CHIRON ALLGLOBE 1-2017

redallglobe

Magazin für ALLes

1 - 2017


Was bringt die Welt zum Lächeln?


Einladung

Liebe Leserin, lieber Leser,

warum, meinen Sie, sind Sie

hier „gelandet“? Haben Sie das

Gefühl, irgendetwas könnte mit

Ihnen zu tun haben? Wenn ja, ist

das Magazin CHIRON ALLGLOBE

eine Einladung zu einer spannenden

Abenteuerreise. Es kann

Impulse geben zum Nachdenken,

zu Erkenntnissen, zum Handeln,

zum Mitwirken, und es kann Sie

ermutigen, das Abenteuer LEBEN

zu leben.

Wir ALLE sind generationsübergreifend

mit Kindern, Jugendlichen

und Senioren herzlich

eingeladen, das Magazin CHIRON

ALLGLOBE liebevoll und kreativ

zu gestalten - auch humorvoll - in

Form von eigenen Beiträgen - Erlebnissen,

Kurzgeschichten, Märchen,

Gedichten, Fotos, gemalten

Bildern, aber auch mit Ideen und

Visionen.

In das Magazin CHIRON ALLGLOBE

finden zukunftsweisende Themen,

Konzepte und Projekte Eingang,

die in ermutigender Weise Impulse

geben können für den Einzelnen

und die Gesellschaft, für die Natur,

die Erde und damit für das große

Ganze.

Das international ausgerichtete

und innovative CHIRON Holistic

LIFE & HEALTH Concept ist eines

dieser zukunftsweisenden Projekte,

das sich in der Realisierung

und Weiterentwicklung befindet.

www.chiron-concept.eu

Mitwirkende dieser Ausgabe:

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 3


THEMEN

Mitwirken

Einladung Seite 3

Bin ich das ALL(es)?

Das CHIRON Holistic LIFE &

HEALTH Concept Seite 12

Miteinander rumblödeln

HealingClowns Seite 24

Phänomene 1

ALL Seite 6

Phänomene 2

WASSER Seite 8

Auf den Spuren der

Hildegard von Bingen Seite 15

Vom Geist der Absichtslosigkeit

Übergangsbegleitung Seite 35

Phänomene 3

LICHT

4

Bewusst die Alternative wählen

Versichern tut GUT(es) Seite 43

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Gemeinnützige Sirius-Stiftung

HerzensDienst Seite 44

Mehr für‘s Meer

Delphine

und Schildkröten Seite 54

SEIN - Muße, Nichtstun, freie Zeit

In der LebensSchule Seite 70

Sterntaler

Reisen durch das All Seite 48

Die Welt zu Gast

CHIRON ALL GLOBE Seite 60

Mitwirkende

Impressum Seite 76

Überfluss-Gesellschaft

Unternehmen CHIRON Seite 50

Gemeinsam Werte schaffen

Crowdfunding Seite 68

Die nächste Ausgabe

Vorschau Seite 77

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 5


AL


L


WAS


SER


LIC

WUNDER -

Stau


HT

PHÄNOMEN

nen


Bin ich das ALL(es)?

Das CHIRON Holistic LIFE

Eine BewusstSeinsReise

mit sichtbaren Zeichen

Das CHIRON Holistic LIFE &

HEALTH Concept und das

Unternehmen CHIRON

UG beziehen sich auf

Chiron aus der griechischen

Mythologie.

Da CHIRON selber

verwundet war, befähigte

ihn dies zu außerordentlichen

Qualitäten in der

ganzheitlichen Heilkunst und

durch eigene Betroffenheit zu einer

besonderen HinGabe, Dienstbereitschaft,

Mitgefühl und Sensibilität

im Hinblick auf die

Leidenden. Er vermittelte mit

der Heilkunde auch Kräuterkunde,

Musik, Astrologie

und sportliche Betätigungen.

Zu seinen Schülern gehörte Asklepios,

der Begründer einer holistischen

Medizin. Die tiefe Symbolik

des verwundeten Heilkundigen

liegt in der Bewusstwerden durch

erfahrene Leiden sowie in der

Annahme des lichtvollen individuellen

Seins. Durch Zeus wurde

Chiron als Sternbild Kentaur „in

den Himmel versetzt“.

Am 1. November 1977 entdeckte

der Astronom Charles T. Kowal einen

Asteroiden zwischen Saturn

und Uranus und taufte ihn auf den

Namen Chiron. Der Asteroid hat

ungefähr die Größe der Schweiz

und eine elliptisch geformte Umlaufbahn

um die Sonne. Das astrologische

Wirkungsprinzip des

Asteroiden wurde seinem Entde-

Denkmal des jungen Chiron in München

Chiron als Mond des Pluto - NASA-Animation

ckungshoroskop entnommen. Es

deutet auf einen ungewöhnlichen

Pioniergeist, auf Licht, Wahrheit

und Freiheit, auf Heilkunde, Kunst

und Musik. Seine Bedeutung kann

darin bestehen, dass Gefühl und

rationales Denken gemeinsam

eingesetzt werden. Seine Kreativität

wird besonders in Initiativen

wirksam, die von idealistischen

Menschen getragen werden, die

selbständiges Denken bewahrt

haben und eigenwillige Wege beschreiten.

Chiron erhielt als Symbol

den Schlüssel mit dem ovalen

Knauf, der die Umlaufbahn dar-

12 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


CHIRON Concept

& HEALTH Concept

Die Sonnenblume wurde zur Symbolblume des Chiron Holistic LIFE & HEALTH Concept

stellt, und dem rechten

Winkel für die Rechtmäßigkeit

als Bart zugeordnet.

Angeregt durch diese

Impulse entstand die Vision, die

fortlaufende Entwicklung und

Realisierung des innovativen,

zukunftsweisenden CHIRON Holistic

LIFE & HEALTH Concept.

Durch viele Mitwirkende und

Partner mit unterschiedlichen

Talenten und Berufungen hat

sich etwas Gemeinsames

heraus-kristall-isiert und zu der

gegenwärtigen Form des CHIRON

Holistic LIFE & HEALTH Concept

geführt.

Bei der Realisierung hat sich eine

BewusstSeinsReise entwickelt,

die von „Zeichen auf dem Weg“

ALL

Mit den Wundern der Schöpfung

in Liebe und Fülle

- wir alle gemeinsam -

begleitet ist. Auf dieser Reise gewonnene

Erkenntnisse fließen in

das CHIRON Concept. Ein ständiger

Wandel und ein spannendes

Abenteuer!

Das zukunftsweisende CHIRON

Holistic LIFE & HEALTH Concept

vermittelt in diesem Sinn Impulse

für Inklusion und Innovation - AL-

LincluVation. Die Mitwirkenden

tragen in Offenheit, Freiheit, Mit-

Gefühl und Freude in einem generationsübergreifenden

Miteinander

zur Realisierung von Projekten

im CHIRON Concept bei. Hier ist

jeder Beitrag gleich wertvoll. Deshalb

besteht im CHIRON Concept

auch eine freie Kooperation zwischen

wirtschaftlichen und gemeinnützigen

Partnern.

Der Ansatz des CHIRON Concept

ist, dass in der Schöpfung Alles

Eins ist. Der Mensch ist dabei BestandTeil

dieses großen Ganzen.

Wir als Menschen haben durch

unser BewusstSein in Verbindung

mit dem freien Willen und der Entscheidung

die Möglichkeit, die

Wunder der Schöpfung zu bewahren

und damit in Liebe und Fülle

zu leben, frei nach dem Motto:

„Vom ich zum WIR – mit der Welt“.

Wir können uns mit unseren Sinnen

wieder wie die Kinder mit

Liebe und Gefühl auf die Wunder

und Phänomene des Universums

und der Erde einlassen. Der Verstand

und die Wissenschaft können

diesen Prozess der Wahrneh-

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 13


CHIRON Concept

Generationsübergreifende CHILOLA-Forschung

mung begleiten. Die Mitwirkenden

im CHIRON Concept gehen von

Innovation durch Offenheit und

von dem Begriff des „Wissen-

Schaffen“ aus, einem Vorgang,

der ständigen Wandel beinhaltet.

So sind ErFindungen „Findungen“

in dem Sinne, dass alles bereits

vorhanden ist. Der Verstand und

die Wissenschaft halten unser BewusstSein

oft gefangen; Grenzenlosigkeit

aber bezieht das Ganze

ein. Aus dieser Grenzenlosigkeit

erwachsen wahre Visionen und Innovationen,

die „ALLem“ dienen.

Deshalb ist es nur natürlich, Kinder

und Jugendliche als gleichwertige

Partner wertzuschätzen und ihnen

Gehör zu verleihen. Das bedeutet

auch, sie an dem Finden und der

Realisierung von Lösungen zu beteiligen.

Die Kinder haben die Erde

in einer Evolutionsphase betreten,

in dem die Möglichkeit, „es in sich

selbst zu entdecken“ und damit

sich selbst zu „finden“ durch äußere

Einflüsse und Ablenkungen

zunehmend erschwert wird. Hier

kann die ältere die junge Generation

im Austausch liebevoll begleiten

und Impulse geben und

empfangen. Die ältere Generation

trägt aber auch Verantwortung dafür,

was sie in dieser Welt den Jüngeren

hinterlässt.

Forschung und WissenSchaffen

findet im CHIRON Concept bereits

mit Kindern und Jugendlichen in

einem generationsübergreifenden

Austausch statt - jeder kann von

jedem lernen. Dies ist Thema sowohl

an der Akademie Wissen und

Weisheit wie auch an der CHILO-

LA Akademie, freien Partnern im

CHIRON Holistic LIFE & HEALTH

Concept. Forschung und Wissen-

Schaffen wird hier als ein grenzenlos

offener Prozess betrachtet, der

aus der Inspiration des Geistes

und Gefühls in Verbindung mit

ALLem entsteht.

Bin ich denn jetzt das

alles oder wie?

Teil 1 einer BewusstReise

www.chiron-concept.eu

14 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Hildegard von Bingen

Erscheinungen, deren Bedeutung

sich manchmal erst später erschloss.

Eingebung. Dieses Vor-Leben entwickelt

heute noch Kraft.

„Hilf dir selbst, dann hilft dir

Gott“ könnte ein Leitmotiv für

Ihr Leben gewesen sein. So hat

sich Hildegard allen Aufgaben

und Herausforderungen gestellt,

wusste dabei aber durchaus ihre

Herkunft aus einer Adelsfamilie

segensreich einzusetzen. Mit annähernd

vierzehn Jahren wurde

Hildegard von Bingen lebte von

1098 bis zum Jahr 1179. Trotz

sundheitlicher Beeinträchtigungen

in der Kindheit wurde Hildegard

81 Jahre alt und hat bis ins hohe

Alter gewirkt. Die Botschaft dieser

Visionärin und Universalgelehrten

spiegelt ALLes wie es auch Thema

im zukunftsweisenden CHIRON

Holistic LIFE & HEALTH Concept

ist. Darüber hinaus hat der Weitblick

dieser charismatischen Frau

Bedeutung für die „Neue Welt“ -

das Weibliche und Männliche im

Gleichwert - in Liebe vereint. Seit

ihrer Kindheit hatte Hildegard Visionen

verbunden mit lichtvollen

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

In ihrem Werk Liber Scivias Domini

- Wisse die Wege des Herrn

- schrieb Hildegard: „Im dreiundvierzigsten

Jahre meines Lebenslaufes

schaute ich ein himmlisches

Gesicht. Zitternd und mit

großer Furcht spannte sich ihm

mein Geist entgegen. Ich sah einen

sehr großen Glanz. Eine himmlische

Stimme erscholl daraus...“

- Hildegard von Bingen überwand

die Furcht und folgte trotz aller

eigenen Bedenken und äußeren

Widerstände mit Mut der inneren

Hildegard mit ihrer Lehrerin Jutta

von Sponheim in das Inklusorium,

die Frauenklause des Benediktinerklosters

Disibodenberg aufgenommen.

Diese Frauenklause

15


Hildegard von Bingen

wurde von der Grafenfamilie von

Sponheim errichtet. Nach dem

Tode Jutta von Sponheims wurde

Hildegard zur Magistra der Frauenklause

gewählt, die mittlerweile

selbst Kloster-Dimension erreicht

hatte. Hier wirkte Hildegard 39

Jahre, bevor sie aufgrund einer

Vision ihr eigenes Kloster zusammen

mit zwanzig adligen Nonnen

und Novizinnen auf dem Rupertsberg

mit ihren eigenen Händen

zu errichten begann - was bei den

adligen Nonnen aufgrund der ungewohnten

Schwerstarbeit erst

einmal auf großen Widerstand

stieß. Hildegards Auszug aus dem

Kloster Disibodenberg gingen Auseinandersetzungen

mit dem Abt

Kuno voraus, der sie nicht ziehen

lassen wollte, weil sie dem Kloster

große Geltung und entsprechende

Einnahmen verschafft hatte. Ihr

Vertrauter und Übersetzer ihrer

Werke, der Prior des Inklusoriums

Volmar, begleitete Hildegard getreu

auf ihrem weiteren Lebensweg.

Später hat sie zusätzlich das

Kloster in Eibingen übernommen

und instandgesetzt und dessen

Leitung einer Priorin übertragen.

Außergewöhnlich für ihre Zeit und

vom Klerus verboten waren Hildegards

drei Reisen als Wanderpredigerin,

da sie als „Laie“ und als

Frau nicht predigen und außerdem

das Kloster nicht verlassen

durfte.

16

„Alle himmlische Harmonie

ist ein Spiegel der Göttlichkeit

und der Mensch ist ein

Spiegel aller Wunder Gottes.“

Hildegard von Bingen

Heute finden ihre Werke und Aufzeichnungen

zunehmend wieder

Beachtung - auch in der Naturheilkunde.

Man sieht Sie auch als „Er-

Finderin“ der ganzheitlichen Heilkunst,

zumal ihre Aufzeichnungen

der geistigen Eingebungen und

Visionen Kosmologie, Ethik, Musik,

Medizin, Biologie und das

Mineralienreich zu einer allumfassenden

Heilkunde verbinden.

Dabei war es Hildegard auch wichtig,

Frauen zu ermutigen, ihre inneren

Werte wahrzunehmen und

ihre Schönheit zu unterstreichen.

Dafür entwickelte sie - auch ungewöhnlich

für ihre Zeit - Rezepturen

und Anwendungen. Sie wurde bereits

zu Lebzeiten verehrt und als

Ratgeberin geschätzt, auch von

Männern in bedeutenden Ämtern

wie Kaiser und Papst.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Hildegards Eintritt in die Klause - Relief aus Holz von Jakob Bosch 1891

Hildegard von Bingen war eine

ganzheitlich orientierte Gelehrte,

deren Visionen auch zu einem

neuen Bild des WeltALL beigetragen

haben. Sie ging von einem

HeilSein aus und betrachtete das

GesundSein von Körper, Geist

und Sinnen als Ganzes, wobei die

Freude auch eine Rolle spielt. Für

die Sinne findet man auch einen

Hinweis für die heilsame Wirkung

des Weins zur Förderung der Gesundheit

und eines erholsamen

Schlafs. „Der Wein heilt und er-

freut den Menschen mit seiner

wohltuenden Wärme und großen

Kraft“, schrieb Hildegard.

Riesling

Riesling ist eine Rebsorte, die zu

den hochwertigsten und kulturprägendsten

Weißweintrauben

gezählt wird. Das Rheintal und vor

allem der Rheingau sind Spitzenlagen

für den Riesling, der seit mehr

als 600 Jahren hier kultiviert wird,

vor allem wegen der Lage und den

relativ kühlen Klimaverhältnissen.

Die ursprüngliche Wildrebe des

Riesling stammt vom Rhein und

war vermutlich bereits den Germanen

bekannt.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

Die steilen Südhänge des Rheingaus

mit ihrem Schiefergestein

sind ideale Standorte für die

Rieslingtrauben, die aufgrund der

Steillagen von Hand verlesen und

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BewusstReise - Anzeige

„Auf den Spuren der Hildegard von

Bingen“

18

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


zu edlen Weinen gekeltert werden

und die Grundlage des süffigen

Riesling-Sektes und hochprozentiger

Brände wie Trester,

Weinbrand und Marc sind. Die

Riesling-Traube und der Rheingau

beziehungsweise die Kulturlandschaft

des Mittelrheintales

gehören zusammen. Der Weinbau

prägt seit der Römerzeit Geist,

Geschichte, Kunst und Schönheit

des „Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal“

mit seinen Sehenswürdigkeiten.

Regionale Küche im

Rheingau und in Rheinhessen

Im Land der Hildegard von Bingen

ist die heimische Küche auch

teilweise vom Geist der Hildegard

inspiriert. Frische Lebensmittel

aus der Region wie Fleisch, Fisch,

Gemüse, Kräuter und Wein werden

liebe- und geschmackvoll zu

köstlichen Speisen und Menüs

angerichtet. Die wundervollen

Landschaften und die besonderen

Gastorte regen die Sinne zusätzlich

an.

Hildegard von Bingen

Beispiele

heimischer Spezialitäten:

Bärlauchcremesuppe mit

Vollkorncroutons

Spundekäseterrine an

Tomatenconfit

Kaninchenparfait mit

Rieslinggelee

Saumagen in Kräutervinigrette

mit grüner Sauce

Binger Winzerbraten mit

Weintraubenkraut und überbackenen

Bechamelkartoffeln

Lachsforelle im Blätterteig

Wisper-Forelle mit Rahmwirsing

und frischem Thymian

Handkäs mit Musik

Rheinhessische Grumbeerbrie

Rochusberger Apfeltiramisu mit

Dinkelflocken und Zimt

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 19


Speisen und Rezepte nac

Im Hinblick auf Ganzheitlichkeit ging Hildegard von Bingen auch von

der Heilkraft der Speisen und Getränke als göttliches Geschenk in

Verbindung mit Geist, Körper und Sinnen aus. Auch die Erquickung

durch Speisen und Getränke wie Wein, Liköre, Bier

und Wasser gehörte für sie zum Wohlbefinden.

Unterstrichen wurde das durch die Verwendung

von Kräutern und Gewürzen.

„Wie gewöhnliche Speisen

durch den Geschmack

der Gewürze in besser

schmeckende verwandelt

werden... so wird durch das

Feuer des Heiligen Geistes

die gewöhnliche Natur

des Menschen in

eine bessere umgewandelt.“

Hildegard von Bingen

Gemüse-Fastensuppe

1 Tasse Dinkelkörner in der dreifachen Menge

Wasser zum Kochen bringen, feingewürfelte

Karotten, Fenchelgemüse, Sellerie, Bohnen

und Kräuter (Mengen nach Geschmack) in die

Brühe geben, 20 bis 30 Minuten köcheln,

danach mit Galgant und Quendel würzen. Als

Fastensuppe durchseihen.

Galgant ist ein ingwerähnliches Gewürz, dass im

Reformhaus erhältlich ist. Die bekanntesten Wirkungen

von Galgant sind die Anregung sämtlicher Verdauungsvorgänge

und die Stärkung von Herz und Kreislauf. Quendel

gehört zur Familie der Thymiangewächse; man kann stattdessen

auch Gartenthymian verwenden.

20 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


h Hildegard von Bingen

Dinkelbrot

1000 g Dinkelmehl, 3 gehäufte TL Salz, 3/4 Literl Wasser, 40 g Hefe

Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Salz vermengen, die in lauwarmer

Milch aufgelöste Hefe dazugeben und alles zu einem Teig verrühren. Nach und

nach das Wasser dazu gießen und gut durchkneten. Den Teig mit etwas

Mehl von der Schüssel lösen und unter einem Handtuch etwa

1 1/2 Stunden gehen lassen. Den Teig noch einmal durchkneten,

zu einem Brot formen oder in eine Brotform geben.

Noch einmal eine halbe Stunde zugedeckt an einem

warmen Ort gehen lassen. Oberfläche leicht einritzen

und mit Milch bestreichen. Im vorgeheizten Backofen

(200 bis 220 Grad) rund 50 Minuten backen.

„Wenn der Mensch beim Essen,

wenn er also etwas verzehrt,

nicht trinken würde,

würde er geistige und körperliche

Beschwerden bekommen und

weder eine gute Blutflüssigkeit

bilden, noch eine gute

Verdauung haben.“

Hildegard von Bingen

Nervenkekse

Für die nervenstärkenden

Kekse benötigen Sie die

folgenden Zutaten:

400 g Dinkelmehl

160 g Butter

80 g braunen Rohrzucker

125 g geschälte, gemahlene

Mandeln

1 Eigelb

1 ganzes Ei

15 g gemahlenen Zimt

15 g Muskatnusspulver

15 g gemahlene Gewürznelken

1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und etwa ½ cm dick ausrollen. Runde

Plätzchen ausstechen und diese 20 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.

Diese Kekse sind ein Heilmittel, mehr als sechs sollten pro Tag nicht gegessen werden.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 21


Impressionen aus dem

„Da Gott dieses Werk vollendete, übergab er dem Menschen die ganze Schöpfung, damit er mit ihr wirke

Hildegard v

22 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Land der Hildegard

n könne, und zwar in genau der gleichen Weise wie Gott auch sein Werk, den Menschen, gebildet hatte.“

on Bingen

Originalwerke der

Hildegard von Bingen

Liber Scivias Domini -

Wisse die Wege des Herrn

Causae et curae - Ursprung und

Behandlung der Krankheiten

Physica - Heilsame Schöpfung –

Die natürliche Wirkkraft der Dinge

Liber vitae meritorium -

Das Buch der Lebensverdienste

Liber Divinorum Operum -

Das Buch vom Wirken Gottes

Symphoniae - Lieder

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Healing

ClownCourage

„Es muss von Herzen kommen,

was auf Herzen wirken soll.“

Johann Wolfgang von Goethe

Ein Clown ist der Spiegel der

eigenen Möglichkeiten...

Jonglage, Balance und spontane

Interaktion spielerisch und mit viel

Humor geübt.

Im zweiten Baustein „Human-

Clown“ werden Theorie und Praxis

in unterschiedlichen Einrichtungen

vermittelt. Dazu gehören

ein Krankenhaus, eine Rehakli-

CHIRON BewusstBildung bedeutet

nicht zu suchen, sondern

zu finden - die BewusstBildung

„HealingClown“ besteht aus dem

ersten Baustein „ClownCourage“

und dem zweiten „HumanClown“.

Durch die Wahrnehmung und den

Einsatz der eigenen BeGabungen

und Talente hat jeder die Möglichkeit,

seinen individuellen Clown

und damit seine Berufung zu finden

und mit Freude und Hingabe

zu leben. Im ersten Baustein

„ClownCourage“ werden Ausdrucksmöglichkeiten

als Clown

und Praktiken wie Pantomime,

24 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Clown

- HumanClown

nik, ein Demenz-Pflegeheim, ein

Kinder- und Jugendhospiz sowie

ein Wohlfahrtsverband mit vielfältigen

Dienstleistungen.

Die TeilnehmerInnen des ersten

Bausteins können durch Üben

verschiedener Praktiken wie beispielsweise

Mimik, Pantomime,

Zauberei, Artistik, Jonglage, Improvisationstheater

ihren individuellen

Zugang zum ClownSein

entdecken und entwickeln. Die

Begabungen des Clowns sind das

magische Elixier, um die Herzen

der Zuschauer berühren zu können

und sie zur spontanen Interaktion

anzuregen.

Dazu gehört auch Lachen und

Schmunzeln. Lachen ist eine gefühlte,

anregende und heilsame

Kraft. Es gehört Mut dazu, sich

der eigenen „Lächerlichkeit“ preiszugeben,

damit das Publikum sich

im Clown als Spiegel erkennen

kann.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 25


Anzeige

Willst Du Nase HealingClownSEIN?

Jaaa → 1. Baustein ClownCourage

Der 1. Baustein ClownCourage zum HealingClown findet im Zirkus, im Clowntheater, in einer

Clownschule oder auf einer Bühne statt - mit Abschlussvorstellung vor Publikum

bist Du schon ClownCourage?

Jaaa → 2. Baustein HumanClown

Kursdauer beide Bausteine 60 Stunden • Teilnehmerzahl ab 5 Personen • Gebühr € 1520,00 (einschl. 19 % MWSt)

2. Baustein: Theorie und Praxis mit Ärzten, Therapeuten, Begleitern und anderen Mitwirkenden in unterschiedlichen

Einrichtungen wie Krankenhaus, Rehaklinik, Kinder- und Jugendhospiz, Demenzpflegeheim, Wohlfahrtsverband

- Begleitung mit einer/m Clownozentin/en

Unternehmen CHIRON UG • Seidenweberstraße 35 • 41189 Mönchengladbach • 02166-671276

office@chiron-concept.org • www.chiron-concept.eu

26 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Theorie

ClownCourage

„Mit den Händen sehen, mit den Augen fühlen“

Johann Wolfgang von Goethe

Praktische Übungen

Authentisch sein

Ausdruck von Gefühlen durch

Stimme, Mimik, Körperhaltung

und „Instrumente“

„Heilmittel“

Lachen als Prävention - Medizin

Von Herzen lachen - ein „ansteckender“

Austausch

AnRegungen durch Lachen

Mit Humor Herausforderungen annehmen

Wahrnehmung

Humorvolle Anregungen durch

Beobachtung der Menschen in

Lebenssituationen, der Dinge, der

Welt

Spontane Einfälle zulassen und

agieren

Interaktion mit dem Publikum

HinHören

Rhythmus, Klänge, Geräusche

Wie Ton und Effekte das Geschehen

lebendig machen

Töne bewusst einsetzen

Ausdruck von Emotionen durch

Stimme, Gesang und Instrumente

Inspiration

Literatur und bildende Kunst als

Quelle für das ClownCourageSEIN

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

„Das Lachen der Menschen

genügte ihm nicht, er wollte

ihnen die Freude schenken.

Freude ist eine Gabe Gottes.“

Henry Miller ‚Das Lächeln am Fuße der Leiter’

Dazu gehören

beispielsweise:

•KörperBewusstSein

•Improvisation

•Situationskomik

•spontane Interaktion

•Multifunktionalität von Gebrauchsgegenständen

erkennen

und kreativ einsetzen

•Maskerade

•Mimik und Pantomime

•Komische Übertreibungen

•Gags, Slapstick

•Improvisationstheater

•Illusionen und Zaubertricks

•Jonglage

•Equilibristik

•Akrobatik

•Artistik

•Gesang und Instrumentenspiel

•Auftritt vor Publikum

Die Übungen der TeilnehmerInnen

werden analysiert

und diskutiert. Aus

den Erfahrungen des ersten Bausteins

kann sich jede/r TeilnehmerIn

ein individuelles Programm

zusammenstellen. Der erste Baustein

endet mit einer Abschlussvorführung

vor Publikum.

Haben auch Sie Interesse als

Zirkus, Clownschule, Clownozent

oder Clownozentin zu

kooperieren? Dann melden Sie

sich bitte:

office@chiron-concept.org

27


ClownCourage ?

ClownCoura

28 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


ges in Rage

Hurra ! Ich habe fertig !

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ClownCourage ?

ClownCourage

30 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


s in Emotion

Hurra ! Ich habe fertig !

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 31


Ich lache, also bin ich

HealingClowns

„Lachen ist die beste Medizin“ sagt der Volksmund. Und Lachen ist kostenlos, schmeckt

nicht bitter, hat nur positive Nebenwirkungen, und man muss weder den Arzt noch den

Apotheker danach fragen. Alle können von Herzen lachen und fühlen, wie befreiend es

wirkt. Indem ich lache, bin ich. Lächeln und Lachen verbindet Menschen. Humor und Lachen

werden wissenschaftlich in der „Gelotologie“ erforscht, um die Wirkung auf Körper,

Sinne und GesundSein festzustellen.

Der amerikanische Arzt und Clown

„Patch“ Adams ist der „geistige

Vater“ des Humors in der Medizin,

um Impulse für das HeilSein

zu geben und die Lebensqualität

der Patienten zu verbessern. Der

Zirkusdirektor und Clown Michael

Christensen kam im Jahr 1986

einer Einladung eines Kinderkrankenhauses

in New York nach

und trat gemeinsam mit anderen

Clowns des Zirkus mit roter Nase

und weißem Kittel auf. Damit war

die Idee der Klinikclowns geboren.

Mittlerweile ist Medical Clowning

zu einer weltweiten Bewegung geworden.

Das Unternehmen CHIRON UG,

Mönchengladbach, bietet die BewusstBildung

„HealingClown“

als Kurs in zwei Bausteinen an -

ClownCourage und HumanClown.

HealingClowns tragen diese Bezeichnung,

weil sie daran erinnern,

dass wir alle im Innersten

„heil“ sind.

Clowns und insbesondere Kinder

und ältere Menschen haben eine

enge Verbindung - HealingClowns

können die Erinnerung an lebensbejahende

kindliche Gefühle und

Begeisterung wecken. In diesem

Angebot geht es auch darum, „seine

individuelle“ Form des Clowns

zu finden und auch den Schwerpunkt,

wo man sich im Rahmen

seiner Berufung engagieren

möchte. Der Schlüssel dazu ist,

Menschen im Herzen liebevoll mit

Gafühl und Humor anzurühren.

Die TeilnehmerInnen erhalten im

Rahmen der CHIRON BewusstBildung

HealingClown Einblicke in

die Aufgaben der Einrichtungen

32 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


„Clowns und Engel

stehen in gottgewollter

Entsprechung“

Aus Henry Millers Clownnovelle

‚Das Lächeln am Fuß der Leiter‘

und Hinweise für den Umgang mit

den Patienten/Klienten in den

unterschiedlichen Einrichtungen,

um sich für ein Einsatzgebiet entscheiden

zu können. Die Bewusst-

Bildung wird von einen Clownozenten

oder einer ClownozentIn

begleitet und schließt mit der Anerkennung

„HealingClown“ ab.

Einrichtungen

als Kooperationspartner

Kliniken

Demenzheime

Reha-Kliniken

Hospiz/Kinder-, Jugendhospiz

Wohlfahrtsverbände

Durch die speziellen Grundlagen

mit den vielfältigen beteiligten

Einrichtungen ist die CHIRON BewusstBildung

„HealingClown“ innovativ.

Der Einsatz von HealingClowns

kann durch Forschen begleitet

werden. Dadurch kann festgestellt

werden, welche Wirkung sich durch

die Impulse der HealingClowns bei

Klienten, Patienten, Personal und

Besuchern in den jeweiligen Einrichtungen

einstellt.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 33


ClownCourageCircino

HealingClowns und andere Berufene - Clowns, ClownozentInnen,

Zauberer, Artisten, MusikerInnen... - sind herzlich eingeladen,

sich im ClownCourageCircino zu verbinden. Die Verbindung ist

die liebevolle Zuwendung, die Freude und der Mut, um mit der

Begabung, mit dem Talent zu dienen und Herzen berühren zu

können. Im ClownCourageCircino kann man sich verabreden

zum Sichausprobieren mit einem Clowngegenüber oder in einer

Gruppe, um Erfahrungen auszutauschen und Auftritte, Projekte,

Kurse und Veranstaltungen anzukündigen, gemeinsam zu entwickeln

und zu gestalten.

Hey Ihr Knalltüten, meldet Euch einfach!

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Gumminasen vom Unternehmen CHIRON

office@chiron-concept.org


Spiritualität und Übergangsbegleitung

Vom Geist der Absichtslosigkeit

Von Monika Müller

In den ersten Überlegungen habe

ich zunächst nach Definitionen

gesucht, die mir den Einstieg in

das Thema erleichtern sollten

und auf denen ich meine Gedanken

entwickeln konnte. Ich wurde

enttäuscht, weil ich das, was ich

vorfand, für viel zu theoretischabstrakt

oder aber zu eingeengt

hielt. Dass für Henri Bergson Spiritualität

eine Geistigkeit ist, die

in der reinen Dauer liegt, (vgl.

Wörterbuch der philosophischen

Begriffe), dass theologische und/

oder religionspsychologische Lexika

Spiritualität als einen „empirisch

beobachtbaren Frömmigkeitsstil“,

eine Übung in reiner

Innerlichkeit (Dunden) bezeichnen

und in eine Spiritualität nach

Meister Eckehart, eine franziskanische,

liberal-evangelische oder

tibetische unterscheiden, war für

mich nicht hilfreich, da ich spirituelles

Denken und Handeln auch

außerhalb von Religiosität oder

gar Konfessionalität vermute. Als

ich dann im Freundes und Kollegenkreis

darüber sprach, wurde

ich mit zahlreichen, nicht immer

ernst gemeinten Assoziationen zu

diesem Begriff konfrontiert. Spiritistisch,

meinten die einen, welch

fortgeschrittenes, esoterisches

Thema für einen Kongress. Andere

brachten den pikanten Zusammenhang

zu Spirituosen und

ergingen sich in Betrachtungen

über die Wechselwirkung von der

Begleitung Schwerkranker und

Alkoholmissbrauch. Und mein

Computer fragte mich nach dem

Eintippen der ersten drei Buchstaben:

Spiritual? So falsch sie alle lagen

– oder besser liegen wollten,

so war doch an allem ein Funken

Richtigkeit, zumindest was den

Wortstamm betrifft: mit Geistigkeit

und Geist haben alle Begriffe

zu tun, auch wenn es in einem Fall

eher der Weingeist ist. An diesem

Bezug Geist wollte ich gerne weiterarbeiten,

da er mir eine sinnvolle

Möglichkeit bot, den Spiritualitätsbegriff

aus dem Bereich des

Diffusen und Verschwommenen

herauszulösen und ihn von dem

Vorwurf zu entlasten, er sei mit der

Rationalität und Wissenschaftlichkeit

nicht vereinbar.

Sie werden erwarten, dass ich zunächst

einmal sage, was ich unter

Spiritualität verstehe. Ich möchte

jedoch nicht, von einer von mir vorgegebenen

Definition abgeleitet,

bestimmte Erfahrungen, die ich in

meiner Lebens- und Arbeitspraxis

kennen gelernt habe, als spirituelle

klassifizieren. Ich möchte Sie

lieber einige von den Wegen mitgehen

lassen, auf denen ich selbst

mehr und mehr zu der Überzeugung

gelange, es handle sich bei

den gemachten Erfahrungen und

erlebten Geisteshaltungen um

spirituelle. Diese verschiedenen

Geister, die ich auf diesen Wegen

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 35


traf und von denen ich annehmen

mag, dass sie auch den Geist der

Begleitung wiedergeben, möchte

ich nun einzeln betrachten, sie sozusagen

anrufen, und - anders als

bei Goethe - hoffen, dass wir sie

nicht mehr loswerden.

Von dem Geist, sich

das Leben zu nehmen

Dieser Ausdruck mag Sie zunächst

erschrecken. Ich will hier kein euthanasistisches

Gedankengut beschwören,

vielmehr einer Art Euvitasie

das Wort reden, der Idee

vom glücklichen Leben. Es soll lediglich

der wörtliche Ausdruck der

schlichten Haltung sein, dieses

unser Leben nicht nur zu betrachten,

sondern es in einem neuerlichen,

diesmal eigenständigen

Entscheidungsakt anzuerkennen

und anzunehmen.

Die Welt, die uns umgibt, lehrt uns

nicht, zu sterben. Es wird alles

getan, um den Tod aus unserem

Bewusstsein zu verbannen, als

ginge es nur darum, Ziele zu erreichen,

als wäre Leistung der

einzig gültige Wert. Aber so lehrt

sie uns ebenfalls auch nicht, zu

leben, bestenfalls mit dem Leben

Allgegenwärtig wohnt allen Wesen die Energie des Herzens inne

und offenbart sich...

zurecht zu kommen, was beileibe

nicht das Gleiche ist. Wir sind immer

mehr bemüht zu machen und

laufen immer heftiger dem Haben

nach.

Auch in der Begleitung alter und

kranker Menschen gibt es einige

Haltungen dem Leben gegenüber,

die sich im besten Fall mit

Lebensscheu umschreiben lassen.

Während wir bei allen Zielbestimmungen

und Therapieplänen

eifrigst die Lebensqualität

der uns anvertrauten Patienten

diskutieren und uns in ethischen

Konsilen vehement um Lebenswertanamnesen

bemühen, vernachlässigen

wir häufig genug die

eigene Lebensqualität, ja wissen

manchmal gar nicht mehr, woraus

sie bestehen könnte. So wirkt das

Kümmern um fremde Lebensqualität

gelegentlich wie ein trauriger

Ersatz.

In den Supervisionsrunden höre

ich immer wieder davon, auch ab

und zu von Lebenshemmungen,

die sich aus Respekt vor dem

großen Leid der Patienten einstelle.

Ein Arzt berichtete davon, wie

schwer es ihm gefallen sei, nach

seinem Surfurlaub braungebrannt

den Patienten auf der Station zu

begegnen und dass ihn diese

Vorstellung schon während des

gesamten Urlaubs belastet und

sein Wohlgefühl beeinträchtigt

habe. Eine Krankenschwester im

Hospiz teilte ihre Überlegung mit,

sich ihr volles, langes Haar abzuschneiden,

um die kahlköpfigen

Patientinnen nicht unnötig damit

zu konfrontieren und sie dadurch

zu kränken.

Solche Gedanken gehen von der

Vorstellung aus, als gäbe es auf

der einen Seite die Sterbenden

und auf der anderen die Lebenden.

Als trügen wir nicht schon

heute den Keim des Seitenwechsels

in uns, als ob das Sterben kein

Bestandteil des Lebens wäre, als

ob wir uns nicht alle miteinander

noch in diesem Lebensstrom befänden,

der da besteht aus Nichtigem

und Wichtigem, Freudigem

und zu Betrauerndem, Helligkeit

und Schatten. Und dass sich das

Leben zu nehmen, in diesem Falle

heißt, sich all diesem nicht zu verschließen,

sondern es zu er-leben,

zu er-fahren, in Gänze und Fülle in

sich aufzunehmen, bevor wir es

nicht mehr können.

Es ist sicher kein Zufall, dass sowohl

in der lateinischen wie auch

der hebräischen Sprache die

36 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Worte für „Weisheit“ und „Schmecken“

identisch sind. „Schmecket

und sehet, wie freundlich der Herr

ist!“ ruft der Psalmist (Ps. 34,9)..

Die Schönheiten der Schöpfung

zu kosten, führt zu einer vertieften

Weltsicht.

Nach nunmehr fast zehn Jahren

Begleitung von Menschen in ihrer

letzten Lebensphase scheint mir

die Beobachtung wichtig, dass

die Möglichkeit, mit seinem Leben

nachsichtig abzuschließen und

dem Tode sachter entgegenzublicken,

weniger eine Frage des Alters

ist als eine Frage des gelebten

Lebens. Ich habe einen 20jährigen

Jungen sterben sehen, der mir einige

Wochen vor seinem Tode am

Telefon sagte: „Meine Taschen

sind voll. Ich habe nichts ausgelassen,

weder an Richtigem noch

an Falschem. Natürlich würde ich

gerne noch weiteres ausprobieren

und mehr Leben kosten, aber es

wären nur Variationen. Ich glaube,

ich kann gehen.“

Ein solcherart abgewehrtes Leben

aber wehrt sich seinerseits, es

„bildet Reste“, wie Peter Sloterdijk

sagt „Das Leben bildet Reste – ein

ungeheures, brennendes Noch

– Nicht... Das träumt über sich hinaus

und stirbt voller Weigerung.

Darum vibriert die Geschichte höherer

Zivilisationen von zahllosen

und maßlosen Noch-Nicht-Schreien

– von einem millionen-stimmigen

Nein zu einem Tod, der nicht

das Verhauchen des ausgeglühten

Lebens ist...“ (Peter Sloterdijk, Kritik

der zynischen Vernunft, 1983,

S. 509).

Und weiter beschreibt Sloterdijk:

„Was wissen der Angstmensch,

der Sicherheitsmensch, der Lohnarbeitsmensch,

der Verteidigungsmensch,

der Sorgenmensch, der

Kranker und Sterbender, die gelegentliche

Umdrehung der Formel

angebracht. Sie könnte dann heißen:

Media morte in vita sumus.

Mitten in all den kleinen und großen

Toden dürfen wir des Leben,

seine Würdigung und seine Feier

nicht aus den Augen verlieren.

Und wir, die wir noch mitten im

Leben stehen oder zu stehen

glauben, wann kosten wir von diesem

Leben? Reagieren wir nicht

manches Mal bereits im Vorfeld

mit Lebensüberdrusssodbrennen

oder Lebensabwehrblähungen

oder Lebensdiätplänen, um es

nicht zu tun? Treten wir dieses

Leben nicht manchmal mit den

Füßen, indem wir sagen, wir würden

zwar leben wollen, aber anders,

unter neuen Umständen?

Planungsmensch vom Leben?

Wenn wir aufzählen, was unsere

Lebensinhalte ausmacht, so ergibt

sich in der Summe viel Versäumnis

und wenig Erfüllung, viel

dumpfer Traum und wenig Gegenwart.“

(Sloterdijk, ebd. S. 525).

Eine weise Formulierung aus alter

Zeit begleitet uns bis heute: Media

vita in morte sumus. Sie ist

uns steter Appell auf Besinnung,

vor lauter Lebenszugewandtheit

den Tod nicht zu vergessen. Aber

mir scheint auch, gerade in Verbindung

mit der Begleitung Alter,

Seit Jahren hege ich den Wunsch,

Lissabon zu sehen, sein vielgerühmtes

Licht und den Fado im

Original zu hören. Im Vorbereiten

dieses Beitrags habe ich beschlossen,

den Wunsch sehr bald umzusetzen.

Sie sehen, man lehrt immer

das, was man selber lernen muss.

Vom Geist der Würde

Das Leben und sich selbst zu

würdigen, bildet die Grundvoraussetzung,

anderen Menschen,

Patienten und Angehörigen, ihre

Würde zuzugestehen. Das scheint

uns – so sollte man meinen -

selbstverständlich, entspricht diese

Aussage doch § 1 unseres

Grundgesetzes. Doch entspricht

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 37


sie auch der Wirklichkeit und den

manches Mal zutage kommenden

Gefühlen in unserem Alltag?

Wer das Äußere dieser Bilder betrachtet,

ist in seinen ethischen

Kapazitäten in der Tat einer höchsten

Belastungsprobe ausgesetzt.

Wenn das Wort würdig, mhdt.

wirdec etymologisch der Ehrung

wert bedeutet, stellt sich bei diesen

Fotos durchaus die Frage, ob

hier von Ehre gesprochen werden

kann, eine Ehrung statthaft ist.

Dies ist ein Anblick, der auch religiöse

Menschen an der Idee der

Ebenbildlichkeit des Menschen

mit Gott Fragen stellen lässt, wenn

nicht gar verzweifeln lässt. Aber

gerade hier haben wir unsere Bewährungsprobe

zu bestehen.

Ehrung heißt, einem Menschen

Ansehen zu geben, dies geschieht

im wörtlichen Sinne, indem wir

nicht verlegen oder ablehnend

den Kopf wenden, In der Tat wird

dies uns in manchen Fällen größere

Überwindung kosten, denn unsere

spontane Emotionalität fühlt

sich irritiert oder abgestoßen.

Deutlich wie nirgendwo sehen wir

hier, dass der Mensch nicht immer

von sich aus oder auch nicht

auf Dauer das göttliche Antlitz

hat, sondern dass wir es zu sehen

und zu ergänzen aufgerufen sind.

(Detlef Bernhard Linke, In Würde

altern und sterben. Zur Ethik der

Medizin. Gütersloher Verlagshaus

1991, S. 66). Detlef Linke nennt

dies die „Ethik der Ergänzung“

(ebenda S. 74).

Bei einem Besuch eines New Yorker

Krankenhauses lernten wir

den anglikanischen Krankenhausseelsorger

kennen, Father John,

einen jungen, attraktiven durchtrainierten

Mann, der auch außerhalb

seines Berufes Leben und Lebensqualität

zu kennen schien. Er

berichtete gut gelaunt von seinem

Alltag in der Klinik, seinen Patienten

und den Fragestellungen,

mit denen er zu tun hatte. Dann

führte er uns durch die Klinik. In

einer Abteilung gab es Menschen

mit sehr offensichtlichen, ins

Auge springenden mehrfachen

Behinderungen. Wir waren verlegen

und erschrocken, bemühten

uns, unser Entsetzen hinter interessierten

Fragen nach Herkunft

der Anomalien und ihren Behandlungsmöglichkeiten

zu verbergen

und die Patienten dabei nicht unverhohlen

anzustarren. Im Weiterplaudern

nahm Father John einen

kleinen, sehr entstellten Jungen

mit spastisch verrenkten Gliedern

und speichelndem Mund auf den

Arm, fuhr ihm zärtlich durch das

Haar, hielt ihn zu uns hoch und

sagte :“Isn`t he beautiful?“ Der

Junge hatte sehr schöne braune

Augen, aber Father John sagte

nicht etwa: „Hat er nicht schöne

Augen?“ oder „Sieht er nicht

trotzdem lieb aus?“, nein, er sagte

schlicht: „Isn`t he beautiful“.

Ist dies nicht manchmal auch die

unausgesprochene Frage, mit

denen uns kranke und alte Menschen

konfrontieren, mit denen

sie sich nicht an die „Spezialisten

für Spiritualität“ (wer ist das überhaupt?)

wenden, sondern an uns.

„Du, der Du mich behandelst,

pflegst, begleitest, mit welchem

Blick betrachtest Du mich? Bin ich

nichts als ein verfallender Körper,

der bald verschwunden sein wird?

Welchen Wert misst Du mir bei?

In der Würdigung eines Menschen

sehen wir seine Repräsentanz der

gesamten Menschheit und des in

ihr innewohnenden Geistes. Einen

Menschen zu würdigen – dies ist

weit mehr als die Wertschätzung

nach Carl Rogers, es heißt vielmehr,

ihm das Durchgeistigte zuzusprechen.

Das Verbindende von

Körper und Seele ist dieses Durchgeistigte.

Ein früher Sprecher der

Christenheit, Paulus, nennt dieses

pneuma, Hauch, der die wunderbare

Komposition „Mensch“ bewohnt,

inspiriert und erhellt.

Bei sehr alten und sehr kranken

Menschen, aus denen sich die

körperliche Evidenz und Vitalität

mehr und mehr zurückgezogen

hat (mir sagte einmal eine sterbende

Bettnachbarin im Krankenhaus:

Das mit dem Sterben ist gar

nicht so schwer, das Leben zieht

sich einfach aus einem zurück

wie das Wasser bei Ebbe.) finden

wir manchmal sehr anschaulich

dieses Durchgeistigte als Durchsichtigkeit.

Wir finden sie manchmal

auch auf dem Antlitz von

Verstorbenen, als hätte sie eben

dieser Hauch gewaschen, als hätte

er sie besänftigt und ihre Falten

geglättet. Dieses Durchgeistigte

birgt ein Mysterium.

38 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Vom Geist

des Geheimnisses

In Anerkenntnis dieses Mysteriums

im Menschen spreche ich

nun den Geist des Geheimnisses

an.

Hat ein solches Thema in unserem

Denken, in unseren Wissenschaften

überhaupt Platz?

Wird es hier nicht eher als eine

Armutsdeklaration gesehen, als

ein Offenbarungseid unserer aufgeklärten

und aufklärerischen

Möglichkeiten, die uns glauben

machten, den Menschen fassen,

erklären, deuten zu können?

Unlängst selber zu Gast (zu Gast?)

in einem Krankenhaus, wurde mir

noch einmal mehr als deutlich,

wie sehr diese Häuser und Kliniken

Orte der Entblößung sind.

Natürlich meine ich damit nicht

die notwendigen Diagnostiken,

Radiologie, Ultraschall, Endoskopie,

und die so hilfreichen Interventionen

der Medizin, vor allem

der Chirurgie. Ich meine das fehlende

Gleichgewicht zwischen notwendiger

Entblößung und schutzbietender

Verhüllung. Ich meine

damit die vielfach erlebte Haltung

des Personals, mir als Patienten

keinen inneren Raum zu lassen,

in den ich mich zurückziehen, ja in

dem ich mich verbergen kann, in

dem ich unverfügbar bin.

Sloterdijk weist in seiner Kritik

der zynischen Vernunft auf die

sprachlichen Analogien zwischen

moderner medizinischer Diagnostik

und den Machenschaften

der Geheimdienste hin. „Der

Arzt betreibt gewissermaßen somatische

Spionage. Der Körper

ist der Geheimnisträger, der so

lange beschattet wird, bis über

seine inneren Umstände so viel

bekannt ist, dass Maßnahmen getroffen

werden können....Und wie

die Agenten setzen die Mediziner

großen Ehrgeiz in die Verschlüsselung

von Informationen, damit das

„Objekt“ nicht weiß, was man über

es weiß“ (S. 628/629).

Wir gehen oft von der Annahme

aus, dass nur das im Menschen,

im Patienten wirklich und wichtig

ist, was wir von ihm sehen und von

ihm wissen, was gemessen, gewogen,

durchleuchtet, darstellbar,

diagnostizierbar ist, das aber ist

nicht alles. „Auch der Nicht–Fromme

setzt, wenn er kein Plattkopf

ist, nicht sein gewohntes Sein und

Sehen als das Maß der Dinge, die

sind und nicht sind“ (Ernst Bloch,

Das Prinzip Hoffnung, 1979, 6.

Aufl. S. 1405).

Der Patient, der Klient will aber

nicht nur als Kranker gesehen

werden, als Mensch mit einer Störung

oder einem Defekt, sondern

als Person, die ihre Geschichte,

ihre innere persönliche Linie hat

– und vor allem ihr Geheimnis.

Das Geheimnis eines Menschen

anzuerkennen und stehen zu lassen,

sollte gerade auch der Geist

sein, der in der Krankenhaushilfe

lebt.

Vor Jahren überließ mir eine Kollegin

per Delegation eine Klientin

zur Trauertherapie mit den Worten:

„Sie ist halt ein oraler Typ.“

Abgesehen davon, dass diese

Klassifizierung für nichts hilfreich

war, empörte und beschämte

mich die kalte Bloßlegung durch

diese Worte bis aufs Blut.

„Was? Wo die Diagnose denn meiner

Meinung nach hingehöre? Die

psychiatrischen Fachzeitschriften

sind voller bedeutungsloser Diskussionen

über abgestufte Diagnosen.

Strandgut der Zukunft.

Ich weiß, dass die Diagnose bei

manchen Psychosen wichtig ist,

aber bei der alltäglichen Psychotherapie

spielt sie kaum eine

Rolle – und wenn, dann eine negative.

Haben Sie jemals darüber

nachgedacht, dass es einfacher

ist, eine Diagnose zu erstellen,

wenn man den Patienten zum ersten

Mal sieht, und dass es immer

schwieriger wird, je besser man

einen Patienten kennen lernt? Gewissheit

ist umgekehrt proportional

zum Wissen. Schöne Wissenschaft,

wie?“ (Iron D. Yalom, Die

rote Couch, 1998).

Der Geist des Geheimnisses, von

dem ich hier zu sprechen versuche,

akzeptiert, dass er nicht

alles von einem Menschen weiß

und wissen muss.

Der andere ist, was unser Wissen

und unsere Wahrnehmung übersteigt.

Er besitzt seinen innersten

„Raum“, der unseren sinnlichen

und intellektuellen Aneignungswünschen

widersteht, und sich

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 39


unserem Zugriff und unserer Kontrolle

entzieht.

Der Mensch ist mehr als die Summe

der Ergebnisse aller Diagnostik.

Sich kein Bild zu machen,

dieser Leitsatz des jüdischen Glaubens

in Bezug auf das Göttliche, ist

auch hier ganz und gar zutreffend.

Wir pressen die uns anvertrauten

Patienten und Klienten manches

Mal in Bilder, müssen dies auch

gelegentlich, sind aber gefährlich

geneigt, sie bleibend zu schablonisieren

und damit zu enteignen,

ihre Eigenheit wegzunehmen, was

nichts anderes als den lieblosen

Akt meint, sie sich selbst zu entfremden.

Der Geist des Geheimnisses bietet

eine andere Tätigkeit an: die des

Staunens. Im Staunen treten wir

einen behutsamen Schritt zurück

und umfassen unser Gegenüber

mit einem scheuen Blick, so wie

wir gelegentlich andere Naturwunder

anschauen: einen erhabenen

Berg oder ein tosendes Meer. So

birgt das Staunen gleichermaßen

die Bewunderung als auch die

Verwunderung.

Das natürlich Wunderbare gibt

es in jedem Menschen. Carl Gustav

Jung nennt es in Anlehnung

an die Schriften von Rudolf Otto

das „Numinose“. Ernst Bloch bezeichnet

es als „Das ganz andere

Ganz Andere, das nicht groß, nicht

überwältigend genug von dem,

was des Menschen ist, denken

kann“ (Bloch, ebd. S. 1497) „Unsere

Herrlichkeit: ihr Wohnort ist

und bleibt auch hierbei im Inkognito

jedes gelebten Augenblicks“

(Bloch, ebd. S, 1548).

Indem wir uns und dem anderen

dieses Numinose, diesen ganz anderen

Raum jenseits des Banalen

und Trivialen, außerhalb des Sichtbaren,

Tastbaren, Be-greif-baren

zuerkennen, geben wir uns und

ihm die Möglichkeit, ihn wieder

zu entdecken, ja ihn wieder zu bewohnen.

Vom Geist

der Absichtslosigkeit

Aus der Haltung, einem Menschen

sein Geheimnis und seinen

geheimen Raum, der wie im Märchen

nur von ihm betretbar ist, zu

lassen, ergibt sich, dass wir weder

den Schlüssel für diesen Raum

suchen müssen noch den Schlosser

herausfinden müssen, der diesen

Schlüssel herstellt. Meist, so

ist meine Erfahrung, haben unsere

Patienten und Klienten so wie

wir selber diese Schlüssel für unsere

ganz anderen Räume durchaus

noch in Besitz, oft sind sie nur

verlegt im Durcheinander des Lebens

oder der Umzugspanik des

Sterbens.

Gerade die unter uns, die sich mit

besonderer Hingabe den psychosozialen

und spirituellen Aufgaben

der Begleitung widmen, stellen oft

große Anforderungen an sich selber,

Patienten und Klienten beim

Abschließen mit dem Leben und

bei der so genannten Sinnsuche

zu helfen. Im Eifer dieses Helfens

wird häufig übersehen, dass wir

dabei gerne unsere eigenen Übertragungen

zu leben geneigt sind

und dem anderen munter einen

Sinn anempfehlen, der viel eher

der eigene wäre als der fremde.

Zum zweiten kann auch hier wieder

Enteignung geschehen, indem

wir uns als Helfer um etwas kümmern,

was nicht unseres ist und

wozu wir keinen Auftrag haben.

Ich habe am Anfang geschrieben,

dass Spiritualität nicht zwingend

etwas mit Religion zu tun hat. Erlauben

Sie mir dennoch an dieser

Stelle einen der größten Therapeuten

der Weltgeschichte zu zitieren,

der seine Klienten vor den

Anwendungen die ... Frage stellte:

“Was willst Du, dass ich Dir tue?“

Dem sterbenden, schwerkranken

oder alten Menschen seine Sinnsuche

abzunehmen, heißt oft genug,

sie ihm wegzunehmen. auch

der sterbende Mensch ist nicht

klein, nicht hilflos, nicht dumm,

nicht inkompetent, bloß weil er

sterbend ist.

Der Geist der Absichtslosigkeit

verzichtet auf alle offenen und geheimen

Absichten, den Patienten/

Klienten zu etwas zu bewegen, ihn

zu etwas zu bringen, zu motivieren,

zu überreden, und wäre ich noch

so sehr von diesem Ziel, von diesem

Nutzen- und Heilbringenden

überzeugt. Dieser Geist kann sich

manchmal im positiven Sinn auch

zeigen als der Geist der Ratlosigkeit,

indem wir auf Ratschläge

verzichten. Um nicht falsch verstanden

zu werden: ich meine

hier natürlich nicht den Verzicht

auf Möglichkeiten der Schmerztherapie,

auf Vorschläge zur Symptomkontrolle,

die Unterbreitung

von pflegerischen Hilfsangeboten,

sondern die Ratschläge zur Lebens-rund

Sterbebewältigung.

Der Glaube an die Würde des

Patienten, an seine Lebenskraft

selbst im Sterben, an die Existenz

seines inneren Raumes verhilft

uns dazu, uns ihm in Achtung zu

nähern, seine Person mit ihrer unsichtbaren

Dimension, seiner Intimität

und seinem Geheimnis zu

respektieren und entgegen aller

äußerlichen Schwäche Vertrauen

40 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


CHIRON ALLGLOBE 1-2017

in die ihm innewohnende Stärke

und Fähigkeit aufbringen zu können

und ihn darin zu unterstützen.

Wir so genannten Helfer leben

viel zu sehr von der altruistisch

wirkenden Aussage: Ich kann Dir

helfen. Die, denen wir dies anbieten,

brauchen viel häufiger ein „

Du kannst „. Mir gefällt, dass im

angelsächsischen Sprachraum

das Wort für das soziale Helfen

„support“ ist und die Helfer „care

givers“ heißen, also die, die Sorge

und den Raum bereitstellen, innerhalb

dessen sich die Hilfsbedürftigen

zu helfen lernen und sich zu

helfen wissen, weil es ihnen zugemutet

und zugetraut wird.

Ich frage mich, ob Angehörige

und Helfer den Kranken und Sterbenden

nicht manchmal erdrücken

mit ihrer Sinnsuche für ihn.

Nicht von ungefähr sind häufig

diejenigen die eifrigsten, die genau

dieses Manko in ihrem Leben

erkennen. Ich halte gerade das

nicht für spirituell ausgerichtete

Begleitung, auch wenn das Wort

Sinn darin vorkommt. Begleitung

in dieser Dimension heißt für

mich, vor dem sterbenden Menschen

als Handelnder zurückzutreten,

ihm Raum und Zeit zu

geben, dass er sich nach innen

wenden kann und seine besonderen

Fragen stellen und seine besonderen

Antworten finden kann.

Begleiter sind nicht die, die Sinn

suchen, Sinn erschließen, erklären

oder deuten, sondern die, die

Zeuge sind, stille, nicht kommentierende

und verschwiegene Zeugen,

wenn der Sterbende bereit

ist, ans Ende seiner selbst zu gehen

und sich dem zu öffnen, was

über ihn hinausgeht.(was mehr ist

als seine bisherige Identität, sein

Körper, seine Krankheit, seine

Symptome).

Diese Momente geteilter Ohnmacht

sind Augenblicke, in denen

wir keine Angst davor haben, in

Kontakt zu treten. Zwischen dem

anderen und uns entsteht Übereinstimmung,

angesichts der Frage

von Leiden und Tod gleichermaßen

hilflos zu sein. Und jeder von

ihnen wächst in dieser Erfahrung,

denn im Akzeptieren der eigenen

Hilflosigkeit und Armseligkeit liegt

der erste Schritt zu seinem wirklichen

Selbst.

Es wäre, wenn wir Zeit hätten,

noch von manch anderen Geisthaltungen

in unserer Arbeit zu

sprechen, so z. B. vom

Geist des Schöpferischen

Geist der Wahrhaftigkeit

Geist wider den Zynismus

Geist des Mitleidens

Geist der Gemeinsamkeit und der

gemeinsamen Orientierung

Geist des Aufgehobenseins

Geist der Sorge statt Fürsorge

Als letztes möchte ich noch eine

Haltung benennen, die mir eine

zentral wichtige für die spirituelle

Dimension in der Begleitung und

Betreuung alter, kranker oder sterbender

Menschen, ihrer Freunde

und Angehörigen, scheint:

Die

Geistes–Gegenwart

Wir haben über das absichtslose

Zugegensein und die Wahrnehmung

der Würde und des Geheimnisses

eines anderen Menschen

gesprochen und dass wir ihm

zutrauen, seine Dinge in seiner

Art zu regeln und seinen Weg zur

Selbstwerdung zu gehen. Dies erfordert

eine ungeheure Konzentration

und Achtsamkeit, ein tiefes

Ausgerichtet – Sein auf ihn im

41


Augenblick der Begegnung. Wie

häufig gelingt uns dies in unserem

Arbeitsalltag, im Gespräch, wenn

auch einem ganz kurzen, wirklich,

das heißt nicht nur leibhaftig, bei

einem anderen Menschen zugegen

zu sein? Wie viel mehr sind

wir in abgelenkten Gedanken bei

wieder anderen, bei anderem, bei

der Vorstellung, was noch zu tun

ist oder in der anhaftenden Erinnerung

an das, was vorhin noch

war. Angefüllt gehen wir in den

nächsten Kontakt und wundern

uns, wenn dann kein Platz in uns

ist zur Begegnung.

Aus dem folgenden kuriosen Beispiel

habe ich viel für mich gelernt:

Es war Mittwochmorgen, fünf Ärzte

und zwei Krankenschwestern waren

zur Chefvisite um mein Bett

versammelt, man besprach die

Werte, war zufrieden mit der Narbe,

überlegte den Einsatz eines

zusätzliches Medikamentes und

erwog das Hinzuziehen eines anderen

Spezialisten – alles verlief

korrekt, nur mit einem Schönheitsfehler:

das Bett war leer. Ich,

um die es, wie ich glaubte, ging,

war gerade noch im Badezimmer,

hörte meinen Namen – immerhin

den! - durch die angelehnte Tür

und bemühte mich, so schnell wie

möglich in mein Bett und das Zentrum

der Wahrnehmung zu gelangen.

Dort angekommen, bekam

ich nur noch mit, wie man sich mit

einem Nicken ab- und dem nächsten

Bett zuwandte.

Diese Begebenheit hat die Begriffe

Anwesenheit und Zugegensein ad

absurdum geführt. Mit Geistesgegenwart

meine ich nicht eine lange

innige Anwesenheit, sondern

eine – wenn auch kurze – authentische

Begegnung zwischen zwei

Menschen, in der beide wirklich

vorkommen. Solche Begegnungen

42

zwischen zwei Menschen sind gesegnete

Augenblicke.

Immer wieder hören wir in Fortbildungen

und Supervisionen die

Klage:“ Das ist ja alles gut und

schön, aber uns fehlt einfach die

Zeit.“ Ohne hier Sozialromantik zu

betreiben und ohne die vorherrschenden

Strukturen in einem

Krankenhausbetrieb und einer

Arztpraxis zu beschönigen, möchte

ich diesen Einwand nur begrenzt

gelten lassen. Es ist nicht

immer eine Frage der Zeit, sondern

manchmal mehr eine Frage,

wie, mit welcher Haltung, ich die

begrenzt zur Verfügung stehende

Zeit fülle. Allein der Blick, mit

dem ich einen Patienten, einen

Klienten betrachte, umfange, trifft

eine Aussage. Die Aussage, ob ich

ihn bestätige und ihm zutrauenden

Raum gebe. Und ihn anschauen

muss ich so oder so. Hierbei ist

quantitativ keine Zeit einzusparen,

aber die Art des Schauens hat verschiedene

Qualitäten. Der Augen –

blick enthüllt, ob ich geistesgegenwärtig

bin, bei ihm bin mit aller mir

im Moment möglichen Achtsamkeit

und Wahrnehmung. Indem ich

ihn wahrnehme, nehme ich seine

Gegenwart und sein Sein für wahr.

Ein so angeschauter Mensch fühlt

sich für wahr genommen und findet

Zugang zu dieser seiner Wahrheit

und seinem Wesen.

Ich habe versucht deutlich zu machen,

dass es in der Spiritualität

als geistige Haltung nicht um Richtungen

von Religionen und Weltanschauungen

geht. die in einem

Absolutheitsanspruch einander

widersprechen und den Menschen

in seiner Wegsuche möglicherweise

verwirren oder gar zerreißen.

Auch ist Spiritualität nicht das Ergebnis

unablässigen Übens, das

einen irgendwann an das Ziel der

Ich–Losigkeit und der Vollkommenheit

bringt. Spiritualität ist

auch nicht auf smarte Sinnsuche

zu reduzieren, nicht für Krankheitsverarbeitung

zu instrumentalisieren,

sie erweist sich nicht

in der Anwendung einer abgehobenen

Sprache und einem Spiritualitäts-Tourismus,

der sich als

wokshophopping darbietet.

Spiritualität ist – entgegen der

Aussage eines Geschäftes in

Rendsburg – auch nicht als Konsumware

zu kaufen, sondern ist

eine die Welt und das Leben ordnende

geistige Haltung, die gar

nicht so selten mühsam erworben

und erlitten sein will.

Spiritualität bewährt sich in Ihrer

Tätigkeit als be-geisterter Humanismus,

das heißt als eine vom

Geist erfüllte Mitmenschlichkeit.

Wes Geistes Kind wir sind, zeigt

sich in den Augenblicken zugewandter

Geistesgegenwart. Dann,

werden manche von Ihnen nun sagen,

arbeite ich spirituell. Genau

das wollte ich Ihnen vermitteln.

Literatur:

Monika Müller: Dem Sterben

Leben geben. Die Begleitung

sterbender und trauernder

Menschen als spiritueller Weg,

Gütersloher Verlagshaus 2004

www.monikamueller.com

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


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CHIRON ALLGLOBE 1-2017


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und Erde, die den Traum Wirklichkeit

werden lassen.

ALLes ist Wandel - LIEBE ist

Die Erde ist in einem ständigen

Wandel. Wir haben dieses WUN-

DER Erde - „Garten Eden“ - alle gemeinsam

als Geschenk erhalten,

um darin in Fülle und Liebe zu leben

und ihn für unsere Kinder und

Kindeskinder zu bewahren.

treffen „förder-will-ich“ sowie danach

handeln, teilhaben können,

ihre Begabungen und Talente zur

eigenen Freude und der Freude

Anderer zu leben. Daraus kann

auch eine Berufung entstehen.

Die gemeinnützige Sirius-Stiftung

hat die Aufgabe, generationsübergreifend

gemeinsam Werte zu

schaffen und zu erhalten. Dazu initiiert,

realisiert und begleitet die Sirius-Stiftung

international gemeinnützige

ErmutigungsProjekte. Die

Sirius-Stiftung trägt mit Spenden

und anderen Zuwendungen dazu

bei, dass Kinder und Jugendliche,

die sonst die Möglichkeit nicht haben

und die eigene Entscheidung

„HeartHappenings“

Um Zuwendungen für die Projekte

zu sammeln veranstaltet die Sirius-Stiftung

mit liebevollen Förderern

„HeartHappenings“. Alle

Mitwirkenden der Sirius-Stiftung

engagieren sich im HerzensDienst,

so dass die Zuwendungen voll und

ganz in die Projekte fließen.

Treuhand-Stiftung

Treuhänder der gemeinnützig anerkannten

Sirius-Stiftung, die im

Jahr 2008 in Mönchengladbach

gegründet wurde, ist der gemein-

44 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Dienst

g - Anstifterin und Ermutigerin

nützige Verein Sirius e.V., der seit

dem Jahr 2002 besteht. Die Mitglieder

engagierten sich im Gesundheitswesen,

im Schulbereich

und in der Forschung. Über einen

Zeitraum von sieben Jahren wurde

auf der Raketenstation Hombroich/Neuss

am International Institute

of Biophysics gemeinsam mit

Wissenschaftlern von internationalen

Instituten und Universitäten

Forschung betrieben.

Den Mutigen gehört die Welt

In den Ermutigungs-Projekten,

insbesondere mit Kindern und

Jugendlichen, können Impulse

für eine eigenverantwortliche Entwicklung

gegeben werden. Das

heißt zu ermutigen, Selbstverantwortung

wahrzunehmen und individuelle

Begabungen und Talente

zu leben zum Wohle der Gemein-

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 45


schaft und des Ganzen. In Integrations-Projekten

wird generationsübergreifend

das „Gemeinsame“

und das Miteinander gefördert. In

den Projekten liegt es den Mitwirkenden

am Herzen, in einer liebevollen

Atmosphäre, die von Freude

und gegenseitiger Wertschätzung

getragen ist. In einem kreativen

Austausch verbindet sich das wertvolle

Erfahrungswissen der älteren

Generation mit dem Wissensdurst

und Tatendrang der Jüngeren. So

können Kinder und Jugendliche

Mut fassen, ihre Kreativität und

individuellen Talente zu leben.

Durch Selbstbestimmung und daraus

erwachsendem Selbstwert

entsteht die Möglichkeit, aus diesen

Begabungen eine spätere Berufung

fürs Leben zu entwickeln.

Bewahrung - Veränderung

Die Mitwirkenden der Sirius-Stiftung

engagieren sich mit Herzblut

für Erhaltenswertes und geben

Impulse für die Wahrnehmung des

Bewusstseins innerhalb der Gesellschaft

im Hinblick auf die Harmonie

des großen Ganzen. Dies

geschieht durch Stellungnahmen

und Offene Briefe bis auf Bundesebene.

Gemeinnütziges Crowdfunding

Zur Realisierung bestimmter gemeinnütziger

Projekte wie der „LebensSchule“

(Seite 70) und CHI-

RON ALL GLOBE (Seite 60) setzen

der Sirius e.V. und die Sirius-Stiftung

das Gemeinnützige Crowdfunding

ein (Seite 68).

46 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Nationale Projekte:

Förderung von Talenten

LiLavendel

Sternstunden

Clowntheater

HeartHappenings

LebensSchule

HealingClown werden

Kunst-Café EinBlick

Stipendien Uni Viandrina

Chilola Forschungsprojekt

Internationale Projekte:

CHIRON ALL GLOBE

Jugendaustausch Ukraine

Project Why Indien

Health Care Dheli Indien

Holistic LIFE & HEALTH Center

Dheli Indien

Operndorf Burkina Faso

HeartHeppenings

Delphin Projekt Kroatien

Einladung

Die Mitwirkenden der Sirius-

Stiftung laden Sie ein, für Kinder

und Jugendliche den Traum

Wirklichkeit werden zu lassen.

Schenken Sie von Herzen durch

Ihre Zuwendung. Alles ist wertvoll

und trägt zur Realisierung

der gemeinnützigen Projekte

bei. Genauso wertvoll ist Ihre

Mitwirkung im HerzensDienst in

den Ermutigungs-Projekten.

www.sirius-stiftung.org

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 47


Reisen dur

Ein Projekt der gemeinn

Ein Blick in die Grenzenlosigkeit

des Alls und auf die Sterne kann

ein tiefgreifendes Gefühl der Verbundenheit

auslösen, das möglicherweise

Fragen entstehen lässt:

„Wer bin ich, und wenn ja, wie

viele“ (Precht). Wer sind wir, woher

kommen wir und wohin gehen

wir, und wer hat alles erschaffen?

Diese grundlegenden Fragen beschäftigen

die Menschheit von Anbeginn,

weil der Mensch die Gabe

erhalten hat, über sich selbst

nachzudenken. Dabei spielt der

Himmel mit den Gestirnen für den

Menschen seit alters her eine bedeutende

Rolle - als Wunder, als

Mysterium, zur Orientierung, zur

Zeitmessung, zur Erforschung.

Wer hat sich nicht schon mit staunendem

Blick in den wundervollen

Nachthimmel und die grenzenlose

Weite des Alls von Sternen und

Planeten verzaubern lassen und

sich die Frage gestellt, ob es einen

Anfang und ein Ende des Alls

gibt, ob wir in der Weite des Kos-

48

mos allein sind, und wer der geniale

Schöpfergeist dahinter ist? Ein

Blick in die Sterne ist gleichzeitig

ein Blick in die Vergangenheit,

weil uns heute erst das Licht erreicht,

das Lichtjahre vorher ausgesendet

wurde. Es wird gesagt,

die Verbindung der Menschen

mit den Sternen sei, dass wir aus

„Sternenstaub“ - Kohlenstoff entstanden

sind - die Erklärung dafür

ist, dass das Element Kohlenstoff

im All vorhanden ist.

Kinder haben eine besondere gefühlsmäßige

Verbindung zu Sternen

- sie sehen mit dem Herzen

gut und lassen sich verzaubern,

wie in der Erzählung „Der kleine

Prinz“ von Antoine de St. Exupéry.

Der Astronomische Arbeitskreis

Mönchengladbach e.V. und die

gemeinnützige Sirius-Stiftung,

Mönchengladbach, laden Grundschulklassen

sowie Kinder und

Jugendliche eines Kinder- und

Jugendhospizes mit Begleitung

auf die Sternwarte Mönchengladbach-Rheindahlen

ein. Hier wird

mit den Kindern und Jugendlichen

in einem lebendigen Austausch

auf einer begleiteten Reise das

Weltall erkundet. Dazu gehört natürlich

auch ein langer Blick durch

das Teleskop.

Musikalisch umrahmt werden die

Veranstaltungen von einer Sängerin

und jungen

Talenten, die von

Herzen und mit

Freude dazu

beitragen.

Stimmungsvoll

gestaltet werden die

„Sternstunden“

mit glanzvoller Dekoration

und einem Glitzerstern.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


ch das All

ützigen Sirius-Stiftung

„Die Philosophie steht in diesem

großen Buch geschrieben, dem

Universum, das unserem Blick

ständig offen liegt. Aber das Buch

ist nicht zu verstehen, wenn man

nicht zuvor die Sprache erlernt

und sich mit den Buchstaben

vertraut gemacht hat, in denen

es geschrieben ist. Es ist in der

Sprache der Mathematik geschrieben,

und deren Buchstaben

sind Kreise, Dreiecke und andere

geometrische Figuren, ohne die

es dem Menschen unmöglich ist,

ein einziges Wort davon zu verstehen;

ohne diese irrt man in einem

dunklen Labyrinth herum.“

Galileo Galilei: Il Saggiatore

Kinder sind WissensSchaffer und WissensSchafferinnen, offen, neugierig, beobachtend, fragend.

Das kindliche Sicheinlassen auf das Gefühl von Grenzenlosigkeit, mit der Wahrnehmung und mit dem

Staunen über die Wunder der Schöpfung, eröffnet ihnen immer wieder neue Horizonte.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

49


„Überfluss-G

Unternehmen CHIRON - aus de

Das Unternehmen CHIRON UG (haftungsbeschränkt) ist im wahrsten

Sinne des Wortes eine Unternehmergesellschaft. Das bedeutet: Alle

gemeinsam - machen, anpacken, drangehen, durchführen, etwas unternehmen,

also aktiv, kreativ und schöpferisch sein. Kreativität und

Schöpferisches kommen aus der Liebe und dienen allem.

Das Unternehmen CHIRON ist einer

der wirtschaftlichen Partner

im CHIRON Holistic LIFE & HEALTH

Concept - siehe Seite 8. Im CHI-

RON Holistic LIFE & HEALTH Concept

besteht eine freie Kooperation

zwischen wirtschaftlichen und

gemeinnützigen Partnern.

Miteinander teilen

Der Überfluss - Gewinn - des Unternehmen

CHIRON UG fließt

- notariell beglaubigt - in die gemeinnützige

Sirius-Stiftung. Sollte

einer der Gesellschafter aus dem

Unternehmen CHIRON ausscheiden,

erhält er ausschließlich die

Stammeinlage zurück. Auch eine

Veräußerung des Unternehmen

CHIRON ist nicht möglich; bei einer

Auflösung geht das verbleibende

Kapital in die gemeinnützige Sirius-Stiftung

über.

Alle, die ein Angebot der wirtschaftlichen

Partner über das Unternehmen

CHIRON oder ein Angebot

des Unternehmen CHIRON selbst

in Anspruch nehmen, tun damit

ohne zusätzliche Kosten gleichzeitig

etwas für Andere - für die Realisierung

und Weiterentwicklung

der gemeinnützigen Projekte der

Sirius-Stiftung - Seite 32.

Fülle als Motor

für Kreativität

Alles ist gleichwertig. Unabhängig

davon, mit welchem Geschlecht

und in welche Verhältnisse man

wo hineingeboren wird, haben alle

Lebewesen als Weltgemeinschaft

das Geburtsrecht, aus der Fülle

zu leben. Die Mitwirkenden des

Unternehmen CHIRON nehmen einen

Teil der Einnahmen, um in der

Fülle um zu leben, und aus dem

Überfluss - Gewinn - wird Fülle anderen

zuteil.

Die wirtschaftliche und gemeinnützige

Ausrichtung des Unter-

50 CHIRON ALLGLOBE 1-2016


esellschaft“

r Fülle am Überfluss teilhaben

nehmens CHIRON beinhaltet das

Bewusstsein, dass alle individuellen

Talente und Berufungen sowie

Finanzmittel gleich wertvoll

sind. Das bedeutet auch, dass

jeder Mitwirkende im Unterneh-

zusammenfließen zu lassen, um

innovative Entwicklungen und Projekte

zu initiieren, zu realisieren

und weiter zu entwickeln.

men CHIRON die Möglichkeit hat,

ein gleichwertiges Honorar zu erhalten.

Das Unternehmen CHI-

RON entstand aus der Fülle ohne

Fremdkapital, um die Freiheit in

der Entwicklung zu bewahren.

PuzzleteilSein

Alle im Team des Unternehmen

CHIRON setzen ihre individuellen

Talente und Fähigkeiten in einem

liebevollen Miteinander ein. Dem

Team liegt es besonders am Herzen,

generationsübergreifend mit

jungen Menschen zu kooperieren

und in den Projekten das Erfahrungswissen

der Älteren mit den

Ideen und Talenten der Jüngeren

Kreative Projekte

und Entwicklungen

Das Unternehmen CHIRON ist Ansprechpartner

für das gesamte

CHIRON Holistic LIFE & HEALTH

Concept, für CHIRON ALL GLOBE

und für Interessenten und Investoren,

die mitwirken möchten.

51


CHIRON ALL GLOBE -

die Welt zu Gast

CHIRON ALL GLOBE ist die Realisierung

des CHIRON Holistic LIFE

& HEALTH Concept, überall, wo

es entsteht. CHIRON ALL GLOBE

ist international ausgerichtet und

als generationsübergreifendes Integrationsprojekt

eine Synthese

Mensch – Natur – Kultur - Kreativität

– Bildung – Forschung – GesundSein

- Erholung – Bewegung

– Genuss – Wirtschaft sowie Gemeinnützigkeit

und dient ALLem

und ALLen. Freie Partner, die im

CHIRON ALL GLOBE in vielfältiger

Weise kooperieren, sind unter

anderem Unternehmen, Hochschulen,

Lebensschule, KiTas,

Stiftungen und Schlossverwaltungen,

Kliniken, Organisationen,

Netzwerke und zahlreiche Freiberufler.

Das Unternehmen CHIRON

ist Entwickler, Dienstleister und

übernimmt die Gesamtverwaltung

für das CHIRON ALL GLOBE.

Versichern

tut GUT(es)

Warum hat das Unternehmen CHI-

RON den Maklerstatus für Versicherungen

erworben? Zum einen,

um das Bewusstsein - Alle gemeinsam

- aus dem CHIRON Holistic

LIFE & HEALTH Concept auf den

Kollektiv-Gedanken der Versicherungen

zu lenken. Die Beiträge al-

52

ler Versicherungsnehmer, also des

Kollektivs, dienen der Regulierung

der auftretenden Schäden eines

Versicherungsnehmers. Zum anderen

hat das Unternehmen CHI-

RON die innovative „Inklusionsmedizin“

entwickelt, die Heilkunst

mit Naturheilverfahren, Komplementärmedizin

und anderen alternativen

Heilweisen in Verbindung

mit der Schulmedizin. Darüber hinaus

setzt sich das Unternehmen

dafür ein, dass Inklusionsmedizin

von den Gesundheitskassen übernommen

wird.

Bilde ich mich schon

oder bilde ich es mir

ein?

BewusstBildung - HerzensBildung

- Mensch Sein. Diese Art der Bildung

ist wahre und nachhaltige

Bildung. Der Begriff Bildung beinhaltet

mehr im Sinne von Schöpfung,

Bildnis, Gestalt. Was kann

sich „bilden“ oder woraus kann

man „schöpfen“? Schöpfen kann

man aus allem - alles ist in allem.

Schöpfung bedeutet Offenheit für

das Ganze, Kreativität und Wertschätzung

für BeGabungen und

Talente. Bildung kann auch der

Prozess der Entwicklung eines

Menschen sein, bei dem vorhandene

individuelle und soziale

Veranlagungen gefördert, sowie

Begabungen und daraus resultierende

Fähigkeiten vertieft werden

können.

Das bedeutet auch: wir können

niemand werden. Wir sind es bereits.

Deshalb ist WeiterBildung

sowohl eine Fortführung der individuellen

Begabung wie auch eine

Entwicklung des BewusstSeins

durch Wahrnehmung der Intuition

und der Prozesse im Leben.

Wann auch immer der Mensch

seine Talente entdeckt, es bereitet

so viel Freude, dieses Potential

voll und ganz zu leben. Es gehören

aber auch Mut und manchmal

auch ErmutigerInnen und die

entsprechende Entscheidung und

Ausdauer dazu, aus den Talenten

heraus seiner Berufung zu folgen.

Das Leben ist ständiger Wandel

und ein Prozess ständigen Lernens.

Lernen kann Freude bereiten.

Wissensdurst und Wissen-

Schaffen ist Kindern angeboren.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


HealthClowning

Fühlen Sie etwas, was Ihnen

noch nicht bewusst ist? Im theoretischen

und praktischen Teil

der CHIRON BewusstBildung

„HealingClown“ können Impulse

dazu führen, bei sich verborgene

Talente zu entdecken. Aus der

Bewusstwerdung der eigenen Talente

und BeGabungen kann sich

eine Berufung bilden, die mit Freude

und Hingabe gelebt wird. Die

BewusstBildung „HealingClown“

besteht aus zwei Bausteinen. Der

Unternehmen CHIRON UG (haftungsbeschränkt)

Angebote:

CHIRON ALL GLOBE - Abwicklung, Gesamtverwaltung und

Dienstleistungen

• Versicherungen „Versichern tut GUTes“ (Maklerstatus)

• PartnerPaket - Partner werden

• InklusionsMedizin Zentren - Dienstleister und Mittler für

Aufenthalte

CHIRON BewusstReisen

CHIRON BewusstBildung

• Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

CHIRON Multimedia Verlag - Magazin CHIRON ALLGLOBE,

Druckwerke, Multimedia-Produktionen

• Healicon Forschung

• Inklusionsprojekte u.a. für Organisationen

• Holistische Bauprojekte u.a. im Gesundheitswesen

• Begleitung beim Finden von Innovationen

• Begleitung bei der Entwicklung von Konzepten für Hotels

erste Baustein „ClownCourage“

wird in einem Zirkus, Clownschule

oder Bühne durchgeführt, der

zweite Baustein „HumanClown“ in

unterschiedlichen Einrichtungen

- einem Krankenhaus, einer Reha-

Klinik, in Demenzpflegeheimen,

einem Kinderhospiz und einem

Wohlfahrtsverband mit vielfältigen

Dienstleistungen (ab Seite 24 in

diesem Magazin).

Abenteuer

... grenzenlos

Unser ganzes Leben ist eine Reise...

ein Prozess des bewusstWerden

und des bewusstSein. Mit

ausgewählten Angeboten und eigens

dafür entwickelten Bewusst-

Reisen möchte das Unternehmen

CHIRON dazu Impulse geben. Eine

dieser vom Unternehmen entwickelten

BewusstReisen geht an

den Mittelrhein „Auf den Spuren

der Hildegard von Bingen“ - ab

Seite 15 in diesem Magazin. Darüber

hinaus kooperiert das Unternehmen

CHIRON im Bereich BewusstReisen

mit ausgezeichneten

Reiseveranstaltern, Hotels und

Resorts sowie InklusionsMedizin

Zentren, die dem Verständnis von

sanftem, bewusstem Tourismus

entsprechen. Es wurden Themen

und Orte ausgewählt, die das BewusstSein

und alle Sinne ansprechen.

In „InklusionsMedizin Zentren“

wie HOTEL-incluMEDs (siehe

Links) können Sie etwas für GesundSein

und Wellness sowie gesund

werden tun. Die Reisen werden

teilweise von Ärzten begleitet,

so dass auch Reisende mit gesundheitlichen

Einschränkungen

Angebote in Anspruch nehmen

können. Weitere Reisebegleiter

sind in der Regel erfahrene Kunsthistoriker

und Landeskenner.

Gabriele Greiner und Wolfgang Ruske

Seidenweberstraße 35

D-41189 Mönchengladbach

Telefon +49(0)2166-671276

office@chiron-concept.org

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 53


Mehr fürs Meer

Ein Team des Blue World Institute

of Marine Research and Conservation

mit Sitz auf den Inseln Lošinj,

Murter und Vis in Kroatien erforscht

seit Jahren, unter anderem

Heute sind diese Delfine eine der

am umfangreichsten erforschten

Populationen im gesamten Mittelmeer.

Es gibt etwa 200 residente

Delfine, die Dank der individuellen

geschützt. Das

Blue World Institut vergibt

für Delfine Patenschaften, die

Spenden dafür werden zum

Schutz dieser Meeressäuger

eingesetzt.

Ein weiteres von der Europäischen

Union gefördertes Projekt des Blue

World Instituts ist die Erforschung

der Meeresschildkröten und deren

Wanderwege in der Adria und

im Mittelmeer. Auf dem Gelände

der Hotels Aurora und Vespera befindet

sich eine Auffangstation für

verletzte Schildkröten, die nach ihrer

Genesung wieder ausgewildert

werden. In der Schildkrötenstation

wird außerdem Wissenswertes

über die Schildkröten, deren

Schutz und das Forschungsprojekt

anschaulich vermittelt.

gefördert von der Europäischen

Union, die Biologie, Ökologie und

Sozialstruktur der Delfingruppen,

die sich in den Gewässern um die

Inseln Cres und Lošinj aufhalten.

Kennzeichen erkennbar sind wie

z.B. Verletzungen und Narben an

ihrer Rückenflosse, dem Teil, der

immer sichtbar ist, wenn sie an der

Oberfläche auftauchen um Luft

zu schnappen. Grosse

Tümmler (Tursiops truncatus)

leben in den Gewässern

der tropischen

und gemäßigten Zone.

Man findet sie im Küstenbereich

des Kontinents

und der Inseln ebenso

wie in der offenen See,

1500 km vom Festland

entfernt. In der Nordadria,

die verhältnismäßig flach

ist, ist der Delfin das am

häufigsten vorkommende

Säugetier. Seit dem 17.

Mai 1995 sind alle Meeressäugetiere

in Kroatien

Meeresforschung

und Meeresschutz

Das Blue World Institut ist eine

unabhängige Non-profit-Organisation.

Das Engagement des Instituts

umfasst Forschung und

Bildung sowie die Durchführung

von Projekten zum Umweltschutz.

Das Hauptanliegen ist das Meer

und die Artenvielfalt der Adria mit

einem Schwerpunkt auf großen

54 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Delphine und Schildkröten

ranean Protected Area Network

(MedPAN), des Adriatic Protected

Area Network (AdriaPAN), des

UNESCO South-Eastern Mediterranean

Sea Project und Partner

der ACCOBAMS - Vereinbarung.

Bereits seit zwei Jahrzehnten betätigen

sich das Blue World Institut

und seine MitarbeiterInnen im

Meereswirbeltieren,

vor allem Delfinen.

Darüber hinaus

umfassen die

Aktivitäten zusätzliche

Studien über

marine Raumplanung, integrierte

Bewirtschaftung der Küstengebiete

und die Entwicklung der

Insel und Gemeinden durch ökologisch

nachhaltige Aktivitäten,

alles basierend auf der Erhaltung

eines gesunden und reichhaltigen

Ökosystems. Das Blue World Institut

ist Mitglied des Mediter-

Bereich des Meeresschutzes. Die

Mitglieder sind Vertreter in vielen

internationalen Foren, darunter

die Internationale Walfangkommission

(IWC), dem Übereinkommen

zur Erhaltung von Walen im

Schwarzen Meer, im Mittelmeer

und angrenzenden Atlantik (AC-

COBAMS) und der Mittelmeer Wissenschaftskommission

(CIESM).

Im August 2003 installierte das

Blue World Institut in Zusammenarbeit

mit der Stadt Mali Lošinj das

erste marine Ausbildungszentrum

der Adria in Veli Lošinj, Kroatien.

Seitdem können über 60.000

Besucher und mehr als 300 Besuche

von Schulklassen verzeichnet

werden. Das Blue World Ausbildungszentrum

stellt dabei eine

der wichtigsten Touristen-Attraktionen

der Insel dar. Aufgrund des

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 55


Eco-volunteering

Eco-volunteering im Blue World

Institute ist ein Programm für alle,

die sich an der Forschungsarbeit

über den Großen Tümmler beteiligen

möchten, unabhängig von

ihrer Beschäftigung. Das zweiwöchige

Programm findet wahlweise

an zwei verschiedenen Orten

(Kvarnerić und Norddalmatien)

statt.

Erfolges des bestehenden Ausbildungszentrums

in Veli Lošinj und

seinem Beitrag und seiner Pionierarbeit

im Bereich der Meereswissenschaften

hat sich das Blue

World Institut das Ziel zur Entwicklung

eines neuen und modernen

Forschungszentrums gesetzt. In

diesem sollen Einrichtungen nach

dem Stand der Technik zu den

Themen Meereswissenschaften,

Meeresschutz und Ausbildung für

die Organisation und ihre Partner

zur Verfügung stehen. Nach Verhandlungen

mit zahlreichen lokalen

und nationalen Interessenvertretern

und Agenturen konnte ein

neuer Standort für das zukünftige

Zentrum im Hafen von Mali Lošinj

gefunden werden.

Lošinj Marine Education Centre,

Vorträge und vieles weitere.

Darüberhinaus bietet das Praktikum

die Möglichkeit, Studierende

aus unterschiedlichen Ländern

kennen zu lernen und Erfahrungen

mit ihnen auszutauschen. Die Unterkunft

befindet sich in der Forschungsstation

in Veli Lošinj, wo

auch alle anderen Studenten, Wissenschaftler

und Voluntäre vom

Blue World Institute untergebracht

sind. Die täglichen Aufgaben wie

Kochen und Haushaltsführung

werden unter allen Mitbewohnern

aufgeteilt.

Als Praktikantin oder

Praktikant mit eintauchen

Das Blue World Institute lädt Biologie-

und Veterinärstudenten,

sowie Studierende verwandter

Studienrichtungen dazu ein, sich

für die Forschungsarbeit durch die

Teilnahme an einem Praktikum

zu engagieren. Zu den täglichen

Aktivitäten gehören beispielsweise

das Sammeln von Daten und

deren Analyse, die Arbeit in dem

56

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Voluntäre die an dem Programm

in Kvarnerić teilnehmen möchten,

werden im Hauptquartier des Blue

World Institute in Veli Lošinj, das

gleichzeitig die Forschungsstation

ist, untergebracht. Für die Feldarbeit

steht hier ein sechs Meter

langes Schlauchboot zur Verfügung.

Die Station in Norddalmatien befindet

sich hingegen auf dem 14

Meter langen Segelboot „Anika“

und deckt weite Bereiche Norddalmatiens

unter anderem auch den

Nationalpark Kornati ab.

Zu den Tätigkeiten eines Voluntärs

zählen die Teilnahme an den

täglich zu verrichtenden Arbeiten,

dem Erfassen von Daten im Feld,

ebenso wie der anschließenden

Datenverarbeitung im Büro. Es

bleibt jedoch auch Zeit, Sonne

und Meer zu genießen.

www.blue-world.org

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


MenschDelphin!

Die Intelligenz von Delphinen ist weitgehend anerkannt. Nach zahlreichen Studien und Forschungsergebnissen

ist ihr Hirn dem des Menschen sogar ebenbürtig. Delphine haben alle Voraussetzungen,

um als Individuum zu gelten. „Was heißt das?“ fragte der Ethik-Professor Thomas

White von der Loyola Marymount Universität in Los Angeles auf einem Kongress der weltgrößten

Forscherorganisation. Sie haben positive und negative Empfindungen, Emotionen, Selbstbewusstsein

und sind in der Lage, ihr Verhalten zu steuern. Delphine erkennen einander und begegnen

sich mit Respekt, meist sogar mit Zuneigung, zitierte White aus zahlreichen Studien. Sie nehmen

sich im Spiegel selbst wahr - eine Wahrnehmung, die der Mensch bisher nur sich selbst und Menschenaffen

zustand, doch zahlreiche Forschungen in Bezug auf Intelligenz, Wahrnehmung und

Verhalten bei anderen Tierarten haben inzwischen gezeigt, dass Tiere gleichwertige Geschöpfe

sind. Delphine gehen analytisch und planmäßig vor und lösen komplexe Aufgaben. Außerdem können

sie körperlich und gefühlsmäßig intensiv und langanhaltend leiden.

Diese Kombination von Intelligenz und Gefühlen hat sich der Mensch bisher allein zugesprochen

anstatt wahr zu haben, dass er wie alle anderen Lebewesen gleichwertiger Bestandteil der Schöpfung

ist. Wenn der Delphin solche Eigenschaften im Verlauf seiner fast 60 Millionen Jahre langen

Evolution erworben hat, stehen ihm demzufolge gleiche Rechte zu, wie sie der Mensch für sich

beansprucht, argumentiert der Ethikprofessor. Das würde bedeuten - wie in der UN-Charta für

Menschenrechte festgehalten - Freiheit und Würde für alle Lebewesen. Das eröffnet dem Menschen

die Chance, durch Mitgefühl und Wertschätzung für die Delphine eine Wende im Umgang

mit anderen Arten herbeizuführen und sie als gleichwertige Lebewesen des großen Ganzen anzuerkennen.

58 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Regenbogenland

Mitwirkende des Unternehmen CHIRON UG und der gemeinnützigen Sirius-Stiftung, Mönchengladbach,

haben im Rahmen einer BewusstReise nach Kroatien das Delphin- und Schildkrötenprojekt des Blue

World Institute in Veli Lošinj und Mali Lošinj besucht. Einer der Kooperationspartner des Unternehmen

CHIRON bei der BewusstBildung „HealingClown werden“ ist das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland

in Düsseldorf. Das Blue World Institute bietet für die frei lebenden Delphine Patenschaften an, die

dazu beitragen, das Bewusstsein für die Meerestiere zu wecken und deren Schutz und Erforschung in

der Kvarner Bucht zu ermöglichen. Hier bot sich den Mitwirkenden der gemeinnützigen Sirius-Stiftung die

wunderbare Gelegenheit, eine Patenschaft für einen Delphin dem Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland

zu widmen, den die Mitwirkenden des Blue World Institute auf den Namen „Rainbow“ tauften. Im

Rahmen einer Feier wurde der Delphin Rainbow im Regenbogenland „ausgewildert“.

„Das Hospiz ist ein Ort für das Leben.“ Das Kinderhospiz Regenbogenland wurde im Jahr 2004 gegründet

und ist inzwischen auch für Jugendliche offen. Hier stehen das

Leben und die Lebensfreude im Mittelpunkt. In dieser Einrichtung

können Familien und Geschwister Begleitung finden, um

den erkrankten Kindern die verbliebene Zeit möglichst erfüllt zu

gestalten. Dazu tragen alle Mitwirkenden liebevoll bei. So kann

das Kinderhospiz zu einem gefühlten zweiten Zuhause werden,

in das man immer wieder gerne zu Kurzaufenthalten in Wohlfühl-Atmosphäre

zurück kommen kann.

www.kinderhospiz-regenbogenland.de

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 59


„Die Welt zu Gast“

Im CHIRON Holistic LIFE & HEALTH

Concept - siehe Seiten 12 bis 14

in diesem Magazin - besteht eine

freie Kooperation zwischen wirtschaftlichen

und gemeinnützigen

Partnern, wobei einer der wirtschaftlichen

Partner das Unternehmen

CHIRON UG ist - siehe Seiten

CHIRON A

Mensch – Natur – Kultur – Kreativität – Bildung – Forsc

Wirtschaft und G

CHIRON ALL GLOBE ist die Realisierung

des CHIRON Holistic

LIFE & HEALTH Concept

50 bis 53. Der Überfluss - Gewinn

- des Unternehmen CHIRON UG

- auch der aus der Kooperation

mit den Partnern erzielte Gewinn

- fließt in die gemeinnützige Sirius-Stiftung

- Seiten 44 bis 46 - zur

Entwicklung und Realisierung der

gemeinnützigen Projekte.

Die Realisierung von

CHIRON ALL GLOBE

CHIRON ALL GLOBE ist eine integrative

Synthese Mensch – Natur

– Kultur - Kreativität – Bildung

– Forschung – GesundSein

Wollen Sie an der Realisierung von CHIRON

Realisierung über Gemei

Alle gemeinsam - von der Allg

60 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


LL GLOBE

hung – GesundSein – Bewegung – Erholung – Genuss

emeinnützigkeit

- Bewegung - Erholung – Genuss

– Wirtschaft und Gemeinnützigkeit

und dient ALLem und ALLen.

Freie Partner, die im CHIRON ALL

GLOBE in vielfältiger Weise kooperieren,

sind unter anderem Unternehmen,

Hochschulen, Lebens-

Schule - siehe Seiten 58 bis 59

-, KiTas, Stiftungen und Schlossverwaltungen,

Kliniken, Organisationen,

Netzwerke und zahlreiche

Freiberufler.

ALL GLOBE mitwirken - sich beteiligen?

nnütziges Crowdfunding

emeinheit für die Allgemeinheit

Der gemeinnützig anerkannte Verein

Sirius e.V. erhält das Areal zu

einem symbolischen Preis und ist

Träger des Areals. Das Unternehmen

CHIRON UG ist einer der freien

Kooperationspartner, Entwickler,

Dienstleister und zuständig für

die Abwicklung und Gesamtverwaltung

von CHIRON ALL GLOBE.

Die gemeinnützige Sirius-Stiftung

ermöglicht die Teilhabe an Angeboten

im CHIRON ALL GLOBE für

diejenigen Mitmenschen, darunter

auch Kinder und Jugendliche, die

sonst nicht die Möglichkeit, aber

den Willen zur Veränderung haben

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 61


und entsprechend handeln. Durch

diese Förderung durch die Sirius-

Stiftung erhalten die Betreiber,

Pächter und Mieter zusätzliche

Einnahmen. So entsteht ein harmonischer

Kreislauf von Geben

und Empfangen.

Realisierung

in Mönchengladbach

Das im September 2013 der Politik

und Verwaltung vorgestellte

Projekt CHIRON ALL GLOBE berücksichtigt

alle Vorgaben des

Rats der Stadt Mönchengladbach

zur Neunutzung des etwa 471

Hektar - das sind 4,7 Millionen

Quadratmeter oder 590 Fußballfelder

- umfassenden Areals in

Mönchengladbach-Rheindahlen.

CHIRON ALL GLOBE beinhaltet offensichtlich

den in Leserbriefen

und persönlichen Gesprächen

geäußerten Willen Zahlreicher

Bürgerinnen und Bürger nach einer

sinnvollen, allem dienenden

Nutzung des Areals. Wir alle sind

aufgerufen, gemeinsam und generationsübergreifend

liebevoll

mit der Schöpfung und unserem

Heimatplaneten umzugehen, damit

wir unseren Kindern und Kideskindern

und allen Geschöpfen

eine wundervolle Welt hinterlassen.

Die ehemalige NRW-Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft hatte sich

Kinder (M)macht !

Die Ermutigung von Kindern und

Jugendlichen ist eines der Themen

im international ausgerichteten

Integrations-Projekt CHIRON

ALL GLOBE. Dazu trägt wiederum

die gemeinnützig anerkannte Sirius-Stiftung,

Mönchengladbach,

bei, indem sie Kinder und Jugendliche

in ihrer Kreativität fördert,

die sonst die Möglichkeit nicht

haben, aber die eigene Entscheidung

„förder-will-ich“ treffen und

danach handeln, um ihre Talente

mit Freude zu verwirklichen. Da-

sinngemäß die Aufgabe gestellt:

„Kein Kind soll zurück bleiben“.

Das bedeutet, dass jedes Kind

wie jeder Mensch überhaupt einen

- auch grundgesetzlichen - Anspruch

auf Würde und persönliche

Entfaltung hat; dazu gehören Freiheit,

Unversehrtheit, GesundSein,

Kreativität und Förderung. Die Gesellschaft

und damit auch Politik

und Verwaltung sind verantwortlich

und verpflichtet, dafür die Voraussetzungen

und Möglichkeiten

zu schaffen.

62 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


aus kann dann eine spätere Berufung

entstehen.

Auf dem Areal befindet sich auch

die ALLGLOBE LebensSchule. Hier

findet ein ständiger Austausch der

„LebensSchülerInnen“ sowohl mit

den Kindertagesstätten als auch

an der internationalen Akademie

Wissen und Weisheit und mit der

CHILOLA Akademie für Kinder und

Jugendliche in gegenseitiger Wertschätzung

statt. Dadurch wird das

sich Einlassen und die Achtsamkeit

im Umgang miteinander gefördert

und Kreativität angeregt.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

CHIRON ALL GLOBE wird durch

die Allgemeinheit über Gemeinnütziges

Crowdfunding finanziert.

Dadurch werden ideelle und wirtschaftliche

Werte geschaffen,

die Allem und dem Wohl der Allgemeinheit

und unseren Kindern

und Kindeskindern dienen.

Kulturlandschaft

im Naturschutzgebiet

Das rund 471 Hektar große teilbebaute

Areal liegt acht Kilometer

vom Stadtzentrum von

Mönchengladbach entfernt. Mönchengladbach

hat einen eigenen

Regional-Flughafen und liegt in

zentraler Lage zwischen Düsseldorf,

Köln, Aachen und Krefeld

sowie mit guten Anbindungen zu

den Niederlanden und Belgien an

den Autobahnen A44, A46, A 52

und A 61.

Das Gelände befand sich in einem

gepflegten Zustand und ist in

eine grüne Kulturlandschaft eingebettet

mit angrenzendem Wald

und Naturschutzgebiet. Im CHI-

RON ALL GLOBE wird der Bestand

an Gebäuden, der in einem guten

Zustand ist - beispielsweise das

ehemalige „Big House“ mit seinem

monumentalen Säulenvorbau - renoviert

beziehungsweise saniert.

Nicht erhaltenswerte Gebäude

werden abgerissen. Als Neubauten

entsteht ein „HOTEL-istiCENTER“ -

ein 5-Sterne-Hotel mit Themenrestaurants,

einem innovativen Gesundheits-Zentrum

- Holistic LIFE

& HEALTH Center - und Spa mit

63


Schwimmteich in holistischer Architektur

und Energie. Große Teile

des Areals werden renaturiert. In

diesem Bereich entsteht ein integrativer

18plus9-Loch-Golfplatz,

der an das HOTEL-istiCENTER angrenzt.

Darüber hinaus werden

drei Sporthallen gebaut – eine

Multifunktionshalle, eine Tennishalle

und eine Skaterhalle.

Synthese

im CHIRON ALL GLOBE

:

• ALLe-s - Allgemeinheit

Mensch–NatUR–KultUr–

Bildung –Forschung–Gesund

Sein–Erholung–Bewegung–

Genuss-Wirtschaft–

Gemeinnützigkeit

• Innovativ

• Weltweite Aufmerksamkeit

• Generationsübergreifendes

Integrationsprojekt

• Internationale Kooperationen

und Kontakte

• Teilhabe gemeinnützig

Geförderter

• Einziges 5*Hotel mit Spa im

Einzugsbereich

• Integrativer 18+9Loch-Golfplatz

– Internationale Turniere

• Gewinn für Bevölkerung,

Wirtschaft und Kultur

• Schaffung von Einrichtungen

• Schaffung von Arbeitsplätzen

• Schaffung von

Ausbildungsplätzen

• Steuereinnahmen

Die Welt zu Gast

Themen und Gebäude

im CHIRON ALL GLOBE:

I. Information – Administration

II. BewusstBildung

• Internationale Akademie

Wissen und Weisheit:

• Institut ALLvision

Forschung - WissenSchaffen

• CHILOLA Akademie für Kinder

und Jugendliche

• Seniorenakademie

• Bewegung – Sport: u.a.

Fußball, Hockey, Tennis, Golf

• Kunst - Musik – Theater –

Tanz– Literatur

• HeilSein - InklusionsMedizin,

Prävention, Rehabilitation,

Ernährung, Pflege

• BewusstBildungen:

CHILOLA-Begleiter

E-motion-R-evolution (Sportler)

SEINen Clown finden - Clown

CourageSEIN

HealingClown werden

HOTEListiCENTER-Fachkraft

Heilpraktiker

Ayurveda

Koch

Pflege

Übergangsbegleitung

• Austausch – Impulse zur

Bewusstwerdung von

Begabungen - Förderung von

Talenten – Vorträge – Kurse

– Workshops – Seminare

- Tagungen – Umsetzung in

die Praxis

• Kitas

• LebensSchulen

• BewusstReisen

III. Hosteling international

• Studierende

• Moderatoren

• Gasteltern

• Betreuer

IV. HOTEListiCENTER

- HeilSein und GesundSein -

• Hotel 5*

• Themenrestaurants – Genuss

• Holistic LIFE & HEALTH Center

• Prävention und Rehabilitation

• Fitnesscenter

• Spa mit Saunalandschaft

• Schwimmteich

• Tiefgarage

64 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


V. Hotel garni

im Gebäudebestand

VI. Sport – Bewegung

• -Reiten -

therapeutisches Reiten

Reitanlagen

• Schwimmen - Freibad

• Golf 18plus9-Loch, integrativ

• Tennis - Tennishalle

• Fußball - Multifunktionshalle

• Hockey - Multifunktionshalle

• Skaten – Skaterhalle

• Badminton

Multifunktionshalle

• Volleyball

Multifunktionshalle

• Beachvolleyball outdoor

• Beachsocker outdoor

• Tischtennis

Multifunktionshalle, outdoor

• Yoga

Multifunktionshalle, outdoor

• Tai Chi

Multifunktionshalle, outdoor

• Gymnastik

Multifunktionshalle, outdoor

VII. Gastronomie -

Genuss international

• Restaurants

• Cafeteria

• Szenekneipen

• Bistros

• Pub

• Cafés

• Eiscafés

• Biergärten

• Snackbars

VIII. Haus der Gemeinschaft

• Gastronomie – Genuss

• ALL GOLBE Meeting

• Konferenzräume

• Großküche mit Lehrküche

IX. KultUR – Kunst - Kreativität

• Kino

• Kleinkunstbühne

• Konzerte

• Ausstellungen

• Kreativhaus Technik

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 65


• Internationaler Kulturaustausch

• Jugendtreff mit Küche

X. „Kirchen“

• Meditation

• Feiern

• Kunst

XI. Kleingewerbe - Werkstätten

Ateliers - Studios

• Künstlerateliers

• Kunsthandwerkstätten

• Fotoateliers

• Film- und Fernsehstudios

• 3D-Animationen

• Theaterwerkstätten

• Musikstudios

• Klangwerkstätten

• Instrumentenbauer

• Modelltischler

• Post und Papierwaren

• Bank

• Versicherungsbüro

• Reisebüro

• Übersetzungsbüro

• Dolmetscherdienst

• Kioske

XII. Natur und Landschaft

,Garten Eden‘

• Erhaltung der Grünflächen

innerhalb der Neunutzung

• Abbruch, Rückbau,

Rekultivierung und Aufforstung

• Anlage von Teichen, Bächen

• Sinnesgarten

• Kräutergarten

• Heilpflanzengarten

• Obstwiesen

• Urapfelzucht

• Imkerei

• Baumpfad

• Tipidorf

• Abenteuerspielplätze

• Haus der Natur

- ehemals Jagdhaus

• Friedwald

66 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Die erhaltenswerten Gebäude haben

einen einzigartigen Charakter

und Baustil und sind original erhalten.

Das Jagdhaus auf diesem

Areal steht unter Denkmalschutz,

für weitere Ensembles der Gebäude

wird der Denkmalschutz

geprüft. Die Denkmalschutzbehörden

arbeiten außerdem an

einer Dokumentation des Areals.

Die an englischen Parks orientierte

Kulturlandschaft mit dem

angrenzenden Naturschutzgebiet

begründet den Landschaftsschutz

des Areals und ergibt in Zusammenhang

mit den Gebäuden eine

harmonische Einheit mit besonderer

Atmosphäre.

Dokumentationen und Ausstellungen,

durch Literatur und diente

als Kulisse für internationale Filmund

Fernsehproduktionen.

CHIRON ALL GLOBE hat weitere

Formen angenommen - was den

Austausch zwischen jungen Menschen

und Älteren betrifft. So

nahmen bereits im Jahr 2014 auf

dem Areal rund 5000 Jugendliche

an Workshops und Sportturnieren

im Rahmen des Bundesjugendlagers

des Technischen Hilfswerks

teil, um den Gemeinschaftssinn

und das Teamgefühl zu stärken

und in Notfällen effektiv handeln

zu können.

CHIRON ALL GLOBE inForm

Im Januar 2014 fand auf Einladung

des Unternehmen CHIRON

UG ein erneuter Ortstermin mit

international tätigen Architekten

und Golfplatzplanern, einem Vertreter

der Gemeinschaftsbank

Leihen und Schenken GLS, einem

Mitglied des Beirats der Unteren

Landschaftsbehörde, des BUND,

VertreterInnen der Bundesanstalt

für Immobilienaufgaben BImA, des

Fachbereichs Stadtentwicklung

und Planung - Abteilung Stadtentwicklung

und weiteren Interessenten

statt.

Historischer Hintergrund

Das Areal hat eine historische Bedeutung

für die Bundesrepublik

Deutschland und für Europa. Somit

ist der Gesamtkomplex auch für

nachfolgende Generationen und

andere Kulturen von Bedeutung

und kann der Aufarbeitung der

Vergangenheit dienen sowie auch

der internationalen Völkerverständigung.

Diese Völkerverständigung

wurde hier im Rahmen der

internationalen Freundschaften

über Grenzen hinaus bereits praktiziert.

Eine Schülergruppe der

Mönchengladbacher Gesamtschule

Hardt nahm am internationalen

Comenius-Projekt „Re-design-your

town“ teil und griff dabei die historische

Bedeutung des Areals auf.

Im Januar 2015 präsentierten sie

ein Konzept zur Nutzung eines

Teilbereichs mit einem englischen

Pub, Bed & Breakfast und einer

Halle für englische Traditions- und

Sportveranstaltungen.

Kulturaustausch

Kulturell stand das Areal im Jahr

2014 im Blickpunkt durch Foto-

Der Presse konnte man im Herbst

2014 entnehmen, dass aus den

Finanzmitteln der Allgemeinheit

- Steuern - das Land Nordrhein-

Westfalen elf Millionen Euro für

die Renovierung von Häusern

bewilligt hat, in denen Asylbewerber

auf dem Areal untergebracht

werden. Hinzu kommen weitere

finanzielle Mittel pro Jahr für den

Unterhalt. Mitmenschen, die aus

großer Not und Gefahr ihre Heimat

verlassen mussten, haben im

international ausgerichteten CHI-

RON ALL GLOBE die Möglichkeit,

ihre Begabungen und Talente einzubringen.

Dies ist ein Schritt ins

liebevolle Miteinander.

Integrativer Golfplatz

Der Golfplatz wurde bereits unter

Berücksichtigung von Inklusion -

therapeutisches Golfspiel -, Ökologie,

Ökonomie und Freizeitgestaltung

geplant. Er wird harmonisch

und schonend in die vorhandene

Natur eingebettet. Die Pflege erfordert

einen sehr niedrigen Energie-

und Wasserverbrauch. Der

Golfplatz entspricht international

höchstem Standard.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 67


Ameisen sind soziale Lebewesen,

die generationsübergreifend

zusammen leben, gemeinsam

schaffen und der Natur dienen.

Vergleichbar bietet Crowdfunding

die Möglichkeit, mit der Allgemeinheit

- einer Vielzahl von Menschen

kreative Projekte zu realisieren,

die ALLEM dienen.

Was ist Crowdfunding?

Der Begriff kommt aus dem Englischen,

wo eine Menschenmenge

Crowdfunding

Gemeinsam Werte schaffen und erhalten

„crowd“ gemeinsam Mittel aufbring,

um ein Projekt oder eine Unternehmung

zu finanzieren „funding“.

Im Deutschen spricht man

auch von Schwarmfinanzierung.

Nach dem Duden bedeutet „finanzieren“

Geldmittel für etwas oder

jemanden zur Verfügung stellen.

Mit Crowdfunding wird die Druckausgabe

dieses Magazins und Bücher

im CHIRON Concept Multimedia

Verlag herausgegeben.

Gemeinnütziges Crowdfunding

Gemeinnützig bedeutet: „Dem allgemeinen

Wohl dienend, nicht auf

Gewinn ausgerichtet, sozialen Aufgaben

dienend“ [Duden]. Beim Gemeinnützigen

Crowdfunding wird

ein Projekt, das der Allgemeinheit

dient, über Spenden realisiert.

Dabei besteht hinsichtlich der Realisierung

weder eine zeitliche Begrenzung,

noch ein Anspruch auf

Rückzahlung der Spenden, wenn

das geplante Projekt nicht zustande

kommt. Stattdessen werden

mit den Spenden andere gemeinnützige

Projekte über die Sirius-

Stiftung realisiert.

Mit CHIRON ALL GLOBE (siehe Seite

60) und der ALLGLOBE Lebens-

Schule werden durch Gemeinnütziges

Crowdfunding ideelle und

wirtschaftliche Werte geschaffen,

die dem Wohl der Allgemeinheit

68 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Gemeinnütziges Crowdfunding - CHIRON ALL GLOBE

und unseren Kindern und Kindeskindern

dienen.

CHIRON ALL GLOBE ist ein Projekt

von der Allgemeinheit für die Allgemeinheit

und hat sowohl eine

wirtschaftliche als auch gemeinnützige

Ausrichtung. Es kann sich

überall realisieren. Die gemeinnützig

anerkannte Sirius-Stiftung

(siehe Seite 44) hat die Aufgabe,

Spenden für die ausschließlich

gemeinnützigen Stiftungsprojekte

zu sammeln. Eines dieser gemeinnützigen

Projekte ist CHIRON ALL

GLOBE, wobei die Stiftung dazu

beiträgt, dass auch alle diejenigen

an den Angeboten teilhaben können,

die sonst nicht die Möglichkeit

dazu haben.

Der Treuhänder der Sirius-Stiftung

ist der gemeinnützige Verein

Sirius e.V. Der Sirius e.V. erhält

das Areal zu einem symbolischen

Kaufpreis und wird dessen Träger.

Die Neubauten beziehungsweise

die Sanierung und Restaurierung

von Gebäuden wird über Gemeinnütziges

Crowdfunding realisiert.

Dabei besteht hinsichtlich der Realisierung

des CHIRON ALL GLOBE

keine zeitliche Begrenzung und

dadurch auch kein Anspruch auf

Rückzahlung der Spenden. Dabei

ist jede Spende - gleich welcher

Höhe - gleich wertvoll.

Die Spenden über das Gemeinnützige

Crowdfunding fließen in

den gemeinnützigen Sirius e.V. Als

Träger des Areals erhält der Sirius

e.V. darüber hinaus Mieten und

Pacht von Betreibern und Pächtern.

Der Träger kann das Unternehmen

CHIRON UG als Dienstleister

für vielfältige Aufgaben im

CHIRON ALL GLOBE bauftragen.

Das Unternehmen CHIRON UG hat

sowohl eine wirtschaftliche als

auch eine gemeinnützige Ausrichtung,

da der „Überfluss“ - Gewinn

- des Unternehmens notariell beurkundet

in die gemeinnützige Sirius-Stiftung

fließt (s. Seite 50).

Im Sinne eines harmonischen „Gebens

und Empfangens“ kann eine

Spendenquittung für Spenden

über das Gemeinnützige Crowdfunding

ausgestellt werden.

www.sirius-stiftung.org

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 69


In der Leb

SEIN - Muße, Nic

Alles darf

und kann...

Kinder probieren vieles aus – dabei

macht jedes Kind durch seine

Gefühle und Wahrnehmungen eigene

Erfahrungen. „Grenzen“ und

Vorgaben Erwachsener akzeptieren

oder respektieren sie oft

nicht. Dies ist ein wertvoller Prozess

in der eigenen Entwicklung,

Erfahrungen und Erkenntnisse zu

gewinnen. Eine Schule, die „LebensSchule“

als innovatives Inklusionsprojekt

und inspirierende

„Schule (lateinisch schola

von griechisch σχολή)

Ursprungsbedeutung: ‚freie

Zeit‘, ‚Müßiggang‘, ‚Nichtstun‘,

‚Muße‘.“ [wikipedia]

Quelle kann Impulse vermitteln,

damit Kinder ihre Sinne einsetzen,

Kreativität leben und den Mut

haben, in einem liebevollen Miteinander

ihre Begabungen, Talente

und Fähigkeiten zu leben. Durch

die Wertschätzung der eigenen

Talente und der Anderer kann ein

Gefühl und daraus ein Bewusstsein

für die eigene Berufung und

Lebensaufgabe entstehen.

Wunder, Experimente

und Haushaltsführung

Hinzu kommen in der „Lebens-

Schule“ Bereiche, die selten in

einer Schule angeboten werden,

die aber zu einem erfüllten und

selbst-bestimmten Leben beitragen,

beispielsweise Wahrnehmung

und Achtsamkeit, Wunder

und Phänomene, Tiere verstehen,

der Umgang mit Geld und Konsum,

mit Technik und Medien,

Haushaltsführung, Ernährung und

GesundSein, Traumreisen, ErFinden

und Experimentieren.

70 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


htstun, freie Zeit

ensSchule

In der LebensSchule spielt Humor

eine bedeutende Rolle, um entspannt

Freude für die Leichtigkeit

des Seins zu bewahren und Lösungen

für die täglichen Herausforderungen

des Lebens zu finden

und zu entwickeln.

Was macht das Leben eines Menschen

aus? Das Gefühl der Ganzheit

und Einheit mit ALLem und

das BewusstSein der Einzigartigkeit

der individuellen Talente und

Begabungen, aus denen sich Fähigkeiten

entwickeln können.

Begabt sein:

begnadet, talentiert, genial,

berufen, befähigt [Duden]

Individuell hat jeder das Geschenk

eines oder mehrerer Talente und

Begabungen erhalten mit der Möglichkeit,

diese in Gemeinschaft

Regelmäßige Bewegung, die Freude

bereitet, hat nicht nur Auswirkung

auf die motorische und

verstandesmäßige Entwicklung,

sondern auch auf das Verhalten

und auf den Umgang mit Emotionen.

CHIRON ALLGLOBE 1-2017


mit anderen und deren Talenten

zu leben.

Freude - WissenWollen

Offenheit sowie die Gefühle von

Freiheit und Wertschätzung begleiten

schöpferische Kreativität

in der LebensSchule. Dies kann

auch Freude am Lernen und Wissenwollen

auslösen. Deshalb

geht man in der LebensSchule

auch nicht von „Lehren“ und Lehrern

und Wissen vermitteln aus,

sondern von einem sich ständig

entwickelnden Prozess des WissenSchaffen,

EntDecken und Er-

Finden. „Lehrer“ sind in diesem

Sinne Moderatoren. Moderatoren

und LebensSchüler haben einen

Austausch auf Augenhöhe - jeder

lernt von jedem. Bewegung und

Wandel können auch hier bewusst

wahrgenommen werden,

so wie die Lebensprozesse in der

Natur. LebensSchule bedeutet

Ermutigung für den Umgang mit

den Herausforderungen im Alltag,

um Lösungen zu finden, Entscheidungen

zu treffen und danach zu

handeln.

Bewusstheit - Natur

Die Themenbereiche sind darauf

ausgelegt, den Menschen und damit

die LebensSchülerinnen und

LebensSchüler als Bestandteil

des großen Ganzen zu sehen, in

Verbindung mit Bewusstheit und

Natur. Eine solche LebensSchule

kann Freude und Mut machen

und Raum für die Wahrnehmung

und Förderung der Talente der

Kinder in ihrer Einzigartigkeit bieten.

Durch die gegenseitige Wert-

Themen

Ausgangsbasis sind die Lehrpläne

des Schulministeriums

des jeweiligen Landes.

Alles - Bewusstheit

Er-Findungen und Experimente

HEALICON Forschung

Kreativität und Technik

Energie und Licht - Ökologie

und Ökonomie

HeilSein und BewusstSein

WissenSchaffen

Wort - Herkunft und Bedeutung

Lebenswissenschaft

Natur und GesundSein

Ernährung und Kochen

Bewegung und Rhythmus

Yoga und Meditation

Traumreisen

Lachyoga und Clownerien

Klang, Ausdruck und Wirkung

Märchen, Mythen, Symbolik

Kunst und Natur

Tiere erleben und verstehen

Garten - Pflege und Ernte

Wertschätzung, Geld und

Konsum

Haushaltsführung

Umgang mit Medien

Lebendige Geschichte

Sozialer Umgang

Interkultureller Austausch

72 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


Einrichtungen

Haushaltsraum

Küche

Sommerküche

Speiseraum

Gemüsegarten

Kräutergarten

Obstwiese

Tierställe

Feuerstelle

schätzung der Mitwirkenden und

durch das Zusammenfließen der

verschiedenartigen Talente in

Projekten entsteht ein wertvoller

Beitrag für weitere individuelle

Entwicklungen und für die Gemeinschaft.

Spielerisch

gemeinsam entwickeln

Um das Schulgebäude herum sind

Obstbaumwiesen, Gemüsegärten

und Bereiche für artgerechte Haltung

von Tieren angelegt. Außer

den vom Ministerium vorgegebenen

Lehrinhalten gehören dazu

unter anderem die Pflege des

Gartens, die Haltung von Haustieren,

die Ernte und die Zubereitung

von Mahlzeiten in der Schulküche,

so dass der Schulalltag auch hier

im Kontext des WissenSchaffen

über bewusstes Handeln zu einer

Schule fürs Leben wird. Die vielseitig

orientierten Mitwirkenden

im CHIRON Holistic LIFE & HEALTH

Concept bieten Möglichkeiten der

Kooperation mit der LebensSchule

zu zahlreichen Themen. Dazu

kann auch ein ständiger generationsübergreifender

Austausch der

„LebensSchülerInnen“ sowohl mit

Kindertagesstätten als auch an

der Internationalen freien Akademie

Wissen und Weisheit und mit

der CHILOLA Akademie für Kinder

und Jugendliche stattfinden.

„Förder-will-ich“ -

Ermutigung

Inklusion bedeutet hier auch,

dass die gemeinnützige Sirius-

Stiftung - Treuhänder Sirius e.V.

- Spenden und Zuwendungen unter

anderem dafür einsetzt, dass

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 73


Prof.Dr.Dr. Melogen

auch Kinder und Jugendliche, die

sonst die Möglichkeit nicht haben

und die eigene Entscheidung “förder-will-ich“

treffen und danach

handeln, teilhaben und diese LebensSchule

besuchen können.

Durch den Umgang mit Kindern

und Jugendlichen mit gesundheitlichen

Einschränkungen können

die LebensSchülerInnen in ihrer

Achtsamkeit, ihrem Mitgefühl und

für ihr soziales Verhalten sensibilisiert

werden. Dies ist die beste Art,

liebevollen Umgang miteinander

und aufmerksame Kommunikation

zu fördern: Inklusion statt Ausgrenzung,

Kreativität statt Sinnlosigkeit

- „LebensSchule“ kann

man kaum besser definieren.

Entscheidung - Realisierung

Auf dem Areal befinden sich mehrere

Schulgebäude, in denen die

ALLGLOBE LebensSchule eingerichtet

wird. Hier findet dann

ein ständiger Austausch der „LebensSchülerInnen“

sowohl mit

den Kindertagesstätten als auch

an der internationalen Akademie

Wissen und Weisheit und mit der

CHILOLA Akademie für Kinder

und Jugendliche in gegenseitiger

Wertschätzung statt. Da auf dem

Areal Migranten leben, und in

Nordrhein-Westfalen auch für Kinder

und Jugendliche der Migrantenfamilien

Schulpflicht besteht,

werden sie gemeinsam mit Anderen

die ALLGLOBE LebensSchule

besuchen. Aus der Schulpflicht

ergibt sich für das Land NRW die

Beschulungspflicht, das heißt,

Kooperationen

Sirius-Stiftung

mit Treuhänder Sirius e.V.

Internationale Freie Akademie

Wissen und Weisheit

CHILOLA Akademie für Kinder

und Jugendliche

Kindertagesstätten

Senioren Akademie

GLS Gemeinschaftsbank

Leihen und Schenken

Schloss Türnich

Schloss Dyck

Tiergarten Mönchengladbach

Astronomischer Arbeitskreis

Mönchengladbach e.V.

Externe Projektorte

Insel Hombroich -

Raketenstation

Zooschule Tiergarten

Mönchengladbach

Grünes Klassenzimmer

Schloss Dyck

Sternwarte Mönchengladbach

Kräutergarten, Obstanbau,

Demeterhof, Parkanlage

Schloss Türnich

74 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


den Kindern und Jugendlichen

auf dem Areal den Besuch der LebensSchule

zu ermöglichen.Das

Ministerium für Schule und Weiterbildung

des Landes Nord-rhein-

Westfalen in Düsseldorf ist interessiert

zu kooperieren und nach

einer dreijährigen Anlaufzeit des

Schulbetriebes entsprechende

weiterführende finanzielle Grundlagen

zu schaffen. An der Finanzierung

der LebensSchule kann

sich die Allgemeinheit auch durch

Gemeinnütziges Crowdfunding

beteiligen. Kooperationspartner

für CHIRON ALL GLOBE und die

ALL GLOBE LebensSchule ist die

GLS Gemeinschaftsbank für Leihen

und Schenken, die erste sozial-ökologische

Universalbank der

Welt; sie wurde 1974 gegründet.

Gemeinnütziges

Crowdfunding

Die GLS-Bank investiert in soziale

und ökologische Projekte und

Unternehmen. So ergeben sich

ein Gewinn für die Gesellschaft,

Entwicklungschancen und eine

angemessene ökonomische Rendite.

Durch die Summe vieler

finanzieller Beiträge trägt jeder

mit dazu bei, dass etwas Neues,

Großartiges und Wertvolles für

Kinder und Jugendliche entsteht

- die LebensSchule!

CHIRON ALLGLOBE 1-2017 75


IMPRESSUM

Herausgeber: Unternehmen CHIRON UG

Seidenweberstraße 35, D-41189 Mönchengladbach

Verlag: CHIRON MultiMedia Verlag im Unternehmen

CHIRON UG

Redaktion: Gabriele Greiner, Wolfgang Ruske (v.i.S.d.P.)

Telefon: +49(0)2166-671276

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Mitwirkende: Monika Müller

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2 Anzeigen 3 %

3 Anzeigen 5 %

4 Anzeigen 10 %

Digitales Magazin

und Druckversion

Wir haben einen unterschiedlichen sinnlichen Zugang zu Bild

und Schrift. Manche bevorzugen eine digitale Version, andere

ein gedrucktes Exemplar. Damit beide Versionen herausgebracht

werden, möchten wir Sie einladen, durch Crowdfunding

- siehe Seite 68 in diesem Magazin - und Schaltung von Anzeigen

dazu beizutragen.

76 CHIRON ALLGLOBE 1-2017


VORSCHAU

Blaues Wunder erleben

Im blauen Wald

EnergICH ?

ALLinergie

Last oder Lust

Historisches Erbe

Was ist das nur?

HeilSein

Ursprung und Lebensquell

Wasser

Es will durch mich durch

Kreativität und Kunst

Atemlos?

Singen und Atmen

Wesen und Form

Herzensimpulse

Mmmmmhhh!

Hot Chocolate

Verduften auf die

Insel der Düfte

Losinj

Encourager

Weltklasse-Gitarrist

Ryan McGarvey

CHIRON ALLGLOBE 1-2017

Betörend und berauschend

LiLavendel

Wesen und Form

Herzensimpulse

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