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Daten zur Burbacher Geschichte - BID Burbach

Daten zur Burbacher Geschichte - BID Burbach

Sie lernen flechten und

Sie lernen flechten und stellen Körbe zum Verkauf her. Pro Tag erhält ein Junge 50 Pfennige als Lohn. Für Jungen, die schon auf der Hütte in Werkstätten oder in der Bauabteilung beschäftigt sind, wird eine Zeichenschule eingerichtet. Der Neubau des Hüttenkrankenhauses wird mit den modernsten Therapiemöglichkeiten ausgestattet, z.B.: der Finsen-Apparat, die Erfindung des dänischen Nobelpreisträgers zur Bekämpfung der Hauttuberkolose mit UV-Licht. Am Drahtzugweiher besitzt die Burbacher Hütte ein Erholungsheim für ihre Arbeiter. 1898 22. März Am Dienstag vor Judika gibt das Presbyterium der Gemeinde die Einweihung der ev. Kirche bekannt. Nach dem Festzug bildet um 11 Uhr ein feierlicher Gottesdienst den Höhepunkt des Tages. Im Anschluss daran wird zu einem Festessen im Übel'schen Saale eingeladen, „an dem sich Herren und Damen beteiligen wollen.“ (Den Namen Matthäus-Kirche erhält das Gotteshaus erst 1963.) Das Gussstahlwerk in Burbach entsteht. Pastor H. Assenmacher führt mit den Verantwortlichen der Burbacher Hütte Verhandlungen um den Ankauf eines Grundstückes zum Bau einer zweiten Kirche in Burbach 1899 Die Dampfstraßenbahn wird auf den elektrischen Betrieb umgestellt. 1900 Der Delegierte des Verwaltungsrates der Burbacher Hütte, Herr Hubert Müller, stirbt. In Malstatt-Burbach wohnen insgessamt 31.200 Bürger. 1901 5. Januar Der königliche Kommerzienrat, Generaldirektor der Burbacher Hütte, Beigeordneter von Malstat-Burbach, Herr Hans Rudolf Seebohm (*20 .1.1834), stirbt. Er wird auf dem Waldfriedhof beigesetzt. Die Ortskrankenkasse Malstatt-Burbach erbaut das Rastpfuhl-Krankenhaus. 27. März 1902 Der Generaldirektor der Burbacher Hütte, Herr Joseph Ott (*21.1.1852) stirbt. Er ist auf dem Waldfriedhof beerdigt, wie auch seine Gattin Mathilde geb. Krechem (geb. 1. Oktober 1853-gest. 16. 9.1925). 1903 In der Nähe der Hochofenanlage baut die Burbacher Hütte eine Badeanstalt', mit irisch-römischen Dampfbädern, medizinischen Bädern und elektrischen Lichtbädern, die auch den weiblichen Angehörigen der Arbeiter offen steht. Die Hütte unterhält auch ein Wöchnerinnenheim und eine Milchsterilisieranstalt, die von sechs werkseigenen Kühen aus den Hüttenstallungen beliefert wird. 1904 Oktober Der Waggonfabrikant Theodor Lüttgens errichtet zum Gedenken an seine im Alter von 20 Jahren verstorbene jüngste Tochter Theresia ein Heim für Waisenkinder, das Theresienheim.Lüttgens stiftet Grundstück, Gebäude, Inneneinrichtung und 60.000 Mark, von deren Zinsen die laufenden Ausgaben bestritten werden. Pastor Assen-macher legt im Oktober den Grundstein. Die 'Schwestern vom Heiligen Geist' wirken im Theresienheim. Einer Aufzeichnung nach pflegen sie mehrere Male in diesem und folgenden Jahr Pockenkranke in Burbach. 1905 Auf dem Waldfriedhof wird die Leichenhalle erbaut. Das Stadtwappen von Malstatt-Burbach ziert die vordere Giebelwand. Die Sportfreunde 05 werden unter Anschluss an den TV Burbach gegründet. In Burbach wird das erste Hüttenfest gefeiert, gemäß den Statuten des Burbacher Hüttenvereins zur Pflege des Gemeingeistes, zur Stärkung der Standesehre unter den Hüttenleuten und zur Förderung eines

„gedeihlichen Verhältnisses“ zwischen den Arbeitern und ihren Vorgesetzten. 1906 Die „königlich- preußische Eisenbahn-Hauptwerkstätte“ (Bundesbahn-Ausbesserungswerk) entsteht, dazu muß eine große Fläche Wald gerodet werden. Tschechische Arbeiter fällen die Bäume. Bei der Werkseinweihung sind etwa 650 Personen beschäftigt. Zugleich ziehen die ersten Familien in die neu erbauten Siedlungshäuser der Bahn am Rande des Werkes („Kolonie“). Die Bauweise der Häuser wird als 'sozial und fortschrittlich' bezeichnet. 13. September Von den 48 Sälen der beiden Weyersbergschulen sind 47 besetzt, 31 von katholischen und 16 von evangelischen Schülerinnen. 10. Oktober Das Theresienheim wird vom Dechanten Dr. Keil, St. Johann, eingeweiht. Als Ehrengäste werden Herr Pastor Assenmacher und der Direktor der Burbacher Hütte, Herr Kreitz, begrüßt. Auf der Burbacher Hütte werden der 7. und 8. Hochofen angeblasen. Von den etwa 4.400 Arbeiter wohnen 2.350 in Burbach und 1.400 in Malstatt. In der Burbacher Hütte findet die erste Arbeitsniederlegung durch saarländische Hüttenarbeiter statt. Zwei Arbeiter aus dem Walzwerk sollen wegen 'Agitation' entlassen werden. Die Kollegen fordern die Entscheidung rückgängig zu machen. Bis zu 800 Arbeiter haben dafür ihre Arbeit niedergelegt. Herr Engers ist Rektor der ev. Burbachschule. 1907 Die Hüttenhäuser in der Hubert-Müller-Straße werden gebaut. Die Namensgebung der Straße erfolgt zu Ehren des Direktors der Burbacher Hütte. 21. Juni Die neue Saarbrücke von Burbach nach Gersweiler wird mit einer Straßenbahnlinie dem Verkehr übergeben. Am Burbacher 'Briggeheisje' muß der 'Brückenpfennig' bezahlt werden. Das Grab der Brigge-Paula, der Lehrerin Paula Wüschner, auf dem Waldfriedhof wird heute noch von vielen ehemaligen Schülerinnen besucht. Bei den Sportfreunden 05 werden ein eigener Vorstand und eine eigene Verwaltung gewählt. 1908 28. Januar Der Prokurist der Burbacher Hütte, Herr Franz Mathias Raabe (*26. 8.1853) stirbt. Er ist auf dem Waldfriedhof beerdigt. Die Brunnenschule am Krenzeisberg wird aufgestockt und um einen dreistöckigen Anbau erweitert. Das Schulhaus verfügt nun über 18 Säle. Vor dem Schulhaus wird ein Brunnen erbaut. 1909 1. April Die drei Städte Altsaarbrücken, St. Johann und Malstatt- Burbach vereinigen sich zur Großstadt Saarbrücken. 16. Oktober Pastor Heinrich Assenmacher bittet das Bischöfliche Generalvikariat in Trier um seine Versetzung. Er wirkt 25 Jahre als Seelsorger in St. Eligius. Sein Amtsjubiläum ist gleichzeitig seine Abschiedsfeier. Er wird Pfarrer in Niederheimbach/Rhein, wo er am 15. April 1912 im Alter von 60 Jahren stirbt. 21. November Herr Michael Bengert (*26. 6.1870) wird Pastor in der Pfarrei St. Eligius. Die Sportfreunde 05 werden in den Süddeutschen Fußballverband aufgenommen. Zu Ehren und zum Gedächtnis an den Direktor der Burbacher Hütte wird am Ende der gleichnamigen Straße das 'Hubert-Müller-Denkmal eingeweiht. 1910 5. Oktober Dank der Bemühungen des Generaldirektors, Herrn Kommerzienrat Edmund Weisdorff, und des Direktors, Herrn Karl Kreitz schenkt die Burbacher Hütte den Bauplatz zur Herz Jesu-Kirche der Pfarrgemeinde St. Eligius, 1911 29. Januar Die Burbacher Hütte schenkt 50.000 Mark zum Bau der Herz Jesu-Kirche. Fräulein Lehrerin Bormann ist die

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