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PAUL WUNDERLICH

S K U L P T U R E N

„Paul Wunderlich ist ein

Sensualist und Erotiker ersten

Ranges, ein Artist auf dem

hohen Seil der Kunst, ein

virtuoser Jongleur und kühner

Realisator von Träumen... „

Frankfurter Allgemeine Zeitung


Auf dem Weg in die Heimat zu

seiner Gattin Penelope hatte

Odysseus manche Abenteuer

zu bestehen. Noch bevor er

sich mit List dem Einfluss der

Zauberin Circe entzog, musste

er seinen Gefährten beistehen.

Denn Circe hatte sie in Schweine

verwandelt.

Paul Wunderlich hat sich von

Homers Geschichte inspirieren

lassen und eine moderne Circe

geschaffen. Sie trägt ein blumenbesetztes

Kleid, das ihre

Reize nicht verbirgt. In ihrer

Hand hält sie den Zauberstab.

Circe bezaubert uns durch

Anmut und Schönheit, die der

Künstler durch raffinierte Stilmittel

erreicht. Er reduziert die

plastischen Elemente auf eine

Fläche, die durch die Gestaltung

und durch subtile Erhöhungen

ihre Plastizität erhält.

Die Skulptur gewinnt zusätzlich,

wenn man sie mit den Wildschweinen,

die Paul Wunderlich

eigens dazu geschaffen

hat, ergänzt. In der Kombination

mit einem, mit zweien oder

mehreren Schweinen kann der

Betrachter eigene Gestaltungsideen

verwirklichen.

Circe und

die Wildschweine

Circe.

Skulptur in Metallguss mit altsilberner

Patina. Gegossen bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Höhe 51 cm, Breite 13,5 cm,

Tiefe 2 cm, Gewicht 10 kg,

Auflage 900 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Wildschwein.

Skulptur in Metallguss mit altsilberner

Patina. Gegossen bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Höhe 19 cm, Breite 23 cm,

Tiefe 2 cm, Gewicht 5,5 kg,

Auflage 900 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Flügelfrau

und Fragensteller

Zwei Skulpturen in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Montiert auf einer Bronzeplinthe.

Flügelfrau Höhe 18 cm, Breite 9 cm.

Fragensteller Höhe 18,5 cm,

Breite 10 cm. Gewicht je 0,6 kg.

Auflage 280 Exemplare,

nummeriert und signiert.


Wunderlichs kleine Büste

knüpft an die Traditionen der

Kunstkammerobjekte und

Kleinplastiken der Renaissance

an. Wunderlich nimmt sich

das Werk Francesco Lauranas

(1430 - 1502) als Anregung

und entwickelt durch seine eigene

Formensprache eine zeitlose

Portraitbüste, die nicht nur

eine Hauptansicht hat, sondern

von vielen Seiten betrachtet

werden will.

Lauranas Echo

Werknummer 268. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Venturi in Bologna.

Höhe 14 cm, Breite 17 cm, Tiefe 10 cm.

Gewicht 1,5 kg. Auflage 1000 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Chamäleon

Skulptur in Metallguss, patiniert.

Gegossen bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg. Montiert auf einer

Bronzeplinthe.

Höhe 8 cm, Breite 13 cm. Gewicht

0,7 kg. Auflage 480 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Wunderlichs Skulptur

„Chamäleon“ hat alle Merkmale,

die man mit dem

Grotesken in Zusammenhang

bringt. Sie ist eine Reliefskulptur,

deren Oberfläche

durch die verschiedenen

Ebenen, durch die Binnenzeichnung

an Kopf und Schwanz

sowie durch die lebendige

grün-gelblich schimmernde

Patina ein außergewöhnliches

Sehvergnügen verheißt.

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Mozart

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 22 cm, Breite 29 cm,

Gewicht 4 kg.

Auflage 60 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Nähert man sich der Skulptur

frontal, blickt man in ein

Gesicht, das seinem Betrachter

interessiert und konzentriert

zugleich entgegenblickt. Der

schlanke Kopf sitzt auf der

halbmondförmigen Schulterpartie,

die in der Mitte durch

ein stilisiertes Jabot optisch geteilt

wird. Die Skulptur besticht

durch ihre reduzierte und

scheinbar schlichte Form, lässt

aber im Detail Symbolhaftes

erkennen: Ein Dreieck gliedert

den Rücken der Figur und ist

das Zeichen der Freimaurerei,

deren Idee der Toleranz

Mozart in seiner Zauberflöte

thematisiert. Wunderbar ist

der Kontrast zwischen dem

barockisierten Kopf und

dem reduzierten Korpus. Die

Bronzeoberfläche ist teils

strukturiert, teils glatt poliert,

hat einen goldenen Schimmer

und unterstreicht das Edle und

Erhabene des Genies.


Immer wieder projizierten Künstler

ihre eigenen Vorstellungen

zum Mythos des Minotaurus,

dem griechischen Fabelwesen,

halb Stier, halb Mensch.

Im Mittelalter wurde die Erzählung

in der Fassung von Ovids

„Metamorphosen“ rezipiert und

illustriert. Dantes „Göttliche Komödie“

thematisierte diese Figur

ebenfalls. In neuerer Zeit befasste

sich Friedrich Dürenmatt damit,

und Picasso schuf zahlreiche

Grafiken zu dieser Thematik.

Paul Wunderlich fügt nun eine

weitere Interpretation hinzu.

Wunderlich setzt dem menschlichen

Antlitz die Hörner des

Minotaurus auf. Der Oberkörper

weist eine strukturierte Parzellierung

auf, die an eine Rüstung

erinnert. Als Brustschild machen

wir ein kreisrundes Labyrinth aus,

Reflektion auf die mythologische

Vorgabe des Aufenthaltsortes

des Minotaurus. Der Gesichtsausdruck

des Minotaurus ist

entschlossen, konzentriert und

kontemplativ, eine imaginierte Zukunft

erahnend. Wir betrachten

eine elegant geformte Skulptur in

harmonischen Proportionen. Eine

Büste, die in ihrer Darstellungsform

das Monumentale facettiert,

aber gleichwohl dem antiken

Vorbild verpflichtet bleibt.

Büste

des Minotaurus

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 32 cm, Breite 20 cm,

Tiefe 13 cm. Gewicht 4,8 kg.

Auflage 190 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Die manieristisch überhöht darge-

stellten Schuhe werden zu Symbolen

des männlichen und weiblichen

Elements. Die Dinge des täglichen

Lebens erfahren eine Metamorphose

im Zeichen des Eros.

A deux

Werknummer 101b

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Venturi Arte in Bologna und

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Maße einschließlich Plinthe:

Höhe 30 cm, Länge 44 cm,

Tiefe 18 cm. Gewicht ca.11 kg.

Auflage 99 Exemplare,

nummeriert und signiert.

A deux

Werknummer 101a

Elfenbeinfarbener Steinguss, patiniert

und poliert, gefertigt bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Maße einschließlich Plinthe:

Höhe 31 cm, Länge 43,5 cm,

Tiefe 18 cm. Gewicht 6 kg.

Auflage 400 Exemplare.

Die Skulpturen sind auf einer in

die Plinthe eingelassenen

Plakette nummeriert und signiert.


Schachtisch

Werknummer 178a. Mit dem Schachtisch

hat Wunderlich eine Möbelskulptur

von internationalem Rang geschaffen.

Zusammen mit einem von Max Ernst

geschaffenen Schachobjekt und einem

Entwurf von Victor Vasarely gilt Wunderlichs

Gesamtwerk als bedeutendstes

Schach-Kunstwerk der Moderne.

Edelholzfurnierter Korpus in Ahorn und

Nussbaum, getragen von vier Bronzefiguren

als Tischbeine.

Korpus 48 x 48 x 50 cm,

Höhe 76,5 cm. Gewicht ca. 38 kg.

Auflage 480 Exemplare, nummeriert

und signiert.

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Wunderlichs Schachfiguren, in

edler Bronze gegossen, stammen

aus dem unerschöpflichen Mythenfundus

des Künstlers. Vorbild

für die „Dame“ ist die griechische

Göttin Nike. Bei Wunderlich

entfaltet sie eine Aura sich

enthüllender und entziehender

Weiblichkeit; erotisch, rätselhaft

aber unverletzbar. Der „König“

ist als Minotaurus dargestellt –

mit Stierkopf und Menschenleib.

Der flügelförmige „Läufer“ erinnert

an die Flügelschuhe des

Götterboten Hermes, und das

Ross der Penthesilea stand bei

dem „Springer“ Pate. Ein Gegengewicht

zu den schlanken

Figuren des Hofes bilden die

„Bauern“ – erdverbunden bringen

sie durch die Narrenkappe ihre

listige Schläue zum Ausdruck.

Oder sollte es sich gar um eine

provozierende Jakobinermütze

handeln?

Schachspiel

32 Schachfiguren aus Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Lunt, Birmingham.

Höhe der Skulpturen 8,5 cm (Bauer)

bis 24 cm (König). Gewicht ca. 10 kg.

Auflage 1.500 Exemplare, jede Figur

nummeriert und signiert.

Mit Schachbrett aus furniertem

Edelholz im Format 52 x 52 cm.

Mit dem Buch:

Hans Holländer,

Minotaurus

im kinetischen Labyrinth.

Format 21 x 10,7 cm,

104 Seiten

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Die Skulptur Mondsichelstele,

antiken Idolen verwandt,

bewegt sich zwischen Archaik

und Moderne. Ihr Zauber

und die Imagination, die sie

in uns erweckt, entführen

uns in die Welt der Mysterien.

Wenn Wunderlich

dem schlanken, eleganten,

weiblichen Torso eine Mondsichel

zum Attribut gibt, folgt

er – neben formalen Überlegungen

– auch der gewollten

Anspielung auf Luna, die

Mondgottheit. Vielleicht

muss man, wie Joachim

Kaiser über Wunderlich sagt,

selber ein wenig von jenem

Perfektionswillen besessen

sein, alles auf den (ästhetischen)

Wahrheitspunkt zu

bringen, um ermessen zu können,

wie viel Tiefgründigkeit

in der eleganten Form

dieser Skulptur mitschwingt.

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Mondsichelstele

Werknummer 238. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe der Skulptur 40 cm.

Montiert auf einer Bronzeplinthe

13 x 7 x 1,5 cm. Gewicht 1,2 kg.

Auflage 1.250 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Stele des Salomo

Werknummer 254. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe der Skulptur 39 cm. Montiert

auf einer Bronzeplinthe im Durchmesser

von 10 cm.

Gewicht 1,5 kg. Auflage 1.250

Exemplare, nummeriert und signiert.


Stufenpyramidenstele

Werknummer 252. Skulptur in Bronze

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe der Skulptur 37,5 cm. Montiert

auf einer stufenpyramidenförmig

ausgebildeten Bronzeplinthe

von 16,5 cm Länge. Gewicht 1,2 kg.

Auflage 1.250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Mit der Stufenpyramidenstele ist Paul

Wunderlich eine Skulptur gelungen,

die als Hommage an die Weiblichkeit

gelten kann. Sie stellt einen schlanken

Frauenkörper dar, der sich metaphorisch

aus einem Blütenkelch zu voller Schönheit

entfaltet. Auf einer stufenpyramidenförmig

ausgebildeten Plinthe platziert,

entwickelt sich die weibliche Gestalt in

stufenweiser Verwandlung aus einem

Blütenstiel über das Blattwerk und den

Kelch zum Frauenkörper. Die in warmen

Tönen patinierte Skulptur wird durch

polierte Stellen akzentuiert, die die sinnlichen

Aspekte der Figur unterstreichen.

Stele des Hermes

Werknummer 285. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe der Skulptur 39 cm.

Montiert auf einer rechteckigen Bronzeplinthe

von 13 cm Länge.

Gewicht 2,2 kg.

Auflage 1.250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Beherrschendes Element der Stele

des Hermes ist der Säulenschaft,

der nahezu Zweidrittel der Skulptur

ausmacht. Eine feine Linie unterbricht

die mathematisch-metallische

Glätte des Schafts und windet sich

in großzügigem Schwung nach

oben. Es folgt der ausgebildete,

stark stilisierte Torso. Ein kühner

S-förmiger Linienschwung zwischen

Schulterblatt und Hüfte löst die

archaische Statuarik auf und erfüllt

die Skulptur mit Leben.

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Side by Side Auf dem Kopf herumtanzen Die Krise

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Am grünen Strand der Spree Der Kriecher

Der Beschützer

Einer trage des Anderen Last Anlehnungsbedürftig


Vorläufer und Nachfolger

Abschied

Sich die Stirn bieten

Eins + Eins = Drei. Diese alte Wahrheit

beweist sich überzeugend

am Beispiel von Paul Wunderlichs

Skulpturengruppe „Beziehungskiste“.

Denn was mathematisch angreifbar

ist, kann im wirklichen Leben dennoch

wahr sein. Wunderlichs Egghead

müssen Sie wenigstens zweimal

besitzen, wenn Sie den Bonus, der in

der obigen Gleichung steckt, realisieren

und die Mathematiker Lügen

strafen wollen. Deshalb haben wir

gleich zwei Figuren in eine Holzkiste

gepackt. Nun haben Sie es buchstäblich

in der Hand, die Gleichung Eins

+ Eins = Drei zu verifizieren: Und

nun betrachten Sie die Eggheads. Es

fällt auf, dass sie axialsymmetrisch

konstruiert sind. Die linke Seite entspricht

exakt der rechten Seite. Und

trotzdem ist es ein Unterschied, ob

Ihr Egghead nach rechts oder nach

links blickt: In jeder Stellung können

Sie eine neue Situation schaffen,

eine neue Beziehung zwischen den

Figuren entdecken. So bleibt es Ihrer

Kreativität überlassen, das Werk des

Künstlers zu vollenden.

Small Talk

Beziehungskiste

Werknummer 261. Zwei Skulpturen

„Egghead“ in Bronze, patiniert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Auflage 5.000 Exemplare, Zweier-Set in

Holzkiste mit Schiebedeckel, Höhe der

Skulptur 14,5 cm, Breite 8 cm,

Tiefe 4,5 cm, Gewicht je 1 kg.

nummeriert und signiert.

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Hektor

Werknummer 330. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 20 cm, Breite 19,5 cm,

Tiefe 25,5 cm. Gewicht 14 kg.

Auflage 100 Exemplare, nummeriert

und signiert.

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Pollux

Werknummer 289. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 18,5 cm, Breite 19,5 cm,

Tiefe 23,5 cm. Gewicht 10 kg.

Auflage 150 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Die beiden Bronze-Hunde

sind Wunderlichs moderne

Antwort auf jahrhundertealte

Traditionen in Kunst und

Architektur, böse Geister

abzuwehren und Einbrecher

in die Flucht zu schlagen.

Als „furchterregende“ Haushunde

am Eingang oder

auf der Treppe, vor dem

Kamin, auf einem Sockel im

Wohnzimmer oder als

individuelle Gartenskulpturen

von Künstlerhand: Hektor

(mit Pfoten) und Pollux (ohne

Pfoten) runden jedes Ambiente

in Haus und Garten ab.


Chairman

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Montiert auf einer Plinthe 15 x 20 cm.

Höhe 51 cm, Gewicht 3,3 kg.

Auflage 90 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Paul Wunderlich hat den

Begriff „Chairman“ wörtlich

genommen. Entstanden ist

ein Kunstwerk, das mit seiner

ungewöhnlichen Form, seinem

assoziativen Titel, seinen haptischen

Reizen und seiner glanzvollen

Oberfläche überzeugt.

Figur mit langem Rock

Werknummer 224. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 50 cm. Gewicht 5 kg.

Auflage 150 Exemplare, nummeriert

und signiert.

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Möwe

Skulptur in Bronze, patiniert und

teilweise poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 20 cm, Breite 16,5 cm.

Gewicht 0,9 kg. Auflage 900 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Wunderlichs Möwe ist eine

sorgsame und überlegte Kom-

position aus Waagerechter,

Senkrechter und Diagonale.

Parallele Formen wie Schnabel,

Flügel und Schwanzgefieder

rhythmisieren die Form und

lassen den Vogel lebendig erscheinen,

noch gesteigert durch

die kontrastreiche Patinierung

zwischen schimmerndem Gold

und mattem Grün.

In der europäischen Tradition

ist die Möwe ein Symbol der

Freiheit. Aber jenseits aller formalen

und inhaltlichen Bezüge

ist Wunderlichs Skulptur ein

Kunstwerk, das wir bewundern

und an dem wir uns erfreuen

können.


Eule der Minerva

Werknummer 353. Skulptur in Bronze,

patiniert und teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 35 cm, Gewicht 4 kg.

Auflage 150 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Paul Wunderlichs „Eule der

Minerva“ ist das Ergebnis

eines meisterhaften Abstraktionsvermögens.

Hier hat

Wunderlich die Eule auf den

Begriff gebracht und ihr eine

gültige Form gegeben. Befreit

von allen zufälligen Merkmalen,

konzentriert der Künstler seine

Darstellung auf die schlanke

aufrechte Haltung des Vogels,

die wachsamen Augen in den

weichen Federhöhlen, und die

charakteristischen Fänge. Springender Hund

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Montiert auf einer Bronzeplinthe.

Höhe 19 cm, Breite 13 cm. Gewicht

0,6 kg. Auflage 190 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Eva mit der Schlange

Werknummer 315

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 94 cm, Gewicht 8 kg,

Auflage 250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Perfekte Harmonie und Eleganz

sind Evas Markenzeichen

und machen sie zu einem Hauptwerk

im skulpturalen Schaffen

Paul Wunderlichs. Eva mit der

Schlange ist aufwendig gestaltet,

die Oberfläche der einzelnen

Körperparteien sind individuell

modelliert, die Bronze glänzt in

einer goldenen Patina. Und

das Besondere: die Skulptur misst

94 cm Höhe und ist als Boden-

Standfigur oder auf einem Sockel

ein repräsentativer Blickfang.

Femme assise

Werknummer 356. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 29 cm. Montiert auf einer Bronzeplinthe

40 x 20 x 0,7 cm. Gewicht

ca. 6,4 kg. Auflage 99 Exemplare,

nummeriert und signiert.

In dieser Skulptur hat Paul

Wunderlich für ein traditionelles

Motiv eine neue Ausdrucksform

gefunden: Eine majestätisch

sitzende Figur, die allein auf

zwei schmalen langen Stützen

ruht und von einer sichelförmigen

Lehne gehalten wird. Die Körperlinie

bildet gleichzeitig den

Stuhl. Das Weibliche wird durch

verschiedene Elemente angedeutet,

die für die Skulpturen des

Künstlers charakteristisch geworden

sind. Der aus klaren geometrischen

Formen bestehende

Körper assoziiert eine weibliche

Figur in langem Abendkleid.

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Großes Relief mit

Hummer

Werknummer 187

Relief in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Format 55 x 48 x 4 cm. Gewicht

ca. 13 kg. Auflage 60 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Die bizarre und zugleich elegante

Form des Hummers hat

Paul Wunderlich stets fasziniert.

Sein Bronze-Relief lebt aus dem

Gegensatz von strukturierter

Fläche und plastischer Ausformung.

Die lebendigen, bronzetypischen

Farbschattierungen

der Materialoberfläche und

die polierten Höhungen am

Panzer des Hummers verleihen

dem Relief einen besonderen

Reiz, der sich im Spiel von

Licht und Schatten zeigt. Das

Bronze-Relief lässt sich sowohl

im Innenraum wie im Außenbereich

anbringen.


Geflügelte Nike

Skulptur in Bronze, mehrfarbig patiniert

in den Farben grün, schwarz,

silber und bronze. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Gesamthöhe 41 cm, montiert auf einer

Bronzeplinthe im Format 12 x 12

cm. Gewicht ca. 2,5 kg. Auflage 360

Exemplare, nummeriert und signiert.

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Die Familie

Ein Ensemble aus drei Bronzen, in

unterschiedlichen Farbtönen patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Skulptur links: Höhe 57 cm,

Gewicht: 4,3 kg

Skulptur rechts: Höhe 41 cm,

Gewicht 2,2 kg

Skulptur Mitte: Höhe 27,5 cm,

Gewicht 1,6 kg

Auflage 99 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Ein Dreiklang in Farbe

und Form.

Die drei schlanken ebenmäßigen

Figuren aus Bronze ordnen

sich zu einem harmonischen

Dreiklang, der dennoch die

Eigenschaften jeder einzelnen

Skulptur nicht verdeckt. Alle drei

Figuren des Ensembles ähneln

einander, doch sind sie im Charakter

wohl zu unterscheiden.

Wunderlich hat eine subtile

Form geschaffen: ein schwungvoll

taillierter Oberkörper

mündet in ein schmeichelndes

Kugelelement und setzt sich in

einem lang anliegenden Kleid

fort. Die große Figur ist resedagrün

patiniert und hat eine fein

strukturierte Oberfläche. Die

mittlere Figur hat eine rotbraune

Patina und wird durch regelmäßig

verlaufende Linien gegliedert.

Das jüngste Familienmitglied

trägt ein glattes Gewand

in goldfarbenem Glanz.


Der Falke

Skulptur in Stahl mit natürlicher

Rostpatina und Bronze-Applikationen

bei Augen, Schnabel und Haube.

Gefertigt bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe der Figur 125 cm,

mit Sockel 136 cm, Breite 72 cm.

Gewicht ca. 115 kg.

Auflage 280 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Bella und Anton

Werknummer 278. Skulpturen in

Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe von Bella 17 cm. Höhe von

Anton 18 cm. Gewicht je 1,5 kg.

Auflage 250 Exemplare,

nummeriert und signiert.


In erhabener Schönheit begeg-

net uns Daphne, eine repräsen-

tative Großskulptur von Paul

Wunderlich. Ihr geheimnisvolles

Lächeln, die Geste der uns

entgegen gestreckten Hand, die

archaische Haartracht bekräf-

tigen den magischen Eindruck

der Skulptur.

Daphne, die sich den Zudring-

lichkeiten des Apollon durch

ihre Verwandlung in einen

Lorbeerbaum entzog, wird von

Wunderlich in einem entschei-

denden Augenblick dargestellt.

Eben noch dem Liebesgott

ausgesetzt und nur durch eine

List entkommen, zeigt Wun-

derlich die Rückverwandlung

Daphnes in triumphierende

Weiblichkeit.

Daphne

Werknummer 235. Skulptur in

Bronze, patiniert und teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg. Auf einem

Bronzesockel montiert.

Höhe ohne Sockel 125 cm,

mit Sockel 147 cm. Gewicht 65 kg.

Auflage 290 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Das Paar

Werknummern 256 + 257.

Zwei Skulpturen in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Höhe jeweils 31 cm, Gewicht jeweils

ca. 1,5 kg. Auflage 500 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Odaliske

Werknummer 294.

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Länge der Skulptur 29 cm, Höhe 12,5

cm. Plinthe 37 x 13 cm. Gewicht 4 kg.

Auflage 1.250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Die Haremsdame aus dem

Serail stellt Wunderlich abstrakt

modern mit klassischem Bezug

dar. Die Pose ist traditionell,

sitzend mit lang hingestreckten

Unterkörper, den Oberkörper

rechtwinklig aufgerichtet. Doch

Wunderlich eliminiert alles Individuelle

und abstrahiert seine

Odaliske zu einer Art liegenden

Obelisken der erotischen Macht,

einer Stele in der Horizontalen,

die die Grundformen des Weiblichen

trägt.


Kleine Eule

Skulptur in Bronze, patiniert

und teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe 15 cm, montiert auf einer

Bronzeplinthe 12 x 7 cm.

Gewicht 1,7 kg.

Auflage 900 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Paul Wunderlich hat die charakteristischen

Merkmale der Eule

in seiner Bronzeskulptur faszinierend

vereinigt. Mit angelegten

Flügeln sitzt sie wachsam

vor dem Betrachter, denn erst in

der Dämmerung breitet die Eule

ihre Schwingen aus. Den weit

geöffneten Augen scheint nichts

zu entgehen. Verstärkt wird

der Ausdruck der Aufmerksamkeit

durch den um 360 Grad

drehbaren Kopf, der nach allen

Seiten Ausschau halten kann.

Die Handschrift des Künstlers

macht diese Skulptur zu einem

Meisterwerk. Abwechslungsreich

strukturiert Wunderlich die

Bronze und verhilft ihr zu

Plastizität. Die Patinierung in

Grün und Gold verleiht dem

Vogel Lebendigkeit und Authentizität.

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Die drei weisen Affen haben

ihren Ursprung in einem japanischen

Sprichwort und stehen

für den vorbildlichen Umgang

mit Schlechtem. Der ursprüngliche

Text „Nichts (Böses) sehen,

nichts (Böses) hören, nichts

(Böses) sagen“ ist Bestandteil

der Lehre des buddhistischen

Gottes Vadja. Im Westen gelten

die drei Affen häufig als Beispiel

für mangelnde Zivilcourage,

die nichts wahrnehmen und

sich nicht äußern wollen.

Weise oder Toren – Wunderlichs

Skulpturengruppe lässt

in wundervoller Weise beide

Interpretationen offen.

Nicht Sehen –

Nicht Hören –

Nicht Reden

Werknummer 277.

Skulpturengruppe in Bronze

patiniert und teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Format je Skulptur

13 x 15 x 15 cm (H/B/T).

Gewicht je ca. 2,2 kg.

Auflage 250 Exemplare,

nummeriert und signiert.


Doppel-Leuchter

Werknummer 274. Leuchterskulptur

in Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe 59 cm, Breite 22 cm,

Gewicht 4,5 kg. Auflage 300 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Ohne Kerzen.

Wunderlichs Leuchterskulptur

greift den Mythos um Orpheus

auf. Seine unendliche Liebe zu

Eurydike erweichte die Her-

zen der Götter. Er erhielt die

Erlaubnis, seine Geliebte aus

der Unterwelt zurückzuholen.

Doch Orpheus durfte sich nicht

umdrehen, sonst würde die

Geliebte ins Reich der Schatten

zurücksinken... Die Form des

Leuchters ist in Form einer Lyra

gestaltet, bei der Orpheus

und Eurydike jeglichen Blick-

kontakt vermeiden.

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Der Fragensteller

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 100 cm, Breite 50 cm,

Tiefe 16 cm. Gewicht 25 kg.

Auflage 90 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Pythia

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 91 cm, Breite 50 cm,

Tiefe 16 cm. Gewicht 22 kg.

Auflage 90 Exemplare,

nummeriert und signiert.


Asiatin

Werknummer 323

Skulptur in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 12,5 cm, Gewicht 1,7 kg,

Auflage 99 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Illumination

Leuchter-Objekte in Bronze,

versilbert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Gewicht der drei Leuchter-Objekte

ca. 1 kg.

Drei dieser Leuchter-Objekte

mit Kerzen liefern wir in einer

attraktiven Geschenkbox.

Nummeriert und signiert.

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Triton und Melusine

Werknummer 253. Skulpturen in Bronze,

patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in Altrandsberg

Höhe der Skulpturen jeweils 39 cm.

Höhe der Figuren mit Plinthe und

Bronzenhalterung 47,5 cm.

Gewicht je 4,5 kg. Auflage 99 Exemplare,

nummeriert und signiert.

„Paul Wunderlich erlebt die

Wirklichkeit als etwas, das sich

ständig in Traum verwandelt.

Man hat ihn deshalb, zu Un-

recht, als Nachbarn der Surre-

alisten gesehen. Für ihn sind

jedoch nicht das Unbewusste

und der Traum die primären

Antriebskräfte der Kunst, für ihn

ist die aus der Sicherheit in sich

selbst erwachsende Phantasie.“

(Heinz Spielmann)


Die Skulptur „Tête d’une

femme” ist charakterisiert

durch die Vielgestaltigkeit

ihrer lebendigen Oberfläche.

Licht und Schatten modellieren

die Bronze. Der malerische

Reiz der Oberfläche

steht im Mittelpunkt. Dadurch

erfährt die Skulptur einen

Grad an Spontaneität und

Expression. Doch trotz dieser

Expressivität hat der Frauenkopf

eine geradezu klassische

Formulierung gefunden.

Diese gelungene Synthese

aus ausdrucksvoller Darstellung

und Klassizität macht

das Besondere an Wunderlichs

Frauenkopf aus.

Tête d’une femme

Frauenköpfchen

Werknummer 130. Skulptur in

Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe 23,5 cm, Gewicht 2,3 kg.

Auflage 250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Dicker Hund Also

Werknummer 341. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 22 cm. Gewicht 2,5 kg.

Auflage 250 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Nicht nur für Hundeliebhaber:

Als Gefährte des Künstlers ist

er uns durch Bilder und

Grafiken wohlvertraut und

auch dreidimensional präsent:

der Dicke Hund Also.

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Chairman II

Werknummer 245. Skulptur in

Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Michael Wittkamp in

Elmenhorst.

Höhe 46 cm, Breite 18 cm,

Tiefe 21 cm. Gewicht ca. 4 kg.

Auflage 30 Exemplare, nummeriert

und signiert.

La Jeunesse

Werknummer 288. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 25 cm, Länge 39. Gewicht ca. 1,5 kg.

Auflage 99 Exemplare, nummeriert

und signiert.


Victoria

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg. Montiert auf einer

Bronzeplinthe 38 x 17 cm.

Höhe 77 cm. Gewicht ca. 22,5 kg.

Auflage 70 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Victoria fasziniert durch die Einfachheit

der Form, die mit einem

Blick zu erfassen ist. Bei näherem

Hinsehen aber bemerkt man, wie

überlegt jedes Detail gestaltet

wurde. Der wehende Rock zeigt

das Vorwärtsdrängen der Skulptur

an. Seine gewölbte Oberfläche

wird durch die Konturen und drei

Gewandfalten lebendig. Während

die vordere Kontur des Rocks

gerade, jedoch leicht geneigt, nach

unten verläuft, ist die hintere Kontur

in sanften Schwüngen gegliedert.

Der Glätte des Gewandes schließt

sich die geperlte Oberfläche des

Mieders an, akzentuiert durch die

Geometrie des Busens. Und dann

der Flügel: beachtenswert ist, wie

differenziert Wunderlich die Federn

anordnet, um auch hier eine Form

zu finden, die von den üblichen

Darstellungen abweicht.

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Besonders für die Künstler der

Renaissance war der Torso eine

Inspirationsquelle. Zu dieser

Zeit wurden viele Kunstwerke

der Antike wiederentdeckt, die

den Künstlern als Anregung

dienten. Der französische Bildhauer

Rodin erhob den Torso

schließlich zu einer eigenen

Gattung der plastischen Kunst.

Der Reiz an Wunderlichs Olympia

liegt in der Methode des

Künstlers, die klassische Proportionslehre

mit größter Freiheit

anzuwenden, sie aber niemals

wirklich zu verlassen.

Olympia

Werknummer 329A. Skulptur aus

Bronze, malachitgrün patiniert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe 12,5 cm, Breite 14,5 cm,

Gewicht 1,4 kg.

Auflage 1250 Exemplare,

nummeriert und signiert.


Stolz und erhaben präsentiert

Wunderlich Adams Gefährtin.

Vor ihr, auf der Erde, schlängelt

sich keck die Schlange.

Im Gegensatz zum biblischen

Bericht, in dem sich Adam und

Eva nach dem Genuss des

Apfels vom Baum der Erkenntnis

ihrer Nacktheit bewusst werden

und diese schamvoll bedecken,

erscheint Paul Wunderlichs Eva

mit gepanzertem Oberkörper.

Dieser verhüllt jedoch die Attribute

ihrer Weiblichkeit keineswegs.

Wunderlich spielt hier mit den

Assoziationen des Betrachters,

indem er durch die Bekleidung

das, was eigentlich verhüllt

werden soll, entblößt. In seiner

ganz individuell künstlerischen

Umsetzung verbindet sich die

Idee mit dem Raffinement des

Materials und die Fantasie mit

der Perfektion der Formgestaltung.

Und damit erfüllt er einen

großen künstlerischen Anspruch:

erst in der Übereinstimmung von

Form und Inhalt wird ein Werk

zum Kunstwerk.

Eva

Werknummer 332. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 37,5 cm. Gewicht 1,2 kg.

Auflage 1250 Exemplare, nummeriert

und signiert.

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Großer Minotaurus

Werknummer 210. Skulptur in

Bronze, patiniert und teilweise

hochglanzpoliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 185 cm, Gewicht 32 kg.

Auflage 1.000 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Große Nike

Werknummer 209. Skulptur in

Bronze, patiniert und teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Auflage 2.000 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Höhe 168 cm, Gewicht 38 kg.

Auflage 2.000 Exemplare,

nummeriert und signiert.


Tänzerin

im Blumenkleid

Skulptur in Bronze, patiniert und

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Höhe 56 cm, Gewicht 7,5 kg.

Auflage 390 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Einen Klassiker der Gegenwartskunst

hat Paul Wunderlich

mit seiner „Tänzerin im Blumenkleid“

geschaffen. Erst nach

und nach entdeckt man die

zahlreichen Details: das Korsett,

den Halsschmuck, die phantasievolle

Frisur und natürlich das

mit Calla-Blüten besetzte Kleid.

Jede Einzelheit fügt sich in den

Zusammenklang zur großen Form.

Es ist das Sublime, das Erhabene,

das Wunderlichs Tänzerin so

unvergleichlich macht. Auch dem

Bronzegießer Fritz Albrecht

wurde all sein Können abverlangt:

„Dies ist einer der kompliziertesten

Güsse, die ich je

gemacht habe.“

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Paperweight

Werknummer 251

Skulptur in Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Gesamtlänge 35 cm. Gewicht 1 kg.

Auflage 250 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Walfisch

Skulptur in Bronze, patiniert

und teilweise poliert. Gegossen bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 18 cm, Breite 25 cm.

Gewicht 1,3 kg.

Auflage 290 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Mit den Mitteln der Groteske

hat Wunderlich ein ausdrucksstarkes

Kunstwerk geschaffen,

das gleichwohl der Realität

nicht entsagt: den Walfisch.

Sein stromlinienförmiger Körper

endet in einer keck nach oben

auslaufenden Schwanzflosse.

Kiefer, Auge und Seitenflosse

sind golden patiniert und bilden

einen wunderbaren Kontrast

zum grün schimmernden Körper.

Aus dem Blasloch spritzt eine

silberfarbene Wasserfontäne

nach oben. Trotz des stattlichen

Volumens des Walfischs wirkt er

wendig und geschmeidig, weil

nur die Seitenflosse die Plinthe

berührt und er quasi zu schwimmen

scheint.


Muschelkopf

Werknummer 250. Skulptur in Bronze,

patiniert, mit polierter Basis. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren

bei Michael Wittkamp in Elmenhorst.

Höhe 55 cm, Breite 33 cm,

Tiefe 45 cm. Gewicht ca.14 kg.

Auflage 30 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Ein weiblicher Bronzekopf, der

durch ebenmäßige Gesichtszüge,

zeitlosentrückte Mimik und unge-

wöhnlichen Frisurschmuck an eine

vornehme Schönheit aus vergan-

gener Kultur erinnert.

Ecce Homo

Skulptur in Bronze, patiniert

und poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Höhe 22 cm, Breite 11,5 cm,

Tiefe 9 cm, Gewicht 3,5 kg,

Auflage 30 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Paul Wunderlich hat den Papst

als Menschen dargestellt in

einem Augenblick, als er am

Fenster des Papstpalastes in

Rom Abschied vom Leben

nahm. Ecce homo – siehe, ein

Mensch. Diese eindrucksvolle

Skulptur, die einen Menschen

am Rande seiner Existenz zeigt,

gehört sicherlich zu einer der

stärksten Arbeiten von Wunderlich.

Erschienen in einer Kleinauflage

von nur 30 nummerierten

und signierten Exemplaren

ist Ecce homo ein expressives

Meisterwerk für Wenige.

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Große Mondsichelstele

Werknummer 275. Skulptur in

Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe mit Diabas-Sockel

120 cm, Gewicht 13 kg. Auflage 150

Exemplare, nummeriert und signiert.

Mit geometrischer Klarheit hat

Wunderlich die weibliche Figur

charakterisiert. Die bekrönende

Mondsichel weist auf die Mondgöttin

Diana hin (auch Selene

oder Luna). Diana ist die Göttin

der freien Natur, der Fruchtbarkeit

und der Jagd, Schutzgöttin

der Frauen und der Geburt. Als

Jungfrau, Mutter und Jägerin

repräsentiert Diana den Zyklus

von Geburt, Leben und Tod, wie

er sich auch in den Mondphasen

widerspiegelt. Sie entspricht in

vielem der ägyptischen Isis, bei

den Griechen hieß sie Artemis.

Ihr Kult war über die ganze antike

Welt verbreitet.

Königliches Paar

Werknummer 171b/172b.

Skulpturenpaar in Bronze,

aufwändig versilbert und poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Lunt, Birmingham.

Höhe je 24 cm.

Gewicht des Paars ca. 0,9 kg.

Auflage 1.500 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Große Hermesstele

Werknummer 316. Skulptur in Bronze,

patiniert, teilweise poliert. Gegossen

im Wachsausschmelzverfahren bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Höhe 173 cm. Montiert auf einer

Bronzeplinthe 56 x 39 cm. Gewicht

ca. 45 kg. Auflage 60 Exemplare,

nummeriert und signiert.

Von der Antike bis zum Barock

ist das Motiv des Hermes in

Kunst und Architektur durch die

Epochen allgegenwärtig. Paul

Wunderlich hat seine Große

Hermesstele in diese Tradition

gestellt. Aber nicht als schönen

Jüngling mit Flügelsandalen stellt

der Künstler Hermes dar, vielmehr

erinnert er sich an ursprüngliche

Form des Kultbilds, die Herme.

Diese wurde in der Antike auf

Flurgrenzen und Landstraßen

aufgestellt. Als steinernes Wegezeichen

diente Hermes so den

Reisenden und Wanderern als

Schutzherr. Paul Wunderlich

verwandelt das Steinbild in eine

lebensgroße Bronzeskulptur.

Zierten Hermen einst Marktplätze,

Gärten von Villen und Schlösser

und Bibliotheken, so fügt sich die

Große Hermesstele nun elegant

in zeitgenössisches Ambiente ein

und entfaltet ihre Wirkung im

Innenraum wie im Außenbereich.

Mit einer Höhe von 173 cm ist

die formschöne Skulptur ein

repräsentatives Werk und ist

auch noch heute geeignet, den

„richtigen Weg“ zu weisen.

Liaison

Werknummer 317

Zwei Skulpturen in Bronze, patiniert,

teilweise poliert. Gegossen im

Wachsausschmelzverfahren bei Fritz

Albrecht in Altrandsberg.

Höhe der weiblichen Figur 42 cm,

Gewicht 2,1 kg,

Höhe der männlichen Figur 46 cm,

Gewicht 2,9 kg.

Auflage 250 Exemplare,

nummeriert und signiert.

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Wunderlichs Torsi stellen einen

Meilenstein im skulpturellen

Schaffen des Künstlers dar.

Kraftvoll modelliert, bis ins letzte

Detail ausgefeilt, stellen sie

ein zeitlos modernes Adam und

Eva-Paar dar.

Große Torsi

Werknummer 203. Skulpturenpaar

in Bronze, patiniert und

teilweise poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei

Fritz Albrecht in Altrandsberg.

Auflage 66 Exemplare, nummeriert

und signiert. Nur als Paar verfügbar,

nur noch wenige Exemplare!

„Torse de femme“, Höhe 162 cm.

Gewicht 48 kg.

„Torse de l’homme“, Höhe 174 cm.

Gewicht 66 kg.


Die schöne Gärtnerin

Werknummer 312. Skulptur in

Bronze, patiniert, teilweise

poliert. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht

in Altrandsberg.

Höhe 94 cm, Gewicht ca.17,5 kg.

Auflage 48 Exemplare, nummeriert

und signiert.

Die formale Klarheit der schönen

Gärtnerin steigert ihre Präsenz.

Über das Volumen der Skulp-

tur und ihre glatte, von allem

Beiwerk befreite Oberfläche

erkennen wir die Schönheit des

Materials. Die golden schimmern-

de Bronze fängt das Licht der

Umgebung ein und reflektiert es

in immer neuen Modulationen.

Plastizität ist nicht nur die Eigen-

schaft eines Körpers, sondern

auch das Spiel des Lichts. Das

fein modellierte Gesicht der Figur

führt uns zurück zu inhaltlichen

Deutungen. Es hat einen unbestimmten

Ausdruck: Konzentration,

Verlangen, Entsagung, ein Blick

nach Innen - das sind Möglichkeiten,

unsere eigenen Träume auf

das Werk zu projizieren. Und

die Haube aus grünem Weinlaub,

dem die Skulptur ihren Namen

verdankt, führt uns zurück aus der

Traumwelt in die Realität.

L’Artiste

Werknummer 346. Skulptur in

Bronze, patiniert, teilweise poliert.

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren

bei Fritz Albrecht in

Altrandsberg.

Höhe 50 cm. Montiert auf einer

Bronzeplinthe. Gewicht ca. 3 kg.

Auflage 90 Exemplare, nummeriert

und signiert.

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Paul Wunderlich

• Eberswalde, Mark Branden-

burg 1927 – 2010 St. Pierre

de Vassols, Frankreich

• 1947 bis 1951 Studium an

der Landeskunstschule

Hamburg.

• 1951 bis 1960 Lehrauftrag

an der Hochschule für

Bildende Künste, Hamburg.

• 1961 bis 1963 in Paris.

• 1963 bis 1968 Professor an

der Hochschule für Bildende

Künste, Hamburg.

• Seit 1963 zahlreiche

Einzelausstellungen, u.a.:

Musée des Beaux-Arts,

Mons (Belgien).

Städtisches Museum, Mann-

heim.

City Art Gallery, Auckland.

Minneapolis, Institute of Arts.

Kunsthalle Recklinghausen.

Kestner-Museum, Hannover.

Seibu Museum, Tokio.

Palais des Beaux-Arts, Brüssel.

Kunsthalle Kiel.

Schleswig-Holsteinisches

Landesmuseum, Schloß Gottorf.

• 2007 Eröffnung des Paul

Wunderlich-Hauses in Eberswalde.

• 2008 Paul Wunderlich wird

Ehrenbürger der Stadt Eberswalde.

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