Geschäftsbericht 2007 (PDF 2,3MB) - VR-Bank eG

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Geschäftsbericht 2007 (PDF 2,3MB) - VR-Bank eG

Geschäftsbericht 2007

VR-Bank eG

Volksbank - Raiffeisenbank


Die Geschäftsstellen

der VR-Bank eG Schopfheim-Maulburg

Hauptgeschäftsstellen:

Bahnhofstraße 2

79650 Schopfheim Telefon: 076 22 /683 -0 Montag bis Mittwoch und Freitag

Telefax: 076 22 /683 -1099 8.00–12.15 Uhr, 14.00–16.30 Uhr

Hermann-Burte-Straße 5 E-Mail: info@vr-b.de Donnerstag

79689 Maulburg Internet: www.vr-b.de 8.00–12.15 Uhr, 14.00–18.00 Uhr

Geschäftsstellen:

Adelhausen

Telefon: 076 22 /683 -1730

Dienstag

9.00–12.00 Uhr

Donnerstag

15.00–18.00 Uhr

Fahrnau

Telefon: 076 22 /683 -1640

Montag bis Freitag

8.00–12.15 Uhr

14.00–16.30 Uhr

Mittwoch Nachmittag geschloss-

sen

Donnerstag

bis 18.00 Uhr geöffnet

Gersbach

Telefon: 076 22 /683 -1660

Montag und Freitag

9.00–12.00 Uhr

Mittwoch

14.30–18.00 Uhr

Geschwend

Telefon: 076 22 /683 -1670

Montag

14.00–16.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag

10.00–12.30 Uhr

Freitag

14.30–18.00 Uhr

Häg-Ehrsberg

Telefon: 076 22 /683 -1650

Dienstag

14.00–17.00 Uhr

Mittwoch

10.00–12.00 Uhr

Donnerstag

15.00–18.00 Uhr

Hausen

Telefon: 076 22 /683 -1680

Montag

8.30–12.15 Uhr

14.00–16.30 Uhr

Donnerstag

8.30–12.15 Uhr

14.00–18.00 Uhr

Höllstein

Telefon: 076 22 /683 -1750

Dienstag und Mittwoch

8.30–12.15 Uhr

14.00–16.30 Uhr

Freitag

8.30–12.15 Uhr

14.00–18.00 Uhr

Zell

Telefon: 076 22 /683 -1630

Montag bis Freitag

8.00–12.15 Uhr

14.00–16.30 Uhr

Donnerstag

bis 18.00 Uhr geöffnet


Verwaltung unserer Bank

Vorstand

Günther Heck, Geschäftsleiter

Bernhard Schlageter, Geschäftsleiter

Prokuristen

Stefan Kramer

Bereichsleiter Unternehmenssteuerung

Ines Niederschuh

Bereichsleiterin Produktionsbank

Jürgen Wenk

Bereichsleiter Privatkunden/Vertrieb

Siegfried Zettler

Bereichsleiter Firmenkunden

Verbandszugehörigkeit

Badischer Genossenschaftsverband

76137 Karlsruhe

Zentralbank

DZ Bank AG

60322 Frankfurt

Aufsichtsrat

Immo Leisinger

Vorsitzender,

Geschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee

Konstanz/Schopfheim

Horst Sutter

stellv. Vorsitzender,

Leiter kfm. Verwaltung, Personalleiter i. R.,

Schopfheim-Gersbach

Ludwig Asal

Geschäftsführer, Todtnau-Geschwend

Friedrich Brüderlin

Geschäftsführer, Schopfheim

Dieter Gebhardt

Bau- und Kunstschlossermeister, Schopfheim

Willi Haas

Freier Architekt, Maulburg

Erwin Maier

Geschäftsführer, Häg-Ehrsberg

Karlheinz Müller

Geschäftsführer, Maulburg

Peter Neumann

Geschäftsführer, Maulburg

Andreas Philipp

Steuerberater, Schopfheim


Vorwort des

Vorstandes

Die Entwicklung unserer VR-Bank ist im Geschäftsjahr

2007 erfolgreich verlaufen.

In allen wichtigen Geschäftsbereichen konnten erfreuliche

Zuwachsraten verzeichnet werden. So konnte das

betreute Kundenanlagevolumen um ca. 12 Mio. auf

ca. 293 Mio. Euro (+ 4,2 %) gesteigert werden.

Im Kreditgeschäft konnten die Kreditzusagen an unsere

mittelständische Firmenkundschaft gegenüber dem

Vorjahr nochmals gesteigert werden. Die Nachfrage

nach privaten Wohnungsbaukrediten ging jedoch merklich

zurück. Insgesamt konnte unser betreutes Kundenkreditvolumen

um ca. 1 Mio. Euro auf 326 Mio. Euro

gesteigert werden.

Auch im Vermittlungsgeschäft mit unseren Verbundpartnern

R + V, Union Investment, Bausparkasse

Schwäbisch Hall und der Teambank waren wir wiederum

sehr erfolgreich.

Mit der Ertragslage unserer VR-Bank sind wir, vor dem

Hintergrund der anhaltenden flachen Zinsstrukturkurve

und der damit verbundenen Einengung der Zinsmarge,

zufrieden.

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar

auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden

ausgerichtet.

Die hohe Beratungsqualität und Qualifikation unserer

Mitarbeiter wird durch permanente interne und externe

Schulungen weiterentwickelt. Den Weg der perma-

nenten Mitarbeiterentwicklung im Interesse unserer

Mitglieder und Kunden werden wir konsequent fortsetzen.

Bei aller notwendigen Technisierung steht für uns

der persönliche Kontakt und das Gespräch mit unseren

Mitgliedern und Kunden im Vordergrund.

Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Geschäftsjahr

2007 bedanken wir uns herzlich bei allen

Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern.

Allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlichen

Dank und große Anerkennung für die erbrachten

Leistungen und das große Engagement für das

Erreichen unserer geschäftlichen Ziele.

Den Herren des Aufsichtsrates danken wir für die

konstruktive Zusammenarbeit.

Den Gemeinde- und Ortsverwaltungen unseres

Geschäftsgebietes, dem genossenschaftlichen

Finanzverbund, den Verbänden, Banken, Spitzen- und

Spezialinstituten, die uns bei der Erfüllung unserer

Aufgaben unterstützt haben, gilt ebenfalls unser Dank.

Im April 2008

Günther Heck Bernhard Schlageter


Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2007

der VR-Bank eG, Schopfheim

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

und der Kreditgenossenschaften

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat sich

auch im abschlossenen Jahr 2007 fortgesetzt. Die Auftriebsfaktoren

aus dem In- und Ausland waren stark genug,

um erschwerende Einflüsse wie die Mehrwertsteuererhöhung,

die andauernde Stärke des Euro oder die erste

Verunsicherungswelle auf dem internationalen Finanzparkett

zu verkraften. Das Wachstum des preisbereinigten

Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresvergleich

2,5 % und lag damit deutlich über dem langfristigen

Trendwachstum des Produktionspotenzials von ca. 1,5 %.

Der Aufschwung wurde gleichermaßen von Impulsen der

Inlands- und Auslandsnachfrage getragen, während die

Entwicklung in 2006 noch überwiegend von der inländischen

Nachfrage bestimmt wurde.

Der private Konsum, mit einem Anteil von 55% am realen

BIP die wichtigste Nachfragekomponente, sank 2007 in

realer Rechnung um 0,3 %. Im Vorjahr war er noch um 1%

expandiert. Der private Konsum entwickelt sich im typischen

Konjunkturmuster parallel zum Volkseinkommen –

anders als Konsumentenstimmungen und -erwartungen,

welche der wirtschaftlichen Entwicklung vorauseilen. Insofern

wäre angesichts der steigenden Beschäftigung und

steigender Nominalhöhe durchaus ein kräftiger Anstieg

angelegt gewesen, wenn die Kaufkraft nicht durch erhebliche

Preissteigerungen und die Mehrwertsteueranhebung

wieder aufgezehrt worden wäre. Der private Konsum

dämpfte damit das gesamtwirtschaftliche Wachstum um

0,2 Prozentpunkte. Die Sparquote stieg leicht von 10,5%

auf 10,8% an.

Die Konsumausgaben des Staates expandierten mit 2%

moderat, was angesichts ihrer geringen absoluten Höhe

einem Wachstumsbeitrag von 0,4 Prozentpunkten entsprach.

Dies war nicht zuletzt der verbesserten Einnahmensituation

der öffentlichen Haushalte zu verdanken, wobei

insbesondere die erhöhten Verbrauchssteuern – wie erwähnt

– spiegelbildlich die Konsummöglichkeiten der

privaten Haushalte belastete.

Die höchste Dynamik der inländischen Verwendungsseite

wiesen die Bruttoanlageninvestitionen auf, die sich um

4,9% ausweiteten. In der Summe waren die Investitionen

für 0,9 Prozentpunkte des gesamtwirtschaftlichen Zuwachses

verantwortlich. Gute Absatz- und Gewinnerwartungen,

günstige Finanzierungskonditionen und eine hohe

Kapazitätsauslastung waren dafür offenkundige Bestimmungsgründe.

Auch in struktureller Betrachtung ergibt sich

ein durchweg positives Bild, wobei die Ausrüstungsinvesti-

tionen mit 8,5 % besonders kräftig zunahmen. Die bis

zum Jahresende 2007 befristete degressive Abschreibung

dürfte hierbei für einen Schub im letzten Quartal des

Jahres verantwortlich gewesen sein. Es folgen die Investitionen

in sonstige Anlagen (+ 6,5 %) und etwas abgeschlagen

die Bauinvestitionen (+ 2,0%). Trotz Abschaffung

der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung

ergab sich kein Einbruch der Wohnungsbauinvestitionen,

die etwa auf dem Niveau von 2006 verharrten. Vor allem

die Wirtschaftsbauinvestitionen sind also für den beobachteten

moderaten Anstieg verantwortlich und expandierten

mit plus 4,3%.

Die ungebrochene Nachfrage nach deutschen Gütern bescherte

dem Export ein Plus von 8,3% und war damit

kräftiger als bei den Importen (+ 5,7%). In der Folge

konnte der Außenbeitrag mit 1,4 Prozentpunkten positiv

zum Aufschwung beitragen und erreichte mit plus 168,1

Mrd. Euro einen neuen Höchststand.

Die 75 (Vorjahr 76) badischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

(VR-Banken) haben sich 2007 erneut gut im

Markt behauptet. So erhöhte sich die zusammengefasste

Bilanzsumme der Institute erneut deutlich um 4,2 Prozent

und lag damit erstmals über der 50-Milliarden-Euro-

Grenze (52 Milliarden Euro), das Einlagengeschäft verzeichnete

einen Zuwachs von 3,1 Prozent auf 38,5

Milliarden Euro, und auch die bilanziellen Kundenkredite

setzten mit einem Plus von 2 Prozent auf knapp 28

Milliarden Euro den positiven Trend der Vorjahre fort.

Beim Teilbetriebsergebnis im Bankgeschäft allerdings

konnten sich die badischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

wie erwartet nicht vom bundesweiten Trend

abkoppeln; der Wert ging von 0,91 auf 0,74 Prozent der

durchschnittlichen Bilanzsumme zurück.

2. Entwicklung der VR-Bank eG, Schopfheim

Gesamtgeschäft Berichtsjahr 2006 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 299.792 293.133 6.659 2,3

Außerbilanzielle

Geschäfte *) 82.893 100.971 -18.078 -17,9

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten),

2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.


Die Bilanzsumme unserer Bank wuchs insbesondere aufgrund

der erfreulichen Entwicklung bei den Kundenforderungen

im Geschäftsjahr 2007 um 2,3 %.

Die außerbilanziellen Geschäfte gingen deutlich um rund

18 Millionen Euro auf 82,8 Millionen Euro zurück. Dies ist

in erster Linie auf die abgeschwächte Nachfrage nach

Währungskrediten zurückzuführen.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2006 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Forderungen

an Kunden 209.901 186.070 23.831 12,8

Avale 62.531 81.755 -19.224 -23,5

Wertpapieranlagen 50.263 73.093 -22.830 -31,2

Forderungen

an Banken 20.062 14.744 5.318 36,1

Trotz der Fortsetzung des wirtschaftlichen Aufschwunges

und der damit einhergehenden weiteren Entspannung

am Arbeitsmarkt sowie einem im historischen

Vergleich immer noch niedrigen Zinsniveau konnten die

überdurchschnittlichen Steigerungsraten der vergangenen

zwei Jahre bei den Kundenforderungen nicht mehr

erreicht werden. Dabei war die Entwicklung differenziert.

So konnten die Kreditzusagen an unsere mittelständische

Firmenkundschaft gegenüber dem Vorjahr

nochmals gesteigert werden, die Nachfrage nach privaten

Wohnungsbaukrediten ging jedoch merklich zurück.

Während sich die Forderungen an Kunden wiederum

deutlich erhöhten, verstärkte sich der Rückgang bei den

Avalen gegenüber dem Vorjahr. Dies ist wie im Vorjahr

insbesondere auf die Kursentwicklung des Schweizer

Franken zum Euro zurückzuführen. Insgesamt konnten

die Kundenforderungen einschließlich Avale um 1,7%

gesteigert werden. Der Gesamtbestand unserer Wertpapieranlagen

und Forderungen an Banken hat sich

infolge der Ausweitung der Kundenforderungen

gegenüber dem Vorjahr um rund 17,5 Millionen Euro

auf 70,3 Millionen Euro ermäßigt.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2006 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bankrefinanzierungen

78.947 72.127 6.820 9,5

Spareinlagen 58.749 69.873 -11.124 -15,9

andere Einlagen 118.908 108.597 10.331 9,5

verbriefte

Verbindlichkeiten 16.132 14.808 1.324 8,9

Nachrangverbindlichkeiten

2.492 2.034 458 22,5

Genussrechtskapital 8 731 -723 -98,9

Die Bankenrefinanzierungen liegen mit einem Zuwachs

von 9,5 % deutlich über dem Vorjahresniveau. Erstmals

seit drei Jahren konnte der Mittelabfluss bei den

Kundeneinlagen vollständig gestoppt werden; saldiert

ergab sich eine Erhöhung um TEUR 511. Hohen

Steigerungsraten bei den anderen Einlagen und den verbrieften

Verbindlichkeiten standen dabei starke Abflüsse

bei den Spareinlagen gegenüber. Der Trend zu Anlageformen

außerhalb der Bilanz ist aber nach wie vor ungebrochen.

Das betreute Kundenanlagevolumen, das auch

die vermittelten Anlageformen beinhaltet, erhöhte sich

mit 4,3 % deutlich. Zur Stabilisierung unseres Eigenkapitals

bieten wir unseren Kunden seit Ende des Berichtsjahres

VR-Vermögensbriefe mit Nachrangabrede und

einer attraktiven Verzinsung an. Der Bestand der Nachrangverbindlichkeiten

hat sich um TEUR 458 erhöht,

während bei dem Bestand an Genussrechtskapital aufgrund

von Fälligkeiten ein Rückgang von TEUR 723 zu

verzeichnen ist.

Dienstleistungs- Berichtsjahr 2006 Veränderung

geschäft TEUR TEUR TEUR %

Erträge aus Wertpapierdienstleistungs-

und

Depotgeschäften 360 320 40 12,5

Vermittlungserträge 695 746 -51 -6,8

Avalprovisionen 856 985 -129 -13,1

Erträge aus

Zahlungsverkehr 1.060 1.014 46 4,5


Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und

Depotgeschäft und für die Vermittlung von Produkten

unserer genossenschaftlichen Verbundpartner – Bausparkasse

Schwäbisch-Hall, R+V Versicherung, Union

Investment, Teambank – sowie im Immobilien-Vermittlungsgeschäft

bewegten sich insgesamt weiterhin auf

dem erfreulich hohen Niveau des Vorjahres. Die Erträge

aus dem Zahlungsverkehr konnten leicht um 46 TEUR

gesteigert werden. Deutlich abgenommen haben jedoch

die Avalprovisionen. Dies ist auf die rückläufige Nachfrage

nach den von uns vermittelten Währungskrediten

der DZ Bank International zurückzuführen. Insgesamt

ging der Provisionsüberschuss aus dem Dienstleistungsgeschäft

um TEUR 104 auf TEUR 2.909 zurück.

Investitionen

Im Jahr 2007 haben wir Investitionen über 286 TEUR

getätigt. Dabei handelt es sich zu etwa gleichen Teilen

um Neu- und Ersatzbeschaffungen für Betriebsvorrichtungen

und Geschäftsausstattung. Des Weiteren wurden

umfangreiche Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen

an den bankeigenen Gebäuden durchgeführt.

Personal und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2007 waren insgesamt 83 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter (Vorjahr 89) bei unserer Bank

beschäftigt. Unter den 47 weiblichen und 36 männlichen

Betriebsangehörigen befanden sich 22 Teilzeitkräfte

sowie 6 Auszubildende.

Der Aus- und Weiterbildung messen wir seit Jahren

einen hohen Stellenwert bei. Um den sich ständig verändernden

Anforderungen gerecht zu werden, haben

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im vergangenen

Jahr an zahlreichen internen und externen

Schulungsmaßnahmen teilgenommen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter partizipieren

über verschiedene freiwillige soziale Leistungen am Geschäftserfolg

unserer Bank. Die wichtigsten Komponenten

sind eine zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung

und, ab einer Betriebszugehörigkeit von 5 Jahren, die

Beteiligung am Aufbau einer privaten Altersversorgung.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Sonstige wesentlichen Vorgänge sowie bedeutsame

Ereignisse und Entwicklungen sind im Geschäftsjahr nicht

eingetreten.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen

und Risiken der voraussichtlichen

Entwicklung der VR-Bank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar

auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden

ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung

entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung

unserer Mitglieder und Kunden in allen Finanzierungsund

Vermögensanlagefragen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen

und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der

Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit

messen wir besondere Bedeutung bei. Die Steuerung,

Überwachung und Kontrolle der Risiken ist in die Unternehmensplanung

und -steuerung integriert und gesamtbankbezogen

ausgerichtet. Durch Funktionstrennungen

in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen

Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit

der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen

Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken

ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der

Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung.

Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür

zuständigen Unternehmensbereiche berichten direkt

dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen

Kredit-, Marktpreis- Liquiditäts- und operationellen

Risiken, wobei die Kredit- und Marktpreisrisiken die

Schwerpunkte bilden.

Das Adressausfall- oder Kreditrisiko wird aufsichtsrechtlich

durch den Grundsatz I und die Großkreditvorschriften

quantifiziert und durch die Mindestanforderungen

an das Kreditgeschäft der Kreditinstitute

(MaRisk) qualitativ begrenzt. Darüber hinaus haben wir

Instrumente entwickelt, die der risikoorientierten Kreditbeurteilung

dienen. Im Firmenkundengeschäft setzen

wir, neben der maschinellen Bilanzanalyse, EDV-gestützte

Ratingverfahren ein, die mit Hilfe von Bonitätsmerkmalen

die Kredite in Risikoklassen einteilen.

Das Kreditrisikomanagement, d.h. die Steuerung und

Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und

Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in den

Unternehmensbereichen Marktfolge Aktiv und Controlling

angesiedelt. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe

die intensive Betreuung problembehafteter

Engagements sowie die Sicherheitenverwertung

und Engagementabwicklung von gekündigten

bzw. insolventen Krediten vor. Wir konnten den

Vorsorgebedarf für Kreditrisiken gegenüber dem Vorjahr

konstant halten.

Das Marktpreisrisiko wird im Rahmen der aufsichtsrechtlichen

Regelungen (Mindestanforderungen an das

Risikomanagement MaRisk) ermittelt. Die Steuerung

erfolgt durch den Unternehmensbereich Controlling.

Ausgerichtet an den Vorgaben eines bankindividuellen

ertrag- und eigenkapitalorientierten Limitsystems erfolgt

die Darstellung der Limitauslastung unter der Annahme

simulierter Zinsstrukturszenarien. Wir halten im Rahmen

unserer Steuerung die Risikopositionen gering.

Angesichts unserer Geschäftsstruktur beruht unser

Marktpreisrisiko, neben dem Kursänderungs- und

Fremdwährungsrisiko, im Wesentlichen auf sich ver-


ändernden Geld- und Kapitalmarktzinsen, dem Zinsänderungsrisiko.

Dieses resultiert primär aus der Vergabe

langfristig zinsgebundener Kredite, die zum Teil durch

kurzfristige Einlagen finanziert werden. Zusätzliche Zinsänderungsrisiken

ergeben sich aus der Liquiditätshaltung

im Rahmen von Geldanlagen bei Kreditinstituten und

dem bankeigenen Wertpapierbestand. Die Messung des

Zinsänderungsrisikos erfolgt mit Hilfe einer dynamischen

Zinselastizitätsbilanz unter Einsatz des Programms

“Zinsmanagement”.

Das Risiko der ungedeckten Fremdwährungspositionen

wird fortlaufend überwacht und ist überschaubar.

Die Steuerung des Liquiditätsrisikos erfolgt über den

aufsichtsrechtlichen Grundsatz II. Die Liquiditätskennzahl

gemäß § 2 Grundsatz II muss mindestens eine Relation

von 1,0 ausweisen. Diese wurde zu keinem Zeitpunkt

unterschritten. Damit war die Zahlungsfähigkeit jederzeit

gegeben. Aufgrund weiterer Restriktionen (bankinterne

Richtlinie) sollen Eigenanlagen in Wertpapieren

grundsätzlich nur bei ausreichender Marktliquidität der

Wertpapiere getätigt werden. Generell stufen wir das

Liquiditätsrisiko aufgrund des in der genossenschaftlichen

Gruppe installierten Liquiditätsausgleichs als

gering ein.

Neben den Kredit-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat

sich unsere Bank auf operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken

im EDV Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge,

Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken,

allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser diesbezügliches

innerbetriebliches Überwachungssystem wird

systematisch ausgebaut und trägt dazu bei, die operationellen

Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich

zu begrenzen.

Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit laufenden Investitionen

in neue EDV-Systeme über die von uns beauftragte

Rechenzentrale sowie durch die ständige Optimierung

der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit

wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber

hinaus unter anderem durch die klare Funktionstrennung

von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen

und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt

die funktionale Trennung in die Bereiche Markt und

Marktfolge und die danach ausgerichtete Organisation

zur Minimierung operationeller Risiken bei.

Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im

Verbund entwickelten standardisierten Formulare begegnet.

Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir die Rechtsabteilung

des Badischen Genossenschaftsverbandes e.V.

oder andere externe Dienstleister rechtzeitig in die Abwicklung

ein. Es besteht zudem banküblicher Versicherungsschutz.

Über die Steuerung beziehungsweise Minimierung dieser

Risikoarten hinaus prüft die Interne Revision regelmäßig

die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten

Arbeitsabläufe. Dieser umfassende Steuerungsansatz

erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken,

die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund

Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige

Einleitung von entsprechenden Gegensteuerungsmaßnahmen.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung

und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich

gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Eigenmittel, Berichtsjahr 2006 Veränderung

Solvabilität TEUR TEUR TEUR %

Eigenkapital lt. Bilanz*) 20.675 20.293 382 1,9

Eigenmittel 23.903 20.193 3.710 18,4

Solvabilitätskennziffer**) 10,3% 8,4%

*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten),

10 (Genussrechtskapital), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken)

und 12 (Eigenkapital).

**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße

für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet

neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare

Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach

den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz

über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im

Geschäftsjahr 2007 gut eingehalten.

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat

zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals

beschlossenen Vorwegzuweisung von 0,3 Mio. EUR zu

den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der

Vertreterversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital

17,4 Mio. EUR; das sind 5,8% der Bilanzsumme.

Die Höhe unseres erwirtschafteten Eigenkapitals entspricht

insgesamt dem Durchschnitt der Kreditgenossenschaften

in Baden. Unsere Unternehmensplanung sieht

auch in den kommenden Jahren durch über dem Bilanzsummenwachstum

liegende Dotierungen der Ergebnisrücklagen

eine weitere Stärkung der Eigenkapitalbasis vor.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes

ermöglichten uns weiterhin eine insgesamt ausgewogene

branchen- und größenmäßige Streuung unserer

Ausleihungen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen

für die einzelnen Kreditnehmer sowie

sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des

gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum

Jahresende 2007 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet.

Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener

Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen,

Einzel- und Pauschalrückstellungen sowie

Vorsorgereserven wurden von den entsprechenden

Bilanzposten abgesetzt.


Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren

und berechtigten Kreditwünschen unserer

mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich

wie folgt zusammen:

Wertpapiereinlagen Berichtsjahr 2006 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Anlagevermögen 0 67.590 -67.590 -100

Liquiditätsreserve 50.263 5.504 44.759 813,2

Der Wertpapierbestand hat sich um 22,8 Millionen Euro

deutlich vermindert und beträgt nur noch ca. 16,7 % der

Bilanzsumme. Aus steuerlichen Gründen haben wir den

gesamten Bestand aus dem Anlagevermögen in die

Liquiditätsreserve umgewidmet. Es handelt sich überwiegend

um festverzinsliche Titel deutscher Emittenten mit

guter Bonität und um Investmentfonds. Zur Vermeidung

von Bonitätsrisiken haben wir ein Limitsystem eingeführt.

Direktanlagen in Aktien werden nicht getätigt.

Der Bestand wird monatlich auf Ratingveränderungen

überwacht. Der gesamte Wertpapierbestand ist nach

dem Niederstwert bewertet. Die Kursreserven zum

Bilanzstichtag betrugen noch 444 TEUR. Aufgrund der

Restlaufzeitenstruktur und unserer kurzfristigen Zinseinschätzung

gehen wir von überschaubaren Abschreibungsrisiken

im Jahr 2008 aus.

In den Forderungen an Kreditinstitute sind Schuldscheindarlehen

in Höhe von nominal 13 Millionen Euro mit eingebetteten

Zinsderivaten enthalten, die wir zinsinduziert

auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben

haben. Wir erwarten aufgrund unserer Zinsprognose für

die Zukunft keine wesentlichen Beeinträchtigungen der

Ertrags- und Vermögenslage aus diesen Schuldscheindarlehen.

Investmentfonds, für die aufgrund der aktuellen

Marktverwerfungen derzeit keine Marktpreise veröffentlicht

werden, sind mit einem Volumen von TEUR 1.250

zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dabei

wurden Abschläge für das Bonitätsrisiko, Liquiditätsrisiko

sowie für die zuletzt vorgenommene Ausschüttung vorgenommen.

Die Abschreibungen auf den niedrigeren

Wert (Ausfallrisiko) erfolgten in Höhe der erwarteten

Verluste bei den im Fonds investierten Anlagen und

beliefen sich auf TEUR 93.

Derivatgeschäfte

Im Rahmen von Produktumwandlungen haben wir Zinsswaps

über insgesamt 11 Millionen Euro abgeschlossen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds

und dem Garantieverbund besteht.

3. Finanz und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war in 2007

jederzeit gegeben. Den zur Liquiditätsmessung vorgesehenen

Grundsatz haben wir immer eingehalten. Den

Mindestreserveverpflichtungen sind wir stets nachgekommen.

Eine zukünftige Gefährdung unserer Liquiditätslage

ist derzeit nicht erkennbar.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft

stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2006 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Zinsüberschuss 1) 7.013 7.678 -665 -8,7

Provisionsüberschuss 2) 2.909 3.013 -104 -3,5

Verwaltungsaufwendungen

7.005 7.372 -367 -5,0

a) Personalaufwendungen 4.638 4.820 -182 -3,8

b) andere Verwaltungsaufwendungen

2.367 2.552 -185 -7,2

Bewertungsergebnis 3) -1.436 -744 -692 -93,0

Ergebnis der normalen

Geschäftstätigkeit 1.668 2.200 -532 -24,2

Außerordentliches

Ergebnis 0 2.191 -2.191 -100

Steueraufwand 762 -19 781

Jahresüberschuss 907 910 -3 -0,3

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuVPosten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Bis zur Mitte des Jahres 2007 sind die Zinsen über alle

Laufzeitenbereiche hinweg um durchschnittlich ca. 0,5

% gestiegen. In der zweiten Jahreshälfte erlebten wir

dann einen signifikanten Anstieg der kurzfristigen

Geldmarktzinsen, während sich die Zinsen im Laufzeitbereich

ab zwei Jahren sogar leicht zurückbildeten. Dies

führte zum 31.12.2007 zu einer inversen Zinsstrukturkurve,

das heißt die kurzfristigen Geldmarktzinsen

waren höher als die langfristigen Kapitalmarktzinsen.

In Verbindung mit dem immer härter werdenden


Wettbewerb führte dies zu einer Einengung der

Zinsmarge und einem weiteren starken Rückgang des

Zinsüberschusses um 665 TEUR oder 8,7 % auf 7.013

TEUR. Der Rückgang beim Provisionsüberschuss um

104 TEUR auf 2.909 TEUR resultiert hauptsächlich aus

der abgeschwächten Nachfrage nach

Währungskrediten der DZ Bank International und dem

damit verbundenen Rückgang bei den Avalprovisionen.

Die Verwaltungsaufwendungen, die im Jahr 2006 sehr

stark durch Sondereinflüsse geprägt waren, sind im

Jahr 2007 deutlich um 367 TEUR oder 5%

zurückgegangen.

Die Risikoaufwendungen im Kreditgeschäft haben sich

gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Durch unsere

umsichtige Kreditpolitik wollen wir auch in Zukunft

unser Bewertungsergebnis positiv beeinflussen. Der

Anstieg beim Bewertungsergebnis ist ausschließlich auf

erhöhte Abschreibungen auf unseren Wertpapierbestand

und strukturierte Schuldscheindarlehen infolge

des gestiegenen Zinsniveaus zurückzuführen. Der

Jahresüberschuss von 907 TEUR ermöglicht eine angemessene

Rücklagendotierung und die Ausschüttung

einer attraktiven Dividende.

Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung rechnen wir

auch im Geschäftsjahr 2008 mit einer soliden

Geschäftsentwicklung und einem zufrieden stellenden

Ergebnis.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage ist

geordnet. Mit der Ertragslage unserer Bank sind wir

zufrieden.

Insbesondere durch die Überwachung und Steuerung

des Kredit- und Wertpapierportfolios sowie der

Marktpreisrisiken im Rahmen der

Gesamtbanksteuerung können wir Chancen und

Risiken der künftigen Entwicklung frühzeitig erkennen

und erforderliche Steuerungsmaßnahmen zur

Risikobegrenzung treffen.

Derzeit gehen wir nicht von Risiken aus, die die künftige

Entwicklung unserer Bank wesentlich beeinträchtigen.

III.Vorgänge von besonderer Bedeutung

nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem

Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

IV. Voraussichtliche Entwicklung

(Prognosebericht)

Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der

Kreditgenossenschaften wird nach unseren Einschätzungen

auch in den kommenden Jahren von dem

verstärkten Wettbewerb, dem dadurch weiter steigenden

Margendruck sowie den steigenden Anforderungen

an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt.

Wir rechnen in den nächsten beiden Jahren mit einem

anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, allerdings

mit etwas weniger Dynamik wie in den Vorjahren.

Weitere Ölpreissteigerungen, die Auswirkungen der

Immobilienkrise und ein damit verbundener Konjunkturabschwung

in den USA können die Entwicklung

der Deutschen Wirtschaft jedoch negativ beeinflussen.

Für die kommenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 erwarten

wir bei den derzeitigen Konjunkturprognosen

moderate Zuwächse bei der Bilanzsumme, den

Kundenkrediten sowie bei dem betreuten Kundenanlagevolumen.

Bei den Kundenkrediten erwarten wir jeweils 2%

Wachstum in den kommenden Jahren. Den Schwerpunkt

sehen wir, wie im vergangenen Geschäftsjahr,

bei den längerfristigen Zinsbindungen im Euro-Bereich,

während wir bei den vermittelten Fremdwährungskrediten

zumindest im Geschäftsjahr 2008 von einem

weiteren Rückgang ausgehen.

Beim betreuten Kundenanlagevolumen gehen wir in

2008 und 2009 von etwa gleichen Steigerungsraten

aus. Mit marktgerechten Konditionen, attraktiven

Produkten und der ganzheitlichen Beratung wollen wir

unser betreutes Kundenanlagevolumen weiter stärken.

Im bilanzwirksamen Einlagengeschäft erwarten wir –

nachdem der Mittelabfluss im vergangenen Jahr vollständig

gestoppt werden konnte – leichte Zuwächse.

Die insgesamt ausgewogenen Fälligkeitsstruktur unseres

Zinsbuches gewährleistet nach unseren Planungen

eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft.

Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei

Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender

Bedeutung. Wir rechnen wegen der derzeit

flachen Zinsstrukturkurve und dem harten Wettbewerb

für das Geschäftsjahr 2008 mit einem weiter fallenden

und für das Geschäftsjahr 2009 mit einem dann wieder

moderat steigenden Zinsüberschuss. Die Stabilisierung

des zuletzt rückläufigen Zinsüberschusses steht im

Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Bei den Sach- und Personalaufwendungen erwarten

wir keine wesentlichen Veränderungen. Bei in etwa

gleichbleibenden Verwaltungsaufwendungen und

einem eher weiter rückläufigen Zins- und Provisionsüberschuss

wird sich das Teilbetriebsergebnis weiter

reduzieren. Bei der Forderungsbewertung gehen wir

von einer leicht erhöhten Risikovorsorge aus.


In den kommenden Jahren planen wir eine weitere

Stärkung des Eigenkapitals durch eine über dem Bilanzsummenwachstum

liegende Dotierung der

Ergebnisrücklagen. Die aufsichtsrechtlichen

Anforderungen werden wir auch in den kommenden

zwei Jahren gut einhalten.

Unsere gute Vermögenslage, die damit verbundene

Risikotragfähigkeit und unsere sehr guten regionalen

Marktkenntnisse versetzen uns in die Lage auch künftige

Ertragschancen für unsere Mitglieder, Kunden und

Mitarbeiter zu nutzen. Bestandsgefährdende Risiken,

die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Bank hätten, sind nicht zu

erkennen.

Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente

Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden

weiterhin einen geschäftspolitischen Schwerpunkt

unseres Hauses.

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem

Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR

906.581,16 – unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages

von EUR 3.013,70 sowie nach den im Jahresabschluss mit

EUR 300.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die

Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 609.594,86) – wie folgt

zu verwenden:

Schopfheim, 3. März 2008

VR-Bank eG, Schopfheim

Der Vorstand

Günther Heck Bernhard Schlageter

Insgesamt rechnen wir auch in den Jahren 2008 und

2009 mit einem zufrieden stellenden Ergebnis, das uns

eine angemessene Dotierung der Rücklagen und die

Ausschüttung einer attraktiven Dividende erlaubt. Ziel

unserer Bank ist es, uns voll auf die Bedürfnisse unserer

Mitglieder und Kunden zu konzentrieren und ein jederzeit

verlässlicher Partner zu sein.

Schopfheim, 3. März 2008

VR-Bank eG, Schopfheim

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

EUR

Ausschüttung einer Dividende

von 4,75 % 232.193,75

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 125.000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen 250.000,00

Vortrag auf neue Rechnung 2.401,11

609.594,86


Aktivseite

Jahresbilanz

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 2.821.044,33 2.475

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 3.267.125,12 3.565

darunter: bei der

Deutschen Bundesbank 3.267.125,12 ( 3.565 )

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 6.088.169,45 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die

zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refinanzierbar 0,00 ( 0 )

b) Wechsel 0,00 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refinanzierbar 0,00 ( 0 )

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 540.938,99 6.548

b) andere Forderungen 19.521.180,47 20.062.119,46 8.169

4. Forderungen an Kunden 209.901.312,90 186.070

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 138.671.993,50 ( 122.732 )

Kommunalkredite 1.040.154,47 ( 1.103 )

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 0,00 ( 0 )

ab) von anderen Emittenten 00 0,00 17.973

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 0,00 ( 0 )

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 997.295,90 1.135

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 997.295,90 ( 1.135 )

bb) von anderen Emittenten 38.452.031,01 39.449.326,91 47.982

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 36.712.458,76 ( 45.976 )

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 39.449.326,91 26

Nennbetrag 0,00 ( 25 )

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 10.813.596,05 5.977

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 7.839.461,08 7.839

darunter:

an Kreditinstituten 477.374,23 ( 477 )

an Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 ( 0 )

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 40.856,34 7.880.317,42 41

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 28.200,00 ( 28 )

bei Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 ( 0 )

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 ( 0 )

an Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 ( 0 )

9. Treuhandvermögen 190.106,23 211

darunter: Treuhandkredite 190.106,23 ( 211 )

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 10.075,00 11

12. Sachanlagen 2.765.200,98 2.907

13. Sonstige Vermögensgegenstände 2.468.149,31 1.938

14. Rechnungsabgrenzungsposten 163.576,82 239

Summe der Aktiva 299.791.950,53 293.133


zum 31.12. 2007 Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 1.209.271,11 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 77.738.215,69 78.947.486,80 72.127

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 48.831.389,05 61.215

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 9.917.288,51 58.748.677,56 8.657

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 59.109.179,70 60.710

bb)mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 59.798.509,91 118.907.869,61 177.656.367,17 47.887

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 16.131.829,04 14.808

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 16.131.829,04 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 ( 0 )

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf 0,00 ( 0 )

4. Treuhandverbindlichkeiten 190.106,23 211

darunter: Treuhandkredite 190.106,23 ( 211 )

5. Sonstige Verbindlichkeiten 284.624,58 1.006

6. Rechnungsabgrenzungsposten 396.672,01 455

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 2.411.164,00 2.396

b) Steuerrückstellungen 0,00 132

c) andere Rückstellungen 2.900.618,22 5.311.782,22 2.846

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.491.829,05 2.034

10. Genussrechtskapital 7.500,00 731

darunter: vor Ablauf

von zwei Jahren fällig 7.500,00 ( 723 )

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 3.500.000,00 3.500

11a.Sonderposten aus der Währungsumrechnung 198.309,96 389

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 4.940.848,61 4.968

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 2.975.000,00 2.750

cb) andere Ergebnisrücklagen 6.150.000,00 9.125.000,00 5.700

d) Bilanzgewinn 609.594,86 14.675.443,47 611

Summe der Passiva 299.791.950,53 293.133

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften

und Gewährleistungsverträgen 62.531.318,41 81.755

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 62.531.318,41 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 9.361.601,03 9.361.601,03 8.216

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 ( 0 )


für die Zeit vom 01.01.2007 bis 31.12.2007

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit und Geldmarktgeschäften 12.231.467,67 11.182

b) festverzinslichen Wertpapieren

und Schuldbuchforderungen 1.925.625,55 14.157.093,22 2.148

2. Zinsaufwendungen 7.567.537,37 6.589.555,85 6.075

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 288.292,04 308

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 135.422,76 116

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 423.714,80 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 3.136.648,50 3.232

6. Provisionsaufwendungen 227.174,34 2.909.474,16 219

7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 11.531,62 10

8. Sonstige betriebliche Erträge 865.871,13 295

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa)Löhne und Gehälter 3.722.104,14 3.712

ab)Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung und für Unterstützung 915.583,75 4.637.687,89 1.108

darunter: für Altersversorgung 281.629,84 ( 446 )

b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.367.319,50 7.005.007,39 2.552

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 428.631,17 436

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 262.092,34 242

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 1.658.408,48 930

14. Erträge aus Zuschreibungen auf Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -1.658.408,48 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 222.254,03 222.254,03 186

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 3

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.668.262,21 2.200

20. Außerordentliche Erträge 0,00 2.191

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 ( 2.191 )

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 741.634,22 -47

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 20.046,83 761.681,05 28

24a.Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 3.500

25. Jahresüberschuss 906.581,16 910

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.013,70 1

909.594,86 911

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

909.594,86 911

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 100.000,00 100

b) in andere Ergebnisrücklagen 200.000,00 300.000,00 200

29. Bilanzgewinn 609.594,86 611


Anhang

A. Allgemeine Angaben

• In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und

Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem

Vorjahr keine Änderungen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden

• Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des

Jahresergebnisses aufgestellt.

Von der Möglichkeit der Verrechnung des Aufwandsposten

13 mit dem Ertragsposten 14 lt. § 32

RechKredV und des Aufwandspostens 15 mit dem

Ertragsposten 16 lt. § 33 RechKredV haben wir

Gebrauch gemacht.

• Die Vermögensgegenstände der Barreserve (ausgenommen

Sortenbestand), die Forderungen an Kreditinstitute

sowie die sonstigen Vermögensgegenstände

wurden mit dem Nennwert bzw. den

Anschaffungskosten und soweit erforderlich mit

dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Bei Schuldscheindarlehen bzw. Namensbriefen von

Kreditinstituten, bei denen aufgrund eingebetteter

Zinsderivate eine Minderverzinslichkeit möglich ist,

beliefen sich die vorgenommenen zinsinduzierten

Abschreibungen auf TEUR 628. Wechsel im Bestand

sind zum Zeitwert angesetzt.

• Die Forderungen an Kunden wurden mit dem

Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag

zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag

in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten

aufgenommen wurde. Dieser

Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig,

und zwar zinsanteilig aufgelöst. Die den Forderungen

an Kunden anhaftenden Bonitätsrisiken

haben wir durch Bildung von Einzelwertberichtigungen

und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen

in ausreichendem Umfang abgedeckt. Die

Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen

erfolgte auf der Grundlage des

Schreibens des BMF vom 10. Januar 1994.

• Die in den Bilanzposten “Schuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere” und “Aktien und

andere nicht festverzinsliche Wertpapiere” ausgewiesenen

Wertpapiere der Liquiditätsreserve wurden

nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Bei Wertpapieren im Girosammeldepot wurden die

Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung

nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Bei einem

Investmentfonds, für den aufgrund der aktuellen

Marktverwerfungen derzeit keine Marktpreise veröffentlicht

werden, wurden Abschläge für das

Liquiditätsrisiko sowie für die zuletzt vorgenommene

Ausschüttung vorgenommen. Das Volumen des so

bewerteten Fonds beläuft sich auf TEUR 1.250.

• Schuldverschreibungen, deren Tilgung zum

Nennwert vom Nichteintritt eines Kreditereignisses

bei einem Referenzaktivum abhängt (Credit Linked

Notes), wurden wegen des geringen Ausfallrisikos

aufgrund der breiten Streuung und des guten

Ratings als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert

und bewertet.

• Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte

Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände

bzw. Verbindlichkeiten werden, da sie lediglich ein

Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als

einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche

Verbindlichkeit bilanziert und bewertet.

• Die Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften wurden mit den Anschaffungskosten

bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert

angesetzt.

• Die Bewertung der Sachanlagen und immateriellen

Anlagewerte erfolgte zu den Anschaffungskosten

und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige

Abschreibungen. Steuerliche Sonderabschreibungen

wurden in Vorjahren vorgenommen. Den planmäßigen

Abschreibungen liegen die der geschätzten

Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze

zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden.

Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro

rata temporis abgeschrieben. Geringwertige

Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung

voll abgeschrieben.

• Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum

jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Unterschiedsbeträge

zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit

und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben

wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten

eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig

auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

• Pensionsrückstellungen sind entsprechend versicherungsmathematischer

Gutachten (Grundlage

Heubeck Richttafeln 2005 G) in vollem Umfang mit

einem Zinssatz von 3,5% passiviert. Gegenüber dem

Vorjahr wurde bei den Berechnungen ein Zuschlag

für erwartete Tarifsteigerungen von 3 % berücksichtigt.

Hierdurch ergab sich eine um rd. TEUR 52

höhere Zuweisung.

Die anderen Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen

Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer

Beurteilung gebildet.

Der Belastung aus Einlagen mit steigender

Verzinsung und aus Zinszuschlägen sowie sonstigen

über den Zins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen

wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem

Umfang Rechnung getragen.

Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden

Geschäften sind in Höhe der voraussichtlichen


Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer

Beurteilung gebildet.

Für unterlassene Instandhaltungen gemäß § 249 Abs. 1

Satz 3 HGB haben wir eine Rückstellung eingestellt.

• Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag

abzüglich erforderlicher Risikovorsorge angesetzt.

• Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten

haben wir gemäß § 340h Abs. 1 HGB mit dem

Kassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die sich aus

der Umrechnung ergebenden Aufwendungen wurden

grundsätzlich in der Gewinn- und Verlustrechnung

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2007

Anschaffungs-/ Zugänge (a) Umbuchungen (a) Abschreibungen Buchwerte am Abschreibungen

Herstellungskosten Zuschreibung (b) Abgänge (b) (kumuliert) Bilanzstichtag Geschäftsjahr

(volle

des Geschäftsjahres

EUR) EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Immaterielle 115.472 11.667 (a) 0 (a) 114.417 10.075 12.747

Anlagewerte 0 (b) 2.647 (b)

Sachanlagen

a) Grundstücke 4.669.502 0 (a) 0 (a) 2.626.125 2.043.377 154.028

und Gebäude 0 (b) 0 (b)

b) Betriebs- und

Geschäftsaus- 2.907.282 274.511 (a) 0 (a) 2.387.516 721.824 261.857

stattung 0 (b) 72.453 (b)

a 7.692.256 286.178 (a) 0 (a) 5.128.058 2.775.276 428.632

0 (b) 75.100 (b)

Anschaffungskosten Veränderungen (saldiert) Buchwerte am Bilanzstichtag

EUR EUR EUR

Wertpapiere des 66.781.775 -66.781.775 0

Anlagevermögens

Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften 7.885.503 -5.186 7.880.317

b 74.667.278 -66.786.961 7.880.317

Summe a und b 82.359.534 10.655.593

D. Erläuterungen zur Bilanz

• In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 16.341.765 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche

Zentralbank enthalten.

• Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

berücksichtigt. In den Fällen, in denen keine besondere

Deckung vorlag, wurden Umrechnungserträge

in den auf der Passivseite gesondert ausgewiesenen

Sonderposten aus der Währungsumrechnung eingestellt.

• Die abgeschlossenen derivativen Finanzinstrumente

(Zinsswaps) werden nach den Grundsätzen des

Imparitäts- und Realisationsprinzips einzeln bewertet.

Dienen sie jedoch der Bildung von

Bewertungseinheiten, wurden sie nicht gesondert

bewertet.

bis mehr mehr mehr

3 Monate als 3 Monate als ein Jahr als 5 Jahre

bis ein Jahr bis 5 Jahre

EUR EUR EUR EUR

Andere Forderungen an

Kreditinstitute (A 3b)

(ohne Bausparguthaben) 6.710.642 2.000.000 0 10.374.000

Forderungen an Kunden (A 4) 5.659.906 11.209.647 47.095.724 133.927.893

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 11.993.350 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

• Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5)

werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 11.434.900 fällig.


In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

börsenfähig davon: nicht nicht mit dem

börsennotiert börsennotiert Niederstwert

bewertete

börsenfähige

Wertpapiere

EUR EUR EUR EUR

Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 39.449.327 37.569.664 1.879.663 0

Aktien und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 3.387.006 1.863.200 1.523.806 0

• In den Bilanzposten “Treuhandvermögen” und

“Treuhandverbindlichkeiten” sind ausschließlich

Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für

fremde Rechnung halten.

• Im Aktivposten “Sachanlagen” sind Grundstücke und

Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen,

in Höhe von EUR 1.982.300 und Betriebs- und

Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 721.824

enthalten.

• In dem Posten “Sonstige Vermögensgegenstände” ist

als wesentlicher Einzelbetrag der abgezinste

Anspruch auf Auszahlung (ab 2008) des Körper-

schaftsteuerguthabens nach § 37 Absatz 5 KStG in

Höhe von EUR 1.271.530 enthalten.

• Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind

Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag

und dem höheren Rückzahlungsbetrag von

Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 163.577 (Vorjahr

EUR 239.278) enthalten.

• Im Rahmen von echten Pensionsgeschäften wurden

Wertpapiere mit einem Buchwert von EUR

17.828.442 übertragen. Der für die Übertragung

erhaltene Betrag wurde passiviert.

• In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten

Posten / Unterposten Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 48.143 155.128

• In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten

im Gegenwert von EUR 3.632.443

enthalten.

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 19.950.770 14.649.370

Forderungen an Kunden (A 4) 108.971 117.084

Schuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 4.451.254 0

• In folgenden Posten sind enthalten:

• Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

• In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

sind EUR 71.484.511 Verbindlichkeiten

gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen

Zentralbank enthalten.

bis mehr mehr mehr

3 Monate als 3 Monate als ein Jahr als 5 Jahre

bis ein Jahr bis 5 Jahre

EUR EUR EUR EUR

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist (P 1b) 33.645.332 4.507.422 16.578.304 22.859.592

Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten (P 2ab) 1.912.626 7.556.441 308.683 0

Andere Verbindlichkeiten gegenüber

Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist (P 2bb) 29.918.626 16.003.569 9.849.620 3.213.516

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.


• Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a)

werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr

EUR 2.000.000 fällig.

• Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind

Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen

in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag

von EUR 101.610 (Vorjahr EUR 127.330) enthalten.

• Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten

9) ergeben sich folgende Angaben:

• Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige

Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 114.256 an.

• Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der

nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen

zu folgenden Bedingungen:

Betrag/EUR Währung Zinssatz Fälligkeit

in %

255.646 DM 5,9 Januar 2008

1.000.000 Euro 5,8 Juli 2012

700.000 Euro 5,3 Januar 2013

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen.

Die Verbindlichkeiten sind im Falle des

Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank

erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen

Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in

andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.

Für die weiteren nachrangigen Verbindlichkeiten

gelten die gleichen wesentlichen Bedingungen.

Die mit den Gläubigern der nachrangigen

Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden entsprechen

§ 10 Abs. 5a Nr. 1 und 3 KWG. Die

Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt

zwischen 1 Monat und fünf Jahren 15 Tagen. Die

nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen

von 3,10 % bis 5,90 % ausgestattet.

• In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind

folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten

gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten (P 1) 74.542.108 62.514.698

verbriefte

Verbindlichkeiten (P 3) 3.035.370 3.026.995

• In den Schulden (einschließlich Eventualverbindlichkeiten)

sind Fremdwährungsposten im Gegenwert

von EUR 61.497.605 enthalten.

• Die unter Passivposten 12a “Gezeichnetes Kapital”

ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich

wie folgt:

Geschäftsguthaben

EUR EUR

a) der verbleibenden Mitglieder 4.823.285

b) der ausscheidenden Mitglieder 116.364

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 1.200

Rückständige fällige Pflichteinzahlungen

auf Geschäftsanteile 687

• Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt

entwickelt:

Gesetzliche andere

Rücklage Ergebnisrücklagen

EUR EUR

Stand 01.01.2007 2.750.000 5.700.000

Einstellungen

– aus Bilanzgewinn

– des Vorjahres 125.000 250.000

– aus Jahresüberschuss

– des Geschäftsjahres 100.000 200.000

Stand 31.12.2007 2.975.000 6.150.000

• In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag

noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte

mit Fälligkeitsstruktur sowie Nominalbeträgen zusammengefasst.

Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente

entsprechend den Eigenkapitalvorschriften

des KWG-Grundsatzes I angegeben.

(Angaben Nominalbetrag

in TEUR) Restlaufzeit

5 Summe

Jahr Jahre Jahre

Zinsbezog. Geschäfte

OTC-Produkte

Zins-Swap 2.000 9.000 0 11.000

(Gleiche Währung)

beizulegender

Zeitwert negativ (–) -231

Adressenrisiko 13

Der aus dem Marktwert abgeleitete beizulegende

Zeitwert wurde anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve

am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode

berechnet. Hierbei wurden die Zahlungsströme (Cash

Flows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins

diskontiert. Eine besondere Berücksichtigung des

Zeitwertes ist jedoch in Höhe eines Teilbetrages von

nominal TEUR 10.641 nicht erforderlich, da die Bewertung

des unter Berücksichtigung des Zinsswaps

entstandenen Finanzproduktes gemäß den allgemeinen

handelsrechtlichen Grundsätzen erfolgt. Für den

auf den übrigen Teilbetrag entfallenden negativen

Zeitwert (-EUR 17) war eine Rückstellung (Passivposten

7c) zu bilden.


• Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten

sind durch Übertragung von

Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als

Sicherheit übertragenen

Vermögenswerte

in EUR

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten (P 1) 33.562.260

E. Erläuterungen zur Gewinn- und

Verlustrechnung

• Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte

Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung,

insbesondere für die Immobilienvermittlung,

Vermittlung von Reisen, Vermittlung von

Bausparverträgen, Vermittlung von

Investmentfondsanteilen und Vermittlung von

Versicherungen nehmen in der Ertragsrechnung

einen festen Bestandteil ein.

• In den Sonstigen betrieblichen Erträgen

(GuV-Posten 8) sind EUR 532.108 Kursgewinne aus

Fremdwährungspositionen und EUR 165.735 Erträge

aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

• Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen

unter Berücksichtigung von Abweichungen zum

steuerlichen Ergebnis ausschließlich auf das Ergebnis

der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

• Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands

sowie des Aufsichtsrats und früherer Organmitglieder

wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

• Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren

Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2007

Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.809.234.

• Die Forderungen an und aus eingegangenen

Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des

Vorstands EUR 401.917 und für Mitglieder des

Aufsichtsrats EUR 1.344.637.

• Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte

Verpflichtungen bestehen in Form einer möglichen

Leistungsverpflichtung in Höhe von EUR 736.340

gegenüber dem Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. aus der

Zugehörigkeit zum Garantieverbund durch Abgabe

einer Garantieerklärung.

• Die Zahl der 2007 durchschnittlich beschäftigten

Arbeitnehmer betrug:

Vollzeit- Teilzeitbeschäftigte

beschäftigte

Prokuristen 4 0

Sonstige kaufmännische

Mitarbeiter 51 30

55 30

Außerdem wurden durchschnittlich 9 Auszubildende

beschäftigt.

• Mitgliederbewegung

Zahl der Anzahl der Haft-

Mitglieder Geschäfts- summen

anteile EUR

Anfang 2007 9.017 33.645 10.093.500

Zugang 2007 341 973 291.900

Abgang 2007 256 886 265.800

Ende 2007 9.102 33.732 10.119.600

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder

haben sich im Geschäftsjahr

vermindert um EUR 3.840

Die Haftsummen haben

sich im Geschäftsjahr

vermehrt um EUR 26.100

Höhe des Geschäftsanteils EUR 150

Höhe der Haftsumme EUR 300


• Der Name und die Anschrift des zuständigen

Prüfungsverbandes lauten:

Badischer Genossenschaftsverband e.V.

Lauterbergstraße 1

76137 Karlsruhe

• Mitglieder des Vorstandes

Heck, Günther, Geschäftsleiter

Schlageter, Bernhard, Geschäftsleiter

• Mitglieder des Aufsichtsrates

Leisinger, Immo, - Vorsitzender -

Geschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee,

Schopfheim

Sutter, Horst, - stellvertretender Vorsitzender -

Verwaltungs- und Personalleiter i.R.

Asal, Ludwig, Geschäftsführer

der Asal GmbH & Co KG

Brüderlin, Friedrich, Geschäftsführer

der Brüderlin Söhne GmbH & Co.

Gebhardt, Dieter, Geschäftsführer

der Schlosserei Schneegass GmbH

Haas, Willi, Geschäftsführer

der Tanneberg & Haas GmbH

Maier, Erwin, Geschäftsführer

der MBT Anlagenbau GmbH

Müller, Karlheinz, Geschäftsführer

der Vomstein GmbH

Neumann, Peter, Geschäftsführer

der G.A.B. Neumann GmbH

Philipp, Andreas, Selbständiger Steuerberater

Schopfheim, 20. Februar 2008

VR-Bank eG Schopfheim

Der Vorstand

Günther Heck Bernhard Schlageter


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung

obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die

Geschäftsführung der Bank laufend überwacht. Er hat

sich vom Vorstand in mehreren Sitzungen und

Besprechungen über die Geschäftspolitik, grundsätzliche

Fragen der Geschäftsführung, über die Lage und

Entwicklung der Bank sowie über bedeutsame

Geschäftsvorfälle unterrichten lassen, mit dem Vorstand

darüber beraten und die erforderlichen Beschlüsse

gefasst.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte einen Kredit- und

einen Prüfungsausschuss gebildet. Die Ausschüsse haben

in mehreren Sitzungen die erforderlichen Beschlüsse

gefasst und Prüfungshandlungen vorgenommen.

Der Badische Genossenschaftsverband hat die gesetzlich

vorgeschriebenen Prüfungen durchgeführt. Der

Jahresabschluss und der Lagebericht für das

Geschäftsjahr 2007 sind mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen worden. Über das

Ergebnis werden wir der Vertreterversammlung berichten.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den

Lagebericht und den Vorschlag für die

Ergebnisverwendung – unter Einbeziehung eines

Gewinnvortrages – geprüft und in Ordnung befunden.

Wir empfehlen der Vertreterversammlung den

Jahresabschluss zu genehmigen und der vorgeschlagenen

Ergebnisverwendung zuzustimmen.

Immo Leisinger

Gemäß § 24 Ziffer 3 unserer Satzung scheiden aus dem

Aufsichtsrat aus:

– Herr Friedrich Brüderlin

– Herr Dieter Gebhardt und

– Herr Immo Leisinger

Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder ist

satzungsgemäß zulässig und wird der Vertreterversammlung

vorgeschlagen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche

Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Schopfheim, im Mai 2008

Immo Leisinger

Vorsitzender des Aufsichtsrates


Bestätigungsvermerk

des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht

der VR-Bank eG, Schopfheim, Schopfheim, für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von

Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen

handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung

der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere

Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-

geführten Prüfung eine Beurteilung über den

Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung

und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53

Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung

der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festge-

stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die

Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass

Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die

Darstellung des durch den Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten

Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesent-

lich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt wer-

den. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen wer-

den die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über

das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der

Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden

die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen inter-

nen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben

in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht über-

wiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die

Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen

Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die

Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-

sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in

Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt

ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft

und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen

Entwicklung zutreffend dar.

Karlsruhe, 21. April 2008

Badischer Genossenschaftsverband e. V.

i. V. Wilhelmy i. V. Haag

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Ein herzliches Dankeschön . . .

. . . unseren Mitgliedern

für 50jährige Mitgliedschaft

Günter Brändlin Schopfheim

Günther Engelke I-Lucignano

Fridolin Fritz Zell

Georg Rudolf Geiger Hasel

Walter Geng Schopfheim

Otto Hank Schopfheim

August Hohler Rheinfelden

Siegfried Hohler Maulburg

Eduard Kähny Rheinfelden

Horst Kähny Rheinfelden

Klaus Kähni Rheinfelden

Egon Keller Rheinfelden

Friedrich Wilhelm Lang Schopfheim

Wilhelm Mönch Grenzach-Wyhlen

. . . unseren Mitarbeitern

für 35 Jahre Betriebszugehörigkeit

Andreas Brögin

Stefan Rasztovics

Albert Wachter

für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit

Ursula Bechtel

Walter Nägelin Schopfheim

Elisabeth Rissmann Schopfheim

Alwin Rütschle Rheinfelden

Hans Sänger Maulburg

Karl Schlozer Steinen

Willi Schultheiß Wies

Ernst Schwald Maulburg

Paul Sprich Zell

Werner Sprich Schopfheim

Franz Villringer Schopfheim

Heinrich Wagner Schopfheim

Alfred Wassmer Maulburg

Werner Weber Hausen

Robert Wehrer Maulburg

für 15 Jahre Betriebszugehörigkeit

Angelika Ginzky

Christian Henning

Melanie Kunz

Friedhilde Retter

Ingrid Schaub

für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit

Michael Harenberg

Christa Kaufmann

Rita Strasser


Überzeugt von unseren Werten:

über 16 Millionen Mitglieder

Die Mitgliedschaft: einzigartig im Markt

Dass die genossenschaftliche Idee aktueller denn je ist, zeigt die beeindruckende Zahl von

mehr als 16 Millionen Mitgliedern deutscher Kreditgenossenschaften. Mit ihren Geschäftsguthaben

von insgesamt rund 9,4 Milliarden Euro bilden die Mitglieder das Fundament

unserer erfolgreichen Bankengruppe. Als Gegenleistung nehmen wir die Verantwortung

gegenüber unseren Mitgliedern und Kunden in der Region ernst und stellen die Förderung

ihres wirtschaftlichen Erfolgs in den Mittelpunkt.

Gemeinsam stark: Genossenschaftsbanken

und ihre Mitglieder

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken stellten

im vergangenen Geschäftsjahr einen neuen

Mitglieder-Rekord auf: Dagmar Meinders aus

Rhauderfehn ist das 16-millionste Mitglied. Die

Zustimmung unserer Mitglieder zu den genossenschaftlichen

Werten der Selbsthilfe,

Selbstverwaltung und Selbstverantwortung

ist so hoch wie nie. Zudem verdeutlichen 30

Millionen Kunden auch den Stellenwert der

Genossenschaft als Unternehmensform: So gibt

es mittlerweile dreimal mehr Mitglieder von

Genossenschaftsbanken als deutsche Aktionäre.

Die genossenschaftliche Idee von Hermann

Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen

überzeugt nach wie vor – gerade in einer

Welt, in der auch kleine und mittelständische

Betriebe sich zunehmend dem globalen Wettbewerb

stellen müssen. Der Förderauftrag

einer Volksbank Raiffeisenbank bedeutet, dass

sie gemeinsam mit starken Verbundpartnern

mittelständischen Unternehmen hilft, sich

im harten Wettbewerb erfolgreich zu

positionieren.

Wir sind daher überzeugt, dass auch das von

Partnerschaft und Mitbestimmung geprägte

Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften

ein Modell mit Zukunft ist. Denn es vereint

dezentrales Unternehmertum und hohe Eigenverantwortlichkeit

mit dem bewährten Netzwerk

des FinanzVerbundes.

Mitgliedschaft mit vielen Vorteilen

Die Mitgliedschaft und der damit verbundene

wirtschaftliche Förderauftrag sind ein absolutes

Alleinstellungsmerkmal innerhalb der deutschen

Finanzdienstleistungslandschaft. Als Mitglied

unserer Bank genießen Sie eine ganze Reihe von

Vorteilen: Sie sind als Anteilseigner und Kapitalgeber

über die jährliche Rendite am Erfolg „Ihrer

Bank“ beteiligt und können in der General- oder

Vertreterversammlung in vielen Bereichen über

die Zukunft der Bank mitbestimmen.

Darüber hinaus halten wir gemeinsam mit den

genossenschaftlichen Verbundunternehmen

exklusive, speziell für unsere Mitglieder entwickelte

Angebote bereit: Mit unseren Mitgliederprodukten

sichern wir Ihnen attraktive

Leistungen zu wertvollen Vorteilskonditionen.

Attraktive

Leistungen

zu besten

Konditionen


Sparen,

gewinnen und

Gutes tun

Gewinnen – sparen – helfen:

Machen Sie sich und andere zu Gewinnern

VR-GewinnSparen: mehr als eine Lotterie

Im Jahr 2007 haben Gewinnsparer bundesweit rund 180 Millionen Gewinnsparlose ihrer

Genossenschaftsbank vor Ort erworben. Auch unsere Kunden sparten im vergangenen Jahr

auf diese Weise und freuten sich über ihre Gewinne. Mit ihrem Einsatz haben sie sich auch

für gemeinnützige Projekte vor Ort engagiert – ein Gewinn für alle Seiten.

„Drei in einem“: Geldanlage, Nervenkitzel

und soziales Engagement

Ein Sparbuch, mit dem Sie Spannung pur erleben

können, sich ein solides finanzielles Polster

aufbauen und gleichzeitig auch noch helfen

können – das gibt es nur bei Ihrer Genossenschaftsbank:

VR-GewinnSparen heißt diese

clevere Art zu sparen. Auch wir bieten unseren

Kunden eine perfekte Mischung aus „gewinnen,

sparen und helfen“, die sich seit vielen

Jahren wachsender Beliebtheit erfreut.

Sparvertrag und Lotterie in einem

Und so einfach funktioniert es: Mit jedem

5 Euro-Los erhalten unsere Gewinnsparer jeden

Monat eine Gutschrift über 4 Euro auf ihrem

Sparbuch. Die Differenz von 1 Euro ist der

Spieleinsatz, mit dem sie sich Monat für Monat

die Chance auf einen Geldgewinn bis 25.000

Euro sichern. Darüber hinaus winken regelmäßig

Mindestgewinne, attraktive Sachgewinne

und Sonderverlosungen.

Mit jedem Los Gutes tun

Mit jedem Los, das unsere Kunden kaufen,

tun sie zudem Gutes: Auf diesem Wege

konnten wir 2007 rund 4.400 Euro gemeinnützigen

und karitativen Zwecken in der

Region zuführen.

Egal ob Sie selbst Ihr Glück versuchen oder

Glück verschenken möchten – weitere

Informationen über die Gewinnsparlose erhalten

Sie in jeder unserer Filialen und unter

www.gewinnsparen.info.

Kundenberaterin Karin Suhr (links) überreicht

den Hauptgewinn über 2.500 Euro an Bianca

Kurz (rechts, mit ihren Kindern)


Preiswerte

Finanzierung

sichern

Objektsuche

von zu Hause aus

Unkompliziert zur Wunschimmobilie –

mit dem Komplettservice „Ihrer Bank

Starke Lösungen für Ihre Immobilie

Ob für den eigenen Bedarf, zur Vermietung oder als Altersvorsorge – die Attraktivität des

Immobilieneigentums ist ungebrochen. Wir begleiten unsere Kunden kompetent und unkompliziert

auf dem Weg zur Wunschimmobilie: mit detaillierten regionalen Marktkenntnissen, mit

einem umfangreichen Immobilienpool sowie maßgeschneiderten Finanzierungs- und

Absicherungslösungen aus einer Hand. Das sind unsere Stärken, auf die Sie bauen können.

Günstige Konditionen nutzen

Die anziehende Konjunktur und die damit ein-

hergehend stärker steigenden Einkommen

machen den Immobilienerwerb oder Moderni-

sierungsinvestitionen für breitere Bevölkerungs-

schichten möglich. Um sich für die nächsten

Jahre eine preiswerte Finanzierung zu sichern,

raten wir unseren Kunden zu Finanzierungsvari-

anten mit möglichst langer Zinsbindung. Dabei

stellt in der Regel beim Immobilienkauf ein Ei-

genkapitalanteil von mindestens 20 % die Fi-

nanzierung auf ein solides Fundament. Und wer

sich die aktuellen Zinssätze für seine künftige

Anschlussfinanzierung sichern möchte, kann

jetzt schon ein sogenanntes Forward-Darlehen

abschließen, das wir zu einem fest vereinbarten

Zeitpunkt in der Zukunft auszahlen.

Rundum-Service aus einer Hand

Vom Kauf über die Absicherung bis zur Immo-

bilienfinanzierung stehen wir unseren Kunden

in enger Zusammenarbeit mit den Verbund-

partnern – der Bausparkasse Schwäbisch Hall,

den genossenschaftlichen Hypothekenbanken

und der R+V Versicherung – mit Rat und Tat

zur Seite: Wir kennen den regionalen Markt

und helfen bei der Objektsuche und -auswahl.

Unser Online-Immobilienpool unter www.vr-

immoservice.de ermöglicht Bauherren und

Erwerbern zudem, sich bequem von zu Hause

aus ein Bild über aktuelle Grundstücks- und

Immobilienangebote zu machen.

Im Rahmen individueller Finanzierungskonzep-

te informieren wir unsere Kunden kompetent

über die jeweils aktuellen regionalen Förder-

programme und die zinsgünstigen Darlehen der

KfW Förderbank. Darüber hinaus gibt es für

Bauherren und Erwerber nach wie vor viele at-

traktive Steuervorteile: Diese reichen von der

verbilligten Vermietung an Angehörige über

den Steuerabzug von Schuldzinsen bis hin zur

Denkmalförderung. In diesem Zusammenhang

empfehlen wir stets, einen Steuerberater ein-

zubinden. So kann die Finanzierung auch unter

steuerlichen Gesichtspunkten optimiert werden.

Nicht zuletzt überzeugen wir unsere Kunden

durch kurze Entscheidungswege vor Ort und

eine zügige Kreditbereitstellung, damit ihre

Wünsche unkompliziert Wirklichkeit werden.


Kreditrisiken unter

der Lupe

Gebremster

Aufschwung

Weltwirtschaft

Wachstum verlangsamt sich

Die Weltwirtschaft verlor 2007 an Fahrt. In den USA kühlte sich die Konjunktur unter dem

Einfluss der Hypothekenkrise ab. In Japan expandierte die Wirtschaft weiter in moderatem

Tempo. Auch im Euroraum blieb die Konjunktur robust, wenngleich das Wachstumstempo von

2006 nicht wieder erreicht wurde.

Auswirkungen der US-Hypothekenkrise

Zu Beginn des Jahres stellten sich die Perspek-

tiven für die Weltkonjunktur noch sehr günstig

dar, doch im Jahresverlauf hat die Konjunktur

in den USA und weltweit durch die Probleme

am US-Hypothekenmarkt deutlich an Dynamik

verloren. Im Sommer kam es in der Folge an den

Banken- und Finanzmärkten zu einer Neube-

wertung der Kreditrisiken. Das Fed reagierte

im September und senkte den Leitzins um

einen halben Prozentpunkt auf 4,75 %.

Weiterer Aufschwung im Euroraum

Im Euroraum setzte sich der Aufschwung 2007

fort – getragen von der Binnenwirtschaft und

vom Außenhandel. Unverändert kräftig wuch-

sen die Exporte in ostasiatische Schwellenländer,

während sich die Ausfuhren in die Industriestaa-

ten etwas weniger dynamisch entwickelten. Die

Binnennachfrage profitierte von immer noch

günstigen Finanzierungsbedingungen. Auch die

Arbeitsmarktlage besserte sich weiter. Die Euro-

päische Zentralbank (EZB) erhöhte in der ersten

Jahreshälfte den Leitzins in zwei Schritten um

insgesamt 50 Basispunkte auf 4,0 %. Aufgrund

der nach unten revidierten Wachstumsprogno-

sen und des zunehmend starken Euro stellte

sie Anfang Oktober aber ein Ende der

Zinserhöhungen in Aussicht.

Moderates Wachstum in Japan

In Japan expandierte die Wirtschaft 2007 mo-

derat. Das Wachstum basierte vor allem auf

dem privaten Verbrauch und den Ausfuhren,

während von den Investitionen der

Unternehmen und vom staatlichen Verbrauch

kaum Impulse ausgingen. Das lange erwartete

Ende der Deflation ließ bei nahezu unverän-

derten Verbraucherpreisen weiter auf sich

warten.


Veranstaltungen und Aktivitäten

Spannender Vortrag „Gut sein wenn’s drauf ankommt“. Was muss ich

tun, damit ich richtig gut drauf bin, wenn’s drauf ankommt und dann auch

Erfolg zu haben? Das waren die Fragen, die der bekannte Sportpsychologe

und -wissenschaftler, Professor Dr. Hans Eberspächer, bei seinem Vortrag

am 15. November 2007 in der vollbesetzten Maulburger Alemannenhalle

behandelte.

Bei der Vertreterversammlung am 27. Juni 2007

Unsere Mitglieder, welche seit 50 Jahren unserer

Bank treu verbunden sind, wurden vom

Aufsichtsratsvorsitzenden Immo Leisinger geehrt.

Wortgewandt, witzig und lebhaft brachte er seine

Thesen vor. Ob einem etwas gelinge, hänge von

vier Faktoren ab: Glück, dem passenden Werkzeug,

körperlicher Fitness und vor allem der richtigen

mentalen Einstellung. Für die Gäste der VR-Bank

gab es an diesem Abend viele Aha-Momente und

nach dem Vortrag wurde noch lebhaft über das

soeben Gehörte diskutiert.

Vertreterversammlung

In der Stadthalle Schopfheim


Veranstaltungen und Aktivitäten

Der VR-PrimaGiro-Club machte einen Ausflug nach

Luzern in das Verkehrshaus.

Am 23. Juni 2007 morgens fuhren in zwei Bussen

unsere jungen Kunden nach Luzern. Eine spannende

Entdeckungstour begann. Es gab Original-Rennautos

zum Reinsitzen und Simultanfahren, auch das

Planetarium beeindruckte.

Aber auch die Flugzeughalle mit Original-Flugzeugen war höchst

spannend.

Es ging weiter mit Original-Lokomotiven mit und ohne Dampf. Und

dann das IMAX-Kino! Riesengroße Leinwand und tolle Filme. Man

hatte die Auswahl zwischen den Naturfilmen über Bären,

Korallenriffen, Alpen oder Pinguinen. Zum Erinnerungsfoto versammelten

sich (fast) alle vor dem Verkehrshaus auf einem VW Käfer,

der vollgeklebt ist mit den Eintrittskarten – jetzt auch von unseren.

Sparwoche vom 29.10. – 2.11.2007 im Zeichen der Zauberei

Das Motto des Sparwochenrätsels für Kinder/Jugendliche war „Die Geheimnisse der Zauberei“.

So lag es nahe, dass nun ein echter Zauberer abwechselnd in den Geschäftsstellen Maulburg und

Schopfheim seine Zaubereien vor den staunenden Kindern vorführte.


Veranstaltungen und Aktivitäten

Unsere Bankreise führte uns vom 10. bis 17. Mai 2007

nach Griechenland auf die Halbinsel Chalkidiki. Alle drei

„Finger“ wurden besucht: Sithonia, Kassandra und die

Mönchsrepublik Athos. Diese durften wir nur vom Schiff aus

besichtigen, da dort nur männliche Wesen (Mönche und

männliche Tiere) leben dürfen. Allen weiblichen und weltlichen

Besuchern ist dieses Gebiet verwehrt.

18 Collage-Objektbilder waren in der VR-Bank

in Schopfheim zu sehen.

Der Künstler: Konrad Grund.

Er findet immer etwas auf seinen Mittelmeer-Reisen. Seine

Fundstücke sind aus Holz, Metall oder Sonstiges aus und am

Meer angeschwemmt. Er sammelt, sortiert und verarbeitet.

Was herauskommt, spricht für sich selbst.

Die Ausstellung dauerte vom 22. März bis 26. April 2007.

Am beeindruckendsten fanden die meisten Teilnehmer die

Felsformationen, auf welchen die Meteora-Klöster „thronen“.

Ein unvergesslicher Anblick! Diese pittoresken Einsiedlerklöster

waren einst nur mit Leitern oder Flaschenzug erreichbar. Auf

dem Weg dorthin umrundeten die Teilnehmer den höchsten

Berg Griechenlands und Sitz der Götter, den Olymp (2917 m).


In Ehren gedenken wir

der verstorbenen

Mitglieder, Kunden und

Geschäftsfreunde


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