Download PDF ( 3170 MB ) - VEKA

veka.ch

Download PDF ( 3170 MB ) - VEKA

Ihre VEKA-Partner

in der Schweiz

Die VEKA-Profile werden in der ganzen Schweiz in Fachbetrieben

zu Fenstern, Türen oder Schiebetüren verarbeitet und montiert.

Für eine freundliche Beratung, kompetente Planung und einen

hochkarätigen Service können Sie sich auf Ihren lokalen Kunststofffensterbauer

verlassen.

Deutsche Schweiz

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

Häfliger+Stöckli AG

Wolhuserstr. 24

6122 Menznau

Tel. 041 493 01 20

Fax 041 493 01 21

info@haefliger-stoeckli.ch

www.haefliger-stoeckli.ch

B + B Fensterbau GmbH

Töpferweg 16, 3613 Steffisburg

033 439 77 77, www.bbfensterbau.ch

Beglinger Schreinerei und Fensterbau

Badstubenstr. 13, 8880 Walenstadt

081 735 22 45

Blumer Techno Fenster AG

Kasernenstr. 88a, 9100 Herisau

071 353 09 53, www.blumer.ch

Käsereistr. 2, 8554 Bonau

071 657 25 29

Systeme für Fenster und Türen.

Dörig Fenster Service AG

Neben A1, Postfach, 9016 Mörschwil

071 868 68 68, www.dfs.ch

Nordstr. 15, 4665 Oftringen

062 788 40 10

Max-Högger-Str. 2, 8048 Zürich

044 434 80 00

Fenster Dörig AG

Blattenheimatstr. 2, 9050 Appenzell

071 787 87 80, www.doerig.ch

Febag AG

Rheinstr., 7203 Trimmis

081 353 63 33, www.febag.com

Gautschi Holz- + Fensterbau AG

Hauptstr. 148, 9430 St. Margrethen/SG

071 747 64 60, www.ghf.ch

Schuppisstr. 11, Postfach 348

9016 St. Gallen

071 282 41 75

Hasler Fenster AG

Oberwilerstr. 73, 4106 Therwil

061 726 96 26, www.haslerfenster.ch

Häfliger + Stöckli AG

Wolhuserstr. 24, 6122 Menznau

041 493 01 20, www.haefliger-stoeckli.ch

J. Hegner AG

Rüsselhofweg 23, 8854 Galgenen

055 450 60 30, www.hegnerfenster.ch

Muesmatt Kunststoff-Fenster AG

Statthalterstr. 103, 3018 Bern

031 991 80 10, www.muesmatt.ch

25

Nyffeler Lotzwil AG

Inseli 11, 4932 Lotzwil

062 916 80 00, www.nyffeler-ag.ch

26

24

Deutsche Schweiz

17

18

19

20

21

Französische Schweiz

22

23

24

25

26

27

Tessin

28

29

30

27

23

12

6

19

20

7 18

4

11

3

8

5

17

21

15

16

13

14

2

22

1

ROSA FENSTER GmbH

STÄHELI

FENSTER

LPS decolabel

di Pronzini Luca

Via Municipio

6533 Lumino

T e l. +41(0)91 829 03 09

Nat. +41(0)79 688 84 78

Fa x +41(0)91 829 21 50

info@lps-decolabel.com

29

28

30

Rosa Fenster GmbH

Meisenweg 10, 3292 Busswil bei Büren

032 387 05 50, www.rosafenster.ch

Scherer AG

Speckstr. 9, 8330 Pfäffikon

043 288 77 77, www.scherer-pfaeffikon.ch

Stäheli Fensterbau AG

Andelfingerstr. 6, 8416 Flaach

052 318 17 77, www.staehelifenster.ch

Obermühle 4, 8353 Elgg

052 366 12 45

9

10

Steimle Fenster AG

Rosenweg 38, 3007 Bern

031 379 14 14, www.steimle.ch

Délèze Frères s.à r.l.

Rue de la Drague 23, 1950 Sion

027 322 94 54, www.delezefreres.ch

Domofen SA

Z.I. Sedrac 11, 2950 Courgenay

032 471 33 04, www.domofen.ch

Gindraux Fenêtres SA

Le Grand Verger 4, 2024 St-Aubin

032 836 26 80, www.gindraux.ch

Rte des Jeunes 41a, 1227 Carouge

022 343 26 80

Sapival SA

Z.I. les Ducats, 1350 Orbe

024 442 99 33, www.sapival.com

Top Fenêtres & Volets SA

Z.A. du Maupas, 1628 Vuadens

026 919 67 40, www.top-fenetres.ch

Dörig Fensterausstellung Ticino

Via Cantonale, 6592 S. Antonio

091 840 11 35, www.dfs.ch

My.Serr Sagl

Zona Industriale, 6707 Iragna

091 862 22 56, www.my-serr.ch

Santini-Delbiaggio SA

Via Mondari 15, 6512 Giubiasco

091 857 18 79

Profile – weltweit mit System.

Ausgabe 31/08 VEKA Schweiz

durchblick

Das Infomagazin für Fenster und Türen


Editorial

VEKA Kunststoffprofile repräsentieren

eine Firma, welche sich der Qualität

verpflichtet hat. Dieses Credo beginnt

bei der Entwicklung, prägt die Herstellung,

definiert die Lieferstärke und

äussert sich in der Händlerunterstützung

– sowohl was die Technik, Schulung

wie auch das Marketing betrifft.

Diese Haltung verleiht VEKA Stärke und Präsenz

auf dem Markt. Dies ist jedoch kein Grund, uns

auf den Lorbeeren auszuruhen. Im Gegenteil:

wir betrachten es beispielsweise als Herausfor-

derung, auf die in der Branche derzeit übliche

Reduzierung der Wanddicke von Profilen mit innovativen

Lösungen zu reagieren, und so einem

allfälligen Imageverlust von PVC vorzubeugen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel über die neuen,

trendigen Folienvarianten, die wir in diesem

Heft vorstellen.

Alles in allem legen wir Ihnen mit der 31. Ausgabe

des Durchblicks ein Magazin vor, in dem

sich alles um Qualität dreht. Und liefern Ihnen

damit eine Menge Argumente, die für den Einsatz

von VEKA-Kunststoffprofilen sprechen. Wir

beleuchten die VEKA-Philosophie von verschiedenen

Seiten. Allem voran das Produkt als Herzstück.

Das ausgeprägte Qualitätsverständnis unserer

Partnerfirmen. Den Berufsethos eines Fensterbauers.

Und welche Dimensionen möglich

sind, wenn man auf Firmen mit einem fundierten

Know-how setzt, lesen Sie nach im Artikel Rund

ums Fenster.

Wir wünschen Ihnen Anregung und Vergnügen

bei der Lektüre.

Herzlichst Ihr

Hans-Dieter Hödl

VEKA Vertriebsbüro Schweiz

Michael Kind

Heimensteinstrasse 18

8472 Seuzach

Telefon 052 335 05 77

mkind@veka.com

www.veka.ch

Inhalt

VEKA an der «fensterbau» 2008 3

VEKA auf Qualitätsmission 6

Fenster im Bau: Umbau in La Chaux-de Fonds 8

Fensterbauer im Blickpunkt: Gautschi Holz- und Fensterbau AG 10

Rund ums Fenster: Qualität in Farbe 12

Fenster im Bau: Ästhetik im Industriebau 14

Rund ums Fenster: Ein schlüssiges Qualitätskonzept 16

Rund ums Fenster: Sonnenschutz verbessert Energieeffizienz 18

VEKA aktuell: Ein Beruf mit vielen Seiten 19

Marktnotitz: Verhaltene Prognosen 19

VEKA

auf der

«fensterbau»

2008

durchblick VEKA Schweiz

Innovationen und ein

schlüssiges Qualitätskonzept:

Vom 2. bis 5. April 2008 präsentierte

sich der Kunststoff-Systemgeber VEKA

auf der fensterbau/frontale in Nürnberg.

Besucher aus aller Welt kamen

zum VEKA Stand in der Messehalle 6,

der dem Schwerpunktthema Qualität

gewidmet war. Das Qualitätsversprechen

an die VEKA Partner beginnt bei

der Profilqualität, geht aber noch weit

darüber hinaus. So informierte VEKA

über ein breites Themenspektrum aus

den Bereichen Technik und Service:

2 Systeme für Fenster und Türen.

3


VEKA intern

• RAL-geprüfte Qualitätsprofile

• Vielfalt der Systeme

• Große Farbauswahl bei kurzer

Lieferzeit

• Lieferstärke

• Gesichertes Recycling

• Produktionsunterstützung

• Partnerschaft

Der VEKA Stand war mit einer Gesamtgrundfläche

von 819m² der zweitgrößte aller Systemgeber

der Kunststoffprofilbranche – das

sind noch einmal über 10% mehr als bei der

vorherigen Messe im Jahr 2006. Einen besonderen

Höhepunkt stellte der Presse- und Kundenabend

dar, zu dem VEKA am ersten Messetag

geladen hatte.

Premiere: SOFTLINE XXL

Der großzügig gestaltete Exponatbereich stellte

Fenster- und Türelemente aus, die das ganze

Spektrum der vielseitig einsetzbaren VEKA

Systemwelt in einzigartiger Qualität und Systemtiefe

zeigten. Im Mittelpunkt standen die

70-mm-Plattform mit den Designlinien SOFT-

LINE 70, TOPLINE und SWINGLINE sowie das System

ALPHALINE 90 für besondere Ansprüche

an Dämmwirkung und Energiespar-Leistung.

Ein viel beachteter Höhepunkt war die Präsentation

des neuen Profils SOFTLINE XXL, das auf

der fensterbau zum ersten Mal der Öffentlichkeit

vorgestellt wurde. Mit 4 mm Wanddicke

bei den Außenwänden setzt dieses Profil ein

deutliches Zeichen für mehr Qualität und Leistung

– und gegen den riskanten Trend zur Reduzierung

der Wanddicken, dem andere Anbieter

in der Vergangenheit gefolgt sind.

Auch das Rollladenkastensystem VEKAVA-

RIANT wurde in neuen Ausführungen für noch

mehr Flexibilität präsentiert. Ein neues Hebe-

Schiebe-Tür-System hatte ebenfalls auf der

Messe Premiere. Die einzelnen Exponate wurden

durch Bildschirmpräsentationen und Animationen

vertiefend erläutert.

Welchen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung

die VEKA Systeme leisten, wurde an einer

großen Fensterwand deutlich, die aus neun

Fensterelementen zusammengesetzt war. Sämtliche

Elemente erfüllen dank der ausgereiften

Energiespar-Technologie der VEKA Profile bereits

die verschärften Anforderungen, die voraussichtlich

von der Energieeinsparverordnung

(EnEV) ab 2009 verlangt werden. Hier konnte

man auch anhand von Musterecken und PCgestützten

Lösungen die große VEKA Systemwelt

im Detail studieren: wie zum Beispiel die

Dämmwerte, die sich mit den jeweiligen Profilen

erzielen lassen, oder die Kombinationsmöglichkeiten

für einzigartige Gestaltungsvielfalt.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Exponate aus

den VEKA Systemen, die speziell für den Exportbereich

entwickelt sind. Fensterhersteller

aus aller Welt wissen besonders zu schätzen,

dass VEKA zahlreiche länderspezifische Systeme

anbietet, die in besonderer Weise auf

die Baukultur sowie auf die klimatischen und

technischen Gegebenheiten der jeweiligen

Länder abgestimmt sind. Kein Systemgeber

bietet eine so große Systemvielfalt wie VEKA.

Auch das umfangreiche VEKAPLAN Plattenprogramm

mit vielseitig einsetzbaren Kunststoffplatten

für den Innenausbau, den Werbe- und

Messebau sowie etliche weitere Anwendungsbereiche

lockte viele Besucher an.

Dienstleistungen – wichtige Bausteine der

VEKA Qualität

Weitere Themenschwerpunkte auf dem Stand

bildeten die vielfältigen Serviceleistungen,

mit denen VEKA die verarbeitenden Partnerunternehmen

unterstützt. Im Rahmen von

kleinen Workshops wurde zum Beispiel das

europaweite Recyclingkonzept der VEKA Umwelttechnik

vorgestellt. Der VEKA EDV-Service

informierte über die Fensterbau-Software

des Kooperationspartners Klaes ebenso

wie über Eigenentwicklungen wie zum Beispiel

VAMOS – das «VEKA Adaptierbare Material-Organisations-System».

Auch die Neuauflage

der VEKA Partner-CD-ROM wurde präsentiert.

In einem anderen Bereich beriet das

VEKA Marketing-Team die Besucher individuell

zu allen Fragen rund um Werbung, Marketing

und Pressearbeit.

Neben dem breiten Informationsangebot

über die zahlreichen Neuheiten im Systemprogramm

nutzten viele Messebesucher den

VEKA Stand auf der fensterbau auch als gute

Möglichkeit, sich in angenehmer Atmosphäre

auszutauschen.

durchblick VEKA Schweiz

BU: Für einiges Aufsehen am VEKA Stand sorgte die

Messeneuheit SOFTLINE XXL. Das Profil mit 4 mm Außenwanddicke

ist für besondere Anforderungen an

Verarbeitungssicherheit und Stabilität ausgelegt.

BU: Der 819m² große Messestand der VEKA AG auf

der fensterbau/frontale in Nürnberg. Besucher aus der

ganzen Welt sorgten dafür, dass er an allen Messetagen

voll besetzt war.

BU: Im Zentrum des Messeauftritts der VEKA AG stand

das klare Bekenntnis zu höchster Qualität.

4 Systeme für Fenster und Türen.

5


VEKA auf Qualitätsmission

Das Qualitätsprofil

macht den

Unterschied

In Deutschlands Kunststoff-Fenster-

Branche gehen derzeit die Emotionen

hoch. Die Ursache dafür liegt in der

Diskussion um Kunststoffprofile mit

reduzierter Wanddicke. In unserem Interview

nimmt Michael Kind, Schweizer

VEKA-Repräsentant zu dieser und

anderen Qualitätsfragen Stellung.

Herr Kind,

was macht die VEKA-Qualität aus?

Höchste Produktqualität ist ein wichtiger Teil

der VEKA-Philosopie. Diese Produktqualität wird

von deutschen und weiteren europäischen Zertifizierungsstellen

bestätigt. So fallen sämtliche

VEKA-Profile unter die RAL A, respektive Klasse

A Qualität (gemäss EN 12608). Die Klassifizierung

in eine A- und eine B-Klasse ist eine Neufassung,

die erst seit März dieses Jahres für Profilsysteme

in Deutschland gilt. Sie besagt, dass

Kunststofffensterprofile mit Profildicke der äusseren

und inneren Sichtfläche für die Profilklasse

A eine Dicke von 3,0 +/- 0,2 mm aufweisen

müssen. Während dieser Wert bei Profilen gemäss

RAL B nur bei 2,7 +/- 0,2 mm liegt.

Inwiefern profitiert der Schweizer Markt

von diesem hohen Qualitätsanspruch?

VEKA ist der einzige Anbieter, dessen Profile

ausschliesslich RAL A (bzw. Klasse A) zertifiziert

sind. Dieses klare Bekenntnis zur Qualität

bedeutet für den Fensterbauer eine nahezu

fehlerfreie Bearbeitung und somit weniger

Reklamationen. Der Endverbraucher kann sich

über hochwertige Fenster in Bezug auf Energieersparnis

und Lebensdauer freuen.

Wo liegen die Qualitätsvorzüge, wo der

Mehrwert von VEKA-Fenstern gegenüber

anderen Produkten?

Der Mehrwert unserer Produkte und letztlich

der Endprodukte leitet sich aus den Leistungen

ab, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen.

So ist VEKA beispielsweise für pünktliche

und korrekte Lieferungen bekannt. Unsere Partner

sind also jederzeit in der Lage, ihre Kunden

termingetreu zu bedienen und die Lieferversprechen

einzuhalten. Dies wiederum nimmt

Druck weg und sorgt für schlanke Abläufe.

Gibt es weitere Vorteile in der Zusammenarbeit

mit VEKA?

Unsere Lieferstärke umfasst die gesamte Produktepalette.

So auch für das umfangreiche Farbsortiment,

welches derzeit über 35 Farben und

Holzdekore umfasst. Dabei variieren die Farb-

Präferenzen in der Schweiz von Region zu Region

stark. So wird beispielsweise im Jura-Gebiet

oder im Tessin sehr viel «farbiger» gebaut als anderswo.

Zudem sind unsere Mitteldichtungsprofilsysteme

eng auf die Bedürfnisse des Schweizer

Marktes ausgelegt. Unsere Partner sind somit

in der Lage, jeden Geschmack und jeden architektonischen

Stil umzusetzen. Ein weiteres Plus

stellt das Recycling-Konzept von VEKA dar (siehe

auch durchblick Nr. 30). In einem geschlossenen

Kreislauf werden heute in eigens von VEKA betriebenen

Werken in Behringen (D) sowie an zwei

weiteren Standorten in England und Frankreich

Fenster bis zu 98 Prozent recycelt. Das so rückgewonnene

PVC kann wieder zu hoch qualitativen

Fenstern verarbeitet sowie knappe Rohstoffe eingespart

werden. So trägt VEKA einen entscheidenden

Beitrag zur Schonung der Umwelt bei.

Wo sehen Sie die grössten Chancen der

VEKA-Profile in nächster Zukunft?

Die Leute kehren zurück zur Qualität – vor

allem bei Investitionsgütern. Im Fokus stehen

dabei die lange Lebensdauer von Produkten gemeinsam

mit einfacher und hoher Funktionalität.

Das wird uns natürlich entgegenkommen.

Sehen Sie diesbezüglich Unterschiede zwischen

Renovation und Neubau?

Nein. VEKA bietet sowohl im Neu- als auch im

Renovationsbau passende Lösungen an, zum

Beispiel spezielle Rahmenkonstruktionen für

den Renovierungsbedarf. In Zeiten der steigenden

Energiekosten gewinnen die Themen

«Energie sparen» und «Minergie» laufend an Bedeutung.

Über den Einbau neuer Fenster aus VE-

KA-Profilen lässt sich in hohem Masse Energie

sparen. Besonders vorteilhaft für die VEKA-Partner:

neben den passenden Profillösungen bieten

wir ihnen entsprechende Unterstützung in den

Bereichen Vertrieb und Marketing an, um dieses

aktuelle Thema für den eigenen Verkauf zu nutzen.

Wir gehen zudem davon aus, dass wir Ende

der ersten Jahreshälfte 2008 das «Minergie-Label»

für das System Softline 70 MD erhalten.

Thema Aussenwanddicke – stellen Sie eine vermehrte

Nachfrage nach 3mm-Profilen fest?

Bei uns ist das Thema noch nicht so aktuell

wie in Deutschland. Aber ich werde vermehrt

darauf angesprochen. Ich bin mir sicher, dass

es besonders für diejenigen Fensterbauer von

Interesse sein wird, welche die damit verbundenen

Vorteile zu schätzen wissen und auch

in Zukunft mit Qualität und Service erfolgreich

am Markt wahrgenommen werden wollen.

Denn nur mit gleich bleibend hoher Qualität

können wir gemeinsam das gute Image des

PVC-Fensters weiter schärfen und eine echte

Alternative zu anderen Materialien bieten.

durchblick VEKA Schweiz

6 Systeme für Fenster und Türen.

7


Objekt

Wohnungen/Lofts

Bauherr

Sareg SA

Rue du Collège 18

2300 La Chaux-de-Fonds

Architektur

Roland Hess

Sareg SA

Rue du Collège 18

2300 La Chaux-de-Fonds

Lage

Zentral gelegen, mitten in der Altstadt von

La Chaux-de-Fonds.

Objekt

Hier handelt es sich um eine alte Uhrenfabrik, die

zu stilvollen Wohnungen/Lofts umgebaut wurde.

Anforderungen Fenster

Mehrkammer Kunststoffprofil mit einer Basis-

Bautiefe von 58 mm inkl. der Normen entsprechenden

Profilverstärkung. 2-fach-Isolierglas mit

U-Wert von 1.1 (ENV).

Spezielles

Gross dimensionierte, zum Teil trapezförmige und

gewölbte Fenster in Weiss und Anthrazit.

Fensterbau:

Domofen SA

Z.I. Sedrac 11

2950 Courgenay

032 471 33 04

www.domofen.ch

8 Systeme für Fenster und Türen.

Fenster im Bau

Aus ehemaliger Uhrenfabrik

werden Lofts

durchblick VEKA Schweiz

9


Fensterbauer im Blickpunkt

Gautschi Holz- + Fensterbau AG

Hauptstr. 148

9430 St. Margrethen/SG

071 747 64 60

Schuppisstr. 11

Postfach 348

9016 St. Gallen

071 282 41 75

www.ghf.ch

Die Vierkopfschweissmaschine ist ideal für die vorhandene

Betriebsgrösse.

Qualität

ohne

Kompromisse

10 Systeme für Fenster und Türen.

Die GAUTSCHI Holz- + Fensterbau AG

in St. Margrethen ist Teil der beeindruckenden

Gautschi Gruppe. Diese

entwickelte sich während der letzten

hundert Jahre von einem Steinmetzbetrieb

- beinahe organisch - zu

einem Unternehmen, das heute sämtliche

Baubereiche abdeckt. Vor einem

Jahr wechselte GAUTSCHI von ihrem

vorherigen Profilhersteller zu VEKA.

Angesprochen auf die Kernkompetenzen der

Firma GAUTSCHI AG lässt Fritz Gois, Geschäftsführer,

keine Zweifel aufkommen: «Wir liefern

Qualität, kompromisslos.» Am Anfang eines Auftrags

würden deshalb immer genaueste Abklärungen

stattfinden: wo wird das Fenster eingesetzt?

Welche Aspekte – ästhetisch, energie-

und sicherheitstechnisch – muss es abdecken?

In welches Umfeld wird es eingebaut?

Fritz Gois: «Jedes Fenster hat seine Berechtigung

– wir setzen es dort ein, wo es seinen Sinn am

besten erfüllt. Dies ist nur möglich, weil wir im

Fensterbereich die ganze Palette, von Holz über

Holz-/Metall bis hin zu Kunststoffprofilen alles

anbieten können.»

Im äussersten Zipfel der Schweiz zuhause, liefert

GAUTSCHI Fenster für Grossprojekte wie

für Einfamilienhäuser vorwiegend in die Kantone

Zürich, Thurgau, St. Gallen und Graubünden.

Die Aufträge kommen aber auch schon

mal von jenseits der Grenze aus Österreich und

Deutschland.

Die Kunststofffenster werden in einer zugemieteten Fabrikhalle

in Walzenhausen auf Montagetermin hin gefertigt.

Zu VEKA kam die Firma GAUTSCHI erst vor einem

Jahr. Der frühere Lieferant liess ein bewährtes

Profil auslaufen, die GAUTSCHI AG sah sich gezwungen,

sich nach einem neuen Lieferanten

umzusehen. Man unterzog verschiedene Firmen

einer kritischen Prüfung. VEKA machte beim

Evaluationsprozess das Rennen! «Mit Softline 70

fanden wir ein Profil, das mit unseren Vorstellungen

in Sachen Qualität und Preis komplett

übereinstimmte. Die Stabilität dieses Profils ist

ein wesentlicher Qualitätsfaktor. Und gute Qualität

sorgt für ausgezeichnete Funktionalität bei

hoher Lebensdauer.»

Nach rund einem Jahr Zusammenarbeit mit

VEKA findet Fritz Gois nur lobende Worte für

den Partner in Deutschland. Der Wechsel von

einem zum anderen Profilhersteller sei für die

Firma eine grosse Sache gewesen. Die neue Technik

machte sorgfältige Einführungs- und Schulungsmassnahmen

notwendig. Da habe sich die

lückenlose Unterstützung durch VEKA schon

häufig als Vorteil erwiesen. Diese reiche von

der Mitarbeiterschulung – was vor allem am

Anfang wichtig gewesen sei – über den Verkauf

bis hin zu technischen Fragen, auf die es

immer eine prompte Antwort gebe. Fritz Gois

«VEKA wird seinem guten Image in allen Punkten

gerecht!»

Geschäftsleiter Fritz Gois (links) und Sachbearbeiter

Kurt Looser stehen voll hinter den VEKA-Profilen.

Qualität, die von sich reden macht.

Die GAUTSCHI AG beschäftigt 37 Angestellte im

Bereich Fensterbau. Davon arbeiten zwei bis drei

Leute – je nach Auftragslage – in der Herstellung

von PVC-Fenstern. Dieser Stellenanteil reflektiert

in etwa auch den Anteil von Kunststofffenstern

am Gesamtumsatz von circa 20 Prozent. Angesprochen

auf diesen vergleichsweise bescheidenen

Anteil bezieht sich Fritz Gois noch einmal

auf die Firmenphilosophie: «Wir legen in der Beratung

viel Wert auf Offenheit und Transparenz,

wir erarbeiten Lösungen, die langfristig greifen.

Dafür setzen wir unsere ganze Erfahrung und

unser Know-how ein. Wir nehmen die Objekte

unter die Lupe, legen die Details offen auf den

Tisch und offerieren dann die bestmögliche, in

Preis und Leistung ausgewogene Lösung. Unser

breites Produktportfolio und die verschiedenen

Rahmenmaterialien können je nach Bausituation

optimal eingesetzt werden. Dabei erhalten

die Endkunden wichtige Tipps zur korrekten Reinigung

und Pflege ihrer neuen Fenster.

«Hier ist wichtig zu wissen, wie häufig und mit

welchen Mitteln werden die Fenster üblicherweise

geputzt? Denn gewisse Gewohnheiten können

die Lebensdauer von PVC-Fenstern positiv

oder negativ beeinflussen. Manchmal ist auch

das, was wir dem Kunden zu sagen haben nicht

das, was der Kunde hören will. Aber mittlerweile

haben wir uns – auch mit dieser Ehrlichkeit –

einen Namen für Qualität gemacht.»

durchblick VEKA Schweiz

11


Rund ums Fenster

Qualität in

Farbe

12 Systeme für Fenster und Türen.

Die Beliebtheit macht farbige Fensterprofile

allgegenwärtig. VEKA

entspricht den Marktbedürfnissen

mit einer grossen Bandbreite an Farb-

und Dekorfolien sowie trendigen Folienvarianten.

Farbige Fenster sorgen für farbige Akzente und

unterstreichen die individuelle Identität der Architektur.

Sie sind deshalb beliebt, nicht nur für

Kindergärten oder Schulhäuser. Schon heute

macht der Anteil der farbigen Folien mehr als

ein Viertel der gesamten VEKA-Produktion aus.

Wobei fest zu halten ist, dass die Präferenzen

in den einzelnen Märkten sehr unterschiedlich

sind. In der Schweiz liegt der Marktanteil farbiger

Folien bei ???? Prozent, in Deutschland bei

rund 25 Prozent, während er in anderen Ländern

bereits deutlich über 50 Prozent beträgt.

Die Gründe für den Erfolg folierter Profile liegen

auf der Hand. Die zunehmende Bandbreite der

Farb- und Dekorvarianten eröffnet Architekten

und Bauherren vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten,

um die Fenster optimal in das Gesamtbild

ihrer Gebäude zu integrieren. Der Einsatz

von Folien ist eine durch und durch flexible Lösung.

Nicht nur erlauben sie eine nahezu unbegrenzte

Farbauswahl (in allen RAL-Farben). Profile

können ein- oder beidseitig mit Folien ausgerüstet

werden, diese können für Innen und

Aussen auch unterschiedlich sein. Aktuell bietet

der Systemgeber zehn Standardfarben sowie

26 Sonderfarben an.

Nahezu unbegrenzte Farbauswahl - alle RAL-Farben.

In der Schweiz liegen vor allem Grautöne im

Trend. Mit den neuen Folienvarianten Anthrazitgrau

und Silbergrau in matter Ausführung

stehen auch hier Oberflächen zur Verfügung,

die nicht nur durch ihre Oberflächengüte und

UV-Beständigkeit, sondern auch durch ihr edles

Erscheinungsbild überzeugen. Sie ähneln pulverbeschichtetem

Aluminium und eignen sich

damit für den Renovationsmarkt von Aluminiumfensterelementen.

Neu im VEKA-Programm ist auch der Folientyp

«Aluminium gebürstet». Diese Folie wurde

auf der «fensterbau/frontale 2008» erstmals der

Fachwelt präsentiert. Aufgrund der täuschend

echten gebürsteten Aluminium-Optik harmonieren

mit dieser Folie veredelte Kunststofffenster

besonders gut mit Aluminiumfassaden von Neu-

und Altbauten.

Schnelle Lieferung

Hohe Liefersicherheit ist ein Qualitätsmerkmal,

das die VEKA AG seinen Partnerunternehmen

zusichert – und dies rund um den Globus. Dies

gilt auch für Profile mit Farb- oder Dekorfolien.

Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu

werden, hat der Systemgeber seine Folierkapazitäten

stetig vergrössert. Allein in Europa sichern

heute 31 Kaschieranlagen die Einhaltung

der Lieferzusagen. Profile in fünf Holzdekoren

(einseitig oder beidseitig foliert) sowie in fünf

Uni-Farben (einseitig foliert) bilden das Standardsortiment,

sind deshalb ständig ab Lager

abrufbar. Bei den übrigen, mehr als 30 Farbtönen

und Dekoren gewährleistet VEKA eine Lieferzeit

von maximal drei Wochen und garantiert

damit dem Fensterbau ein Höchstmass an

Planungssicherheit. Die Liefersicherheit liegt in

diesem Bereich bei über 99 Prozent.

durchblick VEKA Schweiz

13

Nicht frankieren

Ne pas affranchir

affrancare

A Non

Absender

Name

Geschäftsantwortsendung Invio commerciale-risposta

Envoi commercial-réponse

Vorname

Firma

Strasse

PLZ, Ort

Telefon

Fax

E-Mail

VEKA Vertriebsbüro Schweiz

Michael Kind

Heimensteinstrasse 18

8472 Seuzach

Ich bin Architekt Fensterbauer Bauherr


Bestellkarte

durchblick VEKA Schweiz

Bitte senden Sie mir kostenlos und unverbindlich

folgende Unterlagen

Prospekt System SOFTLINE MD 70 mm

(Fenster, Haustüren und Schiebetüren)

Broschüre FENSTERPLANER

CD-Rom VERSIoN 5.0

(Planungssoftware für Architekten,

Planer und Bauherren

in 3 Sprachen)

Info-Flyer zum Thema Alu-Vorsatzschalen

Bitte rufen Sie mich für eine kostenlose,

unverbindliche BERATUNG an

CD-ROM

«Version 5.0»

erhältlich in

3 Sprachen!

Über folgende Themen möchte ich mehr Informationen:

Objekt

Bogenfenster Werkhalle Round Tech

Bauherr

Bartholet Maschinenbau AG

Lochriet

8890 Flums

Lage

Frei stehende Werkhalle im Industriegebiet

Anforderungen Fenster

Bogenfenster ohne Mittelpfosten. Die Scheiben

weisen eine bläuliche Tönung auf, welche mit

einem Spezialkitt zueinander abgedichtet wurden.

Spezielles:

Spezielles und aufwändiges Schweissverfahren

der Profile.

Fensterbau:

Beglinger Schreinerei und

Fensterbau

Badstubenstr. 13

8880 Walenstadt

081 735 22 45

14 Systeme für Fenster und Türen.

Fenster im Bau

durchblick VEKA Schweiz

Ästhetik im

Industriebau

15


Rund ums Fenster

Ein schlüssiges

Qualitätskonzept

Qualität setzt sich aus zahlreichen

Komponenten zusammen. Sie ist die

Summe aller Bemühungen eines Unternehmens,

ein tadelloses Produkt und

einwandfreie Dienstleistungen hervor

zu bringen. Im Verkaufsgespräch lässt

sich schwerlich auf die Philosophie und

Vision eingehen, die dahinter stehen.

Glücklicherweise liefert VEKA einige

Parameter, an denen sich Qualität eindeutig

messen und verkaufen lässt.

DIN ISO 9001

Hinter dieser unscheinbaren, jedoch viel gelesenen

Bezeichnung steckt die gesamte Qualitätssicherung

eines Unternehmens. Sie zeichnet

sämtliche Bereiche aus, von der Entwicklung,

über die Herstellung bis zu Verwaltung

und Logistik. Jeder einzelne Bereich muss hohe

Anforderungen erfüllen, um das Qualitätssignet

zu erhalten. Die entsprechenden Anforderungen,

respektive Qualitätsleitlinien sind in einem unzählige

Seiten umfassenden Katalog definiert.

Die Qualitätskontrolle berücksichtigt jede einzelne

Produktionsstufe, dies auch mit Hinblick

auf den Umweltschutz. VEKA nutzt diese Leitlinien

als Kontrollinstrument und als Grundlage

für kontinuierliche Verbesserungen in den Arbeitsabläufen

sowie zur Gestaltung aller Produktionsbereiche.

Die Resultate sind greifbar

• RAL A-geprüfte Qualitätsprofile

• Vielfältige Systemauswahl, Produkteigenschaften

• Hohe Lieferstärke

• Gesichertes Recycling

• Umfangreiche Produktionsunterstützung

• Langfristige Partnerschaft

• Grosse Farbauswahl bei kurzer Lieferzeit

CH 97/0301

VEKA-Qualität – klare Vorteile in der Anwendung,

RAL-Gütezeichen

Die RAL-Gütesicherung entwickelte sich zum

Gradmesser und zur unabhängigen Bewertungsgrundlage

bei der Kaufentscheidung für Fenster

und Türen. Sie garantiert:

• gleich bleibende Qualität, gültig für alle

Rahmenmaterialien, alle erdenklichen Grössen

und Ausführungen

• lange Lebensdauer der Fenster = hervorragendes

Preis-, Leistungsverhältnis

• geringer Aufwand für Wartung und Pflege

• Berücksichtigung der Umweltaspekte

• Fachgerechter Anschluss an den Baukörper

Die VEKA AG erhielt von der Gütegemeinschaft

sowohl das Gütezeichen für weisse wie für farbige

Profilsysteme verliehen.

Systemvielfalt und Produkteigenschaften

Alphaline 90. TOPLINE. SOFTLINE 70 und

SWINGLINE –

so heissen die VEKA-Systemfamilien. Insgesamt

stehen über 1600 verschiedene Profile zur Verfügung,

mit denen sich alle gewünschten Fenster-

und Türentypen fertigen lassen. Ihnen

gemeinsam sind die hervorragenden Produkteigenschaften:

Wärme- und Schallschutz, Sicherheit,

Langlebigkeit und einfache Pflege, Umweltfreundlichkeit.

Starke Lieferungen

VEKA überlässt Qualität nicht dem Zufall. So

wurde im vergangenen Jahr massiv in die Logistik

investiert mit dem Resultat, dass diese beschleunigt

und die Lieferstärke ausgebaut werden

konnte. Der Hallenneubau bietet nun, dies

ist nur ein Beispiel, zusätzlichen Platz zum Lagern.

Dies wiederum erweitert die Möglichkeiten

zum Beladen der LKWs mit der Konsequenz, dass

mehrere Touren gleichzeitig bearbeitet werden

können. Zusätzliche Pufferfläche für kommissionierte

Aufträge erlauben, Nachbestellungen

zu berücksichtigen und später einfach mit zu

verladen. Der logistische Prozess beschleunigt

sich, damit ergibt sich eine Verbesserung des

Lieferservices.

Weit reichende Dienstleistungen

Servicebereitschaft – bei VEKA zieht sie sich

durch alle Bereiche. Es gilt als selbstverständlich,

die Fenster verarbeitenden Partnerbetriebe

so weit reichend wie möglich zu unterstützen.

Beispiele dafür sind das europaweit funktionierende,

kapazitätsstarke Recycling-Konzept,

dem sich die Partner anschliessen können. Oder

die Unterstützung in der Planung, zum Beispiel

durch zur Verfügungstellen diverser Software.

Last, but not least zählt der Support bei der Einführung

in neue Techniken und das prompte

Entgegenkommen bei technischen Fragen und

in der Unterstützung der Produktion.

durchblick VEKA Schweiz

16 Systeme für Fenster und Türen.

17


Rund ums Fenster

Sonnenschutz

verbessert

Energieeffizienz

Eine von der ES-SO (European Solar-

Shading Organization) in Auftrag gegebene

Studie beweist: zeitgemässe

Sonnenschutz-Systeme ermöglichen

bis zu 10% Energieeinsparungen.

Die 2006 durchgeführte Studie ergab: Durch

den Einsatz intelligenter Sonnenschutzsysteme

liessen sich vom Energiebedarf von 410 Mio.

Tonnen Ölequivalent für alle Gebäude der EU

10% (41 Mio. Tonnen) einsparen. Wobei 2 /3 bei

der Kühllastreduzierung im Sommer und 1 /3

bei der Verringerung des Wärmebedarfs im

Winter liegt.

Grosse Fenster setzen ihre Akzente in der modernen

Bauweise. Ästhetisch gesehen ist der Einsatz

von mehr Glas ein Plus. Vom energetischen

Standpunkt her kann dasselbe zu einem Schwachpunkt

werden, weil viel Glas zu extremer Überhitzung

der Gebäude im Sommer führen kann.

Denn Glas ist in der Regel ein statisches Element

der Gebäudehülle. Das heisst, es kann sich nicht

selbst regulierend den äusseren klimatischen Bedingungen

sowie dem Tageslauf anpassen. Der

Einsatz intelligenter Sonnenschutzsysteme trägt

einmal zur Verbesserung der Energieeffizienz bei

und erhöht gleichzeitig den Komfort der Benutzer

wesentlich.

Verstellbare und automatisierte Sonnenschutzanlagen

gestalten die Sonneneinstrahlung durch

die Fenster dynamisch und anpassungsfähig.

Die Effekte sind folgende:

1. An heissen Tagen schützt die Abschattung vor

Gebäudeüberhitzung. So kann bis zu 90 % der

Wärmeeinstrahlung bereits vor dem Glas abgehalten

werden. Dies vermeidet oder reduziert

den Bedarf an Kühlenergie.

2. Durch automatisches Öffnen der Fenster in

Abhängigkeit der Storen kann ohne zusätzlichen

Lüftungsaufwand genügend Frischluft

zugeführt und eine dementsprechende Abkühlung

im Gebäude erreicht werden.

3. An kühlen Tagen kann die Sonnenenergie

durch freie Einstrahlung in den Raum genutzt

werden.

4. In der Nacht wird die Wärmeabstrahlung nach

aussen vermindert.

Quellennachweis:

Schenker Storen AG, 5012 Schönenwerd, www.schenker.ch

Ein Beruf

mit vielen

Seiten

Der Schreiner. Ihr Macher. Mit diesem

Slogan wirbt der Verband Schweizerischer

Schreinermeister und Möbelfabrikanten

(VSSM) für seine Berufsleute.

Macherqualitäten sind es auch,

die beim Beruf Fensterbauer ganz

wesentlich ins Gewicht fallen.

Roger Salvisberg, 24-jährig und seit August

2000 beim VEKA-Partner Rosa Fenster GmbH in

Busswil tätig, ist ein ambitionierter junger Mann.

Nach seiner vierjährigen Lehre als Schreiner mit

Fachrichtung Bau/Fenster und der Rekrutenschule

absolvierte er die Weiterbildung zum

Schreinermonteur VSSM. Zur Zeit drückt er dreimal

wöchentlich am Abend die Schulbank in seiner

berufsbegleitenden Ausbildung zum Technischen

Kaufmann.

«Ich bin überzeugt, bis jetzt das Richtige getan

zu haben. Die Arbeit im Bereich Fensterbau gefällt

mir. Ich komme viel raus, geniesse den Kontakt

mit Endkunden. Was für viele nicht auf den

ersten Blick ersichtlich ist: ein Fenster bauen ist

anspruchsvoll, genaues Arbeiten ist in jedem Fall

unabdingbar. Zwar wird heute viel auf Fertigungsstrasse

gearbeitet. Fallen jedoch spezielle Formen

oder Verglasungen an, dann können wir mit unserer

Ausbildung aus dem Vollen schöpfen.»

Aus diesem Grund setzt sich Roger Salvisberg

bei seinem ehemaligen Lehrbetrieb und jetzigen

Arbeitgeber Rosa auch für die Lehrlinge ein. Er

befürwortet den praktischen Einsatz auf der

ganzen Linie:

«Sie sollen die einzelnen Produktionsschritte

kennen lernen, indem sie in diesem entsprechenden

Bereich arbeiten. So wird es für sie auch

Roger Salvisberg an der Arbeit:

«Fixe Teams erleichtern die Montage der Fenster.»

möglich, die praktischen Zusammenhänge zu

erkennen.»

Trotzdem sieht sich Roger Salvisberg nicht für

immer auf dem Bau:

«Die Termindichte, der damit verbundene Druck

und auch die körperliche Anstrengung machen

einen auf Dauer zu schaffen. Ich gebe zu, immer

grösser werdende Fensterflächen sind von

der Ästhetik her nicht zu übertreffen. Aber wenn

man in der Situation ist, diese Fenster anheben

und montieren zu müssen… da braucht es nicht

nur körperlichen vollen Einsatz, man muss auch

den Kopf voll bei der Sache haben, um ein geschicktes,

sorgfältiges und qualitätskonformes

Vorgehen zu sichern.»

Roger Salvisbergs berufliche Vision:

«Mit meinem soliden Fundament als Handwerker

und mit der Erfahrung auf dem Bau will ich

mich der Herausforderung als Technischer Kaufmann

stellen und mittelfristig auf der «anderen»,

auf der planerischen Seite tätig werden.»

Informationen zum Schreinerberuf

Über Anforderungen zur Ausbildung zum Schreiner sowie

über die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten auf allen

Ebenen – Zusatzlehren, Weiterbildungen, Spezialisten, Kader,

Höheres Kader und Unternehmerschulungen – informieren

folgende Webseiten:

www.schreiner.ch (Berufsbild Schreiner/in oder

www.schreinerbildung.ch oder direkt beim VSSM:

Postfach, 8044 Zürich, Tel. 044 267 81 00

oder unter berufsbildung@vssm.ch

Seit kurzem besteht ausserdem die Möglichkeit,

eine Anlehre als Kunststoff-Fensterbauer zu

absolvieren.

durchblick VEKA Schweiz

Marktnotitz:

Verhaltene

Prognosen

Geringere Wachstumsraten und

ein schwächelnder Wohnbau:

nach den vergleichsweise starken

Jahren zwischen 2003 und 2006

zeichnete sich 2007 zum ersten

Mal ab, dass die guten Jahre im

Schweizer Fenstermarkt vorbei

sein könnten.

2008 wird der Markt mengenmässig mit nur

1% expandieren und für die kommenden Jahre

ist noch mit geringeren Wachstumsraten zu

rechnen. Der Grund für diese Annahme liegt in

einem starken Rückgang von Baugenehmigungen

und Fertigstellungen (besonders bei

den Einfamilienhäusern). Der Trend könnte

noch von einer guten Entwicklung im Nichtwohnbau

aufgefangen werden. Dieser wird sich

jedoch auch schwächer als bisher entwickeln.

Höherer Renovationsanteil

Ein immer grösserer Anteil der Fenster wird in

Renovationsprojekten verbaut. So sank der Neubauanteil

von 2003 bis 2007 von 41,6% auf

40,7% und wird in den kommenden Jahren weiter

sinken. Diese Entwicklung betrifft allerdings

nur den Wohnbau, im Nichtwohnbau ist mit

leicht steigendem Neubauanteil zu rechnen.

Bei den Rahmenmaterialien ist weiter eine Hinwendung

zu hochqualitativen, höherpreisigen

Varianten fest zu stellen. Kombinationsfenster

aus Holz/Aluminium steigerten ihren Marktanteil

deutlich, ihr Marktanteil liegt jetzt bei 27,5%.

Dieses Wachstum ging vor allem auf Kosten von

Holz-, erstmals auch zu Lasten von PVC-Fenstern,

die ihren Zenith erreicht haben dürften.

Im Gegensatz zum europäischen Trend sind

Schweizer weitgehend bereit, für die Verbindung

von Funktionalität und Design zu bezahlen.

Quelle: www.interconnectionconsulting.com

Auszug aus der Studie IC Market Forecast®

(Fenster in der Schweiz 2008)

18 Systeme für Fenster und Türen. 19

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine