2. Rückblick auf das vergangene Jahr - Jugendzentrum Grünwald

juz.gruenwald.de

2. Rückblick auf das vergangene Jahr - Jugendzentrum Grünwald

Jahresbericht 2011/2012


Impressum:

Herausgeber:

Jugendzentrum (JUZ) Grünwald

Text, Grafik, Layout:

Junia Pleiner

Jan Vrkoc

Martina Weingart

Fotos:

JUZ- Archiv

Anschrift:

Jugendzentrum Grünwald

Südliche Münchner Str.7

82031 Grünwald

Tel.: 089/ 641 24 95

Fax: 089/ 641 08 16

e-mail: juz-gruenwald@t-online.de

homepage : www.juz-gruenwald.de


Grußwort des 1. Bürgermeisters

Freizeit wird häufig auch als jene Zeit definiert, die übrig bleibt, wenn alle

verpflichtenden Arbeiten wie z.B. Schule, Hausaufgaben etc. getan und die

körperlichen Notwendigkeiten wie Schlafen, Essen, usw. befriedigt sind.

Freizeit dient der Entspannung sowie der persönlichen Entfaltung.

In seiner Freizeit widmet sich der Mensch Dingen, die ihm Freude bereiten, Hobbys

wie zum Beispiel dem Spielen, Lesen, Sport treiben, Einkaufen, der Musik, Kunst und

Handwerk.

Er nutzt die Zeit für das, was ihm persönlich wichtig ist.

Und hierbei unterstützt, begleitet und hilft das Jugendzentrum von Grünwald unsere

Kinder und Heranwachsenden.

Die attraktive und jugendgerechte Konzeption unseres Jugendzentrums sowie unser

engagiertes JUZ-Team stellen sich stets den immer neuen Herausforderungen und

Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen.

Durch die Vielzahl an Angeboten sinnvoller Freizeitgestaltung, sowie durch die

"Offene Jugendarbeit" umrahmt von Mitbestimmungsformen wie Jugendrat und

Jugendleitung, wird im JUZ das aktive Mitwirken der Kinder und Jugendlichen

unterstützt und in den Mittelpunkt gestellt.

Mein Dank gilt dem engagierten Leitungsteam unseres Jugendzentrums, allen

Kindern und Jugendlichen, sowie dem Jugendrat und der Jugendleitung.

Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß und schöne Tage im JUZ Grünwald.

Jan Neusiedl

1. Bürgermeister


Inhaltsverzeichnis _

1. Einleitung

1.1 Das JUZ- Team 1

1.2 Räumlichkeiten und Ausstattung 3

1.3 Konzeption 3

2. Rückblick auf das vergangene Jahr

2.1 Regelmäßige kreative Angebote 4

2.2 Einmalige kreative Angebote 7

2.3 Ausflüge und Freizeiten 13

2.4 Spiel und Spaß 14

2.5 Feste, Events und Konzerte 17

2.6 Kooperationen 21

2.7 Jugendgremien 25

3. Zahlen und Statistiken

3.1 Vermietungen 26

3.2 Besucherstatistik 26

3.3 Teamstatistik 29

3.4 Fortbildungen 30

4. Danksagung 31

5. Pressespiegel 32


1. Einleitung

Kaum zu glauben, aber wahr: schon wieder blicken wir auf ein ganzes Jahr mit vielen

Ereignissen im Jugendzentrum Grünwald zurück. Im Kollegium gab es Wechsel, bei

den BesucherInnen ist so manches Gesicht nur noch selten zu sehen, viele neue

Gesichter sind hinzu gekommen und auch neue Angebote haben den Weg in den

JUZ-Alltag gefunden. Sie merken, es gibt Vieles zu berichten und wir freuen uns be-

sonders, dass wir dies nicht nur für uns alleine in vorliegendem Jahresbericht festhal-

ten, sondern Sie als Leser mit hinein nehmen dürfen, in unser vergangenes JUZ-Jahr

2011/2012. Viel Freude!

1.1 Das JUZ-Team

Ein möglichst stabiles und gut funktionierendes Team ist eine wichtige Vorausset-

zung für gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit (im Folgenden: OKJA). Das

vergangene Jahr war erneut von Mitarbeiterwechseln geprägt, sodass vor Allem die

Einarbeitung und Teamfindung eine wichtige Rolle spielte.

Von links nach rechts: Martina Weingart, Jan Vrkoc, Junia Pleiner

Nachdem Frau Weingart im März 2011 gekommen war und sich Frau Lenzen ab

September 2011 in Mutterschutz und eine anschließende Elternzeit verabschiedete,

mussten zunächst eineinhalb Monate in Unterbesetzung überbrückt werden. Ab Mitte

Oktober konnte schließlich eine neue Kollegin gefunden werden und so übernahm

Junia Tabea Pleiner die Elternzeitvertretung für Frau Lenzen. Frau Pleiner konnte

zuvor ihr Studium der Pädagogik mit dem Nebenfach Sportdidaktik an der Otto-

Friedrich-Universität in Bamberg absolvieren, wo sie neben den Studienschwerpunk-

ten Sozialpädagogik und Elementar- und Familienpädagogik auch die Bezugswis-

1


senschaften Psychologie und Soziologie behandelte. Praktische Erfahrungen in der

OKJA sammelte sie in mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit sowie gezielt in einem

halbjährigen Praktikum in einem Jugendcafé und war darüber hinaus in diversen an-

deren Einrichtungen des sozialen Bereichs im Rahmen von Praktika tätig. Im JUZ

bietet sich Frau Pleiner folglich viel Raum sowohl bereits vorhandene Fähigkeiten

und Ideen kreativ einzubringen, als auch neue Herausforderungen anzunehmen, sich

selbst in Neuem auszuprobieren und ihre Kompetenzen vielseitig auszubauen.

Die einzelnen MitarbeiterInnen und ihre Aufgaben stellen sich wie folgt dar:

Jan Vrkoc (seit 12.2005)

39h Dipl.-Sozialpädagoge (FH) / Budopädagoge

Aufgabenbereiche:

Musik, Sport, jungenspezifische Arbeit, Haushalt und Kasse, Angebote für Kinder

und Jugendliche, Medienpädagogik, PC-Wartung, Berufsberatung, Praktikanten-

anleitung, Statistik, Offener Betrieb

Martina Weingart (seit 03.2011)

39h Sozialpädagogin B.A. (FH)

Aufgabenbereiche:

Angebote für Kinder und Jugendliche, JUZ-Programmredaktion, Presse- und Öf-

fentlichkeitsarbeit, Bistroverwaltung, mädchenspezifische Arbeit, Offener Betrieb

Junia Tabea Pleiner (seit 10.2011)

39h Pädagogin B.A. (Univ.)

Aufgabenbereiche:

Jugendgremien, Homepage, Soziale Netzwerke, Angebote für Kinder und Ju-

gendliche, Vermietungen, Jahresbericht, Sport, Offener Betrieb

Franz Heinrich (seit 04.1997)

39 h Elektromechaniker / Hausmeister

Aufgabenbereiche:

Haus- und Außenflächenwartung, Buswartung, kleine Reparaturen, Auf- und Ab-

bauarbeiten, Besorgungen und Einkäufe, Koordination der Reinigungsarbeiten,

Ansprechpartner für Wartungsfirmen

2


1.2 Räumlichkeiten und Ausstattung

Das Jugendzentrum Grünwald kann mit seinen Räumen und seiner Ausstattung eine

vielfältige Angebotsstruktur verwirklichen, in der das Bistro mit Thekenbereich und

gemütlichen Sitzmöglichkeiten sowie das Foyer mit den verschiedenen Optionen der

Freizeitgestaltung (Billard, Tischfußball, Tischtennis, Gespräche, diverse Brett- und

Kartenspiele, Zeitschriften, Internetterminal) als Herzstück bezeichnet werden kön-

nen. Auch die zusätzlichen Räume, wie Medienraum, Disco, Bandraum, Mädchen-

zimmer, Saal und Werkstattbereich können jederzeit genutzt werden, indem die Be-

sucherInnen den jeweiligen Raum gegen ein Pfand ausleihen. Dieses Raumkonzept

hat zum Ziel, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwortung für die Räume

und die Ausstattung zu übernehmen und in Folge dessen in ihrer Selbständigkeit

wachsen.

1.3 Konzeption

Die Konzeption des Jugendzentrums findet sich im Ortsrecht Nr. 710 der Gemeinde

Grünwald und in der Verfassung für das Jugendzentrum der Gemeinde Grünwald

Ortsrecht Nr. 700.

Des Weiteren wurde im Jahresbericht 2004/2005 die Konzeption zum Offenen Be-

trieb, unserer Arbeitsweise sowie den Zielen und Inhalten ausführlich beschrieben.

Dieser Jahresbericht ist im Jugendzentrum einsehbar. Standards für die Offene Ju-

gendarbeit im JUZ, wie regelmäßige Teamsitzungen, Supervision, Öffnungszeiten,

Hausordnung etc. sind schriftlich festgehalten und werden in zeitlichen Abständen

immer wieder überarbeitet und ergänzt. Zu den einzelnen Aktionen und Veranstal-

tungen gibt es überdies ausführliche Checklisten, um so die Qualität der OKJA auch

für die Zukunft zu sichern.

3


2. Rückblick auf das vergangene Jahr

Wie bereits erwähnt, stellt der Offene Betrieb des Jugendzentrums das Herzstück

unserer Arbeit dar, da wir hier Beziehungs- und Erziehungsarbeit leisten, gemeinsam

mit den Kindern und Jugendlichen Konflikte besprechen und lösen, Gespräche füh-

ren, begleiten, Beratung anbieten, auch mal zwischen Eltern und Kindern vermitteln

sowie für unsere BersucherInnen stets ein offenes Ohr haben können und dies tun.

Neben dieser Kernarbeit bietet das JUZ Grünwald jedoch viele attraktive Angebote

und Projekte unterschiedlichster Art für Kinder und Jugendliche an, die im Folgenden

eine Betrachtung finden.

2.1 Regelmäßige kreative Angebote

Regelmäßige Angebote im Kreativbereich stellen die im ganzen Jahr hindurch wö-

chentlich stattfindenden Workshops bzw. Treffpunkte dar, zu denen sich die Kinder

und Jugendlichen meist anmelden müssen und die je nach Materialien einen kleinen

Unkostenbeitrag erfordern.

2.1.1 Töpfern

Das Töpfern ist seit langer Zeit ein fester Bestandteil im Angebotsspektrum des Ju-

gendzentrums und für die Kinder eine Möglichkeit, im Umgang mit Ton ihre kreativen

Fähigkeiten zu erweitern und nach ihren Wünschen ohne Leistungsdruck etwas zu

gestalten. Zu Beginn des neuen Kursturnus stand das Kennenlernen der Kinder

durch Spiele, das Gestalten eines Steckbriefs sowie einem Quiz rund ums Töpfern

im Vordergrund. Töpfern stellt nicht nur ein kreatives, sondern auch ein pädagogi-

sches Angebot dar. Es findet eine verbindliche Anmeldung statt und die Kinder müs-

sen sich selbstständig abmelden, wenn sie nicht kommen können. Ferner folgt jedes

Treffen einem methodischen Ablauf und ist durch Regeln, Rituale und Dienste, wie

Putzen, Kehren, Tagebuch schreiben etc. gekennzeichnet. Die Kinder bringen sich

mit vielen Ideen ein und der Phantasie werden dabei keine Grenzen gesetzt. So ent-

standen in diesem Jahr Tiere, Türschilder, Vasen, Murmelbahnen und vieles mehr.

Der Töpferkurs hat einen offenen Charakter und folgt keinem festen Thema. Jedoch

findet eine Orientierung an jahreszeitlichen Themen sowie an den Ideen der Kinder

statt, wobei ganze Projektthemen entstehen. Ein Beispiel aus vergangenem Jahr war

4


die Entscheidung der Töpfergruppe „Obst und Gemüse“ aus Ton zu modellieren.

Über zwei Monate hinweg gingen die Kinder ans Werk, um Äpfel, Birnen, Paprika,

Pilze und Erdbeeren zu kreieren, was im gemeinsamen Gestalten einer Ausstel-

lungsplatte mit abschließender Präsentation im Rathaus seinen Abschluss fand.

2.1.2 Jammen im Bandraum

Jeden Dienstag treffen sich seit über fünf Jahren nach wie vor alle musikbegeisterten

Kinder und Jugendlichen im üppig ausgestatteten Bandraum des Jugendzentrums.

Zwei Schlagzeuge, E-Gitarre, E-Bass, Gesangsanlage, Keyboard, Orgel und zahlrei-

che Percussioninstrumente stehen den Teilnehmern zur freien Verfügung, um unter

pädagogischer Anleitung gemeinsam zu musizieren. Jeder kann alles ausprobieren,

jedoch liegt beim Jammen der Focus auf dem Zusammenspiel. Außerhalb dieses

Angebots kann der Bandraum auch zum selbständigen Ausprobieren und Üben ge-

nutzt werden. Im Moment liegt neben dem Schlagzeugspielen insbesondere auch

das Singen hoch im Kurs, nicht zuletzt deshalb, weil beide JUZ-Pädagoginnen sich

selbst fürs Singen begeistern, in einem Chor singen und viele Tipps geben können.

2.1.3 Open Dancefloor

Ganz neu im Programm und dementsprechend noch am sich Etablieren ist der

„Open Dancefloor“, der jeden Donnerstag um 18:00 Uhr in der JUZ-Disco zu finden

ist. Die Kinder und Jugendlichen haben hier die Möglichkeit ohne Anmeldung vorbei-

zukommen und zu angesagter Musik und mit allen Discoeffekten wie Laser oder Ne-

bel etc. entweder improvisiert zu tanzen, eigene Tanzschritte auszuprobieren oder

auch neue Dance-Moves zu lernen. Hierzu stehen je nachdem eine Pädagogin oder

ein Pädagoge zur Verfügung, die von Linedance über Jump-Style, HipHop oder auch

Standardschritten Tipps geben und sich nach den Interessen der jeweils Anwesen-

den richten.

5


2.1.4 DJ-Gruppe

Die im letzten Jahresbericht angekündigte Renovierung und Neugestaltung der JUZ-

Disco durch die JUZ-DJs im Rahmen des Projekts „Disco 2.011“ wurde vorangetrie-

ben und die Disco bekam einen komplett neuen Anstrich und mit dem Laser ein be-

gehrtes neues Lichteffektgerät. Das Renovierungsprojekt war auch das Hauptthema

der regelmäßig stattfindenden DJ-Treffen. Da noch die Neugestaltung der DJ-Kanzel

aussteht, werden die Maßnahmen im Projekt „Disco 2.012“ weiterlaufen.

Des Weiteren wurden die Einsätze der DJs bei Privatvermietungen besprochen, bei

denen sich die DJs ein kleines Taschengeld verdienen können. Die DJs haben eine

Einführung in die Licht- und Soundtechnik der Disco bekommen und können daher

alle Geräte qualifiziert bedienen und den Kindern und Jugendlichen eine tolle Licht-

und Musikshow bieten. Für ihren Einsatz, der manchmal auch die Animation und

kleine Spiele beinhaltet, sind die Eltern der Geburtstagskinder ihnen immer sehr

dankbar und so kamen JUZ-DJs im vergangenen Jahr elfmal zum Einsatz und tru-

gen ihren Teil zu gelungenen Geburtstagsfeiern bei. Die DJs sind natürlich auch für

aktuelle CDs im JUZ verantwortlich, sodass auch im offenen Betrieb die angesagten

Hits laufen.

6


2.2 Einmalige kreative Angebote

Folgende Workshops fanden an ausgesuchten Terminen ein- oder auch mehrmals

statt. Neben einem schönen Freizeitangebot dienen sie auch dem Zweck, Kindern

das Jugendzentrum näher zu bringen, denn sie können im Anschluss an das Ange-

bot einfach mal in den Offenen Betrieb „reinschnuppern“.

2.2.1 Bastel-Workshops

Seifenbasteln

Ein beliebtes Kreativangebot ist das Seifenbasteln, welches vergangenes Jahr

zweimal im JUZ stattfand – einmal zu Weihnachten und ein zweites Mal im Sommer.

Nach einer Vorstellungsrunde sowie dem Ideenaustausch über mögliche Seifenfor-

men und Farben ging es los. Die Kinder füllten die entsprechenden Formen mit Zimt,

Orangenscheiben, Muscheln und einer darüber liegenden Schicht Gießseife, welcher

sie zuvor gespannt beim Schmelzen zugesehen hatten. Zahlreiche einmalige Seifen

entstanden und zwischendurch entspannten die kleinen Seifenhersteller bei Keksen,

Getränken und einer Geschichte bzw. Spiel. Zum Schluss bastelten die Kinder deko-

rative Schachteln mit einem Tragegriff, in welche sie ihre fertigen Seifen legten und

so (z.B. als schönes Weihnachtspräsent) verschenkt werden konnten.

Gruselbasteln

Beim Gruselbasteln konnten sich die Kinder beim kreativen Werken in der Bastel-

werkstatt auf Halloween einstimmen. Fleißig sägte jedes Kind den Deckel seines ei-

genen Kürbisses ab und schnitzte anschließend nach Belieben Augen, Nase und

Mund heraus, so dass Kürbisgeister mit originellen Gesichtern entstanden. Abschlie-

ßend wurden noch Gespenster gebastelt und die fertigen Kürbisse mit Teelichten in

7


der dunklen Werkstatt ausprobiert. Nun waren alle Kinder perfekt für die große Hal-

loweenparty am darauffolgenden Wochenende im JUZ vorbereitet.

Lichterketten Basteln

Bei diesem Angebot konnten die Kinder in kreativer Eigenarbeit eine Lichterkette

basteln. Nach einem Begrüßungsspiel ging es los mit der Auswahl von buntem Pa-

pier, welches in einem weiteren Schritt der Lichterkette entsprechend zurechtge-

schnitten werden musste. Die Kinder zeigten viel Geduld bei der anspruchsvollen

Bastelarbeit, die Lampenschirme ineinander zu falten sowie an den einzelnen

Lämpchen der Kette zu befestigen. Jedes Kind konnte am Schluss eine schön leuch-

tende Lichterkette für die dunkle Jahreszeit mit nach Hause nehmen.

Weihnachtsbasteln

Für die, die es kaum noch aushalten konnten, dass das Weihnachtsfest beginnt, war

das Weihnachtsbasteln eine gute Möglichkeit sich auf das Fest kreativ vorzubereiten.

Nach einem Kennenlernen ging es los mit der Gestaltung von besonderen

Orangenpomander, die gut duften und als Dekoration oder schönes Geschenk ver-

wendet werden können. Zwischendurch gab es eine gemütliche Pause bei Punsch

und Gebäck sowie einer Adventsgeschichte für die Kinder. Zum Schluss bastelten

die Kinder originelle Weihnachtsgrußkarten mit verschiedenen Techniken für Ge-

schwister, Eltern oder Freunde.

Winterliches Basteln

Beim Winterbasteln konnten einige Kinder passend zur kalten Jahreszeit kreativ tätig

werden. Nach einer Vorstellungsrunde bastelten sie lustige Schneemänner als Fens-

terbilder, wobei besondere Geschicklichkeit beim Ausschneiden der vielen kleinen

Umrandungen und Formen gefragt war. Anschließend falteten sie Eiskristalle mit ei-

ner bestimmten Falttechnik und hatten Federn und Papierkristalle zum Verzieren zur

Verfügung.

Faschingsbasteln

Viel bunte und farbenfrohe Dekoration entstand bei dem alljährlichen Faschingsbas-

teln im JUZ. Dabei hatten die Kinder diesmal (Krepp-)Papier, Stifte, Farben und Glit-

8


zer zur Verfügung und nacheinander bastelten sie ihre Faschingsmaske, eine ganze

Reihe von Girlanden sowie bunte Tischdekoration. Die Kinder freuten sich, ihr Ge-

basteltes zum Dekorieren und Verkleiden für die anstehenden Faschingsparties mit

nach Hause nehmen zu können.

Osterbasteln

Kurz vor Ostern war es wieder soweit, dass sich viele Kinder in der JUZ-Werkstatt

unter dem Motto „Osterbastel-Ei“ kreativ auf das Osterfest vorbereiten konnten. Die

fleißigen Teilnehmer zeigten ihr Können beim Basteln eines Osterhasen fürs Fenster

sowie beim Gestalten von Ostereiern mit verschiedenen Techniken, wie dem Marmo-

rieren und dem Bemalen mit Acrylfarben. Abschließend falteten die Kinder ihr eige-

nes Osternest aus Papier, welches dann mit einer süßen Überraschung gefüllt wurde

und den soeben entstandenen Werken Platz bot.

2.2.2 Kreativ-Workshops

Töpferschnupperkurs

Beim Töpferschnupperkurs bot sich für Kinder, die schon immer mal das Töpfern

kennenlernen wollten oder keine Zeit für den regelmäßigen Töpferkurs am Mittwoch

haben, eine tolle Möglichkeit das kreative Arbeiten mit Ton auszuprobieren. Nach

einer Vorstellungsrunde mit kleinem Spiel, gab es für alle eine theoretische Einfüh-

rung in den Ablauf des Workshops und den Umgang mit Ton. Danach ging es mit

dem praktischen Teil weiter und die Kinder konnten mit dem Töpfern loslegen, um

ihre vielfältigen Ideen mit Hilfe von Tipps und Anregungen umzusetzen. Schritt für

Schritt entstanden individuelle und besondere Figuren, Schalen, Vasen und Tiere. An

einem Folgetermin trafen sich die Kinder zum Bemalen der nun fertig gebrannten

Tongegenstände, welche sie im Anschluss mit nach Hause nehmen konnten.

9


Nähen und Filzen

Wieder gab es die Gelegenheit für Mädchen in der JUZ-Werkstatt bei einem Nähkurs

„ganz wie Oma“ tätig zu werden und zu entdecken, wie viel Freude es macht, selbst

etwas aus Stoff herzustellen. Zuerst gab es eine Einführung in den Umgang mit Na-

del und Faden sowie eine Anleitung zum Nähen eines Stoffherzens. Nach der Aus-

wahl des Stoffes zeichneten die Kinder ihr Herz auf diesen auf, wonach es mit dem

Nähen losgehen konnte. Die Mädchen legten viel Ausdauer bei dieser Feinarbeit an

den Tag und arbeiteten zum Teil sogar mit doppelter Naht. Abschließend wurde das

Herz mit Lavendel und Watte gefüllt und kann nun als Duftherz im Zimmer oder auch

dem Kleiderschrank verwendet werden.

An zwei anderen Nachmittagen öffnete die JUZ-Werkstatt zum sogenannten Nassfil-

zen. Nach einer Einführung in die Technik und Auswahl der Filzwolle stellten die Kin-

der individuelle Kugeln her, die als Schlüsselanhänger, Nadelkissen oder kleiner Ball

verwendet werden können. Filzen stellt eine Tätigkeit dar, bei welcher der Prozess

im Vordergrund steht und viel Geduld gefragt ist, bis das gewünschte Ergebnis erzielt

werden kann. Diese Geduld bewiesen die Kinder und so ließ sich das Ergebnis stolz

mit nach Hause nehmen.

Papierbatiken

Das Papierbatiken ist eine etwas ungewöhnliche aber sehr einfache Möglichkeit aus

schlichtem weißem Papier individuelle Papierbögen herzustellen. Dabei wird mit

Wachs gearbeitet, welches das Papier an den gewünschten Stellen versiegelt und

somit ein Einfärben durch die Batikfarbe beim Anpinseln verhindert. Fünf Mädchen

zwischen 8 und 13 Jahren meldeten sich zu diesem neuen Workshop an und lernten,

wie die - eigentlich zum Stoffe färben hergenommene - Batikfarbe eine neue Ver-

wendung finden kann. Der erste Papierbogen wurde gemeinsam Schritt für Schritt

fertiggestellt, bevor im Anschluss jede Teilnehmerin weitere Bögen frei gestalten

konnte. Abschließend wurde mit einem Bügeleisen das Wachs aus den getrockneten

Kunstwerken heraus gebügelt, sodass diese fertig wurden und mit nach Hause ge-

nommen werden konnten.

10


Zauberworkshop

Sechs Mädchen meldeten sich für den diesjährigen Zauberworkshop an und kamen,

teils selbst als Feen oder Zauberkünstlerinnen verkleidet, um sich verzaubern zu las-

sen. Viel mehr als das, stand jedoch im Vordergrund selbst zu lernen, wie das denn

eigentlich geht, diese Zauberei. Nach einer kleinen einführenden Showeinlage eines

professionellen Zauberers und Pädagogen lag der Fokus dann auf dem Erlernen ei-

niger einfacher jedoch äußerst effektvoller Zaubertricks, die gleich miteinander ge-

probt wurden. Mit der Hausaufgabe die einzelnen Tricks am besten 100 Mal zu Hau-

se zu üben, bevor man sie anderen Kindern oder Erwachsenen vorführt, ging der

Workshop erfolgreich zu Ende.

2.2.3 Kochworkshop

„Schwing den JUZ-Kochlöffel“

An Stelle des beliebten „perfekten JUZ-Dinners“ aus den Vorjahren, fand im Februar

eine einmalige Kochaktion unter dem Titel „Schwing den JUZ-Kochlöffel“ statt. Fünf

Teenager im Alter von 13 bzw. 14 Jahren meldeten sich an, um ihre Kochkünste un-

ter Beweis zu stellen. Nach dem Aussuchen eines Hauptgerichts und einer Nach-

speise wurde der Einkaufszettel geschrieben und der gemeinsame Großeinkauf mit

dem Bus des Jugendzentrums getätigt. Ausgestattet mit sämtlichen Zutaten ging es

zurück in der JUZ-Küche ohne Pause an das Schneiden, Anbraten, Kneten usw., bis

nach fast zwei Stunden fleißigem Werkeln ein traumhaftes Gericht seinen Duft im

JUZ verbreitete. Die Teens durften sich nach erfolgreicher Arbeit selbst an gedeckter

Tafel stärken und anschließend die übrigen JUZ-Besucher mit dem gelungenen Es-

sen verköstigen – alle waren sich über den Erfolg der Kochaktion einig.

2.2.4 Musikworkshop

Schlagzeug

Das Schlagzeug ist ein faszinierendes Instrument und es gibt wohl niemandem, der

nicht gerne einen coolen Groove spielen können würde. So ging es auch den jungen

Nachwuchsschlagzeugern, die sich für den Workshop angemeldet hatten. Nach einer

kurzen theoretischen Einführung, bei der Fragen geklärt wurden, wie z.B. „was ist

11


eigentlich Musik“, „welche Rolle spielt das Schlagzeug/der Schlagzeuger“, „woraus

besteht ein Schlagzeugset“ usw. Bevor es dann an das richtige Schlagzeug ging,

wurden die Grundlagen erklärt und einige Rhythmusübungen gemacht. Die begabten

Kinder lernten am Schlagzeug sehr schnell den grundlegenden Vierviertel-Takt und

konnten am Ende alle einen einfachen aber eindrucksvollen Beat spielen.

2.2.5 Kindernachmittag im JUZ

Beim Kindernachmittag, der jeden Mittwoch von 14:00 – 18:00 Uhr im JUZ stattfin-

det, haben Kinder von 8 – 12 Jahren eine besonders gute Gelegenheit, um den Of-

fenen Betrieb des Jugendzentrums, die dortigen Freizeitmöglichkeiten sowie das re-

gelmäßige Töpferangebot kennenzulernen. Für neue Kinder (und gerne auch deren

Eltern) besteht das Angebot einer kleinen Führung durch die einzelnen Räume des

Jugendzentrums, um so die Nutzungsmöglichkeiten kennenzulernen. Für diese Füh-

rung sowie sonstige Fragen und Anliegen steht jeweils ein JUZ- Pädagoge zur Ver-

fügung.

12


2.3 Ausflüge und Freizeiten

JUZ Ottobrunn

Manchmal ist es sehr wertvoll über den eigenen Tellerrand bzw. das eigene Jugend-

zentrum hinauszuschauen, um z.B. neu wertzuschätzen was man tagtäglich als

selbstverständlich erlebt. Diese Möglichkeit bot sich, als wir die Einladung zur Eröff-

nungsfeier des Jugendzentrums „Einstein“ in Ottobrunn erhielten. Da diese für einen

Samstag angesetzt war, wurde eine Aktion daraus gemacht und zwei der Pädagogen

des JUZ Grünwald machten sich mit sechs Jugendlichen im JUZ-Bus auf den Weg

zu einem Besuch. Mit vielen anderen Besuchern schauten wir alle Räume an, spiel-

ten Kicker, testeten die Sitzsäcke und bekamen von einem dort arbeitenden Päda-

gogen sogar eine exklusive Führung in die Disco. Trotz vieler schöner Anregungen

und Ideen für das eigene Jugendzentrum und einer guten Zeit herrschte im Endeffekt

vor allem ein Konsens bei den Jugendlichen: „Man was haben wir für ein geiles

JUZ!“. Schön �!

Die Jugendlichen im JUZ Ottobrunn sowie in der Mitte beim Kauf der x-Box (siehe Kapitel 2.7)

13


2.4 Spiel und Spaß

2.4.1 Aktivspielplatz 2011

Ein sehr beliebtes und die letzten Jahre immer ausgebuchtes Angebot im Ferienpro-

gramm der Gemeinde Grünwald ist der in Zusammenarbeit mit dem Grünwalder

Freizeitpark organisierte und vom Jugendzentrum durchgeführte Aktivspielplatz. Auf

dem Bolzplatz in Wörnbrunn entsteht jedes Jahr ein tolles Hüttendorf, das so man-

chen Spaziergänger zu einer längeren Pause verleitet und ins Staunen versetzt, was

die Kinder alles zustande bringen. Unter der Betreuung und Aufsicht der 20 Betreuer,

die von den Pädagogen des Jugendzentrums ausgesucht und geschult werden, ver-

bringen die Kinder eine wertvolle Zeit in der freien Natur bei einer Tätigkeit, die viel

Spaß macht und bei der ganz nebenbei auch viele wichtige Fähigkeiten gelernt und

geübt werden können. Auch letztes Jahr war das Highlight der Besuch des Grünwal-

der Bürgermeisters Herrn Neusiedl, der von seinem demokratisch gewählten ASP-

Kollegen durch jede Hütte geführt wurde und für jeden eine handsignierte Urkunde

dabei hatte sowie natürlich die spannende Hüttenprämierung am letzten Tag, bei der

auch die Eltern und Freunde der teilnehmenden Kinder die Möglichkeit hatten, die

tollen Bauwerke zu bewundern.

2.4.2 Slacklinen

Auch in diesem Sommer kam die sogenannte Slackline des Jugendzentrums wieder

zum Einsatz. An zwei gezielten Slackline-Tagen wurde sie im Garten aufgebaut und

der Offene Betrieb des Jugendzentrums war somit zum Großteil nach draußen verla-

gert. Viele Kinder und Jugendliche wagten sich entweder zum ersten Mal oder auch

als alte Profis auf dieses zwischen zwei Bäumen gespannte Band und vom langsa-

men Gehen an einer Helfer-Hand bis zu verrückten Kunststücken war alles dabei.

Wer kann wohl am längsten auf der Slackline stehen? Wer schafft es am weitesten

darauf zu balancieren? Kann man auch zusammen im Gleichschritt auf der Slackline

laufen? Alle hatten so viel Spaß, dass sich selbst anfänglich zögerliche Zuschauer

letztendlich einmal hinauf trauten.

14


2.4.3 Turniere

Die Turniere gehören zu den festen Angeboten des Jugendzentrums. Sie bieten den

Besuchern die Möglichkeit, sich in spannenden Wettbewerben zu behaupten und

ihre Fähigkeiten in der jeweiligen Disziplin mit anderen zu messen. Darüber hinaus

können sie sich als Gewinner so für immer einen Platz an der „JUZ - Wall of Fame“

sichern und sich anschließend über zahlreiche Herausforderer freuen. Mittlerweile

gibt es im Jugendzentrum Turniere in vier unterschiedlichen Disziplinen: Kicker und

Billard, was die Klassiker sind sowie Tischtennis und Poker, die in den letzten Jahren

auf Wunsch der Besucher dazu kamen. Bei allen Turnieren im Jugendzentrum ste-

hen Fairplay und der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Dies bedeutet allerdings

nicht, dass nicht auch herausragende Leistungen und Entwicklungen der Besucher,

die zum Teil bereits seit mehreren Jahren an den Turnieren teilnehmen, zu beobach-

ten sind, die sich auch im Bereich des Vereinssports sehen lassen könnten.

Insgesamt fanden im vergangenen Schuljahr sieben Turniere mit im Schnitt zehn

Teilnehmern beiderlei Geschlechts und aller Altersstufen statt. Die Fotos der aktuel-

len Meister sowie die entsprechenden Wanderpokale, die es beim Kickern und Bil-

lard zu gewinnen gibt, können alle Besucher im Jugendzentrum bewundern.

2.4.4 Fotosafari an der Isar

Bei schönstem Wetter machte sich in diesem Jahr an zwei Terminen eine Gruppe

fotobegeisterter Kinder mit einer Pädagogin zur Isar auf, um dort einige spannende

sowie aktionsreiche Stunden zu verbringen. Bei der Fotosafari lernten die Jungen

15


und Mädchen so manches über das Fotografieren und hatten vor allem gemeinsam

viel Spaß beim Ausprobieren ihrer Digitalkamera. Unterwegs gab es für die Kinder

spannende Motive in der Natur zu entdecken, wobei viele schöne Bilder, u.a. mit

Licht und Schatten sowie aus der Vogel- und Froschperspektive entstanden. Nach

dem dann die Aufgaben einer Bilderrallye geschafft waren, konnten die Kinder ab-

schließend bei einer Pause an der Isar entspannen.

2.4.5 Action-Tag

Für eine Menge Bewegung, Spiel und Spaß war an diesem Freitagnachmittag im

JUZ vielseitig gesorgt. Im Saal gab es die Möglichkeit, sich bei einem Bewegungs-

parcours mit diversen Bällen sowie beim Hockey- und Badmintonspielen auszutoben

und die Möglichkeiten des JUZ mit anderen gemeinsam auszukosten und ins

Schwitzen zu kommen. Abschließend gab es noch ein gemeinsames Geschicklich-

keitsspiel, bei welchem Treffgenauigkeit an der Dartwand gefragt und viel Spaß vor-

programmiert war.

2.4.6 Krimi-Nacht

Viel Spaß und Spannung konnten knapp 20 Kinder bei der Kriminacht erleben.

Nachdem die kleinen Ermittler von einem Einbruch im JUZ und dem gesuchten Ver-

brecher erfahren hatten, wurden sie mit verschiedenen Aufgaben als Jung-Detektive

geprüft. Im Team stellten sie ihre Fähigkeiten, wie z.B. die schnelle Entschlüsselung

von Geheimtexten, unter Beweis. So ging es in Gruppen direkt an die Tatort-

Ermittlung, bei der an verschiedenen Stationen die Spuren näher unter die Lupe ge-

nommen werden mussten, um alle erforderlichen Informationen zu sammeln. Der

Täter konnte am Ende des Abends gefasst werden, worüber sich die ganze Detek-

tivgruppe freute und jeder glücklich sein Detektiv-Diplom entgegennahm.

16


2.5 Feste, Events und Konzerte

2.5.1 Halloweenparty für Kinder

Auch in diesem Jahr fand die große Halloweenparty im Jugendzentrum großen An-

klang: zahlreiche Kinder fanden sich bunt verkleidet als Hexen, Monster, Vampire,

Gespenster und andere unheimliche Gestalten im Jugendzentrum ein. Nach einem

gruseligen Empfang starteten alle Teilnehmer mit einer Rallye von Spielen & Statio-

nen, um letztlich zum Gruselschloss von Graf Dracula zu gelangen. Als die letzte

Herausforderung, ein Halloweenquiz, auch geschafft war, gab es für die Kinder eine

spannende Geschichte. Zwischendurch stärkten sich die Besucher mit Snacks und

Getränken und zum Abschluss tobten sich alle im Gruselkabinett der JUZ-Disco beim

Tanzen aus.

2.5.2 Danceday und Disco-Tag

Die Disco ist eines der Highlights für viele Kinder und Jugendlichen im JUZ. Die ge-

samte installierte Licht- und Soundanlage darf aber lediglich von Jugendlichen mit

DJ-Schein bedient werden. Da viele BesucherInnen entweder keinen der DJ’s ken-

nen bzw. diese nicht immer verfügbar sind, um während der Öffnungszeiten des Ju-

gendzentrums aufzulegen, haben sie folglich nicht die Möglichkeit die Disco in Aktion

zu erleben. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das JUZ einen Danceday sowie

einen Disco-Tag, an welchen die BesucherInnen die Disco richtig auskosten und

Können sowie Freude am Tanzen zum Besten geben konnten. Wer des Tanzens

noch nicht so mächtig war, hatte die Option eine leichte Choreografie zu erlernen

und diese dann im Rampenlicht mit Freunden gleich auszuprobieren.

2.5.3 Kindersommerfest

Unter dem Motto „Willkommen im Indianerland“ fand das diesjährige, traditionelle

Kindersommerfest bei schönstem Wetter auf dem Außengelände des Jugendzent-

rums statt. Zahlreiche Kinder, Eltern und Jugendliche fanden sich ein, um im JUZ-

Indianerdorf zu feiern. Verschiedene Stationen hielten u.a. indianisches Schminken,

Bogenschießen, Lassowerfen, einen Bewegungsparcours und das Basteln von Indi-

anerschmuck für die Kinder bereit. Im gemütlichen Tipi, das zum Verweilen einlud,

17


wartete ferner ein geheimnisvolles Rätsel auf die Kinder. Zwischendurch bestand die

Möglichkeit, sich mit erfrischenden Getränken und leckeren Snacks vom Grill zu

stärken und dabei das ein oder andere Gespräch zu führen. Einen besonderen Pro-

grammpunkt bildete für die Kinder der Auftritt der Naturindianer. Viele Kinder hörten

gespannt einer Indianergeschichte zu und lernten danach, wie man mit seinem eige-

nen Körper Musik machen kann. Bei den darauffolgenden Bewegungs- und An-

schleichspielen, bei welchen Action angesagt war, stellten die Kinder ihr Geschick

unter Beweis. Am Schluss des Festes erhielt jeder für die Teilnahme an allen Statio-

nen ein kleines Präsent.

2.5.4 Kinderfasching im Bürgerhaus

Wieder fanden über 500 fantasievoll verkleidete Faschingsfans ihren Weg in das

Bürgerhaus Römerschanz, um beim beliebten Kinderfasching der Gemeinde Grün-

wald dabei zu sein. Wie jedes Jahr konnten die Kinder an spannenden und lustigen

Stationen, wie u.a. Kuhmelken, Glücksrad drehen und Luftballon spicken ihre Ge-

schicklichkeit unter Beweis stellen und dabei einige Süßigkeiten gewinnen – so war

für Action und Spaß bei allen Teilnehmern gesorgt. Zwischendurch hatten die kleinen

Faschingsbesucher zweimal die Gelegenheit, sich bei der Zaubershow des großen

König Alberto zu entspannen und verzaubern zu lassen. Anschließend reihten sich

die Prinzessinnen, Zauberer, Hexen, Indianer, Clowns, Cowboys und alle anderen

Faschingsfreunde in die Polonaisen ein. Zwischendurch blieb immer wieder Zeit, um

sich mit diversen Leckereien zu stärken. Der Kinderfasching fand am Ende seinen

Höhepunkt in der traditionellen Tombola, bei der sich zehn Kinder über tolle Preise

freuen durften, die von der Grünwalder Sparkasse, der Volks- und Raiffeisenbank

und dem Grünwalder Freizeitparkt beigesteuert wurden.

18


2.5.5 Helferfest

Nicht fehlen durfte auch im vergangenen Jahr unser Helferfest, welches traditionell in

der letzten Woche vor Weihnachten stattfindet. Unter dem Motto „JUZ Royale“ waren

alle Jugendlichen, die im zurückliegenden JUZ-Jahr ehrenamtliche Dienste für das

Jugendzentrum geleistet hatten von einem „Casinochef“ (ein JUZ-Pädagoge) in sein

Casino eingeladen, um gemeinsam einen glamourösen Abend zu verbringen. Im

Saal erwartete die jugendlichen Helfer eine edel gedeckte Tafel mit Platzkarten für

jeden geladenen Gast sowie ein Spieltisch ganz im Sinne eines Casinos. Zwischen

den einzelnen Spielrunden, in denen die Jugendlichen ihre vom Gastgeber zu Be-

ginn geschenkten Jetons bei Roulette, Black Jack und Sackhüpfen vermehren konn-

ten, gab es einen kulinarischen Gang, sodass für das leibliche Wohl genauso wie für

viel Spaß gesorgt war. Das Helferfest erfreute auch dieses Mal alle eingeladenen

Gäste und motivierte die Besucher zur weiteren ehrenamtlichen Hilfe beim Kinder-

sommerfest, bei Partys als DJ oder beim Engagement als Jugendsprecher.

2.5.6 Konzerte

Die vom JUZ veranstalteten Konzerte geben zum einen jungen Künstlern die Mög-

lichkeit aufzutreten und zum anderen sind sie ein Magnet für Jugendliche, die auf

diese Weise das JUZ kennenlernen können. So fanden auch etwa 70 Jugendliche im

November ihren Weg in die JUZ-Disco, als drei angesagte Bands das JUZ rockten.

Von Hardrock (SPITFIRE) über Metalcore (MINDLESS) bis Progressiv Rock (YAGE)

war für alle Besucher etwas dabei.

Das zweite, größere Konzert fand Anfang Juli im Saal des Jugendzentrums statt. Die

Schülerband der Martin-Kneidl-Volksschule KRÄSY SEVEN unter der Leitung von

Christiaan Dekker, spielte vor ca. 150 Besuchern viele bekannte Hits und verwandel-

te den Saal in eine große Tanzfläche. Nach einigen Zugaben konnten die jungen

Musiker mit ihren Eltern und allen anderen Besuchern den schönen Abend bei aktu-

ellen Hits der JUZ-DJs in der Disco ausklingen lassen.

19


2.5.7 Übernachtungsaktion für Jungs

Die Übernachtungsaktion im JUZ braucht nicht besonders beworben werden, da sie

seit Jahren zu einem der beliebtesten Angebote für Jungen gehört. Kein Wunder,

denn wenn es draußen dunkel wird und die anderen JUZ-Besucher um 22 Uhr gehen

müssen, gehört das JUZ den angemeldeten Jungs. Da es für die meisten der Teil-

nehmer nicht die erste Übernachtung war und auch die anderen aus Erzählungen

wussten, dass es etwas ganz Besonderes ist, war die Erwartungshaltung entspre-

chend hoch. Nach der ersten Lagebesprechung, mussten wir seltsamen Geräuschen

aus dem Saal und der Tiefgarage auf die Spur gehen und standen auf dem Rückweg

vor verschlossener JUZ-Tür. Da aber der Schlüssel verschwunden war und wir aus-

gesperrt waren, mussten wir uns überlegen, wie wir wieder ins JUZ gelangen und

herausfinden, wer uns ausgesperrt hat. Das Abenteuer ging los. Nachdem alle Mög-

lichkeiten untersucht worden waren, konnten wir schließlich über den Fahrstuhl wie-

der ins JUZ gelangen. Schnell wurde klar, dass sich eine Pädagogin im JUZ ver-

steckt haben musste, um für zusätzliche Spannung zu sorgen. Da es schon spät war

und alle Rätsel und Mutproben durchgestanden waren, suchte sich jeder einen guten

Platz zum Schlafen. Am nächsten Tag endete die Aktion traditionell bei gemeinsa-

mem Frühstück, bei dem die Jungs die Möglichkeit hatten, das Erlebte zu reflektie-

ren.

20


2.6 Kooperationen

2.6.1 Klasse(N)zeit

Die „Klassenzeit“ bzw. „Klasse Zeit“ ist ein gemeinsames Projekt des Jugendzent-

rums und der Jugendsozialarbeit der Martin- Kneidl- Volksschule Grünwald und hat

sich als fester Bestandteil der dritten Klassenstufe etabliert.

Das Projekt findet jeweils zwei Mal im Jahr, im Herbst und im Frühjahr statt. Die Kin-

der der einzelnen dritten Schulklassen kommen gemeinsam mit den Jugendsozialar-

beitern und Lehrern in den Saal des Jugendzentrums, um dort als Klasse einen Vor-

mittag lang durch spielerische Übungen in der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten

und sich in Toleranz, Rücksicht, Fairness und anderen sozialen Fähigkeiten zu üben.

Im Anschluss werden die Erlebnisse und Herausforderungen der Kooperationsspiele

gemeinsam mit den Kindern reflektiert. Die jeweiligen Spiele werden dabei in eine

abenteuerliche Geschichte, z.B. eine Schiffreise eingebettet, sodass den Kindern ein

intensives Erlebnis des Ganzen bzw. ein einfacher Einstieg in die Spiele ermöglicht

werden. Die Lehrer der einzelnen Klassen sind alleinig in der Rolle des Beobachters

involviert und erhalten somit die Möglichkeit, die Kinder außerhalb des klassischen

Schulalltags in der gesamten Gruppe wahrzunehmen. Ferner besteht die Möglich-

keit, die Spiele im Unterricht ggf. zu wiederholen oder darauf Bezug zu nehmen. Da-

durch und aufgrund der Reflexionsergebnisse der Jugendsozialarbeit und Lehrkräfte

wird die nachhaltige Wirkung des Projekts sichergestellt. Bei jeder Klassenzeit gibt

es nach dem gemeinsamen Erfolgserlebnis, als Klasse etwas geschafft zu haben

sowie einer Reflexion einen „Schatz“, der helfen soll, das Erlernte symbolisch mit in

den Schulalltag hineinzunehmen. Hierbei hat sich ein Klassenpuzzle bewährt, wel-

ches, sobald es gemeinsam zu einem Ganzen gepuzzelt ist, die Botschaft „Gemein-

sam sind wir stark!“ offenbart und im Klassenzimmer aufgehängt werden kann.

2.6.2 Abenteuertage

Ein neues Angebot gab es für Jungen im Alter von acht bis elf Jahren. In Kooperation

mit Herrn Dekker von der Jugendsozialarbeit an der Martin-Kneidl-Volksschule und

Herrn Schabrowsky von der Schülertagesstätte LIFE fanden in den Osterferien die

Abenteuertage statt. Ausgehend vom Saal des Jugendzentrums, der als das Basis-

21


lager diente, gab es für die 21 Jungen viele erlebnis- und budopädagogische Aben-

teuer zu bestehen. Schwerpunktmäßig wurden dabei pädagogisch die Themen Mut,

Ehre, Angst, Respekt und Fairness bearbeitet. Die Aufgaben führten die Jungen z.B.

an die Isar und in den Waldklettergarten, wo es viele spannende Herausforderungen

zu meistern galt. Aufgrund der großen Nachfrage werden Überlegungen angestellt,

dieses Angebot von Männern für Jungen als festes Angebot in den Osterferien zu

etablieren. Ein ausführlicherer Bericht findet sich im Pressespiegel.

2.6.3 Kooperation Gemeindebibliothek und Jugendzentrum

„Willkommen im Indianerland“ hieß es für die teilnehmenden Kinder bei der Koopera-

tionsveranstaltung des Jugendzentrums und der Gemeindebibliothek Grünwald.

Nach dem ersten Teil einer Geschichte von zwei Indianerkindern, ging es mit einem

abenteuerlichen Stationenlauf bei spannenden Rätseln, Erzählungen, einem Erleb-

nisparcours, einer Trommelaktion sowie dem Basteln von indianischen Lederbeuteln

los. Anschließend entschlüsselten die Kinder durch das richtige Aneinanderlegen der

erhaltenen Buchstaben an den Stationen ein geheimes Wort, welches in einem zwei-

ten Teil der Geschichte das Geheimnis des Indianerlandes lüftete. Abschließend er-

hielten die Kinder eine kleine Überraschung und konnten sich nach diesem erlebnis-

reichen Nachmittag bei indianischem Kuchen und Indiburgern stärken.

22


2.6.4 Umwelttag am Wertstoffhof Grünwald

Immer wenn der von der Gemeinde Grünwald veranstaltete Umwelttag auf dem Ge-

lände des Wertstoffhofs auf dem Programm steht, ist die kreative Mitmachaktion des

Jugendzentrums ein fester Bestandteil des vielfältigen Angebots. Diesmal wurde in

punkto Umweltschutz fleißig gebastelt bzw. gebaut, denn es gab die Gelegenheit

sogenannte „Insektenhotels“ zu gestalten. So waren viele Kinder, alleine sowie in

Teams eifrig mit Sägen, Hämmern, Nageln und Bohren am Werk, um mit einer Holz-

kiste und diversen Naturmaterialien ein Zuhause für Insekten zu erstellen, in dem die

unterschiedlichsten Tierchen es sich später gemütlich machen können. Während des

Bauens gab es reichlich Gelegenheit über verschiedene Insekten und deren Unter-

schlupf ins Gespräch zu kommen. Fertiggestellte Insektenhotels wurden ausgiebig

bestaunt und konnten anschließend gleich mitgenommen werden, um im eigenen

Garten oder auf dem Balkon einen geeigneten Platz zu finden.

2.6.5 Töpfern „Alt und Jung“

Das inzwischen seit einigen Jahren stattfindende Kooperationsprojekt zwischen der

Töpfergruppe des Jugendzentrums und verschiedenen Senioreneinrichtungen in

Grünwald, fand erneut eine Fortsetzung. Ziel des Projekts ist es, Kontakt zwischen

Kindern und Senioren herzustellen bzw. bestehende Kontakte zu vertiefen und die

Verständigung zwischen Generationen zu fördern. Ein erster Termin fand in der

„Wohnanlage Römerschanz“ statt, ein zweiter in der Seniorenwohnanlage „Tremml-

Stiftung“ und ein dritter im „Schwesternwohnheim Grünwald“. Nachdem die Kinder

und Seniorinnen sich gegenseitig etwas kennengelernt hatten wurden sie gemein-

sam mit Ton kreativ tätig. Dabei arbeitete jeweils eine Seniorin mit einem im Töpfern

erfahreneren Kind zusammen. Während Krippenfiguren, Engel, Herzen und kleine

Teelichthalter getöpfert wurden gab es einen regen Austausch zwischen allen Betei-

ligten über die gegenseitigen Lebenswelten und damit verbundene Fragen. Ab-

schließend wurde eine Geschichte vorgelesen, die verdeutlichte, wie wichtig der Aus-

tausch zwischen Alt und Jung sowie der Zusammenhalt in den Familien ist. Doch

nicht nur die Kinder machten sich auf den Weg, sondern eine Gruppe Seniorinnen

wagte im Frühjahr einen Gegenbesuch im Jugendzentrum, bei welchem mit selbigem

Elan und großer Freude ans Werk gegangen wurde.

23


2.6.6 Verkehrssicherheitstag

Bei schönstem Sommerwetter war das JUZ beim Verkehrssicherheitstag der Ge-

meinde mit einem eigenen Stand vertreten. Wie auch beim ersten Verkehrssicher-

heitstag vor einigen Jahren ging es beim JUZ-Stand darum, eine Sensibilität für Ge-

schwindigkeit zu entwickeln. Auf einer kurzen, abgesteckten Strecke konnten die Be-

sucher mit Fahrrad, Roller oder zu Fuß ihre Geschwindigkeit selbst einschätzen und

messen lassen. Viele waren erstaunt, wie schnell sie wirklich waren und vor allem

wie lang es braucht, um sicher wieder abzubremsen. Der JUZ-Stand gehörte somit

zu einer der vielen beliebten Attraktionen des schönen und lehrreichen Tages.

2.6.7 Street-Life-Festival / Arbeitskreis für Mädchen

Frau Weingart ist als Sozialpädagogin unter anderem für die Mädchenarbeit im Ju-

gendzentrum zuständig und nimmt in dieser Funktion am Arbeitskreis für Mädchen

des KreisJugendRings teil. In diesem Arbeitskreis findet ein fachlicher Austausch der

Mitarbeiterinnen zu aktuellen Entwicklungen und Angeboten der Mädchenarbeit in

Jugendzentren statt. Diese Treffen innerhalb des Mädchenforums finden in regelmä-

ßigen Abständen, abwechselnd in den dazugehörenden Einrichtungen der teilneh-

menden Mitarbeiterinnen statt. Der Arbeitskreis führt unter anderem jedes Jahr eine

Aktion beim Street Life, der bekannten Veranstaltungs- und Bewegungsmeile in

München, durch. Auch das JUZ war somit zusammen mit anderen Mitarbeitern aus

Jugendzentren mit einem Stand vertreten, an welchem Stellwände viele Informatio-

nen rund um das Thema „Berufe für Mädchen“ lieferten und die Möglichkeit bestand

einen Wunschberuf mit passender Kostümierung und Accessoires darzustellen. In

der entsprechenden Berufsrolle wurden die Mädchen bei einem kleinen Shooting

fotografiert und konnten ihr Bild als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

24


2.7 Jugendgremien

Jedes Jahr findet im JUZ eine große Wahl statt, bei der die BesucherInnen des Ju-

gendzentrums sechs Vertreter aus ihren Reihen wählen können, die sich dann in

verschiedenen Gremien (Jugendleitung, Jugendforum und Jugendrat) einbringen und

zusammen mit dem Leitungsteam über verschiedene Themen des JUZ entscheiden

können. Diese Mitbestimmung umfasst Punkte wie die Verwendung von Mitteln der

Jugendkasse, Veranstaltungsplanung, etc. Für nähere Informationen kann die von

der Gemeinde Grünwald herausgegebene Verfassung zu den Jugendgremien im

JUZ gerne eingesehen werden.

In diesem Jahr wurden folgende sechs Jugendliche von den BesucherInnen des JUZ

in das Amt gewählt:

Von links nach rechts: Monti Bröse, Mirò Tschaidse, Sebastian Praml, Remo Dauer,

Leon Bödigheimer, Denise Braun

Im ersten Jugendrat nach den Neuwahlen konnten sich auch die Jugendsprecher für

die Wahl zum Vorsitzenden aufstellen lassen und so wurde Leon Bödigheimer als

neuer Vorsitzender des Jugendrats sowie Remo Dauer als seine Vertretung gewählt.

Aufgabe des Vorsitzenden ist es als Gesprächsleitung durch die Sitzung des zweimal

jährlich stattfindenden Jugendrats zu führen und mit Unterstützung des JUZ-Teams

die Einladungen und Protokolle zu verfassen sowie sie anschließend zu verschicken.

Innerhalb ihrer einjährigen Amtszeit haben die Jugendsprecher in diesem Jahr vor

allem die Erweiterung des Angebots im Medienraum vorangetrieben, was sich unter

anderem im Kauf einer „x-Box“ sowie den dazugehörigen Spielen äußerte. Darüber

hinaus besorgten sie regelmäßig aktuelle CDs, bauten den Bestand des Mädchen-

zimmers aus und bereiteten den Jugendrat im Frühjahr gemeinsam vor.

25


3. Zahlen und Statistik

3.1 Vermietungen

An Räumlichkeiten bietet das Jugendzentrum den Mehrzwecksaal sowie die Disco

(inklusive Thekenbereich im Vorraum) für Vermietungen an. Bedingung für eine

Vermietung ist in der Regel, dass es sich um eine Veranstaltung/Geburtstagsfeier für

Kinder oder Jugendliche handelt. Die Disco steht hierbei in erster Linie Teenies und

Jugendlichen zur Verfügung und wird generell mit DJ‘s, d.h. mit zwei Jugendlichen

die sich mit der fest installierten Licht- und Tonanlage auskennen, vermietet. Im Zeit-

raum Juli 2011 bis Juni 2012 wurden die Disco elf Mal und der Saal drei Mal vermie-

tet. Beide Räume wurden des Weiteren von der Bibliothek sowie für Eigenveranstal-

tungen des JUZ, wie z.B. Konzerte und Partys genutzt.

Ebenfalls zu Mieten sind der JUZ-Bus mit neun Plätzen, welcher von Juli 2011 bis

Juni 2012 fünf Mal in Anspruch genommen wurde sowie eine Hüpfburg, welche auf

dem Gelände des Freizeitparks steht und im selben Zeitraum sechs Mal gebucht

wurde. Einrichtungen, Vereine und Institutionen, die in der Gemeinde Grünwald Kin-

der- und Jugendarbeit betreiben, haben die Möglichkeit diese unentgeltlich auszulei-

hen, in anderen Fällen ist eine kleine Gebühr fällig.

3.2 Besucherstatistik

Seit Jahren wird im JUZ eine Besucherstatistik geführt, die Auskunft über die absolu-

ten Besucherzahlen und den Altersquerschnitt der Besucher gibt. Dabei unterschei-

den wir zwischen Kids (8 bis 12 Jahre), Teenies (13 bis 15 Jahre) und Jugendlichen

(16 bis 21 Jahre). Im Folgenden findet sich eine Auflistung der Besucherzahlen von

Juli 2011 bis Juni 2012. In diesem Zeitraum fand im Jugendzentrum an 176 Tagen

der Offene Betrieb statt. Im Vergleich zur Vorjahresstatistik stieg die Besucherzahl

am Nachmittag um 18,5 %, während sie am Abend in etwa auf gleichem Niveau blieb

(-0,01%).

26


Beim Besucherquerschnitt sind am Nachmittag im Wesentlichen folgende Verände-

rungen zu verzeichnen: Der Anteil von männlichen Teenies hat sich von 25 % auf 41

% beinahe verdoppelt und zugleich ging der Anteil von männlichen Kids von 37 %

auf 22 % zurück. Der Anteil von männlichen Jugendlichen hat um mehr als die Hälfte

auf 4 % abgenommen. Weibliche Kids nahmen von 10 % auf 15 % zu.

Besucher

450

400

350

300

250

200

150

100

50

0

279

0

288

Besucher nachmittags (14 bis 18 Uhr)

376

281

253

Juli Aug Sept Okt Nov Dez Jan Feb März April Mai Juni

Kids: 8 – 12 Jahre Teenies: 13 – 15 Jahre Jugendliche: 16 – 21 Jahre

27

307

Monat

403

380

Besucherquerschnitt nachmittags (14 bis 18 Uhr)

Jugendl. männl.

4%

Teenies weibl.

10%

Teenies männl.

40%

Jugendl. weibl.

4%

313

Kids männl.

22%

Kids weibl.

20%

422

300


Abends nahm die Zahl der männlichen Kids von 28 % auf 13 % um mehr als die Hälf-

te ab und analog dazu stieg der Anteil der männlichen Teenies von 28 % auf 47 %.

Der Anteil der männlichen Jugendlichen nahm von 20 % auf 7 % ab. Der Anteil von

weiblichen Kids und Teenies stieg um 5 % auf 17 %, bzw. um 3 % auf 11 %.

Besucher

300

250

200

150

100

50

0

191

Besucher abends (ab 18 Uhr bis Hausschließung)

0

144

186

95

125

Kids: 8 – 12 Jahre Teenies: 13 – 15 Jahre Jugendliche: 16 – 21 Jahre

28

239 238 235

Juli Aug Sept Okt Nov Dez Jan Feb März April Mai Juni

Monat

Besucherquerschnitt abends (ab 18 Uhr bis Hausschließung)

Jugendl.

männl.

7%

Teenies weibl.

11%

Teenies männl.

47%

Jugendl. weibl.

5%

Kids männl.

13%

215

Kids weibl.

17%

269

205


3.3 Teamstatistik

Die Teamstatistik, bei der die Arbeitsstunden des Teams nach Arbeitsbereichen auf-

geschlüsselt werden, bietet dem Team einen Anhaltspunkt dafür, wie viel Zeit die

einzelnen Arbeitsbereiche in Anspruch nehmen. Grundsätzlich zeigt sich über die

Jahre, dass der Offene Betrieb, das Kernstück der Offenen Kinder- und Jugendar-

beit, jedes Jahr knapp die Hälfte der Gesamtarbeitszeit einnimmt. Die Verwaltungs-

arbeit schlägt in der Regel mit etwa 20 % zu Buche, gefolgt von Angeboten und Be-

sprechungen, die jeweils über zehn Prozent liegen. Die übrigen zehn Prozent vertei-

len sich auf den Aktivspielplatz, Fortbildungen sowie Konzerte/Parties. Die diesjähri-

ge Statistik lässt sich nur bedingt mit den Vorjahresstatistiken vergleichen, da eine

Stelle etwa eineinhalb Monate unbesetzt blieb und daher die Verteilung dieser Stun-

den in der Statistik fehlt.

Arbeitsstunden des JUZ-Teams nach Arbeitsbereichen

Konzerte/Parties

1%

Angebote

15%

Fortbildungen

6%

Offener Betrieb

46%

ASP

4%

29

Besprechungen

10%

Verwaltungsarbeit

18%


3.4 Fortbildungen

Jan Vrkoc

� „Sauba bleim“, Sucht- und Drogenprävention für Jugendliche Polizeipräsidium

München

� „Outdoor für Einsteiger“ Bildungszentrum Burg Schwaneck des KJR München-Land

� „Coaching mit Humor“ Institut für Innovation in Praxis und Theorie (INPUT e.V.)

� Fachtagung „Nicht verstecken – sichtbar machen! Konzept- und Qualitätsent-

wicklung“ für MitarbeiterInnen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in

Oberbayern BezirksJugendRing Oberbayern

Martina Weingart

� „Öffentlichkeitsarbeit – Klassisch und im Social Web“ Institut für Jugendarbeit Gau-

ting

� „Konfrontationstechniken – Grenzen setzen im pädagogischen Alltag“ Institut für

Innovation in Praxis und Theorie (INPUT e.V.)

� Qualifizierungsreihe „Einführung in das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und

Jugendarbeit“ (Teil I und II) Institut für Jugendarbeit Gauting

� Berufsbegleitende Weiterbildung / Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik im

Fachbereich Bergwandern (Teil I) Institut für Jugendarbeit Gauting

� Fachtagung „Nicht verstecken – sichtbar machen! Konzept- und Qualitätsent-

wicklung“ für MitarbeiterInnen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in

Oberbayern BezirksJugendRing Oberbayern

Junia Pleiner

� „Sauba bleim“, Sucht- und Drogenprävention für Jugendliche Polizeipräsidium

München

� „Outdoor für Einsteiger“ Bildungszentrum Burg Schwaneck des KJR München-Land

� Fachtagung „Nicht verstecken – sichtbar machen! Konzept- und Qualitätsent-

wicklung“ für MitarbeiterInnen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in

Oberbayern BezirksJugendRing Oberbayern

30


4. Danksagung

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei all jenen bedanken, die uns die

Arbeit erleichtert haben bzw. das JUZ großzügig unterstützt haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an:

� Herrn 1. Bürgermeister Neusiedl

� Die Damen und Herren des Gemeinderates

� Herrn Jobst und Frau Stark

� Frau Golla und die Kollegen der Gemeinde Grünwald

� Frau Oswald und das gesamte Bibliotheksteam

� Frau Gehauf und das Team des Freizeitparks

� Die Organisatoren des Ferienprogramms

� Alle Mitglieder und Teilnehmer des Jugendrates

� Unsere ehemaligen und aktuellen Jugendsprecher

� Alle jugendlichen Helfer bei Festen, Partys und sonstigen Veranstaltungen

� Die Jugendbeamtin der Grünwalder Polizei, Peggy Danneberg

� Die Martin-Kneidl-Volksschule Grünwald

� Die Jugendsozialarbeit der Martin-Kneidl-Volksschule Grünwald

� Die Schülertagesstätte LIFE

� Herrn Georg Vogel, Supervisor

� Das Altenheim Römerschanz

� Die Seniorenwohnanlage Tremmlstiftung

� Das Schwesternheim an der Eierwiese

31


5. Pressespiegel

32

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine