemberg und

Hohenzollern e.V.

Große Landesausstellung 2012

„Die Welt der Kelten. Zentren der

Macht – Kostbarkeiten der Kunst“.

Vorträge zur Antike 2012:

„Keltische Kunst aus acht Jahrhunderten“

KELTEN

JAHR

Vortrag: „Selbstbewusste

Keltinnen“

2012

Mi., 4. April 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Zeugnisse von Macht

und Reichtum in Frauengräbern.

Wir wissen wenig über die Stellung

der Frau bei den Kelten. Archäolo -

Beginn jeweils um 19 Uhr,

gische Untersuchungen von Prunk-

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro,

gräbern belegen jedoch, dass es

Dauerkarte 16 Euro, ermäßigt

innerhalb des keltischen Adels auch

10 Euro.

Frauen möglich war, Macht und

Reser vierung empfohlen:

Reichtum zu erlangen. Als Auftrag-

0711/89535445

geberinnen verfügten sie über die

Mittel, Kunst erzeugnisse zu erwerben

oder bei einheimischen Handwerkern

herstellen zu lassen.

Referentin: Sabine Bolliger Schreyer

Exkursion zu den „Keltischen

Oppida in Zentralfrankreich“

Mi., 30. Mai bis Mi., 6. Juni 2012

Programm:

1. Tag: Das Oppidum Besançon –

Besuch des Musée des Beaux-Arts

et d’Archéologie Besançon

2. Tag: Das Oppidum Alesia und

der späthallstattzeitliche „Fürstensitz“

Mont Lassois

3. Tag: Auxerre mit der Kathedrale

Saint-Étienne und der Wallfahrtsort

Vézelay mit der Klosterkirche Sainte-

Marie-Madeleine

4. Tag: Bourges – Oppidum Avari cum

und die Kathedrale Saint-Étienne

5. Tag: Das Oppidum Gergovia

6. Tag: Die Oppida Corent und Gondole

7. Tag: Das Oppidum Bibracte mit

Gallischem Mittagessen im Chaudron

de Bibracte

8. Tag: Rückfahrt nach Stuttgart

Weitere Informationen: Gesellschaft

für Archäologie in Württemberg und

Hohenzollern e.V.

Landesmuseum Württemberg

Im Alten Schloss, der ehemaligen

Residenz der württembergischen

Herzöge, befindet sich das Landesmuseum

Württemberg. 2012 feiert

das größte kulturhistorische Museum

Baden-Württembergs sein

150-jähriges Bestehen. Anlässlich

des Jubiläums eröffnet das Landesmuseum

Württemberg ab dem

25. Mai seine neue Schausammlung

„LegendäreMeisterWerke. Kultur -

geschichten aus Württemberg“

und zeigt in einer Koproduktion die

50

Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen,

Gürtelblech aus Grab 78

Vortrag: „Eberfigur, Carnyx,

Email. Realismus und

Abstraktion in der keltischen

Kunst in der Epoche der Oppida“

Mi., 22. Feb. 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Beim Thema keltische

Kunst hat man meist Stücke

des 5.–3. Jh. v. Chr. vor Augen –

oder gar irische insulare Kunstwerke

des Frühen Mittelalters. Auch in

der Epoche der keltischen Oppida,

im 2.–1. Jh. v. Chr., gibt es in Mitteleuropa

figürliche Kunstwerke und

eine eigene Stilentwicklung. Der Einfluss

römischer Kunst ist bereits

deutlich zu spüren, jedoch sind

auch die schöpferischen Eigenheiten

in dieser Blütezeit der keltischen

Stämme und Städte zu würdigen.

Referent: Dr. Martin Schönfelder

Vortrag: „Krieger – Feste –

Rituale“

Mi., 7. März 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Unter dem Einfluss

der etruskischen Zivilisation erscheinen

ab dem späten 7. Jh. v. Chr. in

Oberitalien und dem Ostalpenraum

figurale Bilder auf Bronzegefäßen

und Gürtelblechen. Dieser als Situlenkunst

bezeichnete Stil lebt bis

ins 5. Jh. v. Chr. weiter. Im Mittelpunkt

steht die Abbildung von Festen,

die musische und sportliche

Wettkämpfe begleiten. Daneben fin -

den sich Darstellungen aus den

Bereichen Krieg, Jagd und aus der

bäuerlichen Welt. Insgesamt gestat -

ten die Bildwerke der Situlenkunst

einen einzigartigen Einblick in das

Leben eisenzeitlicher Kulturen in

die sem Raum.

Referent: Prof. Dr. Markus Egg

Vortrag: „Menschen, Götter

oder Heroen. Was zeigt die frühe

Kunst der Kelten?“

Mi., 21. März 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Die frühe Kunst

der Kelten bietet eine in der europä -

i schen Vorgeschichte einmalige

Quelle, sich dem Weltbild einer

Gesellschaft zu nähern, die keine

schriftlichen Zeugnisse hinterlassen

hat. Obwohl sich ihre Interpretation

als schwie-rig erweist, ergeben sich

aus der Untersuchung der Motive

und dem Umgang mit den Träger -

objekten, da runter Trachtbestand -

teile, Schmuck und Waffen, nicht

nur Anhaltspunkte zu religiösen

Vorstellungen, sondern auch zur

Sozialstruktur der Kelten. Der Vortrag

gibt einen Überblick über Form

und Entwicklung figürli cher Dar -

stellungen von der Mitte des 5. bis

zur Mitte des 3. Jhs. v. Chr.

Referentin: Dr. Jennifer M. Bagley

Die Welt der Kelten. Zentren der

Macht – Kostbarkeiten der Kunst

Das Rahmenprogramm zur

Grossen Landesausstellung im Landesmuseum

Württemberg:

Vortrag: „Die Ausgrabungen

des Fürstengrabs

von Eberdingen-Hochdorf“

Beteiligte erzählen

Di., 23. Okt. 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Es ist rund sechs

Meter hoch und hat einen Durchmesser

von 60 Metern: Das keltische

Fürs tengrab von Eberdingen-

Hochdorf zählt nicht nur zu den

größten seiner Art, sondern ist dank

seiner späten Entdeckung im Jahr

1978 auch ein echter Glücksfall für

die archäologische Forschung.

Mithilfe modernster Methoden war

es erstmals möglich, einen Hügel

samt einem unversehrten Grab voll -

ständig zu untersuchen. In den Jahren

1978/79 wurde der Grabhügel

vollständig ausgegraben.

Auf dem Podium des Landesmuseums

Württemberg erzählen Be -

teiligte, darunter Dr. Jörg Biel, der

51


KELTENJAHR 2012

die Ausgrabungen leitete, kurzweilig

und anek dotenreich von den Arbeiten

und den ganz besonderen Rahmenbe

dingungen.

Eintritt: VVK 5 Euro, ermäßigt 3 Euro,

AK 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Vortrag: „Keltische Kunst und

ihre Botschaft“

Do., 8. Nov. 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Die Kunst der antiken

Kelten ist für uns heutige Menschen

nicht so leicht zu verstehen. Allzu

weit scheint sie von den griechischen

und römischen Idealen entfernt

– ganz zu schweigen von den

modernen Kunstvorstellungen.

Fragt man aber nach den Wurzeln

und der Funktion von keltischen

Kunstwerken in ihrer Zeit, so ergeben

sich interessante Einblicke in

die damalige Gesellschaft. Selbst

die politische Geschichte spiegelt

sich in der Motivwahl und Darstellungsweise.

Noch immer rätselhaft

sind die Bildinhalte, sie lassen sich

erst zum Teil entschlüsseln.

Felix Müller ist stellvertretender

Direktor am Bernischen Historischen

Museum und Honorarpro -

fessor der Universität Bern. Neben

einigen größeren archäologischen

Schauen organisierte er die Aus -

stellung „Kunst der Kelten“ in Bern

Bernsteinperlen aus Fürstinnengrab in situ

52

und verfasste dazu ein Buch mit

gleichem Titel. Zudem schrieb er etliche

wissenschaftliche Publikationen

sowie Bücher über vorgeschichtliche

Religion und zu den

Kelten in der Schweiz.

Eintritt: VVK 5 Euro, ermäßigt 3 Euro,

AK 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Referent: Prof. Dr. Felix Müller

Vortrag:

„Älteste Städte nördlich der

Alpen? Aktuelle Ausgrabungen

und Forschungen zu den früh -

keltischen Fürstensitzen“

Do., 29. Nov. 2012, 19 Uhr

Beschreibung: Im 6. Jh. v. Chr. entstanden

nördlich und nordwestlich

der Alpen stark befestigte Höhensiedlungen,

die als Macht- und Wirtschaftszentren

fungierten, sogenannte

„Fürstensitze“. Beispiele entsprechender

frühkeltischer Fürstensitze

sind die Heuneburg an der

Oberen Donau, der Hohenasperg

bei Ludwigsburg, der Ipf bei Bopfingen,

der Mont Lassois in Burgund

oder der Glauberg in Hessen. Welche

Gründe führten zur Entstehung

dieser Zentren? Wie spielte sich das

Leben in ihnen ab? Wer herrschte

dort? Handelt es sich um die ältesten

Städte Mitteleuropas? Warum

wurden die Fürstensitze im 5. Jh.

v. Chr., also nur ca. 100 Jahre nach

ihrer Entstehung, aufgegeben?

Gestützt auf aktuelle Ausgrabungsergebnisse

und neueste Forschungen

versucht der Vortrag Antworten

zu geben.

Prof. Dr. Dirk Krausse ist Landeskonservator

und am Landesamt für

Denkmalpflege Baden-Württemberg

in Esslingen tätig. Er lehrt Prähistorische

Archäologie an der Universität

Tübingen und koordiniert verschiedene

Forschungsprojekte, darunter

KELTEN

JAHR

2012

auch die Ausgrabungen an der Heuneburg.

Eintritt: VVK 5 Euro, ermäßigt 3 Euro,

AK 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Referent: Prof. Dr. Dirk Krausse

Vortrag: „Das Sofa des Fürsten –

Das Grab von Hochdorf im Spiegel

der Situlenkunst“

Do., 31. Jan. 2013, 19 Uhr

Beschreibung: Das prunkvolle Bronzesofa

ist sicher das spektakulärste

und wertvollste Fundstück des „Fürstengrabes“

von Hochdorf. Acht mit

Koralleneinlagen verzierte Frauenfiguren

tragen das mit Schwerttänzern

und Wagendarstellungen verzierte,

einzigartige Sitzmöbel. Die

abgebildeten Szenen, der Figurenschmuck

sowie Verzierungs- und

Ausstattungsdetails belegen engste

Beziehungen zu Oberitalien und

dem Südostalpenraum. Ein Vergleich

des Hochdorfer Grabensembles

mit der in dieser Region beheimateten

Situlenkunst mag ein

Schlüssel zum Verständnis der frühkeltischen

Elitekultur in Südwestdeutschland

sein.

Thomas Hoppe studierte Vor- und

Frühgeschichte, Urgeschichte, Klassische

Archäologie und Geologie

an den Universitäten Tübingen und

Erlangen. Seit 1995 arbeitete er in

zahlreichen Forschungsprojekten

zur Vorrömischen Eisenzeit und

Römischen Kaiserzeit. Thomas Hoppe

ist Leiter des Referats Vorrömische

Metallzeiten am Landesmuseum

Württemberg sowie wissenschaftlicher

Projektleiter und Kurator

des Ausstellungsteiles „Kostbarkeiten

der Kunst“ der Großen Landesausstellung

„Die Welt der Kelten“.

Eintritt: VVK 5 Euro, ermäßigt 3 Euro,

AK 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Referent: Thomas Hoppe M.A.

Universität Stuttgart

Die Vortragsreihe „Stuttgarter Vorträge

zur modernen Keltologie“

(SVmK) verdankt ihre Entstehung

dem großen Interesse, auf das

die Idee, am Historischen Institut

der Universität Stuttgart zunächst

einen einzelnen Gastvortrag zum

Thema Keltologie zu veranstalten,

gestoßen war.

Die Reihe im Bereich der Historischen

Fachinfomatik/EDV anzu -

siedeln hat pragmatische Gründe:

Sie wurde vom EDV-Beauftragten

initiiert. Die Vorträge richten sich

an alle Interessierten. Ziel der Vortragsreihe

ist es, das breite Spektrum

der modernen Keltologie zu

präsentieren, wie es von namhaften

Wissenschaftlern verschiedener

Disziplinen in dieser Vortragsreihe

präsentiert wird.

Historisches Institut der Universität

Stuttgart

Keplerstr. 17

70174 Stuttgart

Tel. 0711/68 58 58 48

Vortrag: „Keltischer Neo -

paganismus“

Mi., 16. Nov. 2011, 18–19.30 Uhr

Referent: Tammo Staginnus

Vortrag: „Myth and Imagination

in Early Ireland“

Mi., 7. Dez. 2011, 18–19.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Séamus Mac

Mathuna

Vortrag: Thema wird noch

bekannt gegeben

Mi., 1. Feb. 2012

Referent: Prof. Dr. John Collis

53


KELTENJAHR 2012

VILLINGEN-

SCHWENNINGEN

Franziskanermuseum Villingen

Die Dauerausstellung im Franziskanermuseum

in Villingen zeigt das

keltische Fürstengrab Magdalenenberg.

Die Grabkammer, die in das

Jahr 616 v. Chr. datiert wird und als

größter hallstattzeitlicher Holzfund

Mitteleuropas gilt, ist im Museum

ausgestellt. Archäologen stießen bei

Grabungen auf das Fürstengrab und

auf 126 Nachbestattungen mit reichen

Beigaben, die im Museum gezeigt

werden. Die Fundstelle Magdalenenberg

liegt südlich von Villingen

und kann vom Franziskanermuseum

nach 30-minütigem Fußweg erreicht

werden.

6 x 8 m groß ist die keltische Grabkammer

aus dem Magdalenenberg.

Heute ist sie das beeindruckendste

Exponat des Franziskanermuseums.

Bis zur ersten archäologischen

Grabung 1890 lag sie verborgen im

größten hallstattzeitlichen Grab -

hügel Mitteleuropas.

Der Leiter der zweiten wissenschaftlichen

Grabung, Konrad Spindler,

der später durch den Ötzifund berühmt

wurde, ließ sich von der geringen

Ausbeute der Vorgänger nicht

beirren. Er entdeckte 126 Nach be -

stattungen in der Hügelschüttung

und die Spaten der Grabräuber.

Dendrochronologen fanden mit ihrer

Hilfe heraus, dass das Zentralgrab

bereits 30 bis 40 Jahre nach der Bestattung

des Fürsten geplündert

worden war.

Ausgewählte Grabbeigaben der

Nachbestattungen sind im Museum

zu besichtigen, darunter ein Bern -

steinkollier, eine Fibel aus dem Balkanraum

und eine iberische Gürtelschnalle,

– alles Funde, die für weite

54

Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen,

Gürtelhaken aus Grab 65

Migrationsbeziehungen der Kelten

sprechen.Neueste Forschungen wollen

in der Anlage des beeindruckenden

Gräberfeldes vom Magdalenenberg

eine bewusste Orientierung am

Sternenhimmel und damit ein astronomisches

Bauwerk erkennen.

Franziskanermuseum

Villingen-Schwenningen :

Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg

Rietgasse 2

78050 Villingen-Schwenningen

Tel. 07721/82 23 51

Di. bis Sa. 13–17 Uhr

So., Feiertag 11–17 Uhr

www.museen.villingenschwenningen.de

Keltenradtour: „Fürstengrab

Magdalenenberg bei Villingen”

Sa., 12. Mai 2012 , 13–18 Uhr

sowie So., 9. Sept. 2012, 10–17 Uhr

(Änderungen vorbehalten)

Start: Tourist-Info Villingen im Franziskaner

Kulturzentrum, Rietgasse 2,

78050 Villingen-Schwenningen

Veranstalter: Städtische Museen Villingen-Schwenningen

Beschreibung: Vom Treffpunkt an

der Tourist-Info Villingen führt die

ca. 25 km lange Radtour zum Villinger

Magdalenenberg. Dieser früh -

KELTEN

JAHR

2012

keltische Großgrabhügel ist in den

letzten Jahren erneut in den Fokus

der archäologischen Wissenschaft

gerückt. Ist er nicht nur Grabstätte,

sondern auch ein Mondkalender?

Von dort fahren wir über Pfaffen -

weiler in den Eggwald, wo wir Grabhügel

der Kelten sowie aus der

Merowingerzeit besichtigen. Dann

geht’s zum Unterkirnacher Bahn -

höfle, von dort ein kleines Stück zu

Fuß zu den mittelalterlichen und

keltischen Wallanlagen auf dem Kapf.

Und zum Abschluss gibt es noch

ei nen kleinen Rundgang durch die

Ausstellung „Keltisches Fürstengrab

Magdalenenberg“ im Franziskanermuseum

Villingen.

Auf der ganztägigen Tour im Septem -

ber sind Familien mit Kindern herzlich

willkommen. Um die Mittagszeit

findet ein Picknick statt (Verpflegung

bitte selbst mitbringen).

Führung: Jürgen Muff

Vortrag: „Der Sternenhimmel im

Grabhügel vom Magdalenenberg.

Archäologische und astronomische

Betrachtungen”

Do., 2. Feb. 2012, 19 Uhr

Franziskanermuseum Villingen-

Schwenningen

Beschreibung: In Kooperation mit

dem Verein für Geschichte und Naturgeschichte

der Baar, dem Heimat-

und Geschichtsverein Villingen

und dem Freundeskreis Städtische

Museen in Villingen-Schwenningen

Eintritt frei

Referenten: Dr. Allard Mees und

Prof. Dr. Bruno Deiss

Museumsfest im Franziskanermuseum

Villingen: „Durch

die Epochen: Frühe Eisenzeit“

So., 4. Nov. 2012, 12–18 Uhr

Franziskanermuseum Villingen

Beschreibung: Den ganzen Tag

finden im Franziskanermuseum Villingen

mit der Ausstellung „Keltisches

Fürstengrab Magdalenenberg“

Führungen, museumspädagogische

Aktionen und Vorträge zur Frühen

Eisenzeit statt.

Eintritt frei

Sonderausstellung:

„Mit Hightech auf den Spuren

der Kelten“

Sa., 5. Nov. 2011 bis So., 5. Feb. 2012

Franziskanermuseum Villingen

Beschreibung: Unsichtbares sichtbar

machen will die Ausstellung „Mit

Hightech auf den Spuren der Kelten

– Eine Ausstellung zur modernen

Feldarchäologie“, die bis zum 5. Feb.

2012 im Franziskanermuseum Villingen

zu sehen ist. Die Ausstellung

zeigt, dass Archäologie heute nicht

nur Wissenschaft mit dem Spaten

ist, sondern auch modernste Technik

zum Einsatz kommt. Dem Besucher

wird eindrucksvoll dargestellt,

wie man heute die Hinter -

lassenschaften längst vergangener

Kulturen auf spüren, dokumentieren

und rekonstruieren kann – selbst

wenn diese nicht ausgegraben werden.

Die Ausstellung gibt einen

faszinierenden Einblick in die neu -

artigen Möglichkeiten der Archäo -

logie: mit Luftbildarchäologie, Laserscanning

aus der Luft und Geophysik.

Verschiedene Medien, z. B.

Com puteranimation und dreidimensionale

Filme stellen die hochmodernen

Technologien vor. Zur Schau

wird ein Begleitband angeboten.

Eintritt frei.

WÜRTINGEN

Siehe Reutlingen

55


AKTUELLE HINWEISE


und Informationen zu den Veranstaltungen

finden Sie auf der Homepage

www.keltenjahr2012.de

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JAHRESPLANER

SEPTEMBER 2011


KELTEN

JAHR

2012

20. Sept., Heilbronn, Ausstellungsbeginn

OKTOBER 2011


29. Okt., Esslingen, Beginn Sonderausstellung

NOVEMBER 2011


16. Nov., Stuttgart, Vortrag

27. Nov., Esslingen, Führung

Sonderausstellung

DEZEMBER 2011


7. Dez., Stuttgart, Vortrag

8. Dez., Esslingen, Vortrag

26. Dez., Esslingen, Führung

Sonderausstellung

JANUAR 2012


6. Jan., Esslingen, Führung Sonderausstellung

8. Jan., Heilbronn, Vorlesestunde

im Museum

19. Jan., Heilbronn, Vortrag

19. Jan., Stuttgart, Vortrag

24. Jan., Esslingen, Vortrag

FEBRUAR 2012


1. Feb., Stuttgart, Vortrag

2. Feb., Villingen-Schwenningen,

Vortrag

3. Feb., Bopfingen, Vortrag

5. Feb., Esslingen, Keltensonntag

16. Feb., Stuttgart, Vortrag

19. Feb., Esslingen, Finissage

Sonderausstellung

22. Feb., Stuttgart, Vortrag

27. Feb., Reutlingen, Vortrag

MÄRZ 2012


2. März, Eberdingen-Hochdorf,

Vortrag

4. März, Heilbronn, Familiennachmittag

im Museum

5. März, Reutlingen, Vortrag

6. März, Heilbronn, Vortrag

6. März, Singen, Vortrag

7. März, Stuttgart, Vortrag

13. März, Eberdingen-Hochdorf,

Vortrag

15. März, Stuttgart, Vortrag

16. März, Bopfingen, Vortrag

18. März, Konstanz, Keltenfest

20. März, Singen, Vortrag

21. März, Stuttgart, Vortrag

24. März, Heilbronn, Familien -

wochenende

25. März, Heilbronn, Familien -

wochen ende

27. März, Eberdingen-Hochdorf,

Vortrag

29. März, Grabenstetten (siehe

Region Heidengraben), Vortrag

APRIL 2012


4. April, Stuttgart, Vortrag

9. April, Freiburg, Kostümführung

11. April, Heilbronn, Ferienwerkstatt

17. April, Eberdingen-Hochdorf,

Vortrag

18. April, Heidelberg, Ausstellungseröffnung

18. April, Konstanz, Abend der

Archäologie

19. April, Stuttgart, Vortrag

25. April, Heidelberg, Vortrag

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KELTENJAHR 2012

25. April, Singen, Vortrag

27. April, Bopfingen, Vortrag

27. April, Nagold, Beginn Sonderausstellung

28. April, Stuttgart, Exkursion

29. April, Heilbronn, offene Werkstatt

MAI 2012


1. Mai, Herbertingen, Wanderung

2. Mai, Heidelberg, Vortrag

3. Mai, Stuttgart, Vortrag

6. Mai, Heidelberg, Exkursion

7. Mai, Sigmaringen, Vortrag

8. Mai, Sigmaringen, Vortrag

11. Mai, Bopfingen, Führung Ipf

11. Mai, Bopfingen, Vortrag

12. Mai, Herbertingen, Führung

12. Mai, Singen, Exkursion

12. Mai, Villingen-Schwenningen,

Radtour

13. Mai, Heilbronn,

Führung im Museum

20. Mai, Eberdingen-Hochdorf,

Keltischer Sonntag

20. Mai, Neuenbürg, Vortrag

21. Mai, Reutlingen, Vortrag

23. Mai, Konstanz,

Abend der Archäologie

24. Mai, Stuttgart, Vortrag

27. Mai, Bopfingen, Führung Ipf

27. Mai, Stuttgart, Exkursion

28. Mai, Freiburg, Familienführung

30. Mai, Stuttgart, Frankreich -

exkursion (30.5. – 6.6.)

JUNI 2012


3. Juni, Bopfingen, Führung Ipf

10. Juni, Bopfingen, Führung Ipf

10. Juni, Heidelberg, Exkursion

12. Juni, Heilbronn, Aktionstage im

Museum

58

13. Juni, Heilbronn, Aktionstage im

Museum

14. Juni, Heilbronn, Aktionstage im

Museum

14. Juni, Stuttgart, Vortrag

15. Juni, Heilbronn, Aktionstage im

Museum

15. Juni, Hülben (siehe Region Heidengraben),

Vortrag

17. Juni, Bopfingen, Führung Ipf

19. Juni, Singen, Vortrag

21. Juni, Mannheim, Vortrag

23. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Symposium

24. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Symposium

24. Juni, Bopfingen, Führung Ipf

24. Juni, Reutlingen, Exkursion

25. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

26. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

27. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

28. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

29. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

30. Juni, Würtingen (siehe Reut -

lingen), Keltentage

JULI 2012


1. Juli, Bopfingen, Führung Ipf

1. Juli, Heidelberg, Keltentag im

Museum

1. Juli, Lenningen-Hochwang

(siehe Region Heidengraben), Ausstellungsbeginn

1. Juli, Heilbronn, offene Werkstatt

1. Juli, Würtingen (siehe Reutlingen),

Keltentage

4. Juli, Münsingen, (siehe Region

Heidengraben), Vortrag

8. Juli, Bopfingen, Führung Ipf

8. Juli, Heidelberg, Exkursion

KELTEN

JAHR

2012

8. Juli, Neuenbürg, Keltische Eisenverhüttung

11. Juli, Heidelberg, Vortrag

12. Juli, Mannheim, Vortrag

15. Juli, Bopfingen, Führung Ipf

20. Juli, Singen, Radtour

21. Juli, Herbertingen, Sommerabend

22. Juli, Bopfingen, Führung Ipf

26. Juli, Herbertingen, Beginn Sommerferienprogramm

27. Juli, Hülben (siehe Region Heidengraben),

Keltenfest

27. Juli, Herbertingen, Führung

28. Juli, Hülben (siehe Region Heidengraben),

Keltenfest

29. Juli, Hülben (siehe Region Heidengraben),

Keltenfest

29. Juli, Bopfingen, Führung Ipf

AUGUST 2012


3. Aug., Herbertingen, Abend -

führung im Museum

5. Aug., Bopfingen, Führung Ipf

7. Aug., Bopfingen, Führung im

Museum

7. Aug., Eberdingen-Hochdorf,

Kinderferienprogramm

8. Aug., Eberdingen-Hochdorf, Kinderferienprogramm

9. Aug., Eberdingen-Hochdorf, Kinderferienprogramm

10. Aug., Eberdingen-Hochdorf, Kinderferienprogramm

11. Aug., Eberdingen-Hochdorf, Kinderferienprogramm

12. Aug., Eberdingen-Hochdorf, Kinderferienprogramm

12. Aug., Bopfingen, Führung Ipf

15. Aug., Heidelberg, Vortrag

19. Aug., Bopfingen, Führung Ipf

19. Aug., Burg Hohen Neuffen (siehe

Region Heidengraben), Vortrag

22. Aug., Burg Hohen Neuffen (siehe

Region Heidengraben), Vortrag

23. Aug., Heidelberg, Kinderferienprogramm

im Museum

24. Aug., Heidelberg, Kinderferienprogramm

im Museum

26. Aug., Bopfingen, Führung Ipf

SEPTEMBER 2012


2. Sept., Bopfingen, Führung Ipf

5. Sept., Heidelberg, Vortrag

9. Sept., Bopfingen, Führung Ipf

9. Sept., Heidelberg, Wanderung

9. Sept., Villingen-Schwenningen,

Radtour

12. Sept., Heilbronn, Entdeckungsreise

im Museum

15. Sept., Stuttgart, Beginn Große

Landesausstellung

15. Sept., Stuttgart , Exkursion

17. Sept., Bad Urach, Beginn Ausstellung

20. Sept., Mannheim, Vortrag

21. Sept., Stuttgart, Wanderung

23. Sept., Asperg, Bustour

23. Sept., Heilbronn, Familiennachmittag

im Museum

25. Sept., Riedlingen, Vortrag

29. Sept., Riedlingen, Fahrt nach

Stuttgart zur Großen Landesaus -

stellung

OKTOBER 2012


6. Okt., Singen, Exkursion

7. Okt., Heidelberg, Exkursion

7. Okt., Heilbronn, offene Werkstatt

7. Okt., Neuenbürg, Keltische Eisenverhüttung

7. Okt., Stuttgart, Exkursion

8. Okt., Eberdingen-Hochdorf,

Beginn Sonderausstellung

13. Okt., Balingen, Exkursion

14. Okt., Heidelberg, Fahrt nach

Stuttgart zur Großen Landesaus -

stellung

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KELTENJAHR 2012

15. Okt., Asperg, Vortrag

16. Okt., Singen, Vortrag

18. Okt., Mannheim, Vortrag

18. Okt., Reutlingen, Vortrag

19. Okt., Hülben (siehe Region

Heidengraben), Vortrag

19. Okt., Herbertingen, Abend -

führung im Museum

21. Okt., Asperg, Spaziergang

21. Okt., Konstanz,

Fahrt nach Stuttgart zur Großen

Landesausstellung

23. Okt., Landesmuseum Stuttgart,

Vortrag

NOVEMBER 2012


4. Nov., Villingen-Schwenningen,

Museumsfest

5. Nov., Villingen-Schwenningen,

Beginn Sonderausstellung

7. Nov., Bopfingen, Ausstellungseröffnung

8. Nov., Stuttgart, Vortrag

9. Nov., Erkenbrechtsweiler

(siehe Region Heidengraben),

Vortrag

11. Nov., Heilbronn, Familiennachmittag

im Museum

12. Nov., Asperg Vernissage

14. Nov., Balingen, Vortrag

15. Nov., Mannheim, Vortrag

22. Nov., Bad Urach, Vortrag

29. Nov., Stuttgart, Vortrag

AKTUELLE HINWEISE


und Informationen zu den Veranstaltungen

finden Sie auf der Homepage

www.keltenjahr2012.de

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DEZEMBER 2012


8. Dez., Singen Exkursion

JANUAR 2013


31. Jan., Stuttgart, Vortrag

Ab 15. September 2012 ziehen die sagenumwobenen Kelten alle Blicke auf sich. Das Landes

museum Württemberg und das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg

zeigen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungs -

präsidium Stuttgart und dem Historischen Museum Bern die Große Landesausstellung

DIE WELT DER KELTEN

Zentren der Macht – Kostbarkeiten der Kunst – in Stuttgart

Freuen Sie sich auf beeindruckende Exponate aus Museen in ganz Europa – und auf

spektakuläre Neufunde. Die wohl größte Keltenausstellung seit dreißig Jahren widmet

sich der Bedeutung dieser Kultur als eine der prägenden Kräfte der europäischen Geschichte.

An zwei zentralen Standorten um den Schlossplatz in Stuttgart werden herausragende

Originalfunde und in Deutschland zum Teil noch nie gezeigte Einzelstücke

in zwei großen Themenblöcken behandelt.

www.kelten-stuttgart.de

61


62

ADRESSEN

Landesamt für Denkmalpflege

im Regierungspräsidium Stuttgart

Berliner Straße 12, 73728 Esslingen,

Tel. 0711/90 445 501

E-Mail: poststelle@rps.bwl.de,

www.denkmalpflege-bw.de sowie

www.keltenjahr2012.de

mit den Referaten für Denkmalpflege

in den Regierungspäsidien

Karlsruhe – Moltkestr. 74,

76133 Karlsruhe,

Tel. 0721/92 64 801

Freiburg – Günterstalstr. 67,

79089 Freiburg,

Tel. 0761/20 83 570

Tübingen – Alexanderstr. 48,

72074 Tübingen,

Tel. 07071/ 91 32 00

Gesellschaft für Archäologie

in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Berliner Straße 12, 73728 Esslingen,

Tel. 0711/577 441 54

E-Mail: mail@gesellschaft-archaeologie.de,

www.gesellschaft-archaeologie.de

Förderkreis Archäologie in Baden e.V.,

Kurpfälzisches Museum

Schiffgasse 10, 69117 Heidelberg,

Tel. 06221/58 843 42, E-Mail:

info@foerderkreis-archaeologie.de,

www.foerderkreis-archaeologie.de

KeltenWelten e.V.

Bahnhofstr. 43, 63695 Glauburg,

Tel. 06041/96 95 50,

E-Mail: info@glauberg.de,

www.verein-keltenwelten.de

IMPRESSUM

KELTEN

JAHR

2012

© Landesamt für Denkmalpflege

im Regierungspräsidium Stuttgart

Zusammenstellung und Redaktion:

Dr. Solveig Möllenberg,

Dr. Florian Westphal

Layout: Hans-Jürgen Trinkner

Produktion: Verlagsbüro Wais &

Partner, Stuttgart

Reproduktion: D/D/S Digital Data

Service Lenhard, Stuttgart

Druck und Binden: wenzel.druck -

netzwerk.KG

Bildnachweise:

S1o Keltentruppe Carnyx, Foto: J. Rehmet;

S1l/1+4+5, S2u/1+4+5, S5,

S6u/1+4+5, S 8/9, S12/13, S19, S21,

S26/27, S30/31, S38, S40, S56u/1+4+5,

S62u/1+4+5 LAD, Foto: O. Braasch;

S1m, S1r, S1l/3, S2o, S10, S11, S14/15,

S29, S32, S39, S42m, S43, S46/47, S52,

S56o, S62o Foto: LAD; S1u/2, S2u/2,

S6u/2, S56u/2 Foto: Heuneburgmuseen;

S16, S17 Städtische Museen Esslingen,

Foto: D. Wolf; S20 Kurpfälzisches

Museum Heidelberg; S23 Kurpfälzisches

Museum Heidelberg; S25

Foto: FAKT; S30 Städtische Museen

Heilbronn; S33 Foto: Museum Heuneburg;

S34 ALM, Foto: M. Schreiner;

S35, S36 Foto: ALM; S42o Foto: B. Wiesenfarth,

RP Freiburg; S47 Foto: Landesmuseum

Württemberg, Stuttgart;

S48/49 Zeichnung: J. Sailer; S50, S54

RP Freiburg, Referat Denkmalpflege

63


Unterstützen Sie durch

Ihre Spende an die Stiftung

die Landesarchäologie in

Baden-Württemberg.

Konto Nummer 2369251

BW Bank BLZ 600 501 01

Die Förderstiftung „Archäologie in Baden-

Württemberg“ wurde mit Zuwendungen

der beiden Vereine „Gesellschaft für

Archäologie in Württemberg und Hohenzollern“

und „Förderkreis Archäologie in

Baden“ und deren Mitglieder gegründet.

Seit dem 20. Januar 2010 ist sie beim

Regierungspräsidium Stuttgart als rechtsfähige

Stiftung eingetragen und vom

Finanzamt Esslingen als gemeinnützige

Körperschaft anerkannt mit der Berechtigung,

Spendenbescheinigungen auszustellen.

Ziel und Zweck der Stiftung sind, durch

kleinere und größere Beträge archäologische

Forschungen im Lande und deren

Präsentation zu unterstützen. Die Stiftung

will an den Stellen helfen, an denen die

staatliche Förderung oder die Förderung

durch kommunale Einrichtungen nicht ausreicht,

insbesondere auch zur wissenschaftlichen

Auswertung und Publikation der

Ergebnisse für die breitere Öffentlichkeit.

Förderstiftung Archäologie

in Baden-Württemberg

Berliner Straße 12

73728 Esslingen

Telefon +49 (0) 711 - 577 441 54

mail@stiftung-landesarchaeologie.de

www.stiftung-landesarchaeologie.de

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